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Was Unternehmer zur Politik beitragen können

Der amerikanische Komponist und Musiker Frank Zappa sagte einst: «Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft.» Wenn man diesem Ausspruch Glauben schenkt, müsste man konsequenterweise davon ausgehen, dass die Reihen von Exekutive und Legislative von Managern und Unternehmern nur so überquellen. Obwohl Deutschland zurzeit den fünften Platz im Ranking der weltweit größten Volkswirtschaften belegt und damit zu den führenden Wirtschaftsnationen gezählt werden kann, ist dies mitnichten der Fall. Stattdessen tummeln sich auf dem Parkett der deutschen Politik hauptsächlich Juristen und Politologen, die häufig bereits nach wenigen Jahren Berufserfahrung in die Karrierepolitik wechseln.

Zusätzlich dürfte sich das Image des Unternehmers in der Gesellschaft mit der Wahl von Donald Trump in den letzten Jahren verschlechtert haben. Dass jedoch eine Vielzahl an Gründen besteht, die Präsenz von Personen aus der Wirtschaft in der Politik zu fördern, wird häufig ausgeblendet. Wie die nachfolgenden Beispiele aufzeigen, gibt es so manchen Amtsträger und ehemaligen Unternehmer, welchem der Spagat zwischen Wirtschaft und Politik immer wieder auf positive Weise gelingt.

Umfassendes Set von Fähigkeiten

Der Hauptgrund, der für eine verstärkte Präsenz von Unternehmern in der Wirtschaft spricht, ist das breite Repertoire an Fähigkeiten, welches sie sich im Laufe ihrer Karriere aneignen. Um ein Unternehmen über einen längeren Zeitraum erfolgreich führen zu können, müssen Unternehmer in der Lage sein, eine Vielzahl von Erwartungen zu erfüllen. Arbeitnehmer wollen regelmäßigen Lohn und gute Arbeitsbedingungen, Kunden verlangen die beste Qualität zum tiefst möglichen Preis und die Aktionäre möchten hohe Gewinne sehen. Dass all diese Interessen mitunter in Konflikt stehen und nur schwer miteinander zu vereinbaren sind, liegt auf der Hand. Ähnlich verhält es sich auch in der Politik, wo unterschiedlichste Ansprüche von Wählerschaft, Koalitionspartnern und Parteimitgliedern berücksichtigt werden müssen. Unternehmer sind es sich gewohnt, zwischen diesen unterschiedlichen Interessensgruppen zu navigieren, zu verhandeln und Kompromisse zu finden.

Andrej Kiska Foto: The Chancellery of the Senate of the Republic of Poland, CC BY-SA 3.0 pl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34440696

Ein gutes Beispiel dafür ist Andrej Kiska, der ehemalige Präsident der Slowakei. In den frühen 90er Jahren gründete er mehrere Kreditinstitute, welche heute zu den grössten Mietkauf Unternehmen des Landes gehören. 2014 wurde er als unabhängiger Kandidat zum Präsidenten gewählt und sprach sich in der Folge häufig deutlich gegen die konservativen Positionen der slowakischen Regierung aus. So befürwortete Kiska beispielsweise das Ehe- und Adoptionsrecht homosexueller Paare und plädierte im Rahmen der Flüchtlingskrise für die Aufnahme von Asylsuchenden. In einem Interview betonte er einst, wie wichtig es sei, verschiedenste Leute nach ihren Standpunkten zu fragen, um bei wichtigen Entscheidungen die bestmögliche Lösung zu finden. Diese Fähigkeit, welche in seiner politischen Laufbahn immer wieder zum Tragen kam, erlernte er nicht zuletzt durch seine unternehmerische Tätigkeit.

Effizienz und Kundenorientierung

Durch den anhaltenden Balanceakt zwischen den Ansprüchen verschiedener Interessensgruppen wissen Unternehmer was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und Rechenschaft ablegen zu müssen. Um profitabel zu bleiben und die Firma damit am Leben erhalten zu können, müssen sie die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden befriedigen und Projekte möglichst zeit- und kosteneffizient umsetzen. Durch diese Kunden- und Lösungs-orientierte Denkweise haben Entrepreneure das Potenzial, als Politiker schwerfällige amtlichen Strukturen aufzufrischen und Handlungsalternativen aufzuzeigen, welche die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger ins Zentrum von politischen Prozessen rücken.

Unternehmerlegende Michael Bloomberg. Foto: Flickr Quelle: https://www.flickr.com/photos/bloombergphilanthropies/29828795984/

Ein Beispiel dafür ist der mittlerweile zurückgetretene amerikanische Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg, welcher 1981 das Informationsdienstleistungs- und spätere Nachrichtenunternehmen Bloomberg L.P. gründete und es zu einem der größten Medienunternehmen der Welt ausbaute. Ende des Jahres 2001 wurde er zum Bürgermeister von New York gewählt, nur wenige Monate nach den Anschlägen auf das World Trade Center. Mit Hilfe seiner unternehmerischen Fähigkeiten baute er die Stadt wieder auf und navigierte sie auch durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise 2008, indem er sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen fokussierte und die Wirtschaft zu stärken vermochte. Sein Führungsstil wurde häufig kontrovers diskutiert, stellte sich aber als äußerst effektiv heraus. So gelang es ihm, die Kriminalitätsrate auf ein Rekordtief zu senken und die durchschnittliche Lebenserwartung um drei Jahre zu erhöhen. Diese Entscheidungsfreudigkeit und den Mut, sich gegen Widerstand durchzusetzen, rührt nicht zuletzt von seinen Erfahrungen als selbstständiger Unternehmer.

Finanzielle Kenntnisse

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die finanziellen Fähigkeiten von Personen aus der Wirtschaft. Die erfolgreiche Führung eines Unternehmens erfordert eine exakte Budgetierung und Allokation der vorhandenen Ressourcen sowie die Gabe, die finanzielle Strategie an sich verändernde Konjunkturbedingungen anpassen zu können. In der Politik, wo es fast immer um die Verteilung großer Summen geht und die Verwendung der Steuereinnahmen gerechtfertigt werden muss, sind diese Kenntnisse zweifellos von Vorteil. Dies gilt umso mehr, als dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Zeiten von Negativzinsen und eines immer grösseren Staatshaushaltes laufend an Komplexität zunehmen.

Dariga Nazarbayeva. Foto: CC BY-SA 4.0. SenateKz. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Dariga_Nazarbayeva_2019-10-17.jpg

Ein weiteres Beispiel, das in diesem Zusammenhang genannt werden kann, ist die Vorsitzende des Senates von Kasachstan, Dariga Nazarbayeva. Wie Michael Bloomberg war auch sie zunächst in der Medienbranche tätig. 1995 gründete sie das Medienunternehmen Khabar und baute dieses über die Jahre zu einem der wichtigsten staatlichen Medienanbieter des Landes aus, welcher heute mehrere Fernseh- und Radiosender umfasst. Ihre politische Laufbahn begann 2004 als Abgeordnete des Unterhauses und spätere Vizesprecherin des Unterhauses sowie Vorsitzende der parlamentarischen Fraktion ihrer Partei. 2015 wurde sie zur stellvertretenden Premierministerin und vor rund einem Jahr schließlich zur Vorsitzenden des Senats gewählt. In dieser Rolle setzt sie sich aktiv für die Schaffung transparenter ökonomischer Rahmenbedingungen sowie attraktiver Investitionsmöglichkeiten für ausländische Unternehmen ein, um das Land außenpolitisch weiter zu öffnen und die wirtschaftliche Entwicklung langfristig voranzutreiben. Dieses Bewusstsein um die Bedeutung von nachhaltigen Investitionen hat sich Dariga Nazarbayeva zweifellos bereits während ihrer unternehmerischen Tätigkeit angeeignet und vermag diese nun auch auf ihre politischen Aktivitäten zu übertragen. (red)

Happy Birthday, Ball der Wirtschaft!

Ein gelungener Geburtstag und eine rauschende Ballnacht der Extraklasse: Die 70. Auflage des Balls der Wirtschaft zeigt, dass man es auch in fortgeschrittenem Alter keineswegs ruhig angehen lassen muss: Nicht umsonst gilt der Ball der Wirtschaft als glamouröser Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Hauptstadt! Rund 3000 Gäste feierten im Interconti ausgelassen – darunter viele bekannte Gesichter aus Berlins Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Markus Voigt spricht Klartext mit der Berliner Politik. Foto: VBKI/Phil Dera

Kritischer Blick auf die politische Agenda der Hauptstadt

In seiner Eröffnungsansprache griff VBKI-Präsident Markus Voigt das Thema „Jubiläen“ auf, um die 70-jährige Balltradition zu würdigen, vor allem aber um Udo Marin zu ehren, der seit 20 Jahren die Geschäfte des VBKI führt „und dem Verein maßgeblich seinen Stempel aufgedrückt hat“, so Voigt.  Gemeinsam auf der Bühne, ließen beide die große Balltradition Revue passieren, um sich dann der Gegenwart zuzuwenden. Der gemeinsame Blick auf die politische Agenda der Stadt mündete in eine kritische Bilanz der bisherigen Senatsarbeit. VBKI-Präsidenten Voigt appellierte an die Politik, die fortschreitende Spaltung der Stadt überwinden. „Um diese Metropole erfolgreich in die Zukunft zu führen, braucht es eine Politik, die verbindet, integriert und gemeinsame Chancen aufzeigt“, so Voigt unter dem Applaus des Ballpublikums. Scharfe Kritik übte Voigt am Berliner Senat, insbesondere an den Grünen. „Wer einen Immobilienkonzern wie die Deutsche Wohnen enteignen will, den Mietendeckel einführt und eine IAA ablehnt, ist für mich keine bürgerliche Partei“, sagte er und kündigte an, dass sich der VBKI künftig stärker in die politische Diskussion einbringen werde.

Markus Voigt (l.) würdigte den langjährigen VBKI Geschäftsführer Udo Marin. Foto: VBKI/Phil Dera

Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Viel Prominenz aus Berlins Wirtschaft, Politik und Gesellschaft war der Einladung des VBKI gefolgt. Dr. Ulrich Nussbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, vertrat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als Schirmherr der Veranstaltung, auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller gab sich die Ehre.
Ebenfalls unter den Feiernden: Die Senatoren Ramona Pop (Grüne), Andreas Geisel (SPD), Regine Günther (Grüne), Dilek Kalayci (SPD), Dr. Matthias Kollatz (SPD) und Dr. Dirk Behrendt (Grüne). Das Berliner Abgeordnetenhaus war mit seinem Präsidenten Ralf Wieland (SPD) und den Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und FDP, Raed Saleh, Burkard Dregger und Sebastian Czaja sowie der grünen Fraktions-Doppelspitze Antje Kapek und Silke Gebel vertreten. Auch der Berliner CDU-Chef Kai Wegner und Staatssekretärin Sawsan Chebli waren erschienen.

Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz mit seiner Partnerin und dem Ehepaar Gerhard und Carola Wilhelm. Foto: Business Network

Es versteht sich fast von selbst, dass auch die Wirtschaft mit vielen namhaften Persönlichkeiten erschienen war, darunter Bayer-Vorstand Stefan Oelrich, der Gründer und CEO der CG Gruppe Christoph Gröner, VBKI-Vizepräsidentin Dr. Sigrid Evelyn Nikutta (Vorstand Güterverkehr Deutsche Bahn, Vorstandsvorsitzende DB Cargo), BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula, Christine Richter (Chefredakteurin Berliner Morgenpost), Klaus-Jürgen Meier (Vorstandsvorsitzender AG City), Marc F. Kimmich (CEO COPRO AG), Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende Vattenfall Wärme, Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin oder Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender Berliner Wasserbetriebe.

Christoph Mönnikes, Ehemann von Bahn-Vorständin Dr. Sigrid Nikutta, mit BERLINBoxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula. Foto: Business Network

Ausgelassene Stimmung bis in die frühen Morgenstunden

Ebenfalls mit von der Partie: Schauspieler Ralf Moeller, Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,  Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, Kaweh Niroomand, VBKI-Präsidiumsmitglied, DOSB-Vizepräsident und Manager der BR-Volleys, sowie Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller.

Partystimmung auf dem 70. Ball der Wirtschaft. Foto: VBKI/Phil Dera

Für Stimmung sorgen auf der 3000 Quadratmeter großen Ballfläche insgesamt acht Live-Bands auf vier Bühnen: Im Ballsaal spielt das große Orchester von Max and Friends zum Tanz auf, während im Pavillon zunächst Funk Delicious zeigen, worauf es beim Funk ankommt. Zu späterer Stunde übernehmen dann Make a Move das Kommando, um mit eingängigen Bläsersätzen, tigh-ten Rap-Einwürfen oder treibenden Beats von Bass und Gitarre den Groovedurstigen zu trinken zu geben. Und das Hugos im 14. Stock versprüht Berliner Club-Atmosphäre, maßgeblich befeuert von den DJs ST-RO, Axel Bartsch und Nicorus. Ein lukullisches Highlight gab es für die Ballbesucher am Schluss für den Heimweg von der Weberbank: Die unvergleichlich köstlichen Pralinen der der Schokoladenmanufaktur Heller, die in diesem Jahr 100 Jahre alt wird.

So schwoften und tanzten die Gäste bis zum frühen Sonntagmorgen und haben vermutlich den Ball der Wirtschaft 2020 schon im Kalender fett markiert. Dann zum 71. Mal. (Dr. Frank Wieners)

 

„Filmförderung hat einen hohen Stellenwert in Deutschland“

Im Gespräch mit Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien

Filme und Serien sind wirkungsmächtige künstlerische Ausdrucksformen. In der Kultur spielen sie daher als Spiegel der Realität eine wichtige Rolle. Die BERLINboxx sprach mit der Kulturstaatsministerin Monika Grütters über Filmförderung, die Rolle des Films in der Gedenkkultur und die Zukunft des deutschen Films.

Für das Jahr 2019 standen 1,9 Milliarden Euro für den Bereich Kultur und Medien zur Verfügung. Knapp 193,6 Millionen Euro flossen in den Bereich Film – welchen Stellenwert nimmt die Filmförderung in Deutschland ein?

Mit über 190 Millionen Euro allein aus dem Bundeshaushalt ist die Filmförderung in Deutschland gut aufgestellt. Nicht zu vergessen sind die zusätzlichen Mittel der Filmförderungsanstalt und der Länderförderer. Bereits diese Summen unterstreichen den hohen Stellenwert der Filmförderung in Deutschland. Die Filmförderung wird auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Kulturpolitik sein, um den deutschen Film in einem schwierigen internationalen Umfeld weiter konkurrenzfähig zu machen und zu erhalten.

Ausländische Filmemacher sind oft abgeschreckt, weil in Deutschland – im europäischen Vergleich – nur wenige Fördermittel zur Verfügung stehen. Warum ist das so?

Dass für ausländische Filmemacher keine ausreichenden Fördermittel zur Verfügung stehen würden, ist nicht zutreffend. Ganz im Gegenteil. Im Jahr 2017 wurde der DFFF II eingeführt, der sich in erster Linie an internationale Großproduktionen richtet. Auch in diesem Jahr stehen für Förderungen nach dem DFFF II wieder 75 Millionen Euro zur Verfügung. Pro Film können bis zu 25 Millionen Euro vergeben werden. Daneben ist im vergangenen Jahr der German Motion Picture Fund (GMPF) in die Zuständigkeit der BKM gewechselt, der ebenfalls aufgestockt wurde (nämlich um 50 Prozent). Vom GMPF profitieren insbesondere auch internationale Produktionen. Insgesamt wurden die Mittel für die Produktionsförderung der BKM in den letzten Jahren verdreifacht. Damit ist Deutschland im internationalen Standortwettbewerb vorne mit dabei.

Zu Ihrem Verantwortungsbereich gehört auch die Förderung von Gedenkkultur, insbesondere der große Bereich der Erinnerung an NS-Herrschaft und SED-Diktatur. Gerade für die Zeit des Dritten Reichs und den Holocaust stehen immer weniger Zeitzeugen zur Verfügung. Welche Auswirkungen hat dies auf die Verteilung der Fördermittel?

Auf Initiative und mit Finanzierung durch BKM betreibt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit 2017 eine neue zentrale Video-Sammlung von Zeitzeugeninterviews zur deutschen Geschichte unter www.zeitzeugen-portal.de. Der Bestand lädt dazu ein, individuelle Erzählungen über die Vergangenheit zu entdecken, zu recherchieren und zu analysieren. Das Portal richtet sich an eine breite Zielgruppe: an Geschichtsinteressierte, an Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrer, an Multiplikatoren, Studierende und Wissenschaftler. Es will der gewachsenen Bedeutung von Zeitzeugeninterviews und ihrem Vermittlungspotential Rechnung tragen sowie für die Besonderheiten des Mediums „Zeitzeugeninterview“ sensibilisieren.

Filmförderung

Blick hinter die Kulissen – so entstehen Zeitzeugeninterviews | Foto: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland/Lina Harder

Zurzeit umfasst die Seite www.zeitzeugen-portal.de den Bestand des ehemaligen Vereins „Gedächtnis der Nation“. Dabei handelt es sich um rund 1.000 Interviews zur deutschen Geschichte, die in rund 8.000 einzelnen Clips auf dem Portal anzusehen sind. Hinzu kommt Material aus dem Archivbestand des ZDF, darunter rund 40 Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Zeitgeschichte. Diese Inhalte sind über die drei Zugänge „Zeiträume“, „Themen“ oder „Personen“ erschließbar. Der derzeitige Inhalt soll sukzessive um weitere Bestände ergänzt werden. Das Portal wird zudem kontinuierlich mit weiteren Funktionen ausgestattet und mit zielgruppenspezifischen weiterführenden Informationen versehen.

Für den SED-Bereich gilt ergänzend, dass alle Einrichtungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Zeitzeugenprogramme unterschiedlichster Art betreiben, teilweise auch Audio- und audiovisuelle Dokumentation vornehmen. Dies erfolgt jedoch in der Regel nach wissenschaftlichen Kriterien, nicht nach den dramaturgischen Regeln des Films.

Welche Rolle könnte hier der Film einnehmen, um diese Lücke zu füllen?

Filmförderung

Geschichte erleben: Aktuell können über das Zeitzeugenportal rund 1.000 Interviews
zur deutschen Geschichte in rund 8.000 einzelnen Clips abgerufen werden | Foto: Johannes Zappe

Das Medium Film hat durch seine vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten besonderes Potential, um Geschichte zu dokumentieren, aber vor allem auch neu zum Leben zu erwecken und damit für nachfolgende Generationen greif- und nachvollziehbarer zu machen. Die verschiedenen Filmförderungsinstrumente stehen natürlich auch Filmemachern zur Verfügung, die sich historischen Stoffen – ob in dokumentarischer oder fiktionaler Form – annehmen möchten und hierfür finanzielle Unterstützung benötigen, wobei auf Bundesebene ausschließlich Kino- und High-End-Serienproduktionen gefördert werden können. So wird auch ein weiterer Beitrag geleistet, um die Erinnerungen von Zeitzeugen künstlerisch aufzuarbeiten, zugänglich zu machen und für das kollektive Gedächtnis zu erhalten.

Was wünschen Sie sich für den deutschen Film 2020?

Für das kommende Jahr wäre wünschenswert, dass mit all dem in Deutschland zur Verfügung stehenden kreativen und finanziellen Potential wieder ein deutlicher Anstieg der Besucherzahlen und Umsätze auf dem Kinomarkt erreicht werden kann. Die Kino-Bilanz der FFA für das erste Halbjahr 2019 und die für dieses Jahr noch angekündigten, erfolgversprechenden Kinostarts stimmen insofern zuversichtlich, dass sich die sehr enttäuschenden Zahlen des Jahres 2018 wohl nicht wiederholen werden.

Zu hoffen ist allerdings auch, dass alle Beteiligten aus diesem Tief lernen und Konsequenzen ziehen werden. Gemeinsames Ziel sollte es sein, sowohl das Kino für die exklusive Erstauswertung von Filmen als auch den deutschen Film an sich wieder attraktiver für den Zuschauer zu machen. Nicht zuletzt würde es mich natürlich auch freuen, wenn der deutsche Film auch international noch besser reüssieren würde. (dd)

Symbolpolitik des Berliner Senats – Hauptstadt erklärt Klimanotlage

Seit der gestrigen Sitzung des Senats im Roten Rathaus ist es endlich offiziell: Berlin erkennt als erstes Bundesland die Klimanotlage an. Auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, wurde beschlossen, künftig auf Landesebene noch stärker gegen den globalen Klimawandel vorzugehen.

Geplant sind eine drastische Reduzierung der CO2-Emissionen, eine Reform des Berliner Energiewendegesetzes und eine Überarbeitung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms. Konkreter wird es leider aber nicht. Was wann und wie tatsächlich umgesetzt wird, um der Erderwärmung entgegenzuwirken, hat die Senatorin bisher noch nicht verraten – also alles nur heiße Luft?

Sinnvolle Maßnahmen oder politische Show-Aktion?

Für viele ist die Ausrufung des Klimanotstands eine große Enttäuschung und einkalkulierte Show. „Reden allein hilft dem Klimaschutz nicht“, ließ Burkhard Dregger, Vorsitzender der CDU-Fraktion, in den sozialen Medien verlauten und machte damit deutlich, was er von den Versprechungen der Umweltsenatorin hält.

Auch Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin, sieht in den angekündigten Maßnahmen des Senats und der fehlenden Umsetzung einen Widerspruch: „Im Doppelhaushalt 2020/2021 fehlen die Mittel, die geeignet wären, eine echte Mobilitätswende voranzutreiben. Warum ist zum Beispiel kein einziger Euro für Planungen zum U-Bahn-Ausbau vorgesehen? Darüber hinaus bremst sich der Senat mit dem Mietendeckel selbst aus bei der energetischen Gebäudesanierung. Dabei liegt auch dort ein großer Hebel, um die Klimaschutzziele Berlins zu erreichen.“

Klimanotlage soll das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm reformieren

Für Günther dagegen ist der Beschluss ein wichtiger Schritt: „Die Anerkennung der Klimanotlage ist ein sehr konkreter Handlungsauftrag: Das Land wird auf Grundlage des Pariser Klimaabkommens handeln, Senatsbeschlüsse sollen künftig einen Klima-Check erhalten, und das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm wird mit neuen Maßnahmen konsequent danach ausgerichtet. Nach wichtigen Weichenstellungen wie dem bereits beschlossenen Kohleausstieg bis 2030, dem Mobilitätsgesetz und der Grünbauoffensive wird Berlin seine Anstrengungen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Klimafolgen weiter beschleunigen.“

Klimahauptstadt Berlin muss jetzt handeln

Um ihre Glaubwürdigkeit nicht weiter zu untergraben, muss die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bald konkrete Pläne vorlegen, wie der Maßnahmenkatalog möglichst zeitnah umgesetzt werden kann. Zwar hatte Günther angekündigt, „das Tempo zu erhöhen“, allerdings zeigte bereits das Mobilitätskonzept von Juli 2018, wie langwierig eine Realisierung geplanter Projekte sein kann. So ist von den versprochenen Radschnellwegen und barrierefreien Fußgängerwegen sowie dem Ausbau des Straßenbahnnetzes bis jetzt noch nicht viel zu sehen.

Berliner Wirtschaft geht in Sachen Klima mit gutem Beispiel voran

Während der Senat noch darüber diskutiert, ob es wohl machbar ist, die CO2-Emissionen um 85 oder 95 Prozent zu senken, zeigt sich am Projekt der COPRO, wie einfach ein positiver Beitrag zur Klimaneutralität geleistet werden kann. Das moderne Zukunftslabor B-Part Am Gleisdreieck punktet mit seiner ressourcenschonenden und nachhaltigen Bauweise. Denn durch die Verwendung von Holz als zentrales Bauelement konnten 350 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. So geht Klimaschutz! (sz)

SPD greift in der Wohnungspolitik durch – Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel

Mit ihrem Bundesparteitag hat die SPD am vergangenen Wochenende einen Aufbruch „In die neue Zeit“ gewagt. Das neu gewählte Duo an der Parteispitze, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, gab sich zuversichtlich und kündigte zahlreiche geplante Reformen wie die Erhöhung des Mindestlohns und die Abkehr von Hartz IV an.

Aber auch in der Wohnungspolitik scheint mit dem Führungswechsel nun ein neuer Wind zu wehen. Die SPD möchte eine Neubauoffensive starten und einen bundesweiten Mietendeckel durchsetzen. Dieser soll in Zukunft in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik angewendet werden können.

Bezahlbares Wohnen in ganz Deutschland – „Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“

Begründet wird das Vorhaben im Forderungskatalog der Partei mit dem gestiegenen Wohnungsmangel an attraktiven Standorten bei gleichzeitigem Wohnungsleerstand in strukturschwachen Regionen. Nicht nur Berlin sei von exorbitanten Wuchermieten und fehlendem Wohnraum betroffen, sondern auch zahlreiche weitere Ballungsräume in Deutschland. Demnach sollen die Mieten in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik nur noch im Rahmen der Inflationsrate steigen. Außerdem möchte die SPD durchsetzen, dass Mieter nicht mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens bezahlen müssen.

Generell könne die aktuelle wohnungspolitische Lage nur durch „einen Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“ gelöst werden. So fordert die Partei in ihrem Katalog auch ein 10-Jahres-Programm „Neues Soziales Wohnen“. In diesem Zuge soll umfassender in den Neubau investiert werden und der Bau von rund 1,5 Millionen neuen und bezahlbaren Wohnungen gefördert werden. Als weiteres zentrales Ziel hat sich die SPD vorgenommen, der Spekulation mit Wohnraum und Böden entgegenzuwirken. So sollen in Zukunft Eigentümer unter anderem dazu verpflichtet werden, ihre leerstehenden Wohnungen zu vermieten.

Grünes Licht von der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Berlin

Während das CDU-geführte Innenministerium weiterhin davon ausgeht, dass der Berliner Mietendeckel eine juristische Mogelpackung ist, hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung jetzt ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem der Gesetzesentwurf für verfassungskonform erklärt wird. Die geplanten landesrechtlichen Maßnahmen seien zulässig, „vorausgesetzt ihr Ansatz sei mietverwaltungsrechtlich und diene der öffentlich-rechtlichen Regulierung. Damit seien beispielsweise ein Mietpreismoratorium, eine Mietpreisobergrenze und eine Möglichkeit der Mietpreisabsenkung statthaft.“ Das Vorhaben des Senats sei „weder vom Bundesrecht ausgeschlossen noch diesem gegenläufig. Der Landesgesetzgeber hat dementsprechend die Kompetenz, entsprechende Vorschriften einzuführen.“

Demonstrationen gegen den Mietendeckel

Während die SPD neue Pläne für den Mietendeckel schmiedet, gehen die Protestaktionen gegen das geplante Vorhaben der rot-rot-grünen Koalition weiter. Am Montagmorgen kam es in Berlin-Mitte zu Demonstrationen gegen den von Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, vorgelegten Gesetzesentwurf. Rund 1.500 Menschen aus der Bauwirtschaft und von Immobilienunternehmen positionierten sich mit ihren Fahrzeugen auf der Straße des 17. Junis. (sz)

 

Mit dem „Wärmebus“ gegen die winterliche Kälte

Gerade in der Weihnachtszeit, die besinnlich mit Familie und Freunden gefeiert werden sollte, sind viele obdachlose Menschen aufgrund der geringen Temperaturen besonders in Not. Schätzungsweise 40.000 Menschen haben in der Hauptstadt keine Wohnung. Davon leben circa 4.000 bis 6.000 Betroffene auf der Straße – und müssen mit den winterlichen Minusgraden zurechtkommen.

Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. leistet bereits seit dem Jahr 2009 einen wichtigen Beitrag zur Berliner Kältehilfe und spendet Menschen mit Schlafsäcken, Decken und warmer Kleidung in den kalten Wintermonaten Trost. Auch in diesem Jahr ist der „Wärmebus“ wieder vom 01. November bis zum 15. März unterwegs, um die teils lebensnotwendigen Utensilien an Hilfsbedürftige zu verteilen.

Gutes tun mit Glühwein und heißer Schokolade

Die Bilanz der Vorjahre zeigt, dass die Hilfeleistungen des DRK dankbar entgegengenommen werden. Allein im vergangenen Winter hatte der DRK „Wärmebus“ mit rund 2.000 Obdachlosen Kontakt und fuhr circa 300 auf der Straße lebende Menschen in Notunterkünfte.

Ohne die Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher und Spendenmittel wäre die dringend notwendige Arbeit des DRK „Wärmebus“ jedoch nicht möglich. Deshalb steht die AG City dem gemeinnützigen Verein auch in diesem Winter wieder mit einem karitativen Glühweinverkauf zur Seite. Am Freitag, dem 06. Dezember, werden auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz zwischen 12 und 19 Uhr Glühwein als auch alkoholfreie weihnachtliche Getränke verkauft. Die Erlöse kommen alle dem DRK „Wärmebus“ zugute, damit auch in diesem Jahr wieder Menschen in Not unter die Arme gegriffen werden kann.

Glühweinverkauf für den guten Zweck

Nicht nur die AG City leistet einen wichtigen Beitrag, auch zahlreiche Unternehmen unterstützen den DRK in diesem Jahr erneut und haben ihre Spenden sogar erhöht. Von der Vattenfall Wärme Berlin AG kommt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro, die Berliner Sparkasse trägt 1.500 Euro bei, der Verein Berliner helfen e. V. spendet 1.000 Euro und die Schaubühne Berlin trägt 200 Euro bei.

Eröffnet wird die alljährliche Veranstaltung von Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City; Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf; Arne Herz, Bezirksstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf; Mario Czaja, Präsident des DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. und Michael Roden, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Berlin e. V.. (red)

Bundespresseball 2019: Glamour und Klimaneutralität

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ –  so lautete das Motto des diesjährigen Bundespresseballs. Und zumindest dem Klimawandel wurde in diesem Jahr Rechnung getragen, denn die glamouröse Veranstaltung im Berliner Hotel Adlon stand ganz im Zeichen der Klimaneutralität, was bedeutete, dass erstmals sämtliche CO2-Emissionen des Balls kompensiert wurden. Berücksichtigt wurden unter anderem die Anreise der Gäste, die Anlieferungen von Möbeln, Getränken und Speisen sowie der Energieverbrauch des Hotels Adlon. Zum vollständigen Ausgleich der Emissionen von insgesamt 316.800 Kilogramm Kohlenstoffdioxid beteiligt sich der Bundespresseball an Klimaschutzprojekten in Asien und Südamerika.  „Getreu unserem diesjährigen Motto ‚Wandel‘ ist es unser Ziel, den Bundespresseball in den kommenden Jahren immer stärker ressourcensparend und klimafreundlich auszurichten“, so die Geschäftsführer der Bundespresseball GmbH, Mathis Feldhoff und Tim Szent-Iványi.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender. Foto: Bundespresseball

Auszeichnung für polnischen Journalisten

Der Preis der Bundespressekonferenz ging in diesem Jahr an den polnischen Journalisten Jacek Lepiarz. „Jacek Lepiarz hat mit seiner langjährigen Arbeit als Journalist einen großartigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen geleistet.“, sagte der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Gregor Mayntz. „Wir zeichnen einen Kollegen aus, der nicht gewillt war, sich den Veränderungen der Medien in Polen einfach zu beugen. Wir wollen zum 70-jährigen Bestehen der Bundespressekonferenz ein Zeichen setzen und mit diesem Preis auch diejenigen würdigen, die zunehmend unter Druck ihrer Regierungen stehen und sich mutig für die Pressefreiheit einsetzen.”, so Mayntz.

Preisträger Jacek Lepiarz. Foto: Bundespresseball

Die Bundespressekonferenz feierte 70. Geburtstag

Darüber hinaus stand der Bundespresseball in diesem Jahr im Zeichen eines ganz besonderen Jubiläums: Die Bundespressekonferenz wurde 70 Jahre alt. Und auch zum Jubiläum verwandelte sich das geschichtsträchtige Haus am Pariser Platz zu einem glamourösen Treffpunkt für Parlaments- und Auslandskorrespondenten mit den Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Eröffnet wurde die Ballnacht traditionell mit einem Walzer durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und den Vorsitzenden der Bundespressekonferenz Gregor Mayntz mit ihren Ehefrauen. Zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Showbiz folgten dem Beispiel und bevölkerten im Anschluss die Tanzfläche. Neben Schauspielerehepaar Andrea Sawatzki und Christian Berkel gaben sich Ex-Kanzler Gerhard Schröder mit Gattin Soyeon Kim, Grünen-Chefin Annalena Baerbock im eleganten grünen Abendkleid, Gesundheitsminister Jens Spahn, Arbeitsminister Hubertus Heil und Familienministerin Franziska Giffey die Ehre.

Spiel, Spaß und Spannung: Katarina Barley beim Blackjack. Foto: Agency People Image (c) Daniel Hinz

 

Spielbank Berlin begrüßt Katarina Barley zum Blackjack-Spiel

Dicht belagert war auch der Auftritt der Spielbank Berlin. Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europaparlaments und ehemalige Bundesjustizministerin, ließ es sich nicht nehmen, beim Blackjack die Karten fliegen zu lassen. „Eine große Leidenschaft“, wie die Europapolitikerin zugab.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) mit Gattin Elke Büdenbender (2.v.l) neben Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm (r.) und Gattin Carola Wilhelm (l.). Foto. Daniel Hinz

Die Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm und David Schnabel sowie Manfred Stoffers, Vorstand der Gauselmann AG, lobten nicht nur die Veranstaltung, sondern ganz besonders den dahinterstehenden Gedanken. „Der Bundespresseball gehört zu den absoluten Highlights im Eventkalender der Hauptstadt“, so Gerhard Wilhelm. „Pressefreiheit ist ein Gut, das nicht zu hoch eingeschätzt werden darf. Wir freuen uns, der Bundespressekonferenz partnerschaftlich zur Seite stehen zu dürfen.“

 

V.l.n.r.: David Schnabel, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die deutsche Automatenwirtschaft, Manfred Stoffers, Vorstand Gauselmann AG. Foto: Agency People Image (c) Daniel Hinz

 

Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Darüber hinaus unterstützt die Spielbank zahlreiche soziale, kulturelle und sportliche Institutionen in Berlin.

 

Der „grüne“ Teppich

Der rote Teppich des Bundespresseballs wurde übrigens aus gesammeltem Meeresmüll gefertigt, und zwar aus recyceltem Plastik und alten Fischernetzen. Die Einlassbändchen für die Gäste wurden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Durch den Einsatz von wiederverwendbaren Glastrinkhalmen werden beim Ball zudem rund 20.000 Einweg-Plastiktrinkhalme eingespart. Am Schluss war der Beweis erbracht, dass sich Klimaneutralität und eine rauschende Ballnacht nicht gegenseitig ausschließen –  es wird zwar traditionell ausgelassen gefeiert, aber nicht auf Kosten der Umwelt. (ak)

 

 

 

Update zu: BER-Eröffnungstermin – wann kommt der neue Flughafen?

Update: Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute verkündet, dass der Flughafen BER am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke ist optimistisch und betonte heute in Potsdam: „Dieses Datum gibt allen Beteiligten Planungssicherheit. Der Countdown läuft. Ich habe großes Vertrauen in die Geschäftsführung, dass der BER in elf Monaten tatsächlich an den Start gehen wird. Sie wird alles tun, um eine sicheren, nachhaltigen und kundenfreundlichen Betrieb des BER ab Ende Oktober 2020 zu gewährleisten.“


Neben dem Mietendeckel ist wohl die Fertigstellung des Flughafens Berlin-Brandenburg aktuell das größte Sorgenkind der Hauptstadt. Trotz jahrelanger Planung und Bauarbeiten an der Flughafenbaustelle im brandenburgischen Schönefeld wurde der Eröffnungstermin immer wieder verschoben.

Am heutigen Freitag, 2 736 Tage seit der Nichteröffnung, will BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup nach der Aufsichtsratssitzung endlich verkünden, wann der Flughafen startklar für die Betriebsaufnahme ist. Trotz erneuter Komplikationen hielten die Verantwortlichen des Projekts bisher an dem anstrebten Fertigstellungstermin im Oktober 2020 fest – Skeptiker halten dieses Ziel für utopisch.

Bangen um den BER

Die Zitterpartie um den Flughafen geht weiter. Neun Jahre nach der geplanten Eröffnung wünscht sich am heutigen Freitag kein Berliner, dass die BER-Eröffnung – nun bereits zum siebten Mal – verschoben wird. Im November 2011 sollte der Flughafen Berlin-Brandenburg eigentlich eröffnet werden. Doch grobe Fehlkonstruktionen im Bau, falsch berechnete Rohre und weitere technische Schwierigkeiten verhinderten das Vorhaben immer wieder aufs Neue.

Mit BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup versucht nun schon der vierte im Bunde das Dauerprojekt BER fertigzustellen. Der Stadtplaner steht vor der großen Aufgabe, das scheinbar unbezwingbare und bereits sechs Milliarden teure Projekt in Schöneberg nicht erneut in den Sand zu setzen.

Produktionsfehler bei Stromschienen gefährdet den Eröffnungstermin

Nicht nur das jahrelange vergebliche Warten lässt an dem angestrebten Eröffnungstermin im Herbst nächsten Jahres zweifeln. Auch eine aktuelle Rückrufaktion von zentralen Baubestandteilen stellt eine zeitnahe Fertigstellung des BER in Frage. Wie die Morgenpost berichtete, liege laut Flughafen-Sprecher Daniel Tolksdorf ein Fabrikationsfehler bei einigen Stromschienen vor. Diese müssten nun zur Behebung wieder aus den Zwischendecken herausgenommen werden, da es sonst womöglich zu Kurzschlüssen gekommen wäre.

Zwischen Zuversicht und Ungläubigkeit

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, zeigte sich trotzdem zuversichtlich. Mitte Oktober ließ er noch verlauten, „dass aus früheren Planungen gelernt wurde und die FBB gewillt ist, planerische Fehler nicht zu wiederholen.“

Kritiker sind jedoch weiterhin skeptisch, ob der Eröffnungstermin nicht doch wieder verschoben werden muss Es bleibt abzuwarten, was der BER-Chef heute zu verkünden hat – und ob vielleicht doch schon früher als gedacht das erste Flugzeug am „modernsten Flughafen Europas“ abheben wird. (sz)

 

Unterstützung der Reinickendorfer Vereinskultur aus Fördertopf der Spielbank Berlin

Frank Steffel ist seiner Heimat Reinickendorf fest verbunden: In seiner Funktion als Beiratsvorsitzender der Spielbank Berlin übergab der Bundestagsabgeordnete symbolisch Schecks in Höhe von jeweils 1.000 Euro an Sostaplan e.V. und den KSV Reinickendorf Ringen. Erst im Sommer spendete Christdemokrat Frank Steffel insgesamt 13.500 Euro an gleich 14 Reinickendorfer Vereine.

Sport als Mittel zur Gewaltprävention

Der KSV Reinickendorf Ringen bietet Ringertrainings für Kinder und Jugendliche an. Das Angebot zielt darauf ab, dem Bedürfnis von Heranwachsenden nach Bewegung zu entsprechen. Die Kinder sollen beim Ringen einen Raum bekommen, in dem sie ihren natürlichen Bewegungsdrang spielerisch ausleben können. Sie lernen einen positiven Umgang sowohl mit eigener als auch fremder Kraft und Aggression. Die sportliche Aktivität der Kinder soll damit auch zur Gewaltprävention im Kiez beitragen.

„Es ist unser Ziel, die Leidenschaft und den Spaß am Ringen an junge Menschen weiterzugeben“, so Trainer Sinan Hanli. „Bei uns sind ausschließlich lizensierte Trainer tätig, die die nötige Erfahrung im Umgang mit dieser Zielgruppe haben, besonderen Wert legen wir auf Respekt und Freundlichkeit untereinander. Wir danken Herrn Steffel und der Spielbank Berlin für die Unterstützung.“

Einsatz für Sauberkeit in der Stadt

Eines der drängendsten Probleme ist in vielen Kiezen die Vermüllung des öffentlichen Raums. Sostaplan e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Sensibilisierung und Aktivierung der Menschen für mehr Sauberkeit auf Straßen, in Parks und Sport- und Spielflächen, einsetzt. In der Vergangenheit konnte Sostaplan e.V. bereits erfolgreich Aktionen mit Kiezbewohnerinnen und -bewohnern durchführen, weitere Events sind bereits geplant.

Ehrenamtliches Engagement für das Miteinander

Checkübergabe an Sostaplan

Scheckübergabe an Sostaplan e.v.: Frank Steffel, Beiratsvorsitzender der Spielbank Berlin (l.); Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin (2.v.l.) sowie das Team von Sostaplan e.v. zusammen mit Ulrich Droske (2.v.r.) und Burkard Dregger, Fraktionsvorsitzender der CDU (r.). | Foto: Business Network

„Unser Ziel ist nicht nur, das öffentliche Straßenland sauber zu halten, sondern auch ein Angebot zu schaffen zur Vernetzung von Menschen, die sich für Sauberkeit im öffentlichen Raum stark machen“, so Ulrich Droske von Sostplan e.V. „Wir sind überzeugt von der Arbeit des Vereins, die ehrenamtlich mit viel Herzblut und Engagement geleistet wird. Es freut uns sehr, dass diese Arbeit von Frank Steffel und der Spielbank Berlin anerkannt und gefördert wird.“

„Sostaplan e.V. und der KSV Reinickendorf Ringen leisten einen wichtigen Beitrag für unser aller Miteinander hier im Bezirk Reinickendorf“, so Frank Steffel. „Der Ansatz der beiden Einrichtungen ist aus meiner Sicht überaus unterstützenswert und ich freue mich, dass ich mit dieser Spende einen kleinen Beitrag für diese wichtigen Engagements in meinem Heimatbezirk leisten kann.“

Großzügige Spende für einen guten Zweck

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht ihren Beiräten auch die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Allein 2019 wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von über 60.000 Euro unter anderem an das schwule Anti-Gewalt Projekt MANEO und die Berliner Aids-Hilfe, den TSV Wittenau, Türöffner e.V. und die Panda-Kulturplattform, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den Arbeiter Samariter Bund, den TSV Spandau e.V. und weitere überreicht.

„Berlin verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von der die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Die Spielbank Berlin versteht sich als Partner unsere Stadt, daher ist es uns ein Anliegen, Einrichtungen, Vereine und Institutionen zu unterstützen, die einen gemeinnützigen Zweck verfolgen. Wir freuen uns sehr über die Wahl unseres Beiratsvorsitzenden Frank Steffel, der sich für Sostaplan e.V. und den KSV Reinickendorf Ringen entschieden hat.“ (red)

 

Licht an! Die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt den Kudamm

Lange war nicht sicher, ob die Weihnachtsbeleuchtung den Kurfürstendamm auch in diesem Jahr wieder erhellen wird. Doch dank der großzügigen Finanzierungshilfe zahlreicher Sponsoren kann der Hauptstadtboulevard zur Weihnachtszeit doch wieder in festlichem Glanz erstrahlen.

Am gestrigen Mittwoch war es dann endlich soweit: Um 18:00 drückten die Sponsoren und Partner der AG City, Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe; Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf; Frauke Bank, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der Wall AG; Sabine Fischer, Vorstand Finanzen bei der CG Gruppe und Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft City e.V. gemeinsam den Buzzer für die Beleuchtung und markierten damit den Start in die festliche Vorweihnachtszeit auf der bekannten Berliner Flaniermeile.

Eröffnung der Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm

Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann und Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe auf dem Joachimsthaler Platz. | Foto: BERLINboxx

Adventszeit auf dem Kurfürstendamm

Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, ist stolz auf das weihnachtliche Wahrzeichen der Hauptstadt: „Die wundervolle Weihnachtsbeleuchtung entlang des Kudamms und dem Tauentzien ist längst zu einem Highlight Berlins geworden, das im wahrsten Sinne des Worts eine ganz besondere Strahlkraft weit über die Grenze der Stadt hinaus hat. Vom Wittenbergplatz bis Rathenauplatz oben im BVG-Doppeldecker in der ersten Reihe zu sitzen und den Lichterglanz mittenmang zu genießen, ist ein einmaliges Erlebnis.“

Auch Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft City e.V., gibt sich zufrieden und dankbar: „Im Namen der AG City möchte ich mich zunächst bei allen Partnern und Sponsoren herzlich bedanken. Durch sie ist das festliche Weihnachtserlebnis auf dem Kurfürstendamm auch in diesem Jahr wieder Wirklichkeit geworden. Die wunderbare Weihnachtsbeleuchtung ist ein Markenzeichen Berlins und gehört zur Stadt wie der Funkturm und das Brandenburger Tor.“

Festliches Weihnachts-Ensemble auf Berlins Flaniermeile

Wie zu erwarten, steht auch der diesjährige Lichterschmuck der festlichen Beleuchtung der Vorjahre um nichts nach. Sabine Fischer, Vorstand Finanzen bei der CG Gruppe, begrüßt das Bestehen des traditionellen Lichterspektakels und ist sich sicher, dass die Lichtinstallationen viele „Augen zum Leuchten bringen“ werden.  Denn die insgesamt 554 beleuchteten Bäume auf den Gehwegseiten, die sich auf rund 4,5 Kilometern über den Kurfürstendamm erstrecken und der weihnachtlich geschmückte Mittelstreifen bilden ein eindrucksvolles Weihnachts-Ensemble.

Eröffnung des Weihnachtsmarkts

Reges Treiben zum Start der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Joachimsthaler Platz. | Foto: Photo Huber

Außerdem können Besucherinnen und Besucher die bis zu 15 Meter hohen Lichtfiguren und den sechs Meter hohen Schriftzug „Berlin“ auf dem Mittelstreifen des Tauentzien bestaunen. Ein besonderes Highlight ist der 26 Meter hohe Kunstbaum auf Höhe des Europa Centers, der mit seinen 100.000 Lichtpunkten zahlreiche Besucher anziehen wird. In diesem Zusammenhang bedankte sich Frauke Bank, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der Wall AG, in ihrer Ansprache auf dem Joachimsthaler Platz auch besonders bei den Verantwortlichen, die die technisch aufwendige Umsetzung des Projekts überhaupt möglich gemacht haben.

Weihnachtsglanz mit energiesparenden LED-Lämpchen

Bei all den Lichtern, die, wie Wirtschaftssenatorin Pop es ausdrückte, das Herz erwärmen, haben die Organisatoren dieses Jahr auch besonders darauf geachtet, die Beleuchtung so nachhaltig und effizient wie möglich zu gestalten. So sind die unzähligen, je 100 Meter langen Lichterketten, mit rund 140.000 einzelnen LED-Lämpchen ausgestattet. Dadurch verbraucht die Beleuchtung mit 0,7 statt 7 Watt pro Lämpchen deutlich weniger Energie.

Laut dem diesjährigen Lichtdesigner, Andreas Boehlke, ist die Herstellung der Weihnachtsbeleuchtung einmalig, da die Lämpchen eigens für den Kurfürstendamm produziert wurden: „So etwas gab es vorher nicht zu kaufen. Das Licht wirkt genauso anheimelnd wie in den Vorjahren, nur dieses Mal eben mit umweltschonenden LED-Leuchten. Sie sind einen Tick heller als die im vorigen Jahr, aber nicht grell.“ Eine gute Voraussetzung, um die Weihnachtszeit auf dem Kudamm diesen Winter noch mehr zu genießen. (red)

Veranstaltungen

7. Deutscher Vergabetag 2020

Der 7. Deutsche Vergabetag des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW) bringt als Dialogveranstaltung öffentliche EinkäuferInnen, MitarbeiterInnen in Vergabestellen, VertreterInnen der Rechtspflege, der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu den aktuellen und wichtigen Fragen der öffentlichen Beschaffung zusammen.

Die Teilnehmer erwarten aktuelle Entwicklungen aus Vergaberecht und Politik, neueste Rechtsprechung, fundierte Praxisworkshops, Erfahrungsaustausch und Netzwerkarbeit.

(Anmeldung erforderlich)

Netzwerken im politischen Berlin

Ein Seminar für alle, die sich trittsicher auf dem politischen Parkett bewegen und Kontakte zu Regierung, Parlamenten und Verbänden aufbauen und pflegen möchten. Die Teilnehmer erhalten eine Übersicht über nützliche Organisationen, informelle Netzwerke und wichtige Veranstaltungen im politischen Berlin. Sie lernen, wie sie Politiker ansprechen und Informationen für ihre Arbeit im politischen Umfeld gewinnen können. Der Schwerpunkt liegt dabei klar auf der Praxis: Anhand von vielen Praxisbeispielen aus der politischen Arbeit des Referenten sowie durch Rollenspiele werden die Seminarinhalte verdeutlicht und unmittelbar erfahrbar gemacht.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Bereits zum 22. Mal wird für Bürgerinnen und Bürger der rote Teppich ausgerollt. Durch das Informations- und Unterhaltungsprogramm können Besucherinnen und Besucher einen Eindruck vom politischen Berlin gewinnen.

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein breites Informations- und Unterhaltungsangebot geben, sowie zahlreiche Möglichkeiten, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern der Bundesregierung ins Gespräch zu kommen.

21. Deutscher Eigenkapitaltag

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) bringt rund 300 führende Persönlichkeiten aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft auf der größten deutschsprachigen Beteiligungskapitalkonferenz zusammen. Es gibt spannende Panels und Powertalks rund um die Beteiligungsbranche, Business-Corner, LP/GP-Cocktail Reception und viele weitere Höhepunkte.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Tag der Deutschen Industrie 2020

Der Tag der Industrie (TDI) ist die wichtigste Industriekonferenz des Jahres. Über 1.500 Gäste aus Politik und Wirtschaft diskutieren über Gesellschaft und Industrie, und zeigen wie die Zukunft aussehen kann.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Tags der Deutschen Industrie steht die Frage: Wohin entwickelt sich die Gesellschaft und welche Rolle spielen Technologien und Industrie dabei? Unter dem Motto #ForwardToTheNew werden Wege in den Fokus gestellt, die in die Zukunft führen.

(Anmeldung erforderlich)

GREEN.FUTURE.EUROPE

Im zweiten Halbjahr 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft – mitten in einer Zeit, in der die EU vor großen Herausforderungen steht: eine sich weiter verschärfende Klimakrise, eine unsichere Weltordnung und eine Gesellschaft im digitalen Wandel. Groß sind die Erwartungen und die Verantwortung zusammen mit der neuen EU-Kommission die entscheidenden Weichen für die europäische Politik der nächsten Jahre zu stellen. Darüber möchten wir auf unserer Konferenz mit Ihnen und mit der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, Grüne MinisterInnen aus anderen EU-Staaten sowie VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft diskutieren.

Der Green Deal ist eine riesige Chance für Europa, für mehr Klimaschutz. Nun muss er mit Leben gefüllt werden. Das heißt: Wie schaffen wir einen klaren Pfad zur Klimaneutralität? Wie fördern wir kluge Technologien und mutige Investitionen? Wie bauen wir unsere Wirtschaft nachhaltig um und nehmen dabei alle mit?

Die Krisen in unserer Nachbarschaft und weltweit nehmen zu. Die EU zeigt sich dabei oft als uneinig und handlungsunfähig. Dies schafft ein Vakuum, das andere Akteure für ihre destabilisierende Politik nutzen. Wie können wir die Außen- und Sicherheitspolitik der EU stärken, um souveräner agieren zu können? Welche Instrumente brauchen wir dafür?

(Anmeldung erforderlich)

Wem kann ich trauen? – Realpolitik und alternative Medien

Im dritten Teil der Urania kontrovers Reihe wird das Spannungsverhältnis zwischen Realpolitik und alternativen Medien diskutiert.

Was bedeutet es, wenn die politische Meinungsbildung zunehmend auf Visualität, Impulsen und Skandalen in der Medienberichterstattung beruht? Wenn ein Präsident Fake News Awards vergibt und somit die vierte Säule einer Demokratie in Frage stellt?

(Anmeldung erforderlich)

Global Solutions Summit

Der Global Solutions Summit bringt zum vierten Mal internationale Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Berlin zusammen, um aktuelle politische, ökologische und gesellschaftliche globale Herausforderungen zu diskutieren.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)