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Die erste digitale Modeberaterin Inspora lernt Deutsch

„Inspora, was soll ich zum Date am Wochenende anziehen?“ – ab sofort
können die Nutzerinnen der weltweit ersten digitalen Modeberaterin auch auf Deutsch nach
Outfit-Tipps und Modetrends fragen. Das wird viele der bisherigen Nutzerinnen freuen, unter
denen schon etliche deutschsprachige waren, obwohl der sympathische Chatbot bisher nur
Englisch konnte. Inspora ist für sie längst eine virtuelle beste Freundin geworden, die beim
täglichen Blick in den Kleiderschrank zu Rate gezogen wird, aber auch zu besonderen Anlässen
wie beim Schulabschluss oder Geburtstag. Und das geht ab sofort nun auch in Deutsch.
Das Start-up aus Berlin und Potsdam hatte sich zunächst auf den US-Markt konzentriert und
kann mit mehreren Hunderttausend aktiven Nutzern sowie einer ausgefeilten künstlichen und
selbstlernenden Intelligenz einen beachtlichen Start vorweisen. Nun soll der deutsche Markt
und damit die Zielmarke von einer halben Million Nutzern angepeilt werden.

Mehr als eine Milliarde Nutzer auf Messaging-Plattformen

Doch die Pläne des KI-Spezialisten gehen noch weiter. „Wir wollen Mode ins Messaging-
Zeitalter bringen und zur weltweit ersten globalen Messaging-Plattform für Mode werden“,
sagt Mitgründer und CEO Willi Ibbeken. Denn Messaging ist der Mega-Trend 2019. Schon jetzt
nutzen mehr als eine Milliarde Menschen in Europa und den USA Messaging-Plattformen – ein
Großteil sogar bis zu drei Stunden pro Tag.
„Die Mode-Industrie hat diesen Trend bisher nicht erkannt und findet auf Messaging-
Plattformen derzeit so gut wie gar nicht statt“, sagt Ibbeken. „Dadurch bleibt das enorme
Potenzial von Mode in Verbindung mit Messaging ungenutzt. Genau da wollen wir helfen
sprechen derzeit mit Fashion-Retailern über Kooperationen.“
Mit dieser Vision hat das Dreiergespann auch Unternehmergrößen wie Wendelin Wiedeking
überzeugt, der mit seinem Sohn bei dem Messaging-Start-up Inspora eingestiegen ist.

Wirtschaftswachstum: „Berlin ist international wettbewerbsfähig“

Im Gespräch mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) Die BERLINboxx sprach mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop über das anhaltende Wirtschaftswachstum Berlins, welche Bedeutung die Ansiedlung des Siemens Innovations-Campus für die Stadt hat und wie die Berliner Wirtschaft langfristig vom jetzigen Boom profitieren kann.

Frau Pop, Berlin hat sich im Wettbewerb um Siemens gegen internationale Standorte wie Singapur durchgesetzt. Was genau waren die Standortvorteile von Berlin?

Siemens wurde 1847 in Berlin gegründet – diese Berliner Erfolgsgeschichte werden wir nun zusammen weiterentwickeln. Gemeinsam mit dem Berliner Traditionsunternehmen wollen wir Zukunft gestalten. Berlin und Siemens sind starke und verlässliche Partner. Wir haben in den letzten Monaten erfolgreich die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Siemens in den Wirtschaftsstandort Berlin investiert. Der Einsatz hat sich gelohnt: Wir haben uns gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt, Siemens wird 600 Millionen Euro in den Innovations-Campus investieren. Siemens findet hier in Berlin alles für die Zukunftsthemen Smart Infrastructures, Energie und Mobilität. Unsere Stadt ist mit der boomenden Digitalwirtschaft, den internationalen Talenten, unserer Forschungsdichte und der modernen Industrie der passende Standort für den Campus.

Was versprechen Sie sich von der Ansiedlung? Welche gesamtstädtische Bedeutung hat sie?

Auf dem Siemens Innovations-Campus werden Synergien durch das Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, die in bestimmten, für Siemens und Berlin wichtigen Innovationsfeldern und Schlüsseltechnologien zum Tragen kommen. Damit wird der Industriestandort gestärkt und gleichzeitig der Weg zur Smart City fortgesetzt. Der Innovations- Campus sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern schafft auch neue. Dieses zukunftsweisende Projekt ist bedeutend für Siemens, die Siemensstadt und ganz Berlin. Auch die Signalwirkung ist nicht zu unterschätzen: Dass Siemens sagt, wir bleiben und investieren in Deutschland und gehen nicht nach Asien oder die USA zeigt, dass Berlin international wettbewerbsfähig ist.

Berlin gilt als Start-up-Hauptstadt Europas. Städte wie Lissabon oder Warschau wollen zu ebendieser werden. Wie wollen Sie den Titel „verteidigen“?

Berlin hat weltweit eine enorme Strahlkraft als Digital- und Start-up-Metropole. Deutschlandweit liegt die Hauptstadt bei den Neugründungen auf dem Spitzenplatz. Zwei Drittel des Risikokapitals, das 2017 in Deutschland von Start-ups akquiriert werden konnte, landete bei Berliner Unternehmen – insgesamt drei Milliarden Euro. Wir setzen Impulse für Innovation und bringen Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Wir bieten beste Rahmenbedingungen, nach wie vor vergleichsweise geringe Lebenshaltungskosten, die Nähe zu europäischen Märkten und Fachkräfte in den schnell wachsenden Branchen Fintech, Gesundheit und der Digitalindustrie. Wir ruhen uns auf dieser positiven Entwicklung nicht aus, sondern arbeiten stetig weiter an vielen Projekten, um das erfolgreiche Ökosystem zu stärken.

Günstige Mieten, Freiräume und eine besondere Kultur haben Berlin früher ausgemacht. Die Stadt wird immer teurer, Gewerbeflächen sind Mangelware. Das schreckt Unternehmen/Start-ups mehr und mehr ab. Wird Berlin dem Wachstum noch gerecht? Welche Standortvorteile können in Zukunft überzeugen?

Um die Potenziale unseres dynamischen Wirtschaftswachstums weiterhin ausschöpfen und in weiteren Arbeitsplatzzuwachs umsetzen zu können, ist ein ausreichendes Flächenangebot für die Sicherung, Erweiterung und Neuansiedlung von Unternehmen wichtig. Bei aller Unterstützung für die Anstrengungen zur Schaffung neuen Wohnraums dürfen wir die Arbeitsplatzentwicklung nicht aus dem Blick verlieren. Arbeitsplätze können nur erhalten oder neu geschaffen werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Daher verfolgen wir eine engagierte Gewerbeflächenpolitik, der in Zeiten der wachsenden Stadt eine ständig steigende Bedeutung zukommt.

Wie wollen Sie die Umsetzung des „Masterplans Industrie“ vorantreiben?

Auch die Entscheidung von Siemens, in Berlin den Innovations-Campus zu entwickeln, bestätigt: Berlin hat sich als innovativer Industriestandort etabliert. Unsere Industrie ist sehr stark, wo industrielle Produktion und industrienahe Dienstleistungen verschmelzen, insbesondere an der Schnittstelle von Forschung und Digitalisierung. Mit dem Masterplan Industrie stärken wir diese neuen Industriebereiche, da sie zu einer nachhaltigen, ökologischen Modernisierung der Wirtschaft beitragen. Der Masterplan Industriestadt Berlin ist eine gemeinsam getragene Strategie des Senats, des Netzwerks Industriepolitik sowie der Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft. Wir stellen über die neue Geschäftsstelle Masterplan Industrie ein zentrales Projektmanagement für den Masterplan insgesamt sicher.

Wie wollen Sie dafür sorgen, dass die Berliner Wirtschaft nicht nur jetzt boomt, sondern auch nachhaltiger wird und Berlin perspektivisch auch etwas vom jetzigen Boom hat?

Die Krisenjahre Berlins blieben nicht ohne Folgen für die Stadt. Und die Folgen sind immer noch spürbar. Aber wir holen nun Versäumtes nach und investieren in die Zukunft. Wir haben ein entschlossenes Investitionsprogramm für Berlin gestartet: für Schulen und Kitas, Krankenhäuser, ein Stadtwerk für die Energiewende; wir bauen den öffentlichen Nahverkehr aus und fördern die Fahrradinfrastruktur.

Und wir handeln vorsorglich: Zum Jahreswechsel werden wir die 3,7 Milliarden Euro Schulden aus den Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise getilgt haben. Wir halten also die Schuldenbremse bereits im laufenden Konjunkturzyklus ein. Das können andere Bundesländer nicht von sich behaupten. Wir haben Berlin gut vorbereitet auf schwächere Phasen, schließlich werden auch internationale Risiken größer. Wir haben hohe Investitionsmittel für die nächsten Jahre gesichert und können damit trotz Schuldenbremse Konjunkturimpulse setzen.

Geht der Aufwärtstrend auch 2019 so weiter? Welches Wirtschaftswachstum erwarten Sie?

Die Berliner Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs fort und schafft in einem überdurchschnittlichen Maße neue Arbeitsplätze. In der Hauptstadt behalten die Wachstumskräfte die Oberhand. Taktgeber ist der Branchenmix aus stark wachsenden Dienstleistungsbranchen und robustem Produzierenden Gewerbe. Ich rechne für das Jahr 2018 mit einem Wachstum von etwa 2,7 Prozent. Trotz internationaler Risiken erwarten wir für 2019 zurzeit 2,3 Prozent Wachstum. Damit liegen wir weiter über dem Bundesdurchschnitt. Jetzt gilt es, diesen Prozess zu verstetigen und die Weichen für eine mittel- und langfristig erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung zu stellen. (cr)

Gillette setzt weiterhin auf Berlin

Gut 820 Beschäftigte fertigen im Tempelhofer Werk Premium-Rasierer „Made in Berlin“ für den Konzern Procter & Gamble (P&G) ‒ und das wird auch so bleiben. Denn Gillette wird das Werk in Berlin erhalten.

Gillette in Berlin: Hightech aus der Hauptstadt hat Zukunft

Bereits seit mehr als 80 Jahren produziert Gillette in Berlin-Tempelhof. Nun waren Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, diese Woche eingeladen, einmal hinter die Kulissen der Produktionsstätte zu schauen.

Angelika Schöttler begrüßte die Entscheidung des Unternehmens, weiterhin in Tempelhof zu produzieren: „Ich bin stolz, dass wir im Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch zukünftig die Produktionsstätte für Gillette-Premiumprodukte haben werden. P&G ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen konstruktiv und erfolgreich an seiner Wettbewerbsfähigkeit arbeitet und in jeder Hinsicht fit ist für zukünftige Herausforderungen. Mich freut besonders, dass wir hier eine integrierte Strategie präsentiert bekommen haben, die auch Start-up-Kooperationen und die gezielte Ausbildung von Mitarbeiter_innen berücksichtigt.“

Weitere Investitionen von Gillette am Standort Berlin

Laut der Gewerkschaft IG Metall wird P&G in den nächsten Jahren etwa 40 Millionen Euro in das Werk in Tempelhof investieren. Darüber hinaus möchte Gillette die Zusammenarbeit mit Berliner Start-ups weiter verstärken. Mithilfe eines umfangreiches Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramms werden die Mitarbeiter darüber hinaus für die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen Veränderungen im Unternehmen fit gemacht.

„Berliner Start-up-Kooperationen und unser Ausbildungsprogramm Richtung Industrie 4.0 helfen uns dabei, diese Stärke und unsere Marktposition auszubauen – auch im verschärften Wettbewerb und im beschleunigten digitalen Wandel der industriellen Produktion. Gillette setzt auf Hightech in und aus Berlin“, erklärt Stefan Brünner, Werksleiter von Gillette in Berlin. Laut Gilette wird mehr als die Hälfte der weltweit ausgelieferten Premium-Rasierklingen von Gillette in Berlin hergestellt, was für die Expertise und die Leistungsstärke des Werks und seiner Mitarbeiter spricht. (aw)

Start-ups in Berlin: Warum sich Gründer eine andere Stadt suchen sollten

Die deutsche Hauptstadt liegt im internationalen Wettbewerb hinten. Andere Städte haben attraktivere Bedingungen für junge Unternehmen. Die Gründer von Start-ups in Berlin müssen auf Vorteile verzichten, die andere internationale Städte bieten, eine davon ist München.

Der Global Talent Competitiveness Index (GTCI) erhebt jährlich anhand von fünf Kategorien die Performance von 114 Städten und 125 Ländern. Aus den verrechneten Kennzahlen für Forschung, Internationalität, Attraktivität, Entwicklungschancen und die Bedingungen im Umfeld geht die US-amerikanische Hauptstadt Washington D.C. als Siegerin auf Stadtebene hervor, im internationalen Ländervergleich bietet die Schweiz die beste Ausgangslage für Gründer.

Das europäische Niveau ist hoch

Die besten Voraussetzungen für den globalen Wettbewerb um Talente finden sich größtenteils in Europa. Innerhalb der Top Ten landen außer Singapur und den USA (immerhin Platz zwei und drei) nur europäische Länder. Deutschland belegt den 14. Rang, musste sich 2018 allerdings noch mit dem 19. Platz zufrieden geben. Bei kleinen Volkswirtschaften mit hohem Einkommen sehen die Autoren ein gutes Klima. Kopenhagen, Oslo, Wien und Zürich vervollständigen hinter Washington die Top Fünf. München belegt Platz 20, Berlin erreicht nur Platz 32.

Die Hauptstadt hat nicht die besten Voraussetzungen für Talente

Ein genauer Blick auf die erhobenen Kennzahlen zeigt, dass sich die deutsche Konkurrentin München vor allem bei den Forschungsausgaben, dem wirtschaftliches Umfeld und dem Einkommensniveau profilieren kann. Auch die Sicherheitslage und die Flughafensituation sorgen für Pluspunkte für die bayerische Landeshauptstadt. In Sachen Bezahlbarkeit und Lebensqualität hat Berlin die Vorteile auf ihrer Seite, genauso sieht es mit der Ärztezahl und der Zahl der Studierenden aus.

Der größte Unterschied zwischen Berlin und der europäischen Spitzenreiterin Kopenhagen ist die Ansiedlung von intergouvernementalen Organisationen. Weitere deutliche Abweichungen finden sich bei der Reichweite von sozialen Netzwerken und dem wirtschaftlichen Umfeld. Einzig bei der Ausstattung mit Ärzten und der Bezahlbarkeit kann sich Berlin merkbar absetzen.

Start-up-Standort Berlin

Circa alle 20 Stunden wird ein neues Start-up in Berlin gegründet. 84 Prozent von ihnen werden von einem Team ins Leben gerufen. Die Hälfte der Berliner Start-ups ist mit sieben oder mehr Mitarbeitern dazu vergleichsweise groß.

Im vergangenen Jahr musste sich Berlin im deutschlandweiten Vergleich das erste Mal geschlagen geben.  Laut des Deutschen Start-up Monitors 2018 hat jedes fünfte Start-up seinen Sitz in NRW. In Berlin waren es nur rund 16 Prozent aller Start-ups.

Welche Bedingungen können für Start-ups in Berlin geschaffen werden?

In der Langzeitanalyse des GTCI zeigt sich, dass im Wettbewerb um Talente die Kluft größer wird. Städte haben die Möglichkeit, als Talent-Knotenpunkte zu fungieren. Auf kommunaler Ebene sehen die Autoren der Studie ein höheres Potential kurzfristig auf Trends zu reagieren. Für die Berliner Regierung und Verwaltung hat diese Beobachtung Appellcharakter.

Washingtons Spitzenreiterposition leiten sie von ihrer stabilen Wirtschaft, der dynamische Bevölkerung, der herausragenden Infrastruktur und Konnektivität ab. Die Kompetenz der Arbeitskräfte ist hoch, die Bildungsinstitutionen der Region hochkarätig. Viele Punkte davon erfüllt Berlin, zur Infrastruktur gehört allerdings mehr als die geplanten Modellversuche für 5G.

Die digitale Transformation verlangt nach unternehmerischer Innovation

Der Autor der Studie Felipe Monteiro betont die gewachsene Bedeutung von Innovation als Wirtschaftsfaktor: „Sämtliche Arten von Organisationen müssen unternehmerisches Talent anziehen, und zwar in einem Zeitalter, in dem Ökosysteme rund um den Globus durch die digitale Transformation radikal umgestaltet werden.“ (mw)

Start-up Monitor: Berlin macht junge Unternehmen stark!

Start-ups sind ein zunehmend ein wichtiger Baustein in  der deutschen Wirtschaftslandschaft. Trotz aller Unterschiede begegnen sie jedoch oft den gleichen bürokratischen Problemen wie Großkonzerne. Dem Deutschen Start-up Monitor vom Bundesverband Deutsche Start-ups e.V. und der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zufolge fordern ganze 73 Prozent der Gründer eine Reduktion komplexer Bürokratiestrukturen.

Neben unnötiger Bürokratie sehen sich die Start-ups auch mit Problemen im Personalbereich konfrontiert: Drei Viertel aller Gründer beklagen, es sei schwierig, Fachkräfte aus dem IT-Sektor zu rekrutieren. Dabei ist gerade dieser Bereich besonders wichtig, da Start-ups neue Technologien maßgeblich vorantreiben. So sieht sich eine Mehrheit von 60 Prozent der Befragten durch Künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Geschäftsmodell beeinflusst. „Damit sind Startups Träger von innovativen Technologien und nehmen eine Vorreiterrolle bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz ein. Um das Potenzial von KI für zukünftiges Wirtschaftswachstum zu realisieren, müssen bestehende Hürden abgebaut und KI aktiv gefördert werden“, fordert Tim Dümichen, Partner bei KPMG und Co-Founder von Smart Start, der Startup-Initiative von KPMG Deutschland.

Gründer sind glücklicher laut Start-up Monitor

Trotz der bestehenden Hürden und Probleme sind Gründer zufriedener als der deutsche Durchschnittsunternehmer. Laut Start-up Monitor gaben 49 Prozent der Gründer an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein – durchschnittlich sagen das nur 32 Prozent der Deutschen von sich. Und das, obwohl Gründer mit 56 Wochenstunden wesentlich mehr arbeiten als der durchschnittliche Bürger. „Gründer/-innen leisten enorm viel und sind gleichzeitig sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrem Leben. Um in Zukunft mehr mutige und risikobereite Menschen zum Gründen eines Start-ups zu bewegen, brauchen wir jetzt eine politische Agenda der Innovation, die eine Verbesserung des Kapitalangebots vorantreibt und die digitale Bildung forciert“, fordert Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Start-ups e.V.

Gerade im Bereich des Kapitalangebots liegen laut Start-up Monitor noch Verbesserungsmöglichkeiten. So beklagen rund 42 Prozent der befragten Start-ups, sie würden bei der Beschaffung von Kapitalmöglichkeiten nicht genügend unterstützt werden, was letztendlich das Wachstum hemme. Doch nun kommt Abhilfe von Seiten des Senats. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe veröffentlichte kürzlich eine Visualisierung der Standorte der Berliner Innovationslabs. Gerade Innovationslabs bieten Start-ups sowie Unternehmen die Möglichkeit zum Experimentieren und Testen. Ziel der Visualisierung ist es, Innovationslabs und Start-ups besser zu vernetzen und so die Gründer in der Entwicklung ihrer Start-ups zu unterstützen. Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe fasst zusammen: „Berlin steht für unternehmensnahe Forschung, hochinnovative Start-ups sowie vielen Innovationseinheiten mittelständischer und großer Unternehmen. Das machen wir sichtbar, damit sich die innovativsten Köpfe der Stadt leichter vernetzen können.“

Internationale Kontakte

Nicht nur innerhalb Berlins, auch international unterstützt der Senat Start-ups bei der Vernetzung mit anderen Innovatoren. Zu diesem Zweck reist in den kommenden Tagen eine Delegation deutscher Gründer und Entscheider zum StartUp AsiaBerlin nach Singapur und Jakatar.  „Ich freue mich, dass wir die deutsche Hauptstadt mit einer Start-up-Konferenz im Rahmen von StartUp AsiaBerlin in unserer Partnerstadt Jakarta präsentieren können. Mit dieser Initiative ergänzen wir die Asia-Pacific Week in Berlin und knüpfen nachhaltige Kontakte für unsere Start-ups in den Wachstumsregionen Asiens“, sagt Wirtschaftssenatorin Pop. Auch Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der weltweit agierenden Siemens AG, begrüßt die interkontinentale Zusammenarbeit: „Siemens hat selbst einmal als Start-up in einem Berliner Hinterhof angefangen. Und schon Werner von Siemens wusste, wie wichtig der Austausch zwischen Gründern, Industrie und Politik ist, um erfolgreich zu sein.“ (ke)

IFA⁺ Summit 2018: Visionäre und Entwickler stellen die Zukunft vor

Berlin ist eine Stadt der Innovationen. Als Start-up-Metropole Deutschlands macht sich die Stadt auch international zunehmend einen Namen. Diese Tendenz zeigt sich auch auf dem diesjährigen IFA⁺ Summit. Unter dem Motto „PLUGin-spiration 2024“ stellen internationale Entwickler, Forscher und Gründer aus verschiedenen Branchen ihre Vision der Zukunft vor. An Ideen, die für viele noch nach Science-Fiction klingen, wird hier schon aktiv gearbeitet.

„Der IFA⁺ Summit hat sich zum Think Tank der IFA entwickelt. Forschung trifft auf Visionen – hier werden die Debatten angestoßen, wie unsere Zukunft aussehen könnte“, schwärmt WE DO-Gründer und Geschäftsführer Gregor C. Blach. Bereits zum zweiten Mal in Folge organisiert die Kommunikations-Agentur WE DO die Convention.

IFA Summit als Teil der größten Elektro-Messe der Welt

Veranstalter des IFA⁺ Summit ist die Internationale Funkausstellung IFA. Sie findet vom 31. August bis zum 05. September statt und ist bekannt als eine der ältesten und größten Industriemessen weltweit. Jährlich stellen Entwickler die neusten Technologien aus den Bereichen der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik vor. Im vergangenen Jahr erreichten die Besucher- und Ausstellerzahlen ein neues Rekordniveau: 253.000 Besucher trafen auf 1805 Aussteller. Auch in diesem Jahr hoffen die Veranstalter auf weitere Rekordzahlen, denn die Messe ist bereits jetzt doppelt ausgebucht. „Es gibt keine Möglichkeit mehr, weitere Aussteller unterzubringen“, bestätigt IFA-Direktor Jens Heithecker. Sowohl das reguläre Ausstellungsgelände am Funkturm, als auch der ausschließlich für das Fachpublikum zugängliche Bereich der IFA, der Global Market am Gleisdreieck, sind vollkommen belegt. Die Veranstalter rechnen weiterhin mit mehr als 250.000 Besuchern.

Ergänzt wird die Messe durch sogenannte „Special Areas“, wie den Innovation-Hub IFA NEXT, der sich auf zukunftsweisenden Technologien, wie Virtual Reality (VR) oder künstliche Intelligenz (KI), fokussiert. Eingebettet in die „Special Area“ IFA NEXT findet dann vom 02. bis zum 03. September der IFA⁺ Summit  statt. Er ist allgemein als Treffpunkt für Visionäre bekannt. Wenig verwunderlich also, dass sich dieser Ruf im Programm der Convention widerspiegelt. Denn über zwei Tage verteilt beschäftigen sich die 50 Speaker mit vier Themenfeldern – Intelligence, Society, Interaction und Experience. Immer auf die Zukunft bezogen, versteht sich.

Internationale Referenten und abwechslungsreiches Programm

Mit über 500 Teilnehmern rechnen die Organisatoren des Events. Kein Wunder, denn das abwechslungsreiche Programm ist vielfältig, ebenso die internationalen Referenten. Eines haben die Referenten jedoch gemeinsam: Technologischer Fortschritt und alltägliches Leben schließen sich nicht zwingend aus. Vorträge wie „Assigned to Assist: Robots Are Not here to Take Your Job“ des Berliner Gründers Jens Lambers plädieren dafür, dass Mensch und Maschine durchaus vereinbar sind. Damit gehen Fragen nach innovativen Businessmodellen und der Verantwortung für die zukünftigen Entwicklungen einher. In all diesen Themenbereichen können sich die Teilnehmer der Convention durch Impulsvorträge, künstlerische Darbietungen sowie Workshops auf einem hohen Niveau weiterentwickeln. (ke)

Nyris: Berliner Start-up unter den 25 besten Deep-Tech Innovationen Europas

Gute Nachricht für Berlin: Das Start-up Nyris hat es in das Finale der europaweiten EIT Digital Challenge geschafft und zählt damit zu den 25 besten Deep Tech Innovationen Europas. Das Jungunternehmen setzte sich mit seiner auf künstlicher Intelligenz basierten Software in der Kategorie Digital Industry gegen zahlreiche Konkurrenten durch.

Der angesehene Digitalwettbewerb sucht zum fünften Mal in Folge nach den europäischen besten Deep-Tech Technologien. Deep-Tech steht für hochkomplexe Technologien, die auf wissenschaftlicher Forschung oder technischen Innovationen basieren und digitale Transformation befeuern. Star-tups in der Wachstumsphase – sogenannte Scaleups – konnten sich in fünf Kategorien bewerben.

Eine Software mithilfe künstlicher Intelligenz

Nyris tritt in der Kategorie Digital Industry an. Das 2015 gegründete Unternehmen hat eine Software entwickelt, die mithilfe künstlicher Intelligenz Objekte auf Bildern wiedererkennt. Diese „visuelle Suchmaschine“ ermöglicht es zum Beispiel, Produkte in einem Online-Store mithilfe eines Bildes anstelle von Text zu suchen. Das einzigartige Konzept liefert in den Bereichen 1D (Codes), 2D (print2web) und 3D (reale Produkte) sehr genaue Ergebnisse, die in weniger als einer Sekunde angezeigt werden. Die Lösung steht Kunden – z.B. aus Einzelhandel und Industrie – als Software-as-a-Service zur Verfügung.

„Wir haben die Scaleups sehr sorgfältig im Hinblick auf ihre Technologie, ein überzeugendes Geschäftsmodell und ein schnelles Wachstum ausgewählt“, sagt Dominik Krabbe, EIT Digital Challenge Lead. “Jetzt freuen wir uns, in der Endrunde noch mehr über Nyris zu erfahren.“

EIT Digital ruft zum dritten Mal den europaweiten Wettbewerb EIT Digital Challenge aus

Die Endrunde findet am 18. Oktober 2018 in Brüssel statt. Hier hat Nyris die Chance, sich vor einer international besetzen Expertenjury gegen vier andere europäische Scaleups in der Kategorie Digital Industry durchzusetzen. Dem Gewinner winkt ein Preis im Wert von 100.000 Euro. Dieser setzt sich zusammen aus einem vollen Jahr Wachstumsunterstützung durch den EIT Digital Accelerator im Wert von 50.000 und einem Preisgeld von 50.000 Euro. (red)

Foxtrail: Urbane Schnitzeljagd, Escape Game und Kieztrip

Berlin hat mehr als nur ein Stadtzentrum, viel mehr ist Berlin zusammengesetzt aus vielen Kiezen, die es zu entdecken gilt. Genau das unterscheidet Berlin von anderen europäischen Metropolen. Foxtrail ist ein neues Konzept, dieses Berlin mit anderen Augen zu sehen und die Stadt als Spielfeld zu erleben. Nur Teamwork, Geschicklichkeit und Cleverness führen ans Ziel. Erinnerungen an die Schnitzeljagd aus Kindertagen kommen in den Sinn, verbunden sind mit dem Gefühl von Escape Games sowie dem Entdecken von Berliner Kiezen.

Berlin zum abwechslungsreichen Spielfeld

Foxtrail hat sich in der Schweiz längst einen Namen gemacht und ist eine Idee, die in Berlin für Aufmerksamkeit sorgt und die Stadt erobern wird. „Gemeinsam sind wir stark.“ Getreu diesem Motto werden Menschen motiviert, die in einer Gruppe Spaß an der Spannung und am Lösen kniffeliger Rätsel haben.Ziel ist, der Fährte des Fuchses zu folgen. Denn dieser hat seine Spuren an verschiedensten Orten hinterlassen. Die Verfolger werden vor technische Aufgaben gestellt, müssen Rätsel lösen, Codes knacken und geheime Botschaften finden. Ganz nebenbei entdecken sie auch noch unbekannte Winkel einer vielleicht bereits bekannten Gegend.

Die Schnitzeljagd führt nicht ausschließlich entlang der bekannten Attraktionen, sondern zeigt auch die einzigartigen und unbekannten Winkel der Stadt. Sightseeing auf besondere Art“. Der Ursprung der sich jetzt über Europa ausbreitenden Foxtrails liegt in der Schweiz. Auf über 40 Routen machen sich 160.000 Teilnehmer auf die Suche.

Foxtrail – als Team ans Ziel

Gerade moderne Unternehmen nutzen vermehrt Teamevents, die mehr sind als nur ein Ausflug: Abteilungsübergreifende Gruppen meistern gemeinsam Herausforderungen – in hierarchiefreier Kommunikation treffen Menschen Entscheidungen, lösen komplexe Probleme und moderieren Diskussionen. Kurz: Agile Teamarbeit.

„Die eigene Stadt neu entdecken“, könnte ein Motto für Einheimische lauten. Denn was es alles zu entdecken gibt, bleibt den Augen im Alltag häufig verborgen. Durch das Spiel und die Suche der Hinweise werden alle Sinne geschärft und eine neue Perspektive eingenommen. Das Konzept kann ein abenteuerlicher Spaziergang, eine abwechslungsreiche Stadttour oder ein Unternehmensevent mit kniffeligen Herausforderungen sein. In jedem Fall ist Foxtrail ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. (bt)

Wie Superfood zur Mission wurde: Die Geschichte von Karl Karlo

Lebensmittel, die besonders nährstoffreich sind und außerdem eine positive Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben, liegen voll im Trend. Superfoods sind pflanzliche Lebensmittel, die von Natur aus hohe Gehalte an einzelnen Mikronährstoffen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen aufweisen.

Das Berliner Start-Up-Unternehmen Karl Karlo hat die „Energy Balls“ entwickelt, die über nur wenig Kalorien verfügen und dennoch Konzentrations- und Leistungsfähigkeit für einen längeren Zeitraum stärken.

Die beiden Gründer von Karl Karlo haben einen ungewöhnlichen Weg bis zur Entwicklung der „Energy Balls“ hinter sich. Malte Lorenz und Henrik Rackow kennen sich bereits seit ihrer Kindheit. Zuvor hatten sie jedoch einige Zeit keinen Kontakt, bis sie sich Jahre später zufällig in Berlin wiedertrafen. Die Firmen, bei denen sie angestellt waren, einem Venture Capital und eine Digitalagentur, hatten sich im selben Co-Working Space eingemietet, sodass die beiden sich ein Büro teilten. Anfang 2018 gründeten sie gemeinsam ihr Unternehmen Karl Karlo. Der Name „Karl Karlo“ stammt von Hans Carl von Carlowitz, dem Begründer der Nachhaltigkeitsidee. Nachhaltigkeit ist der Grundsatz, an den sich das Unternehmen auch in Zukunft halten will. Karl Karlo achtet darauf, seine Produkte umweltfreundlich herzustellen und möglichst wenig Aluminium für die Verpackungen zu verwenden. Weiterhin spendet das Start-up an soziale Organisationen, die sich unter anderem für den Umweltschutz einsetzen.

Vom Venture Capital und der Digitalbranche zum Superfood

Doch wie kamen die Gründer von ihren ursprünglichen Arbeitsplätzen zu diesen Energy-Snacks? Malte Lorenz erzählt: „Wir hatten häufig lange, anstrengende Arbeitstage, an denen wir immer wieder gute Snacks für zwischendurch gesucht haben.“ Doch den idealen Power-Snack für Zwischendurch haben sie nicht gefunden. So begannen sie im Dezember 2017 ihr eigenes Superfood zu entwickeln. Das Ziel: Ein Snack, der mit wenig Kalorien dennoch Energie für einen längeren Zeitraum liefert. Die Lösung war schnell gefunden: „Energy Balls“.

„Energy Balls“ sind kleine Bällchen, die aus herkömmlichen Superfoods bestehen. Datteln, Mandeln, Cashews oder auch Macadamia gehören beispielsweise zum Sortiment. Seit Anfang 2018 werden sie produziert und schon jetzt über Edeka vertrieben. Hilfreich dabei war, dass das Büro von Rackow und Lorenz im Edeka Co-Working Space untergebracht war. Dort besprachen sie bereits frühzeitig ihre Ideen mit den Kaufleuten, die ihnen später die Produkte in größeren Mengen abnehmen konnten.

 

Die Gründer Henrik Rackow und Malte Lorenz | Foto: Karl Karlo

Die Gründer Henrik Rackow und Malte Lorenz | Foto: Karl Karlo

 

Wachstumsmarkt Superfood

Schon frühzeitig erzielte das Start-up große Erfolge. Mit ihrem Superfood stiegen die Gründer in ein viel versprechendes Geschäft ein, denn der Snack-Markt wächst jährlich um acht Prozent. „Wir fanden den Markt sehr attraktiv“, erzählte Lorenz rückblickend auf die Geschäftsidee des Unternehmens. Auch auf einen möglichen Umschwung auf dem Markt ist Karl Karlo vorbereitet. Das Start-up wolle, laut Lorenz, sein Sortiment weiter vergrößern: „Wir haben bestimmte Punkte definiert, die für uns strategisch wichtig sind. Unsere Snacks müssen Bio-Qualität haben, ohne Zucker sein und unser Design muss konsequent sein.“

Zu finden sind die „Energy Balls“ bereits deutschlandweit in zahlreichen Edeka-Filialen. Karl Karlo werden ihre Produkte ab diesem Sommer auch im Bordmenü von Eurowings anbieten. Die Zusammenarbeit mit der Airline bietet die Möglichkeit, neben den Snacks auch die Mission von Karl Karlo weiter bekannt zu machen. Mittlerweile ist das Start-up Teil des Projekts „1% for the planet“. Jedes Unternehmen in diesem Netzwerk spendet mindestens einen Prozent des Umsatzes an soziale Einrichtungen. Die Organisation setzt sich dabei für Umweltschutz durch nachhaltiges Wirtschaften ein. Für die Gründer Lorenz und Rackow geht es schon lang nicht mehr nur um die Herstellung und Vermarktung von Energy-Snacks – Karl Karlo ist längst schon zu einer Mission geworden. (rl)

GründungsBONUS für Berliner Start-up – Unterstützung dank Förderfibel

Gute Nachrichten für Berliner Start-ups: Ab dem 01.07.2018 können sich die Jungunternehmer für den GründungsBONUS anmelden. Im Fokus stehen technologieorientierte, digitale und nachhaltige Gründungsvorhaben. Dank der neuen Förderfibel von der Senatsverwaltung, kann künftig ein Antrag auf Förderprogramme gestellt werden. Ein Kostenzuschuss für innovative Gründungen in Berlin beläuft sich auf bis zu 50.000 Euro für das erste Jahr.

IBB Business Team führt GründungsBONUS für Berliner Unternehmen durch

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat die IBB Business Team GmbH, ein Tochterunternehmen der Investitionsbank (IBB), mit der Ausführung des GründungsBONUS Programms beauftragt.

„Mit dem GründungsBONUS leisten wir einen elementaren Beitrag zur Förderung innovativer Gründungen in Berlin. Denn meist haben die Köpfe hinter den Geschäftsmodellen geniale Ideen aber kaum Eigenkapital, um diese zu realisieren. Hier setzt der GründungsBONUS an und wird Berlin einen enormen Schub an Innovationskraft bescheren“, so Andreas Bißendorf, Geschäftsführer der IBB Business Team GmbH.

Ramona Pop über GründungsBONUS

Auch Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, findet lobende Worte für den GründungsBONUS: „Deutschlandweit geht die Gründungsintensität zurück, in Berlin steigt sie weiter an, das ist erfreulich. Mit dem Förderprogramm GründungsBONUS erweitern wir das Angebot und unterstützen die innovativen Existenzgründerinnen und Existenzgründer beim Aufbau eines eigenen Geschäfts.“ Weiterhin erklärt sie: „Damit soll deren nachhaltiges Wachstum sichergestellt und vor allem die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Berlin erhöht und positive Effekte für Einkommen und Beschäftigung generiert werden.“

Wer kann sich alles für den GründungsBONUS anmelden?

Angeboten wird der GründungsBONUS für alle Gründer, Freiberufler sowie Kleinstunternehmen, die ihren Sitz in Berlin haben. Zudem darf die Gründung nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Ziel des Programms ist es, Existenzgründungen und Start-ups bei der Umsetzung, Entwicklung und Marktetablierung innovativer Produkte und Dienstleistungen finanziell zu unterstützen. Bis zu 50 Prozent Kostenzuschuss ‒ in Form einer initialen Gründungsfinanzierung ‒ wird den Unternehmensgründern hierfür bewilligt. Für jede Existenzgründung werden maximal 50.000 Euro als Förderung zur Verfügung gestellt. (ls)

 

Veranstaltungen

Lean Innovation

Die Digitalisierung von Produkten und die Transformation zu Services beschleunigt zunehmend auch die Innovationszyklen im Bereich der zugrundeliegenden Geschäftsmodelle. Die rapide sinkenden initialen Kosten für die Infrastruktur einer digitalen Wertschöpfung schafft den idealen Rahmen für Start-ups, bestehende Geschäftsmodelle durch Innovationen aus den Angeln zu heben. Nicht nur Startups aus dem Silicon Valley stellen damit ernstzunehmende Konkurrenten für etablierte Organisationen dar. Deren Erfolg basiert nicht allein auf digitaler Produkt- und Service-Innovation sondern auch im Schaffen innovativer Geschäftsmodelle. Innovatives Design von Geschäftsmodellen wird zu einer Kernkompetenz eines jeden Innovationsteams.

Mit Business Model Innovation und Lean Start-up hat das agile Mindset Einzug in die Unternehmensstrategie gehalten. Um sich vor der digitalen Disruption ihrer Geschäftsmodelle zu schützen, adaptieren etablierte Unternehmen die Innovationsmethode Lean Startup und Business Model Innovation für ihre Innovationsprojekte. Visuelles Design und Management von Ideen, agiles iteratives Prototyping und Testen von neuen Geschäftsmodellen mit Design Thinking und Lean Startup gehört mittlerweile zum Status Quo eines jeden Startups. Von dieser Praxis und Arbeitskultur können Innovationsvorhaben in größeren Unternehmen viel lernen.

Zweck des Seminars ist es, den Teilnehmern einen Einblick in die Werkzeuge, den Prozess und die Innovationskultur von Start-ups zu vermitteln. Das Seminar richtet sich an Innovations-Manager und Führungskräfte, die ihren Unternehmen helfen, auf die digitale Disruption mit eigenen Innovationen zu reagieren. Ein Schwerpunkt des Seminars ist Innovation mit den Mitteln der Business Model Innovation und Lean Start-up im Kontext großer Unternehmen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Lean Innovation

Die Digitalisierung von Produkten und die Transformation zu Services beschleunigt zunehmend auch die Innovationszyklen im Bereich der zugrundeliegenden Geschäftsmodelle. Die rapide sinkenden initialen Kosten für die Infrastruktur einer digitalen Wertschöpfung schafft den idealen Rahmen für Start-ups, bestehende Geschäftsmodelle durch Innovationen aus den Angeln zu heben. Nicht nur Startups aus dem Silicon Valley stellen damit ernstzunehmende Konkurrenten für etablierte Organisationen dar. Deren Erfolg basiert nicht allein auf digitaler Produkt- und Service-Innovation sondern auch im Schaffen innovativer Geschäftsmodelle. Innovatives Design von Geschäftsmodellen wird zu einer Kernkompetenz eines jeden Innovationsteams.

Mit Business Model Innovation und Lean Start-up hat das agile Mindset Einzug in die Unternehmensstrategie gehalten. Um sich vor der digitalen Disruption ihrer Geschäftsmodelle zu schützen, adaptieren etablierte Unternehmen die Innovationsmethode Lean Startup und Business Model Innovation für ihre Innovationsprojekte. Visuelles Design und Management von Ideen, agiles iteratives Prototyping und Testen von neuen Geschäftsmodellen mit Design Thinking und Lean Startup gehört mittlerweile zum Status Quo eines jeden Startups. Von dieser Praxis und Arbeitskultur können Innovationsvorhaben in größeren Unternehmen viel lernen.

Zweck des Seminars ist es, den Teilnehmern einen Einblick in die Werkzeuge, den Prozess und die Innovationskultur von Start-ups zu vermitteln. Das Seminar richtet sich an Innovations-Manager und Führungskräfte, die ihren Unternehmen helfen, auf die digitale Disruption mit eigenen Innovationen zu reagieren. Ein Schwerpunkt des Seminars ist Innovation mit den Mitteln der Business Model Innovation und Lean Start-up im Kontext großer Unternehmen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)