Beiträge

Hochschulzulassung: Senat stimmt Entwurf des Staatsvertrages zu

Über ein Jahr lang wird nun schon bundesweit über die Abschaffung der Wartezeit und der Einführung einer Talentquote bei der Studienplatzvergabe im Fachbereich Medizin diskutiert. Jetzt hat der Berliner Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, beschlossen, dem Entwurf des Staatsvertrags über die Hochschulzulassung zuzustimmen.

Hochschulzulassung für Medizin zum Teil verfassungswidrig

Am 19. Dezember 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das die Verfahrensvorschriften zur Vergabe von Studienplätzen für Medizin teilweise verfassungswidrig sein. Daraufhin wurde eine Novellierung des bisher geltenden Staatsvertrages erforderlich, heißt es vom Berliner Senat. Der Gesetzgeber wurde daraufhin verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 eine Neuregelung zu schaffen.

Der neue Staatsvertragsentwurf über die Hochschulzulassung soll den bisher geltenden Staatsvertrag vom 5. Juni 2008 ersetzen. Mit dem neuen Vertrag soll erreicht werden, dass bei der Studienplatzvergabe im Bereich Medizin die Eignung der Bewerber stärker berücksichtigt wird.

Neuerungen des Staatsvertragsentwurfs zur Hochschulzulassung

Die Anforderungen für einen Studienplatz für Medizin sind hoch. In der Regel müssen die Bewerber im Auswahlverfahren der Hochschulen ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma vorweisen. Für viele Bewerber war daher die Wartezeit die einzige Alternative, um einen Studienplatz zu bekommen. Aktuell liegt diese bei mindestens 14 Semestern, also sieben Jahren. Doch genau diese wird nun mit dem neuen Entwurf des Staatsvertrags abgeschafft. Die Begründung: Bei der Auswahl nach Wartezeit handle es sich nicht um ein eignungsorientiertes Kriterium. Doch was bedeutet dies für diejenigen, die schon länger auf einen Studienplatz warten? Für diese soll es laut des Senats eine Übergangsregelung geben. „Für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmender Gewichtung wird die Zeitspanne seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend zu anderen Auswahlkriterien berücksichtigt“, lautet der Vorschlag.

Darüber hinaus wird im neuen Staatsvertrag die Abiturbestenquote von 20 auf 30 Prozent erhöht. Außerdem soll es eine sogenannte zusätzliche Eignungsquote im Umfang von zehn Prozent geben. Damit würden sich für Bewerber unabhängig von der Abiturnote Chancen für einen Studienplatz eröffnen. Für das hochschuleigene Auswahlverfahren sollen einheitliche Vorgaben zur Standardisierung und Strukturierung festgelegt werden und es soll ein Verfahren eingeführt werden, das die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung länderübergreifend vergleichbar macht. Zudem bestimmt eine neue Regelung des Staatsvertragsentwurfs, dass die Hochschulen neben dem Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium mit erheblichem Gewicht, wie etwa eine abgeschlossene medizinische Ausbildung berücksichtigen müssen.

Langer Weg zum Inkrafttreten der neuen Regelungen

Bevor der neue Staatsvertrag in Kraft tritt, müssen sich jedoch die Finanzministerkonferenz sowie die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit dem Staatsvertrag über die Hochschulzulassung befassen und die Länderparlamente zustimmen.

Der Entwurf sieht auch vor, dass der Staatsvertrag frühestens auf das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung findet. (aw)

Start-ups in Berlin: Warum sich Gründer eine andere Stadt suchen sollten

Die deutsche Hauptstadt liegt im internationalen Wettbewerb hinten. Andere Städte haben attraktivere Bedingungen für junge Unternehmen. Die Gründer von Start-ups in Berlin müssen auf Vorteile verzichten, die andere internationale Städte bieten, eine davon ist München.

Der Global Talent Competitiveness Index (GTCI) erhebt jährlich anhand von fünf Kategorien die Performance von 114 Städten und 125 Ländern. Aus den verrechneten Kennzahlen für Forschung, Internationalität, Attraktivität, Entwicklungschancen und die Bedingungen im Umfeld geht die US-amerikanische Hauptstadt Washington D.C. als Siegerin auf Stadtebene hervor, im internationalen Ländervergleich bietet die Schweiz die beste Ausgangslage für Gründer.

Das europäische Niveau ist hoch

Die besten Voraussetzungen für den globalen Wettbewerb um Talente finden sich größtenteils in Europa. Innerhalb der Top Ten landen außer Singapur und den USA (immerhin Platz zwei und drei) nur europäische Länder. Deutschland belegt den 14. Rang, musste sich 2018 allerdings noch mit dem 19. Platz zufrieden geben. Bei kleinen Volkswirtschaften mit hohem Einkommen sehen die Autoren ein gutes Klima. Kopenhagen, Oslo, Wien und Zürich vervollständigen hinter Washington die Top Fünf. München belegt Platz 20, Berlin erreicht nur Platz 32.

Die Hauptstadt hat nicht die besten Voraussetzungen für Talente

Ein genauer Blick auf die erhobenen Kennzahlen zeigt, dass sich die deutsche Konkurrentin München vor allem bei den Forschungsausgaben, dem wirtschaftliches Umfeld und dem Einkommensniveau profilieren kann. Auch die Sicherheitslage und die Flughafensituation sorgen für Pluspunkte für die bayerische Landeshauptstadt. In Sachen Bezahlbarkeit und Lebensqualität hat Berlin die Vorteile auf ihrer Seite, genauso sieht es mit der Ärztezahl und der Zahl der Studierenden aus.

Der größte Unterschied zwischen Berlin und der europäischen Spitzenreiterin Kopenhagen ist die Ansiedlung von intergouvernementalen Organisationen. Weitere deutliche Abweichungen finden sich bei der Reichweite von sozialen Netzwerken und dem wirtschaftlichen Umfeld. Einzig bei der Ausstattung mit Ärzten und der Bezahlbarkeit kann sich Berlin merkbar absetzen.

Start-up-Standort Berlin

Circa alle 20 Stunden wird ein neues Start-up in Berlin gegründet. 84 Prozent von ihnen werden von einem Team ins Leben gerufen. Die Hälfte der Berliner Start-ups ist mit sieben oder mehr Mitarbeitern dazu vergleichsweise groß.

Im vergangenen Jahr musste sich Berlin im deutschlandweiten Vergleich das erste Mal geschlagen geben.  Laut des Deutschen Start-up Monitors 2018 hat jedes fünfte Start-up seinen Sitz in NRW. In Berlin waren es nur rund 16 Prozent aller Start-ups.

Welche Bedingungen können für Start-ups in Berlin geschaffen werden?

In der Langzeitanalyse des GTCI zeigt sich, dass im Wettbewerb um Talente die Kluft größer wird. Städte haben die Möglichkeit, als Talent-Knotenpunkte zu fungieren. Auf kommunaler Ebene sehen die Autoren der Studie ein höheres Potential kurzfristig auf Trends zu reagieren. Für die Berliner Regierung und Verwaltung hat diese Beobachtung Appellcharakter.

Washingtons Spitzenreiterposition leiten sie von ihrer stabilen Wirtschaft, der dynamische Bevölkerung, der herausragenden Infrastruktur und Konnektivität ab. Die Kompetenz der Arbeitskräfte ist hoch, die Bildungsinstitutionen der Region hochkarätig. Viele Punkte davon erfüllt Berlin, zur Infrastruktur gehört allerdings mehr als die geplanten Modellversuche für 5G.

Die digitale Transformation verlangt nach unternehmerischer Innovation

Der Autor der Studie Felipe Monteiro betont die gewachsene Bedeutung von Innovation als Wirtschaftsfaktor: „Sämtliche Arten von Organisationen müssen unternehmerisches Talent anziehen, und zwar in einem Zeitalter, in dem Ökosysteme rund um den Globus durch die digitale Transformation radikal umgestaltet werden.“ (mw)

World Health Summit: Wir müssen es gemeinsam anpacken

Mit einem eindringlichen Appell zur internationalen Zusammenarbeit endete der 10. World Health Summit. „Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Wohlstand, Wohlergehen und ein würdevolles Leben“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Abschlussveranstaltung, die gemeinsam mit dem Grand Challenges Meeting der Bill & Melinda Gates Foundation ausgerichtet wurde. „ Nur, wenn wir es gemeinsam anpacken, haben wir eine gute Chance, die Gesundheitsziele der Vereinten Nationen 2030 zu erreichen.“

Deutschland habe in den vergangenen Jahren eine wichtige Führungsrolle übernommen, betonte Microsoft-Gründer Bill Gates. „Wir brauchen die Regierungen, und wir brauchen Wissenschaft“, so Gates. Zuvor hatte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Globalen Aktionsplan zur gemeinsamen Arbeit an den Gesundheitszielen der Vereinten Nationen vorgestellt. „Es geht darum, Menschenleben zu retten“, sagte der WHO-Chef.

Positive Bilanz

Der Gründer und Präsident des World Health Summit, Prof. Dr. Detlev Ganten zog eine positive Bilanz der dreitägigen Konferenz: „Wir spüren neue Energie im Feld der globalen Gesundheit – in Berlin, in den akademischen Institutionen, in der Politik. Das ist es, was wir brauchen!“ Denn die Wissenschaft bleibe eine treibende Kraft, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

Beim 10. World Health Summit hatten 2.400 Teilnehmer aus 100 Nationen neue und bessere Strategien für die globale Gesundheitsversorgung diskutiert – zum Beispiel zur Stärkung von Gesundheitssystemen weltweit, zum Schutz vor Pandemien, im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen oder in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung.

Unter den 300 Sprechern waren die norwegische Premierministerin Erna Solberg, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Stefan Oschmann, der Vorstandsvorsitzende von Merck sowie Gayle Smith, die Chefin der internationalen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE.

Was ist der World Health Summit?

Der World Health Summit ist eine der bedeutendsten internationalen Konferenzen für Global Health und steht traditionell unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Gegründet wurde das jährliche Treffen 2009 anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité.

Der nächste World Health Summit findet vom 27. bis 29. Oktober 2019 in Berlin statt. (red)

Anja Karliczek: Künstliche Intelligenz hält Einzug in unseren Alltag

Technologieförderung, aber mit Strategie: Die Bundesregierung hat ihre Eckpunkte für eine Strategie Künstliche Intelligenz (KI) im Juli beschlossen. Auf dem Digitalgipfel in Nürnberg soll am 3. und 4. Dezember 2018 die offizielle Vorstellung der Strategie erfolgen. Hier eine kleine Zusammenfassung der Zukunftspläne.

Mit den Eckpunkten für KI strebt die Bundesregierung die Erforschung, Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz in Deutschland an. Ziel ist es, die Technologie auf ein weltweit führendes Niveau zu bringen. Die Eckpunkte dienen hierbei als Grundlage für die Strategie KI, die in den nächsten Monaten noch ausgearbeitet wird. Geschehen wird das in den folgenden Wochen über einen von der Bundesregierung initiierten Konsultationsprozess. Dazu werden bundesweit arbeitende Organisationen, Verbände und Institutionen verschiedene Expertenworkshops sowie Fachforen gemeinsam durchführen.

Gemeinsinn im Fokus

Geplant ist, die Nutzung von KI verantwortungsvoll und zum Wohle der Gesellschaft voranzubringen sowie neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen. Die Kabinettvorlage wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet. „Künstliche Intelligenz hält Einzug in unseren Alltag und wir wollen, dass diese Technik den Menschen hilft. Daher stellen wir den Nutzen für den Menschen in unserem Lande in den Mittelpunkt unserer KI Strategie. Richtig gestaltet ist KI ein wichtiger Schlüssel für Wachstum und Wohlstand“, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

Ambitioniertes Vorhaben

Darüber hinaus soll die Forschungslandschaft in Deutschland mit Kompetenzzentren ausgebaut werden. Insbesondere deutsche Großstädte sollen sich mehr mit Europa vernetzen können. Außerdem kann auf diese Weise auch nach passenden Fachkräften aus der Wissenschaft Ausschau gehalten werden. Aber auch die Arbeitsbedingungen des Wissenschaftsnachwuchses sollen attraktiver gestaltet werden, unter anderem durch zusätzliche Professuren für KI. Zudem wird sich die Forschungsförderung wandeln: Eine Agentur für Sprunginnovationen soll gegründet werden, die sich auch dem Thema Künstliche Intelligenz annehmen wird.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fasst es folgendermaßen zusammen: „Künstliche Intelligenz ist nicht irgendeine Innovation – sie ist eine Basis- Innovation, die unsere Wirtschaft und unser Leben insgesamt verändern und verbessern wird. Deshalb wollen wir, dass Anwendungen von Künstlicher Intelligenz auch nicht irgendwo auf der Welt entwickelt und umgesetzt werden, sondern hier bei uns in Deutschland und Europa. Die Eckpunkte für eine Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung legen dafür den Grundstein. Wir senden ein Aufbruchssignal an Unternehmen und Gründer, denn es geht vor allem darum, unsere hervorragenden Forschungsergebnisse auch in Produkten und Dienstleistungen anzubieten und Deutschland so zu einem weltweit führenden Standort für KI zu machen. Künstliche Intelligenz zu entwickeln und zu beherrschen – sei es beim autonomen Fahren, in der Krebsdiagnostik oder bei den Produktionsprozessen der Zukunft – ist eine Schlüsselfrage für Deutschland und Europa. Mit unserer KI-Strategie werden wir schlagkräftige Antworten geben.“ (lj)

Charité Global Health: Zentrum für globale Gesundheit

Die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern – mit diesem Ziel hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt Charité Global Health gegründet. Das interdisziplinäre Zentrum wird die verschiedenen Global Health-Projekte der Charité bündeln, koordinieren und ausbauen, um eine sichtbare Schnittstelle nach innen und außen zu sein. Zudem steht die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt.

Themen wie die weltweite Ausbreitung von Infektionskrankheiten, antibiotikaresistente Krankheitserreger oder nicht-übertragbare Volkskrankheiten wie Diabetes gehören zum Fachgebiet Global Health. Ziel ist es, Menschen auf der ganzen Welt vor gesundheitlichen Problemen zu schützen. Außerdem ist ein Ziel, Krankheiten bestmöglich zu bekämpfen und so die globale Gesundheitsversorgung zu verbessern. Auch die psychische Gesundheit sowie die gesundheitlichen Folgen von Krisen und Migration sind zentrale Themen von Global Health. Mit diesen internationalen Herausforderungen befasst sich das neue Zentrum für globale Gesundheit der Charité in der Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

Charité Global Health essentiell für Vernetzung von Forschungsfeldern

„Mit Charité Global Health bauen wir unsere internationale Expertise aus, um Lösungen für drängende globale Gesundheitsprobleme zu finden. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland sein Engagement für globale Gesundheit gerade verstärkt, ist dies ein konsequenter Schritt – sowohl für die Charité als auch für Berlin als Gesundheits- und Wissenschaftsstadt“, erklärt Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité.

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums, dazu: „Global Health-Themen sind interdisziplinär, daher müssen viele verschiedene Bereiche der Forschung und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten.“ In Zeiten der Globalisierung werde es immer wichtiger, beispielsweise gegen Epidemien gerüstet zu sein, denn Viren kennen keine Landesgrenzen, so Drosten.

Internationale Zusammenarbeit stärken

Die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus Berlin, Deutschland und der Welt wird in dem neuen Zentrum einen besonderen Stellenwert einnehmen. So bereitet Charité Global Health derzeit Kooperationen mit der London School of Hygiene and Tropical Medicine und der Oxford University vor. (red)

Unterstützung für Betriebe beim digitalen Wandel

Die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg bekommt in Zukunft Unterstützung beim digitalen Wandel. Firmen sollen Technologien, die in den Universitäten und Forschungseinrichtungen der Hauptstadt entwickelt werden, noch schneller als bislang in Produktion und Entwicklung einsetzen können. Das ist der Kern einer neuen Kooperation zwischen den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB) und dem Fraunhofer Leistungszentrum „Digitale Vernetzung“, zu dem die Spitzen beider Organisationen jetzt in Berlin den Startschuss gegeben haben.

„Vor allem kleine und mittelgroße Betriebe sind beim rasanten digitalen Wandel auf Unterstützung angewiesen. Das Fraunhofer Leistungszentrum ist für uns ein idealer Partner, um Innovationen in die betriebliche Praxis zu bringen. Damit wird die Hauptstadtregion noch wettbewerbsfähiger“, sagte UVB-Präsident Dr. Frank Büchner. „Wir wollen dabei helfen, Berlin zu einem Leuchtturm für die nächste Welle der Digitalisierung zu machen“, ergänzte Prof. Manfred Hauswirth, der Sprecher des Leistungszentrums Digitale Vernetzung. Dazu organisiere das Institut den Schulterschluss der universitären und außeruniversitären Forschung mit der Wirtschaft. Berlin sei mit seinen Fraunhofer-Instituten, weiteren renommierten Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen und der spannenden Start-up-Szene ein idealer Standort für den digitalen Wandel, so Hauswirth.

Unterstützung in verschiedenen Bereichen

Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden in den Bereichen Medizin, Mobilität und Zukunftsstadt, Industrie und Produktion sowie kritische Infrastrukturen liegen, erklärten die beiden Organisationen. Das Fraunhofer Leistungszentrum forscht hier an Basis- und Querschnittstechnologien ebenso wie an Lösungen für den Unternehmensalltag. Bereits seit zwei Jahren unterstützen die Unternehmensverbände mit ihrer Plattform „UVB Digitallabor“ Verbände und Unternehmen bei der digitalen Transformation.

Den Auftakt der Zusammenarbeit bildete ein Forum unter dem Titel „Wie digitale Assistenzsysteme die Arbeit verändern“. Dabei stand im Fokus, welche digitalen Assistenzsysteme – vom 3-D-Drucker bis zur Augmented Reality-Brille – heute schon in der Praxis funktionieren und sich für Unternehmen rechnen. Die Fraunhofer-Experten berichteten den rund 100 Unternehmensvertretern zudem über den Stand der Technik bei der Industrie 4.0. Auch um den Einfluss der Digitalisierung auf Aus- und Fortbildung und um Wissenstransfer in Unternehmen werde es gehen. „Kein Unternehmen kann die Herausforderungen des digitalen Wandels mehr allein bewältigen“, sagte UVB-Präsident Dr. Büchner. (red)

 

KI-Studie: Im Wirtschaftsleben der Hauptstadtregion angekommen

Künstliche Intelligenz (KI) treibt die technologische Entwicklung zurzeit branchenübergreifend voran. Die Region Berlin-Brandenburg profitiert von dieser Entwicklung. Dies zeigt die Studie „Künstliche Intelligenz in Berlin und Brandenburg“, die die  Technologiestiftung Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe durchführte, auf. Demnach erfolgt fast die Hälfte aller deutschen KI-Gründungen hier. Mittlerweile entwickeln mehr als 200 Unternehmen in Berlin und Brandenburg Innovationen mit Künstlicher Intelligenz und erwirtschaften rund acht Prozent des Umsatzes im Bereich der Daten- & Softwaredienstleister.

KI-Studie

Die Technologiestiftung Berlin hat diese und viele weitere Zahlen und Fakten für die erste branchenübergreifende Studie zu Künstlicher Intelligenz in Berlin-Brandenburg ermittelt. Ergänzt wurden die Zahlen von der Wirtschaftsförderung Brandenburg.

„Die Studie bietet eine erste richtige Vermessung zum Thema KI als Bestandteil unseres erfolgreichen digitalen Ökosystems. Berlin ist der maßgebliche Standort für Künstliche Intelligenz. Diese dynamische Entwicklung wollen wir strategisch begleiten und stärken. Zudem helfen wir den Bezirken und Behörden, ihre Datensätze zu öffnen und anwendbar zu machen“, so Christian Rickerts, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Anwendungsbereiche

Einst galt KI als ein Nischenfach der Informatik. Das hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Sprach- und bildverstehende, autonome und kollaborative Systeme: Wo die Umgebung über Sensoren oder Zähler in Form von digitalen Daten erfasst werden kann, verarbeiten die Systeme die Daten immer schneller. Mittlerweile „lernen“ Datenverarbeitungssysteme, treffen auf Grundlage der Daten Entscheidungen, kommunizieren mit anderen Maschinen und imitieren in einem allerdings noch stark eingegrenzten Bereich menschliche Intelligenz.

„Von den Unternehmen, die sich in unserer Region mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen, wurden fast die Hälfte erst 2014 und später gegründet. Das zeigt, wie dynamisch sich die Entwicklung vollzieht. Berlin-Brandenburg sollte den Bereich strategisch weiterentwickeln. Mehr Studienplätze, Leuchtturmprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und auch mit den Verwaltungen sowie mehr öffentliche Sichtbarkeit des Themas würden die wichtige technologische Entwicklung noch stärker in der Region verankern und auch die traditionelle Wirtschaftsunternehmen für diesen wichtigen Zukunftstrend fit machen“, sagt Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin.

Veränderungen durch KI

Selbst die Gesundheitswirtschaft wird von KI-Anwendungen revolutioniert. So gibt es bereits Gesundheitsapps, die Vitaldaten ihrer Nutzer auswerten und auf dieser Datenbasis Gesundheitstipps weitergeben, oder Internetsuchmaschinen, die die Bilder im Netz immer besser „lesen“ können. Das sind zwei Beispiele für KI, die beim Endverbraucher ankommen. Zurzeit verändert KI aber vor allem Geschäfts- und Produktionprozesse.

Hier liegt auch der Schwerpunkt der Berliner KI-Unternehmen. Rund 36 Prozent arbeiten im Bereich Business Intelligence/Prozessmanagement und erwirtschaften 43 Prozent des Umsatzes der KI-Unternehmen. Erst dann folgen die Bereiche Health, in dem 10 Prozent der Unternehmen tätig sind und 15 Prozent des Umsatzes erwirtschaften. Dann folgt der Mobilitätsbereich mit neun Prozent der Unternehmen und einem Umsatzanteil von 14 Prozent.

Wirtschaftszweig KI

Vor allem die KI-Unternehmen ziehen die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich, die in den letzten Jahren sehr erfolgreich Venture Capital (VC) eingeworben haben. Außerdem haben die KI-Unternehmen dafür gesorgt, dass in Berlin ein auch im Vergleich mit Frankreich und Großbritannien deutlich über dem Durchschnitt liegendes VC-Engagement zu verzeichnen ist (6,4 Millionen Euro pro Unternehmen in Berlin-Brandenburg gegenüber 6,1 Millionen in Deutschland und 5,1 Millionen in Großbritannien). Dabei entfielen 70 Prozent des VC auf fünf Unternehmen. Von denen sind drei im Bereich Business Intelligence und Prozessmanagement tätig und zwei gehören dem Gesundheitsbereich an.

Diese fünf VC-finanzierten Unternehmen sind allerdings keine typischen Repräsentanten des Berliner KI-Bereiches. Insgesamt sind die Berliner KI-Unternehmen eher klein, was auch damit zu tun hat, dass sie sehr jung sind. Fast die Hälfte (49 Prozent) beschäftigen zwischen ein und zehn Mitarbeiter. Sie entwickeln vor allem wissensbasierte Expertensysteme (26 Prozent), Sprach- (21 Prozent) sowie bildverstehende Systeme (15 Prozent).

Prognosen und Voraussetzungen

Die Prognosen der Studie zur weiteren Umsatzentwicklung gehen zwar auseinander, je nachdem wie die Experten die allgemeine Entwicklung einschätzen. Alle stimmen aber darin überein, dass der Umsatz in diesem Bereich stetig anwachsen wird.

Darüber hinaus erfüllt Berlin-Brandenburg alle Voraussetzungen, um die Chancen zu nutzen. Die Region hat im KI-Bereich exzellente universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Diese beeinflussen die technologische Weiterentwicklung wesentlich. Außerdem sorgen die Forschungseinrichtungen für qualifizierte Hochschulabsolventen, die den Technologietransfer über Köpfe sicherstellen. Überdies sind sie wesentlich daran beteiligt, dass öffentliche Fördergelder in den Bereich fließen. 2017 waren es fast 20 Millionen Euro. (red)

 

China macht es vor, Berlin macht es nach: Die Hauptstadt soll künftig mit Elektrobussen ausgestattet werden

China ist zwar nicht auf dem neuesten Stand was die Technik im Straßenverkehr betrifft, dennoch sind sie der deutschen Hauptstadt in einem Punkt weit voraus: Rund 5.000 Elektrobusse sind auf Chinas Straßen unterwegs. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop besuchte während ihrer Delegationsreise die Stadt Peking, um sich genauer über die Thematik zu informieren. Dafür schaute sie sich am 18.04.2018 einen großen Betriebshof für Elektrobusse, Xiaoying Bus Terminal im Chaoyang Distrikt an.

China zeigt Ramona Pop wie das mit den Elektrobussen funktioniert

State Grid, dem gigantischen staatlichen Netzbetreiber, der für 80 Prozent der Energieversorgung von 1,3 Milliarden Chinesen zuständig ist, erklärte, dass im Xiaoying Bus Terminal die größte und leistungsfähige Ladestation der Welt vorhanden sei. 30 Busse der staatlichen Marke Foton, die mit Daimler kooperiert, können dort gleichzeitig aufgeladen werden. Das vollständige Aufladen beträgt nur 20 Minuten.

Die Crème de la Crème des Unternehmens Foton kamen zu dem Treffen mit der Senatorin. Begrüßt wurde Pop von Liang Zhaowen, Staatssekretär und eine wichtige Führungsposition der Foton-Nutzfahrzeugsparte. Auch Gary Gao, Foton-Manager, war anwesend. Voller Stolz präsentierten sie die Anlage, in der die ganzen Busse an den Ladesäulen zu finden waren. Insgesamt beläuft sich die Kapazität auf 360 Kilowatt. Laut mitgereister Energieexperten würde diese Menge für die Stadt Berlin nicht tragbar sein. Die Frage von Pop, wie stark die Leitung sei, die diese immense Strommenge zur Verfügung stellt, wurde leider nicht richtig beantwortet.

BVG will Elektrobusse auf Berlins Straßen bringen

BVG Chefin, Sigrid Nikutta und Senatorin Pop waren beide von der Vorstellung der Elektrobusse in Peking begeistert. Die rot-rot-grüne Koalition ist seit längerem versucht die Berliner Luft zu verbessern. Gleichzeitig würde dadurch der Lärmpegel auf den Straßen immens verringert werden. Eine erste Ausschreibung für 30 Elektrobusse wurde bereits durchgeführt. Zu einer Zusammenarbeit mit Foton kam es jedoch nicht. Laut Gao ist die Firma daran orientiert, ganze Lösungen zu finden und nicht vereinzelt Busse zu verteilen. Im Sommer 2018 sollen laut Nikutta die nächsten 30 Busse ausgeschrieben und die hauseigene Flotte soll somit stetig auf emissionsarme Antriebe umgestellt werden.

Hierzulande sind die Hersteller noch nicht wirklich überzeugt von den Elektrobussen. Es müsse noch viel erprobt und erforscht werden, bevor man sich an den Zahlen Pekings orientieren kann. Elektrobusse fungieren in Deutschland bisher lediglich als Modellprojekt. Bevor man sie bedenkenlos auf Deutschlands Straßen einsetzen darf, müssen diesbezüglich noch einige Technikfragen geklärt werden. (ls)

Eder Health Nutrition: 35 Jahre konsequente Qualitätssicherung

Klaus Eder – Pionier der Nahrungsergänzungsmittel

 

Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein, darin sind sich Ernährungsexperten einig. Auch wenn sie eine ausgewogene und gesunde Ernährung nicht ersetzen können, beugen sie etwaigen Mangelerscheinungen, die im hektischen Arbeitsalltag schnell auftreten können, vor. Besondere Personengruppen wie zum Beispiel Sportler, müssen auf das Ausgleichen Ihres Nährstoffhaushalts achten. Dabei gilt es jedoch, den Gehalt an Nährstoffen und den Ursprung der Inhaltsstoffe genau zu prüfen. Leider gibt es immer noch viele Anbieter, die dabei durch den Qualitätsscheck fallen. Wenn laute Marketingkampagnen die Qualität der Wirkstoffe überlagern, dann sollte man aufhorchen.

Ein Hersteller, der zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt, hat sich in den 35 Jahren seiner Unternehmensgeschichte konsequent der Qualitätssicherung der Wirkstoffe verschrieben. Eder Health Nutrition zählt zu den Marktführern auf dem Gebiet der Sporternährung und Nahrungsergänzung und wird heute längst nicht mehr nur von Sportlern genutzt. Jeder möchte sich heute, wenn möglich mit wenig Zeitaufwand, ausgewogen ernähren und die eigene Gesundheit bewusst fördern und stärken.

In Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern und deutschen Universitäten entstand seit der Firmengründung 1983 eine beeindruckende innovative Produktpalette, die den Sektor der Sporternährung revolutioniert hat. Das gesamte Sortiment umfasst mittlerweile über 200 Artikel, die alle auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand und als ineinandergreifendes Sporternährungskonzept zu verstehen sind. Darunter finden sich Kapseln, verschiedene trinkfertige Darreichungsformen, Pulver sowie verzehrfertige Riegel.

Firmengründer Klaus Eder ist in der Sport- und Leistungsmedizin verwurzelt

Möglich wurde dies vor allem durch den Firmengründer Klaus Eder, der sich bereits in seinem Studium der Sportwissenschaften an der Universität Freiburg intensiv mit biochemischen Fragestellungen beschäftigte. Eine umfangreiche Fachkompetenz erwarb er vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem international beachteten und herausragenden Experten am Institut für Sport- und Leistungsmedizin der Universität Freiburg, Dr. rer. nat Georg Haralambie. Mit ihm zusammen veröffentlichte Klaus Eder mehrere wissenschaftliche Arbeiten, die für die damalige Zeit bahnbrechend waren.

Klaus Eder gut gelaunt beim Interview | Foto: Eder Health Nutrition

Klaus Eder gut gelaunt beim Interview | Foto: Eder Health Nutrition

„Als ehemaliger Leistungssportler im Handball und Schwimmen wusste ich aus eigener Erfahrung um die Notwendigkeit einer sportartspezifischen Ernährung in Verbindung mit gezielt verabreichten Nahrungsergänzungsprodukten. Die Summe aus Erfahrung, Fachkompetenz und persönlichem Engagement machte meine Produkte zu einer Referenz auf dem Gebiet der Sporternährung und Nahrungsergänzung“, sagt Eder über seine Motivation und seinen Erfolg.

Qualitätsprüfung ist das oberste Gebot

Letzterer basiert vor allem auf der strengen Qualitätsprüfung, die jeder Rohstoff, der für Eder Produkte verwendet wird, durchlaufen muss und in dem Verständnis dafür, die einzelnen Rohstoffe in guten Kombinationen zusammenzusetzen. Klaus Eder verbürgt sich dafür, dass seine Sport- und Nahrungsergänzungsprodukte auf der Grundlage fortlaufend neuester Erkenntnisse und ständiger wissenschaftlicher Kontrolle basieren: „Für unser gesamtes Artikelsortiment werden nur die besten Rohstoffe verwendet, die durch eine hohe Bioverträglichkeit vom Körper zu annähernd 100 Prozent aufgenommen werden können. Ich habe einen kompromisslosen Qualitätsanspruch und möchte meinen langjährigen Kunden auch weiterhin die effizientesten, effektivsten und richtungsweisendsten Produkte zur Verfügung stellen.“

Als Sicherheit, insbesondere für die Kunden mit berufssportlichem Hintergrund, erfolgt eine Zertifizierung durch Dopinglabore. Basierend auf den WADA-Regularien werden die Produkte dabei auf verbotene Substanzen hin überprüft. Die Zertifizierung, die regelmäßig durch gutachterliche Prüfung erneuert wird, bestätigt, dass keine Substanzen verarbeitet werden, die nach aktuellem Stand in den international verbindlichen Dopinglisten enthalten sind. So besagt zum Beispiel eine Analyse der Deutschen Sporthochschule Köln, dass weder im Mineraldrink Light Blutorange noch in den Ampullen Aminofit 8000 liquid, Substanzen wie z.B. Testosteron, die als anabol-androgene Steroide bezeichnet werden, nachgewiesen werden konnten. „Für Spitzensportler ist es wichtig, dass die Nahrungsergänzungsmittel die sie zu sich nehmen von sehr hoher Qualität und nicht verseucht sind“, sagt Prof. Dr. Gollhofer, Direktor des Instituts für Sportwissenschaften in Freiburg, „Die strengen Dopingkontrollen will jeder Sportler bestehen und nicht wegen seiner Nahrungsergänzungsmittel in den falschen Verdacht des Dopings kommen. Eder Produkte bieten die WADA Zertifizierung seit jeher und die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe wird regelmäßig den aktuellen Regularien angepasst.“

Referenzkunden in allen Bereichen des Erstligasports

Die Liste der Referenzkunden ist beeindruckend: Sowohl die Adler Mannheims, der amtierende deutsche Meister im Eishockey Red Bull München, der TSG 1899 Hoffenheim, der VFB Stuttgart, der Deutsche Skiverband, das männliche Davis Cup Team Spanien als auch Rafael Nadal und viele andere internationale Spitzenmannschaften und -verbände greifen aus Überzeugung auf Eders Produkte zurück. Diese werden übrigens zu 80% in Deutschland und Belgien hergestellt. Auch aus Gründen der Ökologie. Exportiert wird dagegen bereits nach Australien, Hongkong, Taiwan, USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate sowie in fast alle Länder der EU und Russland.

Besonders beliebt bei den Kunden sind die Eder Ampullen. Sie sind in dieser trinkfertigen Form einzigartig auf dem Markt und bilden das Alleinstellungsmerkmal des Traditionsunternehmens. Weder auf dem deutschen noch auf dem internationalen Markt gibt es ein in der Zusammensetzung annähernd vergleichbares Produkt. Die Ampullen sind leicht zu handeln und liefern aufgrund der hohen Konzentration der Inhaltsstoffe eine effiziente Wirkung.  Sie gehören zu den Longsellern der Eder Produktpalette, die auch bei Sportlern und Trainern international zum Einsatz kommen.

So fördern die Aminofit Ampullen mit 100% freien Aminosäuren und Vitaminen die Proteinsynthese, den Energiestoffwechsel und die mentale Leistung und psychische Belastbarkeit. Zudem werden die Regeneration und ein stabiles Immunsystem unterstützt. Magnefit liquid dagegen dient der zuverlässigen Sicherung und Wiederherstellung des Magnesium- und Kaliumbestandes in den Muskelzellen und trägt so nach einer Störung des intrazellulären Elektrolytstatus zu einer normalen Muskel- und Nervenfunktion bei.

„Beste Qualität Weltweit auf dem Markt“

Ein besonders von den Ampullen überzeugter Kunde ist Arno Balk, Dipl. Sportlehrer, Sportphysiotherapeut und Buchautor: „Seit über 30 Jahren beziehe ich Carnimixx, Aminofit und Magnefit liquid von Eder und bin überzeugt, dass die Produkte die beste Qualität auf dem weltweiten Markt haben. Für die hohe Qualität und die sinnvolle Zusammensetzung bin ich gerne bereit einen höheren Preis zu zahlen. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich Klaus Eder eine 11 geben. Es entsprach nie seiner Philosophie das wirtschaftliche vor das wissenschaftliche Argument zu stellen. Deshalb kann ich den Eder Produkten vertrauen.“

Ohne Eder würde es heute keine Mineraldrinks geben

Ein weiterer Verkaufsklassiker ist der Mineraldrink light, ein Nahrungsergänzungsmittel zum Ersatz von Flüssigkeit, Mineralstoffen und Vitaminen insbesondere bei Sportlern. Er wurde Anfang der 70er Jahre anhand langjähriger sportmedizinischer Erfahrung entwickelt und wird im nationalen und internationalen Bereich des Spitzensports geschätzt und erfolgreich eingesetzt. Eder hat den Begriff Mineraldrink sogar ursprünglich geprägt und eingeführt.

Sportler erhöhen damit insbesondere nach großem Schweißverlust ihre Leistungsfähigkeit und verkürzen zudem die Regenerationsphase. Der hypotonische Drink wird vom Körper noch schneller aufgenommen als andere marktgängige isotonische Getränke. Rudi Fritsch, Ex-Bundesliga Handball Trainer und selbst ehemaliger Sportler, sagt zum Mineraldrink: „Die Eder Produkte sind sehr gut, insbesondere aufgrund ihres wissenschaftlichen Hintergrundes. Ich kann den Nutzen für Profisportler nach über 30jähriger Anwendung ohne Einschränkungen bestätigen.“

Ebenfalls einzigartig ist der Einsatz von Guarana sowohl in Einzelkapseln als auch in den Trinkampullen von Eder. Guarana ist eine Schlingpflanze aus dem brasilianischen Urwald und enthält in ihren Samen eine anregende und ausdauerfördernde Substanz. Unter den brasilianischen Ureinwohnern wird die Substanz seit Jahrhunderten als Genuss und Stärkungsmittel für hohe Ausdauerbelastungen verwendet. Der Hauptwirkstoff „Guaranin“ wurde 1926 als eine mit dem Koffein eng verwandte Substanz identifiziert, wobei der Gehalt in Guaranasamen wesentlich höher ist, als der von Koffein in einer Kaffeebohne, nämlich ca. drei bis sechs Prozent in der Trockensubstanz. Allerdings wirkt Guarana viel sanfter und anhaltender als Koffein, denn das Guaranin ist an den Ballaststoffen der Guaranasamen gebunden und wird somit verzögert im Darm freigesetzt. Zudem belastet es, anders als bei Koffein, weder Herz noch Kreislauf. Guarana hat insgesamt viele gute Eigenschaften, die sich ideal in der Sport- und Fitnessernährung verwenden lassen: Es macht munter und fördert die ausdauernde körperliche Leistungsbereitschaft, mindert das Hungergefühl und somit das Verlangen nach Aufnahme von Kohlenhydraten und trainiert den Fettstoffwechsel.

Bei Klaus Eder wurde der Berufsethos zum Markenzeichen

Klaus Eder‘s Berufsethos wird von vielen langjährigen Wegbegleitern bewundert. So auch Dr. med Rudolf Ziegler, Sport- und Ernährungsmediziner, der Klaus Eder seit über 25 Jahren kennt: „Nur Produkte, die den hohen Ansprüchen der Sportmedizin und aktuellsten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen entsprechen, werden von Klaus Eder auf den Markt gebracht. Seine Selbstverpflichtung zu innovativen, zeitgemäßen, gut bioverträglichen und nur aus besten Rohstoffen bestehenden Produkte, resultiert aus eigenen Erfahrungen und einem gewachsenen Kompetenznetzwerk. Sportler suchen heutzutage nach Möglichkeiten ihre Gesundheit zu stabilisieren, ihre Ernährung zu optimieren sowie Krankheiten und Verletzungsrisiken zu vermeiden. Die Produktpalette von Eder bietet hier für jeden Bereich ein sehr gutes Produkt. Die Zusammensetzung nach wissenschaftlichen Kriterien unterscheidet sich dabei wohlwollend von reinen Marketingprodukten. Wohl auch ein Grund, warum es Eder Health Nutrition nun seit 35 Jahren gibt.“

Trotz der langjährigen Tradition und den verlässlichen Produktklassikern, wird die Innovation bei Eder nicht vernachlässigt. Nach wie vor befinden sich stets vier bis fünf neue Produkte in der Innovationspipeline. Es sind immer Produkte, die Bereiche aus aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen abdecken.

 

Benchmark made by Eder Health Nutrition: Der erste Eiweiß-Drink in der Flasche auf dem deutschen Markt ist eine der frühen Innovationen des Unternehmens. Das Produkt kommt aus der klinischen Forschung und ist ein Mahlzeitersatz für jeden. | Foto: Eder Health Nutrition

Benchmark made by Eder Health Nutrition: Der erste Eiweiß-Drink in der Flasche auf dem deutschen Markt ist eine der frühen Innovationen des Unternehmens. Das Produkt kommt aus der klinischen Forschung und ist ein Mahlzeitersatz für jeden. | Foto: Eder Health Nutrition

 

Bei Eder Health Nutrition kommt es nicht auf die Verpackung, sondern auf den Inhalt an. Das Verpackungsdesign setzt auf Information und nicht auf Blendung. So wirken die Produkte fast ein bisschen Retro, was auch schon wieder seinen Charme hat. Modeerscheinungen haben Klaus Eder nie interessiert, er ist ein Überzeugungstäter, dem man die Botschaft abnimmt: Nahrungsergänzungsmittel sind eine sinnvolle Alternative zur Aufbesserung und zum Ausgleich des Vitamin- und Mineralienhaushalts des Körpers, insbesondere bei starken Belastungen in Beruf und Sport.

Die „alte“ Garde der Ernährungswissenschaftler verteufelt Nahrungsergänzungsmittel – zu unrecht

Dies bestätigt auch Friedrich Reuß, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für diätetische Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und Sportlernahrung: „Es gibt viele Ernährungswissenschaftler der „alten Garde“, die behaupten, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnlos sei und insbesondere in Deutschland kein Mangel durch die Ernährung entstünde. Diese Behauptung berücksichtigt allerdings nicht die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, nach denen Mangelerscheinungen durchaus auftreten und krankmachen. Jeder jenseits der 30 sollte Nahrungsergänzungsmittel nehmen, sofern er nicht sicher alle Mineralstoffe und Vitamine über die Ernährung aufnimmt.“

Mehrfach hat Klaus Eder Übernahmeangebote von Käufern, darunter auch Lebensmittelkonzerne, zurückgewiesen. Sie haben schlicht seinen Qualitätsansprüchen nicht genügt. Stattdessen hat er seine Produkte stetig weiterentwickelt und qualifiziert. Er gilt in der Branche als der Unbestechliche, der Ehrliche, der sein Geschäftsmodell immer auf Vertrauen begründet hat. Unabhängig von Modeerscheinungen sind die Produkte von Eder Longseller, bei denen die Inhalte wichtiger sind als die Verpackung oder das Marketing. (uc)

Puppen sind für alle da – Stiftung Bildung wehrt sich gegen Geschlechterklischees

Was genau ist Partizipation und wie wird sie im Alltag angewendet? Die Stiftung Bildung veranstaltet am 19. April 2018 einen Tag der Offenen Tür im Rahmen der Stiftungswoche Berlin. „Wir bestimmen unsere Zukunft“ ist das Motto, unter dem den Besuchern gezeigt wird, wie die Arbeit der Stiftung Bildung funktioniert, welche Projekte in Planung sind und wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Partizipation in den Alltag integrieren. Ein wichtiges Thema ist vor allem den Geschlechterklischees entgegen zu wirken und in der Förderung mehr auf die Individuen als auf die Geschlechter einzugehen.

 „Vereint für gute Kita und Schule“ – Der Förderpreis 2018 geht an Projekte die frei von Geschlechterklischees sind

Parallel zur Stiftungswoche lädt Berlin am 26. April 2018 zum diesjährigen Girls‘ Day ein. Geprägt ist dieser Tag vor allem dadurch, dass Mädchen in frauenuntypische und Jungen in männeruntypische Berufe blicken können. Passend dazu unterstützt die Stiftung Berlin mit dem Förderpreis 2018 „Vereint für gute Kita und Schule“ Projekte, die frei von Geschlechterklischees sind.

Auch Jungs dürfen mit Puppen spielen und Mädchen sich für Fußball interessieren. Diese Ansicht teilt auch die Stiftung Bildung. Der diesjährige Förderpreis geht an drei Projekte, die junge Menschen dazu ermutigen, ihre persönlichen Neigungen und Talente – frei von Geschlechterrollen –  auszuleben. Insgesamt ist der Preis mit 15.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils 5.000 Euro, die sie frei einsetzen können. Bewerben können sich Schul- und Kitafördervereine, die ein Projekt initiiert haben, das die Bildung fernab von Geschlechterklischees fördert. Ziel ist es, dass die gesellschaftlich verankerten Geschlechterstereotypen in Zukunft keinen oder zumindest weniger Einfluss in der frühkindlichen Entwicklung haben.

 

Puppen sind für alle da – Stiftung Bildung wehrt sich gegen Geschlechterklischees|Foto:Pixaybay

Puppen sind für alle da – Stiftung Bildung wehrt sich gegen Geschlechterklischees   | Foto : Pixaybay

 

Frauen gehören hinter den Herd und Männer bringen das Geld nach Hause – Wie sehr haben sich die Geschlechterklischees in den Köpfen der Gesellschaft wirklich verändert?

Es mag den Anschein haben, dass sich die Menschheit stetig weiter entwickelt. In den meisten Teilen der Welt dürfen Frauen wählen gehen, einen Beruf ausüben ohne ihren Mann um Erlaubnis zu bitten und Männer können ihre sensible Seite, um einiges offener kundtun, als noch vor einigen Jahren. Allerdings ist die Emanzipation in vielen Köpfen noch nicht wirklich angekommen. Eine Studie der William Paterson University in Wayne, New Jersey kam zu dem Ergebnis, dass sich die typischen Rollenklischees kaum geändert haben.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten im Jahr 2014 rund 200 Probanden einen Geschlechterstereotyptest unterzogen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus New Jersey mussten einschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Frauen und Männer diverse Verhaltensmerkmale aufweisen würden. Die Ergebnisse verglichen die Forscher mit dem Geschlechterstereotyptest aus dem Jahr 1983. Damals wurden 195 Studenten exakt die gleichen Fragen gestellt. Das Resultat: Knapp 20 Jahre später waren die Probanden noch gleichermaßen stark von den Geschlechterklischees überzeugt. Das Klischeedenken über die Frauenrolle hat sich sogar verstärkt.

Ohne Arme keine Kekse

Es steht außer Frage, dass in unserer Gesellschaft keine reine Gleichberechtigung herrscht. Trotz der Studie und einigen deutlichen Unterschieden zwischen Frauen und Männern wie  zum Beispiel in den Bereichen Sport, Arbeitswelt oder im Bildungssektor hat sich in den letzten Jahren ein großer Wandel getan. Wer allerdings eine Gesellschaft mit völliger Gleichberechtigung anstrebt, muss den Worten Taten folgen lassen. Die Förderung der Stiftung Bildung geht mit gutem Beispiel voran dafür Sorge zu tragen, dass der Rollenunterschied in Zukunft nur noch ein semi-relevanter Faktor sein wird. (ls)

Veranstaltungen

Innovation Citizen Science

Wie kann Citizen Science die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an wissenschaftlichen Forschungsprojekten, zu Innovation in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beitragen? Ist Citizen Science eine Notwendigkeit angesichts komplexer Umweltprobleme, ein Gegenpol zu Fake News in einer postfaktischen Ära – oder eine Verwässerung der Wissenschaft?

Wie gemeinsam neues Wissen geschaffen und eine aktive, moderne Wissensgesellschaft gestalten werden kann, wird mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik diskutiert.

(Anmeldung erforderlich)

Forschungsgipfel 2019

Beim jährlichen Forschungsgipfel kommen Entscheider, Experten und Vordenker aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammen, um darüber zu sprechen, wie das Innovationssystem weiterentwickelt werden kann.

KI wird zukünftig auf die gesamte Gesellschaft einwirken und sie wird unser aller Verhalten beeinflussen – ob beim Konsum, im Gesundheitsbereich, im Rahmen unserer Mobilität oder unserer Meinungsbildung und beruflichen Tätigkeiten. KI kann die Basis für grundlegend neue Denk- und Handlungsmuster bilden. Sie wird die Forschungs- und Innovationsprozesse verändern und beschleunigen. Mit KI eröffnen sich viele neue Möglichkeiten, doch auch Probleme und Herausforderungen, die es auf dem Forschungsgipfel zu diskutieren gilt.

Unter den rund 400 Gästen sind Präsidenten der Wissenschaftsorganisationen, Präsidenten der Spitzenverbände der Wirtschaft und Vorstände ausgewählter forschungsstarker Unternehmen, Gründer, renommierte themenrelevante Wissenschaftler, Ideenträger und Querdenker.