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Neuer Stadtentwicklungsplan Zentren: Gute Grundlage für städtische Quartiere in Zeiten des Online-Shoppings

Mit dem aktuellen StEP Zentren hat der Senat heute die planerische Richtschnur für die Ansiedlung und Konzentration des Berliner Einzelhandelsangebots beschlossen. Aus Sicht der Wirtschaft ist die Aktualisierung des Stadtentwicklungsplan Zentren ein wichtiger Schritt, um auf maßgebliche Strukturveränderungen wie Onlinehandel, steigende Einwohnerzahlen, immer wertvoller und knapper werdende Flächen sowie neue Mobilitätsformen zu reagieren.

Jörg Nolte, Geschäftsführer der IHK Berlin: „Mit dem Stadtentwicklungsplan stellt der Senat wichtige Weichen für die nachhaltige Attraktivität Berlins. Er schafft Orientierung für Politik und Wirtschaft. Gerade die Unternehmen aus Handel und Dienstleistung brauchen gute Rahmenbedingungen, damit sie den aktuellen Herausforderungen begegnen können. Jetzt kommt es darauf an, Themen wie attraktiver öffentlicher Straßenraum oder notwendige  Micro-Hubs auch zu realisieren. Der beste gesamtstädtische Plan nützt nichts, wenn nicht auf Bezirks-Ebene diese Ziele auch finanziert und vor Ort umgesetzt werden.“

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg e.V.: „Gerade vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen ist es für den stationären Einzelhandel immer wichtiger, sich in einem attraktiven Umfeld von Dienstleitstern, Freizeitangeboten und Gastronomie zu präsentieren. Denn auch wenn Einzelhandel sich auf Multichannel einstellt, braucht er attraktive Orte. Dazu dient der StEP Zentren, dessen Entwicklung wir gemeinsam mit der IHK Berlin eng begleitet haben.“

Der Beschluss des StEP Zentren bildet den Auftakt zu einer Reihe von insgesamt vier Stadtentwicklungsplänen, die aufeinander abgestimmt maßgeblich für die weitere Ausgestaltung Berlins sind. Parallel erarbeitet werden zudem die Pläne für Verkehr, Wirtschaft und Wohnen.
„Wir begrüßen, dass die für die wirtschaftliche Entwicklung Berlins maßgeblichen Planwerke miteinander korrespondieren. Nur so können sie eine Hilfestellung bei der Bewältigung der bestehenden Flächenkonkurrenzen in der wachsenden Stadt sein“, so Jörg Nolte weiter. (red)

Gewinnspiel: Freikarten für das Besucherwochenende der ITB Berlin 2019

Lernen Sie gemeinsam mit der BERLINboxx fremde Kulturen kennen und begegnen Sie Menschen aus aller Welt! Wir verlosen 5×2 Freikarten für das Privatbesucherwochenende der ITB Berlin 2019 am 9. und 10. März. Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Auf der ITB Berlin – der weltweit größte Tourismusmesse vom 6. bis 10. März 2019 informieren Anbieter aus über 180 Ländern und Regionen über die schönsten Reiseziele in nah und fern. Lassen Sie sich von tollen Showeinlagen, Leckereien und diversen Erlebnisparcours in Urlaubsstimmung versetzen. Holen Sie sich kompetente Beratung für Ihren nächsten Urlaub – oder buchen Sie ihn direkt auf der Messe.

Im Mittelpunkt der weltweit größten Reisemesse steht das offizielle Partnerland Malaysia. Das touristische Angebot Malaysias ist so vielfältig wie das Land an sich. Die Attraktionen reichen von Millionen Jahre alten Regenwäldern über Inseln und Strände bis hin zu Angeboten für Shopping- und Luxusurlaub. Zurzeit entstehen imposante Touristenattraktionen, wie das Resort Desaru Coast mit Wasserpark, die Golfplätze und das Konferenzzentrum in Johor, ein ultramoderner Komplex in der Küstenstadt Melaka und der 20th Century Fox World Themenpark in Genting Highlands. Neben Malaysia warten noch 10.000 weitere Aussteller mit tollen Angeboten und Geheimtipps für den Urlaub. (red)

Berliner Investmentholding DWH AG erfolgreich an Wiener Börse

Die Wiener Börse hat im Januar ein neues Marktsegment eingerichtet, um Jungunternehmern den Zugang zu erleichtern. Von Anfang an dabei ist ein junger Unternehmer aus Berlin: René Pernull von der DWH AG.

„Die Arbeit beginnt jetzt!“, sagte Börsen-CEO Christoph Boschan am 21. Januar anlässlich des Launch-Events vor Journalisten. Mit dem Läuten der traditionellen Börsenglocke zu Beginn des Handelstages sind die neuen Segmente „direct market“ und „direct market plus“ an den Start gegangen. Kleine und mittlere Betriebe können seit Jahresbeginn 2019 von einem vereinfachten Börsenzugang profitieren. Boschan riet den Jungunternehmern, diese Chance aktiv zu nutzen: „Intensivieren Sie Ihre Kommunikation, intensivieren Sie Ihre Kontakte“, rief er ihnen zu. Der 1978 in Berlin geborene Boschan ist seit 2016 Börsenchef in Wien. Vorher war er unter anderem in den Vorständen der Börsen in Stuttgart und Prag tätig.

Was ist „Direct Market Plus“?

Eine Gesetzesnovelle Ende letzten Jahres hatte den Weg frei gemacht. Das österreichische Aktiengesetz erlaubt nun den Handel mit Inhaberaktien am sogenannten Dritten Markt. Der umfasst alle Aktien, die nicht auf dem EU-regulierten Markt gehandelt werden, sondern über ein multilaterales Handelssystem. Bereits seit 2007 hatte die Wiener Börse mit dem Segment „Mid Market“ eine vereinfachte Möglichkeit für den Börsengang kleiner und mittlerer Unternehmen angeboten. Daraus gingen nun zwei neue Segmente hervor: „direct market“ und „direct market plus“.

Um eine Zulassung zum „direct market“ zu erhalten, muss eine Aktiengesellschaft bereits einen gewissen Streubesitz vorweisen können. Für Unternehmen mit einer besonders guten Performance steht der „direct market plus“ zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist die Erfüllung verschiedener Transparenz- und Publizitätsauflagen. Dazu gehören unter anderem ein veröffentlichter Jahresabschluss sowie ein Halbjahresbericht und ein Unternehmenskalender im Internet. Nach seiner Zulassung wird das Unternehmen durch einen „Capital Market Coach“ bei der weiteren Entwicklung begleitet. Das kann zum Beispiel eine Bank sein. Aktuell sind acht Unternehmen am „direct market plus“ registriert und 24 am „direct market“.

DWH AG: erfolgreich in Wien

„Vor allem für junge Unternehmen sind diese neuen Segmente eine großartige Option“, sagt René Pernull von der Deutsche Werte Holding AG (DWH AG) aus Berlin. Sein Unternehmen investiert in Immobilien und Unternehmensbeteiligungen. Es gäbe „weniger Regularien“ als zum Beispiel an der Frankfurter Börse. Dennoch sei der Börsengang auch auf diesem Weg kein Kinderspiel gewesen, betont das Vorstandsmitglied. Allerdings hat das Unternehmen bereits Erfahrung sammeln können mit der Einhaltung erhöhter Anforderungen an Transparenz und Qualität. Bereits seit Dezember 2017 ist die DWH AG am dritten Markt der Wiener Börse registriert, seit April 2018 war sie mit großem Erfolg im Marktsegment „mid market“ der Wiener Börse aktiv.

Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Börsen sei das besonders ausgewogene Preis-Leistungs-Verhältnis, sagt Pernull. Außerdem könnten junge Unternehmen von dem „ausgezeichneten Marketing“ der Wiener Börse profitieren und ihre Sichtbarkeit erhöhen. Der Unternehmer lobt auch die Unterstützung durch die Experten des „direct network“. Die leisteten unter anderem kompetente Hilfestellung beim Listing und bei der Erstellung adhoc-pflichtiger Meldungen an Aktionäre. Nicht zuletzt die „beinahe familiäre Atmosphäre“ an der einzigen Wertpapierbörse Österreichs sei eine angenehme Erfahrung, so Pernull.

Die Wiener Börse besteht bereits seit 1771 und gehört zu den ältesten Wertpapierbörsen der Welt. Heute gilt sie als führendes Portal für Investitionen in Mittel- und Osteuropa und belegt den elften Platz im europäischen Vergleich. 2018 stieg der Handelsumsatz insgesamt auf etwa 70 Milliarden Euro; das entspricht einem Zuwachs von vier Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. (red)

Russischer Discounter erobert den deutschen Markt

Russischer Discounter Torgservis aus Sibirien möchte in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern 100 Märkte eröffnen. Von Marzahn aus startet der Handelskonzern die Eroberung des deutschen Marktes und stellt sich somit hiesigen Konkurrenten wie Lidl oder Aldi.

Russischer Discounter Torgservis – „Jeden Tag nur Tiefstpreise“

Für ihren deutschen Firmensitz hat der Handelskonzern die sechste Etage eines Plattenbaus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf gewählt. Von dort aus soll nun der deutsche Markt von der deutschen Tochterfirma TS Markt GmbH erobert werden. Die Discounter-Kette, die 2009 gegründet wurde, hat bereits rund 800 Lebensmittelgeschäfte in Russland, Rumänien und China. Ihr Jahresumsatz betrug zuletzt ca. 1,3 Milliarden Euro.

Am Dienstag eröffnet die erste Filiale unter dem Namen „Mere“ in Leipzig – in einer ehemaligen Aldi-Filiale. Für Zwickau ist das Unternehmen bereits auf der Suche nach einem Filialleiter. In Berlin sucht der Discounter noch nach geeigneten Objekten. Vermutlich wird es jedoch in diesem Jahr keine Filiale mehr in der Hauptstadt geben.

Einfaches Konzept – niedrige Preise, reduziertes Design

Bei ihrem Marktkonzept setzt das Unternehmen auf Schlichtheit. Die Ausstattung der Geschäfte besteht lediglich aus Schwerlastregalen, Gitterboxen und Wühltischen auf hellen Fließen beschienen von Neonlicht. Die TS Markt GmbH möchte gute Waren für wenig Geld bieten und verzichtet dabei auf alles schmucke Beiwerk. Statt in Regalen werden die Lebensmittel auf Paletten angeboten. Kühltruhen, Kassen, Regale und Einkaufwaren sucht der Berliner Ableger des russischen Konzerns gebraucht. Knapp 70 Prozent des Sortiments sind Lebensmittel. Der Rest sind Tierbedarf, Haushaltswaren, Drogerieartikel und Bekleidung.

Russischer Discounter trifft auf starke Konkurrenten

Doch es wird für den sibirischen Discounter nicht leicht werden, in Deutschland Fuß zu fassen. Aldi, Lidl und Co. sind starke Gegner, die über eine sehr gute Marktkenntnis verfügen. Discounter bestreiten fast die Hälfte des gesamten Lebensmittelgeschäfts in Deutschland. Zudem verabschieden sich die Marktführer des Lebensmittdiscountersegments Aldi und Lidl zunehmen von den Billig-Ambiente und setzen auf eine Aufenthaltsqualität. Denn auch sie stehen in Konkurrenzkampf ‒ und zwar mit Edeka und Rewe. (aw)

Gewinnspiel: Genuss-Erlebnisse mit Herz – Romantik pur mit dem blauen Gutscheinbuch

Genau richtig zum Valentinstag verlost die BERLINboxx drei Gutscheinbücher von Gutscheinbuch.de für romantische Stunden zu zweit! Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Der Valentinstag am 14. Februar ist die perfekte Gelegenheit, sich gemeinsam mit seinem Schatz wieder einmal eine Auszeit vom Alltag und Zeit für die Liebe zu nehmen. Viele Anregungen für romantische Stunden zu zweit bietet die „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de“. Der Gastro- und Freizeitführer lädt mit hochwertigen Gutscheinen zu Erlebnissen ein, die die Herzen von Verliebten höher schlagen lassen.

Sich bei einem Candle-Light-Dinner tief in die Augen schauen, bei einem Salsa-Kurs gemeinsam in den siebten Himmel tanzen oder bei einem Thermen-Tag zusammen die Seele baumeln lassen: Die „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de“ ist ein kreatives Füllhorn für romantische Aktivitäten zu zweit, die auch noch lange nach dem Valentinstag in Erinnerung bleiben. Der blaue Gastro- und Freizeitführer bietet eine große Auswahl an 2für1- und Wert-Gutscheinen für Restaurants, Wellness,

Freizeit und vieles mehr. Restaurants spendieren etwa das zweite Hauptgericht, im Kino ist die zweite Eintrittskarte gratis oder der Partner kommt kostenlos. (red)

Frauentag: Neuer Feiertag für die Bundeshauptstadt

Es ist beschlossene Sache: Berlin bekommt 2020 einen neuen gesetzlichen Feiertag. Der Internationale Frauentag am 8. März wird zukünftig für die Berliner ein arbeitsfreier Tag sein. Für diese Entscheidung erhielt die rot-rot-grüne Landesregierung jedoch nicht nur Beifall.

Der Internationale Frauentag ist ab 2020 Feiertag in Berlin

Nachdem am Donnerstag das Abgeordnetenhaus mehrheitlich eine entsprechende Gesetzesnovelle beschloss, ist der Internationale Frauentag ab dem 8. März 2020 ein gesetzlicher Feiertag in Berlin. Außerdem wurde festgelegt, dass auch der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2020 einmalig ein arbeitsfreier Tag sein wird.
Bisher hatten die Berliner lediglich neun Feiertage – so wenige wie kein anderes Bundesland. Mit dem Frauentag sind es nun zehn. Im Vergleich: In Bayern, dem Bundesland mit den meisten Feiertagen in der Bundesrepublik, wird an dreizehn Tagen im Jahr nicht gearbeitet.

Frauentag als gesetzlicher Feiertag: Entscheidung umstritten

Die Berliner SPD, die den Internationalen Frauentag vorgeschlagen hatte, empfindet diesen Beschluss als wichtigen Schritt für die Gleichstellung von Mann und Frau: „Der heutige Tag ist ein ganz großes Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg der Gleichstellung von Frau und Mann weiterkommen. Aber auch ein Zeichen dafür, dass noch sehr viel vor uns liegt. Dieser Erfolg gibt uns weiblichen Politikerinnen noch einmal extra viel Motivation, dass wir unseren Kampf für eine gerechtere Gesellschaft, für gleiche Rechte und gleiche Chancen auch für die Frauen fortsetzen“, so Derya Caglar, gleichstellungspolitische Sprecherin SPD-Fraktion. Auch Anja Kofbinger, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion befürworte die Wahl, da es sich um einen religionsunabhängigen Feiertag handle, der gut zum multireligiös und atheistisch geprägten Berlin passe.

Die Berliner Wirtschaft hingegen spricht von einem teuren Wahlgeschenk für die Berliner. „Den zusätzlichen Feiertag kann sich Berlin überhaupt nicht leisten. Das Land verzichtet ohne Not auf 160 Millionen Euro Wirtschaftsleistung. Der Abstand zum Bundesdurchschnitt wird damit noch größer. Trotz der zuletzt guten Jahre mit ordentlichem Wachstum darf Berlin noch lange nicht die Hände in den Schoß legen. Das zeigen auch die jüngsten Daten zum Länderfinanzausgleich: Wer 4,4 Milliarden Euro von anderen Ländern bezieht, sollte alles daran setzen, seine Wirtschaftskraft zu steigern, um nicht länger Kostgänger zu sein“, betont Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg. Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin, hält den Feiertag aus Sicht der Wirtschaft schlicht für eine Fehlentscheidung.

CDU, FDP und AfD kritisieren vor allem die Wahl des Tages. Für geeigneter hielten die Oppositionsparteien den Reformationstag am 31. Oktober. Er ist bereits in den anderen Ost- sowie in den Nordländern ein Feiertag.

Internationaler Frauentag – zum Hintergrund

Der Internationale Frauentag hat seinen Ursprung in der Konferenz sozialistischer Frauen im Jahr 1910 in Kopenhagen. Initiatorin war damals die Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Ursprünglich fand der Frauentag am 19. März statt, erst später setzte sich dann der 8. März durch. Bei den damit verbundenen Kundgebungen in Deutschland gehörte vor allem die Einführung des Frauenwahlrechts zu den wichtigsten Forderungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Frauentag in der Bundesrepublik kaum noch eine Bedeutung. In der DDR hingegen wurde ab 1947 offiziell gefeiert, um Gleichberechtigung zu fördern und die Arbeit der Frauen zu würdigen. Ab 1970 gewann dann, befeuert durch die damalige Frauenbewegung, der Frauentag auch im Westen an Bedeutung. (aw)

Weihnachts-Handwerkskunst live erleben

Sie sind weltbekannt: Die kunstvollen Weihnachtsfiguren, Schwibbögen, Pyramiden und Baumbehänge von Käthe Wohlfahrt. Entworfen und bemalt werden die Prototypen über 500 Kilometer von Berlin entfernt im fränkischen Rothenburg – allesamt in Handarbeit.

Nun gibt es die Möglichkeit, die Herstellung der detailverliebten Figuren genau zu beobachten. Fachmann Stefan Hübel zeigt, wie die Krippen, Pyramiden, Spieluhren gedrechselt und zusammengesetzt werden. Spanbaumstecher André Hunger führt vor, wie ein sogenannter Spanbaum gefertigt wird.

Traditionshandwerk bei Käthe Wohlfahrt | Foto: Käthe Wohlfahrt

Individualisierter Weihnachtsschmuck

Bei Kalligraph Gosbert Stark hat man die Möglichkeit, Holzobjekte oder Christbaumkugeln individualisieren zu lassen. Mit Namen oder Grüßen als originelles Geschenk – oder als ganz besondere Heiligabend-Überraschung für die Liebsten. “Einmal hat jemand auf die Kugel schreiben lassen: “Willst Du mich heiraten?” und sie in den Baum gehängt”, erzählt Felicitas Höptner, Leiterin des deutschen Weihnachtsmuseums und Pressereferentin bei Käthe Wohlfahrt.

Die Weihnachts-Fachfrau empfiehlt, spätestens jetzt noch stressfrei mit den Weihnachtsbesorgungen zu beginnen. Besonders wichtig: “Jetzt gibt es noch alle Neuheiten des Jahres 2018, die teilweise nur in begrenzter Stückzahl gefertigt werden können.”

Größte Indoor-Pyramide im Shop am Kudamm

Kostenfrei kann man im Käthe-Wohlfahrt-Geschäft außer den Live-Handwerkspräsentationen Deutschlands größte Indoor-Pyramide besichtigen. Mit über sieben Metern Höhe reicht sie bis ins Obergeschoss des Geschäftes und man kann auf einer Rotunde von unten bis oben um sie herumgehen. Im Mittelpunkt der Pyramide steht die Krippenszene “Stille Nacht” – passend zum Stille-Nacht-Jahr, in dem das Weihnachtslied mit seiner bewegten Geschichte 200-jähriges Jubiläum feiert.

Produktion in Handarbeit Foto: Käthe Wohlfahrt

 

Aktionstage im Weihnachtsfachgeschäft

Die Weihnachtsaktion findet statt am Freitag, 23.11. und Samstag, 24.11. von 11:00 – 17:00 Uhr sowie Sonntag, 25.11. Von 13:00 – 16:00 Uhr im Weihnachtsfachgeschäft „Käthe Wohlfahrt“, Kurfürstendamm 225/226, Ecke Joachimsthaler Straße.

East Side Mall ist eröffnet

Gerade erst vor zwei Wochen hat ein neues Unterhaltungsviertel mit Kinos, Konzerthalle, Bowlingbahn und Hotel in Friedrichshain eröffnet, da wird schon wieder ein Riesen-Einkaufstempel an der Mercedes Benz Arena eingeweiht. Diesmal aber mit Problemen! Der Haupteingang der East Side Mall war am Eröffnungstag mit Brettern und Gittern abgesperrt. Tausende Menschen kamen aus ganz Deutschland angereist, um sich das neue Einkaufscenter anzuschauen. Sie kamen nur über Umwege in das riesige Gebäude.

Versäumnis des Investors

Doch warum war der Haupteingang gesperrt? Der Investor hat bisher noch keine von der Senatsverwaltung zustimmungspflichtige Planung zum Anschluss der Plattform an die Warschauer Brücke vorgelegt. Und somit musste diese Tür geschlossen bleiben.

Doch hatten die Besucher ihr Ziel – die Mall – erreicht, drängten sie sich durch die Geschäfte. Es bildeten sich meterlange Schlangen an den Kassen. Mittags plötzlich Feueralarm, das Gebäude musste geräumt werden. Zum Glück Fehlalarm.

69. Shoppingcenter in Berlin

Mit rund 120 Läden für Einzelhandel, Gastronomie und Fitness richtet sich die Mall an Anwohner aus dem Friedrichshainer Kiez, die Angestellten aus dem Quartier sowie Touristen und dem Publikum der umliegenden Freizeitangebote. Das Angebot befindet sich auf mehr als 30.000 Quadratmetern auf drei Ebenen. Die Kosten für das gewaltige Gebäude: 200 Millionen Euro. Derzeit sind rund 90 Prozent der Flächen vermietet.

Entwicklung in Friedrichshain

Schon in den vergangenen Jahren hat sich der Bereich nördlich der Spree zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße stark verändert. Zahlreiche Arbeitsplätze und Wohnungen sind dort entstanden. Auch das neue Zalando Hauptquartier ist hier zu finden, die Mercedes-Vertriebszentrale hat hier bereits ihren festen Platz, zusammen Büros und Hotels. In einer Mitteilung der East Side Mall heißt es, zu dem Quartier gehörten rund 2.000 und rund 18.000 Büroarbeitsplätze – dazu kommt der hochfrequentierte S- und U-Bahnhof Warschauer Straße. Der Bahnhof Ostbahnhof ist unweit entfernt. (kh)

EAT BERLIN: Ehrlich, direkt und vielfältig wie die Stadt

Wer handgemachte Spezialitäten aus Berlins Manufakturen liebt, muss dafür künftig nicht mehr einzelne Stadtteile durchkämmen. Denn EAT BERLIN vereinigt das Beste aus Berlins kleinen Produktionen an nur einem einzigen Ort. Zur Eröffnung der East Side Mall weihte auch EAT BERLIN einen neuen Store im Einkaufszentrum ein.

Der EAT BERLIN Store in der neueröffneten East Side Mall. Berliner Spezialitäten bei EAT BERLIN. | Foto: EAT BERLIN

Der EAT BERLIN Store in der neueröffneten East Side Mall. | Foto: EAT BERLIN

Ausschließlich handgemachte Berliner Originale findet der interessierte Kunde in den Feinkostläden von EAT BERLIN. „Die ausgewählten Produkte, die wir verkaufen, sollen so echt sein wie die Stadt, in der sie entstehen. Berlin ist ehrlich, direkt und vielfältig“, so Adam Mikusch, Inhaber von EAT BERLIN. Er versteht das Unternehmen als Plattform für die vielen kleinen Manufakturen der Stadt.

Hochwertige regionale Feinkost

So finden Gourmets hier Spezialitäten wie Honig aus Tempelhof, Bier vom Prenzlauer Berg und Blutwurst aus Rixdorf. Außerdem umfasst das Sortiment diverse Marmeladensorten und herzhafte Aufstriche, wie ein Honigkürbis Ingwer Chutney von Kebe Living aus Lichterfelde. Sogar vor Hochprozentigem macht der Inhaber nicht Halt und bietet Kräuterschnaps aus dem Bergmannkiez an. Doch umfasst die exquisite Palette von EAT BERLIN nicht nur Alkohol und Aufstriche, sondern auch Kaffee und feinste Öle. Mit dem „Currywurst Maker“ und der „Original Berliner Senfsauce“ stehen Mikuschs eigene Produkte aus dem „Haus der feinen Kost“ ebenfalls in den Regalen der Filiale in Friedrichshain.

Adam Mikusch: Hier gehen lokale Spezialitäten über die Theke. | Foto: EAT BERLIN

Zwei Filialen in Berlin

Doch ist die neue Filiale in der East Side Mall nicht der einzige Ort zum Genießen: EAT BERLIN unterhält bereits einen weiteren Store in den Hackeschen Höfen. Besonders am neuen Store ist allerdings die Liebe zum Detail: Inhaber Mikusch packte selbst mit an und zeichnete so über mehrere Tage hinweg eine stilisierte Stadtansicht Berlins an die drei Meter hohe Ladenwand. Als charakteristisches Detail vernascht der Berliner Bär in der Illustration die Spitze des Fernsehturms – dieses beliebte Motiv ist gleichzeitig das Logo von EAT BERLIN. Somit ist die Eröffnung des Stores im Berliner Osten ein weiterer Schritt, um das Bewusstsein für regionale Produkte zu stärken. Sollte trotz der verschiedenen Standorte dennoch kein Besuch möglich sein, verfügt das Unternehmen zudem über einen Onlineshop. Hier finden sich die Produkte der einzelnen Manufakturen, die EAT BERLIN dadurch im Vertrieb unterstützt. EAT BERLIN stellt damit qualitativ hochwertige, regionale Produkte nicht nur Berlinern, sondern aller Welt zur Verfügung. (ke)

Robuste Aufschwungphase in Berlin hält an

Die Berliner Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer robusten Aufschwungphase. Für 2018 rechnet die Investitionsbank Berlin (IBB) mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 2,7%, nach 3,1% in 2017. Damit bleibt die Wachstumsdynamik in Berlin erneut höher als der bundesdeutsche Durchschnitt (1,9%), auch wenn sie sich im weiteren Verlauf langsam  abschwächt. Auch der Arbeitsmarkt setzt die positive Dynamik im vierten Quartal leicht gebremst fort. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Juli im Vorjahresvergleich noch einmal deutlich um 49.500 auf 1,48 Mio. gestiegen. Mit einer Wachstumsrate von 3,5% liegt Berlin an der Spitze aller Bundesländer und 1,3 Prozentpunkte über dem bundesdeutschen Schnitt.

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender der Investitionsbank Berlin, begrüßt diese Aufschwungphase: „In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin um insgesamt 165.000 erhöht. Einen großen Anteil daran hat die Digitalwirtschaft, die sich in Berlin sehr wohl fühlt. Hier ist nach aktuellen Berechnung der IBB-Volkswirte jeder 7. neue Job in Berlin entstanden.“

Allerdings, so die Analyse der Volkswirte, führt das anhaltende Wachstum zu einer Überauslastung der Berliner Wirtschaft und es kommen zunehmend bremsende Effekte zum Zuge. Vor allem Fachkräfteknappheit belastet die schon seit langem expandierende Wirtschaft zunehmend. Die daraus resultierenden Kapazitätsengpässe machen vor allem der Bauindustrie und den unternehmensnahen Dienstleistungen zu schaffen.

Industrie in der Aufschwungphase

Lagen die Auftragseingänge der Berliner Industrie im Zeitraum Januar bis August 2017 noch fast 12% unter dem Vorjahreswert, wurde in 2018 im selben Zeitraum ein Anstieg der Industriebestellungen von 2,1% gemeldet. Nachdem die Berliner Industrie das Bruttoinlandsprodukt 2017 mit einem Rückgang um 400 Mio. EUR belastet hatte, dürfte sie 2018 wieder positiv zum Wirtschaftswachstum der Stadt beitragen. In den ersten acht Monaten 2018 sind die Umsätze der Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits um 2,0% gestiegen.

Wachstum bei Dienstleistungen

Die Betriebe im Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen haben im ersten Halbjahr 2018 mit einem Umsatzwachstum von 3,4% gegenüber dem Vorjahreshalbjahr ein robustes Ergebnis erreicht, das jedoch hinter dem von 2017 zurückbleibt (+9,5%). Die Umsätze in diesem Wirtschaftssegment belaufen sich auf rund 32 Mrd. EUR, knapp 30% der Umsätze in Berlin insgesamt.

Sinkende Baugenehmigungen

Seit 2011 sind im Schnitt Jahr für Jahr 40.000 Menschen nach Berlin gezogen. In der deutschen Hauptstadt besteht deshalb dringender Bedarf nach Wohnungen. Nötig wären pro Jahr mindestens 20.000 neue Wohnungen, allerdings wurden in 2017 nur 15.669 neue Wohnungen in Berlin fertiggestellt. Grund ist der rekordhohe Überhang an genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen, der derzeit bei 58.460 liegt (+15% gegenüber Vorjahr).

Zudem sind im Zeitraum Januar bis August 2018 die Baugenehmigungen wieder rückläufig. So wurden nur noch 15.856 Wohnungen genehmigt (-1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum), darunter 13.389 Neubauten (-19%). Die Bedarfslücke am Immobilienmarkt lässt sich kurzfristig nicht vollständig schließen. Vor allem der Fachkräftemangel in vielen Bau- und Handwerksberufen, fehlende Kapazitäten, aber auch immer komplexere Bauvorschriften, schwieriger zu erschließende Grundstücksflächen, langwierige öffentliche Debatten und steigende Baukosten bremsen die Bautätigkeit. Für 2018 und 2019 prognostizieren die Volkswirte der Investitionsbank Berlin rund 16.500 bzw. 18.500 fertiggestellte Wohnungen und damit einen leichten Anstieg gegenüber 2017. In den ersten acht Monaten 2018 stiegen die Umsätze im Bauhauptgewerbe deutlich um 19,2% auf 2,8 Mrd. EUR. Und auch bei den Bauauftragseingängen konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum in diesem Zeitraum ein Plus von rund 28,1% verbucht werden. Die Bauwirtschaft wird auch 2018 positiv zum Berliner Wachstum beitragen. (red)

Veranstaltungen

Tag des Onlinehandels 2019

Gemeinsam mit Unternehmens­entscheidern werden zukunftsträchtige Themen zum Thema Onlinehandel diskutiert und Branchen-Insights aufgezeigt. Die Teilnehmer diskutieren mit Politikern  und arbeiten in Workshops mit.

(gebührenpflichtig)

Digital Retail Conference

Ob Kleidung, Technik oder Lebensmittel: Die Welt des digitalen Handels ist groß und wird immer größer – quer durch alle Branchen. Transparente Preise, eine vielfältigere Produktauswahl und die bequeme Lieferung machen Online-Shopping für viele attraktiver als den Einkauf im Ladengeschäft. Neben innovativen Geschäftsmodellen entwickeln Unternehmen entlang der Customer Journey völlig neue Wege der Kundenansprache und Kundenbindung – etwa mithilfe von Smart Data, Artificial Intelligence, Smart Home oder Virtual und Augmented Reality.

Auf der Digital Retail Conference am 24. Oktober 2019 bringt Bitkom Händler, Logistiker, Anbieter von Hard- und Software sowie Politiker und Wissenschaftler zusammen, um über die Zukunft des Handels zu diskutieren.

Regelenergiemarkt Strom & Intraday-Handel

Die Bedeutung von Flexibilitäten nimmt immer mehr zu. Gravierende Strukturveränderungen durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien und immer dezentralere Einspeisungen führen zu einem Gesamtsystem, das flexibel und schnell reagieren muss. Gerade die Anforderungen an die Regelenergiemärkte sind enorm.

Wer nicht auf den Regelenergiemarkt setzen möchte, der vermarktet seine Flexibilitäten am Intraday-Handel. Digitalisierung, Algorithmen und Künstliche Intelligenz bringen hier weiteres Tempo in den Markt.

Für die Vermarktung Ihrer Flexibilitäten stehen Ihnen also diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Welche ist für Sie die Richtige? Wie können Handelsaktivitäten aufgesetzt werden und welche Handelsstrategie eignet sich für Ihre Zwecke? Wie verändert sich der Regelenergiemarkt und welche neuen Technologien nehmen künftig am Markt teil? Ist Intraday-Handel für Sie eine Option? Revolutioniert Künstliche Intelligenz den Markt? Macht Algo-Trading den Händler künftig überflüssig?

Diese und und weitere Themen werden im hochkarätigen Expertenkreis diskutiert.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)