Beiträge

Der Bezirk verändert sich

Im Gespräch mit Monika Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg

Begegnungszone, grüne Punkte auf dem Asphalt, Gentrifizierung – aus Friedrichshain-Kreuzberg kommen täglich neue, teils kuriose Meldungen. Er ist der kleinste Bezirk Berlins und hat zugleich die höchste Bevölkerungsdichte. Die BERLINboxx traf Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann, um über die Stimmung in den Kiezen, große Herausforderungen und – passend zu unserem Titelthema – über Messen zu sprechen.

Sie sind bereits seit 1990 in Friedrichshain-Kreuzberg tätig, fast sechs Jahre davon als Bezirksbürgermeisterin. Wie hat sich die Stimmung im Bezirk in dieser Zeit verändert?

Der Bezirk verändert sich, genau wie ganz Berlin, kontinuierlich. Er wächst (in Einwohner*innenzahlen) und verdichtet sich. Damit gehen natürlich auch Konflikte einher, vor allem Nutzungskonflikte des immer knapper werdenden öffentlichen Raumes hier in der Innenstadt. Außerdem hat sich die Bevölkerungsstruktur in vielen Kiezen in den vergangenen Jahren massiv verändert. Was sich seit 1990 in Friedrichshain-Kreuzberg nicht geändert hat, ist der Wunsch und Wille zur Gestaltung. Unsere Bürger*innen möchten mitreden und mitgestalten. Dazu geben wir ihnen, wann immer es geht, die Möglichkeit.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für den Bezirk in den nächsten, sagen wir 3 Jahren?

Wir sind der am dichtesten besiedelte Bezirk in ganz Berlin. Weiterhin wird hier viel gebaut, sowohl Wohnungen als auch Gewerbe, und die Geburtenrate bleibt hoch.

Das heißt, wir werden immer mehr Menschen. Die Bürger*innen brauchen nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch die passende öffentliche Infrastruktur: Kitas, Schulen, Grünflächen, Fahrradwege.

Eine weitere Herausforderung in vielen Kiezen ist die Verdrängung durch steigende Mieten. Viele Alteingesessene wurden in den letzten Jahren Opfer der Gentrifizierung und dieser Wandel hält noch immer an. Mit Milieuschutz und Vorkaufsrecht versuchen wir, dieser Verdrängung Einhalt zu gebieten.

Passend zum Bild von Friedrichshain-Kreuzberg finden hier viele Messen zu jungen, hippen und grünen Themen statt. Ist das Zufall oder gewollt?

Wir prägen dieses Bild des Bezirks als Bezirksamt nicht aktiv. Denn genau dieses Image führt ja seit Jahren zu massivem Tourismus in unseren Kiezen, unter dessen Folgen die Anwohner*innen teilweise sehr leiden. Im Gegenteil versuchen wir, einen Weg zu einem stadtverträglichen Tourismus zu finden. Aber es ist in der Tat so, dass die Einwohner*innen bei uns im Bezirk mit einem Durchschnittsalter von 37,8 Jahren die jüngsten sind.

STATION Berlin ist von einem Ort städtischer Industrie zu einer viel genutzten, hippen Event-Location geworden. Welchen Einfluss hat der Veranstaltungsort auf den Bezirk? Erhöhen sich dadurch die Lebenshaltungskosten und wird die soziale Verdrängung beflügelt?

Die STATION Berlin ist ein wirklich schöner Veranstaltungsort in unserem Bezirk, aber natürlich nicht der einzige. Die Gegend um die STATION Berlin, vor allem am Gleisdreieckpark, hat sich in den vorigen Jahren wahnsinnig verändert. Am Gleisdreieck ist ein großer Park mit vielen Angeboten entstanden. Rundherum wurden Neubauwohnungen, vor allem Eigentumswohnungen, gebaut. Diese Entwicklungen stehen aber nicht im direkten Zusammenhang mit dem Veranstaltungsort.

STATION Berlin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Das historische Ensemble des ehemaligen Dresdner
Bahnhofs wird heute als Veranstaltungsort genutzt.    | Foto: Sebastian Greuner

Keine Platzplätze für Taxis, keine Fahrradstellplätze, schmale Bürgersteige – die Zugänglichkeit zur STATION Berlin ist durch verschiedene Faktoren erschwert. Hat der Bezirk Ihrer Meinung nach eine gewisse Verantwortung, die Situation zu verbessern?

Bislang sind mir zur Situation an der STATION Berlin keine Beschwerden oder Verbesserungsvorschläge zu Ohren gekommen. Unser Straßen- und Grünflächenamt ist in den Bereichen seiner Zuständigkeit sicher für Gestaltungsvorschläge offen. Die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ist uns ein wichtiges Anliegen. (aw)

Messen und Kongresse als Arbeitgeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Allein das Berliner Tagungs- und Kongressgeschäft generierte 2018 einen Gesamtumsatz von 2,63 Milliarden Euro und sicherte etwa 44.000 Vollzeitarbeitsplätze in verschiedenen Branchen. Für die Bundeshauptstadt ist das Messe- und Kongressgeschäft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitsgeber. Doch wie sieht es bundesweit aus? Welche Bedeutung hat das Tagungs- und Kongressgeschäft für den deutschen Arbeitsmarkt? Wie sind die Arbeitsbedingungen in der Veranstaltungsbranche? Welche Auswirkungen hat es auf beteiligte Unternehmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze, wenn große Messen und Kongresse nicht mehr stattfinden? Um all diese Fragen zu beantworten, hat die BERLINboxx beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nachgefragt.

Wichtige Politikfelder des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. Zum unmittelbaren Geschäftsbereich des BMAS gehört auch die Bundesagentur für Arbeit. Grundrente, Beschränkungen der Datenmacht Google und Co., mehr Anstrengungen im Bereich Weiterbildung – der seit dem 14.März 2018 amtierende Bundesminister Hubertus Heil (SPD) hat sich große Ziele gesetzt.

In Firmen, deren wirtschaftlicher Schwerpunkt auf Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstaltung liegt, waren im September 2018 bundesweit 32.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig. Betrachtet man zusätzlich, statt der Branche, die betroffenen Berufe, ergibt sich eine vergleichbare Größenordnung der Beschäftigung, rund 35.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berufen im Veranstaltungsservice und -management. Für den gesamten deutschen Arbeitsmarkt ist die Bedeutung der Branche – in dieser engen Abgrenzung – vergleichsweise gering. Schaut man allerdings auf die lokalen Auswirkungen von Tagungen und Kongressen, beispielsweise auf das Hotel- und Gaststättengewerbe, dürfte die Bedeutung deutlich höher sein, bestätigte das Bundesministerium.

Der Messearbeitsmarkt ist bestimmt von Kurzfristigkeit

Bundesminister Hubertus Heil (SPD) ist es ein Anliegen, mit vereinten Kräften die Zukunft der Arbeit zu sichern und für einen sozialen Arbeitsmarkt zu sorgen. Gerade in der Veranstaltungsbranche gibt es eine große Vielfalt von Arbeitsverhältnissen. Teilweise sind prekäre Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung: „Durch die Kurzfristigkeit und die zeitliche Begrenzung vieler Aufträge sind sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse in dieser Branche leider seltener zu finden als in anderen“, erklärt das Arbeitsministerium und weiter „Das BMAS hat bereits gesetzliche Grundlagen geschaffen, um den Arbeitsschutz und den Mindestlohn zu gewährleisten. Wir appellieren hier auch an die Veranstalter, auf die Einhaltung zu achten und ermutigen Betroffene, sich bei Verstößen an die Vielzahl von Beratungsstellen zu wenden, da nur stichprobenartige Kontrollen durchgeführt werden können.“ Hält sich ein Arbeitgeber nicht an die Vorschriften, haben Mitarbeiter zum Beispiel die Möglichkeit, sich bei der Berufsgenossenschaft oder beim Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) zu beschweren.

Messe heißt Wandel

Auch große Messen wie die ehemals weltgrößte Messe für Informationstechnik „CeBIT“ verschwinden aus der Messelandschaft. Gegenüber der BERLINboxx versichert das Bundesministerium, dass mit diesem Wandel keine großen Arbeitsplatzverluste einhergehen. „So wie sich Branchen wandeln, spiegelt sich dies logischerweise auch in der Messelandschaft wider: Die Hannover-Messe ist heute die Messe für Industrie 4.0 und für die CeBIT hat sich mit TWENTY2X ein Nachfolger mit neuen Schwerpunkten gefunden“, so der Sprecher.

Bedeutung der Logistikbranche für den Arbeitsmarkt wächst

Auch Logistikunternehmen haben einen großen Anteil am Messebetrieb. Denn für die Stände müssen Exponate und Materialien transportiert werden. Der Koalitionsausschuss hat am 14. Mai entschieden, ein Gesetz zur Nachunternehmerhaftung in der Kurier-, Express- und Paketbranche auf den Weg zu bringen. Das Gesetz wird also auch in der Logistik entscheidenden Einfluss auf die Beschäftigten der Branche nehmen. Die Logistikbranche hat bundesweit eine große und zunehmende Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Im Februar 2019 arbeiteten rund 1,83 Mio. sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Deutschland im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei. Das sind knapp sechs Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bundesweit. Diese Beschäftigungszahlen entsprechen in etwa der Beschäftigung im Baugewerbe (1,85 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Beschäftigung der Firmen im Bereich Verkehr und Lagerei um rund 65.000 Personen bzw. 3,7 Prozent zugenommen. Im Vergleich: der Anstieg ist damit deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft (2,1 Prozent).

„Weiterbildung wird in der digitalen Arbeitsgesellschaft zur zentralen Zukunftsaufgabe“

In dem im April veröffentlichten „Beschäftigungsausblick 2019“ prognostizierte die OECD, dass gut 14 Prozent der Arbeitsplätze in den OECD-Ländern der Automatisierung zum Opfer fallen werden. Gerade das Industrieland Deutschland wird stark von diesem Wandel betroffen sein. Zwar ist davon die Messe- und Kongressbranche nur bedingt betroffen, dennoch hat die BERLINboxx das Bundesministerium auch zu dieser aktuellen Entwicklung befragt: Wo sieht das BMAS die Lösung, um einen Wegfall von so vielen Arbeitsplätzen durch Digitalisierung zu verhindern? Werden bereits konkrete Maßnahmen getroffen, um dieser Entwicklung zu begegnen? Dazu versicherte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gegenüber der BERLINboxx: „Weiterbildung wird in der digitalen Arbeitsgesellschaft zur zentralen Zukunftsaufgabe. Deshalb wollen wir eine neue Weiterbildungskultur etablieren, in der Bildungs- und Weiterbildungschancen über den gesamten Lebensverlauf dafür sorgen, dass die individuelle Beschäftigungsfähigkeit verbessert und persönliche Gestaltungsmöglichkeiten ausgebaut werden können.“ (aw)

ICC Berlin – Es scheint voran zu gehen

Das seit Jahren stillgelegte Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin soll wiederbelebt werden. Am gestrigen Montagabend stellte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) acht potenzielle Nutzungskonzepte vor. Hauptziel sei es, so Ramona Pop, weiterhin Kongresse in dem Bau am Funkturm ausrichten zu können, aber auch eine Verwendung für die restliche Fläche zu finden. Die Vorschläge der Investoren reichen dabei von der Nutzung als Gewächshaus, über die Nutzung als Diskussions- und Testzentrum, bis hin zur Nutzung als Museum für internationale Beziehungen.

ICC steht schon seit Jahren leer

Seit fünf Jahren steht das ICC am Messedamm in Charlottenburg mittlerweile leer. Zwar gab es schon zahlreiche Nutzungsideen, diese seien aber immer an den hohen Sanierungskosten gescheitert. Sven Lemiss, Geschäftsführer der landeseigenen BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, sagte dazu: „Die Nutzungskonzepte werden die verfügbaren Sanierungskosten nicht überschreiten“. Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH wurde vergangenen Dezember von der Senatsverwaltung beauftragt, einen Ideenwettbewerb zu starten.

Am 14. Juni wollen mehrere Senatsverwaltungen dann beraten, wie es weitergehen soll. Noch in diesem Jahr könne man, laut Sven Lemiss, beginnen, die Immobilie in einem Konzeptverfahren zu vermarkten. „Die gute Nachricht ist: Es gibt Interessenten“, sagte Pop. „Wir brauchen diese Kapazitäten für die nächsten 10, 20, 30 Jahre, um als Kongressstandort weiter zu florieren.“

Bunte Ideenvorschläge

Den Bewerbern wurde grundsätzlich viel Spielraum gelassen – nur eine Nutzung als Bordell, Spielbank oder Ähnliches schloss die Senatsverwaltung aus. Weiterhin sollten die Interessenten in ihrem Konzept flexibel nutzbare Kongressflächen für bis zu 8.000 Personen vorsehen. „Die Kongress-Kapazitäten sind unverzichtbar“, betonte Ramona Pop am Montagabend. „Deshalb haben wir ausdrücklich die Auflage formuliert, dass eine weitere Kongressnutzung verpflichtend ist“.

Insgesamt sandten 13 interessierte Bewerber ihre Vorschläge ein. Teilnehmer des Wettbewerbs sind vor allem Projektentwickler- und Architektenteams, die in Berlin bereits über viel Erfahrung verfügen. Dazu zählen zum Beispiel die HGHI Holding von Harald Huth oder das Architekturbüro Graft und der Projektentwickler Trockland.

Ideen der Wettbewerbsteilnehmer sind unter anderem ein vollautomatisches Gewächshaus mit Platz für 13 Millionen Nutzpflanzen und 8.000 Kongressbesucher, ein um vier Hochhaustürme ergänztes Gebäudeensemble mit einer Mischung aus Kongress, Hotel, Wohnen, Einkaufen, Fitness und Entertainment oder ein Museum für „zeitgenössische Internationale Beziehungen“ mit Kongressflächen. (lb)

 

 

Berliner Industrie: #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT @HANNOVER MESSE

 

4. April 2019 | ab 18:00 Uhr

Hannover Messe | Halle 6 | Stand E39

Begrüßung durch Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

 

Auf der Hannover Messe 2019 wird #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT zum einzigartigen Experimentierfeld. Auf 100 Quadratmetern Fläche wird das kreative Potenzial der Berliner Industrie interaktiv erlebbar: mit spannenden Industrie-Produkten „Made in Berlin“, Hightech, Kunst und Installationen. Die Exponate spiegeln zugleich den freiheitlichen Charakter des Produktionsstandorts Berlin wider. #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT lädt die Besucher dazu ein, selbst auszuprobieren und spielerisch zu entdecken: Berlin ist der ideale Nährboden für Innovationen. Unter anderem sind mit dabei: Ape Unit, citkar, BigRep, botspot, i-mmersive, INURU, Moeco, MotionLab, Robot4Work, pi4, Sonic Robots, Studio LS301, WISTA, Würth Elektronik eiSos und MotionLab.

Im Mittelpunkt des Messeauftrittes steht die #BERLINPRODUZIERT Konferenz. Auf dem Programm stehen verschiedene Panels und Vorträge zu Zukunftsthemen wie: Smart City, künftige Mobilitätskonzepte, Music & Fashion Tech, Künstliche Intelligenz, Brain City und Talente. Auf der #BERLINPRODUZIERT Party am 4. April wird ein kreativer Raum zum Netzwerken geboten.

Zum Hintergrund: Berlin gilt als Hauptstadt der guten Ideen: smart, zukunftsorientiert und digital inspiriert. Die Berliner Industrie nimmt in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. So arbeiten hier Weltunternehmen und ein technologiegetriebener Mittelstand arbeiten eng mit der internationalen Gründerszene und den vielen hochkarätigen Forschungseinrichtungen der Stadt zusammen. Dabei entstehen außergewöhnliche Produkte und wegweisende Lösungen für die Welt von morgen. In Kooperation mit 25 Unternehmenspartnern macht  #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT die hohe Innovationskraft und den Ideenreichtum der Hauptstadt sichtbar. Der Berliner Senat hat die Industriekampagne im Rahmen des „Masterplan Industriestadt Berlin 2018–2021“ ins Leben gerufen. (red)

 

Serie: Gastronomische Event-Locations in Berlin Teil 1

Berlin ist reich an hippen Event-Locations, ob nun im Soho House oder im Golvet, der Kalkscheune der PanAm Lounge, viele dieser Orte sind abgefahren, aufgedreht und kosmopolitisch-hipp-hopp.

Doch Kongress- und Tagungsplaner verzeichnen einen neuen Trend: Zurück zur gemütlichen Berliner Eckkneipe oder in eine original griechische Taverne. Philipp Bothmer, bei der Kommunikationsagentur Business Network zuständig für das Tagungs-, Messe- und Kongressgeschäft: „Die Tagungsgäste wollen Authentisches und Ehrliches erleben, sowohl bei der Küche als auch beim Ambiente. Eine gute Gesprächsatmosphäre ist wichtig, freundliches Personal sowie Flexibilität. Eine Location sollte wandlungsfähig sein. Nach dem gesetzten Essen sollte es kein Problem darstellen, zum informellen Teil mit Tanz, Karaoke oder Spielen überzugehen“.

Ob Hochzeit, Geburtstagsfeier, Tagung oder Firmenevent – BERLINboxx stellt Ihnen die Highlights der Veranstaltungsorte vor, bei denen die Vokabeln echt, authentisch, ehrlich und kreativ zutreffen.

Teil 1: „Tavernaki Ousia – Griechischer Dorfplatz im Privatrestaurant“

Tavernaki Ousia ist das Event-Restaurant des Traditions-Griechen Taverna Ousies im Bayerischen Viertel, 50 Meter neben dem Hauptrestaurant in der Grunewaldstraße 53. Seit 20 Jahren wird hier original griechische Küche nach authentischen Rezepten serviert. Hier wird nicht nur herausragender „Griechischer Wein“ serviert sondern auch Mamas und Omas Rezepte aus der Heimat von Eigentümer Niko Gortsas und seinem Bruder Athanasios. Das kleine charmante Privatrestaurant kann für bis zu 90 Gäste gemietet werden, die hier nicht nur eine original griechische Taverne als Kulisse haben, sondern auch die legendäre Küche des Mutterhauses von gleich nebenan. Aber der Trend-Ort für private oder geschäftliche Happenings kann noch mehr: Eventmanagerin Veronika Gottschling bespielt das Tavernaki professionell mit Veranstaltungstechnik und Soundtechnik bis hin zu DJ- Setups.

Ob Closing Dinner oder Familienfeier, das Servicespektrum ist immens: Ob mobile Zigarrenlounge, Candle-Light-Dinner oder Präsentations-Setups die gemütliche Taverne wandelt sich blitzschnell in verschiedene Settings. Damit wurde das kleine Refugium schnell beliebt bei Film, Sport und TV-Größen, die hier mal –wie Alexis Zorbas- zu griechischer Livemusik auf Tischen tanzen und ganz traditionell Teller auf dem Boden zerschmettern oder ein Start-up Unternehmen, das hier Miniroboter und Indoor-Drohnen im Rahmen eines Pressedinners vorstellte.

„Bei den vielen Events und den innovativen Inszenierungen, die unsere Gäste hier veranstalteten, legten am Ende alle Wert auf gutes Essen und eine entspannte Atmosphäre“, fasst Niko Gortsas das Erfolgsrezept seiner Taverne zusammen. Atmosphäre wie auf einem griechischen Dorfplatz, eine familiäre Philosophie und eine große Offenheit für die Wünsche unserer Gäste, das lässt oftmals das Licht in der Tavernaki Ousia erst in den frühen Morgenstunden ausgehen. (fs)

BERLINboxx-Empfehlung: Gesamtwertung 18,5 von 20 Punkten

Zur Event-Location:

Ort: Tavernaki  Ousia

Grunewaldstraße 53

10825 Berlin

Nähe U-Bahnhof Bayerischer Platz

Kontakt:

Veronika Gottschling

Veranstaltungskauffrau

Gastgeberin/Eventmanagerin

Telefon 0176-84061538

info@tavernaki-ousia.de

Niko Gortsas

Eigentümer/Gastgeber

Telefon 0173-2487976

info@tavernaki-ousia.de

Homepage: www.tavernaki-ousia.de

Zu den Fakten:

Location:

  • Zwei Räume für bis zu 90 Personen
  • Atmosphäre: Griechischer Dorfplatz

Küche:

  • Traditionelle griechische und mediterrane Küche mit frischen Zutaten

Wein:

  • Auswahl internationaler und griechischer Weine

Technik/Equipment:

  • Modernste Veranstaltungstechnik

Services:

  • Zigarrenlounge
  • Entertainment-Programm vom DJ bis Livemusik
  • Eventplanung und -organisation
  • Themenabende

Laden Sie sich jetzt den aktuellen Flyer runter!

Gewinnspiel: Freikarten für das Besucherwochenende der ITB Berlin 2019

Lernen Sie gemeinsam mit der BERLINboxx fremde Kulturen kennen und begegnen Sie Menschen aus aller Welt! Wir verlosen 5×2 Freikarten für das Privatbesucherwochenende der ITB Berlin 2019 am 9. und 10. März. Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Auf der ITB Berlin – der weltweit größte Tourismusmesse vom 6. bis 10. März 2019 informieren Anbieter aus über 180 Ländern und Regionen über die schönsten Reiseziele in nah und fern. Lassen Sie sich von tollen Showeinlagen, Leckereien und diversen Erlebnisparcours in Urlaubsstimmung versetzen. Holen Sie sich kompetente Beratung für Ihren nächsten Urlaub – oder buchen Sie ihn direkt auf der Messe.

Im Mittelpunkt der weltweit größten Reisemesse steht das offizielle Partnerland Malaysia. Das touristische Angebot Malaysias ist so vielfältig wie das Land an sich. Die Attraktionen reichen von Millionen Jahre alten Regenwäldern über Inseln und Strände bis hin zu Angeboten für Shopping- und Luxusurlaub. Zurzeit entstehen imposante Touristenattraktionen, wie das Resort Desaru Coast mit Wasserpark, die Golfplätze und das Konferenzzentrum in Johor, ein ultramoderner Komplex in der Küstenstadt Melaka und der 20th Century Fox World Themenpark in Genting Highlands. Neben Malaysia warten noch 10.000 weitere Aussteller mit tollen Angeboten und Geheimtipps für den Urlaub. (red)

Berlinale 2019 – wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt

Die 69. Berlinale bringt Berlin 2019 100 Mio. Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung ein. Hotels, Restaurants, lokale Geschäfte – sie alle profitieren von dem Film-Festival.

Film-Festival hat beachtlichen Effekt auf Berliner Wirtschaft

Die Berlinale, die 2019 zum 69. Mal in der Hauptstadt stattfindet, gehört neben denen in Cannes, Locarno und Venedig zu den wichtigsten europäischen Filmfestspielen mit internationalem Wettbewerb. Zusätzlichen zu ihrer kulturellen Bedeutung ist die Veranstaltung auch ein wichtiger Faktor für das Berliner Bruttoinlandsprodukt. Für dieses Jahr werden 100. Millionen Euro Wirtschaftsleistung wirksam, so die Berechnungen der Investitionsbank Berlin (IBB). Hotels, Restaurants, Kultur und Transportmittel profitieren besonders von der Berlinale.

Berlinale 2019 bringt Berlin 100. Mio. Euro Wirtschaftsleistung

Für die 69. Berlinale rechnet die Investitionsbank Berlin mit Konsumimpulsen von 80 Millionen Euro. und circa 20 Millionen Euro in Form von Nachlaufeffekten. Für ihre Berechnung haben die Volkswirte der IBB Hotelkosten, Restaurantbesuche, Kultur, Transportmittel, Eintrittskarten sowie nachgelagerte multiplikative Ausgabeneffekte berücksichtigt.

Faktoren der wirtschaftlichen Wirkung der Berlinale 2019

Die Berlinale lockt jedes Jahr viele Filmbegeisterte in die Hauptstadt. Gut 36 Prozent der Besucher kommen aus dem restlichen Teil Deutschlands oder dem Ausland. Hinzu kommen in diesem Jahr rund 18.500 akkreditierte Fachbesucher und 3.700 Journalisten. Gerade in der, aufgrund der Kälte, touristisch eher schwachen Jahreszeit ist die Berlinale daher für viele Hotels und Restaurants ein wichtiges Ereignis. Zudem besuchen viele Festivalbesucher auch die um den Potsdamer Platz gelegenen Geschäfte sowie Shopping Malls und kurbeln damit den Einzelhandel an.

Auch ein Großteil des 26 Millionen Euro großen Berlinale-Etats sowie weitere Sponsoringleistungen bleiben in der Region. Aus diesem Budget werden Kinomieten, Synchronisationsstudios, Film- und Fernsehproduktionsfirmen, Fotostudios, Werbeagenturen, Eventveranstalter, Sicherheitskräfte und Berlinale-Mitarbeiter bezahlt.

Darüber hinaus ist die in das Festival integrierte neuntägige Filmmesse „European Film Market Berlin“ eine wichtige Geschäftsveranstaltung für die internationale Filmbranche. (aw)

EXPO REAL 2018: Themen, Trends, Rekorde

Im Herbst ist EXPO-Zeit! Europas größte B2B-Fachmesse konnte auch in diesem Jahr wieder neue Rekorde aufstellen: Rund 45.000 Besucher (6,6 Prozent mehr als im Vorjahr) besuchten die Stände von fast 2.100 Ausstellern auf der EXPO REAL in München.

Zwischen dem 08. und 10. Oktober strömten Fachleute, Planer, Ingenieure, Städtebauer, Finanzinstitute, Vertreter der Städte, Makler und Berater aus aller Welt in die bayrische Landeshauptstadt, um ihre Ideen und Projekte zu präsentieren. Die Besucher kamen aus insgesamt 72 Ländern und repräsentierten sämtliche bedeutende Metropolregionen. Neu dabei waren Immobilienstandorte wie Liverpool oder Sofia, was die expandierende Tendenz der Messe verdeutlicht. Grundsätzlich zeigten all die Rekorde vor allem eines: Die Immobilienwirtschaft boomt nach wie vor. Seit Jahren befindet sie sich im Aufschwung und ein Ende der Party ist nicht in Sicht.

Hauptstadtregion stark vertreten

Berlin und Brandenburg waren auf der EXPO REAL wieder stark repräsentiert. Am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion stellten 50 Partnerunternehmen aus Projektentwicklung, Consulting, Förderung und Facility Management ihre Projekte und Dienstleistungen vor. Zudem kamen viele Berliner Fachbesucher nach München, um die einmalige Networkinggelegenheit zu nutzen.

Die Podiumsdiskussionen auf dem Berlin-Stand machten eins deutlich: In Berlin passiert viel, die Stadt verändert sich fortlaufend. Außerdem erfreut sie sich nach wie vor großer Beliebtheit. „Wenn es so weiterläuft, wird das Wachstum der Stadt von den Menschen getrieben, die in der Stadt leben und arbeiten wollen und die Spaß an Berlin haben. Unternehmen, die zukunftsgewandte Projekte realisieren wollen, finden die dafür benötigten Menschen in Berlin. Das ist positiv und verändert Berlin“, so Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner, auf der Messe.

Inspirierendes Stadtquartier

Doch um den Zuzug von Privatpersonen und Unternehmen sowie die damit verbundene Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen befriedigen zu können, muss noch mehr geschehen. Die Devise lautet: Bauen, bauen, bauen! Ein Beispiel für ein neues Stadtquartier, bei dem das Thema „Neues Arbeiten“ eine wichtige Rolle spielt, ist die Urbane Mitte am Gleisdreieck der COPRO AG. Hier entstehen bis 2025 sieben Gebäude mit Höhen zwischen 25m und 90m, in denen alle Aspekte des idealen Lebens und Arbeitens harmonisch vereint werden: Neues Arbeiten, Mobilität, geförderte Kunst und Kultur, Innovation sowie Digitalisierung schaffen ein Stadtquartier mit hoher sozialer Verantwortung.

Das Quartier zeichnet sich vor allem auch durch seine besondere Verkehrsanbindung aus. Neben zwei U-Bahnlinien (U1 und U2) gibt es eine direkte Anbindung an den Fernradweg. Außerdem soll hier ein S-Bahnhof der Linie S21 (City-S-Bahn) entstehen, wodurch das Projekt zu einem herausragenden ÖPNV-Verkehrsknotenpunkt von Berlin wird.

Marc F. Kimmich, Vorstand der COPRO AG, stellte auf der Messe sein Pionierprojekt B-Part vor, das im Februar 2019 eröffnen wird und einen Ausblick erlaubt auf die Kreativ und Innovationskraft des geplanten Quartiers. B-Part ist ein Labor für das ideale Stadtquartier der Zukunft. Auf 1.000 Quadratmetern bietet das temporäre Holzgebäude direkt am Park am Gleisdreieck Raum für alle, die mit neuen Formen von Leben und Arbeiten in der sich wandelnden Stadt experimentieren wollen. Im von St. Oberholz gemanagten Coworking-Bereich entstehen rund 100 Plätze für flexibles Arbeiten. Ein öffentliches Café, Ausstellungen, Kunst und Kultur, Panels und Publikationen zu Urban Future-Themen stehen im B-Part für Kollaboration und Partizipation. Kimmich ist sicher, dass viele Innovationsfelder, die im B-Part einen Blick auf die Zukunft erlauben, auch im Projekt Urbane Mitte Berlin am Gleisdreieck zur Anwendung kommen und das Stadtquartier damit zu einem Innovationstreiber machen.

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Bernd Duda, Leiter der Geschäftsstelle Berlin, Berlin Hyp AG; Marc F. Kimmich, Vorstand, COPRO AG; Dorothee Wetzler-Stöbe, Moderatorin; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen | Foto: Business Network

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Bernd Duda, Leiter der Geschäftsstelle Berlin der Berlin Hyp AG; Marc F. Kimmich, Vorstand der COPRO AG; Dorothee Wetzler-Stöbe, Moderatorin; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen | Foto: Business Network

Topaktuelle Diskussionen

Im Zuge der dreitägigen Messe hatten alle Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, um über aktuelle Themen der Baubranche zu diskutieren. Die „soziale Frage unserer Zeit“, der Wohnungsmangel in Deutschland, gehörte zu den meistdiskutierten nationalen Schwerpunkten. Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, sprach sich für die Relevanz neuer Lösungen und Maßnahmen aus: „Mit einem gemeinsamen Maßnahmenpaket von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden müssen wir die soziale Frage angehen.“

Wenig überraschend war die Kritik an der Politik der Bundesregierung, die auf der EXPO REAL laut wurde. Die Baubranche beklagte stockende Genehmigungsprozesse und einschränkende Auflagen. „Statt auf eine weitere Verschärfung des Mietrechts sollte sich die Politik in erster Linie auf die Beschleunigung von Planungs- und Baugenehmigungsprozessen konzentrieren“, bemängelte Andreas Mattner, Präsident des ZIA. Trotz des Wohnungsmangels ist der deutsche Wohnportfoliotransaktionsmarkt auf dem Weg, sein zweitbestes Ergebnis in den vergangenen zehn Jahren einzufahren. Auf beachtliche 14,7 Milliarden Euro summiert sich das Volumen des bisherigen Jahresverlaufes. Das ging aus einer Analyse des Immobilienberatungsunternehmens NAI Apollo hervor.

Der Schweizer Projektentwickler SSN Group, der vorwiegend in deutschen Metropolregionen aktiv ist, sieht eine große Chance für die Zukunft in der Entwicklung ganzer Quartiere. Er stellte sein Milestone-Projekt VAI Campus in Stuttgart vor. „Die Entwicklung von Quartieren stellt uns als Entwickler vor ganz besondere Herausforderungen. Kurz gesagt: Vielfalt, Nachhaltigkeit und Qualität sind aus meiner Sicht die entscheidenden Faktoren für die Quartiersentwicklung der Zukunft“, so SSN CEO Michael Tockweiler.

Die SSN Group bei der Vorstellung ihres Projekts

Die SSN Group bei der Vorstellung des Projekts in Stuttgart | Foto: SSN Group

Digitalisierung bietet großes Potenzial

Einig waren sich die Fachbesucher allerdings bei einem anderen Thema: Digitalisierung. Dazu präsentierten mehr als 60 junge Technologieunternehmen ihre Innovationen im Real Estate Innovation Forum (REIN) auf der EXPO REAL. Um auf den aktuellen Trend zu reagieren, erweiterten die Veranstalter den Umfang des REINs in diesem Jahr. Wolfgang Moderegger, REIN-Gründer und -Initiator erklärte: „Mit dem Real Estate Innovation Network ist es uns gelungen, ein europäisches Ökosystem für Innovationen in der Immobilienbranche aufzubauen.“

Auch über das REIN hinaus war das Thema Digitalisierung in allen Bereichen der Messe vertreten. „Daten sind der Wert der Zukunft. Die Immobilienwirtschaft befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium der Digitalisierung“, sagte Stefan Lutz, CEO von IBM Deutschland, auf der Messe. Pilotprojekte großer Unternehmen, wie das erste vollständig digital geplante und realisierte BIM-Projekt der CG Gruppe in Erfurt, verdeutlichen das Potenzial der Digitalisierung für das Baugewerbe. „Durch die neuen Technologien können Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden, was Kosten spart und die Qualität steigert“, erklärte Christoph Gröner, der Vorstand und Gründer der CG Gruppe bei deren Empfang auf der EXPO REAL. Immobilienpionier Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, fasste zusammen: „Die Ideen sind alle da – wir müssen sie nur umsetzen!“

Immobilienexperte Christoph Gröner auf der Veranstaltung „DAS IBB WOHNUNGSMARKTBAROMETER 2018 – DER BERLINER WOHNUNGSMARKT AUS EXPERTENSICHT“ | Foto: Runze & Casper

Die EXPO REAL als Ort zum Networking

Neben vielfältigen Fachgesprächen war Networking wieder ein zentraler Bestandteil der EXPO REAL.  „Zahlreiche Start-ups haben Kooperationspartner und Investoren gefunden“, freute sich Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung von Messe München. Denn ein Vorteil der EXPO REAL, im Vergleich zu anderen Immobilienmessen ist, dass sie das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft abbildet. Und somit ist sie Ideal für Start-ups, die Investoren suchen.

Die Berliner Immobilienexperten von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate nutzen die Messe, um ihr internationales Netzwerk weiter auszubauen. Sie sprachen mit den Kollegen von Lennar International aus den USA. Topthema: Natürlich der Berliner Immobilienmarkt, der längst auch für US-Anleger zu den weltweiten Hotspots zählt.

Foto: Rony Tamayo (r.), Vice President international Lennar International, Carsten Heinrich (2.v.r.), CEO Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, Oliver Diethert (2.v.l.), Head of Akquisition Hathaway HomeServices Rubina Real Estate) und Chris Riebold (l.), Strategic Advisor Lennar International | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Zudem können sich die Teilnehmer über strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Branche austauschen. „Das auf Sachwerte abzielende institutionelle Kapital steigt an. Wir befinden uns in der Reifephase des klassischen Immobilienzyklus – und wir sehen große strukturelle Veränderungen durch den demografischen Wandel und bei der Nutzung von physischen Räumen“, fasste John O’Driscoll, European Head of Transactions bei AXA IM – Real Assets, die Gesamtsituation der Immobilienwirtschaft zusammen. Trotz der weltweiten Reifephase im Konjunkturzyklus stieg die Investitionstätigkeit auf dem Weltmarkt der aktuellen Studie „Winning in Growth Cities“ zufolge auf grandiose 1,8 Billionen US-Dollar.

Es zeigt sich: Auch in diesem Jahr war die EXPO REAL in München der Treffpunkt für das Who is Who der Immobilienwirtschaft. Trotz dunkler Wolken am Himmel war die Stimmung gelöst. Insbesondere im Zusammenhang mit der lange aufgeschobenen Digitalisierung der Branche zeigt sich endlich wahrer Pioniergeist. Was daraus wird – auf der EXPO REAL 2019 gibt es ganz sicher Antworten! (red)

Startupnight 2018: Deutschlands größte Start-up-Messe

Heute findet die Startupnight in Berlin zum sechsten Mal statt. Bei einem der größten Start-up-Events Europas stellen sich mehr als 250 internationale Start-ups vor. Sie stammen überwiegend aus Zukunftsbranchen wie Mobilität, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Blockchain und FinTech. Hierbei wollen die jungen Unternehmer nicht nur rund 5.000 Besucher von ihrem Start-up überzeugen, sondern auch Vertreter von Risikokapitalgebern und Großkonzernen.

Die Startupnight ist eine Initiative des Telekom Open Space der Deutschen Telekom als Ort für Co-Innovationen, Co-Kreationen und Intrapreneurship. Partner sind unter anderem Berlin Partner, Volkswagen, E.ON, Investitionsbank Berlin (IBB), Commerzbank, Alibaba und Technology Review.

Netzwerk Startupnight

Schon vor der offiziellen Eröffnung können die Gründer an Workshops der Partnerkonzerne Deutsche Telekom, E.ON, Volkswagen und der IBB teilnehmen. Die Konzerne setzen dabei auf das Know-how und Engagement der Gründer, um für zukünftige Herausforderungen gemeinsame Lösungen zu finden. Gleichzeitig können die Start-ups in diesem Rahmen wertvolle Kontakte knüpfen. Aber auch die Besucher erhalten einen Rundumblick über die internationale Gründerszene und aktuelle Trends und Entwicklungen diverser Branchen. Neben den Räumen von Microsoft, Telekom und Volkswagen ist in diesem Jahr auch die Commerzbank am Brandenburger Tor als vierte Location Teil der Startupnight.

Big in Japan: Partnerland Japan präsentiert seine Technologieszene

Nach Israel und den USA ist in diesem Jahr Japan als Partnerland zu Gast. Im Rahmen der Eröffnung der Startupnight wird der japanische Botschafter Takeshi Yagi erklären, wie Wachstum durch Innovation insbesondere in Deutschland und Japan gefördert werden kann. Organisiert wird die Partnerschaft von Jetro. Das Unternehmen ist eine gemeinnützigen Organisation des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie, um nach Japan expandierende Unternehmen zu unterstützen. Mit Japan präsentiert eine der größten Industrien weltweit humanoide Roboter, Technologien künstlicher Intelligenz und autonome Systeme. Die japanischen Start-ups sind im Jetro Pavillon in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom zu sehen.

„Die Startupnight bietet Gründern die Möglichkeit, auf nur einer Veranstaltung mit ihren wichtigsten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Seit Bestehen der Startupnight ist das Rahmenprogramm dieses Jahr noch vielfältiger. Um bei dieser Fülle der Angebote nicht die Übersicht zu verlieren, bieten wir Besuchern geführte Touren zu Themen wie Mobility oder Energy an”, so Cem Ergün-Müller, Gründer der Startupnight.

Ausstellung und vielfältiges Rahmenprogramm

Die Start-up-Ausstellung wird auch in diesem Jahr von einer Fachkonferenz und einer Vielfalt an Talks und Wettbewerben begleitet. In mehreren einstündigen Vorträgen, die sich nicht nur an die Start-ups, sondern auch an das interessierte Publikum richten, geben unter anderem internationale Größen wie Dr. Trent McConaghy und Dr. Aljoscha Burchardt einen Einblick in komplexe Themen, zum Beispiel die Zukunft von Künstlicher Intelligenz oder Blockchain.

Auf der Hauptbühne in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom wird es außerdem verschiedene Pitch Sessions geben.  Dabei müssen die jungen Gründer in kurzer Zeit das Publikum von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Bei der Start Jerusalem Competition, organisiert vom Auswärtigen Amt und der Jerusalem Development Authority, hat das Gewinner-Start-up die Chance auf eine einwöchige Jerusalem-Reise, voll gepackt mit Workshops und Networking. Dem Gewinnerteam der Start Alliance Competition von Berlin Partner winkt außerdem als Gewinn eine New York-Reise, um Ideen auf dem amerikanischen Markt zu testen. (red)

Highlights der IFA 2018: Smart Homes und Hologramme

Ab Morgen beginnt in Berlin für Privatbesucher endlich die Internationale Funkausstellung (IFA). Die weltweit größte Messe für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik findet bis zum 05. September rund um den Funkturm im Westen Berlins statt. In diesem Jahr stellen 1.814 internationale Aussteller, mehr als je zuvor, ihre technischen Neuheiten vor. Freuen kann sich das internationale Publikum auf viele Highlights, vor allem im Smart Home-Bereich.

Technologien im smarten Haus: Vernetzung und Sprachassistenten

Im Smart Home sollen zukünftig alle Geräte vernetzt werden. So kann beispielsweise die Smart Watch mit dem Kühlschrank oder der Kaffeemaschine interagieren. Registriert die Uhr, dass der Träger müde oder gestresst ist, kann sie die Information an die Kaffeemaschine senden. Nachfolgend bereitet diese einen besonders starken Kaffee zu. Jedoch sind derartige Vernetzungen noch nicht ganz in der Alltagswelt angekommen. Das größte Problem ist, dass sich die Geräte verschiedener Hersteller oft nicht verbinden lassen. Es braucht eine Zusammenarbeit der Hersteller, damit eine Siemens-Mikrowelle auch mit einem Samsung-Kühlschrank interagieren kann.

Was häufig bereits im Smart Home vertreten ist, sind Sprachassistenten. Jeder Dritte steuert schon seine Anwendungen mit der Stimme. Interagierende Lautsprechersysteme wie Amazons Alexa sind zudem in vielen deutschen Haushalten etabliert. Angaben des Tagesspiegels zufolge kennen 84 Prozent der Bürger solche Sprachassistenten. 2016 waren es noch fünf Prozent. Auf der IFA sind sie daher – wenig überraschend – in diesem Jahr besonders stark vertreten. Ziel ist: In naher Zukunft die meisten Geräte des Smart Homes selbstverständlich mit der Stimme bedienen. Dazu zählen neben dem Bosch-Rasenmäher auch die Kaffeemaschine oder das neue Festnetztelefon von Motorola, was mit Alexa interagiert. „Sprachsteuerung spielt zunehmend auch bei Fernsehern eine Rolle“, meint Christopher Meinecke, Experte für Unterhaltungselektronik der Firma Bitkom. Ohne herkömmliche Fernbedienung sein Gerät zu bedienen, bringt vor allem für ältere und sehgeschwächte Personen Chancen mit sich.

Highlights in der Küche sorgen für Entlastung des Kochs

Es scheint ein präsentes Thema bei der diesjährigen IFA zu sein: Wie kann man den Alltagsbürger entlasten? Bei den Küchengeräten ist das Highlight der Messe das FreeInduction Plus der Firma Siemens. Es ist ein Induktionskochfeld, was der traditionellen Form der Herdplatte trotzt: 56 Mikroinduktoren sorgen dafür, dass überall auf dem Feld Töpfe platziert werden können, die das System automatisch erkennt und gezielt beheizt. Ein großes Display sorgt darüber hinaus für die einfache Bedienung des Kochfeldes.

Unterhaltungselektronik: Schneller, authentischer, effizienter

Beim zweiten Themenfeld der Messe, der Unterhaltungselektronik, begeistert vor allem der neue LG Fernseher 8K-OLED. Die OLED-Technologie gilt als innovativ, da die einzelnen Pixel selbst Licht abgeben und dadurch ein scharfes und farbintensives Bild kreieren. OLEDs emittieren farbige Pixel nur bei Ansteuerung, daher kommt das Display ohne Hintergrundbeleuchtung aus und ist somit sogar stromsparender. Zudem ist ihre Reaktionszeit wesentlich geringer als bei herkömmlichen Displays – bei einigen Geräten liegt sie unter einer Mikrosekunde.

In Halle 3.2 versteckt sich zudem ein weiteres Highlight: Die britische Firma Kino-Mo präsentiert hier ihre HyperVSN Wall. Die Wand sorgt durch eine Vielzahl an Rotoren dafür, dass ein authentisches 3-D-Bild entsteht, was Hologrammen aus den Star Wars-Filmen sehr ähnlich sieht. Angekommen sind die Rotoren allerdings bisher nur in der Unternehmersphäre, in der sie Werbeauftritte interessanter gestalten sollen. Weitere Einsatzgebiete können laut Website des Unternehmens aber auch Clubs oder Veranstaltungen in der Entertainmentbranche sein.

Das Programm geht über reine Technikpräsentationen hinaus

Für Start-ups und neue Innovationen hat die IFA sogenannte „Special Areas“ eingerichtet. Zum Beispiel die IFA Next, in Halle 26, auf der die neusten Entwicklungen in der Tech-Branche präsentiert werden. Hier findet außerdem vom 02. bis 03. September die Convention IFA+ Summit statt. Im Bereich Softwareentwicklung gibt es auch die Special Area iZone. In dieser zeigen rund 90 Entwickler aus 25 Ländern die neusten Apps und iTech-Produkte. Nicht nur an den Ständen, auch in den Keynotes und im Kongressprogramm finden Interessierte weitere Highlights: Hier sprechen unter anderem die CEOs von LG und Huawei.

Wer bei den vielen neuen Technikprodukten eine kurze Pause braucht, kann sich über Konzerte von Künstlern wie James Blunt, Clueso, Wanda, Till Brönner und Olli Schulz im IFA Sommergarten freuen. Außerdem sorgt ein bayerisches Festzelt mit angegliedertem Biergarten für süddeutsche Gemütlichkeit zwischen den Messehallen. Bei originalem Hofbräu-Bier aus München können die Besucher auf dem IFA Oktoberfest Kraft tanken und sich über das Erlebte austauschen. An Highlights zum Erzählen mangelt es jedenfalls nicht. (ke)

Veranstaltungen

ILA Berlin 2020

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show gilt als älteste Luftfahrtmesse der Welt. Sie ist zugleich Fach- und Konferenzmesse für die Aerospace-Industrie und eine populäre Publikumsmesse mit mehrstündigem Flugprogramm. Auf dem Berlin ExpoCenter Airport direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld werden über 1000 Aussteller und rund 180.000 Besucher erwartet.

Brandenburgischer Reisemarkt

Auf der Reisemesse im Berliner Ostbahnhof präsentieren rund Tourismusvereine und -verbände aus den ostdeutschen Bundesländern ihre Reiseangebote.

Außerdem stellen sich weitere touristische Anbieter wie Hoteliers, Gastronomen und Kureinrichtungen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vor. Insgesamt 200 Aussteller informieren die Besucher zu Ausflugs- und Reisezielen, kulturellen Angeboten und Freizeitgestaltung in den neuen Bundesländern.

Bautec 2020

Die Bautec ist eine der bedeutendsten Baufachmessen Deutschlands. Führende Aussteller aus der Baustoff- und Bausystembranche stellen ihre Produkte vor.

Etwa 500 Aussteller aus 17 Ländern stellen bei der Bautec Produkte und Dienstleistungen vom Neubau bis zur Altbausanierung vor. Rund 35.000 Fachbesucher und am Bauen und Modernisieren interessierte private Investoren aus ihrem nationalen und internationalen Einzugsgebiet werden auf dem Messegelände Berlin erwartet.

Internationale Grüne Woche 2020

Die Internationale Grüne Woche findet im Januar 2020 nun schon zum 85. Mal (94 Jahre) statt. Gegründet im Berlin der Goldenen Zwanziger, hat sie sich zur weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau etabliert.

Die Grüne Woche Berlin bietet Produkte wie Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch sowie Molkereiprodukte. Darüber hinaus gibt es auf der IGW ein weitreichendes Angebot an Wein, Bier und Spirituosen verbunden mit internationalen Spezialitäten, so bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Entsprechend dem Konsumtrend bieten Agrar-Direktvermarkter und der Bio Markt mit Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau ein aktuelles Angebotsspektrum. Im Bereich Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau werden neben zahlreichen kommerziellen Beteiligungen, wie z.B. mit nachwachsenden Rohstoffen, auch in halbkommerziellen Schwerpunkten wie beispielsweise Bio-Energie, praktische und wissenschaftliche Erkenntnisse dargestellt.

Die IGW ist Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture. Hier treffen sich über 80 internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die faszinierende Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat. Zudem bietet die Internationale Grüne Woche Berlin ein Rahmenprogramm mit mehr als 300 Symposien, Seminaren, Kongressen und Ausschusssitzungen.