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Casino statt Pferdewetten: Sponsor Spielbank Berlin auf dem Schlagerhammer-Festival in Hoppegarten

Schon 1868 konnte die Traditionsrennbahn in Hoppegarten neben Wilhelm I. und Otto von Bismarck die zahlreichen Zuschauer begeistern und auch heute noch drücken die Pferdesportfans den Rennpferden und Jockeys, auf die sie gewettet haben, die Daumen. Am vergangenen Wochenende jedoch verwandelte sich die historische Galopprennbahn in Hoppegarten in ein riesiges Schlager-Sommerfest mit vielen Attraktionen. Schon das Line-Up war beeindruckend: Sämtliche Größen der Schlagerszene gaben sich die Ehre und spielten ihre Hits auf dem Schlagerhammer-Festival. Marianne Rosenberg, Michelle, Michael Wendler, Beatrice Egli, Bernhard Brink, Ella Endlich, Vincent Gross, Feuerherz, Anna-Carina Woitschak und die Kultbands Karat sowie Dschinghis Khan standen auf der Showbühne und sorgen für ausgelassene Stimmung unter den mehr als 20.000 Schlager-Fans.

Hauptgewinn war eine Kreuzfahrt von TUI Cruises: v.l.n.r. Normen Sträche, Programmchef und Moderator bei Radio B2, David Schnabel, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Oliver Dunk, Geschäftsführer Radio B2. Foto: offenblende/Spielbank Berlin

Casino-Feeling auf dem Festivalgelände

Mittendrin die Spielbank Berlin, die nicht nur als Sponsor das Festival unterstützte, sondern auch mit dem „Casino on Tour“-Team eigens eine Spielbank-Lounge auf dem Festivalgelände aufgebaut hatte. Glücksspiel-Fans konnten dort angewiesen durch professionelle Croupiers und Dealer Roulette spielen, sich an den Spielautomaten vergnügen oder ganz klassisch das Glücksrad drehen. Highlight war die Verlosung einer Kreuzfahrt auf der Mein Schiff® von TUI Cruises, die in Kooperation mit TUI ausgespielt wurde.

Spielbank Geschäftsführer David Schnabel mit Moderatorin Inka Bause. Foto: offenblende/Spielbank Berlin

Schlager + Glücksspiel = Begeisterte Gäste

Spielbank Geschäftsführer David Schnabel freute sich über die gelungene Veranstaltung und viele glückliche Gesichter: „Die Spielbank Berlin ist seit mehr als vierzig Jahren ein zuverlässiger Partner der Stadt Berlin. Wir betreiben in der Hauptstadt vier Spielbanken und sind damit ein Anziehungspunkt für Berlinerinnen und Berliner sowie die Besucher unserer Stadt. Ein Event wie der Schlagerhammer ist der perfekte Anlass, um die Menschen mit unserem modernen und vielseitigen Spielangebot zu begeistern. Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern und freue mich, dass der Schlagerhammer und die Spielbank-Lounge die Festivalbesucher begeistert haben und wir gemeinsam ein außergewöhnliches Event feiern konnten.“ (red)

Trotz Regen: Classic Open Air feiert die „Opera Italiana“

Obwohl der Wettergott nicht recht mitspielen wollte und den Himmel über Berlin mit äußerst ergiebigen Regenwolken bestückt hatte, war die Stimmung am Samstagabend beim diesjährigen Classic Open Air gut. Dank der Regenponchos des Sponsors Spielbank Berlin blieben die Besucher weitgehend trocken.

Classic Open Air – Durchhaltewillen bei den Zuschauern

Begleitet von Meisterwerken der italienischen Oper regnete es am Sonnabend zur Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt zunächst leicht und, wie um die Dramatik zu erhöhen, immer stärker. Dennoch ließen sich die Zuschauer den dritten Abend des Festivals unter dem Motto „Opera Italiana“ nicht verderben.

Ein bisschen Bella Italia im verregneten Berlin

Zum Dank fürs Ausharren bekamen die Zuschauer ein grandioses Sängerfest, das sich ganz dem Belcanto widmete. Zehn Solisten und zwei Chöre ließen, begleitet von dem Philharmonischen Orchester Vorpommern unter dem Dirigat von Florian Csizmadia, die einzigartige Musik von Giuseppe Verdi, Puccini, Donizetti, Rossini und Bellini über den Gendarmenmarkt erklingen. (aw)

Russland bereitet sich auf das XXIII. Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg vor

Vom 6. bis 8. Juni 2019 findet in St. Petersburg das 23. Internationale Wirtschaftsforum von St. Petersburg statt.  Das Hauptthema des Forums lautet „Gestaltung der Agenda für eine nachhaltige Entwicklung“.

Überblick Internationales Wirtschaftsforum

Heute ist das St. Petersburg International Economic Forum eine der weltweit führenden Plattformen für die jährliche Kommunikation von Vertretern der Wirtschaft, die Diskussion von Schlüsselfragen der Weltwirtschaft, die regionale Integration und die Entwicklung neuer Industrien.

Das Internationale Wirtschaftsforum veranstaltet jährlich ein Treffen von Staatsoberhäuptern, Führungspersönlichkeiten der internationalen Geschäftswelt und Führungspersönlichkeiten internationaler Organisationen.  Während des Forums stellen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor und es werden Investitionsvereinbarungen geschlossen.

1997 wurde das Forum erstmals abgehalten und steht seit 2006 unter der Schirmherrschaft und Beteiligung des Präsidenten der Russischen Föderation, wodurch sich die Zahl der Delegationen aus verschiedenen Ländern der Welt und der Umfang, der in seinen Bereichen unterzeichneten Vereinbarungen, jährlich erhöhen.

Plattform für einen offenen Dialog

So nahmen 2018 mehr als 17.000 Teilnehmer aus 143 Ländern der Welt am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil. Zu den Ehrengästen des Forums zählten der französische Präsident Emmanuel Macron, der Vizepräsident der Volksrepublik China Wang Qishan, der japanische Premierminister Shinzo Abe und die geschäftsführende Direktorin des IWF Christine Lagarde. Den Ergebnissen des Forums zufolge wurden mehr als 590 Abkommen im Wert von mehr als 2,625 Billionen Rubel unterzeichnet.

Angesichts der aktuellen Lage der Weltwirtschaft und der Vielzahl von Herausforderungen, denen sich Unternehmen gegenübersehen, ist das Forum eine Plattform für einen offenen Dialog und ein praktisches Instrument, um wichtige wirtschaftliche Fragen zu erörtern, mit denen Russland, Entwicklungsländer und die ganze Welt konfrontiert sind und um Barrieren zwischen Russland und anderen Staaten zu beseitigen. (red)

Quo vadis Volksparteien? Berliner Entscheider diskutieren beim traditionellen Spargelessen der Berliner Pressekonferenz

Es ist wieder Spargelzeit: Die Größen der Berliner Politik, Wirtschaft und Medien gaben sich ein Stelldichein beim traditionellen Spargelessen der Berliner Pressekonferenz im Restaurant Hugo’s im Interconti. Der Termin gehört zu den Frühlings-Highlights im Veranstaltungskalender und so folgten zahlreiche Gäste dem exklusiven Ruf von Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, der ältesten Journalistenvereinigung Deutschlands, um sich über die große Politik, die Zukunft Berlins und weitere aktuelle Themen auszutauschen. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer war in diesem Jahr als Ehrengast geladen, musste ihre Teilnahme an der Veranstaltung wegen einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung jedoch absagen. Kein Wunder angesichts der politischen Entwicklungen der letzten Tage.

Der frisch gekürte Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm (l.) und der Regierende Bürgermeister Michael Müller | Foto: Dirk Lässig

Die politische Führungsriege der Hauptstadt gab sich die Ehre

Doch dafür war der halbe Senat zu Gast: Neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller gaben sich Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Justizsenator Dirk Behrend, Finanzsenator Matthias Kollatz und Verkehrssenatorin Regine Günther die Ehre. Der neue CDU-Chef Kai Wegner, der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger, die Grünen-Fraktionschefinnen Antje Kapek und Silke Gebel sowie die Linken-Chefin Katina Schubert komplettierten die politische Führungsriege der Hauptstadt. „Und alle ehemaligen Regierenden Bürgermeister sind da“, freute sich Thomas Klein. Denn auch Klaus Wowereit, Walter Momper und Eberhard Diepgen ließen es sich nicht nehmen bei Spargel und Wein über die aktuellen Verschiebungen in der Parteienlandschaft und die politische Zukunft der beiden großen Volksparteien zu diskutieren.

Politik meets Wirtschaft meets Medien: Michael Müller (r.), Sanus-Vorstand Siegfried Nehls (l.) und BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula | Foto: Dirk Lässig

„Rezo-Gate“ und Andrea Nahles: Falsche Kommunikationskultur?

Denn es rumpelt ganz gewaltig in der Groko, die Christdemokraten erleben gerade ihr „Rezo-Gate“. der zwar zu erwartende, aber dann doch sehr plötzliche Rücktritt von SPD-Chefin Andrea Nahles sorgte für zusätzlichen Gesprächsstoff. Insbesondere die Chefredakteure fast aller Berliner Medien stellten sich der Frage, ob die Medien wie auch die Politik, den Zugang zu jüngeren Menschen verloren haben. Zu konstatieren ist nichts weniger als ein Paradigmenwechsel in der Kommunikationskultur. Die Medien und vor allem die Nutzergewohnheiten haben sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Klassische Medien und die Politik haben fast schon den Anschluss verloren. Dabei dürfe man nicht den Fehler begehen, sich der jungen Generation anzubiedern.

Eine zeitgemäße Kommunikation ist unumgänglich

Dennoch ist ein zeitgemäßes Kommunikationsverhalten der Meinungsführer aus Politik und Medien unumgänglich – so die einhellige Meinung. Doch ganz gleich, welcher Kommunikationskanäle man sich letzten Endes bedient, Qualitätsjournalismus hat bestimmten Regeln zu folgen. Auch in der Frage, wie mit Politikern umzugehen ist. Wurde Andrea Nahles nicht nur parteiintern, sondern auch von den Medien gemobbt und so der Rücktritt der SPD-Chefin herbeigeführt? Oder hat sie, durchaus auch eine Freundin deutlicher Worte, den Niedergang und ihren Rücktritt selbst zu verantworten? Ein Stück weit ist dies die Frage nach der sprichwörtlichen Henne und dem Ei. Einen diesbezüglichen Konsens konnten die Diskutanten jedenfalls nicht erreichen. Spekulationen gab es auch, wer nun neuer Parteichef der Sozialdemokraten werden soll. Und wer wird Spitzenkandidat in Berlin – bei SPD, CDU und Grünen?

Immobilienunternehmer Andreas Schrobback (r.) mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller | Foto: Dirk Lässig

Wirtschaftsvertreter beschwören Miteinander

Über allem schwebte also die große Politik. Doch auch über die Zukunft Berlins unterhielten sich Zoodirektor Andreas Knieriem, die BVG-Chefin Sigrid Nikutta, der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin, Christian Hoßbach und der neue Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass es nicht gehen wird, ohne die Wirtschaft mit ins Boot zu holen. Denn auch die Größen der hauptstädtischen Wirtschaft beteiligten sich an den lebhaften Diskussionen. Tenor: Nur gemeinsam ist es zu schaffen, Berlin weiter nach vorne zu bringen. Die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten ist grundsätzlich vorhanden, doch müsse man mehr tun, um wirklichen Konsens herbeizuführen. Michael Zahn, Chef der Deutsche Wohnen, SANUS-Vorstand Siegfried Nehls, Immobilienprofi Carsten Heinrich von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, Andreas Schrobback, Chef der AS Unternehmensgruppe, Nadir Guediri, Managing Director der Copro Projektentwicklung und weitere Vertreter der Branche hielten fest, dass Berlin dringend Wohnungen braucht und man gemeinsam an einem Strang ziehen müsse, um diese Herkulesaufgabe zu bewältigen. Unterstützt wurde das Anliegen der großen Immobilienentscheider von Tobias Nöfer, Geschäftsführer von Berlin 2020, eine Initiative, die für eine zukunftsfähige Vision für die Stadt eintritt.

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Dr. Benedikt Goebel (l.) und Tobias Nöfer (r.) von Berlin 2020 mit Gastgeber Thomas Klein | Foto: Dirk Lässig

Wie geht es weiter mit Berlin? Diese Frage stellt sich nach wie vor, doch herrschte in allen Gesprächen Einigkeit darüber, dass es ohne eine belastbare Kommunikationskultur, die einlädt und nicht ausschließt, die auf Augenhöhe stattfindet und nicht herablassend ist, die veraltete Denkmuster in Frage stellt, nicht geht. (ak)

Starke Räume für starke Kinder: Laughing Hearts bezieht neues Domizil in Charlottenburg

„Unser Erfolg ist das Lächeln der Kinder“ – so lautet das Motto von Laughing Hearts. Der Verein setzt sich seit 10 Jahren dafür ein, dass Heimkindern und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine erfolgreiche Zukunft ermöglicht wird. Um mit seinem wachsenden Team auch zukünftig Kindern und Jugendlichen viele Chancen eröffnen zu können, hat der Verein neue Büroräume in der Kaiser-Friedrich-Straße bezogen. Diese wurden am Montagabend feierlich eingeweiht. Die Beschaffung, Sanierung und Innenausstattung in Rekordzeit übernahm der Unternehmer Christoph Gröner, CEO und Gründer der CG Gruppe sowie aktives Vorstandsmitglied von Laughing Hearts.

Laughing Hearts neue Buroräume

Helle Räume und einladende Arbeitsplätze: Die neuen Räumlichkeiten des Berliner Vereins Laughing Hearts können sich sehen lassen. Die Büros sind modern ausgestattet und großzügig eingerichtet. Großer Wert wurde darauf gelegt, dass sich die Mitarbeiter von Laughing Hearts an ihrer künftigen Wirkungsstätte wohlfühlen.

Laughing Herts neue Räumlichkeiten in der Kaiser-Friedrich-Straße

Laughing Hearts neue Räumlichkeiten in der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg | Foto: Marie Staggat

Ziele des Vereins

Laughing Hearts unterstützt Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen, indem gezielt Talente und Interessen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport und Freizeit gefördert werden. Damit möchte der Verein soziale wie berufliche Perspektiven aufzeigen und den Schützlingen die Chance auf eine positive Entwicklung geben. Aktuell unterstützt Laughing Hearts etwa 2.300 Kinder und Jugendliche in 22 Einrichtungen in Berlin.

„Unser Ziel ist es alle Kinder zu unterstützen und zu erreichen. Heimkinder dürfen nicht benachteiligt werden, aufgrund von nicht intakten sozialen Strukturen. Wir wollen eine Normalität schaffen und nicht nur mit Geld und Kleidung helfen. Sie sollen die gleichen Zukunftsperspektiven, wie alle Kinder haben“, so Dr. Nidal Al- Saadi.

Herzenssache und Pflicht zugleich

Vorstandsmitglied Christoph Gröner stellt mit viel persönlichem Einsatz immer wieder neue Kooperationen auf die Beine, um Laughing Hearts zu unterstützen. Für den Immobilienentwickler ist der Verein ein Herzensprojekt: „Bei Laughing Hearts geht es darum, benachteiligten Kindern den Start ins Leben zu erleichtern. Dieses Ziel hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Es freut mich sehr, dass der Verein so erfolgreich arbeitet, dass nun neue Räumlichkeiten benötigt wurden und wir diese so schnell realisieren konnten. Die gelungene Gestaltung der Büros war mir ein echtes Anliegen. Ich empfinde auch als Unternehmer eine spezielle Verantwortung, derart wichtige Projekte für unsere Gesellschaft mit aller Kraft zu unterstützen.“

Dr. Nidal Al-Saadi, Vorstandsvorsitzender von Laughing Hearts, ist stolz auf das bisher Erreichte und freut sich ebenfalls über die neuen Büroräume: „Die neuen Räumlichkeiten sind für uns ein großer und wichtiger Schritt und helfen uns maßgeblich dabei, auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet zu sein. In den vergangenen zehn Jahren konnten wir gemeinsam schon vieles auf die Beine stellen. Benachteiligten Kindern Chancen zu eröffnen und ihnen glückliche Momente zu schaffen, sind dabei immer unser Ziel und Anspruch gewesen. Mein Dank geht an alle, die uns bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen.“

Um auch in Zukunft benachteiligte Kinder und Jugendliche fördern zu können, finden regelmäßig verschiedene Spendenveranstaltungen wie zum Beispiel die jährliche Laughing Hearts Charity Gala und das Laughing Hearts Race, powered by CG Gruppe AG, statt. Die Erlöse kommen direkt dem Verein und damit den Kindern zugute. Auch die Berliner Wirtschaft unterstützt den Verein tatkräftig. Durch die Arbeit von Laughing Hearts wird Tausenden von Kindern und Jugendlichen die Perspektive eröffnet, positiv in die Zukunft blicken zu können. (red)

MIPIM 2019: Städte im internationalen Wettbewerb um Investoren

Entwickler, Investoren, Takt- und Geldgeber gaben sich ein Stelldichein auf der 30. MIPIM in Cannes, der größten Immobilienmesse Europas. Schon das Motto „Enganging the Future“ machte dabei klar, dass sich die Immobilienbranche mitnichten selbstbespiegeln wird, sondern der Blick auf kommende Aufgaben, Lösungen und Möglichkeiten gerichtet hat. Für Trend-Scouting, Wissenstransfer und Networking par excellence kamen aus über 100 Ländern mehr als 26.800 Entscheider aus allen Bereichen der Immobilienbranche, 5.400 Investoren und 560 Vertreter der Politik an die Côte d’Azur. Und die MIPIM wurde ihrem Ruf als wichtigstes Trendbarometer der Branche mal wieder gerecht.

UN-Generalsekretär zu Besuch in Cannes

Schon die eröffnende Keynote stach aus den zahlreichen Highlight-Veranstaltungen besonders hervor und konnte mit einem großen Namen auftrumpfen: Der ehemalige UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon sprach über Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, wie auch wirtschaftliche Umbrüche und deren Folgen.

Trotz dieser Herausforderungen zog Ban Ki-moon ein optimistisches Fazit: „Solange wir verantwortungsbewusst und nachhaltig voranschreiten und gleichzeitig dynamische und innovative Partnerschaften aufbauen, gibt es keine Grenzen, in dem was wir erreichen können. Unsere weltweiten Herausforderungen erfordern eine belastbare globale Solidarität.“

Digitale Innovation, PropTech und Nachhaltigkeit waren die Hauptthemen

Mipim-Direktor Ronan Vespart benannte digitale Innovation, PropTech und Nachhaltigkeit als wichtige Themen und insbesondere die ökologische Nachhaltigkeit war ein Schlüsselthema. Denn hohe Energiepreise, Klimawandel und neue staatliche Vorschriften verändern die traditionellen Industrieplattformen und -praktiken aktiv. Darüber hinaus geht es um disruptive Technologien wie virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und Big Data und um die Frage, wie das Immobilienmanagement und die Rentabilität im digitalen Zeitalter optimierbar ist. Sind andere Branchen wie etwa die Automobilindustrie, an der Stelle schon deutlich weiter, hinkt die Baubranche immer noch hinterher. Dabei ist unbestritten, dass Digitalisierungsprozesse notwendig sind, um die Bauindustrie fit für die bevorstehenden Aufgaben zu machen. Dabei ist fast jeder Bereich der gesamten Wertschöpfungskette von der Digitalisierung betroffen – angefangen von der Gebäudetechnik, über Facility Management und den Maklerbereich bis hin zu milliardenschweren Investmenttransaktionen. Für Susanne Tattersall, Geschäftsführerin von Tattersall-Lorenz, einem bundesweit aktiven Unternehmen für Property Management, steht fest, dass sich „auch das Property Management verstärkt den Anforderungen der Digitalisierung stellen muss, denn die Kenntnisse innerhalb der Immobilienunternehmen in verschiedenen digitalen Themenfeldern weichen noch deutlich voneinander ab“. Die Marktakteure müssen diese Themenfelder und die ihr zugrundeliegenden Anwendungen in ihre Unternehmen integrieren und Prozesse entsprechend modifizieren. Digitale Alleinstellungsmerkmale zu gewinnen, das ist eine der wichtigsten Bedingungen für die Zukunftssicherheit des eigenen Unternehmens. Manche Teilbranchen dürften sich in den kommenden Jahren von Grund auf verändern.

Städtisches Wohnen verändert sich

Berlins Bevölkerung ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die deutsche Hauptstadt ist damit nicht allein. Es ist ein weltweiter gesellschaftlicher Trend, dass es immer mehr Menschen in die wirtschaftlich blühenden Städte zieht und dort entsprechend Wohnraum benötigt wird. Insbesondere in den Metropolen ist daher eine halbwegs bezahlbare Wohnung für die Meisten jedoch Mangelware. Laut einer Studie der Berliner Humboldt-Universität fehlten 2018 in Berlin 310.000 bezahlbare Wohnungen. Es gilt, zum einen dieser Wohnungsknappheit mit Neubau zu begegnen, zum anderen sind die Renditen etwas höher als bei Gewerbeimmobilien, die aufgrund der hohen Preise immer mehr unter Druck geraten. Die Preissteigerungen sind letztlich auch eine direkte Folge der drastisch erhöhten Nachfrage. Im hochpreisigen Segment spielt dabei nach wie vor der Austritt von Großbritannien aus der EU eine Rolle – auch wenn die Brexit-Deadline aktuell mal wieder wackelt. Der Ruf des deutschen Immobilienmarktes als „sicherer Hafen“ in Europa ist jedenfalls nach wie vor intakt. Folglich werden institutionelle Investoren weiter in Märkte wie Frankfurt oder Berlin investieren und dort positive Impulse setzen. Hinzu kommt: Ungeachtet der zuletzt steigenden Spitzenmieten für Gewerbeimmobilien an den Top-7-Standorten liegen diese im internationalen Vergleich noch im Mittelfeld.

Es geht um Innovationen in der Hauptstadt: Senatsbaudirektorin Regula Lüscher im Gespräch mit Dr. Philipp Bouteiller (l.), CEO Tegel Projekt, und Stefan Kögl (r.), Head of Building Solutions Siemens Real Estate | Foto: BERLINboxx

Es geht um Innovationen in der Hauptstadt: Senatsbaudirektorin Regula Lüscher im Gespräch mit Dr. Philipp Bouteiller (l.), CEO Tegel Projekt, und Stefan Kögl (r.), Head of Building Solutions Siemens Real Estate | Foto: BERLINboxx

Schlüssel ist Entwicklung der Infrastruktur

Berlin glänzt aktuell mit großen Entwicklungsprojekten wie dem Siemens Campus in Spandau oder der Urbanen Mitte am Gleisdreieck. Bis 2030 soll das Siemens-Gelände, auf dem aktuell einige Gebäude leer stehen, wieder belebt werden.Siemens plant, insgesamt 600 Millionen Euro in den Innovationscampus in der Siemensstadt zu investieren.  Auf der Brache des Parks am Gleisdreieck soll in den nächsten Jahren die „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“ durch den Entwickler COPRO  Gruppe entstehen. Workspaces, Kultur, Events und Geschäftsgebäude: Angestrebt wird „eines der größten stadtbildverändernden Bauprojekte Deutschlands“. Laut Geschäftsführer Nadir Guediri ist das Ziel „einen lebendigen Ort in Berlins Mitte zu schaffen.“ Beide Projekte haben eines gemeinsam, denn ihre Realisierung ist untrennbar verknüpft mit der Entwicklung der Infrastruktur an den jeweiligen Standorten. Es zeigt sich, dass solche Großprojekte nur ganzheitlich gedacht werden und Verkehrs- und Infrastrukturplanung einen immer größeren Stellenwert hat.

Gefragter Messestand: Berlin und die Hauptstadtregion

Die Hauptstadt präsentierte sich auf der MIPIM im Bereich des deutschen Pavillons am „Gemeinschaftsstand Berlin“ gemeinsam mit 24 Partnern und Sponsoren. Sie gehörte schon in den vergangen Jahren zu den gefragtesten Ausstellungsflächen. Die Schirmherrschaft obliegt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, das Programm erstreckt sich von aktuellen Themen wie dem Hochhausleitbild und Innovationsstandorten bis hin zu klassischen Schwerpunkten, unter anderem der Wohnungsmarktbericht der IBB, private Investitionen für ein bezahlbares Berlin sowie das brandenburgische Umland. Dabei steckte der Messeauftritt einen gemeinsamen Rahmen für notwendige Impulse für den Austausch zwischen Berliner Politik und Wirtschaft ab. Berlins Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Wohnstaatssekretär Sebastian Scheel zeigten die Potentiale der Hauptstadtregion auf. Die brandenburgische Landeshauptstadt wurde kompetent vertreten durch Baudezernent Bernd Rubelt.

Global thinking: Siegfried Nehls (l.) im Gespräch mit Pierfrancesco Maran, Deputy Mayor for Urban Planning, City of Milan. | Foto: BERLINboxx

Unternehmer denken zunehmend global

Für Unternehmer wie Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Entwicklers SANUS AG, war die MIPIM das perfekte Umfeld, um die Stimmung der Branche aufzunehmen und die Fühler ins Ausland auszustrecken. „Die SANUS AG ist ein Berliner Gewächs und die Hauptstadt sowie Potsdam werden auch immer ein fester Bestandteil unserer Unternehmens-DNA sein. In jüngster Vergangenheit haben wir aber auch zwei Projekte in Mailand und Budapest auf die Beine gestellt und waren begeistert, wie offen in diesen Städten Projektentwickler begrüßt werden. Wir werden unseren Blick auch in Zukunft verstärkt in das europäische Ausland richten und dort potenzielle Standorte identifizieren.“

Die Zukunft im Blick: Mipim-Event der Consus AG | Foto: SSN Group

Die Zukunft im Blick: Mipim-Event der Consus AG | Foto: SSN Group

Topevent Consus AG

Was wäre die MIPIM ohne ihre Events? Zu den Highlights gehörte in diesem Jahr die Veranstaltung der börsennotierten Consus AG, die mit ihren Töchtern CG Gruppe und SSN Group zweifellos zu den größten Playern Deutschlands gehört. Thema des Events war – passend zum Leitmotiv der Messe –  „Shaping the Present — Building the Future“. Professor Paul Verdin, Chair of Strategy and Organization an der Solvay Brussels School of Economics & Management und Senior Fellow an der John F. Kennedy School of Government an der Harvard University hielt die Keynote und sprach über die Möglichkeiten von Wertschöpfung in der heutigen Zeit. Sicher nicht ganz unbeschlagen sind in diesem Zusammenhang Christoph Gröner, Vorstand der CG Gruppe und Michael Tockweiler, Geschäftsführer der SSN Group. Beide Unternehmen entwickeln zahlreiche Projekte in Deutschlands Städten.

Zwei deutsche Mipim-Award Sieger

Bei den diesjährigen Mipim-Awards konnten sich zwei deutsche Projekte in die Siegerliste eintragen – drei deutsche Bewerber gingen leer aus. Bei den Wohnimmobilien setzte sich das Projekt Woodie in Hamburg durch, das 2018 bereits den immobilienmanager-Award gewonnen hatte. Der zweite deutsche Sieger kam aus Frankfurt. Die Dom Römer GmbH wurde für ihre Stadterneuerung der Frankfurter Altstadt ausgezeichnet. Ohne Award in der Tasche auf Heimreise ging es für die Macher des Shoppingcenters Bikini Berlin, des Merck Innovation Centers in Darmstadt und der Messehalle Nr. 12 in Frankfurt.

Fazit: Alles ist gut?

Die Trendkurve zeigt jedenfalls – so das allgemeine Messefazit – weiter nach oben und die Immobilienbranche ist weiterhin gut gelaunt – vor allem nach dem kürzlichen Entscheid der Europäischen Zentralbank, den Leitzins nicht zu verändern. Das Zinsniveau dürfte damit dauerhaft sein, die Ankaufsrenditen scheinen sich auf einem niedrigen Niveau einzupendeln. Weitere gravierende Veränderungen nach oben oder unten zeichnen sich nicht ab.

Substanzielle Mietveränderungen in die eine oder andere Richtung sind in den klassischen Assetklassen nicht zu erwarten – auch aufgrund der sich etwas eintrübenden globalen wirtschaftlichen Situation. Das Preisniveau bleibt damit hoch und pendelt sich als „New Normal“ mit geringer Volatilität und damit verbesserter Planungssicherheit ein.

Die MIPIM selbst hat es wieder ermöglicht, die Stimmung in der Branche unter einer Vielzahl von Branchenvertretern zu spiegeln, neue Kontakte zu ermöglichen und bestehende aufzufrischen. Und eines steht jetzt schon fest: 2020 wird die bedeutendste Immobilienmesse Europas wieder für einige Tage zum Hotspot und wird die gesamte Branche an die Côte d’Azur locken. (ak)

Potsdamer Immobilienmarkt im Daueraufschwung: Nachhaltige Stadtentwicklung und konstruktives politisches Klima

Potsdams Baudezernent Bernd Rubelt ließ keinen Zweifel an einer weiteren nachhaltigen Entwicklung der brandenburgischen Landeshauptstadt:„Ich sehe im Wohnungsmarkt ein beschleunigtes Wachstum bei einer ungebrochenen Nachfrage.“ Und auch bei Gewerbeflächen ist die Nachfrage größer als das Angebot. Von einer Blasenbildung, nach der Moderator Christian Hunziker fragte, also keine Spur. Das bestätigten auch die Immobilienexperten Jan Kretzschmar, Geschäftsführer KW-Development, Dr. Guido Sandler, Vorstand Bergfürst AG, Till Schwerdtfeger, Vorstand AOC Immobilien und Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer SANUS AG, im Podium des 2. Potsdamer Immobiliengesprächs.

Wachstumsprognose für Potsdam zu konservativ

Siegfried Nehls,  der in Potsdam mit der Villa Tummeley und dem alten Potsdamer Landtag am Brauhausberg zwei prominente Projekte entwickelt, attestiert der Potsdamer Politik und Verwaltung ein konstruktives Umgehen mit Investoren und den Willen, dem überproportionalen Bevölkerungswachstum aktiv zu begegnen: „Potsdam packt die Aufgaben an und bietet ein gutes Klima für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Ich halte allerdings die Wachstumsprognose der Politik von 230.000 Einwohnern im Jahr 2030 für zu konservativ. Potsdam ist attraktiv und hat großes Potential. Es werden 2030 deutlich mehr Menschen in Potsdam leben als geschätzt“.

Immobilienexperten aus Potsdam und Berlin: v.l.n.r. Siegfried Nehls, Bernd Rubelt, Jan Holstein | Foto: BERLINboxx

Immobilienexperten aus Potsdam und Berlin: v.l.n.r. Siegfried Nehls, Bernd Rubelt, Jan Holstein | Foto: BERLINboxx

Das Wachstum muss allerdings auch gemanagt werden, so Bernd Rubelt: „Die Infrastruktur muss schneller wachsen, Kapazitäten in der Verwaltung aufgebaut werden und es muss aktiv eine Infrastruktur und Bodenpolitik betrieben werden, um das Wachstum auch für alle Bevölkerungsgruppen gerecht zu managen“. Auf Verwaltungsseite bestehe ein starker Handlungsdruck. Soziale-, Bildungseinrichtungen, Mobilitätsinfrastruktur und bezahlbare Wohnungen müssen ebenso geplant werden, um sozialen Frieden und Vielfalt zu gewährleisten. Rubelt: „Wir brauchen verschiedene Angebote. Das Problem liegt zur Zeit in der Mitte. Daher will die Stadt Potsdam Qualität fördern, konkret heißt das preisliche, soziale und stadträumliche Qualität“.

Viel Potenzial in der brandenburgischen Landeshauptstadt

An Entwicklungsgebieten mangelt es in der Landeshauptstadt nicht: Bornstedter Feld, Krampnitz, Fahrland-West, Brauhausberg oder Pirschheide, die Pipeline für neue Stadtquartiere ist gut gefüllt. „Diese Potentiale lassen sich nur mit privaten Entwicklern heben. Das macht aber auch die Attraktivität Potsdams aus. Große und komplexe Projekte und eine Politik und Verwaltung, die sich partnerschaftlich und konstruktiv gegenüber Investoren verhält“, stellt Siegfried Nehls fest. Und damit ist Potsdam fast ein Gegenbild zu Berlin, wo man den Eindruck hat, dass Investoren nicht gewollt sind. „Es ist schon ein Vertrauensverlust, wenn über Enteignung gesprochen wird“, so Siegfried Nehls zu der Debatte in der Bundeshauptstadt. „Mit Enteignung wird keine einzige neue Wohnung geschaffen“, ergänzt Bernd Rubelt.

Zusammenfassend hat die Diskussion auf dem 2. Potsdamer Immobiliengespräch folgendes Fazit ergeben: Potsdam hat eine Magnetwirkung auf Investoren, während Berlin an Anziehungskraft verliert. (red)

Pokerhotspot Spielbank Berlin: Startschuss für Triple A Series Main Event

Mit dem WPT DeepStacks Event im Januar ist die Spielbank Berlin äußerst erfolgreich in das Pokerjahr 2019 gestartet. Nun haben sich erneut zahlreiche Pokerspieler aus dem In- und Ausland in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz eingefunden, denn mit der hauseigenen Turnierserie Triple A läuft bereits das nächste Pokerhighlight.

Vom 4. bis 10 März 2019 bietet der Pokerfloor der Spielbank Berlin wieder mehrere attraktive Pokerturniere an. Insgesamt über 180.000€ an garantierten Preisgeldern warten beim ersten Stopp in diesem Jahr. Das Main Event mit einer Garantiesumme von 100.000€ beginnt am Donnerstag. Ein weiteres Highlight ist das „One K High Roller Event“ am Sonntag um 16.00 Uhr. Hier sind 50.000€ garantiert.

Fixpunkt der deutschen Poker-Community

Eröffnet wurde die siebentägige Triple A Series am Montag um 19.00 Uhr mit dem 110€ Opening Event und einem garantierten Preispool von 10.000€. Dienstag und Mittwoch folgten die beiden € 60 + € 6 Satellites, mit 20 bzw. 25 garantierten Main Event Tickets.

Die Triple A Series in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz hat sich in den letzten Jahren zu einem Fixpunkt der deutschen Poker Community entwickelt. Bei den letzten Ausgaben wurde der garantierte Preispool beim Main Event und den diversen Side Events immer übertroffen, auch bei der aktuellen Triple A Series zeigt sich schon jetzt die enorm große Nachfrage.

Spielbank Berlin an der Spitze der deutschen Pokerfloors

„Die Spielbank Berlin festigt mit der aktuellen Triple A Series weiter ihren Status als Pokerzentrum Deutschlands“, so Spielbank-Chefin Christiane Brümmer. „Wir planen für die Zukunft noch mehr spektakuläre Events in einem großartigen Umfeld hier am Potsdamer Platz, um damit die Spielbank Berlin weiterhin fest an der Spitze der deutschen Pokerfloors zu etablieren.“ (red)

„Sport und Wirtschaft – Wie viel Glück steckt im Erfolg?“: Spielmacher der Hauptstadt diskutieren in der Spielbank Berlin

Die Spielbank Berlin ist einer der größten Sportförderer der Hauptstadt und als Veranstaltungsort ideal geeignet für die 3. Runde der Spielmacher mit dem Thema „Sport und Wirtschaft – Wie viel Glück steckt im Erfolg?“ Welche Gemeinsamkeiten beziehungsweise Unterschiede haben Sport und Wirtschaft? Gibt es gemeinsame Strategien, Taktiken und ist Erfolg in Sport und Wirtschaft berechenbar? Fest steht, dass Sport nicht nur verbindet, sondern längst ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in der Hauptstadt ist. Dazu referierte am gestrigen Abend im Sternbergsaal der Spielbank Berlin Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Geschäftsführer der Berliner Füchse . Im Anschluss diskutierte er mit Moderator Thomas Klein, Journalist und Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, Jörg Wirtgen, Vizepräsident des Berliner Fußball-Verbandes, sowie weiteren Mitglieder des Boards der Spielmacher und zahlreichen namhaften Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft. Dazu gehörten Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, Frank Bielka, Ex-Staatssekretär und Vorstandsmitglied der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft IDEAL, Christian Lewandowski, Vorstandsvorsitzender der Gegenbauer Holding SE & Co. KG, Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin AG, Richard Meng, Senatssprecher a.D., Moderatorin Gabi Papenburg, Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin e.V., Angela Wiechula, Herausgeberin der Hauptstadtmagazins BERLINboxx und Thomas Plößel, Bronze-Olympiasieger im Segeln „Sailing Team Germany“.

Spielmacher der Hauptstadt: v.l.n.r. Bob Hanning, Christiane Brümmer, Jörg Wirtgen | Foto: Laessig

Spielmacher der Hauptstadt: v.l.n.r. Bob Hanning, Christiane Brümmer, Jörg Wirtgen | Foto: Laessig

 

Sport und Wirtschaft haben viele Gemeinsamkeiten

Bob Hanning freute sich über den Erfolg der Handballer bei der WM: „Der vierte Platz bei der WM hat Hunger auf mehr gemacht. Bis zu 15 Millionen Menschen haben die Spiele auf dem Bildschirm verfolgt, es gab große Sympathien für die Mannschaft und den Handballsport. Da geht sicher noch mehr, denn der Sport ist emotional, ehrlich und unverstellt“. Hanning sieht große Parallelen zwischen Sport und Wirtschaft: „Ein guter Trainer macht aus Einzelspielern ein Team, in dem die Gesamtkomposition stimmen muss. In der Wirtschaft ist das nicht anders, ein guter Unternehmer muss Talente und Potenziale fördern und sich dem Wettbewerb stellen.“

Zu Gast im Sternbergsaal der Spielbank Berlin: Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz (l.) und Dr. Richard Meng | Foto: Laessig

Zu Gast im Sternbergsaal der Spielbank Berlin: Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz (l.) und Dr. Richard Meng | Foto: Laessig

Das Board wurde 2018 von Jörg Wirtgen gegründet und besteht aus 31 wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Playern Berlins und darüber hinaus. Sie treffen sich 4x jährlich an besonderen Orten in Berlin, um mit spannenden Referenten zu Themen ins Gespräch zu kommen, die den Fußball betreffen, aber sich auch darüber hinaus in andere Kontexte übertragen lassen. Es entsteht kein Expertenvortrag der Referenten, sondern die Möglichkeit, in einer kleinen, moderierten Runde in den Austausch zu treten und dabei die große Kraft des Gesellschaftsphänomens Sport zu reflektieren, zu verstehen und sie zu nutzen, sodass das Gremium im Berliner Fußball-Verband eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfüllt.

Die Motivation ist entscheidend!

Für Jörg Wirtgen steht der richtige Ansporn im Vordergrund. „Die Motivation ist eine der wichtigsten Komponenten für Erfolg und oft das entscheidende Zünglein an der Waage, das über Sieg oder Niederlage entscheidet.“

Für Gastgeberin Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin steht fest, dass Sport und Wirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind: „Sport ist ein Aktionsfeld, in dem sich die Spielbank Berlin schon seit Ihrer Gründung bewegt. Wir fördern nachhaltig zahlreiche Vereine und sportliche Großveranstaltungen, da wir der Meinung sind, dass Sport und die Wirtschaft nicht nur das Potenzial haben, gemeinsam Benefits zu generieren, sondern vor allem auch zum Nutzen der Menschen Synergien zu schaffen, die ohne einander nicht möglich wären.“

 

Relaxtes Networking: v.l.n.r. Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula und Dr. Tanja Wielgoß, Vattenfall-Vorstandsvorsitzende| Foto: Laessig

Relaxtes Networking: v.l.n.r. Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula und Dr. Tanja Wielgoß, Vattenfall-Vorstandsvorsitzende| Foto: Laessig

Die Spielbank Berlin gehört zu den größten Förderern des Sports in der Hauptstadt

Bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung kultureller sowie sportlicher Ereignisse sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der traditionsreichen Spielbank Berlin. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Hertha BSC, dem 1. FC Union Berlin, den Füchsen Berlin, den BR Volleys sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzenten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als erfolgreichste Spielbank Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereiche des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

Nächste Runde der Spielmacher zum Thema „E-Sports“

Die Runde der Spielmacher wird sich am 15. Mai wieder in der Spielbank Berlin treffen und dann über das Thema „Phänomen E-Gaming, E-Soccer und Suchtgefahr“ mit Ralf Reichert, CEO ESL (Electronic Sports League), größte Gaming-Firma der Welt, sprechen. (red)

Serie: Gastronomische Event-Locations in Berlin Teil 1

Berlin ist reich an hippen Event-Locations, ob nun im Soho House oder im Golvet, der Kalkscheune der PanAm Lounge, viele dieser Orte sind abgefahren, aufgedreht und kosmopolitisch-hipp-hopp.

Doch Kongress- und Tagungsplaner verzeichnen einen neuen Trend: Zurück zur gemütlichen Berliner Eckkneipe oder in eine original griechische Taverne. Philipp Bothmer, bei der Kommunikationsagentur Business Network zuständig für das Tagungs-, Messe- und Kongressgeschäft: „Die Tagungsgäste wollen Authentisches und Ehrliches erleben, sowohl bei der Küche als auch beim Ambiente. Eine gute Gesprächsatmosphäre ist wichtig, freundliches Personal sowie Flexibilität. Eine Location sollte wandlungsfähig sein. Nach dem gesetzten Essen sollte es kein Problem darstellen, zum informellen Teil mit Tanz, Karaoke oder Spielen überzugehen“.

Ob Hochzeit, Geburtstagsfeier, Tagung oder Firmenevent – BERLINboxx stellt Ihnen die Highlights der Veranstaltungsorte vor, bei denen die Vokabeln echt, authentisch, ehrlich und kreativ zutreffen.

Teil 1: „Tavernaki Ousia – Griechischer Dorfplatz im Privatrestaurant“

Tavernaki Ousia ist das Event-Restaurant des Traditions-Griechen Taverna Ousies im Bayerischen Viertel, 50 Meter neben dem Hauptrestaurant in der Grunewaldstraße 53. Seit 20 Jahren wird hier original griechische Küche nach authentischen Rezepten serviert. Hier wird nicht nur herausragender „Griechischer Wein“ serviert sondern auch Mamas und Omas Rezepte aus der Heimat von Eigentümer Niko Gortsas und seinem Bruder Athanasios. Das kleine charmante Privatrestaurant kann für bis zu 90 Gäste gemietet werden, die hier nicht nur eine original griechische Taverne als Kulisse haben, sondern auch die legendäre Küche des Mutterhauses von gleich nebenan. Aber der Trend-Ort für private oder geschäftliche Happenings kann noch mehr: Eventmanagerin Veronika Gottschling bespielt das Tavernaki professionell mit Veranstaltungstechnik und Soundtechnik bis hin zu DJ- Setups.

Ob Closing Dinner oder Familienfeier, das Servicespektrum ist immens: Ob mobile Zigarrenlounge, Candle-Light-Dinner oder Präsentations-Setups die gemütliche Taverne wandelt sich blitzschnell in verschiedene Settings. Damit wurde das kleine Refugium schnell beliebt bei Film, Sport und TV-Größen, die hier mal –wie Alexis Zorbas- zu griechischer Livemusik auf Tischen tanzen und ganz traditionell Teller auf dem Boden zerschmettern oder ein Start-up Unternehmen, das hier Miniroboter und Indoor-Drohnen im Rahmen eines Pressedinners vorstellte.

„Bei den vielen Events und den innovativen Inszenierungen, die unsere Gäste hier veranstalteten, legten am Ende alle Wert auf gutes Essen und eine entspannte Atmosphäre“, fasst Niko Gortsas das Erfolgsrezept seiner Taverne zusammen. Atmosphäre wie auf einem griechischen Dorfplatz, eine familiäre Philosophie und eine große Offenheit für die Wünsche unserer Gäste, das lässt oftmals das Licht in der Tavernaki Ousia erst in den frühen Morgenstunden ausgehen. (fs)

BERLINboxx-Empfehlung: Gesamtwertung 18,5 von 20 Punkten

Zur Event-Location:

Ort: Tavernaki  Ousia

Grunewaldstraße 53

10825 Berlin

Nähe U-Bahnhof Bayerischer Platz

Kontakt:

Veronika Gottschling

Veranstaltungskauffrau

Gastgeberin/Eventmanagerin

Telefon 0176-84061538

info@tavernaki-ousia.de

Niko Gortsas

Eigentümer/Gastgeber

Telefon 0173-2487976

info@tavernaki-ousia.de

Homepage: www.tavernaki-ousia.de

Zu den Fakten:

Location:

  • Zwei Räume für bis zu 90 Personen
  • Atmosphäre: Griechischer Dorfplatz

Küche:

  • Traditionelle griechische und mediterrane Küche mit frischen Zutaten

Wein:

  • Auswahl internationaler und griechischer Weine

Technik/Equipment:

  • Modernste Veranstaltungstechnik

Services:

  • Zigarrenlounge
  • Entertainment-Programm vom DJ bis Livemusik
  • Eventplanung und -organisation
  • Themenabende

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