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Spielbank Berlin lädt zum Derby-Pokal der Steher

Am vergangenen Sonntag kamen auf der Trabrennbahn Mariendorf wieder viele Trabrennsport-Begeisterte zusammen. Diesmal hatte die Spielbank Berlin zum „Derby-Pokal der Steher“ geladen.

Die Sieger

Als Sieger aus dem Rennen der Spielbank Berlin ging der 5-jährige braune Wallach TIMBERLAKE DIAMANT im Besitz von Stall MS Diamanten hervor. Im Sulky, dem einachsiges Pferdefuhrwerk, saß Siegfahrer Gerhard Biendl aus München.

Der Sieger des Derby-Pokals der Steher

Der Sieger TIMBERLAKE DIAMANT mit Siegfahrer Gerhard Biendl | Foto: Trabrennbahn Mariendorf

Den zweiten Platz besetzte Fahrer Thomas Panschow hinter dem aus Schweden stammenden KOBRA HALERYD. Als Dritter ins Ziel trabte TOSCANINI DIAMANT mit Michael Nimczyk im Sulky.

Das ganze Spektakel vollzog sich unter den strengen Augen des Vorsitzenden der Rennleitung Stefan Spieß.

Trabrennbahn Mariendorf – ein historischer Ort

Die 1913 eröffnete Trabrennbahn Mariendorf im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist die älteste bestehende Sportstätte Berlins und eng mit der Geschichte der Hauptstadt verbunden. Sie ist Austragungsort vom Deutschen Traber-Derby und der Breeders Crown – der wohl wichtigsten Ereignisse des nationalen Sulkysports. In Mariendorf finden jährlich über vierzig Renntage mit etwa 650 Rennen statt. Damit zählt die Trabrennbahn Mariendorf zu erfolgreichsten Trabrennbahnen Deutschlands. (aw)

Geschäftsführung der Spielbank Berlin neu aufgestellt

Im Gespräch mit Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung

Aus Nordhessen direkt in die Spree-Metropole: Gerhard Wilhelm wurde zum Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin berufen und wird damit die Geschicke einer der größten und erfolgreichsten Spielbanken Deutschlands in Zukunft mitbestimmen. Bisher leitete Wilhelm die Kurhessische Spielbank Kassel/Bad Wildungen. Seit 2018 ist er auch im Vorstand des Bundesverbandes deutscher Spielbanken e.V. tätig.

Sie haben viele Jahre die Spielbank Kassel/Bad Wildungen geleitet. Wie gefällt Ihnen Berlin?

Berlin ist großartig, gar keine Frage. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe gerne in Kassel gearbeitet und die Spielbank Kassel/Bad Wildungen gehört in ihrer Größenordnung zu den erfolgreichsten Spielbanken der Republik. Wir konnten in den vergangenen Jahren stets Zuwächse verzeichnen, das gilt sowohl für Spielerträge wie auch für die Besucherzahlen. Die Spielbank der Hauptstadt ist natürlich ein ganz anderes Kaliber. Allein das Haupthaus am Potsdamer Platz ist an sich schon beeindruckend. Insgesamt beschäftigen wir in der Hauptstadt 500 Mitarbeiter, die jährlich mehr als 600.000 Gäste begrüßen. Also ja, mir gefällt Berlin außerordentlich gut und ich freue mich sehr, hier zu sein!

Die Spielbank Berlin ist die umsatzstärkste Spielbank Deutschlands. Was sind die anstehenden Herausforderungen?

Mein großes Ziel ist, die Spielbank nachhaltig weiterzuentwickeln und in die Zukunft zu führen. Dazu gehört natürlich in erster Linie die Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs. Ich setze mich auch dafür ein, das Erlebnis des Spielens attraktiv zu gestalten. Denn nur in einer Spielbank, wie zum Beispiel hier am Potsdamer Platz, erlebt man das Spiel in seiner gesamten Bandbreite und diese gewisse Atmosphäre. Wer schon einmal hier zu Gast war, wird sofort wissen, was ich meine. Es geht nicht nur um gewinnen oder verlieren, sondern auch darum, gemeinschaftlich mitzufiebern und in einem ansprechenden Rahmen das Spiel zu erleben. Hinzu kommt, dass wir selbstverständlich großen Wert auf Jugend und Spielerschutz legen und daher unser Angebot verantwortungsvoll gestalten.

Die Spielbank ist gesellschaftlich stark engagiert. Welchen Stellenwert wird dieses Engagement in Zukunft haben?

Die Spielbank Berlin engagiert sich in Berlin ganz besonders im Sport, aber auch im kulturellen und sozialen Bereich. So werden unter anderem das Classic Open Air am Gendarmenmarkt, der Deutsche Filmpreis oder der Jüdische Campus großzügig unterstützt. Gerade vor kurzem haben unsere Beiratsmitglieder mehrere Spenden an Vereine und soziale Einrichtungen übergeben. Zuletzt sind wir eine Partnerschaft mit der erfolgreichen Berliner Para-Schwimmerin Elena Krawzow eingegangen. Unser Ziel ist die Förderung und Unterstützung dieser Ausnahmeathletin im Besonderen und eine Steigerung des Bewusstseins für den Para-Sport im Allgemeinen. Diese Engagements gehören zur DNA der Spielbank Berlin und sind für mich fester Bestandteil eines verantwortungsvollen Unternehmens.

Hand aufs Herz: Spielen sie selbst und wenn ja, was ist ihr Lieblingsspiel?

Ja, gelegentlich spiele ich auch selbst, auch wenn es mir als Geschäftsführer selbstverständlich nicht gestattet ist, hier in der Spielbank zu spielen. Natürlich weiß ich, wie Roulette, Poker, Black Jack und Co. funktionieren – das ist schließlich mein Job. Ich habe meine Favoriten, dennoch muss man sagen, dass die Wahl des Spiels immer auch von der Situation und der Umgebung abhängt. Der Spaß und die Spannung stehen aber immer an erster Stelle. (ak)

 

Trotz Regen: Classic Open Air feiert die „Opera Italiana“

Obwohl der Wettergott nicht recht mitspielen wollte und den Himmel über Berlin mit äußerst ergiebigen Regenwolken bestückt hatte, war die Stimmung am Samstagabend beim diesjährigen Classic Open Air gut. Dank der Regenponchos des Sponsors Spielbank Berlin blieben die Besucher weitgehend trocken.

Classic Open Air – Durchhaltewillen bei den Zuschauern

Begleitet von Meisterwerken der italienischen Oper regnete es am Sonnabend zur Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt zunächst leicht und, wie um die Dramatik zu erhöhen, immer stärker. Dennoch ließen sich die Zuschauer den dritten Abend des Festivals unter dem Motto „Opera Italiana“ nicht verderben.

Ein bisschen Bella Italia im verregneten Berlin

Zum Dank fürs Ausharren bekamen die Zuschauer ein grandioses Sängerfest, das sich ganz dem Belcanto widmete. Zehn Solisten und zwei Chöre ließen, begleitet von dem Philharmonischen Orchester Vorpommern unter dem Dirigat von Florian Csizmadia, die einzigartige Musik von Giuseppe Verdi, Puccini, Donizetti, Rossini und Bellini über den Gendarmenmarkt erklingen. (aw)