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Förderprogramm GründachPLUS sorgt für grüne Dächer in Berlin

Sie lassen die graue Stadt schöner erscheinen und sind gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz – grüne Dächer. Der Berliner Senat stellt jetzt 2,7 Millionen Euro Fördermittel für eine Begrünung in luftiger Höhe bereit.

Grüne Oasen für Berlin

Mit der Bepflanzung der Dächer möchte Umweltsenatorin Regine Günther (Bündnis 90/Die Grünen) Berlin grüner und vor allem ökologischer gestalten. Dafür hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz das neue Förderprogramm GründachPLUS gestartet. Insgesamt stehen bis 2023 2,7 Millionen Euro Fördermitteln für eine Dachbegrünung auf Berlins Dächern mit mehr als 100 Quadratmetern auf bestehenden Gebäuden für zur Verfügung.

Umgesetzt wird das Förderprogramm von der IBB Business Team GmbH, eine 100prozentige Tochter der Investitionsbank Berlin (IBB). Die Erstberatung für Interessenten übernimmt die Berliner Regenwasseragentur.

„Gründächer wirken gleich mehrfach: sie sind grüne Oasen für die Bewohner*innen, sie helfen gegen Hitzestress, verbessern durch ihre kühlende Wirkung das Mikroklima und sie speichern Regenwasser wie ein Schwamm – auch bei Starkregen. Damit sind Gründächer ein wichtiger Baustein, um die Stadt an den Klimawandel anzupassen“, erklärt Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Grüne Dächer – dem Klimawandel begegnen

Der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank Berlin, Dr. Jürgen Allerkamp, betont: „GründachPLUS trägt dazu bei, den Herausforderungen des Klimawandels mit einer nachhaltigen Maßnahme entgegenzutreten und gleichzeitig die Zukunft Berlins als grüne Metropole sicherzustellen. Wir freuen uns auf das neue Programm in unserem Angebot!“

Zudem seien die Gründächer eine notwendige Maßnahme des nachhaltigen Umgangs mit Regenwasser, so Dr. Darla Nickel, Leiterin der Berliner Regenwasseragentur. Denn die begrünten Dächer können 60 bis 80 Prozent des Regens zurückhalten, das später verdunstet. Durch die Wasserverdunstung entsteht dann ein Kühlungseffekt. Grüne Dächer erwärmen sich nur um 10 bis 20 Grad Celsius, wohingegen ein unbegrüntes Dach über 50 Grad heiß werden kann. Dadurch kann auf Klimaanlagen verzichtet werden und gleichzeitig entsteht auch eine dämmende Wirkung.

Anträge für eine Förderung können sowohl von Grundeigentümerinnen und -eigentümern gestellt werden als auch von Initiativ- und Interessengruppen, Vereinen, Begegnungsstätten, Seniorenheimen oder ähnliche Einrichtungen. (aw)

 

Zum Förderprogramm GründachPLUS

Die IBB Business Team GmbH hat das Förderprogramm GründachPLUS in eine neue Sparte ihres Portfolios eingegliedert: Die Fördergruppe „PLUS“. Insgesamt werden drei neue Förderprogramme für den Klimaschutz im Land Berlin diesen Namenszusatz erhalten. Diese richten sich an Grundeigentümerinnen und -eigentümer und unterstützen mit Kostenzuschüssen die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen an Berliner Immobilien.

Mietpreisbremse verstößt nicht gegen das Grundgesetz

Vor zwei Tagen hatte die große Koalition eine Verlängerung der Mietpreisbremse beschlossen. Heute hat hieß es vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: Die Mietpreisbremse verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Das bedeutet, dass Vermieter damit einen Eingriff in ihr Wohneigentum grundsätzlich dulden müssen.

Verfassungsgerichtsurteil zur Mietpreisbremse: Rechtlich möglich, politisch gescheitert

„Selbst wenn nun feststeht, dass die einmalige Mietpreisbremse rechtlich möglich war, ist das Instrument politisch gescheitert. Das gilt insbesondere für die kürzlich beschlossene Verlängerung auf zehn Jahre und die beabsichtigten Mietspiegelmanipulationen“, bewertet Andreas Ibel, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 18. Juli.

In der heute veröffentlichten Entscheidung erklärt das höchste deutsche Gericht die Mietpreisbremse in ihrer bisherigen Form vereinbar mit der Eigentumsgarantie, der Vertragsfreiheit und dem allgemeinen Gleichheitssatz.

Gericht hebt auch negative Folgen hervor

Allerdings hebt es auch eine Vielzahl an unerwünschten und negativen Wirkungen der Bremse hervor: Dazu zählen eine weitere Verknappung des Marktes, die überwiegende Bevorteilung von Besserverdienern und die Gefahr der Aufgabe von Vermietungen. Das Gericht führt anschließend aus, es sei jedenfalls „nicht vollkommen unwahrscheinlich“, dass auch einkommensschwache Haushalte Vorteile haben könnten.

„Für den verfassungsrechtlichen Bestand der Regelung mag diese Mutmaßung zwar gerade noch genügen. Politisch ist dieses Auseinanderfallen von Absicht und Wirkung aber nicht mehr haltbar! Die Mietpreisbremse öffnet die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter“, kritisierte BFW-Präsident Ibel.

Zeitliche Begrenzung eines der Hauptargumente

Als wesentliches Argument bei der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes tauchen immer wieder die Befristung der Bremse und die Orientierung an dem bestehenden Vergleichsmietensystem mit dem Bezugszeitraum von vier Jahren auf.

Scharfe Kritik vom BFW

„Hätte das Gericht seine schon am 18. Juli 2019 getroffene Entscheidung am letzten Freitag veröffentlicht, hätte der Koalitionsausschuss weder die Verlängerung der Mietpreisbremse noch die Verlängerung des Betrachtungszeitraums des Mietspiegels beschlossen. Wir hoffen, dass die Ministerien, die Bundesregierung und die Abgeordneten das Urteil im weiteren Verfahren berücksichtigen. Die Farce um die Mietpreisbremse muss ein Ende haben“, forderte Ibel. „So große Hoffnungen das Gesetz suggeriert, so wirkungslos ist es in der Praxis!“ (red)

Deutsche Wohnen – in Berlin sollen 3.000 Wohnungen verkauft werden

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (DW) hat am Dienstag den Verkauf von tausendenden Wohnungen angekündigt. 3.000 davon werden allein in Berlin veräußert.

Deutsche Wohnen in der Rolle des Verkäufers

Mit dem Verkauf von 3.000 Wohnungen in der Hauptstadt, den Vorstandschef der Deutsche Wohnen, Michael Zahn, am Dienstag angekündigt hatte, passe man sich an die Situation auf dem Markt an, so Zahn. „Es ist total klar, dass es mehr und mehr Sinn macht, die Rolle des Verkäufers zu übernehmen“, sagte der Vorstandschef der Deutsche Wohnen in einer Analystenkonferenz. „Wir sehen im Markt eine Menge billiges Geld und eine steigende Nachfrage“, so Zahn weiter.

Diese Entscheidung sei außerdem unabhängig von dem in Berlin geplanten Mietendeckel geschehen. Angaben darüber, in welchem Bezirk wie viele Wohnungen zu welchem Preis angeboten werden und ob als Paket oder einzeln wurden jedoch noch nicht gemacht.

Großes Interesse beim Berliner Senat

Bereits im Januar hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) das Interesse Berlins bekundet, Wohnungen von der Deutsche Wohnen (DW) zu kaufen. Doch vor einem Kauf wolle man das Angebot zunächst genau prüfen. Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) hält den Ankauf von Wohnbeständen durchaus für eine Option. Jedoch würde das Land Berlin keine Mondpreise zahlen, betonte der Finanzsenator. Die Käufe müssen wirtschaftlich vertretbar sein.

„Am liebsten würden wir natürlich alles kaufen“, sagte auch Daniel Buchholz, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. „Wir haben ein großes Interesse und werden uns das Angebot ganz besonders genau ansehen.“

Positives Zeichen auch von CDU und dem Berliner Mieterverein

So erklärte der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Gräff: „Wenn der Preis stimmt, dann sind wir dafür.“ Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins betonte zudem: „Wenn das Unternehmen mit einem fairen Preis, der nicht den überhöhten Marktpreisen entspricht, an das Land Berlin herantreten würde, wäre das ein deutliches Signal.“ Für ihn sei der Verkauf der 3.000 Wohnungen ein Schritt in die richtige Richtung. Zugleich bremste er aber auch zu hohen Erwartungen. „Das kann lediglich langfristig zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen. Die aktuellen Mieten der Wohnungen werden gleich bleiben.“(aw)

Wohnungsbau in Berlin scheitert an Baugenehmigungen

Jetzt ist es amtlich – in der Hauptstadt werden zu wenige Baugenehmigungen erteilt und dadurch der Wohnungsbau stark behindert. In Berlin lag die Zahl der erfolgreich durchgeführten Genehmigungsverfahren für Wohnungsneubauten im ersten Halbjahr 2019 um rund 17 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums.

Wohnungsbau in Berlin: Hohe Kosten, wenige Genehmigungen

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldete aus den Bezirken, dass die Bauämter im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal Genehmigungen für den Bau von 11.346 Wohnungen erteilten. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018 sind es 2,2 Prozent weniger.

Am weitesten abgeschlagen ist dabei Pankow. Hier sanken die genehmigten Neubauten von fast 2.300 in 2018 auf 1.126. Das einzige Glanzlicht sind die Großprojekte in Treptow-Köpenick, die die Bilanz aufpolieren. Hier stieg die Zahl geplanter Wohnungen von 1.690 auf 2.526 im Halbjahr 2019.

Kritik von den Bauindustrieverbänden

Der Bauindustrieverband Ost e. V. kritisiert vor allem die überdurchschnittlichen langen Genehmigungsverfahren bei hohen bürokratischen Hürden, die hinter den Zahlen des Amts für Statistik stehen.

Dadurch verzögert sich natürlich auch die Fertigstellung der Neubauten. „Beim gegenwärtigen Tempo im Wohnungsbau wird es Jahre dauern, bis dieses Ziel auch nur annähernd erreicht wird, zwischenzeitlich erhöht sich der Nachholbedarf weiter. Bisher ist eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Berlin nicht einmal in Sichtweite. Statt alle Kraft in die Bereitstellung von Bauland und die Erleichterung von Bauvorschriften zu stecken, verliert sich der Senat in einer Debatte um Mietendeckel und Enteignung. Damit entsteht nicht eine zusätzliche Wohnung“, so Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost e. V.

Plus bei Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden

Lediglich beim Ausbau von Dachgeschossen oder der Änderung der Nutzung von Immobilien gibt es eine positive Entwicklung. So entstanden knapp 1.400 Wohnungen durch diese Art der Umbauten. Es gab in diesem Bereich also ein Plus von 10,4 Prozent. (aw)

Tattersall Lorenz erhält weiteren Großauftrag von M7

Das Immobilienverwaltung und –managementunternehmen Tattersall Lorenz übernimmt das Property-Management für 47 Immobilien in sechs Bundesländern mit zusammen rund 585.000 Quadratmeter Gebäudefläche. Den Auftrag hat Tattersall Lorenz von M7 Real Estate Germany erhalten, das Mandat läuft ab heute.

Von den 47 Immobilien befinden sich 13 in Nordrhein-Westfalen, 13 in Baden-Württemberg, 12 in Hessen, 5 in Niedersachsen, 3 in Bayern und eine in Sachsen. Derzeit gibt es dort 229 Mieter, die die Gebäude vor allem für Light Industrial und Logistik nutzen.

Tattersall Lorenz wird die Immobilien von ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und Stuttgart aus betreuen. Bereits seit 2017 managt Tattersall Lorenz ein Paket aus über 100 Immobilien für M7. (red)

Solaranlagen: Leipzig hat dank GASAG und CG Gruppe eine neue Fotovoltaik-Dachanlage

In den vergangenen Wochen hat die Berliner GASAG gemeinsam mit der CG Gruppe dafür gesorgt, dass es neue Solaranlagen in Leipzip gibt. Auf den Dächern der Kultur- und Gewerbehöfe im Leipziger Stadtteil Plagwitz ist nun eine Fotovoltaik-Dachanlage mit einer Leistung von 1,6 MW ans Netz gegangen.

Nach Aussage der beiden Unternehmen sei dies die größte Dachanlage in der sächsischen Metropole. Die Solaranlage besteht aus knapp 5.700 einzelnen Modulen und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 9.600 Quadratmetern.

Partnerschaft mit einem Hang zu Nachhaltigkeit

Bereits seit Mai 2017 arbeiten die GASAG mit dem Wohnungs- und Quartiersentwickler CG Gruppe an gemeinsamen Projekten. Zusammen entwickeln die Berliner Unternehmen Versorgungskonzepte zur Bereitstellung von Strom, Wärme und Kälte, die eine dezentrale und autarke Energieversorgung ermöglichen.

„Die enge Partnerschaft zwischen Entwickler und Energiedienstleister ist beispielgebend in Deutschland“, betont Matthias Trunk, Vorstand der GASAG AG. Jürgen Kutz, Vorstand der CG Gruppe, hob zudem die Relevanz von Nachhaltigkeit und der Nutzung erneuerbarer Energien in der Wohnungs- und Quartiersentwicklung hervor. „Gemeinsam mit unserem Partner GASAG prüfen wir Entwicklungsvorhaben auf entsprechende Potenziale und entwickeln passende Lösungen zur dezentralen Energieerzeugung“, so Kutz.

So wird in einem weiteren Vorhaben in Offenbach gerade ein Geothermieanlage direkt in ein Städtebauprojekt integriert. (red)

Mietendeckel: Berliner Mieterverein stellt eigenes Konzept vor

Der Berliner Mieterverein (BMV) hat nun ein eigenes Konzept für einen landesweiten Mietendeckel vorgeschlagen. Statt die Mieten für die nächsten fünf Jahre einzufrieren, soll es verbindliche Obergrenzen geben.

Alternativer Mietendeckel vom Berliner Mieterverein

In Berlin wird man wohl nicht müde, Alternativen für den vom rot-rot-grünen Senat beschlossenen Mietendeckel zu finden. Dennoch ziemlich überraschend war, dass der aktuelle Vorschlag vom Berliner Mieterverein kam. Anderes als im bisherigen Eckpunktepapier erarbeitet, sollen die Mieten, so der Vorschlag der BMV, nicht eingefroren werden. Stattdessen sollen verbindliche Obergrenzen gelten, die vom Alter der Wohnungen und von deren Größe abhängen.

So könnte bei 25 Prozent der Berliner Mietwohnungen weiterhin die Miete steigen. Jedoch sollen Mieten unter den Obergrenzen maximal um 1,5 Prozent pro Jahr steigen dürfen. „Dies hat auch den Vorteil, dass Baugenossenschaften oder gemeinwohlorientierte Mieter weiterhin gut wirtschaften können“, sagte BMV-Geschäftsführer Reiner Wild.

Berechnungsgrundlage anders als beim Mietendeckel der Bausenatorin

Als Berechnungsgrundlage soll auch nicht der aktuelle Mietendeckel vom Mai 2019 dienen. „Als Basis sollen die Mittelwerte des Berliner Mietspiegels 2011 zuzüglich der Lebenshaltungskosten, die sich von 2010 bis 2018 auf insgesamt 12,2 Prozent beliefen, herangezogen werden“, sagte Wild am Dienstag. Denn dies sei das letzte Jahr gewesen, indem in der Hauptstadt die erforderliche Leerstandsreserve von drei Prozent noch existierte und kein Wohnungsmangel herrschte, so Wild weiter.

Nach der vom Mieterverein vorgelegten Tabelle liegen die zulässigen Mietpreishöchstwerte demnach zwischen 5,17 Euro je Quadratmeter und Monat für eine 1973 bis 1990 in Ost-Berlin errichtete Wohnung und bis zu 9,79 Euro für eine 2003 bis 2018 errichtete Wohnung.

Zuschläge für Modernisierungen weiterhin möglich

Zudem soll es weiterhin ohne behördliche Genehmigung möglich und teils umlagefähig sein, Modernisierungen durchzuführen. Die Zuschläge dafür müssen sich jedoch an festen Oberwerten orientieren. So sollen zum Beispiel energetische Maßnahmen mit Zuschlägen von bis zu 83 Cent je Quadratmeter möglich sein. Darüber hinaus sollen Kosten für Modernisierungen angepasst an den realen Baukostenindex in den folgenden Jahren steigen dürfen. „Damit wird ein enormer bürokratischer Aufwand vermieden“, sagte Wild.

Gleich bleibt, dass Neubauten von dem Mietendeckel ausgenommen sind. (aw)

CG Gruppe AG: Weiteres Richtfest für urbanes Kiezquartier in Berlin-Friedrichshain

Im Friedrichshainer Samariter-Viertel nimmt eine weitere urbane Quartiersentwicklung der CG Gruppe Gestalt an. Aus einem ehemals unbewohnten Fabrikgelände entsteht ein attraktives Ensemble mit Raum für Wohnen, Arbeiten und Kultur. Typisch für den deutschlandweit tätigen Projektentwickler: Ein altes Fabrikgebäudeaus den 1890er Jahren wird erhalten und mit Liebe zum Detail in Wohnungen umgewandelt, obwohl es nicht unter den Denkmalschutz fällt.

Alt und Neu im Samariterviertel

Dazu Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe: „Die Kombination aus Neubauten und historischen Altbauten sowie eine Quartiersgestaltung, die bis ins Detail auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse ausgerichtet wird, ist uns bei innerstädtischen Entwicklungen ein besonderes Anliegen. Das Carré Sama-Riga im nachgefragten Berliner Stadtteil Friedrichshain bietet einen gelungenen Mix unterschiedlicher Angebote für nahezu jedes Einkommen.“

 

Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG | Foto: Marie Staggat

 

Quartier mit Wohn- und Gewerbebereich

Besonderes Merkmal des Quartiers ist die Aufteilung in einen Wohn- und Gewerbebereich. Ein maßgeblicher Teil der Gewerbefläche wird von dem sozialen Träger Lebensraum e.V. genutzt werden, der ein Familienzentrum im Erdgeschoss und eine Kita im 1. OG betreiben wird. Damit wird der von Planungsbeginn an verfolgte Grundanspruch der CG Gruppe nun erfolgreich umgesetzt.

Der ehemals stark verwilderte Standort war praktisch unnutzbar. Nun werden zahlreiche Details aus der geretteten historischen Bausubstanz in das Bauvorhaben integriert und das gesamte Areal wieder in die Kiezkultur eingegliedert. Die entstehende Hofsituation ermöglicht ein Miteinander von Wohnen, Arbeiten und Unterhaltung und trägt zum Austausch der künftigen Bewohner und Nutzer bei. Auch dieses Konzept war unter Einbezug der Nachbarschaft und Interessengemeinschaften im Umfeld entwickelt worden.

 

Das Carré Sama-Riga | Foto: bloomimages

 

Tiefgarage, Spiel- und Grünflächen

Das Carré Sama-Riga umfasst Neubauten an der Rigaer Straße und im Hofbereich. Die Neubauten und die Hoffläche werden mit einer Tiefgarage unterkellert, der Hof selbst erhält attraktiv gestaltete Spiel- und Grünflächen. Auf einer Gesamtfläche von ca. 12.150 m² realisiert die CG Gruppe an dem Standort 133 Mietwohnungen sowie etwa 2.600 m² Gewerbefläche und 78 Tiefgaragenstellplätze.

Das Bauprojekt mit einem Verkaufsvolumen von 44 Mio. € wurde entsprechend des Kerngeschäfts der CG Gruppe bereits an eine institutionelle Versorgungsanstalt übergeben und trifft auf eine rege Nachfrage. Die Mietpreise betragen je nach Ausstattung und Lage der Wohnungen etwa 11,50 € bis 13 €. Damit bewegen sie sich innerhalb eines Budgets, dass sowohl für Singles wie auch für kleine und große Familien realisierbar ist. Die ersten Mieter können voraussichtlich im kommenden Jahr einziehen. (red)

TATTERSALL·LORENZ expandiert weiter: Büro im traditionellen Hamburger Holzhafen eingeweiht

Gerade hat Firmenpatronin Susanne Tattersall die höchste Auszeichnung der Immobilienbranche, den Real Estate Brand Award, in Berlin entgegennehmen dürfen und nur wenige Wochen später freute sie sich mit Mitarbeitern und Kunden über die Einweihung der Hamburger Niederlassung im traditionellen Altonaer Holzhafen. Seit sechs Jahren schon ist  TATTERSALL·LORENZ in Hamburg mit einer Niederlassung präsent und betreut namhafte Kunden wie Union Investment, M7, BEOS im Bereich Property Management.

TATTERSALL·LORENZ hat bei den Real Estate Brand Awards 2019 in der Kategorie „Relevant Set“ gewonnen | Foto: Henrik Jordan

Neue Räumlichkeiten mit Blick auf die Elbe

Das neue Büro in der Große Elbstraße 59 auf 600 Quadratmeter mit (Weit)Blick auf die Elbe trägt dem beeindruckenden Wachstum des Unternehmens Rechnung. Von Hamburg wird ganz Norddeutschland betreut. Insgesamt hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin und weiteren Niederlassungen in Düsseldorf, Frankfurt/Main, Stuttgart und Hannover ein betreutes Immobilienvolumen von 2,8 Millionen Quadratmetern.

Vermehrt institutionelle Investoren unter den Neukunden

Leiter der hanseatischen Niederlassung ist Natnael Zekarias, der von einem 14-köpfigen Expertenteam unterstützt wird. Die Vollblutunternehmerin Susanne Tattersall bedankte sich denn auch bei ihm und ihren Mitarbeitern und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. „Das Geleistete ist Ansporn für die Zukunft.  Unser schnelles Unternehmenswachstum und der stetige Erfolg als Property Manager beruhen auf unseren qualifizierten und motivierten Mitarbeitern. Sie sind mit ihrer Kompetenz und ihrem Know-how unsere besten Visitenkarte. Durch sie konnten wir in den zurückliegenden Monaten zahlreiche neue Auftraggeber gewinnen, darunter vermehrt auch institutionelle Investoren“, freut sich Susanne Tattersall.

Specialization is the key

Erfolgsgarant sei auch, dass sich TATTERSALL·LORENZ ausschließlich auf den Dienstleistungssektor Property Management konzentriere. „Wer sich konzentriert und spezialisiert, erwirbt eine hohe Kompetenz. Unser Spezialistentum ist unsere Stärke“, so die Unternehmerin. Die Hamburger Wirtschaftsvertreter  hat die dynamische und immer optimistische Unternehmerin jedenfalls für sich gewinnen können: Land in Sicht für neue Mandate. (fs)

Deckel zu – Berliner Senat beschließt Mietendeckel

Der Berliner Senat hat heute, am Dienstagmittag in einer Sitzung die Eckpunkte für einen Mietendeckel beschlossen. Einschränkungen, die Staatsekretär Christian Gaebler (SPD) zuvor versuchte einzubringen, sind vom Tisch. Das Eckpunktepapier enthält nur sehr geringe Änderungen und sieht vor, die Mieten in Berlin für fünf Jahre einzufrieren. Das Papier dient als Grundlage für ein Landesgesetz.

Mietendeckel führte zu heftigen Diskussionen

Seit Wochen wird in Berlin über einen möglichen Mietendeckel diskutiert. Der Vorschlag von Bausenatorin Katrin Lompscher (die Linke) erweckte ungewollte Reaktionen – wie der Aufruf eines Gesellschaftsunternehmens die Mieten zu erhöhen. Am Tag vor der Senatssitzung kam es auf einmal zu heftigen Auseinandersetzungen in der rot-rot-grünen Koalition.

In der SPD hieß es, die Senatsverwaltungen für Umwelt (Regine Günther), Wirtschaft (Ramona Pop) und Stadtentwicklung (Katrin Lompscher) hätten in der Staatssekretärskonferenz, die die Senatssitzung vorbereitet hat, die Mitzeichnung für das Eckpunktepapier verweigert. Es gab Bestrebungen für einen weniger radikalen Mietendeckel, mit der Möglichkeit, Mieten um zwei Prozent pro Jahr zu erhöhen.

Die Grünen versicherten, dass sie – wie die Linken – trotz vereinzelter Kritik voll hinter dem Eckpunktepapier stünden und man bereit sei, das Papier in der ursprünglichen Fassung zu beschließen. Beide Koalitionspartner warfen der SPD eine „Rolle rückwärts“ vor.

„Mietendeckel schafft Hoffnung“

Doch offensichtlich konnten sich die Koalitionspartner heute einigen. „Mieten dürfen für fünf Jahre nicht erhöht werden“, teilte Bausenatorin Lompscher den Beschluss nach der Senatssitzung mit. Dieser soll rückwirkend ab dem heutigen Tag gelten. Das Gesetz soll ab 2020 gelten.

SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh zeigte sich erfreut: „Heute haben wir einen großen Schritt auf dem Weg zur bezahlbaren Stadt gemacht. Der Mietendeckel wird kommen und wird die Mieterinnen und Mieter in Berlin in Zukunft vor einer weiteren Preisexplosion schützen. Berlin ist seit heute Vorreiter bei einem effizienten Mieterschutz und schafft Hoffnung und Sicherheit für Hunderttausende Singles, Wohngemeinschaften und Familien in unserer Stadt.“

Ausnahme: Neubauten bei Erstvermietung und soziale Wohnungsbau

Neubauten bei der Erstvermietung und der soziale Wohnungsbau sind vom Deckel ausgenommen. Damit will die Landesregierung aus SPD, Grünen und Linken dem rasanten Anstieg der Mieten entgegenwirken und Zeit für entlastenden Wohnungsneubau gewinnen. Die Immobilienwirtschaft hat das Vorhaben scharf kritisiert.

Zudem soll eine Mietobergrenze eingeführt werden. Die Höhe ist allerdings noch nicht bekannt. Mieten, die darüber liegen, müssen auf Antrag gesenkt werden. Weiterhin müssen Modernisierungen von Mietwohnungen den Behörden mitgeteilt und ab einer bestimmten Höhe genehmigt werden.

Mietendeckel erzeugt nicht nur Begeisterung

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) kritisiert die Entscheidung des Senats stark: „Der beschlossene Mietendeckel löst das zentrale Problem des Berliner Wohnungsmarktes, nämlich den Mangel an Wohnraum, nicht.“. Unternehmen würden sich angesichts des Mietendeckels und des möglichen Volksbegehrens mit dem Ziel einer Enteignung nun zweimal überlegen, ob sie ihr Geld in Wohnungen in der Hauptstadt investieren wollen, so Amsinck.

Und auch Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss meint, dass der Mietendeckel Politik gegen bezahlbares Wohnen sei. Er sagt: „Die Hauptstadt mauert sich ein, die politische Landschaft verunsichert Investoren, auf die Berlin dringend angewiesen ist.“ (lb)

Veranstaltungen

BFW-Morgencafé

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg lädt in Kooperation mit den BFW-Partnerunternehmen zum „BFW-Morgencafé“ ein.

In einer inspirierenden Atmosphäre werden bei einem gemeinsamen Frühstück aktuelle Themen, die die Immobilienwirtschaft besonders interessieren, vorgestellt.

Das nächste Morgencafé findet unter dem Motto „Mieteninkasso – Nicht gezahlt hat der Mieter schon. Realisierungsquoten. Bargeldannahmen. Mieteransprachen“ statt.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Handelsblatt Jahrestagung Immobilienwirtschaft 2019

„Die Immobilienwirtschaft bleibt sicher erfolgreich“, „Deutschland ist der sichere Hafen“ – überall begegnet einem das kurze, aber bedeutsame Wort sicher. Wie sicher ist dieses sicher? So sicher wie: auf Montag folgt Dienstag, auf Ebbe Flut oder so sicher wie „Die Rente ist sicher“?

Bringen die konjunkturellen Entwicklungen die gefühlte Sicherheit ins Wanken? Welchen Einfluss hat die politische Diskussion auf die Entwicklung des Wohnimmobilienmarktes? Und sorgt Co-Working für Unsicherheit auf dem Büroimmobilienmarkt? Noch weitergedacht: Mit welcher Macht erobert die Plattformökonomie den Immobilienmarkt?

Top-Experten interpretieren aktuelle Finanz- und Branchenthemen. Die Teilnehmer erhalten auf dieser Tagung ihre qualifizierte Einordnung im Big Picture.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

BFW-Morgencafé Digitalisierung in der Energiebranche – Wie die Immobilienwirtschaft davon profitieren kann

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg lädt in Kooperation mit der Vattenfall Europe Sales GmbH zum „BFW-Morgencafé“ ein.

In einer inspirierenden Atmosphäre werden bei einem gemeinsamen Frühstück aktuelle Themen, die die Immobilienwirtschaft besonders interessieren, vorgestellt.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Soziale Medien – So nutzt man sie für den Unternehmenserfolg

In der Immobilienwirtschaft wird noch immer diskutiert, ob Online-Medien gewinnbringend eingesetzt und welche Ziele damit erreicht werden können. Messbare Erfolge, die zum Unternehmenserfolg beitragen, werden meist angezweifelt und unter den Teppich gefegt. In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, welche Kanäle sie einsetzen sollten, um messbar zum Erfolg ihrer Unternehmen beizutragen und wie sie richtig mit diesen Kanälen umgehen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

BFW-Morgencafé “Neue Arbeitswelt als Motor für den unternehmenskulturellen Wandel? – neues Quartier für Kunden und Mitarbeiter der Berliner Volksbank”

Die modernen Herausforderungen im Bankenmarkt – allen voran die Digitalisierung und die sich immer schneller wandelnden Kundenanforderungen – fordern eine neue Arbeitswelt, die noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden und der Mitarbeiter eingeht. Im Fokus dieser neuen Arbeitswelt stehen Kooperation, Agilität und Regeneration, die sich sowohl in der baulichen Umsetzung als auch in den Methoden der (Zusammen-)Arbeit wiederfinden. Ziel ist ein Umfeld, das den Menschen in den Mittelpunkt rückt und die Kommunikation und den Austausch mit Kunden und Kollegen fördert.

Im Quartier Volksbank an der Bundesallee/Ecke Nachodstraße werden künftig über 650 Mitarbeiter Platz finden, die aus vier Standorten zentraler und vertrieblicher Einheiten im Herzen der Stadt wieder unter einem Dach zusammengeführt werden.

Frithjof Hornemann, Projektleiter des Quartiers, wird einen spannenden Einblick in das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank geben.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Datenschutzgrundverordnung in der Immobilienwirtschaft

Ab Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Insbesondere für Immobilienunternehmen, die in hohem Maße mit personenbezogenen Daten agieren, ergeben sich daraus große Änderungen.

Dieses Seminar vermittelt die wichtigsten Grundlagen zum Datenschutz rund um das Immobiliengeschäft. Die Teilnehmer kennen die Datenschutzrichtlinien und wissen, was sie im Umgang mit Daten von Mietern und Kaufinteressenten berücksichtigen müssen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

BFW-Morgencafé

Eine komplexe Schlüsselverwaltung erschwert den Arbeitsalltag von Wohnungsunternehmen enorm. Langwierige Schlüsselübergaben mit Dienstleistern und Mietern sind leider immer noch keine Seltenheit. Sogenannte PropTechs unterstützen die Immobilienbranche und ermöglichen erhebliche Effizienzsteigerungen. Durch die Integration intelligenter Technik, wie beispielsweise dem digitalen Türzugang von KIWI, wird so aus einem regulären Mehrfamilienhaus ein Smart Building, dass sich an die Bedürfnisse von morgen seiner Mieter und Vermieter anpasst.

Die Teilnehmer erwarten einen spannenden Einstieg in die Welt der Smart Buildings und können von der vielfältigen Praxiserfahrung von Karsten Nölling, Leiter der Geschäftsführung der KIWI.KI GmbH, profitieren.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)