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Silicon Allee vs. Silicon Valley: Das Start-up Gefecht

Berlin und San Francisco gelten als die gründerfreundlichsten Städte der Welt. Doch welche Metropole liegt wirklich vorne?

In Berlin ist es möglich innerhalb von 7 Tagen und mit rund 700 Euro ein Start-up ins Leben zu rufen. San Francisco punktet mit einer relativ geringen Umsatz- sowie Körperschaftssteuer.

„Berlin hat eines der integrativsten und diversifiziertesten Start-up Ökosysteme der Welt“, so Udo Schloemer, Gründer und CEO von Factory Berlin. „Du brauchst keinen deutschen Pass und keinen Ivy-League Abschluss, um hier erfolgreich zu sein.“ Das blühende Start-up Ökosystem des Silicon Valleys ist laut Evan Engstrom, Executive Director von Engine, eines der größten Wirtschaftsgüter Amerikas. „Seine Erfolge in der Vergangenheit haben dazu geführt, im ganzen Land eine starke Bewegung hin zum Unternehmertum zu entfachen.“

Alle Vor- und Nachteile beider Gründerstädte sind der folgenden Infografik von 99designs zu entnehmen. (mg)

 

(mg)

Foto: © Pexels

 

Volker Kauder: Trump ist nicht Amerika

Bei einem Dinner, zu dem der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel Vertreter von Berliner Wirtschaftsunternehmen und Banken zu einem Gedankenaustausch mit Volker Kauder, dem langjährigen Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und engen Vertrauten von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingeladen hatte, nannte Kauder die Bundestagswahl am 24. September eine Richtungsentscheidung für Deutschland.

Wolle man Sicherheit, Verlässlichkeit, Kontinuität und Stabilität müsse man Angela Merkel das Vertrauen aussprechen. Er zitierte den Sänger Campino der Band „Die Toten Hosen“. Dieser hatte in einem Interview mit der „Welt“ im April 2017 die Rolle von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit europäischen und anderen globalen Krisensituationen gelobt: „Würde jemand diesen Job zurzeit besser machen?“

Thomas Kickermann, Bankier von der vPE Bank am Potsdamer Platz:  „Angela Merkel und Volker Kauder sind Garanten für eine starke CDU und eine starke Union in Deutschland, die sowohl für die Innere Sicherheit, das Wirtschaftswachstum und den sozialen Zusammenhalt einsteht. Europa brauche mehr denn je eine Führungsfigur namens Angela Merkel, die in engster Abstimmung mit den Partnern in der EU die schwierigen Herausforderungen als Chancen begreife und im Sinne der Gründungsväter im 60. Jahr der Römischen Verträge an diesem großen Friedensprojekt weiterarbeite.“ Auch die anderen Wirtschaftsführer kamen übereinstimmend zu der Erkenntnis dass Deutschland gerade in diesen bewegten Zeiten Kontinuität brauche, um seine wichtige Rolle in Europa auch nach der Bundestagswahl spielen zu können.

Volker Kauder, seit 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der am längsten amtierende in der Geschichte der Fraktion, forderte die guten Beziehungen in diesen emotionsgeladenen Zeiten zu den USA zu erhalten und differenzierte zwischen den USA und Trump. Das Land habe viele Präsidenten gesehen und wird noch viele Präsidenten sehen. Gerade jetzt müsse man auf verschiedenen, insbesondere parlamentarischen Ebenen die traditionsreichen guten Beziehungen zum Bündnispartner pflegen.

 

Foto: Gedankenaustausch zwischen Politik und Wirtschaft: CDU/CSU Fraktionschef Volker Kauder und Bankier Thomas Kickermann, vPE Bank am Potsdamer Platz. Bildquelle: BERLINboxx

 

20 Jahre Sonderverwaltungszone Hongkong

Berliner Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong feiert Jubiläum – Chinas Botschafter und hochrangige Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft unter den Gästen

Das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong, Berlin (HKETO Berlin) feierte am 27. Juni in Berlin mit einem kulinarischen Highlight ein besonderes Jubiläum. Das Galadinner zählte zu den Höhepunkten einer Serie von Feierlichkeiten anlässlich des 20. Geburtstags der Sonderverwaltungsregion Hongkong. Zu den etwa 200 Gästen zählten der chinesische Botschafter Shi Mingde, Regierungsvertreter aus Bund und Land sowie führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Medien. Eigens aus Hongkong eingeflogen, bereiteten Meisterköche des Chinese Culinary Institute (CCI) Spezialitäten der Hongkonger Küche zu.

 

Betty Ho und der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Mr Shi Mingde, mit Meisterköchen und Auszubildenden des Chinese Culinary Institute

In ihrem Grußwort zur Eröffnung des Festessens hob Gastgeberin Betty Ho, Direktorin des HKETO Berlin, die Eigenheit der Hongkonger – auf bestehende Stärken aufzubauen und gleichzeitig neue Herausforderungen in Chancen umzumünzen – hervor und blickte auf die Erfolge Hongkongs in den letzten zwei Dekaden zurück: „Die beständige Entwicklung Hongkongs in den letzten 20 Jahren fußt auf dem Prinzip ‚Ein Land, zwei Systeme‘. Um die Errungenschaften der vergangenen zwei Jahrzehnte zu festigen, werden die Menschen Hongkongs weiterhin zueinander stehen, vorwärts gehen und kommende Chancen nutzen.“

Chinaexperte Carsten Heinrich, Geschäftsführer von Rubina Real Estate, gilt als „Botschafter Berlins in China“ und verfügt über Niederlassungen in den Metropolen Hongkong und Shanghai. Seit der Gründung im Jahr 2011 fokussiert sich Rubina Real Estate GmbH auf die Akquisition chinesischer Investoren für den deutschen Immobilienmarkt. „Das Immobiliensegment in Deutschland, vor allem aber in Berlin, ist für chinesische Anleger nach wie vor äußerst interessant und gewinnt durch seine stetige Entwicklung von Jahr zu Jahr an Bedeutung“, so Heinrich. „Mit einem mehrsprachigen Team bieten wir Kunden aus Fernost eine ganzheitliche Betreuung und sind in chinesischen Metropolen präsent, um den Dialog mit Interessenten direkt und unmittelbar vor Ort führen zu können.“

Um den 20. Jahrestag zu feiern und den europäischen Freunden die kulinarischen Genüsse Hongkongs vorzustellen, veranstaltet das HKETO Berlin weitere Galadinner in Genf zusammen mit dem dortigen HKETO am 30. Juni sowie am 5. Juli in Budapest.

 

 Bild: Betty Ho, Direktorin des HKETO Berlin und Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate. Bildquelle: BERLINboxx

Kunst in den Bündner Bergen: AMERON Swiss Mountain Hotel

Das erste Resort der deutschen AMERON Hotel Collection unter dem Dach der Althoff Hotels liegt seit Dezember 2015 mitten im Herzen von Davos und in direkter Nähe zu den Bergbahnen und dem Kongresszentrum. Unter der Leitung des deutschen Gastgeberpaares Silvana und Ingo Schlösser wurde ein Lieblingsplatz für Erinnerungen geschaffen: Kunst überall, wohin das Auge reicht. Das Konzept des Berliner Büros Fine Rooms verwandelte das smarte Lifestyle–Hotel sowohl in den öffentlichen Bereichen als auch auch auf den 126 Zimmern und 22 Suiten zu einer eigenen Kunstausstellung und rückt den kunsthistorischen Bezug zu Davos in den Vordergrund. Die über 1000 ausgestellten Werke reichen von Skulpturen aus Holz und Metall, keramischen Arbeiten, Papierschnitten, Ölgemälden, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Holzschnitten und Wandreliefs, die eigens für das Hotel ausgewählt wurden.

 

AMERON Swiss Mountain Hotel Davos_Suiten_SMART Family Suite

Die SMART Family Suite des AMERON Swiss Mountain Hotel Davos

 

Kinder ab drei Jahren finden ihr Glück im hauseigenen Kids Club oder zur Splash Time im 20 m langen Indoor Pool. Überhaupt: Aktiv sein steht hier im Vordergrund! Die Region bietet im Sommer alles, was das Naturherz in den Bergen begehrt: Wandern auf 700 km markierten Wander- und Panoramawegen, geführte Mountainbike-Touren, Pferdetrekking, Heilkräuter Exkursionen. Sportfans können ihr Repertoire bei Golf-, Gleitschirm- und Kletter-Schnupperkursen erweitern. Auf dem Davosersee kann man das Windsurfen und das angesagte Stand-Up-Paddling ausprobieren. Für Familien und Kinder gibt es Rafting-Angebote.

 

Bei so viel sportlicher Betätigung darf das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: In der Ristorante Cantinetta mit offener Showküche werden italienische Klassiker mit Schweizer Kreativität verbunden. Zigarrenliebhaber können sich in die gemütliche Smokers-Lounge zurückziehen. (awi)

Weiter Informationen: www.ameron-hotel.davos.ch