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Wirtschaftselite als Spielmacher beim Berliner Fußball-Verband

In ihren Positionen sind sie die Spielmacher der Unternehmen und Konzerne, beim Berliner Fußball-Verband wollen die Wirtschaftsführer ihre Erfahrungen einbringen und sich umgekehrt auch vom Fußball inspirieren lassen.

„Mit fast 160.000 Mitgliedern ist der Berliner Fußball-Verband eine gesellschaftliche Größe, die Einfluss hat, aber auch Input von außen braucht“, so Vizepräsident Jörg Wirtgen. In seinem ersten Treffen diskutierte diese hochkarätige Gruppe, die unter anderem auf die Unterstützung von Christian Lewandowski, Vorstandsvorsitzender Gegenbauer, Arnd Schwierholz, CFO von FlixBus und Volker Halsch, Aufsichtsratsvorsitzender der degewo zählen kann, mit Ex-Bundesliga Profi Hans Sarpei über die Situation im Profifußball und in den vielen Vereinen mit unzähligen ehrenamtlichen Helfern.

 

Im Podium (v.l.n.r.): Lutz Engelke, CEO von Triad und Initiator von The Gate; Hans Adu Sarpei, ehemaliger Nationalspieler in Ghana, Bundesliga-Fußballprofi und Social Media Experte; Thomas Klein, Moderator des Abends und Vorsitzender Berliner Pressekonferenz

Im Podium (v.l.n.r.): Lutz Engelke, CEO von Triad und Initiator von The Gate; Hans Adu Sarpei, ehemaliger Nationalspieler in Ghana, Bundesliga-Fußballprofi und Social Media Experte; Thomas Klein, Moderator des Abends und Vorsitzender Berliner Pressekonferenz | Foto: Dirk Lässig

 

Zusätzlich wurden aktuelle und schwierige Themen wie Rassismus und Gewalt auf der Veranstaltung klar benannt. Darüber hinaus aber auch die enormen Chancen, die gerade die Kinder- und Jugendarbeit im Berliner Fußball-Verband bietet, positive Werte weiterzugeben.

 

Angeregte Diskussion zwischen (v.l.n.r.) Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei, Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende BSR und Thomas Härtel, Vizepräsident Landessportbund Berlin | Foto: Dirk Lässig

 

Dabei ging es auch um die Einbindung von mehr Frauen im Fußball. Jörg Wirtgen als Initiator der Spielmacher hat in diesem Zusammenhang besonders viel Wert auf den paritätischen Anteil von Männern und Frauen im neugegründeten Board gelegt. Weibliche Unterstützer sind u. a. Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß und Dr. Martina Niemann, Head of HR der Deutschen Lufthansa AG.

 

Unter den Teilnehmern (v.l.n.r.): Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen e.V; Jörg Wirtgen, Vizepräsident Berliner Fußball-Verband; Dr. Martina Niemann, Head of HR Management Deutsche Lufthansa AG; Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V.

Unter den Teilnehmern (v.l.n.r.): Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen e.V; Jörg Wirtgen, Vizepräsident Berliner Fußball-Verband; Dr. Martina Niemann, Head of HR Management Deutsche Lufthansa AG; Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V. | Foto: Dirk Lässig

Zukünftig regelmäßige Treffen von Berliner Wirtschaft und Berliner Fußball-Verband

Dieses erste Treffen der Spielmacher fand in der eindrucksvollen Kulisse im Brandenburger Tor Museum von Triad-Gründer Lutz Engelke statt. Engelke berichtete zudem von den interessanten Ansätzen bei der Gestaltung der beiden Fussball Museen für den deutschen Fussball in Dortmund und für die Fifa in Zürich. Die Berliner Wirtschaft und der Berliner Fußball-Verband wollen sich künftig regelmäßig austauschen. Gastgeber des nächsten Treffens wird Gasag-Vorstand Matthias Trunk sein. (red)

 

Christiane Brümmer, Geschäftsführerin Spielbank Berlin; Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin BERLINboxx; Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz; Gaby Papenburg, Journalistin/Moderatorin (v.l.n.r.)

Teilnehmer waren (v.l.n.r.) Christiane Brümmer, Geschäftsführerin Spielbank Berlin; Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin BERLINboxx; Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz; Gaby Papenburg, Journalistin/Moderatorin | Foto: Dirk Lässig

Besonders fantastisch erleuchtet: Zehn Jahre Botanische Nacht

Unter dem Motto das „Licht der Natur“ aus den gläsernen Gewächshäusern zu befreien, stand in diesem Jahr die zehnte Botanische Nacht. Am vergangenen Wochenende öffnete der seit 1995 der Freien Universität Berlin angehörige Garten seine Pforten zur Entdeckung zehn magischer Welten. Fantastische Gestalten und Elfenwesen, die während der gesamten Veranstaltung bereits durch die Gärten wanderten, wurden zum Finale der Nacht in einem großangelegten Licht- und Kostümspektakel vorgestellt. Schwimmende Bühnen, ein variantenreiches Konzertprogramm und überall versteckte Scheinwerfer, ließen bereits am Nachmittag vermuten, in welche Welt sich der Botanische Garten bei Nacht verwandeln würde. Aufgrund der hohen Nachfrage war das Programm der zehnjährigen Jubiläumsnacht erstmalig an zwei aufeinanderfolgenden Sommernächten mit identischem Programm zu sehen.

Während Musik, künstlerische Gestaltung und Lichtensemble im Mittelpunkt standen, nutzten Besucher auch die Gelegenheit das wiedereröffnete Viktoria-Haus zu besuchen. Die berühmte Königin der Seerosen entfaltet die Blüten ihrer Riesenschwimmblätter nur nachts und ist seit Juni wieder zu bewundern. Seit 2005 war das Haus aufgrund mangelhaften baulichen Zustandes geschlossen und seit 2013 aufwendig saniert worden. Pünktlich zur Botanischen Nacht spielt die Viktoria-Seerose, deren Blätter bis zu zwei Meter Durchmesser erreichen, im neuen energieeffizienten Haus nun wieder als Protagonistin mit.

 

Die Viktoria-Seerose blüht nur bei Nacht. | Foto: BERLINboxx

 

Nach der ersten britischen Monarchin des 19. Jahrhunderts, Königin Victoria benannt, ist sie die Königin der Seerosen. | Foto: BERLINboxx

Nach der ersten britischen Monarchin des 19. Jahrhunderts, Königin Victoria benannt, ist sie die Königin der Seerosen. | Foto: BERLINboxx

 

Botanische Nacht mit bunten Protagonisten

Den bunt schillernden Gestalten der zehn magischen Welten „Botanias“, begegnete man  bereits hier und da am Nachmittag. Eine beeindruckende finale Lightshow brachte sie dann in Bezug zueinander und erzählte die Befreiung des Spiegelpalastes am Großen Tropenhaus. Vor allem für Familien bot die Nacht ein reiches Programm. Vom Schattentheater über deutschen Rock, Jazz-Klänge und Burlesque bis hin zu tanzenden Wesen in Walking Balls war alles dabei. Doch auch die Violinistin im schwimmenden Ruderboot faszinierte in nebelhafter Lichtshow mit einem Repertoire aus Klassikern und Filmmusik. Das mysteriöse Setting des „Dunkelwaldes“ stimmte ein, die passend angelegten Rundgänge sorgten für Staunen.

 

Während der „Violinenklänge am See“ lauschte man unter anderem Klassikern der Filmmusik. | Foto: BERLINboxx

 

Schon ohne kristallisch anmutende Beleuchtung ein echter Hingucker, verwandelten sich die Gewächshäuser der Gärten letztes Wochenende in Paläste. Für manche kamen sie zum Finale, das von Elektro-Pianist Benjamin Richter begleitet wurde, vielleicht auch einem startbereiten Raumschiff näher. Das volle Programm der weitläufig verteilten Bühnen hielt Besucher jedoch nicht davon ab, die artenreiche Vegetation der Tropenhäuser zu bewundern. Hier und auf seinen Waldpfaden beherbergt der Botanische Garten auf 43.000 Hektar rund 22.000 verschiedene Arten. Während seiner gesamten 330-jährigen Geschichte waren die Institutionen des Gartens jederzeit öffentlich zugänglich.

 

Bei Anbruch der Dunkelheit verwandelten sich die Tropenhäuser des Botanischen Gartens in Kristallpaläste. | Foto: BERLINboxx

Bei Anbruch der Dunkelheit verwandelten sich die Tropenhäuser des Botanischen Gartens in Kristallpaläste. | Foto: BERLINboxx

 

Berlin erlebt Artenvielfalt seit 330 Jahren

Durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1679 gegründet, zählt der Botanische Garten zum brandenburgisch-preußischen Urgestein. Als eine der ältesten, mitteleuropäischen Institutionen seiner Art, erlebte er Aufstieg Glanz und Fall Preußens mit und wurde 1946 der Stadt Berlin übergeben. Inzwischen wurde der Lehrcharakter des Gartens durch ein Botanisches Museum, eine Bibliothek sowie ein Herbarium erweitert. Ab August lädt der Botanische Garten nun auch wieder zu einer Veranstaltungsreihe im und am Viktoria-Haus ein. Auf mehreren Bühnen finden jeden Samstag ab 18 Uhr Open-Air-Konzerte auf der großen Terrasse statt. Verlängerte Öffnungszeiten bis 24 Uhr ermöglichen an bestimmten Tagen einen Blick auf die seltene Blüte der Seerose.

 

Überall strahlten Scheinwerfer und Lichterketten die Artenvielfalt des Gartens in verschiedenen Farben an. | Foto: BERLINboxx

Überall strahlten Scheinwerfer und Lichterketten die Artenvielfalt des Gartens in verschiedenen Farben an. | Foto: BERLINboxx

 

Wer nicht schon von einer charmanten Waldelfe oder der guten Stimmung vor den Bühnen aufgehalten wurde, bewunderte die Blüte vielleicht schon während der Botanischen Nächte. Trotz wiedereröffneter Attraktionen herrschte zwar große Nachfrage, aber kein überfüllter Andrang. So war die mit Musik untermalte Entspannung abseits der städtischen Party-Nächte mit individueller Programmwahl zu genießen. (cn)

FIABCI Prix d’Excellence Germany lobt 2018 zwei Sonderpreise aus

Wie Andreas Ibel, BFW-Präsident und Mitglied der FIABCI Germany Jury, am Dienstag in Berlin bekannt gab, wird Staatssekretär Gunther Adler erneut die Schirmherrschaft für den „FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ übernehmen. So sollen Projektentwickler motiviert werden „nachhaltig, innovativ und zugleich auch noch bezahlbar zu bauen“. Angesichts der derzeitigen politischen Rahmenbedingungen stünden Projektentwickler zunehmend vor der Herausforderung, nahezu Unmögliches möglich zu machen.

Aufgrund der Etablierung des Wettbewerbs in der Immobilienbranche und der hohen Ansprüche an die teilnehmenden Projekte, übernehme Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium, gerne die Schirmherrschaft. „Vor dem Hintergrund des Wohnraummangels in den Ballungsgebieten zeigt sich, dieser Preis ist am Puls der Zeit“, so Adler.

FIABCI Prix d’Excellence Germany lobt 2018 gleich zwei Sonderpreise aus

Zudem wird 2018 ein zusätzlicher Sonderpreis ausgelobt, der in der Kategorie „Vattenfall Sonderpreis Energie“ Projekte mit hoher Energieeffizienz auszeichnet. So ergänzte Michael Heming, Präsident FIABCI Deutschland, dass die neuen Preiskategorien die Ziele des Wettbewerbs auch nach außen verdeutlichen. „Wir wollen die Synergien zwischen Bauwirtschaft, Baukultur, Politik und Gesellschaft fördern. Dialoge anregen und zu innovativem nachhaltigem Bauen inspirieren“, wird Heming in einer Pressemitteilung zitiert.

Bereits seit 2013 werden in dem von FIABCI Deutschland und dem BFW ausgelobten Wettbewerb, bundesweit Projektentwicklungen in den Bereichen Gewerbe und Wohnen prämiert. Insbesondere einige Berliner Projekte profitierten im vergangenen Jahr von der Auszeichnung als Sprungbrett zum  europäischen Markt.

Das innovative Gesamtkonzept entscheidet

Seit 2014 ist Deutschland eines von fast 20 Ländern, die den traditionsreichen FIABCI Prix d’Excellence als National Award ausloben. Durch die Kooperation der International Real Estate Federation und des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), wurde damit der erste bundesweite Preis für Projektentwicklungen ins Leben gerufen. Unter Einbeziehung eines gelungenen Gesamtkonzeptes von Architektur, Logistik und Wirtschaftlichkeit, Innovation, Nachhaltigkeit und urbaner Integration in den Kategorien Gewerbe und Wohnen, werden die Bewerber honoriert. Entsprechend der Zielsetzung neue Bautrends zu schaffen, bewarben sich auch 2017 vielfältige Projekte.

„Diese decken von der Umnutzung, über den Neubau bis zur Bestandsrevitalisierung und – sanierung im Wohn- und Gewerbebereich die gesamte Bandbreite der Bautätigkeit ab. Kreativität und Qualität sind die Merkmale, die unsere heimischen Projektentwicklungen kennzeichnen. Auch dieses Jahr haben wir wieder Gewinner, die das hohe Niveau der deutschen Projektentwicklungen belegen“, kommentierte Michael Heming, Präsident FIABCI Deutschland und Mitglied der Jury, die Vielfalt.

5 Jahre FIABCI Germany werden im November im Hotel Adlon gefeiert

Genauso wie im letzten Jahr, findet die Preisverleihung im November im Rahmen einer festlichen Gala im Hotel Adlon in Berlin statt.

Bereits vor 25 Jahren wurde der FIABCI Prix d’Excellence von der International Real Estate Federation FIABCI ins Leben gerufen. Insbesondere im Bereich der Projektentwicklungen, gilt er als einer der renommiertesten Preise weltweit. Seit 5 Jahren gibt es den Preis auch in Deutschland. Inzwischen ist es der einzige bundesweite Wettbewerb für Projektentwicklungen in den Bereichen Gewerbe und Wohnen. (red)

Foxtrail: Urbane Schnitzeljagd, Escape Game und Kieztrip

Berlin hat mehr als nur ein Stadtzentrum, viel mehr ist Berlin zusammengesetzt aus vielen Kiezen, die es zu entdecken gilt. Genau das unterscheidet Berlin von anderen europäischen Metropolen. Foxtrail ist ein neues Konzept, dieses Berlin mit anderen Augen zu sehen und die Stadt als Spielfeld zu erleben. Nur Teamwork, Geschicklichkeit und Cleverness führen ans Ziel. Erinnerungen an die Schnitzeljagd aus Kindertagen kommen in den Sinn, verbunden sind mit dem Gefühl von Escape Games sowie dem Entdecken von Berliner Kiezen.

Berlin zum abwechslungsreichen Spielfeld

Foxtrail hat sich in der Schweiz längst einen Namen gemacht und ist eine Idee, die in Berlin für Aufmerksamkeit sorgt und die Stadt erobern wird. „Gemeinsam sind wir stark.“ Getreu diesem Motto werden Menschen motiviert, die in einer Gruppe Spaß an der Spannung und am Lösen kniffeliger Rätsel haben.Ziel ist, der Fährte des Fuchses zu folgen. Denn dieser hat seine Spuren an verschiedensten Orten hinterlassen. Die Verfolger werden vor technische Aufgaben gestellt, müssen Rätsel lösen, Codes knacken und geheime Botschaften finden. Ganz nebenbei entdecken sie auch noch unbekannte Winkel einer vielleicht bereits bekannten Gegend.

Die Schnitzeljagd führt nicht ausschließlich entlang der bekannten Attraktionen, sondern zeigt auch die einzigartigen und unbekannten Winkel der Stadt. Sightseeing auf besondere Art“. Der Ursprung der sich jetzt über Europa ausbreitenden Foxtrails liegt in der Schweiz. Auf über 40 Routen machen sich 160.000 Teilnehmer auf die Suche.

Foxtrail – als Team ans Ziel

Gerade moderne Unternehmen nutzen vermehrt Teamevents, die mehr sind als nur ein Ausflug: Abteilungsübergreifende Gruppen meistern gemeinsam Herausforderungen – in hierarchiefreier Kommunikation treffen Menschen Entscheidungen, lösen komplexe Probleme und moderieren Diskussionen. Kurz: Agile Teamarbeit.

„Die eigene Stadt neu entdecken“, könnte ein Motto für Einheimische lauten. Denn was es alles zu entdecken gibt, bleibt den Augen im Alltag häufig verborgen. Durch das Spiel und die Suche der Hinweise werden alle Sinne geschärft und eine neue Perspektive eingenommen. Das Konzept kann ein abenteuerlicher Spaziergang, eine abwechslungsreiche Stadttour oder ein Unternehmensevent mit kniffeligen Herausforderungen sein. In jedem Fall ist Foxtrail ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. (bt)

RED Party am Wannsee mit Spendenrekord – Feiern für den guten Zweck

Das Highlight der Berliner Party-Saison 2018 war auch in diesem Jahr wieder die RED Party am historischen Schwedenpavillon am Wannsee. Bei strahlendem Sonnenschein kamen auf Einladung von Christian Gérôme, Gründer der Allgemeinen Immobilienbörse (AIB) und seinem Partner Marcus Korn circa 1.500 Gäste. Darunter waren zahlreiche Prominente wie Thierry Beaudemoulin, CEO von Covivio, BERLINboxx Herausgeberin Dr. Angela Wiechula, Karen Terpogossov von der vPE Bank, Verleger Florian Langenscheidt, Werbelegende Jean-Remy von Matt, Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz und zahlreiche erfolgreiche Unternehmer der Hauptstadt, die nicht nur zum Feiern gekommen waren, sondern auch um etwas zu bewirken und Kindern in Not zu helfen.

Die Gäste sahen rot auf der RED Party am Wannsee. Foto: Dirk Lässig

Die Gäste sahen rot auf der RED Party am Wannsee. | Foto: Dirk Lässig

„RED“ war die Devise und so bot sich ein beeindruckendes Bild von rotgekleideten Gästen auf dem weitläufigen Grundstück und an den Stegen der historischen Wasserresidenz.

 

RED Party: Traditionelle Unterstützung für Kinderprojekt ARCHE

Dort hatten – neben zahlreichen Yachten – drei eindrucksvolle Hausboote geankert, auf denen ebenfalls ausgiebig gefeiert wurde. Dabei ging es nicht nur um Party am Wasser, sondern ganz ausdrücklich auch um die traditionelle Unterstützung für das Kinderprojekt ARCHE.

 

Historische Kulisse: Der Schwedenpavillon am Wannsee. Foto: Dirk Lässig

Historische Kulisse: Der Schwedenpavillon am Wannsee. Foto: Dirk Lässig

Gérôme hatte erneut Geschäftspartner wie die SANUS AG, die Kundler Allianz-Agentur, die Meteor Bau GmbH sowie den Projektentwickler INTER STADT AG überzeugt, großzügig für die von Pastor Bernd Siggelkow 1995 gegründete Arche, die mehr als 4.000 Kinder mit ihren wichtigen sozialen und pädagogischen Angeboten erreicht, zu spenden.

 

Neuer Spendenrekord

„Das Anliegen der ARCHE ist auch mir eine Herzensangelegenheit“, so Christian Gérôme. „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr weitere Unterstützer gewinnen konnten und damit den Rekord aus dem letzten Jahr einstellen konnten.“

 

Spendenrekord für die ARCHE: v.l.n.r. Christian Gérôme, ARCHE-Pressesprecher Wolfgang Büscher und Siegfried Nehls | Foto: Dirk Lässig

Am Ende stand die stolze Summe von 26.500 EUR auf dem Scheck, die Christian Gérôme, Marcus Korn, Siegfried Nehls, Sascha Klupp, Danijela Ramcilovic und David Patrick Kundler dem sichtlich beeindruckten ARCHE-Vertreter Wolfgang Büscher überreichten.

„Wir alle stehen in der Verantwortung, bedürftigen Menschen zur Seite zu stehen“, sagt Siegfried Nehls, der zahlreiche soziale Projekte unterstützt. „Mit der ARCHE haben wir einen Partner gefunden, dessen Name für die Unterstützung von Kindern steht. Für mich persönlich ist das eines der wichtigsten Anliegen überhaupt.“

Insgesamt kamen so seit der ersten RED-Party im Jahr 2013 über 100.000 Euro zusammen. Eine Menge Geld, das schon vielen Kindern die oftmals schwierigen Lebensumstände ein wenig erleichtert hat. (ak)

Urbane Mitte: Zufall, Stein und Hyperloop

Berlins Stadtbild befindet sich durch einen historischen Stilmix im stetigen Wandel. Das MakeCity, das Festival für Architektur und Andersmachen, gibt noch bis zum 01.07.2018 Impulse und Strategien für eine innovative und nachhaltige Stadtplanung.

Ein besonderes Highlight wird am letzten Festivaltag stattfinden: Unter dem Titel „Zufall, Stein und Hyperloop“ findet ab 13:30 Uhr auf dem Grundstück des Projektes Urbane Mitte am Gleisdreieck, direkt neben dem BRLO Brwhouse, eine Paneldiskussion statt. Speaker verschiedener Branchen werden ihre Blickwinkel auf das Thema Stadtentwicklung darlegen.

Die Stadt im stetigen Wandel

Beim Panel sollen Fragen wie „Wie können wir unsere Städte abseits ferner Zukunftsszenarien anders denken, bauen und gestalten? Hier und jetzt?“ kontrovers diskutiert werden. Dafür beschäftigten sich die Panelteilnehmer mit jenen Treibern, die den komplexen Wachstums- und Veränderungsprozessen von Metropolen zugrunde liegen. Mit dem Zufall, da er alle Planungs- und Realisierungsprozesse mitgestaltet. Mit der Hardware, die als steingewordener Raum den Stadtkörper formt. Und mit den Menschen und Gütern, die sich bewegen oder bewegt werden und damit die urbanen Nervenstränge frequentieren und formen. Alle drei Komponenten bestimmen die Urbanität, Lebensqualität und Wandlungsfähigkeit einer Metropole.

Teilnehmer des Panels sind u.a.:

  • Dr. Meike Niedbal | Head of Biz Dev DB Station & Service, Project Lead Smart Cities
  • Jackie Thomae | Ratgeberbuch- & Bestseller-Autorin, Journalistin, Trend- & Transformationsexpertin
  • Dimitri Hegemann | Gründer Tresor, Berlin-Detroit Connection, Happy Locals u. a., Freiraumgestalter & Nighttime Economist
  • Darius Moeini | Co-Founder Numa Berlin, Project Lead Accelerator & Smart City Innovation Program, Urban Change Expert
  • Markus Penell | Partner / GF O&O Baukunst, Kurator O&O Depot, Architekt der Urbanen Mitte am Gleisdreieck
  • plus Special Guest

Dr. Christian Ankowitsch, Journalist und Sachbuchautor, wird die Veranstaltung moderieren.

Urbane Mitte am Gleisdreieck

Im Rahmen des MakeCity Festivals wurden für jede dieser drei Dimensionen besondere Gäste eingeladen. Diese werden mit den Besuchern die Möglichkeiten einer anderen Stadt diskutieren und sie subjektiv kartographieren.

Stattfinden werden die Gespräche am Berliner Gleisdreieck. Der urbane Hub steht beispielhaft für die Veränderung und die Dynamik Berlins. Früher wurden hier Waren und Güter umgeschlagen. Heute rattern Hochbahnen durch den beliebten Park am Gleisdreieck. In naher Zukunft wird hier auf 3,2 Hektar ein neues Stück Stadt entstehen.

Konzipiert wurde das Panel von Ortner & Ortner Baukunst und COPRO, für deren Stadtentwicklung „Urbane Mitte am Gleisdreieck“ Ortner & Ortner Baukunst den Masterplan entworfen hat – sowie vom B-PART, dem „Lab For Urban Shift“ auf dem Projektgrundstück der Urbanen Mitte am Gleisdreieck. Die Moderation übernimmt Christian Ankowitsch, Sachbuchautor und Journalist. (red)

Wirtschaftstag: Handelskrieg und Künstliche Intelligenz

Ein wenig Beschwörung lag schon in seiner Stimme, als Werner Bahlsen die Kanzlerin einen „Garanten für Stabilität“ nannte. Allerdings war nicht ganz klar, ob der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU diese Feststellung an Angela Merkel adressierte, die gleich ihre Rede halten sollte – oder ob er damit die 3.500 Teilnehmer des Wirtschaftstages einstimmen wollte. Bekanntlich steht der unionsnahe Unternehmerverband seit jeher Merkels Wirtschaftspolitik kritisch gegenüber – sie ist ihnen zu sozialdemokratisch eingefärbt.

Auch diesmal war das Jahrestreffen des Wirtschaftsrats am 12. Juni im Berliner Maritim Hotel ein hochrangiges Stelldichein von Politik und Business. Unter dem Motto „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion – Zukunftsthemen anpacken, Marktkräfte stärken“ wurden auf den verschiedenen Podien über den drohenden Handelskrieg mit den USA, das gemeinsame Vorgehen Europas und die Innovationsfähigkeit für die digitale Zukunft diskutiert. Angesichts spürbarer Verunsicherungen bei den Unternehmern waren vor allem die Referenten aus der Politik bemüht, Optimismus zu verbreiten.

Europa als Schlüssel zur Zukunft

So betonte die Kanzlerin ihre Grundüberzeugung, dass sich die gegenwärtigen Probleme von Flüchtlingskrise bis Handelsstreit mit den USA nur lösen lassen, wenn die EU Geschlossenheit zeigt. „Der Schlüssel für unsere Zukunft ist Europa“, so Merkel. Der Konflikt mit dem US-Präsidenten Donald Trump zeige nun auch vielen Europa-Skeptikern die großen Vorteile der EU.

Trumps Kritik an der deutschen Exportstärke konterte Merkel mit der Forderung nach einer Neuberechnung der internationalen Handelsbilanzen: „Die Handelsbilanzen werden heute relativ altmodisch berechnet.“ Bislang werde nur der Warentausch einbezogen. „Wenn Sie mal nach den Dienstleistungen fragen und wenn die mit in die Handelsbilanz einbezogen würden, dann gibt es einen großen Überschuss der USA gegenüber Europa. Und der Anteil der Dienstleistungen wird steigen.“

 

„Der Schlüssel für unsere Zukunft ist Europa“: Rednerin Merkel | Foto: Wirtschaftsrat der CDU e.V./ Christian Kruppa, Hans-Christian Plambeck, Jens Schick

„Der Schlüssel für unsere Zukunft ist Europa“: Rednerin Merkel | Foto: Wirtschaftsrat der CDU e.V./Christian Kruppa, Hans-Christian Plambeck, Jens Schick

 

Digitalisierung lebensnotwendig

Entsprechend dringlich sei es, sagte die Kanzlerin, dass Europa seine Wettbewerbsfähigkeit bei den Schlüsseltechnologien verbessere, um auf dem Weltmarkt gegen Asien und USA konkurrieren zu können. „Mutig und entschlossen“ müsse Europa vorangehen. Insbesondere die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz seien hierbei Schicksalsfragen und für Deutschland „lebensnotwendig“. Denn, so warnte Merkel, „wir haben bestimmte Fähigkeiten nicht mehr. Kann es gutgehen, wenn wir als ein Kontinent, der Autos herstellt, die Batteriezellen aus Asien kaufen und die digitale Infrastruktur eines Autos irgendwoher aus Asien oder Amerika?“ Dann gebe es bei uns keine Wertschöpfung mehr.

Also sei eine „Aufholjagd“ geboten. „Dann müssen wir halt über eine Legislaturperiode einen Plan machen.“ Nein, sie meine damit keine Planwirtschaft wie in China. „Aber wir können auch nicht in den Tag hineinleben. Bestimmte strategische Investitionen entwickeln sich über eine Dekade und nicht über zwei oder drei Jahre.“

 

Digitale Aufholjagd: Kanzlerin Merkel umwirbt die Manager und Unternehmer | Foto: Wirtschaftsrat der CDU e.V./Christian Kruppa, Hans-Christian Plambeck, Jens Schick

 

Transatlantische Wertegemeinschaft

Kämpferisch gab sich auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Er sprach sich mit Nachdruck für eine Abschaffung der Zölle aus und kündigte an, mit der US-Regierung weiter über Wege aus dem Handelskonflikt zu verhandeln. Zugleich erinnerte Altmaier an den hohen Wert des transatlantischen Bündnisses. In Anspielung auf die Amtszeit von Politikern rief er aus: „Die Wertegemeinschaft ist stärker als einzelne Politiker.“

Fast euphorisch quittierten die Teilnehmer des Wirtschaftstags den Auftritt des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz. Die Stichworte des 31-jährigen Regierungschefs zu Europa sprachen vielen Managern und Unternehmern aus dem Herzen. Österreich übernimmt ab 1. Juli für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Kurz versprach, die europäischen Wettbewerbsfähigkeit voranbringen zu wollen, den bürokratischen Apparat der EU zu verschlanken und dafür zu sorgen, dass sich Brüssel stärker den wesentlichen Themen widme: Stärkerer Schutz der Außengrenzen, „mehr Europa“ bei Verteidigung, Sicherheit und Migration. Für die Wettbewerbsfähigkeit riet Kurz zu Steuersenkungen, Haushaltsdisziplin und vermehrten Investitionen in Bildung und Forschung.

Digitaler Masterplan

Solche Investitionen sind vor allem zu einer Offensive auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz notwendig. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek beschrieb Chancen wie Risiken der digitalen Technologien. Gleichzeitig machte sie aber auch klar, dass wir einer Auseinandersetzung nicht ausweichen dürfen, wenn wir zukunftsfähig bleiben wollen. Bis zum Herbst, so Karliczek, werde sie einen Masterplan vorlegen, der sowohl digitale Bildung in den Schulen umfasse als auch die Forschungs- und Wirtschaftsakteure miteinander vernetzen solle, um aus Forschungsergebnissen schnellstmöglich anwendbare Produkte zu machen.

Auch in der Immobilienwirtschaft ist das Thema Digitalisierung nicht zuletzt durch die wachsende Anzahl von PropTech-Unternehmen erkennbar. Projektentwickler stellen sich mehr und mehr darauf ein. „Es geht schon bei der Kommunikation mit den Mietern los. Hier müssen vermehrt digitale Lösungen angeboten werden“, erklärt Andreas Schrobback, Geschäftsführer der AS Unternehmensgruppe, am Rande der Veranstaltung. Schrobback ist mit seinem Unternehmen auf die Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien spezialisiert. „Den ein oder anderen mag es überraschen, doch auch in Denkmalschutzimmobilien können digitale Lösungen integriert und so deren Wohnqualität erhöhen werden.“

 

Unternehmen Andreas Schrobback im Gespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz | Foto: Dirk Lässig

Unternehmer Andreas Schrobback im Gespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz | Foto: Dirk Lässig

 

(hf)

Bewerbungsaufruf für die Innovatoren der Hauptstadtregion

Reinhold Hartwig, Geschäftsführer von GA Generic Assays, ist der Stolz anzusehen. Er durfte den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 mit nach Hause nehmen. Aus seiner Sicht sind Wettbewerbe wie der Innovationspreis Berlin Brandenburg die beste Gelegenheit, um auf das eigene Unternehmen öffentlichkeitswirksam aufmerksam zu machen: „Innovative Produkte müssen auch vermarktet werden. Durch den Innovationspreis haben wir bemerkt, was PR für ein Unternehmen bedeutet“, so Hartwig. „Plötzlich wurden wir auch von der Politik des Landes Brandenburg wahrgenommen. Wer eine innovative Entwicklung vorzuweisen hat, sollte seine Chance nutzen.“

Nun läuft die Bewerbungsphase 2018 und im Rahmen des 2. Innovationsfrühstücks bei der Investitionsbank Berlin (IBB) informierte das Organisationsteam des Wettbewerbs über das Bewerbungsprozedere. Neben Reinhold Hartwig war auch Michael Unbehauen, FU Berlin/DendroPharm (Preisträger 2016), zu Gast und berichtete aus erster Hand über seine Erfahrungen mit dem Innovationspreis: „Nicht zu unterschätzen ist der Effekt, den eine solche Auszeichnung auch auf die Mitarbeiter hat. Die Wertschätzung von außen, die eine hart erarbeitete Entwicklung anerkennt, schafft eine Motivation, die sehr deutlich bei den Mitarbeitern ankommt.“

„Der Gewinn des Innovationspreises stellt eindeutig einen Wettbewerbsvorteil dar“

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist langjähriger Partner und Unterstützer des Innovationspreises. Für Heinz-Joachim Mogge, Abteilungsleiter für Kundenberatung Wirtschaftsförderung der IBB, steht fest: „Der Gewinn des Innovationspreises stellt eindeutig einen Wettbewerbsvorteil dar.“

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg ist einer der wichtigsten Wirtschaftspreise der Hauptstadtregion. 1984 in Westberlin ins Leben gerufen, loben die Länder Berlin und Brandenburg seit 1992 den Wettbewerb jährlich gemeinsam aus. Somit ist der Innovationspreis nicht nur traditionsreich, sondern gewinnt in Zeiten von Start-ups und Digitalinnovationen stetig an Bedeutung. Aufgefordert zur Bewerbung sind alle Innovatoren, Entwickler, Gründer und Tüftler der Hauptstadtregion, die zukunfts- und marktfähige Entwicklungen vorzuweisen haben.

Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen

Die Arbeitsplätze von morgen werden durch die Innovationen von heute geschaffen und gefördert, so das Credo des Preises. Als Instrument der Wirtschaftsförderung orientiert sich der Wettbewerb daran, dass für die Zukunft der Hauptstadtregion eine dynamische Entwicklung in den Zukunftsbranchen ausschlaggebend sei. Zugleich ist es Ziel des Innovationspreises Berlin Brandenburg, als lebendiger Jahrgangsprozess für engagierte Innovatorinnen und Innovatoren sowie für Innovationsförderer und öffentliche Entscheidungsträger eine breit angelegte und ergebnisorientierte Netzwerkplattform bereitzustellen. Ein reger Austausch und gegenseitige Impulse sind ein fester Bestandteil des Innovationspreises.

 

In diesem Jahr ist es noch einfacher als bisher sich für den Innovationspreis zu bewerben. | Foto: BERLINboxx

 

Bewerbungsphase für den Innovationspreis 2018 noch bis zum 07. Juli

Aktuell ist die Bewerbungsphase noch in vollem Gange. Noch gute drei Wochen, bis zum 7. Juli, besteht die Möglichkeit, seinen Hut in den Ring zu werfen und damit die Chance zu wahren, zu einem der Preisträger 2018 gekürt zu werden. Immerhin gibt es für jeden der bis zu fünf Gewinner auch noch ein Preisgeld von 10.000 Euro abzuräumen. Dabei ist es in diesem Jahr einfacher als jemals zuvor, am Wettbewerb teilzunehmen. Das sogenannte 2-Click-Verfahren über die Homepage des Innovationspreises ist unkompliziert und kann rasch abgeschlossen werden – einer Bewerbung steht also nichts mehr im Weg. Die diesjährigen Innovationspreise werden durch die Vertreter der Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder dann am 30. November im Kommunikationsmuseum in Berlin verliehen. (cn)

Link zur Bewerbung: www.innovationspreis.de/bewerbung/bewerbung.html

Andreas Schrobback: Darum ist Pressefreiheit wichtig

Alljährlich lädt die Berliner Pressekonferenz Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien zum traditionellen Spargelessen ein.  Zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins hatte er rund 150 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien ins Restaurant „Hugos“ geladen. Doch die Veranstaltung ist mehr als ein Get-Together von wichtigen Vertretern Berlins. Um die Verankerung der Pressefreiheit ging es schon vor 100 Jahren, als die Berliner Pressekonferenz gegründet wurde – das Thema ist weiterhin hochaktuell. So lädt Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, jedes Jahr einen Ehrengast ein, der seine Sicht auf das Thema darlegt.

Fanal für die Pressefreiheit

Can Dündar, ehemaliger Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“, war Ehrengast der diesjährigen Veranstaltung. Der 56-Jährige wurde 2015 in der Türkei der Spionage und des Landesverrats angeklagt. Die Strafandrohung liegt für ihn bei mehreren Jahren Haft. Aktuell lebt er daher in Deutschland.

„Wenn sich in der Türkei so viele wertvolle Journalisten an einem Ort treffen wollen würden, müsste das wahrscheinlich im Gefängnis stattfinden“, so Dündar. „Seien Sie solidarisch mit den Kollegen, die in der Türkei um die Meinungsfreiheit kämpfen“, forderte er die Anwesenden auf. Dündar hofft, dass er eines Tages mit seinen Kollegen in einer freien Türkei zusammen kommen könne. Nach seinem Plädoyer für Meinungs- und Pressefreiheit erhielt der Journalist minutenlange Standing Ovations von den anwesenden Gästen.

 

Mit standing ovations gefeiert: Ehrengast Can Dündar, ehemaliger Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ | Foto: Charles Yunck

Mit Standing Ovations gefeiert: Ehrengast Can Dündar, ehemaliger Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ | Foto: Charles Yunck

 

Das hohe Gut der Pressefreiheit

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller betonte in seiner Rede, dass man es bewusst als Glück zu empfinden sollte, „dass wir so offen und frei zusammen leben können“. Die Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters, lobte aus diesem Grund auch das einmalige Format der Selbstorganisation von Journalisten in der Berliner Pressekonferenz.

Andreas Schrobback, Gründer und Geschäftsführer der AS Unternehmensgruppe, ist seit Jahren Förderer der traditionsreichen Journalistenvereinigung „Berliner Pressekonferenz“. „Gerade wenn in unseren Nachbarländern die Pressefreiheit eingeschränkt wird, ist es doch umso mehr unsere Pflicht, das hohe Gut der Pressefreiheit hochzuhalten“, so Schrobback. „Aus diesem Grund ist es mir ein persönliches Anliegen, die Berliner Pressekonferenz in ihrem Wirken zu unterstützen.“

Andreas Schrobback (l.) gemeinsam mit Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, beim letztjährigen Event | Foto: Dirk Lässig

(red)

CLASSIC DAYS Berlin – Kudamm wird zur Oldtimer-Paradestraße

Die CLASSIC DAYS Berlin holen am 9. und 10. Juni 2018 ein Stück Autogeschichte in die Hauptstadt. Mehr als 2.000 Oldtimer bilden am Samstag und Sonntag jeweils ab 10 Uhr eine Automobil-Schau mit Tradition. Bereits zum sechsten Mal erlebt der Kurfürstendamm erlebt das Spektakel. Veranstalter sind die F.F. Peppel GmbH und die AG City .

Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City: „Bei den CLASSIC DAYS Berlin wird der Kurfürstendamm wieder einmal zum Treffpunkt für Jung und Alt. Dort begeben sich die Besucher auf eine Zeitreise, wo Liebhaberstücke mit zum Teil ‚unbezahlbarem‘ Wert im Mittelpunkt stehen. Flanieren und genießen Sie die Eleganz und die Lebensfreude des weltbekannten Shopping-Boulevards.“

Mehr als 2.000 Oldtimer bilden das A – Z der Automobilgeschichte

Der Kudamm gehört zu den beliebtesten Erlebnisstraßen der Welt – bis zu hunderttausend Menschen besuchen ihn täglich. „Die Menschen sind begeistert, unsere Oldtimer an sich vorbeirollen zu lassen und sie an zwei Bühnen mit den besten Moderatoren zu präsentieren. Sie können alle Fahrzeuge in Ruhe auf der 2,5 Kilometer langen Straße bewundern und fotografieren“ so Frank Peppel. Und weil zu klassischen Automobilen auch Genuss und Lebensart gehören, wird den Gästen von der Joachimsthaler Straße bis zum Olivaer Platz Erlebnisgastronomie der besonderen Art angeboten, zum Beispiel:

• Fine Dining
• Champagner-Bar
• Cigar-Lounge
• Weinstände
• Kleinstbrauerei
• Cocktail Areas

 

CLASSIC DAYS Berlin | Foto: Agentur Peppel

CLASSIC DAYS Berlin | Foto: Agentur Peppel

 

Flanieren und Genießen mit internationalem Flair

So lautet das Motto der CLASSIC DAYS Berlin 2018 und exklusive Attraktionen und Angebote ergänzen, was ohnehin auf dem Kudamm vorhanden ist. Da der Kudamm, was das Shoppen angeht, sehr „damenlastig“ ist, wird im Rahmen der CLASSIC DAYS Berlin der Gentlemen‘s Walk auf der Nordseite zwischen Knesebeckstraße und Bleibtreustraße aufgebaut, der Produkte für den Mann präsentiert. Für das leibliche Wohl aller Gäste sorgt ein Catering mit vielen Ständen und einer vielfältigen Auswahl, wie zum Beispiel:

• Französischer Flammkuchen und Crêpes
• Amerikanische Spare Ribs
• Berliner Currywurst
• Italienische Pasta

 

CLASSIC DAYS Berlin | Foto: Agentur Peppel

Oldtimerfans unter sich auf dem Kudamm | Foto: Agentur Peppel

 

Im VIP Bereich werden die Gäste von einem Gourmet-Catering verwöhnt. Für den besonderen Drink zwischendurch säumen viele Cocktail Areas den Weg. An verschiedenen Stellen präsentieren klassische „Food Trucks“, wie sich das Essen entlang der Straßen über die Jahrzehnte entwickelt hat. Die zwei Bühnen sind die Heimat der drei Moderatoren, die als Experten der Geschichte der Verkehrsmittel alle Fahrzeugklassiker und Attraktionen vorstellen werden. Johannes Hübner, Automobilexperte aus Frankfurt, der sonst auch am Nürburgring spricht, stellt dort die Klassiker vor.

Das Angebot ist faszinierend für Autoliebhaber aller Altersklassen. Die CLASSIC DAYS Berlin auf dem Kurfürstendamm sind ein Erlebnis für die ganze Familie. (red)

Veranstaltungen

Konferenz ERF 2018: European Resources Forum

Zum vierten Mal seit 2012 veranstaltet das Umweltbundesamt (UBA) vom 27. bis 28. November 2018 die internationale Konferenz „Europäisches Ressourcen-Forum“ (ERF). Die Konferenz findet im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt. Erwartet werden rund 400 Gäste aus bis zu 40 Ländern.

Die Konferenz Europäisches Ressourcen-Forum 2018 richtet sich an Entscheidungsträger sowie Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Im Anschluss an das ERF 2018 veranstaltet das Umweltbundesamt am 29. November 2018 das Nationale Ressourcen-Forum 2018.

Ziel des Europäischen Ressourcen-Forums ist es, ein europäisches und internationales Diskussionsforum im Themenfeld „Schonung natürlicher Ressourcen“ bereitzustellen, das auf die politische und wissenschaftliche Debatte des Themas fokussiert.

Nach den drei erfolgreichen Veranstaltungen in den Jahren 2012, 2014 und 2016 hat sich das ERF zu einer wichtigen Plattform für die Diskussion um eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in Europa und international entwickelt.

Der ERF 2018 will einen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Positionen für die Politikgestaltung in Europa und international leisten. Der ERF ist ein wichtiges Instrument für die Kommunikation des Themas Ressourcenschonung und für die Einrichtung von Netzwerken sowie die Bildung von Stakeholder-Allianzen.

Tag der Wohnungswirtschaft

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW lädt am 14. November zum zentralen Branchentreff nach Berlin.