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Bewerbungsphase für Berliner Deep Tech Award 2021 gestartet
Bewerbungsphase für Berliner Deep Tech Award 2021 gestartet | Foto: © Deep Tech Berlin

Bewerbungsphase für Berliner Deep Tech Award 2021 gestartet

24. März 2021

Bereits zum sechsten Mal lobt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe den Deep Tech Award aus. Wie in den vergangenen Jahren werden anwendungsorientierte und erprobte Lösungen und Produkte aus den Bereichen KI, IT Security, IoT/Industrie 4.0, Social/Sustainable Tech und Blockchain ausgezeichnet.

Start-ups und Digitalunternehmen wichtige Wachstumstreiber der Stadt

Der Preis richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aus der Bundeshauptstadt. In fünf Kategorien gibt es Awards mit jeweils 10.000 Euro für innovative Ideen in den Bereichen Soft- und Hardware zu gewinnen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 17.05.2021.

Wie Christian Rickerts, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe erklärt, wolle man mit der Preisverleihung „die Innovationskraft der Berliner Digitalszene würdigen.“ Außerdem biete Berlin „als weltoffene Metropole für die Digitalwirtschaft beste Standortbedingungen“.

In jeder Deep-Tech-Kategorie gibt es einen „Deep Tech Star“ mit einer Award-Urkunde und einer Skulptur zu gewinnen. Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft und der Kampagne Deep Tech Berlin durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie den Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE). Für jede Kategorie gibt es eine eigene unabhängige Expertenjury, die die eingereichten Projekte hinsichtlich ihres Innovationsgrads und ihrer Marktreife bewertet.

Digitalisierung zentrales Thema für alle Unternehmen

Der Wettbewerb zeigt einmal mehr, dass das Thema Digitalisierung für Unternehmen aller Größenordnungen einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. So bestätigt etwa auch IT-Experte David Sprenger, Geschäftsführer der Zimmer IT-Com: „Oft ist es nicht so sehr die Nutzung neuer IT- und Cloud-Technologien an sich, die Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Vielmehr besteht die Schwierigkeit darin, Soft- und Hardware-Lösungen strategisch auszuwählen und als harmonierende Teile eines Gesamtsystems in bestehende Prozesse zu integrieren.“

Doch auch in vielen anderen Bereichen der Digitalisierung gibt es noch Potenziale für Organisations- und Prozessverbesserungen. Deutlich zeigen dies die Beiträge der Teilnehmer*innen und Gewinner*innen der letzten Jahre. So gewann etwa im letzten Jahr das Start-up license.rocks in der Kategorie Blockchain, das ein transparentes Portal für den sicheren Handel mit digitalen Assets auf der Grundlage von Blockchain entwickelt hat. Ein weiterer Siegerbeitrag kam von dem Unternehmen brighter AI in der Kategorie Künstliche Intelligenz, das Lösungen für das Anonymisieren von Bildern und Videos anbietet. Der Fokus liegt dabei auf der Einhaltung von Datenschutzbestimmungen wie DSGVO, CCPA, APPI und CSL. Gleichzeitig wird mit Hilfe Künstlicher Intelligenz eine hohe Datenqualität gewährleistet.(red)