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Verlosung: Freikarten für die IFA in Berlin

Na auch schon gespannt, welche Innovationen die führenden Marken der vernetzten digitalen Welt in den Startlöchern haben?  Die BERLINboxx verlost exklusiv 3 x 2 Karten für einen freien Eintritt an einem Tag auf der IFA vom 06. bis zum 11. September 2019.

Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Die Internationale Funkausstellung kurz IFA

Die seit 1924 in Berlin stattfindende Internationale Funkausstellung kurz IFA ist heute mit mehr als 200.000 Besuchern und Ausstellern aus aller Welt die größte Publikums- und Ordermesse für Consumer Electronics. Nahezu alle großen Elektronikfirmen sind dort sechs Tage lang präsent. Neben Kameraherstellern werden Anbieter der Segmente TV, Notebooks, Navigationsgeräte und von neuen Smart Home-Angeboten erwartet. Aber auch im Bereich moderner Kuchengeräte gibt es einiges zu Bestaunen. Oder lassen Sie sich in die Medizin der Zukunft entführen und sehen Sie, was im Bereich Digital Health passiert.

Sowohl Händler als auch private Verbraucher informieren sich hier über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Kommunikationstechnologie und bestaunen die Produkte von morgen.

Bekannt ist die Messe aber auch für ihr umfangreiches Showprogramm: Auf der Bühne des IFA-Sommergartens geben namenhafte Stars ihre neusten Hits zum Besten, und die Showbühnen bieten diverse Events von der Kochshow bis zur Autogrammstunde. (red)

So funktioniert es:

Der Ticketcode muss im Internet auf der Seite www.ifa-voucher.com eingelöst werden. Sollten Sie bei der Einlösung der Ticketcodes Hilfe benötigen, beachten Sie bitte den Leitfaden zur Nutzung der Ticketcodes für die IFA 2019 unter folgendem Link.

Das IFA-Tagesticket kann so einfach am PC ausgedruckt werden und berechtigt gleichermaßen an allen Eingängen zum Eintritt auf das Messegelände.

Digitalisierungsindex – Berlin liegt bei der Digitalisierung vorn

Berlin steht in Sachen Digitalisierung bundesweit an der Spitze. Dies war eines der Ergebnisse des Digitalisierungsindex des Fraunhofer-Instituts, den das Innenministerium Anfang der Woche vorgestellt hat.

Der Digitalisierungsindex zeigt: Deutschland braucht dringend Nachhilfe

Digitale Verwaltung, Soziale Medien, öffentliche WLAN-Hotspots – in vielen deutschen Bundesländern sind diese Begriffe noch immer Fremdworte.

Auch auf einen Ausbau des Angebots an Online-Verwaltungsdiensten müssen die Deutschen in den meisten Bundesländern noch warten. Die Autoren der Studie des Fraunhofer-Instituts untersuchten 300 Kommunen, ob sie die fünf der nachgefragtesten Verwaltungsleistungen online anbieten. Dabei fanden sie heraus, dass mehr als 40 Prozent keine der fünf Leistungen Gewerbeanmeldung, Melderegisterauskunft, Kfz-Anmeldung, Bauantrag, Wohngeldantrag anbieten.

Das Angebot an öffentlichen WLAN-Hotspots ist in der Bundesrepublik sehr unterschiedlich. So gaben die repräsentativ ausgewählten Kommunen in Schleswig-Holstein an, dass es gar keine Hotsports gäbe. In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern hingegen gibt es ein überdurchschnittliches Angebot für kostenloses Surfen.

Berlin beim Digitalisierungsindex vorn

Sowohl bei dem Anteil der Social-Media-Nutzer, der Digitalisierung der Verwaltung als auch bei der Zahl öffentlicher WLAN-Hotspots lagen die Stadtstaaten vorn – allen voran Berlin. Die Infrastruktur für schnelles Internet ist in der Spree-Metropole gut ausgebaut.In vielen Bereichen ist die Hauptstadt daher Vorreiter. Im Ländervergleich verzeichnet Berlin das größte Wachstum im IT-Bereich.

Innensenator Andreas Geisel freut sich über die guten Ergebnisse und bilanziert: „Der Deutschland-Index zeigt sehr deutlich: Berlin ist gut aufgestellt in Sachen Digitalisierung. Was aber nicht heißt, dass wir nicht noch besser werden können. Wir haben mit dem e-Government-Gesetz seit 2016 eines der modernsten seiner Art. Andere Länder orientieren sich da an uns. Außerdem sollen bis zum Jahr 2023 Papierakten dank der Einführung der elektronischen Akte der Vergangenheit angehören – das ist ein Mega-Projekt. Aber: Das Projekt liegt im Plan. Zudem wollen wir bis zum Ende der Legislaturperiode die „Top-100“ – die am meisten nachgefragten Verwaltungsleistungen – online zugänglich machen. Über das Serviceportal service.berlin.de können schon heute Informationen und Formulare zu Dienstleistungen abgerufen und Termine für Bürger- und andere Ämter online gebucht werden.“ (aw)

Kartellamt stimmt zu: Digitale Elefantenhochzeit – PIA kauft UDG

Michael Riese ist immer wieder für eine Überraschung gut. Er gründete sowohl die United Digital Group (UDG) als auch die Performance Interactive Alliance (PIA ), zwei große Player in der Digitalwirtschaft. Doch nach dem erfolgreichen Verkauf an die institutionellen Investoren EQT und Equistone zog er sich – so ist seine Erfolgsphilosphie- aus dem operativen Geschäft zurück. Während die PIA überdurchschnittlich performte, kam die UDG nicht richtig in die Gänge: Managementfehler, keine klare Fokussierung, missglückter Integrationsprozess. Doch nachdem im Jahr 7 der Turnaround geglückt war, wurde Michael Riese offenbar zurückgeholt, um eine Elefantenhochzeit zu arrangieren. Eine kluge Entscheidung. Denn keiner kennt die Stärken und Schwächen der beiden Unternehmen besser als Riese. Und so wurde im Januar verkündet: Die PIA übernimmt Wettbewerber UDG und wächst damit von 400 auf 1.200 Mitarbeiter. Soeben hat das Kartellamt der Transaktion zugestimmt. PIA-CEO Christian Tiedemann führt nun den Digitaldienstleister Nummer 1 in Deutschland.

PIA will weiter wachsen und komplettiert mit der Übernahme der UDG und deren unumstrittener Kompetenz im Berich Customer Centricity das PIA-Portfolio. So ist PIA zum führenden Dat Driven Marketing- Dienstleister Deutschlands geworden.

Ein cleverer Schachzug. Weiterer Vorteil für PIA: Die Bluechip-Kunden der UDG wie Beisersorf, Volkswagen, Porsche, Stihl oder PUMA, bereichern das Portfolio der Hamburger. Das Service-Portfolio wird um fundiertes Technologie-Know-how ausgeweitet, die Wertschöpfungskette wird enger und verschafft dem Unternehmen eine Marktrobustheit, die kein anderes Unternehmen der Digitalwirtschaft aufweisen kann.

Transaktion des Jahres. Regie: Michael Riese

In der Branche ist es ein unausgesprochenes Geheimnis. Architekt dieser Fusion ist Michael Riese, der auf Nachfrage hanseatisch antwortete: Kein Kommentar. Riese ist die graue Eminenz der noch jungen Digitalbranche. Er war es, der mit seiner Riese Media Holding die Buy&Build-Strategie erfolgreich umsetzte. Das Prinzip verschiedene kleinere und mittlere Partneragenturen zu einem Verbund zu schmieden hat die großen Player hervorgebracht. Ein interessantes Investitionsziel für internationale Großagenturen oder aber Finanzinvestoren. Wie man hört, ist Riese wieder dabei einen Marktführer zu bauen. Um welches Segment es sich diesmal handelt will Riese (noch) nicht verraten. Finanziers jedenfalls stehen schon Schlange. Riese wird viel in Berlin gesehen. Man darf weiter gespannt sein. (red)

Berlin auf Platz 11 der wichtigsten Technologiestandorte der Welt

Das Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank hat die 15 wichtigsten Technologiestandorte der Welt ermittelt. Laut dem Bericht soll die nächste Technologiewelle zwei wichtige Trends vorantreiben: Zum einen würde die Nachfrage des Sektors die Vermietungsmärkte entscheidend mitbestimmen, zum anderen soll sich der Innovationsgedanke der Branche zunehmend auf Unternehmen aus anderen Marktsegmenten übertragen.

Vor diesem Hintergrund müssten Unternehmen vor allem das Ziel verfolgen, die Experten für sich zu gewinnen, die in der Lage sind, das Wachstum anzukurbeln, den technologischen Wandel umzusetzen und zukunftsfähige Organisationen zu etablieren. Dementsprechend ist ein zunehmend wichtiger Aspekt die Identifizierung von Standorten, an denen kreative Talente zusammenkommen. Der Bericht prognostiziert, dass sich Unternehmen an diesen Orten ansiedeln werden, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Der Knight Frank Tech City Index

Diesen Prozess der Standortidentifikation will der Knight Frank Tech City Index unterstützen. Mit sechs unterschiedlichen Analysekategorien hat das internationale Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank die 15 bedeutendsten Technologiestädte ermittelt. Diese Städte stehen ganz oben auf der Liste potenzieller Standorte für diejenigen, die Zugang zu Spezialisten suchen, die in den kommenden fünf Jahren die nächste Technologiewelle vorantreiben und implementieren werden. Diese Städte verfügen über die Arbeitskräfte, die die Unternehmensumwandlung am besten unterstützen können. Berlin schafft es im Ranking auf Platz elf.

Berlin auf Platz 11 – mit Luft nach oben

Es ist nicht verwunderlich, dass Berlin unter den wichtigsten Technologiestandorten weltweit steht. „Die hervorragende Infrastruktur Berlins sowie das stetige Wachstum der Start-up Szene wurden viele Jahre nur als Begleiterscheinung angesehen. Heute sind dies die beiden wichtigsten Kriterien im Gesamtranking“, so Ole Sauer, Managing Partner von Knight Frank und verantwortlich für den Berliner Standort. „Ich bin mir sicher, dass Berlin das Potential für eine Position in den Top 6 hat und dies nicht erst in fünf Jahren, was die ungebremst starke Nachfrage von Tech-Unternehmen zeigt.“

Der Index basiert auf sechs für Technologiestandorte entscheidenden Schlüsselfaktoren: Bildungsinfrastruktur, der Präsenz von Spezialisten, der Start-up-Kultur, dem Tech-basierten Wachstum, der Innovationsfähigkeit und der Smart-City-Infrastruktur.

San Francisco ist Spitzenreiter

Diese Städte stehen sollen vor allem für Unternehmen interessant sein, die einen Zugang zu Innovationstreibern suchen:

01. San Francisco
02. London
03. Singapur
04. New York
05. Boston
06. Los Angeles
07. Amsterdam
08. Tokyo
09. Zürich
10. Seoul
11. Berlin
12. Paris
13. Stockholm
14. Sydney
15. Toronto

Start-up Monitor: Berlin macht junge Unternehmen stark!

Start-ups sind ein zunehmend ein wichtiger Baustein in  der deutschen Wirtschaftslandschaft. Trotz aller Unterschiede begegnen sie jedoch oft den gleichen bürokratischen Problemen wie Großkonzerne. Dem Deutschen Start-up Monitor vom Bundesverband Deutsche Start-ups e.V. und der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zufolge fordern ganze 73 Prozent der Gründer eine Reduktion komplexer Bürokratiestrukturen.

Neben unnötiger Bürokratie sehen sich die Start-ups auch mit Problemen im Personalbereich konfrontiert: Drei Viertel aller Gründer beklagen, es sei schwierig, Fachkräfte aus dem IT-Sektor zu rekrutieren. Dabei ist gerade dieser Bereich besonders wichtig, da Start-ups neue Technologien maßgeblich vorantreiben. So sieht sich eine Mehrheit von 60 Prozent der Befragten durch Künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Geschäftsmodell beeinflusst. „Damit sind Startups Träger von innovativen Technologien und nehmen eine Vorreiterrolle bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz ein. Um das Potenzial von KI für zukünftiges Wirtschaftswachstum zu realisieren, müssen bestehende Hürden abgebaut und KI aktiv gefördert werden“, fordert Tim Dümichen, Partner bei KPMG und Co-Founder von Smart Start, der Startup-Initiative von KPMG Deutschland.

Gründer sind glücklicher laut Start-up Monitor

Trotz der bestehenden Hürden und Probleme sind Gründer zufriedener als der deutsche Durchschnittsunternehmer. Laut Start-up Monitor gaben 49 Prozent der Gründer an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein – durchschnittlich sagen das nur 32 Prozent der Deutschen von sich. Und das, obwohl Gründer mit 56 Wochenstunden wesentlich mehr arbeiten als der durchschnittliche Bürger. „Gründer/-innen leisten enorm viel und sind gleichzeitig sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrem Leben. Um in Zukunft mehr mutige und risikobereite Menschen zum Gründen eines Start-ups zu bewegen, brauchen wir jetzt eine politische Agenda der Innovation, die eine Verbesserung des Kapitalangebots vorantreibt und die digitale Bildung forciert“, fordert Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Start-ups e.V.

Gerade im Bereich des Kapitalangebots liegen laut Start-up Monitor noch Verbesserungsmöglichkeiten. So beklagen rund 42 Prozent der befragten Start-ups, sie würden bei der Beschaffung von Kapitalmöglichkeiten nicht genügend unterstützt werden, was letztendlich das Wachstum hemme. Doch nun kommt Abhilfe von Seiten des Senats. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe veröffentlichte kürzlich eine Visualisierung der Standorte der Berliner Innovationslabs. Gerade Innovationslabs bieten Start-ups sowie Unternehmen die Möglichkeit zum Experimentieren und Testen. Ziel der Visualisierung ist es, Innovationslabs und Start-ups besser zu vernetzen und so die Gründer in der Entwicklung ihrer Start-ups zu unterstützen. Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe fasst zusammen: „Berlin steht für unternehmensnahe Forschung, hochinnovative Start-ups sowie vielen Innovationseinheiten mittelständischer und großer Unternehmen. Das machen wir sichtbar, damit sich die innovativsten Köpfe der Stadt leichter vernetzen können.“

Internationale Kontakte

Nicht nur innerhalb Berlins, auch international unterstützt der Senat Start-ups bei der Vernetzung mit anderen Innovatoren. Zu diesem Zweck reist in den kommenden Tagen eine Delegation deutscher Gründer und Entscheider zum StartUp AsiaBerlin nach Singapur und Jakatar.  „Ich freue mich, dass wir die deutsche Hauptstadt mit einer Start-up-Konferenz im Rahmen von StartUp AsiaBerlin in unserer Partnerstadt Jakarta präsentieren können. Mit dieser Initiative ergänzen wir die Asia-Pacific Week in Berlin und knüpfen nachhaltige Kontakte für unsere Start-ups in den Wachstumsregionen Asiens“, sagt Wirtschaftssenatorin Pop. Auch Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der weltweit agierenden Siemens AG, begrüßt die interkontinentale Zusammenarbeit: „Siemens hat selbst einmal als Start-up in einem Berliner Hinterhof angefangen. Und schon Werner von Siemens wusste, wie wichtig der Austausch zwischen Gründern, Industrie und Politik ist, um erfolgreich zu sein.“ (ke)

Berliner Wirtschaft zeigt Verantwortung

In Berlin sollen alle Menschen mit und ohne Behinderung gut zusammen leben können, heißt es im Landesgleichberechtigungsgesetz (LGBG). Leider sieht die Realität meist anders aus. In den wenigsten Unternehmen wird Inklusion tatsächlich gelebt. Nur wenige Berliner Unternehmen stellen überhaupt Menschen mit Behinderung ein. Dabei ist es so einfach diese in die Arbeitswelt zu integrieren. Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt sich die gemeinnützige GmbH Arbeit für Menschen mit Behinderung (AfB) bereits für das wichtige Thema ein.

Nach höchsten ökologischen und ethischen Standards werden bei AfB ausgemusterte IT- und Mobilgeräte mit dem Ziel übernommen, so viele davon wie möglich wieder zu vermarkten. Nicht mehr nutzbare Hardware wird hingegen auseinandergenommen und recycelt. Dabei sind alle Arbeitsschritte barrierefrei gestaltet, wodurch diese auch von Menschen mit Behinderung erledigt werden können. Diese unvergleichbare unternehmerische Idee vereint diverse Vorteile für alle Beteiligten: Elektroschrott wird minimiert und Recycling gefördert, Menschen mit Behinderung werden in einem regelrechten Arbeitsverhältnis beschäftigt und Firmen von alten Geräten sowie der Entsorgungslast befreit.

Auf dem Weg zum weltweit führenden gemeinnützigen Unternehmen der IT-Branche

Große und mittlere Unternehmen des deutschen Mittelstands sind bereits begeisterte Partner geworden. Die Idee von AfB-Gründer Paul Cvilak ist einzigartig und hat Unternehmen wie Vattenfall, Pfizer und Siemens überzeugt. Dabei ist AfB selbst ein Familienunternehmen, Cvilaks Tochter sind ebenfalls im Unternehmen tätig. Die Familie verfolgt dabei seit der Gründung die ehrbare Vision, das weltweit führende gemeinnützige Unternehmen der IT-Branche zu werden – die größte Integrationsfirma Deutschlands ist AfB bereits. Ein Leuchtturmprojekt, das vielen Menschen Hoffnung gibt und Diversity erlebbar macht. Die Partner aus der Wirtschaft unterstützen die Initiative so erfolgreich, dass AfB heute bundesweit an neun und europaweit an fünf Standorten arbeitet. Seine 10. Filiale eröffnete der engagierte Unternehmer Cvilak, der für seine Arbeit kürzlich mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde, bereits 2012 in Berlin und gewann im gleichen Jahr den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien“.

Der Erfolg fußt dabei nicht nur auf dem guten Ruf und der sozial ökologischen Idee. Die Prozesse sind gut durchdacht und effizient. Insbesondere auf den sorgfältigen Umgang mit den Daten auf den ausrangierten Geräten wird großen Wert gelegt. „In den heutigen Zeiten ist es für die Unternehmen existentiell, dass ihre Daten sicher vor dem Zugriff Dritter sind und nach der Abgabe alter Geräte zuverlässig gelöscht werden. Die meisten wissen aber gar nicht, wie sie das machen sollen. Auch in diesem Zusammenhang geben uns viele Firmen gerne ihre Gerate, weil wir von Anfang an einen sicheren Prozess implementiert haben, der nachvollziehbar ist“, erklärt Cvilak.

Datenschutz und Nachhaltigkeit bewegen AfB

Dieser zertifizierte Prozess garantiert, dass sämtliche Datenträger nach höchsten Sicherheitsstandards gelöscht oder geschreddert werden. Per IT-Sicherheitstransport werden die entsprechenden Geräte durch AfB eigenes Personal und mit eigenem Fuhrpark bei den Partnerunternehmen abgeholt und zur nächstgelegenen Niederlassung transportiert. Dort wird dann je nach Zustand des Gerätes entschieden, ob es mit neuer Software bespielt und anschließend mit bis zu drei Jahren Gewährleistung verkauft oder in seine Einzelteile zerlegt und recycelt wird.

Die Nachhaltigkeit der eigenen Geschäftsprozesse ist einer der Grundpfeiler für Cvilaks unternehmerisches Handeln. Seit 2015 ist es das erste Sozialunternehmen, das die EU-CSR-Richtlinie zur nicht-finanziellen Berichterstattung erfüllt. Die Entsprechenserklärung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex als Social Enterprise übermittelt dabei unter anderem den Anspruch Botschafter der digitalen Inklusion zu sein und Klimapositiv handeln zu wollen, um durch die eigenen Wertschöpfungsprozesse nachweislich Umweltschaden zu reduzieren.

Partner gesucht

Bisher wurden durch die vorbildliche Arbeit von AfB über 327 Arbeitsplätze geschaffen, davon circa 45 Prozent für Menschen mit Handicap. Gemeinsam mit der BERLINboxx startet AfB die Initiative: „Berliner Unternehmen schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung“. Die Schaffung von 50 Arbeitsplätzen, davon 25 für Menschen mit Behinderung, im Jahr 2018, ist das Ziel für die Hauptstadtregion. Jahr für Jahr werden in der Hauptstadt tausende Geräte abgeschrieben. Diese sollten nicht eingelagert oder für viel Geld entsorgt werden. Als Partner von AfB fördert stattdessen jedes Unternehmen und jede Behörde den Umweltschutz und die Inklusion.

Um das Ziel zu erreichen, müssen insgesamt 100.000 Geräte bis zum Ende des Jahres abgegeben werden. „Wir freuen uns, über vielfältige Unterstützung in Berlin. In den nächsten Wochen gehen wir auf Partnersuche. Ich bin sicher, dass die soziale Verantwortung der Berliner Unternehmer und Manager dazu beitragen wird, dass Behinderte bessere Chancen auf einen Job bekommen“, so Paul Cvilak und Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin der BERLINboxx und Partnerin der Initiative. (uc)

FinTech-Boom: Die Expertenmeinungen gehen auseinander

Das Bewusstsein, das aus einem Finanz-Startup-Boom eine Rezession resultieren kann, ist in der Wirtschaft kein Novum mehr. J. Christopher Flowers (Investmentbanker und Milliardär), Statement im gestrigen Handelsblatt „Die Blase wird platzen“, ist also keine große Überraschung. Das oben genannte Phänomen und eine daraus resultierende „Pleitewelle“ sind allerdings nicht nur den Finanz-Startups vorbehalten, sondern allgemein ein Problem in der Gründerszene. Darüber hinaus ist es schwer die Entwicklungen der asiatischen-, amerikanischen- und europäischen Wirtschaft in den kommenden Jahren voraus zu sehen. Mit Blick auf Deutschland, insbesondere Berlin, haben es Startups in den ersten fünf Jahren immer schwer sich fest zu etablieren.

„Der konkrete Nutzen der FinTechs ist vielleicht noch nicht für jeden erkennbar, aber wir selber erleben ja, dass Disruption auch im Handel stetig an Bedeutung gewinnt. Da werden sicherlich von den unzähligen FinTechs, die auf dem Markt sind, einige wenige bleiben, die dann auch Relevanz erlangen“ so Niels Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (den gesamten BERLINboxx Artikel finden Sie hier). Wie auch schon das Handelsblatt es schrieb, aktuelle Statistiken zu FinTech-Pleiten gibt es nicht. Prognosen sind im Digitalisierungsbereich auch schwer aufzustellen.

Sicher ist aber laut den Finanzexperten (u.a. auch J. Christopher Flower): Die Digitalisierung und die FinTechs werden die Banken umkrempeln. Auch hier müssen beide Szenarien betrachtet werden. Einerseits werden viele FinTechs es mit den etablierten Großbanken nicht aufnehmen können und nach kurzer Zeit vom Markt verschwinden, aber andererseits wird die ausgelöste Revolution auch neue Kooperationen und Arbeitsplätze im IT Bereich schaffen (den gesamten BERLINboxx Artikel zu diesem Thema finden Sie hier).

„Wie in anderen Branchen auch, müssen sich Banken den neuen technischen Möglichkeiten anpassen. Sofern es gelingt, das Angebot durch Kooperationen und Digitalisierung der Dienstleistungen zu erweitern, sehe ich, auch für klassische Bankhäuser, in den aktuellen Entwicklungen eher eine Chance, als eine Gefahr“, so Richard Giessel, Executive Relationship Manager bei der vPE Bank (den gesamten BERLINboxx Artikel über die vPE Bank finden Sie hier).

Die Digitalisierung schafft Kooperationen unter FinTech-Unternehmen und mit etablierten Großunternehmen, um dadurch neue Wege beschreiten zu können. Risiken bestehen natürlich immer, aber das gilt für jeden neuen Geschäftszweig. Längst wird der Startup-Boom durch unterschiedliche Modelle gefördert oder unterstützt, um drohende „Pleitewellen“ zu umgehen. Ob Panikmache und die Ankündigung einer „gefährlichen Hysterie“ der Wirtschaft förderlich sind, bleibt fraglich. Wie es letztlich ausgeht, muss differenziert betrachtet werden und ist aktuell noch nicht absehbar. Spätestens sobald eine erste umfassende Statistik über die Fintech-Pleiten erscheint, kann fachmännisch geurteilt werden. (lj)

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Veranstaltungen

7. VDZ TECH SUMMIT

Verlage und Medienhäuser stehen heute im Wettbewerb mit Unternehmen, die technologisches Know-how nutzen, um Inhalte auf eine neue Weise entstehen zu lassen, zu kuratieren und zu verbreiten.

Die Herausforderung besteht darin, unterschiedliche Welten unter einen Hut zu bringen: Manager müssen die Möglichkeiten der Technik erfassen, IT-Spezialisten die Business-Anforderungen der Verlagswelt verstehen und gemeinsam müssen sie kreative Konzepte erarbeiten und Werkzeuge entwickeln, die sie zum angepeilten Ziel führen.

Der VDZ Tech Summit bietet eine einzigartige Gelegenheit, ein gemeinsames Verständnis von Aufgabe und Lösungsansatz aufzubauen und die eigene Publishing-Expertise mit neuen Technologien und Verfahren zu kombinieren um bestehende Prozesse zu transformieren und neue Wege bei der Gestaltung von Geschäftsmodellen zu gehen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

14. Strategiegipfel IT & Information Security

Durch das Internet of Things und 5G in Verbindung mit KI wächst eine neue Cybercrime-Dimension heran. Eine Optimierung von ISMS & SIEM sind dementsprechend dringend notwendig. Wie aber lassen sich dabei AI, ML und die Cloud optimal zum Schutz der eigenen Daten und Infrastrukturen einsetzen?

Dass dabei gleichzeitig die Mitarbeiter-Awareness weiter gesteigert werden muss und auch ein strukturierter Plan für das Krisenmanagement für den Fall der Fälle bereitstehen und verinnerlicht werden muss, macht die Arbeit der Verantwortlichen im heutigen volatilen Umfeld nicht einfacher.

Anhand von Case Studies und Diskussionsforen werden die Herausforderungen näher beleuchtet.

Web-on-Wheels

Berlin ist mit rund 4.000 ITK-Unternehmen und etwa 47.000 IKT-Arbeitsplätzen ein Branchenschwerpunkt. Seit 2.000 ist der Umsatz dieser Technologie-Unternehmen um 40 Prozent auf 9 Mrd. Euro und die Zahl der Unternehmen um 54 Prozent gestiegen Dem Nachwuchs an IT-Fachkräften kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu.

Unterwegs in einem Shuttle Bus lernen die Teilnehmer an diesem Tag exklusiv namhafte Köpfe der IT-Szene kennen.

Berlin Low Code Day

Der Berlin Low Code Day fungiert als zentrale Fachkonferenz für alle aktuellen Aspekte zum Thema Low-Code und No Code.

Erfahrene Industrie-Experten als Referenten und führende Plattformanbieter als Aussteller schaffen einen ganzheitlichen Überblick für Entscheider aus IT und Management. Die Veranstaltung richtet sich an die CIOs, CDOs und IT-Strategen großer Unternehmen und Einrichtungen, sowie an die CEOs und CTOs von IT-Dienstleistern.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Strategiegipfel IT & Information Management

Die IT und deren Aufgabenstellung und Ausrichtung wandelt sich – sehr schnell oder eben nicht schnell genug, je nachdem, aus welchem Blickwinkel es betrachtet wird. Damit verändert sich auch der Aufgabenbereich der Verantwortlichen. Maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind nicht mehr allein deren Produkte und Dienstleistungen. Die richtige Mischung aus Kultur und Technik wird entscheidend: Der Wille die neuen Möglichkeiten zu verstehen und der Mut diese kompromisslos in neue Geschäftsfelder umzusetzen.

Auf diesem Strategiegipfel tauschen sich die Teilnehmer gemeinsam dazu aus, ob eine interne IT überhaupt noch notwendig ist, die IT komplett im Business aufgeht oder aber wie die IT aufgestellt werden kann, um einen signifikanten Wertbeitrag zu generieren und diesen auch zu belegen. Der Gipfel bietet eine Plattform für branchenübergreifenden Austausch von Entscheidern mit Entscheidern und mit Lösungspartnern. Zudem erwartet sie ein umfangreiches Programm aus Vorträgen und Workshops hochkarätiger Businessprofis.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

15. Fachtagung IT-Beschaffung 2019

Die Digitalisierung in der Verwaltung führt auch zu immer dynamischeren und komplexeren Strukturen der Beschaffungsprozesse der öffentlichen Hand. Wichtiger denn je sind damit komprimierte und anwendbare Updates zu allen beschaffungsrelevanten Themengebieten, der Erfahrungsaustausch und das Lernen aus Best-Practice-Beispielen.

Die Veranstaltung ist eine Informations- und Diskussionsplattform für Digitalisierungsthemen rund um die IT-Beschaffung in der öffentlichen Verwaltung. Die Veranstaltung richtet sich überwiegend Fach- und Führungskräfte aus allen Verwaltungsbereichen in Bund, Land sowie Kommune und ist darüber hinaus zu einer bedeutenden Informations- und Networkplattform für Vertreter der Wirtschaft avanciert, die im IT- und Public Sector-Umfeld tätig sind. Eine interessante Mischung aus Plenumsvorträgen und Fachforen gibt den Besuchern die Möglichkeit, sich umfassend über aktuelle Themen zu informieren und sich mit Spezialisten aus anderen Behörden und Unternehmen auszutauschen.

(Anmeldung erforderlich)

8. IT-Sicherheitstag Mittelstand 2019

Digitalisierung der Wirtschaft ist zugleich ein IT-Sicherheit-Thema. Es reicht heute nicht aus, funktionierende Systeme zu bauen und zu betreiben. Vielmehr bedingen der Umgang mit Daten und ihr Schutz vor Missbrauch neue Konzepte, die die Informations- und Datensicherheit als notwendigen Bestandteil der digitalen Entwicklung betrachten.

Dadurch ergeben sich für Unternehmen weiterhin große Herausforderungen bei der Herstellung Ihrer eigenen Sicherheit für die Daten und Informationen. Unternehmen benötigen aber ein digitales Ökosystem, in dem sie sicher agieren können. Es bleibt noch viel zu tun, um in der Wirtschaft insgesamt das Sicherheitsniveau zu heben und die Unternehmen für künftige Herausforderungen der Digitalisierung zu wappnen.

PITS 2019

IT-Sicherheit schafft Vertrauen und Vertrauen ist die Basis für das E-Government der Zukunft. Die medienbruchfreie, integrierte und elektronische Bearbeitung von Verwaltungsdienstleistungen, z.B. im Rahmen der europäischen Dienstleistungsrichtlinie, lässt sich nur mit einer sicheren Kommunikation von Behörden untereinander bzw. von Behörden zu Unternehmen und Bürgern erreichen. Der Schutz vor Malware, Spam, unerlaubten Zugriffen oder Manipulationen ist die Grundvoraussetzung für eine breite Akzeptanz des E-Governments und der vollen Nutzung der damit verbundenen Effizienzvorteile.

Als Treffpunkt der IT-Verantwortlichen von Bund, Ländern, Kommunen, den Streitkräften, Europäischen Polizeibehörden, den Nachrichtendiensten, der NATO, den Anbietern von Sicherheitslösungen und der Wissenschaft ist die PITS eine entscheidende Plattform für neue Trends und gibt entscheidende Impulse zur Netzwerkbildung und zum Informationsaustausch.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)