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Senat verwirft Umbau von Olympiastadion in reines Fußballstadion

Die Leichtathletik-EM hat gezeigt, dass große Sportveranstaltungen nach wie vor Menschenmassen ins Olympiastadion locken können. Allerdings ist die Zukunft des Stadions ungewiss. Ankermieter Hertha BSC wünscht sich ein reines Fußballstadion, doch der Senat erteilt dem Umbau eine Absage.

Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hält einen Umbau des Olympiastadions für „ziemlich ausgeschlossen“. Da das Land Berlin Eigentümer des Stadions ist, müsste der Umbau aus der Landeskasse finanziert werden. Damit verwirft der Senator seinen eigenen Vorschlag. „200 Millionen Euro Steuergelder einzusetzen und Hauptnutzer Hertha BSC sagt hinterher, so wolle er es nicht, ist ganz schön viel Geld. Das halte ich für ausgeschlossen“, erklärte der Sportsenator gegenüber dem rbb. Im Rahmen eines Umbaus wären LED-Leinwände angebracht, und die Tribünen näher an das Spielfeld geführt worden. Der Senat schlägt lediglich eine Modernisierung des Stadions vor, da nichtsdestotrotz die „Vorzugsvariante des Landes Berlin ist, dass Hertha weiter im Olympiastadion spielt.“

Hertha plant ein neues Stadion im Olympiapark

Hertha plant hingegen, angrenzend an das Olympiastadion ein neues Stadion zu errichten. Den Neubau würde der Verein privat finanzieren. Als Grund für die Abkehr vom Olympiastadion nannte der Fußballclub die Größe des Stadions. Es sei nie vollkommen gefüllt, weshalb bei den Spielen keine richtige Stimmung aufkomme. Daher soll das neue Stadion nur noch 55.000 Zuschauer fassen. Im Vergleich dazu – das Olympiastadion fasst knapp 75.000 Zuschauer. Den vom Senat vorgeschlagenen Umbau des Olympiastadions sieht auch der Verein als problematisch an. „Wir glauben nicht, dass es möglich ist, durch einen Umbau eine solche Atmosphäre herzustellen, wie wir sie brauchen. Das Olympiastadion kann man nicht steiler und kompakter bekommen“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz dem Tagesspiegel gegenüber.

Momentan stehen einem Neubau jedoch einige Hindernisse im Weg. Das Land müsste Hertha die neue Fläche im Olympiapark überlassen. Zudem müsste die Infrastruktur ausgebaut werden. Das neue Stadion soll an den U-Bahnhof Ruhleben angebunden sein. Straßen müssten ausgebaut werden und neue Parkplätze entstehen. Außerdem spielen sowohl die Interessen der Anwohner aus Charlottenburg-Wilmersdorf, ebenso wie der Lärmschutz im Planungsprozess eine weitere Rolle.

Was wird ohne Hertha aus dem Olympiastadion?

Der Mietvertrag von Hertha BSC läuft 2025 aus. Die große Frage ist, was danach mit dem Olympiastadion geschieht. Ohne den Hauptmieter droht das Stadion die meiste Zeit des Jahres leer zu stehen. Das würde millionenschwere Verluste für das Land Berlin bedeuten. Aus diesem Grund versuchte der Senat, den Verein von einem Verbleib im Stadion zu überzeugen. Oder im Falle eines Neubaus zumindest einen Kompromiss auszuhandeln. Eine Möglichkeit wäre es, besucherstarke Spiele, wie Hertha gegen München, weiterhin im Olympiastadion auszutragen. Außerdem müsste der Verein eine Konkurrenzausschlussklausel unterschreiben, um dem Olympiastadion keine Gewinne abzuwerben.

Politisch wird ein Verbleib Herthas im Stadion von der FDP unterstützt. Stefan Förster, sportpolitischer Sprecher der FDP im Abgeordnetenhaus, plädiert dafür, alles beim Alten zu belassen. Er forderte provokativ, der Verein solle doch durch besseren Fußball und günstigere Konditionen Zuschauer ins Stadion locken. Allerdings steht die FDP mit diesem Vorschlag alleine dar, denn nicht nur die Parteien, auch Hertha BSC zeigte sich wenig begeistert. Die Koalition gab an, beide Möglichkeiten prüfen zu wollen, und sich nachfolgend festzulegen. Die CDU hingegen steht einem Neubau offen gegenüber.

Ist eine Entscheidung in Sicht?

Zurzeit sieht es nicht danach aus, als würden sich die Parteien bald einigen. Hertha hofft auf eine Entscheidung zugunsten seiner favorisierten Lösung, um zeitnah mit dem Neubau beginnen zu können. Auch der Sportausschuss des Abgeordnetenhauses plädiert für eine zügige Entscheidung. „Wir sollten möglichst noch in diesem Jahr, spätestens aber Anfang 2019 eine Entscheidung treffen, ob Hertha ein neues Fußballstadion bauen kann. Alles andere wäre unfair gegenüber dem Verein“, heißt es von Karin Halsch, Vorsitzende des Sportausschusses. Immerhin scheinen die Fronten sich in diesem Punkt einig zu sein. (ke)

Leichtathletik-EM: Auftakt für Spitzensport in Berlin

Nachdem die European Championships bereits am 02. August begonnen haben, startet nun auch die Leichtathletik-EM als Teil des Sportwettbewerbs in Berlin. Bis zum 12. August werden sich die Athleten in 23 Disziplinen messen. Die Qualifikationsrunden werden viermal vormittags und die Finalrunden an sechs Abenden ausgetragen. Die Austragungsorte sind neben dem Olympia Stadion auch der Breitscheidplatz in der City-West, wo die sogenannte „Europäische Meile“, inklusive der Generali Arena, errichtet wurde.

Die „Europäische Meile“ verfolgt ein neuartiges Konzept, das vorsieht die Wettkämpfe aus dem Olympiastadion in die Innenstadt zu bringen. Auf der Bühne, vor der rund 3.000 Zuschauer Platz finden, ist ein umfassendes Entertainment-Programm geplant. Täglich gibt es ab 13 Uhr verschiedene Shows, ab 22 Uhr findet eine „Golden Hour“ statt, während der sich Besucher über Live-Musik freuen können. Doch das Entertainment-Programm soll auch wichtige Gesundheitsthemen vermitteln – der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) veranstaltet auf der Bühne und in Mitmach-Zelten Thementage zu gesundheitlichen Bereichen wie „Stress“, „Laufen“ oder „das richtige Sitzen“. Die Zuschauer können sich zudem auf emotionale Momente gefasst machen, denn auf der Bühne finden die 38 Siegerehrungen statt. Zusätzlich werden die Wettkämpfe aus dem Olympiastadion auf drei Screens live und kostenlos übertragen. Erkennbar ist die „Europäische Meile“ schon von weitem durch den 50-Meter hohen Glockenturm der Gedächtniskirche, der in den orange-blauen Farben der European Championships verhüllt wurde.

Wirtschaftsfaktor Sport: Großveranstaltungen bringen nicht nur Zuschauer in Höchststimmung

Laut einer Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) stärken Sportevents die Berliner Wirtschaft nachhaltig um mehr als eine halbe Milliarde Euro. Ein Teil dieser Summe setze sich aus den Ausgaben von Besuchern dieser Events zusammen, so Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB. „Dazu kommen die staatliche Sportförderung und die Investitionen in Sportstätten in Höhe von 203 Mio. Euro, die ebenfalls positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung Berlins beitragen.“ Neben der Leichtathletik-EM finden dieses Jahr weitere sportliche Großereignisse wie der Berlin-Marathon (15./16. September), das Internationale Stadionfest (ISTAF, 02. September) und eine Runde des Bahnrad-Weltcups (30. November – 2. Dezember) in Berlin statt. Außerdem folgt auf die Leichtathletik-EM die Para-EM, die vom 20.-26. August in Berlin stattfinden wird.

Berlins Sportwirtschaft umfasst knapp 2.000 Unternehmen und erwirtschaftete im Jahr 2015 eine Milliarde Euro. Damit liegen die Umsätze der Sportwirtschaft deutlich vor denen der Berliner Finanzwirtschaft (650 Mio. Euro). Im Vergleich mit anderen großen deutschen Städten hat die Hauptstadt die Nase vorn, Sportumsätze stiegen um 30 Prozent, so die Studie weiter. In der Stadt zählt die Sportbranche insgesamt 13.000 Mitarbeiter, das entspricht 0,9 Prozent aller Beschäftigten. Damit ist die Branche ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landes. Der Spitzensport fungiert hierbei als Impulsgeber, dem der Breitensport folgt.

Sterne am Berliner Leichtathletik-Himmel

Die EM bietet einigen Berliner Star-Athleten eine Bühne. Im Diskus-Werfen treten die Brüder Robert und Christopher Harting (SCC Berlin) an. Beide sind Olympiasieger (2012 und 2016), jedoch wird es für Robert Harting der letzte internationale Wettkampf sein. Zudem tritt der EM-Vize von 2014, Lucas Jakubczyk (SCC Berlin), dieses Jahr in gleich zwei Kategorien an: 100-Meter-Sprint und 4×100-Meter-Staffel. Johannes Motschmann, vom LG Nord Berlin, wird sein Können beim 3.000-Meter-Hindernis-Lauf unter Beweis stellen.

Bei den Frauen geht Lisa-Marie Kwayie, vom Neuköllner SF, im 100-Meter-Sprint an den Start. Außerdem kann man sich auf Svea Kohlbrück (SCC Berlin) und Karolina Pahlitzsch (SV Preußen Berlin) bei der 4×400-Meter-Staffel freuen. Caterina Granz (LG Nord Berlin), Gold-Gewinnerin der Cross-WM der Studenten, geht im 1.500-Meter-Lauf an den Start. In der Disziplin 20-Kilometer-Gehen wird Emilia Lehmeyer (Polizei SV Berlin), Deutsche Meisterin von 2017 und 2018, auf der Strecke zu sehen sein. Allen Athleten soll Berlino, das offizielle Maskottchen der EM, das durch die enge Freundschaft zu Weltrekordhalter Usain Bolt bei der WM 2009 bekannt wurde, Glück bringen. (ke)

Der Sommer ist eine ideale Zeit für Public Relations

Aktuell strahlt die Sonne, es ist warm, es ist Sommer – und Fußballweltmeisterschaft! Tausende Fans finden sich draußen zusammen beim Public Viewing und widmen sich der Videoleinwand und den Menschen neben sich. Doch nicht nur das, sie widmen sich auch ihren Smartphones und damit den sozialen Medien. Laut dem Statistischen Jahrbuch 2017 werden diese mit Abstand als am häufigsten verwendeten Geräte (nach Tablets und anderen Geräten) für den mobilen Internet-Empfang genutzt.

Dabei spielen die sozialen Netzwerke, allen voran facebook, eine große Rolle und stellen nach dem Empfangen und Versenden von E-Mails sowie der Suche nach Informationen und Dienstleistungen die vierthäufigste Nutzungskategorie des Internets zu privaten Zwecken dar – und das mobil! Die Menschen sind unterwegs und wollen überall und jederzeit zahlreiche, neue und interessante Informationen erhalten und versenden, sich vernetzen und kommunizieren, mit anderen Menschen, und darunter nicht nur Fußballfans, sondern auch potentielle Kunden!

Kommunikation muss altersspezifisch gedacht werden

Gerade jetzt im Sommer können Unternehmen im Bereich der Public Relations davon profitieren, dass sich das Web 2.0 mit dem Aufkommen und der Nutzung privater Communities wachsender Beliebtheit erfreut, besonders bei Menschen mittleren Alters, aber auch bei jüngeren Menschen zwischen 20 und 29 Jahren, ebenso in der Gruppe der sogenannten Silversurfer als Internetnutzer über 60 Jahren.

Inzwischen sprechen wir auch von einem Web 3.0, das Informationen nach ihrer Bedeutung bewertet und verknüpft und bewegen uns in einer Entwicklung hin zu einem Web 4.0, das sich stärker mit der Vernetzung und Kommunikation zwischen Menschen und Unternehmen ausrichtet, unter Nutzung der sich stetig weiter entwickelnden Technik.

Die richtigen Formate müssen gefunden werden – auch im Sommer

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre Kunden im Rahmen der Public Relations, als öffentliche Außendarstellung, dort abholen können und sollten, wo sich diese aufhalten: mobil unterwegs im Internet. So muss Kommunikation in der Digitalisierung, die alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche berührt, neu und vor allem mobil gedacht werden. Es gilt, in der Kommunikation mit Kunden die jeweils richtigen mobilen Formate zu finden, um alle Zielgruppen zu erreichen.

Ob es um das Versenden von Newslettern geht oder darum, an den Kundenbedürfnissen orientierte Informationen auf den jeweiligen Webseiten der Unternehmen zu veröffentlichen, datenschutzrechtliche Bestimmungen müssen beachtet werden. In der Informationsversendung und auch der Verarbeitung von Kundendaten ist unbedingt die seit dem 25.05.2018 in Kraft getretene neue europaweit einheitliche Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu berücksichtigen, um auch in der aktiven Kommunikation mit Kunden den Schutz privater und personenbezogener Daten zu wahren. (bt)

Auszeichnung von Spitzensportlern: Berlins CHAMPIONS 2017 Gala

Mit über 2.000 Gästen wurden am Wochenende im Hotel Estrel Berlins CHAMPIONS 2017 ausgezeichnet. Jedes Jahr küren Berlinerinnen und Berliner gemeinsam mit den Hauptstadtmedien die Sportler und Sportmannschaften des Jahres. Das diesjährige Motto war „Leichtathletik-EM Berlin 2018“. Die prestigeträchtigen Auszeichnungen werden von den Sponsoren der Gala, u.a. in diesem Jahr der neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der SPIELBANK BERLIN, Christiane Brümmer; an Berliner Sportler vergeben. Es war bereits die 39. Wahl der Berliner Sportler des Jahres.

Christiane Brümmer verleiht den Preis an Robert Harting (Leichtathletik)auf der Berlins CHAMPIONS Gala 2017 |Foto: Camera4

Pechstein wird zum zum achten Mal Berlins CHAMPIONS 2017

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein wurde bereits zum achten Mal als Berlins Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Das schaffte noch kein Berliner Sportler vor ihr. Mit neun Medaillen, davon fünf goldenen, ist die schnelle Berlinerin zudem auch die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin aller Zeiten. Per Videobotschaft bedankte sich Pechstein, die gerade für ihre siebten Olympischen Winterspiele in den USA trainiert.

Wassersportler Hausding triumphiert

Auch der Berliner Wasserspringer Patrick Hausding triumphierte bei der diesjährigen CHAMPIONS-Wahl. Bereits 2010 wurde der Sportler ausgezeichnet und zeigt sich begeistert über seinen zweiten Sieg. „Ich freue mich riesig, dass mich die Berlinerinnen und Berliner und die Sportjournalisten zum Sportler des Jahres gewählt haben. Das ist ein wirklich toller Jahresabschluss. Mit der Gala beginnt heute die Genussphase des Jahres“, so Hausding. Bei der WM in Budapest gewann der Berliner in diesem Jahr Silber vom Drei-Meter-Brett. Außerdem erreichte er zusammen mit Sascha Klein beim Turmspringen Bronze.

BERLIN RECYCLING Volleys zur Berliner Mannschaft des Jahres gekürt

Wie im Vorjahr wurden die BERLIN RECYCLING Volleys zur Berliner Mannschaft des Jahres gekürt. Sportliche Höhepunkte waren in diesem Jahr die Titelverteidigung in der Meisterschaft und der sensationelle Einzug ins Final Four der Champions League. „In einer Sportstadt wie Berlin zwei Mal in Folge diese Auszeichnung zu bekommen, ist eine riesen Ehre für uns“, sagte Volleys-Kapitän Robert Kromm.

Manager Hanning erhält auch in diesem Jahr die Auszeichnung

Bob Hanning stand in diesem Jahr zum dritten Mal ganz oben auf dem CHAMPIONS-Treppchen. Bereits 2007 und 2008 wurde Hanning von den Berlinerinnen und Berlinern für seine Arbeit – Manager und Trainer – ausgezeichnet. Als Füchse-Geschäftsführer steht er wie kein anderer für den Aufschwung des Handballs in der Sportmetropole. Gleichzeitig trainiert Hanning noch höchstpersönlich die A-Jugend der Füchse. „Der Preis ist etwas ganz besonderes, weil man sowohl von den Berlinerinnen und Berlinern als auch von den Journalisten gewählt wurde“, so Hanning.

SPIELBANK BERLIN verleiht den Richthofen-Solidaritätspreis

Auf Initiative der Novomatic AG und der Spielbank Berlin wurde Eduard „Eddy“ Gutknecht mit dem Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde auf der CHAMPIONS-Bühne von Eduard Gutknechts Frau Julia entgegengenommen. Zahlreiche Gäste spendeten zudem per SMS je zehn Euro. Doch dabei blieb es nicht. Als Erster betrat Sport-Unternehmer Detlef Müller die CHAMPIONS-Bühne und sagte spontan 1.000 Euro zu. Ihm folgte Kaweh Niroomand.  Der Geschäftsführer der BR Volleys will 25.000 Euro spenden! Die SPIELBANK BERLIN gab weitere 5.000 Euro, ebenso der Landessportbund Berlin. ASS Athletic Sport Sponsoring legte 2.500 Euro drauf. Bis Sonntagmorgen kamen so 51.000 Euro für Familie Gutknecht zusammen!

Berlins CHAMPIONS 2017

Insgesamt standen je zehn Sportlerinnen, Mannschaften und Trainer/Manager sowie elf Sportler zur Wahl. Sowohl die Fachjury als auch das Publikum entschieden über ihre Favoriten. Neben der SPIELBANK BERLIN waren auch LOTTO Berlin, die AOK Gesundheitskasse, die Deutsche Kreditbank AG (DKB), das Estrel Berlin, Berlin Leichtathletik-EM 2018 GmbH und die Initiative Sportmetropole Berlin Sponsoren der Berlins CHAMPIONS 2017 Gala. (red)

Interview mit den Gründern von MÖVE

BERLINboxx war zu Gast bei der Möve Bikes Releaseparty. Im Panorama37 des Park Inn am Berliner Alexanderplatz wurde nach vier spannenden Jahren der Entwicklung und Planung der cyfly-Antrieb der wiederbelebten Marke MÖVE vorgestellt. Das Besondere an cyfly: Dieser völlig neuartige Fahrradantrieb sorgt für mehr Effizienz und Spaß beim Radfahren. Im Rahmen dieser Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, die Gründer Tobias Spröte sowie Marcus Rochlitzer und den Vertriebsleiter Frank Siegmund zu interviewen.


BERLINboxx: Warum haben Sie sich Berlin als Location für ihre Release-Party ausgesucht?

Berlin ist einfach „The Place To Be“. Natürlich ist Berlin nicht nur unsere Bundeshauptstadt, sondern zudem auch die ultimative Lifestyle-Hauptstadt.“

Heute stellen Sie ja das MÖVE franklin mit dem neuartigen und patentierten cyfly-Antrieb vor. Wie kam es zu dieser einzigartigen Idee?

„Wir drei sind alle sportlich aktiv und immer auf Innovationen aus. Die Idee kam uns aber erst, als ein älterer Herr auf uns mit seiner Idee zugekommen ist: Er hatte ein Holzfahrrad mit einer leichteren Gangschaltung gebaut. Dies haben wir als Basis für den cyfly-Prototypen verwendet. Als wir unser Produkt entwickelt haben, sind wir los und haben uns selbst promotet und Investoren gesucht. Dann waren wir Teil des „German-Accelerator-Programs“ im Silicon Valley. Dort haben wir alles gelernt, was für ein Start-up wichtig ist.“

Wie viele Leute zählen Sie zu Ihrem Team?

„Wir haben interne sowie externe Mitarbeiter. Insgesamt sind knapp 20 Leute Teil unseres Teams. An dem Bike speziell arbeiten 6 Personen. Jeder bei uns hat sein Spezialgebiet: egal ob Maschinenbau, Vetrieb oder Marketing. Bei uns ist alles dabei.

Wen würden Sie als Ihre Zielgruppe bezeichnen?

Im Augenblick verkaufen wir unsere Bikes ausschließlich in Deutschland. In Zukunft wollen wir uns aber auch in der DACH-Region fokussieren. Zu unserer Zielgruppe zählen Young Professionals, also die jüngere Generation mit einem akademischen Abschluss, die sehr viel Wert auf hochwertige Lifestyle-Produkte legt, aber auch liberale Intellektuelle und die etablierte ältere Gesellschaft, die sich gerne bewegt, ein gutes Einkommen hat und auf der Suche nach einem unterstützenden Rad mit hoher Qualität ist.“

Was wäre denn ihr Wunschszenario? Wo sehen Sie Ihre Firma in 10 Jahren?

„Wir möchten eine Premiummarke mit hohem Kundenkontakt bleiben. Die Meinung unserer Kunden steht für uns an oberster Stelle. Zudem wollen wir uns als „coole“ Firma etablieren, bei der es Spaß macht zu arbeiten. Wir möchten ebenso wie VW oder Audi ein Lebensgefühl vermitteln. Nichtsdestotrotz möchten wir eher eine ausgewählte Klientel ansprechen, anstatt die breite Masse. Des Weiteren möchten wir natürlich weitere Modellgruppen entwickeln und eventuell sogar noch Nebenprodukte zu unseren Fahrrädern.“

Was würden Sie denn anderen Gründern raten, die ähnlich wie sie ein neues Produkt vermarkten möchten?

Jedem zuhören, aber seine eigenen Schlüsse ziehen. Es gibt unendlich viele Berater da draußen mit viel Erfahrung. Erfahrung und Hilfe von außen sind natürlich wichtig und man kann sich einiges abgucken, aber wenn man sein eigenes Produkt auf den Markt bringen will so muss man sich ein eigenes Konzept überlegen.“ (mg)

AFP-Team erfolrgeich in Redefin, Groß-Zimmern und Krumke

Das Springreiterteam des Berliner Unternehmers Andreas Fettchenhauer war auch am vergangenen Wochenende bei mehreren Turnieren am Start.

Thomas Kleis und Philipp Makowei waren bei der Hallenlandesmeisterschaft Redefin und sammelten mehrere Schleifen.

Schon am ersten Wettkampftag legte Thomas Kleis gut los. In einer Springpferdeprüfung Kl.A** wurde er auf Clavinius KH Zweiter der 2. Abteilung. Teamkollege Philipp Makowei wurde auf Donna Lottchen Vierter der 2. Abteilung. In einer Springpferdeprüfung Kl.L schaffte es Thomas Kleis aufs Treppchen und sicherte sich auf Walter 84 den 3. Rang. Philipp Makowei wurde in derselben Prüfung 6. der ersten Abteilung auf Caressina sowie 7. der zweiten Abteilung auf Catonka.

Am Folgetag wurde Kleis auf AFP’s Quick Vainqueur in einer Springprüfung Kl.M** 10. der zweiten Abteilung. Noch besser lief es für den Gadebuscher in einer Springprüfung Kl.S*, in der er nach einem fehlerfreien Ritt den ersten Platz auf AFP’s Questa Vittoria machte. Mit Silberpfeil M wurde er nach einem ebenfalls fehlerfreien Ritt 10. Auch Philipp Makowei konnte an diesem Wettkampftag Erfolge verbuchen. In einer Springprüfung Kl.M* wurde er nach einem fehlerfreien Ritt Vierter auf Stalypso`s Billy Jean M sowie Sechster auf Cortina Carlucci M – ebenfalls nach einem fehlerfreien Ritt. Noch besser lief es im Anschluss bei einer Springprüfung Kl.S*, in der Makowei auf Wallach Chivas Regal Zweiter wurde. Dasselbe Ergebnis erreichte das Duo im Anschluss bei einer weiteren Springprüfung Kl.S*.

Das Highlight wartete dann am letzten Wettkampftag! Beim Großen Preis, einer Springprüfung Kl. S mit Stechen wurde Kleis auf seiner Stute Fortune 17 nach einem fehlerfreien Ritt und einer Zeit von 38.44 Sekunden Zweiter. Philipp Makowei absolvierte den Parcour ebenfalls fehlerfrei und wurde auf Chelsea 96 Vierter.

Währenddessen war AFP-Amazone Amke Stroman beim Festival der Springreiter im hessischen Groß Zimmern. In einer Springprüfung Kl. M* blieb sie mit ihrer Stute Never Again fehlerfrei und wurde 7. Ein weiteres Mal platzierte sie sich in dieser Prüfung in den Top 15 auf Stute Carinja und wurde 12. In einer weiteren Springprüfung Kl. M* glänzte die Amazone erneut: Mit ihrer Stute Evita blieb sie fehlerfrei und wurde Erste der 2. Abteilung. Zuvor war sie bereits in der 1. Abteilung der Prüfung auf Wallach Fred Feuerstein fehlerfrei geblieben und belegte mit ihm Platz 3.

Charlotte Höing vertrat das AFP-Team beim Reitturnier im sachsen-anhaltinischen Krumke. In einer Springprüfung Kl. A** ritt sie auf der Stute Candida BS Z fehlerfrei und wurde Fünfte der 2. Abteilung.

 

Andreas Fettchenhauer: „Auch dieses Wochenende hat das AFP-Team wieder bei drei Turnieren glänzen können. Alle haben wieder sehr gute Leistungen gezeigt. Ich bin stolz auf mein Team!“

AFP-Team gleich dreifach erfolgreich

Das Springreiterteam des Berliner Unternehmers Andreas Fettchenhauer war am ersten Märzwochenende gleich auf drei Turnieren vertreten.

AFP-Amazone Amke Stroman war beim „Reitturnier Ziegenhain 2017“ in hessischen Schwalmstadt dabei und brillierte: In einer Springpferdeprüfung Kl. A* siegte sie auf Girl Power 2 souverän mit einer Wertnote von 8,80. Außerdem belegte sie auf Guess 7 den dritten Rang sowie auf Galahad 27 den vierten Platz. Auch in einer Springpferdeprüfung Kl. L glänzte sie: Platz 2 und 3 auf den Hengsten Goodwin 14 und Grande 186. Direkt dahinter platzierte sie sich noch einmal auf Stute Girl Power 2.

Beim 7. Hallen-Reitturnier Münchehofe im brandenburgischen Hoppegarten belegte Quirin Stegmann in einer Springprüfung Kl. M* mit Stechen nach zwei fehlerfreien Ritten Platz 3 auf Chalano D. Teamkollegin Carlotta Fettchenhauer wurde auf Erasmus 26. in einer Springprüfung Kl. A**.

Nachwuchsamazone Charlotte Höing war derweil beim Reitturnier Prussendorf 2017 in Sachsen-Anhalt am Start. In einer Springprüfung Kl. M* auf Zeit wurde sie auf Bajala 19. In einer Springprüfung Kl. M* belegte sie mit der Stute Rang 15. In einer Springprüfung Kl. M** mit Stechen schaffte es das Duo in die Top 10 und sicherte sich den 8. Platz.

Team-Chef Andreas Fettchenhauer: „Dieses Wochenende hat nicht nur Amke wieder souverän ihre Leistung abrufen können, sondern auch unsere Teammitglieder Quirin, Carlotta und Charlotte haben in Münchehofe und Prussendorf bewiesen, was in ihnen steckt.“

AFP-Team beim CSI** im niedersächsischen Damme

Vom 23. bis 26. Februar waren Amke Stroman, Thomas Kleis und Philipp Makowei aus dem Springreiterteam des Berliner Unternehmers Andreas Fettchenhauer beim CSI** im Reitsportzentrum Damme. Besonders die AFP-Amazone Amke Stroman konnte sich beim Turnier gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Gleich am ersten Wettkampftag siegte sie nach einem fehlerfreien Ritt auf Lagerfeld 20 in einer CSI** Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit. Teamkollege Thomas Kleis blieb ebenfalls fehlerfrei und belegte auf Chades of Blue den neunten Rang. Bei einer CSI** Springprüfung Kl.S* nach Strafpunkten und Zeit (über 1,40m) wurde Stroman Dritte auf Goldorac und nach einem fehlerfreien Ritt Siebte auf Forchello. Thomas Kleis blieb ebenfalls fehlerfrei und wurde auf Silberpfeil M 14.

Am Samstag verpasst Amke in einer CSI** Springprüfung Kl.S* knapp die Top 10 und platzierte sich auf Lagerfeld 20 als 11. Eine sehr gute Leistung zeigte sie ebenfalls am Folgetag beim Großen Preis. Mit vier Fehlerpunkten beim Stechen schrammte Amke knapp am Siegertreppchen vorbei und belegte auf Forchello Rang vier. Ihr Teamkollege Thomas Kleis verpasste trotz einer fehlerfreien Runde das Stechen und wurde 18.

Teamchef Andreas Fettchenhauer: „Wir können mit der Leistung unseres Teams durchaus zufrieden sein. Unsere Reiter haben an den Wettkampftagen mehrfach fehlerfreie Ritte gezeigt, allein das veranschaulicht schon die Qualität unseres Team.“