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Berliner Tourismus: Ausgewogenes Wachstum im 1. Halbjahr 2018

Der Berlin-Tourismus hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres gut entwickelt. Rund 6,4 Millionen Besucher kamen von Januar bis Juni 2018 in die deutsche Hauptstadt. Das waren rund 4,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,2 Prozent auf insgesamt 15,3 Millionen. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland, die von Januar bis Juni nach Berlin reisten, stieg um 4,7 Prozent auf rund 2,5 Millionen. Aus dem Inland kamen 4,3 Prozent mehr Gäste, insgesamt rund 4 Millionen.

„Berlin ist das Schaufenster Deutschlands. Mit vier Prozent haben sich die Besucherzahlen in der Hauptstadt auf einem gesunden Niveau weiterentwickelt. Das Wachstum wird gleichmäßig von den Besuchern aus dem In- und aus dem Ausland getragen“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin.

Kongressgeschäft: Erstmals mehr als 1 Million internationale Teilnehmer in Berlin

Auch die Berliner Kongresswirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein konstantes Wachstum. 65.790 Veranstaltungen (+2,8% im Vergleich zum Vorjahr) mit 5,08 Millionen Teilnehmern (+2,4 %) fanden in Berlin statt. Dabei kamen erstmals mehr als 1 Million Gäste aus dem Ausland – das sind zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählen Großbritannien sowie die USA. Durch die Tagungs- und Kongressreisenden wurden in Berlin 3,98 Millionen Übernachtungen generiert, eine Steigerung von zwei Prozent im Vorjahresvergleich. Somit trägt die Kongressbranche stabil zu einem Viertel der touristischen Übernachtungen in Berliner Hotelbetten bei.

Burkhard Kieker: „Das Tagungs- und Kongressgeschäft entwickelt eine verlässlich hohe Wertschöpfung für Berlin. Insbesondere der internationale Anteil der Geschäftsreisenden sorgt in der Stadt für hohe Einnahmen und sichere Jobs.“

Ausblick: „Nur mit Euch“ – Berlin lädt zum Fest zum Tag der Deutschen Einheit

visitBerlin wirbt in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin im August und September deutschlandweit für Berlin als Reiseziel und einen Besuch des offiziellen Festes zum Tag der Deutschen Einheit, das vom 1. bis zum 3. Oktober in Berlin stattfindet. Die „Nur mit Euch“-Städtetour führt in fünf deutsche Städte: Dresden, Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Köln. Im Mittelpunkt der Aktion steht eine einzigartige Spiegelinstallation. (red)

Bündnis für Wasserstraßen: Volle Fahrt voraus?

Brandenburg fördert mit starken Bündnispartnern den Wassertourismus. Jährlich werden in der Hauptstadtregion rund 200 Millionen Euro Bruttoumsatz erwirtschaftet. Allerdings nur, wenn die Wasserstraßen weiterhin befahrbar bleiben.

Eine Region der Superlative: Berlin, Brandenburg und das angrenzende Mecklenburg Vorpommern verfügen über Europas größtes zusammenhängendes Seen- und Flussnetzwerk. Entsprechend floriert hier der Wassertourismus, wovon natürlich die ansässigen Unternehmen profitieren. Viele Firmen entwickeln jetzt innovative Geschäftskonzepte und wollen auch in Zukunft in den Brandenburgs Wasserstraßen investieren. Voraussetzung ist allerdings eine funktionierende maritime Infrastruktur.

Bündnis für Wasserstraßen

Ein Regionalkonzept des „Bündnisses für Wasserstraßen“, bestehend aus 18 Partnern, sieht vor, zukünftig ein dynamisches Seen- und Flussnetzwerk in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zu gewährleisten. Hierzu diskutierten am 5. Juni 2018 gemeinsam Vertreter der Bundes- und Landespolitik über den neuen Kurs fürs deutsche Wasserstraßennetz. Auf dem Seminarschiff Orca ten Broke in Berlin-Mitte wurden die neuen wirtschaftlichen Dimensionen des Wassertourismus ausgelotet.

Da Wasserwege nicht an Bundeslandgrenzen enden, müssen die Rahmenbedingungen für eine vorwärtsgewandte Entwicklung des Wassertourismus in Zusammenarbeit mit dem „Bündnis Wasserstraßen“ absteckt werden. Die Industrie -und Handelskammern, Verbände, Wassertourismusinitiativen sowie weitere Partner erstellten dazu ein Konzept zum Erhalt und wirtschaftlichen Ausbau des Seen- und Flussnetzwerks.

Herausforderungen

Tatsache ist: Investitionsstaus und stockende Sanierungsprojekte, insbesondere Wartungen und Sanierungen von Schleusen, könnten gravierende Folgen nach sich ziehen. „Mecklenburg- Vorpommern und Brandenburg bieten ihren Gästen ein einzigartiges Erlebnis mit dem größten vernetzten Wassersportrevier Deutschlands. Die Gäste kommen genau deswegen und das sollte man nicht gefährden“, sagt der Stellvertretende Geschäftsführer und Marketingleiter der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Mathias Knospe.

Ein Sinken der Touristenzahlen wäre ein herber Verlust für den gesamten ländlichen Raum Brandenburg und die dort ansässigen Unternehmen. Um weiterhin im europäischen Wettbewerb bestehen zu können, sind Investitionen notwendig – und gerade in die beliebten Nebenwasserstraßen. Dort brummt dank vieler Freizeitkapitäne der Tourismussektor. „Wenn wir es nicht schaffen, unsere mehr als 30.000 Kilometer Wasserstraßen mit seinen 3.000 Seen als attraktives Sport- und Tourismusrevier zu erhalten, dann wandern unsere Gäste ab“, befürchtet Potsdams IHK-Präsident Peter Heydenbluth, der zugleich Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg für das Bündnis für Wasserstraßen ist. Ein jährliches Umsatzvolumen von 200 Millionen Euro steht auf dem Spiel. (lj)

SANUS AG feiert Richtfest für 4**** Lifestyle-Hotel in Kreuzberg

„Kreuzberger Nächte sind lang …“, so lautet ein berühmter Gassenhauer der Gebrüder Blattschuss aus den siebziger Jahren. Das Nachtleben des Berliner Szenebezirks ist nach wie vor legendär. Der Bezirk ist international bekannt für seine multikulturelle Bewohner und ein vielfältiges Kulturleben: Kreative, Gastronomen, Touristen und Lebenskünstler zieht es in den angesagten Kiez. Das Flair ist einzigartig und unvergleichlich bunt. Dabei ist Kreuzberg, trotz seiner zentralen Lage und der großen Attraktivität, immer noch wesentlich günstiger als Innenstadtbezirke in anderen Metropolen.

4**** Hotel mit 74 Apartments für Touristen und Nachtschwärmer

Nun feiert die SANUS AG in der Blücherstraße 12, inmitten eines belebten Wohn- und Geschäftsviertels, Richtfest für ein besonderes Neubauprojekt. Das Gebäude wird ein 4**** Hotel beherbergen und über 74 Apartments in unterschiedlichen Größen verfügen. Den Kreuzberger Kiez hautnah erleben und dabei modern, stylish und entspannt wohnen: Das wird der Anspruch des Hotels nach seiner Fertigstellung sein.

Kreuzberg: Lage mit Potenzial

Die SANUS AG hat das Potenzial dieser Lage früh erkannt. Kreuzberg ist mit seinem Karneval der Kulturen und dem lebhaftes Clubleben ein Besuchermagnet und mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal angebunden. Für das Unternehmen ist die Realisierung des Apartmenthotels das erste Projekt dieser Art. In Friedrichshain plant die SANUS AG bereits ein ähnliches Projekt in der Landsberger Allee. Vorstand Siegfried Nehls ist ein Visionär mit einem feinen Gespür für die Bedürfnisse der Hauptstadt, bei der Auswahl der Projekte berücksichtigt die SANUS AG die Besonderheiten des jeweiligen Standorts.

 

Anstoßen auf das Richtfest: v.l.n.r.; Jan Holstein, Geschäftsführer SANUS AG, Holger Siegel, Geschäftsführer Sicon GmbH, Peter Franke, Architekt und Bauleiter

Anstoßen auf das Richtfest: v.l.n.r.; Jan Holstein, Geschäftsführer SANUS AG, Holger Siegel, Geschäftsführer Sicon GmbH, Peter Franke, Architekt und Bauleiter | Foto: BERLINboxx

 

„Gerade Kreuzberg ist für viele Menschen anziehend. Ganz besonders auch für Menschen, die nur einen kurzen Besuch in der Stadt planen. Mit diesem Hotel haben diese Besucher die Möglichkeit, in den ganz speziellen Kreuzberg-Lifestyle einzutauchen und das besondere Flair dieses ikonischen Bezirks zu erleben“, so Jan Holstein, Geschäftsführer des Bauherrn.

Holger Siegel, Geschäftsführer der Sicon GmbH, eines der bedeutendsten Dienstleistungsunternehmen in der Projektentwicklung von Serviced Apartments, freut sich über das Projekt in dieser besonderen Lage: „Das Projekt hier in der Blücherstraße hat für uns einen ganz besonderen Stellenwert. Wir wollen damit in der Hauptstadt Fuß fassen und planen bereits weitere Projekte hier in Berlin. Gerade  in Kreuzberg haben wir das ganz spezielle Berliner Flair und wir freuen uns darauf, das Hotel nach seiner Fertigstellung hier im Kiez zu betreiben.“

Baubeginn war im Frühjahr 2017, nun wird bereits Richtfest gefeiert. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. (ak)

Treptow-Köpenick: Neue Pläne für den Spreepark und seine einstigen Attraktionen

Der inzwischen als mystischer „Lost Place“ gehandelte Spreepark im Plänterwald soll in Europas ersten „Natur-, Kunst- und Kulturpark“ verwandelt werden. Den vorläufigen Rahmenplan für die Sanierung und Ausstattung stellte der Senat in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Grün Berlin GmbH kürzlich vor. 2016 übernahm der Gestalter der Berliner Stadtlandschaft das Gelände. Nachdem der endgültige Bebauungsplan steht, soll frühestens 2020 mit dem Ausbau begonnen werden. Bis zu 1.000 Menschen hatten sich zuvor mit ihren Ideen an einer Bürgerinitiative beteiligt, wie die taz mitteilte. Ehrwürdige Attraktionen, die einen gewissen Nostalgiefaktor mitbringen und noch heute die Geschichte des Parks erzählen, könnten wieder in Betrieb genommen werden. Das morbide Riesenrad, welches immer noch Wahrzeichen des Parks ist, sowie das Teetassen-Karussell sollen modern aufgerüstet werden. Für das Projekt eines grünen Kunst- und Kulturzentrums im Bezirk Treptow-Köpenick sind 48 Millionen Euro eingeplant.

Noch im Stillstand: Das Teetassen-Karussell im Spreepark. | Foto: Jacob Schmidt

Noch im Stillstand: Das Teetassen-Karussell im Spreepark. | Foto: Jacob Schmidt

Der Spreepark sei ein „Teil der Geschichte der Stadt“ und könne daher mithilfe guter Planung von überregionaler Bedeutung werden, so Umweltsenatorin Regine Günther. Als „Ort der Überraschungen, nicht der Events“, fänden Natur und Kultur in ihm zukünftig gleichermaßen Platz. Große Projekte stehen im Park am grünen Spreeufer an. Schon lange drehte sich hier kein Karussell mehr und keine Führung hatte Zugang. Nun soll sich das ändern und der Spreepark als Ausstellungs- und Schaffenszentrum, auch Touristen von weiter weg anlocken.

Der Spreepark im Wandel

Rund 24 Millionen Euro hat das Land Berlin bereits für den Ausbau des 23 Hektar großen Geländes zugesichert. Das von Anwohnern und Naturschützern befürwortete Sanierungsprojekt erhält große Zustimmung. Denn die derzeitige Instandhaltung des Parks – den Schutz vor Vandalismus einbegriffen – kostet die Grün Berlin jährlich rund eine Million Euro.

Nach der Wende blieben die ehemals 1,7 Millionen jährlichen Besucher des Parks für Betreiber Norbert Witte aus. Der 1969 eröffnete Spreepark verzeichnete nun lediglich Besucherzahlen von rund einer halben Million und musste insolvent schließen. Auch Brandstiftungen im Jahre 2014 und giftige Abfälle aus Vorkriegszeiten, zeichneten das Gesicht des Parks. Lange wurden mutige Pläne durch eingeschätzte Risiken verzögert und potentielle Investoren durch massive Auflagen abgeschreckt. Mit dem neuen Konzept wird ein Plan vorgelegt, der sich durch die Mischung aus altbekannten Wahrzeichen und neuer Kreativität abhebt. Nach vier Jahren Zutrittsverbot können Interessierte seit April 2018 auch wieder an drei täglichen Führungen durch den Park teilnehmen.

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

Buntes, Baumwipfel  und Bildende Künste

Das Riesenrad wird sich nach dem Einbau von neuen, farbenfrohen Gondeln und modernisierten Sicherheitsvorkehrungen wieder mit Fahrgästen drehen können. Die alte DDR-Maschinenhalle hingegen, wird komplett neuen Funktionen dienen. Als Ort für Veranstaltungen, Kunst-Ausstellungen und Lesungen, sollen zusätzlich Künstler-Ateliers in ihr Platz finden. Wie die Pläne von Senat und Grün Berlin zeigen, könnte auf die Geschichte des Parks durch Kurzfilme und eine Sanierung des ehemaligen „Cinema 2000“ aufmerksam gemacht werden. Neben den nostalgischen Aspekten, soll auch der Erholungscharakter des Parks durch seine weitläufige Natur betont werden. Die Idee ist es einen Baumwipfelpfad auf den alten Achterbahngleisen des ehemalig lauten Vergnügungsparkes entstehen zu lassen. Ein Bootsanleger könnte Touristen zu weiteren Sehenswürdigkeiten und Kulturzentren der Stadt bringen. Die Anbindung auf dem Wasserweg, die eine weitere Sightseeing-Tour ermöglicht, wirbt auch für eine stärkere Eingliederung des Spreeparks als zentrale Attraktion Berlins.

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

„Das Auto soll die Ausnahme bleiben“, so Günther. Sie spricht von „Freiheitsräumen“ und Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin, von vorläufig freiem Eintritt. Die frühere Gaststätte im Eierhäuschen ist bereits in Planen gehüllt und soll mit voraussichtlicher Wiedereröffnung 2021 den Anfang machen. Nach Fertigstellung wird der Eintritt zwischen fünf und sieben Euro kosten, so Schmidt. Ab Juli sind jedoch neben den bereits stattfindenden Führungen auch künstlerische geplant, die virtuelle Realitäten zeigen. Hierfür ist es ratsam sich zeitnah Plätze zu sichern. (cn)

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

visitBerlin feiert 25-jähriges Jubiläum

Im April 1993 wurde visitBerlin, damals Berlin Tourismus Marketing GmbH, als erste deutsche Public-Private-Partnership im Tourismus gegründet. Somit ist vor 25 Jahren ein richtungsweisendes Unternehmensmodell zum Vorteil der Stadt entstanden. Berlin ist heute weltweit als europäisches Top-Reiseziel bekannt. Mit einem jährlichen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro pro Jahr sind Tourismus und Kongresse einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Berlin. „Unser Job ist es, den Vorhang zur Seite zu ziehen und die Welt für Berlin mit seinen Menschen, seiner Atmosphäre und Kultur zu begeistern“, so visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker.

visitBerlin unterstützt Nachhaltigkeit

visitBerlin betreibt zurzeit sieben Berlin Tourist Infos. Darüber hinaus verantwortet das Unternehmen Berlins offizielles Reiseportal, visitBerlin.de. Mittlerweile ist visitBerlin auch als Reiseveranstalter aktiv und erwirtschaftet damit einen Großteil seines Etats selbst. Das touristische Marketing bei visitBerlin wurde in den letzten Jahren um weitere Aufgaben ergänzt. Die nachhaltige Entwicklung und Steuerung des Tourismus sind nun auch Teil des Unternehmenskonzepts. Im Austausch mit anderen Metropolen hat die Tourismusagentur maßgeblich dazu beigetragen, dieses Thema weiterzuentwickeln. Aus den so gewonnen Erkenntnissen entstand eine Studie, die Grundlage für das aktuelle Tourismuskonzept des Berliner Senats ist.

„Es war eine gute, zukunftsorientierte Entscheidung, dass Berlin im Jahr 1993 gemeinsam mit Partnern aus der Berliner Wirtschaft eine eigenständige Gesellschaft für das Hauptstadt-Marketing gegründet hat. Das professionelle Tourismusmarketing von visitBerlin hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Attraktivität unserer Stadt in einer stetig wachsenden Zahl von BesucherInnen aus Deutschland und aller Welt niederschlägt“, so die Grußworte der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop.

Besucherzahlen im Vergleich

Mehr als 200 MitarbeiterInnen sind derzeit in der Hauptstadt und auf allen Kontinenten aktiv, um Berlin als Tourismus- und Kongressmetropole zu positionieren. In rund 50 Ländern wirbt visitBerlin mit der Mission: Die Welt für Berlin begeistern. Der Erfolg zeigt sich vor allem in der Entwicklung der Besucherzahlen. Zum Start im Jahr 1993 zählte die Statistik rund drei Millionen BesucherInnen sowie 7,3 Millionen Übernachtungen in Berlin. Inzwischen übernachten jährlich rund 13 Millionen Gäste über 31 Millionen Mal in der Stadt.

Auch als Kongresslocation ist Berlin immer gefragter. Die deutsche Hauptstadt positioniert sich seit mehr als zehn Jahren unter den Top5 der internationalen Kongressmetropolen. Oliver Schumacher, Aufsichtsratsvorsitzender von visitBerlin, richtete nicht nur an die Kollegen Grußworte: „Ein Dankeschön geht auch an die vielen Partner und Institutionen, mit denen visitBerlin seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet – ein Miteinander, das trägt.“ (red)

Hotelbauboom: Berlin bekommt 36 neue Hotels

Der Boom am Berliner Hotelmarkt hält weiterhin an. Demnächst sollen in Berlin 36 neue Hotels entstehen. Die Anzahl der Hotelbetten soll in den nächsten Jahren auf beachtliche 160.000 steigen. Dabei verzeichnete der Berliner Tourismus 2017 mit 0,3 Prozent nur ein leichtes Plus. Die Auslastung der Hotelbetten soll sogar nur bei 60 Prozent liegen.

Die Frage, ob Berlin wirklich neue Hotels braucht, ist jedoch bedenklich. Denn die Touristenzahl steigt kaum. Zudem verzeichnet Berlin seit Jahren wieder sinkende Übernachtungszahlen.

Auslastung der Unterkünfte nur bei 60 Prozent

Im vergangenen Jahr gab es in der Hauptstadt ein Angebot von mehr als 143.000 Hotelbetten. Nun soll die Zahl sogar auf 160.000 steigen. Derzeit sind 36 neue Hotels in Berlin geplant. Einige davon befinden sich bereits im Bau. Dabei lag laut der Statistik des Berliner Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA Berlin) die durchschnittliche Auslastung der Unterkünfte 2017 nur bei knapp 60 Prozent.

Zwar hat die Touristenzahl laut visitBerlin ein Rekordniveau erreicht, jedoch verzeichnete die Hauptstadt seit Sommer 2017 erstmals seit Jahren wieder sinkende Übernachtungszahlen. Die abnehmende Auslastungszahl soll vor allem an der Pleite von Air Berlin liegen. Dem Anschein nach hat die Flugbranche den Wegfall der Flugkapazitäten immer noch nicht ganz ausgleichen können. Demnach gab es laut der visitBerlin Statistik im November einen Rückgang um rund 400.000 Personen bei den Fluggastzahlen.

 

 

Auswirkungen der Air Berlin Krise | Foto: visitBerlin

Auswirkungen der Air Berlin Krise | Foto: visitBerlin

 

 

Hotelbauboom in der City Ost

Der Berliner Hotelmarkt verzeichnete in den vergangenen Jahren immer wieder neue Rekordzahlen. Laut der landeseigenen Tourismusagentur visitBerlin soll die Zahl der Hotelbetten seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 um 380 Prozent gestiegen sein. In Berlin gibt es heute schon deutlich mehr Hotelbetten als in New York City. Denn in der US-Metropole sind es gerade mal „nur“ 110.000 Hotelbetten.

Derzeit erlebt vor allem die City Ost einen Bauboom. Im Bezirk Mitte befinden sich bereits neun Hotels im Bau, während es in Friedrichshain fünf, in Schönefeld drei, in Köpenick eins und in Schöneberg eins sind. Des Weiteren sind vier weitere Hotels in Mitte, zwei in Friedrichshain-Kreuzberg und unter anderem drei in Schöneberg geplant.

Allein am Flughafen Berlin Brandenburg sollen zukünftig sechs Hotels entstehen. Damit werden mindestens weitere 15.800 Betten entstehen. „Die Nachfrage nach Wohnraum in Schönefeld ist riesengroß“, sagt Walter Hagemann, Unternehmenssprecher der DIE AG. Denn Schönefeld ist durch seinen Flughafen und die unmittelbare Nähe zum zukünftigen BER besonders für Touristen attraktiv.

Neue Hotels trotz sinkender Übernachtungszahlen

Zwar ist die Zahl der Übernachtungen vor allem im November und Dezember mit einem Minus von 4,1 beziehungsweise 4,6 Prozent gesunken, doch insgesamt sei die Zahl im letzten Jahr leicht gestiegen. Der Tourismus wächst in Berlin stetig. Trotz des Rückschlags durch die Air Berlin Pleite haben sich die Besucherzahlen wieder relativiert. Fluggesellschaften wie Lufthansa oder easyJet haben die Flugkapazitäten der insolventen Air Berlin zum großen Teil übernommen.

Vor allem durch die aktuell für Oktober 2020 geplante Eröffnung des Großflughafens Berlin Brandenburg erhofft sich die Tourismusbranche einen Zuwachs. Metropolen wie London oder Paris sind mit ihren Flughäfen bereits wichtige Drehkreuze im Luftverkehr. Zukünftig soll auch die deutsche Hauptstadt mit dem BER ein Drehkreuz bekommen. So werden wieder mehr Touristen ihren Weg nach Berlin finden. Das Angebot an Hotelzimmern wird bis dahin umfangreich ausgebaut sein. (dn)

Die Internationale Tourismus-Börse 2018: An fünf Tagen um die Welt

Die internationale Tourismus-Börse (ITB) lädt dieses Jahr vom 7. bis 11. März 2018 zur weltweit größten Reisemesse ein.

Rund 160.000 Besucher nahmen letztes Jahr an der Ausstellung teil. Auch in diesem Jahr verzeichnet die Messe eine hohe Ausstellernachfrage. Viele Messehallen sind bereits ausgebucht. Die Messeleitung erwartet in den 26 Hallen zahlreiche Unternehmen und Fachbesucher aus über 180 Ländern.

Experience & Experts auf der internationalen Tourismus-Börse

„Experience & Experts“ ist der Markenkern der ITB Berlin. Experten aus aller Welt informieren zahlreiche Besucher über die schönsten Reiseziele weltweit. Ob man sich lediglich durch kompetente Beratung inspirieren lässt oder direkt einen Urlaub ins gewünschte Land bucht, bleibt jedem selbst überlassen. Landestypische Showeinlagen, kulinarische Verkostung, diverse Erlebnisparcours sowie ein Abenteuertag für Outdoor-Fans sind nur einige Punkte, die den Besucher sofort in Urlaubsstimmung versetzen. Neben dem Fun-Faktor für Privatbesucher ist die Messe ein Pflichttermin für alle Experten der internationalen Tourismusindustrie.

Die ITB bietet Top-Entscheidern, Experten, Einkäufern und Nachwuchskräften die perfekte Gelegenheit, um Geschäfte abzuschließen und neue Branchenpartner kennenzulernen. Aus diesem Grund gilt sie als Business-Plattform für touristische Angebote auf globaler Ebene. Vor allem für Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsorganisation und Hotelunternehmen lohnt sich der Messebesuch. Wie eine Kurzanalyse der Ausstellerbefragung zeigt, sind das die Branchen, die am häufigsten als Fachbesucher auf der ITB anzutreffen sind.

Mecklenburg-Vorpommers als offizielles Partnerland

Seit 1991 ist Mecklenburg-Vorpommern auf der Leitmesse vertreten. Doch dieses Jahr wird mit Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal in der ITB-Geschichte ein deutsches Bundesland Partnerland der größten Messe der Tourismusbranche. Im Fokus stehen dieses Jahr nachhaltige touristische Konzepte zur Kompensierung des CO2-Ausstoßes.

„Mecklenburg-Vorpommern ist eine der führenden Urlaubsdestinationen in Deutschland. Wir setzen jetzt als erstes Bundesland mit dieser Premiere ein starkes Signal. Wir wollen und müssen noch bekannter werden – vor allem im internationalen Maßstab. Diese Zusammenarbeit mit der ITB Berlin wird in der Branche auch nach innen wirken, denn wir wollen und müssen besser werden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Messe und Kongress der ITB

Die ITB ist seit über 50 Jahren die Leitmesse der weltweiten Tourismusbranche. Ganz vorne dabei ist Europa mit 56%, gefolgt von Asien (21%), Amerika (11%), Afrika (10%). Der wirtschaftliche Erfolg darf bei der ITB natürlich nicht vergessen werden. Mit über 1.000 Top-Einkäufern, einer Gesamtbesucherzahl von rund 160.000 und über 10.000 Aussteller erzielt die international größte Reisemesse einen Gesamtumsatz von 7 Milliarden Euro. Der Erfolg der ITB wird zusätzlich von über 90% zufriedenen Aussteller unterstrichen. Dies ergab eine Umfrage aus dem letzten Jahr.

Neben der ITB Messe findet seit dem Jahr 2004 zeitgleich der ITB Berlin Kongress statt. Mit mehr als 23.000 Teilnehmern, 400 Referenten und Podiumsgästen aus den Bereichen Politik und Wirtschaft zählt dieser Kongress zu dem weltgrößten Tourismuskongress. (red)

 

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Berliner Tourismus verzeichnet 2017 ein leichtes Plus

Der Berlin-Tourismus schließt das Jahr 2017 mit positivem Ergebnis ab – trotz der Insolvenz von Air Berlin.

Die Zahl der Gäste in den Hotels der deutschen Hauptstadt stieg um 1,8 Prozent auf 12,96 Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 0,3 Prozent leicht zu und stiegen auf 31,15 Millionen. Mit 55,1 Prozent haben die deutschen Gäste nach wie vor den größten Anteil an den Gesamtübernachtungen. Ihre Zahl wuchs um 1,6 Prozent.

Berlin wird als internationales Reiseziel immer beliebter

Während mit 5,1 Millionen Besuchern auch rund 1,2 Prozent mehr internationale Gäste nach Berlin reisten, nahm die Zahl ihrer Übernachtungen um 1,4 Prozent auf 13,98 Millionen ab. Besonders viele internationale Gäste kamen aus Großbritannien, den USA und Spanien. Wachstumsstarke Herkunftsländer waren Russland (+16,6 Prozent), Brasilien (+10,2 Prozent) und die USA (+7,5 Prozent).

 

Top 10 Auslandsmärkte | Foto: visitBerlin

Top 10 Auslandsmärkte | Foto: visitBerlin

„Berlin bleibt touristische Top-Destination! Mit dem neuen Tourismuskonzept wird Berlin nun auch Vorreiter für einen stadtverträglichen Tourismus in Europa“, sagt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „Der Tourismus ist eine der wichtigsten Schlüsselbranchen in Berlin mit einem jährlichen Umsatz von 11,5 Mrd. € und 235.000 Vollzeitbeschäftigten. Unser Erfolg im Tourismus beruht auf Kreativität, unserer Willkommenskultur, der harten Arbeit der Hotelbetriebe und vieler weiterer Akteurinnen und Akteure im Tourismussegment. Ziel des neuen Konzepts ist, mit den Maßnahmen zur Tourismusförderung die Erlebnisqualität unserer Besucherinnen und Besucher und zugleich die Lebensqualität der Berlinerinnen und Berliner zu erhöhen.“

„Im vergangenen Jahr sind rund eine Viertelmillion mehr Gäste als im Vorjahr nach Berlin gekommen. Das spricht für die Attraktivität der Stadt“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Die Insolvenz von Air Berlin und die unbefriedigende Flughafensituation wirken sich dämpfend aus. Städtetourismus ist nie ein Selbstläufer. Das gilt auch für Berlin. Wir brauchen jetzt die Anstrengung aller Beteiligten.“

Mehr als 1 Mrd. Euro Nettowertschöpfung durch Kongressgeschäft

Ein Viertel aller Hotelübernachtungen in Berlin, rund 7,9 Millionen und damit ein Plus von 2,6 Prozent, gehen auf Besucher von Tagungen, Messen und Kongressen zurück. 2017 kamen rund 11,7 Millionen Teilnehmer (+ 1 Prozent ggü. 2016) zu 140.200 Veranstaltungen (+ 2 Prozent) in Berlin.

Der Tagungs- und Kongressmarkt hat erstmals mehr als eine Milliarde Euro Nettowertschöpfung generiert. Der Gesamtumsatz der Tagungs- und Kongressbranche beträgt insgesamt 2,51 Milliarden Euro. Dabei geben übernachtende Teilnehmer mit 246 Euro pro Tag deutlich mehr Geld aus als im Jahr zuvor (2016: 237 Euro). Der Veranstaltungsmarkt in Berlin sichert 43.200 Vollzeitarbeitsplätze. Das sind 1.700 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr (2016: 41.500). (red)

Neues Tourismuskonzept: Berlin verschenkt Chance für den Radtourismus

Fahrradtourismus boomt in Deutschland und zahlreiche beliebte Radfernwege verlaufen durch Berlin. Doch die Wege sind in schlechtem Zustand, eine zentrale Stelle für Pflege, Planung und Vermarktung fehlt. Der Senat versäumt in seinem am Dienstag vorgelegten Tourismuskonzept 2018+ weiterhin, Reisen und Sightseeing mit dem Fahrrad ausreichend zu fördern. Damit verspielt er das ökologische und wirtschaftliche Potenzial des Radtourismus.

Am Dienstag legte die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ein neues Tourismuskonzept vor, mit dem die Hauptstadt Vorreiter für einen stadtverträglichen Tourismus in Europa werden will. Der ADFC Berlin unterstützt diese Zielsetzung und übernahm in der Anfangsphase der Konzeptentwicklung eine beratende Rolle. Leider wurden die Vorschläge des Verbandes kaum in das Konzept aufgenommen, obwohl Berlin schon heute ein wichtiger Knotenpunkt für den Radtourismus ist.

Infrastruktur der Radfernwege ist desaströs

Neun offizielle Radfernwege verlaufen durch Berlin, starten oder enden hier. Die Qualität der Infrastruktur ist allerdings vielerorts desaströs. Der Berliner Mauerweg als radtouristisches Aushängeschild erfüllt keinerlei Qualitätsstandards, Radfernwege wie Spreeradweg oder R1 weisen gravierende Mängel auf – ein klarer Wettbewerbsnachteil für die Tourismusdestination Berlin. Anders als viele andere Orte in Deutschland hat die Hauptstadt den Fahrradtourismus bislang kaum auf dem Radar. Es fehlt an professioneller Steuerung und ganzheitlicher Entwicklung seitens des Senates oder der zuständigen Tourismusorganisation visitBerlin. Der ADFC Berlin hat deshalb in einem Forderungskatalog Maßnahmen zusammengefasst, um die Hauptstadt auch mit dem Fahrrad zum attraktiven Tourismusziel zu machen.

„Wer einen umweltfreundlichen und stadtverträglichen Tourismus will, von dem nicht nur wenige Innenstadtbereiche profitieren, muss das Radfahren für Besucher attraktiv machen. Andere Städte haben das längst verstanden, doch Berlin macht in seinem neuen Konzept kaum Fortschritte“, kritisiert Maike Berndt, Fachreferentin für Tourismus beim ADFC Berlin.

„Gute touristische Radinfrastruktur macht die Stadt nicht nur für Gäste attraktiv. Sie steht auch den Berlinerinnen und Berlinern in ihrer Freizeit oder auf ihren Alltagswegen zur Verfügung und schafft so eine lebenswertere Stadt für alle“, ergänzt Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel.

Die Forderungen des ADFC Berlin für den Radtourismus im Überblick:

  • Radtourismus in Berlin braucht Koordinierung und Abstimmung
    Für einen erfolgreichen Radtourismus müssen Verantwortliche in den Bereichen Tourismus und Verkehr zusammenarbeiten und sich abstimmen. Eine zentrale Koordinierungsstelle muss radtouristische Anliegen bündeln und fester Ansprechpartner für alle berlinweiten Fragen zum Radtourismus sein.
  • Radtourismus in Berlin braucht wettbewerbsfähige Produkte und Infrastruktur
    Touristische Radwege und die begleitende Infrastruktur entlang der Routen müssen besser ausgebaut, gepflegt und instand gehalten werden. Darüber hinaus fehlen aus touristischer Sicht attraktive Rundtouren durch Berlin und seine 12 Bezirke.
  • Radtourismus in Berlin braucht professionelles Marketing
    Erfolgreicher Radtourismus muss entsprechend beworben und vermarktet werden. Dazu braucht es klare Zuständigkeiten und Ressourcen für ein berlinweites radtouristisches Marketing, die bisher auf Landesebene nirgends vorhanden sind. Der ADFC Berlin fordert ein zentrales Marketingbudget für den Radtourismus in Berlin.

Der ADFC stellt auf seiner Website seinen vollständigen Forderungskatalog und alle Argumente für Radtourismus in Berlin zur Verfügung. (red)

 

App in den exklusiven Urlaub

Ein Chalet in den Schweizer Bergen, ein Loft in New York oder die eigene Finca auf Mallorca – wer Urlaub abseits eingetretener Pfade sucht, wird auf Holidu mit Sicherheit fündig. Anhand persönlicher Suchkriterien vergleicht die Metasuchmaschine Millionen Ferienhäuser und -wohnungen von hunderten Buchungsplattformen. In weniger als einer Sekunde werden alle passenden Angebote angezeigt. Dank cleverer Preisvergleichstechnologie sind dabei Ersparnisse von bis zu 55 % möglich.

Eine Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen

Während es für Flüge, Hotels und Pauschalreisen schon seit Jahren Suchmaschinen gibt, klaffte bei Ferienhäusern und -wohnungen eine Lücke, die das von den Brüdern Johannes und Michael Siebers 2014 gestartete Start-up Holidu schließt. Bereits im Mai 2015 wurde Holidu vom Verbrauchermagazin Guter Rat als beste Suchmaschine für Ferienwohnungen mit dem Zertifikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Seit September 2016 ist die Holidu-App für iOS und Android in Deutsch, Englisch und weiteren neun Sprachen kostenfrei erhältlich.

Wer Urlaub mit Freunden oder der Familie plant, wird die neue Voting-Funktion der Holidu-App zu schätzen wissen. Ähnlich dem Abstimmungs-Portal Doodle werden alle Favoriten in einer Merkliste von den Mitreisenden gesammelt und können mit einem Herz-Icon bewertet werden.

Die Holidu-App macht das Reisen einfacher

Kai Grolik, Mobile Product Manager bei Holidu, hat das App-Feature mit seinem Team entwickelt: „Über 50 % der Ferienhäuser werden für mindestens drei Personen gebucht. Mit der App möchten wir die Planung von Reisen erheblich vereinfachen. Auch für Paare lohnt es sich, da jeder von unterwegs nach Unterkünften browsen kann und einen Ort zum Speichern hat. Der Trend geht zum Browsen unterwegs, und auch immer mehr Buchungen werden mobil abgeschlossen. Daher wurde das neue Feature zuerst für die App entwickelt. Die Herausforderung für uns war, dass die App-Nutzer unter ihrem Namen voten können, sich dafür jedoch nicht registrieren und einloggen müssen.“

Das neue Feature der Holidu-App funktioniert ohne Registrierung und Log-in, sondern mit einer Einladung per E-Mail oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook. Nutzer müssen keine Daten hinterlegen. (bt)

Veranstaltungen

Brandenburgischer Reisemarkt

Auf der Reisemesse im Berliner Ostbahnhof präsentieren rund Tourismusvereine und -verbände aus den ostdeutschen Bundesländern ihre Reiseangebote.

Außerdem stellen sich weitere touristische Anbieter wie Hoteliers, Gastronomen und Kureinrichtungen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vor. Insgesamt 200 Aussteller informieren die Besucher zu Ausflugs- und Reisezielen, kulturellen Angeboten und Freizeitgestaltung in den neuen Bundesländern.

IHIF Berlin 2019

Das dreitägige International Hotel Investment Forum IHIF Berlin ist eine internationale Fachmesse der Hotel- und Tourismusindustrie. Über 2000 Hotelbesitzer, Investoren und Geschäftsführer sowie Anwälte, Designer und Architekten treffen sich, um Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen.

Tourismus stadtverträglich gestalten – Das neue Tourismuskonzept für Berlin

Seit Jahren steigen die Zahlen der Berlinbesucher: In 2017 besuchten 13 Millionen Personen die Stadt. Der Tourismus ist für Berlin ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor mit einem Anteil am Volkseinkommen von 6,7 %.

„12 mal Berlin | er | leben“ setzt die Rahmenbedingungen für einen stadtverträglichen und nachhaltigen Berlin-Tourismus: Tourismus wird als Teil einer ganzheitlichen Stadtentwicklung betrachtet und soll für Alle verträglich gestaltet werden.

Die berliner wirtschaftsgespräche e.V. wollen der Frage nachgehen wie die fünf strategischen Leitlinien für den Berlin-Tourismus – Governance, Qualitative Wertschöpfung, Partizipation, Monitoring und Kiezbasierte Tourismussteuerung – gestaltet und umgesetzt bzw. welche Konzepte in der Praxis bereits erprobt werden.

(Anmeldung erforderlich)