TV-Duell: Was ist mit dem Schulz-Effekt passiert?

Es war ein spannendes TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Herausforderer Martin Schulz (SPD). Aber nicht nur die Kandidaten haben für reichlich Gesprächsstoff gesorgt, sondern auch die Moderatoren. Ganz besonders Claus Strunz ist durch unvollständige Zitate, falsche Zahlen und tendenziöse Bemerkungen aufgefallen.

Am Montagmorgen spaltet die Debatte die Gemüter. Einige Medien behaupten, Merkel habe klar gegen Schulz verloren. Doch laut einer ARD-Blitzumfrage fanden nur 35 Prozent Martin Schulz überzeugender als die Kanzlerin.

Nun müssen wir uns fragen was aus dem berühmten Schulz-Effekt geworden ist. Denn eines muss man Martin Schulz lassen: er bezieht klare Positionen. Auf einfache Ja-Nein-Fragen konnte er im Gegensatz zu Merkel auch klare Antworten geben. Es kann aber auch genau das sein, was den Deutschen nicht gefällt, denn innen- sowie außenpolitische Entscheidungen kann man eben nicht einfach so mit einem simplen Ja oder Nein beantworten. Oder doch?

Die Bundestagswahl bleibt spannend. Auch wenn wir nicht um eine Regierung à la Trump bangen müssen, so kann es mit Martin Schulz eben doch noch zu einer Überraschung kommen, mit der spätestens seit gestern kaum einer mehr rechnet. (mg)

Foto: © Pixabay

 

 

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