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Berlinale 2019 – wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt

Die 69. Berlinale bringt Berlin 2019 100 Mio. Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung ein. Hotels, Restaurants, lokale Geschäfte – sie alle profitieren von dem Film-Festival.

Film-Festival hat beachtlichen Effekt auf Berliner Wirtschaft

Die Berlinale, die 2019 zum 69. Mal in der Hauptstadt stattfindet, gehört neben denen in Cannes, Locarno und Venedig zu den wichtigsten europäischen Filmfestspielen mit internationalem Wettbewerb. Zusätzlichen zu ihrer kulturellen Bedeutung ist die Veranstaltung auch ein wichtiger Faktor für das Berliner Bruttoinlandsprodukt. Für dieses Jahr werden 100. Millionen Euro Wirtschaftsleistung wirksam, so die Berechnungen der Investitionsbank Berlin (IBB). Hotels, Restaurants, Kultur und Transportmittel profitieren besonders von der Berlinale.

Berlinale 2019 bringt Berlin 100. Mio. Euro Wirtschaftsleistung

Für die 69. Berlinale rechnet die Investitionsbank Berlin mit Konsumimpulsen von 80 Millionen Euro. und circa 20 Millionen Euro in Form von Nachlaufeffekten. Für ihre Berechnung haben die Volkswirte der IBB Hotelkosten, Restaurantbesuche, Kultur, Transportmittel, Eintrittskarten sowie nachgelagerte multiplikative Ausgabeneffekte berücksichtigt.

Faktoren der wirtschaftlichen Wirkung der Berlinale 2019

Die Berlinale lockt jedes Jahr viele Filmbegeisterte in die Hauptstadt. Gut 36 Prozent der Besucher kommen aus dem restlichen Teil Deutschlands oder dem Ausland. Hinzu kommen in diesem Jahr rund 18.500 akkreditierte Fachbesucher und 3.700 Journalisten. Gerade in der, aufgrund der Kälte, touristisch eher schwachen Jahreszeit ist die Berlinale daher für viele Hotels und Restaurants ein wichtiges Ereignis. Zudem besuchen viele Festivalbesucher auch die um den Potsdamer Platz gelegenen Geschäfte sowie Shopping Malls und kurbeln damit den Einzelhandel an.

Auch ein Großteil des 26 Millionen Euro großen Berlinale-Etats sowie weitere Sponsoringleistungen bleiben in der Region. Aus diesem Budget werden Kinomieten, Synchronisationsstudios, Film- und Fernsehproduktionsfirmen, Fotostudios, Werbeagenturen, Eventveranstalter, Sicherheitskräfte und Berlinale-Mitarbeiter bezahlt.

Darüber hinaus ist die in das Festival integrierte neuntägige Filmmesse „European Film Market Berlin“ eine wichtige Geschäftsveranstaltung für die internationale Filmbranche. (aw)

EXPO REAL 2018: Themen, Trends, Rekorde

Im Herbst ist EXPO-Zeit! Europas größte B2B-Fachmesse konnte auch in diesem Jahr wieder neue Rekorde aufstellen: Rund 45.000 Besucher (6,6 Prozent mehr als im Vorjahr) besuchten die Stände von fast 2.100 Ausstellern auf der EXPO REAL in München.

Zwischen dem 08. und 10. Oktober strömten Fachleute, Planer, Ingenieure, Städtebauer, Finanzinstitute, Vertreter der Städte, Makler und Berater aus aller Welt in die bayrische Landeshauptstadt, um ihre Ideen und Projekte zu präsentieren. Die Besucher kamen aus insgesamt 72 Ländern und repräsentierten sämtliche bedeutende Metropolregionen. Neu dabei waren Immobilienstandorte wie Liverpool oder Sofia, was die expandierende Tendenz der Messe verdeutlicht. Grundsätzlich zeigten all die Rekorde vor allem eines: Die Immobilienwirtschaft boomt nach wie vor. Seit Jahren befindet sie sich im Aufschwung und ein Ende der Party ist nicht in Sicht.

Hauptstadtregion stark vertreten

Berlin und Brandenburg waren auf der EXPO REAL wieder stark repräsentiert. Am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion stellten 50 Partnerunternehmen aus Projektentwicklung, Consulting, Förderung und Facility Management ihre Projekte und Dienstleistungen vor. Zudem kamen viele Berliner Fachbesucher nach München, um die einmalige Networkinggelegenheit zu nutzen.

Die Podiumsdiskussionen auf dem Berlin-Stand machten eins deutlich: In Berlin passiert viel, die Stadt verändert sich fortlaufend. Außerdem erfreut sie sich nach wie vor großer Beliebtheit. „Wenn es so weiterläuft, wird das Wachstum der Stadt von den Menschen getrieben, die in der Stadt leben und arbeiten wollen und die Spaß an Berlin haben. Unternehmen, die zukunftsgewandte Projekte realisieren wollen, finden die dafür benötigten Menschen in Berlin. Das ist positiv und verändert Berlin“, so Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner, auf der Messe.

Inspirierendes Stadtquartier

Doch um den Zuzug von Privatpersonen und Unternehmen sowie die damit verbundene Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen befriedigen zu können, muss noch mehr geschehen. Die Devise lautet: Bauen, bauen, bauen! Ein Beispiel für ein neues Stadtquartier, bei dem das Thema „Neues Arbeiten“ eine wichtige Rolle spielt, ist die Urbane Mitte am Gleisdreieck der COPRO AG. Hier entstehen bis 2025 sieben Gebäude mit Höhen zwischen 25m und 90m, in denen alle Aspekte des idealen Lebens und Arbeitens harmonisch vereint werden: Neues Arbeiten, Mobilität, geförderte Kunst und Kultur, Innovation sowie Digitalisierung schaffen ein Stadtquartier mit hoher sozialer Verantwortung.

Das Quartier zeichnet sich vor allem auch durch seine besondere Verkehrsanbindung aus. Neben zwei U-Bahnlinien (U1 und U2) gibt es eine direkte Anbindung an den Fernradweg. Außerdem soll hier ein S-Bahnhof der Linie S21 (City-S-Bahn) entstehen, wodurch das Projekt zu einem herausragenden ÖPNV-Verkehrsknotenpunkt von Berlin wird.

Marc F. Kimmich, Vorstand der COPRO AG, stellte auf der Messe sein Pionierprojekt B-Part vor, das im Februar 2019 eröffnen wird und einen Ausblick erlaubt auf die Kreativ und Innovationskraft des geplanten Quartiers. B-Part ist ein Labor für das ideale Stadtquartier der Zukunft. Auf 1.000 Quadratmetern bietet das temporäre Holzgebäude direkt am Park am Gleisdreieck Raum für alle, die mit neuen Formen von Leben und Arbeiten in der sich wandelnden Stadt experimentieren wollen. Im von St. Oberholz gemanagten Coworking-Bereich entstehen rund 100 Plätze für flexibles Arbeiten. Ein öffentliches Café, Ausstellungen, Kunst und Kultur, Panels und Publikationen zu Urban Future-Themen stehen im B-Part für Kollaboration und Partizipation. Kimmich ist sicher, dass viele Innovationsfelder, die im B-Part einen Blick auf die Zukunft erlauben, auch im Projekt Urbane Mitte Berlin am Gleisdreieck zur Anwendung kommen und das Stadtquartier damit zu einem Innovationstreiber machen.

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Bernd Duda, Leiter der Geschäftsstelle Berlin, Berlin Hyp AG; Marc F. Kimmich, Vorstand, COPRO AG; Dorothee Wetzler-Stöbe, Moderatorin; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen | Foto: Business Network

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Bernd Duda, Leiter der Geschäftsstelle Berlin der Berlin Hyp AG; Marc F. Kimmich, Vorstand der COPRO AG; Dorothee Wetzler-Stöbe, Moderatorin; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen | Foto: Business Network

Topaktuelle Diskussionen

Im Zuge der dreitägigen Messe hatten alle Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, um über aktuelle Themen der Baubranche zu diskutieren. Die „soziale Frage unserer Zeit“, der Wohnungsmangel in Deutschland, gehörte zu den meistdiskutierten nationalen Schwerpunkten. Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, sprach sich für die Relevanz neuer Lösungen und Maßnahmen aus: „Mit einem gemeinsamen Maßnahmenpaket von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden müssen wir die soziale Frage angehen.“

Wenig überraschend war die Kritik an der Politik der Bundesregierung, die auf der EXPO REAL laut wurde. Die Baubranche beklagte stockende Genehmigungsprozesse und einschränkende Auflagen. „Statt auf eine weitere Verschärfung des Mietrechts sollte sich die Politik in erster Linie auf die Beschleunigung von Planungs- und Baugenehmigungsprozessen konzentrieren“, bemängelte Andreas Mattner, Präsident des ZIA. Trotz des Wohnungsmangels ist der deutsche Wohnportfoliotransaktionsmarkt auf dem Weg, sein zweitbestes Ergebnis in den vergangenen zehn Jahren einzufahren. Auf beachtliche 14,7 Milliarden Euro summiert sich das Volumen des bisherigen Jahresverlaufes. Das ging aus einer Analyse des Immobilienberatungsunternehmens NAI Apollo hervor.

Der Schweizer Projektentwickler SSN Group, der vorwiegend in deutschen Metropolregionen aktiv ist, sieht eine große Chance für die Zukunft in der Entwicklung ganzer Quartiere. Er stellte sein Milestone-Projekt VAI Campus in Stuttgart vor. „Die Entwicklung von Quartieren stellt uns als Entwickler vor ganz besondere Herausforderungen. Kurz gesagt: Vielfalt, Nachhaltigkeit und Qualität sind aus meiner Sicht die entscheidenden Faktoren für die Quartiersentwicklung der Zukunft“, so SSN CEO Michael Tockweiler.

Die SSN Group bei der Vorstellung ihres Projekts

Die SSN Group bei der Vorstellung des Projekts in Stuttgart | Foto: SSN Group

Digitalisierung bietet großes Potenzial

Einig waren sich die Fachbesucher allerdings bei einem anderen Thema: Digitalisierung. Dazu präsentierten mehr als 60 junge Technologieunternehmen ihre Innovationen im Real Estate Innovation Forum (REIN) auf der EXPO REAL. Um auf den aktuellen Trend zu reagieren, erweiterten die Veranstalter den Umfang des REINs in diesem Jahr. Wolfgang Moderegger, REIN-Gründer und -Initiator erklärte: „Mit dem Real Estate Innovation Network ist es uns gelungen, ein europäisches Ökosystem für Innovationen in der Immobilienbranche aufzubauen.“

Auch über das REIN hinaus war das Thema Digitalisierung in allen Bereichen der Messe vertreten. „Daten sind der Wert der Zukunft. Die Immobilienwirtschaft befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium der Digitalisierung“, sagte Stefan Lutz, CEO von IBM Deutschland, auf der Messe. Pilotprojekte großer Unternehmen, wie das erste vollständig digital geplante und realisierte BIM-Projekt der CG Gruppe in Erfurt, verdeutlichen das Potenzial der Digitalisierung für das Baugewerbe. „Durch die neuen Technologien können Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden, was Kosten spart und die Qualität steigert“, erklärte Christoph Gröner, der Vorstand und Gründer der CG Gruppe bei deren Empfang auf der EXPO REAL. Immobilienpionier Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, fasste zusammen: „Die Ideen sind alle da – wir müssen sie nur umsetzen!“

Immobilienexperte Christoph Gröner auf der Veranstaltung „DAS IBB WOHNUNGSMARKTBAROMETER 2018 – DER BERLINER WOHNUNGSMARKT AUS EXPERTENSICHT“ | Foto: Runze & Casper

Die EXPO REAL als Ort zum Networking

Neben vielfältigen Fachgesprächen war Networking wieder ein zentraler Bestandteil der EXPO REAL.  „Zahlreiche Start-ups haben Kooperationspartner und Investoren gefunden“, freute sich Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung von Messe München. Denn ein Vorteil der EXPO REAL, im Vergleich zu anderen Immobilienmessen ist, dass sie das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft abbildet. Und somit ist sie Ideal für Start-ups, die Investoren suchen.

Die Berliner Immobilienexperten von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate nutzen die Messe, um ihr internationales Netzwerk weiter auszubauen. Sie sprachen mit den Kollegen von Lennar International aus den USA. Topthema: Natürlich der Berliner Immobilienmarkt, der längst auch für US-Anleger zu den weltweiten Hotspots zählt.

Foto: Rony Tamayo (r.), Vice President international Lennar International, Carsten Heinrich (2.v.r.), CEO Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, Oliver Diethert (2.v.l.), Head of Akquisition Hathaway HomeServices Rubina Real Estate) und Chris Riebold (l.), Strategic Advisor Lennar International | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Zudem können sich die Teilnehmer über strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Branche austauschen. „Das auf Sachwerte abzielende institutionelle Kapital steigt an. Wir befinden uns in der Reifephase des klassischen Immobilienzyklus – und wir sehen große strukturelle Veränderungen durch den demografischen Wandel und bei der Nutzung von physischen Räumen“, fasste John O’Driscoll, European Head of Transactions bei AXA IM – Real Assets, die Gesamtsituation der Immobilienwirtschaft zusammen. Trotz der weltweiten Reifephase im Konjunkturzyklus stieg die Investitionstätigkeit auf dem Weltmarkt der aktuellen Studie „Winning in Growth Cities“ zufolge auf grandiose 1,8 Billionen US-Dollar.

Es zeigt sich: Auch in diesem Jahr war die EXPO REAL in München der Treffpunkt für das Who is Who der Immobilienwirtschaft. Trotz dunkler Wolken am Himmel war die Stimmung gelöst. Insbesondere im Zusammenhang mit der lange aufgeschobenen Digitalisierung der Branche zeigt sich endlich wahrer Pioniergeist. Was daraus wird – auf der EXPO REAL 2019 gibt es ganz sicher Antworten! (red)

Startupnight 2018: Deutschlands größte Start-up-Messe

Heute findet die Startupnight in Berlin zum sechsten Mal statt. Bei einem der größten Start-up-Events Europas stellen sich mehr als 250 internationale Start-ups vor. Sie stammen überwiegend aus Zukunftsbranchen wie Mobilität, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Blockchain und FinTech. Hierbei wollen die jungen Unternehmer nicht nur rund 5.000 Besucher von ihrem Start-up überzeugen, sondern auch Vertreter von Risikokapitalgebern und Großkonzernen.

Die Startupnight ist eine Initiative des Telekom Open Space der Deutschen Telekom als Ort für Co-Innovationen, Co-Kreationen und Intrapreneurship. Partner sind unter anderem Berlin Partner, Volkswagen, E.ON, Investitionsbank Berlin (IBB), Commerzbank, Alibaba und Technology Review.

Netzwerk Startupnight

Schon vor der offiziellen Eröffnung können die Gründer an Workshops der Partnerkonzerne Deutsche Telekom, E.ON, Volkswagen und der IBB teilnehmen. Die Konzerne setzen dabei auf das Know-how und Engagement der Gründer, um für zukünftige Herausforderungen gemeinsame Lösungen zu finden. Gleichzeitig können die Start-ups in diesem Rahmen wertvolle Kontakte knüpfen. Aber auch die Besucher erhalten einen Rundumblick über die internationale Gründerszene und aktuelle Trends und Entwicklungen diverser Branchen. Neben den Räumen von Microsoft, Telekom und Volkswagen ist in diesem Jahr auch die Commerzbank am Brandenburger Tor als vierte Location Teil der Startupnight.

Big in Japan: Partnerland Japan präsentiert seine Technologieszene

Nach Israel und den USA ist in diesem Jahr Japan als Partnerland zu Gast. Im Rahmen der Eröffnung der Startupnight wird der japanische Botschafter Takeshi Yagi erklären, wie Wachstum durch Innovation insbesondere in Deutschland und Japan gefördert werden kann. Organisiert wird die Partnerschaft von Jetro. Das Unternehmen ist eine gemeinnützigen Organisation des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie, um nach Japan expandierende Unternehmen zu unterstützen. Mit Japan präsentiert eine der größten Industrien weltweit humanoide Roboter, Technologien künstlicher Intelligenz und autonome Systeme. Die japanischen Start-ups sind im Jetro Pavillon in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom zu sehen.

„Die Startupnight bietet Gründern die Möglichkeit, auf nur einer Veranstaltung mit ihren wichtigsten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Seit Bestehen der Startupnight ist das Rahmenprogramm dieses Jahr noch vielfältiger. Um bei dieser Fülle der Angebote nicht die Übersicht zu verlieren, bieten wir Besuchern geführte Touren zu Themen wie Mobility oder Energy an”, so Cem Ergün-Müller, Gründer der Startupnight.

Ausstellung und vielfältiges Rahmenprogramm

Die Start-up-Ausstellung wird auch in diesem Jahr von einer Fachkonferenz und einer Vielfalt an Talks und Wettbewerben begleitet. In mehreren einstündigen Vorträgen, die sich nicht nur an die Start-ups, sondern auch an das interessierte Publikum richten, geben unter anderem internationale Größen wie Dr. Trent McConaghy und Dr. Aljoscha Burchardt einen Einblick in komplexe Themen, zum Beispiel die Zukunft von Künstlicher Intelligenz oder Blockchain.

Auf der Hauptbühne in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom wird es außerdem verschiedene Pitch Sessions geben.  Dabei müssen die jungen Gründer in kurzer Zeit das Publikum von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Bei der Start Jerusalem Competition, organisiert vom Auswärtigen Amt und der Jerusalem Development Authority, hat das Gewinner-Start-up die Chance auf eine einwöchige Jerusalem-Reise, voll gepackt mit Workshops und Networking. Dem Gewinnerteam der Start Alliance Competition von Berlin Partner winkt außerdem als Gewinn eine New York-Reise, um Ideen auf dem amerikanischen Markt zu testen. (red)

Highlights der IFA 2018: Smart Homes und Hologramme

Ab Morgen beginnt in Berlin für Privatbesucher endlich die Internationale Funkausstellung (IFA). Die weltweit größte Messe für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik findet bis zum 05. September rund um den Funkturm im Westen Berlins statt. In diesem Jahr stellen 1.814 internationale Aussteller, mehr als je zuvor, ihre technischen Neuheiten vor. Freuen kann sich das internationale Publikum auf viele Highlights, vor allem im Smart Home-Bereich.

Technologien im smarten Haus: Vernetzung und Sprachassistenten

Im Smart Home sollen zukünftig alle Geräte vernetzt werden. So kann beispielsweise die Smart Watch mit dem Kühlschrank oder der Kaffeemaschine interagieren. Registriert die Uhr, dass der Träger müde oder gestresst ist, kann sie die Information an die Kaffeemaschine senden. Nachfolgend bereitet diese einen besonders starken Kaffee zu. Jedoch sind derartige Vernetzungen noch nicht ganz in der Alltagswelt angekommen. Das größte Problem ist, dass sich die Geräte verschiedener Hersteller oft nicht verbinden lassen. Es braucht eine Zusammenarbeit der Hersteller, damit eine Siemens-Mikrowelle auch mit einem Samsung-Kühlschrank interagieren kann.

Was häufig bereits im Smart Home vertreten ist, sind Sprachassistenten. Jeder Dritte steuert schon seine Anwendungen mit der Stimme. Interagierende Lautsprechersysteme wie Amazons Alexa sind zudem in vielen deutschen Haushalten etabliert. Angaben des Tagesspiegels zufolge kennen 84 Prozent der Bürger solche Sprachassistenten. 2016 waren es noch fünf Prozent. Auf der IFA sind sie daher – wenig überraschend – in diesem Jahr besonders stark vertreten. Ziel ist: In naher Zukunft die meisten Geräte des Smart Homes selbstverständlich mit der Stimme bedienen. Dazu zählen neben dem Bosch-Rasenmäher auch die Kaffeemaschine oder das neue Festnetztelefon von Motorola, was mit Alexa interagiert. „Sprachsteuerung spielt zunehmend auch bei Fernsehern eine Rolle“, meint Christopher Meinecke, Experte für Unterhaltungselektronik der Firma Bitkom. Ohne herkömmliche Fernbedienung sein Gerät zu bedienen, bringt vor allem für ältere und sehgeschwächte Personen Chancen mit sich.

Highlights in der Küche sorgen für Entlastung des Kochs

Es scheint ein präsentes Thema bei der diesjährigen IFA zu sein: Wie kann man den Alltagsbürger entlasten? Bei den Küchengeräten ist das Highlight der Messe das FreeInduction Plus der Firma Siemens. Es ist ein Induktionskochfeld, was der traditionellen Form der Herdplatte trotzt: 56 Mikroinduktoren sorgen dafür, dass überall auf dem Feld Töpfe platziert werden können, die das System automatisch erkennt und gezielt beheizt. Ein großes Display sorgt darüber hinaus für die einfache Bedienung des Kochfeldes.

Unterhaltungselektronik: Schneller, authentischer, effizienter

Beim zweiten Themenfeld der Messe, der Unterhaltungselektronik, begeistert vor allem der neue LG Fernseher 8K-OLED. Die OLED-Technologie gilt als innovativ, da die einzelnen Pixel selbst Licht abgeben und dadurch ein scharfes und farbintensives Bild kreieren. OLEDs emittieren farbige Pixel nur bei Ansteuerung, daher kommt das Display ohne Hintergrundbeleuchtung aus und ist somit sogar stromsparender. Zudem ist ihre Reaktionszeit wesentlich geringer als bei herkömmlichen Displays – bei einigen Geräten liegt sie unter einer Mikrosekunde.

In Halle 3.2 versteckt sich zudem ein weiteres Highlight: Die britische Firma Kino-Mo präsentiert hier ihre HyperVSN Wall. Die Wand sorgt durch eine Vielzahl an Rotoren dafür, dass ein authentisches 3-D-Bild entsteht, was Hologrammen aus den Star Wars-Filmen sehr ähnlich sieht. Angekommen sind die Rotoren allerdings bisher nur in der Unternehmersphäre, in der sie Werbeauftritte interessanter gestalten sollen. Weitere Einsatzgebiete können laut Website des Unternehmens aber auch Clubs oder Veranstaltungen in der Entertainmentbranche sein.

Das Programm geht über reine Technikpräsentationen hinaus

Für Start-ups und neue Innovationen hat die IFA sogenannte „Special Areas“ eingerichtet. Zum Beispiel die IFA Next, in Halle 26, auf der die neusten Entwicklungen in der Tech-Branche präsentiert werden. Hier findet außerdem vom 02. bis 03. September die Convention IFA+ Summit statt. Im Bereich Softwareentwicklung gibt es auch die Special Area iZone. In dieser zeigen rund 90 Entwickler aus 25 Ländern die neusten Apps und iTech-Produkte. Nicht nur an den Ständen, auch in den Keynotes und im Kongressprogramm finden Interessierte weitere Highlights: Hier sprechen unter anderem die CEOs von LG und Huawei.

Wer bei den vielen neuen Technikprodukten eine kurze Pause braucht, kann sich über Konzerte von Künstlern wie James Blunt, Clueso, Wanda, Till Brönner und Olli Schulz im IFA Sommergarten freuen. Außerdem sorgt ein bayerisches Festzelt mit angegliedertem Biergarten für süddeutsche Gemütlichkeit zwischen den Messehallen. Bei originalem Hofbräu-Bier aus München können die Besucher auf dem IFA Oktoberfest Kraft tanken und sich über das Erlebte austauschen. An Highlights zum Erzählen mangelt es jedenfalls nicht. (ke)

Alle Jahre wieder: Die ILA wächst und wächst

Alle zwei Jahre stürmen zahlreiche Besucher auf die Internationale Luft-und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Um die große Termindichte internationaler Messeereignisse zu entzerren, wurden die Messetage dieses Jahr nicht nur vorverlegt, sondern auch um einen Tag auf nun fünf Tage verlängert.

Die ILA findet vom 25. bis 29. April 2018 am künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg statt und hat um die 3000 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche verkauft als im Jahr 2016.

Die ILA als Treffpunkt für zukunftsorientierte Technologie

Wer das gewisse Know-how über Industrie 4.0, nachhaltiges Fliegen und die allgemein rasante Entwicklung der Luft-und Raumfahrttechnologie besitzt, kann sich auf der Internationalen Luft-und Raumfahrttechnologieausstellung auf hohem fachlichem Niveau austauschen. Industrieexperten, politische Entscheider sowie fundierte Wissenschaftler gehen unter anderem Fragen wie der Erreichung einer Null-Emissionen-Luftfahrt oder der künftigen Regulierung der Drohnen auf den Grund. Natürlich können auch Besucher, denen das gewisse Know-how fehlt, an Tag vier und fünf mitdiskutieren. Die ersten drei Tage der ILA sind allerdings ausschließlich den Fachbesuchern vorbehalten.

 

ILA 2016, Berlin Air Show | Foto: Messe Berlin GmbH

ILA 2016, Berlin Air Show | Foto: Messe Berlin GmbH

Neben dem Austausch über zukunftsorientierte Themen steht vor allem die Knüpfung neuer Geschäftskontakte im Fokus. Über 1.000 Aussteller präsentieren auf der ILA ihre Dienstleistungen und Produkte. Durch spezielle Matchmaking -und Speeddating-Events wird die Zulieferindustrie optimal untereinander vernetzt und der Austausch gefördert.

Programmpunkte der ILA

Kampfflugzeuge, Militärtransporter, Turbinen sowie Großraumjets sind nur einige Highlights, die den Besucher auf der diesjährigen Berliner Air Show erwarten. Die Spitzentechnologie aus allen Geschäftsfeldern der weltweiten Luftfahrtindustrie wird hier präsentiert. Für eine spektakuläre Show stehen 100.000 Quadratmeter Freigeländefläche für die Präsentation der Fluggeräte zur Verfügung. Des Weiteren präsentiert die Luft-und Raumfahrtindustrie Innovationen aus den Bereichen Space, Defense&Security, Aviation, Supplier und Special Features.

Zudem sollen durch das ILA CareerCenter Nachwuchskräfte geworben werden, denn die Branche wächst stetig und damit der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Das CareerCenter der Messe gilt als die größte Aerospace Jobbörse Deutschlands. Zahlreiche Arbeitgeber stellen ihre Branche vor und geben Interessierten Auskunft über Einstiegsmöglichkeiten und freie Stellen in ihrem Unternehmen. (ls)

Die Internationale Tourismus-Börse 2018: An fünf Tagen um die Welt

Die internationale Tourismus-Börse (ITB) lädt dieses Jahr vom 7. bis 11. März 2018 zur weltweit größten Reisemesse ein.

Rund 160.000 Besucher nahmen letztes Jahr an der Ausstellung teil. Auch in diesem Jahr verzeichnet die Messe eine hohe Ausstellernachfrage. Viele Messehallen sind bereits ausgebucht. Die Messeleitung erwartet in den 26 Hallen zahlreiche Unternehmen und Fachbesucher aus über 180 Ländern.

Experience & Experts auf der internationalen Tourismus-Börse

„Experience & Experts“ ist der Markenkern der ITB Berlin. Experten aus aller Welt informieren zahlreiche Besucher über die schönsten Reiseziele weltweit. Ob man sich lediglich durch kompetente Beratung inspirieren lässt oder direkt einen Urlaub ins gewünschte Land bucht, bleibt jedem selbst überlassen. Landestypische Showeinlagen, kulinarische Verkostung, diverse Erlebnisparcours sowie ein Abenteuertag für Outdoor-Fans sind nur einige Punkte, die den Besucher sofort in Urlaubsstimmung versetzen. Neben dem Fun-Faktor für Privatbesucher ist die Messe ein Pflichttermin für alle Experten der internationalen Tourismusindustrie.

Die ITB bietet Top-Entscheidern, Experten, Einkäufern und Nachwuchskräften die perfekte Gelegenheit, um Geschäfte abzuschließen und neue Branchenpartner kennenzulernen. Aus diesem Grund gilt sie als Business-Plattform für touristische Angebote auf globaler Ebene. Vor allem für Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsorganisation und Hotelunternehmen lohnt sich der Messebesuch. Wie eine Kurzanalyse der Ausstellerbefragung zeigt, sind das die Branchen, die am häufigsten als Fachbesucher auf der ITB anzutreffen sind.

Mecklenburg-Vorpommers als offizielles Partnerland

Seit 1991 ist Mecklenburg-Vorpommern auf der Leitmesse vertreten. Doch dieses Jahr wird mit Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal in der ITB-Geschichte ein deutsches Bundesland Partnerland der größten Messe der Tourismusbranche. Im Fokus stehen dieses Jahr nachhaltige touristische Konzepte zur Kompensierung des CO2-Ausstoßes.

„Mecklenburg-Vorpommern ist eine der führenden Urlaubsdestinationen in Deutschland. Wir setzen jetzt als erstes Bundesland mit dieser Premiere ein starkes Signal. Wir wollen und müssen noch bekannter werden – vor allem im internationalen Maßstab. Diese Zusammenarbeit mit der ITB Berlin wird in der Branche auch nach innen wirken, denn wir wollen und müssen besser werden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Messe und Kongress der ITB

Die ITB ist seit über 50 Jahren die Leitmesse der weltweiten Tourismusbranche. Ganz vorne dabei ist Europa mit 56%, gefolgt von Asien (21%), Amerika (11%), Afrika (10%). Der wirtschaftliche Erfolg darf bei der ITB natürlich nicht vergessen werden. Mit über 1.000 Top-Einkäufern, einer Gesamtbesucherzahl von rund 160.000 und über 10.000 Aussteller erzielt die international größte Reisemesse einen Gesamtumsatz von 7 Milliarden Euro. Der Erfolg der ITB wird zusätzlich von über 90% zufriedenen Aussteller unterstrichen. Dies ergab eine Umfrage aus dem letzten Jahr.

Neben der ITB Messe findet seit dem Jahr 2004 zeitgleich der ITB Berlin Kongress statt. Mit mehr als 23.000 Teilnehmern, 400 Referenten und Podiumsgästen aus den Bereichen Politik und Wirtschaft zählt dieser Kongress zu dem weltgrößten Tourismuskongress. (red)

 

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bautec.INNOVATION AWARD: Vier Berliner Unternehmen sind nominiert

Erstmals wird auf der bautec, der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik, auch der bautec.INNOVATION AWARD vergeben. An vier Messetagen, vom 20. bis 23. Februar 2018, können die Messebesucher ihr Votum für ihren bautec- oder GRÜNBAU BERLIN-Favoriten abgeben. Die feierliche Preisverleihung findet am letzten Messetag, dem 23. Februar, statt. Die drei Erstplatzierten erhalten dann im Rahmen einer Preisverleihung den bautec.BÄR.

INNOVATION AWARD 2018

Die Auslobung für den neuen Innovations-Wettbewerb wurde Anfang August gestartet und fand bis Ende November 2017 statt. Beteiligen konnten sich alle Aussteller und Mitaussteller der bautec 2018. Eine Fachjury traf die Vorauswahl aus den zahlreichen bundesweiten Bewerbungen und wählte 18 Finalisten aus. Zu der Jury gehörten Prof. Dr. Susanne Rexroth von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Dr. Bernd Hunger vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V. und Ulrich Zink vom BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. an. Die nominierten Produkte aus der Hauptstadt für den bautec.INNOVATION AWARD 2018 sind: Deton von der Deton UG, der Hygieneturm HGS 3000 hergestellt von der Steinicke Handelsgesellschaft, der Roof-Inspector von AIRTEAM und der Dachscanner HDX3 entwickelt von der HUM-ID GmbH.

Im Rahmen der Award-Sonderschau präsentiert die Messe dem Publikum die ausgewählten Innovationen der Nominierten publikumswirksam präsentiert. Das Fachpublikum kann diese anhand einer Skala von 1 bis 10 nach folgenden Kriterien bewerten: innovativer Ansatz, Neu- oder Weiterentwicklung, praktischer Nutzen und handwerkliche Umsetzbarkeit sowie Art und Qualität der Präsentation.

bautec 2018

Das bautec Kongressformat bietet rund 500 Fachbesuchern die Möglichkeit, einen halben Tag lang Vorträge aus den Bereichen Forschung und Engineering sowie Architektur – national und international – zu erleben. Darüber hinaus bietet die Fachmesse eine Plattform, um sich auszutauschen und mit Kollegen zu vernetzen. Ca. 35.000 Besucher informierten sich auf der letzten Veranstaltung bei 502 Ausstellern aus 17 Ländern. Mit dem Thema „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ verbindet der Kongress, bautec 2018, Inhalte die für Architekten, Planer, Ingenieure aber auch Hersteller gleichermaßen wichtig sind und sie verbindet. Veranstaltet wird die bautec von der Messe Berlin. Ideeller Träger ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (red)

bautec 2018: Der Kongress für Architekten und Planer

Unter dem Titel „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ findet im Frühjahr 2018 ein neues Kongressformat statt. Die kommende bautec Berlin (20.-23.2.2018) richtet sich an Architekten, Planer und Ingenieure. Im Palais am Funkturm präsentieren namhafte Fassadenspezialisten aus Forschung und Lehre gemeinsam mit international renommierten Architekten aktuelle Strömungen, neueste Technologien sowie preisgekrönte Bauten mit außergewöhnlichen Fassadenlösungen. Erwartet werden u.a. Ulrich Knaack (TU Darmstadt + Delft), Daniel Pfanner (Bollinger + Grohmann), Teodora Vatahska und Axel Müller (HTCO), Arno Lederer (LRO), Laura Fogarasi-Ludloff (Ludloff Ludloff) und Dan Stubbergaard (COBE).

Das neue Kongressformat bietet rund 500 Fachbesuchern die Möglichkeit, einen halben Tag lang Vorträge aus den Bereichen Forschung und Engineering sowie Architektur – national und international – zu erleben. Darüber  hinaus bietet die Fachmesse eine Plattform, um sich auszutauschen und mit Kollegen zu vernetzen.

„FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“

Mit dem Thema „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ verbindet der Kongress, bautec 2018, Inhalte die für Architekten, Planer, Ingenieure aber auch Hersteller gleichermaßen wichtig sind und sie verbindet. Die Fassade ist schon seit langem nicht mehr nur Hülle oder Frontseite eines Gebäudes. Neben der gestalterisch ästhetischen Aussage beziehungsweise ihrer Außenwirkung spielt das Thema Funktionalität eine immer bedeutendere Rolle. Traditionell als Schutz vor Sonneneinstrahlung, Witterung und Sicht genutzt, spiegelt die Gebäudehülle aktuelle Ansprüche an die Architektur. Smarte, grüne und nachhaltige Fassaden zu gestalten, ist das zentrale Anliegen von Planern und Herstellern. Innovative Technologien werden entwickelt, revolutionäre Materialien erprobt, die Digitalisierung erlaubt neue Wege des Entwerfens.

Über die bautec

Alle zwei Jahre finde die bautec – Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik –in Berlin statt. Ca. 35.000 Besucher informierten sich auf der letzten Veranstaltung bei 502 Ausstellern aus 17 Ländern. Präsentiert werden die neuesten Produkte, Services und Themen der nationalen und internationalen Bau- und Immobilienwirtschaft. Veranstaltet wird die bautec von der Messe Berlin. Ideeller Träger ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (red)

Berliner Immobilienmesse: Hausbau leicht gemacht

Unter dem Motto „Häuserwelten – Wohneigentum – Energie“ können interessierte Berliner die Hausbaumesse vom 7. bis 8. Oktober besuchen. Von 11 bis 18 Uhr informieren mehr als 100 Aussteller, im Palazzo Italia – Römischer Hof, angehende Haus- und Wohnungseigentümer.

„Die Hausbaumesse verspricht kurze Wege und reduziert den Stress auf der Suche nach einem passenden Hausbaupartner immens“, so Jan Schwalme vom Messeveranstalter „euro messe team schwalme“.

Schritt für Schritt zum eigenen Haus

In erster Linie richtet sich die Hausbaumesse an Besucher, die den Traum von den eigenen vier Wänden wahr werden lassen wollen. Vor Ort werden, neben namhaften Unternehmen aus der Hausbaubranche, auch Baufinanzierer sowie Energieexperten sein. Die Gäste der Berliner Immobilienmesse können sich unverbindlich zu Baukrediten, energieeffizienter Haustechnik, Küchenplanung oder Hausbauplanung informieren.

Bauherren-Schutzbund bietet vielseitiges Informationsangebot an

An beiden Messetagen ist auch die private Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund vertreten. Die Organisation vermittelt unabhängige Experten, die rund um Themen wie Angebotsvergleich, Bauverträge, Baurecht und Bauüberwachung, beraten. Darüber hinaus organisierte der Bauherren-Schutzbund mit dem das „euro messe team schwalme“ ein Vortragsprogramm. Dort beleuchten Experten kurz und knapp die verschiedenen Facetten von Hausbau und Wohneigentum. Darüber hinaus wird den Messebesuchern auch ein breit gefächertes Informationsangebot zu verschiedenen Baustoffen, Haustypen, Energieeffizienz und Haustechnik geboten. Führende Anbieter wie beispielsweise Vaillant oder Viessmann geben Auskunft darüber, wie man erneuerbare Energien sinnvoll und kostensparend einsetzt.

Auch wer noch ein passendes Baugrundstück sucht, kann bei den Ausstellern fündig werden. Die Messeangebote reichen vom frei geplanten Haus bis hin zum Komplettpaket rund um den Hausbau. (lj)

MIPIM Tagebuch, Tag 2: Berlin en plein essor

Ein kurzer Blick auf das prallgefüllte Programm des Berlin-Standes ließ schon erahnen, dass der zweite Messetag den Besuchern der MIPIM viele Impulse und Networkingmöglichkeiten bieten würde. Der Berlin-Stand ist nicht zuletzt wegen seines anspruchsvollen Programms einer der bestbesuchten Stände der MIPIM und wird von namhaften Unternehmen wie der Berliner Volksbank als Sponsor unterstützt.

 

Die Boomtown Berlin, die stetig wachsende Nachfrage am Büromarkt und auch die Folgen des Brexits standen im Fokus der Auftaktveranstaltung am Berlin Stand. Berlin Partner-Chef Dr. Stefan Franzke hob dabei hervor, dass der Berliner Büromarkt weiterhin exponentiell wächst und das aktuelle Angebot an Büroflächen nicht die große Nachfrage decken kann. Noch in diesem Jahr rechnen er und seine Diskussionspartner mit einem Anstieg der Mietpreise auf über 30 Euro. Zu den Interessenten zählen neben Berliner Unternehmen verstärkt auch internationale Unternehmen. Es wird erwartet, dass nach dem Brexit immer mehr britische Unternehmen in die deutsche Hauptstadt ziehen werden, erste Anzeichen dafür gäbe es laut Franzke bereits.

 

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Yachten wurden zu Kommunikationszentren. Hier WCM mit Vorstandsvorsitzendem Stavros Efremidis (rechts)

 

Beim traditionellen ZIA-Empfang traf sich wie jedes Jahr das Who’s Who der Berliner Immobilienbranche. Die zahlreichen Gäste wurden von  ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner, Berlins Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel, dem Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und Gunther Adler, Staatssekretär im BMUB, begrüßt. Neben Projektentwicklern waren auch Investoren und Bankenvertreter unter den Gästen, so auch Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank Berlin, sowie Andreas Tied, Bereichsleiter für Immobilien- & Stadtentwicklung der IBB. Letzterer stellte im Anschluss an den Empfang die aktuellen Entwicklungen des Berliner Wohnungsmarktes dar.

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Blick auf den Hafen und die Altstadt von Cannes vom Berlin-Stand aus

Auch die Assmann Beraten + Planen AG, die im vergangenen Jahr von Braunschweig nach Berlin gezogen ist, war vor Ort. Anfang des Monats wurde bekannt, dass das Unternehmen vom Schweizer Energie- und Infrastrukturkonzern BKW gekauft wurde und nun einem Ingenieurnetzwerk aus über 1.000 Experten angehört.

 

Nicht nur das Programm des Berlin-Standes beeindruckt, sondern auch die zahlreichen Visualisierungen und Projektpräsentationen wie etwa von Grand City Properties oder der CG Gruppe. Manche Projekte sind bereits in der Realisierung und im Verkauf, bei anderen steht der praktischen Umsetzung der teils überzogenen Pläne noch die fehlende Baugenehmigung im Weg. Beste Beispiele dafür sind am Alexanderplatz zu finden: Während das im Bau befindliche Projekt „Grandaire am Alexanderplatz“ der STRATEGIS AG bereits im Durchschnitt jeden Tag eine Wohnung verkauft, ist beim Projekt „Alexander Berlin Capital Tower“ auch in diesem Jahr keinerlei Fortschritt zu vermelden. Der Auftritt auf der Messe hingegen wird immer intensiver. Bei Experten heißt es schon: „Große Klappe und nichts dahinter“. Tatsächlich will der Investor mehr Geschossflächen, was sich Senatsbaudirektorin Lüscher aber nicht einfach so verkaufen lässt. Ergebnis keine Baugenehmigung in absehbarer Zeit in Sicht. Und würden die Entwickler der Monarch Group die Politik des neuen Senats richtig interpretieren, dann würden sie feststellen, dass Hochhäuser nicht gerade auf der Prioritätenliste stehen. Der russische Investor ist gut beraten, wenn er mehr Nachbarschaft, Partizipation und Diplomatie an den Tag legen würde und nicht auf Hochglanzplakaten und protzigen Ständen den Eindruck erweckt, dass es schon ein Projekt gibt.

 

Einer der neueren großen Player in der Stadt ist die SSN Group, die aktuell nicht nur in Berlin, sondern auch in Düsseldorf investiert. Allein in Berlin hat die im Schweizer Zug ansässige Immobiliengruppe im letzten halben Jahr drei Projekte erworben: Das Milestone Projekt „Quartier Bundesallee“ wird bereits realisiert. Unweit des Brandenburger Tors kaufte SSN das Filetgrundstück Wilhelmstraße 56-59, auf dem im vergangenen Jahr noch DDR-Plattenbauten standen und setzt hier die Arbeiten für das Projekt „The Wilhelm“ fort. In der Franklinstraße in Charlottenburg plant SSN ein Bürogebäude mit fast 11.000 Quadratmetern Mietfläche.

Lesen Sie hier den ersten Teil unseres MIPIM-Tagebuchs.

Veranstaltungen

ILA Berlin 2020

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show gilt als älteste Luftfahrtmesse der Welt. Sie ist zugleich Fach- und Konferenzmesse für die Aerospace-Industrie und eine populäre Publikumsmesse mit mehrstündigem Flugprogramm. Auf dem Berlin ExpoCenter Airport direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld werden über 1000 Aussteller und rund 180.000 Besucher erwartet.

Bautec 2020

Die Bautec ist eine der bedeutendsten Baufachmessen Deutschlands. Führende Aussteller aus der Baustoff- und Bausystembranche stellen ihre Produkte vor.

Etwa 500 Aussteller aus 17 Ländern stellen bei der Bautec Produkte und Dienstleistungen vom Neubau bis zur Altbausanierung vor. Rund 35.000 Fachbesucher und am Bauen und Modernisieren interessierte private Investoren aus ihrem nationalen und internationalen Einzugsgebiet werden auf dem Messegelände Berlin erwartet.

Jobmesse Berlin

Die jobmesse berlin ist die Messe für Beruf, Ausbildung Trainee und Praktika. Zahlreiche regional, national und international agierende Unternehmen präsentieren sich auf der jobmesse in berlin zur direkten Kontaktaufnahme. Die Vermittlung von freien Stellen und Ausbildungsplätzen sowie Angebote von Traineeprogrammen, Praktika und Projekte für Diplomarbeiten und verschiedenster Weiterbildungsmöglichkeiten gehören ebenfalls zum Angebot des Recruiting-Event.

Ganz gleich ob Handwerk, Handel, Dienstleistung oder Industrie, die branchenübergreifende Karrieremesse in berlin präsentiert Karrierechancen für alle Qualifikationen und alle Generationen. Auch das Rahmenprogramm entlang des roten Teppichs lohnt sich. Hier werden kostenlose Bewerbungsmappenchecks, Fachvorträge zu Karriere-Themen sowie Bewerbungsfoto-Shootings angeboten. Ob (Young) Professionals, Absolventen, Berufswechselnde, Existenzgründer, Fort- und Weiterbildungsinteressierte, Vertreter der Generation 50plus oder Schulabgänger, sie alle werden auf der jobmesse berlin direkt und niveauvoll mit national und international agierenden Top-Arbeitgebern sowie Bildungseinrichtungen zusammengeführt.

StudyWorld

Auf der internationalen Hochschulmesse für Studium, Praktikum und akademische Weiterbildung stellen sich über 150 Aussteller aus 25 Ländern vor.

Studienberater und Karrierecoaches beantworten im begleitenden Informations- und Seminarprogramm in über 60 Veranstaltungen individuell Fragen zu Studium und Berufseinstieg im In- und Ausland wie: Welche Master-Studiengänge gibt es im europäischen Ausland? Wo findet man ein Praktikum, bei dem man seine Englischkenntnisse entscheidend verbessern kann? Welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung gibt es für einen Studienaufenthalt in Asien?

Connecticum

Auf der Karriere- und Recruitingmesse Connecticum können Studenten, Absolventen und Young Professionals sich über Praktika, Traineeprogramme und Direkteinstieg in den Job informieren.

Rund 400 Unternehmen aus ganz Deutschland, Europa und Asien präsentieren sich auf der Messe mit Messeständen, Firmenvorträgen, Einzelgesprächen und ihren Stellenangeboten für Studenten und Absolventen. Besucher können ihren Wunsch-Arbeitgeber entdecken oder schon gezielt ansprechen, das eigene Auftreten testen, Einblicke in die verschiedenen Unternehmen gewinnen sowie Kontakte für spätere Bewerbungen knüpfen.

Ostpro Berlin

Die Messe OSTPRO Berlin ist die große Verkaufsmesse für Ostprodukte. Mehr als 100 Unternehmen aus den neuen Bundesländern präsentieren auf der Berliner OSTPRO Messe ihre Produkte, Spezialitäten und Dienstleistungen. Das Angebot umfasst dabei unter anderem Nahrungs- und Genussmittel, Bekleidung, Kosmetika, Porzellan, Keramik, Glaswaren, Kerzen, Uhren, Schmuck sowie Spezialitäten aus Tschechien, Polen, Russland und Armenien. Ein interessantes Rahmenprogramm ergänzt die OSTPRO Messe Berlin.

4. Gesundheitsmesse Zehlendorf

Im Bürgersaal Zehlendorf informieren rund 70 Aussteller über ihre Angebote aus den Bereichen Vorsorge, Wellness, Ernährung und Bewegung.

Zu den Messeausstellern gehören Krankenhäuser, Gesundheits- und Ernährungsinstitute, aber auch Heilpraktiker, Therapeuten sowie Beratungs- und Pflegestellen. Besucher können sich an den Ständen beraten lassen und vor Ort Behandlungen ausprobieren. Neben dem Ausstellungsprogramm bietet die Gesundheitsmesse über 25 Vorträge zu verschiedenen Fachthemen. Erwartet werden rund 1.000 Besucher.