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Ramona Pop über das Berliner Wirtschaftswachstum

Berlin ist als Tourismus-Destination gefragter denn je und der Hotelmarkt wächst überdurchschnittlich schnell. Die große Nachfrage führt zu Wirtschaftswachstum. In ihrem Konjunkturbericht zur wirtschaftlichen Lage spricht Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, von der Steigerung der Berliner Wirtschaftstätigkeit. Ein wesentlicher Grund dafür sei die stark wachsende Tourismusbranche. Berlin ist, bezüglich des Hotelmarktwachstums, unter den Top-5-Städten Deutschlands.

Berliner Senat rechnet mit einem Wachstum von zwei Prozent

2018 ist der Berliner Hotelimmobilienmarkt im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Daraus resultieren höhere Erlöse, steigende Übernachtungszahlen und ständig ausgebuchte Hotels. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop plant am heutigen Tag die Veröffentlichung des Konjunkturberichts zur wirtschaftlichen Lage in Berlin. Teile des Inhalts sind bereits bekannt. Der Berliner Senat entnimmt dem Schreiben für das Gesamtjahr 2019 ein Wachstum des lokalen Inlandsproduktes um 2,0 Prozent. Grund dafür sei laut Senatorin Pop unter anderem die wachsende Tourismusbranche und der sich differenzierende Markt. So werden zum Beispiel noch in diesem Jahr rund 60 Millionen Euro in die Modernisierung des InterContinental Berlin investiert, um die Zimmer an die neusten Standards anzupassen. Auch das Luxussegment wird immer weiter ausgebaut.

Gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum

Seit 2014 nimmt das Wachstum des lokalen Inlandproduktes im Vergleich zum Durchschnitt aller deutschen Bundesländer rasant zu. So gab es beispielweise im Jahre 2016 ein extrem starkes Wachstum von 5,1 Prozent. Wichtiger Faktor für die Stabilität und das konstante Wachstum sei laut Senatorin Pop zudem die wachsende Digitalwirtschaft und die dadurch entstehenden neuen Arbeitsplätze. Auch das Wachstum von Dienstleistungen trage zur günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt bei.

Zum Dienstleistungssektor zählt auch das Baugewerbe, in dem die Berliner Unternehmen sehr unabhängig von anderen Weltregionen sind und daher kaum von aktuellen Krisen betroffen sind. Die Unabhängigkeit von internationalen Auftraggebern führe zu guten Voraussetzungen für weiteres Wachstum. (tf)

Regierungsterminal am BER nicht repräsentativ genug

Am Rand des neuen Flughafens ist der erste Terminal komplett fertig. Doch der aktuelle Regierungsterminal am BER wird nur eine Übergangslösung bleiben. Denn der Bund möchte eine größere Empfangshalle für Staatsgäste.

Regierungsterminal am BER soll Übergangslösung bleiben

Wann der neue Hauptstadtflughafen fertig sein wird, ist noch immer ungewiss. Doch immerhin ein Terminal steht bereits einsatzbereit seit letztem Herbst. Der 70-Millionen-Neubau für Regierungsmitglieder und Staatsgäste ist als Zwischenlösung gedacht, bis 2025 das endgültige Regierungsterminal fertig ist. Neben vollausgestatteten Büros verfügt das Terminal  über Dolmetscherkabinen und einen Pressekonferenzraum. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben sich nun erneut in einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz dafür ausgesprochen, diese Überganglösung dauerhaft zu nutzen. Noch ist der Brief unbeantwortet.

Dauerhafte Lösung nicht möglich

Trotz Kosten in Millionenhöhe – aktuell sind 344 Millionen Euro veranschlagt – möchte der Bund einen neuen Regierungsterminal am BER bauen. „Um den international üblichen protokollarischen Anforderungen gerecht zu werden, ist für das Empfangsgebäude als Visitenkarte der Bundesrepublik Deutschland eine angemessene repräsentative Gestaltung vorgesehen“, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesregierung.

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) kritisiert die Pläne für den neuen Terminal deutlich. „Wenn es um Repräsentation geht, dann sollte man das bereits bestehende Terminal nutzen und gegebenenfalls qualitativ aufwerten. Als Finanzminister kann ich die Forderung des Bundes, noch einmal 344 Millionen Euro für einen Neubau in die Hand zu nehmen, nur mit einem Kopfschütteln quittieren. Auch der Bundesregierung sollte klar sein, dass am BER nur noch eine Devise gelten kann: Sparsamkeit!“, kommentiert Görke die Aussage der Bundesregierung.

Regierungsterminal am BER Dauerstreitthema zwischen Bund und Ländern

Bereits seit Jahren wird der Streit um den Regierungsflughafen am BER zwischen den Flughafengesellschaftern, den Ländern Berlin und Brandenburg sowie dem Bund geführt. Eine Lösung scheint immer noch nicht in Sicht. Doch immerhin für die Weiternutzung des 70-Millionen-Neubaus gibt es bereits eine Lösung. Zieht die Bundesregierung 2025 in den neuen Regierungsterminal, soll der Vorgängerbau von Geschäftsfliegern mit ihren kleineren Maschinen genutzt werden. (aw)

Kulm Hotel St. Moritz: Wo der Wintertourismus erfunden wurde

Was hat ein Manager nie? Zeit! Doch wenn er sich für einige Tage Zeit stiehlt, für sich und seine Familie, dann soll es bitteschön exzeptionell, stylish und omni-convenient sein. Die BERLINboxx stellt Ihnen diese superlativen Orte vor.

 Der legendäre Hotelpionier Johannes Badrutt erweckte 1864 den alpinen Wintertourismus zum Leben, indem er den letzten Sommergästen des Kulm Hotels vom strahlend blauen Himmel und dem Sonnenschein im Winter vorschwärmte und bei Nichtgefallen die Kostenübernahme des Aufenthalts versprach. Dazu kam es nicht und der Rest ist Geschichte: St. Moritz gehört heute zu den bekanntesten und schillerndsten Ferienorten der Welt.

Das mehr als 160-jährige Anwesen thront über dem St. Moritzer See

Das mehr als 160-jährige Anwesen thront über dem St. Moritzer See | Foto: Kulm Hotel

Das von GaultMillau ausgezeichnete „Hotel des Jahres 2018“ mitten im Herzen von St. Moritz mit seiner Aura aus Luxus, Tradition und überaus herzlicher Gastlichkeit wird kontinuierlich modernisiert, um den Gästen modernsten Komfort zu bieten. Zuletzt wurden im Zuge des größten Zimmerumbaus im Hotel Kulm einige Zimmer zusammengelegt, so dass nun ein Großteil der insgesamt 164 Zimmer und Suiten dank Innendesigner Pierre-Yves Rochon in frischem Glanz erstrahlen. Der zum Haus gehörende historische Pavillon, der durch Lord Norman Foster vor rund zwei Jahren neugestaltet wurde, bereichert nun als Kulm Country Club und der riesigen Eisfläche das Oberengadiner Tal.

 Um auch die nächste Generation für das Haus zu begeistern, finden Kinder zwischen drei und zwölf Jahren eine Kinderbetreuung vor, die ihresgleichen sucht: Zahlreiche Aktivitäten im Kinderclub, spezielle Kindermenüs und kostenfreie Ski und Snowboard Gruppenkurse im Winter!

Bei allen gebotenen sportlichen Aktivitäten kommen die lukullischen Genüsse wahrlich nicht zu kurz: soeben wurde das Pop-Up Restaurant „the K by Tim Raue“ mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Hoteldirektor Heinz E. Hunkeler und Tim Raue

Hoteldirektor Heinz E. Hunkeler und Tim Raue | Foto: Kulm Hotel

Tim Raue selbst gibt sich zu ausgewählten Terminen persönlich die Ehre, ansonsten realisiert sein Team seine aromatischen Visionen. Weitere kulinarische Highlights sind die Kreationen der peruanischen Köchin Claudia Canessa in der ‚Sunny Bar‘ und die täglichen Sechsgänge-Menüs im imposanten Grand Restaurant.

Das 2000 qm große Spa mit seinem 20 m langen Indoor Pool lässt in Sachen Entspannung und Regeneration ebenfalls keine Wünsche offen. Wer nun Lust auf das perfekte Wintervergnügen bekommen hat, sollte sich beeilen, denn die Wintersaison 2018/2019 endet am 7. April 2019. (awi)

Gewinnspiel: Freikarten für das Besucherwochenende der ITB Berlin 2019

Lernen Sie gemeinsam mit der BERLINboxx fremde Kulturen kennen und begegnen Sie Menschen aus aller Welt! Wir verlosen 5×2 Freikarten für das Privatbesucherwochenende der ITB Berlin 2019 am 9. und 10. März. Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Auf der ITB Berlin – der weltweit größte Tourismusmesse vom 6. bis 10. März 2019 informieren Anbieter aus über 180 Ländern und Regionen über die schönsten Reiseziele in nah und fern. Lassen Sie sich von tollen Showeinlagen, Leckereien und diversen Erlebnisparcours in Urlaubsstimmung versetzen. Holen Sie sich kompetente Beratung für Ihren nächsten Urlaub – oder buchen Sie ihn direkt auf der Messe.

Im Mittelpunkt der weltweit größten Reisemesse steht das offizielle Partnerland Malaysia. Das touristische Angebot Malaysias ist so vielfältig wie das Land an sich. Die Attraktionen reichen von Millionen Jahre alten Regenwäldern über Inseln und Strände bis hin zu Angeboten für Shopping- und Luxusurlaub. Zurzeit entstehen imposante Touristenattraktionen, wie das Resort Desaru Coast mit Wasserpark, die Golfplätze und das Konferenzzentrum in Johor, ein ultramoderner Komplex in der Küstenstadt Melaka und der 20th Century Fox World Themenpark in Genting Highlands. Neben Malaysia warten noch 10.000 weitere Aussteller mit tollen Angeboten und Geheimtipps für den Urlaub. (red)

Berlinale 2019 – wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt

Die 69. Berlinale bringt Berlin 2019 100 Mio. Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung ein. Hotels, Restaurants, lokale Geschäfte – sie alle profitieren von dem Film-Festival.

Film-Festival hat beachtlichen Effekt auf Berliner Wirtschaft

Die Berlinale, die 2019 zum 69. Mal in der Hauptstadt stattfindet, gehört neben denen in Cannes, Locarno und Venedig zu den wichtigsten europäischen Filmfestspielen mit internationalem Wettbewerb. Zusätzlichen zu ihrer kulturellen Bedeutung ist die Veranstaltung auch ein wichtiger Faktor für das Berliner Bruttoinlandsprodukt. Für dieses Jahr werden 100. Millionen Euro Wirtschaftsleistung wirksam, so die Berechnungen der Investitionsbank Berlin (IBB). Hotels, Restaurants, Kultur und Transportmittel profitieren besonders von der Berlinale.

Berlinale 2019 bringt Berlin 100. Mio. Euro Wirtschaftsleistung

Für die 69. Berlinale rechnet die Investitionsbank Berlin mit Konsumimpulsen von 80 Millionen Euro. und circa 20 Millionen Euro in Form von Nachlaufeffekten. Für ihre Berechnung haben die Volkswirte der IBB Hotelkosten, Restaurantbesuche, Kultur, Transportmittel, Eintrittskarten sowie nachgelagerte multiplikative Ausgabeneffekte berücksichtigt.

Faktoren der wirtschaftlichen Wirkung der Berlinale 2019

Die Berlinale lockt jedes Jahr viele Filmbegeisterte in die Hauptstadt. Gut 36 Prozent der Besucher kommen aus dem restlichen Teil Deutschlands oder dem Ausland. Hinzu kommen in diesem Jahr rund 18.500 akkreditierte Fachbesucher und 3.700 Journalisten. Gerade in der, aufgrund der Kälte, touristisch eher schwachen Jahreszeit ist die Berlinale daher für viele Hotels und Restaurants ein wichtiges Ereignis. Zudem besuchen viele Festivalbesucher auch die um den Potsdamer Platz gelegenen Geschäfte sowie Shopping Malls und kurbeln damit den Einzelhandel an.

Auch ein Großteil des 26 Millionen Euro großen Berlinale-Etats sowie weitere Sponsoringleistungen bleiben in der Region. Aus diesem Budget werden Kinomieten, Synchronisationsstudios, Film- und Fernsehproduktionsfirmen, Fotostudios, Werbeagenturen, Eventveranstalter, Sicherheitskräfte und Berlinale-Mitarbeiter bezahlt.

Darüber hinaus ist die in das Festival integrierte neuntägige Filmmesse „European Film Market Berlin“ eine wichtige Geschäftsveranstaltung für die internationale Filmbranche. (aw)

Gewinnspiel: Genuss-Erlebnisse mit Herz – Romantik pur mit dem blauen Gutscheinbuch

Genau richtig zum Valentinstag verlost die BERLINboxx drei Gutscheinbücher von Gutscheinbuch.de für romantische Stunden zu zweit! Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Der Valentinstag am 14. Februar ist die perfekte Gelegenheit, sich gemeinsam mit seinem Schatz wieder einmal eine Auszeit vom Alltag und Zeit für die Liebe zu nehmen. Viele Anregungen für romantische Stunden zu zweit bietet die „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de“. Der Gastro- und Freizeitführer lädt mit hochwertigen Gutscheinen zu Erlebnissen ein, die die Herzen von Verliebten höher schlagen lassen.

Sich bei einem Candle-Light-Dinner tief in die Augen schauen, bei einem Salsa-Kurs gemeinsam in den siebten Himmel tanzen oder bei einem Thermen-Tag zusammen die Seele baumeln lassen: Die „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de“ ist ein kreatives Füllhorn für romantische Aktivitäten zu zweit, die auch noch lange nach dem Valentinstag in Erinnerung bleiben. Der blaue Gastro- und Freizeitführer bietet eine große Auswahl an 2für1- und Wert-Gutscheinen für Restaurants, Wellness,

Freizeit und vieles mehr. Restaurants spendieren etwa das zweite Hauptgericht, im Kino ist die zweite Eintrittskarte gratis oder der Partner kommt kostenlos. (red)

Internationales Poker-Highlight WPTDeepstacks Berlin Festival begeistert Spieler aus aller Welt

Vom 8. bis zum 14. Januar 2019 war die Spielbank BerlinAustragungsort eines der größten europäischen Pokerturniere des Jahres und konnte damit die Bedeutung Berlins als internationaler Poker-Hotspot weiter festigen. Das WPTDeepstacks Berlin Festival hat die Hauptstadt zum Mittelpunkt der Pokerwelt gemacht und konnte zahlreiche Besucher aus mehr als 39 Ländern anlocken, die in den fünf Tagen des Events zockten und blufften, was das Zeug hielt.

Höhepunkt war das €1.100 + 100 WPT DeepStacks Main Event, das von 11. bis 14. Januar mit drei Starttagen gespielt wurde. Neben namhaften Poker-Profis und zahlreichen Freizeitspielern waren bei diesem Event auch Gewinner aktueller großer internationaler Pokerturniere zu Gast. Gerade erst hatte ein Pokerspieler in Atlantic City ausgerechnet an Heiligabend eine Million Euro abgeräumt. Nun gehen auch im neuen Jahr die hochdotierten Pokerturniere nahtlos weiter.

Thomas Hofmann aus der Schweiz sichert sich den Turniersieg und erspielt 115.230 Euro Preisgeld

 

Finalsieger Thomas Hofmann aus der Schweiz | Foto: Spielbank Berlin

 

Das Finale für sich entscheiden konnte diesmal Thomas Hofmann, der 115.230 Euro (nach einem Deal) mit nach Hause nehmen konnte.

„Ich bin bereits das dritte Mal zum Pokern in Berlin und komme auf jeden Fall wieder“, so der Turniersieger Thomas Hofmann. „Ich habe eine hervorragende Organisation und ein tolles Turnier in der Spielbank Berlin erlebt und freue mich außerordentlich, den Sieg mit nach Hause nehmen zu dürfen.“

Berlin gehört ebenfalls zu den Gewinnern

Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Den größten Reiz macht dabei – neben dem Spiel selbst – sicher die Tatsache aus, dass man sich über unterschiedliche Satellite-Turniere bereits mit günstigen Buy-Ins für das Main-Event und mit ein wenig Glück für das große Finale qualifizieren kann. So waren es in der Vergangenheit auch  immer wieder spektakuläre Amateur-Siege, die zum Mythos der großen Pokerturniere der Welt beigetragen haben.

Berlin gehörte jedenfalls schon vor dem Finale zu den ganz großen Gewinnern, denn das WPT DeepStacks Berlin Festival stärkte nicht nur das Image der Hauptstadt als weltoffene Metropole, sondern bescherte der Hotel- und Gastronomiebranche auch zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland.

 Die Hauptstadt des Pokerspiels

„Für uns war es ein absolutes Highlight, eines der bedeutendsten Pokerturniere Europas in diesem Jahr erneut auszurichten“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Berlin entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt des Pokerspiels und wir sind stolz darauf, den vielen Pokerfans aus aller Welt hier im Zentrum der Hauptstadt den perfekten Rahmen bieten zu dürfen. Gemeinsam mit der WPT haben wir für das WPTDeepstacks Berlin Festival ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das allen Pokerfans ein spannendes und unvergessliches Erlebnis beschert hat.“

Wie die Digitalisierung Geschäftsreisen verändert

Die Digitalisierung sorgt im B2B-Bereich für eine enorme Beschleunigung der Reisewelt, Reisen werden online gebucht, in ein paar Stunden lassen sich in Paris oder Prag Business Meetings organisieren und dank dem Smartphone ist das Hotel für den Geschäftstermin auch bereits gebucht – alles meist nur einen Klick entfernt. Diese Beschleunigung stellt auch die Tourismusbranche vor enorme Herausforderungen. Geschäftsreisende sind heute mit Smartphones und anderen Gadgets ausgestattet und können Ihre Reise unabhängig von Ort und Zeit planen. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Navigation und Kommunikation – Themen, denen Veranstalter von Geschäftsreisen mehr und mehr Beachtung schenken müssen.

Geschäftsreisen werden online gebucht

Seit etwa acht Jahren verzeichnet der Tourismus weltweit ein überdurchschnittliches Wachstum, so wurden im Jahr 2017 insgesamt 1,32 Milliarden Ankünfte gezählt und in diesem Jahr ist deren Zahl sogar noch weiter gestiegen – um mehr als 30 Prozent laut Jahresbericht der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO).

Die digitale Vernetzung ermöglicht es Reiseanbietern heute, ihre Preisbildung flexibler zu gestalten. Mit der Folge, dass die Planung von Dienstreisen komplizierter geworden ist und Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Früher setzten gerade größere Unternehmen noch auf feste Vertragsvereinbarungen mit Hotels oder Hotelketten um möglichst große Planbarkeit zu haben. Mittlerweile geht der Trend allerdings zu einer flexibleren Planung, die nicht selten auch „Last Minute“ erfolgt. Darüber hinaus weisen immer mehr Unternehmer ihre Mitarbeiter an, selbstständig bei Online-Portalen zu buchen. Diese Portale haben sich eine Zeit lang mit Bestpreisklauseln niedrige Preise sichern können, mussten diese aus kartellrechtlichen Gründen jedoch wieder streichen. Dadurch haben die Hotels wieder an Einfluss gewinnen können. Einer Studie von Mydealz.de zufolge bieten sie heute in 70 Prozent der Fälle auf ihren eigenen Websites bessere Konditionen an als über Portale wie HRS oder Booking.com & Co. erhältlich wären. Ein Preisvergleich lohnt also.

Online-Buchungen sind verbindlich – Expertin Elisabeth Unger, TEST Berlin

Aber Achtung: Bei Hotelbuchungen gilt in der Regel kein Widerrufsrecht. In der Regel kann ein Kunde bei Internetgeschäften innerhalb von 14 Tagen von einem Kauf zurücktreten. Doch diese Möglichkeit besteht nicht, wenn ein Zimmer online gebucht wird.

„Eine Hotelbuchung ist ein Beherbergungsvertrag“, sagt Elisabeth Unger, die Geschäftsführerin der Event-Service-Agentur TEST Berlin. „Online-Buchungen sind daher verbindlich.“ Rechtlich sei es unerheblich, ob die Unterkunft online oder klassisch im Reisebüro gebucht wurde, sagt die Expertin. Wer kündigt, muss deshalb in den meistens Fällen Stornogebühren zahlen. Es sei denn, im Vertrag sind ausdrücklich Ausnahmeregelungen vorgesehen. Bei vielen Anbietern ist zum Beispiel die Kündigung bis zu einem Stichtag vor der Abreise kostenlos möglich. Unger von TEST Berlin empfiehlt: Sollte ein Kunde die Frist einmal verschwitzt haben, so hat er die Möglichkeit beim Hotel anrufen und freundlich um Kulanz bitten.

Die Zukunft der Geschäftsreise

Bei all den Angeboten, die miteinander konkurrieren und sich fortlaufend verändern, ist es mit herkömmlichen Methoden schwierig, das Reisebudget unter Kontrolle zu halten. Auch hier gewinnen digitale Technologien immer mehr an Bedeutung. Ohne Smartphone, Cloud und Künstliche Intelligenz ist die effektive Planung und Umsetzung von Geschäftsreisen heutzutage kaum noch möglich. So erfolgt die Reisekostenabrechnung heute immer häufiger über Apps und Cloud-Anwendungen, die zeit- und raumunabhängig aufgerufen werden können und alle Informationen übersichtlich speichern.

Dass Smart Devices eine immer wichtigere Rolle für Geschäftsreisen spielen, geht auch aus einer Studie hervor, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik im Auftrag des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. erstellt hat. Die Forscher gehen davon aus, dass Geschäftsreisende spätestens ab dem Jahr 2025 mithilfe digitaler Technologien kontinuierlich und in Echtzeit Informationen zu ihrer Reise abrufen können. Daraus sollen dann ganz neue Möglichkeiten der strategischen Optimierung des Travel Managements entstehen. Die Studie betont, dass dies vor allem für die Frage der Sicherheit zentral sein wird.

Das Smartphone macht die Abrechnung

In Zukunft werden Business-Reisende ganz selbstverständlich automatisierte Prozesse zur Buchung und Abrechnung ihrer Geschäftsreisen verwenden. Daraus werden wiederum neue Geschäftsmodelle für entsprechende Dienstleister entstehen, zum Beispiel für innovative Bezahlmodelle. Moderne Video-Konferenz-Systeme werden es außerdem möglich machen, Meetings durchzuführen und dabei weitestgehend unabhängig vom momentanen Aufenthaltsort der Teilnehmer zu sein. Auch im Bereich der individuellen Mobilitätslösungen dürfte es viel Bewegung geben.

In Zukunft werden digitale Technologien eine beinahe lückenlose Echtzeitbetreuung ermöglichen. Experten gehen davon aus, dass Künstliche Intelligenz in Zukunft viel stärker eingesetzt werden wird. Lernfähige Systeme werden Parameter und Muster in den Reisedaten erkennen können. Für den einzelnen Reisenden bedeutet das: Wenn er mehrfach ein bestimmtes Ziel ansteuert, muss er sich vor Ort nicht mehr umständlich durch lange Listen von Hotels suchen. Stattdessen schlägt ihm die KI gleich nach der Landung auf dem Flughafen sein Lieblingshotel in der Stadt vor.

Die Nachhaltigkeit nicht vergessen

Ein Thema, das mehr und mehr in den Vordergrund rückt ist Nachhaltigkeit. Muss es wirklich immer das Flugzeug sein? Wie lässt sich die Geschäftsreise umweltfreundlicher und dennoch effizient gestalten. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen ReiseVerbandes legen viele Geschäftsreisende heute Wert auf Nachhaltigkeit. 68 Prozent der Befragten gaben an, nach Möglichkeit mehrere Termine miteinander zu verbinden und 53 Prozent bevorzugen den Zug vor dem Flugzeug. Beim Hotel legen hingegen nur 31 Prozent Wert auf Umweltfreundlichkeit. Die Umfrage ergab auch, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei den Arbeitnehmern stärker ausgeprägt ist als bei den Unternehmensleitungen. Während 81 Prozent der Studienteilnehmer angaben, dass Ihnen Umweltfreundlichkeit auf ihren Business-Trips wichtig sei, achten aber nur 47 Prozent der Unternehmen bereits bei der Planung darauf.

Die digitalen Zukunftstechnologien und der Wunsch der Kunden nach umweltfreundlichen Mobilitätslösungen sind die aktuell größten Herausforderungen im Bereich Geschäftsreisen. Um diesen Entwicklungen wirksam zu begegnen, müssen bisherige Vorgehensweisen hinterfragt und gegebenenfalls optimiert werden. (red)

EAT BERLIN: Ehrlich, direkt und vielfältig wie die Stadt

Wer handgemachte Spezialitäten aus Berlins Manufakturen liebt, muss dafür künftig nicht mehr einzelne Stadtteile durchkämmen. Denn EAT BERLIN vereinigt das Beste aus Berlins kleinen Produktionen an nur einem einzigen Ort. Zur Eröffnung der East Side Mall weihte auch EAT BERLIN einen neuen Store im Einkaufszentrum ein.

Der EAT BERLIN Store in der neueröffneten East Side Mall. Berliner Spezialitäten bei EAT BERLIN. | Foto: EAT BERLIN

Der EAT BERLIN Store in der neueröffneten East Side Mall. | Foto: EAT BERLIN

Ausschließlich handgemachte Berliner Originale findet der interessierte Kunde in den Feinkostläden von EAT BERLIN. „Die ausgewählten Produkte, die wir verkaufen, sollen so echt sein wie die Stadt, in der sie entstehen. Berlin ist ehrlich, direkt und vielfältig“, so Adam Mikusch, Inhaber von EAT BERLIN. Er versteht das Unternehmen als Plattform für die vielen kleinen Manufakturen der Stadt.

Hochwertige regionale Feinkost

So finden Gourmets hier Spezialitäten wie Honig aus Tempelhof, Bier vom Prenzlauer Berg und Blutwurst aus Rixdorf. Außerdem umfasst das Sortiment diverse Marmeladensorten und herzhafte Aufstriche, wie ein Honigkürbis Ingwer Chutney von Kebe Living aus Lichterfelde. Sogar vor Hochprozentigem macht der Inhaber nicht Halt und bietet Kräuterschnaps aus dem Bergmannkiez an. Doch umfasst die exquisite Palette von EAT BERLIN nicht nur Alkohol und Aufstriche, sondern auch Kaffee und feinste Öle. Mit dem „Currywurst Maker“ und der „Original Berliner Senfsauce“ stehen Mikuschs eigene Produkte aus dem „Haus der feinen Kost“ ebenfalls in den Regalen der Filiale in Friedrichshain.

Adam Mikusch: Hier gehen lokale Spezialitäten über die Theke. | Foto: EAT BERLIN

Zwei Filialen in Berlin

Doch ist die neue Filiale in der East Side Mall nicht der einzige Ort zum Genießen: EAT BERLIN unterhält bereits einen weiteren Store in den Hackeschen Höfen. Besonders am neuen Store ist allerdings die Liebe zum Detail: Inhaber Mikusch packte selbst mit an und zeichnete so über mehrere Tage hinweg eine stilisierte Stadtansicht Berlins an die drei Meter hohe Ladenwand. Als charakteristisches Detail vernascht der Berliner Bär in der Illustration die Spitze des Fernsehturms – dieses beliebte Motiv ist gleichzeitig das Logo von EAT BERLIN. Somit ist die Eröffnung des Stores im Berliner Osten ein weiterer Schritt, um das Bewusstsein für regionale Produkte zu stärken. Sollte trotz der verschiedenen Standorte dennoch kein Besuch möglich sein, verfügt das Unternehmen zudem über einen Onlineshop. Hier finden sich die Produkte der einzelnen Manufakturen, die EAT BERLIN dadurch im Vertrieb unterstützt. EAT BERLIN stellt damit qualitativ hochwertige, regionale Produkte nicht nur Berlinern, sondern aller Welt zur Verfügung. (ke)

Berliner Konjunktur-Bericht: Ein goldener Herbst

95 Prozent der Berliner Unternehmen beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als gut oder zufriedenstellend. Das ergab die traditionelle Umfrage zur Konjunktur im Herbst von Handwerkskammer Berlin und IHK Berlin, bei der mehr als 1200 Unternehmen mitgemacht haben. Auch die Geschäftserwartungen sind weiterhin optimistisch. Getrübt wird die Hochstimmung der Unternehmen lediglich durch den zunehmenden Fachkräftemangel.

Nie zuvor liefen die Geschäfte der Berliner Unternehmen so gut wie in den vergangenen sechs Monaten. Beim Handwerk erreicht der Geschäftsklimaindex mit 139 Punkten neue Rekordwerte. Bei 66 Prozent der Unternehmen laufen die Geschäfte gut, lediglich fünf Prozent der Befragten berichten von einer schleppenden Geschäftstätigkeit.

Grenzen des Wachstums

Die Unternehmen blicken auch weiterhin optimistisch in die Zukunft, jedoch sind die Geschäftserwartungen im Vergleich zum Frühjahr leicht rückläufig. Der Erwartungsindikator, der sich aus optimistischen und pessimistischen Einschätzungen saldiert, verliert vier Zähler. Ein Saldo von 28 Punkten ist zwar weiterhin ein hervorragender Wert, zeigt aber auch, dass viele Berliner Unternehmen trotz immer besser laufender Geschäfte Grenzen des Wachstums sehen.

Ein Grund dafür ist die angespannte Fachkräftesituation, die den befragten Unternehmen zunehmend Sorge bereitet: 74 Prozent der Befragten sehen den Fachkräftemangel als Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung – im vergangenen Jahr waren es 62 Prozent. Über alle Branchen hinweg will mehr als jedes dritte Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. Oft bleibt die Suche nach Fachkräften jedoch erfolglos.

Konjunktur im Handwerk gut wie nie

„Die Konjunktur im Handwerk ist wie der Sommer in diesem Jahr – der Sonnenschein am Himmel über Berlin hört einfach nicht auf. Die Geschäftsergebnisse und auch die Erwartungen sind so gut wie noch nie. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich verändern wird“, findet Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. Der Baubereich im Handwerk boome und sei einer der Motoren der Konjunktur dieser Stadt. „Berlin ist und bleibt eine Baustelle – und das ist auch gut so“, sagt Wittke.

Diese Einschätzung teilt auch Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin: „Die Berliner Unternehmen wachsen und überzeugen weltweit auf den Märkten. Berlin ist wichtigster deutscher Standort für digitale Geschäftsmodelle, etwa Fintechs, die zum dynamischen Treiber des Aufschwungs der Stadt geworden sind.“ Doch wachse der Standort nicht schnell genug mit den Berliner Unternehmen und ihren Märkten mit. Immer mehr Unternehmen melden Wachstumsrisiken an – weil Flächen, Fachkräfte, Verkehrs- und Digitallösungen fehlen. „Diese Effekte summieren sich und gefährden mittelfristig den Aufschwung der Stadt. Berlin muss an seiner strukturellen Fitness als Wirtschaftsstandort arbeiten. Der Senat muss in Infrastruktur und Bildung investieren, Gewerbeflächen sichern und entwickeln. Sonst stößt der Konjunkturboom an seine Grenzen“, warnt Edger.

Die Ergebnisse teilen sich wie folgt auf die spezifischen Branchen auf:

Handwerk

Das Berliner Handwerk ist in Hochstimmung. Der Geschäftsklimaindex – der sowohl die aktuellen Einschätzungen der Geschäftsergebnisse der letzten sechs Monate als auch die Erwartungen der Betriebe für die kommenden sechs Monate einschließt – bricht alle bisherigen Rekorde. Aktuell steht er bei 139 Punkten. Damit wird das bisherige Allzeithoch aus dem Herbst 2017 um weitere sechs Zähler übertroffen. In keiner der Umfragen seit 1991 waren die die Messwerte so gut. Sowohl der Saldo aus den Meldungen zu den erreichten Geschäftsergebnissen (54 Punkte) als auch der Erwartungshaltungs-Saldo (25 Punkte) erreichen absolute Spitzenwerte. Hintergrund dieser ausgezeichneten Stimmungslage sind die anhaltend gute Auftragslage sowie die starke Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der Berliner Handwerksunternehmen.

Bauindustrie

In einer stark wachsenden Stadt wie Berlin gibt es naturgemäß einen großen Bedarf an Wohn- und Gewerberaum sowie an öffentlicher Infrastruktur. Entsprechend gut geht es der Berliner Bauindustrie. 80 Prozent der Unternehmen berichten von guten Geschäften, bei lediglich einem Prozent der Betriebe laufen die Geschäfte schlecht. Der Saldo von 79 Punkten entspricht dem besten jemals gemessenen Wert. Angesichts der sehr guten Konjunktur zweifeln einige Unternehmen inzwischen, dass die Geschäfte noch besser laufen werden – daher gehen die Erwartungen leicht zurück und der Saldo sinkt um acht auf nunmehr 15 Zähler. Nahezu alle Betriebe der Bauindustrie haben Sorgen wegen des Fachkräftemangels: 97 Prozent der Unternehmen benennen diesen Faktor als größtes Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung. Lediglich drei Prozent der Betriebe rechnen für die Zukunft mit einem Personalabbau. Von einer steigenden Beschäftigtenzahl gehen 19 Prozent der Betriebe aus.

Handel

Der Handel scheint konjunkturellen Gegenwind zu spüren: Der Saldo zur aktuellen Geschäftslage sinkt zum zweiten Mal in Folge und beträgt aktuell 40 Punkte. Jedes zweite Berliner Handelsunternehmen  bewertet die aktuelle Lage als gut, nur jedes zehnte berichtet von einer schlechten Geschäftslage. Auch bei der Einschätzung für die kommenden Monate sind die Unternehmen weniger zuversichtlich: Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Erwartungen fällt auf 15 Punkte. Dementsprechend gehen auch die Investitionsabsichten zurück. Die Branche stellt sich auf unruhigere Zeiten ein, der Aufbau von Beschäftigung wird sich voraussichtlich verlangsamen.

Gastgewerbe

Der extrem warme und trockene Sommer hat bei den Unternehmen des Berliner Gastgewerbes zu einem neuen Höhenflug geführt. Rund 70 Prozent der Unternehmen sind mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden, nur etwa jedes zehnte schätzt die Lage eher negativ ein. Damit erreicht der Indikator mit 61 Punkten wieder ein erfreulich hohes Niveau. Die Erwartungen der Unternehmen bleiben stabil auf einem Kurs um die 30 Punkte. Die Investitionsabsichten bewegen sich weiterhin auf einem hohen Level – hier wurde ein Indexwert von 40 Punkten ermittelt. 87 Prozent der Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahl konstant halten, acht Prozent wollen neu Arbeitskräfte einstellen. Fünf Prozent hingegen gehen von einer sinkenden Mitarbeiterzahl aus. Auch für diese Branche ist der Fachkräftemangel das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung.

Dienstleistungsunternehmen

Dass die Berliner Konjunktur seit Jahren floriert, liegt zum großen Teil an der Dienstleistungsbranche. Sie setzte auch im Herbst 2018 positive Impulse. 70 Prozent der Unternehmen sprechen von guten Geschäften, lediglich drei Prozent sind unzufrieden. Allerdings scheint wegen der guten Geschäftslage der Spielraum für weitere Verbesserung ausgereizt – die Zahl der Stimmen, die weitere Verbesserungen der Geschäfte erwarten, nimmt ab. Dies ist nicht zuletzt der angespannten Fachkräftesituation geschuldet, die für drei Viertel der Betriebe ein Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung darstellt. 42 Prozent der Betriebe möchten neue Stellen schaffen, ob diese Pläne umgesetzt werden können, ist aufgrund des Fachkräfteengpasses aber fraglich. (red)

 

Veranstaltungen

Berliner Reisemesse

Auf der Berliner Reisemesse können sich Besucher über Reiseziele informieren und Reisen direkt vor Ort buchen. Über 200 Aussteller stellen ihr Angebot vor, über 13.000 Besucher werden erwartet. Die Bandbreite reicht von Kreuzfahrten und Kur-Wellness-Reisen über Fernreisen in alle Kontinente bis zum Natur-Tourismus, Aktivurlaub und Erholung in deutschen Urlaubsregionen.