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Führungswechsel in der CG Gruppe: Christoph Gröner geht in den Aufsichtsrat

Die CG Gruppe gehört zu den größten Wohnungsentwicklern der Republik. Das Unternehmen wurde vor mehr als 25 Jahren von Christoph Gröner gegründet und seitdem erfolgreich durch den Vollblutunternehmer geführt. Zukünftig wird die CG Gruppe jedoch als Consus RE AG firmieren. Christoph Gröner verlässt den Vorstand und wechselt in den Aufsichtsrat der CG Gruppe. Als Gründer und einer der Hauptaktionäre der CG Gruppe wird er der Gesellschaft auch zukünftig eng verbunden bleiben.

Jens Jäpel ist neuer CEO der Census RE AG

Jens Jäpel ist neuer CEO der Consus RE AG | Foto: Census RE AG

Jens Jäpel wird neuer CEO der Consus RE AG

Jens Jäpel wird mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden (Chief Executive Officer, CEO) der CG Gruppe AG („CG Gruppe“) ernannt. Bisher war Jens Jäpel als Generalbevollmächtigter der Consus Real Estate AG und Verwaltungsrat der Consus Swiss Finance AG tätig und verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Development. Jens Jäpel wird als neuer CEO von Jürgen Kutz (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) weiterhin als Chief Operating Officer (COO) sowie Theodorus Gorens, Chief Financial Officer (CFO), unterstützt.

Optimale Nutzung von Synergieeffekten im Konzern

Die CG Gruppe ist seit 2017 eine Tochtergesellschaft der Consus und damit Teil des größten Immobilienentwicklers Deutschlands. Consus wird in Zukunft mehr Verantwortung im operativen Geschäft seiner Tochtergesellschaft übernehmen. Dadurch werden Synergien innerhalb des Gesamtkonzerns optimal genutzt und erweitert sowie der langfristige und nachhaltige Erfolg der Gruppe weiter ausgebaut.

Andreas Steyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der CG Gruppe, sagt: „Wir danken dem Unternehmer Christoph Gröner für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie sein hohes persönliches Engagement bei der Weiterentwicklung der CG Gruppe hin zu einem der bundesweit führenden Projektentwickler. Wir freuen uns darüber, dass er dem Unternehmen weiter verbunden bleibt.“

Kerngeschäft bleibt unverändert

„Immobilien sind mehr als nur Produkte – mit ihnen verbindet sich eine Weltanschauung“, so das Credo von Christoph Gröner, der die seine Initialen repräsentierende Marke „CG“ behält.

Die Umfirmierung ist ein weiterer konsequenter Schritt der Integration innerhalb des Gesamtkonzerns. Das Kerngeschäft in den Segmenten Entwicklung und Bau bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Fokus liegt auch in Zukunft auf der Entwicklung von dringend benötigten Wohnimmobilien in Ballungszentren und ganzheitlichen Quartieren in den großen deutschen Städten. Dabei soll auch der Bestand des Gesamtkonzerns an der Wertschöpfung – Neubau von Wohnimmobilien – erheblich partizipieren („Build and Hold“ Konzept). (red)

Internationale Investoren haben Berlin im Fokus – ungebremster Trend auch für 2020

„Nicht nur Tesla, sondern insgesamt mehr als 30 internationale Investoren beschäftigen sich im nächsten Jahr intensiv mit Ansiedlungsvorhaben in der Hauptstadtregion“, so Frank Schmeichel, der mit Business Network zahlreiche ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung begleitet und die erste Adresse für Privatisierungs- und Deregulierungsthemen ist. Er begleitet seit mehr als 15 Jahren Investoren bei ihrem oft steinigen Weg durch die Politik. „Die Attraktivität der Hauptstadt ist unumkehrbar – trotz Mietendeckel und Privatisierungsdiskussion“, so der erfahrene Wirtschaftsberater, der auch Gesellschafter von BERLINPartner ist, der Wirtschaftsförderung des Landes Berlin. Annähernd alle Gewerbeflächen, die 2020 auf den Markt kommen, sind schon vermietet und auch die Projekte die 2021 kommen, haben bereits eine Vermarktungsquote von über 30 Prozent. „Der Run auf Berlin hält an, das sind Fakten und nicht Spekulationen“, so Schmeichel.

Juristischer Expertenrat ist mehr denn je gefragt

Ebenfalls internationale Klientel suchen den Rat der renommierten Anwaltskanzlei Malmendier, die direkt am Kurfürstendamm in der City West residiert. Die Berliner Boutique besticht wie keine andere in der Hauptstadt durch Ihre Internationalität – sowohl was ihre Mandantenstruktur als auch was begleitete Transaktionen und Projekte im In- und Ausland betrifft. Das Berliner Team von Dr. Bertrand Malmendier hat zahlreiche Privatisierungs- oder Deregulierungsverfahren begleitet und ist bei Immobilientransaktionen und für das Planungs- und Baurecht erste Adresse bei großen Bau- und Infrastrukturvorhaben in der Hauptstadt.

Denn mit dem Baurecht ist es nicht so einfach in der Rot-Rot-Grünen Regierungskoalition im Land Berlin. Juristischer Rat ist nötiger denn je bei der linken Politik.

Investorenfeindliche Politik in der Hauptstadt

Die Presse bezeichnet Bausenatorin Lompscher schon mal als Anti-Stadtentwicklungssenatorin und tatsächlich klagt die Berliner Wirtschaft massiv gegen die Politik mit durchgetretenem Bremspedal. Initiativen wie Neue Wege für Berlin haben sich formiert, um Enteignungstendenzen entgegenzutreten und ein klares Signal für Marktwirtschaft zu setzen. Auch juristisch ist der Mietendeckel höchst umstritten, mehrere rechtliche Gutachten, u. a. von Ex-Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier besagt, dass der Beschluss des Berliner Senats in mehrfacher Hinsicht gegen das Grundgesetz verstößt. Darüber hinaus haben CDU und FDP bereits eine Normenkontrollklage angekündigt. Ausgang offen – doch schon jetzt ist ein langer Weg durch die Instanzen vorgezeichnet, bis endlich Rechtssicherheit besteht – für Eigentümer wie Mieter. (red)

HD Gruppe verkauft EKZ Burggalerie Mühlhausen an Immowert Immobiliengruppe

Die HD Gruppe hat das innerstädtische Einkaufszentrum Burggalerie Mühlhausen im Rahmen eines Asset Deals an die österreichische Immowert Immobiliengruppe verkauft. Bezüglich des Transaktionsvolumens haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. 

Der Haupteingang der Burggalerie Mühlhausen. Foto: HD Gruppe

Einkaufscenter in zentraler Innenstadtlage 

Die Burggalerie Mühlhausen ist ein etabliertes Center in zentraler Innenstadtlage mit Anbindung zur Haupteinkaufsstraße Steinweg. Das Objekt wurde 1998 im thüringischen Mühlhausen errichtet und verfügt auf einer Grundstücksgröße von 9.579 Quadratmetern über eine Gesamtnutzfläche von knapp 6.200 Quadratmetern auf zwei Handelsebenen. Namhafte Ankermieter wie Expert HERFAG, Rossmann, Woolworth, Jeans Fritz, sowie regionale Filialisten bilden die Grundlage für einen ausgewogenen Mietermix. Mit seinen 220 PKW-Stellplätzen fungiert die Burggalerie Mühlhausen auch als Innenstadtparkhaus.

Revitalisierung mit zukunftsorientiertem Vorgehen 

Die HD Gruppe hatte das Objekt im September 2017 erworben und seitdem umfassende Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Durch das eigens entwickelte Positionierungskonzept als innerstädtisches Hybrid-Center verfolgte die HD Gruppe ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung. Hierbei standen die verschiedenen Käufergenerationen im Mittelpunkt.

Die Burggalerie Mühlhausen aus der Vogelperspektive. Foto: HD Gruppe

„Es ist uns gelungen, mit der Immowert Immobiliengruppe einen renommierten Käufer mit geschäftlichen Schwerpunkten in Berlin und Wien  für die Burggalerie Mühlhausen zu finden“, so Ralph Ziegler, Geschäftsführer der HD Immobilien Holding GmbH. „Nachdem die HD Gruppe bereits effektive Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt hat, übergeben wir ein zukunftsfähiges und gut frequentiertes Center an den Käufer.“ (red)

Susanne Tattersall ist Berliner Unternehmerin des Jahres 2019

Susanne Tattersall: Eine Ausnahmeunternehmerin, die als geschäftsführende Gesellschafterin der Motor und Taktgeber des eigentümergeführten Branchenprimus TATTERSALL·LORENZ ist, wurde nun als Berliner Unternehmerin des Jahres 2019 gewürdigt. Die Auszeichnung geht an Unternehmer, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche und soziale Verantwortung, Power und Kompetenz besitzen und sich in besonderer Weise um ihre Branche, aber auch die Gesellschaft allgemein, verdient gemacht haben.

Als eine der markantesten weiblichen Führungspersönlichkeiten der Immobilienwirtschaft gibt Susanne Tattersall ihrem Unternehmen ein Gesicht und ist auch als Impulsgeberin der Branche eine Größe. Mit großem Engagement in Branchenverbänden wie dem Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), ist Susanne Tattersall in den Ausschüssen des Verbands engagiert und bereichert diese durch fundierte Marktkenntnis.

Denn überall wo in Deutschlands Metropolregionen Gebäude gemanagt werden, trifft man immer wieder auf Berliner Know-How.  TATTERSALL·LORENZ hat sich im Laufe seiner fast 25-jährigen Erfolgsgeschichte einen Namen als Property Manager im deutschen Immobilienmarkt erarbeitet. Das Unternehmen betreut und vermietet deutschlandweit Immobilien im Auftrag von bedeutenden nationalen und internationalen Kunden. Neben der Hauptniederlassung in Berlin betreibt TATTERSALL·LORENZ weitere Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt am Main und Stuttgart. Was in Berlin geboren wurde, ist heute bundesweit ein Markenversprechen!

Dabei kann sich Susanne Tattersall auf eine erfahrene Geschäftsführung und Niederlassungsleiter stützen, die sich durch einen Blick für Immobilien und Details, eine hervorragende Vernetzung, umfassendes Know-how und eine tiefe Kenntnis des Marktes wie auch der jeweiligen Standorte auszeichnen.

Umfassende Erweiterungen des Portfolios

So konnte die erfolgreiche Mittelständlerin zuletzt die Geschäftstätigkeit weiter ausbauen. 2019 übernahm das Unternehmen Mandate der apo Bank und wird die Bankfilialen und Beratungsbüros sowie weitere Immobilien mit einer Gesamtfläche von 135.000 m2 zukünftig verwalten. Auch die Prognose für 2020 fällt für das mittelständische Unternehmen positiv aus. So wird TATTERSALL·LORENZ das betreute Portfolio um vier weitere Mandate in den Segmenten Residential, Office, Retail und Logistic erweitern.

Beteiligung der Berliner Volksbank

Inzwischen sind auch bedeutende Marktteilnehmer auf das prosperierende Unternehmen aufmerksam geworden. So konnte mit der Berliner Volksbank eine langjährige und fruchtbare Partnerschaft begründet werden. Die Volksbank hat sich mit 25 Prozent im Rahmen einer Kapitalerhöhung in das Unternehmen eingekauft, wodurch die Grundlage für die weitere Expansion von TATTERSALL·LORENZ geschaffen wurde. Dazu gehört die effiziente Digitalisierung von Arbeitsabläufen, vor allem aber auch die Eröffnung neuer Standorte. Für das aktuelle Jahr plant TATTERSALL·LORENZ die Präsenz in Süddeutschland deutlich auszubauen.

Nachhaltige und zukunftsfähige Unternehmensphilosophie

Im Fokus der Unternehmensaktivitäten liegen nachhaltige und umweltschonende Prozesse. Das Unternehmen ist nach ISO 14001 und ISO 9001 zertifiziert und implementiert damit umweltschonendes Verhalten in Unternehmensprozesse. So werden Energien und Rohstoffe effizient genutzt, umweltrelevante Risiken reduziert und das Qualitätsmanagementsystem gefördert, um Dienstleistungen bereitstellen zu können, welche Kundenerwartungen sowie behördliche Anforderungen erfüllen.

Susanne Tattersall: Einsatz für Frauen in Führung

Doch die erfolgreiche Geschäftsfrau Susanne Tattersall engagiert sich auch für gesellschaftliche Themen, die ihr persönlich am Herzen liegen. So unterstützt sie die Initiative „Frauen in Führung“, setzt sich ein für mehr Frauen an der Spitze der deutschen Immobilienwirtschaft und fordert einen kulturellen Wandel hin zu mehr Vielfalt und Chancengleichheit. „Frauen sind in Deutschlands Führungsetagen noch immer unterrepräsentiert“, so Susanne Tattersall. „Dabei leben wir im 21. Jahrhundert! Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und sie sind genauso gut ausgebildet wie Männer. Bei TATTERSALL·LORENZ leben wir Chancengleichheit und Gleichberechtigung und das Unternehmen profitiert davon.“

Die Berliner Unternehmer des Jahres werden am 19.12.19 bekanntgegeben. (ak)

SPD greift in der Wohnungspolitik durch – Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel

Mit ihrem Bundesparteitag hat die SPD am vergangenen Wochenende einen Aufbruch „In die neue Zeit“ gewagt. Das neu gewählte Duo an der Parteispitze, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, gab sich zuversichtlich und kündigte zahlreiche geplante Reformen wie die Erhöhung des Mindestlohns und die Abkehr von Hartz IV an.

Aber auch in der Wohnungspolitik scheint mit dem Führungswechsel nun ein neuer Wind zu wehen. Die SPD möchte eine Neubauoffensive starten und einen bundesweiten Mietendeckel durchsetzen. Dieser soll in Zukunft in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik angewendet werden können.

Bezahlbares Wohnen in ganz Deutschland – „Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“

Begründet wird das Vorhaben im Forderungskatalog der Partei mit dem gestiegenen Wohnungsmangel an attraktiven Standorten bei gleichzeitigem Wohnungsleerstand in strukturschwachen Regionen. Nicht nur Berlin sei von exorbitanten Wuchermieten und fehlendem Wohnraum betroffen, sondern auch zahlreiche weitere Ballungsräume in Deutschland. Demnach sollen die Mieten in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik nur noch im Rahmen der Inflationsrate steigen. Außerdem möchte die SPD durchsetzen, dass Mieter nicht mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens bezahlen müssen.

Generell könne die aktuelle wohnungspolitische Lage nur durch „einen Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“ gelöst werden. So fordert die Partei in ihrem Katalog auch ein 10-Jahres-Programm „Neues Soziales Wohnen“. In diesem Zuge soll umfassender in den Neubau investiert werden und der Bau von rund 1,5 Millionen neuen und bezahlbaren Wohnungen gefördert werden. Als weiteres zentrales Ziel hat sich die SPD vorgenommen, der Spekulation mit Wohnraum und Böden entgegenzuwirken. So sollen in Zukunft Eigentümer unter anderem dazu verpflichtet werden, ihre leerstehenden Wohnungen zu vermieten.

Grünes Licht von der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Berlin

Während das CDU-geführte Innenministerium weiterhin davon ausgeht, dass der Berliner Mietendeckel eine juristische Mogelpackung ist, hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung jetzt ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem der Gesetzesentwurf für verfassungskonform erklärt wird. Die geplanten landesrechtlichen Maßnahmen seien zulässig, „vorausgesetzt ihr Ansatz sei mietverwaltungsrechtlich und diene der öffentlich-rechtlichen Regulierung. Damit seien beispielsweise ein Mietpreismoratorium, eine Mietpreisobergrenze und eine Möglichkeit der Mietpreisabsenkung statthaft.“ Das Vorhaben des Senats sei „weder vom Bundesrecht ausgeschlossen noch diesem gegenläufig. Der Landesgesetzgeber hat dementsprechend die Kompetenz, entsprechende Vorschriften einzuführen.“

Demonstrationen gegen den Mietendeckel

Während die SPD neue Pläne für den Mietendeckel schmiedet, gehen die Protestaktionen gegen das geplante Vorhaben der rot-rot-grünen Koalition weiter. Am Montagmorgen kam es in Berlin-Mitte zu Demonstrationen gegen den von Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, vorgelegten Gesetzesentwurf. Rund 1.500 Menschen aus der Bauwirtschaft und von Immobilienunternehmen positionierten sich mit ihren Fahrzeugen auf der Straße des 17. Junis. (sz)

 

Das neue Mitarbeiterwohnen – Vorteile für Arbeitnehmer- und geber

Im Gespräch mit Dr. Peter Diedrich, Rechtsanwalt, Notar und Initiator des Pilotprojekts vom BVMW

Die Idee der Werkswohnung ist nicht neu – die geplante Umsetzung schon. Durch das Konzept des Genossenschaftbaus soll es auch für Mittelständler möglich und sogar rentabel werden, Mitarbeiterwohnungen anzubieten, verspricht Dr. Peter Diedrich. Er ist Initiator eines entsprechenden Pilotprojekts vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Drei konkrete Projekte sind in Berlin bereits in Planung – Ende 2020 sollen die ersten Mieter eine neue Mitarbeiterwohnung beziehen können.

Was unterscheidet das neue Mitarbeiterwohnen von den einstigen Werkswohnungen im Deutschland des 20. Jahrhunderts?

Der erste, wohl entscheidende Unterschied ist, dass die Unternehmen die Wohnungen nicht eigenverantwortlich bauen, sondern sich mit anderen Unternehmen zusammenschließen und die Bautätigkeit an eine Genossenschaft auslagern. Die Genossenschaft wiederum kauft die Baugrundstücke nicht an, sondern schließt mit der zuständigen Architektur & Stadtentwicklung Kommune einen Erbbaurechtsvertrag. Außerdem setzen wir auf serielles Bauen in Holz- und Hybridbauweise – quasi auf das Baukastenprinzip. Das erspart eine Menge Planungs- und Kostenaufwand und lässt trotzdem Raum für Individualität.

Wird sich die Standortfrage für Unternehmen künftig am Wohnungsangebot entscheiden?

Die Wohnungsfrage wird auch auf dem Arbeitsmarkt insbesondere in den Ballungsräumen angesichts des gravierenden Fachkräftemangels immer bedeutsamer. Darunter haben vor allem Branchen mit mittleren Einkommen zu leiden – unter anderem die Hotellerie und Gastwirtschaft, die Pflege und das Facility Management. Sind am Unternehmensstandort keine bezahlbaren Wohnungen mehr zu bekommen, haben viele Firmen schon jetzt massive Probleme, auch bei übertariflichem Lohn ausreichend Personal zu finden.

Im Projekt Havelschanze in Berlin Spandau sind im Übrigen noch Wohnungen zu vergeben, Unternehmen können sich jederzeit bei Interesse mit mir in Verbindung setzen.

Welche Vorteile bietet das Konzept Mitarbeiterwohnen konkret für die Unternehmen?

Zunächst ist da die Finanzierungsfrage. 80 Prozent der Geldmittel werden von der Genossenschaft durch Kredite und Fördermittel aufgebracht. Die Unternehmen bringen die restlichen 20 Prozent der Baukosten als Gesellschafterdarlehen in die Genossenschaft mit ein – bei einem Zinssatz von 2,5 Prozent p. a. eine lukrative Anlage. Da die Unternehmen nicht selbst als Eigentümer der Wohnungen auftreten, bleibt ihnen zudem der immense verwaltungstechnische Aufwand erspart.

Nicht zuletzt trifft das Modell Mitarbeiterwohnen den Nerv der Zeit. Unternehmen müssen als attraktive Arbeitgeber auftreten, um Fachkräfte für sich zu gewinnen und an sich zu binden. Eine garantierte Wohnung zusätzlich zum Arbeitsplatz ist ein enormer Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Arbeitgebern.

Worin bestehen derzeit die größten Hürden bei der Bereitstellung von Mitarbeiterwohnungen und sind die Pläne in Berlin auch politisch umsetzbar?

Die derzeit größte Schwierigkeit besteht in der Bereitstellung von Bauland verbunden mit der Bereitschaft der Kommunen, Bauland zu vergeben. In Berlin haben wir aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Mitbewerbern: Der rot-rot-grüne Senat vergibt sowieso nur Grundstücke, die zuvor den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften angeboten wurden – dann wird nicht verkauft, sondern nur noch verpachtet. Hinzu kommt, dass wir spekulative Elemente völlig heraushalten. Sie können mit einem Gesellschafterdarlehen – anders als bei anderen Investitionen – kein Belegungsrecht erwerben, das dann mit Gewinn weiterverkauft wird. Auch von Seiten der Senatsbauverwaltung hören wir deshalb viel Lob für unsere Projekte. (mt)

Vorweihnachtliches Highlight: ÜBERLIN Tower wird zum weltweit höchsten Adventskalender

Passend zur Vorweihnachtszeit wird der ÜBERLIN Tower im Bezirk Steglitz bis zum 24. Dezember in festlichem Glanz erstrahlen. Mit einer beachtlichen Höhe von 120 Metern ist der ehemalige Steglitzer Kreisel vermutlich der weltweit größte Adventskalender.

Bereits seit dem ersten Advent, der gleichzeitig der erste Dezember ist, können Interessierte die Beleuchtung des Towers bestaunen, die täglich um 16:30 Uhr beginnt. Bis Heiligabend werden dann nacheinander alle Zahlen vom Sockel bis zur Spitze aufleuchten.

Weihnachtliche Illumination in Steglitz

Nachdem Christoph Gröner, Vorstand CG Gruppe, erst kürzlich die Weihnachtsbeleuchtung am Kudamm durch eine großzügige Finanzspritze ermöglicht hat, folgt mit dem ÜBERLIN-Adventskalender nun das nächste vorweihnachtliche Highlight von Seiten des Unternehmens. „Die Vorweihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres und hat immer einen ganz besonderen Zauber“, so Gröner. „Der ÜBERLIN Tower bietet sich geradezu an, um dort einen Adventskalender zu schaffen, den die Menschen schon von weitem sehen können. Ein vorweihnachtliches Glanzlicht im wahrsten Sinne des Wortes. Die Illumination des Turms ist spektakulär, soll eine vorweihnachtliche und besinnliche Stimmung erzeugen und die Vorfreude der Menschen auf das Weihnachtsfest steigern.“

Realisiert wird die weihnachtliche Beleuchtung durch Boehlke Beleuchtungstechnik, die auch die weltberühmte Illumination am Kurfürstendamm umsetzen. „Wir haben eine langjährige und umfassende Erfahrung, was Weihnachtsbeleuchtung in der Hauptstadt betrifft“, so Geschäftsführer Andreas Boehlke. „Doch die Illumination des ÜBERLIN Towers ist etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der CG Gruppe hier den höchsten Adventskalender der Welt geschaffen haben.“

ÜBERLIN Tower bereichert Berliner Skyline

Im ÜBERLIN Tower sollen insgesamt 330 Eigentumswohnungen mit einer Größe von 30 bis zu 320 Quadratmetern entstehen. Außerdem umfasst das spektakuläre Gebäude 30 Etagen, von denen sich 27 im Wohnturm und drei im Sockelgeschoss befinden. In den zwei oberen Stockwerken sind luxuriöse Penthouse-Etagen geplant, die einen guten Ausblick über die deutsche Hauptstadt bieten.

Aktuell rüstet die CG Gruppe den Turm ein und plant eine umfassende Umwandlung des Gebäudes, um im Februar 2020 dann mit den Fassadenarbeiten beginnen zu können. Neben der modernen Fassade, die aus Glas, Stahl und Aluminium bestehen soll, werden zusätzlich zu den Panoramafenstern Balkone angebracht und mit transparenten Brüstungen versehen. Ende 2021 sollen die Eigentumswohnungen dann fertiggestellt. (red)

Update zu: BER-Eröffnungstermin – wann kommt der neue Flughafen?

Update: Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute verkündet, dass der Flughafen BER am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke ist optimistisch und betonte heute in Potsdam: „Dieses Datum gibt allen Beteiligten Planungssicherheit. Der Countdown läuft. Ich habe großes Vertrauen in die Geschäftsführung, dass der BER in elf Monaten tatsächlich an den Start gehen wird. Sie wird alles tun, um eine sicheren, nachhaltigen und kundenfreundlichen Betrieb des BER ab Ende Oktober 2020 zu gewährleisten.“


Neben dem Mietendeckel ist wohl die Fertigstellung des Flughafens Berlin-Brandenburg aktuell das größte Sorgenkind der Hauptstadt. Trotz jahrelanger Planung und Bauarbeiten an der Flughafenbaustelle im brandenburgischen Schönefeld wurde der Eröffnungstermin immer wieder verschoben.

Am heutigen Freitag, 2 736 Tage seit der Nichteröffnung, will BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup nach der Aufsichtsratssitzung endlich verkünden, wann der Flughafen startklar für die Betriebsaufnahme ist. Trotz erneuter Komplikationen hielten die Verantwortlichen des Projekts bisher an dem anstrebten Fertigstellungstermin im Oktober 2020 fest – Skeptiker halten dieses Ziel für utopisch.

Bangen um den BER

Die Zitterpartie um den Flughafen geht weiter. Neun Jahre nach der geplanten Eröffnung wünscht sich am heutigen Freitag kein Berliner, dass die BER-Eröffnung – nun bereits zum siebten Mal – verschoben wird. Im November 2011 sollte der Flughafen Berlin-Brandenburg eigentlich eröffnet werden. Doch grobe Fehlkonstruktionen im Bau, falsch berechnete Rohre und weitere technische Schwierigkeiten verhinderten das Vorhaben immer wieder aufs Neue.

Mit BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup versucht nun schon der vierte im Bunde das Dauerprojekt BER fertigzustellen. Der Stadtplaner steht vor der großen Aufgabe, das scheinbar unbezwingbare und bereits sechs Milliarden teure Projekt in Schöneberg nicht erneut in den Sand zu setzen.

Produktionsfehler bei Stromschienen gefährdet den Eröffnungstermin

Nicht nur das jahrelange vergebliche Warten lässt an dem angestrebten Eröffnungstermin im Herbst nächsten Jahres zweifeln. Auch eine aktuelle Rückrufaktion von zentralen Baubestandteilen stellt eine zeitnahe Fertigstellung des BER in Frage. Wie die Morgenpost berichtete, liege laut Flughafen-Sprecher Daniel Tolksdorf ein Fabrikationsfehler bei einigen Stromschienen vor. Diese müssten nun zur Behebung wieder aus den Zwischendecken herausgenommen werden, da es sonst womöglich zu Kurzschlüssen gekommen wäre.

Zwischen Zuversicht und Ungläubigkeit

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, zeigte sich trotzdem zuversichtlich. Mitte Oktober ließ er noch verlauten, „dass aus früheren Planungen gelernt wurde und die FBB gewillt ist, planerische Fehler nicht zu wiederholen.“

Kritiker sind jedoch weiterhin skeptisch, ob der Eröffnungstermin nicht doch wieder verschoben werden muss Es bleibt abzuwarten, was der BER-Chef heute zu verkünden hat – und ob vielleicht doch schon früher als gedacht das erste Flugzeug am „modernsten Flughafen Europas“ abheben wird. (sz)

 

Der Mietendeckel ist beschlossene Sache

Wieder einmal war der Mietendeckel in der gestrigen Senatssitzung das Thema der Stunde. Am Dienstag hatte sich die rot-rot-grüne Koalition beraten und schließlich dem Gesetzesentwurf von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) zugestimmt. Darin ist unter anderem festgelegt, dass Bestandsmieten rückwirkend ab dem 18. Juni für fünf Jahre eingefroren werden. Nach der Einigung im Senat kann der Mietendeckel nun dem Abgeordnetenhaus zur Prüfung vorgelegt werden.

Erleichterung im Senat

Das Gesetz betrifft rund 1,5 Millionen Mietwohnungen in der Hauptstadt und soll/wird die Mieter um 2,5 Milliarden Euro entlasten. Michael Müller, Regierender Bürgermeister gab sich auf Twitter sichtlich erleichtert – die Einigung des Senats sei ein „wichtiger Meilenstein“.

Auch die Stadtentwicklungssenatorin freute sich über die Zustimmung innerhalb der rot-rot-grünen Koalition: „Der Senat hat sich heute mit dem Gesetzentwurf zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mietenbegrenzung, kurz Mietendeckel, befasst und diesen dem Abgeordnetenhaus zur weiteren Beratung und Verabschiedung zugeleitet. Damit ist ein wichtiger Meilenstein zur Einführung des Mietendeckels geschafft. Nun ist das Abgeordnetenhaus am Zug, um schnell den Schutz der Mieterinnen und Mieter vor Mieterhöhungen und Verdrängung in Berlin wirkungsvoll zu verbessern.“

Proteste aus Wirtschaft und CDU

Von Erleichterung kann allerdings nicht auf allen Seiten gesprochen werden. Kritiker aus der Wirtschaft sehen in dem Mietendeckel den misslungenen Versuch, die angespannte Wohnraumsituation in der Hauptstadt zu verbessern. Sie befürchten, dass Berlin als Wirtschaftsstandort unter den Neuerungen zu leiden hat und private Investoren sich zurückziehen werden.

Auch Kai Wegner, Landesvorsitzender der CDU Berlin, hält den Gesetzesentwurf für eine Mogelpackung: „Das rot-rot-grüne Chaos um den Mietendeckel wird immer größer.“ Und weiter: „Hier wird tausenden Mieterinnen und Mietern Sand in die Augen gestreut. Am Ende zahlen nämlich die Berlinerinnen und Berliner die Zeche für dieses rechtswidrige Gesetz. Genau deshalb werden wir vom ersten Tag an für die Mieterinnen und Mieter vor den Verfassungsgerichten für Rechtssicherheit kämpfen. Wir wollen nicht, dass Tausende Berliner am Ende hohe Nachzahlungen leisten müssen.“

Mietendeckel – Mogelpackung oder Chance für Berlin?

Sollte das Gesetz ab Februar in Kraft treten, kann die Hauptstadt mit einem fünfjährigen Mieterhöhungsstopp und festgelegten Mietobergrenzen rechnen. Außerdem könnten Mieter künftig im Falle von einer Überschreitung der zulässigen Mietobergrenze um 20 Prozent auch Mietsenkungen beantragen. Werden vom Vermieter Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen, sind sie darüber hinaus nur noch bis zu einer Gesamthöhe von einem Euro pro Quadratmeter verpflichtet, Kosten für die Renovierung mitzutragen.

Ob der Mietendeckel dem Land tatsächlich etwas bringt und Mieter entlastet, lässt sich bisher schwer einschätzen. Zu verworren ist die Gesetzeslage und die unterschiedlichen Positionen. Wird es, wie Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin, glaubt, dem Standort und der Baubranche schaden? Oder ist der Gesetzesentwurf eine notwendige Maßnahme, um gegen die Wuchermieten vorzugehen? Und was passiert, wenn der Mietendeckel nach fünf Jahren wieder aufgehoben wird? Werden dann die Mieter durch exorbitante Mieterhöhungen bestraft? Eines steht fest: Ob der Mietendeckel sich als Mogelpackung entpuppt, wird sich frühestens im nächsten Jahr herausstellen. (sz)

Diskussionen um Bebauungspläne am Checkpoint Charlie gehen in die zweite Runde

Bei den geplanten Bauvorhaben am Checkpoint Charlie, dem ehemaligen Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin, scheiden sich die Geister. Schon seit geraumer Zeit streiten die Senatsverwaltungen darüber, wie das Areal um den geschichtsträchtigen Touristenmagneten städtebaulich gestaltet werden soll. Am heutigen Dienstag stimmt der Senat erneut über den „Bebauungsplan 1-98 Checkpoint Charlie“ ab  – und dieses Mal soll es mit der Einigung klappen.

Neuer Versuch beim „Bebauungsplan 1-98 Checkpoint Charlie“

Es ist nicht das erste Mal, dass die Bebauung am Checkpoint Charlie zur Diskussion steht. Bereits Anfang November wollte der Senat durchsetzen, dass der ehemalige Grenzübergang als Ort der Erinnerung erhalten bleibt. Gleichzeitig sollte er als gemischter Nutzungsraum mit einem hohen Anteil an Wohnungen erschlossen werden. Allerdings wurde das Vorhaben damals von Vera Junker (SPD), Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Finanzen, aufgrund ungeklärter Eigentumsfragen verhindert.

Dieses Mal, so scheint es jedoch, ist eine Einigung zu erwarten – und die ist auch dringend notwendig. Denn sollte sich der Senat bis Februar nicht geeinigt haben, droht dem Checkpoint Charlie als Erinnerungsort der Garaus. Nach Paragraf 34 Baugesetzbuch dürften auf den brachen Flächen um den Grenzübergang dann nämlich Geschäfte, Hotels und Eigentumswohnungen entstehen.

Offener Brief an Berlins Regierenden Bürgermeister

Architekten und Stadtplaner befürchten eine Vereinnahmung des Gedenkortes durch private Investoren. Sie haben sich daher bereits in einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister, Michael Müller (SPD), gewandt. Darin fordern sie nicht nur, dass der Checkpoint Charlie gezielter zu einem Ort der Erinnerung geformt wird, sondern kritisieren auch konkret den Bebauungsplan von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke), die sich eigentlich für die Erhaltung des Platzes als Gedenkstätte ausgesprochen hatte.

So will Lompscher zwar einen Stadtplatz westlich und ein Museum östlich des ehemaligen Grenzübergangs errichten, plant aber andererseits noch viel größere Wohnflächen. Wie die Morgenpost berichtete, sei für die Unterzeichner des offenen Briefs an Müller deutlich ein Prioritätswechsel vom Erinnerungsort zum lokalpolitischen Thema des Wohnraums zu erkennen. Dieses Vorhaben sei allein aufgrund des hohen Touristenaufkommens und der damit verbundenen Unruhe für potenzielle Neumieter nicht tragbar.

Im Gespräch mit Immobilieninvestor Trockland Management GmbH

Bereits seit geraumer Zeit ist der Senat auch mit der Investment- und Projektentwicklungsgesellschaft Trockland im Gespräch. Die Pläne des Investors, der ein Hotel und Büroflächen nahe des ehemaligen Grenzübergangs bauen will, unterscheiden sich deutlich von dem Vorhaben Lompschers. Ob sich der Senat nach einigem Hin und Her doch auf Verhandlungen mit dem Investor einlässt, wird sich noch zeigen.

Für die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. ist der Investor ein geeigneter Partner. Würde er von dem Bauvorhaben des Senats ausgeschlossen, „bliebe wegen der dann erforderlichen neuen Beschlüsse und Neuplanungen dieser wichtige Ort für mindestens weitere zehn Jahre touristischer Rummelplatz.“ Unterdessen gab sich Trockland auf Twitter kompromissbereit: „Wir wollen das Projekt am Checkpoint Charlie grundsätzlich nur in Abstimmung mit der zuständigen Verwaltung realisieren. Sollte das mehr Zeit benötigen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, so werden wir selbstverständlich kooperieren.“ (sz)

Veranstaltungen

BFW-Seminar Öffentliches Baurecht – Update 2020

In Zeiten angespannter politischer Verhältnisse und hoher Flächennachfrage ist das öffentliche Baurecht von zentraler Relevanz für die Immobilienwirtschaft. Dr. Frank-Florian Seifert, Fachanwalt für Verwaltungsrecht in der Berliner Dependance der Kanzlei GSK Stockmann, stellt die jüngsten Gesetzesänderungen mit Bezug zum öffentlichen Baurecht vor und informiert zugleich über bedeutende aktuelle gerichtliche Entscheidungen.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von privaten Wohnungsunternehmen, Projektentwicklern, Bauherren sowie an Investoren und Rechtsanwälte.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Real Estate Lounge

Immobilien Netzwerk Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmern in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier trifft sich ein bunter Mix aus Experten aus der Immobilienwirtschaft. Die Teilnehmer erwarten spannender Diskussionen und neue Geschäftsideen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Tag der Immobilienwirtschaft 2020

Das Spitzentreffen der Immobilienbranche: ein Mal im Jahr trifft sich das Who is who der Immobilienwirtschaft und steht im direkten Kontakt mit der Politik. Ob Bundeskanzlerin Merkel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier oder Bundesumweltministerin Svenja Schulze – wenn der ZIA einlädt, weiß die Politik aus Europa, Bund und Ländern, dass hier der Dialog mit einem der wichtigsten Wirtschaftszweige geführt werden kann.

Im Jahr 2020 wird der TdI unter dem Motto „Wir bauen auf Mut“ stehen und u. a. mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wichtige Impulse erfahren. Die Branche ist mit über 2.000 Spitzenvertretern vor Ort – eins der hochkarätigsten Treffen zum Netzwerken und um den Dialog zu pflegen.

(Anmeldung erforderlich)

7. Immobilienforum Berlin

Berlin, die deutsche Wachstumslokomotive unter den Immobilienstandorten, erfreut sich exponentiell steigender Beliebtheit bei Entwicklern, Investoren, Nutzern und Bewohnern. Doch auch die Hauptstadt steht vor der großen Herausforderung, trotz immer knapper werdenden Flächen immer stärker zu wachsen, ohne dabei lebenswerte Flächen einzubüßen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

BFW-Morgencafé

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg lädt in Kooperation mit CLAGE GmbH zum „BFW-Morgencafé“ ein.

In einer inspirierenden Atmosphäre werden bei einem gemeinsamen Frühstück aktuelle Themen, die die Immobilienwirtschaft besonders interessieren, vorgestellt.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Real Estate Lounge

Immobilien Netzwerk Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmern in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier trifft sich ein bunter Mix aus Experten aus der Immobilienwirtschaft. Die Teilnehmer erwarten spannender Diskussionen und neue Geschäftsideen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Real Estate Brand Day

Wie positioniere ich mich richtig? Wie gestalte ich meine Marke?

Im Wettbewerb um die besten Köpfe der Immobilienwirtschaft und ein vertrauensvolles Image ist eine Branding-Strategie, die die Werte des Unternehmens vermittelt, der Schlüssel zum Erfolg. Beim Real Estate Brand Day erhalten die Teilnehmer von Experten die entscheidenden Informationen zusammengefasst.

Nach dem Real Estate Brand Day findet die Verleihung des REAL ESTATE BRAND AWARD 2020 statt. Dieser wird vom EUROPEAN REAL ESTATE BRAND INSTITUTE verliehen.

(Anmeldung erforderlich)

BFW-Morgencafé

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg lädt in Kooperation mit den BFW-Partnerunternehmen zum „BFW-Morgencafé“ ein.

In einer inspirierenden Atmosphäre werden bei einem gemeinsamen Frühstück aktuelle Themen, die die Immobilienwirtschaft besonders interessieren, vorgestellt.

Das nächste Morgencafé findet unter dem Motto „Mieteninkasso – Nicht gezahlt hat der Mieter schon. Realisierungsquoten. Bargeldannahmen. Mieteransprachen“ statt.

Schlanke Verwaltungsstrukturen vernachlässigen regelmäßig den Forderungsmanagementprozess. Ob intern oder extern organisiert beinhaltet ein effizientes Mahnwesen mit definierten Eskalationsstufen mehr als nur eine Mahnung. Die Ansprache aktiver Mieter ist im Verhältnis zum verzogenen Mieter wesentlich differenzierter und unterliegt auch noch der jeweiligen strategischen
Ausrichtung des Vermieters.

(Anmeldung erforderlich)