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Geldsegen für Reinickendorf aus Fördertopf der Spielbank Berlin

In seiner Funktion als Beiratsvorsitzender der Spielbank Berlin spendete CDU-Politiker Frank Steffel an gleich 14 Reinickendorfer Vereine insgesamt 13.500 Euro. Über eine finanzielle Zuwendung konnten sich auch die Saunafreunde Berlin Familiensportverein e.V., der VfB Hermsdorf e.V. und die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft 1975 freuen, an die Frank Steffel jeweils einen Scheck über 1.000 Euro überreichte. Alle drei Vereine sind in Reinickendorf beheimatet, der Bezirk, den Frank Steffel im Bundestag vertritt.

Saunafreunde Berlin: Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten in Reinickendorf

Seit mehr als 60 Jahren sind die Saunafreunde Berlin ein Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten für alte Altersklassen und Förderung der Verbundenheit mit der Natur. Als Familiensportverein ist, neben der Förderung der Freikörperkultur, das Angebot eines breiten Spektrums von Sportarten und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Aktuell hat der Verein knapp 800 Mitglieder, davon 200 Kinder. Die Spende soll verwendet werden für die Erneuerung des Beachvolleyball-Feldes.

Scheckübergabe an den VfB Hermsdorf e.V.: v.l.n.r. Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Regina Blachwitz, Vizepräsidentin VfB Hermsdorf, Frank Steffel | Foto: Business Network

VfB Hermsdorf e.V. ist einer der ältesten Vereine Berlins

Der VfB Hermsdorf e.V. wurde 1899 gegründet und ist damit einer der ältesten Vereine Berlins. Der Traditionsverein gehört mit seinen rund 3.500 Mitgliedern außerdem zu den größten in Berlin-Reinickendorf. Die vielfältigen Angebote im Leistungssport, aber auch im Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport bieten reichlich Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und zur Stärkung der Gesundheit. Auch Trendsportarten spielen eine zunehmend wichtige Rolle, um für junge Menschen attraktiv zu bleiben.

Scheckübergabe an die Nord-Berliner-Schützen-Gemeinschaft: v.l.n.r Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Andreas Koch, 2. Vorsitzender Nord-Berliner-Schützen-Gemeinschaft, Michael Vent, 1. Vorsitzender, Hans-Jörg Alte, Schatzmeister und Frank Steffel | Foto: Business Network

Die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft blickt zurück auf eine über 40-jährige Geschichte. Aktuell sind 235 Mitglieder aller Altersgruppen sportlich in den Disziplinen des Deutschen Schützenbundes aktiv. Auch die Traditionspflege des Schützenwesens steht im Mittelpunkt des Vereinslebens. Mit dem überreichten Geld sollen die Schießblenden repariert werden.

Die Vereine erfüllen eine wichtige soziale Funktion im Bezirk

„Die ausgewählten Vereine – so unterschiedlich sie auch sein mögen – haben alle eine Gemeinsamkeit, denn sie erfüllen eine wichtige soziale Funktion hier in Reinickendorf“, so Frank Steffel. „Ich bin hier im Bezirk aufgewachsen und heimisch und weiß daher, wie wichtig der Beitrag von Vereinen für unser aller Miteinander ist. Ich freue mich, dass ich mit der Spende diesen Institutionen in meinem Heimatbezirk ein wenig Unterstützung zukommen lassen kann.“

Die Spielbank Berlin gehört zu den größten Unterstützern von Sport und Kultur in Berlin

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht ihren Beiräten auch die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von über 30.000 Euro an das schwule Anti-Gewalt Projekt MANEO, den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den Arbeiter Samariter Bund, den TSV Spandau e.V. und weitere überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin seit ihrer Gründung ein wichtiges Anliegen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Unsere Stadt verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsvorsitzenden Frank Steffel auf Reinickendorfer Vorzeige-Vereine gefallen ist, die allesamt einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Nordwesten leisten.“ (red)

Hohes Tempo für den guten Zweck: Spendenrekord beim Laughing Hearts Race für Berliner Heimkinder

Bei dem diesjährigen Laughing Hearts Race auf der Rennstrecke Bilster Berg bei Paderborn wurde ein neuer Spendenrekord in Höhe von 200.000 Euro aufgestellt. Das große Ziel, mit der sechsten Ausgabe des Charity Race die Gesamtmarke von 900.000 Euro zu knacken, wurde damit erreicht. In den letzten fünf Jahren war es den Veranstaltern bereits gelungen, insgesamt mehr als 700.000 Euro für den guten Zweck zu sammeln. Nach 100.000 Euro im ersten Jahr waren in den folgenden vier Jahren schon jeweils 150.000 Euro gespendet worden. Sämtliche Gelder kommen ohne jede Abzüge direkt dem Verein zugute. Laughing Hearts wurde vor mehr als zehn Jahren in Berlin gegründet und kümmert sich intensiv um Heimkinder und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Laughing Hearts unterstützt sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

35 engagierte Hobbyrennfahrer aus der Bau- und Immobilienbranche fuhren für den guten Zweck um die Wette. Der Bilster Berg gehört mit 4,2 Kilometern Streckenlänge, 19 teilweise blinden Kurven und bis zu 26 Prozent Gefälle zu den anspruchsvollsten Rennstrecken Europas. Daher konnten alle Teilnehmer vorab noch ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Ausrichter und Sponsor des Rennens war die CG Gruppe AG, der führende Immobilien-Projektentwickler Deutschlands mit eigener Baukompetenz, der gleichzeitig einer der Hauptunterstützer von Laughing Hearts e.V. ist. Laughing Hearts unterstützt Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen, indem deren Talente und Interessen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport und Hobby gezielt gefördert werden. Der Verein eröffnet soziale wie berufliche Perspektiven und gibt seinen Schützlingen die Chance auf eine positive Entwicklung. Aktuell unterstützt Laughing Hearts in ganz Berlin 22 stationäre Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und erreicht circa 2.300 Kinder und Jugendliche.

Heiße Reifen auf dem Bilster Berg | Foto: Cathleen Herwarth von Bittenfeld / CG Gruppe AG

„Für uns ist eine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit unseres Vereins sehr wichtig. Spendenveranstaltungen wie diese ermöglichen es uns, zahlreiche Projekte für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche auf den Weg zu bringen“, so Dr. Nidal Al-Saadi, Präsident von Laughing Hearts e.V. „Mein persönlicher Dank gilt allen, die uns bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen. Jeder Einzelne leistet einen Beitrag zum Erfolg von Laughing Hearts und unterstützt damit unmittelbar benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer weiteren Entwicklung.“

Tatkräftige Unterstützung durch Berliner Wirtschaft

Laughing Hearts wird bei seiner wichtigen Mission von der Berliner Wirtschaft tatkräftig unterstützt. Die CG Gruppe mit Hauptsitz in Berlin fördert den Verein von Beginn an mit vielerlei Sach- und Geldleistungen – etwa kürzlich mit der Beschaffung und Komplettsanierung neuer Räumlichkeiten. Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe und Vorstand von Laughing Hearts, liegt der Auftrag des Vereins besonders am Herzen. Durch sein persönliches Engagement schafft er immer wieder neue Synergien, stellt Kooperationen auf die Beine und trommelt für großzügige Spenden, um Laughing Hearts auch langfristig zu unterstützen. „Alle Kinder sollten gleiche Möglichkeiten und Chancen haben, egal, ob es um einen Zirkusbesuch oder um Nachhilfeunterricht geht“, so Gröner. „Ich danke allen großzügigen Spendern, die heute mit dabei waren und ihren Teil zu diesem bemerkenswerten Ergebnis beigetragen haben. Unser Auftrag ist es, Kindern Lebensfreude, Zuversicht und konkrete Perspektiven zu schenken. Ich bin der festen Überzeugung, dass Armut oder die soziale Herkunft nicht länger entscheidend für die Zukunftschancen von Kindern sein sollen.“

Alle Erlöse des Laughing Hearts Charity Race kommen Berliner Heimkindern zugute | Foto: Cathleen Herwarth von Bittenfeld / CG Gruppe AG

 Laughing Hearts Spendengala im November

Der Termin für den nächsten Spendenmarathon steht bereits fest: Am 09. November 2019 veranstaltet Laughing Hearts wieder die jährliche Charity-Gala, deren Erlöse ebenfalls direkt dem Verein und damit den Kindern zugutekommen. Das diesjährige Ziel lautet, den Spendenrekord aus dem letzten Jahr von mehr als 750.000 Euro erneut zu übertreffen. (red)

Turnschuhe und Shorts statt Roulettekugeln und Pokerblatt: Spielbank Berlin nimmt auch in diesem Jahr wieder am Berliner-Firmenlauf teil

Vom Brandenburger Tor an die Spree, zur Siegessäule und über die Straße des 17. Juni wieder zurück: Der IKK BB Berliner Firmenlauf mit einer Streckenlänge von 5,5 Kilometern ist eine feste Frühjahrstradition im Berliner Eventkalender und inspirierte auch in diesem Jahr wieder zehntausende lauffreudige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kleineren und größeren Unternehmen sowie vielen anderen Organisationen.

Ein Appell, dem die Spielbank Berlin gerne folgte und zu diesem besonderen Event wieder ein eigenes Team ins Rennen schickte. Diese konnten sich im Wettbewerb mit 19.000 anderen Läuferinnen und Läufern von 1.118 Firmen messen und ihren Sportsgeist unter Beweis stellen.

Teamgeist und Ausdauer sind entscheidend!

Die Startplätze des Berliner Firmenlaufs sind begehrt und schon lange im Voraus ausverkauft. Für die Spielbank Berlin, als feste Institution in der Hauptstadt, ist die Teilnahme am Firmenlauf eine Selbstverständlichkeit. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein größeres Team für die Teilnahme an dem Berliner-Firmenlauf begeistern konnten“, so Spielbank Geschäftsführer David Schnabel. „Teamgeist und Ausdauer sind auch für uns entscheidend. Wie im Sport ist es für uns wichtig, den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Spaß an der Arbeit und Zufriedenheit im Job sind elementare Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen. Aus diesem Grund haben wir in den letzten Monaten bewusst den Fokus auf das Thema Sport und Gesundheit gelegt. Wir bieten innerbetriebliche Gesundheitstage und Rückenschulungen an.“

Die Läufer und Läuferinnen starteten gegen 19.20 Uhr auf die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke. Vom Start am Brandenburger Tor wurde zunächst das Holocaust-Mahnmal umrundet. Anschließend ging es entlang des Tiergartens in Sichtweit der Spielbank Potsdamer Platz und vom Reichpietschufer der Spree auf die Siegessäule zu. Auf der Schlussstrecke über die Straße des 17. Juni in Richtung des Brandenburger Tors wurden letzte Reserven ausgespielt, bevor die Läuferinnen und Läufer das Ziel am Brandenburger Tor erreichten. Das Team der Spielbank hat die 5,5 Kilometer lange Strecke in kleineren Gruppen absolviert, die sich – je nach Trainingsstand – gegenseitig zu persönlichen Bestleistungen motiviert haben. Team-Sieger waren an diesem Abend Jörg Heger und Stefan Gittel, die mit ihrer Laufzeit den restlichen Kolleginnen und Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes „davon gelaufen sind“.

Gewinne des Firmenlaufs kommen sozialen Projekten zugute

Entscheidend für die Spielbank Berlin ist jedoch nicht nur der sportliche Ehrgeiz und Erfolg, sondern vor allem der soziale Nutzen des Firmenlaufs. Schließlich kommen die Gewinne der Veranstaltung dem Sonnenhof, das Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Björn Schulz Stiftung und dem Kinder-, Jugend- und Wettkampfsport im SC Tegeler Forst e. V. zugute.

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von insgesamt über 30.000 Euro an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den TSV Spandau e.V., das schwule Anti-Gewalt-Projekt MANEO und die Initiative „Berlin schockt“ des ASB überreicht. (red)

Die Zukunft des Sports ist auch digital: Spielmacher der Hauptstadt diskutieren in der Spielbank Berlin über das Phänomen e-sport

Ist der e-sport eine Alternative zum Sport oder gar dessen Zukunft? Suchtgefahr, Gewaltverherrlichung und die große Marktmacht einiger weniger kommerzieller Spielehersteller sind Gründe für den Deutschen Olympischen Sportbund, eher zurückhaltend bei der Anerkennung des e-sport zu sein. Die Runde der Spielmacher des Berliner Fußball-Verbands hat da weniger Berührungsängste und diskutierte unter dem Motto „e&Sports“, was die Chancen, aber auch Gefahren und Risiken des weltweiten Phänomens, das vor allem junge Menschen fasziniert, sind.

Diskussion mit Größen der Community

Als Diskutanten waren namhafte nationale und internationale Größen der Community geladen, die mit Moderatorin Andrea Loth über das Thema sprachen. Ralf Reichert, Gründer und Geschäftsführer des ESL – Electronic Sports League, wurde auch schon der „Ecclestone des e-sport“ genannt und ist weltweit einer der größten Veranstalter von e-sport-Events, die mittlerweile große Hallen füllen. Sein Bruder Tim Reichert ist in ähnlichen Gefilden unterwegs, er ist Chief Gaming Officer bei Schalke 04, dem Verein, der das Thema e-sport in Deutschland maßgeblich mitgestaltet. Die Runde wurde durch die Suchttherapeutin und –expertin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein, die sich auch mit den Risiken des e-sport befasst, vervollständigt.

Sport or no sport – Die Diskussionsrunde: v.l.n.r. Ralf Reichert, Andrea Loth, Tim Reichert, Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein | Foto: Dirk Lässig

Längst geht der Trend weltweit in Richtung e-sport. Nicht nur Millionen junger Menschen spielen selbst, vor allem auch als Zuschauersport zieht der e-sport die Massen an. Große Konzerne wie Mercedes oder Vattenfall haben den Trend erkannt und unterstützen als Sponsoren Teams und Veranstaltungen. McDonalds hat darüber hinaus verkündet, sämtliche Sponsorings aus dem klassischen Sport ab 2020 auf den e-sport zu übertragen.

E-Sports: Die Zukunft des Sports?

Ralf Reichert, der als Macher des deutschen e-sport gilt, sieht im e-sport schon längst kein Phänomen mehr, sondern die Zukunft des Sports. Denn im Ausland ist e-sport schon längst ein Mega-Business und gilt als anerkannte Sportart. Und das ohne jede pädagogische Bedenken oder Debatten. Reichert gilt in der Branche als Mastermind. Er hat aus Videospielen ein erfolgreiches Mega-Event gemacht. „Mir war relativ früh klar, dass Gaming der nächste große Zuschauersport wird”, so Reichert. „Wir wollten den Kids, die früher als Nerds abgestempelt wurden, eine Bühne geben. Heute sind sie teilweise Stars.”  Erfolgreiche Top-Gamer sind nicht nur Stars der Branche, sondern gehen auch schon mal mit mehreren Millionen an Preisgeldern nach Hause.

Für Tim Reichert, der die FC Schalke 04 Esports GmbH leitet, ist die Entwicklung unvermeidlich: „Die junge Generation wächst mit der Technik um Instagram, Twitter und Facebook ganz natürlich auf. Computerspielen wird immer mehr das Fernsehgucken ersetzen! Unsere Spiele verfolgen in Deutschland bis zu 200.000 Zuschauer live. Inklusive Nachbetrachtung sind es etwa 500.000 Zuschauer aus ganz Europa. Außer den ganz großen Sportarten wie Fußball, Basketball oder American Football gibt es keinen vergleichbaren Sport, der so populär ist.“ Suchtexpertin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein warnt bei aller Euphorie auch vor den Gefahren des e-sport: „Wichtig ist, dass Kinder und auch Eltern ein Bewusstsein dafür entwickeln, wann Kinder spielen und wie viel Zeit sie an der Konsole oder dem Computer verbringen. Wie bei jeder Sucht gilt auch hier, dass ein gesundes soziales Umfeld die Risiken erheblich verringert.“

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und Gastgeber David Schnabel | Foto: Dirk Lässig

Doch ist denn e-sport nun ein richtiger Sport? Der klassische Sportbegriff passt nicht hundertprozentig auf den des e-sports, weil es unterschiedliche Komponenten gibt. „E-sport ist eher eine Weiterentwicklung, eine natürliche Addition. Denn auch im e-sport geht es um Wettkampf und um den Leistungsgedanken. Motorische Fähigkeiten sind gefragt, eine gute Hand-Auge-Koordination ist essenziell“, so Tim Reichert.

„Von ‚Fifa 19‘ auf den Bolzplatz“

Jörg Wirtgen, Vizepräsident des BFV, sieht in der Entwicklung auch für den klassischen Sport Chancen: „E-sport beschäftigt Millionen junger Menschen. Davor können wir die Augen nicht verschließen. Ich sehe einige Unterschiede zum klassischen Sport, aber eben auch viele Gemeinsamkeiten. Positiv ist aus meiner Sicht, dass junge Menschen beides kombinieren können: Von ‚Fifa 19‘ auf den Bolzplatz? Aus meiner Sicht die logische Konsequenz.“

Veranstalter Jörg Wirtgen | Foto: Dirk Lässig

Zu Gast waren außerdem Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, Carlos „ocelote“ Rodriguez, weltweit erfolgreicher „League of Legends“-Spieler und Gründer von G2 esports, Thomas Klein, Journalist und Vorsitzender der Berliner Pressekonferenzdie Mitglieder des Boards der Spielmacher und zahlreiche namhafte Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft. Dazu gehörten Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel, ASB-Präsidiumsmitglied Dr. Karl Kauermann, LSB-Präsident Thomas Härtel und Senatssprecher a.D. Richard Meng.

Die Runde der Spielmacher zu Gast in der Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Parallelen zwischen e-sport und Glücksspiel

Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel sieht einige Parallelen zwischen e-sport und dem Glücksspiel: „Mit der fortschreitenden Popularität und Beliebtheit dieses neuen sportlichen Phänomens werden sich auch die Politik und die Öffentlichkeit mit diesem Thema beschäftigen müssen, um faire und sichere Spielregeln für alle Teilnehmer zu definieren. Hier können wir als Spielbankbetreiber sicherlich unterstützen, da wir als seriöse Anbieter im Glücksspielbereich bereits vor vielen Jahren zielführende und funktionierende Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen in unsere Prozesse und Abläufe integriert haben, ohne dadurch die Faszination für unsere Spielangebote einzuschränken. Wichtig ist ein Dialog auf Augenhöhe, der nicht stigmatisiert und Weiterentwicklung verhindert. Die Vorträge und die Diskussion heute haben gezeigt, dass ein solcher Austausch möglich ist.“

Das Board des Spielmacher

Das Board der Spielmacher wurde 2018 von Jörg Wirtgen gegründet und besteht aus 31 wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Playern Berlins und darüber hinaus. Sie treffen sich viermal jährlich an besonderen Orten in Berlin, um mit spannenden Referenten zu Themen ins Gespräch zu kommen, die den Fußball betreffen, aber sich auch auf andere Bereiche übertragen lassen. Es entsteht kein Expertenvortrag der Referenten, sondern die Möglichkeit, in einer kleinen, moderierten Runde in den Austausch zu treten und dabei die große Kraft des Gesellschaftsphänomens Sport zu reflektieren, zu verstehen und sie zu nutzen, sodass das Gremium im Berliner Fußball-Verband eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfüllt. (ak)

Spielbank Berlin: Beiratsmitglied Gregor Gysi überreicht Scheck über 5.000 Euro an traditionsreichen Tourenseglerverein TSG 1898

In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin überreichte LINKEN-Politiker Gregor Gysi dem Vereinsvorstand der Freien Vereinigung der Tourensegler Grünau 1898 e.V. einen Scheck über 5.000 Euro. Der Verein kann auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken und hat durch seine aktiven Regattasegler – unter ihnen Europameister und Deutsche Meister – einen Bekanntheitsgrad weit über Berlin hinaus erlangt.

„Meine Wahl ist auf den TSG 1898 gefallen, weil es sich hier um einen Ur-Berliner Verein handelt, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, den Segelsport kennenzulernen – was sehr viel sinnvoller ist, als wenn sie an andere Dinge herangeführt werden“,  so Gregor Gysi.

Der TSG 1898 in Berlin Schmöckwitz zeichnet sich durch seine nachhaltige Jugendarbeit aus | Foto: Business Network

Vereinsleben mit Teamgeist und Zusammenhalt

Der Verein sitzt am idyllischen Langen See in Berlin Schmöckwitz und zeichnet sich durch breit gefächerte Vereinsaktivitäten sowie zahlreiche Regattawettbewerbe aus. Die von der TSG 1898 ausgetragenen Regatten, wie z. B. der Alfred-Wahrendorf-Preis, der Heinz-Urban-Preis, der Edgar-Jambor-Preis (ehemals Rossdeutscher-Arnoldi-Preis), der Geldner-Preis und insbesondere der Niemeyer-Cup finden regen Zuspruch und sind nur einige der Höhepunkte der vielfältigen Vereinsaktivitäten. Das Vereinsleben ist insbesondere durch einen starken Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamgeist geprägt. Einen besonderen Stellenwert haben im Verein deshalb auch die gemeinschaftlichen Aktivitäten wie das große Sommerfest, das im Rahmen des Niemeyer-Cups stattfindet, das jährliche Kinderfest und darüber hinaus auch in den Wintermonaten Aktivitäten wie Winterwanderungen, historische Stadtführungen, Bowlingnachmittage, eine Kinderweihnachtsfeier sowie die traditionsreiche Silvesterfeier.

„Wir danken Herrn Gysi und der Spielbank Berlin, wir freuen uns sehr über die großzügige Finanzspritze“ sagt Harald Nowka, Jugendwart des TSG 1898 e.V., „mit dem Geld haben wir ein neues Trainingsboot finanziert, das wir dringend für die Nachwuchsausbildung benötigen.“

Beirat der Spielbank mit eigenem Fördertopf

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark und den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin bereits seit vielen Jahrzehnten ein ganz besonders wichtiges Anliegen“, so David Schnabel, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Berlin verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Gregor Gysi auf den TSG 1898 gefallen ist, eine Berliner Institution, die nicht nur zahlreiche erfolgreiche Sportler hervorgebracht hat, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Südosten leistet.“ (red)

Kein Stadion für Hertha: Stadionneubau endgültig abgelehnt

Optimistisch, fast schon siegessicher schmiedet Hertha BSC weiterhin Pläne für ein neues Stadion. Der Verein hält entschlossen an dem Vorhaben fest, bereits 2025 in einer eigenen Arena zu spielen. Doch ganz so einfach ist das nicht.

Was ist schief gegangen?

Zur Realisierung eines Stadionneubaus hätten im Olympiapark 24 Wohnungen einer Genossenschaftssiedlung abgerissen werden müssen. Die verantwortliche Baugenossenschaft 1892 ist dazu jedoch nicht bereit und erteilt Hertha eine klare Abfuhr. Der Neubau eines Stadions auf dem Olympiagelände scheint damit erledigt zu sein – jedenfalls solange es keinen Ort für alternativen Wohnraum gibt. Vor allem die mangelnde Planung und Kooperationsbereitschaft mit den Abgeordneten ist ein Grund dafür, dass der Verein keine Zustimmung bekam. Die Verantwortlichen von Hertha fühlen sich ungerecht behandelt. Es wurden laut Verein mehrere Alternativen für mögliche Standorte für Wohnungen vorgeschlagen, beispielweise für die nahegelegenen Baumann’schen Wiesen. Auch den Vorwurf, man hätte die Anwohner und den Bezirk nicht ausreichend über das Vorhaben informiert, können die Verantwortlichen nicht nachvollziehen.

Hertha bleibt zuversichtlich

Hertha lässt sich nicht unterkriegen und hält an dem Wunsch eines eigenen Stadions fest. Laut Verein rührt die Entscheidung der Baugenossenschaft „in keiner Weise an unseren Plänen, ab 2025 in einer eigenen Fußballarena zu spielen.“ Sie sehen das Vorhaben des Neubaus als große Chance einer neuen Veranstaltungsstätte. Laut Klaus Teichert, dem Stadion-Manager des Vereins, gibt es auf dem großen Gelände um das Olympiastadion herum mehrere Möglichkeiten eine Arena zubauen. Dort wäre der Vorteil, dass keine Wohnhäuser weichen müssten. Doch gäbe es dann Probleme bezüglich des Denkmalschutzes. Der Verein steht nun vor der Entscheidung, den Mietvertrag für das Olympiastadion zu verlängern oder eine Alternative zu suchen. Außerhalb des Stadions kommen bislang drei mögliche Standorte in Frage: Tegel, Buchholz Nord und Lichterfelde. Weiterhin hofft Hertha darauf, die Baugenossenschaft noch zum Einlenken zu bewegen. (tf)

Spielbank Berlin unterstützt Köpenicker Mellowpark – Beiratsmitglied Gregor Gysi überreicht Scheck über 5.000 Euro

In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin überreichte LINKEN-Politiker Gregor Gysi den Betreibern der Köpenicker Freizeitanlage Mellowpark einen Scheck über 5.000 Euro. Das Geld kommt nicht nur dem Erhalt der Anlage zugute, sondern soll auch genutzt werden, um das Gelände als Bundesstützpunkt für den BMX-Sport auszeichnen zu lassen. Hintergrund ist die Tatsache, dass BMX Freestyle seit 2017 als olympische Disziplin zugelassen ist. Für den Mellowpark gibt es bereits Pläne, eine 2.000 Quadratmeter große und acht Meter hohe Trainingshalle zu errichten. Da kommt die großzügige Finanzspritze genau recht.

„Meine Wahl ist auf den Mellowpark gefallen, weil das ein förderungswürdiges Projekt hier in Treptow-Köpenick ist, das große Anziehungskraft auf junge Menschen hat und viel Potenzial für die Zukunft bietet“, so Gregor Gysi.

25 Jahre skaten in Köpenick

Seit 25 Jahren setzt sich der Mellowpark e.V. für die sportliche Sache mit den rollenden Boards und Bikes ein. BMX-Meisterschaften fanden hier bereits im Jahr 2003 statt. Veranstaltungen mit Teilnehmern aus über 20 Nationen zeugen davon, dass das Gelände an der Alten Försterei mitten in Köpenick als ein Mekka für BMX-Fahrer aus der ganzen Welt gilt. Das 70.000 Quadratmeter große Areal verfügt über eine in Deutschland einmalige Kombination an Trainingsmöglichkeiten der verschiedenen BMX Disziplinen.

„Wir danken Herrn Gysi und der Spielbank Berlin, das Geld können wir super gebrauchen“ sagt Max Tuchtenhagen, Vereinsvorstand Mellowpark. „Jetzt kurz vor der neuen Saison ist das ein Traum.“

Freuen sich über die Finanzspritze: Max Tuchtenhagen (l.) und Jens Werner, Vorstand Mellowpark e.V. | Foto: Business Network

Freuen sich über die Finanzspritze: Max Tuchtenhagen (l.) und Jens Werner, Vorstand Mellowpark e.V. | Foto: Business Network

Spielbank Berlin ist einer der größten Förderer des Hauptstadt-Sport

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur allgemein den Hauptstadt-Sport finanziell, sondern der Beirat der Spielbank Berlin verfügt zusätzlich über einen eigenen Fördertopf, aus dem soziale Einrichtungen, Projekte und Vereine in Berlin gefördert werden.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist ein Aktionsfeld, in dem sich die Spielbank Berlin schon seit Ihrer Gründung bewegt“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Wir fördern nachhaltig zahlreiche Vereine, Einrichtungen und sportliche Großveranstaltungen. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Gregor Gysi auf den Mellowpark gefallen ist. Eine tolle Einrichtung, die eine große Strahlkraft über Berlin hinaus entfaltet.“

Erfolgreichste Spielbank Deutschlands

Bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung kultureller sowie sportlicher Ereignisse sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der traditionsreichen Spielbank Berlin. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Hertha BSC, dem 1. FC Union Berlin, den Füchsen Berlin, den BR Volleys sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzenten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als erfolgreichste Spielbank Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereiche des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe. (red)

 

 

„Sport und Wirtschaft – Wie viel Glück steckt im Erfolg?“: Spielmacher der Hauptstadt diskutieren in der Spielbank Berlin

Die Spielbank Berlin ist einer der größten Sportförderer der Hauptstadt und als Veranstaltungsort ideal geeignet für die 3. Runde der Spielmacher mit dem Thema „Sport und Wirtschaft – Wie viel Glück steckt im Erfolg?“ Welche Gemeinsamkeiten beziehungsweise Unterschiede haben Sport und Wirtschaft? Gibt es gemeinsame Strategien, Taktiken und ist Erfolg in Sport und Wirtschaft berechenbar? Fest steht, dass Sport nicht nur verbindet, sondern längst ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in der Hauptstadt ist. Dazu referierte am gestrigen Abend im Sternbergsaal der Spielbank Berlin Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Geschäftsführer der Berliner Füchse . Im Anschluss diskutierte er mit Moderator Thomas Klein, Journalist und Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, Jörg Wirtgen, Vizepräsident des Berliner Fußball-Verbandes, sowie weiteren Mitglieder des Boards der Spielmacher und zahlreichen namhaften Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft. Dazu gehörten Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, Frank Bielka, Ex-Staatssekretär und Vorstandsmitglied der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft IDEAL, Christian Lewandowski, Vorstandsvorsitzender der Gegenbauer Holding SE & Co. KG, Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin AG, Richard Meng, Senatssprecher a.D., Moderatorin Gabi Papenburg, Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin e.V., Angela Wiechula, Herausgeberin der Hauptstadtmagazins BERLINboxx und Thomas Plößel, Bronze-Olympiasieger im Segeln „Sailing Team Germany“.

Spielmacher der Hauptstadt: v.l.n.r. Bob Hanning, Christiane Brümmer, Jörg Wirtgen | Foto: Laessig

Spielmacher der Hauptstadt: v.l.n.r. Bob Hanning, Christiane Brümmer, Jörg Wirtgen | Foto: Laessig

 

Sport und Wirtschaft haben viele Gemeinsamkeiten

Bob Hanning freute sich über den Erfolg der Handballer bei der WM: „Der vierte Platz bei der WM hat Hunger auf mehr gemacht. Bis zu 15 Millionen Menschen haben die Spiele auf dem Bildschirm verfolgt, es gab große Sympathien für die Mannschaft und den Handballsport. Da geht sicher noch mehr, denn der Sport ist emotional, ehrlich und unverstellt“. Hanning sieht große Parallelen zwischen Sport und Wirtschaft: „Ein guter Trainer macht aus Einzelspielern ein Team, in dem die Gesamtkomposition stimmen muss. In der Wirtschaft ist das nicht anders, ein guter Unternehmer muss Talente und Potenziale fördern und sich dem Wettbewerb stellen.“

Zu Gast im Sternbergsaal der Spielbank Berlin: Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz (l.) und Dr. Richard Meng | Foto: Laessig

Zu Gast im Sternbergsaal der Spielbank Berlin: Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz (l.) und Dr. Richard Meng | Foto: Laessig

Das Board wurde 2018 von Jörg Wirtgen gegründet und besteht aus 31 wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Playern Berlins und darüber hinaus. Sie treffen sich 4x jährlich an besonderen Orten in Berlin, um mit spannenden Referenten zu Themen ins Gespräch zu kommen, die den Fußball betreffen, aber sich auch darüber hinaus in andere Kontexte übertragen lassen. Es entsteht kein Expertenvortrag der Referenten, sondern die Möglichkeit, in einer kleinen, moderierten Runde in den Austausch zu treten und dabei die große Kraft des Gesellschaftsphänomens Sport zu reflektieren, zu verstehen und sie zu nutzen, sodass das Gremium im Berliner Fußball-Verband eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfüllt.

Die Motivation ist entscheidend!

Für Jörg Wirtgen steht der richtige Ansporn im Vordergrund. „Die Motivation ist eine der wichtigsten Komponenten für Erfolg und oft das entscheidende Zünglein an der Waage, das über Sieg oder Niederlage entscheidet.“

Für Gastgeberin Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin steht fest, dass Sport und Wirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind: „Sport ist ein Aktionsfeld, in dem sich die Spielbank Berlin schon seit Ihrer Gründung bewegt. Wir fördern nachhaltig zahlreiche Vereine und sportliche Großveranstaltungen, da wir der Meinung sind, dass Sport und die Wirtschaft nicht nur das Potenzial haben, gemeinsam Benefits zu generieren, sondern vor allem auch zum Nutzen der Menschen Synergien zu schaffen, die ohne einander nicht möglich wären.“

 

Relaxtes Networking: v.l.n.r. Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula und Dr. Tanja Wielgoß, Vattenfall-Vorstandsvorsitzende| Foto: Laessig

Relaxtes Networking: v.l.n.r. Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula und Dr. Tanja Wielgoß, Vattenfall-Vorstandsvorsitzende| Foto: Laessig

Die Spielbank Berlin gehört zu den größten Förderern des Sports in der Hauptstadt

Bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung kultureller sowie sportlicher Ereignisse sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der traditionsreichen Spielbank Berlin. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Hertha BSC, dem 1. FC Union Berlin, den Füchsen Berlin, den BR Volleys sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzenten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als erfolgreichste Spielbank Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereiche des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

Nächste Runde der Spielmacher zum Thema „E-Sports“

Die Runde der Spielmacher wird sich am 15. Mai wieder in der Spielbank Berlin treffen und dann über das Thema „Phänomen E-Gaming, E-Soccer und Suchtgefahr“ mit Ralf Reichert, CEO ESL (Electronic Sports League), größte Gaming-Firma der Welt, sprechen. (red)

TATTERSALL·LORENZ sponsert Eisbären Juniors

Verantwortung zeigen und sich engagieren ist eine gute Unternehmertugend. Fast die Hälfte aller Berliner Unternehmer leisten im Bereich Corporate Social Responsibility enorm viel. So auch das Berliner Unternehmen TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH. Es sponsert in der Saison 2018/2019 die Eisbären Juniors Berlin e. V.. Die Nachwuchsmannschaften tragen das Logo des Property Managers auf ihren Helmen. TATTERSALL·LORENZ unterstützt mit seinem Engagement das U20-Team und das U17-Team des Vereins. Die beiden Mannschaften spielen in der U20 Division I der Deutschen Nachwuchsliga beziehungsweise in der U17 Division I Nord des Deutschen Eishockey-Bundes.

„Als in der Hauptstadt ansässiges Unternehmen freuen wir uns, wenn wir den Berliner Sport und insbesondere den Nachwuchs unterstützen können. Als Eishockey-Fans war unser Engagement bei den Eisbären Juniors naheliegend“, erklärt Susanne Tattersall, geschäftsführende Gesellschafterin von TATTERSALL·LORENZ, ihre Beweggründe. Das Sponsoring des Nachwuchses der Eisbären ist nicht das erste Mal, dass das Berliner Unternehmen Kinder und Jugendliche unterstützt. In der Vergangenheit hat Susanne Tattersall unter anderem die Nachwuchskicker des SV Askania Coepenick 1913 e.V. finanziell gefördert.

Soziale Verantwortung zeigen

Zahlreiche Kultur- und Sportevents sind ohne das Engagement der Privatwirtschaft nicht denkbar. Neben ihren wirtschaftlichen Aufgaben setzen sich Unternehmen heute ehrenamtlich für ihren Standort ein. Wirtschaftliche Beiträge zum Gemeinwohl können zum Beispiel Umwelt- oder Sozialprojekte oder auch die Förderung von Sportvereinen sein. Hier geht es weniger um mediale Aufmerksamkeit, sondern um langfristige Maßnahmen, um sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren.

Corporate Social Responsibility (CSR) lautet der englische Fachbegriff, der sich mit der allgemeinen Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen beschäftigt. Sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft profitieren von diesem Konzept, denn es erhöht die Reputation eines Unternehmens, sichert die Kunden- sowie Nachwuchsgewinnung und fördert Innovationen. Zudem sorgt es für ein positives Betriebsklima und wertet das Unternehmensimage auf.

(red)

Aleksander Dzembritzki: Sportmetropole mit gutem Ruf

Rund 40 nationale und internationale Sportevents fördert die Senatsverwaltung für Inneres und Sport jährlich. Kein Wunder, dass die Hauptstadt Deutschlands führende Sportmetropole ist. Über kommende Veranstaltungen, Ehrenamt und Engagement im Sport sprach die BERLINboxx mit Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport.

Herr Dzembritzki, Berlin ist eine Sportmetropole. Welche nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen wollen Sie für die Hauptstadt gewinnen?

Berlin punktet im Wettbewerb mit anderen Sportmetropolen durch hervorragendes Renommee, Kompetenz, Gastfreundlichkeit und großer Sportbegeisterung der Bevölkerung sowie vielfältiger und leistungsfähiger Sportinfrastruktur. Erst vor wenigen Wochen haben wir den Zuschlag für die UEFA EURO 2024 erhalten. Mindestens sechs Spiele werden im Berliner Olympiastadion ausgetragen – und Berlin hofft natürlich auf das Endspiel. Zudem wird sich Ende November entscheiden, ob wir Ausrichter der Special Olympics World Summer Games 2023 werden. Für uns wäre es eine große Ehre und es hätte auch eine Signalwirkung im Bereich der Inklusion. Allerdings stehen bereits jetzt im Berliner Sportkalender für 2019 folgende Events fest: Die Handball-WM, der Weltcup im Bogenschießen und die sogenannten „Finals“, einem Final-Wochenende der Deutschen Meisterschaften in zehn verschiedenen Sportarten. Darüber hinaus tragen wir 2020 die WM im Bahnradsport aus.

Berlin boomt, so auch die Berliner Sportwirtschaft. Wie reagieren Sie darauf als Sportstaatssekretär?

Zuerst einmal freut es mich sehr, dass so viele Berlinerinnen und Berliner Sport treiben. Steigende Mitgliederzahlen sind ein positives Signal, bedeuten aber in der Regel auch steigenden Sportstättenbedarf. Hier gibt es verschiedene Ansatzpunkte: Zum Beispiel unterstützen wir die Bezirke mit Geld und Expertise für die Aufstellung von Sportentwicklungsplänen. Diese Pläne
sollen darstellen, an welchen Standorten der Sportbedarf aufgefangen werden kann. Zudem kommen die Gelder aus dem Vereinsinvestitionsprogramm und dem Sportanlagensanierungsprogramm den Bezirken zugute. Auch unsere Schulstandorte bieten viel Potenzial für Sport- und Bewegungsflächen. Derzeit sprechen wir
schon mit allen Bezirken und der Bildungsverwaltung über diese Möglichkeiten.

Der Bund hat für 2018 die Fördergelder erhöht. Wohin fließen die Mittel?

Die Mittel des Bundes fließen in die Leistungssportstrukturen, also überwiegend in die Spitzensportinfrastruktur und in die Verbände. Diese Förderung des Spitzensports ist wichtig. Sie verbindet erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler mit Berlin, die zum guten Ruf und positiven Image der Sportmetropole beitragen. Außerdem sind sie Anreiz und Motivation für den sportlichen Nachwuchs und fördern die Identifikation mit Berlin als Lebensort. Auf Berliner Vereine haben die Fördergelder des Bundes jedoch keine direkten Auswirkungen. Ohne den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher wäre der Berliner (Breiten-)Sport nicht möglich.

Wie unterstützt das Land Berlin Ehrenamtliche?

Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Allein in Berlin engagieren sich rund 60.000 Menschen in über 2.000 Sportvereinen ehrenamtlich. Die Bedeutung des Ehrenamts geht weit über den Sport hinaus. Zum Beispiel unterstützt das Land Berlin bürgerschaftliches Engagement bereits mit unterschiedlichen Programmen, wie der Ehrenamtskarte oder dem Berliner FreiwilligenPass. Der Landessportbund trägt eine jährliche Ehrenamtsgala aus. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ehrenplaketten und -nadeln bis hin zum Verdienstorden des Senats, die für außerordentliches Engagement verliehen werden. Das Ehrenamt – egal ob im Sport oder anderen Bereichen – braucht öffentliche Anerkennung, um fortbestehen zu können. (lj)

 

Veranstaltungen

ISTAF 2019

Nach den Sommerferien geht es wieder rund in der schönsten Leichtathletik-Arena Deutschlands. Beim 78. ISTAF messen sich Top-Athleten aus aller Welt im Berliner Olympiastadion. Kompakt treten 160 Weltklasse- Sportler in bis zu 16 hochklassig besetzten Disziplinen an (u.a. geplant: 100 m, 200 m, 3.000 m Hindernis, Diskuswurf, Speerwurf, Weitsprung, Stabhochsprung).