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Turnschuhe und Shorts statt Roulettekugeln und Pokerblatt: Spielbank Berlin nimmt auch in diesem Jahr wieder am Berliner-Firmenlauf teil

Vom Brandenburger Tor an die Spree, zur Siegessäule und über die Straße des 17. Juni wieder zurück: Der IKK BB Berliner Firmenlauf mit einer Streckenlänge von 5,5 Kilometern ist eine feste Frühjahrstradition im Berliner Eventkalender und inspirierte auch in diesem Jahr wieder zehntausende lauffreudige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kleineren und größeren Unternehmen sowie vielen anderen Organisationen.

Ein Appell, dem die Spielbank Berlin gerne folgte und zu diesem besonderen Event wieder ein eigenes Team ins Rennen schickte. Diese konnten sich im Wettbewerb mit 19.000 anderen Läuferinnen und Läufern von 1.118 Firmen messen und ihren Sportsgeist unter Beweis stellen.

Teamgeist und Ausdauer sind entscheidend!

Die Startplätze des Berliner Firmenlaufs sind begehrt und schon lange im Voraus ausverkauft. Für die Spielbank Berlin, als feste Institution in der Hauptstadt, ist die Teilnahme am Firmenlauf eine Selbstverständlichkeit. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein größeres Team für die Teilnahme an dem Berliner-Firmenlauf begeistern konnten“, so Spielbank Geschäftsführer David Schnabel. „Teamgeist und Ausdauer sind auch für uns entscheidend. Wie im Sport ist es für uns wichtig, den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Spaß an der Arbeit und Zufriedenheit im Job sind elementare Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen. Aus diesem Grund haben wir in den letzten Monaten bewusst den Fokus auf das Thema Sport und Gesundheit gelegt. Wir bieten innerbetriebliche Gesundheitstage und Rückenschulungen an.“

Die Läufer und Läuferinnen starteten gegen 19.20 Uhr auf die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke. Vom Start am Brandenburger Tor wurde zunächst das Holocaust-Mahnmal umrundet. Anschließend ging es entlang des Tiergartens in Sichtweit der Spielbank Potsdamer Platz und vom Reichpietschufer der Spree auf die Siegessäule zu. Auf der Schlussstrecke über die Straße des 17. Juni in Richtung des Brandenburger Tors wurden letzte Reserven ausgespielt, bevor die Läuferinnen und Läufer das Ziel am Brandenburger Tor erreichten. Das Team der Spielbank hat die 5,5 Kilometer lange Strecke in kleineren Gruppen absolviert, die sich – je nach Trainingsstand – gegenseitig zu persönlichen Bestleistungen motiviert haben. Team-Sieger waren an diesem Abend Jörg Heger und Stefan Gittel, die mit ihrer Laufzeit den restlichen Kolleginnen und Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes „davon gelaufen sind“.

Gewinne des Firmenlaufs kommen sozialen Projekten zugute

Entscheidend für die Spielbank Berlin ist jedoch nicht nur der sportliche Ehrgeiz und Erfolg, sondern vor allem der soziale Nutzen des Firmenlaufs. Schließlich kommen die Gewinne der Veranstaltung dem Sonnenhof, das Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Björn Schulz Stiftung und dem Kinder-, Jugend- und Wettkampfsport im SC Tegeler Forst e. V. zugute.

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von insgesamt über 30.000 Euro an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den TSV Spandau e.V., das schwule Anti-Gewalt-Projekt MANEO und die Initiative „Berlin schockt“ des ASB überreicht. (red)

Die Zukunft des Sports ist auch digital: Spielmacher der Hauptstadt diskutieren in der Spielbank Berlin über das Phänomen e-sport

Ist der e-sport eine Alternative zum Sport oder gar dessen Zukunft? Suchtgefahr, Gewaltverherrlichung und die große Marktmacht einiger weniger kommerzieller Spielehersteller sind Gründe für den Deutschen Olympischen Sportbund, eher zurückhaltend bei der Anerkennung des e-sport zu sein. Die Runde der Spielmacher des Berliner Fußball-Verbands hat da weniger Berührungsängste und diskutierte unter dem Motto „e&Sports“, was die Chancen, aber auch Gefahren und Risiken des weltweiten Phänomens, das vor allem junge Menschen fasziniert, sind.

Diskussion mit Größen der Community

Als Diskutanten waren namhafte nationale und internationale Größen der Community geladen, die mit Moderatorin Andrea Loth über das Thema sprachen. Ralf Reichert, Gründer und Geschäftsführer des ESL – Electronic Sports League, wurde auch schon der „Ecclestone des e-sport“ genannt und ist weltweit einer der größten Veranstalter von e-sport-Events, die mittlerweile große Hallen füllen. Sein Bruder Tim Reichert ist in ähnlichen Gefilden unterwegs, er ist Chief Gaming Officer bei Schalke 04, dem Verein, der das Thema e-sport in Deutschland maßgeblich mitgestaltet. Die Runde wurde durch die Suchttherapeutin und –expertin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein, die sich auch mit den Risiken des e-sport befasst, vervollständigt.

Sport or no sport – Die Diskussionsrunde: v.l.n.r. Ralf Reichert, Andrea Loth, Tim Reichert, Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein | Foto: Dirk Lässig

Längst geht der Trend weltweit in Richtung e-sport. Nicht nur Millionen junger Menschen spielen selbst, vor allem auch als Zuschauersport zieht der e-sport die Massen an. Große Konzerne wie Mercedes oder Vattenfall haben den Trend erkannt und unterstützen als Sponsoren Teams und Veranstaltungen. McDonalds hat darüber hinaus verkündet, sämtliche Sponsorings aus dem klassischen Sport ab 2020 auf den e-sport zu übertragen.

E-Sports: Die Zukunft des Sports?

Ralf Reichert, der als Macher des deutschen e-sport gilt, sieht im e-sport schon längst kein Phänomen mehr, sondern die Zukunft des Sports. Denn im Ausland ist e-sport schon längst ein Mega-Business und gilt als anerkannte Sportart. Und das ohne jede pädagogische Bedenken oder Debatten. Reichert gilt in der Branche als Mastermind. Er hat aus Videospielen ein erfolgreiches Mega-Event gemacht. „Mir war relativ früh klar, dass Gaming der nächste große Zuschauersport wird”, so Reichert. „Wir wollten den Kids, die früher als Nerds abgestempelt wurden, eine Bühne geben. Heute sind sie teilweise Stars.”  Erfolgreiche Top-Gamer sind nicht nur Stars der Branche, sondern gehen auch schon mal mit mehreren Millionen an Preisgeldern nach Hause.

Für Tim Reichert, der die FC Schalke 04 Esports GmbH leitet, ist die Entwicklung unvermeidlich: „Die junge Generation wächst mit der Technik um Instagram, Twitter und Facebook ganz natürlich auf. Computerspielen wird immer mehr das Fernsehgucken ersetzen! Unsere Spiele verfolgen in Deutschland bis zu 200.000 Zuschauer live. Inklusive Nachbetrachtung sind es etwa 500.000 Zuschauer aus ganz Europa. Außer den ganz großen Sportarten wie Fußball, Basketball oder American Football gibt es keinen vergleichbaren Sport, der so populär ist.“ Suchtexpertin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein warnt bei aller Euphorie auch vor den Gefahren des e-sport: „Wichtig ist, dass Kinder und auch Eltern ein Bewusstsein dafür entwickeln, wann Kinder spielen und wie viel Zeit sie an der Konsole oder dem Computer verbringen. Wie bei jeder Sucht gilt auch hier, dass ein gesundes soziales Umfeld die Risiken erheblich verringert.“

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und Gastgeber David Schnabel | Foto: Dirk Lässig

Doch ist denn e-sport nun ein richtiger Sport? Der klassische Sportbegriff passt nicht hundertprozentig auf den des e-sports, weil es unterschiedliche Komponenten gibt. „E-sport ist eher eine Weiterentwicklung, eine natürliche Addition. Denn auch im e-sport geht es um Wettkampf und um den Leistungsgedanken. Motorische Fähigkeiten sind gefragt, eine gute Hand-Auge-Koordination ist essenziell“, so Tim Reichert.

„Von ‚Fifa 19‘ auf den Bolzplatz“

Jörg Wirtgen, Vizepräsident des BFV, sieht in der Entwicklung auch für den klassischen Sport Chancen: „E-sport beschäftigt Millionen junger Menschen. Davor können wir die Augen nicht verschließen. Ich sehe einige Unterschiede zum klassischen Sport, aber eben auch viele Gemeinsamkeiten. Positiv ist aus meiner Sicht, dass junge Menschen beides kombinieren können: Von ‚Fifa 19‘ auf den Bolzplatz? Aus meiner Sicht die logische Konsequenz.“

Veranstalter Jörg Wirtgen | Foto: Dirk Lässig

Zu Gast waren außerdem Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, Carlos „ocelote“ Rodriguez, weltweit erfolgreicher „League of Legends“-Spieler und Gründer von G2 esports, Thomas Klein, Journalist und Vorsitzender der Berliner Pressekonferenzdie Mitglieder des Boards der Spielmacher und zahlreiche namhafte Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft. Dazu gehörten Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel, ASB-Präsidiumsmitglied Dr. Karl Kauermann, LSB-Präsident Thomas Härtel und Senatssprecher a.D. Richard Meng.

Die Runde der Spielmacher zu Gast in der Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Parallelen zwischen e-sport und Glücksspiel

Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel sieht einige Parallelen zwischen e-sport und dem Glücksspiel: „Mit der fortschreitenden Popularität und Beliebtheit dieses neuen sportlichen Phänomens werden sich auch die Politik und die Öffentlichkeit mit diesem Thema beschäftigen müssen, um faire und sichere Spielregeln für alle Teilnehmer zu definieren. Hier können wir als Spielbankbetreiber sicherlich unterstützen, da wir als seriöse Anbieter im Glücksspielbereich bereits vor vielen Jahren zielführende und funktionierende Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen in unsere Prozesse und Abläufe integriert haben, ohne dadurch die Faszination für unsere Spielangebote einzuschränken. Wichtig ist ein Dialog auf Augenhöhe, der nicht stigmatisiert und Weiterentwicklung verhindert. Die Vorträge und die Diskussion heute haben gezeigt, dass ein solcher Austausch möglich ist.“

Das Board des Spielmacher

Das Board der Spielmacher wurde 2018 von Jörg Wirtgen gegründet und besteht aus 31 wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Playern Berlins und darüber hinaus. Sie treffen sich viermal jährlich an besonderen Orten in Berlin, um mit spannenden Referenten zu Themen ins Gespräch zu kommen, die den Fußball betreffen, aber sich auch auf andere Bereiche übertragen lassen. Es entsteht kein Expertenvortrag der Referenten, sondern die Möglichkeit, in einer kleinen, moderierten Runde in den Austausch zu treten und dabei die große Kraft des Gesellschaftsphänomens Sport zu reflektieren, zu verstehen und sie zu nutzen, sodass das Gremium im Berliner Fußball-Verband eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfüllt. (ak)

Spielbank Berlin unterstützt mit 7.000 Euro die Initiative „Berlin Schockt“ des Arbeiter-Samariter-Bundes

Spielbank-Direktor Hans Hansen hat im Rahmen der Feier zu 70 Jahren Berliner Luftbrücke einen Scheck über 7.000 Euro an das Maskottchen „Schocki“ für die Initiative Berlin Schockt des Arbeiter-Samariter-Bundes überreicht. Dr. Karl Kauermann hat sich in seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin für die Unterstützung der Initiative der deutschlandweit tätigen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation entschieden. Der Unternehmer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank ist auch Präsidiumsmitglied des ASB. Berlin Schockt ist eine Initiative des ASB Berlin zur besseren Soforthilfe bei einem plötzlichen Herzstillstand – eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Neben Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED), die auch für Laien leicht zu bedienen sind, will Berlin Schockt zukünftig auch Ersthelfer in der kostenlosen Berlin-Schockt-App registrieren. Denn je mehr Defis und Ersthelfer registriert sind, desto mehr Menschen können mit Hilfe von Berlin Schockt gerettet werden.

Schnelle Hilfe ist entscheidend

Dank der Unterstützung der Spielbank Berlin kann sich die spendenfinanzierte Initiative jetzt auf die Suche nach Ersthelferinnen und Ersthelfern machen. „Schnelle Hilfe kann im Herznotfall Leben retten. Bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte haben Passanten und Laien als Ersthelfer eine entscheidende Rolle. Wir freuen uns deshalb sehr über die Spende der Spielbank Berlin, die uns dabei hilft, Ersthelfer für Berlin Schockt zu gewinnen, z.B. mit unserem Maskottchen „Schocki“, das wir mit Hilfe der Spielbank produzieren konnten“, erklärt ASB-Landesgeschäftsführer Berlin Jörg Hinderberger.

Initiative wird Leben retten

Unter dem Stichwort „Engagement & Einsatz“ war der ASB Berlin Partner beim Fest der Luftbrücke und war mit zahlreichen Projekten, wie dem Wünschewagen oder Berlin Schockt vor Ort. Außerdem präsentierte sich der Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge mit mehreren Fahrzeugen und der AG Maske, dem Team für realistische Notfalldarstellung.

„Meine Wahl ist auf die Berlin Schockt gefallen, weil diese wichtige Initiative ganz konkret Leben retten wird“, so Dr. Karl Kauermann. „Ein plötzlicher Herznotfall kann jeden treffen, je mehr Defibrillatoren und Ersthelfer dann im Ernstfall vor Ort sind, desto höher die Überlebenschance.“

Spielbank Berlin unterstützt soziale Projekte und den Hauptstadtsport

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Gregor Gysi, Klaus Böger, Klaus Wowereit und Özcan Mutlu Schecks an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V. und Maneo im Wert von über 25.000 Euro überreicht.

„Die Unterstützung von Initiativen wie Berlin Schockt war neben der Förderung des Sports immer ein wichtiges Anliegen der Spielbank Berlin“, so Hans Hansen, Direktor der Spielbank Berlin. „Die Feierlichkeiten hier zu 70 Jahren Berliner Luftbrücke sind der perfekte Hintergrund für die Scheckübergabe, denn auch bei der Luftbrücke ging es darum, Menschen schnell und effizient zu helfen. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Dr. Karl Kauermann auf die Initiative Berlin Schockt gefallen ist.“ (red)

Neue Berlin-Partner

Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat Zuwachs bekommen. Das sind die neuen Mitglieder…

Cinegramm GmbH – datenbasierter Content für Online und Social Media

Die Cinegramm GmbH ist eine moderne Produktionsfirma, bestehend aus kreativen Filmemachern und Produzenten. Sie produzieren hochwertigen Content in Form von Videos, Podcasts, Fotos und legen großen Wert auf eine kompetente und zielführende Beratung.

Citkar GmbH – Mobilität im Urbanen Lebensraum

Umweltbewusst, komfortabel und günstig. Das ist die citkar GmbH, eine Plattform für urbane Mobilität in unserer Großstadt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Hardware-Produkten, wie dem Loadtser. Der Loadster  ist das erste E-Cargo-Bike mit den Funktionen eines Lieferautos. Es ist kompakt, radwegtauglich und kann führerscheinfrei genutzt werden.

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Diese Bank ist auf neuste Technologien spezialisiert und Teil der digitalen Zukunft. Mithilfe der innovativen Banking-App können Privatkunden ihre Bankgeschäfte bequem und sicher von überall steuern. Im Geschäftskundenbereich haben Sie sich auf Zukunftsbranchen wie Gesundheit, Landwirtschaft und erneuerbare Energien fokussiert.

Gillette: die Schärfsten Klingen made in berlin

Auf höchstem Niveau produziert Gilette nun seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Tempelhof scharfe Klingen, für eine individuelle Rasur. Die Marke steht für eine einzigartige Expertise und erstklassige, integrierte Fertigungstechnologien und bietet eine große Auswahl an innovativen Produkten.

INTEGR8 − kreative Full-Service Digital-Agentur

Mit ihrem langjährigen Know-how ist die Digital-Agentur ein absoluter Profi im Bereich des Online Marketings. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie, Design und innovative Technologien und zielt darauf ab, Emotionen und Erlebnisse zu schaffen.

LiangDao GmbH: Smart Test und Validierung für autonomes Fahren

Das chinesische Unternehmen LiangDao arbeitet neben Smart Tests und der Validierung für autonomes Fahren ebenfalls an Umgebungserkennung und Multi-Sensorfusion. Außerdem besitzt das Unternehmen eigene Software-Toolchains, umfassende Datenmanagement-Lösungen und erstellt seinen Kunden eine KPI-Analyse.

nok – Generate product experiences at scale

Nok positioniert sich als nachhaltiges Unternehmen, welches sich durch kostenlose Home Try-Outs von bereits retournierter Ware auszeichnet. Besonders daran ist die schnelle Auslieferung binnen 2 Stunden, die per Fahrradkurier erfolgt. Das Konzept schafft einen wirksamen Marketingeffekt, da jeder Tester als kostenloser Brand Ambassador und Werbeträger fungiert.

Polyprint – führender Dienstleister für multimediale Kommunikation

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Bereiche Print, Mail, Web, Fulfillment, Print on demand, klassische Werbemittel oder Großformatdruck. Durch personalisierte Marketingmaterialien ermöglichen sie ihren Kunden eine zielgruppengerechte Ansprache, sowie das Erreichen individueller Umsatzziele.

WLOUNGE

Seit 2016 sind die Gründer von WLounge darin bestrebt, Frauen in der Technologieszene zu ermutigen und zu fördern. Dies basiert auf dem Ansatz, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für große Veränderung und wahre Innovation sei. Sie unterstützen Frauen in jeglichen Geschäftsprozessen und helfen dabei sich selbstbewusst in die Technikszene zu integrieren. (tf)

Ergebnisbericht der Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ vorgestellt

Die vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, einberufene Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ hat gestern ihren Ergebnisbericht vorgestellt. Darin spricht sich das elfköpfige Expertengremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Karl Lauterbach für die Entwicklung abgestimmter Strategien und gemeinsamer Strukturen zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der landeseigenen Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH aus. Vorgeschlagen wird konkret ein Aufgabenverbund, der eine koordinierte Standortplanung und Aufgabenteilung ermöglicht. Eine engere Kooperation wird bei Forschung und Transfer und in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften angeregt. Mit einer gemeinsamen IT- und Dateninfrastruktur sollen zudem wichtige Fortschritte in der Digitalisierung erzielt werden, wie etwa die Einführung einer digitalen Patientenakte. Hinsichtlich der biomedizinischen Forschung schlägt der Bericht die Entwicklung einer übergreifenden Forschungsstrategie unter Berücksichtigung der verschiedenen Akteure am Wissenschaftsstandort Berlin vor.

Die Etablierung des Berlin Institute of Health als Exzellenzsäule innerhalb der Charité wird von der Kommission ausdrücklich begrüßt. Detaillierte Vorschläge liefert der Bericht auch für Weiterentwicklungen beim wissenschaftlichen, medizinischen und administrativen Personal, von der Ausbildung bis hin zur Verbesserung von Karrierewegen. Die Empfehlungen der Kommission haben zum Ziel, Berlin zu einem in der stationären Krankenversorgung und medizinischen Forschung international führenden Standort weiterzuentwickeln und den wachsenden Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen nachhaltig zu sichern.

„Gesundheitsstadt Berlin 2030“ – Berlin kann ein europäischer Spitzenstandort in der Medizin werden

Der Vorsitzende der Zukunftskommission, Prof. Dr. Karl Lauterbach, erklärte bei der Vorstellung des Berichts: „Ich bin begeistert von der Qualität und der Intensität der Diskussionen mit den Sachverständigen und den Kolleginnen und Kollegen, und ich bedanke mich bei allen ganz herzlich. Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Ergebnis vorlegen. Werden die Vorschläge umgesetzt, kann Berlin ein europäischer Spitzenstandort in der Medizin werden.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller: „Ich danke Prof. Karl Lauterbach und allen Mitgliedern der Kommission ganz herzlich. Ihr Bericht gibt detaillierte Vorschläge, wie wir den Gesundheitsstandort Berlin in der medizinischen Forschung und Versorgung gemeinsam an die internationale Spitze führen können. Er bestätigt das immense Potenzial, das wir mit der Charité und Vivantes in unserer Stadt haben und bestärkt uns darin, ihre strukturelle Zusammenarbeit voranzutreiben. Das ist ein Mammutvorhaben, das eine breite Beteiligung, gute Koordination und einen langen Atem benötigen wird. Damit legen wir die Weichen für die nächsten Jahrzehnte am Gesundheitsstandort Berlin.“

Die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, betont: „Der Bericht zur Gesundheitsstadt Berlin 2030 gibt dem Berliner Senat wichtige Empfehlungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft in der wachsenden Stadt. Schon jetzt verfügt Berlin über eine einzigartige medizinische Versorgung. In Zukunft wird es um eine noch bessere Zusammenarbeit der Kliniken gehen. Wir wollen, dass die Krankenhäuser Berlins miteinander daran arbeiten, die Menschen in der wachsenden Stadt erstklassig zu versorgen. Dabei wird es um eine Kooperationsstruktur in der Forschung, Digitalisierung und in der Ausbildung gehen.“

Zur Kommission: Die unabhängige Zukunftskommission „Gesundheitsstadt 2030“ bestand aus elf externen Sachkundigen aus Wissenschaft, Verbänden, Kliniken, Unternehmen und Patientenvertretungen. Die Mitglieder arbeiteten auf ehrenamtlicher Basis und haben seit Mai 2018 insgesamt sieben Mal getagt. In die Formulierung ihrer Empfehlungen flossen auch Erkenntnisse aus Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern in diversen Verantwortlichkeiten von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, dem Deutschen Herzzentrum Berlin und dem Berlin Institute of Health mit ein. (red)

Spielbank Berlin und Landessportbund unterstützen Reinickendorfer TSV Wittenau – Spielbank-Geschäftsführer Marcel Langner überreicht Scheck über 1.800 Euro

Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, überreichte dem TSV Wittenau, einem der traditionsreichsten Vereine der Hauptstadt, einen Scheck über 1.800 Euro. Klaus Böger, Ehrenpräsident des Landessportbundes Berlin und Beiratsmitglied der Spielbank Berlin, hatte sich entschlossen, den altehrwürdigen Verein mit einer Finanzspritze zu unterstützen

„Dank der Spielbankgelder können wir jetzt das Schlingentraining für alle Mitglieder ermöglichen. Wir bieten es als Ergänzung für die Judo- und Fechtsportler/-innen an, aber auch als eigenes Programm für unsere Mitglieder im Gesundheitssport“, sagt Stephanie Panzig, beim TSV Berlin-Wittenau 1896 e. V. verantwortlich für den Gesundheitssport.

Das Geld soll dem Schlingentraining zugute kommen | Foto: Jürgen Engler

Das Geld soll dem Schlingentraining zugute kommen | Foto: Jürgen Engler

Wichtiger Beitrag für das soziale Miteinander durch den TSV Wittenau

1896 gegründet bietet der TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. heute, als einer der großen Sportvereine im Norden Berlins, mit mehr als 3.000 Mitgliedern, einer Zielgruppe vom Kleinkind bis zum Senior ein vielfältiges Sportangebot in 20 Abteilungen. Dabei ist der Verein nicht nur ein Fixpunkt für sportliche Betätigung, sondern steht gleichermaßen für gesellschaftliches Engagement und ein harmonisches Miteinander. Zur Organisation und Durchführung des Vereinszweckes stehen regelmäßig ca. 85 ehrenamtliche gewählte Funktionsträger, ca. 150 Sportübungsleiter sowie sechs hauptamtlich beschäftigte Verwaltungskräfte in Voll- und Teilzeit zur Verfügung. Darüber hinaus wird der tägliche Sportbetrieb von zahlreichen Helfern und Vorturnern begleitet. Um Kindern und Jugendlichen den Sportverein als sinnvolle und interessante Freizeitgestaltung nahe zu bringen, bemüht sich der Verein moderne Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung weiterzuentwickeln und sein Angebot an aktuelle Trends anzupassen.

„Meine Wahl ist auf den TSV Wittenau gefallen, weil der gut organisierte und aufgestellte Verein hier im Berliner Norden viel für die Menschen und das soziale Miteinander leistet“, sagt Klaus Böger. „Damit hat der Verein auch eine große Anziehungskraft auf junge Menschen und viel Potenzial für die Zukunft-des Bezirks und der gesamten Stadt.“

Eigener Fördertopf der Spielbank Berlin für soziale Projekte

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur allgemein den Hauptstadt-Sport finanziell, sondern der Beirat der Spielbank Berlin verfügt zusätzlich über einen eigenen Fördertopf, aus dem soziale Einrichtungen, Projekte und Vereine in Berlin gefördert werden.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin schon seit ihrer Gründung ein wichtiges Anliegen“, so Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Böger auf den TSV Wittenau gefallen ist, ein Verein mit einer langen Geschichte, der im Laufe seines Bestehens einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet hat.“

Bürgerschaftliches Engagement hat eine lange Tradition

Bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung kultureller sowie sportlicher Ereignisse sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der traditionsreichen Spielbank Berlin. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Hertha BSC, dem 1. FC Union Berlin, den Füchsen Berlin, den BR Volleys sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzenten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als erfolgreichste Spielbank Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereiche des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

Der Landessportbund ist der Dachverband des Berliner Sports. Mit rund 660.000 Mitgliedern in mehr als 2.500 Vereinen ist der LSB die größte Bürgerbewegung der Stadt. Der LSB fördert und unterstützt den Berliner Sport in seiner ganzen Breite, vom Jugendsport, über den Breiten und Freizeitsport, den Gesundheitssport, den Nach-wuchsleistungs- und Spitzensport, bis zum Seniorensport. 60.000 Ehrenamtliche organisieren ein attraktives Vereinsleben und eine gesunde Freizeitbeschäftigung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe Alter. (red)

Hochschulzulassung: Senat stimmt Entwurf des Staatsvertrages zu

Über ein Jahr lang wird nun schon bundesweit über die Abschaffung der Wartezeit und der Einführung einer Talentquote bei der Studienplatzvergabe im Fachbereich Medizin diskutiert. Jetzt hat der Berliner Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, beschlossen, dem Entwurf des Staatsvertrags über die Hochschulzulassung zuzustimmen.

Hochschulzulassung für Medizin zum Teil verfassungswidrig

Am 19. Dezember 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das die Verfahrensvorschriften zur Vergabe von Studienplätzen für Medizin teilweise verfassungswidrig sein. Daraufhin wurde eine Novellierung des bisher geltenden Staatsvertrages erforderlich, heißt es vom Berliner Senat. Der Gesetzgeber wurde daraufhin verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 eine Neuregelung zu schaffen.

Der neue Staatsvertragsentwurf über die Hochschulzulassung soll den bisher geltenden Staatsvertrag vom 5. Juni 2008 ersetzen. Mit dem neuen Vertrag soll erreicht werden, dass bei der Studienplatzvergabe im Bereich Medizin die Eignung der Bewerber stärker berücksichtigt wird.

Neuerungen des Staatsvertragsentwurfs zur Hochschulzulassung

Die Anforderungen für einen Studienplatz für Medizin sind hoch. In der Regel müssen die Bewerber im Auswahlverfahren der Hochschulen ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma vorweisen. Für viele Bewerber war daher die Wartezeit die einzige Alternative, um einen Studienplatz zu bekommen. Aktuell liegt diese bei mindestens 14 Semestern, also sieben Jahren. Doch genau diese wird nun mit dem neuen Entwurf des Staatsvertrags abgeschafft. Die Begründung: Bei der Auswahl nach Wartezeit handle es sich nicht um ein eignungsorientiertes Kriterium. Doch was bedeutet dies für diejenigen, die schon länger auf einen Studienplatz warten? Für diese soll es laut des Senats eine Übergangsregelung geben. „Für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmender Gewichtung wird die Zeitspanne seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend zu anderen Auswahlkriterien berücksichtigt“, lautet der Vorschlag.

Darüber hinaus wird im neuen Staatsvertrag die Abiturbestenquote von 20 auf 30 Prozent erhöht. Außerdem soll es eine sogenannte zusätzliche Eignungsquote im Umfang von zehn Prozent geben. Damit würden sich für Bewerber unabhängig von der Abiturnote Chancen für einen Studienplatz eröffnen. Für das hochschuleigene Auswahlverfahren sollen einheitliche Vorgaben zur Standardisierung und Strukturierung festgelegt werden und es soll ein Verfahren eingeführt werden, das die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung länderübergreifend vergleichbar macht. Zudem bestimmt eine neue Regelung des Staatsvertragsentwurfs, dass die Hochschulen neben dem Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium mit erheblichem Gewicht, wie etwa eine abgeschlossene medizinische Ausbildung berücksichtigen müssen.

Langer Weg zum Inkrafttreten der neuen Regelungen

Bevor der neue Staatsvertrag in Kraft tritt, müssen sich jedoch die Finanzministerkonferenz sowie die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit dem Staatsvertrag über die Hochschulzulassung befassen und die Länderparlamente zustimmen.

Der Entwurf sieht auch vor, dass der Staatsvertrag frühestens auf das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung findet. (aw)

Frauentag: Neuer Feiertag für die Bundeshauptstadt

Es ist beschlossene Sache: Berlin bekommt 2020 einen neuen gesetzlichen Feiertag. Der Internationale Frauentag am 8. März wird zukünftig für die Berliner ein arbeitsfreier Tag sein. Für diese Entscheidung erhielt die rot-rot-grüne Landesregierung jedoch nicht nur Beifall.

Der Internationale Frauentag ist ab 2020 Feiertag in Berlin

Nachdem am Donnerstag das Abgeordnetenhaus mehrheitlich eine entsprechende Gesetzesnovelle beschloss, ist der Internationale Frauentag ab dem 8. März 2020 ein gesetzlicher Feiertag in Berlin. Außerdem wurde festgelegt, dass auch der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2020 einmalig ein arbeitsfreier Tag sein wird.
Bisher hatten die Berliner lediglich neun Feiertage – so wenige wie kein anderes Bundesland. Mit dem Frauentag sind es nun zehn. Im Vergleich: In Bayern, dem Bundesland mit den meisten Feiertagen in der Bundesrepublik, wird an dreizehn Tagen im Jahr nicht gearbeitet.

Frauentag als gesetzlicher Feiertag: Entscheidung umstritten

Die Berliner SPD, die den Internationalen Frauentag vorgeschlagen hatte, empfindet diesen Beschluss als wichtigen Schritt für die Gleichstellung von Mann und Frau: „Der heutige Tag ist ein ganz großes Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg der Gleichstellung von Frau und Mann weiterkommen. Aber auch ein Zeichen dafür, dass noch sehr viel vor uns liegt. Dieser Erfolg gibt uns weiblichen Politikerinnen noch einmal extra viel Motivation, dass wir unseren Kampf für eine gerechtere Gesellschaft, für gleiche Rechte und gleiche Chancen auch für die Frauen fortsetzen“, so Derya Caglar, gleichstellungspolitische Sprecherin SPD-Fraktion. Auch Anja Kofbinger, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion befürworte die Wahl, da es sich um einen religionsunabhängigen Feiertag handle, der gut zum multireligiös und atheistisch geprägten Berlin passe.

Die Berliner Wirtschaft hingegen spricht von einem teuren Wahlgeschenk für die Berliner. „Den zusätzlichen Feiertag kann sich Berlin überhaupt nicht leisten. Das Land verzichtet ohne Not auf 160 Millionen Euro Wirtschaftsleistung. Der Abstand zum Bundesdurchschnitt wird damit noch größer. Trotz der zuletzt guten Jahre mit ordentlichem Wachstum darf Berlin noch lange nicht die Hände in den Schoß legen. Das zeigen auch die jüngsten Daten zum Länderfinanzausgleich: Wer 4,4 Milliarden Euro von anderen Ländern bezieht, sollte alles daran setzen, seine Wirtschaftskraft zu steigern, um nicht länger Kostgänger zu sein“, betont Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg. Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin, hält den Feiertag aus Sicht der Wirtschaft schlicht für eine Fehlentscheidung.

CDU, FDP und AfD kritisieren vor allem die Wahl des Tages. Für geeigneter hielten die Oppositionsparteien den Reformationstag am 31. Oktober. Er ist bereits in den anderen Ost- sowie in den Nordländern ein Feiertag.

Internationaler Frauentag – zum Hintergrund

Der Internationale Frauentag hat seinen Ursprung in der Konferenz sozialistischer Frauen im Jahr 1910 in Kopenhagen. Initiatorin war damals die Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Ursprünglich fand der Frauentag am 19. März statt, erst später setzte sich dann der 8. März durch. Bei den damit verbundenen Kundgebungen in Deutschland gehörte vor allem die Einführung des Frauenwahlrechts zu den wichtigsten Forderungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Frauentag in der Bundesrepublik kaum noch eine Bedeutung. In der DDR hingegen wurde ab 1947 offiziell gefeiert, um Gleichberechtigung zu fördern und die Arbeit der Frauen zu würdigen. Ab 1970 gewann dann, befeuert durch die damalige Frauenbewegung, der Frauentag auch im Westen an Bedeutung. (aw)

Trinkbrunnen für Berlin: Stadt jetzt „Blue Community“

Die Berliner Wasserbetriebe und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ziehen eine positive erste Bilanz des Programms „100 Trinkbrunnen und Trinkwasserspender in Berlin“. Elf neue Brunnen sind am heutigen Tag bereits errichtet, rund 30 sind für dieses Jahr insgesamt geplant. Auch für diese Schritte hat das Land Berlin heute am Trinkbrunnen im Park am Gleisdreieck das Zertifikat „Blue Community“ erhalten. Die Gründerin der gleichnamigen internationalen Initiative und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Maude Barlow, überreichte dem Land das Zertifikat.

Bis Ende 2019 soll Berlin 100 zusätzliche Trinkbrunnen und Trinkwasserspender erhalten. Dafür sorgen die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Rund 30 der neuen Brunnen werden 2019 fertiggestellt. Das Abgeordnetenhauses, was mit einer Million Euro auch die Finanzierung sichert, erließ zwecks des Brunnenprogramms einen Blue-Community-Beschluss. Die neuesten stehen am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer, auf dem Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg und im Westpark am Gleisdreieck.

Trinkbrunnen für eine lebenswerte Stadt

„Frei zugängliches Trinkwasser in hoher Qualität soll im öffentlichen Raum unserer Stadt Normalität werden. Gerade in Zeiten der Klimaerhitzung ist dies wichtig, um das Grundbedürfnis nach Wasser zu befriedigen und Berlin als lebenswerte Stadt zu erhalten“, sagt Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

„Mit dem Brunnenprogramm haben wir ein ehrgeiziges Ziel“, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe. „Umso mehr freut es mich, dass wir nach der Planungs- und Vorbereitungsphase mit unseren Baufirmen so schnell so viele Brunnen errichten konnten. Denn die Brunnen leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.“ Wer seinen Durst mit Trinkwasser löscht, verursacht keinen Müll. Für die gesamte Stadt ließen sich damit außerdem 100.000 Tonnen CO2 sparen.

Die Trinkbrunnen werden in Absprache mit den Bezirksämtern bezirksweise errichtet und über das ganze Stadtgebiet verteilt. Zunächst werden die beiden bekannten Modelle in Blau und Silber aufgestellt. Für die Zukunft suchen die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nach einem barrierefreien Trinkbrunnen. (red)

World Health Summit: Wir müssen es gemeinsam anpacken

Mit einem eindringlichen Appell zur internationalen Zusammenarbeit endete der 10. World Health Summit. „Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Wohlstand, Wohlergehen und ein würdevolles Leben“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Abschlussveranstaltung, die gemeinsam mit dem Grand Challenges Meeting der Bill & Melinda Gates Foundation ausgerichtet wurde. „ Nur, wenn wir es gemeinsam anpacken, haben wir eine gute Chance, die Gesundheitsziele der Vereinten Nationen 2030 zu erreichen.“

Deutschland habe in den vergangenen Jahren eine wichtige Führungsrolle übernommen, betonte Microsoft-Gründer Bill Gates. „Wir brauchen die Regierungen, und wir brauchen Wissenschaft“, so Gates. Zuvor hatte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Globalen Aktionsplan zur gemeinsamen Arbeit an den Gesundheitszielen der Vereinten Nationen vorgestellt. „Es geht darum, Menschenleben zu retten“, sagte der WHO-Chef.

Positive Bilanz

Der Gründer und Präsident des World Health Summit, Prof. Dr. Detlev Ganten zog eine positive Bilanz der dreitägigen Konferenz: „Wir spüren neue Energie im Feld der globalen Gesundheit – in Berlin, in den akademischen Institutionen, in der Politik. Das ist es, was wir brauchen!“ Denn die Wissenschaft bleibe eine treibende Kraft, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

Beim 10. World Health Summit hatten 2.400 Teilnehmer aus 100 Nationen neue und bessere Strategien für die globale Gesundheitsversorgung diskutiert – zum Beispiel zur Stärkung von Gesundheitssystemen weltweit, zum Schutz vor Pandemien, im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen oder in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung.

Unter den 300 Sprechern waren die norwegische Premierministerin Erna Solberg, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Stefan Oschmann, der Vorstandsvorsitzende von Merck sowie Gayle Smith, die Chefin der internationalen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE.

Was ist der World Health Summit?

Der World Health Summit ist eine der bedeutendsten internationalen Konferenzen für Global Health und steht traditionell unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Gegründet wurde das jährliche Treffen 2009 anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité.

Der nächste World Health Summit findet vom 27. bis 29. Oktober 2019 in Berlin statt. (red)

Veranstaltungen

World Health Summit

Die Herausforderungen der internationalen Gesundheitsversorgung sind immens und können nur durch einen Zusammenschluss aller Akteure im Gesundheitswesen nachhaltig verbessert werden. Die Wissenschaft muss Verantwortung übernehmen und Politik und Gesellschaft als vertrauenswürdiger Berater zur Seite stehen. Diesen Auftrag nimmt der World Health Summit ernst und bringt Akteure aus allen Bereichen des weltweiten Gesundheitswesens nach Berlin, um innovative Lösungsmodelle zu erarbeiten.

Der World Health Summit gilt als eines der bedeutendsten internationalen Foren für globale Gesundheitsfragen, strategische Entwicklungen und Entscheidungen im Gesundheitsbereich. Es ist interdisziplinär, international und findet in akademischer Unabhängigkeit statt.

(Anmeldung erforderlich)

Digital Health Conference 2019

Papier, Telefon und Fax statt digitale Vernetzung: Das deutsche Gesundheitssystem hat viele Beschwerden, besonders aber leidet es unter der mangelnden Digitalisierung. Dabei sind sich alle Akteure grundsätzlich einig: Der Patient muss in der modernen Medizin im Mittelpunkt stehen. Für diese fundamentale Transformation des Gesundheitssystems braucht es digitale Technologien – auf Seiten der Ärzte und Kassen, aber auch für den mündigen Patienten, der auf Augenhöhe im Dialog mit den Fachleuten die Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt.

Der Bitkom bringt auf seiner vierten Digital Health Conference mehr als 250 Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um über den Einsatz digitaler Technologien für den mündigen Patienten zu diskutieren.

Der Demografiekongress 2019

Der Personalmangel in den Gesundheitsberufen ist dramatisch und wird sich weiter verschärfen. Aus der Gesundheitsbranche heißt es aber immer häufiger: die Fachkräfte sind nicht mehr zu bekommen. Es gibt drei sichere Befunde. Erstens: Wir müssen mit weniger Personal mehr Menschen im Gesundheitssystem versorgen. Über die Versorgungslandschaft, die Fachkräftequote und über Delegation und Substitution ärztlicher Leistungen muss diskutiert werden.

Der Veränderungsdruck in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft durch die Digitalisierung wird steigen. Neue Anbieter mit digitaler Plattformstrategie und großer Autonomie der Mitarbeiter drängen auf den Markt. Digitalisierung ist eine große Chance zur Sicherung der Versorgung in ländlichen Regionen, Assistenzsysteme und Roboter können Ärzte und Pflegekräfte entlasten.

Darüber hinaus ist die eigene Wohnung der Gesundheitsstandort der Zukunft. Viele medizinische Werte können zu Hause ermittelt und überwacht werden. Smart Home in Kombination mit Smart Cities wird die ambulante Medizin in die eigene Wohnung transportieren.

Der Demografiekongress 2019 vernetzt in 31 Foren mit mehr als 120 Referenten die relevanten Themen und Entscheider in einem Format.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)