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Kooperationsvereinbarung zur Scandria®Allianz soll regionale Entwicklung verbessern

Im Ergebnis der im Herbst letzten Jahres durchgeführten Scandria®Konferenz wurde die Scandria®Allianz-Vereinbarung für eine Verstetigung der langjährigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Beteiligt waren die Ministerin Kathrin Schneider, die Senatorin Katrin Lompscher und hochrangige skandinavische Regionalpolitiker.

Dabei ist das erklärte Ziel der Vereinbarung die Zusammenarbeit in einem themenübergreifenden Netzwerk zu gegenseitigem Nutzen zu verstetigen. Konkret geht es um die Regionen Örebro,  Skane, Helsinki-Uusimaa, den Regionalverband Ostnorwegen, die Stadt Turku und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

Der Scandria®Korridor

Bereits seit 2007 existiert der Ostsee-Adria Entwicklungskorridor, Scandria®Korridor genannt. Anfangs bemühte sich die Hauptstadtregion um die Gründung der Initiative. Vor mehr als 10 Jahren hatten die für Raumentwicklung zuständigen Ministerinnen und Minister der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalts, Thüringens, Mecklenburg-Vorpommerns sowie Berlin und Brandenburgs bei einer Konferenz in Berlin die „Berliner Erklärung“ unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist, die zum Korridor gehörenden Gebiete wirtschaftlich und sozial, durch die Verbesserung der großräumigen Verbindungen, zu stärken. Nach einer langjährigen erfolgreichen transnationalen Zusammenarbeit der Regionen entlang des Korridors, soll dieser Ansatz nunmehr durch die Allianz ausgebaut werden. Hierzu wurden folgende Ziele festgelegt:

  • ein Ebenen übergreifendes Netzwerk, das ökonomische, wissenschaftliche, öffentliche und administrative Akteure zusammen bringt,
  • eine aktivierende Plattform, die die Interessen bündelt und sich u.a. für die infrastrukturelle und regionale Entwicklung einsetzt,
  • ein Werkzeug für politische Unterstützung, das Ebenen übergreifend die gemeinsamen politischen Interessen stärkt und ein starker Partner im europäischen Dialog ist.

Verbesserte Verbindung zwischen Skandinavien und Südosteuropas durch Scandria®Allianz

Mit gemeinsamen Projekten soll die Verbindungsqualität zwischen Skandinavien und Südosteuropas durch eine zukunftsfähige Erschließung  der berührten und benachbarten Regionen verbessert werden. Die Menschen in den Regionen sollen ungehindert Güter, Ideen und kulturelle Werte austauschen können. Dafür sollen u.a. gemeinsam europäische Fördermittel akquiriert werden.

Um Verkehrsverbindungen zusammenhängend und grenzübergreifend zu verbessern und  CO2 Emissionen zu reduzieren, soll der Marktanteil der Schiene im Güter- und Personenverkehr erhöht werden. Darüber hinaus wird die Initiierung und Erleichertung des Einsatz innovativer Kraftstoffe ermöglichen, schneller auf klima- und gesundheitsschädliche Kraftstoffe verzichten zu können. Multimodale Schnittstellen für Personen und Güter werden damit gleichermaßen gestärkt und für die Regionalentwicklung genutzt.

Kooperation wird die Vernetzung der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg  in Europa zu verbessern

Senatorin Katrin Lompscher lädt Regionen entlang des Korridors ein, sich diesen Zielen anzuschließen: „Die Unterzeichnung der Scandria®Allianz ist ein wichtiger Schritt zur Verstetigung unserer Zusammenarbeit mit den Regionen nördlich und südlich von uns. Diese Kooperation wird helfen die Vernetzung der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg in Europa zu verbessern und den territorialen Zusammenhalt zu fördern. Die Vereinbarung ist aber kein „Closed Shop“. Sie wurde zunächst zwischen den Partnerregionen des Scandria®2Act Projektes abgeschlossen, ist aber offen für jede Region entlang des Korridors. Ich möchte diese Regionen hiermit einladen, sich unserer Allianz  anzuschließen.“

Staatssekretärin Ines Jesse sagte: „Der Scandria®Korridor verknüpft Regionen aus dem innovativen Norden über die Hauptstadtregion mit dem wirtschaftsstarken Norditalien. In den vergangenen Jahren haben wir beispielsweise bei den Interreg Projekten oder in der europäischen Verkehrspolitik erfolgreich zusammengearbeitet und von der Kooperation mit unseren Partnern profitiert. Das wollen wir auch in Zukunft tun. Wichtig ist für uns, den Einsatz der europäischen Fördermittel für wichtige Verkehrsprojekte in der Hauptstadtregion weiter zu optimieren. (red)

Bewerbungsaufruf für die Innovatoren der Hauptstadtregion

Reinhold Hartwig, Geschäftsführer von GA Generic Assays, ist der Stolz anzusehen. Er durfte den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 mit nach Hause nehmen. Aus seiner Sicht sind Wettbewerbe wie der Innovationspreis Berlin Brandenburg die beste Gelegenheit, um auf das eigene Unternehmen öffentlichkeitswirksam aufmerksam zu machen: „Innovative Produkte müssen auch vermarktet werden. Durch den Innovationspreis haben wir bemerkt, was PR für ein Unternehmen bedeutet“, so Hartwig. „Plötzlich wurden wir auch von der Politik des Landes Brandenburg wahrgenommen. Wer eine innovative Entwicklung vorzuweisen hat, sollte seine Chance nutzen.“

Nun läuft die Bewerbungsphase 2018 und im Rahmen des 2. Innovationsfrühstücks bei der Investitionsbank Berlin (IBB) informierte das Organisationsteam des Wettbewerbs über das Bewerbungsprozedere. Neben Reinhold Hartwig war auch Michael Unbehauen, FU Berlin/DendroPharm (Preisträger 2016), zu Gast und berichtete aus erster Hand über seine Erfahrungen mit dem Innovationspreis: „Nicht zu unterschätzen ist der Effekt, den eine solche Auszeichnung auch auf die Mitarbeiter hat. Die Wertschätzung von außen, die eine hart erarbeitete Entwicklung anerkennt, schafft eine Motivation, die sehr deutlich bei den Mitarbeitern ankommt.“

„Der Gewinn des Innovationspreises stellt eindeutig einen Wettbewerbsvorteil dar“

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist langjähriger Partner und Unterstützer des Innovationspreises. Für Heinz-Joachim Mogge, Abteilungsleiter für Kundenberatung Wirtschaftsförderung der IBB, steht fest: „Der Gewinn des Innovationspreises stellt eindeutig einen Wettbewerbsvorteil dar.“

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg ist einer der wichtigsten Wirtschaftspreise der Hauptstadtregion. 1984 in Westberlin ins Leben gerufen, loben die Länder Berlin und Brandenburg seit 1992 den Wettbewerb jährlich gemeinsam aus. Somit ist der Innovationspreis nicht nur traditionsreich, sondern gewinnt in Zeiten von Start-ups und Digitalinnovationen stetig an Bedeutung. Aufgefordert zur Bewerbung sind alle Innovatoren, Entwickler, Gründer und Tüftler der Hauptstadtregion, die zukunfts- und marktfähige Entwicklungen vorzuweisen haben.

Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen

Die Arbeitsplätze von morgen werden durch die Innovationen von heute geschaffen und gefördert, so das Credo des Preises. Als Instrument der Wirtschaftsförderung orientiert sich der Wettbewerb daran, dass für die Zukunft der Hauptstadtregion eine dynamische Entwicklung in den Zukunftsbranchen ausschlaggebend sei. Zugleich ist es Ziel des Innovationspreises Berlin Brandenburg, als lebendiger Jahrgangsprozess für engagierte Innovatorinnen und Innovatoren sowie für Innovationsförderer und öffentliche Entscheidungsträger eine breit angelegte und ergebnisorientierte Netzwerkplattform bereitzustellen. Ein reger Austausch und gegenseitige Impulse sind ein fester Bestandteil des Innovationspreises.

 

In diesem Jahr ist es noch einfacher als bisher sich für den Innovationspreis zu bewerben. | Foto: BERLINboxx

 

Bewerbungsphase für den Innovationspreis 2018 noch bis zum 07. Juli

Aktuell ist die Bewerbungsphase noch in vollem Gange. Noch gute drei Wochen, bis zum 7. Juli, besteht die Möglichkeit, seinen Hut in den Ring zu werfen und damit die Chance zu wahren, zu einem der Preisträger 2018 gekürt zu werden. Immerhin gibt es für jeden der bis zu fünf Gewinner auch noch ein Preisgeld von 10.000 Euro abzuräumen. Dabei ist es in diesem Jahr einfacher als jemals zuvor, am Wettbewerb teilzunehmen. Das sogenannte 2-Click-Verfahren über die Homepage des Innovationspreises ist unkompliziert und kann rasch abgeschlossen werden – einer Bewerbung steht also nichts mehr im Weg. Die diesjährigen Innovationspreise werden durch die Vertreter der Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder dann am 30. November im Kommunikationsmuseum in Berlin verliehen. (cn)

Link zur Bewerbung: www.innovationspreis.de/bewerbung/bewerbung.html

100 Jahre Berliner Pressekonferenz: Fanal für die Pressefreiheit

Um die Verankerung der Pressefreiheit ging es schon vor 100 Jahren, als die Berliner Pressekonferenz gegründet wurde – das Thema ist weiterhin hochaktuell. Der Vorsitzende der Berliner Pressekonferenz, Thomas Klein, hatte zum 100-jährigen Jubiläum der Berliner Pressekonferenz Can Dündar, den ehemaligen Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“, als Ehrengast ins Restaurant „Hugos“ im 14. Stock des Hotels „Intercontinental“ an der Budapester Straße geladen. Der 56-Jährige, der aktuell in Deutschland lebt, wurde 2015 in der Türkei der Spionage und des Landesverrats angeklagt. Die Strafandrohung liegt für ihn bei mehreren Jahren Haft.

„Wenn sich in der Türkei so viele wertvolle Journalisten an einem Ort treffen wollen würden, müsste das wahrscheinlich im Gefängnis stattfinden“, so Dündar. „Seien Sie solidarisch mit den Kollegen, die in der Türkei um die Meinungsfreiheit kämpfen“, forderte er die Anwesenden auf und äußerte die Hoffnung, dass man eines Tages in einer freien Türkei zusammen kommen könne. Nach seinem flammenden Plädoyer für Meinungsfreiheit, das Recht auf kritische Berichterstattung und eine freie Presse erhielt der Journalist minutenlange standing ovations von den anwesenden Gästen aus der Berliner Politik, Wirtschaft und natürlich den Medien.

 

Mit standing ovations gefeiert: Ehrengast Can Dündar, ehemaliger Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ | Foto: Charles Yunck

Mit standing ovations gefeiert: Ehrengast Can Dündar, ehemaliger Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ | Foto: Charles Yunck

 

Politiker loben die Pressekonferenz als Instanz der Pressefreiheit

„Es ist erschreckend, dass so etwas in einem befreundeten Land passiert“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und warb darum, es bewusst als Glück zu empfinden, „dass wir so offen und frei zusammen leben können“. Zu den Gratulanten zum 100-jährigen Jubiläum zählte auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die das im internationalen Vergleich einmalige Format der Selbstorganisation von Journalisten lobte und frei nach Voltaire zitierte: „Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters attestierte der Berliner Pressekonferenz ein ausgeprägtes journalistisches Selbstbewusstsein „sich zur Feier dieses Jubiläums auch Redner aus der Politik auf die Bühne zu holen.“ Foto: Charles Yunck

Kulturstaatsministerin Monika Grütters attestierte der Berliner Pressekonferenz ein ausgeprägtes journalistisches Selbstbewusstsein „sich zur Feier dieses Jubiläums auch Redner aus der Politik auf die Bühne zu holen.“ | Foto: Charles Yunck

 

Aus Sicht von Thomas Klein gehören Demokratie und eine freie Presse unweigerlich zusammen. „Dass wir aktuell immer noch über Themen wie Presse- und Meinungsfreiheit sprechen müssen, hätten wir uns nicht träumen lassen.“ Doch auch der digitale Umbruch ist für den Qualitätsjournalismus nicht nur Chance, sondern ebenso eine Herausforderung. „In Zeiten von Facebook, Newsfeeds und Fake News braucht es engagierte Journalisten, die sich für eine unabhängige und qualitätsvolle Berichterstattung einsetzen“, so Klein.

 

Gastgeber Thomas Klein (l.) neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Unternehmer Nadir Guediri (r.), COPRO Projektentwicklungs GmbH | Foto: Charles Yunck

Gastgeber Thomas Klein (l.) neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Unternehmer Nadir Guediri (r.), COPRO Projektentwicklung GmbH | Foto: Charles Yunck

 

Spargelessen mit langer Tradition

Das traditionelle Spargelessen der Berliner Pressekonferenz ist das Frühlings-Highlight im Terminkalender der Top-Entscheider Berlins. Dementsprechend hoch war die Dichte an Senatoren und wichtigen Repräsentanten der Berliner Wirtschaft. An den lebhaften Tischgesprächen nahmen neben den Senatsmitgliedern Regine Günther, Dilek Kolat, Katrin Lompscher, Andreas Geisel und Ramona Pop, Landessportbundpräsident Klaus Böger, Lotto-Vorstand Marion Bleß, Handelsverbandschef Nils Busch-Petersen, Polizeipräsidentin Barbara Slowik, Rabbiner Yehuda Teichtal, Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland, Erzbischof Heiner Koch und der frühere Regierende Bürgermeister Walter Momper teil.

 

Investor Dr. Harry van Caem mit Bausenatorin Lompscher | Foto: Charles Yunck

Investor Dr. Harry van Caem mit Bausenatorin Lompscher | Foto: Charles Yunck

 

Neben Medienprominenz wie Gaby Papenburg, Ulrich Meyer oder Christine Richter, zukünftige Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, waren zahlreiche Größen aus der Wirtschaft wie Carsten Heinrich vom Immobilien-Branchenprimus Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, Andreas Knierim, Berliner Zoo, Hartmut Engler, Gegenbauer Unternehmensgruppe, Nadir Guediri, COPRO Projektentwicklung GmbH, Charité-Vorstand Karl Max Einhäupl, Bernhard Hansen, SSN Group, Herbert Dzial, HD Gruppe, Susanne Tattersall, Tattersall•Lorenz, und der niederländische Investor Dr. Harry van Caem gekommen. (ak)

 

Engagiert in Berlin: SSN Group Deutschlandchef Bernhard Hansen mit dem Regierenden Bürgermeister | Foto: Charles Yunck

Engagiert in Berlin: SSN Group Deutschlandchef Bernhard Hansen mit dem Regierenden Bürgermeister | Foto: Charles Yunck

Olympiareifer VBKI Ball der Wirtschaft 2018

Es ist ein rauschendes Fest, gespickt mit viel Prominenz: Der VBKI Ball der Wirtschaft macht auch in seiner 68. Auflage seinem Ruf alle Ehre – als inoffizielles Gipfeltreffen des Berliner Who’s Who und als eine der besten Partys der Stadt!

Gesprächsthema Nummer eins im Hotel InterContinental Berlin sind die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Das herausragende Abschneiden des deutschen Teams wird analysiert und bejubelt. „Was für eine tolle Bilanz“, freute sich auch Markus Voigt, Präsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller über die Medaillenflut. In seiner Begrüßungsrede macht er sich dafür stark, Schwung und Begeisterung für eine neuerliche deutsche Bewerbung zu nutzen: „Holen wir gemeinsam die Olympischen Spiele nach Berlin!“ Gute Gründe gebe es mindestens so viele wie deutsches Edelmetall in Südkorea. So könnten die Spiele substanziell dazu beitragen, viele der großen Herausforderungen Berlins zu lösen: „Wohnen, Mobilität, Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung – in fast allen Bereichen würde eine erfolgreiche Bewerbung den Turbo zünden“, sagte Voigt unter großem Applaus.

Markus Voigt, Mirjam Voigt, Jutta Hansen und Hans-Bahne-Hansen (v.r.n.l.)| Foto: VBKI

VBKI Präsident Markus Voigt mit seiner Frau Mirjam, Jutta Hansen und Hans-Bahne-Hansen (v.r.n.l.)| Foto: VBKI

 

Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Ball der Wirtschaft 2018

Über 3.000 Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind der Einladung des VBKI gefolgt, unter anderem die Vorstandsvorsitzenden der DAX-Konzerne BASF und E.ON, Dr. Kurt Bock und Dr. Johannes Teyssen. Auch die Berliner Digitalszene zeigte in großer Stärke Präsenz, etwa durch den Gründer der Auto1-Gruppe Hakan Coç, den Gründer der Online-Bank N26 Maximilian Tayenthal oder Mister Spex Chef Dr. Mirko Caspar. Im großen Ballsaal sah man zudem Berliner Wirtschaftsprominenz in hoher Dichte, so z.B. Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG AG, Zoodirektor Andreas Knieriem, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG, Frank Gröner, Geschäftsleitung CG-Gruppe AG, Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der BSR, Herbert Dzial, Gründer und geschäftsführende Gesellschafter der HD-Gruppe, Susanne Tattersall, CEO der TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH, Frank Wiethoff, Regionalvorstand Ost bei der KPMG, Udo Hoffmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der OTIS GmbH & Co. OHG und Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City.

Vera Gäde-Butzlaff auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

Vera Gäde-Butzlaff mit Begleitung auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

 

Sigrid Nikutta auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

Sigrid Nikutta mit Christoph Mönnekes auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

 

Andreas Geisel auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

VBKI Ball der Wirtschaft 2018: Andreas Geisel mit seiner Frau Anke | Foto: VBKI

 

Sebastian Czaja auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

Katharina und Sebastian Czaja auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

 

Zu den Ball-Gästen aus der Politik zählten etwa der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki, der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD), der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Brandenburgs, Christian Görke (Linke), der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland (SPD) und die Fraktionsvorsitzenden von SPD und FDP im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh und Sebastian Czaja.

Auch fürs Tanzbein und die Gaumenfreuden wurde gesorgt

Für Stimmung sorgten insgesamt acht Live-Bands auf vier Bühnen: Im Ballsaal spielt das große Orchester der Chris Genteman Group zum Tanz auf, während im Pavillon die rockigeren Töne dominierten. Allround-Künstler Craig Lees nahm die Gäste an der Marlene Bar mit auf eine Reise durch alle musikalischen Genres. Und im Hugos lockte die Band Sommers Lounge mit groovigen Rhythmen zum entspannten Austausch bei einem Drink und dem Blick aus dem 14. Stock auf das Berliner Nachtleben.

Das Küchenteam des InterConti hatte speziell für den Ball ganz neue kulinarische Highlights kreiert, darunter Leckerbissen aus der Nordic und Nikkei Cuisine. Auch die Liebhaber der mediterranen Küche kamen auf ihre Kosten. Und im Raum Tegel lautete das diesjährige Motto „Eiszeit“: Kalte Köstlichkeiten wie Motchi Eis oder der japanische Eis-Trend Teppanyaki machten alle Dessert-Fans glücklich! (FS)

Gewinner der ersten Phase des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg stehen fest

Rund 1.200 Gründungsinteressierte und mehr als 200 Gründungsideen – die erste Wettbewerbsrunde des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) kann sich sehen lassen. Der Ideenreichtum der Gründerinnen und Gründer ist auch in diesem Jahr wieder groß. Von hochtechnologischen Lösungen zur Simulation von Wasserströmungen oder zum Überwachen ganzer Infrastrukturnetzwerke per kombinierter Satelliten- und Drohnen-Daten bis hin zum therapiebegleitenden Wearable bei psychosomatischen Erkrankungen und zum bedenkenlos naschbaren Keksteig ist alles dabei.

Die besten sechs Teams der Wettbewerbskategorie BPW Plan und die drei Finalisten der Kategorie BPW Canvas präsentierten sich Ende letzer Woche auf großer Bühne. Die Prämierungsfeier mit 300 Gästen fand am neuen Standort der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) statt. Gastgeberin Kerstin Jöntgen, Mitglied des Vorstandes der ILB, begrüßte die Gäste und eröffnete die große BPW-Siegerfeier: „Seit seinem Start auf der deGUT im vergangenen Oktober haben sich bereits 1.158 Personen für den BPW 2018 registriert. Das sind 14 Prozent mehr als in der ersten Phase des Vorjahres und zeigt: Der BPW bietet mit seinem Angebot aus Wissen, Beratung, Netzwerk und Wettbewerb einschlägige Unterstützung für alle, die in der Region gründen wollen.“

Businessplan-Wettbewerb hilft Geschäftsideen auf die Sprünge

Dem schloss sich Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg an und lobte den BPW für sein umfangreiches Angebot: „Aus Geschäftsideen lassen sich verschiedene Geschäftsmodelle ableiten. Der Businessplan hilft, die vielversprechendste Option zu finden. Er ist der erste belastbare Test, ob und in welcher Art und Weise eine Idee als Geschäftsmodell funktioniert. Ohne guten Businessplan als Fundament wird auch die beste Idee nicht zu einem erfolgreichen Geschäft. Der Businessplan-Wettbewerb vermittelt angehenden Gründerinnen und Gründern das Rüstzeug, mit dem sie ein tragfähiges Geschäftskonzept entwickeln können.“

Die besten Geschäftskonzepte wurden an diesem Abend mit einem Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro prämiert. Ausgezeichnet wurden die Teams von den Vertretern der Schirmherren des BPW, Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, und Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, zusammen mit Gastgeberin Kerstin Jöntgen und Potsdams Bürgermeister Burkhard Exner.

Bereicherung für Berlin und Brandenburg

BPW-Fan und traditioneller Laudator der ersten Prämierung, Staatssekretär Christian Rickerts, zeigte sich angetan vom diesjährigen BPW-Auftakt: „Die Gründungsszene in Berlin ist ausgesprochen vielfältig. Nicht nur High-Tech-Gründerinnen und -Gründer finden ein breites Unterstützungsangebot in der Stadt, sondern auch junge Unternehmen aus den Dienstleistungsbranchen, aus Handel oder Handwerk. Für den Ansatz, Gründerinnen und Gründer aus allen Branchen und mit allen möglichen Geschäftsideen mit Workshops und Seminaren zu unterstützen, steht der BPW.“

Bürgermeister Burkhard Exner lenkte den Blick nochmal auf Potsdam und das große Potenzial Brandenburgs für neue Geschäftsgründungen: „Die Landeshauptstadt Potsdam ist ein hervorragender Standort für Startups. Ein tolles Lebensgefühl und kurze Wege treffen hier auf Kreativität und Ideenreichtum gepaart mit einer breiten Unterstützungsstruktur für junge Unternehmen sowie einer herausragenden Wissenschaftslandschaft. Der Businessplan-Wettbewerb ist dabei ein wichtiges Angebot, um gezielt aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen werden zu lassen.“

Spannend bis zum Schluss

Spannend blieb es bis zum Schluss. So erfuhren die sechs Teams aus BPW Plan erst an diesem Abend, wer es auf welche Stufe des Siegertreppchens geschafft hat. Die Teams aus BPW Canvas mussten derweil noch live vor Ort überzeugen und in einem einminütigen Pitch das Publikum von ihrem Geschäftskonzept begeistern. Die Gewinner wurden per SMS ermittelt. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen holte schließlich das Team „ChiliCup“ den Sieg nach Hause.

  • BPW Plan
  1. Platz: LiveEO – kombiniert automatisiert Satelliten- und Drohnen-Daten zum echtzeitnahen Monitoring von Infrastrukturnetzwerken.
  2. Platz: dive.sph – bietet eine Software zur Simulation von Wasserströmungen und trägt so zur Digitalisierung industrieller Produktentwicklung bei.
  3. Platz: QuadCover Geometry Solutions – entwickelt neue, automatisierte Methoden zur Geometrieverarbeitung für industrielle Verarbeitungs- und Designprozesse.
  • BPW Canvas
  1. Platz: ChiliCup – will das Kultgericht Chili con Carne auf Wochen-, Food- und Weihnachtsmärkte bringen und das einzigartig lecker und ökologisch nachhaltig.

Viel mehr als ein Wettbewerb

Die feierliche Prämierung war der erste Höhepunkt der dreiphasigen Initiative, die Gründerinnen und Gründer in der Region kostenlos bei der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzepts unterstützt. Der BPW ist dabei viel mehr als nur ein Wettbewerb: Er bietet vielfältiges Gründungswissen über Seminare und Workshops, individuelle Beratung durch über 300 erfahrene Experten und ein großes Netzwerk wertvoller Kontakte zu Investoren, Unternehmen, Medien und Politik.

Bereits im März geht es in die zweite heiße Phase. Bis zum 13.03. können alle angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer aus Berlin und Brandenburg ihr Geschäftskonzept wieder online zum Wettbewerb einreichen und so an der zweiten Phase teilnehmen.

Initiative Businessplan-Wettbewerb beruht auf Partnerschaft

In allen Wettbewerbsphasen bietet der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) als größte regionale Existenzgründungsinitiative vielfältige kostenlose Angebote zur Begleitung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern auf ihrem Weg von der Produktidee zum tragfähigen Geschäftskonzept.

Organisiert wird der BPW von der Investitionsbank Berlin (IBB), der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB). Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Der BPW wird zum Großteil aus Mitteln von Premiumpartnern, Partnern und Eigenmitteln der Organisatoren finanziert. Unterstützt wird die Initiative gemeinsam durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin und das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. (red)

Rekordzuwachs 2017: BFW begrüßt über 100 neue Mitglieder

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. hat als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft im vergangenen Jahr weiter an politischem Gewicht gewonnen. Mit 101 neuen Mitgliedern haben der Bundesverband und die acht Landesverbände 2017 einen Rekordzuwachs verzeichnet. Die Mitgliederzahl des BFW stieg somit bereits das fünfte Jahr in Folge stark an.

Die meisten neuen Mitglieder konnte der Landesverband Nordrhein-Westfalen gewinnen (35), gefolgt vom Landesverband Berlin/Brandenburg (18) und dem Landesverband Nord (16). Davon profitieren die Unternehmen doppelt: Aufgrund der föderalen Struktur des Verbandes werden sie zugleich automatisch Mitglied im Bundesverband.

Mittelständische Unternehmen setzen auf den BFW

„Die mittelständische Immobilienwirtschaft kämpft mit einem ausufernden politischen Regulierungsdschungel, der das Entwickeln und Bauen von Projekten immer teurer und komplizierter macht“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Andreas Ibel. „Die steigenden Mitgliederzahlen zeigen: Die mittelständischen Unternehmen setzen auf den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. als starken Interessenverband mit Schlagkraft auf allen politischen Ebenen. Einer Schlagkraft, von der die Mitglieder gleich doppelt profitieren: Unsere regional verwurzelten Landesverbände agieren direkt an den Entscheidungsebenen der Kommunen und Länder. Der Bundesverband sorgt dafür, dass die Interessen der mittelständischen Immobilienwirtschaft bei den Entscheidungsträgern auf Bundesebene Gehör finden.“ Die BFW-Mitgliedsunternehmen erhalten dadurch einen entscheidenden Informationsvorsprung, ein breites Netzwerk sowie Einfluss auf alle politischen Ebenen, resümierte Ibel.

Das vielschichtige Tätigkeitsspektrum der mittelständischen Immobilienwirtschaft spiegelt sich auch bei den Neumitglieder wider: Darunter sind mehrheitlich Projektentwickler, Bauunternehmen und Verwalter, aber auch Planer und Start-ups mit unterschiedlichem Dienstleistungsangebot. Somit decken die neuen BFW-Mitgliedsunternehmen das gesamte Spektrum des Gebäudezyklus vom „Entwickeln“ über das „Bauen“ und „Erhalten“ ab.

„Die mittelständischen Immobilienunternehmen sind DIE zentralen Akteure der deutschen Immobilienbranche“, so Ibels Fazit. „Der BFW heißt alle neuen Mitglieder herzlich willkommen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit!“

Die Berliner Neujahrsempfänge 2018

Auch in diesem Jahr finden wieder die traditionellen Berliner Neujahrsempfänge statt. Die Redaktion der BERLINboxx hat eine Auswahl der diesjährigen Neujahrsempfänge zusammengestellt:

09.01. Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Bundesratspräsident und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller nimmt am Neujahrsempfang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue teil. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens sind auch Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern zu Gast, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben

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11.01. Neujahrsempfang des bremenports und der TFG Transfracht

Die Hafenmanagementgesellschaft bremenports und die TFG Transfracht freuen sich bereits heute, Sie im Jahr 2018 bei dem traditionellen Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen. Die Teilnehmer können sich auf neue geschäftliche Kontakte und interessante Gespräche beim Get-together und gemeinsamen Abendessen freuen.

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11.01. Neujahrsempfang des BPW Berlin

Traditionsgemäß möchte der Business and Professional Women – Germany Club Berlin e.V. gemeinsam das Jahr 2018 begrüßen. Bei einem Glas Sekt und einem ausgiebigen Buffet können die Teilnehmerinnen alte Bekannte wiedersehen und neue Kontakte knüpfen. Es werden sich ebenfalls unsere neuen BPW Mitglieder an diesem Abend vorstellen. Auch unsere verschiedenen Teams sowie der Vorstand werden Einblicke in ihr Engagement geben.

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11.01. Neujahrsempfang des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg e.V.

Im Verband haben sich fast 150 Bauunternehmen der Region mit etwa 12.000 Beschäftigten zusammengeschlossen. Die Hauptaufgabe des Bauindustrieverbandes liegt in der Schaffung kontinuierlich guter Rahmenbedingungen für die Bauunternehmen. Dafür sucht und pflegt der Verband intensive Kontakte zur Politik und Verwaltung in beiden Bundesländern.

Der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt herzlich zum diesjährigen Neujahrsempfang ein.

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12.01. IHK Neujahrsempfang

Die Präsidentin der IHK Berlin, Dr. Beatrice Kramm, und der Präsident der Handwerkskammer Berlin, Stephan Schwarz, laden herzlich zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Berliner Wirtschaft. Das Grußwort des Regierenden Bürgermeister Michael Müller erfolgt um 18:30 Uhr. In diesem Jahr erwartet den Teilnehmer eine urbane Atmosphäre mit Berliner Streetfood und Drinks.

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14.01. Neujahrsempfang der CG Gruppe AG

Hoch hinaus mit der CG Gruppe – unter diesem Motto lädt die CG Gruppe AG in diesem Jahr herzlich  zu dem traditionellen Neujahrsempfang am zweiten Sonntag des neuen Jahres ein.

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14.01. Neujahrsempfang des International Clubs Berlin

Der Präsident des International Club Berlin, Dr. Thomas Wolf, lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

Unberührt vom hektischen Treiben der Großstadt und dennoch mittendrin, treffen sich im International Club Berlin Persönlichkeiten aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zu Austausch sowie sportlicher und geselliger Entspannung.

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16.01. Neujahrsempfang des Forum Luft- und Raumfahrt e. V.

Forum Luft- und Raumfahrt e. V. ist eine Informations-, Kommunikations- und Argumentationsinitiative der Luft- und Raumfahrt in Deutschland und betätigt sich auf den Fachgebieten Luftfahrt und Raumfahrt. Es setzt sich für eine umweltfreundliche, energiesparende und dabei leistungsfähige und marktgerechte Luft- und Raumfahrt ein und vertritt dies gegenüber der Öffentlichkeit, Entscheidungsträgern und sonstigen Institutionen.

Das Forum Luft- und Raumfahrt e. V. lädt herzlich zum diesjährigen Neujahrsempfang ein.

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17.01. Neujahrsempfang der British Chamber of Commerce

Zum Neujahr begrüßen Sir Sebastian Wood KCMG, H.E. the British Ambassador, Staatssekretär Walter J. Lindner, Auswärtiges Amt sowie Michael Schmidt, President, BCC.

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17.01. Neujahrsempfang IMMOEBS e.V.

Mit den Neujahrsempfängen starten in den nächsten Tagen wieder die beliebtesten IMMOEBS Veranstaltungen des Jahres: spannende Redner, tolle Locations und vor allem das gesamte IMMOEBS Netzwerk erwarten den Teilnehmer!

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17.01. Neujahrsempfang der CDU Spandau

Die CDU Spandau lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

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17.01. Neujahrsempfang der Deutschen Automatenwirtschaft

Die Deutsche Automatenwirtschaft lädt herzlich zum Neujahrsempfang ein. Rund 400 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Mitgliedsverbänden werden sich auf dieser Veranstaltung treffen.

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18.01. Neujahrsempfang ZIA und BID

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat sich zum Ziel gesetzt, der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung zu geben, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland laden herzlich zum Neujahrsempfang ein.

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18.01. Neujahrsempfang der Alexander-von-Humboldt-Stiftung

Traditionell lädt die Alexander von Humboldt-Stiftung im Januar zu ihrem Neujahrsempfang nach Berlin ein. Auch in diesem Jahr treffen sich in der Hauptstadt über 300 internationale Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie Humboldtianerinnen und Humboldtianer, die zurzeit in Deutschland forschen.

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19.01 Neujahrsempfang der Kfz-Innung Berlin

Neues Jahr, neues Glück? Das Kfz-Gewerbe ist stark im Umbruch. In den nächsten Jahren werden sich Autohäuser und Kfz-Werkstätten massiv weiter verändern.

Wenn wir auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, müssen wir den Strukturwandel mitgestalten und die neuen Aufgaben meistern. Es gilt nun, sich auf die Vielfalt der Veränderungen vorzubereiten.

Die Kfz-Innung möchte mit Ihnen über die strukturellen Herausforderungen der nächsten Jahre diskutieren und lädt herzlich zum Neujahrsempfang ein.

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19.01. Neujahrsempfang des Präsidenten der TU Berlin

Diese feierliche Veranstaltung bietet die Gelegenheit, noch einmal die Ergebnisse und Erfolge des zurückliegenden Jahres Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf die neuen Aufgaben und Ereignisse des neuen Jahres zu geben.

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, begrüßt zu diesem Anlass hochrangige nationale und internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Politik und Kultur, sowie alle interessierten TU-Mitglieder.

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19.01. Neujahrsempfang Berlin Capital Club

Das Berlin Capital Club lädt zum traditionellen Neujahrsempfang mit Live-Musik und angenehmer Club Atmosphäre.

Die Teilnehmer werden mit kulinarischen Köstlichkeiten verzaubert!

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21.01. Neujahrsempfang der Preußischen Gesellschaft

Zum 20. Jubiläum lädt die Preußische Gesellschaft zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

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22.01. Neujahrsempfang der Initiative D21 e. V.

Die Initiative D21 lädt die MitstreiterInnen der digitalen Gesellschaft jedes Jahr zum Neujahrsempfang ein, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf die gemeinsamen Aufgaben und Themen im kommenden Jahr einzustimmen. Traditionell bittet die Initiative D21 einen ausgewählten Ehrengast, zu Beginn ein Grußwort an die Gäste zu richten. Diese Person zeichnet sich jedes Jahr dadurch aus, VordenkerIn für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu sein.

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24.01. Neujahrsempfang Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

Der HBB ist der Branchen- und Arbeitgeberverband der Region Berlin-Brandenburg.

Mehr Infos hier

24.01. Neujahrsempfang DFJW

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ermöglicht jedes Jahr über 9.000 jungen Menschen zwischen 3 und 30 Jahren die Teilnahme an geförderten Austauschprogrammen: Schul- und Hochschulaustausche, freiwillige oder Pflichtpraktika, Jugendbegegnungen rund um Sport, Kultur oder Wissenschaft, Sprachkurse, interkulturelle Aus- und Fortbildungen.

Der DFJW lädt herzlich zum diesjährigen Neujahrsempfang ein.

Mehr Infos hier

24.01. Neujahrsempfang HGV Berlin-Steglitz

Der HGV Berlin-Steglitz lädt ganz herzlich zum kleinen Neujahrsempfang in das Hotel Steglitz International ein.
Gemeinsam mit den Teilnehmer möchten der Haus- und Grundbesitzerverein das neue Jahr begrüßen und individuelle Gespräche führen.

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25.01. Neujahrsempfang der KPMG AG

Die KPMG AG gehört in Deutschland zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

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27.01. Neujahrsempfang der Avicenna Klinik

Gegründet im Jahr 2001, hat sich die Avicenna Klinik auf Hirn-, Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen spezialisiert.

Avicenna Klinik lädt herzlich zum Neujahrsempfang ein.

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30.01. Neujahrsempfang der eco

Mit mehr als 1000 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa.

Der Verband der Internetwirtschaft e.V. lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

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31.01. Neujahrsempfang des Lan­des­netz­werks Bür­ger­en­ga­ge­ment Berlin

Das Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ hat sich am 22. Juni 2005 gegründet und ist das einzige Landesnetzwerk in Deutschland, das von den Bürgern und Bürgerinnen Berlins selbst gegründet wurde – ohne staatliche Unterstützung.

Nun lädt das Lan­des­netz­werks Bür­ger­en­ga­ge­ment herzlich zum Neujahrsempfang ein.

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02.02. Neujahrsempfang des Lions Club Berlin

Der Lions Club Berlin lädt herzlich zum diesjährigen Neujahrsempfang ein.

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22.02. Neujahrsempfang Bundesverband Erneuerbarer Energien e.V.

Am 22. Februar 2018 ist es wieder soweit: Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) lädt herzlich zum Neujahrsempfang im Maritim Hotel proArte in Berlin-Mitte. Seit vielen Jahren ist der Empfang das größte Treffen der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland und bringt rund 1.300 Entscheider aus Politik, Energiewirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Die exklusive Veranstaltung bietet energiepolitischen Jahresauftakt, Networking und Feier in einem. Seien Sie mit dabei!

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Zwei Berliner Projekte mit FIABCI Designpreis ausgezeichnet

Unter den Gewinner des diesjährigen FIABCI Prix d´Excellence Germany sind  mit dem Li01 (Bronze in Kategorie Wohnen) und dem Puhlmannhof (Gold in Kategorie Gewerbe) auch zwei Berliner Projekte unter den Preisträgern. Die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs für Projektentwicklungen, der von FIABCI und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ausgelobt wird, fand am 17. November im Berliner Hotel Adlon statt.

Ausgezeichnete Projekte zweigen Vielfalt

Michael Heming, Präsident FIABCI Deutschland und Mitglied der Jury, verwies auf die Vielfalt der ausgezeichneten Projekte: „Diese decken von der Umnutzung, vom Neubau bis zur Bestandsrevitalisierung und –sanierung im Wohn- und Gewerbebereich die gesamte Bandbreite der Bautätigkeit in Deutschland ab. Kreativität und Qualität sind die Merkmale, die unsere heimischen Projektentwicklungen kennzeichnen. Auch dieses Jahr haben wir wieder Gewinner mit Weltklasse, die das hohe Niveau der deutschen Projektentwicklungen belegen. Die Gewinner-Teams wurden von einer 12-köpfigen Expertenjury gewählt, die das Spektrum der Bewertungskriterien repräsentiert. Bewertungsmaßstab für eine gelungene Umsetzung bilden dabei sieben Kriterien: Konzept, Architektur, Nachhaltigkeit, Finanzen, Logistik, Markenentwicklung und urbane Integration.“

Projektentwickler stehen vor großen Herausforderungen

Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und Jury-Mitglied, gratulierte den Teilnehmern und verwies auf die großen Herausforderungen, vor denen Projektentwickler heute stehen: „Angesichts des ordnungsrechtlichen Vorschriften-Dschungels, dem Mangel an Bauland und steigenden Kosten wird es immer schwieriger, ökonomisch, innovativ und gleichzeitig nachhaltig zu planen und zu bauen. Dass es dennoch möglich ist, zeigen die herausragenden Projekte unseres Wettbewerbs: Hier ist gebaute Umwelt entstanden, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner und Nutzer orientiert und deren Leben und Umgebung bereichert. Deshalb wollen wir mit der Auszeichnung dieser zukunftsweisenden Projekte nicht nur einen Preis vergeben, sondern auch inspirieren!“

Neben den Preisträgern wurden auch die besten Projektentwicklungen in einer „FIABCI Prix d´Excellence Official Selection 2017“ ausgezeichnet, darunter die Berliner Projekte: Brunnen 49,  SAPPHIRE by Daniel Libeskind, The Mile, The White Berlin und Uferkrone.

Die eingereichten Bauvorhaben des diesjährigen Wettbewerbs stellen ein gesamtes Projektvolumen von rund einer Milliarde Euro dar. Damit konnten über 2.000 sowohl frei finanzierte als auch öffentlich geförderte Wohnungen gebaut werden. Beide Gold Gewinner-Projekte (Kategorie Wohnen: AXIS, Frankfurt am Main und Kategorie Gewerbe: Puhlmannhof, Berlin) werden nun als deutsche Beiträge in die FIABCI Prix d’Excellence International Awards 2018 eingereicht, die im kommenden Mai in Dubai verliehen werden. (red)

Dr. Stefan Franzke: „Work hard, party hard“

Berlin begeistert – als Kreativmetropole, als Start-up-Hub, als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Sie ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke bietet an diesem international attraktiven Standort Wirtschaftsförderung und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen an.

Herr Dr. Franzke, Berlin genießt international einen exzellenten Ruf. Die Wirtschaft boomt. Was braucht Berlin, um Europas Nr. 1-Metropole zu werden?

Wir freuen uns darüber, dass Berlin – aber auch die Berlinerinnen und Berliner – in der Welt einen guten Ruf genießen. Eine Studie, die Berlin Partner vor kurzem in Auftrag gegeben hat, hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der international befragten Entscheider sich vorstellen können, in Berlin zu leben und zu arbeiten. Das liegt auch daran, dass Berlin in vielen Fällen schon Europas Nr. 1-Metropole ist – etwa beim Venture Capital, wo wir London bereits überholt haben.

1,5 Milliarden Euro sind allein im ersten Halbjahr 2017 an Venture Capital in Berliner Start-ups geflossen. Mit Start Alliance haben Sie ein besonderes Startup- Austauschprogramm ins Leben gerufen, an dem neben Berlin auch Paris, Shanghai, Tel Aviv, New York und London teilnehmen. Wie ist Ihre derzeitige Bilanz? Und welche Städte würden Sie sich als weitere Partner der Start Alliance wünschen?

Die Start Alliance ist ein Riesenerfolg: für Berlin, für Berlin Partner, vor allem aber für die Start-ups, die an den Programmen der Start Alliance teilnehmen. Mit mehr als 100 Unternehmen sind wir ins Ausland gefahren, rund 50 Unternehmen sind nach Berlin gekommen; die nächste Heimspiel-Runde findet im Dezember statt. Mit unseren Partnern in Shanghai, Tel Aviv und New York haben wir gute Kontakte in die weltweit wichtigen Start-up-Hubs. Wir wollen unser Netzwerk aber noch weiterspannen. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte – wie Wien Ende dieses Jahres – hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie mit New York – vertieft werden.

Berlin feierte 2017 das Bestehen seiner 50-jährigen Städtepartnerschaft mit Los Angeles mit einem 2-tägigen Festival in L.A. Wie waren die Resonanzen auf die vielfältigen Events? Und welche Projekte konnten hier für die Zukunft angestoßen werden?

Die Reise hat sich gelohnt. An beiden Tagen haben wir in unserem Berlin Lab im Arts District in Downtown Los Angeles mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt. 81 Akteure, davon 15 Berlin Partner, haben die Hauptstadt nach L.A. gebracht: Wirtschaft, Technologie, Kunst, Musik und – nicht zuletzt – Kulinarisches. Höhepunkte des Labs waren die TOA Conference, eine Tech-Ausstellung, eine Street-Art-Installation von den DIXONS und die Berlin Night, unsere Jubiläumsparty. Die Resonanz war großartig. Bei vielen Gesprächen im Lab oder der Wirtschaftskonferenz, die von der IHK organisiert wurde, wurden Kontakte vermittelt, Ideen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Ich freue mich darauf, das in den nächsten Wochen und Monaten in die Tat umzusetzen.

Der stetige Wachstumskurs Berlins hat sich auch 2017 fortgesetzt. Geht die Party Ihrer Meinung auch 2018 weiter?

Dass Berlin und die Berliner Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs sind, ist ja keine Partyleistung, sondern harte Arbeit. Aber die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung. Deshalb sollte auch für 2018 gelten: Work hard, party hard.

Wirtschaftssenatorin Pop: „Mehr Menschen sollen vom Wirtschaftswachstum profitieren“

Der Berliner Wirtschaft geht es besser denn je. Während andere deutsche Städte nur wenig Neuansiedlungen und teils hohe Arbeitslosenzahlen verzeichnen, nimmt die Hauptstadt die wirtschaftliche Spitzenposition ein. Die BERLINboxx sprach mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop über den Boom in der Stadt und wie die positive Entwicklung auch zukünftig produktiv genutzt werden kann.

Frau Senatorin, die Berliner Wirtschaft boomt. Sie rechnen für 2017 mit einem Wachstum von 2,5 Prozent. Woran liegt es Ihrer Meinung, dass Berlin wirtschaftlich die absolute Spitzenposition in Deutschland einnimmt?

Berlin ist stetig im Wandel. War früher „arm, aber sexy“ Programm, sind wir heute stolz, dynamisch und innovativ zu sein. Berlin ist attraktiv für die Wirtschaft geworden: Wir sind branchenübergreifend Gründungshauptstadt mit 40.000 Gründungen pro Jahr. Mit dem Schritt in die Selbständigkeit beweisen Gründerinnen und Gründer ihren Unternehmergeist und tragen so zur Dynamik am Wirtschaftsstandort Berlin bei. Wir unterstützen diesen Schritt mit Euro zusätzlich. Dennoch wollen wir auch weiter Schulden abbauen. Investitionen müssen auch umgesetzt werden. Dafür brauchen wir ein neues Vergaberecht, das bei weniger Bürokratie ökologische und soziale Kriterien stärkt. Mehr Menschen sollen vom Wirtschaftswachstum profitieren. Innovation ist unsere Stärke: Als Gründungshauptstadt setzen wir auf Zukunftsbranchen: Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, Mobilität, Digitalisierung. Darin steckt viel Potenzial für Wertschöpfung – aber auch für eine Ökologisierung der Berliner Wirtschaft. Wachstum ist kein Selbstzweck. Wir wollen sozialversicherungspflichtige Arbeit schaffen mit Löhnen, die ein gutes Auskommen sichern. Nirgendwo sonst werden so viele Unternehmen gegründet wie in Berlin, Firmen suchen händeringend nach Industrievielfältigen Angeboten, um es UnternehmerInnen einfacher zu machen.

Die Digitalwirtschaft zeigt deutlich das höchste Wachstum: Seit 2008 ist der Unternehmensbestand um 67,9 Prozent gewachsen. Ein Fünftel des Berliner Wirtschaftswachstums entsteht hier. Auch siedeln sich vermehrt Unternehmen in Berlin an, die den Zugang zu unserer Start-up-Szene suchen. Daher wollen wir auch die Rahmenbedingungen für digitale Start-ups und die Vernetzung mit kleinen und mittleren Unternehmen weiter verbessern.

Innovation und Investition – inwiefern sind diese beiden Themen miteinander verbunden?

Die neue Koalition hat ein Jahrzehnt der Investitionen auf den Weg gebracht. Wir müssen aufholen, was vernachlässigt wurde. Der neue Haushalt für die Jahre 2018/19 zeigt das: 500 Millionen Euro pro Jahr für zusätzliche Investitionen, 2.700 neue Stellen vor allem bei Schulen, Polizei und Feuerwehr. Wir investieren 100 Millionen Euro in ein neues Klima-Stadtwerk. Die Bezirke erhalten mehr als 60 Euro zusätzlich. Dennoch wollen wir auch weiter Schulden abbauen.

Investitionen müssen auch umgesetzt werden. Dafür brauchen wir ein neues Vergaberecht, das bei weniger Bürokratie ökologische und soziale Kriterien stärkt. Mehr Menschen sollen vom Wirtschaftswachstum profitieren. Innovation ist unsere Stärke: Als Gründungshauptstadt setzen wir auf Zukunftsbranchen: Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, Mobilität, Digitalisierung. Darin steckt viel Potenzial für Wertschöpfung – aber auch für eine Ökologisierung der Berliner Wirtschaft. Wachstum ist kein Selbstzweck. Wir wollen sozialversicherungspflichtige Arbeit schaffen mit Löhnen, die ein gutes Auskommen sichern.

Nirgendwo sonst werden so viele Unternehmen gegründet wie in Berlin, Firmen suchen händeringend nach Industrie flächen. Wie wollen Sie die große Nachfrage bedienen?

Das stimmt. Berlin wächst schneller als andere Bundesländer. Die Zeiten, in denen uns andere Städte um unsere vielen Freiflächen beneidet haben, sind eindeutig vorbei. Das Wirtschaftswachstum führt auch zu zunehmender Flächenkonkurrenz. Es gibt viele Unternehmen, die expandieren wollen. Es wird knapp. Es gilt, Areale, die wir haben, zu sichern und etwa beim Thema Breitbandausbau für die Zukunft fit zu machen.

Wir brauchen endlich ein Gewerbeflächenkataster, das alle zur Verfügung stehenden Flächen überhaupt erfasst. So könnten wir Gebiete sichern, um nicht nur von Konflikt zu Konflikt zu steuern. Auch sollte das Gewerbemietrecht geändert werden – ich erwarte von der neuen Bundesregierung hier tragbare Maßnahmen. Wir müssen im Recht Regelungen schaffen, um unsere soziale Infrastruktur in der Stadt aufrecht zu erhalten.

Nachhaltig, natürlich, unter Schonung natürlicher Ressourcen – so wünscht sich Ramona Pop die Berliner Industrie | Foto: SenWiEnBe

Die Berliner haben sich gegen die Schließung Tegels ausgesprochen. Angenommen der Flughafen bleibt in Betrieb, und der „Masterplan Berlin TXL – Nachnutzung des Flughafens Tegel“ wird hinfällig. Was dann?

Wir brauchen diese Fläche u. a. für wirtschaftliche Ansiedlungen. Der Senat hält am Flughafen-Konsensbeschluss von Berlin, Brandenburg und Bund fest. Rechtssicherheit ist ein hohes Gut. Nun muss eine transparente und politisch verantwortungsvolle Risikoabschätzung vorgenommen werden. Es muss geklärt werden, ob Brandenburg und der Bund überhaupt Verhandlungsbereitschaft zeigen. Anschließend müssen gemeinsam alle kostenrelevanten und planungsrechtlichen Punkte geklärt werden. Ich erwarte von einem Schlichtungsprozess mehr Transparenz und eine faktenbasierte Versachlichung der Debatte. Auf Basis dieser Ergebnisse arbeiten wir dann weiter.

Der Digitalisierung kann sich heutzutage kein Unternehmen, das wettbewerbsfähig sein will, verwehren. Wie will der Senat Unternehmen dabei unterstützen, im digitalen Wandel mithalten zu können?

Der Senat setzt gezielt wirtschaftspolitische Schwerpunkte, um die Digitalisierung der Berliner Wirtschaft weiter voranzutreiben: beispielsweise bei der Gewinnung neuer IT-Professuren und -Fachkräfte oder beim Ausbau einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur. Diese ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Der Senat erarbeitet ein Konzept zur Förderung des Ausbaus des 5G-Mobilfunknetzes sowie des Breitband-/Glasfaserausbaus. In Sachen Beratung und Vernetzung kommen wir ebenfalls gut voran: Mit dem CityLAB Berlin schaffen wir einen Ort, an dem die Stadtgesellschaft gemeinsam mit Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft an konkreten Lösungen für die Herausforderungen der wachsenden und smarten Stadt arbeitet. Zudem wollen wir mit einer Digitalagentur ganz gezielt KMU und Unternehmen bestimmter Wirtschaftssektoren ansprechen und beraten, die bisher der digitalen Transformation abwartend bis skeptisch gegenüberstehen oder einen digitalen Schritt weitergehen wollen. Als Mittler und Lotse soll die Digitalagentur vorhandene Angebote, Leistungen und Ideen im Digitalisierungsbereich konkret für entsprechende Branchen und Geschäftsfelder zielgruppengerecht aufbereiten. So kommen Unternehmen zu einer realistischen und ernsthaften Auseinandersetzung über Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Die Digitalagentur steht grundsätzlich allen Berliner Unternehmen offen, die einen Bedarf zum Thema Digitalisierung haben. Dies können einerseits Unternehmen sein, die bereits digitalisiert sind, aber ein „neues Level“ erklimmen wollen. Andererseits aber auch Unternehmen, die bisher noch keine Digitalisierungsbemühungen unternommen haben. Unterstützung soll es in jeder Phase der digitalen Transformation geben. Auch von der Unternehmensgröße her gibt es keine Einschränkungen. Die Analyse des Ist-Zustandes zeigt: Je kleiner die Unternehmen sind, desto weniger haben sie sich mit der Digitalisierung beschäftigt und investiert, desto größer ist der Aufholbedarf. Wichtig ist, dass die Digitalagentur nicht warten wird, bis sie von Unternehmen angesprochen wird, sondern auch proaktiv auf die Unternehmen zugeht.

Welche anderen Themen wollen Sie noch angehen, um Berlins wirtschaftliche Spitzenposition zu halten bzw. auszubauen?

Ich möchte, dass Berlin wirtschaftlich zukünftig noch besser dasteht als heute. Es soll mehr zukunftsfeste Arbeitsplätze geben. Die Stadt der Start-ups soll auch eine Stadt werden, in der Produkte nicht nur entwickelt, sondern auch produziert werden. Nachhaltig, natürlich, unter Schonung der natürlichen Ressourcen. Auch möchte ich die klassischen Industrieunternehmen in Berlin halten und nach Berlin holen. Und diese Unternehmen brauchen gute Rahmenbedingungen und eine gute Infrastruktur. Wir beobachten seit einiger Zeit, dass alteingesessene Unternehmen aus dem In- und Ausland nach Berlin kommen und hier eigene Start-up-Töchter gründen, die neue Produkte entwickeln.

Wir werden die Stadt ökologisch modernisieren. Berlin soll klimaneutral werden. Wir entwickeln für die wachsende Stadt Konzepte, mit denen immer mehr Menschen sicher, zügig und ressourcenschonend von A nach B kommen – mit sauberen öffentlichen Verkehrsmitteln und individuell mit elektrisch angetriebenen Autos, mit Fahrrädern oder zu Fuß. Wir sind auf dem Weg in eine Mobilität der Zukunft. Mit starken Partnern aus der Wirtschaft und den landeseigenen Betrieben arbeite ich für weiteres Wachstum und eine Ökologisierung unserer Wirtschaft.

Geht die Party auch 2018 in der Berliner Wirtschaft weiter? Oder ist ein Ende in Sicht?

Gute Zahlen sind ein Grund zur Freude. Die Stadt hat nach der Wiedervereinigung lange auf eine gute Konjunktur gewartet, seit ein paar Jahren liegen wir nun mit der Wachstumsrate über dem Bundesdurchschnitt und die Arbeitslosenquote hat sich halbiert. Jetzt kommt es darauf an, die Entwicklung zu verstetigen und darauf zu achten, dass möglichst viele Menschen auch davon profitieren. Dafür haben wir die Weichen gestellt. (cr)

Veranstaltungen

QUO VADIS 2019

In einprägsamen Vorträgen, kontroversen Gesprächsrunden und Networking auf höchstem Niveau stellen sich die Entscheider der Immobilienwirtschaft den drängenden Herausforderungen der Branche. Perspektiven, Antworten und Lösungen finden hier die Einordnung in die politische, globale und gesellschaftliche Dynamik. Jede Menge Interaktion, beeindruckende Sprecher und den wegweisenden Ausblick auf 2019/2020 werden 400 der einflussreichsten Stadtgestalter zusammen bringen und begeistern.

CFO Dinner

Das exklusive Abendessen bietet der führenden Finanzwelt des Tech-Ökosystems die Möglichkeit, sich über brennende Trends im Finanzbereich auszutauschen. Das CFO Dinner ist eine vertrauliche Zusammenkunft von Finanzverantwortlichen, um den Austausch von Visionen und Ideen zwischen führenden Personen zu fördern.

Stammtisch Berlin

Der BPM organisiert für seine Mitglieder zahlreiche Veranstaltungen in den Regional- und Fachgruppen sowie auf Bundesebene.

Bei interessanten Gesprächen, leckeren Snacks und Getränken lassen die Teilnehmer den Abend gemeinsam ausklingen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

CTO Dinner

Das CTO Dinner ist eine exklusive Veranstaltung für die technischen Leiter der Berliner Digitalszene und schafft eine Plattform für den Austausch mit feinen Speisen und Getränken, um Networking zu stärken, Anregungen zu sammeln und neue Ideen aus dem technischen Bereich zu fördern.

(Anmeldung erforderlich)

HR Dinner

Das HR Dinner der CEO / CXO Event-Serie bietet die Möglichkeit, sich mit ausgewählten, führenden Personalverantwortlichen der digitalen Start-up-Szene auszutauschen.

Britischer Salon

Das Ziel des Britischen Salons ist die Vertiefung der Britischen und Deutschen Gemeinschaft. Er bietet Britischen und Deutschen Unternehmen, Entrepreneurs und Mitgliedern des ICB’s sowie des BCCG eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken.

(Anmeldung erforderlich)

Crossover Dinner 2018

Als branchenübergreifendes Netzwerk etablierter Unternehmen und junger Start-ups hat es sich das media:net berlinbrandenburg zur Aufgabe gemacht, diese beiden „Welten“ miteinander zu verknüpfen und durch einen gepflegten und anregenden Austausch voneinander profitieren zu lassen.

Aus dem Hause DuMont Berliner Verlag kommen vier starke Marken: Berliner Zeitung, Berliner Kurier, die Anzeigenzeitung Berliner Abendblatt und das Onlineportal Berlin.de.