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„Hilft Mietern nicht“: Müller lehnt Enteignung ab

Man munkelte schon, dass die Hauptstadt ein Faible für sozialistische Ideen habe. Doch nun hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller der Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ eine Absage erteilt und Forderungen einer Enteignung privater Wohnungsunternehmen nachdrücklich zurückgewiesen.

Kaufen ja, Enteignung nein

Durch einen Volksentscheid will eine Berliner Mieterinitiative erreichen, dass private Unternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen gegen eine Entschädigung enteignet werden. Dazu zählt auch die Deutsche Wohnen, die in Berlin rund 115.000 Wohnungen besitzt. Die Wohnungen sollen an den Berliner Senat übergehen, um die voranschreitende Mietenspirale aufzuhalten. Ausnahmen soll es lediglich für Genossenschaften und öffentliche Wohnungsunternehmen geben. Im April, so der Plan, soll es mit dem Sammeln von Unterschriften losgehen.

Noch im Januar hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) angekündigt, der Berliner Senat würde tausende GSW-Wohnungen zurückkaufen. Nun, knapp einen Monat später, spricht er sich offensiv gegen die Enteignung von privaten Wohnungsunternehmen aus.

Müller betonte, dass er die die Initiative sehr kritisch sehe und Diskussionen wie diese den Mietern nicht helfen würden. Er bezweifle, dass sich in einem Volksentscheid die Mehrheit für Enteignungen aussprechen würde. „Wenn erst mal allen bewusst ist, wie viele Milliarden das kosten würde, werden viele das anders bewerten als heute“, begründete Müller seinen Standpunkt. Laut den letzten Umfragen steht die Mehrheit der Bevölkerung allerdings schon hinter der Idee der Initiative. Den Vorwurf, in Berlin herrsche wieder Sozialismus, wies Müller dennoch zurück: „Eine sozialpolitische Debatte hat nichts mit DDR-Romantik zu tun. In Paris und Los Angeles werden exakt die gleichen Debatten geführt wie bei uns.“ Offen zeigte sich Müller jedoch für den Vorstoß seiner Parteikollegin Eva Högl, die eine Mietendeckelung ins Gespräch brachte.

Aufgeheizte Debatte um mehr bezahlbaren Wohnraum

Die aktuelle rot-rot-grüne Koalition ist sich beim Thema Enteignung uneinig. Eine gemeinsame Linie gibt es nicht. So gibt es vor allem von  der Linken Unterstützung für die Initiative. Auch Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek ließ Sympathie für das Vorhaben erkennen. Müller selbst hatte sich bisher noch nicht dazu geäußert. (aw)

Alles im grünen Bereich: SANUS AG gibt Startschuss für Vertrieb von 112 Neubauwohnungen in bester Pankower Lage

Im ehemaligen Diplomatenviertel des Ost-Berliner Bezirks Pankow realisiert die SANUS AG in der Vesaliusstraße 4 insgesamt 112 Eigentumswohnungen, die nun in den Vertrieb gehen. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen werden über 40 bis 100 Quadratmeter verfügen und zeichnen sich besonders durch intelligente Grundrisse und Tageslichtkonzepte aus. Alle Wohnungen werden außerdem mit großzügigen und weitausragenden Balkonen ausgestattet sein.

Unweit der S-Bahn und in unmittelbarer Nähe zu Grünflächen, dem Schlosspark, dem Rathaus Pankow sowie zahlreichen Kitas und Schulen, sind die Wohnungen vor allem für junge Familien interessant. Das Gebäude wird über vier bis neun Geschosse und insgesamt 33 Tiefgaragenstellplätze verfügen.

Visualisierung des Projekts in der Vesaliusstraße 4 in Pankow | Foto: SANUS AG

Visualisierung des Projekts in der Vesaliusstraße 4 in Pankow | Foto: SANUS AG

Eine der ersten Adressen der Stadt

Die Vesaliusstraße 4 in Pankow ist nach wie vor eine der ersten Adressen der Stadt. Der Stadtteil hat eine bewegte Geschichte und steht für das moderne Berlin wie kaum ein anderer Bezirk. Feiern und Kultur im angesagten Prenzlauer Berg, Ruhe und viel Grün in Pankow und ein wenig Ostalgie und authentisches Kiezflair in Weißensee. Das alles in unmittelbarer Anbindung an das Stadtzentrum und damit zu den Hotspots der Metropole Berlin. Für viele Neuberliner sind das überzeugende Argumente.

Hohe Nachfrage am Projekt

„Pankow ist ein quirliger und angesagter Bezirk, der durch seine Struktur und besondere Atmosphäre sehr interessant ist, was sich auch in der Nachfrage an unserem Projekt zeigt“, sagt SANUS-Geschäftsführer Jan Holstein. „Das Gebäude wird nach seiner Fertigstellung durch seine Lage und Anbindung, vor allem aber auch durch seine besondere Gestaltung und Ästhetik, überzeugen.“

Das Gebäude wird voraussichtlich im vierten Quartal 2021 fertiggestellt. (red)

E-Mobilität: Neue Ladeinfrastruktur im Wohnquartier „WATERKANT“

Am Montag startete in Berlin das EU-Förderprojekt MEISTER zur E-Mobilität. Das Wohnquartier „WATERKANT“ wird dabei versuchsweise um ein E-Mobilitätskonzept erweitert. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen rund um Ladeinfrastruktur.

EU-Förderprojekt MEISTER zu E-Mobilität startet in Berlin-Spandau

Bereits 2018 begann in westlichsten Bezirk der Hauptstadt durch die Gewobag am Ufer der Oberhavel der Bau des neuen Wohnquartiers. Doch bis 2024 sollen dort nicht nur 2.500 Wohnungen, sondern auch eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Lade- und Lastmanagement entstehen, die von Energieversorger E.ON entwickelt wurde.

Von Anfang an spielte das Thema Mobilität bei der Entwicklung des Wohnquartiers eine zentrale Rolle. Für die künftigen Mieter dort sollen innovative Mobilitätsangebote wie E-Carsharing mit möglichst einfachem Zugang zu Ladesäulen bereitgestellt werden.

Mittel für die Umsetzung kommen von dem EU-Förderprojekt MEISTER

Das EU-Förderprojekt MEISTER ist ein Projekt aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ der Europäischen Union. Die Abkürzung steht für: „Mobility Environmentally-friendly, Integrated and economically Sustainable Through innovative Electromobility Recharging infrastructure and new business models“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies etwa: „Umweltfreundliche Mobilität, integriert und wirtschaftlich nachhaltig durch innovative Elektroladeinfrastruktur und neue Geschäftsmodelle“.

Ziel des Projekts ist es, mit intelligenter Ladeinfrastruktur Kosten zu senken und den Zugang zu Ladepunkten für Kunden zu erleichtern. In diesem Zusammenhang werden Plattformen und Dienstleistungen entwickelt, die die Nutzung von Elektromobilität vereinfachen und die Energieversorgung der Fahrzeuge optimieren. Die EU-Förderung für die Berliner Projektpartner beträgt rund 2,1 Millionen Euro.

E-Mobilitätsprojekt bringt große Akteure zusammen

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz begleitet das Projekt. Zudem sind an dem MEISTER-Projekt die Bauherrin der „WATERKANT Berlin“,  die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Gewobag und WBM sowie weitere Partner wie das unabhängige Forschungsinstitut IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie, Mobilität e. V., die Siemens-Tochter VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH und den Energieversorger E.ON beteiligt. (aw)

Bundesinnenminister Horst Seehofer kritisiert Enteignungspläne in Berlin

Am Dienstagabend veranstaltete der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden dem Bundesfachverband der Immobilienverwalter (BVI), dem Deutschen Verband für Facility Management GEFMA, den German Council of Shopping Centers sowie dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Immobilienverband Deutschland (IVD) seinen Neujahrsempfang.

v.l.n.r. Klaus-Peter Hesse, Geschäftsführer ZIA, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Dr. Andreas Mattner, Präsident

v.l.n.r. Klaus-Peter Hesse, Geschäftsführer ZIA, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Dr. Andreas Mattner, Präsident ZIA | Foto: Ulf Büchschleb

Viele aktuelle Themen der politischen Agenda betreffen die Immobilienwirtschaft

Zu den geladenen Gästen beim ZIA-Neujahrsempfang gehörte auch Horst Seehofer, Bundesminister für Inneres, Bau und Heimat. Seit März 2018 ist das Bundesministerium des Innern (BMI) zuständig für Stadtentwicklung und Wohnen sowie für die Themen öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten. Dabei gilt es, die Rahmenbedingungen für eine gute Wohnraumversorgung und intakte Städte zu schaffen. Gleichzeitig soll das hohe Niveau von Bautechnik, Bautechnologien und Baustoffen in Deutschland weiter vorangebracht werden. Dies sind entscheidende Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität und ein gutes soziales Klima in unserer Gesellschaft. An seinen Auftritt waren viele Erwartungen geknüpft, war doch sein Interesse an der Immobilienbranche bisher eher zurückhaltend. In seiner Rede vor 300 Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft sprach er über die anstehenden Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft.

Seehofer sprach sich für eine Lösung der Mietenproblematik in den Großstädten auf Basis der sozialen Marktwirtschaft aus und wandte sich damit offensiv gegen die Enteignungsdebatte des Berliner Senats. Zudem müssten weitere Anreize zum Bau von Wohnraum geschaffen werden, hieß es. Seehofer betonte in diesem Zusammenhang den Erfolg des Baukindergeldes und nannte die Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau. Außerdem appellierte er an die Bundesländer, die Grundgesetzänderung zum sozialen Wohnungsbau nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn das Geld für diese Wohnungsbauprogramme stünde im Bundeshaushalt bereit, lediglich die rechtliche Grundlage fehle noch. Der Bauminister möchte, dass künftig auch der Bund baut.

In Bezug auf die Steuerpolitik sprach er sich für ein einfaches und aufkommensneutrales Grundsteuermodell. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es ihm, steuerliche Anreize zur energetischen Gebäudesanierung einzusetzen, die in der aktuellen Debatte ein wenig in den Hintergrund geraten sei.

Auch sein Noch-Baustaatssekretär Gunther Adler kam zum ZIA-Neujahrsempfang. Ein Nachfolger konnte Seehofer noch nicht verkünden, sprach für aber viel Lob und Dank für Adler aus.

v.l.n.r: Bundesinnenminister Horst Seehofer, Frank Schmeichel, Verleger BERLINboxx, Susanne Tattersall, Geschäftsführende Gesellschafterin der TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH


Bundesinnenminister Horst Seehofer im Austausch mit ZIA-Mitglied Susanne Tattersall (Tattersall Lorenz) und Frank Schmeichel (Business Network Gruppe)| Foto: Ulf Büchschleb

Entscheidung schafft Verunsicherung

Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft begrüßte die angebotene Unterstützung und plädierte für einen neuen Grundkonsens in der Gesellschaft, der von gegenseitigem Vertrauen und der Verantwortung aller Beteiligten getragen sein müsse. „Die Diskussion um Enteignung und Wohnungsankäufe in Berlin nimmt immer wahnwitzigere Züge an, verunsichert alle Investoren und schafft keine neue Wohnungen“, kommentierte Mattner die Pläne der Berliner Landesregierung.

Der ZIA

Bereits seit vielen Jahren gibt der ZIA als Unternehmer-und Verbändeverband der gesamten Immobilienwirtschaft sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene eine Stimme. Durch seine Mitglieder, darunter mehr als 25 Verbände, vertritt er die Interessen für rund 37.000 Unternehmen in der Branche. Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner. (aw)

SSN Group: Platzierung des Berliner Bauvorhabens „Franklin-Haus“ an BNP Paribas REIM

Die Schweizer SSN Group hat das Charlottenburger Büroprojekt „Franklin-Haus“ im Rahmen eines Forward Funding Deals an die BNP Paribas REIM veräußert.

Modernes Bürogebäude mit hervorragender Infrastruktur

Die SSN Group plant und realisiert an dem Standort in Charlottenburg ein modernes Bürogebäude mit zirka 11.000 m2 Büromietfläche, verteilt auf sechs Geschosse und ein Staffelgeschoss. Das Grundstück Franklinstraße 26a hat eine Gesamtgröße von ca. 3.600 m2 und befindet sich in zentraler Lage. Das Areal verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und Verkehrsanbindung und wird von der Spree und dem Landwehrkanal umschlossen. In Laufdistanz befinden sich die Technische Universität Berlin und weitere Wissenschaftseinrichtungen. Die U-Bahn Haltestelle Ernst-Reuter-Platz ist ca. 10 Gehminuten entfernt und bietet eine Anbindung an die U2 und mehrere Buslinien. Über die Magistrale Straße des 17. Juni sind Berlin-Mitte und die City-Ost in wenigen Minuten zu erreichen.

Büros im „Franklin-Haus“. Visualisierung: SSN Group

Büros im „Franklin-Haus“ | Visualisierung: SSN Group

„Der erfolgreiche Forward Sale mit BNP Paribas REIM bestätigt uns in unserer Entscheidung für ein nachhaltiges Bürogebäude an dem Standort Franklinstraße. Wir sehen auch für die kommenden Jahre ein hohes Entwicklungspotenzial für Büroimmobilien in besten Berliner Lagen“, so Michael Tockweiler, CEO der SSN Group.

Rohbauarbeiten beginnen April 2019

„Der Start für die Bauarbeiten ist bereits Anfang Februar 2019 mit dem Aushub der Baugrube erfolgt. Die Rohbauarbeiten werden dann Ende April 2019 beginnen“, ergänzt SSN Deutschland-Chef Bernhard H. Hansen.

Das moderne Bürogebäude mit seiner ansprechenden Optik, der zentralen Lage und der Nähe zur City-West ist für potenzielle Mieter interessant, denn das Konzept beruht auf der Grundlage eines speziellen Konstruktionsrasters, der wirtschaftliche und flexible Büronutzungen wie Open Space, Einzel- und Gruppenbüros sowie auch Kombi- und Großraumbüros ermöglicht. Das „Franklin-Haus“ wird neuesten technischen Standards entsprechen, höchste Nachhaltigkeitskriterien erfüllen und mit „LEED Gold“ zertifiziert werden. (red)

„Immer noch sehr sexy, aber nicht mehr ganz so arm“

Im Gespräch mit Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin


Zum neuen Jahr sprach die BERLINboxx mit dem Regierenden Bürgermeister über Berlins Image, Erfolge und Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre, die aktuelle angespannte Lage des Wohnungsmarktes sowie Berlins wirtschaftliche Entwicklung.

Herr Müller, es ist Halbzeit für die rot-rot-grüne Koalition in Berlin. Wie sieht Ihr Zwischenfazit aus? Was waren Erfolge? An welchen Punkten hakt es noch? Und was haben Sie sich für die zweite Halbzeit vorgenommen?

Ab Februar 2019 sind wir in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode. Wir werden dann in einer Klausur die Schwerpunkte durchgehen und miteinander verabreden, wo wir auf dem begonnenen Weg weitergehen und wo es notwendig ist, nachzusteuern oder neue Initiativen zu ergreifen.

Unbestreitbar gibt es ja sichtbare Erfolge wie zum Beispiel die Ansiedlung von Siemens, verbunden mit einer Investition von 660 Millionen Euro oder unseren großartigen Erfolg bei der Exzellenzinitiative. Sieben von neun Clustern, die wir im Rennen hatten, sind aufgenommen worden. Das ist bundesweite Spitze. Und nicht zu vergessen ist auch, dass wir einen so großen Investitionshaushalt haben wie nie zuvor.

Berlin wächst, der Wirtschaftstrend ist positiv. Lange war Berlin „arm aber sexy“. Wie sollte der Slogan heute lauten?

Es ist schwierig, diese Stadt mit einem griffigen Slogan zu versehen. Berlin macht eine so grundlegende Entwicklung durch, dass das nicht mehr mit einem Einzeiler zu fassen ist. Wir entwickeln uns zu einem Wissenschafts- und Gesundheits-Hotspot, wir sind Start-up-Hauptstadt, wir wollen zeigen, wie Digitalisierung und Arbeit, also die 4. Industrielle Revolution gut funktioniert. Alles das ist Berlin und natürlich noch viel mehr. Schon be Berlin, die Dachmarke der Stadt, hat ja deutlich gemacht, dass man in Berlin seine Ideen verwirklichen kann und dass das alles zusammen die Hauptstadt ausmacht. Man könnte sagen: Immer noch sehr sexy, aber nicht mehr ganz so arm!

Stichwort Verdrängung: Wie kann verhindert werden, dass die Berliner Mischung zerstört und der „Otto-Normal-Berliner“ aus den innerstädtischen Kiezen verdrängt wird?

Wohnen ist eine Frage der sozialen Sicherheit. Deshalb wird der Senat weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, zum Beispiel der Mietpreisbremse oder dem Neubau durch städtische

Wohnungsbaugesellschaften, für genügend bezahlbaren Wohnraum in der Stadt sorgen. Natürlich möchte jeder Berliner und jede Berlinerin, auch die Neuberlinerinnen und Neuberliner am liebsten in unmittelbarer Nähe zu Alexanderplatz, Kudamm oder der Schlossstraße wohnen. Der Druck auf innerstädtische Quartiere ist deshalb enorm hoch. Wir setzen uns darum im Bundesrat unter anderem für eine Verschärfung der Mietgesetzgebung ein. So wollen wir zum Beispiel, dass die Modernisierungsumlage weiter auf höchstens sechs Prozent gesenkt wird. Auch bei Gewerbemieten macht Berlin Vorschläge im Bundesrat, die den Anstieg abmildern können.

Zusammen mit den Bezirken wollen wir den spekulativen Kauf von Häusern, Grundstücken oder Wohnungen möglichst unterbinden. Ich habe gesagt, wir kaufen jedes Grundstück oder Wohnhaus, das uns der Bund, der ja über einige Immobilien in Berlin verfügt, anbietet. Dazu stehe ich. Weiterhin möchten wir kommunale Baugrundstücke nur noch in Erbbaurecht an sozial orientierte Bauträger vergeben. Sollten Private die Bedingungen für sozialen Wohnungsbau erfüllen, können auch sie zum Zuge kommen.

Alles das soll dafür sorgen, dass Wohnen in Berlin bezahlbar bleibt. Es ist jedoch, wie in allen anderen großen Städten so, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt trotz dieser Maßnahmen zunimmt, insbesondere dadurch, dass seit einigen Jahren und immer noch jedes Jahr mehr als 40.000 Menschen in diese Stadt ziehen.

Eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes zur Schaffung von Wohnraum ist wieder im Gespräch. Die SPD hat sich jüngst dafür ausgesprochen. Wäre damit der Volksentscheid von 2014 gekippt? Viele haben sich gegen eine Bebauung ausgesprochen, da sie befürchteten, das Tempelhofer Feld werde zubetoniert. Sind die Ängste begründet? Und kann sich Berlin eine Freifläche wie diese überhaupt noch leisten, während die Stadt gleichzeitig unter steigenden Miet- und Kaufpreisen für Gewerbe-, Büro- und Wohnflächen ächzt?

Es gibt ein Gesetz, das klar definiert, was auf dem Tempelhofer Feld geht und was nicht. Aber eine Ewigkeitsgarantie für Gesetze gibt es auch nicht. Durch das Parlament oder einen Volksentscheid können Gesetze geändert werden. Ich gehe davon aus, dass mit dem Druck, der weiterhin im Wohnungsmarkt besteht, die Diskussion um eine mögliche Randbebauung am Tempelhofer Feld, genauso wie um die Elisabeth-Aue wieder beginnt. Ich denke, das wird zum Ende der Legislaturperiode oder in der nächsten der Fall sein. Wer sich mit der Wohnungssituation in der Stadt ernsthaft auseinandersetzt, muss alle Möglichkeiten prüfen können, ohne Denkverbote. Das sind wir den Berlinerinnen und Berlinern schuldig.

Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran. Gleichzeitig wird etwa der Berliner Verwaltung vorgeworfen, sie sei noch zu analog. Wieso geht es an dieser Stelle nicht voran?

In der letzten Legislaturperiode ist hier nicht genug geschehen. Das war der Grund, warum wir im Dezember 2016 die Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik ernannt haben. Seitdem geht es voran, aber es ist eben nicht so, dass von einem Tag auf den anderen jede Dienstleistung elektronisch verfügbar ist und wir in papierlosen Büros arbeiten. Alleine die unterschiedlichen Standards in den Behörden, vom Bürgeramt bis zur Senatskanzlei, stellen eine große Herausforderung dar. Der Anfang ist aber gemacht. Mit dem E-Government-Gesetz, das 2016 beschlossen wurde, haben wir das IT Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) zum zentralen Betreuer aller IT-Systeme in den einzelnen Behörden gemacht. Das ITDZ hat momentan rund 700 Mitarbeiter. Für 2019 sind 140 neue Stellen dort bewilligt und in fünf Jahren werden es bis zu 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.

Man muss aber auch wissen, der Arbeitsmarkt für IT-Fachleute ist sehr umkämpft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist eine Herausforderung. Insbesondere auch deshalb, weil Berlin nicht das einzige Bundesland ist, das die Digitalisierung vorantreiben will. Trotzdem herrscht hier kein Stillstand. Vieles bei der Umstellung zum E-Government spielt sich erstmal nicht sichtbar für die Bürgerinnen und Bürger ab. An einigen wenigen Stellen ist es aber schon konkret: Seit März 2018 haben wir das Servicekonto eingerichtet, für das sich jeder Bürger registrieren kann. Da geht es darum, alle Onlinedienstleistungen für alle Berlinerinnen und Berliner einheitlich und personalisiert verfügbar zu machen. Jetzt haben wir mit der Ausstellung der Anwohner-Parkvignette und der Beantragung des Kita-Gutscheins begonnen. Langfristig werden dies rund 100 Onlinedienstleistungen sein.

Wie kann es sein, dass Ansiedlungen wie die der Google-Stiftung in Kreuzberg durch Anwohner und Initiativen zunichte gemacht werden? Kann Berlin sich so etwas leisten und kann das abschreckend auf zukünftige Unternehmensplanungen wirken? Wie lässt sich die Weltoffenheit Berlins erhalten?

Am Ende ist es die Entscheidung des Unternehmens gewesen, den Campus dort nicht einzurichten. Gleich zu sagen, dass die Politik schuld ist, ist etwas zu einfach. Was Politik tun muss, ist die Bedingungen dafür zu schaffen, dass beides möglich ist: Erhalt der Kieze und gleichzeitig Offenheit für Neues. Ich war im letzten Jahr dort und habe mir das Konzept zeigen lassen, das aus meiner Sicht tragfähig und spannend war und gut zu Berlin, auch nach Kreuzberg, gepasst hätte. Insofern bedauere ich die Unternehmensentscheidung, glaube aber nicht, dass damit andere abgeschreckt werden, in die Stadt zu kommen und hier zu investieren. Die Zahlen sprechen dagegen. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit schrumpft. Die seit vier Jahren anhaltende Phase der Hochkonjunktur erweist sich als stabil. Das wirtschaftliche Wachstum lag 2017 bei 3,1 Prozent. Für 2018 wird ein ähnlicher Wert prognostiziert. Berlin hat weiterhin von allen Bundesländern das höchste Beschäftigungswachstum. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr gut 41.000 Neugründungen, rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist bundesweite Spitze. In Berlin werden fast so viele neue Digitalunternehmen gegründet wie in Hamburg und München zusammen. Seit vier Jahren entsteht im Schnitt alle 20 Stunden ein neues Digitalunternehmen. Und wir sind immer noch Start-up-Hauptstadt. (cr)

Rekommunalisierung: Berlin kauft Wohnungen im Kosmosviertel zurück

Nach langen Verhandlungen ist die Rekommunalisierung nun beschlossene Sache: die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND übernimmt ab April 2019 im Treptower Ortsteil Altglienicke 1.821 Wohnungen und 22 Gewerbeeinheiten von der Schönefeld Wohnen GmbH & Co. KG. „Mit der Unterzeichnung des Notarvertrags kommt ein regelrechter Verhandlungsmarathon zu einem guten Ende. Ich freue mich sehr, dass es durch den beharrlichen Einsatz der Stadt und Land und die Unterstützung des Senats gelungen ist, den Bestand im Kosmosviertel zu rekommunalisieren“, heißt es von Bausenatorin Katrin Lompscher.

Rekommunalisierung: 1.821 Wohnungen gehören wieder dem Land Berlin

Die 17 Plattenbauten des Kosmosviertels gehören ab April wieder Berlin. Die Wohnungen hatte die Schönefeld Wohnen GmbH und Co. KG 1998 von der Stadt gekauft. Laut der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung handelt es sich dabei um Gebäude von einer Höhe zwischen sechs und elf Geschossen mit überwiegend 2- und 3-Zimmer-Wohnungen. Über den Kaufpreis der in den Jahren 1991 und 1992 fertiggestellten Gebäude wurde zwischen beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Rückkauf statt Neubau – ist das die Lösung?

Fast scheint es so, als sei die Rekommunalisierung in Altglienicke ein Versuch, die unter Kritik geratene Neubaupolitik des rot-rot-grünen Senats wieder in ein besseres Licht zu rücken und Punkte bei den Berlinern zu sammeln. „Mit diesem Kauf erweitern wir die Bestände der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften deutlich und sorgen so dafür, dass Wohnen in Berlin für immer mehr Menschen bezahlbar bleibt“, kommentiert Senatorin Lompscher den Rückkauf.

Die gut 4.000 Mieter, darunter viele Arbeitslose und alleinerziehende Mütter, werden durch diese Entscheidung sicher wieder aufatmen. Der private Investor hatte trotz einer mangelhaften energetischen Sanierung die Mieten in dem Viertel kräftig angezogen. Doch der Rest der Berliner muss noch immer auf bezahlbaren Wohnraum warten. Von den ursprünglich 30.000 angekündigten Neubauwohnungen werden wohl zum Ende der Legislaturperiode nur 25.000 fertig. Den angespannten Wohnungsmarkt kann letztlich nur durch den Bau neuer Mietwohnungen entlasten. (aw)

Niederländischer Investor van Caem reagiert auf Kritik: Lichtenberger „Coppi-Park“ wird fortan „Van Caem Park“ heißen

Dr. Harry van Caem hat beschlossen, den Namen seines Projekts in Berlin Lichtenberg in „Van Caem Park“ zu ändern. Damit reagiert er auf die Kritik von Dr. Hans Coppi junior, Sohn der NS-Widerstandskämpfer Hans und Hilde Coppi. Dieser hatte beklagt, dass der Name seiner Familie ohne vorherige Absprache für das Projekt in Berlin Lichtenberg – den „Coppi-Park“ –  genutzt wurde.

Investor entschuldigt sich für den Vorgang

„Ich bedauere den gesamten Vorgang und entschuldige mit bei Herrn Dr. Coppi für die Irritation, die unsere Namenswahl bei ihm völlig zu Recht ausgelöst hat“, so Dr. Harry van Caem. „Wir stehen bereits in persönlichem Kontakt und ich habe mich sofort dazu entschlossen, den Namen ‚Coppi-Park‘ nicht mehr zu verwenden und fortan das Projekt als ‚Van Caem Park‘ zu bezeichnen.“

Dr. Hans Coppi junior begrüßt die Namensänderung und äußerte sich in einem Interview: „Herr van Caem ist auf mich zugekommen und hat mir versichert, dass er die Bezeichnung ‚Coppi-Park‘ auf meinen Wunsch hin nicht weiterverwenden wird. Er hat sich auch bei mir entschuldigt. Mit dieser Geste kann ich gut leben.“

Mehr als 5.000 Arbeitsplätze für Lichtenberg

Das geplante Projekt „Van Caem Park“ in der Frankfurter Allee 196/Buchberger Straße 8A, 10, 12 hat das Ziel, ein brachliegendes Areal zu erschließen und an dem Standort einen modernen Gewerbepark zu realisieren. Auf dem früheren Postgelände sollen auf ca. 111.000 Quadratmetern Büroraume und schätzungsweise mehr als 5.000 Arbeitsplätze, vornehmlich in der IT-Branche, geschaffen werden. Für die geplanten Büroflächen gibt es aktuell bereits namhafte Mietinteressenten.

Dr. Harry van Caem hat in der Hauptstadt schon mehrere Projekte realisiert, darunter die Wohnanlage Fellini Residences nahe dem Gendarmenmarkt, Bürolofts in den Muratti Höfen, die Ferrati Offices, Wohnbauten an der Weißen Taube (ca. 1.500 Wohnungen mit öffentlichem Park) sowie 94.000 Quadratmeter Büroräume an der Rhinstraße 139. (red)

Wohnungsnot in Berlin? Zupackendes Handeln des Senats

Überall heißt es Wohnungsnot in Berlin. Der Senat nimmt das ernst und packt zu. Entschlossen werden Planungen forciert. Bezahlbare Wohnungen für alle ist das Ziel.

Schon 2035 sollen in Pankow an der Michelangelostraße 2.500 Wohnungen entstehen. Nach der blamablen Flughafenplanung wollen Senat und Bezirk nun mal richtig aufs Gaspedal drücken. Die ständig nörgelnden Kritiker aus der Opposition sollten endlich mal anerkennen: Dieser Senat redet nicht nur, sondern handelt entschlossen und denkt an seine Bürger, die beispielhaft partizipatorisch abgeholt und mitgenommen werden.

Die Leiterin der Wohnungsbauleitstelle, Gritt Schade, jubelt bei diesem Wohnungsbau-Turbo und lobt ein „bisher einzigartiges“ Bürgerbeteiligungsverfahren. Alle Beteiligten zeichnet eine große Weitsichtigkeit aus: Schließlich brauchen die Säuglinge von heute in 20 Jahren auch noch Wohnungen.

Dieses ist ein Beispiel für generationenübergreifende Problemlösung, das Referenzcharakter für die Stadtplanung der Hauptstadt zeigt. Weiter so Berlin oder: es geht doch!!!

Frank Schmeichel, Verleger

Gemeinsamer Landesentwicklungsplan für Berlin und Brandenburg

Nach langer Planung und Abstimmung wollen an diesem Dienstag der Berliner Senat und die Brandenburger Landesregierung den Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion kurz LEP in einer gemeinsamen Sitzung beschließen.

Mehr Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg

Berlin wächst jährlich um rund 40.000 Einwohner. Diese Zahl entspricht in etwa der einer Kleinstadt. Aus diesem Grund weichen immer mehr ins Umland aus. Doch auch im sogenannten Speckgürtel der Hauptstadt auf Brandenburger Seite siedeln sich jedes Jahr mehr Menschen an. Sie brauchen bezahlbare Wohnungen und eine gute Infrastruktur, die aktuell nicht ausreichend ist.

IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm spricht davon, dass ein deutlich besseres Metropolenraum-Management notwendig ist. „Seit Jahren kommen Berlin und Brandenburg in der Zusammenarbeit über das Stadium gemeinsamer Kabinettssitzungen kaum hinaus. Die engere Verflechtung beider Länder, die für die Weiterentwicklung des Standortes unerlässlich ist, scheint für die Politik kaum noch eine Rolle zu spielen.“ Kramm kritisiert weiter: „Abgesehen von grenzüberschreitenden Verkehrsthemen, wo die Zusammenarbeit durch die Sache erzwungen wird, fehlen der Politik die Visionen zur integrierten Entwicklung des Metropolenraumes. Dabei zeigt sich bereits heute, dass Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung, wie auch Angebote zur Daseinsfürsorge am Besten im Verbund beider Länder umgesetzt werden sollten. Die dafür notwendigen Perspektiven könnte ein Management des Metropolenraumes aufzeigen, wie es auch die regionale Wirtschaft fordert.“

Der neue LEP ist nun ein wichtiger Schritt, sich den Herausforderungen der Wohnungs- und Verkehrspolitik zu stellen. In dem Plan ist festgehalten, wie sich u.a. Verkehrswege, Siedlungsräume und der Einzelhandel angesichts des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums entwickeln sollen. Außerdem umfasst der Plan Themen wie den Schutz der Freiräume und des Klimas. Endgültig in Kraft tritt der Plan im Sommer nach Abstimmung beider Landesparlamente.

Gemeinsamer Landesentwicklungsplan – Hauptstadtregion stellt sich gemeinsamen Herausforderungen

Der Wohnraummangel in der Hauptstadtregion betrifft beide Länder. Vor allem der soziale Wohnungsbau sowie die Bereitstellung von Bauland sind in Berlin und Brandenburg ein akutes Thema. Durch die stärkere Zusammenarbeit beider Länder erhofft sich Berlin eine Entlastung des hiesigen Wohnungsmarktes, da bis zu 300.000 neue Wohnungen bis 2030 im Berliner Umland entstehen könnten.

Berlins Stadtentwicklungssenatorin Lompscher sieht den LEP daher als wichtigen Schritt an. „Die Entwicklung Berlins und Brandenburgs gemeinsam zu denken und zu planen, gewinnt angesichts der großen Wachstumsdynamik in der Region stetig an Bedeutung. Der Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion – kurz LEP HR – liefert das planerische Gerüst, um die zahlreichen, parallelen Prozesse miteinander zu verzahnen und so sicherzustellen, dass das Wachstum koordiniert entlang der Achsen des Siedlungssterns und in den „Städten der 2. Reihe“ verläuft. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Entwurf des LEP-HR von beiden Landesregierungen beschlossen wurde“, so Lompscher.

Auch für die infrastrukturellen Probleme sieht der Landesentwicklungsplan eine Lösung vor. Zu den größeren Veränderungen zählt der Ausbau der Eisenbahnstrecken um zwei Achsen. Zum einen soll im Nordosten die Regionalbahnlinie 25 von Ahrensfelde nach Werneuchen, zum anderen die Heidekrautbahn im Norden nach Wandlitz verlängert werden.  

Berlinferne Gemeinden üben Kritik am Landesentwicklungsplan

Dass sich der neue gemeinsame Landesentwicklungsplan nur auf die Hauptstadtregion beziehe, behindere Entwicklungen im Rest von Brandenburg und entspräche nicht der Lebenswirklichkeit, kritisierte der brandenburgische CDU-Chef Ingo Senftleben gegenüber dem Tagesspiegel: „Die Metropole Berlin wächst, wird weiter stark wachsen. Gemeinsames Ziel muss es doch sein, dass dies auf Brandenburg ausstrahlt, weit über den Speckgürtel hinaus. Denn auch Berlin profitiert davon, weil es Druck vom dortigen Wohnungsmarkt mit rasant steigenden Mieten nimmt, wenn mehr Menschen nach Brandenburg ziehen können.“

Kabinettssitzung widmet sich weiteren wichtigen Themen

Auf der gemeinsamen Kabinettssitzung ging es des Weiteren um eine Kooperationsvereinbarung zur Wohnungspolitik, Krankenhausplanung, Digitalisierung der Verwaltung sowie den 30. Jahrestag des Mauerfalls. (aw)

Veranstaltungen

WohnZukunftsTag 2019

Der WohnZukunftsTag ist der Innovationskongress der Wohnungswirtschaft, auf dem wir spannende Zukunftsthemen gebündelt und mit einer Vielzahl von Informationen aufbereiten.

Auf dem WohnZukunftsTag 2019 steht die neueste Studie „Unternehmenstrends 2030“ im Mittelpunkt. Den Besuchern erwarten Workshops zu Themen wie „Schneller planen und bauen“ und „Trend zur blauen Energie“, „Smart Living in der Praxis“ sowie „Smart home rechtssicher gestalten“.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

INVESTMENTexpo

INVESTMENTexpo ist das neue Forum und die Initiative für den direkten Austausch, Diskussionen, Dialoge und Informationsgewinn für institutionelle Immobilieninvestoren und Asset Manager.

Im Diskussionsforum diskutieren Asset Manager und professionelle Anleger die künftige Entwicklung von Immobilienmärkten, Anlageprodukten und Nutzungsarten.

Im Informationsforum werden innovative digitale Prozesslösungen, operative Arbeitshilfen für Transaktionsprozesse, Datenmanagement und Reporting-Systeme vorgestellt.

Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer im Ausstellungsforum mehr über aktuelle innovative Lösungen für das Management von Immobilien und Fonds.

(Anmeldung erforderlich)

 

BFW-Seminar Wohnungsmietrecht aktuell

Der Referent, Rechtsanwalt Martin Heide, sichtet die neuesten Rechtsentscheidungen des BGH und der Mietberufungskammer des Landgerichts Berlin und filtert die für die tägliche Praxis relevanten Urteile heraus.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von privaten Wohnungsunternehmen, die mit der Verwaltung von Mietwohnungen betraut sind, Bauträger, Projektentwickler und Rechtsanwälte.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Berliner Immobilienmesse 2019

Berlin wächst immer weiter. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Großraum Berlin ist heute so groß wie nie.

Auf der Berliner Immobilien Messe präsentieren große und kleinere Berliner Wohnbauunternehmen ihr aktuelles Angebot. Die Besuchermesse richtet sich an alle, die eine Eigentumswohnung, ein Haus oder ein Grundstück zur eigenen Nutzung oder als Kapitalanlage erwerben möchten.

BFW Deutscher Immobilien Kongress 2019

Vernetzt im Bund – verwurzelt im Land, das ist die Stärke des BFW.
Die mittelständische Immobilienwirtschaft ist lokal verwurzelt und jeder BFW- Landesverband hat hier seine ganz eigenen Herausforderungen zu bewältigen. Diese Herausforderungen auf Bundesebene sichtbar zu machen, den politischen Gestaltern Wege und praxisnahe Lösungen aufzuzeigen und diese zu diskutieren, ist Ziel dieses Kongresses.

 

4. Berliner Immobilien­kongress

Berlin bleibt der Hotspot der Republik. Und wird immer mehr zur Blaupause einer Branche, die einen Höhenflug erlebt, deren Begrenzung aber fast körperlich spürbar ist. Alle möglichen politischen Regularien führen nicht zum Ergebnis, sondern zu steigenden Mieten. Die Skepsis gegenüber dem weiter boomenden Marktes führen die Zahlen immer wieder ad absurdum.

Der 4. BERLINER IMMOBILIENKONGRESS ist die Plattform der Branche: Hochkarätige Referenten und Gäste diskutieren einen Tag Gegenwart und Zukunft. Das gilt für Wohnen, für den Speckgürtel, für den Office- und Retailmarkt. Der demografische Wandel lässt die Klasse der Seniorenheime und -wohnungen anziehen, bei den Hotelentwicklungen darf die Frage erlaubt sein: Geht das gut?

Entscheider und wichtige Akteure der Immobilienbranche sowie angrenzender Dienstleistungen treffen sich zum gemeinsamen Fachaustausch.

Tag der Büroimmobilie

Jeder dritte Erwerbstätige in Deutschland ist heute Büronutzer. In Büros verschmelzen Wertschöpfung, Innovation und Nutzen auf einer Fläche. Doch der rasant voranschreitende Strukturwandel verändert nicht nur nachhaltig unsere Arbeitswelten, sondern stellt auch Entwickler, Investoren und Nutzer vor viele Herausforderungen. Wie sieht der Arbeitsplatz von morgen aus? Welche Veränderungen sind durch Agilität und zunehmende Flexibilisierung der Fläche regulatorisch nötig, um weiterhin wirtschaftlich auf höchstem Niveau leistungsfähig zu bleiben?

Der Dialog zwischen Politik und Immobilienwirtschaft zur gegenwärtigen und zukünftigen Rolle der Büroimmobilie war nie drängender. Denn keine andere Nutzungsart ist von so herausragender Bedeutung für die Arbeitskraft der deutschen Volkswirtschaft – in Städten, wie auch in Gemeinden.

Der Tag der Büroimmobilie ist mit rund 300 hochrangigen Entscheidern aus Immobilienwirtschaft sowie Vertretern der Bundes-, Landes­ und Kommunalpolitik der wichtigste nationale Kongress seiner Art in Deutschland.

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BFW-ImmoLounge

Netzwerken an außergewöhnlichen Berliner Orten – das bietet Ihnen die ImmoLounge des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg. Vorstand und Geschäftsführung lädt zur ImmoLounge ein und geben einen neuen Blick auf das sich wandelnde Berlin.

QUO VADIS 2019

In einprägsamen Vorträgen, kontroversen Gesprächsrunden und Networking auf höchstem Niveau stellen sich die Entscheider der Immobilienwirtschaft den drängenden Herausforderungen der Branche. Perspektiven, Antworten und Lösungen finden hier die Einordnung in die politische, globale und gesellschaftliche Dynamik. Jede Menge Interaktion, beeindruckende Sprecher und den wegweisenden Ausblick auf 2019/2020 werden 400 der einflussreichsten Stadtgestalter zusammen bringen und begeistern.