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Mehr Büros für Berlin dank BrainBox OfficeWorking

Der Büromarkt in Berlin bekommt Zuwachs: BRAIN BOX BERLIN, ein 400 Meter langes Büro- und Geschäftshaus mit einem 34 Meter hohen Turm als Blickfang, nimmt am Wissenschaftsstandort Adlershof immer mehr Gestalt an. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ensembles wird BrainBox OfficeWorking. Der flexible Office Space bietet moderne Büroflächen für jede Herausforderung – und das genau zur richtigen Zeit. Denn nicht nur auf dem Berliner Wohnungsmarkt, auch im Bürosektor sieht es aktuell richtig schlecht aus.

Office Space flexibel gedacht

BrainBox OfficeWorking ermöglicht verschiedene Büroformen – vom kleinen Einzelbüro bis zum großen Teambüro, vom temporären Projektbüro bis zum langfristigen Chefbüro. Über großzügige Office Suites sind ebenso komplette Bereiche für bis zu 50 Personen anmietbar. Und auch einzelne Freelancer finden ihren individuellen Workspace. Das alles ist in Berlin keine Selbstverständlichkeit. Faktisch ist die Bundeshauptstadt vollvermietet. Die Büro-Leerstandsquote liegt bei 1,4 Prozent, berichtet das Analysehaus Colliers International. Und von 587.000 Quadratmetern Büro-Neubauflächen, die 2019 entstehen, seien 90 Prozent längst vorvermietet.

Büroflächen für individuelle Wünsche

Dirk Germandi, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Gartenstadt Adlershof mbH & Co. KG, richtet sich mit BrainBox OfficeWorking gezielt an die lebendige Berliner Gründerszene: „Wir bieten den klugen Köpfen Berlins einen neuen Anlaufpunkt! Vor allem junge, dynamische Firmen mit Zukunftsvision, die Kreativbranche sowie kleine bis mittelgroße Unternehmen, die verschiedene Arbeitszonen benötigen, finden bei uns ideale Voraussetzungen.“

Büros im „Factory Look“, nach Kundenwunsch auch mit Ausstattung, schnellstmögliches High-Speed-Internet per Glasfaser und 5G, WLAN-Hotspots auf dem ganzen Gelände, großzügige Besprechungs- und Eventflächen, ein smartes Facility-Management sowie ein Concierge- und Telefon-Service – für all das und mehr steht der flexible Office Space. Das Ziel ist ein angenehmes wie inspirierendes Umfeld, das konzentriertes Arbeiten in harmonischem Ambiente möglich macht.

Der grüne Campus in Adlershof

Ein wichtiger Aspekt von BrainBox OfficeWorking ist das Green-Campus-Konzept. Das Miteinander und Netzwerken in der Büro-Community wird hier explizit gefördert. Beliebte Treffpunkte sind die Gastronomie mitten im Campus, die Lounge- und Barbereiche pro Etage sowie die offen gestalteten Höfe und Außenanlagen mit Rasen, Bäumen und Sitzgelegenheiten.

Auch in Sachen Mobilität wird BrainBox OfficeWorking überzeugen: In der Tiefgarage sind 229 Stellplätze und 20 E-Ladestation geplant. Ausreichende Stellflächen für Fahrräder und Angebote für E-Bikes, E-Roller sowie Car-Sharing gehören ebenso zum Angebot. Ein eigener E-Shuttle-Service verbindet den flexiblen Office Space mit dem Flughafen BER und der S-Bahn.

Los geht’s bis Mitte 2020. Alle Arbeitsplätze sind ab Fertigstellung sofort beziehbar, provisionsfrei und mit flexiblen Laufzeiten ausgestattet. (ak)


Hier sind Vermietungsanfragen möglich:

Nicole Hatzijordanou

Telefon: +49 (0) 30/327766-270 | Mobil: +49 (0) 172 8749529 | E-Mail: nicole.hatzijordanou@profi-partner.de

Katja Zühlke

Telefon: +49 (0) 30/327766-141 | Mobil: +49 (0) 173 6241210 | E-Mail: katja.zuehlke@profi-partner.de

Internet: www.brain-box-berlin.com

Weltklassearchitektur für Düsseldorf: Star-Architekt Tadao Ando plant international erstes CO2-neutrales Bürohochhaus

Düsseldorf soll um eine weltweit einzigartige Landmarke reicher werden: Am verkehrsreichen Stadteingang Nord plant die EuroAtlantic zusammen mit dem japanischen Star-Architekten und Pritzker-Preisträger Tadao Ando ein neues architektonisches Wahrzeichen: Den ersten Smart-Building-Tower Europas.

Städtebau der Zukunft

Auf der Brachfläche am Mörsenbroicher Ei entsteht mit dem TADAO ANDO Campus+Tower eine Metropolen-Architektur von Weltrang mit 34 Stockwerken, 125 Meter architektonischer Höhe und über 1.000 Arbeitsplätzen. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten wird der TADAO ANDO Campus+Tower ein Leuchtturmprojekt für den Städtebau der Zukunft. Städte werden weiter wachsen, vor allem nach oben. Gleichzeitig müssen Klimawandel und Luftverschmutzung eingedämmt werden. Der TADAO ANDO Campus+Tower setzt hier neue Maßstäbe. Er wird vollkommen CO2-neutral sein – und damit der erste klimaneutrale Büroturm der Welt.

Düsseldorfs neues Leuchtturmprojekt: Der Campus + Tower Tadao Ando. Foto: EuroAtlantic

„Der Tadao Ando Campus+ Tower ist zweifellos Weltklassearchitektur. Die nachhaltige Bauweise, Klimaneutralität und KI-basierte Smart-Office-Lösungen werden die Bedeutung Düsseldorfs und ganz Deutschlands als weltweit relevanten Technologiestandort unterstreichen,“ so Arnulf Damerau, Aufsichtsratsvorsitzender der EuroAtlantic.

Düsseldorf: Architektur- und Technologiestandort von Weltrang

Zusammen mit der EuroAtlantic AG geht Tadao Ando in Düsseldorf noch einmal einen neuen Weg mit der Planung seines ersten Hochhauses. Die Bedeutung des Gebäudes wird für die internationale Architekturszene herausragend sein, denn Düsseldorf steht damit in erster Reihe mit den Architekturmetropolen der Welt.

EuroAtlantic AG auf der Expo Real 2019 in München mit Thomas Geisel (l.), OB Düsseldorf, Arnulf Damerau (m.), EuroAtlantic AG, Friedrich Merz (r.) Foto:
Hannes Magerstaedt

Friedrich Merz, Vorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU, und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel besuchten den Entwickler auf der EXPO REAL. „Wir sind bereit für das nächste Level. Das erste CO2-neutrale Hochhaus der Welt soll in Düsseldorf entstehen und wird neue Maßstäbe für städtische Architektur und Zukunftstechnologien setzen“, so Thomas Geisel. „Darüber werden an dem Standort über 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Tadao Ando Campus+Tower wird zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt, er wird der Skyline Düsseldorfs seinen Stempel aufdrücken wird, diese ergänzen und bereichern.“

Künstlerisches Gesamtwerk

Besonders charakteristisch für das Gebäude ist das auskragende Glasprisma, das jeweils aus den Hochhausseiten herausragt. Tadao Ando sagt dazu: „Das Glasprisma wird zum Katalysator für Kreativität und bietet Raum für Entspannung für Büroarbeiter und Besucher. Während Menschen hart arbeiten oder zwischen Meetings sind, ist es meine Hoffnung, dass dieser Ort eine Stätte für Inspiration und ein Geburtsort für neue Denkmethoden wird.“

Stadtentwicklung der Zukunft. Foto: EuroAtlantic

Arnulf Damerau sagt dazu: „Einer der bedeutendsten Architekten unserer Zeit krönt mit einem Architekturdenkmal für Düsseldorf sein Lebenswerk. Tadao Ando und EuroAtlantic schaffen ein künstlerisches Gesamtwerk.“

Brachfläche wird zu Anziehungspunkt für Menschen aus Wirtschaft, Kunst und Kultur

Durch das vielfältige Nutzungskonzept wird der bisher wenig belebte Stadtteil um den Verkehrsknotenpunkt Mörsenbroicher Ei erheblich aufgewertet. In Kombination mit der Hochschule Düsseldorf (HSD) und den Fachbereichen Architektur und Design (Peter Behrens School of Arts) auf der anderen Seite der Bahngleise entsteht ein Areal, das ein lebendiger und kreativer Anziehungspunkt für Menschen aus Wirtschaft, Kunst und Kultur gleichermaßen sein wird.

Die direkte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr über den S-Bahnhof Derendorf führt zu einer deutlichen Entlastung des Pkw-Verkehrs. Zukunftsweisend ist insbesondere die E-Mobilitätslösung. Gemeinsam mit namhaften Automobilherstellern wird ein CarSharing- und E-Charging-Konzept für Pkw und Fahrräder realisiert. (red)

EXPO REAL 2019: Immobilienbranche in Party-Stimmung

Die EXPO REAL in München ist nicht nur die größte Gewerbeimmobilienmesse Europas, sondern auch Trendbarometer und Taktgeber für die gesamte Branche. Drei Tage lang nutzten 2.190 Aussteller aus 45 Ländern und rund 46.000 Besucher die EXPO REAL als Plattform für Diskussionen, zum Netzwerken und – vor allem – für Business. Trotz Brexit, aufziehender Rezession und Handelsstreit war die Stimmung gut, es überwog realitätsbezogener Optimismus. Die Kombination aus niedrigen Leerstandsraten, boomender Wirtschaft und der Tiefstzinspolitik der EZB ist nach wie vor ein äußerst kraftvoller Antrieb für die Immobilienmärkte. Experten sehen angesichts der politischen Großwetterlage kein erhöhtes Risiko für die Immobilienwirtschaft in Deutschland.

Doch es gibt auch dunkle Wolken am Horizont: Stichwort Mietendeckel. Die Regulierungsideen aus der Politik sorgten für Diskussionen. Neben dem Mietendeckel, der in Berlin kurz vor seiner Umsetzung steht, fordern manche gar Enteignungen im großen Stil. Branchenexperten sind sich einig: Es reicht! IVD-Präsident Jürgen Michael Schick appellierte an die Politik, keine weiteren Änderungen im Mietrecht mehr vorzunehmen. „Die Investoren brauchen Planungssicherheit und nicht alle vier Wochen weitere Verschärfungen“, erklärte Schick.

Thema Wohnen: v.l.n.r. Mathias Gross, COO Polis Immobilien AG, Frank Schmeichel, Business Network, Nadir Guediri, Geschäftsführer COPRO Development GmbH, Thomas Bergander, Geschäftsführer Taurecon Real Estate Consulting GmbH. Foto: Business Network

Mietendeckel & Co.

Die deutsche Hauptstadt bleibt das Immobilien-Mekka Europas und ist nach wie vor Investor’s darling. Doch die Debatte um den Mietendeckel hat längst auch die Kapitalmärkte erreicht. Der Berliner Senat plant, einen landesweiten Mietendeckel einzuführen, der die Miete auf maximal sechs Euro pro Quadratmeter begrenzen soll – unabhängig von der Lage. Anleger reagieren nervös auf die Pläne aus der Hauptstadt. Obwohl die Zinsen aufs Baugeld historisch niedrig sind und Wohnraum weiterhin knapp ist, sorgen solche Diskussionen um Mietendeckel, Enteignung und Co. für Ärger und Unverständnis.

Branchenvertreter bezeichnen den Gesetzesentwurf als bizarr, realitätsfern und warnen vor katastrophalen Folgen für den Immobilienstandort Deutschland. Ein Mietendeckel, sollte er tatsächlich kommen, signalisiert Stillstand und einen Wechsel im politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik. Inländische wie internationale Investoren könnten sich aus dem Berliner Markt zurückziehen – mit gravierenden Folgen für den Wirtschaftsstandort. Mit einer Regulierung, die stranguliert, vernichtet der Senat Vertrauen und den Tatendrang der Menschen, die in die Hauptstadt kommen, um Neues zu schaffen – so einer der vielen Vorwürfe, die sich an die Berliner Verantwortlichen richten.

Der Berlin-Brandenburg-Stand auf der EXPO REAL 2019. Foto: Business Network

Experten befürchten, dass sich die ohnehin schon nicht ausreichende Neubautätigkeit deutlich reduziert. Die Folge: Es entstehen keine neuen Wohnungen. Immobilienprofi Siegfried Nehls, Vorstand des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, schätzt die Situation als riskant ein: „Die Berliner Politik spielt ein gefährliches Spiel. Wenn sich die Schaffung von Wohnraum in Berlin nicht mehr rechnet, dann weichen Entwickler und Investoren an andere Standorte aus. Letzten Endes stellt sich dann die Frage, wer in Berlin den dringend benötigen Wohnraum noch schaffen soll.“ Sein Unternehmen SANUS AG ist bereits im Ausland aktiv und realisiert neue Projekte in Mailand und Budapest.

Fachkräftemangel hemmt die Geschäftsentwicklung

Ein weiteres Sorgenkind der Immobilienwirtschaft ist der grassierende Fachkräftemangel. Viele sehen darin die größte Gefahr für die Geschäftsentwicklung. Es ist schwieriger geworden qualifizierte Mitarbeiter zu finden, so der Tenor. Auch Immobilienverwalter und Wohnungsunternehmen kämpfen um Mitarbeiter. Um die besten Köpfe für das Unternehmen zu gewinnen, müssen diese sich strategisch überlegen, wie sie als Arbeitgeber attraktiv bleiben. Doch was sind die Anforderungen junger Menschen an die Arbeitswelt? Bezahlung, Work-Life-Balance, Loyalität und Unternehmenskultur sind Begriffe, die in diesem Zusammenhang immer wieder als Motivationsfaktoren angeführt werden.

Nachwuchs für die Immobilienbranche: Susanne Tattersall im Gespräch mit Dr. Reinhard Kutscher. Foto: Business Network

Susanne Tattersall von TATTERSALL·LORENZ bestätigt, dass das Image und die unternehmerische Ausrichtung eine wichtige Rolle spielen: „Die Reputation unseres Unternehmens ist ein entscheidendes Kriterium. Wir verwalten für interessante Kunden interessante Immobilien. Und wir sind im besten Sinne Mittelstand. Wer sich bei uns im Unternehmen wirklich einbringt, kann sich entwickeln und es weit bringen – anders als vielleicht in einem Konzern mit starren Strukturen.“

Klar ist, dass sich die Ansprüche des Nachwuchses in der Immobilienbranche verändert haben. Transparenz, attraktive Arbeitsmodelle und Unternehmen sowie eine angemessene Bezahlung – Unternehmen der Immobilienbranche werden nicht umhin kommen, geeignete Arbeitnehmer zu umwerben und die Angebote der Konkurrenz zu übertreffen.

Dauerbrenner Digitalisierung

Die Digitalisierung ist Dauerbrenner unter den Gesprächsthemen auf der EXPO REAL. Beim Immobiliendienstleister CBRE sieht man Big bzw. Smart Data als eines der großen Themen der Zukunft. Diskussionen über die Blockchain-Technologie und wie sich diese auf die Immobilienbranche auswirken wird, stießen auf reges Interesse auf der Messe. Eine Möglichkeit: Durch die Blockchain könnten globale Transaktionsfees eingedämmt werden.

Digitalisierung allerorten. Foto: © Copyright 2019, Messe München GmbH, all rights reserved

Als Erfolg verbucht die Messe die neue Halle A3, in der innovative Unternehmen und neue technische Lösungen gebündelt wurden. Hier präsentierten sich mehr als 60 Start-ups und weitere junge Technologieunternehmen dem Publikum. „Wir gehen davon aus, dass diese Innovations-Plattform auch in den kommenden Jahren ein großer Anziehungspunkt der Expo Real sein wird“, resümiert Projektleiterin Claudia Boymanns.

Es tut sich also etwas im Bereich Digitalisierung. Es herrschte zwar schon immer Einigkeit über die Bedeutung des Themas für die Immobilienwirtschaft, in der Vergangenheit waren das aber oft nur Lippenbekenntnisse. Nun kommt Schwung in die Angelegenheit. Themen wie BIM und serielles Bauen sind mittlerweile sind in der Branche angekommen. Auch die Bedeutung der sogenannten Prop-Techs hat stetig zugenommen. Experten sind sicher, dass die gesamte Immobilienwirtschaft immens profitieren wird, wenn die Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden.

Topthema: Zukunftsweisende Projekte

Projekt Urbane Mitte am Gleisdreieck. Bildrechte: Urbane-Mitte-Entwicklungs-GmbH-Co.-KG

Baustellen allerorten – doch die Branche lässt sich die Laune nicht verderben. Beim networken zeigte sich, dass trotz aller Ungewissheiten und Zukunftsängsten der Optimismus deutlich überwiegt. Denn das wichtigste Thema in den Gesprächen waren dann doch neue und zukunftsweisende Bauprojekte wie etwa der Campus Mainview in Offenbach, Grand Central in Frankfurt, das Quartier Elbbrücken in Hamburg oder die Urbane Mitte am Gleisdreieck von COPRO in Berlin. Projekte, die sich um Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit drehen und die Ansprüche und Anforderungen der Menschen von vornherein mitdenken. Das Hauptziel dabei ist nicht Profit, sondern vor allem die Schaffung von Leuchtturmprojekten, architektonischen Highlights und ein Beitrag zur Stadtentwicklung der Zukunft. Das könnte auch möglicherweise ein Schlüssel sein, um den Baufrieden, den viele Branchenvertreter einfordern, wieder herzustellen. (ak)

WerkStadtForum City West erarbeitet gemeinsame Ziele und Strukturen für die City West

Wie geht es in Zukunft weiter mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf? Darauf möchte das WerkStadtForum City West eine Antwort finden.

Auf Initiative des Bezirks Charlottenburg Wilmersdorf, der AG City e.V., der IHK, dem VBKI und dem Werkbund startete deshalb am 09.09.2019 das WerkStadtForum City West mit der ersten Sitzung des Kuratoriums. Eingeladen wurden die Teilnehmer von Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Charlottenburg Wilmersdorf, Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City e.V. und Gottfried Kupsch Vorstand AG City e.V.

Aufbauend auf diese erste Veranstaltung fand am dann am 26.09.2019 der erste Workshop mit ca. 40 Vertretern der Stadtgesellschaft statt, zu denen auch Vertreter der Fraktionen der BVV des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf gehörten. Dort sollten erste Ziele erarbeitet werden. Weitere Veranstaltungen sind für die kommenden Wochen und Monate geplant. Darüber hinaus soll im WerkStadtForum City West ein ständiger Dialog zum Thema Zukunftsgestaltung City West stattfinden, wozu alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

WerkStadtForum City West: Pläne für die Zukunft von Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf steht an einem wegweisenden Wendepunkt, an dem auf viele Fragen und Probleme Antworten gefunden werden müssen. Das Stadtleben muss für alle wieder attraktiver werden, indem die Aufenthaltsqualität zukunftsorientiert und nachhaltig verbessert wird. Jetzt kommt es darauf an, wie alle Beteiligten diese seltene Chance ergreifen und Charlottenburg-Wilmersdorf in die Zukunft führen.

Das WerkStadtForum City West hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, im Dialog mit einem fachlich vielseitig aufgestellten Teilnehmerkreis, die Bedürfnisse der Stadt in einem Workshop Format zu diskutieren, Handlungsempfehlungen für ein notwendiges Leitbild zu erarbeiten und im Anschluss konkrete Umsetzungsempfehlungen für zukünftige Bauprojekte abzuleiten.

Schwerpunkte sind neben der räumlichen Orientierung auf die City West und ihre Bedeutung für die Gesamtstadt die Themen Verkehr und Mobilität, soziale Komponenten wie Wohnen und Versorgung, Stadtraum und Stadtökologie (Freiräume und deren Funktion, Städtebau, Stadtgrün, Energie, Nachhaltigkeit) Baugeschichte und Denkmalschutz, Kultur und Medien, sowie Gewerbe, zu dem die Entwicklung der Einzelhandelsflächen, Büroflächen und die Entwicklung des Tourismus gehören. Alles wird dabei immer unter der Prämisse betrachtet, dass die Identität der Stadt nicht verloren gehen darf.

Die Workshops des WerkStadtForum City West

Zu den Workshops des WerkStadtForum City West kommen ca. 40 Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppierungen zusammen. „Wir haben nicht nur Unternehmer, Politiker und Verbände, sondern auch die Kirchengemeinde und Vertreter der Universitäten für eine Zusammenarbeit gewinnen können“, sagt Gottfried Kupsch, Vorstand der AG City e.V. „Damit haben wir die organisatorischen Voraussetzungen, um für die City West einen umfassenden Raumkonsens zwischen den unterschiedlichen Interessen zu finden, wie wir ihn im Grunde auch für ganz Berlin bräuchten.“

Dem 16-köpfigen Kuratorium gehören unter anderem Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt in Charlottenburg-Wilmersdorf, Gottfried Kupsch von der AG City e.V., Jochen Brückmann von der IHK, Michael Knoll vom VBKI sowie Tim Heide vom Werkbund an.

Dem Kuratorium gehören ferner an:

  • Andreas Schulten (bulwiengesa)
  • Christoph Langhof (Langhof Architekt)
  • Stefan Jäckel (ST raum a)
  • Sebastian Seelig (BuroHappold Engineering)
  • Dr. Wolfgang Schäche (Beuth Hochschule)
  • Matthias Blessing (Fachanwalt für öffentliches Baurecht)
  • Stephan Allner (DIE WOHNKOMPANIE)
  • Benedikt Scholler (Drees & Sommer)

„Das Kuratorium soll als ein fachliches Gremium alle Prozesse des Forums begleiten und durch Anregungen und Hinweise verbessern sowie die Inhalte präzisieren und schärfen, um Ergebnisse zu erreichen, die von einer breiten Mehrheit getragen werden können“, sagt Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City e.V. „Das Kuratorium ist jedoch nicht Entscheidungsträger hinsichtlich der Beurteilung und Genehmigung von Projekten.“ Diese Aufgabe stehe allein dem Bezirk zu. Die Organisation und Moderation des WerkStadtForum City West liegt in den Händen von Caroline Lehmann und Wolf Uwe Rilke. (red)

How to find Young Professionals: Was will der Nachwuchs in der Immobilienbranche?

Millennials und die Generation Z drängen auf den Arbeitsmarkt und werden die Arbeitswelt noch für viele Jahre prägen. Sie sind der Nachwuchs, aus denen Unternehmen ihre Mitarbeiter rekrutieren – auch die Immobilienbranche. Für die Zukunft von Unternehmen ist es daher entscheidend, diese Generationen möglichst frühzeitig an sich zu binden. Doch was sind die Anforderungen junger Menschen an die Arbeitswelt?

Bedürfnisse junger Berufseinsteiger – Gehalt spielt immer noch eine zentrale Rolle

Bezahlung, Work-Life-Balance, Loyalität und Unternehmenskultur sind Begriffe, die in diesem Zusammenhang immer wieder als Motivationsfaktoren angeführt werden. Eine Studentenbefragung, die die Messe München im Vorfeld der Expo Real durchgeführt hat, legt jedoch nahe: Vor allem der schnöde Mammon entfaltet durchaus noch eine gewisse Zugkraft auf den Immobiliennachwuchs.

Von den rund 170 befragten Immobilienstudenten und Azubis finden 80% das Thema Gehalt wichtig oder gar sehr wichtig. In der Rangliste der wichtigsten Kriterien bei der Arbeitgeberwahl landen nur zwei Aspekte vor der Kohle: Unternehmenserfolg (89%) und flexible Arbeitszeiten (84%).

Forderungen des jungen Nachwuchses oft unrealistisch

Geschäftsführer, Headhunter und Young Professionals diskutierten dazu auf dem Career Day auf der Immobilienmesse EXPO Real und versuchten Antworten zu finden. Denn aktuell ist der Markt sehr arbeitnehmerfreundlich. Einsteiger können sich ihren Job aussuchen, die Unternehmen bewerben sich um die Spitzenkräfte – nicht umgekehrt!

Doch durch die hohe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften sind die Vorstellungen von Arbeitnehmern oft auch überzogen. Die eigenen Vorstellungen und die Realität in Bezug auf den eigenen Wert für den Arbeitgeber klaffen oft deutlich auseinander. „Leider matcht der Anspruch oft nicht mit der Leistung“, sagt Susanne Tattersall, geschäftsführende Gesellschafterin des deutschlandweit aktiven Immobilienverwalters Tattersall·Lorenz.

Gesprächsrunde auf der EXPO REAL: v.l.n.r. Caroline Manteuffel, GARBE Industrial Real Estate GmbH, Inga Beyler, Bernd Heuer Karriere GmbH & Co. KG, Susanne Tattersall, TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH, Reinhard Kutscher, Union Investment Real Estate GmbH. Foto: Business Network

Berufswahl – Reputation und Unternehmenskultur als zentrales Kriterium

Wenn es darum geht, Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen, sondern auch zu langfristig zu halten, ist die passende Unternehmenskultur ein wichtiger Aspekt. Und sie wird in einer Zeit, in der viele Unternehmen ähnliche Nebenleistungen anbieten, immer häufiger zum entscheidenden Faktor. Denn es gibt viele „Do’s and Don‘ts“ im Umgang miteinander. Sie entscheiden über die Motivation eines jungen Arbeitnehmers und letztlich auch über dessen Verbleib im Unternehmen. Auch die Authentizität eines Unternehmens ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor.

Susanne Tattersall bestätigt, dass das Image und die unternehmerische Ausrichtung eine wichtige Rolle spielen: „Die Reputation unseres Unternehmens ist ein entscheidendes Kriterium. Wir verwalten für interessante Kunden interessante Immobilien. Und wir sind im besten Sinne Mittelstand. Wer sich bei uns im Unternehmen wirklich einbringt, kann sich entwickeln und es weit bringen – anders als vielleicht in einem Konzern mit starren Strukturen.“

Steigende Gehaltswünsche bei Immobilienstudenten

Ein zentrales Thema waren – natürlich – auch die steigenden Gehaltswünsche der Immobilienstudenten. Susanne Tattersall bestätigte einen Anstieg der Lohnvorstellungen um 30 Prozent: „Ein Bachelorabsolvent mit einem zweijährigen Studium startet deutlich unter 40.000 Euro. Bei einem Masterabsolventen kann ich schon eher verstehen, wenn er in Richtung 50.000 Euro schaut. Dann kommt es auf die Region an. In Berlin sind die Gehälter am niedrigsten, im Süden am höchsten, Frankfurt, Düsseldorf oder Hamburg liegen dazwischen“. Wie viel Arbeitgeber dann aber tatsächlich bereit sind, zu zahlen, ist vom Einzelfall abhängig: Hier spielen Faktoren wie Abschlussnoten, Praktika und der persönliche Eindruck eine wichtige Rolle.

Erfahrung schon in der Ausbildung gewinnen

Wie wichtig es ist, junge Menschen für das Unternehmen zu begeistern, betont auch Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH: „Es ist entscheidend für eine langfristige Bindung, junge Menschen direkt nach der Ausbildung oder dem Studium an das Unternehmen zu binden. Doch Führungskräfte wünschen sich oft erfahrene Leute – was ein Widerspruch ist, denn Berufseinsteiger müssen sich erst noch beweisen. Ein guter Ansatz ist aus meiner Sicht eine interdisziplinäre und duale Ausbildung, wie sie beispielsweise die HSBH Hochschule anbietet. So arbeiten junge Menschen schon neben dem Studium in den Unternehmen, lernen diese kennen und eine nachhaltige Bindung kann sich somit schon in der Ausbildung entwickeln. Ein Gewinn für beide Seiten.“

Klar ist, dass sich die Ansprüche des Nachwuchses in der Immobilienbranche verändert haben. Zwar ist der Lohn weiterhin ein relevantes Kriterium, allerdings nehmen inzwischen auch die Unternehmenskultur, transparente Gehälter und flexible Arbeitszeiten eine zunehmend wichtige Rolle für junge Arbeitnehmer ein. Eine Entwicklung, auf die die Branche sich in vielen Bereichen noch einstellen muss. Denn nur so kann es gelingen, Young Professionals zu gewinnen und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. (ak)

 

 

Nach erbittertem Streit in der rot-rot-grünen Koalition – Mietendeckel wird durchgesetzt

Der monatelange Kampf von SPD, Linken und Grünen um den geplanten Mietendeckel scheint gewonnen – zumindest in Teilen. Noch im September hatte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, den landesrechtlichen Mietendeckel als verfassungswidrig beschrieben. Nun schätzt die Senatsverwaltung für Inneres den Gesetzesentwurf größtenteils als verfassungskonform ein.

SPD, Linke und Grüne bekommen ihren Mietendeckel

Die Durchsetzung der Mietobergrenzen sind für die rot-rot-grüne Koalition ein großer Erfolg. Durch den Mietendeckel soll eine Erhöhung der Wohnraumpreise rückwirkend ab dem 18. Juni 2019 für fünf Jahre pausiert werden. Dennoch ist eine jährliche Mieterhöhung um 1,3 Prozent künftig dann möglich, wenn die betroffenen Wohnungen unter den geplanten Mietobergrenzen liegen.

Auch die mietrechtlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) bestätigen eine Verfassungskonformität des Gesetzesentwurfs. So existieren keine preisrechtlichen Vorgaben, die dem Mietendeckel im Weg stehen könnten.

Forderung nach Mietsenkung wird abgelehnt

Kritisch sieht die Senatsverwaltung für Inneres aber die rückwirkende Einfrierung der Mieten. Die Umsetzung dieses Vorhabens erweist sich vor allem bei Staffelmieten, deren regelmäßige Erhöhung bereits fest im Mietvertrag verankert ist, als schwierig.

Auch der Gesetzentwurf von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) zur Mietsenkung bleibt weiterhin in der Kritik. Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und die Senatsverwaltung für Inneres halten den Plan Lompschers für verfassungswidrig.

Wohnungswirtschaft mit dem Mietendeckel auf Kriegsfuß

Weniger glücklich über den geplanten Mietendeckel zeigt sich die Wohnungswirtschaft (GdW). Für den Präsidenten des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft, Axel Gedaschko, stellen die Pläne der SPD eine Gefahr für das Wohnen in der Hauptstadt dar: „Die Positionen der SPD-Fraktion zum Thema Mietrecht sind keine Basis dafür, mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland zu schaffen und hätten negative Folgen für Vermieter und Mieter“.

Aus diesem Grund möchte die GdW eine Öffentlichkeitskampagne auf den Weg bringen, um sich gegen den Mietendeckel auszusprechen. Laut einem Schreiben der GdW, das der Berliner Zeitung vorliegt, sei es das erklärte Ziel, „die Wohnungswirtschaft nicht länger von denjenigen diskreditieren zu lassen, die uns als Miethai sehen wollen, der sich am schmalen Einkommen der Mieterinnen und Mieter mästet“. (sz)

Erbitterter Streit um den Mietendeckel: R2G am Scheideweg?

Der geplante Mietendeckel sollte eigentlich zu einer Entschärfung der angespannten Wohnsituation in der Hauptstadt führen. Das Ziel: Keine Mieterhöhung für fünf aufeinanderfolgende Jahre, um den explodierenden Wohnraumpreisen entgegenzuwirken.

Nun diskutieren SPD, Linke und Grüne schon seit Monaten über eine Umsetzung des Vorhabens. Eine Einigung der rot-rot-grünen Koalition ist allerdings immer noch nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil – insbesondere der Entwurf zur Absenkung der Mieten führt zu einer Verhärtung der Differenzen zwischen den Parteien.

Geplanter Mietendeckel spaltet die Koalition

Aktueller Zündstoff ist der Gesetzesentwurf von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die LINKE), der bis zum kommenden Montag von den Senatsverwaltungen unterschrieben werden sollte. Senatskanzlei als auch Senatsinnenverwaltung, beide SPD-geführt, stören sich insbesondere an der geplanten Absenkung der Mieten. Die Umsetzung des Vorhabens sei rechtlich unsicher und sehr aufwendig.

Die Senatskanzlei äußerte bezüglich der rechtlichen Lage deutliche Zweifel. „Weiterhin sehe ich die vorgesehene Möglichkeit, Mieten in bestehenden Verträgen abzusenken, in verschiedener Hinsicht kritisch“, so der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach.

Uneinigkeiten bezüglich der Mietsenkung – rot-rot-grüne Regierungskoalition in Zeitnot

Während die SPD die geplante Mietsenkung geschlossen ablehnt, will Die LINKE das Vorhaben weiterhin umsetzen. Die Grünen geben sich nach wie vor distanziert. So äußerte sich Daniela Wagner, Sprecherin für Stadtentwicklung, Ende Juni noch kritisch zum Thema Mietendeckel: „Dass der Bund nun einen Mietendeckel für bundeseigene Wohnungen einführen will, löst das Problem nicht.“

Die Diskrepanzen zwischen den Parteien verlangen nach weiteren Gesprächen und Diskussionen. Dafür ist aber nicht mehr viel Zeit. Eine Einigung des Senats war für den 15. Oktober angesetzt, damit bis zum geplanten Inkrafttreten des Mietendeckels im Januar 2020 alle notwendigen Schritte abgeschlossen sein können – in Anbetracht der aktuellen Lage ein utopisches Ziel.

Wird der geplante Mietendeckel zur Gefahr für das Koalitionsbündnis?

Michael Müller, der sich zunächst noch für den Mietendeckel ausgesprochen hatte, aber keine Zukunft für die geplanten Mietsenkungen sieht, erfährt von seinen Koalitionskollegen aktuell viel Gegenwind. Kultursenator Klaus Lederer von den Linken spricht auf Facebook sogar von einem Bruch „gemeinsamer Verabredungen“.

Die aktuellen Konflikte der rot-rot-grünen Koalition lassen auch die Frage nach dem Bestehen des Bündnisses laut werden. Zwar stehen Neuwahlen momentan (noch) nicht zur Debatte, allerdings stellt das Streitpotenzial des Mietendeckels die Koalitionspartner auf eine harte Belastungsprobe. (sz)

W5 Group erteilt Zusage von 500 Millionen Eigenkapital für INNOVATIVE LIVING Portfolio in USA

Die W5 Group, das Investmentvehikel des Family Office von Ralph Winter, mit Sitz in Miami, New York und Zug, hat mit der Akquisition eines neu errichteten Gebäudes in Washington, D.C. mit mehr als 500 Betten, den Aufbau Ihres INNOVATIVE LIVING Portfolios begonnen.

INNOVATIVE LIVING: Erlebnis statt Besitz

Für die erste Phase des Portfolioaufbaus stehen 500 Millionen Eigenkapital von der W5 Group zur Verfügung.
INNOVATIVE LIVING entwickelt sich zu dem am stärksten wachsenden Geschäftsfeld im Bereich der „Sharing and Innovative Economies“. Die Generation der Millenials und der Generation Z fokussieren mehr das Erlebnis als den langfristige Besitz. Das wird zu großen Veränderungen der bestehenden Wohn- und Arbeitskultur führen.

Neue Assetklasse mit Coming-Home-Gefühl

Daher investiert die W5 Group in Projekte, die ein Gemeinschaftsgefühl schaffen. Durch aktiv gemanagte Programme werden Kundentreue und besondere Zufriedenheit erreicht.

Hierbei wird ein neues „Coming Home” Gefühl vermittelt, was im Gegensatz zur emotionalen Verödung in der Social-Media-Welt besonders nachgefragt wird. Diese neu entstehende Assetklasse produziert langfristig stabile Erträge, die deutlich über denen von vergleichbaren Modellen liegen.

Neues Projekt in Washington, D.C.

Das kürzlich in Washington, D.C. erworbene Projekt „The Highline at Union Market “ ist ein auf 32.000 Quadratmetern gemischt genutzter Neubau. Ein Mix aus Co- und Micro-Living, verbunden mit einem großen Angebot von High-End- Fitness und Yoga-Studios. Eine Co-Working Einrichtung mit einem gemeinsam nutzbaren Infinity-Pool mit Barbecue und großzügigen Lounge-Flächen runden das Angebot ab. Diese können für gemeinschaftliche Events genutzt werden können. Im Erdgeschoss befinden sich kleine Einzelhandelsflächen mit auf die Zielgruppe zugeschnittenen Angeboten.

Das Kunstprogramm „Instagramable Moments” schafft eine einzigartige Atmosphäre, deren Kern das gemeinsame Erlebnis ist.

Lifestyle der Zukunft

„INNOVATIVE LIVING trifft genau den Punkt, der sich verändernden Wohn und Erlebniswelt der neuen Generation“, so Ralph Winter, Gründer der W5 Group. „Leben in der Großstadt in der Mitte des Geschehens, verbunden mit gemeinsamen Erlebnissen mit Freunden – das wird den Lifestyle der Zukunft prägen. Das Konzept des Mieters transformiert sich in den des Konsumenten, der fühlt was er will und weiß, was er nicht will. Ich bin sicher, das sich dieser Trend schon bald in eine feste Assetklasse entwickeln wird, vergleichbar mit dem studentischen Wohnen Anfang der 2000er. Wir sehen uns im Bereich INNOVATIVE LIVING als First Mover und planen den Aufbau eines großen Portfolios in den USA, Europa und Asien.“ (red)

Höhere Mietzuschüsse für einkommensschwache Haushalte – Wohnungslosigkeit in Berlin bekämpfen

Wer in Berlin aktuell eine Wohnung sucht, muss sich in Geduld, Beharrlichkeit und Belastbarkeit üben. Hohe Mieten und ein genereller Wohnraummangel sind in der Hauptstadt seit Jahren ein großes Problem.

Besonders hart trifft der angespannte Wohnungsmarkt allerdings sozial benachteiligte Menschen, die oft keinen bezahlbaren Wohnraum finden. Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, ist sich sicher, dass eine Erhöhung der Mietzuschüsse für einkommensschwache Haushalte zum 1. Oktober die Lage entschärfen wird: „Mit der jetzigen Anhebung der Mietzuschüsse müssen sich noch weniger Menschen sorgen, dass ihre Miete nicht mehr vollständig vom Jobcenter oder vom Sozialamt übernommen wird. Wir wollen, dass auch die Menschen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, in ihren Wohnungen bleiben können und nicht an den Rand der Stadt gedrängt werden.“

Positive Entwicklung bereits im ersten Halbjahr 2019

Die Mietzuschüsse und generellen Verbesserungen der Ausführungsvorschrift Wohnen (AV-Wohnen) zeigten bereits im ersten Halbjahr 2019 ihre Wirkung. Acht Prozent weniger Menschen mussten aus finanziellen Gründen ihre Wohnungen verlassen. Dazu haben auch Sonder- und Härtefallzuschläge sowie der Umzugsvermeidungszuschlag beigetragen, in deren Fällen die Miete vollständig übernommen wird.

Mietzuschüsse – Erhöhung der Richtwerte und Klimabonus

Die Richtwerte der Bruttokaltmiete steigen abhängig von der Größe des Haushalts um drei bis sieben Prozent an. Berechtigte erhalten also zukünftig mehr Geld, um weiterhin ihre Wohnung finanzieren zu können. Außerdem bekommen Menschen, die energetisch sanierte Wohnungen beziehen, einen Klimabonus – der Richtwert erhöht sich in diesem Fall also nochmal.

Neben dem allgemeinen Anstieg der Richtwerte wurde die AV-Wohnen auch in anderen Punkten verbessert. Besonders für die rund 36.000 Wohnungslosen, die aktuell darauf warten, bezahlbare Wohnungen zu beziehen, soll sich die Situation jetzt verbessern. Sie dürfen die Richtwerte zukünftig um mehr als 20 Prozent überschreiten. Gewinner der Neuerungen sind neben Familien auch Alleinerziehende. Aufgrund der Erhöhung der Grenzwerte liegen inzwischen fast 60 Prozent der Bestandmieten von Alleinversorgern innerhalb der Richtwerte. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um die Wohnungslosigkeit in der Hauptstadt weiter zu reduzieren. (sz)

Hochhausbau in Berlin – doch nicht grenzenlos?

Berlin ist seit Jahren ein Magnet für Menschen aus aller Welt, die es zum Urlauben, aber auch zum Leben und Arbeiten in die deutsche Metropole zieht. Der Beliebtheitsstatus der Hauptstadt macht aber gleichzeitig die Frage nach neuem Wohn- und Arbeitsraum zu einem dringlichen Problem. Deswegen wird seit einiger Zeit diskutiert, ob zukünftig mehr in die Höhe gebaut werden sollte, um andere Freiflächen und Grünanlagen zu schützen.

Allerdings stehen die Regulierungen des im Juli vorgelegten „Hochhausleitbilds für Berlin“ der Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher dem uneingeschränkten Hochhausbau doch mehr im Weg, als zuvor gedacht.

„Wachstum nach oben“ – aber nur unter bestimmten Bedingungen

Zwar bekenne sich Berlin, so Lüscher, „zum Wachstum nach oben“, allerdings ist der Hochhausbau in der Hauptstadt künftig mit bestimmten Kriterien verbunden. Eine ausdrückliche Vorschrift bezüglich der Höhe der Gebäude gibt es aktuell zwar noch nicht. Dennoch müssen bestimmte Punkte beim Bau erfüllt sein. So wurde festgelegt, dass die Räumlichkeiten in Hochhäusern ab 60 Metern in Zukunft sowohl als Wohn- als auch als Arbeitsfläche genutzt werden müssen. Für jedes neue Gebäude sind knapp drei Viertel der Fläche für Büros angesetzt, der Rest soll als Wohnraum vermietet werden.

Auch was die Zugänglichkeit zu den Gebäuden angeht, müssen bestimmte Vorschriften erfüllt sein. Das Erdgeschoss und der oberste Stock sollen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Diese Vorgaben erschweren natürlich eine schnelle Umsetzung der geplanten Gebäude. Auch mehrjährige Genehmigungsverfahren und der Einbezug der Anwohner entschleunigen möglicherweise den Bauprozess künftig.

Kritik am „Hochhausleitbild für Berlin“

Vorsitzender des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin, Tobias Nöfer, steht dem Vorschlag der Berliner Senatsbaudirektorin kritisch gegenüber: „Wir fürchten, dass die Frage der Hochhausstandorte weiterhin von der Durchsetzungskraft einzelner Investoren, der Stärke oder Schwäche von Bürgerinitiativen, der Abwägungsfähigkeit der öffentlichen Hand und dem Zufall abhängen werden.“ Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin sehe insbesondere die Vorschriften für die Nutzung der Fläche als problematisch. Die Vorgaben für die räumliche Aufteilung in Wohn- und Arbeitsraum seien so nicht immer umsetzbar.

Hochhausbau in Berlin – geplante Projekte und Zukunftsvisionen

Andererseits laufen aktuell zahlreiche Projekte, die auf eine Baugenehmigung hoffen. So ist Architekt Helmut Jahn, der für den Bau des Bahntowers am Potsdamer Platzes verantwortlich war, in der Planung eines 300 Meter hohen Gebäudes am Europacenter.

Darüber hinaus will Baufachmann Christoph Langhof an der Avus neun neue Hochhäuser bauen. Langhof sehe den Vorteil seiner geplanten Gebäude in der Einsparung von freien Flächen. Außerdem sei auch die Lage am Messegelände aufgrund der guten Anbindungsmöglichkeiten ideal, sagt er. Ob die geplanten Projekte allerdings umgesetzt werden können, steht noch offen. (sz)

Veranstaltungen

5. Jahreskongress der Immobilien-Frauen

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg“, dieser Ansicht war schon Henry Ford. Der Jahreskongress der Immobilienfrauen in Berlin zeigt Jahr für Jahr auf beeindruckende Weise die Vielfalt der beruflichen Leistungen, mit der Frauen die Immobilienbranche weiter nach vorne bringen können. Aber Frauen brauchen auch ein starkes Netzwerk, um in Führung zu gehen, denn gute Verbindungen sind wie das Salz in der Suppe, es geht nicht ohne.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Real Estate Lounge

Immobilien Netzwerk Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmern in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier trifft sich ein bunter Mix aus Experten aus der Immobilienwirtschaft. Die Teilnehmer erwarten spannender Diskussionen und neue Geschäftsideen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Tag der Immobilienwirtschaft Ostbrandenburg

Die IHK Ostbrandenburg lädt in diesem Jahr, gemeinsam mit den Berlin-Brandenburger Kooperationspartnern IVD, BBU und VDIV e.V. interessierte Unternehmer/innen aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft nach Frankfurt (Oder) ein. Neben aktuellen Hinweisen zur Weiterbildungsverpflichtung gem. MaBV, Klauseln im notariellen Kaufvertrag und Expertenhinweisen zum Datenschutz, bildet auch das papierlose Verwaltungsbüro einen Veranstaltungsschwerpunkt. Die Leistungen der sozialen Wohnungswirtschaft und deren praktische Umsetzung in unterschiedlichsten Wohnformen runden den Veranstaltungstag ab.

Die Teilnehmer erhalten aktuelle Branchennews und haben die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Netzwerken mit Unternehmern sowie Referenten.

(Anmeldung erforderlich)

6. Gewerbeimmobilientag Berlin/Brandenburg

Der BFW Bundesverband lädt zusammen mit dem Landesverband Berlin/Brandenburg zum 6. Gewerbeimmobilientag ein.

14. Immobilienkonferenz Berlin

Wie beurteilen in- und ausländische Investoren den Wohninvestmentmarkt in Berlin? Welche Städte bieten gegenwärtig die größten Chancen aus Investorensicht?

Wie sehen Banken und Mezzanine-Kapitalgeber die aktu- ellen Entwicklungen in Berlin? Welchen Einfluss haben die politischen Rahmenbedingungen, u.a. die aktuellen gesetzgeberischen Maßnahmen, Mietendeckel & Co.?

Wie sind Mietendeckel & Co. rechtlich zu bewerten? Worauf müssen sich Vermieter und Investoren jetzt ein- stellen?

Wie sind Mietendeckel & Co. politisch und gesamtwirt- schaftlich zu bewerten? Sind sie taugliche Instrumente, um angespannte Wohnungsmärkte zu beruhigen? Was sind die konjunkturellen Folgen für Bau- und Wohnungs- wirtschaft? Welche Auswirkungen auf Neubau- und Sanierungsaktivität sind zu erwarten?