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TATTERSALL·LORENZ sponsert Eisbären Juniors

Verantwortung zeigen und sich engagieren ist eine gute Unternehmertugend. Fast die Hälfte aller Berliner Unternehmer leisten im Bereich Corporate Social Responsibility enorm viel. So auch das Berliner Unternehmen TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH. Es sponsert in der Saison 2018/2019 die Eisbären Juniors Berlin e. V.. Die Nachwuchsmannschaften tragen das Logo des Property Managers auf ihren Helmen. TATTERSALL·LORENZ unterstützt mit seinem Engagement das U20-Team und das U17-Team des Vereins. Die beiden Mannschaften spielen in der U20 Division I der Deutschen Nachwuchsliga beziehungsweise in der U17 Division I Nord des Deutschen Eishockey-Bundes.

„Als in der Hauptstadt ansässiges Unternehmen freuen wir uns, wenn wir den Berliner Sport und insbesondere den Nachwuchs unterstützen können. Als Eishockey-Fans war unser Engagement bei den Eisbären Juniors naheliegend“, erklärt Susanne Tattersall, geschäftsführende Gesellschafterin von TATTERSALL·LORENZ, ihre Beweggründe. Das Sponsoring des Nachwuchses der Eisbären ist nicht das erste Mal, dass das Berliner Unternehmen Kinder und Jugendliche unterstützt. In der Vergangenheit hat Susanne Tattersall unter anderem die Nachwuchskicker des SV Askania Coepenick 1913 e.V. finanziell gefördert.

Soziale Verantwortung zeigen

Zahlreiche Kultur- und Sportevents sind ohne das Engagement der Privatwirtschaft nicht denkbar. Neben ihren wirtschaftlichen Aufgaben setzen sich Unternehmen heute ehrenamtlich für ihren Standort ein. Wirtschaftliche Beiträge zum Gemeinwohl können zum Beispiel Umwelt- oder Sozialprojekte oder auch die Förderung von Sportvereinen sein. Hier geht es weniger um mediale Aufmerksamkeit, sondern um langfristige Maßnahmen, um sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren.

Corporate Social Responsibility (CSR) lautet der englische Fachbegriff, der sich mit der allgemeinen Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen beschäftigt. Sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft profitieren von diesem Konzept, denn es erhöht die Reputation eines Unternehmens, sichert die Kunden- sowie Nachwuchsgewinnung und fördert Innovationen. Zudem sorgt es für ein positives Betriebsklima und wertet das Unternehmensimage auf.

(red)

Aleksander Dzembritzki: Sportmetropole mit gutem Ruf

Rund 40 nationale und internationale Sportevents fördert die Senatsverwaltung für Inneres und Sport jährlich. Kein Wunder, dass die Hauptstadt Deutschlands führende Sportmetropole ist. Über kommende Veranstaltungen, Ehrenamt und Engagement im Sport sprach die BERLINboxx mit Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport.

Herr Dzembritzki, Berlin ist eine Sportmetropole. Welche nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen wollen Sie für die Hauptstadt gewinnen?

Berlin punktet im Wettbewerb mit anderen Sportmetropolen durch hervorragendes Renommee, Kompetenz, Gastfreundlichkeit und großer Sportbegeisterung der Bevölkerung sowie vielfältiger und leistungsfähiger Sportinfrastruktur. Erst vor wenigen Wochen haben wir den Zuschlag für die UEFA EURO 2024 erhalten. Mindestens sechs Spiele werden im Berliner Olympiastadion ausgetragen – und Berlin hofft natürlich auf das Endspiel. Zudem wird sich Ende November entscheiden, ob wir Ausrichter der Special Olympics World Summer Games 2023 werden. Für uns wäre es eine große Ehre und es hätte auch eine Signalwirkung im Bereich der Inklusion. Allerdings stehen bereits jetzt im Berliner Sportkalender für 2019 folgende Events fest: Die Handball-WM, der Weltcup im Bogenschießen und die sogenannten „Finals“, einem Final-Wochenende der Deutschen Meisterschaften in zehn verschiedenen Sportarten. Darüber hinaus tragen wir 2020 die WM im Bahnradsport aus.

Berlin boomt, so auch die Berliner Sportwirtschaft. Wie reagieren Sie darauf als Sportstaatssekretär?

Zuerst einmal freut es mich sehr, dass so viele Berlinerinnen und Berliner Sport treiben. Steigende Mitgliederzahlen sind ein positives Signal, bedeuten aber in der Regel auch steigenden Sportstättenbedarf. Hier gibt es verschiedene Ansatzpunkte: Zum Beispiel unterstützen wir die Bezirke mit Geld und Expertise für die Aufstellung von Sportentwicklungsplänen. Diese Pläne
sollen darstellen, an welchen Standorten der Sportbedarf aufgefangen werden kann. Zudem kommen die Gelder aus dem Vereinsinvestitionsprogramm und dem Sportanlagensanierungsprogramm den Bezirken zugute. Auch unsere Schulstandorte bieten viel Potenzial für Sport- und Bewegungsflächen. Derzeit sprechen wir
schon mit allen Bezirken und der Bildungsverwaltung über diese Möglichkeiten.

Der Bund hat für 2018 die Fördergelder erhöht. Wohin fließen die Mittel?

Die Mittel des Bundes fließen in die Leistungssportstrukturen, also überwiegend in die Spitzensportinfrastruktur und in die Verbände. Diese Förderung des Spitzensports ist wichtig. Sie verbindet erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler mit Berlin, die zum guten Ruf und positiven Image der Sportmetropole beitragen. Außerdem sind sie Anreiz und Motivation für den sportlichen Nachwuchs und fördern die Identifikation mit Berlin als Lebensort. Auf Berliner Vereine haben die Fördergelder des Bundes jedoch keine direkten Auswirkungen. Ohne den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher wäre der Berliner (Breiten-)Sport nicht möglich.

Wie unterstützt das Land Berlin Ehrenamtliche?

Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Allein in Berlin engagieren sich rund 60.000 Menschen in über 2.000 Sportvereinen ehrenamtlich. Die Bedeutung des Ehrenamts geht weit über den Sport hinaus. Zum Beispiel unterstützt das Land Berlin bürgerschaftliches Engagement bereits mit unterschiedlichen Programmen, wie der Ehrenamtskarte oder dem Berliner FreiwilligenPass. Der Landessportbund trägt eine jährliche Ehrenamtsgala aus. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ehrenplaketten und -nadeln bis hin zum Verdienstorden des Senats, die für außerordentliches Engagement verliehen werden. Das Ehrenamt – egal ob im Sport oder anderen Bereichen – braucht öffentliche Anerkennung, um fortbestehen zu können. (lj)

 

Miteinander, füreinander: Sozialer Mehrwert durch gesellschaftliche Beteiligung

Es wird in der Öffentlichkeit gern gesehen, es wird viel darüber gesprochen und noch zu wenig dafür getan: Soziales Engagement. „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, schrieb vor beinahe 250 Jahren der Dichter Johann Wolfgang von Goethe.

Das alte Muster, Stifter und Wohltäter, wird heute durch Wohltätigkeit (Charity), soziales Engagement oder gesellschaftliche Unternehmensverantwortung (CSR) ergänzt. Denn längst geht es nicht mehr nur um die Einzelperson, sondern um Personenverbände und ganze Unternehmen, die sich für den guten Zweck einsetzen, um gemeinsam einen sozialen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen.

Verantwortung für die Gesellschaft

Neben ihren wirtschaftlichen Aufgaben setzen sich Unternehmen heute ehrenamtlich für ihren Standort ein. Wirtschaftliche Beiträge zum Gemeinwohl können zum Beispiel Umwelt- oder Sozialprojekte sein. Hier geht es weniger um mediale Aufmerksamkeit oder Spenden in Millionenhöhe, sondern um langfristige Maßnahmen, um sich aktiv für das Gemeinwohl und den Unternehmensstandort zu engagieren. Corporate Social Responsibility (CSR) lautet der englische Fachbegriff, der sich mit der allgemeinen Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen beschäftigt. Sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft profitieren von diesem Konzept, denn es erhöht die Reputation eines Unternehmens, sichert die Kunden- sowie Nachwuchsgewinnung und fördert Innovationen. Zudem sorgt es für ein positives Betriebsklima und wertet das Unternehmensimage auf, allein durch die Bereitschaft, für akute, ökologische, soziale und kulturelle Probleme Lösungen zu finden. Darüber hinaus wird Berlin attraktiver und lebenswerter gestaltet sowie soziale Missstände effektiv bekämpft. Ganz nach der Devise: Global denken, lokal handeln. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Informativ: Zahlreiche Vereine und Organisationen präsentierten auf der Auftaktveranstaltung „14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ ihre Initiativen und Förderprogramme | Foto: Kerstin Müller

Informativ: Zahlreiche Vereine und Organisationen präsentierten auf der Auftaktveranstaltung „14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ ihre Initiativen und Förderprogramme | Foto: Kerstin Müller/BBE

Status quo

Soziales Engagement wird immer noch als ein Gefühl des Verpflichtetseins wahrgenommen. Fast die Hälfte aller Berliner und Berlinerinnen engagieren sich bereits, aber es ist noch Luft nach oben. Sponsoren für gemeinnützige Projekte zu begeistern, ist nicht einfach. Dabei entstehen gerade daraus wichtige Impulse für gesellschaftliche Veränderungen und das Gelingen eines guten Zusammenlebens. Was wird von der Politik getan?

In der Hauptstadt übernimmt die Federführung für die Engagementpolitik des Landes die Berliner Senatskanzlei, die sich aktiv für die Stärkung des Gemeinwohls einsetzt. Keine leichte Aufgabe! Sawsan Chebli (SPD), zuständige Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, möchte soziales Engagement mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Ob Einzelperson oder Unternehmen, wer sich für die Stadt einsetzt, soll dafür Anerkennung bekommen. Zu diesem Zweck wurde bereits 2003 unter dem damaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eine Berliner Charta zum bürgerschaftlichen Engagement verabschiedet. Sie manifestiert bürgerschaftliches Engagement als einen unverzichtbaren Bestandteil zum Wohle einer lebendigen, vielfältigen und solidarischen Berliner Gesellschaft. Insgesamt umfasst die Charta das Ehrenamt, die Freiwilligenarbeit und die Selbsthilfe sowie das Engagement von Organisationen, Initiativen, Verbänden, Unternehmen und Stiftungen. Mit der Unterzeichnung der Charta wurde in Berlin offiziell der Grundstein für eine sozialere Stadt gelegt.

Engagement gefragt

Wie kann ein Unternehmen Gutes tun? Von eigenen Projekten, Sponsoring, Sach- bis hin zu Zeitspenden ist eigentlich alles möglich. Für noch unentschlossene Unternehmen bietet die Nationale Rotkreuz-Gesellschaft (Deutsches Rotes Kreuz) sogar Beratungen über mögliche Projekte oder Kooperationspartner an und begleitet diese mit einem speziell dafür entwickelten Service bei der Ausübung ihres Engagements.

Außerdem finden seit sieben Jahren die Aktionstage „Gemeinsame Sache – Berliner Freiwilligentage“ statt, um mögliche Kooperationen zwischen Berliner Unternehmen und sozialen Einrichtungen anzubahnen. Das Projekt entsendet Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung für eine Woche in eine soziale Institution, etwa in eine Obdachlosenunterkunft oder in ein Hospiz. Dort helfen die Mitarbeiter bei der Realisierung verschiedener sozialer Aktionen aus.

Gegenbauer-Kommunikationschef Gunther Thiele zeigte sich von den jährlich veranstalteten Freiwilligentagen begeistert: „Ehrenamt hat bei uns einen hohen Stellenwert.“ Eine der diesjährigen Aktionen war es, für das gemeinnützige Unternehmen „Arbeit für Menschen mit Behinderung“ (AfB) Spenden zu sammeln. Mitarbeiter des Plattformbetreibers Scout24 hatten in zwei Sammelaktionen mehr als 14 Tonnen veralteter und zum Teil ungenutzter PCs zusammenbekommen. Gemeinsam mit AfB reinigten sie die Geräte, versahen sie mit neuer Software und verkauften die wiederhergestellten PCs. Unbrauchbare Modelle wurden zerlegt und fachgemäß recycelt. Allein die verkauften Computer brachten rund 13.500 Euro ein. Gemeinsam mit der AfB unterstützt die BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula tatkräftig die Initiative „Berliner Unternehmen schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung“. Seit dem letzten Jahr wurden viele Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen und weitere starke Partner gewonnen, darunter Großkonzerne wie Pfizer, Bertelsmann, Telefonica /O2 und Siemens.

Da geht noch was

Trotz der Vielzahl an Projekten, ist es erschreckend, wie viele Berliner Großunternehmen verhältnismäßig wenig für die Hauptstadt und deren Bewohner tun. Zu nennen ist hier zum Beispiel die Kaufhauskette Karstadt, die seit der Übernahme durch die SIGNA Department Store Group 2014, kaum noch Engagement zeigt. Lediglich die Spenden-Kampagne „Mama ist die Beste“ wird unterstützt, deren Erlöse dem ABW-Frauenladen zu Gute kommen, der von der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Bildung und Wohnen mbH initiiert wird. Ins Leben gerufen hatte Karstadt die bundesweite Spendenaktion im 135. Jubiläumsjahr 2016.

Sein Debüt feierte allerdings der Berliner Modeversandhandel Zalando, der erstmalig auf dem Christopher Street Day mit Mitarbeitern anzutreffen war. Trotz des Vermerks „we love local“ auf der Unternehmensseite ist Zalandos soziales Engagement für die Hauptstadt noch ausbaufähig. Mit der Unterstützung des Deutschen Nachbarschaftspreises und der internen Förderung eines betrieblichen Freiwilligenprogramms ist es bei einem Umsatz von 4,49 Milliarden Euro im letzten Jahr nicht getan.

Auch der Stromanbieter Vattenfall scheint in der sozialen Stadt noch nicht seinen Platz gefunden zu haben. Dabei kann Vattenfall auf eine 130-jährige Geschichte in der Hauptstadt zurückblicken. Am Rande wird immerhin ein Crosslauf für Schüler organisiert, kleinere schulische Projekte und ein Urban-Gardening-Workshop angeboten.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Das von uns entwickelte Motto ‚Nur mit Euch‘ ist mehr als ein Slogan, es war eine Geste und eine hervorragende Wahl. Dieses Motto bringt auf verständliche und eingängige Weise unser Anliegen auf den Punkt, die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zusammenzuführen und Integration zu stärken. Die Botschaft ist bei den Bürgerinnen und Bürger angekommen. Berlin hat sich damit deutschlandweit und auch international überzeugend als ‚Stadt der Freiheit‘ präsentiert. Berlin praktiziert Vielfalt und friedliches Zusammenleben im Alltag. Berlin steht als Hauptstadt für ein liberales und weltoffenes Deutschland, in dem alle dazugehören.“ | Foto: David von Becker

Wohltätigkeit nimmt wieder Fahrt auf

Dagegen ist „Engagement macht stark!“ ein Musterbeispiel für erfolgreiche Bürger- und Unternehmensinitiativen. Eine Woche lang wurden der bundesweite Einsatz von Freiwilligen und gemeinnützigen Vereinen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gewürdigt. Bei der Auftaktveranstaltung hielt unter anderem Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eine Rede zum Thema „Engagement leben – Sinn geben“. Auch Sawsan Chebli und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sowie zahlreiche Engagementbotschafter verschiedener Unternehmen und Institutionen waren anwesend. Seit 2016 wird von bürgeraktiv, einem Berliner Engagementportal, der Unternehmenspreis „Engagiert in Berlin“ vergeben. So würdigt der Senat, vertreten durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller besondere Leistungen gesellschaftlich engagierter Berliner Unternehmen oder Projekte.

Außerdem inszenierte die Senatskanzlei in diesem Jahr den Tag der deutschen Einheit als ein Bürgerfest. Vom 1. bis zum 3. Oktober fand die Veranstaltung unter dem Motto NUR MIT EUCH statt. Das Fest sollte ein Zeichen für Toleranz, Integration, Vielfalt und Freiheit in Deutschland und Europa setzen. Unterstützt wurde das Fest von mehr als 200 Partnern. Darunter Großkonzerne wie H&M, Siemens, Volkswagen Aktiengesellschaft, Berliner Sparkasse, GASAG, Deutsche Bahn/S-Bahn und vielen mehr.

Vorbildlich ist auch die Spendenkampagne der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die Ehrenamtlichen. Die S-Bahn Berlin und BVG stellten auch in diesem Jahr 17.000 kostenlose Fahrscheine für Berliner Helfer zur Verfügung. „Es liegt uns am Herzen, die Menschen, die sich engagieren, zu unterstützen. Jede und jeder soll die Möglichkeit zum ehrenamtlichen Engagement haben, denn wir brauchen alle, damit Berlin sozial bleibt. Jeder einzelne Fahrschein ist deshalb wichtig“, sagte Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, zur gemeinsamen Spendenkampagne. Helfer werden dabei unterstützt, an die Orte zu kommen, wo sie gebraucht werden. Bereits das achte Jahr in Folge findet diese Aktion der Berliner Verkehrsunternehmen statt.

Investition in die Zukunft

„Wer in Armut aufwächst, hat einen schwierigen Start ins Leben“, sagte die zuständige Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) vor Kurzem. „Es dreht sich nicht nur alles ums Geld, auch soziale Teilhabe, gute Bildungsabschlüsse und gesundes Aufwachsen gelingen nicht gleich gut.“ Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe und selber Vater, gründete zusammen mit Berliner Unternehmern den „Laughing Hearts e.V.“ zur Förderung von Heimkindern und sozial benachteiligten Kindern sowie Jugendlichen. Seit Jahren setzt sich der Immobilien-Projektenwickler aktiv gegen Kinderarmut und soziale Missstände ein. Dazu findet am 24. November 2018 mit zahlreichen prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die bereits zehnte „Laughing Hearts Charity Gala” im Grand Hyatt Berlin statt. Jeder Cent kommt vielfältigen Projekten für Kinder und Jugendliche in Berliner Heimen zu Gute. „Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung“, sagte bereits Physiker Albert Einstein.

Mit Tradition wirbt die Berliner Sparkasse: „200 Jahre gut für Berlin“. Die Berliner Sparkasse hat ihr Engagement für die Stadt zu ihrem Aushängeschild gemacht. Von kleineren Kultur- bis hin zu Sportprojekten, die Finanzgruppe begeisterte anlässlich ihres 200-jährigen Firmenjubiläums im Mai zahlreiche Gäste auf Kiezfesten. Selbst Förderungen für den Nachwuchs werden regelmäßig ausgeschrieben. Vorbildliches leisten seit Jahren auch die Arche Berlin, der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. mit dem „Lesepatenprojekt“ und die Bürgerstiftung Berlin mit der Finanzierung des Programms „LeseLust“. Beim diesjährigen Art Dinner der Bürgerstiftung Berlin wurde eine stolze Summe von 103.200 Euro zusammengetragen.

Pflege unterstützen

Seit vielen Jahren engagiert sich die ALBA Group mit einem speziellen Förderverein im Kampf gegen den Krebs. „KINDerLEBEN – Verein zur Förderung der Klinik für krebskranke Kinder e.V.“, 1997 von ALBA gegründet, ermöglichte die Eröffnung einer Tagesklinik für die Versorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher an der Berliner Charité. Seitdem initiiert das Entsorgungsunternehmen regelmäßige Aktionen, deren Erlöse in das Förderprogramm fließen, um die Ausstattung, Betreuung sowie Pflege in der Klinik zu verbessern. Der gesamte Erlös – rund 2,9 Millionen Euro seit inzwischen 16 Jahren – kommt ausschließlich KINDerLEBEN zugute.

Dr. Axel Schweitzer, Vorstandvorsitzender der ALBA Group: „Wir schreiben nicht nur in unserer täglichen Arbeit Nachhaltigkeit groß, sondern glauben auch bei unserem Sponsoring daran. Gute Technik, voller Einsatz und das Vertrauen in die Jugend verbindet die ALBA Group mit den Basketballern von ALBA BERLIN. Dieses Vertrauen und die Intensität, die dabei in die Jugendarbeit investiert werden, zahlen sich aus. Das macht uns sehr stolz.“| Foto: Alba Group

Einen sagenhaften Spendenrekord erreichte im Mai der 13. Rosenball mit den Gastgebern des Abends, Liz Mohn und Thomas Rabe, bei dem ein Erlös in Höhe von einer halben Million Euro zusammenkam. Seit 25 Jahren setzt sich die Stiftung „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ mit Initiativen für Aufklärung, Prävention für eine bessere Versorgung von Schlaganfall-Patienten ein. Unter der Federführung von dem Bertelsmann-CEO Rabe und der Stiftungsgründerin Mohn, die mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde, veranstaltet die Deutsche Schlaganfall-Hilfe jährlich einen Spendenball mit rund 600 Gästen.

Einsatz für den Sport

Sport verbindet und ist ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor der Hauptstadt. Ob Leistungs- oder Breitensport, weder der Bund noch das Land Berlin könnten ohne den Einsatz von Ehrenamtlichen und Sponsoren den Sportbetrieb stemmen.

Sportevents in einem Ausmaß wie das Internationale Stadionfest Berlin (ISTAF) können nicht ohne Hauptsponsor und zahlreiche Partner umgesetzt werden. Zum Glück der Hauptstadt: Seit 2013 ist die Spielbank Berlin in der Sportförderung aktiv. Sie ist Hauptsponsor des ISTAF. Eine bewährte, schon seit mehr als 25 Jahren bestehende Partnerschaft herrscht auch zwischen dem Basketballverein BG Charlottenburg und der ALBA Group. Die langjährige Kooperation hat Bestand und strahlt als positives Beispiel weit über Berlin hinaus.

Einsatz für Sport und Jugend: Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin und Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie (v.l.n.r.) | Foto: Dirk Lässig

Nachahmenswert ist die Engagementpolitik der Lottostiftung Berlin: Die Zuwendung für sportliche Projekte ist sogar in deren Satzung verankert. Fünf Cent jedes Lottoeuros kommen direkt dem Sport zu Gute. Davon erhalten jeweils drei Cent der Landessportbund und die verbliebenen zwei Cent gehen an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Die finanziellen Mittel erreichen Sportvereine, die zuvor vom Landessportbund Berlin oder der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in die Verteilerliste aufgenommen wurden.

Vorbildliches Ehrenamt betreibt insbesondere der Berliner Fußballverband. Zahlreiche Helfer unterstützen den Verband dabei, seinen Nachwuchs zu fördern und die Spiele durchführen zu können. Als Anerkennung für die ehrenamtlichen Helfer wurde unter anderem der Freiwilligenpass eingeführt.

Denn Sport verbindet über Grenzen hinaus, das beweist insbesondere der Automobilhersteller BMW unter der Führung von Hans-Reiner Schröder, Direktor der BMW-Niederlassung in Berlin. Sie sind die Hauptsponsoren des BMW Marathons, einem mittlerweile international anerkannten Sportevent. In diesem Jahr fand der bereits 45. Berlin-Marathon statt, bei dem 44.389 begeisterte Läufer und Läuferinnen gegeneinander antraten. Der Automobilhersteller ist schon seit zwölf Jahren in Berlin engagiert. „Und das mit Leidenschaft“, betont Schröder.

Ein weiterer Sportpartner ist die Berliner Sparkasse, die seit Jahren den Spitzen-, Breiten-, Nachwuchs- und Behindertensport unterstützt. Seit 2008 ist die Finanzgruppe außerdem der offizielle Olympia Partner Deutschland des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Kultur für alle

„Berlin könnte mehr in Kultur investieren“, sind die Worte des in Berlin zuständigen Senators für Kultur in Europa r Klaus Lederer (Linke). Obwohl die Hauptstadt eine Topdestination für Kunst- und Kulturevents darstellt, wären viele international gefeierte Veranstaltungen wie die „Berlin Art Week“ oder die „Staatsoper füralle“ ohne Sponsoren aus der Wirtschaft gar nicht realisierbar. „Berlin ist mit einer so reichhaltigen Kulturlandschaft gesegnet, dass viele einander gar nicht mitbekommen. Wir verbinden die Aktivitäten miteinander: die beiden Kunstmessen ‚Art Berlin‘ und ‚Positions‘, den Gropius-Bau mit den Kommunalen Galerien, den freien Szenen, den Projekträumen“, so Lederer.

Einer der wichtigsten Kulturstifter der Hauptstadt ist BMW: Neben den schon genannten großen Sportförderungen werden auch Musikevents unterstützt. Dazu gehören unter anderem das „West-Eastern Divan Orchestra“, das im August unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim in der Berliner Waldbühne aufgetreten war. „Wir wollen nicht als Sponsoren gesehen werden, sondern als langfristige Partner, die nachhaltig etwas für den Standort Berlin tun“, sagte BMW-Direktor Schröder. Seit fast 20 Jahren ist das von Daniel Barenboim und Edward W. Said gegründete „West-Eastern Divan Orchestra“ als globaler Botschafter der kulturellen Verständigung ein Begriff in der Musikwelt. Außerdem fördert der Automobilkonzern den jährlichen Preis der Nationalgalerie und ermöglicht so Ausstellungen im Hamburger Bahnhof, dem Museum für Gegenwart in Berlin. Zu nennen ist aber auch das jährlich stattfindende Classic Open Air am Gendarmenmarkt. Zu den Hauptsponsoren gehört hier zum Beispiel die Spielbank Berlin.

Vergessen werden darf allerdings nicht die Berliner Mulitkulturalität und deren Würdigung. Seit Jahren unterstützt der Immobilienentwickler Sanus AG das Lichterfest Chanukka. „Wir wollen mit Chanukka Licht in die Dunkelheit bringen. Mir persönlich bedeutet es sehr viel, dass diese Botschaft hier in Berlin so viel Unterstützung erfährt. Mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller als Repräsentant der Berliner Politik und Siegfried Nehls, Vorstand der SANUS AG, als Vertreter der Wirtschaft haben wir langjährige und treue Partner gefunden, die sich mit uns gemeinsam für diese Ziele einsetzen“, so Rabbiner Yehuda Teichtal.

Zur Tradition geworden ist aber auch das Weihnachtsessen mit Frank Zander und prominenten Helfern, das kurz vor Heiligabend für obdachlose und bedürftige Berliner arrangiert wird. In diesem Jahr findet die 24. Weihnachtsfeier für circa 3.000 Obdachlose am 21. Dezember im Hotel Estrel statt.

Gutes tun für die Stadt

Sowohl die Politik als auch die Wirtschaft sind angehalten, die soziale Stadt mitzugestalten. Es können Initiativen wie das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt werden, das sich städtebaulich, wirtschaftlich und für sozial benachteiligte Stadtteile einsetzt, um diese zu stabilisieren. Berliner Großveranstaltungen oder auch einzelne Bereiche wie Kultur, Sport und Bildung können durch eigens konzipierte Projekte gefördert werden. In Berlin ansässige Unternehmen sollten soziale Verantwortung übernehmen und sich aktiv am Stadtleben beteiligen und sich mit den aufkommenden sozialen, kulturellen oder auch wirtschaftlichen Problemen befassen. Der Ruf eilt bekanntlich voraus, dementsprechend werden engagierte Unternehmen diesen Schritt nie bereuen. Engagiert euch! (lj)

Wirtschaftselite als Spielmacher beim Berliner Fußball-Verband

In ihren Positionen sind sie die Spielmacher der Unternehmen und Konzerne, beim Berliner Fußball-Verband wollen die Wirtschaftsführer ihre Erfahrungen einbringen und sich umgekehrt auch vom Fußball inspirieren lassen.

„Mit fast 160.000 Mitgliedern ist der Berliner Fußball-Verband eine gesellschaftliche Größe, die Einfluss hat, aber auch Input von außen braucht“, so Vizepräsident Jörg Wirtgen. In seinem ersten Treffen diskutierte diese hochkarätige Gruppe, die unter anderem auf die Unterstützung von Christian Lewandowski, Vorstandsvorsitzender Gegenbauer, Arnd Schwierholz, CFO von FlixBus und Volker Halsch, Aufsichtsratsvorsitzender der degewo zählen kann, mit Ex-Bundesliga Profi Hans Sarpei über die Situation im Profifußball und in den vielen Vereinen mit unzähligen ehrenamtlichen Helfern.

 

Im Podium (v.l.n.r.): Lutz Engelke, CEO von Triad und Initiator von The Gate; Hans Adu Sarpei, ehemaliger Nationalspieler in Ghana, Bundesliga-Fußballprofi und Social Media Experte; Thomas Klein, Moderator des Abends und Vorsitzender Berliner Pressekonferenz

Im Podium (v.l.n.r.): Lutz Engelke, CEO von Triad und Initiator von The Gate; Hans Adu Sarpei, ehemaliger Nationalspieler in Ghana, Bundesliga-Fußballprofi und Social Media Experte; Thomas Klein, Moderator des Abends und Vorsitzender Berliner Pressekonferenz | Foto: Dirk Lässig

 

Zusätzlich wurden aktuelle und schwierige Themen wie Rassismus und Gewalt auf der Veranstaltung klar benannt. Darüber hinaus aber auch die enormen Chancen, die gerade die Kinder- und Jugendarbeit im Berliner Fußball-Verband bietet, positive Werte weiterzugeben.

 

Angeregte Diskussion zwischen (v.l.n.r.) Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei, Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende BSR und Thomas Härtel, Vizepräsident Landessportbund Berlin | Foto: Dirk Lässig

 

Dabei ging es auch um die Einbindung von mehr Frauen im Fußball. Jörg Wirtgen als Initiator der Spielmacher hat in diesem Zusammenhang besonders viel Wert auf den paritätischen Anteil von Männern und Frauen im neugegründeten Board gelegt. Weibliche Unterstützer sind u. a. Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß und Dr. Martina Niemann, Head of HR der Deutschen Lufthansa AG.

 

Unter den Teilnehmern (v.l.n.r.): Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen e.V; Jörg Wirtgen, Vizepräsident Berliner Fußball-Verband; Dr. Martina Niemann, Head of HR Management Deutsche Lufthansa AG; Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V.

Unter den Teilnehmern (v.l.n.r.): Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen e.V; Jörg Wirtgen, Vizepräsident Berliner Fußball-Verband; Dr. Martina Niemann, Head of HR Management Deutsche Lufthansa AG; Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V. | Foto: Dirk Lässig

Zukünftig regelmäßige Treffen von Berliner Wirtschaft und Berliner Fußball-Verband

Dieses erste Treffen der Spielmacher fand in der eindrucksvollen Kulisse im Brandenburger Tor Museum von Triad-Gründer Lutz Engelke statt. Engelke berichtete zudem von den interessanten Ansätzen bei der Gestaltung der beiden Fussball Museen für den deutschen Fussball in Dortmund und für die Fifa in Zürich. Die Berliner Wirtschaft und der Berliner Fußball-Verband wollen sich künftig regelmäßig austauschen. Gastgeber des nächsten Treffens wird Gasag-Vorstand Matthias Trunk sein. (red)

 

Christiane Brümmer, Geschäftsführerin Spielbank Berlin; Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin BERLINboxx; Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz; Gaby Papenburg, Journalistin/Moderatorin (v.l.n.r.)

Teilnehmer waren (v.l.n.r.) Christiane Brümmer, Geschäftsführerin Spielbank Berlin; Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin BERLINboxx; Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz; Gaby Papenburg, Journalistin/Moderatorin | Foto: Dirk Lässig

ISTAF 2018: Triumph für den Sport

Gold-Gewinner, Sportgrößen, Rekordjäger und jede Menge EM-Revanchen: Rund 45.000 Zuschauer besuchten am Wochenende das 77. ISTAF 2018 im Berliner Olympiastadion. Auch Christiane Brümmer, Geschäftsführerin des Hauptsponsors, der Spielbank Berlin war vor Ort. Ohne das jahrelange Engagement der Spielbank wäre das international gefeiert Sportevent gar nicht erst möglich gewesen.

Zahlreiche Medaillengewinner der EM 2018 und weitere Topstars aus der ganzen Welt gingen bei den Wettkämpfen an den Start. Zum Ende eines fantastischen Leichtathletik-Sommers wurde das internationale Stadionfest, aber auch zu einer Abschiedsparty für zwei beeindruckende Sportgrößen. Deutschlands Leichtathletik-Idol Robert Harting beendete in Berlin, seinem „Wohnzimmer, “ von seinen zahlreichen Fans umjubelt seine großartige Karriere. Auch Publikumsliebling Kim Collins sprintete ein letztes Mal über die blaue Bahn.

ISTAF 2018: Der letzte Wettkampf des Berliner Diskuswerfers Robert Harting | Foto: Camera4/ISTAF

ISTAF 2018: Der letzte Wettkampf des Berliner Diskuswerfers Robert Harting | Foto: Camera4/ISTAF

Zahlreiche promiente Gäste auf der ISTAF 2018

Riesenstimmung auch in der Ehrenloge, wo Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin, auch in diesem Jahr wieder Hauptsponsor von ISTAF, zahlreiche Prominente aus Wirtschaft und Politik begrüßen konnte.

ISTAF 2018 (v.l.n.r.): Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin und Manfred Stoffers, Stiftungsvorstand der Gauselmann Familienstiftung | Foto: Dirk Lässig

ISTAF 2018 (v.l.n.r.): Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin und Manfred Stoffers, Stiftungsvorstand der Gauselmann Familienstiftung | Foto: Dirk Lässig

Der Senat von Berlin war prominent mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, Innen- und Sportsenator Andreas Geisel, Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei und Senatssprecherin Claudia Sünder vertreten.

ISTAF 2018 (v.l.n.r.): Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin und Manfred Stoffers, Stiftungsvorstand der Gauselmann Familienstiftung | Foto: Dirk Lässig

 

BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß und Dr. Karl Kauermann, stellvertretender Beiratsvorsitzender der Spielbank Berlin, fieberten ebenso mit den Sportlern wie Erfinder und Intendant von Classic Open Air am Gendarmenmarkt, Gerhard Kämpfe. Auffällig war aber der Familiencharakter in der Ehrenloge. Viele der Prominenten kamen mit der ganzen Familie und erfreuten sich an der unvergleichlichen Atmosphäre im Olympia Stadion.

ISTAF 2018: ISTAF-Veranstalter Martin Seeber und BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß | Foto: Dirk Lässig

ISTAF 2018: Veranstalter Martin Seeber und BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß | Foto: Dirk Lässig

 Engagement der Spielbank Berlin beispielhaft

Die Spielbank Berlin engagiert sich in Berlin ganz besonders im Sport, aber auch im kulturellen und sozialen Bereich. So werden unter anderem das Classic Open Air am Gendarmenmarkt, der Deutsche Filmpreis oder der Jüdische Campus großzügig unterstützt. Unterstützung bekam Christiane Brümmer von Manfred Stoffers, Stiftungsvorstand der Gauselmann Familienstiftung. Das Familienunternehmen Gauselmann Group ist zusammen mit Novomatic Gesellschafter der Spielbank Berlin.

Alle Teilnehmer, ob Sportler oder Gäste, haben von diesem ISTAF-Sonntag ein einhelliges Resümee gezogen: Das war ein ganz großer Tag für den Sport und für Berlin! (FS)

 

Das Vabali Spa: Eine Berliner Wohlfühloase

Die Deutschen sind verbissen, äußerst diszipliniert und echte Workaholics. Die typischen Stereotypen eines Deutschen hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Doch im europaweiten Vergleich bestätigen sich diese Klischees ansatzweise – zu dem Schluss kommt eine 2017 europaweit durchgeführte Studie der ADP. Die Studie „The Workforce View in Europe 2017“ fand heraus, dass die Deutschen, nach den Polen, die am meisten gestressten Arbeitnehmer sind. Bei dem ganzen Stress ist besonders die Entspannung für ein gesundes Leben nicht zu vernachlässigen.

Besonders beliebt bei Berliner Entspannungssuchenden ist das Vabali Spa. In Moabit, inmitten des hektischen Großstadtlebens, findet sich das Entspannungscenter. Auf insgesamt 20.000 m2 Fläche wirbt das balinesisch angehauchte Vabali Spa vor allem mit gängigen Regenerationsangeboten wie Massagen. In neun Behandlungsräumen bietet das Unternehmen verschiedene Massageformen, wie Sport-, Thai- oder Ayurveda-Massagen, an. Neben Massagen stehen Gästen über 12 Saunen und Pools, aufgeteilt auf Innen- und Außenbereiche, zur Verfügung. Besonders an der Saunenlandschaft ist ihre Vielfalt: Neben einer Panoramasauna, die einen Blick über die gesamte Anlage gewährt, gibt es russische Dampfbäder, ebenso wie offene Außenanlagen. Des Weiteren sorgen die Wellnessprogramme für individuelle Entspannung: Es geht von klassischen Salz, Honig- und Fruchtaufgüssen bis hin zu revitalisierenden Meditations- und Kamillenblütenanwendungen. Hierbei ist die Unternehmensphilosophie stets die umfassende Entspannung des Kunden. Ob ein ganzer Tag, oder nur eine einzelne Behandlung: Der Stress soll abgebaut, und die Work-Life-Balance erhalten werden.

 

Der Pool im Innenraum des Spas | Foto: Vabali Spa

Der Pool im Innenraum des Spas | Foto: Vabali Spa

Rundum-sorglos-Paket im Vabali Spa

Immer wieder verweisen die Hausherren sehr gerne auf den Innen- und Außenpool sowie auf das Tauch- und Entspannungsbecken. Vor oder nach einer verdienten Regeneration bietet das Spa zusätzlich ein interessantes kulinarisches Angebot an. Denn im eigenen Restaurant können die Gäste – je nach Tageszeit – es sich bei typisch mediterraner oder fernöstlicher Küche gut gehen lassen. Zum individuellen Repertoire gehören ständig eine wechselnde Wochenkarte und ein vielversprechendes Weinangebot. Und das alles in mitten einer authentisch-asiatischen Innenausstattung mit originellem balinesischen Material.

Das Vabali Spa belegt auf Berlins Spa-Ranking Listen den ersten Platz. Dicht gefolgt ist es vom MeridianSpa in Spandau und dem Aspiria Berlin Ku’damm in Charlottenburg. Insgesamt gibt es in der Hauptstadt über 100 Wellness-Einrichtungen. Eigentlich genug, um das allgemeine Stress-Level der Berliner deutlich zu senken. Möglicherweise sogar so weit, dass Deutschland in zukünftigen Studien weniger gestresst auftritt. (red)

 

 

Senat verwirft Umbau von Olympiastadion in reines Fußballstadion

Die Leichtathletik-EM hat gezeigt, dass große Sportveranstaltungen nach wie vor Menschenmassen ins Olympiastadion locken können. Allerdings ist die Zukunft des Stadions ungewiss. Ankermieter Hertha BSC wünscht sich ein reines Fußballstadion, doch der Senat erteilt dem Umbau eine Absage.

Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hält einen Umbau des Olympiastadions für „ziemlich ausgeschlossen“. Da das Land Berlin Eigentümer des Stadions ist, müsste der Umbau aus der Landeskasse finanziert werden. Damit verwirft der Senator seinen eigenen Vorschlag. „200 Millionen Euro Steuergelder einzusetzen und Hauptnutzer Hertha BSC sagt hinterher, so wolle er es nicht, ist ganz schön viel Geld. Das halte ich für ausgeschlossen“, erklärte der Sportsenator gegenüber dem rbb. Im Rahmen eines Umbaus wären LED-Leinwände angebracht, und die Tribünen näher an das Spielfeld geführt worden. Der Senat schlägt lediglich eine Modernisierung des Stadions vor, da nichtsdestotrotz die „Vorzugsvariante des Landes Berlin ist, dass Hertha weiter im Olympiastadion spielt.“

Hertha plant ein neues Stadion im Olympiapark

Hertha plant hingegen, angrenzend an das Olympiastadion ein neues Stadion zu errichten. Den Neubau würde der Verein privat finanzieren. Als Grund für die Abkehr vom Olympiastadion nannte der Fußballclub die Größe des Stadions. Es sei nie vollkommen gefüllt, weshalb bei den Spielen keine richtige Stimmung aufkomme. Daher soll das neue Stadion nur noch 55.000 Zuschauer fassen. Im Vergleich dazu – das Olympiastadion fasst knapp 75.000 Zuschauer. Den vom Senat vorgeschlagenen Umbau des Olympiastadions sieht auch der Verein als problematisch an. „Wir glauben nicht, dass es möglich ist, durch einen Umbau eine solche Atmosphäre herzustellen, wie wir sie brauchen. Das Olympiastadion kann man nicht steiler und kompakter bekommen“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz dem Tagesspiegel gegenüber.

Momentan stehen einem Neubau jedoch einige Hindernisse im Weg. Das Land müsste Hertha die neue Fläche im Olympiapark überlassen. Zudem müsste die Infrastruktur ausgebaut werden. Das neue Stadion soll an den U-Bahnhof Ruhleben angebunden sein. Straßen müssten ausgebaut werden und neue Parkplätze entstehen. Außerdem spielen sowohl die Interessen der Anwohner aus Charlottenburg-Wilmersdorf, ebenso wie der Lärmschutz im Planungsprozess eine weitere Rolle.

Was wird ohne Hertha aus dem Olympiastadion?

Der Mietvertrag von Hertha BSC läuft 2025 aus. Die große Frage ist, was danach mit dem Olympiastadion geschieht. Ohne den Hauptmieter droht das Stadion die meiste Zeit des Jahres leer zu stehen. Das würde millionenschwere Verluste für das Land Berlin bedeuten. Aus diesem Grund versuchte der Senat, den Verein von einem Verbleib im Stadion zu überzeugen. Oder im Falle eines Neubaus zumindest einen Kompromiss auszuhandeln. Eine Möglichkeit wäre es, besucherstarke Spiele, wie Hertha gegen München, weiterhin im Olympiastadion auszutragen. Außerdem müsste der Verein eine Konkurrenzausschlussklausel unterschreiben, um dem Olympiastadion keine Gewinne abzuwerben.

Politisch wird ein Verbleib Herthas im Stadion von der FDP unterstützt. Stefan Förster, sportpolitischer Sprecher der FDP im Abgeordnetenhaus, plädiert dafür, alles beim Alten zu belassen. Er forderte provokativ, der Verein solle doch durch besseren Fußball und günstigere Konditionen Zuschauer ins Stadion locken. Allerdings steht die FDP mit diesem Vorschlag alleine dar, denn nicht nur die Parteien, auch Hertha BSC zeigte sich wenig begeistert. Die Koalition gab an, beide Möglichkeiten prüfen zu wollen, und sich nachfolgend festzulegen. Die CDU hingegen steht einem Neubau offen gegenüber.

Ist eine Entscheidung in Sicht?

Zurzeit sieht es nicht danach aus, als würden sich die Parteien bald einigen. Hertha hofft auf eine Entscheidung zugunsten seiner favorisierten Lösung, um zeitnah mit dem Neubau beginnen zu können. Auch der Sportausschuss des Abgeordnetenhauses plädiert für eine zügige Entscheidung. „Wir sollten möglichst noch in diesem Jahr, spätestens aber Anfang 2019 eine Entscheidung treffen, ob Hertha ein neues Fußballstadion bauen kann. Alles andere wäre unfair gegenüber dem Verein“, heißt es von Karin Halsch, Vorsitzende des Sportausschusses. Immerhin scheinen die Fronten sich in diesem Punkt einig zu sein. (ke)

Leichtathletik-EM: Auftakt für Spitzensport in Berlin

Nachdem die European Championships bereits am 02. August begonnen haben, startet nun auch die Leichtathletik-EM als Teil des Sportwettbewerbs in Berlin. Bis zum 12. August werden sich die Athleten in 23 Disziplinen messen. Die Qualifikationsrunden werden viermal vormittags und die Finalrunden an sechs Abenden ausgetragen. Die Austragungsorte sind neben dem Olympia Stadion auch der Breitscheidplatz in der City-West, wo die sogenannte „Europäische Meile“, inklusive der Generali Arena, errichtet wurde.

Die „Europäische Meile“ verfolgt ein neuartiges Konzept, das vorsieht die Wettkämpfe aus dem Olympiastadion in die Innenstadt zu bringen. Auf der Bühne, vor der rund 3.000 Zuschauer Platz finden, ist ein umfassendes Entertainment-Programm geplant. Täglich gibt es ab 13 Uhr verschiedene Shows, ab 22 Uhr findet eine „Golden Hour“ statt, während der sich Besucher über Live-Musik freuen können. Doch das Entertainment-Programm soll auch wichtige Gesundheitsthemen vermitteln – der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) veranstaltet auf der Bühne und in Mitmach-Zelten Thementage zu gesundheitlichen Bereichen wie „Stress“, „Laufen“ oder „das richtige Sitzen“. Die Zuschauer können sich zudem auf emotionale Momente gefasst machen, denn auf der Bühne finden die 38 Siegerehrungen statt. Zusätzlich werden die Wettkämpfe aus dem Olympiastadion auf drei Screens live und kostenlos übertragen. Erkennbar ist die „Europäische Meile“ schon von weitem durch den 50-Meter hohen Glockenturm der Gedächtniskirche, der in den orange-blauen Farben der European Championships verhüllt wurde.

Wirtschaftsfaktor Sport: Großveranstaltungen bringen nicht nur Zuschauer in Höchststimmung

Laut einer Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) stärken Sportevents die Berliner Wirtschaft nachhaltig um mehr als eine halbe Milliarde Euro. Ein Teil dieser Summe setze sich aus den Ausgaben von Besuchern dieser Events zusammen, so Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB. „Dazu kommen die staatliche Sportförderung und die Investitionen in Sportstätten in Höhe von 203 Mio. Euro, die ebenfalls positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung Berlins beitragen.“ Neben der Leichtathletik-EM finden dieses Jahr weitere sportliche Großereignisse wie der Berlin-Marathon (15./16. September), das Internationale Stadionfest (ISTAF, 02. September) und eine Runde des Bahnrad-Weltcups (30. November – 2. Dezember) in Berlin statt. Außerdem folgt auf die Leichtathletik-EM die Para-EM, die vom 20.-26. August in Berlin stattfinden wird.

Berlins Sportwirtschaft umfasst knapp 2.000 Unternehmen und erwirtschaftete im Jahr 2015 eine Milliarde Euro. Damit liegen die Umsätze der Sportwirtschaft deutlich vor denen der Berliner Finanzwirtschaft (650 Mio. Euro). Im Vergleich mit anderen großen deutschen Städten hat die Hauptstadt die Nase vorn, Sportumsätze stiegen um 30 Prozent, so die Studie weiter. In der Stadt zählt die Sportbranche insgesamt 13.000 Mitarbeiter, das entspricht 0,9 Prozent aller Beschäftigten. Damit ist die Branche ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landes. Der Spitzensport fungiert hierbei als Impulsgeber, dem der Breitensport folgt.

Sterne am Berliner Leichtathletik-Himmel

Die EM bietet einigen Berliner Star-Athleten eine Bühne. Im Diskus-Werfen treten die Brüder Robert und Christopher Harting (SCC Berlin) an. Beide sind Olympiasieger (2012 und 2016), jedoch wird es für Robert Harting der letzte internationale Wettkampf sein. Zudem tritt der EM-Vize von 2014, Lucas Jakubczyk (SCC Berlin), dieses Jahr in gleich zwei Kategorien an: 100-Meter-Sprint und 4×100-Meter-Staffel. Johannes Motschmann, vom LG Nord Berlin, wird sein Können beim 3.000-Meter-Hindernis-Lauf unter Beweis stellen.

Bei den Frauen geht Lisa-Marie Kwayie, vom Neuköllner SF, im 100-Meter-Sprint an den Start. Außerdem kann man sich auf Svea Kohlbrück (SCC Berlin) und Karolina Pahlitzsch (SV Preußen Berlin) bei der 4×400-Meter-Staffel freuen. Caterina Granz (LG Nord Berlin), Gold-Gewinnerin der Cross-WM der Studenten, geht im 1.500-Meter-Lauf an den Start. In der Disziplin 20-Kilometer-Gehen wird Emilia Lehmeyer (Polizei SV Berlin), Deutsche Meisterin von 2017 und 2018, auf der Strecke zu sehen sein. Allen Athleten soll Berlino, das offizielle Maskottchen der EM, das durch die enge Freundschaft zu Weltrekordhalter Usain Bolt bei der WM 2009 bekannt wurde, Glück bringen. (ke)

Der Sommer ist eine ideale Zeit für Public Relations

Aktuell strahlt die Sonne, es ist warm, es ist Sommer – und Fußballweltmeisterschaft! Tausende Fans finden sich draußen zusammen beim Public Viewing und widmen sich der Videoleinwand und den Menschen neben sich. Doch nicht nur das, sie widmen sich auch ihren Smartphones und damit den sozialen Medien. Laut dem Statistischen Jahrbuch 2017 werden diese mit Abstand als am häufigsten verwendeten Geräte (nach Tablets und anderen Geräten) für den mobilen Internet-Empfang genutzt.

Dabei spielen die sozialen Netzwerke, allen voran facebook, eine große Rolle und stellen nach dem Empfangen und Versenden von E-Mails sowie der Suche nach Informationen und Dienstleistungen die vierthäufigste Nutzungskategorie des Internets zu privaten Zwecken dar – und das mobil! Die Menschen sind unterwegs und wollen überall und jederzeit zahlreiche, neue und interessante Informationen erhalten und versenden, sich vernetzen und kommunizieren, mit anderen Menschen, und darunter nicht nur Fußballfans, sondern auch potentielle Kunden!

Kommunikation muss altersspezifisch gedacht werden

Gerade jetzt im Sommer können Unternehmen im Bereich der Public Relations davon profitieren, dass sich das Web 2.0 mit dem Aufkommen und der Nutzung privater Communities wachsender Beliebtheit erfreut, besonders bei Menschen mittleren Alters, aber auch bei jüngeren Menschen zwischen 20 und 29 Jahren, ebenso in der Gruppe der sogenannten Silversurfer als Internetnutzer über 60 Jahren.

Inzwischen sprechen wir auch von einem Web 3.0, das Informationen nach ihrer Bedeutung bewertet und verknüpft und bewegen uns in einer Entwicklung hin zu einem Web 4.0, das sich stärker mit der Vernetzung und Kommunikation zwischen Menschen und Unternehmen ausrichtet, unter Nutzung der sich stetig weiter entwickelnden Technik.

Die richtigen Formate müssen gefunden werden – auch im Sommer

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre Kunden im Rahmen der Public Relations, als öffentliche Außendarstellung, dort abholen können und sollten, wo sich diese aufhalten: mobil unterwegs im Internet. So muss Kommunikation in der Digitalisierung, die alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche berührt, neu und vor allem mobil gedacht werden. Es gilt, in der Kommunikation mit Kunden die jeweils richtigen mobilen Formate zu finden, um alle Zielgruppen zu erreichen.

Ob es um das Versenden von Newslettern geht oder darum, an den Kundenbedürfnissen orientierte Informationen auf den jeweiligen Webseiten der Unternehmen zu veröffentlichen, datenschutzrechtliche Bestimmungen müssen beachtet werden. In der Informationsversendung und auch der Verarbeitung von Kundendaten ist unbedingt die seit dem 25.05.2018 in Kraft getretene neue europaweit einheitliche Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu berücksichtigen, um auch in der aktiven Kommunikation mit Kunden den Schutz privater und personenbezogener Daten zu wahren. (bt)

Auszeichnung von Spitzensportlern: Berlins CHAMPIONS 2017 Gala

Mit über 2.000 Gästen wurden am Wochenende im Hotel Estrel Berlins CHAMPIONS 2017 ausgezeichnet. Jedes Jahr küren Berlinerinnen und Berliner gemeinsam mit den Hauptstadtmedien die Sportler und Sportmannschaften des Jahres. Das diesjährige Motto war „Leichtathletik-EM Berlin 2018“. Die prestigeträchtigen Auszeichnungen werden von den Sponsoren der Gala, u.a. in diesem Jahr der neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der SPIELBANK BERLIN, Christiane Brümmer; an Berliner Sportler vergeben. Es war bereits die 39. Wahl der Berliner Sportler des Jahres.

Christiane Brümmer verleiht den Preis an Robert Harting (Leichtathletik)auf der Berlins CHAMPIONS Gala 2017 |Foto: Camera4

Pechstein wird zum zum achten Mal Berlins CHAMPIONS 2017

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein wurde bereits zum achten Mal als Berlins Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Das schaffte noch kein Berliner Sportler vor ihr. Mit neun Medaillen, davon fünf goldenen, ist die schnelle Berlinerin zudem auch die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin aller Zeiten. Per Videobotschaft bedankte sich Pechstein, die gerade für ihre siebten Olympischen Winterspiele in den USA trainiert.

Wassersportler Hausding triumphiert

Auch der Berliner Wasserspringer Patrick Hausding triumphierte bei der diesjährigen CHAMPIONS-Wahl. Bereits 2010 wurde der Sportler ausgezeichnet und zeigt sich begeistert über seinen zweiten Sieg. „Ich freue mich riesig, dass mich die Berlinerinnen und Berliner und die Sportjournalisten zum Sportler des Jahres gewählt haben. Das ist ein wirklich toller Jahresabschluss. Mit der Gala beginnt heute die Genussphase des Jahres“, so Hausding. Bei der WM in Budapest gewann der Berliner in diesem Jahr Silber vom Drei-Meter-Brett. Außerdem erreichte er zusammen mit Sascha Klein beim Turmspringen Bronze.

BERLIN RECYCLING Volleys zur Berliner Mannschaft des Jahres gekürt

Wie im Vorjahr wurden die BERLIN RECYCLING Volleys zur Berliner Mannschaft des Jahres gekürt. Sportliche Höhepunkte waren in diesem Jahr die Titelverteidigung in der Meisterschaft und der sensationelle Einzug ins Final Four der Champions League. „In einer Sportstadt wie Berlin zwei Mal in Folge diese Auszeichnung zu bekommen, ist eine riesen Ehre für uns“, sagte Volleys-Kapitän Robert Kromm.

Manager Hanning erhält auch in diesem Jahr die Auszeichnung

Bob Hanning stand in diesem Jahr zum dritten Mal ganz oben auf dem CHAMPIONS-Treppchen. Bereits 2007 und 2008 wurde Hanning von den Berlinerinnen und Berlinern für seine Arbeit – Manager und Trainer – ausgezeichnet. Als Füchse-Geschäftsführer steht er wie kein anderer für den Aufschwung des Handballs in der Sportmetropole. Gleichzeitig trainiert Hanning noch höchstpersönlich die A-Jugend der Füchse. „Der Preis ist etwas ganz besonderes, weil man sowohl von den Berlinerinnen und Berlinern als auch von den Journalisten gewählt wurde“, so Hanning.

SPIELBANK BERLIN verleiht den Richthofen-Solidaritätspreis

Auf Initiative der Novomatic AG und der Spielbank Berlin wurde Eduard „Eddy“ Gutknecht mit dem Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde auf der CHAMPIONS-Bühne von Eduard Gutknechts Frau Julia entgegengenommen. Zahlreiche Gäste spendeten zudem per SMS je zehn Euro. Doch dabei blieb es nicht. Als Erster betrat Sport-Unternehmer Detlef Müller die CHAMPIONS-Bühne und sagte spontan 1.000 Euro zu. Ihm folgte Kaweh Niroomand.  Der Geschäftsführer der BR Volleys will 25.000 Euro spenden! Die SPIELBANK BERLIN gab weitere 5.000 Euro, ebenso der Landessportbund Berlin. ASS Athletic Sport Sponsoring legte 2.500 Euro drauf. Bis Sonntagmorgen kamen so 51.000 Euro für Familie Gutknecht zusammen!

Berlins CHAMPIONS 2017

Insgesamt standen je zehn Sportlerinnen, Mannschaften und Trainer/Manager sowie elf Sportler zur Wahl. Sowohl die Fachjury als auch das Publikum entschieden über ihre Favoriten. Neben der SPIELBANK BERLIN waren auch LOTTO Berlin, die AOK Gesundheitskasse, die Deutsche Kreditbank AG (DKB), das Estrel Berlin, Berlin Leichtathletik-EM 2018 GmbH und die Initiative Sportmetropole Berlin Sponsoren der Berlins CHAMPIONS 2017 Gala. (red)

Veranstaltungen

ISTAF 2019

Nach den Sommerferien geht es wieder rund in der schönsten Leichtathletik-Arena Deutschlands. Beim 78. ISTAF messen sich Top-Athleten aus aller Welt im Berliner Olympiastadion. Kompakt treten 160 Weltklasse- Sportler in bis zu 16 hochklassig besetzten Disziplinen an (u.a. geplant: 100 m, 200 m, 3.000 m Hindernis, Diskuswurf, Speerwurf, Weitsprung, Stabhochsprung).

Berlin Vital

Die Sport- und Gesundheitsmesse Berlin Vital findet jährlich im Frühjahr und im Herbst als Begleitmesse zu den großen Sportevents des Berliner Halbmarathons und des Berlin-Marathons statt. Hier erfolgt die Startnummernausgabe für die Rennen.

Auf der Berlin Vital präsentieren über 100 nationale und internationale Aussteller aktuelle Trends und Informationen rund um die Themen Bewegung, Functional Wear, Ernährung, Sportmedizin, Aktivtourismus und aktiver Lebensstil. Die Verkaufsmesse bietet außerdem eine Vielzahl an Produkten wie Sportausrüstung, -zubehör und -bekleidung.