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Street-Art am Bau: Urban und typisch Berlin

Seit Jahrhunderten kommt kaum ein Kirchenbau, Palast oder anderes bedeutsames Gebäude ohne Kunst aus. Dadurch soll die architektonische Botschaft hervorgehoben, die Funktion des Objekts dargestellt und Besitzerstolz unterstrichen werden. Durch Kunst am Bau erhält ein Gebäude oftmals eine Signatur, eine Bedeutungsaufwertung, eine Symbolik die nicht nur ästhetisch sein, sondern auch zur Reflexion anregen soll.

Internationale Street-Art an der Fanny-Zobel-Straße

Ein gutes Beispiel ist der Molecule Man, der von dem Bildhauer Jonathan Borofsky geschaffen und von der Allianz SE finanziert wurde, die in den Treptowers bis 2006 ihren Sitz hatte. In unmittelbarer Nachbarschaft der Türme, in der Fanny-Zobel-Straße, realisiert das Unternehmen AGROMEX nun ein wahres Landmark-Projekt. Zwei Hochhäuser von über hundert Metern und ein Hotel werden dort in Zukunft in die Höhe ragen und die Umgebung maßgeblich prägen. Die Bauarbeiten haben im Frühling begonnen, nun konnten internationale Street-Art-Künstler dafür gewonnen werden, den Bauzaun künstlerisch zu gestalten.

 

Street-Art am Bau: Urban und typisch Berlin | Foto: AGROMEX

Street-Art: Urban und typisch Berlin | Foto: AGROMEX

 

Spreepanorama auf dem Bauzaun

Entstanden ist ein Gesamtkunstwerk, das für Staunen sorgt. Auf einer Fläche von circa 400 Quadratmetern präsentieren sich dem Betrachter hochwertige und kreativ anspruchsvolle Interpretationen des urbanen Stadtlebens in Berlin. Unter der Leitung von Thomas Panter (Panterdesign.com) haben die drei internationalen Künstlergruppen dabei ihren ganz eigenen Stil und interpretieren das Thema „Stadtleben in Berlin“ kreativ und eigenwillig.

 

Kreativ und eigenwillig: Panterdesign interpretiert das Berliner Stadtleben | Foto: AGROMEX

Kreativ und eigenwillig: Panterdesign interpretiert das Berliner Stadtleben | Foto: AGROMEX

 

So entwarf die deutsche Künstlergruppe eine großflächige Hommage an die Erbauer der Stadt. Sie stellten Arbeiter beim Bau, technische Zeichner oder Architekten dar. Die französischen Künstler aus Lyon, Chambery und St. Etienne zeigen in ihrer Variante vielfältige Situationen des Stadtlebens in teilweise photorealistischer Ausarbeitung: Eine Frau die Seifenblasen pustet, die Großmutter, die den Kindern Märchen vorliest oder der Berliner Bär, der der Umwelt zuliebe Fahrrad fährt. Die Schweizer Künstler hingegen setzen sich mit der urbanen Zukunft auseinander. In
ihrer Version setzen sich Außerirdische mit den Berlinern friedlich in Verbindung und erbauen gemeinsam die Stadt der Zukunft. Den letzten Feinschliff schaffen zum Abschluss die Argentinierin Caro Pepe und Thomas Panter. Ende August werden sie ein atemberaubenden Spree-Panorama auf den Bauzaun zaubern.

 

Das internationale Street-Art-Kombinat von Panterdesign vor einem der Kunstwerke | Foto: AGROMEX

Das internationale Street-Art-Kombinat von Panterdesign vor einem der Kunstwerke | Foto: AGROMEX

 

Urbane Kunstwerke

Für AGROMEX Projektmanager Marc Engel hat Kunst am Bau einen hohen Stellenwert: „Durch solche Kunst am Bau wird Identifikation geschaffen und eine gewisse Zugehörigkeit und Verbindung zu den Gebäuden und den umgebenden Räumen kann entstehen.“ Engel ist es dabei wichtig, den Menschen einen ästhetischen Mehrwert zu bieten: „Unsere Künstler haben einen tollen Job gemacht, die Kunstwerke sind urban und aufregend – eben typisch Berlin. Mit dem gestalteten Bauzaun sollen nun die Anwohner und die zahlreichen Passanten an der Spree zur Reflexion angehalten und der Austausch untereinander gefördert werden.“

 

Ästhetischer Mehrwert: Street-Art an der Fanny-Zobel-Straße | Foto: AGROMEX

Ästhetischer Mehrwert: Street-Art an der Fanny-Zobel-Straße | Foto: AGROMEX

 

Der Uferweg an der Spree ist trotz der Bauarbeiten an der Fanny-Zobel-Straße nach wie vor begehbar. Wer also einen Spreespaziergang plant, kann sich vor Ort von den Street-Art-Kunstwerken überzeugen. Fest steht, dass diese von Besuchern noch eine ganze Weile betrachtet werden können. Denn der Bauzaun wird noch mindestens bis 2021 zu bewundern sein. Dann sollen die Gebäude fertiggestellt sein. (ak)

Berlin Art Week: Galerie Marzona erhält VBKI-Preis

Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Landesverband Berliner Galerien (lvbg) haben zum zweiten Mal den mit 10.000 Euro dotierten VBKI-Preis BERLINER GALERIEN vergeben. In diesem Jahr erhielt ihn die Galerie Marzona auf der art berlin fair for modern and contemporary art.  Feierlich übergeben wurde der Preis von der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop.

VBKI-Preis

Der Preisträger aus Berlin-Kreuzberg wurde vor rund 250 prominenten Gästen bei einer feierlichen Preisverleihung am 28.09.2018 gekürt. Schauplatz war die art berlin fair for modern and contemporary art am Flughafen Tempelhof. In Würdigung des Ausstellungsprojekts „parallélisme élémentaire“ des Künstlers Aron Mehzion fiel die Wahl der Expertenjury in diesem Jahr auf die Galerie Marzona. Erst 2014 gründete Daniel Marzona seine Galerie, die aktuell 11 Künstler repräsentiert.  Auch die beiden weiteren Finalisten, die Galerien Schwarz Contemporary und Dittrich & Schlechtriem, wurden ausgezeichnet. Ziel des von VBKI und dem lvbg 2017 gegründeten Preises ist es, auf die bedeutende Rolle der Galerien für den Kunststandort Berlin aufmerksam zu machen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des VBKI-Kulturausschusses Bernd Wieczorek hielt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop die Festrede. „Der Kunstmarkt ist mit über 300 Galerien ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor unserer Stadt – undes gibt genügend Platz, um weiter zu wachsen. Berlin ist ein Hotspot für zeitgenössische Kunstproduktion, und wir sind stolz auf die Vielfalt der Berliner Kunst- und Kulturszene – mein  großer Dank gilt Förderern wie dem VBKI und dem lvbg, die den Standort voran bringen“, so Pop.

Galerie Marzona

In seiner anschließenden Laudatio würdigte Dr. Sebastian Preuss, stellvertretender Chefredakteur von WELTKUNST, den diesjährigen Preisträger. „Daniel Marzona vertritt in seiner Galerie mit großem Engagement Künstler, deren Werke sich schneller, modischer Vermarktung verweigern. Es ist eine Kunst, die die konzeptuellen Ansätze der Sechziger und Siebziger in die Gegenwart führt. Eine Kunst, die einer intensiven Vermittlung bedarf, deren Präsentation eine sensible Ausstellungsästhetik, kunsthistorische Tiefenschärfe und Eloquenz beim Erklären verlangt. All dies setzt Daniel Marzona in beeindruckender Weise um. Auf dem vielstimmigen Feld der vielen Berliner Galerien setzt er ein ruhiges, ernsthaftes, in die Tiefe gehendes Zeichen“, resümierte Preuss.

Aron Mehzion beschäftigt sich in seinem Werk mit physikalischen und mathematischen Fragen der Spiegelsymmetrie. So offenbart sich etwa in Gipsabdrücken von vertrauten Gegenständen – zum Beispiel einer Kinderhand – die komplexe zeitliche Struktur eines Gegenstandes. Daher sind die Abdrücke gegenwärtig und zugleich vergangen. Einer der künstlerischen Gewährsleute dabei ist Marcel Duchamp.

Kunstförderung

Die Begründer des Preises verstehen ihre Initiative als Förderung des Kunstmarktstandorts Berlin. Bewerben konnten sich Berliner Galerien mit mindestens drei und maximal zehn Jahren Geschäftsbetrieb. Darunter zu verstehen sind Kunstbetriebe, die als sogenannte Erstgalerie am Markt aktiv sind. Das heißt die Bewerber müssen den Handel mit Kunstwerken direkt aus den Ateliers der Stadt heraus betreiben. Somit garantieren sie die Infrastruktur des Berliner Primärmarktes.

In der Experten-Jury des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN saßen unter anderem: Michael Haas (Inhaber Galerie Michael Haas), Dr. Christine Nippe (Kuratorin), Dr. Sebastian Preuss (stellv. Chefredakteur Weltkunst) und Bernd Wieczorek, VBKI-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des VBKI-Kulturausschusses. (red)

Art Dinner 2018: Kunstauktion für den guten Zweck

Kunst und Kultur für einen guten Zweck – das versprach die bereits siebte Auflage des Art Dinners der Bürgerstiftung Berlin. Im Zuge der diesjährigen Veranstaltung konnten die 350 geladenen Gäste exklusive Kunstwerke für einen guten Zweck ersteigern. Denn die Erlöse kommen den Projekten der Bürgerstiftung Berlin zur Leseförderung an Berliner Brennpunktschulen zugute.

„Nichts, was Sie für Kinder tun ist jemals verschwendet“, betonte die anwesende Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey. Sie war außerdem Schirmherrin des Art Dinners. Lobende Worte kamen zudem von Michael Müller, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, der die gesellschaftlich wertvolle Arbeit der Stiftung hervorhob.

Führungswechsel während des Art Dinners

Darüber hinaus bot der Abend noch einen weiteren Anlass zum Feiern: Den feierlichen Stabwechsel der Führungsspitze. Ab sofort steht Top-Managerin Vera Gäde-Butzlaff der renommierten Bürgerstiftung vor. Noch bis Februar dieses Jahres war Vera Gäde-Butzlaff die Vorsitzende der GASAG AG. „Wir sind froh und dankbar eine so erfahrene Führungspersönlichkeit für die Bürgerstiftung Berlin gewonnen zu haben“, so der Vorsitzende des Stiftungsrates, Klaus Siegers. Denn neben ihrer Arbeit im Vorstand des Stiftungsrates ist die ehemalige Richterin als Vorsitzende im Aufsichtsrat des Krankenhausbetreibers Vivantes GmbH tätig. Also überrascht es wenig, dass der Stiftungsrat sie einstimmig zur Nachfolgerin wählte.

Die bisherige Vorsitzende Heike Maria von Joest legte ihr zehnjähriges Engagement in der Stiftung nieder. „Heike Maria von Joest hat die Bürgerstiftung Berlin in außerordentlicher Weise nach vorne gebracht, das Stiftungs- und Spendenvolumen beachtlich erhöht und die Stiftung in der öffentlichen Wahrnehmung unserer Stadt als einem wesentlichen Akteur der Ehrenamts-Szene ganz neu etabliert“, dankte Klaus Siegers, der ausscheidenden Vorsitzenden sehr herzlich.

 

Großer Andrang im Saal der Mercedes-Welt| Foto: Andreas Amann

Großer Andrang im Saal der Mercedes-Welt am Salzufer | Foto: Andreas Amann

Erlöse im sechsstelligen Bereich

Die stolze Summe von 103.200 Euro konnte die Auktion unter der professionellen Leitung von Kilian Jay von Seldeneck vom Kunsthaus Lempertz im Rahmen des Art Dinners erzielen. Neben Skulpturen der unterschiedlichsten Formen, Größen und Materialien gab es eine „Silent Auction“ während des Dinners. Hier konnten die Gäste per Höchstgebot besondere Events ersteigern. Unter anderem gehörten dazu die Teilnahme an einer Redaktionssitzung des Tagesspiegels oder ein Tagestrip auf die Rennbahn Hoppegarten.

Die Erlöse des Abends kommen dem Projekt LeseLust und dem Interaktiven Bilderbuchkino zugute. Darüber hinaus erhalten Schulen unter der Prämisse, dass sie ihre Büchereien aufstocken, eine allgemeine finanzielle Förderung. Über 10.000 Kinder profitierten in der Vergangenheit bereits davon. In Rahmen des Projekts LeseLust besuchen 500 ehrenamtliche Paten einmal wöchentlich Schulen und Kitas. Ziel ist es, Kinder für das Lesen und Themenfelder wie Naturwissenschaften zu begeistern.

Solche Projekte zeigen: Die Stiftung ist auf ehrenamtliches Engagement, Spenden sowie Charity -Veranstaltungen angewiesen. Events wie das Art Dinner setzen daher ein Zeichen für die Bereitschaft und das Interesse der Berliner, für einen guten Zweck aktiv zu werden. (red)

Besonders fantastisch erleuchtet: Zehn Jahre Botanische Nacht

Unter dem Motto das „Licht der Natur“ aus den gläsernen Gewächshäusern zu befreien, stand in diesem Jahr die zehnte Botanische Nacht. Am vergangenen Wochenende öffnete der seit 1995 der Freien Universität Berlin angehörige Garten seine Pforten zur Entdeckung zehn magischer Welten. Fantastische Gestalten und Elfenwesen, die während der gesamten Veranstaltung bereits durch die Gärten wanderten, wurden zum Finale der Nacht in einem großangelegten Licht- und Kostümspektakel vorgestellt. Schwimmende Bühnen, ein variantenreiches Konzertprogramm und überall versteckte Scheinwerfer, ließen bereits am Nachmittag vermuten, in welche Welt sich der Botanische Garten bei Nacht verwandeln würde. Aufgrund der hohen Nachfrage war das Programm der zehnjährigen Jubiläumsnacht erstmalig an zwei aufeinanderfolgenden Sommernächten mit identischem Programm zu sehen.

Während Musik, künstlerische Gestaltung und Lichtensemble im Mittelpunkt standen, nutzten Besucher auch die Gelegenheit das wiedereröffnete Viktoria-Haus zu besuchen. Die berühmte Königin der Seerosen entfaltet die Blüten ihrer Riesenschwimmblätter nur nachts und ist seit Juni wieder zu bewundern. Seit 2005 war das Haus aufgrund mangelhaften baulichen Zustandes geschlossen und seit 2013 aufwendig saniert worden. Pünktlich zur Botanischen Nacht spielt die Viktoria-Seerose, deren Blätter bis zu zwei Meter Durchmesser erreichen, im neuen energieeffizienten Haus nun wieder als Protagonistin mit.

 

Die Viktoria-Seerose blüht nur bei Nacht. | Foto: BERLINboxx

 

Nach der ersten britischen Monarchin des 19. Jahrhunderts, Königin Victoria benannt, ist sie die Königin der Seerosen. | Foto: BERLINboxx

Nach der ersten britischen Monarchin des 19. Jahrhunderts, Königin Victoria benannt, ist sie die Königin der Seerosen. | Foto: BERLINboxx

 

Botanische Nacht mit bunten Protagonisten

Den bunt schillernden Gestalten der zehn magischen Welten „Botanias“, begegnete man  bereits hier und da am Nachmittag. Eine beeindruckende finale Lightshow brachte sie dann in Bezug zueinander und erzählte die Befreiung des Spiegelpalastes am Großen Tropenhaus. Vor allem für Familien bot die Nacht ein reiches Programm. Vom Schattentheater über deutschen Rock, Jazz-Klänge und Burlesque bis hin zu tanzenden Wesen in Walking Balls war alles dabei. Doch auch die Violinistin im schwimmenden Ruderboot faszinierte in nebelhafter Lichtshow mit einem Repertoire aus Klassikern und Filmmusik. Das mysteriöse Setting des „Dunkelwaldes“ stimmte ein, die passend angelegten Rundgänge sorgten für Staunen.

 

Während der „Violinenklänge am See“ lauschte man unter anderem Klassikern der Filmmusik. | Foto: BERLINboxx

 

Schon ohne kristallisch anmutende Beleuchtung ein echter Hingucker, verwandelten sich die Gewächshäuser der Gärten letztes Wochenende in Paläste. Für manche kamen sie zum Finale, das von Elektro-Pianist Benjamin Richter begleitet wurde, vielleicht auch einem startbereiten Raumschiff näher. Das volle Programm der weitläufig verteilten Bühnen hielt Besucher jedoch nicht davon ab, die artenreiche Vegetation der Tropenhäuser zu bewundern. Hier und auf seinen Waldpfaden beherbergt der Botanische Garten auf 43.000 Hektar rund 22.000 verschiedene Arten. Während seiner gesamten 330-jährigen Geschichte waren die Institutionen des Gartens jederzeit öffentlich zugänglich.

 

Bei Anbruch der Dunkelheit verwandelten sich die Tropenhäuser des Botanischen Gartens in Kristallpaläste. | Foto: BERLINboxx

Bei Anbruch der Dunkelheit verwandelten sich die Tropenhäuser des Botanischen Gartens in Kristallpaläste. | Foto: BERLINboxx

 

Berlin erlebt Artenvielfalt seit 330 Jahren

Durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1679 gegründet, zählt der Botanische Garten zum brandenburgisch-preußischen Urgestein. Als eine der ältesten, mitteleuropäischen Institutionen seiner Art, erlebte er Aufstieg Glanz und Fall Preußens mit und wurde 1946 der Stadt Berlin übergeben. Inzwischen wurde der Lehrcharakter des Gartens durch ein Botanisches Museum, eine Bibliothek sowie ein Herbarium erweitert. Ab August lädt der Botanische Garten nun auch wieder zu einer Veranstaltungsreihe im und am Viktoria-Haus ein. Auf mehreren Bühnen finden jeden Samstag ab 18 Uhr Open-Air-Konzerte auf der großen Terrasse statt. Verlängerte Öffnungszeiten bis 24 Uhr ermöglichen an bestimmten Tagen einen Blick auf die seltene Blüte der Seerose.

 

Überall strahlten Scheinwerfer und Lichterketten die Artenvielfalt des Gartens in verschiedenen Farben an. | Foto: BERLINboxx

Überall strahlten Scheinwerfer und Lichterketten die Artenvielfalt des Gartens in verschiedenen Farben an. | Foto: BERLINboxx

 

Wer nicht schon von einer charmanten Waldelfe oder der guten Stimmung vor den Bühnen aufgehalten wurde, bewunderte die Blüte vielleicht schon während der Botanischen Nächte. Trotz wiedereröffneter Attraktionen herrschte zwar große Nachfrage, aber kein überfüllter Andrang. So war die mit Musik untermalte Entspannung abseits der städtischen Party-Nächte mit individueller Programmwahl zu genießen. (cn)

Volkswagen eröffnet Nachhaltigkeitsausstellung „SHIFT“ in Berlin

Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur im Alltag für viele Deutsche eine immer größere Rolle. Auch die Wirtschaft entwickelt neue Konzepte für mehr Nachhaltigkeit. Die Volkswagen Group präsentiert ihre Ideen bereits seit dem 16. November in der Nachhaltigkeitsausstellung SHIFT im DRIVE Forum.

Verantwortlich für die Konzeption, die inhaltliche und visuelle Gestaltung sowie die Produktion der Schau sind drei Berliner Agenturen: Archimedes Exhibitions, Graft Brandlab und Rat für Ruhm und Ehre.

SHIFT: Die Mobilität der Zukunft

Mit der Ausstellung thematisiert der Volkswagen Konzern seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Bereits seit 2016 veröffentlicht der Volkswagen Konzern sein Nachhaltigkeitsmagazin SHIFT. Neben einer Microsite und Dialogveranstaltungen wird auch in der Ausstellung das ganzheitliche Konzept von Volkswagen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Szenarien darüber, wie Mobilität in Zukunft aussehen könnte – und zwar aus der Perspektive des Menschen. Themen wie Autonomes Fahren, Industrie 4.0, alternative Antriebe oder Ressourcenschonung werden in der Ausstellung berücksichtigt.

Zwölf interaktive Exponate vermitteln den Besuchern die vielfältigen Möglichkeiten von Mobilität sinnlich und experimentell. Überraschende Sichtachsen, multimediale Terminals, Hörspiel-Stationen, ungewöhnliche Materialien und nicht zuletzt das Spiel mit Gegensätzen erwarten den Besuchern auf einem 1.600 Quadratmeter großen Areal.

Umweltbewusste Ausstellungsstücke

Im Sinne der Nachhaltigkeit achteten die Gestalter auf höchstmögliche Transparenz und verwendeten für die Exponate unbehandeltes Holz und andere nachhaltige Materialien. Dies hat zum Vorteil, dass dadurch die einzelnen Objekte sich optimal zum Upcycling nutzen lassen. Verwendete Banner können später zu Taschen verarbeitet werden oder die Audio-Bänke einem gemeinnützigen Zweck zugutekommen. Auf diese Weise leben nach Ausstellungsende die verwendeten Materialien weiter und tragen damit die Prinzipien der Nachhaltigkeit in die Welt hinaus.

Schon beim Betreten der Ausstellung wird das Thema der nachhaltigen Mobilität deutlich. Die Besucher befinden sich inmitten eines Gewirrs aus Straßen, das in unterschiedliche Richtungen zur Zukunft der Mobilität führt. Welcher Weg ist der Richtige? Eine Frage, die hier bewusst unbeantwortet bleibt. Mit dem Rundgang durch die Ausstellung sollen die Besucher die Vielfältigkeit von Mobilität erleben.

El Bocho Ausstellung: Finest Street-Art from Berlin

London hat Banksy, Berlin hat El Bocho: Ausstellung „Goldene Zeiten“ in der Raab Galerie

Farbenfroh, verspielt, mitunter cartoonesk – doch immer mit Hintersinn und doppeltem Boden – so präsentieren sich die Kunstwerke des Berliner Street-Art Künstlers El Bocho zur Eröffnung der Ausstellung „Goldene Zeiten“ in der Berliner Raab Galerie in Charlottenburg.

Der Künstler selbst will unerkannt bleiben, freut sich aber über den großen Besucherstrom in die Raab Galerie, unweit des Berliner Savigny-Platzes.

Selbstbildnis El Bocho

Bereits vor seinem Illustrations- und Typografiestudium fanden sich El Bochos Arbeiten ab 1997 im Stadtbild. Damit ist er gemessen an den Maßstäben der Streetart-Szene eine beständige Größe. In Berlin gehört El Bocho zu den Künstlern, die das Stadtgesicht sichtbar prägen. Dadurch, dass er im Herzen der Hauptstadt mit vielseitigen und originellen Arbeiten ständig auffällt, hat er sich einen Namen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gemacht.

„Wichtig ist mir die Demokratisierung der Kunst“, so der Künstler, der immer noch die Stadt als seinen Spielplatz nutzt und seine Arbeiten auf der Straße zeigt. „Gerade Kids und Jugendliche finden oft keinen Zugang zur Kunst in Galerien oder Ausstellungen. Daher ist es wichtig, meine Kunst auch im Straßenbild zu präsentieren und diese damit jungen Menschen zugänglich zu machen.“

Kommunikation und Bezugnahme auf das urbane Leben sind der Hauptbestandteil seiner Arbeit. So sieht El Bocho sich als beobachteter Beobachter. Wichtig ist ihm die Arbeit außerhalb der Kunstszene, da diese mehr als nur ein bestimmtes Publikum erreicht. El Bocho greift die Reaktionen der Betrachter auf und verwendet sie in seinen Arbeiten. So entsteht ein ständiger Kommunikationsfluss mit der Öffentlichkeit.

Um dieses zu erreichen, thematisiert er gegenwartsnahes Geschehen, beispielsweise durch Kalle und Bernd, die geklebten Überwachungskameras, die sich auch schon mal in eine Ampel verlieben können oder Passanten zurechtweisen oder Little Lucy, die charmante Katzenfeindin. In diesen humorvollen Plakatserien kommentiert El Bocho die Lebensweise der Stadt.

Auch in seinen Porträtserien, die in der Galerie Raab (Berlin) sowie parallel auf den Strassen Berlins zu finden sind, taucht er in die Gedankenwelt der Stadtmenschen ein. Dafür benutzt El Bocho handgefertigte Plakate, die bis zu vier Meter hoch sind. Er bedient sich einer eigens von ihm entwickelten Plakatierungstechnik, bei der sich spezielles Plakatpapier unter Sonnen- und Witterungseinwirkung langsam mit dem Untergrund verbindet. Das Plakat unterliegt somit einem ständigen Wandel. El Bocho benutzt neben etablierten Streetarttechniken wie Installationen, Schablonen oder Cut-Outs unter anderem auch Wandkacheln, die er bereits in vielen Metropolen Europas im Stadtbild installiert hat.

 

Die Ausstellung in der RAAB Galerie (Goethestraße 81, 10623 Berlin) läuft noch bis zum 13. Januar 2018. Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr, 10-19 Uhr und Sa, 10-16 Uhr.

 

Link zur Galerie: http://www.raab-galerie.de/

Bilder: Copyright RAAB Galerie Berlin

 

PALAZZO Berlin: Eine neue fulminante Dinnershow auf höchstem Niveau

Aufgepasst und alle Sinne geschärft: Das „Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO “ startet mit der fulminanten Show „Glanz & Gloria“ an neuem Standort in die neue Saison.

Der  PALAZZO geht in eine neue Spielzeit: Am 8. November feiert die beliebte Dinner-Show mit einem neuen Programm und einem köstlichen Menü seine diesjährige Premiere.

Vollblutgastronom Hans-Peter Wodarz (l.) und Spitzenkoch Kolja Kleeberg (r.) | Foto: PALAZZO

Nach der erfolgreichen Spielzeit 2016/17 öffnet PALAZZO die Türen des Spiegelpalastes dann wieder für rund vier Monate – und verspricht erneut eine gelungene Kombination aus erstklassiger Unterhaltung und Haute Cuisine.

Eine Neuerung gibt es in Bezug auf den Standort: In der kommenden Spielzeit gastiert PALAZZO am Bahnhof Zoo (Hertzallee, 10787 Berlin). Mit seiner nostalgisch anmutenden Atmosphäre, den festlich gedeckten Tischen und dem stimmungsvollen Licht brennender Kerzen ist PALAZZO der perfekte Ort, um den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen und Momente voller Sinnesfreuden zu genießen. Internationale Künstler präsentieren unterschiedliche Spielarten des Varietés, die sich kongenial mit den Köstlichkeiten aus der Küche in Form eines Vier-Gang-Menüs verbinden. PALAZZO schafft eine eigene Welt, in der erstklassige Esskultur und Genuss, Körperkunst und Komik, Lebensfreude und stilvolles Ambiente zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen und den Gästen ein einmaliger Abend geboten wird.

Ein Fest für alle Sinne: Die Show „Glanz & Gloria“ | Foto: PALAZZO

Spitzenkoch Kolja Kleeberg hat für die neue PALAZZO Spielzeit wieder eine ganz besondere Speisenfolge ersonnen. Feine Küche mit erlesenen Produkten und Zutaten, die sich zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis vereinen – raffiniert in Szene gesetzt: Die Vorspeise besteht aus leicht gebeiztem Lachs mit Maracuja, Pumpernickel-Erde und getrockneten Aprikosen. Darauf folgt als Zwischengang eine klare Tomaten-Consommé mit Krustentiersoufflé, marinierten Garnelen und Meeressprossen. Als Hauptgang wird rosa gebratenes Kalbsfilet im Steinpilz-Brotmantel an Rotweinschalotten, Liebstöckelsalz und Panisse gereicht. Als süßen Abschluss gibt es eine Tarte von Dulce de Leche mit Gewürzmandarinen, dunklem Schokoladensorbet und Pistazien-Macaron. Für alle, die lieber auf Fleisch und Fisch verzichten möchten, hat Kolja Kleeberg außerdem eine vegetarische Variante seines Menüs kreiert.

Host des Abends: Miss Frisky | Foto: PALAZZO

 

Aber PALAZZO wäre nicht PALAZZO, wenn zu den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche nicht auch künstlerische Highlights auf der Bühne geboten würden. Die neue Show „Glanz & Gloria“ nimmt die Gäste in eine wahrlich mondäne Welt mit. Stimmgewaltig führt Miss Frisky, die Gastgeberin des Abends, glamourös-unseriös durch das Programm. Dieses ist gespickt mit brillanten Artisten aus aller Herren Länder, anmutigen Showgirls, noch nie da gewesener Magie aus Las Vegas, edlen Kostümen und einer grandiosen Live-Band. Und mittendrin das Publikum – als Teil einer exklusiven Gesellschaft und hautnah dabei, wenn Glanz auf Gloria, Genie auf Wahnsinn und Risiko auf Nebenwirkung trifft.

 

Zahlreiche Artisten aus aller Welt liefern eine atemberaubende Show | Foto: PALAZZO

 

Mehr Infos unter www.palazzo.org/berlin/

Bildrechte: PALAZZO

Galerie Magic Beans präsentiert Konstantin Déry’s „Burn, Still“

Die Berliner Galerie Magic Beans zeigt ab Freitag, den 10. November eine Soloshow des 1976 in Budapest geborenen Künstlers Konstantin Déry. Die intensiven Naturmotive sind in einem langsamen Arbeitsprozess entstanden und so laden sie auch zu einer langsamen Betrachtung ein.

Durch das Auftragen der Farbe mit Spachteln und spitzen Holzstäbchen entstehen raue Bildoberflächen, welche die durch kräftige Farbakkorde und strukturelle Vielfalt der Textur hervorgerufene Intensität dieser Bilder noch weiter steigern. Eine eigenwillige Lebendigkeit, die auch der wuchernden Flora und den Gebilden des Zerfalls innewohnt, tritt vor die Augen des Betrachters. Das Gefühl einer primären Freude am Sehen, am visuellen Wahrnehmen, als Symbol für das Lebendigsein wird erweckt.

Aus der Nähe betrachtet können sich die Motive in Dérys Bildern in dynamische abstrakte Strukturen auflösen, um dann bei einem Blick aus einer gewissen Entfernung, aufgeladen durch eben diese innere Dynamik, umso sinnlicher zu erscheinen.

Magic Beans zeigt Soloshow mit entschleunigten Naturmotiven

„Burn, Still“ ist der Titel der Ausstellung, im Sinne von stillem Fließ, oder von anhaltendem Schwelen – beides ist lesbar aus diesen Bildern, in denen sich die aus der Betrachtung des Außen erwachsene schöne Genauigkeit der Linie mit der aus der Introspektion entstandenen lyrischen oder dramatischen Farbgebung verbindet. Die Bilder entstehen nicht aus dem Anblick, sondern aus dem Einblick in das Gelände. Und die Regeln des Geländes, die den Dingen in ihrer Gelassenheit innewohnen, haben sich in die Sprache der Farbe übersetzen lassen: stilles Fließen und Verharren, Auflösung und Konsolidierung, Verfall und Wachstum.

Diese Wortnamen nehmen sich blass aus gegen die Sprache dieser Bilder, dieser vertieften Geländebetrachtungen, in denen sich die untrügliche Spur eines ganz eigenen Blicks in das Wesen des Stoffs findet, eine Spur, die sich in der stillen, nie endenden Erzählung aus Farben, Linien, Flächen, Strukturen artikuliert.” Mit diesem Absatz schließt Esther Kinsky ihren poetischen Text über Konstantin Dérys Bilder, der in voller Länge als Einführungstext in dem zu der Ausstellung erscheinenden Katalog zu lesen sein wird.

Galerie Magic Beans, Auguststraße 86, 10117 Berlin

KONSTANTIN DÉRY „Burn, Still“
10. November – 22. Dezember, 2017

Vernissage: 10. November, 18 bis 21 Uhr

Dr. Stefan Franzke: „Work hard, party hard“

Berlin begeistert – als Kreativmetropole, als Start-up-Hub, als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Sie ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke bietet an diesem international attraktiven Standort Wirtschaftsförderung und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen an.

Herr Dr. Franzke, Berlin genießt international einen exzellenten Ruf. Die Wirtschaft boomt. Was braucht Berlin, um Europas Nr. 1-Metropole zu werden?

Wir freuen uns darüber, dass Berlin – aber auch die Berlinerinnen und Berliner – in der Welt einen guten Ruf genießen. Eine Studie, die Berlin Partner vor kurzem in Auftrag gegeben hat, hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der international befragten Entscheider sich vorstellen können, in Berlin zu leben und zu arbeiten. Das liegt auch daran, dass Berlin in vielen Fällen schon Europas Nr. 1-Metropole ist – etwa beim Venture Capital, wo wir London bereits überholt haben.

1,5 Milliarden Euro sind allein im ersten Halbjahr 2017 an Venture Capital in Berliner Start-ups geflossen. Mit Start Alliance haben Sie ein besonderes Startup- Austauschprogramm ins Leben gerufen, an dem neben Berlin auch Paris, Shanghai, Tel Aviv, New York und London teilnehmen. Wie ist Ihre derzeitige Bilanz? Und welche Städte würden Sie sich als weitere Partner der Start Alliance wünschen?

Die Start Alliance ist ein Riesenerfolg: für Berlin, für Berlin Partner, vor allem aber für die Start-ups, die an den Programmen der Start Alliance teilnehmen. Mit mehr als 100 Unternehmen sind wir ins Ausland gefahren, rund 50 Unternehmen sind nach Berlin gekommen; die nächste Heimspiel-Runde findet im Dezember statt. Mit unseren Partnern in Shanghai, Tel Aviv und New York haben wir gute Kontakte in die weltweit wichtigen Start-up-Hubs. Wir wollen unser Netzwerk aber noch weiterspannen. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte – wie Wien Ende dieses Jahres – hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie mit New York – vertieft werden.

Berlin feierte 2017 das Bestehen seiner 50-jährigen Städtepartnerschaft mit Los Angeles mit einem 2-tägigen Festival in L.A. Wie waren die Resonanzen auf die vielfältigen Events? Und welche Projekte konnten hier für die Zukunft angestoßen werden?

Die Reise hat sich gelohnt. An beiden Tagen haben wir in unserem Berlin Lab im Arts District in Downtown Los Angeles mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt. 81 Akteure, davon 15 Berlin Partner, haben die Hauptstadt nach L.A. gebracht: Wirtschaft, Technologie, Kunst, Musik und – nicht zuletzt – Kulinarisches. Höhepunkte des Labs waren die TOA Conference, eine Tech-Ausstellung, eine Street-Art-Installation von den DIXONS und die Berlin Night, unsere Jubiläumsparty. Die Resonanz war großartig. Bei vielen Gesprächen im Lab oder der Wirtschaftskonferenz, die von der IHK organisiert wurde, wurden Kontakte vermittelt, Ideen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Ich freue mich darauf, das in den nächsten Wochen und Monaten in die Tat umzusetzen.

Der stetige Wachstumskurs Berlins hat sich auch 2017 fortgesetzt. Geht die Party Ihrer Meinung auch 2018 weiter?

Dass Berlin und die Berliner Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs sind, ist ja keine Partyleistung, sondern harte Arbeit. Aber die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung. Deshalb sollte auch für 2018 gelten: Work hard, party hard.

Kunst und Kulinarik in der Kanzlei: Ausstellung Metall² bei HFK Rechtsanwälte

Soloschau des Stahlbildhauers Karl Menzen

„Vom Inneren ins Äussere“ ist kurz beschrieben der Ansatz von Stahlbildhauer Karl Menzen für seine schwingenden und tanzenden Werke. Seine Skulpturen scheinen die natürliche Schwere und Härte des Materials zu verlieren. Anreiz für die interessierten Gäste des ersten HFK Salons auch Parallelen zum juristischen Alltag zu suchen – die HFK Rechtsanwälte sind besonders auf Fragen des Baurechts spezialisiert. Menzens Werke bieten

Der Ausstellungstitel Metall2: Stahlskulpturen und K

jedenfalls reichlich Inspiration und alleine schon für das Auge eine aussergewöhnliche Ästhetik, die in den großzügigen Räumen von HFK hervorragend inszeniert ist.

Gastgeber und Rechtsanwalt Ernst Wilhelm, Leiter des Berliner Büros von HFK, brachte Kunst und Künstler in die Knesebeckstrasse 1 in Charlottenburg und schafft damit eine einzigartige Verbindung von Skulpturen-Galerie und Kanzleiarchitektur. Kunsthistorikerin Dr. Annette Seeler gab eine packende Einführung zu dem Schaffen von Karl Menzen und seiner Stahlkunst.

Kulinarisch setzte sich das Thema des Abends Metall² auch am Buffet fort

HFK Salon, Vernissage von Werken des Stahlkünstlers Karl Menzen

Küchenmeister Thomas Vetter von der Sardinen-Bar kreierte köstliche Variationen von verschiedenen Sardinen, direkt aus der Fischkonserve. Vetters Gourmet-Dosen kommen allerdings meist aus kleinen Familienbetrieben in der Bretagne und haben höchste Qualität. Entsprechend begeistert waren die HFK-Gäste, unter ihnen Manfred Rettig, ehemaliger Chef der Stiftung Berliner Schloss, Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, Richard Giessel, vPE Bank am Potsdamer Platz, Bernd Wolfgang Steuten, Villenpark Potsdam-Groß Glienicke sowie viele namhafte Vertreter der Berliner Architekten-, Bau- und Immobilienbranche. Skulpturen von Karl Menzen im öffentlichen Raum kann man auch zum Beispiel am Kurfürstendamm 132 1 (Versus), im Alter Park am Tempelhofer Damm (Stauchung-harmonisch) oder in der Grünanlage in der Manfred-von Richthofen-Straße in Tempelhof (Doppelherme) anschauen.

V. n. r.: Frank Schmeichel, Business Network, Richard Giessel, vPE Bank am Potsdamer Platz, Gastgeber Ernst Wilhelm, HFK Rechtsanwälte, Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz

„HFK Salon“ ist eine Veranstaltungsreihe, die sich mit den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen, Kunst, Kultur, Politik und Lebensart beschäftigt. (fs)

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