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Starke Unterstützung für Start-ups
Mit dem Programm „Berliner Startup Stipendium“ des Verbunds der Start-up-Services werden Start-ups im Bereich der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft gefördert. | Foto: Hans Reniers on Unsplash

Starke Unterstützung für Start-ups

02. Juli 2021

Ein neues Unternehmen zu gründen, hat viele Komponenten. Sei es eine kreative Idee, das Erkennen einer Marktlücke, ein sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan oder die Lust viel Arbeit reinzustecken. Ein Sorgenkind ist dabei fast immer die Finanzierung. Um hier auszuhelfen, fördert die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie der Europäische Sozialfonds Start-ups aus den Bereichen der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft an den universitären Gründungszentren.

Innovationen fördern

Die Unterstützung mit über einer Million Euro findet im Rahmen des Programms „Berliner Startup Stipendium“ des Verbunds der Start-up-Services statt. Der Verbund ist ein Zusammenschluss von Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie Charité – Universitätsmedizin Berlin. Damit werden von Oktober 2021 bis Juni 2023 werden im Rahmen eines neuen Förderprogramms EU-React gezielt innovative Gründungsvorhaben im Gesundheitsbereich gestärkt. Das Ziel des Programms ist es, vor dem Hintergrund der Krisenbewältigung der COVID-19-Pandemie die gesellschaftlichen Auswirkungen aufzufangen und die Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft einzuleiten.

Gründungs-Hotspot Berlin

„Das Land Berlin hat mit dem Berliner Startup-Stipendium ein erfolgreiches Förderprogramm, um aus den innovativen Ideen der Gründungswilligen Produkte entstehen zu lassen. Mit den neuen Fördergeldern aus dem EU-React-Programm können Stipendiaten mit ihren digitalen Lösungen dem Gesundheitswesen einen zusätzlichen Innovationsschub geben. Die Coronakrise zeigt uns, wie wichtig neue und nachhaltige Wege auch in der Gesundheitswirtschaft sind.“ unterstreicht Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Bereits über 120 Gründungsvorhaben konnten seit 2016 durch die Hilfe des Berliner Start-up Stipendium unterstützt werden. Die Berliner Universitäten bieten den Gründer*innen – unter dem gemeinsamen Dach von Science & Startups – neben dem Stipendium von monatlich 2000 Euro pro Teammitglied die notwendige Infrastruktur wie Büro- und Werkstatträume, Geräte, Labore, sowie das fachliche und betriebswirtschaftliche Know-how und unterstützende Coaching- bzw. Qualifizierungsmaßnahmen zur Realisierung des Gründungsvorhabens.

„Die Spitzenforschung der Berliner Universitäten ist der Kern des Berliner Innovationssystems. Science & Startups erschließt dieses Potenzial über die gesamte Breite der Berliner Forschungsszene und fördert es mit Hilfe des Berliner Startup Stipendiums bis in die praktische Anwendung. Das EU-React-Programm ermöglicht es uns, dieses Innovationspotenzial insbesondere in diesem wichtigen Bereich der Gesundheitswirtschaft zu fördern und so gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Berlin zu stärken,“ so Christina Lüdtke, Leiterin der Geschäftsstelle von Science & Startups.

Damit werden Start-ups gefördert, die in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen könnten und der Gesellschaft einen großen Vorteil bringen können. (kk)