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„Family Affairs“ – die spektakuläre Dinner-Show im Palazzo

Mit seiner atemberaubenden Unterhaltungsshow und seinen kulinarischen Köstlichkeiten ist der Palazzo nahe des Zoologischen Gartens jedes Jahr für zehntausende Besucher ein absolutes Highlight. Am 14. November eröffnet der Spiegelpalast wieder seine Türen mit der neuen Show „Family Affairs“.

Haute-Cuisine bei einzigartiger Atmosphäre

Mit Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz bittet der Spiegelpalast bereits zum 13. Mal seit seinem Bestehen zu Tisch. Und ist mit den beiden Gastgebern bestens ausgestattet. Spitzenkoch und TV-Entertainer Kleeberg ist für das aufwendige Vier-Gang-Menü verantwortlich, das mit seinen Einflüssen aus der französischen Küche für jeden Geschmack etwas bereithält.

Auch Hans-Peter Wodarz ist mit seiner jahrelangen Erfahrung als Pionier der Erlebnisgastronomie aus dem Palazzo nicht mehr wegzudenken. Er sorgt dafür, dass hinter den Kulissen alles rund läuft und seine Gäste einen angenehmen Abend im traditionellen Dinner-Theater verbringen.

Spiegelpalast Berlin

Delikater Zwischengang: Kabeljauschnitte „Croque Palazzo“ mit Sauce Rouille, knusprigem Kapernbrot und Grapefruit | Foto: BERLINboxx

Entertainment der Extra-klasse

Für Abwechslung sorgt nicht nur die vielfältige kulinarische Verkostung, die von knuspriger „Ente à l’orange“ mit Miso-Spitzkohl und Kartoffel-gratin bis zu französischem Gemüsetörtchen mit Sauce Rouille reicht. Auch das Unterhaltungs-programm unter dem Motto „Family Affairs“ der zahlreichen Künstler, Akrobaten und Comedians bietet verschiedene Performances. Auf der Bühne in der Mitte des Spiegelzeltes, die sich nach Belieben heben und senken lässt, geben die Akteure ihre Shows zum Besten.

Während das Publikum in einer der drei Sitzreihen entspannt, begeistern unter anderem der spanische Beatboxer Kerol, die Rollschuhakrobaten Matt und Valentina aus Großbritannien oder Sarah und Guilhem aus Kanada und Frankreich am Trapez mit ihren Choreografien. Darüber hinaus sorgt der US-Amerikanische Komödiant Peter Shub für den ein oder anderen Lacher des Abends. Musikalisch untermalt wird der Abend von der internationalen Band „Brothers in Law“ und der souligen Stimme des Südafrikaners Unathi Mzekeli.

Dinner-Show mit Tradition

Die Geschichte des Dinner-Theaters ist beeindruckend. Bereits seit 2007 lockt der Spiegelpalast jährlich zahlreiche Besucher an – in der vergangenen Spielzeit kamen mehr als 27.000 Gäste. Am Dienstag konnte die BERLINboxx auf dem Presseabend bereits erste Eindrücke sammeln – und ist sich sicher, dass „Family Affairs“ eine erfolgreiche Spielzeit vor sich hat. (sz)

Verlosung – Gewinnspiel mit Weihnachtsgeschenk zum Freuen

Es ist endlich wieder soweit. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, der Duft von Weihnachtsplätzchen und Tanne liegt in der Luft und bald werden fleißig die ersten Geschenke für Familie und Freunde gekauft. Natürlich hat die BERLINboxx Sie nicht vergessen und verlost 3x den „Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Berlin“. Wenn Sie also noch auf der Suche nach dem perfekten Geschenk sind oder sich selbst einfach mal etwas Gutes tun möchten, nehmen Sie gerne an unserem Gewinnspiel teil.

Alle Teilnahmebedingungen und die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen, finden Sie auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/pg/BERLINboxx/posts/?ref=page_internal

Start ins neue Jahr mit einem Gastronomie- und Freizeitführer voller Gutscheine

Ob Wellnessliebhaber, kulinarische Genießer oder Kultur-Fans – in den Heften von Gutschein.de ist für jeden etwas dabei. So können Sie bei zahlreichen Gastronomieanbietern zum halben Preis ein wunderbares Abendessen zu zweit genießen oder bei vergünstigtem Kaffee und Kuchen in einem gemütlichen Café den Sonntag einläuten. Denn die Gutscheine der meisten Anbieter funktionieren nach dem 2:1 Prinzip, d.h. Sie bekommen zum Beispiel das zweite Hauptgericht oder das zweite Frühstück gratis dazu.

Über 110 Gutscheine für Genießer

Mit dem „Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Berlin“ werden Ihre Wünsche nicht nur zum Heiligabend war. Vielmehr können Sie ein ganzes Jahr von einmaligen Angeboten profitieren, denn das Heft ist ab sofort bis zum 01.12.2020 gültig.

Neben regionalen Gastronomie-Highlights hat das Gutscheinbuch auch zahlreiche Freizeitangebote im Repertoire. Sparen können Sie zum Beispiel bei einem erholsamen Aufenthalt in der Therme, einem Familienausflug ins AquaDom & SEA LIFE oder einem Showerlebnis im CHAMÄLEON Theater. Mit dabei sind auch das Heaven Spa Radisson Blu Berlin, das Acud Kino und das die Hauptstadtkneipe „Berliner Republik“.

Das Hauptstadt-Gutscheinheft der Extraklasse

Das Highlight neben den 110 Gutscheinen ist die GutscheinbuchPlus-Card, die Ihnen noch über 5.000 weitere Online-Coupons zur Verfügung stellt. Um diese einzulösen, müssen Sie sich lediglich unter www.gutscheinbuch.de/plus anmelden und online den gewünschten Gutschein generieren.

Die Verlosung läuft ab sofort zwei Wochen bis zum 27. November 23:59. Danach verkünden wir auf Facebook zeitnah die Gewinner. Viel Glück! (red)

Prime Time 4.0 – Das Theater zum (Tränen)Lachen

Laut, frech und viel Humor – bei der gestrigen Preview der neuen Episode GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING: „Lauf – die Prenzlwichser kommen!“ zeigte sich das Ensemble des Prime Time Theaters im umstrukturierten Theater wieder von seiner besten Seite.

Tomislav Bucec, Geschäftsführer RAZ Kultur gGmbH und Oliver Tautorat, künstlerischer Leiter begrüßen die Gäste | Foto: Janina Heppner

Ein Theater retten

Lange Zeit war nicht klar, ob esüberhaupt wieder eine neue Folge der Kult-Sitcom GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING geben würde. Denn dem Prime Time Theater, dem Zuhause der Bühnensitcom, drohte die Insolvenz. Doch mit der Gründung der RAZ Kultur gGmbH konnte der neue Betreiber und selbst gebürtiger Weddinger Tomislav Bucec das Kiez-Kultur-Kleinod retten.

Tomislav Bucec hatte mit der Weddinger Druckerei LASERLINE bereits über viele Jahre hinweg das Prime Time Theater unterstützt und wollte sich eigentlich zurückziehen. Doch dann stand das Theater vor dem Aus. Das Ergebnis: Mit neuem Konzept und einer gelungenen Wiedereröffnung nach Umbau und verschiedenen Umstrukturierungen gibt es nun die 124. Folge zu sehen.

 

Neues Konzept – bewährtes Lachmuskeltraining

„Ein Besuch im Prime Time Theater soll ein Gesamterlebnis werden“, erklärt Neu-Betreiber Tomislav Bucec die Umgestaltungsmaßnahmen. Darum wurde neben der Technik vor allem der Vorraum umgestaltet. Die neue EssBAR schafft nicht nur ein tolles Ambiente, sondern versorgt die Gästezukünftig auch durch die RAZ Gastro GmbH mit leckeren Speisen, Popcorn und Getränken. „Die Besucher sollen nach der Arbeit gemütlich hier zusammentreffen und vor der Vorstellung, die wie immer um 20:15 zur Primetime beginnt, Essen und Trinken können“, sagt Bucec. Neben Bildern von den GWSW-Kultfiguren findet sich jetzt am Eingang auch ein Portrait des Theaterhundes Blacky.

Ein gelungener Abend

Unter den geladenen Gästen für diesen besonderen Abend waren Freunde und Bekannte aus Berlin, vor allem aus dem Wedding und Reinickendorf. Darunter Vertreter der Bezirkspolitik, Werbepartner der RAZ wie dem TSV Wittenau und Berliner Unternehmer wie Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin.

Preview GWSW

Glückwünsche von den Gästen! (v.l.n.r) Maren Bucec, Gerhard Wilhelm (Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin) und seine Frau.

Die Stimmung auf der Bühne und im Publikum war gelöst und die Lachmuskeln wurden ordentlich trainiert. Oliver Tautorat, künstlerischer Leiter und Zugpferd des Theaters verabschiedete die Gäste mit dem Motto des Hauses: „Abgesehen von der Liebe, ist Humor das wichtigste!“ (aw)

Oskar Schmidts „lautlos“ – eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stifung e. V.

Oskar Schmidt ist bekannt für seine perfektionistischen und detailverliebten Kunstwerke. Die Ausstellungen des zeitgenössischen Künstlers sind nicht nur in seiner Galerie Tobias Naehring in Leipzig zu sehen, sondern können auch in zahlreichen weiteren deutschen Städten und internationalen Kulturmetropolen wie Amsterdam, Tokyo, London und New York bestaunt werden.

Seine aktuelle Ausstellung „lautlos“ kann vom 07.11. bis zum 14.12. im B-Part Am Gleisdreieck besucht werden. Sie überzeugt mit absoluter Akkuratesse und ermöglicht das, was sich in den Ausstellungstiteln spiegeln soll: Echo-Räume zu schaffen, emotionale Environments zu entwerfen, in denen das Maximum an Stille herrscht und den Betrachter durch die dargestellten Figuren lautlos, in atemberaubender Ästhetik zu sich selbst zu führen.

Stille als Stilmittel der Ausstellung

„Ich wollte weder erzählerisch noch dokumentarisch sein.“ Diese frühere Aussage von Schmidt lässt sich auch wunderbar auf seine Ausstellung „lautlos“ übertragen. Das Stilelement der Stille gebraucht der Künstler ganz bewusst. Denn in der Lautlosigkeit bleibt offen, ob die dargestellten Figuren selbstbestimmt oder fremdgesteuert sind. Oskar Schmidt lässt seine Werke für sich selbst sprechen und rückt dabei Figuren und Settings in den Vordergrund, denen lange Zeit nur die Peripherie der Kunstgeschichte vorbehalten waren.

Ästhetische Lautlosigkeit vor idealer Kulisse

Die kleine, aber feine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. hat mit dem B-Part Am Gleisdreieck seine ideale Kulisse gefunden. Dieser Ort der internationalen Urbanität bietet in Kombination mit der „lautlosen“ Ausstellung Schmidts eine inspirierende Begegnungsstätte für Interessierte und Kunstliebhaber. Am 21. November findet dort außerdem die Lesung „kulturgeschichten“ ab 19 Uhr statt. In dem Gespräch zwischen dem Schriftsteller Najem Wali und dem Journalisten Michel Abdollahi sollen die Themen kulturelle Vielfalt und Identität in Deutschland diskutiert werden.

Raum für Kunst und Zukunftsideen im Stadtquartier Urbane Mitte Am Gleisdreieck

Das Experimentierlabor der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck – B-Part eröffnete bereits 2019 und bietet Raum für den Austausch von zukunftsorientierten Lösungen bezüglich Arbeit, Mobilität und urbane Gemeinschaft. Es ist auf Initiative der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck entstand. Das Stadtquartier verbindet die Bezirke Mitte, Schöneberg und Kreuzberg und soll bis 2025/26 als zukunftsorientierter Standort im Herzen Berlins fertiggestellt werden. (red)

Weitere Informationen zur Urbanen Mitte Am Gleisdreieck und dem B-Part

Urbane Mitte Am Gleisdreieck
https://urbane-mitte.de/

B-Part Am Gleisdreieck
Luckenwalder Str. 6b
10963 Berlin
https://bpart.berlin/de/

Spielbank Berlin: Beiratsmitglied Gregor Gysi überreicht 10.000 EURO an gemeinnützige Vereine

In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin überreichte LINKEN-Politiker Gregor Gysi Schecks in einer Gesamthöhe von 10.000 EURO an kulturelle und soziale Projekte in Berlin. Das Treptow-Köpenicker Jobnetzwerk für Geflüchtete Türöffner e.V. und die im Prenzlauer Berg ansässige Kulturplattform Panda erhielten jeweils einen Scheck in Höhe von 5.000 EURO.

Großer Beitrag für ein wichtiges Miteinander in Berlin

„Meine Wahl ist auf die gemeinnützigen Projekte Türöffner e.V. und Panda e.V. gefallen, weil beide Vereine einen großen Beitrag für ein wichtiges Miteinander in Berlin leisten“, so Gregor Gysi. „Türöffner e.V. vermittelt Geflüchtete in den Arbeitsmarkt und legt somit die Grundlagen für eine gelungene Integration. Die Kulturplattform Panda gehört zu den besonderen kulturellen Institutionen, die so charakteristisch für Berlin sind, und traut sich auch ‚heiße Eisen‘ anzufassen. Ein wichtiger Beitrag für die kulturelle Vielfalt unserer Stadt.“

Grundlage von Integration: Vermittlung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

Türöffner e.V. wurde als gemeinnütziger Verein im April 2016 in Berlin gegründet. Das Jobnetzwerk in Treptow-Köpenick besteht aus derzeit 115 Unternehmen aus Kultur, Sport, Kirche und Wirtschaft. Ziel ist es, Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu vermitteln und damit maßgeblich zur Integration beizutragen. Der Verein unterstützt sowohl die Geflüchteten als auch die Unternehmen bei allen damit verbundenen rechtlichen, organisatorischen und vorbereitenden Angelegenheiten. Derzeit bereitet das Jobnetzwerk rund 300 Geflüchtete auf den Arbeitsmarkt vor. Insgesamt konnten bereits 125 Praktika und 65 Festanstellungen vermittelt werden.

Scheckübergabe an Türöffner e.v.: Grit Driewer, Geschäftsstellenleiterin von Türöffner e.V. und Gregor Gysi. Foto: Business Network

„Türöffner e.V. ist auf Hilfe angewiesen, um geflüchtete Menschen und damit auch uns alle bei ihrer nachhaltigen Integration zu unterstützen“, so Grit Driewer, Geschäftsstellenleiterin von Türöffner e.V. „Unser Dank gilt Gregor Gysi und der Spielbank Berlin, die unser wichtiges Anliegen nicht nur erkannt haben, sondern auch ganz konkret fördern.“

Panda e.V.: Alternativer Kulturstandort am Prenzlauer Berg

PANDA e. V. gibt es als gemeinnützigen Verein seit über zehn Jahren an einer für die Berliner Kultur zentralen Stelle im kleinen Hof der Kulturbrauerei. Im Jahr 2000 als russisches Kammertheater gegründet, entwickelte sich das PANDA zu einer interdisziplinären Kunst-, Politik- und Kulturplattform mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, politischen Diskussionen, Kinoabenden und Performances. Daneben sind auch aktuelle politische und gesellschaftliche Themen insbesondere in der ehemaligen SU wie die Situation um die LGBT- und Queerszene in Russland, die Krim-Annexion, der Krieg in der Ukraine und sowie weitere soziale Themen in den Vordergrund gerückt. Mittlerweile ist PANDA nicht nur zum wichtigsten Anlaufort für Kulturschaffende und demokratisch Denkende der russischsprachigen Community, sondern auch zu einer festen Größe der alternativen Kunst in Berlin geworden.

„Wir danken Herrn Gysi und der Spielbank Berlin und freuen uns sehr über die großzügige Finanzspritze“ sagt Svetlana Müller, Vereinsvorsitzende von Panda e.V.. „Das Geld werden wir in den Lärmschutz investieren. Alternative Kulturorte sind in Berlin zunehmend vom Aussterben bedroht, daher freuen wir uns über jede Form der Unterstützung.“

Partner der Hauptstadt: Die Spielbank Berlin

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren soziale, kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen, die den Beiratsmitgliedern wichtig sind, aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Im Laufe dieses Jahres wurden bereits mehr als 50.000 Euro an kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Sportvereine überreicht.

„Die Spielbank Berlin sieht sich als einen festen und verlässlichen Partner unserer Stadt“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Es ist uns daher ein Anliegen, Einrichtungen, Vereine und Institutionen zu fördern und zu unterstützen, die Berlin und den Menschen einen Mehrwert bringen. Türöffner e.V. und der Kulturplattform Panda gelingt es, einen wichtigen Beitrag zu leisten. Daher freut es uns, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Gregor Gysi auf diese beiden Vereine gefallen ist.“ (red)

Spielbank Berlin präsentiert absolutes High-LIGHT im Rahmen des Festival of Lights zum Gedenken an 30 Jahre friedliche Revolution

Gemeinsam mit Festival of Lights International präsentiert die Spielbank Berlin beim diesjährigen Festival of Lights ein besonders aufsehenerregendes Licht-Kunstwerk. Das Besondere an der monumentalen Licht-Klang Installation „Menschen Leipzig – Berlin“ des französischen Lichtkünstlers Philippe Morvan ist der Bezug auf strahlende Momente der jüngeren deutschen Geschichte, denn das Kunstwerk ist gleich zwei 30-jährigen Jubiläen gewidmet: Der friedlichen Revolution in Leipzig und dem Fall der Berliner Mauer.

Tausend Vintage-Taschenlampen laden zur Begegnung ein

In einem Kreis aus tausend Taschenlampen, die insgesamt 9 Meter Durchmesser haben, entführt der aus Lyon stammende Künstler die Besucher ins Herz der Installation. Dort lässt er sie mit dem Kunstwerk und dem leuchtenden Botschaft verschmelzen. Ziel des Kunstwerks ist es, die Menschen einzuladen, den Lichtkreis zu betreten, sich zu begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.

Lichtinstallation „Menschen Leipzig – Berlin“. Foto: Spielbank Berlin

Rund tausend rechteckige, verschiedenfarbige und mit Flachbatterien betriebene Vintage-Taschenlampen hat Philippe Morvan für sein Kunstwerk gesammelt. Montiert sind die Lichter in drei Metern Höhe. Die Lampen erzeugen diverse Lichteffekte, die mit Audiocollagen unterlegt sind, die oftmals historische Bezüge haben. In Leipzig sorgte die Licht-Klang-Installation bereits für Staunen. Dort wurde das Kunstwerk ausgestellt, um an die friedlichen Demonstrationen vor dreißig Jahren zu erinnern. Nun sind die Lichter „Menschen Leipzig – Berlin“ im Rahmen des Festival of Lights zu Gast in Berlin. Das Kunstwerk soll die beiden Städte miteinander verknüpfen und den Weg zu Deutschen Einheit nachzeichnen. Vom Beginn der friedlichen Revolution in Leipzig bis zum Mauerfall in der Hauptstadt.

Perfekte Kulisse: Begegnung statt Trennung

Gerade am Potsdamer Platz, dem heutigen Herzen Berlins, hat die Lichtinstallation die perfekte Kulisse. Denn hier verlief damals die Mauer, eine Brachfläche, die dreißig Jahre später der Mittelpunkt einer vibrierenden europäischen Metropole ist.

„Der Potsdamer Platz ist untrennbar mit der Deutschen Teilung verbunden“, so Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Die Spielbank Berlin hat hier seit mehr als 20 Jahren ihren Hauptstandort, erst kürzlich haben wir unser Bekenntnis zu diesem Platz erneuert. Auch wir sehen uns als Ort der Begegnung, der Menschen Raum für Vergnügen und Gespräche bietet. Also genau das Gegenteil von dem, was dieser Ort einmal war. Daher erfüllt es uns mit großer Freude, hier direkt vor den Türen der Spielbank ein außergewöhnliches Kunstwerk zu präsentieren, das nicht nur eine spektakuläres Licht-Kunstwerk ist, sondern auch ein Symbol für Begegnung, Freude und Freiheit.“

Die Licht-Installation wird noch bis zum 20. Oktober direkt am Marlene-Dietrich-Platz vor der Spielbank Berlin zu bestaunen sein. (red)

Kulturtipp im Herbst: Moving Grounds #3 – ZUkunft HÖREN

Moving Grounds wird von der Künstlerin Michaela Nasoetion als experimenteller Spiel- und Reflexionsraum genutzt, um das Potential künstlerischer Dialogformate zu erproben, bei denen es nicht um ein argumentierendes, sondern um ein aus dem Moment heraus formulierendes, persönliches Sprechen geht. Was sich in einen offenen Zuhör-Raum hinein formuliert, bleibt bewusst offen. Angetrieben von den bereichernden Erfahrungen in solchen künstlerischen und sozial transformativen Dialogprozessen und dem Wunsch nach weiteren Erkenntnissen werden die verschiedenen Dialogformate auf ihre besonderen Qualitäten, ihre förderlichen Bedingungen sowie ihre Beschreibungs- und Dokumentationsmöglichkeiten untersucht und reflektiert (z.B. Dragon Dreaming, Presencing/U-Theorie, Bohmscher Dialog, u.a.).

Moving Grounds #3 – bewusst zuhören

Das Format basiert auf dem Sprechen ohne Intention, aber mit Sinn als Richtung; sowie das Hören ohne Intention, jedoch mit voller Aufmerksamkeit. Dabei wird ein gemeinsamer Raum für den Dialog gestaltet, in dem die Teilnehmenden durch ihr einzigartiges Potenzial an Vorstellungskraft und Antizipation etwas Neues erkennen können. Ohne die Dringlichkeit einer sofortigen Reaktion kann der Zuhörer das Gesagte und das Gehörte auf sich wirken lassen und beobachten, welche Gedanken, Bewertungen, vorbereiteten Antworten sich in ihm selbst bewegen, die in der Regel das reine Hören überlagern. Durch Antizipation und das Hören in potenzielle Zukunftsperspektiven können sich neue Ideen und Vorstellungen freier entfalten.

Freitags-Dialoge

Während des zweiwöchigen Spielraums gibt es die Freitags-Dialoge. Die Dialoge finden auf Deutsch statt.
Begrenzte Teilnehmerzahl – um Anmeldung wird gebeten: michaela.nasoetion@gmx.de

Die Freitags-Dialoge richten sich vor allem an die Fellows des Urban Ideation Lab und Kulturschaffende aus den Bereichen Kunst, Architektur, Stadtentwicklung, aber auch an
Teilnehmende des Co-Working-Spaces. Die Dialogformate wurden in anderen Zusammenhängen schon praktiziert und sollen jetzt im Kontext Co-Working stattfinden, um die Potentiale auszuloten, die im formulierenden Sprechen in einen aktiven Zuhörraum liegen.

Vorläufiger Plan

Freitag, 18.10.19, 16-19 Uhr: Anders Tun Spiel

Freitag, 25.10.19, 16-19 Uhr: Bricolage

Freitag, 1.11.19, 16-19 Uhr: NN Dialog

Anders tun Spiel ist eine Art von Gespräch oder eine ungewöhnliche Art seine Gedanken zu Fragen über das Tun und Tätigsein – so wie es sich gegenwärtig zeigt und wie man es sich in seinen Potentialen vorstellt – zu ordnen. Im Laufe des Spiels entwickelt sich das „Gesprächsbild“ auf dem Spielfeld mosaikartig und gewinnt an Fülle. Ziel des Spiels ist der gemeinsame Austausch und die spielerische Annäherung an ein künftiges Anders tun. Das Spiel wurde von den Berliner Künstler*innen Stefan Krüskemper, Christiane ten Hoevel und Michaela Nasoetion entwickelt.

Bricolage ist ein künstlerisches Dialogformat, bei dem mittels des Hantierens mit diversen Materialien, des formulierenden Sprechens und des aktiven Zuhörens ein Dialograum
entsteht. Fellows des Urban Ideation Lab treffen sich mit Künstler*innen und widmen sich einer drängenden Frage. Diese Frage wird zu Beginn gemeinsam generiert.

NN Dialog ist ein noch nicht nominierter Dialog, dessen Format sich im Laufe des Spielraums noch abzeichnen wird.

Wo?

Moving Grounds #3 – ZUkunft HÖREN ist Teil des Kulturprojekts des B-Parts Am Gleisdreick.

B-Part Exhibition curated by loop

Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin

Zur Künstlerin

Michaela Nasoetion entwickelt ästhetische Tools, mit denen sie Handlungs-, Imaginations- und Dialogräume schafft, die den Teilnehmenden einen besonderen Austausch und ein kokreatives Tun ermöglichen. Typische Formate ihrer medienübergreifenden Arbeiten sind partizipative Installationen, situative Aktionen und ko-laborative Workshops.
Sie studierte Freie Kunst an der Akademie der bildenden Künste in München, an der HfbK Hamburg und am Goldsmiths College in London; sie lebt und arbeitet seit 1997 in Berlin. (red)

 

Eventlocation „Tavernaki Ousia“ – ein Hauch Griechenland in Berlin

Kenner und Liebhaber der griechischen Küche vertrauen seit 20 Jahren auf die mediterranen Köstlichkeiten des Griechen Nikolaos Gortsas. Sein Restaurant „Taverna Ousia“ am Bayrischen Platz im Ortsteil Schöneberg hat inzwischen Kultstatus gewonnen und lädt täglich zu delikaten Speisen ein.

Nur ein paar Meter weiter kann seit geraumer Zeit die Eventlocation „Tavernaki Ousia“ für private und geschäftliche Anlässe gemietet werden. Auch dort kommen natürlich alle Gäste auf Ihre Kosten – von klassischem Zaziki über hausgemachte Aufstriche bis hin zu zarten Fleischspießen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Eventlocation "Tavernaki Ousia" in Berlin

Gemütlicher Abend in der „Tavernaki Ousia“ am Bayrischen Platz | Foto: BERLINboxx

Omas traditionelle griechische Küche mitten in Berlin

Für Gortsas ist sein Restaurant eine Herzensangelegenheit. Er möchte mit seiner Hommage an die traditionelle griechische Küche die klassischen Gerichte aus Omas Küche wiederbeleben und ein Stück griechischer Essenskultur nach Berlin bringen. In seiner neuen Eventlocation „Tavernaki Ousia“ sind aber auch die möglichen Veranstaltungen so vielfältig wie die Speisekarte. Von Familienfeiern über Hochzeiten, Firmenevents und Partys ist alles möglich.

Authentisches Ambiente und mediterrane Köstlichkeiten

Dass die „Tavernaki Ousia“ viel mehr zu bieten hat, als „nur“ sehr gutes Essen, zeigte sich an einem Kennenlern-Dinner, zu dem Nikolaos Gortsas und Veronika Gottschling am Mittwoch einluden, um sich und ihre neue Event Location den geladenen Gästen vorzustellen. Die Gastgeber empfingen die erschienenen Food-Blogger, Eventmanager und Journalisten herzlich und sorgten mit den authentisch-griechisch eingedeckten Räumlichkeiten sofort für ein Wohlfühlambiente.

Eventlocation "Eventlocation Tavernaki Ousia" in Berlin 3

Gutes Essen, guter Wein! | Foto: BERLINboxx

Während sich langsam Gespräche entwickelten, wurden bereits die ersten Häppchen serviert – original griechische Bauernsalate, gegrillter Halloumi auf Tomatenscheiben, Platterbsen-Püree und natürlich Zaziki. Es wurde fleißig zugegriffen und mit den Anwesenden und Gastgebern geplauscht, die stets bereit waren, Fragen zur Location zu beantworten oder Komplimente zum Essen entgegenzunehmen.

Dinner in der Eventlocation „Tavernaki Ousia“ – ein voller Erfolg

Als Krönung des Abendessens präsentierte das Team der „Tavernaki Ousia“ ausgewählte Fisch- und Fleischgerichte. Die geladenen Gäste konnten sich über gegrillte Hackfleischbällchen, zartes Lammfleisch und gebratene Calamari mit Olivenöl-Zitronen-Dressing freuen. Wer danach dachte, jetzt sei Schluss, hatte sich geirrt. Griechische Pfannkuchenbällchen mit Zimt und Honig, gefüllter Blätterteig und Vanilleeis läuteten den Nachtisch ein. Auch wer jetzt schon mehr als satt war, konnte den süßen Nachspeisen nicht widerstehen.

Eventlocation "Tavernaki Ousia" in Berlin 2

Gute Stimmung auch in der Küche | Foto: BERLINboxx

Auch nach dem letzten Absacker blieben noch einige Gäste, um sich weiterhin angeregt zu unterhalten. Zum Ende des Abends waren sich die geladenen Journalisten einig: „Im Tavernaki Ousia treffen köstliche Speisen auf ein authentisches Ambiente – ganz wie in den ländlichen Tavernen Griechenlands.“ (sz)

Art Dinner 2019: Eine Viertel Million für den guten Zweck

Gleich 5.500 Euro und beste Stimmung brachte ein Essen zu Hause bei Vera Gäde-Butzlaff, Vorsitzende des Vorstandes der Bürgerstiftung Berlin, noch vor dem ersten eigentlichen Los, welches Auktionator Kilian Jay von Seldeneck nach dem Hauptgang spontan unter den 400 geladenen Gästen versteigerte. On top gab es noch den Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit, den Mercedes Limousinen-Service und Becher von KPM obendrauf. So gut lief es weiter.

Während des Art Dinners gab es spannende Kunstwerke und außergewöhnliche Gelegenheiten zu ersteigern. 6.200 Euro für eine kleine Arbeit von Jorinde Voigt, 4.000 Euro für zwei Papierarbeiten von Titus Schade, 14.000 Euro brachte ein Ölgemälde von Pavel Weinstein, 13.000 Euro ein Print von Norbert Bisky, 23.000 Euro für einen smart EQ fourtwo und 7500 Euro für eine Führung mit Thomas Albrecht durch das Berliner Schloss. Der Auktionator war in Top-Form, die Gäste großzügig und so kam am Ende des Abends eine Viertel Million für die Bürgerstiftung zusammen. Diese stolze Summe wurde zum Dessert verkündet und dann bei Tanz, Musik und mit DJ bis spät in die Nacht gefeiert.

Art Dinner im Westhafen

In diesem Jahr fand das Art Dinner in den Hallen des Westhafens statt. | Foto: Andreas Amann

20 Jahre Bürgerstiftung – 20 Jahre Engagement

Seit 20 Jahren gibt es diese Einrichtung nach amerikanischem Vorbild in Berlin. Bekannt wurde sie vor allem durch die Lesepaten, die in Schulen und Kindertagesstätten die Lust am Lesen fördern. Rund 400 engagierte Bürgerinnen und Bürger erreichen in 15 Grundschulen und zehn Kitas etwa 1300 Kinder, denen sie regelmäßig teils mehrmals pro Woche vorlesen oder bei der Organisation von Sprachspielen helfen. Nebenbei begleiten sie Ausflüge, unterstützen Fördervereine und lesen auch älteren Bürgern vor.

Höhepunkt der Arbeit der Bürgerstiftung – das Art Dinner

Alljährlicher Höhepunkt ist das Art Dinner, welches immer an einem anderen spektakulären Ort stattfindet, in diesem Jahr im WECC am Westhafen. Schwer zu finden, schlecht ausgeschildert, aber der Blick aufs Wasser und die alten Hallen mit Industriecharme, wie man ihn sonst nur aus dem Ruhrgebiet kennt, entschädigt.

Das Grußwort sprach Berlins Regierender Michael Müller. Nach der Vorspeise hielt Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., eine lange und bewegende Rede zur Lage der Nation, in der er das frustrierende Ergebnis des von der großen Koalition verabschiedeten Klimapaketes als Kapitulationserklärung als mutlosen und unsozialen Unsinn kommentierte, mangelnde Zivilcourage und zunehmende Mutlosigkeit kritisierte. Für so viel klare Worte gab es Standing Ovations.

Nach dem Art Dinner ist vor dem Art Dinner

Mit dem Erlös des Abends erweitert die Bürgerstiftung Berlin ihr Engagement in Berlin und gleich am nächsten Morgen wurde mit den Vorbereitungen für das Art Dinner 2020 begonnen. (dd)

Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm ist gerettet

Besonders in der Weihnachtszeit wird der Kurfürstendamm zum Highlight für viele Einheimische und Berlinbesucher. Schon seit Jahren erleuchten zahlreiche Lichterketten und geschmückte Bäume die Flaniermeile in den Wochen vor Heiligabend und versetzen damit die Hauptstadt in eine festliche Stimmung. Allerdings hatte die Wall AG angekündigt hatte, 2018 zum letzten Mal die Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung übernommen zu haben. Daher war zunächst unklar, ob der Ku’damm in diesem Jahr erneut in festlicher Beleuchtung erstrahlen wird. Nun steht jedoch fest, dass sich die Senatsverwaltung, die Berliner CG Gruppe und die Wall AG an der Finanzierung beteiligen und so das geplante Vorhaben möglich machen.

600.000 Euro für einen weihnachtlichen Kurfürstendamm

Die Gesamtkosten für die Weihnachtsbeleuchtung belaufen sich in diesem Jahr auf knapp 600.000 Euro. Die Berliner Senatsverwaltung steuert 295.000 Euro bei. Außerdem ist es auch der CG Gruppe ein wichtiges Anliegen, den Kurfürstendamm weihnachtlich zu gestalten. Als Hauptsponsor übernimmt die Immobilienentwicklungsgesellschaft daher 200.000 Euro für die besinnliche Dekoration. Für den Vorstandsvorsitzenden Christoph Gröner steht ein unbeleuchteter Kurfürstendamm nicht zur Debatte: „Es war für mich einfach unvorstellbar, dass der Ku’damm in der Adventszeit dunkel bleiben sollte.“

Erleichterung im Bezirk – Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm ist gesichert

Auch die Wall AG hat sich überraschendweise dazu bereit erklärt, doch nochmal 150.000 Euro beizusteuern. Sprecherin Frauke Bank begründet das Engagement ähnlich wie Gröner: „Es war uns aber nach all den Jahren ein tiefes Anliegen, dass der Ku’damm nicht dunkel bleibt.“ Allerdings hat das Unternehmen noch keine Angaben dazu gemacht, ob sie die weihnachtliche Gestaltung auch im nächsten Jahr unterstützen werden. Es ist also abzuwarten, wie sich die Finanzierungspläne für 2020 weiterentwickeln.

Zumindest in diesem Jahr können Liebhaber der Weihnachtsbeleuchtung aufatmen. Die finanzielle Unsicherheit hatte für viel Aufregung und Unmut im Bezirk gesorgt. Auch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann gibt sich erleichtert: „Wir freuen uns, dass es nun doch noch klappt und die City West nicht dunkel bleibt.“ Die Illuminationen des Lichtgestalters Andreas Boehlke werden also ab Ende November, kurz nach dem Totensonntag, bis Anfang Januar erneut den Ku’damm erleuchten. (sz)