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Innovative Lösungen für verschmutzte Stadtluft: CityTrees am B-Part Am Gleisdreieck

Städte wachsen weltweit. Gleichzeitig steigt auch die Belastung durch Feinstaub, hervorgerufen unter anderem durch Verkehr, Industrie und Heizungen. Feinstaub hat immense Auswirkungen auf die Gesundheit. Die kleinen und kleinsten Partikel können über die Atmung in den Körper gelangen und dort verschiedenste Reaktionen verursachen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind  bis zu 85 Prozent aller Stadtbewohner in Europa zu hohen Feinstaubwerten ausgesetzt. Als Konsequenz kann man bereits heute jeden siebten Todesfall auf die Folgen von Luftverschmutzung zurückführen. Die zunehmende Urbanisierung wird das Problem weiter verschärfen.

 

Weltweit erster serienreifer BioTech-Luftfilter

Doch es gibt heutzutage effektive Möglichkeiten, die Stadtluft zu filtern. Dieser Aufgabe haben sich die Gründer des innovativen Start-up-Unternehmens Green City Solutions mit ihrem Projekt CityTrees angenommen. Dabei handelt es sich um die weltweit ersten serienreifen BioTech-Luftfilter, die die natürliche Fähigkeit von Moosen Feinstaub zu binden mit modernster IoT-Technologien verknüpfen. Die in die vier Meter hohen, vertikalen Pflanzenwände integrierten Moos-Displays ernähren sich von verschmutzter Luft: Sie filtern CO₂, Stickoxide und Feinstaub und wandeln die Stoffe in eigene Biomasse um.

 

CityTrees zu Gast am B-Part

Nun haben drei dieser City Trees ein neues Zuhause gefunden: Das B-Part Am Gleisdreieck! Im Rahmen des EU-Förderprogramms für Forschung und Innovation, Horizont 2020, befinden sich die drei CityTrees auf einer Roadshow durch ganz Berlin und sind jetzt nach ihrem Start am Ku’damm an ihrem zweiten Stopp, dem B-Part Am Gleisdreieck, angekommen.

 

B-Part: Die Blaupause für das Stadtquartier der Zukunft!

Seit seiner Eröffnung Anfang 2019 steht das B-Part für Innovation, Nachhaltigkeit und Kreativität und ist somit der perfekte Standort für die CityTrees. Projektentwickler COPRO hat mit dem B-Part einen urbanen Raum für Menschen geschaffen, die die Lebens- und Arbeitswelten von morgen erleben, erforschen und mitgestalten möchten. Mitten im Herzen der Metropole gelegen, auf dem Areal  der „Urbanen Mitte Am Gleisdreieck“, ist das B-Part eine Location, die in die Zukunft weist.

Das Holzgebäude besteht zum einen aus der „Hardware“ – dem Holzbau mit rund 100 Plätzen für flexibles, gesundes und inspirierendes Arbeiten sowie der „Software“ – dem im B-Part befindenden „Urban Ideation Lab“. Das Lab bietet sechs kostenfreie, kuratierte Arbeitsplätze basierend auf der Vergabe von Stipendien zur Erforschung zukunftsorientierter Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Stadtquartier. Weiterhin beherbergt B-Part ein öffentliches Café und Räumlichkeiten für Kunstausstellungen sowie einen Outdoor-Fitnessparcours. Das B-Part Am Gleisdreieck erschafft somit wie kein anderes Stadtlabor in Berlin einen Begegnungsort für Nachbarn, Anwohner, Entrepreneure, Projektinteressierte, Kunst-, Sport- und Kulturbegeisterte.

 

Innovativer und interkultureller Begegnungsort

Das vielseitige Multifunktionsgebäude ist damit weit mehr als ein moderner Co–Working Space! Hier ist es gelungen, einen innovativen und interkulturellen Begegnungsort zu schaffen, der alle Aspekte des künftigen Lebens und Arbeitens miteinander vereint: Kunst- und Kulturprojekte, generationsübergreifende soziale Einrichtungen, nachhaltige Stadtentwicklung sowie Angebote zur neuen Mobilität und dem Arbeiten der Zukunft.

„Gerade im Umfeld des B-Part können die CityTrees zeigen, dass es auch an einem urbanen Hotspot zwischen Bahnschienen und dem pulsierenden Stadtleben möglich ist, saubere, frische Luft zu atmen“, so das Green City Solutions Team. „Die CityTrees spenden saubere Luft für die kreativen Köpfe des B-Parts und laden zum Verweilen ein. Vor allem zeigen sie aber, was heutzutage an einem innovativen und zukunftsfähigen innerstädtischen Quartier möglich ist.“

 

Ein CityTree reduziert die Luftverschmutzung in einem Umkreis von bis zu 50 Metern um etwa ein Drittel | Foto: B-Part Am Gleisdreieck

CityTrees reduzieren Luftverschmutzung deutlich

Denn die Stadtluft wird durch die CityTrees unabhängig von der Verschmutzungsquelle gefiltert. Das Ziel ist, dass jeder der vertikalen Pflanzenfilter in Zukunft die lokale Luftverschmutzung in einem Umkreis von bis zu 50 Metern um etwa ein Drittel reduzieren kann. Sie sind mobil und flexibel im urbanen Raum aufstellbar und benötigen keine Bodenverankerung. Ein CityTree verfügt über die Umweltleistung von bis zu 275 Bäumen und kann etwa 240 Tonnen an CO₂-Äquivalenten aus Feinstaub und Ruß pro Jahr binden. Dabei ist er aber viel günstiger und benötigt nur wenige Quadratmeter Platz.

 

Kein Ersatz für Bäume, aber eine effektive Ergänzung

Die CityTrees versorgen sich selbst mit Energie und Wasser durch angeschlossene Solarzellen und Regenwasserauffangsysteme. So benötigen sie auch nur wenige Stunden Wartungszeit pro Jahr. Dabei sollen jedoch keine Bäume in der Stadt durch CityTrees ersetzt werden, sondern sie sollen lediglich eine effiziente und gleichzeitig grüne Ergänzung sein, die das Problem der Luftverschmutzung aktiv angehen kann.

 

Natur meets High-Tech

Ein weiterer Vorteil der CityTrees ist, dass sie die natürlichen Fähigkeiten von Pflanzen mit moderner Internet-der-Dinge-Technologie verbinden. Die CityTrees haben Sensoren, Hard- und Software sowie eine Cloud-Verbindung. Die Moos-Kulturen können dadurch vom Büro aus überwacht und automatisch gezielt mit dem versorgen werden, was sie brauchen, um möglichst viel Luftverschmutzung dauerhaft zu binden. Die Wasser- und Nährstoffversorgung geschieht dann ferngesteuert und automatisiert. In Echtzeit können die mittlerweile 25 Mitarbeiter von Green City Solutions sämtliche Informationen abrufen und zum Beispiel messen, wie viel Feinstaub ein CityTree schon gebunden hat.

„Die CityTrees und das B-Part passen perfekt zusammen“, sagt Marc F. Kimmich Gründer des B-Part. „Als Inkubator und Beschleuniger für Konzepte für die Stadt von morgen zeigt das B-Part schon heute, was morgen möglich ist. Die CityTrees filtern Stadtluft und erhöhen damit nicht nur die Aufenthaltsqualität in ihrer Umgebung, sondern verbessern die Gesundheit der Menschen in einer Stadt von Morgen.“ (ak)

Kreditvergabe in Zeiten der Coronakrise: Berliner FinTech EichenCredit bietet digitale Lösungen

Die Coronakrise hat die Welt fest im Griff: Reise- und Kontaktverbote, Ausgangssperren und brachliegender Flugverkehr. Ein großes Problem für gebietsfremde Kapitalanleger, die für Investitionen Fremdkapital beschaffen und eine Kreditvergabe organisieren müssen. Denn auch in Zeiten der Pandemie bietet keine Bank einen Standardprozess für solche Kunden. Die Kreditnehmer müssten mehrfach nach Deutschland reisen und ausgedruckte Verträge per Post schicken. Abgesehen davon, dass solche Reisen immer auch mit Kosten und Aufwand verbunden sind, ist es in Zeiten der Krise deutlich erschwert, unter Umständen sogar unmöglich, für Kreditabschlüsse um die ganze Welt zu reisen.

 

Die EichenCredit App. Bild: EichenCredit

Problem Solver Web-App

Um diesem Problem zu begegnen hat das Berliner Fintech-Unternehmen EichenCredit eine innovative Web-App / Software entwickelt, die es Banken und Versicherungen ermöglicht, ein standardisiertes Kreditprodukt anzubieten. Kundenseitig werden die relevanten Informationen in einem durchdachten Anmeldeassistenten abgefragt, der Kunde selbst stellt alle relevanten Dokumente über die Plattform bereit. Dabei ist das Verfahren vollständig digital und komplett auf Englisch. Kreditinstitute fokussieren sich bei der Kreditprüfung im Wesentlichen auf das zu finanzierende Objekt. Die wichtigste Anforderung an den Kunden ist die Belegbarkeit der Eigenmittelherkunft. Insbesondere ausländische Kunden müssen dazu Unmengen an Dokumenten einholen und übermitteln, ein langwieriger und arbeitsreicher Prozess, der nun deutlich vereinfacht wurde.

Der Weg zur Post entfällt

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt für die Antragstellung über EichenCredit ist die Möglichkeit der digitalen Kundenlegitimierung und digitalen Vertragsunterzeichnung. Der Kunde unterzeichnet seinen Kreditvertrag rechtskräftig am Computer oder Mobiltelefon. Ein traditioneller Ausdruck – und damit der Weg zur Post – entfällt. Durch die Web-App ist es nun möglich, den Prozess transparenter zu gestalten und eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen Bank, EichenCredit und dem Bauträger beziehungsweise Makler zu gewährleisten. Dabei ist jederzeit klar ersichtlich, an welchem Punkt sich der Prozess befindet und welche Informationen ergänzt werden müssen.

Daniel Hofmann, COO von EichenCredit. Foto: EichenCredit

„Gerade jetzt in der Coronakrise gibt es von Kundenseite als auch von Institutsseite eine große Nachfrage nach einer Vereinfachungen bei der Abwicklung von Kreditgeschäften beim Immobilienkauf“, so Daniel Hofmann, COO von EichenCredit. „Es darf nicht sein, dass in einer solchen Krise die Kreditvergabe für ausländische Investoren so gut wie unmöglich wird. Die neue Web-App vereinfacht das Verfahren deutlich, unterstützt damit den Kunden bei dem Erwerb der gewünschten Immobilie und sorgt dafür dass auch bei stark eingeschränkten Reisemöglichkeiten eine Kreditvergabe vergleichsweise simpel ermöglicht wird.“

Marktkonforme Kreditbedingungen

Durch das neuartige vierstufige Online-Antragsverfahren für Hypothekendarlehen ist EichenCredit in der Lage, dem Käufer schnell ein Hypothekenangebot eines Bankpartners zu unterbreiten, das den jeweiligen Bedürfnissen und Umständen entspricht. Die Kreditbedingungen sind dabei marktkonform: 50 Prozent (teilweise bis zu 70 Prozent) Finanzierungsquote, Laufzeiten und Sollzinssätze sind variabel.

Langjährige Erfahrung auf dem Immobilienmarkt

EichenCredit verfügt über ein Team von erfahrenen Bankern und Software-Ingenieuren, die verstanden haben, dass die derzeitigen Prozesse zur Genehmigung von Hypothekendarlehen veraltet sind und durch die Nutzung moderne digitaler Möglichkeiten deutlich vereinfacht und beschleunigt werden können. Das Ziel dabei ist, die Beantragung und Beantragung eines Hypothekendarlehens so einfach, schnell und problemlos wie möglich zu gestalten. EichenCredit arbeitet eng mit mehreren institutionellen Kreditgebern zusammen und wird zusätzlich von der renommierten und international ausgerichteten Immobilienberatung Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, dem Immobilieninnovationsstar EichenGlobal und dem Beratungsunternehmen EichenProject unterstützt. Zusammen mit seinen Partnern verfügt EichenCredit damit über eine langjährige Erfahrung auf dem Immobilienmarkt. Das Unternehmen verfügt über ein eingehendes Verständnis der komplexen Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden bei der Fremdfinanzierung ihrer deutschen Immobilieninvestitionen. (red)

 

 

W5 Group erteilt Zusage von 500 Millionen Eigenkapital für INNOVATIVE LIVING Portfolio in USA

Die W5 Group, das Investmentvehikel des Family Office von Ralph Winter, mit Sitz in Miami, New York und Zug, hat mit der Akquisition eines neu errichteten Gebäudes in Washington, D.C. mit mehr als 500 Betten, den Aufbau Ihres INNOVATIVE LIVING Portfolios begonnen.

INNOVATIVE LIVING: Erlebnis statt Besitz

Für die erste Phase des Portfolioaufbaus stehen 500 Millionen Eigenkapital von der W5 Group zur Verfügung.
INNOVATIVE LIVING entwickelt sich zu dem am stärksten wachsenden Geschäftsfeld im Bereich der „Sharing and Innovative Economies“. Die Generation der Millenials und der Generation Z fokussieren mehr das Erlebnis als den langfristige Besitz. Das wird zu großen Veränderungen der bestehenden Wohn- und Arbeitskultur führen.

Neue Assetklasse mit Coming-Home-Gefühl

Daher investiert die W5 Group in Projekte, die ein Gemeinschaftsgefühl schaffen. Durch aktiv gemanagte Programme werden Kundentreue und besondere Zufriedenheit erreicht.

Hierbei wird ein neues „Coming Home” Gefühl vermittelt, was im Gegensatz zur emotionalen Verödung in der Social-Media-Welt besonders nachgefragt wird. Diese neu entstehende Assetklasse produziert langfristig stabile Erträge, die deutlich über denen von vergleichbaren Modellen liegen.

Neues Projekt in Washington, D.C.

Das kürzlich in Washington, D.C. erworbene Projekt „The Highline at Union Market “ ist ein auf 32.000 Quadratmetern gemischt genutzter Neubau. Ein Mix aus Co- und Micro-Living, verbunden mit einem großen Angebot von High-End- Fitness und Yoga-Studios. Eine Co-Working Einrichtung mit einem gemeinsam nutzbaren Infinity-Pool mit Barbecue und großzügigen Lounge-Flächen runden das Angebot ab. Diese können für gemeinschaftliche Events genutzt werden können. Im Erdgeschoss befinden sich kleine Einzelhandelsflächen mit auf die Zielgruppe zugeschnittenen Angeboten.

Das Kunstprogramm „Instagramable Moments” schafft eine einzigartige Atmosphäre, deren Kern das gemeinsame Erlebnis ist.

Lifestyle der Zukunft

„INNOVATIVE LIVING trifft genau den Punkt, der sich verändernden Wohn und Erlebniswelt der neuen Generation“, so Ralph Winter, Gründer der W5 Group. „Leben in der Großstadt in der Mitte des Geschehens, verbunden mit gemeinsamen Erlebnissen mit Freunden – das wird den Lifestyle der Zukunft prägen. Das Konzept des Mieters transformiert sich in den des Konsumenten, der fühlt was er will und weiß, was er nicht will. Ich bin sicher, das sich dieser Trend schon bald in eine feste Assetklasse entwickeln wird, vergleichbar mit dem studentischen Wohnen Anfang der 2000er. Wir sehen uns im Bereich INNOVATIVE LIVING als First Mover und planen den Aufbau eines großen Portfolios in den USA, Europa und Asien.“ (red)

„Berlin hat sich zum Zukunftslabor Deutschlands entwickelt“

Im Gespräch mit Barbro Dreher, Staatssekretärin für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Seit dem 13. Februar 2019 ist Barbro Dreher die neue Staatssekretärin für Wirtschaft, Energie und Betriebe an der Seite von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/ Die Grünen). Die BERLINboxx hat mir ihr über ihre Ziele, große Herausforderungen, die Berliner Verwaltung und über Messen und Kongresse in der Hauptstadt gesprochen.

Gut drei Monate sind Sie jetzt im Amt. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Können Sie schon eine erste Bilanz ziehen?

Mein Ziel ist, die erforderlichen Schritte zur Verstetigung des Wirtschaftsaufschwungs einzuleiten und die Berliner Wirtschaft dort zu unterstützen, wo sie unsere Unterstützung braucht. Denn wo Arbeitsplätze fehlen, wird Wachstum nicht möglich sein. Die Herausforderungen auch der notwendigen Digitalisierung innerhalb der Wirtschaftszweige sind groß und können nur gemeinsam gestemmt werden.

Die Neuansiedlung von Unternehmen – vor allem in unseren elf Zukunftsorten muss begleitet und erfolgreich werden. Und nach gut drei Monaten bin ich da sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.

Wo liegen die aktuell größten Herausforderungen des Wirtschaftsstandortes Berlin?

Mit dem Wirtschaftsstandort Berlin geht es endlich wieder aufwärts. Wir haben einen radikalen strukturellen Wandel hinter uns. Seit fünf Jahren wächst die Berliner Wirtschaft sogar schneller als im Bundesdurchschnitt. Die Entwicklung kommt bei den Berlinerinnen und Berlinern an: In den letzten beiden Jahren entstanden rund 100.000 neue Arbeitsplätze. Auch bei Unternehmensgründungen ist Berlin im Bundesvergleich ganz vorn, insbesondere bei Digitalunternehmen und Startups. Diese positive Entwicklung der wachsenden Stadt hat gleichzeitig zur Folge, dass es enger wird in der Stadt. Flächen werden knapp und es entstehen Konkurrenzen, zum Beispiel zwischen einem unternehmerischen Investitionsvorhaben und dem Bedarf eines Wohngebäudes. Bei aller Unterstützung hierfür dürfen wir die Arbeitsplatzentwicklung nicht aus dem Blick verlieren. Um die Potenziale unseres dynamischen Wirtschaftswachstums weiterhin ausschöpfen und einen weiteren Arbeitsplatzzuwachs zu erreichen, ist ein ausreichendes Flächenangebot für die Sicherung, Erweiterung und Neuansiedlung von Unternehmen unser prioritäres Anliegen. Daher verfolgen wir einer engagierten Gewerbeflächenpolitik, setzen uns für die planerische Sicherung von Flächen ein und stellen Mittel für den Ankauf von Gewerbeflächen bereit.

Hiermit umzugehen und für alle Beteiligten annehmbare Lösungen zu finden, ist nicht immer leicht und bedarf eines kooperativen Politikstils aller Beteiligten.

Wie will der rot-rot-grüne Senat dafür sorgen, dass die Berliner Wirtschaft auch nachhaltig von dem aktuellen Boom profitiert?

Ökonomisch hat Berlin tatsächlich die Wende geschafft, hat sich von der Hauptstadt der Probleme zum Zukunftslabor Deutschlands gewandelt. Zentrale Quellen dieses Erfolgs sind sicherlich die exzellente Forschungslandschaft und die sehr innovative Kreativ- und Digitalwirtschaft. Hier haben wir anderen Metropolen einiges voraus. Jetzt kommt es darauf an, die positive Entwicklung in den Unternehmen und für den Arbeitsmarkt zu verstetigen und dafür Sorge zu tragen, dass möglichst viele Berlinerinnen und Berliner davon profitieren. Deshalb haben wir das Jahrzehnt der Investitionen ausgerufen. Wir investieren in die Stadt von morgen, in Wohnungen, Schulen, Verkehrswege und die öffentliche Versorgung mit dem Ziel, die Stadt auch für zukünftige Generationen lebenswert und dynamisch zu gestalten. Aus wirtschaftspolitscher Sicht geht es dabei vor allem darum, die Infrastruktur des Standorts Berlin so zu gestalten, dass sie auch in Zukunft als wettbewerbsfähige Plattform und für einen stabilen Wachstumsprozess dienen kann. Digitalisierung ist vor allem ein Metropolenthema und damit für Berlin die große Chance, Vorreiter und Richtungsgeber bei neuen, die zukünftige Wettbewerbsposition bestimmenden Entwicklungen zu sein.

Zukunftslabor Berlin

Die Berliner Wirtschaft macht sich bereits für die Zukunft | Foto: Bild von Pexels auf Pixabay

Sie gehören seit 1977 der Berliner Verwaltung an. Was sind nach Ihrer Wahrnehmung die besonderen Herausforderungen der Berliner Verwaltung? Gibt es grundsätzliches, was Sie an der Berliner Verwaltungsstruktur ändern würden?

Die Beschäftigten der Berliner Verwaltung – das erst mal vorweg – sind oftmals viel besser als ihr Ruf. Häufig müssen sie zu Unrecht den Kopf für Dinge hinhalten, die an ganz anderen Stellen schiefgelaufen sind. Dennoch gibt es immer etwas zu verbessern. Der Berliner Senat hat kürzlich den „Zukunftspakt Verwaltung“ verabschiedet, in dem es ganz konkret um Vereinheitlichung von Prozessen, die deutlich beschleunigte Digitalisierung von Dienstleistungen und den Abbau von unklaren Zuständigkeiten geht. Bekommen wir das alles zügig auf den Weg, wird auch die Wahrnehmung der Verwaltung in der Öffentlichkeit eine andere, eine bessere, werden. Daran will ich aktiv mitwirken.

Die Messe Berlin GmbH gehört zu 99,70 Prozent dem Land Berlin. Welche Bedeutung hat der Messebetrieb für die Hauptstadt?

Eine Messe ist immer ein Aushängeschild der Wirtschaft einer Stadt. Die Messe ist der Salon, in den die Stadt ihre Handelspartnerinnen und Handelspartner einlädt, um sich über die neuesten Entwicklungen in dem jeweiligen Wirtschaftszweig zu informieren. Die Ausstellerinnen und Aussteller können ihren Kundinnen und Kunden präsentieren, was sie anzubieten haben und um sich zu vergleichen, wo Mitbewerberinnen und Mitbewerber stehen. Der Messegast möchte von der neuen Waren- und Dienstleistungswelt inspiriert werden und zwischen verschiedenen Angeboten eine Auswahl treffen können. Schließlich lebt eine Messe von der Begeisterung, die sie bei den Messebesucherinnen und Messebesuchern auslöst. Berlin beheimatet eine Reihe von Messen, die mit ihrem offenen Publikumscharakter ganz hervorragend in die deutsche Hauptstadt passen. Seien es die Internationale Funkausstellung, die ITB-Berlin oder die Internationale Grüne Woche, die regelmäßig hunderttausende Messegäste in die Hauptstadtregion locken und begeistern.

Mit dem Betrieb einer Messe werden stets vielfältige wirtschaftliche Dimensionen angesprochen: Messen haben eine ganz direkte wirtschaftliche Bedeutung für die Unternehmen, die als Ausstellerinnen und Aussteller für das Waren- und Dienstleistungsangebot einer Messe sorgen. Diese Unternehmen hoffen auf neue Aufträge und Verkäufe, die ihnen ihre zukünftigen Umsätze sichern. Nicht nur die Ausstellerinnen und Aussteller sowie Kundinnen und Kunden profitieren von einer Messe. Es ist auch immer der Messestandort selbst. Viele Wirtschaftsbereiche profitieren unmittelbar von den anreisenden Besuchern. Dazu gehören vor allem die Bereiche, die mit den Messe-Gästen Kontakt haben, wie die Hotellerie, die Gastronomie oder die vielen Transportunternehmen. Berlin wird eine bedeutende Messestadt bleiben – in Deutschland die wichtigste.

Welche Messe würden Sie gerne nach Berlin holen? Gibt es eine Messe-/Kongressveranstaltung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Berlin ist ein attraktiver Messe- und Kongressstandort, auch international. Die Entwicklung einer weiteren großen Leitmesse in und für Berlin, mit der Berlin die Attraktivität, Professionalität, Offenheit und Nachhaltigkeit dieser Stadt beweisen kann, liegt mir daher sehr am Herzen. Berlin positioniert sich vor allem – aber nicht nur – bei Kongressen der Gesundheitswirtschaft und -verbände, der IT-Branche und der politischen Foren als beliebte Tagungsmetropole. Dahinter steht neben der Attraktivität des Standorts die erfolgreiche Akquisearbeit des Berlin Convention Office von visitBerlin.

Gegenüber 2017 ist die Zahl der Tagungen und Kongresse 2018 um 2,3 Prozent gestiegen. Wo liegt Ihrer Meinung nach die Anziehungskraft der Hauptstadt für diese Art von Veranstaltungen?

Früher spielte die touristische Attraktivität einer Kongressstadt eine nicht unwesentliche Rolle für die Entscheidung der Veranstalter für eine Stadt, gerade bei Incentives. Heute haben Aspekte wie Professionalität von Location, Dienstleistern und Hotellerie noch mehr an Bedeutung gewonnen. Berlin hat beides zu bieten. Es ist als Stadt selbst schon ein echter Magnet, auch nach dem zweiten und dritten Besuch. Und im Laufe der Zeit hat die MICE-Branche – Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions – einen Grad an Professionalität und Leistungskraft erreicht, die Berlin europa- und weltweit in der Spitzenliga mitspielen lässt.

Moderne Kongresshotels und Veranstaltungsräume, Spitzen-Caterer und technische Dienstleister aller Art machen das möglich. Dass die Hotellandschaft internationalen Standards genügt und eine auch auf Spitzenzeiten ausgelegte Bettenzahl bietet, setze ich dabei schon als selbstverständlich voraus. Um das alles bei potentiellen Veranstaltern richtig zur Geltung zu bringen, haben sich die Verwaltung, visitBerlin und die Berliner Hotels in einer Kongresscharta zusammengefunden und machen den Veranstaltern ein professionelles Service-Angebot. Und noch ein Aspekt, der seit einiger Zeit für uns an Bedeutung gewinnt, spricht für Berlin: Wir sind dabei, uns auch als nachhaltige Tagungsmetropole in der Spitzengruppe zu positionieren. Verantwortungsbewusste Veranstalter legen Wert auf ökologischen Umgang mit Themen wie Anreise zur Tagungsstätte, Catering ohne Verschwendung von Ressourcen und Vermeidung von Abfall sowie eine bewusste Planung der CO2-Bilanz des Tagungsformats. Auch das fördern wir durch die GREEN MEETING-Plattform, Beratung und Vernetzung durch das Berlin Convention Office. (aw)

In Berliner Start-ups wird am meisten Geld investiert

Die Start-ups in Berlin bekommen deutschlandweit am meisten Geld. Die neu gegründeten Firmen mit innovativen Ideen und hohem Wachstumspotential haben in der Hauptstadt im ersten Halbjahr 2019 insgesamt eine Rekordsumme von 2,1 Milliarden Euro erhalten – ein Anstieg um 28 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Start-up-Barometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hervor, das halbjährlich erscheint. So wurden im ersten Halbjahr in 332 Investitionsrunden 2,8 Milliarden Euro investiert, 19 Prozent mehr als im Vorjahres-Vergleichszeitraum.

Drei Viertel des Wagniskapitals an Berlin

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., Florian Nöll, zeigte sich erfreut. Berliner Start-ups würden mit 2,1 Milliarden Euro drei Viertel des gesamten Wagniskapitals in Deutschland erhalten. Das zeige, welches Potential Investoren aus aller Welt in den Berliner Start-ups sehen, sagte er gegenüber der Berliner Morgenpost. Entscheidend sei, dass diese Potentiale auch ausgeschöpft werden, so Nöll.

Trotzdem warnte der Vorsitzende des Bundesverbandes, dass die Knappheit an verfügbaren Büroräumen und jungen Talenten die positiven Entwicklungen zu bremsen drohe. Er meint: „Hier ist auch das Land Berlin aufgefordert, Lösungsvorschläge vorzulegen, damit die Hauptstadt, gerade auch im internationalen Vergleich, ihren Spitzenplatz behält und ausbaut.“

Nicht alle Branchen profitieren gleichermaßen

Doch dabei profitieren nicht alle Bereiche in der Branche gleichermaßen an dem Wachstum.  Laut den am heutigen Freitag veröffentlichten Zahlen verliert vor allem die E-Commerce-Sparte an Investitionen. Im ersten Halbjahr 2018 konnte in dem Bereich allein über eine Milliarde Euro eingesammelt werden. Dagegen gingen die Investitionen 2019 auf 200 Millionen Euro zurück. Allerdings konnte der Bereich Finanz- und Versicherungstechnologie mit 704 Millionen starke Gewinne erzielen. In der Branche der Mobilität konnten Start-ups mit 659 Millionen Euro sogar fünfmal so viel Kapital wie im Vorjahreszeitraum erhalten.

Wirtschaftssenatorin zeigt sich optimistisch

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) kommentiert das Ergebnis des aktuellen Start-up-Barometers: „Berlin ist und bleibt die Start-up-Metropole Deutschlands“. Start-ups bräuchten Freiheit, Vielfalt und Talente, all das würden sie in Berlin finden, so Pop. Sie sagt: „Wir bieten beste Rahmenbedingungen, die Nähe zu europäischen Märkten und ein einzigartiges Start-up-Ökosystem. Wir setzen Impulse für Innovation und bringen Wissenschaft und Wirtschaft zusammen – das ist der Schlüssel.“ (lb)

Berlin ist Coworking-Vorreiter in Deutschland

Gemeinsam alleine arbeiten – so lautete das Motto des Coworkings. Aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern finden sich hier Menschen zusammen. In der Kurzstudie „Coworking kompakt – Überblick und Trends“ hat die Berlin Hyp zusammen mit Studenten der IREBS Immobilienakademie Studierende über ihre Vorstellungen ihres zukünftigen Arbeitsplatz befragt. Dabei kam raus, dass Berlin als Vorreiter des Coworkings in Deutschland gilt.

Coworking HotSpot Berlin

Berlin gilt weltweit nach wie vor als Start-up-Metropole und damit auch als Coworking-Vorreiter in Deutschland. Nirgendwo sonst gibt es so viele neue Coworking-Büroflächen wie in Berlin. 2018 wurden 84.000 Quadratmeter in der Hauptstadt umgesetzt. Die wichtigsten Standorte sind die Szenebezirke Mitte, Friedrichhain/Kreuzberg und Tempelhof/Schöneberg.

Momentan gibt es 307.000 Quadratmeter angemietete Fläche an 163 Standorten von 95 Betreibern. Allein 2019 sollen weitere 60.000 Quadratmeter eröffnet werden. Größter Betreiber ist zurzeit WeWork mit 47.000 Quadratmetern. Mit einem Durchschnittspreis von 170 Euro im Monat kostet ein sogenannter *Hot Desk in Berlin, verglichen mit Deutschlands anderen Großstädten, am wenigsten. Dagegen kostet ein fester Arbeitsplatz in einem offenen Arbeitsbereich in der Hauptstadt im Schnitt circa 250 Euro im Monat. Ein Arbeitsplatz im Privatbüro sogar 540 Euro.

Umfrageergebnisse der Kurzstudie

Es wurden 66 Personen im Alter zwischen 19 und 22 über ihre Vorstellungen ihres zukünftigen Arbeitsplatzes befragt. Dabei gaben 47 Prozent an, dass sie flexible Arbeitszeiten anstelle eines klassischen Nine-to-Five-Jobs bevorzugen. Weiterhin legen 78,8 Prozent einen hohen bis sehr hohen Wert auf eine gute Service-Infrastruktur und 72,7 Prozent schätzen Verpflegungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung.

Auffällig ist, dass die Mehrheit der Befragten die Interaktion mit branchenfremden Experten als neutral bewertet. Der branchenübergreifende Austausch ist dabei kein Muss, sondern eher ein netter Zusatz. Außerdem sprechen sich 76 Prozent der Befragten, also mehr als zwei Drittel für einen festen Arbeitsplatz aus.

Steigende Umsatzzahlen und das wachsende Interesse zeigen, dass Coworking mehr als eine Eintagsfliege ist. Die Transformation von einem klassischen Büro in einen geteilten Arbeitsplatz wird immer gängiger. Erfolgreich kann dies jedoch nur sein, wenn die Bedürfnisse der Nutzer langfristig erfüllt werden und der Markt sich weiter anpasst. (lb)

*Hot Desk bedeutet, dass sich verschiede Mitarbeiter zu unterschiedlichen Zeiten einen Büroarbeitsplatz teilen.

 

Kreative Ideen für die Stadt von morgen im B-Part entwickeln: Bewerbungsstart für sechs Coworking-Stipendien im Urban Ideation Lab

Visionen gesucht: Das Urban Ideation Lab im B-Part Am Gleisdreieck vergibt geförderte Plätze für Forschung am Stadtquartier der Zukunft. Sechs Kreative, die an Konzepten für die Stadt von morgen arbeiten, können mit dem Stipendium Teil des Urban Ideation Lab-Netzwerkes werden. Diesen Fellows in Residence steht für ein halbes Jahr die Coworking-Infrastruktur von B-Part Am Gleisdreieck kostenlos zur Verfügung. Die Bewerbungsphase hat begonnen und endet am 2. Juni 2019.

Vorbote für die Urbane Mitte Am Gleisdreieck

B-Part Am Gleisdreieck ist ein Gemeinschaftsprojekt des Investors und Immobilienentwicklers COPRO und den Berliner Coworking-Pionieren vom St. Oberholz. Der 1.000 Quadratmeter große zweistöckige Holzbau wurde speziell für diese Nutzung entworfen und neu errichtet. Er steht auf einer Brachfläche am Gleisdreieck auf der das neue Stadtquartier Urbane Mitte Am Gleisdreieck entstehen wird. B-Part als Vorbote der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck schafft im Zentrum Berlins einen Raum für neue Ideen. Es steht fest, dass Städte sich stets weiterentwickeln. Das Urban Ideation Lab sucht Fellows in Residence, die diesen Wandel mitgestalten wollen.

Das Urban Ideation Lab sucht Zukunftsgestalter aller Branchen

Der Standort wirft damit zahlreiche Fragen auf. Im Urban Ideation Lab finden sie einen idealen Raum für ihre Bearbeitung. Wie modellieren wir den Verkehr, wie mobilisieren wir nachhaltige Konzepte, wie arbeiten wir morgen? Es geht um die Suche nach Ansätzen für eine Zukunft in lebenswerten Städten mit sinnvollen Tätigkeiten – nicht nur für eine globale Kreativ-Elite, sondern für alle. Die Fellows des Urban Ideation Labs sind Zukunftsgestalter und können aus allen Bereichen kommen. Für sechs Monate dürfen sie kostenlos die Räumlichkeiten und das Netzwerk des B-Part Am Gleisdreieck nutzen. Im Gegenzug stellen die Stipendiaten ihre Entwicklung für Portraits, Arbeitsergebnisse, Insights oder Studien zur Verfügung.

Sechs Monate Fellow in Residence im B-Part – Zukunftsnetzwerk für immer

Das Urban Ideation Lab ist räumlich in das B-Part Coworking-Space integriert. Ein Verwischen der Grenzen und ein Vermischen der Akteure zählen ausdrücklich zum Konzept. Im Fokus des Urban Ideation Lab stehen die Kernthemen des Stadtquartiers der Zukunft – der künftigen Urbanen Mitte Am Gleisdreieck: Arbeiten und Mobilität der Zukunft, Sport & Gesundheit, Kunst & Kultur sowie Verantwortungsbewusstsein.

Berücksichtigt werden alle Bewerbungen, die bis zum 02. Juni eingehen, die Auswahl erfolgt durch die Jury des Urban Ideation Lab, die sich bis Mitte Juni entscheiden wird. Das Konzept des Urban Ideation Lab ist langfristig angelegt, die Stipendiaten werden auch nach ihrem Fellowship und über das räumlich Bestehen von B-Part hinaus Teil des Zukunftsnetzwerk für das ideale Stadtquartier sein. (mw)

Wie funktioniert eine Bewerbung als Fellow in Residence?

Bewerben können sich alle, die sich mit Ideen beschäftigen wollen, wie in Zukunft in der Stadt gelebt werden könnte. Zur Bewerbung gehören ein Lebenslauf und jeweils eine Seite Motivationsschreiben und eine Darstellung des geplanten Vorhabens.

Bewerbungsschluss: 02. Juni 2019

Kontakt und Bewerbung: lab@bpart.berlin

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden bis Mitte Juni feststehen.

Neue Berlin-Partner

Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat Zuwachs bekommen. Das sind die neuen Mitglieder…

Cinegramm GmbH – datenbasierter Content für Online und Social Media

Die Cinegramm GmbH ist eine moderne Produktionsfirma, bestehend aus kreativen Filmemachern und Produzenten. Sie produzieren hochwertigen Content in Form von Videos, Podcasts, Fotos und legen großen Wert auf eine kompetente und zielführende Beratung.

Citkar GmbH – Mobilität im Urbanen Lebensraum

Umweltbewusst, komfortabel und günstig. Das ist die citkar GmbH, eine Plattform für urbane Mobilität in unserer Großstadt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Hardware-Produkten, wie dem Loadtser. Der Loadster  ist das erste E-Cargo-Bike mit den Funktionen eines Lieferautos. Es ist kompakt, radwegtauglich und kann führerscheinfrei genutzt werden.

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Diese Bank ist auf neuste Technologien spezialisiert und Teil der digitalen Zukunft. Mithilfe der innovativen Banking-App können Privatkunden ihre Bankgeschäfte bequem und sicher von überall steuern. Im Geschäftskundenbereich haben Sie sich auf Zukunftsbranchen wie Gesundheit, Landwirtschaft und erneuerbare Energien fokussiert.

Gillette: die Schärfsten Klingen made in berlin

Auf höchstem Niveau produziert Gilette nun seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Tempelhof scharfe Klingen, für eine individuelle Rasur. Die Marke steht für eine einzigartige Expertise und erstklassige, integrierte Fertigungstechnologien und bietet eine große Auswahl an innovativen Produkten.

INTEGR8 − kreative Full-Service Digital-Agentur

Mit ihrem langjährigen Know-how ist die Digital-Agentur ein absoluter Profi im Bereich des Online Marketings. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie, Design und innovative Technologien und zielt darauf ab, Emotionen und Erlebnisse zu schaffen.

LiangDao GmbH: Smart Test und Validierung für autonomes Fahren

Das chinesische Unternehmen LiangDao arbeitet neben Smart Tests und der Validierung für autonomes Fahren ebenfalls an Umgebungserkennung und Multi-Sensorfusion. Außerdem besitzt das Unternehmen eigene Software-Toolchains, umfassende Datenmanagement-Lösungen und erstellt seinen Kunden eine KPI-Analyse.

nok – Generate product experiences at scale

Nok positioniert sich als nachhaltiges Unternehmen, welches sich durch kostenlose Home Try-Outs von bereits retournierter Ware auszeichnet. Besonders daran ist die schnelle Auslieferung binnen 2 Stunden, die per Fahrradkurier erfolgt. Das Konzept schafft einen wirksamen Marketingeffekt, da jeder Tester als kostenloser Brand Ambassador und Werbeträger fungiert.

Polyprint – führender Dienstleister für multimediale Kommunikation

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Bereiche Print, Mail, Web, Fulfillment, Print on demand, klassische Werbemittel oder Großformatdruck. Durch personalisierte Marketingmaterialien ermöglichen sie ihren Kunden eine zielgruppengerechte Ansprache, sowie das Erreichen individueller Umsatzziele.

WLOUNGE

Seit 2016 sind die Gründer von WLounge darin bestrebt, Frauen in der Technologieszene zu ermutigen und zu fördern. Dies basiert auf dem Ansatz, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für große Veränderung und wahre Innovation sei. Sie unterstützen Frauen in jeglichen Geschäftsprozessen und helfen dabei sich selbstbewusst in die Technikszene zu integrieren. (tf)

Wirtschaftswachstum: „Berlin ist international wettbewerbsfähig“

Im Gespräch mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) Die BERLINboxx sprach mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop über das anhaltende Wirtschaftswachstum Berlins, welche Bedeutung die Ansiedlung des Siemens Innovations-Campus für die Stadt hat und wie die Berliner Wirtschaft langfristig vom jetzigen Boom profitieren kann.

Frau Pop, Berlin hat sich im Wettbewerb um Siemens gegen internationale Standorte wie Singapur durchgesetzt. Was genau waren die Standortvorteile von Berlin?

Siemens wurde 1847 in Berlin gegründet – diese Berliner Erfolgsgeschichte werden wir nun zusammen weiterentwickeln. Gemeinsam mit dem Berliner Traditionsunternehmen wollen wir Zukunft gestalten. Berlin und Siemens sind starke und verlässliche Partner. Wir haben in den letzten Monaten erfolgreich die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Siemens in den Wirtschaftsstandort Berlin investiert. Der Einsatz hat sich gelohnt: Wir haben uns gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt, Siemens wird 600 Millionen Euro in den Innovations-Campus investieren. Siemens findet hier in Berlin alles für die Zukunftsthemen Smart Infrastructures, Energie und Mobilität. Unsere Stadt ist mit der boomenden Digitalwirtschaft, den internationalen Talenten, unserer Forschungsdichte und der modernen Industrie der passende Standort für den Campus.

Was versprechen Sie sich von der Ansiedlung? Welche gesamtstädtische Bedeutung hat sie?

Auf dem Siemens Innovations-Campus werden Synergien durch das Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, die in bestimmten, für Siemens und Berlin wichtigen Innovationsfeldern und Schlüsseltechnologien zum Tragen kommen. Damit wird der Industriestandort gestärkt und gleichzeitig der Weg zur Smart City fortgesetzt. Der Innovations- Campus sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern schafft auch neue. Dieses zukunftsweisende Projekt ist bedeutend für Siemens, die Siemensstadt und ganz Berlin. Auch die Signalwirkung ist nicht zu unterschätzen: Dass Siemens sagt, wir bleiben und investieren in Deutschland und gehen nicht nach Asien oder die USA zeigt, dass Berlin international wettbewerbsfähig ist.

Berlin gilt als Start-up-Hauptstadt Europas. Städte wie Lissabon oder Warschau wollen zu ebendieser werden. Wie wollen Sie den Titel „verteidigen“?

Berlin hat weltweit eine enorme Strahlkraft als Digital- und Start-up-Metropole. Deutschlandweit liegt die Hauptstadt bei den Neugründungen auf dem Spitzenplatz. Zwei Drittel des Risikokapitals, das 2017 in Deutschland von Start-ups akquiriert werden konnte, landete bei Berliner Unternehmen – insgesamt drei Milliarden Euro. Wir setzen Impulse für Innovation und bringen Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Wir bieten beste Rahmenbedingungen, nach wie vor vergleichsweise geringe Lebenshaltungskosten, die Nähe zu europäischen Märkten und Fachkräfte in den schnell wachsenden Branchen Fintech, Gesundheit und der Digitalindustrie. Wir ruhen uns auf dieser positiven Entwicklung nicht aus, sondern arbeiten stetig weiter an vielen Projekten, um das erfolgreiche Ökosystem zu stärken.

Günstige Mieten, Freiräume und eine besondere Kultur haben Berlin früher ausgemacht. Die Stadt wird immer teurer, Gewerbeflächen sind Mangelware. Das schreckt Unternehmen/Start-ups mehr und mehr ab. Wird Berlin dem Wachstum noch gerecht? Welche Standortvorteile können in Zukunft überzeugen?

Um die Potenziale unseres dynamischen Wirtschaftswachstums weiterhin ausschöpfen und in weiteren Arbeitsplatzzuwachs umsetzen zu können, ist ein ausreichendes Flächenangebot für die Sicherung, Erweiterung und Neuansiedlung von Unternehmen wichtig. Bei aller Unterstützung für die Anstrengungen zur Schaffung neuen Wohnraums dürfen wir die Arbeitsplatzentwicklung nicht aus dem Blick verlieren. Arbeitsplätze können nur erhalten oder neu geschaffen werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Daher verfolgen wir eine engagierte Gewerbeflächenpolitik, der in Zeiten der wachsenden Stadt eine ständig steigende Bedeutung zukommt.

Wie wollen Sie die Umsetzung des „Masterplans Industrie“ vorantreiben?

Auch die Entscheidung von Siemens, in Berlin den Innovations-Campus zu entwickeln, bestätigt: Berlin hat sich als innovativer Industriestandort etabliert. Unsere Industrie ist sehr stark, wo industrielle Produktion und industrienahe Dienstleistungen verschmelzen, insbesondere an der Schnittstelle von Forschung und Digitalisierung. Mit dem Masterplan Industrie stärken wir diese neuen Industriebereiche, da sie zu einer nachhaltigen, ökologischen Modernisierung der Wirtschaft beitragen. Der Masterplan Industriestadt Berlin ist eine gemeinsam getragene Strategie des Senats, des Netzwerks Industriepolitik sowie der Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft. Wir stellen über die neue Geschäftsstelle Masterplan Industrie ein zentrales Projektmanagement für den Masterplan insgesamt sicher.

Wie wollen Sie dafür sorgen, dass die Berliner Wirtschaft nicht nur jetzt boomt, sondern auch nachhaltiger wird und Berlin perspektivisch auch etwas vom jetzigen Boom hat?

Die Krisenjahre Berlins blieben nicht ohne Folgen für die Stadt. Und die Folgen sind immer noch spürbar. Aber wir holen nun Versäumtes nach und investieren in die Zukunft. Wir haben ein entschlossenes Investitionsprogramm für Berlin gestartet: für Schulen und Kitas, Krankenhäuser, ein Stadtwerk für die Energiewende; wir bauen den öffentlichen Nahverkehr aus und fördern die Fahrradinfrastruktur.

Und wir handeln vorsorglich: Zum Jahreswechsel werden wir die 3,7 Milliarden Euro Schulden aus den Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise getilgt haben. Wir halten also die Schuldenbremse bereits im laufenden Konjunkturzyklus ein. Das können andere Bundesländer nicht von sich behaupten. Wir haben Berlin gut vorbereitet auf schwächere Phasen, schließlich werden auch internationale Risiken größer. Wir haben hohe Investitionsmittel für die nächsten Jahre gesichert und können damit trotz Schuldenbremse Konjunkturimpulse setzen.

Geht der Aufwärtstrend auch 2019 so weiter? Welches Wirtschaftswachstum erwarten Sie?

Die Berliner Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs fort und schafft in einem überdurchschnittlichen Maße neue Arbeitsplätze. In der Hauptstadt behalten die Wachstumskräfte die Oberhand. Taktgeber ist der Branchenmix aus stark wachsenden Dienstleistungsbranchen und robustem Produzierenden Gewerbe. Ich rechne für das Jahr 2018 mit einem Wachstum von etwa 2,7 Prozent. Trotz internationaler Risiken erwarten wir für 2019 zurzeit 2,3 Prozent Wachstum. Damit liegen wir weiter über dem Bundesdurchschnitt. Jetzt gilt es, diesen Prozess zu verstetigen und die Weichen für eine mittel- und langfristig erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung zu stellen. (cr)

Gillette setzt weiterhin auf Berlin

Gut 820 Beschäftigte fertigen im Tempelhofer Werk Premium-Rasierer „Made in Berlin“ für den Konzern Procter & Gamble (P&G) ‒ und das wird auch so bleiben. Denn Gillette wird das Werk in Berlin erhalten.

Gillette in Berlin: Hightech aus der Hauptstadt hat Zukunft

Bereits seit mehr als 80 Jahren produziert Gillette in Berlin-Tempelhof. Nun waren Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, diese Woche eingeladen, einmal hinter die Kulissen der Produktionsstätte zu schauen.

Angelika Schöttler begrüßte die Entscheidung des Unternehmens, weiterhin in Tempelhof zu produzieren: „Ich bin stolz, dass wir im Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch zukünftig die Produktionsstätte für Gillette-Premiumprodukte haben werden. P&G ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen konstruktiv und erfolgreich an seiner Wettbewerbsfähigkeit arbeitet und in jeder Hinsicht fit ist für zukünftige Herausforderungen. Mich freut besonders, dass wir hier eine integrierte Strategie präsentiert bekommen haben, die auch Start-up-Kooperationen und die gezielte Ausbildung von Mitarbeiter_innen berücksichtigt.“

Weitere Investitionen von Gillette am Standort Berlin

Laut der Gewerkschaft IG Metall wird P&G in den nächsten Jahren etwa 40 Millionen Euro in das Werk in Tempelhof investieren. Darüber hinaus möchte Gillette die Zusammenarbeit mit Berliner Start-ups weiter verstärken. Mithilfe eines umfangreiches Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramms werden die Mitarbeiter darüber hinaus für die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen Veränderungen im Unternehmen fit gemacht.

„Berliner Start-up-Kooperationen und unser Ausbildungsprogramm Richtung Industrie 4.0 helfen uns dabei, diese Stärke und unsere Marktposition auszubauen – auch im verschärften Wettbewerb und im beschleunigten digitalen Wandel der industriellen Produktion. Gillette setzt auf Hightech in und aus Berlin“, erklärt Stefan Brünner, Werksleiter von Gillette in Berlin. Laut Gilette wird mehr als die Hälfte der weltweit ausgelieferten Premium-Rasierklingen von Gillette in Berlin hergestellt, was für die Expertise und die Leistungsstärke des Werks und seiner Mitarbeiter spricht. (aw)

Veranstaltungen

NEXT ROUND: BRANDENBURG 2020

Um Start-ups im Land Brandenburg, die auf dem Weg zu ihrer ersten oder ihrer nächsten Finanzierungsrunde sind, das verdiente Forum zu geben und mit potenziellen Investoren zusammenzubringen, veranstalten die Investitionsbank des Landes Brandenburg und die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH auch dieses Jahr wieder das Pitching-Format NEXT ROUND: BRANDENBURG.

Gründerszene Mobility Dinner

Das Dinner bietet führenden Führungskräften der internationalen Mobilitätsbranche eine Plattform, um sich in Berlin zu treffen und auszutauschen. Die Teilnehmer erwartet ein entspanntes Networking, bei dem sie Inspiration sammeln und neue Ideen mit traditionellen Unternehmen und Start-up-Vertretern der Automobilbranche austauschen können.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Develop Your Future

Getreu dem Motto geht es bei diesem einzigartigen Event um das Wichtigste – DEINE ZUKUNFT. Das Karrierefestival ist ein exklusives Erlebnis, auf dem die Besucher Start-ups und renommierte Tech-Unternehmen der Stadt kennenlernen und ihre Zukunft entwickeln.

(gebührenpflichtig)

4th ToolFest

An zwei Tagen schließen sich Innovationsexperten aus Unternehmen, Start-ups und Universitäten zusammen, um ihre bevorzugten Methoden und Tools zu teilen. Aus einer Vielzahl von Workshops & Vorträgen können nach eigenem Interesse Themen ausgewählt werden. Am Ende erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat für ihren individuellen Kursverlauf und viele neue berufliche Kontakte.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Deutsche Gründer- und Unternehmertage 2020

Die Deutschen Gründer- und Unternehmertagen ist Deutschlands beliebteste Messe rund um die Themen Existenzgründung und Unternehmertum.

Neben einem umfangreichen kostenfreien Seminar- und Workshopprogramm bietet die Messe Informationen zu allen gründerrelevanten Themen, individuelle Beratung und jede Menge Inspiration und Gelegenheit zum Networking.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

HR-Tech Slam 2020

Bei der Veranstaltung stellen Start-ups und junge Unternehmen ihre innovativen Tools und Dienstleistungen vor, um die HR-Strategien in der digitalisierten Welt weiterzuentwickeln. Dieses kurzweilige Meetup soll neue Ideen liefern und Personalverantwortliche inspirieren. Der HR-Tech Slam ist zudem eine hervorragende Möglichkeit, um mit den Innovatoren persönlich ins Gespräch zu kommen und sich mit anderen Personalern auszutauschen.

(Anmeldung erforderlich)

NOAH20

Die NOAH Konferenz bietet eine einzigartige Begegnungsplattform für Start-ups und „old professionals“ der Industrie, um sich über bestehende und kommende Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt auszutauschen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)