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Berlinale 2019 – wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt

Die 69. Berlinale bringt Berlin 2019 100 Mio. Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung ein. Hotels, Restaurants, lokale Geschäfte – sie alle profitieren von dem Film-Festival.

Film-Festival hat beachtlichen Effekt auf Berliner Wirtschaft

Die Berlinale, die 2019 zum 69. Mal in der Hauptstadt stattfindet, gehört neben denen in Cannes, Locarno und Venedig zu den wichtigsten europäischen Filmfestspielen mit internationalem Wettbewerb. Zusätzlichen zu ihrer kulturellen Bedeutung ist die Veranstaltung auch ein wichtiger Faktor für das Berliner Bruttoinlandsprodukt. Für dieses Jahr werden 100. Millionen Euro Wirtschaftsleistung wirksam, so die Berechnungen der Investitionsbank Berlin (IBB). Hotels, Restaurants, Kultur und Transportmittel profitieren besonders von der Berlinale.

Berlinale 2019 bringt Berlin 100. Mio. Euro Wirtschaftsleistung

Für die 69. Berlinale rechnet die Investitionsbank Berlin mit Konsumimpulsen von 80 Millionen Euro. und circa 20 Millionen Euro in Form von Nachlaufeffekten. Für ihre Berechnung haben die Volkswirte der IBB Hotelkosten, Restaurantbesuche, Kultur, Transportmittel, Eintrittskarten sowie nachgelagerte multiplikative Ausgabeneffekte berücksichtigt.

Faktoren der wirtschaftlichen Wirkung der Berlinale 2019

Die Berlinale lockt jedes Jahr viele Filmbegeisterte in die Hauptstadt. Gut 36 Prozent der Besucher kommen aus dem restlichen Teil Deutschlands oder dem Ausland. Hinzu kommen in diesem Jahr rund 18.500 akkreditierte Fachbesucher und 3.700 Journalisten. Gerade in der, aufgrund der Kälte, touristisch eher schwachen Jahreszeit ist die Berlinale daher für viele Hotels und Restaurants ein wichtiges Ereignis. Zudem besuchen viele Festivalbesucher auch die um den Potsdamer Platz gelegenen Geschäfte sowie Shopping Malls und kurbeln damit den Einzelhandel an.

Auch ein Großteil des 26 Millionen Euro großen Berlinale-Etats sowie weitere Sponsoringleistungen bleiben in der Region. Aus diesem Budget werden Kinomieten, Synchronisationsstudios, Film- und Fernsehproduktionsfirmen, Fotostudios, Werbeagenturen, Eventveranstalter, Sicherheitskräfte und Berlinale-Mitarbeiter bezahlt.

Darüber hinaus ist die in das Festival integrierte neuntägige Filmmesse „European Film Market Berlin“ eine wichtige Geschäftsveranstaltung für die internationale Filmbranche. (aw)

Gewinnspiel: Genuss-Erlebnisse mit Herz – Romantik pur mit dem blauen Gutscheinbuch

Genau richtig zum Valentinstag verlost die BERLINboxx drei Gutscheinbücher von Gutscheinbuch.de für romantische Stunden zu zweit! Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

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Freizeit und vieles mehr. Restaurants spendieren etwa das zweite Hauptgericht, im Kino ist die zweite Eintrittskarte gratis oder der Partner kommt kostenlos. (red)

Internationales Poker-Highlight WPTDeepstacks Berlin Festival begeistert Spieler aus aller Welt

Vom 8. bis zum 14. Januar 2019 war die Spielbank BerlinAustragungsort eines der größten europäischen Pokerturniere des Jahres und konnte damit die Bedeutung Berlins als internationaler Poker-Hotspot weiter festigen. Das WPTDeepstacks Berlin Festival hat die Hauptstadt zum Mittelpunkt der Pokerwelt gemacht und konnte zahlreiche Besucher aus mehr als 39 Ländern anlocken, die in den fünf Tagen des Events zockten und blufften, was das Zeug hielt.

Höhepunkt war das €1.100 + 100 WPT DeepStacks Main Event, das von 11. bis 14. Januar mit drei Starttagen gespielt wurde. Neben namhaften Poker-Profis und zahlreichen Freizeitspielern waren bei diesem Event auch Gewinner aktueller großer internationaler Pokerturniere zu Gast. Gerade erst hatte ein Pokerspieler in Atlantic City ausgerechnet an Heiligabend eine Million Euro abgeräumt. Nun gehen auch im neuen Jahr die hochdotierten Pokerturniere nahtlos weiter.

Thomas Hofmann aus der Schweiz sichert sich den Turniersieg und erspielt 115.230 Euro Preisgeld

 

Finalsieger Thomas Hofmann aus der Schweiz | Foto: Spielbank Berlin

 

Das Finale für sich entscheiden konnte diesmal Thomas Hofmann, der 115.230 Euro (nach einem Deal) mit nach Hause nehmen konnte.

„Ich bin bereits das dritte Mal zum Pokern in Berlin und komme auf jeden Fall wieder“, so der Turniersieger Thomas Hofmann. „Ich habe eine hervorragende Organisation und ein tolles Turnier in der Spielbank Berlin erlebt und freue mich außerordentlich, den Sieg mit nach Hause nehmen zu dürfen.“

Berlin gehört ebenfalls zu den Gewinnern

Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Den größten Reiz macht dabei – neben dem Spiel selbst – sicher die Tatsache aus, dass man sich über unterschiedliche Satellite-Turniere bereits mit günstigen Buy-Ins für das Main-Event und mit ein wenig Glück für das große Finale qualifizieren kann. So waren es in der Vergangenheit auch  immer wieder spektakuläre Amateur-Siege, die zum Mythos der großen Pokerturniere der Welt beigetragen haben.

Berlin gehörte jedenfalls schon vor dem Finale zu den ganz großen Gewinnern, denn das WPT DeepStacks Berlin Festival stärkte nicht nur das Image der Hauptstadt als weltoffene Metropole, sondern bescherte der Hotel- und Gastronomiebranche auch zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland.

 Die Hauptstadt des Pokerspiels

„Für uns war es ein absolutes Highlight, eines der bedeutendsten Pokerturniere Europas in diesem Jahr erneut auszurichten“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Berlin entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt des Pokerspiels und wir sind stolz darauf, den vielen Pokerfans aus aller Welt hier im Zentrum der Hauptstadt den perfekten Rahmen bieten zu dürfen. Gemeinsam mit der WPT haben wir für das WPTDeepstacks Berlin Festival ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das allen Pokerfans ein spannendes und unvergessliches Erlebnis beschert hat.“

Wie die Digitalisierung Geschäftsreisen verändert

Die Digitalisierung sorgt im B2B-Bereich für eine enorme Beschleunigung der Reisewelt, Reisen werden online gebucht, in ein paar Stunden lassen sich in Paris oder Prag Business Meetings organisieren und dank dem Smartphone ist das Hotel für den Geschäftstermin auch bereits gebucht – alles meist nur einen Klick entfernt. Diese Beschleunigung stellt auch die Tourismusbranche vor enorme Herausforderungen. Geschäftsreisende sind heute mit Smartphones und anderen Gadgets ausgestattet und können Ihre Reise unabhängig von Ort und Zeit planen. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Navigation und Kommunikation – Themen, denen Veranstalter von Geschäftsreisen mehr und mehr Beachtung schenken müssen.

Geschäftsreisen werden online gebucht

Seit etwa acht Jahren verzeichnet der Tourismus weltweit ein überdurchschnittliches Wachstum, so wurden im Jahr 2017 insgesamt 1,32 Milliarden Ankünfte gezählt und in diesem Jahr ist deren Zahl sogar noch weiter gestiegen – um mehr als 30 Prozent laut Jahresbericht der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO).

Die digitale Vernetzung ermöglicht es Reiseanbietern heute, ihre Preisbildung flexibler zu gestalten. Mit der Folge, dass die Planung von Dienstreisen komplizierter geworden ist und Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Früher setzten gerade größere Unternehmen noch auf feste Vertragsvereinbarungen mit Hotels oder Hotelketten um möglichst große Planbarkeit zu haben. Mittlerweile geht der Trend allerdings zu einer flexibleren Planung, die nicht selten auch „Last Minute“ erfolgt. Darüber hinaus weisen immer mehr Unternehmer ihre Mitarbeiter an, selbstständig bei Online-Portalen zu buchen. Diese Portale haben sich eine Zeit lang mit Bestpreisklauseln niedrige Preise sichern können, mussten diese aus kartellrechtlichen Gründen jedoch wieder streichen. Dadurch haben die Hotels wieder an Einfluss gewinnen können. Einer Studie von Mydealz.de zufolge bieten sie heute in 70 Prozent der Fälle auf ihren eigenen Websites bessere Konditionen an als über Portale wie HRS oder Booking.com & Co. erhältlich wären. Ein Preisvergleich lohnt also.

Online-Buchungen sind verbindlich – Expertin Elisabeth Unger, TEST Berlin

Aber Achtung: Bei Hotelbuchungen gilt in der Regel kein Widerrufsrecht. In der Regel kann ein Kunde bei Internetgeschäften innerhalb von 14 Tagen von einem Kauf zurücktreten. Doch diese Möglichkeit besteht nicht, wenn ein Zimmer online gebucht wird.

„Eine Hotelbuchung ist ein Beherbergungsvertrag“, sagt Elisabeth Unger, die Geschäftsführerin der Event-Service-Agentur TEST Berlin. „Online-Buchungen sind daher verbindlich.“ Rechtlich sei es unerheblich, ob die Unterkunft online oder klassisch im Reisebüro gebucht wurde, sagt die Expertin. Wer kündigt, muss deshalb in den meistens Fällen Stornogebühren zahlen. Es sei denn, im Vertrag sind ausdrücklich Ausnahmeregelungen vorgesehen. Bei vielen Anbietern ist zum Beispiel die Kündigung bis zu einem Stichtag vor der Abreise kostenlos möglich. Unger von TEST Berlin empfiehlt: Sollte ein Kunde die Frist einmal verschwitzt haben, so hat er die Möglichkeit beim Hotel anrufen und freundlich um Kulanz bitten.

Die Zukunft der Geschäftsreise

Bei all den Angeboten, die miteinander konkurrieren und sich fortlaufend verändern, ist es mit herkömmlichen Methoden schwierig, das Reisebudget unter Kontrolle zu halten. Auch hier gewinnen digitale Technologien immer mehr an Bedeutung. Ohne Smartphone, Cloud und Künstliche Intelligenz ist die effektive Planung und Umsetzung von Geschäftsreisen heutzutage kaum noch möglich. So erfolgt die Reisekostenabrechnung heute immer häufiger über Apps und Cloud-Anwendungen, die zeit- und raumunabhängig aufgerufen werden können und alle Informationen übersichtlich speichern.

Dass Smart Devices eine immer wichtigere Rolle für Geschäftsreisen spielen, geht auch aus einer Studie hervor, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik im Auftrag des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. erstellt hat. Die Forscher gehen davon aus, dass Geschäftsreisende spätestens ab dem Jahr 2025 mithilfe digitaler Technologien kontinuierlich und in Echtzeit Informationen zu ihrer Reise abrufen können. Daraus sollen dann ganz neue Möglichkeiten der strategischen Optimierung des Travel Managements entstehen. Die Studie betont, dass dies vor allem für die Frage der Sicherheit zentral sein wird.

Das Smartphone macht die Abrechnung

In Zukunft werden Business-Reisende ganz selbstverständlich automatisierte Prozesse zur Buchung und Abrechnung ihrer Geschäftsreisen verwenden. Daraus werden wiederum neue Geschäftsmodelle für entsprechende Dienstleister entstehen, zum Beispiel für innovative Bezahlmodelle. Moderne Video-Konferenz-Systeme werden es außerdem möglich machen, Meetings durchzuführen und dabei weitestgehend unabhängig vom momentanen Aufenthaltsort der Teilnehmer zu sein. Auch im Bereich der individuellen Mobilitätslösungen dürfte es viel Bewegung geben.

In Zukunft werden digitale Technologien eine beinahe lückenlose Echtzeitbetreuung ermöglichen. Experten gehen davon aus, dass Künstliche Intelligenz in Zukunft viel stärker eingesetzt werden wird. Lernfähige Systeme werden Parameter und Muster in den Reisedaten erkennen können. Für den einzelnen Reisenden bedeutet das: Wenn er mehrfach ein bestimmtes Ziel ansteuert, muss er sich vor Ort nicht mehr umständlich durch lange Listen von Hotels suchen. Stattdessen schlägt ihm die KI gleich nach der Landung auf dem Flughafen sein Lieblingshotel in der Stadt vor.

Die Nachhaltigkeit nicht vergessen

Ein Thema, das mehr und mehr in den Vordergrund rückt ist Nachhaltigkeit. Muss es wirklich immer das Flugzeug sein? Wie lässt sich die Geschäftsreise umweltfreundlicher und dennoch effizient gestalten. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen ReiseVerbandes legen viele Geschäftsreisende heute Wert auf Nachhaltigkeit. 68 Prozent der Befragten gaben an, nach Möglichkeit mehrere Termine miteinander zu verbinden und 53 Prozent bevorzugen den Zug vor dem Flugzeug. Beim Hotel legen hingegen nur 31 Prozent Wert auf Umweltfreundlichkeit. Die Umfrage ergab auch, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei den Arbeitnehmern stärker ausgeprägt ist als bei den Unternehmensleitungen. Während 81 Prozent der Studienteilnehmer angaben, dass Ihnen Umweltfreundlichkeit auf ihren Business-Trips wichtig sei, achten aber nur 47 Prozent der Unternehmen bereits bei der Planung darauf.

Die digitalen Zukunftstechnologien und der Wunsch der Kunden nach umweltfreundlichen Mobilitätslösungen sind die aktuell größten Herausforderungen im Bereich Geschäftsreisen. Um diesen Entwicklungen wirksam zu begegnen, müssen bisherige Vorgehensweisen hinterfragt und gegebenenfalls optimiert werden. (red)

EAT BERLIN: Ehrlich, direkt und vielfältig wie die Stadt

Wer handgemachte Spezialitäten aus Berlins Manufakturen liebt, muss dafür künftig nicht mehr einzelne Stadtteile durchkämmen. Denn EAT BERLIN vereinigt das Beste aus Berlins kleinen Produktionen an nur einem einzigen Ort. Zur Eröffnung der East Side Mall weihte auch EAT BERLIN einen neuen Store im Einkaufszentrum ein.

Der EAT BERLIN Store in der neueröffneten East Side Mall. Berliner Spezialitäten bei EAT BERLIN. | Foto: EAT BERLIN

Der EAT BERLIN Store in der neueröffneten East Side Mall. | Foto: EAT BERLIN

Ausschließlich handgemachte Berliner Originale findet der interessierte Kunde in den Feinkostläden von EAT BERLIN. „Die ausgewählten Produkte, die wir verkaufen, sollen so echt sein wie die Stadt, in der sie entstehen. Berlin ist ehrlich, direkt und vielfältig“, so Adam Mikusch, Inhaber von EAT BERLIN. Er versteht das Unternehmen als Plattform für die vielen kleinen Manufakturen der Stadt.

Hochwertige regionale Feinkost

So finden Gourmets hier Spezialitäten wie Honig aus Tempelhof, Bier vom Prenzlauer Berg und Blutwurst aus Rixdorf. Außerdem umfasst das Sortiment diverse Marmeladensorten und herzhafte Aufstriche, wie ein Honigkürbis Ingwer Chutney von Kebe Living aus Lichterfelde. Sogar vor Hochprozentigem macht der Inhaber nicht Halt und bietet Kräuterschnaps aus dem Bergmannkiez an. Doch umfasst die exquisite Palette von EAT BERLIN nicht nur Alkohol und Aufstriche, sondern auch Kaffee und feinste Öle. Mit dem „Currywurst Maker“ und der „Original Berliner Senfsauce“ stehen Mikuschs eigene Produkte aus dem „Haus der feinen Kost“ ebenfalls in den Regalen der Filiale in Friedrichshain.

Adam Mikusch: Hier gehen lokale Spezialitäten über die Theke. | Foto: EAT BERLIN

Zwei Filialen in Berlin

Doch ist die neue Filiale in der East Side Mall nicht der einzige Ort zum Genießen: EAT BERLIN unterhält bereits einen weiteren Store in den Hackeschen Höfen. Besonders am neuen Store ist allerdings die Liebe zum Detail: Inhaber Mikusch packte selbst mit an und zeichnete so über mehrere Tage hinweg eine stilisierte Stadtansicht Berlins an die drei Meter hohe Ladenwand. Als charakteristisches Detail vernascht der Berliner Bär in der Illustration die Spitze des Fernsehturms – dieses beliebte Motiv ist gleichzeitig das Logo von EAT BERLIN. Somit ist die Eröffnung des Stores im Berliner Osten ein weiterer Schritt, um das Bewusstsein für regionale Produkte zu stärken. Sollte trotz der verschiedenen Standorte dennoch kein Besuch möglich sein, verfügt das Unternehmen zudem über einen Onlineshop. Hier finden sich die Produkte der einzelnen Manufakturen, die EAT BERLIN dadurch im Vertrieb unterstützt. EAT BERLIN stellt damit qualitativ hochwertige, regionale Produkte nicht nur Berlinern, sondern aller Welt zur Verfügung. (ke)

Berliner Konjunktur-Bericht: Ein goldener Herbst

95 Prozent der Berliner Unternehmen beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als gut oder zufriedenstellend. Das ergab die traditionelle Umfrage zur Konjunktur im Herbst von Handwerkskammer Berlin und IHK Berlin, bei der mehr als 1200 Unternehmen mitgemacht haben. Auch die Geschäftserwartungen sind weiterhin optimistisch. Getrübt wird die Hochstimmung der Unternehmen lediglich durch den zunehmenden Fachkräftemangel.

Nie zuvor liefen die Geschäfte der Berliner Unternehmen so gut wie in den vergangenen sechs Monaten. Beim Handwerk erreicht der Geschäftsklimaindex mit 139 Punkten neue Rekordwerte. Bei 66 Prozent der Unternehmen laufen die Geschäfte gut, lediglich fünf Prozent der Befragten berichten von einer schleppenden Geschäftstätigkeit.

Grenzen des Wachstums

Die Unternehmen blicken auch weiterhin optimistisch in die Zukunft, jedoch sind die Geschäftserwartungen im Vergleich zum Frühjahr leicht rückläufig. Der Erwartungsindikator, der sich aus optimistischen und pessimistischen Einschätzungen saldiert, verliert vier Zähler. Ein Saldo von 28 Punkten ist zwar weiterhin ein hervorragender Wert, zeigt aber auch, dass viele Berliner Unternehmen trotz immer besser laufender Geschäfte Grenzen des Wachstums sehen.

Ein Grund dafür ist die angespannte Fachkräftesituation, die den befragten Unternehmen zunehmend Sorge bereitet: 74 Prozent der Befragten sehen den Fachkräftemangel als Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung – im vergangenen Jahr waren es 62 Prozent. Über alle Branchen hinweg will mehr als jedes dritte Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. Oft bleibt die Suche nach Fachkräften jedoch erfolglos.

Konjunktur im Handwerk gut wie nie

„Die Konjunktur im Handwerk ist wie der Sommer in diesem Jahr – der Sonnenschein am Himmel über Berlin hört einfach nicht auf. Die Geschäftsergebnisse und auch die Erwartungen sind so gut wie noch nie. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich verändern wird“, findet Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. Der Baubereich im Handwerk boome und sei einer der Motoren der Konjunktur dieser Stadt. „Berlin ist und bleibt eine Baustelle – und das ist auch gut so“, sagt Wittke.

Diese Einschätzung teilt auch Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin: „Die Berliner Unternehmen wachsen und überzeugen weltweit auf den Märkten. Berlin ist wichtigster deutscher Standort für digitale Geschäftsmodelle, etwa Fintechs, die zum dynamischen Treiber des Aufschwungs der Stadt geworden sind.“ Doch wachse der Standort nicht schnell genug mit den Berliner Unternehmen und ihren Märkten mit. Immer mehr Unternehmen melden Wachstumsrisiken an – weil Flächen, Fachkräfte, Verkehrs- und Digitallösungen fehlen. „Diese Effekte summieren sich und gefährden mittelfristig den Aufschwung der Stadt. Berlin muss an seiner strukturellen Fitness als Wirtschaftsstandort arbeiten. Der Senat muss in Infrastruktur und Bildung investieren, Gewerbeflächen sichern und entwickeln. Sonst stößt der Konjunkturboom an seine Grenzen“, warnt Edger.

Die Ergebnisse teilen sich wie folgt auf die spezifischen Branchen auf:

Handwerk

Das Berliner Handwerk ist in Hochstimmung. Der Geschäftsklimaindex – der sowohl die aktuellen Einschätzungen der Geschäftsergebnisse der letzten sechs Monate als auch die Erwartungen der Betriebe für die kommenden sechs Monate einschließt – bricht alle bisherigen Rekorde. Aktuell steht er bei 139 Punkten. Damit wird das bisherige Allzeithoch aus dem Herbst 2017 um weitere sechs Zähler übertroffen. In keiner der Umfragen seit 1991 waren die die Messwerte so gut. Sowohl der Saldo aus den Meldungen zu den erreichten Geschäftsergebnissen (54 Punkte) als auch der Erwartungshaltungs-Saldo (25 Punkte) erreichen absolute Spitzenwerte. Hintergrund dieser ausgezeichneten Stimmungslage sind die anhaltend gute Auftragslage sowie die starke Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der Berliner Handwerksunternehmen.

Bauindustrie

In einer stark wachsenden Stadt wie Berlin gibt es naturgemäß einen großen Bedarf an Wohn- und Gewerberaum sowie an öffentlicher Infrastruktur. Entsprechend gut geht es der Berliner Bauindustrie. 80 Prozent der Unternehmen berichten von guten Geschäften, bei lediglich einem Prozent der Betriebe laufen die Geschäfte schlecht. Der Saldo von 79 Punkten entspricht dem besten jemals gemessenen Wert. Angesichts der sehr guten Konjunktur zweifeln einige Unternehmen inzwischen, dass die Geschäfte noch besser laufen werden – daher gehen die Erwartungen leicht zurück und der Saldo sinkt um acht auf nunmehr 15 Zähler. Nahezu alle Betriebe der Bauindustrie haben Sorgen wegen des Fachkräftemangels: 97 Prozent der Unternehmen benennen diesen Faktor als größtes Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung. Lediglich drei Prozent der Betriebe rechnen für die Zukunft mit einem Personalabbau. Von einer steigenden Beschäftigtenzahl gehen 19 Prozent der Betriebe aus.

Handel

Der Handel scheint konjunkturellen Gegenwind zu spüren: Der Saldo zur aktuellen Geschäftslage sinkt zum zweiten Mal in Folge und beträgt aktuell 40 Punkte. Jedes zweite Berliner Handelsunternehmen  bewertet die aktuelle Lage als gut, nur jedes zehnte berichtet von einer schlechten Geschäftslage. Auch bei der Einschätzung für die kommenden Monate sind die Unternehmen weniger zuversichtlich: Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Erwartungen fällt auf 15 Punkte. Dementsprechend gehen auch die Investitionsabsichten zurück. Die Branche stellt sich auf unruhigere Zeiten ein, der Aufbau von Beschäftigung wird sich voraussichtlich verlangsamen.

Gastgewerbe

Der extrem warme und trockene Sommer hat bei den Unternehmen des Berliner Gastgewerbes zu einem neuen Höhenflug geführt. Rund 70 Prozent der Unternehmen sind mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden, nur etwa jedes zehnte schätzt die Lage eher negativ ein. Damit erreicht der Indikator mit 61 Punkten wieder ein erfreulich hohes Niveau. Die Erwartungen der Unternehmen bleiben stabil auf einem Kurs um die 30 Punkte. Die Investitionsabsichten bewegen sich weiterhin auf einem hohen Level – hier wurde ein Indexwert von 40 Punkten ermittelt. 87 Prozent der Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahl konstant halten, acht Prozent wollen neu Arbeitskräfte einstellen. Fünf Prozent hingegen gehen von einer sinkenden Mitarbeiterzahl aus. Auch für diese Branche ist der Fachkräftemangel das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung.

Dienstleistungsunternehmen

Dass die Berliner Konjunktur seit Jahren floriert, liegt zum großen Teil an der Dienstleistungsbranche. Sie setzte auch im Herbst 2018 positive Impulse. 70 Prozent der Unternehmen sprechen von guten Geschäften, lediglich drei Prozent sind unzufrieden. Allerdings scheint wegen der guten Geschäftslage der Spielraum für weitere Verbesserung ausgereizt – die Zahl der Stimmen, die weitere Verbesserungen der Geschäfte erwarten, nimmt ab. Dies ist nicht zuletzt der angespannten Fachkräftesituation geschuldet, die für drei Viertel der Betriebe ein Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung darstellt. 42 Prozent der Betriebe möchten neue Stellen schaffen, ob diese Pläne umgesetzt werden können, ist aufgrund des Fachkräfteengpasses aber fraglich. (red)

 

Neue Kooperation: Mehr Akzeptanz für Tourismus

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker sowie Vertreterinnen und Vertreter von zwölf Berliner Bezirken unterzeichneten am heutigen Tag eine gemeinsame Kooperationsvereinbarungen zur bezirklichen Tourismusentwicklung. Die Kooperation ist ein erster Meilenstein in der Umsetzung des neuen Berliner Tourismuskonzepts 2018+. Verabschiedet hatte der Senat diese bereits im April 2018.

„Berlin zieht Menschen weltweit an. Alle wollen nach Berlin, zum Leben, zum Arbeiten, aber insbesondere auch zum Erkunden. Berlin erleben, bedeutet mehr als nur Reichstag und Brandenburger Tor zu besichtigen. Berlin ist eine offene und gastfreundliche Stadt“, bescheinigt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop der deutschen Hauptstadt.

Bezirke stehen im Mittelpunkt

Wichtig ist der Senatorin, diese Akzeptanz zu erhalten und frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen. Vor allem, da es ernstzunehmende Warnzeichen gibt, dass die Akzeptanz schwindet. In Berlin findet sich die Vielfalt in den Kiezen, deswegen rückt die Kooperation die Potenziale der Bezirke nun stärker in den Mittelpunkt. „Endlich gibt es eine Unterstützung der Tourismusarbeit der einzelnen Bezirke. Das kommt allen zu Gute: den Bezirken, den Berlinerinnen und Berlinern und den Touristinnen und Touristen, “ so Senatorin Pop.

Unterstützung findet ihre Einschätzung auch von Burkhard Kieker, dem Geschäftsführer von visitBerlin. „Unser Stadtmarketing lebt von den Impulsen und Ideen aus den Berliner Bezirken“, sagt Burkhard Kieker. „Jetzt können wir eine gute Arbeitsstruktur für die nächsten Jahre aufbauen, damit die Bezirke die Aufmerksamkeit erhalten, die ihnen zusteht. Darüber freue ich mich sehr.“

Intensivere Kooperation für mehr Akzeptanz

Erklärtes Ziel der Kooperation ist es, die Zusammenarbeit mit den Bezirken zu intensivieren und die Akzeptanz für den Tourismus in der Stadt zu stärken. All das geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Berlinerinnen und Berlinern. In den vergangenen Wochen führten die Kooperationspartner bereits zahlreiche Gespräche in allen Bezirken, um die aktuelle Situation zu analysieren.

visitBerlin wird künftig im Sinne einer Unternehmensberatung für die Bezirke fungieren. So unterstützt es die Bezirke in der Vermarktung ihrer touristischen Angebote und hilft bei der Entwicklung neuer Angebote auf Bezirksebene, die sich an Berlin-Gäste, aber auch an Berlinerinnen und Berliner richten. Dazu gehören neue, bezirksübergreifende kultur- und aktivtouristische Themenrouten, die visitBerlin weltweit vermarkten. So können neue Impulse für Berlin-Besucher gesetzt werden, die dazu einladen, auch bislang unbekannte Orte zu erkunden.

Zudem wird visitBerlin eine bezirksbasierte Marktforschung aufbauen. Schulungen und Beratungen zu nachhaltiger Reisemobilität, Tourismusakzeptanz, Monitoring und Barrierefreiheit bietet visitBerlin ebenfalls an. (red)

Berlins Wirtschaft: Wachstumskurs sorgt für neue Jobs

In Berlin hält der Wachstumskurs an. Somit stieg 2017 das Bruttoinlandsprodukt in Berlin um 3,1 %. Bereits das vierte Jahr in Folge der Bundesdurchschnitt übertroffen. Mit einem Zuwachs der Erwerbstätigenzahl um rund 58.000 beziehungsweise ebenfalls 3,1 % fiel die Entwicklung auch bei den Arbeitsplätzen überdurchschnittlich aus. In wichtigen Wachstumsbranchen wie Information und Kommunikation, Handel und Tourismus hält der positive Trend im laufenden Jahr an. Dagegen sind die produzierenden Branchen stabil. Nur im Bau gibt es deutliches Wachstum.

Dank Investitionen auf Wachstumskurs

„Berlin bleibt Boomtown. Die Hauptstadt ist heute als starker Standort für Innovation und Startups etabliert. Die Wirtschaftsleistung und die Zahl der Beschäftigten entwickeln sich besser als in Deutschland insgesamt, neue Unternehmen entstehen in hohem Tempo. Das Wichtigste: Die dynamische Wirtschaftsentwicklung kommt bei den Berlinerinnen und Berliner an. Es entstehen gute Arbeitsplätze, auch für diejenigen, die lange arbeitslos waren“, so Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Allgemein hat der Wirtschafts- und Innovationsstandort Berlin eine beeindruckende Entwicklung genommen. Dennoch muss Berlins Infrastruktur den Anforderungen einer wachsenden Metropole gerecht werden. Daher ist es erfreulich, dass das von dem Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eingeleitete Jahrzehnt der Investitionen sich dem Wachstumskurs anpasst. Zurzeit ist Berlin ist attraktiv, die Hauptstadt ist ein Magnet für Talente aus aller Welt und soll es auch bleiben. Natürlich sind Veränderungen aber auch mit neuen Herausforderungen und Chancen verbunden. Darum wird es allmählich enger in der Stadt. Das Ziel der Wirtschaftssenatorin Pop ist es, ausreichend Flächen zur Erweiterung und Neuansiedlung von Unternehmen zu sichern.

Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Bei allen Veränderungsprozessen ist selbstverständlich das Thema Digitalisierung von großer Bedeutung. Denn sie bietet die Chance, durch intelligente Nutzung von Informationen mehr Nachhaltigkeit und ökologischen Fortschritt zu schaffen. Mit der Gründung der Digitalagentur Berlin GmbH bringt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe den Digitalisierungsprozess in der Stadt voran. Damit sollen Berliner Unternehmen für digitale Themen sensibilisiert werden. Ebenso unterstützt die Agentur Unternehmen, etwa in Fragen der IT-Sicherheit. Die Unterstützungsangebote der Stadt werden durch die Digitalagentur transparent und einfacher nutzbar für Unternehmen. Das kommt den Berliner Unternehmen und der Stadt insgesamt zugute.

Bei der Digitalisierung spielt Berlins einzigartiges Start-up-Ökosystem eine entscheidende Rolle.  Somit ist Berlin auch im Gründen weiterhin auf Wachstumskurs und bleibt die Gründungshauptstadt Deutschlands. Die Gesamtzahl der Neugründungen lag 2017 bei ca. 41.000.

Impulsgeber der Hauptstadt

Neben Start-ups und zahlreichen kleinen sowie mittelständischen Unternehmen (KMU) sind insbesondere auch großen Landesunternehmen der Hauptstadt wichtige Impulsgeber für die Energiewende in der Stadt. Des Weiteren hat die  Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit dem Stadtwerk einen starken Akteur zur ökologischen Modernisierung Berlins an der Seite. Daher kann die Wirtschaftssenatorin Pop mit Nachdruck die Energiewende in der Stadt vorantreiben. Auch im laufenden Jahr wird die Wirtschaft expandieren. Die Senatsverwaltung erwartet aktuell ein Wachstum von etwa 2,7 %. (red)

 

Berliner Tourismus: Ausgewogenes Wachstum im 1. Halbjahr 2018

Der Berlin-Tourismus hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres gut entwickelt. Rund 6,4 Millionen Besucher kamen von Januar bis Juni 2018 in die deutsche Hauptstadt. Das waren rund 4,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,2 Prozent auf insgesamt 15,3 Millionen. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland, die von Januar bis Juni nach Berlin reisten, stieg um 4,7 Prozent auf rund 2,5 Millionen. Aus dem Inland kamen 4,3 Prozent mehr Gäste, insgesamt rund 4 Millionen.

„Berlin ist das Schaufenster Deutschlands. Mit vier Prozent haben sich die Besucherzahlen in der Hauptstadt auf einem gesunden Niveau weiterentwickelt. Das Wachstum wird gleichmäßig von den Besuchern aus dem In- und aus dem Ausland getragen“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin.

Kongressgeschäft: Erstmals mehr als 1 Million internationale Teilnehmer in Berlin

Auch die Berliner Kongresswirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein konstantes Wachstum. 65.790 Veranstaltungen (+2,8% im Vergleich zum Vorjahr) mit 5,08 Millionen Teilnehmern (+2,4 %) fanden in Berlin statt. Dabei kamen erstmals mehr als 1 Million Gäste aus dem Ausland – das sind zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählen Großbritannien sowie die USA. Durch die Tagungs- und Kongressreisenden wurden in Berlin 3,98 Millionen Übernachtungen generiert, eine Steigerung von zwei Prozent im Vorjahresvergleich. Somit trägt die Kongressbranche stabil zu einem Viertel der touristischen Übernachtungen in Berliner Hotelbetten bei.

Burkhard Kieker: „Das Tagungs- und Kongressgeschäft entwickelt eine verlässlich hohe Wertschöpfung für Berlin. Insbesondere der internationale Anteil der Geschäftsreisenden sorgt in der Stadt für hohe Einnahmen und sichere Jobs.“

Ausblick: „Nur mit Euch“ – Berlin lädt zum Fest zum Tag der Deutschen Einheit

visitBerlin wirbt in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin im August und September deutschlandweit für Berlin als Reiseziel und einen Besuch des offiziellen Festes zum Tag der Deutschen Einheit, das vom 1. bis zum 3. Oktober in Berlin stattfindet. Die „Nur mit Euch“-Städtetour führt in fünf deutsche Städte: Dresden, Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Köln. Im Mittelpunkt der Aktion steht eine einzigartige Spiegelinstallation. (red)

Bündnis für Wasserstraßen: Volle Fahrt voraus?

Brandenburg fördert mit starken Bündnispartnern den Wassertourismus. Jährlich werden in der Hauptstadtregion rund 200 Millionen Euro Bruttoumsatz erwirtschaftet. Allerdings nur, wenn die Wasserstraßen weiterhin befahrbar bleiben.

Eine Region der Superlative: Berlin, Brandenburg und das angrenzende Mecklenburg Vorpommern verfügen über Europas größtes zusammenhängendes Seen- und Flussnetzwerk. Entsprechend floriert hier der Wassertourismus, wovon natürlich die ansässigen Unternehmen profitieren. Viele Firmen entwickeln jetzt innovative Geschäftskonzepte und wollen auch in Zukunft in den Brandenburgs Wasserstraßen investieren. Voraussetzung ist allerdings eine funktionierende maritime Infrastruktur.

Bündnis für Wasserstraßen

Ein Regionalkonzept des „Bündnisses für Wasserstraßen“, bestehend aus 18 Partnern, sieht vor, zukünftig ein dynamisches Seen- und Flussnetzwerk in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zu gewährleisten. Hierzu diskutierten am 5. Juni 2018 gemeinsam Vertreter der Bundes- und Landespolitik über den neuen Kurs fürs deutsche Wasserstraßennetz. Auf dem Seminarschiff Orca ten Broke in Berlin-Mitte wurden die neuen wirtschaftlichen Dimensionen des Wassertourismus ausgelotet.

Da Wasserwege nicht an Bundeslandgrenzen enden, müssen die Rahmenbedingungen für eine vorwärtsgewandte Entwicklung des Wassertourismus in Zusammenarbeit mit dem „Bündnis Wasserstraßen“ absteckt werden. Die Industrie -und Handelskammern, Verbände, Wassertourismusinitiativen sowie weitere Partner erstellten dazu ein Konzept zum Erhalt und wirtschaftlichen Ausbau des Seen- und Flussnetzwerks.

Herausforderungen

Tatsache ist: Investitionsstaus und stockende Sanierungsprojekte, insbesondere Wartungen und Sanierungen von Schleusen, könnten gravierende Folgen nach sich ziehen. „Mecklenburg- Vorpommern und Brandenburg bieten ihren Gästen ein einzigartiges Erlebnis mit dem größten vernetzten Wassersportrevier Deutschlands. Die Gäste kommen genau deswegen und das sollte man nicht gefährden“, sagt der Stellvertretende Geschäftsführer und Marketingleiter der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Mathias Knospe.

Ein Sinken der Touristenzahlen wäre ein herber Verlust für den gesamten ländlichen Raum Brandenburg und die dort ansässigen Unternehmen. Um weiterhin im europäischen Wettbewerb bestehen zu können, sind Investitionen notwendig – und gerade in die beliebten Nebenwasserstraßen. Dort brummt dank vieler Freizeitkapitäne der Tourismussektor. „Wenn wir es nicht schaffen, unsere mehr als 30.000 Kilometer Wasserstraßen mit seinen 3.000 Seen als attraktives Sport- und Tourismusrevier zu erhalten, dann wandern unsere Gäste ab“, befürchtet Potsdams IHK-Präsident Peter Heydenbluth, der zugleich Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg für das Bündnis für Wasserstraßen ist. Ein jährliches Umsatzvolumen von 200 Millionen Euro steht auf dem Spiel. (lj)

Veranstaltungen

Berlin doesn‘t love you. Wie Metropolen Tourismus nachhaltig gestalten können.

Viele Besucher*innen bedeuten einerseits viele Einnahmen. Andererseits werden die Gäste aus aller Welt für die Einheimischen schnell zur Plage, wenn sie allzu konzentriert in bestimmten Städten oder Vierteln auftreten. In den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln zieren viele Straßenlaternen oder Werbeflächen Aufkleber, die ein durchgestrichenes Herz zeigen: „Berlin liebt Dich nicht“ lautet die eindeutige Botschaft an die Tourist*innen. In der Innenstadt von Barcelona demonstrierten erboste Einwohner*innen 2017 mit Plakaten: „Gebt uns unsere Stadt zurück!“ Und auch im marokkanischen Marrakesch beklagen viele Menschen, dass die kulturhistorisch wertvolle Altstadt, die Medina, dem Tourismus geopfert worden sei.

Wie können Städte vom Tourismus profitieren, ohne dabei ihre kulturellen Schätze zu gefährden? Wie lässt sich der Charakter einer Stadt bewahren, wenn Millionen Gäste unterzubringen, zu verpflegen und zu unterhalten sind? Welche Konzepte gibt es, um auch in international gefragten Touristendestinationen ein „normales“ Leben zu ermöglichen?

Die Robert Bosch Stiftung und die Europäische Akademie Berlin laden Sie herzlich ein, diese Fragen zu diskutieren.

(Anmeldung erforderlich)

Brandenburgischer Reisemarkt

Auf der Reisemesse im Berliner Ostbahnhof präsentieren Tourismusvereine und -verbände aus den ostdeutschen Bundesländern ihre Reiseangebote.

Außerdem stellen sich weitere touristische Anbieter wie Hoteliers, Gastronomen und Kureinrichtungen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vor. Insgesamt 200 Aussteller informieren die Besucher zu Ausflugs- und Reisezielen, kulturellen Angeboten und Freizeitgestaltung in den neuen Bundesländern.

Internationale Tourismusbörse Berlin 2019

Die Messe ITB in Berlin ist die internationale Tourismus Börse und weltgrößte Reisemesse. Rund 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern sowie der weltgrößte Kongress der Reisebranche machen die ITB Messe Berlin zur führenden B2B-Plattform des globalen touristischen Angebots. Alle Stufen der Wertschöpfungskette sind präsent: Reiseveranstalter, Buchungssysteme, Zielgebiete, Airlines, Hotels bis hin zu Autovermietern. Trotz ihrer Größe ist die Messe ITB in Berlin übersichtlich strukturiert. Für Fachbesucher ist die Internationale Tourismus Börse Berlin die B2B-Plattform schlechthin – eine ausgezeichnete Gelegenheit, Branchenpartner zu treffen und Geschäfte zu machen. Für alle anderen Besucher ist sie eine wunderbare Gelegenheit, in wenigen Stunden die ganze Welt zu entdecken.

IHIF Berlin 2019

Das dreitägige International Hotel Investment Forum IHIF Berlin ist eine internationale Fachmesse der Hotel- und Tourismusindustrie. Über 2.000 Hotelbesitzer, Investoren und Geschäftsführer sowie Anwälte, Designer und Architekten treffen sich, um Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen.