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„myBSR“ : die neue Mitarbeiter-App für interne Kommunikation

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist ein Dienstleistungsunternehmen des Landes Berlin welches seit 1951 verantwortungsvoll für die Stadtsauberkeit sowie für nachhaltige Entsorgung und Verwertung sorgt. Von den rund 5.600 Beschäftigten sind ca. 3.700 Mitarbeiter der BSR täglich auf den Straßen Berlins unterwegs um die Stadt sauber zu halten.

Eine große Herausforderung für das Unternehmen besteht darin, auch diese Mitarbeiter stets mit wichtigen Informationen zu versorgen.

In Zusammenarbeit mit Beekeeper, hat die BSR nun die Beschäftigten App „myBSR“ herausgebracht. Die App ermöglicht dem Unternehmen, jedes einzelne Teammitglied in Echtzeit mit wichtigen Informationen zu versorgen und den gesamten Betrieb miteinander zu vernetzen. Mit dieser Innovation hat die BSR gezeigt, dass auch sie sich als Traditionsunternehmen in Zeiten der Digitalisierung weiterentwickelt und offen für Neues ist.

Das Schwarze Brett von heute: Die Beekeeper-App | Foto: Beekeeper AG

 

Wunsch nach offener Kommunikation und schnellen Informationen

Bei einer Befragung der BSR kam heraus, dass kaum einer der Mitarbeiter das Angebot des bereits bestehenden Extranets nutze. Viel mehr äußerten die Mitarbeiter vermehrt den Wunsch nach offener Kommunikation und schnellen Informationen über Entwicklungen im Unternehmen. Auch zu alltäglichen Dingen wie Speiseplänen oder Job-Angeboten hätten die BSR-Mitarbeiter gerne leichter Zugriff – und zwar von möglichst von allen Geräten aus.

Zeitgleich informieren – egal ob auf der Straße oder im Büro

Seit Herbst 2018 können sich alle Mitarbeiter mithilfe der neuen „myBSR“- App problemlos bereichsübergreifend austauschen und permanent über wichtige Ereignisse im Unternehmen informieren – egal ob im Büro oder unterwegs. Die App basiert auf der Kommunikationslösung der Schweizer Beekeeper AG.

Die Beschäftigten-App «myBSR» (Quelle: Berliner Stadtreinigung)

Positive Bilanz

Rund sechs Monate nach Einführung der App nutzen ca. 35 Prozent aller Beschäftigten die Kommunikationsplattform zur Information und zum Austausch mit den Kollegen. „Der Austausch untereinander funktioniert viel besser als früher über WhatsApp-Gruppen und wir steigern das Verständnis für die Jobs der Kollegen. Es gibt mehr Transparenz und dadurch bessere Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens“, so Sebastian Gerth, Anwendungsorganisator bei der BSR.

Am 22. Mai findet der Bundeskongress der kommunalen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung statt, wo die Beekeeper AG Teilnehmern zeigen wird, wie man für das eigene Unternehmen ein Führungskonzept zur Digitalisierung der internen Kommunikation erstellt. (tf)

Neue Berlin-Partner

Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat Zuwachs bekommen. Das sind die neuen Mitglieder…

Cinegramm GmbH – datenbasierter Content für Online und Social Media

Die Cinegramm GmbH ist eine moderne Produktionsfirma, bestehend aus kreativen Filmemachern und Produzenten. Sie produzieren hochwertigen Content in Form von Videos, Podcasts, Fotos und legen großen Wert auf eine kompetente und zielführende Beratung.

Citkar GmbH – Mobilität im Urbanen Lebensraum

Umweltbewusst, komfortabel und günstig. Das ist die citkar GmbH, eine Plattform für urbane Mobilität in unserer Großstadt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Hardware-Produkten, wie dem Loadtser. Der Loadster  ist das erste E-Cargo-Bike mit den Funktionen eines Lieferautos. Es ist kompakt, radwegtauglich und kann führerscheinfrei genutzt werden.

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Diese Bank ist auf neuste Technologien spezialisiert und Teil der digitalen Zukunft. Mithilfe der innovativen Banking-App können Privatkunden ihre Bankgeschäfte bequem und sicher von überall steuern. Im Geschäftskundenbereich haben Sie sich auf Zukunftsbranchen wie Gesundheit, Landwirtschaft und erneuerbare Energien fokussiert.

Gillette: die Schärfsten Klingen made in berlin

Auf höchstem Niveau produziert Gilette nun seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Tempelhof scharfe Klingen, für eine individuelle Rasur. Die Marke steht für eine einzigartige Expertise und erstklassige, integrierte Fertigungstechnologien und bietet eine große Auswahl an innovativen Produkten.

INTEGR8 − kreative Full-Service Digital-Agentur

Mit ihrem langjährigen Know-how ist die Digital-Agentur ein absoluter Profi im Bereich des Online Marketings. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie, Design und innovative Technologien und zielt darauf ab, Emotionen und Erlebnisse zu schaffen.

LiangDao GmbH: Smart Test und Validierung für autonomes Fahren

Das chinesische Unternehmen LiangDao arbeitet neben Smart Tests und der Validierung für autonomes Fahren ebenfalls an Umgebungserkennung und Multi-Sensorfusion. Außerdem besitzt das Unternehmen eigene Software-Toolchains, umfassende Datenmanagement-Lösungen und erstellt seinen Kunden eine KPI-Analyse.

nok – Generate product experiences at scale

Nok positioniert sich als nachhaltiges Unternehmen, welches sich durch kostenlose Home Try-Outs von bereits retournierter Ware auszeichnet. Besonders daran ist die schnelle Auslieferung binnen 2 Stunden, die per Fahrradkurier erfolgt. Das Konzept schafft einen wirksamen Marketingeffekt, da jeder Tester als kostenloser Brand Ambassador und Werbeträger fungiert.

Polyprint – führender Dienstleister für multimediale Kommunikation

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Bereiche Print, Mail, Web, Fulfillment, Print on demand, klassische Werbemittel oder Großformatdruck. Durch personalisierte Marketingmaterialien ermöglichen sie ihren Kunden eine zielgruppengerechte Ansprache, sowie das Erreichen individueller Umsatzziele.

WLOUNGE

Seit 2016 sind die Gründer von WLounge darin bestrebt, Frauen in der Technologieszene zu ermutigen und zu fördern. Dies basiert auf dem Ansatz, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für große Veränderung und wahre Innovation sei. Sie unterstützen Frauen in jeglichen Geschäftsprozessen und helfen dabei sich selbstbewusst in die Technikszene zu integrieren. (tf)

Digitalisierungsindex – Berlin liegt bei der Digitalisierung vorn

Berlin steht in Sachen Digitalisierung bundesweit an der Spitze. Dies war eines der Ergebnisse des Digitalisierungsindex des Fraunhofer-Instituts, den das Innenministerium Anfang der Woche vorgestellt hat.

Der Digitalisierungsindex zeigt: Deutschland braucht dringend Nachhilfe

Digitale Verwaltung, Soziale Medien, öffentliche WLAN-Hotspots – in vielen deutschen Bundesländern sind diese Begriffe noch immer Fremdworte.

Auch auf einen Ausbau des Angebots an Online-Verwaltungsdiensten müssen die Deutschen in den meisten Bundesländern noch warten. Die Autoren der Studie des Fraunhofer-Instituts untersuchten 300 Kommunen, ob sie die fünf der nachgefragtesten Verwaltungsleistungen online anbieten. Dabei fanden sie heraus, dass mehr als 40 Prozent keine der fünf Leistungen Gewerbeanmeldung, Melderegisterauskunft, Kfz-Anmeldung, Bauantrag, Wohngeldantrag anbieten.

Das Angebot an öffentlichen WLAN-Hotspots ist in der Bundesrepublik sehr unterschiedlich. So gaben die repräsentativ ausgewählten Kommunen in Schleswig-Holstein an, dass es gar keine Hotsports gäbe. In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern hingegen gibt es ein überdurchschnittliches Angebot für kostenloses Surfen.

Berlin beim Digitalisierungsindex vorn

Sowohl bei dem Anteil der Social-Media-Nutzer, der Digitalisierung der Verwaltung als auch bei der Zahl öffentlicher WLAN-Hotspots lagen die Stadtstaaten vorn – allen voran Berlin. Die Infrastruktur für schnelles Internet ist in der Spree-Metropole gut ausgebaut.In vielen Bereichen ist die Hauptstadt daher Vorreiter. Im Ländervergleich verzeichnet Berlin das größte Wachstum im IT-Bereich.

Innensenator Andreas Geisel freut sich über die guten Ergebnisse und bilanziert: „Der Deutschland-Index zeigt sehr deutlich: Berlin ist gut aufgestellt in Sachen Digitalisierung. Was aber nicht heißt, dass wir nicht noch besser werden können. Wir haben mit dem e-Government-Gesetz seit 2016 eines der modernsten seiner Art. Andere Länder orientieren sich da an uns. Außerdem sollen bis zum Jahr 2023 Papierakten dank der Einführung der elektronischen Akte der Vergangenheit angehören – das ist ein Mega-Projekt. Aber: Das Projekt liegt im Plan. Zudem wollen wir bis zum Ende der Legislaturperiode die „Top-100“ – die am meisten nachgefragten Verwaltungsleistungen – online zugänglich machen. Über das Serviceportal service.berlin.de können schon heute Informationen und Formulare zu Dienstleistungen abgerufen und Termine für Bürger- und andere Ämter online gebucht werden.“ (aw)

Backhaus fühlt den Super-Erfolgreichen auf den Zahn

Er hat wohl einen der spannendsten Jobs der Republik, wie es ein Interviewer kürzlich über Julien Backhaus sagte. Denn Backhaus kommt als Verleger des ERFOLG Magazins mit den erfolgreichsten Menschen im deutschsprachigen Raum zusammen, um über Erfolg zu sprechen. Ob Profisportler wie Wladimir Klitschko, Milliardäre wie Carsten Maschmeyer oder Entertainer wie Daniela Katzenberger, er kennt sie alle und weiß, wie sie denken und vor allem wie sie zu ihrem außergewöhnlichen Erfolg gekommen sind. Im Oktober stellte er zusammen mit Star-Designer Harald Glööckler sein Buch „ERFOLG – Was Sie von den Super-Erfolgreichen lernen können“ auf der Frankfurter Buchmesse der Presse vor. Glööckler schrieb übrigens das Vorwort zum Buch. Weitere Testimonials im Buch stammen von Größen wie Bodo Schäfer, Jürgen Höller, Marcel Remus und Urs Meier.

Super-Erfolgreiche machen was sie lieben

Aber wie wird man nun super-erfolgreich? Backhaus schreibt in seinem Buch über zehn Attribute, die er jeweils an einem Promi festmacht. Die eingängigsten und nach Meinung des Autors wichtigsten Eigenschaften sind Leidenschaft, eine Entscheidung für Erfolg treffen und Authentizität. „Ich beobachte sehr viele Menschen, die mittelmäßig erfolgreich sind, weil sie nicht auf dem richtigen Spielfeld stehen. Sie haben ihre Leidenschaft schlicht nicht zum Beruf gemacht. Das allerdings haben alle Super-Erfolgreichen gemeinsam – Sie machen, was sie lieben.“ Auch die Authentizität sieht der Autor auf verlorenem Posten. „Erschreckend viele Menschen setzen sich eine Maske auf, wenn sie morgens aus dem Haus gehen. Sie wollen angepasst in der Masse untergehen und nicht auffallen. Sie verstecken ihren wahren Charakter vor den Menschen, warum man sie nie richtig wertschätzen wird.“

Überblick über die Hintergründe der Super-Erfolgreichen

Wer einen Überblick über die Hintergründe der Super-Erfolgreichen haben möchte und lernen will, wie er selbst diese Eigenschaften Stück für Stück entwickeln kann, ist mit dem Buch ERFOLG sehr gut beraten. (red)

„Immer noch sehr sexy, aber nicht mehr ganz so arm“

Im Gespräch mit Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin


Zum neuen Jahr sprach die BERLINboxx mit dem Regierenden Bürgermeister über Berlins Image, Erfolge und Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre, die aktuelle angespannte Lage des Wohnungsmarktes sowie Berlins wirtschaftliche Entwicklung.

Herr Müller, es ist Halbzeit für die rot-rot-grüne Koalition in Berlin. Wie sieht Ihr Zwischenfazit aus? Was waren Erfolge? An welchen Punkten hakt es noch? Und was haben Sie sich für die zweite Halbzeit vorgenommen?

Ab Februar 2019 sind wir in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode. Wir werden dann in einer Klausur die Schwerpunkte durchgehen und miteinander verabreden, wo wir auf dem begonnenen Weg weitergehen und wo es notwendig ist, nachzusteuern oder neue Initiativen zu ergreifen.

Unbestreitbar gibt es ja sichtbare Erfolge wie zum Beispiel die Ansiedlung von Siemens, verbunden mit einer Investition von 660 Millionen Euro oder unseren großartigen Erfolg bei der Exzellenzinitiative. Sieben von neun Clustern, die wir im Rennen hatten, sind aufgenommen worden. Das ist bundesweite Spitze. Und nicht zu vergessen ist auch, dass wir einen so großen Investitionshaushalt haben wie nie zuvor.

Berlin wächst, der Wirtschaftstrend ist positiv. Lange war Berlin „arm aber sexy“. Wie sollte der Slogan heute lauten?

Es ist schwierig, diese Stadt mit einem griffigen Slogan zu versehen. Berlin macht eine so grundlegende Entwicklung durch, dass das nicht mehr mit einem Einzeiler zu fassen ist. Wir entwickeln uns zu einem Wissenschafts- und Gesundheits-Hotspot, wir sind Start-up-Hauptstadt, wir wollen zeigen, wie Digitalisierung und Arbeit, also die 4. Industrielle Revolution gut funktioniert. Alles das ist Berlin und natürlich noch viel mehr. Schon be Berlin, die Dachmarke der Stadt, hat ja deutlich gemacht, dass man in Berlin seine Ideen verwirklichen kann und dass das alles zusammen die Hauptstadt ausmacht. Man könnte sagen: Immer noch sehr sexy, aber nicht mehr ganz so arm!

Stichwort Verdrängung: Wie kann verhindert werden, dass die Berliner Mischung zerstört und der „Otto-Normal-Berliner“ aus den innerstädtischen Kiezen verdrängt wird?

Wohnen ist eine Frage der sozialen Sicherheit. Deshalb wird der Senat weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, zum Beispiel der Mietpreisbremse oder dem Neubau durch städtische

Wohnungsbaugesellschaften, für genügend bezahlbaren Wohnraum in der Stadt sorgen. Natürlich möchte jeder Berliner und jede Berlinerin, auch die Neuberlinerinnen und Neuberliner am liebsten in unmittelbarer Nähe zu Alexanderplatz, Kudamm oder der Schlossstraße wohnen. Der Druck auf innerstädtische Quartiere ist deshalb enorm hoch. Wir setzen uns darum im Bundesrat unter anderem für eine Verschärfung der Mietgesetzgebung ein. So wollen wir zum Beispiel, dass die Modernisierungsumlage weiter auf höchstens sechs Prozent gesenkt wird. Auch bei Gewerbemieten macht Berlin Vorschläge im Bundesrat, die den Anstieg abmildern können.

Zusammen mit den Bezirken wollen wir den spekulativen Kauf von Häusern, Grundstücken oder Wohnungen möglichst unterbinden. Ich habe gesagt, wir kaufen jedes Grundstück oder Wohnhaus, das uns der Bund, der ja über einige Immobilien in Berlin verfügt, anbietet. Dazu stehe ich. Weiterhin möchten wir kommunale Baugrundstücke nur noch in Erbbaurecht an sozial orientierte Bauträger vergeben. Sollten Private die Bedingungen für sozialen Wohnungsbau erfüllen, können auch sie zum Zuge kommen.

Alles das soll dafür sorgen, dass Wohnen in Berlin bezahlbar bleibt. Es ist jedoch, wie in allen anderen großen Städten so, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt trotz dieser Maßnahmen zunimmt, insbesondere dadurch, dass seit einigen Jahren und immer noch jedes Jahr mehr als 40.000 Menschen in diese Stadt ziehen.

Eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes zur Schaffung von Wohnraum ist wieder im Gespräch. Die SPD hat sich jüngst dafür ausgesprochen. Wäre damit der Volksentscheid von 2014 gekippt? Viele haben sich gegen eine Bebauung ausgesprochen, da sie befürchteten, das Tempelhofer Feld werde zubetoniert. Sind die Ängste begründet? Und kann sich Berlin eine Freifläche wie diese überhaupt noch leisten, während die Stadt gleichzeitig unter steigenden Miet- und Kaufpreisen für Gewerbe-, Büro- und Wohnflächen ächzt?

Es gibt ein Gesetz, das klar definiert, was auf dem Tempelhofer Feld geht und was nicht. Aber eine Ewigkeitsgarantie für Gesetze gibt es auch nicht. Durch das Parlament oder einen Volksentscheid können Gesetze geändert werden. Ich gehe davon aus, dass mit dem Druck, der weiterhin im Wohnungsmarkt besteht, die Diskussion um eine mögliche Randbebauung am Tempelhofer Feld, genauso wie um die Elisabeth-Aue wieder beginnt. Ich denke, das wird zum Ende der Legislaturperiode oder in der nächsten der Fall sein. Wer sich mit der Wohnungssituation in der Stadt ernsthaft auseinandersetzt, muss alle Möglichkeiten prüfen können, ohne Denkverbote. Das sind wir den Berlinerinnen und Berlinern schuldig.

Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran. Gleichzeitig wird etwa der Berliner Verwaltung vorgeworfen, sie sei noch zu analog. Wieso geht es an dieser Stelle nicht voran?

In der letzten Legislaturperiode ist hier nicht genug geschehen. Das war der Grund, warum wir im Dezember 2016 die Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik ernannt haben. Seitdem geht es voran, aber es ist eben nicht so, dass von einem Tag auf den anderen jede Dienstleistung elektronisch verfügbar ist und wir in papierlosen Büros arbeiten. Alleine die unterschiedlichen Standards in den Behörden, vom Bürgeramt bis zur Senatskanzlei, stellen eine große Herausforderung dar. Der Anfang ist aber gemacht. Mit dem E-Government-Gesetz, das 2016 beschlossen wurde, haben wir das IT Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) zum zentralen Betreuer aller IT-Systeme in den einzelnen Behörden gemacht. Das ITDZ hat momentan rund 700 Mitarbeiter. Für 2019 sind 140 neue Stellen dort bewilligt und in fünf Jahren werden es bis zu 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.

Man muss aber auch wissen, der Arbeitsmarkt für IT-Fachleute ist sehr umkämpft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist eine Herausforderung. Insbesondere auch deshalb, weil Berlin nicht das einzige Bundesland ist, das die Digitalisierung vorantreiben will. Trotzdem herrscht hier kein Stillstand. Vieles bei der Umstellung zum E-Government spielt sich erstmal nicht sichtbar für die Bürgerinnen und Bürger ab. An einigen wenigen Stellen ist es aber schon konkret: Seit März 2018 haben wir das Servicekonto eingerichtet, für das sich jeder Bürger registrieren kann. Da geht es darum, alle Onlinedienstleistungen für alle Berlinerinnen und Berliner einheitlich und personalisiert verfügbar zu machen. Jetzt haben wir mit der Ausstellung der Anwohner-Parkvignette und der Beantragung des Kita-Gutscheins begonnen. Langfristig werden dies rund 100 Onlinedienstleistungen sein.

Wie kann es sein, dass Ansiedlungen wie die der Google-Stiftung in Kreuzberg durch Anwohner und Initiativen zunichte gemacht werden? Kann Berlin sich so etwas leisten und kann das abschreckend auf zukünftige Unternehmensplanungen wirken? Wie lässt sich die Weltoffenheit Berlins erhalten?

Am Ende ist es die Entscheidung des Unternehmens gewesen, den Campus dort nicht einzurichten. Gleich zu sagen, dass die Politik schuld ist, ist etwas zu einfach. Was Politik tun muss, ist die Bedingungen dafür zu schaffen, dass beides möglich ist: Erhalt der Kieze und gleichzeitig Offenheit für Neues. Ich war im letzten Jahr dort und habe mir das Konzept zeigen lassen, das aus meiner Sicht tragfähig und spannend war und gut zu Berlin, auch nach Kreuzberg, gepasst hätte. Insofern bedauere ich die Unternehmensentscheidung, glaube aber nicht, dass damit andere abgeschreckt werden, in die Stadt zu kommen und hier zu investieren. Die Zahlen sprechen dagegen. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit schrumpft. Die seit vier Jahren anhaltende Phase der Hochkonjunktur erweist sich als stabil. Das wirtschaftliche Wachstum lag 2017 bei 3,1 Prozent. Für 2018 wird ein ähnlicher Wert prognostiziert. Berlin hat weiterhin von allen Bundesländern das höchste Beschäftigungswachstum. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr gut 41.000 Neugründungen, rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist bundesweite Spitze. In Berlin werden fast so viele neue Digitalunternehmen gegründet wie in Hamburg und München zusammen. Seit vier Jahren entsteht im Schnitt alle 20 Stunden ein neues Digitalunternehmen. Und wir sind immer noch Start-up-Hauptstadt. (cr)

Projektmanagement – aber richtig!

Projektmanagement ist in aller Munde. Projekte bestimmen in vielen Branchen und Unternehmen den Arbeitsalltag. Das liegt daran, dass einzelne Themen immer komplexer werden und interdisziplinär bearbeitet werden müssen. Für das richtige Projektmanagement gibt es zahlreiche Leitfäden, wissenschaftliche Untersuchungen und Ausbildungsprogramme. Doch im Arbeitsalltag sollte das Projektmanagement auf pragmatische Weise inkludiert werden. Andernfalls können Projekte von den Mitarbeitern schnell als lästig und aufgesetzt empfunden werden. Wie geht man das Thema Projektmanagement also am besten an? Was muss beachtet werden? Was darf nicht fehlen? Und was sollte man unbedingt vermeiden? Dafür gibt es einfache Tipps, die das Unternehmen pragmatisch und sicher zum Erfolg führen.

Tipps für pragmatisches Projektmanagement

Das Projektmanagement im Unternehmen sollte sehr achtsam behandelt werden. Denn gut gemeinte, aber nicht gut gemachte Konzepte können zu gravierender Ineffizienz führen. Deshalb sollte das Projektmanagement auf ein sinnvolles Minimum beschränkt werden. Nur so können Projekte das Unternehmen wirklich voranbringen. Die richtige Portion Pragmatismus hilft dabei.

Der erste Schritt dahin ist die Standardisierung von Anfang an. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind standardisierte Projektunterlagen. Dazu gehören Unterlagen wie Projektidee oder Projektantrag, Projektbericht und Störungsmeldungen. Für alle diese Anforderungen sollte es Formulare geben, die einfach und intuitiv auszufüllen sind. Alle Mitarbeiter müssen auf die jeweiligen Vorlagen Zugriff haben. Der reine Zugriff auf die Vorlagen und Formulare nützt jedoch noch sehr wenig. Alle Mitarbeiter, die Projekte durchführen oder in Projekten mitarbeiten, sollten regelmäßig an die Vorlagen erinnert werden. Außerdem sollten die Vorlagen nicht unnötig und nicht allzu oft geändert werden. Höchstens zwei Änderungen im Jahr sind eine sinnvolle Grenze. Hier gilt ganz klar der Grundsatz „weniger ist mehr“.

Rollen- und Rechtekonzept

Wenn die Formalien im Unternehmen geregelt sind, kann es an die inhaltliche Ausgestaltung der Projekte gehen. Dazu sind erst einmal die Rollen im Projekt zu definieren. Denn erst dann können gegenüber einer Linienhierarchie auch Kompetenzen verhandelt werden. In einem Projekt ist es für den Erfolg essentiell wichtig, dass die Voraussetzungen durch Linienvorgesetzte geschaffen werden. Nur dann werden Konflikte zwischen Projekten und der Linie vermieden. Hier hilft vor allem Praxiserfahrung. Denn wie diese Konflikte aussehen oder wo das Risiko eines Konflikts sehr hoch ist, hängt stark vom Unternehmen ab. Es geht in diesem Punkt nämlich um Individuen und ihre Persönlichkeiten. Hat man jedoch ein verlässliches Regelwerk in Form eines Rollen- und Rechtekonzepts geschaffen, kann man sich auch in Konflikten darauf berufen.

Management auf ganzer Linie

Wenn also die Spielregeln und Formalien im Unternehmen etabliert sind, kann das Projektmanagement leben. Dafür ist Unterstützung im Arbeitsalltag notwendig. Das Outsourcing von Bürodiensten kann helfen, sich auf die eigentlichen Tätigkeiten zu konzentrieren. Das virtuelle Sekretariat des Berliner Büroservices ebuero nimmt Anrufe entgegen, plant Termine und kann Dokumente versenden. Aber auch IT-Tools können helfen, Zusätzlich müssen alle Projekte im Unternehmen in Einklang gebracht werden. Es sollte also ein Multi-Projektmanagement etabliert werden, das die Einhaltung der Regeln und Formalien und die Nutzung des IT-Tools steuert und überwacht. Und erst dann, wenn Projektmanagement zu einer gelebten Hilfe im Unternehmensalltag wird, ist es erfolgreich eingeführt.

BETTERTRUST hebt Kommunikationspotenziale und platziert sie in den Medien

Die Bettertrust GmbH aus Berlin ist eine Kommunikationsagentur. Wir alle kommunizieren – ständig und immer mehr. Mobile Kommunikation und soziale Medien haben unser Mitteilungsbedürfnis verstärkt. Wer heute etwas erlebt, teilt es sofort der Welt und seinem „Freundeskreis“ mit. Im Geschäftsleben ist es nicht anders – es gibt Nachrichten im Überfluss. Wie also bekommen Unternehmen, Geschäftsleute und Freiberufler angesichts der wachsenden Nachrichtenflut überhaupt noch Gehör?

In Zeiten der Hypertransparenz und des Communication Overflow bietet die Berliner PR-Agentur BETTERTRUST wirksame  Kommunikationslösungen für Kunden aus dem B2B-Bereich. Denn hinter jedem Unternehmen stecken interessante Geschichten, die es zu erzählen lohnt – so die Überzeugung der Kommunikationsspezialisten. Diese müssen allerdings zielgruppenspezifisch aufbereitet und prominent in Tageszeitungen, Wirtschaftsmagazinen, Fachzeitschriften und Online-Kanälen platziert werden.

Bettertrust wählt für Sie interessante Themen aus

Ob IT-Dienstleister, Immobilienentwickler, FinTech Start-up oder Kanzlei – für ihre Kunden bereitet die Agentur Inhalte journalistisch so auf, dass sie für große Medien interessant werden. Dabei agieren die Kommunikationsexperten proaktiv: Sie verfolgen die öffentliche Diskussion, wählen relevante Themen aus und erzählen dazu die passenden Geschichten. Dabei lässt sich BETTERTRUST gerne an ihren Erfolgen messen. Denn die Agentur verbindet reichweitenstarke Öffentlichkeitsarbeit mit einem ergebnisorientierten Ansatz.

BETTERTRUST konzipiert und koordiniert Kommunikationskampagnen, erstellt tragfähigen Content, lanciert Artikel und Berichte über Unternehmen und ihre Macher. Je nach Zielsetzung positioniert die zehnköpfige Agentur Unternehmen als Meinungsführer zu ihren Schlüsselthemen und verleiht Marken ein Profil und Gesicht. Die Agentur mit Sitz im Regierungsviertel kreiert so Botschaften, die Menschen berühren, faszinieren und sie zum Nachdenken bringen.

Darüber hinaus ist die Agentur Co-Initiator des MITTELSTANDSTALKS, bei dem regelmäßig prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien im Dialog mit Mittelständlern über gesellschaftsrelevante Themen diskutieren. (bt)

Steigerung der Wirtschaftlichkeit in einem Unternehmen

Die Gewährleistung einer funktionierenden Telekommunikation ist für Unternehmen von hoher Bedeutung. Wie Studien nahelegen, ist der telefonische Kontakt trotz Verbreitung moderner Kommunikationsmittel noch immer das wichtigste Instrument für Kunden- und Geschäftskontakte. Daher stellt sich die Frage, wie sich die Aufgabe der telefonischen Erreichbarkeit wirtschaftlich umsetzen lässt. Auch in Anbetracht der Büroflächenknappheit in Verbindung mit steigenden Mietpreisen sowie wachsender Konkurrenz sind Unternehmen auf kostengünstige Lösungen angewiesen.

Büroflächen: Konkurrenzkampf in den Metropolen

Angesichts zunehmender Konkurrenz in vielen Branchen wächst die Nachfrage nach Gewerbe- und Büroflächen beständig. Dies resultiert nicht nur in Knappheit sondern auch in steigenden Preisen. Insbesondere Metropolregionen sind von starkem Wettbewerb um die Büroflächen geprägt. Der umsatzstärkste Markt in der Bürovermietung befindet sich in Berlin. Dort finden sich zudem Lagen, die fast das Preisniveau Münchens erreichen. Auch in anderen Metropolregionen nimmt der Flächenumsatz beständig zu, so hat er in Hamburg das höchste Niveau seit 2007 erreicht. Auch die Finanzmetropole Frankfurt am Main macht keine Ausnahme und zeigt weiterhin einen starken Zuwachs der Flächenumsätze. Eine große Dynamik zeigt auch der Büroimmobilienmarkt in Leipzig, während dort die Mieten noch ein moderates Niveau aufweisen.

Mit zunehmender Gewerbedichte steigt gleichermaßen der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden und Geschäftspartnern. Damit steigt die Relevanz der telefonischen Erreichbarkeit erneut.

Telefon- und Büroservice: Konzept und Eignung

Ein externer Büroservice stellt ein Team für Telekommunikations-Leistungen dar. Die geschulten Mitarbeiter sind darauf spezialisiert, Aufgaben der Bürokommunikation kompetent zu bearbeiten, sei es die Anbahnung des Kundenkontakts oder die Terminvereinbarung mit Geschäftspartnern. Unter anderem bietet Büroservice24 rund um die Uhr Verfügbarkeit und gestattet Unternehmen damit ein hohes Maß an Flexibilität. Die Abrechnung der Kosten erfolgt in der Regel leistungsbezogen. Eine Gebühr für die Bereithaltung der Dienste sowie eine sekundengenaue Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistung sorgen für eine transparente Kostenstruktur. Hierbei entstehen bei den meisten Anbietern keinerlei Vertragsbindungen.

Ein virtueller Büroservice stellt eine Alternative für ein festangestelltes Sekretariat dar. Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist dies eine wirtschaftliche Lösung, da eine feste Gehaltszahlung für eigenes Personal oftmals nicht umsetzbar ist. Gleichzeitig werden auch in kleineren Betriebe die geschäftlichen Anfragen ab einer gewissen Auftragslage zu zahlreich, als dass Chef oder Firmenleitung sie ohne zusätzliche Fachkräfte selbst übernehmen könnten. Besonders für jüngere Unternehmen und Gründer, die sich in der Konkurrenz erst noch behaupten müssen, ist die Gewährleistung ständiger Erreichbarkeit unabdingbar.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Als erfolgsrelevanter Faktor verlangt die telefonische Erreichbarkeit nach flexiblen und wirtschaftlichen Lösungen. Speziell Gründer und KMU sind darauf angewiesen, Kunden und Geschäftskontakte zu gewinnen und zu binden. Eine eigene Abteilung für Bürokommunkation ist mit hohen Investitionen und Folgekosten verbunden. Daher empfiehlt sich das Outsourcing dieses Tätigkeitsbereichs in Form eines geschulten externen Büroservices. Insbesondere im Fall schwankender Auftragslage kommen weitere Vorteile eines Büroservices zum Tragen. Dank der umfassenden Erfahrung der Mitarbeiter und der leistungsbezogenen Abrechnung lässt sich die Arbeit präzise auf die jeweiligen Anforderungen abstimmen. (ta)

Interview: PR-Profi Frank Schmeichel zur Kommunikation des BER

BERLINboxx spricht mit Kommunikationsunternehmer Frank Schmeichel, Gründer Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft mbH, über den BER und dessen Umgang mit Negativmeldungen.

 

BERLINboxx: Was läuft falsch bei der Kommunikation des BER?

Frank Schmeichel: Gar nichts läuft falsch. Die Kommunikation von BER-Chef Mühlenfeld ist ein Lehrstück für perfekte Krisenkommunikation.

 

BERLINboxx: Was heißt denn das?

Frank Schmeichel: Mühlenfeld ist es gelungen, dass die Dauerkrise gar nicht mehr wahrgenommen wird. Die Erwartungshaltung der zukünftigen Kunden ist auf ein Minimum reduziert. Wieder eine Negativmeldung: Das Publikum ist bereits so gewöhnt worden an die Nicht-Eröffnung, dass kein Newswert mehr vorhanden ist. Damit interessiert sich keiner mehr für Details. Denn das gelernte Wissen seit 10 Jahren ist: Der wird sowieso nicht fertig.

 

BERLINboxx: Wie gelingt Mühlenfeld das?

Frank Schmeichel: Ganz einfach: Keine Überraschungen! Ein Eröffnungstermin wäre eine Überraschung. Aber wer will schon Überraschungen?! Das Bewährte, das Gelernte, das Unmögliche, das sind die Botschaften, die durch eine intelligente Kommunikationspolitik internalisiert wurden. Mühlenfeld ist ein guter Psychologe. Er schützt die zukünftigen Passagiere vor Schocks. Das ist eine ungemein humane Einstellung. Allerdings sollte man in der Geschäftsführung vom BER schon heute Krisenszenarien entwickeln für die Zeit wenn die Eröffnung tatsächlich kommt. Dann benötigen die Manager eine hochsensitive Strategie, die der dann eintretenden Verstörung und Diskontinuität entgegenwirkt.

 

Bildquelle: Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft mbH

 

Veranstaltungen

Digital Newsroom

Newsrooms werden in der Unternehmenskommunikation mehr und mehr zum Standard. Wer zuerst an fancy Räumlichkeiten mit allerlei Monitoren an der Wand denkt, unterschätzt die Bedeutung der damit verbundenen Organisationsprinzipien. Getrieben durch die Anforderungen in Social und Owned Media arbeiten interne Kommunikationsfunktionen in redaktionellen Strukturen, erzeugen „Snackable Content“ für viele Kanäle und in immer mehr Formaten. Das verlangt mehr Zusammenarbeit mit Marketing und anderen internen sowie externen Unternehmensfunktionen und die Einbindung von Mitarbeitern als Markenbotschafter.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, wie sie mit einem Newsroom Kommunikation erfolgreich ins digitale Zeitalter überführen, besser planen, schneller produzieren und bessere nachweisbare Wertschöpfungsbeiträge für Ihre Organisation leisten.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Interne Kommunikation im Change Management

Stabile Ordnung bedeutet für Unternehmen heute eher Stagnation als anzustrebendes Ziel; Veränderung dagegen wird mehr und mehr Alltagsgeschäft. Wie stellen sich Unternehmen erfolgreich in bestehenden und auf neuen Märkten auf? Wie bewältigen sie die Krise? Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter unter Bedingungen ständigen Wandels mitnehmen und überzeugen? Wie kann aus Informationsflüssen Innovation werden? Und welchen Beitrag leistet hier die (interne) Kommunikation? Welche Bedeutung hat das Management von interner Kommunikation im Wandel?

Diese Fragen bilden den Mittelpunkt des Vertiefungsseminars zur Internen Kommunikation in Veränderungssituationen. Interne Kommunikation, hier vor allem Veränderungskommunikation, hat als Führungsaufgabe das Ziel, den Change Prozess analysierend, steuernd und bewertend zu begleiten, um nachhaltig und wirkungsvoll Stimmungen, Verhalten und Einstellungen im Sinne des Veränderungsziels zu gestalten. Als Ursachen für hohe Reibungsverluste in Veränderungsprojekten werden immer wieder fehlende Akzeptanz und mangelnde Einbindung von weiten Teilen des Managements und der Mitarbeiter genannt. Die professionelle Bearbeitung dieser Mängel ist Kernaufgabe der Veränderungskommunikation und gehört zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren des Change Managements.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Kommunikation als Treiber der digitalen Transformation

Man hat das Gefühl, dass inzwischen alles zu dem Thema „digitale Transformation“ gesagt wurde – nur nicht von Seiten der Kommunikatoren. Dabei hat sich in den letzten Jahren die Relevanz von Kommunikation bei diesem Thema deutlich gezeigt. Heute verstehen Unternehmen die digitale Transformation nicht mehr als Trend, sondern als Paradigmenwechsel, der vorbehaltlos zu einem technologischen und sozialem Wandel geführt hat.

Dieses Seminar soll den Teilnehmern zunächst vermitteln, welche hohe Relevanz ihre Profession im digitalen Wandel hat. Sie werden lernen, dass sie bereits über Fähigkeiten und Fachwissen verfügen, um vor allem Transformationsprozesse von Unternehmen strategisch zu begleiten. Im Seminar werden Ansätze und Methoden vermittelt, mit denen sie Strategieprozesse anstoßen und maßgeblich gestalten können. Zudem tauschen sie Ideen und Beispiele aus der Praxis aus, welche sie für die Arbeit im eigenen Unternehmen übernehmen und direkt einbringen können. Ziel des Seminars ist es auch, die Vielfalt an innovativen Ansätzen durch digitale Lösungen zu vermitteln und sie über aktuelle Trends und Entwicklungen im Markt zu informieren.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Social Media in der internen Kommunikation

Die interne Nutzung von organisationsinternen Social Media Plattformen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ob Dialogfunktionen im Intranet oder der unternehmensweite Einsatz von Social Collaboration Plattformen: Die Vernetzung der Mitarbeiter fördert nicht nur den Austausch und steigert die Transparenz, sondern wird zum Kosten- und Wettbewerbsvorteil. Dabei sind die sozialen Medien intern mehr als nur ein weiterer Kanal. Letztlich bedeuten sie einen Wandel in der Unternehmenskultur und eine radikale Veränderung der Arbeitswelt. Es geht also um die strategischen, organisatorischen und kommunikativen Herausforderungen auf dem Weg zu einer dialogfähigen Organisation. Und die neue Rolle der internen Kommunikation.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Visuelle Kommunikation – Weshalb Content im digitalen Zeitalter journalistisch und grafisch gedacht werden muss

Eigentlich ist Kommunikation ganz einfach. Eine gut geschriebene Headline, das passende Bild. Und dennoch – so richtig beeindruckend ist die neue website, das eigene Kundenmagazin nicht. Doch woran liegt es? Herausragende digitale Lösungen, überzeugende Kampagnen – Medien, die uns begeistern, haben eines gemeinsam: sie sprechen unsere Emotionen an. Und die entstehen im Unterbewusstsein. Durch Bilder. Fotos sind entsprechend das erste Mittel der Wahl. Doch was macht ein wirklich gutes Bild aus? Was unterscheidet eines, das uns berührt, von einem, das ein Thema nur bebildert? Und wie müssen Bild und Text gedacht werden, damit außergewöhnliches entsteht? Ist visuelle Inszenierung Sache des Layouters? Wissen Redakteure, dass in vielen Worten Bilder stecken? Das menschliche Gehirn verarbeitet im Unterscheid zum Computer nicht nacheinander, sondern parallel und vor allem nicht nur rational, sondern emotional. Visuell vermittelte Kommunikation geht von genau diesem Ansatz aus. Und wer diesen umsetzt, bringt seine Botschaften auf die Überholspur. Dieses Seminar beleuchtet die Bereiche Text, Bild und Layout und streift den wissenschaftlichen Ansatz des Neuromarketings.

Anhand von Best-Practice-Beispielen lernen die Teilnehmer, diese Möglichkeiten in ihrem Alltag anzuwenden. Sie trainieren, gerne anhand der eigenen Medien, die Qualität digitaler und gedruckter Lösungen zu steigern.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Digital Newsroom

Newsrooms werden in der Unternehmenskommunikation mehr und mehr zum Standard. Wer zuerst an fancy Räumlichkeiten mit allerlei Monitoren an der Wand denkt, unterschätzt die Bedeutung der damit verbundenen Organisationsprinzipien. Getrieben durch die Anforderungen in Social und Owned Media arbeiten interne Kommunikationsfunktionen in redaktionellen Strukturen, erzeugen „Snackable Content“ für viele Kanäle und in immer mehr Formaten. Das verlangt mehr Zusammenarbeit mit Marketing und anderen internen sowie externen Unternehmensfunktionen und die Einbindung von Mitarbeitern als Markenbotschafter.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, wie sie mit einem Newsroom Kommunikation erfolgreich ins digitale Zeitalter überführen, besser planen, schneller produzieren und bessere nachweisbare Wertschöpfungsbeiträge für Ihre Organisation leisten.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

CommunityCamp Berlin 2019

Beim CommunityCamp treffen sich bis zu 300 Community & Social Media Manager, sowie weitere Profis aus der digitalen Kommunikation, aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Berlin zum 12. CommunityCamp, dem Klassentreffen der Branche.

Schwerpunkte sind dabei die Themen Community Management und damit auch Social Media Management, Social Networks und die Frage wie Unternehmen das Potential ihrer „Online Community“ am besten nutzen können.

Im Mittelpunkt des #ccb stehen auch 12 Jahre nach dem ersten Camp Aspekte wie Besucherbindung, User-Loyalität, Community Affinität, Community Building, Community Metrics & Management, Mitgliederaktivität, Differenzierung nach Zentrum und Peripherie, Binnenhierarchisierung, Identifikationsgrade, Einhörner, Abwanderbereitschaft, Verlustängste, Verteidigungsbereitschaft, Corporate Blogs, Cat-Content, Unternehmenskritik, Zensur, Monitoring, Bersufsbilder etc.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

European Communication Summit 2019

Der European Communication Summit bringt branchenübergreifende Führungskräfte und Kommunikationsexperten zusammen, um die Transformation von Community und Kommunikation in ganz Europa zu diskutieren.

In der diesjährigen Ausgabe werden neue Ansätze für die Einbindung von Stakeholdern diskutiert und Kommunikationsstrategien, -instrumente und -kanäle, technische Trends der Zukunft sowie Strategien entwickelt.