Veranstaltungen

Railway Forum Berlin

Auf der Fachkonferenz diskutieren Führungskräfte der Bahnindustrie über aktuelle Trends, neue Produktlösungen und zukünftige Strategien im Schienenverkehr.

Rund 500 Manager aus den Bereichen Beschaffung und Technik der Deutschen Bahn, Systemhersteller, Zulieferer, politische Entscheider und Wissenschaftler tauschen sich bei Keynotes, Vorträgen und Workshops aus. Eine Ausstellung innerhalb der Konferenz zeigt Produkt- und Prozessinnovationen von rund 80 Zulieferfirmen der Bahnindustrie. Bei Werksführungen an mehreren Standorten in Berlin erhalten Teilnehmer zudem praktische Einblicke in die Produktionsabläufe des Gesamtsystems Bahn.

(Anmeldung erforderlich)

Automatisiertes Fahren in Städten – Chance für den Verkehr oder Kollaps?

Die Chancen und Risiken des automatisierten Fahrens werden noch zu selten öffentlich und in grundlegenden Debatten aufgegriffen. Dabei haben Bundestag und Bundesrat bereits im Mai 2017 Regelungen zum Fahren von Autos mit hoch- und vollautomatisierter Fahrfunktion beschlossen. Für größere Städte verspricht besonders die Automatisierung bei Bussen und Bahnen Chancen, die Kapazität der Massenbeförderungsmittel weiter zu erhöhen. Neben Potenzialen im Bereich der Verkehrssicherheit ist jedoch unklar, ob automatisiertes Fahren nicht sogar zu einer erhöhten Verkehrsnachfrage führt und so den öffentlichen Raum in Ballungsräumen weiter verknappt – und die Nutzung für andere Zwecke verhindert. Droht mit der neuen Technologie ein Kollaps für den öffentlichen Raum?

Die Vortrags- und Dialogreihe widmet sich verschiedenen aktuellen Themen zur „Zukunft der Städte“. Je nach Themenschwerpunkt setzt sich der Kreis der Teilnehmenden aus Politik, Bundes- und Landesverwaltungen, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

E-Mobility Charging Infrastructure Europe 2020

Auf der Konferenz für Elektromobilität werden die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wie z. B. das Aufladen von Elektrofahrzeugen mit hoher Ladeleistung sowie die Stärkung der derzeitigen Ladeinfrastruktur diskutiert.

Bus2Bus

Die Bus2Bus ist Fachkongress und Messe der Busbranche. Auf dem Messegelände Berlin diskutieren Bushersteller und Zulieferer sowie Busbetreiber und Verkehrsexperten über aktuelle Themen sowie innovative Geschäftsansätze.

Bushersteller, Zulieferer und Dienstleister kommen hier mit Verkehrsunternehmen und Verkehrsexperten zusammen.

Neben Businessmodellen stehen Themen wie neue Antriebstechniken, Speicherkapazität, moderne Designs und Connectivity auf der Agenda. Innovationen werden über die Aussteller-Exponate sowie in Keynotes, Workshops und Foren vorgestellt.

Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2019

Zum siebten Mal trifft sich die Mobilitätsszene bei der Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Berliner Rathaus. Rund 600 Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft treffen sich zur Debatte über Mobilitätslösungen aus und für Berlin.

(Anmeldung erforderlich)

21. Technischer Kongress 2019

Auf dem 21. Technischen Kongress werden die künftigen Herausforderungen der Fahrzeugindustrie und die Zukunft des Automobils u.a. in den Themenbereichen Vernetzung und Automatisierung, klima- und umweltfreundliche Antriebe sowie Sicherheit im Straßenverkehr vorgestell und diskutiert.

Die urbane Mobilität, die Sicherheit von Daten und die Lösungen unserer Industrie werden ebenfalls auf dem Technischen Kongress eine bedeutende Rolle spielen.

Hintergrundgespräch³ mit BVG-Chefin Sigrid Nikutta

Überfüllte Busse und Bahnen, Verspätungen, Pannen, Baustellen, Elektro oder Gasantrieb: alles nicht egal. Bei aller Liebe verzweifeln die Berliner immer öfter am ÖPNV. Was tut BVG-Chefin Sigrid Nikutta, um den öffentlichen Nahverkehr besser zu machen? Wie plant sie seine Zukunft, welche Erfahrungen aus dem Ausland können Vorbild für Berlin sein? Das und mehr im Hintergrundgespräch³ von Christine Kolmar mit Sigrid Nikutta.

(auf Einladung)

INFRANEU-Mittagsgespräch mit Larissa Zeichhardt, Geschäftsführerin der LAT-Gruppe

Als erfolgreiche Unternehmerinnen wurden die Schwestern Larissa Zeichardt und Arabelle Laternser 2018 mit dem „Next Generation Award“ vom Verband deutscher Unternehmerinnen ausgezeichnet.

Die Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand ist unverändert ein ernstes wirtschaftliches Problem: hunderte exzellente mittelständische Unternehmen sind ohne Nachfolgerin bzw. Nachfolger. Umso ermutigender ist der Einstieg der beiden Schwestern in den vom Vater 1969 gegründeten technischen Betrieb. Beide führen seit 2016 den Funkanlagen-, Verkehrs- und Überwachungstechnik-Spezialisten LAT im Friedrichshain. Mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll die digitale Transformation der Bahn vorangetrieben werden: für die Schiene innerhalb des Smart-City-Konzepts (Digitalisierung von Signal- und Weichentechnik) und für Zwecke des Infotainment-Konzepts ÖPNV 2030.

Ein weiteres Geschäftsfeld der LAT-Gruppe ist die Videoüberwachung für den ÖPNV und öffentliche Einrichtungen, so z. B. die S-Bahn Berlin und die BVG. Von Frau Larissa Zeichhardt wollen wir gern mehr über ihre Gruppe und insbesondere über die Digitalisierung im technischen Bahnbereich erfahren: Wird sie eine höhere Zuverlässigkeit und Kundenfreundlichkeit bringen? Und welche Fortschritte plant das Unternehmen bei der notwendig gewordenen Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln?

(auf Einladung)

Berliner U-Bahnhöfe im internationalen Vergleich

Viele Berliner U-Bahnhöfe stehen unter Denkmalschutz, inzwischen auch die Bahnhöfe, die in der Nachkriegszeit entstanden sind. Prominente Beispiele sind etwa die Stationen der U7 in Spandau oder der Kreuzungsbahnhof Fehrbelliner Platz.

Das Landesdenkmalamt Berlin lädt nun zu einer internationalen Tagung ein, die sich mit der architektonischen Gestaltung von U-Bahnhöfen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im europäischen Vergleich befasst. Beiträge aus Athen, London, Wien und Moskau sowie vielen deutschen Städten beleuchten das Spannungsverhältnis zwischen moderner U-Bahn und der historischen Stadt.

Underground Architecture Revisited

Die Tagung „Underground Architecture Revisited“ widmet sich der architektonischen Gestaltung von U-Bahnhöfen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im europäischen Vergleich.

Verkehrsarchitekturen prägen das Erscheinungsbild unserer Städte in hohem Maße und fungieren als Identifikationsorte für ihre Nutzer*innen. Unter Modernisierungsdruck drohen großstädtischen Infrastrukturen der Nachkriegsmoderne entstellende Veränderungen und Verluste.

Die internationale Tagung zielt auf eine vergleichende Bestandsaufnahme dieser bisher wenig thematisierten Bauaufgabe im Untergrund unserer Metropolen und auf einen interdisziplinären Erfahrungsaustausch zwischen Denkmalpflege und Denkmalforschung mit der Sanierungspraxis und den Machern, Betreibern und Nutzern moderner U-Bahnlinien.