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Großprojekt Prenzlauer Berg: Vorstellung 1.200 virtueller Wohnungen

Eine Ausstellung in der Kulturmarkthalle an der Hanns-Eisler-Straße zeigt das Zukunftsmodell der Michelangelostraße in Berlin-Prenzlauer Berg. 1.200 neue Wohnungen sollen bis 2030 Prenzlauer Berg bereichern. In der digitalen Welt können sich die Bewohner bereits heute detaillierte Entwürfe anschauen und ein Gefühl dafür entwickeln, wie das Ergebnis aussehen könnte. Durchgeführt wird das Bauvorhaben als Beteiligungsverfahren zwischen Anwohnern, Bezirksamt und Senat.

Viele Anwohner sowie der Verein für Lebensqualität an der Michelangelostraße e.V. stehen der Planung kritisch gegenüber und bringen sich deshalb aktiv in den Prozess ein.

Zukunftssimulator als Highlight der Ausstellung

Die Ausstellung informiert die Einwohner über das geplante Stadtquartier und zeigt, wie die  Michelangelostraße im Jahre 2030 aussehen könnte. Geplant ist ein komplett neues Quartier mit vielen neuen Wohnungen, die virtuell bereits fertiggestellt wurden. Teil der Ausstellung ist der Zukunftssimulator, mit dessen Hilfe Interessierte die geplanten Wohnungen schon jetzt aus allen Blickwinkeln und zu jeder Jahreszeit betrachten können. Es gibt insgesamt drei sogenannte Prinzipienentwürfe, mit Modellen aus Bauwürfeln und Tafeln. Dazu bekommen die Besucher und Anwohner genaue Erklärungen und Informationen zum bisherigen Verfahren.

Kritik richtet sich gegen zu wenige Parkplätze und neue Straßenbahntrasse

Laut Klaus Risken, Leiter des Pankower Stadtentwicklungsamts, habe es ein Verfahren in dieser Form in Berlin noch nicht gegeben. Die Anwohner sollen durch die Ausstellung „ein Gespür dafür bekommen, wie das Ergebnis wirken wird“, auch wenn der virtuelle Entwurf noch lange nicht endgültig ist.

Auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung äußert positiv sich zum Beteiligungsverfahren. „Es mag zwar länger dauern, aber die Akzeptanz für das Projekt wird steigen. Dem Projekt ist nicht geholfen, wenn wir das Vorhaben gegen den Widerstand der Bevölkerung vorantreiben“, sagt die Leiterin der Wohnungsbauleitstelle, Grit Schade.

Trotz der umfangreichen Bürgerbeteiligung, sind viele Berlinerinnen und Berliner noch immer unzufrieden. Bei den regelmäßigen Treffen bezüglich des Bauvorhabens wurden beispielweise wegfallende Parkplätze und die Platzierung einer neuen Straßenbahntrasse kritisiert.

Der Verein für Lebensqualität an der Michelangelostraße e.V. fordert eine Idee wie die „erhebliche Reduzierung von Freiflächen“ ausgeglichen werden kann. Auch eine Lösung für das Pkw-Stellplatzproblem müsse her. Um die Einwohner auf ihre Sicht des Beteiligungsverfahrens aufmerksam zu machen, hat der Verein seine Argumente auf Schautafeln festgehalten. Am Donnerstag, den 9. Mai ab 18 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, die die Haltung der Siedlung nochmals verdeutlichen wird. (tf)

Bis zum 12. Mai können sich Interessenten die Ausstellung in der Kulturmarkthalle an der Hanns-Eisler-Straße 93 noch anschauen.

Kreative Ideen für die Stadt von morgen im B-Part entwickeln: Bewerbungsstart für sechs Coworking-Stipendien im Urban Ideation Lab

Visionen gesucht: Das Urban Ideation Lab im B-Part Am Gleisdreieck vergibt geförderte Plätze für Forschung am Stadtquartier der Zukunft. Sechs Kreative, die an Konzepten für die Stadt von morgen arbeiten, können mit dem Stipendium Teil des Urban Ideation Lab-Netzwerkes werden. Diesen Fellows in Residence steht für ein halbes Jahr die Coworking-Infrastruktur von B-Part Am Gleisdreieck kostenlos zur Verfügung. Die Bewerbungsphase hat begonnen und endet am 2. Juni 2019.

Vorbote für die Urbane Mitte Am Gleisdreieck

B-Part Am Gleisdreieck ist ein Gemeinschaftsprojekt des Investors und Immobilienentwicklers COPRO und den Berliner Coworking-Pionieren vom St. Oberholz. Der 1.000 Quadratmeter große zweistöckige Holzbau wurde speziell für diese Nutzung entworfen und neu errichtet. Er steht auf einer Brachfläche am Gleisdreieck auf der das neue Stadtquartier Urbane Mitte Am Gleisdreieck entstehen wird. B-Part als Vorbote der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck schafft im Zentrum Berlins einen Raum für neue Ideen. Es steht fest, dass Städte sich stets weiterentwickeln. Das Urban Ideation Lab sucht Fellows in Residence, die diesen Wandel mitgestalten wollen.

Das Urban Ideation Lab sucht Zukunftsgestalter aller Branchen

Der Standort wirft damit zahlreiche Fragen auf. Im Urban Ideation Lab finden sie einen idealen Raum für ihre Bearbeitung. Wie modellieren wir den Verkehr, wie mobilisieren wir nachhaltige Konzepte, wie arbeiten wir morgen? Es geht um die Suche nach Ansätzen für eine Zukunft in lebenswerten Städten mit sinnvollen Tätigkeiten – nicht nur für eine globale Kreativ-Elite, sondern für alle. Die Fellows des Urban Ideation Labs sind Zukunftsgestalter und können aus allen Bereichen kommen. Für sechs Monate dürfen sie kostenlos die Räumlichkeiten und das Netzwerk des B-Part Am Gleisdreieck nutzen. Im Gegenzug stellen die Stipendiaten ihre Entwicklung für Portraits, Arbeitsergebnisse, Insights oder Studien zur Verfügung.

Sechs Monate Fellow in Residence im B-Part – Zukunftsnetzwerk für immer

Das Urban Ideation Lab ist räumlich in das B-Part Coworking-Space integriert. Ein Verwischen der Grenzen und ein Vermischen der Akteure zählen ausdrücklich zum Konzept. Im Fokus des Urban Ideation Lab stehen die Kernthemen des Stadtquartiers der Zukunft – der künftigen Urbanen Mitte Am Gleisdreieck: Arbeiten und Mobilität der Zukunft, Sport & Gesundheit, Kunst & Kultur sowie Verantwortungsbewusstsein.

Berücksichtigt werden alle Bewerbungen, die bis zum 02. Juni eingehen, die Auswahl erfolgt durch die Jury des Urban Ideation Lab, die sich bis Mitte Juni entscheiden wird. Das Konzept des Urban Ideation Lab ist langfristig angelegt, die Stipendiaten werden auch nach ihrem Fellowship und über das räumlich Bestehen von B-Part hinaus Teil des Zukunftsnetzwerk für das ideale Stadtquartier sein. (mw)

Wie funktioniert eine Bewerbung als Fellow in Residence?

Bewerben können sich alle, die sich mit Ideen beschäftigen wollen, wie in Zukunft in der Stadt gelebt werden könnte. Zur Bewerbung gehören ein Lebenslauf und jeweils eine Seite Motivationsschreiben und eine Darstellung des geplanten Vorhabens.

Bewerbungsschluss: 02. Juni 2019

Kontakt und Bewerbung: lab@bpart.berlin

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden bis Mitte Juni feststehen.

So wird der Niedergang der SPD beschleunigt – Juso-Chef verspielt Glaubwürdigkeit

In einem Interview mit der „Zeit“ stellte der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation, Kevin Kühnert, sein sozialistisches Wirtschaftsmodell vor und erntet dafür heftige Kritik von allen Seiten. Sein Ziel: Die „Überwindung des Kapitalismus“. Um dies zu erreichen möchte er kurzerhand Großunternehmen kollektivieren und den Immobilienbesitz massiv einschränken. Auch private Vermietung ist für ihn kein aussichtsreiches Konzept.

Genossenschaften statt Privatvermieter

Der 29-jährige Juso-Chef plant den Besitz von Wohneigentum so weit einzuschränken, dass jeder „maximal den Wohnraum besitzt in dem er selbst wohnt“. „Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten“, erklärte Kühnert gegenüber der „Zeit“. Am besten solle es gar keine Privatvermietungen mehr geben. Stattdessen wünscht sich Kühnert Genossenschaften als Eigentümer von Immobilien.

Thomas Strobl, Landeschef der CDU betonte, dass die soziale Marktwirtschaft für die CDU kein Kapitalismus sei, sondern ein wichtiger und fester Bestandteil der Erfolgsgeschichte. „Erst spreche Grünen-Chef Habeck von Enteignungen, jetzt kommen diese Stimmen auch aus der SPD und von der kommunistischen Linken sowieso“, kommentierte Strobl den Vorstoß des Juso-Chefs.

„Kühnert soll in die Linkspartei eintreten“

Auch CSU-Generalsekretär Markus Blume äußerte sich scharf zu Kühnerts Sozialismusthesen und erklärte, dass mit Leuten wie Kühnert keine Regierung funktionieren könne. „Kühnert soll in die Linkspartei eintreten“, sagte er der deutschen Presseagentur. „Die SPD-Spitze muss sich deutlich von solchen Hirngespinsten distanzieren“. Mit Vorstößen wie diesen mache sich die SPD nur lächerlich und verunsichere diejenigen, die Wohnraum schaffen wollen.

Als Beispiel für sein Vorhaben nennt Kühnert die Vergesellschaftung bzw. Kollektivierung von BMW, und zwar auf „demokratischem Wege“. Dabei geht es ihm vor allem darum, dass die Verteilung der Profite demokratisch kontrolliert wird und es keinen kapitalistischen Eigentümer mehr gibt. „Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar“, sagte er und sprach von einem neuen Wirtschaftsmodell, dem „demokratischen Sozialismus“.

Bei so viel sozialistischem Populismus empfehlen auch wir den Austritt aus der SPD, um diese nicht weiter zu schädigen und den Eintritt in Die Linke.(tf)

Laut jüngster Bundesbank-Studie werden die Deutschen immer wohlhabender

Die aktuelle Studie der Bundesbank hat ergeben, dass die Deutschen, insbesondere deutsche Immobilienbesitzer, in den vergangenen Jahren reicher geworden sind. Besonders auffällig ist dabei die ungleiche Verteilung des privaten Vermögens – vor allem wenn man einen Blick auf die unterschiedlichen Zahlen von West und Ost wirft. Die Volkswirte der Bundesbank bringen den auffälligen Unterschied mit dem Immobilienbesitz in Verbindung.

Hohe Ungleichheit zwischen den Regionen

Die deutsche Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und Immobilienbesitzer werden im Schnitt immer wohlhabender. Gerade steigende Wohnungspreise lassen die Vermögen der deutschen Immobilienbesitzer immer mehr wachsen. Doch auch steigende Löhne und Gehälter sowie höhere Aktienkurse tragen zur verbesserten finanziellen Lage bei.

Mit den Immobilienpreisen ist auch die ungleiche Verteilung des Vermögens extrem gestiegen, teilte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht mit. Besonders auffällig seien die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland, die aufgrund des geringeren Immobilienbesitzes im Osten entstehen.

Der  Median der Verteilung lag im Westen im Jahr 2017 bei 92.500 Euro, ergab die Bundesbank-Analyse. Im Osten dagegen lag der Mittelwert nur bei 23.400 Euro. In Ostdeutschland sei der Immobilienbesitz deutlich geringer und das führe zu den großen Differenzen, so die Ergebnisse der Studie. Außerdem sei zwischen den Bundesländern eine deutliche Einkommensungleichheit erkennbar. In reicheren Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen läge der Mittelwert deutlich über dem von z.B. Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz, heißt es in dem Bericht.

Die Reichsten zehn Prozent besitzen 55 Prozent des gesamten Vermögens

Im Jahr 2017 lag das durchschnittliche Vermögen eines privaten Haushaltes in Deutschland bei 232.800 Euro netto. Das sind 18.300 Euro mehr als vor drei Jahren und ergibt eine Steigerung von rund 8,5 Prozent. Der Median liegt bei netto 70.800 Euro. Die Haushalte, die über dem Median liegen, können ihr Vermögen durch den Immobilienbesitz deutlich steigern. Dort geht das Nettovermögen teilweise bis 850.000 Euro. Laut der jüngsten Studie der Bundesbank, bei der rund 5.000 private Haushalte befragt wurden, besitzen in Deutschland die reichsten zehn Prozent rund 55 Prozent des gesamten Nettovermögens. Die gesamte untere Hälfte besitzt gerade mal drei Prozent. (tf)

Unsere Erde enkelfähig machen: DMK Award geht an energieautarkes Berliner Wohnbauprojekt

Die Welt ein Stück besser machen, als wir Sie vorgefunden haben. Nachhaltigkeit bei Gebäuden fordert größte Kreativität der Architekten. Diese Objekte liefern den Beweis, dass Nachhaltigkeit lebt –  und erstaunliche Ergebnisse müssen ausgezeichnet werden.

Zum 9. Mal verliehen Krieger + Schramm und die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung den DMK Award für nachhaltiges Bauen. Sie verfolgen damit das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit, zukunftsorientiertes und umweltbewusstes Bauen in die Breite zu tragen. Engagierte Architekten, Planer und Projektentwickler werden gefördert. Unterstützend zur Seite steht der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Fachjury, mit dem Vorsitzenden Herr Prof. Alexander Reichel – Architekt aus Kassel und Professor an der Hochschule Darmstadt – bewertete die zahlreichen Projekte nach ökologischer Qualität, ökonomischer Qualität, soziokultureller und funktionaler Qualität, technischer Qualität und der Prozessqualität.

In drei Kategorien wurde in diesem Jahr der begehrte Preis verliehen, jeweils mit einem Preisgeld von über 2.000 Euro – gestiftet durch die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung. In den Kategorien Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und öffentlich/gewerbliche Objekte konnten die Architekten ihre Bauwerke einreichen. Zudem gab es in diesem Jahr zwei Sonderpreise – jeweils mit 500 Euro prämiert.

Eine Wohnanlage, die sich selbst mit Energie versorgt

Man kann nicht erst festlegen – wenn die Immobilie steht: das Gebäude ist nachhaltig. Nein, es beginnt mit mühseliger Kleinarbeit weit im Voraus. In der frühen Phase der Entstehung eines Wohnhauses ist die Einflussnahme auf Gestalt und Eigenschaft am höchsten und so wurde dieses Bauvorhaben Teil eines Forschungsprojektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unter dem Titel „Energetische Konzeption einer Solar Plus Energie Siedlung als generationsübergreifende Siedlung im Baugruppenmodell“.

Das Ergebnis ist äußerst lobenswert, das Mehrfamilienhaus erzeugt mehr Energie als dieses verbrauchen, speist ins öffentliche Netz ein und speichert einen hohen Anteil an Energie innerhalb der Gebäude. Die Häuser wurden mit nachwachsende Rohstoffe gebaut und sorgen für die Reduzierung der CO2 –Emissionen. Die 13 Wohnungen sind so angelegt, dass größere geteilt werden können, diese verfügen bereits jetzt über 2 Zugänge zum Treppenhaus mit zwei Haustüren. Für Veränderungen der Lebenssituation der Bewohner bestens geeignet. Für zusätzliche Behaglichkeit gibt es Wintergärten, die in der kalten Jahreszeit für Wohnraum sorgen und im Sommer Freiraum und Energiepuffer sind. Hier wird Wohnen zum Wohngefühl – einziehen und wohnen bleiben.

Preisträger Architekturbüro Deimel Oelschläger und Partner

Häuser für Generationen bauen und dies mit der Beachtung des Schutzes unserer Umwelt und Nachwelt! Das Architekturbüro Deimel Oelschläger und Partner hat ihren möglichen Einfluss maximal genutzt.

Dies hat die Jury überzeugt und der 1. Preis in der Kategorie Mehrfamilienhaus geht an „Newtonprojekt Haus 1, Berlin“.

Preisträger: Das Architekturbüro Deimel Oelschläger und Partner | Foto: Krieger + Schramm

Preisträger: Das Architekturbüro Deimel Oelschläger und Partner | Foto: Krieger + Schramm

Preisverleihung in Wiesbaden

Am Dienstag, den 02.04.2019 wurden die Preise verliehen! Der Lohn der Architekten, die monatelange kreativ gewirkt haben, in den Häusern ihre Ideen in die Realität gebracht haben – diese harte Arbeit wurde am Dienstag belohnt.

Bei schönstem Sonnenschein bot die „Villa im Tal“ von Wiesbaden eine hervorragende Location. Fachleute der Wohnungswirtschaft folgten aufmerksam den Worten des Juryvorsitzenden, Herr Prof. Alexander Reichel. Mit lobenden Worten und anerkennenden Erklärungen der nachhaltigen Lösungen bewirkte der Stolz, Ehrung, Anerkennung und Dank bei den Architekten und Planern.

Die weiteren Auszeichnungen:

In der Kategorie Einfamilienhaus/Reihenhaus/Doppelhaus wurde das Architekturbüro „A-Z Architekten BDA“ aus Wiesbaden mit einem leimfreien Massivholzbau ausgezeichnet.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Mehrfamilienhaus“ ging an Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft aus Berlin. Diese punkteten mit ihrem Projekt „NEWTONPROJEKT HAUS 1“ – dem Neubau eines klimaneutralen Wohnhauses für eine Baugemeinschaft.

Die Sonderpreise gingen an die Architekten „Planquadrat Elfers Geskes Krämer“ aus Darmstadt für die Mediathek in Ingelheim am Rhein und an den Architekt BDA Dr.-Ing. Sever Severain aus Wiesbaden mit dem besonderem Projekt „Weingut Dreissigacker, Bechtheim/Rheinhessen“.

Der DMK Ehrenpreis für nachhaltiges Engagement erhielt Herr Peter Bachmann. Für seinen unermüdlichen Einsatz für eine saubere Raumluftqualität, gesündere und schadstofffreie Baustoffe. Als Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts setzt er Maßstäbe im Bereich des Wohngesund Bauens, hält Vorträge in diesem Bereich und ist als Visionär anzusehen. (red)

 

 

 

Potsdamer Traumschlösschen Villa Tummeley bekommt Zuwachs SANUS AG feiert Richtfest für die neue „Orangerie“

Nach langen Jahren des Leerstands und vielen Eigentümerwechseln geht es nun voran auf dem Gelände der altehrwürdigen Villa Tummeley. Erst im Herbst des vergangenen Jahres feierten die Sanierungsexperten der Berliner SANUS AG den Ersten Spatenstich für die neue „Orangerie“, nun wird schon das Richtfest begangen. Eines der bedeutendsten Baudenkmäler und beeindruckendsten Ensembles Potsdams nähert sich damit seiner Vollendung.

Richtfest: Links die Villa Tummeley, rechts der Rohbau der neuen Orangerie | Foto: Business Network

Richtfest: Links die Villa Tummeley, rechts der Rohbau der neuen Orangerie | Foto: Business Network

Schmuckstück in bester Lage

In der Berliner Vorstadt in Potsdam gelegen, ist die Villa Tummeley ein Schmuckstück in bester Lage. Die Villa im Tudor-Stil mit dem markanten Turm verfügt über einen der schönsten Blicke Potsdams über die Havel zum Babelsberger Park mit dem korrespondierenden Kleinen Schloss. Das Grundstück hat den Status eines Gartendenkmals und ist gekennzeichnet durch einen direkten Zugang zum Tiefen See. Die SANUS AG, die 2015 bereits den alten Potsdamer Landtag – im Volksmund „Kreml“ genannt – erworben hat, führt nun auch die denkmalgerechte Sanierung der Villa und die Realisierung der neuen „Orangerie“ durch.

Der Richtkranz hängt! | Foto: Business Network

Der Richtkranz hängt! | Foto: Business Network

Das Ensemble besteht aus Villa Tummeley, Offiziershaus und Orangerie

Das Areal hat eine Größe von insgesamt rund 11.000 m². Die Fläche ist aktuell mit zwei historischen Baukörpern bebaut: Die Villa Tummeley und das Offiziershaus. Um den historischen Kern dieser beiden Bestandsgebäude entsteht eine anspruchsvolle Quartiersentwicklung, die Alt und Neu harmonisch verbindet. Während die Villa und das benachbarte Offiziershaus fachgerecht saniert werden und das Offiziershaus außerdem erweitert wird, entsteht auf dem Gelände ein Neubau mit dem Namen „Orangerie“. Dabei handelt sich um einen Dreigeschosser mit zurückgesetztem Staffelgeschoss.

Denkmalprofis für die Sanierung

Die Villa Tummeley, die Mitte des 19. Jahrhunderts für den bekannten Potsdamer Kaufmann Eduard Tummeley gebaut wurde, ergänzt das historische Inventar der brandenburgischen Landeshauptstadt und reiht sich ein in die Riege prächtiger Potsdamer Baudenkmäler. Daher setzt die Stadt Potsdam auch für die Villa Tummeley ganz bewusst auf einen versierten Denkmalprofi. Die SANUS AG hat in Berlin schon einen eigenen Stil geprägt, der von der Berliner Politik gelobt und geschätzt wird und sich insbesondere durch eine behutsame und nachhaltige Vorgehensweise und eine enge Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz auszeichnet.

Highlight Villa Tummeley

„Die SANUS AG hat in ihrem mehr als zwanzigjährigen Bestehen schon einige außergewöhnliche Projekte realisiert. Die Villa Tummeley gehört jedoch in der Historie unseres Unternehmens zu meinen absoluten Highlights“, sagt Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer der SANUS AG. „Die Restaurierung der historischen Bestandsgebäude und der Neubau sind eine Herausforderung, aber ein solches Projekt hat für mich einen ideellen Wert. Ich freue mich, dass die Baumaßnahmen so schnell voranschreitet und wir nun schon Richtfest für die neue ‚Orangerie‘ feiern können.“

Blick auf den See und Bootssteg | Foto: Business Network

Blick auf den See und Bootssteg | Foto: Business Network

Die SANUS AG und ihr Gründer und Vorstand Siegfried Nehls gelten seit mehr als zwanzig Jahren unter anderem als Experten für die denkmalgerechte und behutsame Sanierung von historischen Bauten. Durch Sanierung und Neubau hat das Unternehmen in der Hauptstadt mehr als 6.000 Wohnungen auf über 300.000 Quadratmetern geschaffen. (red)

Deutsche Wohnen gewinnt EPRA Sustainability Gold Award 2018

Im Rahmen der EPRA Conference, die vom 04. bis 06. September stattfindet, wurden auch in diesem Jahr die EPRA Awards vergeben. Die Konferenz im Berliner Adlon Hotel stand unter dem Thema Immobilien. Über den Sustainability Awards der EPRA durfte sich dieses Jahr die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen freuen.

Die Sustainability Awards

EPRA (European Public Real Estate Association), der Interessenverband börsennotierter Immobilienunternehmen, verleiht seit 2012 jährlich die sogenannten Sustainability Awards. Des Weiteren ist es das Ziel der Verleihung, Unternehmen der Immobilienbranche zu mehr Transparenz und Offenheit in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung in Übereinstimmung mit den EPRA Best Practice Recommendations on Sustainability Reporting (EPRA sBPR) zu ermutigen.

Im September 2017 wurde die dritte Version dieser Leitlinien eingeführt, an denen sich auch die Wohngesellschaft Deutsche Wohnen für ihre Berichterstattung orientiert, um Kontinuität und Vergleichbarkeit für Investoren innerhalb der europäischen Immobilienwirtschaft zu schaffen. Demnach umfasst EPRA Sustainability Reporting 2018 der Deutsche Wohnen neben den Umweltauswirkungen des Portfolios und der eigenen Verwaltungsstandorte, erstmalig auch soziale und unternehmenssteuerungsrelevante Leistungsindikatoren.

Deutsche Wohnen erhält den „EPRA Sustainability Gold Award“

In diesem Jahr wurde Deutsche Wohnen mit dem „EPRA Sustainability Gold Award“ ausgezeichnet. „Die EPRA zählt zu den wichtigsten Branchenverbänden der europäischen Immobilienwirtschaft. Über die Auszeichnung freue ich mich daher sehr. Sie wird uns ein Anreiz sein, die Transparenz und Kontinuität unserer Berichterstattung zu diesem zentralen Thema weiter voranzutreiben“, so Philip Grosse, CFO der Deutsche Wohnen.

Neben der Auszeichnung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung erhielt das Unternehmen mit dem „EPRA BPR Gold Award“ eine Auszeichnung für ihre Transparenz der Finanzberichterstattung.

Innovationen für die Immobilienwirtschaft

Ebenso vorbildlich verhält sich die Deutsche Wohnen in dem Bereich Innovationen. In Berlin stattete der Immobilienkonzern 3.000 Haushalte mit einem eigenen Smart-Home-System aus. In dem Pilotprojekt kommt das System „MiA – Meine intelligente Assistenz“ zum Einsatz. Nach der Installation können die Mieter über ein Touchdisplay im Eingangsbereich der Wohnung und mobil per App ihre Heizung steuern. Dabei ist sowohl die Temperaturregelung einzelner Räume als auch ein Zeitpunkt einstellbar.

Langfristig soll MiA aber noch für weitere smarte Anwendungen nutzbar sein, kündigte die Deutsche Wohnen an. Zum einen lasse sich so das System individuell erweitern und für Lichtsteuerung nutzen oder mit marktüblichen Sprachsteuerungsgeräten verbinden. Zum anderen plane die Gesellschaft, je nach Bedarf und Nachfrage das MiA-System selbst mit weiteren Servicefunktionen auszustatten. (red)

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