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Verlosung: Freikarten für die IFA in Berlin

Na auch schon gespannt, welche Innovationen die führenden Marken der vernetzten digitalen Welt in den Startlöchern haben?  Die BERLINboxx verlost exklusiv 3 x 2 Karten für einen freien Eintritt an einem Tag auf der IFA vom 06. bis zum 11. September 2019.

Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Die Internationale Funkausstellung kurz IFA

Die seit 1924 in Berlin stattfindende Internationale Funkausstellung kurz IFA ist heute mit mehr als 200.000 Besuchern und Ausstellern aus aller Welt die größte Publikums- und Ordermesse für Consumer Electronics. Nahezu alle großen Elektronikfirmen sind dort sechs Tage lang präsent. Neben Kameraherstellern werden Anbieter der Segmente TV, Notebooks, Navigationsgeräte und von neuen Smart Home-Angeboten erwartet. Aber auch im Bereich moderner Kuchengeräte gibt es einiges zu Bestaunen. Oder lassen Sie sich in die Medizin der Zukunft entführen und sehen Sie, was im Bereich Digital Health passiert.

Sowohl Händler als auch private Verbraucher informieren sich hier über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Kommunikationstechnologie und bestaunen die Produkte von morgen.

Bekannt ist die Messe aber auch für ihr umfangreiches Showprogramm: Auf der Bühne des IFA-Sommergartens geben namenhafte Stars ihre neusten Hits zum Besten, und die Showbühnen bieten diverse Events von der Kochshow bis zur Autogrammstunde. (red)

So funktioniert es:

Der Ticketcode muss im Internet auf der Seite www.ifa-voucher.com eingelöst werden. Sollten Sie bei der Einlösung der Ticketcodes Hilfe benötigen, beachten Sie bitte den Leitfaden zur Nutzung der Ticketcodes für die IFA 2019 unter folgendem Link.

Das IFA-Tagesticket kann so einfach am PC ausgedruckt werden und berechtigt gleichermaßen an allen Eingängen zum Eintritt auf das Messegelände.

Russland bereitet sich auf das XXIII. Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg vor

Vom 6. bis 8. Juni 2019 findet in St. Petersburg das 23. Internationale Wirtschaftsforum von St. Petersburg statt.  Das Hauptthema des Forums lautet „Gestaltung der Agenda für eine nachhaltige Entwicklung“.

Überblick Internationales Wirtschaftsforum

Heute ist das St. Petersburg International Economic Forum eine der weltweit führenden Plattformen für die jährliche Kommunikation von Vertretern der Wirtschaft, die Diskussion von Schlüsselfragen der Weltwirtschaft, die regionale Integration und die Entwicklung neuer Industrien.

Das Internationale Wirtschaftsforum veranstaltet jährlich ein Treffen von Staatsoberhäuptern, Führungspersönlichkeiten der internationalen Geschäftswelt und Führungspersönlichkeiten internationaler Organisationen.  Während des Forums stellen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor und es werden Investitionsvereinbarungen geschlossen.

1997 wurde das Forum erstmals abgehalten und steht seit 2006 unter der Schirmherrschaft und Beteiligung des Präsidenten der Russischen Föderation, wodurch sich die Zahl der Delegationen aus verschiedenen Ländern der Welt und der Umfang, der in seinen Bereichen unterzeichneten Vereinbarungen, jährlich erhöhen.

Plattform für einen offenen Dialog

So nahmen 2018 mehr als 17.000 Teilnehmer aus 143 Ländern der Welt am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil. Zu den Ehrengästen des Forums zählten der französische Präsident Emmanuel Macron, der Vizepräsident der Volksrepublik China Wang Qishan, der japanische Premierminister Shinzo Abe und die geschäftsführende Direktorin des IWF Christine Lagarde. Den Ergebnissen des Forums zufolge wurden mehr als 590 Abkommen im Wert von mehr als 2,625 Billionen Rubel unterzeichnet.

Angesichts der aktuellen Lage der Weltwirtschaft und der Vielzahl von Herausforderungen, denen sich Unternehmen gegenübersehen, ist das Forum eine Plattform für einen offenen Dialog und ein praktisches Instrument, um wichtige wirtschaftliche Fragen zu erörtern, mit denen Russland, Entwicklungsländer und die ganze Welt konfrontiert sind und um Barrieren zwischen Russland und anderen Staaten zu beseitigen. (red)

Positives Fazit nach IHK-Delegationsreise nach Tokio

Von Samstag, den 18. Mai bis Donnerstag, den 23. Mai, waren 27 Berliner Unternehmen und Vertreter von Verbänden mit dem regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller auf Delegationsreise in der japanischen Hauptstadt Tokio. Alle Anwesenden waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und zogen ein positives Fazit.

Die erste Möglichkeit mit potentiellen Partnern ins Gespräch zu kommen

Delegationsreisen bieten deutschen Unternehmen die Chance, ihren Zielmarkt zu erkunden und erste Geschäftskontakte zu knüpfen. Japan gehört zu den wichtigsten Berliner Exportmärkten mit vielen potentiellen Partnern. So reisten verschiedene Berliner Unternehmen, die auf der Suche nach einem Partner für Japan und den asiatischen Raum waren, in die Hauptstadt.

Konkreten Vereinbarungen wurden unterzeichnet

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Wirtschaftsdelegation lagen auf den Bereichen Urbanisierung/ Infrastruktur, Gesundheitswirtschaft und digitale Wirtschaft.

Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin sieht Berlins Stärken eindeutig in den Bereichen Gesundheit, Digitales und Infrastruktur. Für ihn steht fest: „Die Lösungen für die großen Probleme unserer Zeit werden von den Metropolen der Welt ausgehen. Berlin muss Teil davon sein und seinen Weg finden.“ Umso erfreuter ist er über die erfolgreichen Wirtschaftsgespräche die zur Unterzeichnung von konkreten Vereinbarungen geführt haben.

Auch die Alba Group und das japanische Unternehmen SEIU bestätigten zum Auftakt des Wirtschaftsforums Berlin Tokyo ihre Zusammenarbeit beim Bau einer Recyclinganlage in Japan. Umgekehrt plant der japanische Telekommunikationskonzern NTT Investitionen in Höhe mehrerer Millionen für den Bau eines Rechenzentrums in Berlin.

 „Die Metropolen werden zunehmend zu Treibern beim Klimaschutz und bei der Energiewende“

Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur hält die Zusammenarbeit der Metropolen ebenfalls für einen sehr wichtigen Schritt. Vor allem beim Klimaschutz und bei der Energiewende seien die Metropolen zunehmend die Treiber. „Berlin hat gute Chancen, mit Großstädten wie Tokio gemeinsame Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und Mobilität auf den Weg zu bringen“, sagte er.

Claus Biernoth, Vice President Sales der First Sensor AG, nutzte die Delegationsreise um den Aufbau einer japanischen Organisation für First Sensor zu prüfen und verschiedene Geschäftsmöglichkeiten mit namenhaften japanischen Unternehmen herauszuarbeiten.

Alle Beteiligten waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Tagung und blicken positiv in die Zukunft. „Erfahrungsgemäß braucht der Aufbau einer Partnerschaft Zeit, aber wir sind optimistisch, dass sich aus diesen Gesprächen mehr entwickelt“, so Leonhard Lischka, Geschäftsführer der Lischka GmbH und ebenfalls Teilnehmer der Delegation. (tf)

Forderungskatalog „Fridays for Future“: 180 Euro pro Tonne als Co²-Steuer

Die Klima-Aktivisten von „Fridays For Future“ veröffentlichten erstmalig einen Katalog mit Forderungen an die Politik. Unter anderem wollen sie eine CO²-Steuer, die klimaschädliche Güter drastisch verteuern würde. Große Auswirkungen hätte dies vor allem auf das Verhalten der Verbraucher.

Forderungen der Klimaschützer

Seit Wochen demonstrieren regelmäßig unzählige, engagierte Jugendliche in Deutschland bei den Fridays for Future“ für den Klimaschutz. In Berlin treffen sich die Schülerinnen und Schüler dafür meist am Invalidenpark und marschieren dann gemeinsam über die Friedrichstraße und das Regierungsviertel, bis zum Brandenburger Tor. Bei der letzten Berliner Demo gab es rund 25.000 Teilnehmer.

Nun erhöht die Klimaschutzbewegung den Druck auf die Politik noch einmal erheblich. Kritiker haben den Streikenden immer wieder vorgeworfen, nicht radikal und präzise genug zu sein. Sie sollten außerdem eigene Lösungsansätze entwickeln und genaue Ziele äußern. Die Vertreter erstellten nun erstmalig einen Katalog mit sechs konkreten Anforderungen an die Politik.  Am Montag stellten sie ihre Grundforderungen dann bei einer  Pressekonferenz im Berliner Naturkundemuseum vor. Ein Punkt auf ihrer Liste war eine CO²-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Ihre Vorstellungen liegen dabei bei 180 Euro pro Tonne CO², was eine beachtliche Summe ist. Ein Flugticket würde dadurch um ein mehrfaches teurer werden, was die Geringverdiener stark belasten würde. „Eine so hohe Steuer würde klimaschädliches Handeln schnellstens beenden“, so Sebastian Grieme, Vertreter von „Fridays for Future“.

Folgen für Verbraucher

Eine weitere Forderung ist der Ausstieg aus der Kohleenergie und das am besten sofort. Noch 2019 soll nach dem Forderungskatalog ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet werden und bis 2030 dann endgültig alle. Bis 2035 fordern sie 100 Prozent erneuerbare Energien und eine Verringerung der Emissionen auf „Netto-Null“. Solange die Politik nicht anfängt zu handeln, werden die Streiks weitergehen, so Klimaaktivist Sebastian Grieme. Ganz so einfach und schnell werden die Forderungen der Schüler aber kaum umsetzbar sein. Die drastische Erhöhung von CO²-Emissionen würde Energieträger, Lebensmittel, Konsumgüter oder Reisen extrem verteuern. Die Mehrkosten für ein T-Shirt lägen beispielweise bei 1,89 Euro. Ein Kilogramm Rindfleisch wäre um ganze 2,58 Euro teurer.

CDU-Generealsekretär Paul Ziemiak lädt einige der Vertreter und Klimaaktivisten zu einem Gespräch in die Parteizentrale ein. Er hält es für enorm wichtig in direkten Kontakt mit den jungen Menschen zu treten und sich so schnell wie möglich auszutauschen. (tf)

Bundesinnenminister Horst Seehofer kritisiert Enteignungspläne in Berlin

Am Dienstagabend veranstaltete der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden dem Bundesfachverband der Immobilienverwalter (BVI), dem Deutschen Verband für Facility Management GEFMA, den German Council of Shopping Centers sowie dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Immobilienverband Deutschland (IVD) seinen Neujahrsempfang.

v.l.n.r. Klaus-Peter Hesse, Geschäftsführer ZIA, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Dr. Andreas Mattner, Präsident

v.l.n.r. Klaus-Peter Hesse, Geschäftsführer ZIA, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Dr. Andreas Mattner, Präsident ZIA | Foto: Ulf Büchschleb

Viele aktuelle Themen der politischen Agenda betreffen die Immobilienwirtschaft

Zu den geladenen Gästen beim ZIA-Neujahrsempfang gehörte auch Horst Seehofer, Bundesminister für Inneres, Bau und Heimat. Seit März 2018 ist das Bundesministerium des Innern (BMI) zuständig für Stadtentwicklung und Wohnen sowie für die Themen öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten. Dabei gilt es, die Rahmenbedingungen für eine gute Wohnraumversorgung und intakte Städte zu schaffen. Gleichzeitig soll das hohe Niveau von Bautechnik, Bautechnologien und Baustoffen in Deutschland weiter vorangebracht werden. Dies sind entscheidende Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität und ein gutes soziales Klima in unserer Gesellschaft. An seinen Auftritt waren viele Erwartungen geknüpft, war doch sein Interesse an der Immobilienbranche bisher eher zurückhaltend. In seiner Rede vor 300 Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft sprach er über die anstehenden Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft.

Seehofer sprach sich für eine Lösung der Mietenproblematik in den Großstädten auf Basis der sozialen Marktwirtschaft aus und wandte sich damit offensiv gegen die Enteignungsdebatte des Berliner Senats. Zudem müssten weitere Anreize zum Bau von Wohnraum geschaffen werden, hieß es. Seehofer betonte in diesem Zusammenhang den Erfolg des Baukindergeldes und nannte die Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau. Außerdem appellierte er an die Bundesländer, die Grundgesetzänderung zum sozialen Wohnungsbau nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn das Geld für diese Wohnungsbauprogramme stünde im Bundeshaushalt bereit, lediglich die rechtliche Grundlage fehle noch. Der Bauminister möchte, dass künftig auch der Bund baut.

In Bezug auf die Steuerpolitik sprach er sich für ein einfaches und aufkommensneutrales Grundsteuermodell. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es ihm, steuerliche Anreize zur energetischen Gebäudesanierung einzusetzen, die in der aktuellen Debatte ein wenig in den Hintergrund geraten sei.

Auch sein Noch-Baustaatssekretär Gunther Adler kam zum ZIA-Neujahrsempfang. Ein Nachfolger konnte Seehofer noch nicht verkünden, sprach für aber viel Lob und Dank für Adler aus.

v.l.n.r: Bundesinnenminister Horst Seehofer, Frank Schmeichel, Verleger BERLINboxx, Susanne Tattersall, Geschäftsführende Gesellschafterin der TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH


Bundesinnenminister Horst Seehofer im Austausch mit ZIA-Mitglied Susanne Tattersall (Tattersall Lorenz) und Frank Schmeichel (Business Network Gruppe)| Foto: Ulf Büchschleb

Entscheidung schafft Verunsicherung

Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft begrüßte die angebotene Unterstützung und plädierte für einen neuen Grundkonsens in der Gesellschaft, der von gegenseitigem Vertrauen und der Verantwortung aller Beteiligten getragen sein müsse. „Die Diskussion um Enteignung und Wohnungsankäufe in Berlin nimmt immer wahnwitzigere Züge an, verunsichert alle Investoren und schafft keine neue Wohnungen“, kommentierte Mattner die Pläne der Berliner Landesregierung.

Der ZIA

Bereits seit vielen Jahren gibt der ZIA als Unternehmer-und Verbändeverband der gesamten Immobilienwirtschaft sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene eine Stimme. Durch seine Mitglieder, darunter mehr als 25 Verbände, vertritt er die Interessen für rund 37.000 Unternehmen in der Branche. Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner. (aw)

Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate repräsentiert Berlin in China

Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte der Welt. Jedes Jahr wird dort die Luxury Property Show abgehalten, die führende Messe für Luxusimmobilien im Reich der Mitte. Da China ein zunehmend interessanter Markt für Berliner Immobilien ist, muss Berlin in China natürlich verteten sein!

Die dreitägige Veranstaltung findet im Shanghai Exhibition Center im Herzen von Shanghai statt und hat sich das Ziel gesetzt, chinesischen Anlegern einige der weltweit außergewöhnlichsten Immobilien vorzustellen. Die Veranstaltung umfasst die anspruchsvollsten und renommiertesten Luxusmarken für Immobilien und fördert den Kontakt zwischen chinesischen Investoren und den bedeutendsten Immobilienexperten der Welt. Denn die Teilnahme an der Show ist nicht selbstverständlich, nur die renommiertesten Immobilienunternehmen der Welt haben die Möglichkeit, Ihre Unternehmen und Produkte potenziellen chinesischen Anlegern vorzustellen.

Berlin zu Gast in Shanghai

Mittendrin sind in diesem Jahr die vielfach international ausgezeichneten Berliner Immobilienprofis von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. Das Unternehmen konzentriert sich auf den chinesischen Markt und vermittelt Berliner Immobilien an Käufer aus dem Reich der Mitte. Dabei bietet Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real durch die Tochtergesellschaft EichenGlobal Käufern die Möglichkeit, umfassende After-Sales-Services in Anspruch zu nehmen.

Vor Ort in Shanghai: Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Vor Ort in Shanghai: Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

 

„Berlin genießt ein hohes Ansehen in China”, sagt Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. „Als Anlagemarkt profitiert die Stadt von der politischen und sozialen Stabilität, die wir in Deutschland haben. Hinzu kommen die hohen Renditechancen in der Hauptstadt, die den hiesigen Immobilienmarkt für chinesische Investoren zunehmend attraktiv machen. Es ist uns eine große Ehre, Berlin in diesem exklusiven Rahmen hier in Schanghai zu repräsentieren.“

Die Welt zu Gast in China | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Die Welt zu Gast in China | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Niederlassungen in Fernost für direkten Kundenkontakt

Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in den Metropolen Chinas, um den direkten Dialog mit chinesischen Anlegern zu fördern. „Chinesen sind agile und flexible Anleger und sehen sich sehr bewusst nach lohnenden Investmentstandorten um. Verglichen mit London oder Peking sind Immobilien in Deutschland geradezu Schnäppchen“, so Heinrich.

Die Entwicklung des Immobilienmarktes und die Prognosen sind hierzulande sehr stabil. In erster Linie sind derzeit Berlin als die deutsche Hauptstadt und Frankfurt als Finanzmetropole attraktiv für internationale Anleger. „Chinesische Anleger sind an einem problemlosen Investment interessiert. In diesem Zusammenhang legen sie natürlich einen großen Wert auf eine unkomplizierte Vermietung“, sagt Heinrich. „Dabei besteht oft ein immenser Informationsbedarf.“

Erst im Frühjahr dieses Jahres ist das Immobilienunternehmen eine Kooperation mit Warren Buffetts Berkshire Hathaway HomeServices eingegangen, um damit die idealen Voraussetzungen für die weitere internationale Expansion zu schaffen. (red)

Start-up Monitor: Berlin macht junge Unternehmen stark!

Start-ups sind ein zunehmend ein wichtiger Baustein in  der deutschen Wirtschaftslandschaft. Trotz aller Unterschiede begegnen sie jedoch oft den gleichen bürokratischen Problemen wie Großkonzerne. Dem Deutschen Start-up Monitor vom Bundesverband Deutsche Start-ups e.V. und der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zufolge fordern ganze 73 Prozent der Gründer eine Reduktion komplexer Bürokratiestrukturen.

Neben unnötiger Bürokratie sehen sich die Start-ups auch mit Problemen im Personalbereich konfrontiert: Drei Viertel aller Gründer beklagen, es sei schwierig, Fachkräfte aus dem IT-Sektor zu rekrutieren. Dabei ist gerade dieser Bereich besonders wichtig, da Start-ups neue Technologien maßgeblich vorantreiben. So sieht sich eine Mehrheit von 60 Prozent der Befragten durch Künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Geschäftsmodell beeinflusst. „Damit sind Startups Träger von innovativen Technologien und nehmen eine Vorreiterrolle bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz ein. Um das Potenzial von KI für zukünftiges Wirtschaftswachstum zu realisieren, müssen bestehende Hürden abgebaut und KI aktiv gefördert werden“, fordert Tim Dümichen, Partner bei KPMG und Co-Founder von Smart Start, der Startup-Initiative von KPMG Deutschland.

Gründer sind glücklicher laut Start-up Monitor

Trotz der bestehenden Hürden und Probleme sind Gründer zufriedener als der deutsche Durchschnittsunternehmer. Laut Start-up Monitor gaben 49 Prozent der Gründer an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein – durchschnittlich sagen das nur 32 Prozent der Deutschen von sich. Und das, obwohl Gründer mit 56 Wochenstunden wesentlich mehr arbeiten als der durchschnittliche Bürger. „Gründer/-innen leisten enorm viel und sind gleichzeitig sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrem Leben. Um in Zukunft mehr mutige und risikobereite Menschen zum Gründen eines Start-ups zu bewegen, brauchen wir jetzt eine politische Agenda der Innovation, die eine Verbesserung des Kapitalangebots vorantreibt und die digitale Bildung forciert“, fordert Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Start-ups e.V.

Gerade im Bereich des Kapitalangebots liegen laut Start-up Monitor noch Verbesserungsmöglichkeiten. So beklagen rund 42 Prozent der befragten Start-ups, sie würden bei der Beschaffung von Kapitalmöglichkeiten nicht genügend unterstützt werden, was letztendlich das Wachstum hemme. Doch nun kommt Abhilfe von Seiten des Senats. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe veröffentlichte kürzlich eine Visualisierung der Standorte der Berliner Innovationslabs. Gerade Innovationslabs bieten Start-ups sowie Unternehmen die Möglichkeit zum Experimentieren und Testen. Ziel der Visualisierung ist es, Innovationslabs und Start-ups besser zu vernetzen und so die Gründer in der Entwicklung ihrer Start-ups zu unterstützen. Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe fasst zusammen: „Berlin steht für unternehmensnahe Forschung, hochinnovative Start-ups sowie vielen Innovationseinheiten mittelständischer und großer Unternehmen. Das machen wir sichtbar, damit sich die innovativsten Köpfe der Stadt leichter vernetzen können.“

Internationale Kontakte

Nicht nur innerhalb Berlins, auch international unterstützt der Senat Start-ups bei der Vernetzung mit anderen Innovatoren. Zu diesem Zweck reist in den kommenden Tagen eine Delegation deutscher Gründer und Entscheider zum StartUp AsiaBerlin nach Singapur und Jakatar.  „Ich freue mich, dass wir die deutsche Hauptstadt mit einer Start-up-Konferenz im Rahmen von StartUp AsiaBerlin in unserer Partnerstadt Jakarta präsentieren können. Mit dieser Initiative ergänzen wir die Asia-Pacific Week in Berlin und knüpfen nachhaltige Kontakte für unsere Start-ups in den Wachstumsregionen Asiens“, sagt Wirtschaftssenatorin Pop. Auch Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der weltweit agierenden Siemens AG, begrüßt die interkontinentale Zusammenarbeit: „Siemens hat selbst einmal als Start-up in einem Berliner Hinterhof angefangen. Und schon Werner von Siemens wusste, wie wichtig der Austausch zwischen Gründern, Industrie und Politik ist, um erfolgreich zu sein.“ (ke)

World Health Summit: Wir müssen es gemeinsam anpacken

Mit einem eindringlichen Appell zur internationalen Zusammenarbeit endete der 10. World Health Summit. „Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Wohlstand, Wohlergehen und ein würdevolles Leben“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Abschlussveranstaltung, die gemeinsam mit dem Grand Challenges Meeting der Bill & Melinda Gates Foundation ausgerichtet wurde. „ Nur, wenn wir es gemeinsam anpacken, haben wir eine gute Chance, die Gesundheitsziele der Vereinten Nationen 2030 zu erreichen.“

Deutschland habe in den vergangenen Jahren eine wichtige Führungsrolle übernommen, betonte Microsoft-Gründer Bill Gates. „Wir brauchen die Regierungen, und wir brauchen Wissenschaft“, so Gates. Zuvor hatte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Globalen Aktionsplan zur gemeinsamen Arbeit an den Gesundheitszielen der Vereinten Nationen vorgestellt. „Es geht darum, Menschenleben zu retten“, sagte der WHO-Chef.

Positive Bilanz

Der Gründer und Präsident des World Health Summit, Prof. Dr. Detlev Ganten zog eine positive Bilanz der dreitägigen Konferenz: „Wir spüren neue Energie im Feld der globalen Gesundheit – in Berlin, in den akademischen Institutionen, in der Politik. Das ist es, was wir brauchen!“ Denn die Wissenschaft bleibe eine treibende Kraft, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

Beim 10. World Health Summit hatten 2.400 Teilnehmer aus 100 Nationen neue und bessere Strategien für die globale Gesundheitsversorgung diskutiert – zum Beispiel zur Stärkung von Gesundheitssystemen weltweit, zum Schutz vor Pandemien, im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen oder in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung.

Unter den 300 Sprechern waren die norwegische Premierministerin Erna Solberg, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Stefan Oschmann, der Vorstandsvorsitzende von Merck sowie Gayle Smith, die Chefin der internationalen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE.

Was ist der World Health Summit?

Der World Health Summit ist eine der bedeutendsten internationalen Konferenzen für Global Health und steht traditionell unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Gegründet wurde das jährliche Treffen 2009 anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité.

Der nächste World Health Summit findet vom 27. bis 29. Oktober 2019 in Berlin statt. (red)

EXPO REAL 2018: Themen, Trends, Rekorde

Im Herbst ist EXPO-Zeit! Europas größte B2B-Fachmesse konnte auch in diesem Jahr wieder neue Rekorde aufstellen: Rund 45.000 Besucher (6,6 Prozent mehr als im Vorjahr) besuchten die Stände von fast 2.100 Ausstellern auf der EXPO REAL in München.

Zwischen dem 08. und 10. Oktober strömten Fachleute, Planer, Ingenieure, Städtebauer, Finanzinstitute, Vertreter der Städte, Makler und Berater aus aller Welt in die bayrische Landeshauptstadt, um ihre Ideen und Projekte zu präsentieren. Die Besucher kamen aus insgesamt 72 Ländern und repräsentierten sämtliche bedeutende Metropolregionen. Neu dabei waren Immobilienstandorte wie Liverpool oder Sofia, was die expandierende Tendenz der Messe verdeutlicht. Grundsätzlich zeigten all die Rekorde vor allem eines: Die Immobilienwirtschaft boomt nach wie vor. Seit Jahren befindet sie sich im Aufschwung und ein Ende der Party ist nicht in Sicht.

Hauptstadtregion stark vertreten

Berlin und Brandenburg waren auf der EXPO REAL wieder stark repräsentiert. Am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion stellten 50 Partnerunternehmen aus Projektentwicklung, Consulting, Förderung und Facility Management ihre Projekte und Dienstleistungen vor. Zudem kamen viele Berliner Fachbesucher nach München, um die einmalige Networkinggelegenheit zu nutzen.

Die Podiumsdiskussionen auf dem Berlin-Stand machten eins deutlich: In Berlin passiert viel, die Stadt verändert sich fortlaufend. Außerdem erfreut sie sich nach wie vor großer Beliebtheit. „Wenn es so weiterläuft, wird das Wachstum der Stadt von den Menschen getrieben, die in der Stadt leben und arbeiten wollen und die Spaß an Berlin haben. Unternehmen, die zukunftsgewandte Projekte realisieren wollen, finden die dafür benötigten Menschen in Berlin. Das ist positiv und verändert Berlin“, so Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner, auf der Messe.

Inspirierendes Stadtquartier

Doch um den Zuzug von Privatpersonen und Unternehmen sowie die damit verbundene Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen befriedigen zu können, muss noch mehr geschehen. Die Devise lautet: Bauen, bauen, bauen! Ein Beispiel für ein neues Stadtquartier, bei dem das Thema „Neues Arbeiten“ eine wichtige Rolle spielt, ist die Urbane Mitte am Gleisdreieck der COPRO AG. Hier entstehen bis 2025 sieben Gebäude mit Höhen zwischen 25m und 90m, in denen alle Aspekte des idealen Lebens und Arbeitens harmonisch vereint werden: Neues Arbeiten, Mobilität, geförderte Kunst und Kultur, Innovation sowie Digitalisierung schaffen ein Stadtquartier mit hoher sozialer Verantwortung.

Das Quartier zeichnet sich vor allem auch durch seine besondere Verkehrsanbindung aus. Neben zwei U-Bahnlinien (U1 und U2) gibt es eine direkte Anbindung an den Fernradweg. Außerdem soll hier ein S-Bahnhof der Linie S21 (City-S-Bahn) entstehen, wodurch das Projekt zu einem herausragenden ÖPNV-Verkehrsknotenpunkt von Berlin wird.

Marc F. Kimmich, Vorstand der COPRO AG, stellte auf der Messe sein Pionierprojekt B-Part vor, das im Februar 2019 eröffnen wird und einen Ausblick erlaubt auf die Kreativ und Innovationskraft des geplanten Quartiers. B-Part ist ein Labor für das ideale Stadtquartier der Zukunft. Auf 1.000 Quadratmetern bietet das temporäre Holzgebäude direkt am Park am Gleisdreieck Raum für alle, die mit neuen Formen von Leben und Arbeiten in der sich wandelnden Stadt experimentieren wollen. Im von St. Oberholz gemanagten Coworking-Bereich entstehen rund 100 Plätze für flexibles Arbeiten. Ein öffentliches Café, Ausstellungen, Kunst und Kultur, Panels und Publikationen zu Urban Future-Themen stehen im B-Part für Kollaboration und Partizipation. Kimmich ist sicher, dass viele Innovationsfelder, die im B-Part einen Blick auf die Zukunft erlauben, auch im Projekt Urbane Mitte Berlin am Gleisdreieck zur Anwendung kommen und das Stadtquartier damit zu einem Innovationstreiber machen.

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Bernd Duda, Leiter der Geschäftsstelle Berlin, Berlin Hyp AG; Marc F. Kimmich, Vorstand, COPRO AG; Dorothee Wetzler-Stöbe, Moderatorin; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen | Foto: Business Network

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Bernd Duda, Leiter der Geschäftsstelle Berlin der Berlin Hyp AG; Marc F. Kimmich, Vorstand der COPRO AG; Dorothee Wetzler-Stöbe, Moderatorin; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen | Foto: Business Network

Topaktuelle Diskussionen

Im Zuge der dreitägigen Messe hatten alle Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, um über aktuelle Themen der Baubranche zu diskutieren. Die „soziale Frage unserer Zeit“, der Wohnungsmangel in Deutschland, gehörte zu den meistdiskutierten nationalen Schwerpunkten. Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, sprach sich für die Relevanz neuer Lösungen und Maßnahmen aus: „Mit einem gemeinsamen Maßnahmenpaket von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden müssen wir die soziale Frage angehen.“

Wenig überraschend war die Kritik an der Politik der Bundesregierung, die auf der EXPO REAL laut wurde. Die Baubranche beklagte stockende Genehmigungsprozesse und einschränkende Auflagen. „Statt auf eine weitere Verschärfung des Mietrechts sollte sich die Politik in erster Linie auf die Beschleunigung von Planungs- und Baugenehmigungsprozessen konzentrieren“, bemängelte Andreas Mattner, Präsident des ZIA. Trotz des Wohnungsmangels ist der deutsche Wohnportfoliotransaktionsmarkt auf dem Weg, sein zweitbestes Ergebnis in den vergangenen zehn Jahren einzufahren. Auf beachtliche 14,7 Milliarden Euro summiert sich das Volumen des bisherigen Jahresverlaufes. Das ging aus einer Analyse des Immobilienberatungsunternehmens NAI Apollo hervor.

Der Schweizer Projektentwickler SSN Group, der vorwiegend in deutschen Metropolregionen aktiv ist, sieht eine große Chance für die Zukunft in der Entwicklung ganzer Quartiere. Er stellte sein Milestone-Projekt VAI Campus in Stuttgart vor. „Die Entwicklung von Quartieren stellt uns als Entwickler vor ganz besondere Herausforderungen. Kurz gesagt: Vielfalt, Nachhaltigkeit und Qualität sind aus meiner Sicht die entscheidenden Faktoren für die Quartiersentwicklung der Zukunft“, so SSN CEO Michael Tockweiler.

Die SSN Group bei der Vorstellung ihres Projekts

Die SSN Group bei der Vorstellung des Projekts in Stuttgart | Foto: SSN Group

Digitalisierung bietet großes Potenzial

Einig waren sich die Fachbesucher allerdings bei einem anderen Thema: Digitalisierung. Dazu präsentierten mehr als 60 junge Technologieunternehmen ihre Innovationen im Real Estate Innovation Forum (REIN) auf der EXPO REAL. Um auf den aktuellen Trend zu reagieren, erweiterten die Veranstalter den Umfang des REINs in diesem Jahr. Wolfgang Moderegger, REIN-Gründer und -Initiator erklärte: „Mit dem Real Estate Innovation Network ist es uns gelungen, ein europäisches Ökosystem für Innovationen in der Immobilienbranche aufzubauen.“

Auch über das REIN hinaus war das Thema Digitalisierung in allen Bereichen der Messe vertreten. „Daten sind der Wert der Zukunft. Die Immobilienwirtschaft befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium der Digitalisierung“, sagte Stefan Lutz, CEO von IBM Deutschland, auf der Messe. Pilotprojekte großer Unternehmen, wie das erste vollständig digital geplante und realisierte BIM-Projekt der CG Gruppe in Erfurt, verdeutlichen das Potenzial der Digitalisierung für das Baugewerbe. „Durch die neuen Technologien können Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden, was Kosten spart und die Qualität steigert“, erklärte Christoph Gröner, der Vorstand und Gründer der CG Gruppe bei deren Empfang auf der EXPO REAL. Immobilienpionier Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, fasste zusammen: „Die Ideen sind alle da – wir müssen sie nur umsetzen!“

Immobilienexperte Christoph Gröner auf der Veranstaltung „DAS IBB WOHNUNGSMARKTBAROMETER 2018 – DER BERLINER WOHNUNGSMARKT AUS EXPERTENSICHT“ | Foto: Runze & Casper

Die EXPO REAL als Ort zum Networking

Neben vielfältigen Fachgesprächen war Networking wieder ein zentraler Bestandteil der EXPO REAL.  „Zahlreiche Start-ups haben Kooperationspartner und Investoren gefunden“, freute sich Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung von Messe München. Denn ein Vorteil der EXPO REAL, im Vergleich zu anderen Immobilienmessen ist, dass sie das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft abbildet. Und somit ist sie Ideal für Start-ups, die Investoren suchen.

Die Berliner Immobilienexperten von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate nutzen die Messe, um ihr internationales Netzwerk weiter auszubauen. Sie sprachen mit den Kollegen von Lennar International aus den USA. Topthema: Natürlich der Berliner Immobilienmarkt, der längst auch für US-Anleger zu den weltweiten Hotspots zählt.

Foto: Rony Tamayo (r.), Vice President international Lennar International, Carsten Heinrich (2.v.r.), CEO Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, Oliver Diethert (2.v.l.), Head of Akquisition Hathaway HomeServices Rubina Real Estate) und Chris Riebold (l.), Strategic Advisor Lennar International | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Zudem können sich die Teilnehmer über strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Branche austauschen. „Das auf Sachwerte abzielende institutionelle Kapital steigt an. Wir befinden uns in der Reifephase des klassischen Immobilienzyklus – und wir sehen große strukturelle Veränderungen durch den demografischen Wandel und bei der Nutzung von physischen Räumen“, fasste John O’Driscoll, European Head of Transactions bei AXA IM – Real Assets, die Gesamtsituation der Immobilienwirtschaft zusammen. Trotz der weltweiten Reifephase im Konjunkturzyklus stieg die Investitionstätigkeit auf dem Weltmarkt der aktuellen Studie „Winning in Growth Cities“ zufolge auf grandiose 1,8 Billionen US-Dollar.

Es zeigt sich: Auch in diesem Jahr war die EXPO REAL in München der Treffpunkt für das Who is Who der Immobilienwirtschaft. Trotz dunkler Wolken am Himmel war die Stimmung gelöst. Insbesondere im Zusammenhang mit der lange aufgeschobenen Digitalisierung der Branche zeigt sich endlich wahrer Pioniergeist. Was daraus wird – auf der EXPO REAL 2019 gibt es ganz sicher Antworten! (red)

Charité Global Health: Zentrum für globale Gesundheit

Die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern – mit diesem Ziel hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt Charité Global Health gegründet. Das interdisziplinäre Zentrum wird die verschiedenen Global Health-Projekte der Charité bündeln, koordinieren und ausbauen, um eine sichtbare Schnittstelle nach innen und außen zu sein. Zudem steht die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt.

Themen wie die weltweite Ausbreitung von Infektionskrankheiten, antibiotikaresistente Krankheitserreger oder nicht-übertragbare Volkskrankheiten wie Diabetes gehören zum Fachgebiet Global Health. Ziel ist es, Menschen auf der ganzen Welt vor gesundheitlichen Problemen zu schützen. Außerdem ist ein Ziel, Krankheiten bestmöglich zu bekämpfen und so die globale Gesundheitsversorgung zu verbessern. Auch die psychische Gesundheit sowie die gesundheitlichen Folgen von Krisen und Migration sind zentrale Themen von Global Health. Mit diesen internationalen Herausforderungen befasst sich das neue Zentrum für globale Gesundheit der Charité in der Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

Charité Global Health essentiell für Vernetzung von Forschungsfeldern

„Mit Charité Global Health bauen wir unsere internationale Expertise aus, um Lösungen für drängende globale Gesundheitsprobleme zu finden. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland sein Engagement für globale Gesundheit gerade verstärkt, ist dies ein konsequenter Schritt – sowohl für die Charité als auch für Berlin als Gesundheits- und Wissenschaftsstadt“, erklärt Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité.

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums, dazu: „Global Health-Themen sind interdisziplinär, daher müssen viele verschiedene Bereiche der Forschung und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten.“ In Zeiten der Globalisierung werde es immer wichtiger, beispielsweise gegen Epidemien gerüstet zu sein, denn Viren kennen keine Landesgrenzen, so Drosten.

Internationale Zusammenarbeit stärken

Die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus Berlin, Deutschland und der Welt wird in dem neuen Zentrum einen besonderen Stellenwert einnehmen. So bereitet Charité Global Health derzeit Kooperationen mit der London School of Hygiene and Tropical Medicine und der Oxford University vor. (red)