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Hochschulzulassung: Senat stimmt Entwurf des Staatsvertrages zu

Über ein Jahr lang wird nun schon bundesweit über die Abschaffung der Wartezeit und der Einführung einer Talentquote bei der Studienplatzvergabe im Fachbereich Medizin diskutiert. Jetzt hat der Berliner Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, beschlossen, dem Entwurf des Staatsvertrags über die Hochschulzulassung zuzustimmen.

Hochschulzulassung für Medizin zum Teil verfassungswidrig

Am 19. Dezember 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das die Verfahrensvorschriften zur Vergabe von Studienplätzen für Medizin teilweise verfassungswidrig sein. Daraufhin wurde eine Novellierung des bisher geltenden Staatsvertrages erforderlich, heißt es vom Berliner Senat. Der Gesetzgeber wurde daraufhin verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 eine Neuregelung zu schaffen.

Der neue Staatsvertragsentwurf über die Hochschulzulassung soll den bisher geltenden Staatsvertrag vom 5. Juni 2008 ersetzen. Mit dem neuen Vertrag soll erreicht werden, dass bei der Studienplatzvergabe im Bereich Medizin die Eignung der Bewerber stärker berücksichtigt wird.

Neuerungen des Staatsvertragsentwurfs zur Hochschulzulassung

Die Anforderungen für einen Studienplatz für Medizin sind hoch. In der Regel müssen die Bewerber im Auswahlverfahren der Hochschulen ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma vorweisen. Für viele Bewerber war daher die Wartezeit die einzige Alternative, um einen Studienplatz zu bekommen. Aktuell liegt diese bei mindestens 14 Semestern, also sieben Jahren. Doch genau diese wird nun mit dem neuen Entwurf des Staatsvertrags abgeschafft. Die Begründung: Bei der Auswahl nach Wartezeit handle es sich nicht um ein eignungsorientiertes Kriterium. Doch was bedeutet dies für diejenigen, die schon länger auf einen Studienplatz warten? Für diese soll es laut des Senats eine Übergangsregelung geben. „Für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmender Gewichtung wird die Zeitspanne seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend zu anderen Auswahlkriterien berücksichtigt“, lautet der Vorschlag.

Darüber hinaus wird im neuen Staatsvertrag die Abiturbestenquote von 20 auf 30 Prozent erhöht. Außerdem soll es eine sogenannte zusätzliche Eignungsquote im Umfang von zehn Prozent geben. Damit würden sich für Bewerber unabhängig von der Abiturnote Chancen für einen Studienplatz eröffnen. Für das hochschuleigene Auswahlverfahren sollen einheitliche Vorgaben zur Standardisierung und Strukturierung festgelegt werden und es soll ein Verfahren eingeführt werden, das die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung länderübergreifend vergleichbar macht. Zudem bestimmt eine neue Regelung des Staatsvertragsentwurfs, dass die Hochschulen neben dem Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium mit erheblichem Gewicht, wie etwa eine abgeschlossene medizinische Ausbildung berücksichtigen müssen.

Langer Weg zum Inkrafttreten der neuen Regelungen

Bevor der neue Staatsvertrag in Kraft tritt, müssen sich jedoch die Finanzministerkonferenz sowie die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit dem Staatsvertrag über die Hochschulzulassung befassen und die Länderparlamente zustimmen.

Der Entwurf sieht auch vor, dass der Staatsvertrag frühestens auf das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung findet. (aw)

Frauentag: Neuer Feiertag für die Bundeshauptstadt

Es ist beschlossene Sache: Berlin bekommt 2020 einen neuen gesetzlichen Feiertag. Der Internationale Frauentag am 8. März wird zukünftig für die Berliner ein arbeitsfreier Tag sein. Für diese Entscheidung erhielt die rot-rot-grüne Landesregierung jedoch nicht nur Beifall.

Der Internationale Frauentag ist ab 2020 Feiertag in Berlin

Nachdem am Donnerstag das Abgeordnetenhaus mehrheitlich eine entsprechende Gesetzesnovelle beschloss, ist der Internationale Frauentag ab dem 8. März 2020 ein gesetzlicher Feiertag in Berlin. Außerdem wurde festgelegt, dass auch der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2020 einmalig ein arbeitsfreier Tag sein wird.
Bisher hatten die Berliner lediglich neun Feiertage – so wenige wie kein anderes Bundesland. Mit dem Frauentag sind es nun zehn. Im Vergleich: In Bayern, dem Bundesland mit den meisten Feiertagen in der Bundesrepublik, wird an dreizehn Tagen im Jahr nicht gearbeitet.

Frauentag als gesetzlicher Feiertag: Entscheidung umstritten

Die Berliner SPD, die den Internationalen Frauentag vorgeschlagen hatte, empfindet diesen Beschluss als wichtigen Schritt für die Gleichstellung von Mann und Frau: „Der heutige Tag ist ein ganz großes Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg der Gleichstellung von Frau und Mann weiterkommen. Aber auch ein Zeichen dafür, dass noch sehr viel vor uns liegt. Dieser Erfolg gibt uns weiblichen Politikerinnen noch einmal extra viel Motivation, dass wir unseren Kampf für eine gerechtere Gesellschaft, für gleiche Rechte und gleiche Chancen auch für die Frauen fortsetzen“, so Derya Caglar, gleichstellungspolitische Sprecherin SPD-Fraktion. Auch Anja Kofbinger, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion befürworte die Wahl, da es sich um einen religionsunabhängigen Feiertag handle, der gut zum multireligiös und atheistisch geprägten Berlin passe.

Die Berliner Wirtschaft hingegen spricht von einem teuren Wahlgeschenk für die Berliner. „Den zusätzlichen Feiertag kann sich Berlin überhaupt nicht leisten. Das Land verzichtet ohne Not auf 160 Millionen Euro Wirtschaftsleistung. Der Abstand zum Bundesdurchschnitt wird damit noch größer. Trotz der zuletzt guten Jahre mit ordentlichem Wachstum darf Berlin noch lange nicht die Hände in den Schoß legen. Das zeigen auch die jüngsten Daten zum Länderfinanzausgleich: Wer 4,4 Milliarden Euro von anderen Ländern bezieht, sollte alles daran setzen, seine Wirtschaftskraft zu steigern, um nicht länger Kostgänger zu sein“, betont Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg. Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin, hält den Feiertag aus Sicht der Wirtschaft schlicht für eine Fehlentscheidung.

CDU, FDP und AfD kritisieren vor allem die Wahl des Tages. Für geeigneter hielten die Oppositionsparteien den Reformationstag am 31. Oktober. Er ist bereits in den anderen Ost- sowie in den Nordländern ein Feiertag.

Internationaler Frauentag – zum Hintergrund

Der Internationale Frauentag hat seinen Ursprung in der Konferenz sozialistischer Frauen im Jahr 1910 in Kopenhagen. Initiatorin war damals die Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Ursprünglich fand der Frauentag am 19. März statt, erst später setzte sich dann der 8. März durch. Bei den damit verbundenen Kundgebungen in Deutschland gehörte vor allem die Einführung des Frauenwahlrechts zu den wichtigsten Forderungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Frauentag in der Bundesrepublik kaum noch eine Bedeutung. In der DDR hingegen wurde ab 1947 offiziell gefeiert, um Gleichberechtigung zu fördern und die Arbeit der Frauen zu würdigen. Ab 1970 gewann dann, befeuert durch die damalige Frauenbewegung, der Frauentag auch im Westen an Bedeutung. (aw)

Trinkbrunnen für Berlin: Stadt jetzt „Blue Community“

Die Berliner Wasserbetriebe und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ziehen eine positive erste Bilanz des Programms „100 Trinkbrunnen und Trinkwasserspender in Berlin“. Elf neue Brunnen sind am heutigen Tag bereits errichtet, rund 30 sind für dieses Jahr insgesamt geplant. Auch für diese Schritte hat das Land Berlin heute am Trinkbrunnen im Park am Gleisdreieck das Zertifikat „Blue Community“ erhalten. Die Gründerin der gleichnamigen internationalen Initiative und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Maude Barlow, überreichte dem Land das Zertifikat.

Bis Ende 2019 soll Berlin 100 zusätzliche Trinkbrunnen und Trinkwasserspender erhalten. Dafür sorgen die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Rund 30 der neuen Brunnen werden 2019 fertiggestellt. Das Abgeordnetenhauses, was mit einer Million Euro auch die Finanzierung sichert, erließ zwecks des Brunnenprogramms einen Blue-Community-Beschluss. Die neuesten stehen am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer, auf dem Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg und im Westpark am Gleisdreieck.

Trinkbrunnen für eine lebenswerte Stadt

„Frei zugängliches Trinkwasser in hoher Qualität soll im öffentlichen Raum unserer Stadt Normalität werden. Gerade in Zeiten der Klimaerhitzung ist dies wichtig, um das Grundbedürfnis nach Wasser zu befriedigen und Berlin als lebenswerte Stadt zu erhalten“, sagt Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

„Mit dem Brunnenprogramm haben wir ein ehrgeiziges Ziel“, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe. „Umso mehr freut es mich, dass wir nach der Planungs- und Vorbereitungsphase mit unseren Baufirmen so schnell so viele Brunnen errichten konnten. Denn die Brunnen leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.“ Wer seinen Durst mit Trinkwasser löscht, verursacht keinen Müll. Für die gesamte Stadt ließen sich damit außerdem 100.000 Tonnen CO2 sparen.

Die Trinkbrunnen werden in Absprache mit den Bezirksämtern bezirksweise errichtet und über das ganze Stadtgebiet verteilt. Zunächst werden die beiden bekannten Modelle in Blau und Silber aufgestellt. Für die Zukunft suchen die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nach einem barrierefreien Trinkbrunnen. (red)

World Health Summit: Wir müssen es gemeinsam anpacken

Mit einem eindringlichen Appell zur internationalen Zusammenarbeit endete der 10. World Health Summit. „Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Wohlstand, Wohlergehen und ein würdevolles Leben“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Abschlussveranstaltung, die gemeinsam mit dem Grand Challenges Meeting der Bill & Melinda Gates Foundation ausgerichtet wurde. „ Nur, wenn wir es gemeinsam anpacken, haben wir eine gute Chance, die Gesundheitsziele der Vereinten Nationen 2030 zu erreichen.“

Deutschland habe in den vergangenen Jahren eine wichtige Führungsrolle übernommen, betonte Microsoft-Gründer Bill Gates. „Wir brauchen die Regierungen, und wir brauchen Wissenschaft“, so Gates. Zuvor hatte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Globalen Aktionsplan zur gemeinsamen Arbeit an den Gesundheitszielen der Vereinten Nationen vorgestellt. „Es geht darum, Menschenleben zu retten“, sagte der WHO-Chef.

Positive Bilanz

Der Gründer und Präsident des World Health Summit, Prof. Dr. Detlev Ganten zog eine positive Bilanz der dreitägigen Konferenz: „Wir spüren neue Energie im Feld der globalen Gesundheit – in Berlin, in den akademischen Institutionen, in der Politik. Das ist es, was wir brauchen!“ Denn die Wissenschaft bleibe eine treibende Kraft, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

Beim 10. World Health Summit hatten 2.400 Teilnehmer aus 100 Nationen neue und bessere Strategien für die globale Gesundheitsversorgung diskutiert – zum Beispiel zur Stärkung von Gesundheitssystemen weltweit, zum Schutz vor Pandemien, im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen oder in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung.

Unter den 300 Sprechern waren die norwegische Premierministerin Erna Solberg, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Stefan Oschmann, der Vorstandsvorsitzende von Merck sowie Gayle Smith, die Chefin der internationalen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE.

Was ist der World Health Summit?

Der World Health Summit ist eine der bedeutendsten internationalen Konferenzen für Global Health und steht traditionell unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Gegründet wurde das jährliche Treffen 2009 anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité.

Der nächste World Health Summit findet vom 27. bis 29. Oktober 2019 in Berlin statt. (red)

TUNGO’s: Experimentelle Küche aus Berlins Mitte

The same but different, dahinter verbirgt sich die Vision eines jungen Gründers: Hussein Jezzini, der mit seinem Lifestyle-Café TUNGO‘s kulinarisch durchstartet. Seine Mission: experimentelles und ausgewogenes Essen in hipper und zugleich familiärer Atmosphäre wieder salonfähig machen.

Verweilen statt eilen

In Berlins Mitte trifft Tradition auf Moderne: Hier gibt es eine bunte und von multikulturellen Einflüssen geprägte Gastroszene. Mit seinem Lifestyle-Café TUNGO’s hat sich Besitzer Jezzini einen Traum erfüllt und betreibt sein Gewerbe mit viel Herzblut. Seit der Erstellung seines Businessplans im letzten Jahr hat sich viel getan. Mithilfe der tatkräftigen Unterstützung von Partnern wie Orderbird, Xucker und der Kaffeerösterei Berlin eröffnete der junge Gastronom Anfang Juli seinen Laden unweit des Hackeschen Marktes.

Gesund und bunt: Der Bulgur-Teller mit selbst gebackenem Xucker-Kuchen | Foto: TUNGO‘s

Gesund und bunt: Der Bulgur-Teller mit selbst gebackenem Xucker-Kuchen | Foto: TUNGO‘s

Kulinarische Köstlichkeiten

Die Liebe zum Essen verbindet die unterschiedlichsten Menschen und ist auch Teil seines Geschäftskonzepts. „Mir ist wichtig, dass meine Kollegen und ich mit den Kunden im Austausch bleiben, sodass wir auf ihre Bedürfnisse eingehen können“, so Jezzini. Aber er ist nicht nur ein aufmerksamer Gastgeber, sondern versteht auch etwas von seinem Handwerk: Ausgebildet wurde der gebürtige Libanese in der gehobenen Cuisine des Restaurants FACIL, das zum 5-Sterne-Designhotel Mandala am Potsdamer Platz gehört.

Gourmets kommen auf ihre Kosten: die Speisen sind orientalisch angehaucht und doch ganz eigene Kreationen. Der Gastrogründer experimentiert in der Küche gern und ist offen, sich von Freunden, Mitarbeitern und Kunden inspirieren zu lassen. Besonders stolz ist er auf seinen nussigen Black & White-Kuchen. „Den gibt es kein zweites Mal“, betont Jezzini. Kuchen und ausgewogene Ernährung – passt das zusammen? Gesunde Ernährung ist für ihn mehr als ein Namenszusatz wie ‚Fit‘ oder ‚Diät‘ oder die Verteufelung von Süßspeisen. Für ihn ist sie eine Sache der Einstellung: auf gesunde Alternativen setzen und somit Balance schaffen. Dazu gehören auch hausgemachte Cookies und Bananenbrot.

Xucker statt Zucker

Das TUNGO‘s ist Berlins erster und einziger zertifizierter Xucker-Store, darauf ist Hussein besonders stolz. Xucker ist ein Berliner Unternehmen, 2010 gegründet, das auf kalorienarme und gut erträgliche Süßungsmittel wie Xylit und Erythrit setzt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Süßstoff-Herstellern, die ihre Produkte als vielversprechende Zuckeralternativen anpreisen. Jedoch eigenen sich die wenigsten Süßstoffe zum Backen – Xucker schon. Und nachhaltig ist das Produkt auch noch: Xylit wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maispflanzen oder Holz gewonnen und ist ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol. Erythrit ist vergorener Traubenzucker. „Xucker ist fast komplett geschmacksneutral, das ist natürlich ideal zum Backen“, so das Fazit von Jezzini.

Immer vor Ort: Gründer und Inhaber Hussein Jezzini | Foto: TUNGO’s

Große Ambitionen

Bereits in diesem Jahr war das TUNGO’s für den Gastro-Gründerpreis nominiert noch vor seiner Eröffnung. Gewonnen hat ein anderer, aber Jezzini sieht das ganz pragmatisch und bewirbt sich einfach noch einmal im nächsten Jahr. An seinem Konzept zweifelt er auf jeden Fall nicht. Das muss er auch nicht, denn die Kundenzufriedenheit ist hoch. Ob Online oder am Standort selbst, der Gründer bekommt ausschließlich positives Feedback. Was kann man sich mehr wünschen? „Einen zweiten Laden in Charlottenburg“, sagt Jezzini prompt. So ambitioniert wie der junge Gastronom ist, wird er sich auch diesen Traum erfüllen. (lj)

Gut besucht: die Eröffnungsparty im TUNGO‘s war ein großer Erfolg | Foto: TUNGO's

Gut besucht: Die Eröffnungsparty im TUNGO‘s war ein großer Erfolg | Foto: TUNGO’s

Charité Global Health: Zentrum für globale Gesundheit

Die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern – mit diesem Ziel hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt Charité Global Health gegründet. Das interdisziplinäre Zentrum wird die verschiedenen Global Health-Projekte der Charité bündeln, koordinieren und ausbauen, um eine sichtbare Schnittstelle nach innen und außen zu sein. Zudem steht die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt.

Themen wie die weltweite Ausbreitung von Infektionskrankheiten, antibiotikaresistente Krankheitserreger oder nicht-übertragbare Volkskrankheiten wie Diabetes gehören zum Fachgebiet Global Health. Ziel ist es, Menschen auf der ganzen Welt vor gesundheitlichen Problemen zu schützen. Außerdem ist ein Ziel, Krankheiten bestmöglich zu bekämpfen und so die globale Gesundheitsversorgung zu verbessern. Auch die psychische Gesundheit sowie die gesundheitlichen Folgen von Krisen und Migration sind zentrale Themen von Global Health. Mit diesen internationalen Herausforderungen befasst sich das neue Zentrum für globale Gesundheit der Charité in der Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

Charité Global Health essentiell für Vernetzung von Forschungsfeldern

„Mit Charité Global Health bauen wir unsere internationale Expertise aus, um Lösungen für drängende globale Gesundheitsprobleme zu finden. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland sein Engagement für globale Gesundheit gerade verstärkt, ist dies ein konsequenter Schritt – sowohl für die Charité als auch für Berlin als Gesundheits- und Wissenschaftsstadt“, erklärt Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité.

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums, dazu: „Global Health-Themen sind interdisziplinär, daher müssen viele verschiedene Bereiche der Forschung und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten.“ In Zeiten der Globalisierung werde es immer wichtiger, beispielsweise gegen Epidemien gerüstet zu sein, denn Viren kennen keine Landesgrenzen, so Drosten.

Internationale Zusammenarbeit stärken

Die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus Berlin, Deutschland und der Welt wird in dem neuen Zentrum einen besonderen Stellenwert einnehmen. So bereitet Charité Global Health derzeit Kooperationen mit der London School of Hygiene and Tropical Medicine und der Oxford University vor. (red)

L.A. Poke: Kalifornisches Summer-Feeling im herbstlichen Berlin

An der Westküste der USA steht der Bundesstaat Kalifornien wie kein anderer Ort für einen lockeren Lifestyle. Speziell  Los Angeles gilt neben Sonne, Strand und ewigem Sommer als Ort für die Schönen und Fitten. Ähnliche Assoziationen erweckt das L.A. Poke nun in Berlin zum Leben. Im Restaurant an der Alten Schönhauser Straße können ernährungsbewusste Berliner und solche die es werden wollen auf ihre Kosten kommen.

Besonderheit im L.A. Poke sind sogenannte Poke Bowls, ein hawaiianisches Gericht, was vor allem in Kalifornien weit verbreitet ist. Hier trifft die japanische Küche auf die US-amerikanische Westküste. Vor allem ist das Gericht beliebt, da Kunden aus einer Vielzahl an Produkten wählen und so die Mahlzeit optimal den eigenen Wünschen anpassen können.

Nachhaltiges Angebot im L.A. Poke

Laura Eckrodt und Asif Oomer, die beiden Gründer des Restaurants, lernten am Strand von Kalifornien das Superfood kennen und lieben. Nach umfassender Recherche und unzähligen Reisen entstanden sowohl das Konzept des L.A. Poke, als auch der Plan, es in Berlin zu realisieren. „Wir wollten das kalifornische Lebensgefühl transportieren und gleichzeitig etwas Einzigartiges, Frisches und Neues kreieren, dass es so bisher in Deutschland nicht gibt“, so Asif Oomer. Berlin, als Deutschlands einzige Metropole, war hierfür der optimale Standort.

Im L.A. Poke wird nach Möglichkeit darauf geachtet, regionale und aus nachhaltiger Produktion stammende Lebensmittel zu verwenden. Mit dieser Unternehmensphilosophie fügt sich das Restaurant perfekt in die Foodszene der Hauptstadt ein. Vor allem der Bezirk Prenzlauer Berg, an den die Alte Schönhauser Straße angrenzt, gilt als Hotspot der Bio- und Nachhaltigkeitsbewegung.

 

Im L.A. Poke können sich Kunden nach dem Baukastenprinzip ihre eigene Bwol zusammenstellen | Foto: Julia Stein

Im L.A. Poke können sich Kunden nach dem Baukastenprinzip ihre eigene Bowl zusammenstellen | Foto: Julia Stein

Baukastenprinzip auf kalifornische Art

Als multikulturelle Stadt bietet Berlin zudem Foodlovern Kostbarkeiten aus allen Winkeln der Welt und darüber hinaus zahlreiche Variationen durch Fusionsküchen. Die Poke Bowls, als neuster Import für die Berliner Food-Szene, reihen sich in den berlinweit beliebten Trend der Buddha Bowls ein. Inspiriert durch ritualisierte Formen des Essens buddhistischer Mönche wird das gesamte Hauptgericht in einer großen Schale angeboten. Als Basis der Poke Bowl dienen entweder Reis, Quinoa oder Salat. Hinzugefügt wird meist ein Proteinspender wie Tofu, Seitan, Fisch oder Fleisch. Im nächsten Schritt sucht sich der Kunde im Baukastenprinzip Toppings aus. Das können Avocado, Edamame oder Sesam sein, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Außerdem verfeinert eine von vier hausgemachten Saucen das gesamte Ensemble.

Das Restaurant ist aber nicht nur kulinarisch im kalifornischen Stil gehalten. David Hockney, der lange Zeit in Kalifornien lebte, lieferte außerdem mit seinem Bild „ A Bigger Splash“ eine Inspiration für die farbliche Gestaltung. Außerdem gibt es auch für die Ohren gute Nachrichten: Culcha Candela-Rapper Mateo kreierte eine Playlist eigens für das Restaurant. „Wir wollen Superfood mit super guten Vibes verbinden“, erklärt Asif Oomer. Foodlover können entspannt in der gemütlichen Atmosphäre des L.A. Poke vor Ort essen. Für den Fall, dass es mal schnell gehen muss, gibt es zudem alle Gerichte auch als To-Go-Variante. Um unentschlossenen Gästen die Entscheidung leichter zu machen, hat das Diner Signature-Bowls wie die Santa Monica Tuna Bowl entwickelt. Damit bietet das L.A. Poke wirklich allen, die offen für kulinarische Neuheiten sind, eine gesunde Mahlzeit an. (ke)

 

Die farbliche Gestaltung ist von Hockneys „A Bigger Splash“ inspiriert | Foto: Jens Bösenberg

Saubere Parks für Berlin: BSR schlägt Initiative vor

„Never change a winning team“ – das geläufige Sprichwort beinhaltet jedoch nicht, dass man ein gut laufendes Projekt nicht auch ausdehnen kann. Denn genau dafür plädiert nun die Vorsitzende des Vorstands der Berliner Stadtreinigung (BSR), Tanja Wielgoß. Seit 2016 säubert die Stadtreinigung im Rahmen eines Pilotprojektes erfolgreich 49 Berliner Parks und Grünflächen. Wielgoß schwebt vor, die Zuständigkeit auf alle Grünflächen des Landes auszudehnen.

Für die Ausdehnung des Projekts spricht die hohe Zufriedenheit der Parkbesucher. In einer Umfrage aus dem letzten Jahr gaben 80 bis 90 Prozent der Nutzer an, sie hielten die von der BSR gereinigten Parks für sauber. Wielgoß betitelt solch eine Bilanz schlicht als „super“. Daher ihr Vorschlag, den erfolgreichen Reinhaltungsauftrag auch anderen Flächen zugutekommen zu lassen.

Finanzierung der Initiative

Solch ein riesiges Projekt ist jedoch nicht günstig. Die BSR veranschlagt für die Ausdehnung der Zuständigkeit auf alle 2.400 bis 2.700 Berliner Parks und Grünanlagen eine jährliche Summe von 130 Millionen Euro. Angesichts der Zufriedenheit der Parkbesucher sei solch eine Investition relativ günstig, so die Einschätzung der BSR-Chefin. Außerdem sorgt das anhaltende Wirtschaftswachstum der Stadt für ausreichend Steuereinnahmen, mit denen ein derartiges Projekt finanziert werden könnte.

Doch nicht bei allen Akteuren dürfte der Vorschlag gut ankommen: Momentan sind die Bezirke für die Reinhaltung ihrer Parks zuständig. Finanzielle Mittel, die sie für erforderliche Maßnahmen vom Land Berlin erhalten, könnten künftig gestrichen werden. Jedoch kann eine Verringerung des Aufgabenfeldes auch neue Möglichkeiten bieten. So könnten sich Mitarbeiter der Grünflächenämter der gärtnerischen Pflege widmen statt Müll einzusammeln.

Senatorin Günther begrüßt die Initiative

Regine Günther (parteilos, für Grüne), Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, begrüßt die Initiative der BSR. Sie lässt nun die Wünsche und Vorschläge der Bürger für die Stadtreinigung in einem Bürgerbeteiligungsverfahren ermitteln. Auch beschlossen die Grünen jüngst auf ihrer Klausurtagung, das Personal der Grünflächenämter aufzustocken und sich mehr der Pflege der Parks und Grünflächen zu widmen. Darüber hinaus hieß Senatorin Günther vor allem die Entlastung der Ämter durch die Stadtreinigung gut, berichtete unter anderem die Berliner Morgenpost.

Maßnahmen für die Reinigung der Parks

Für die vorgeschlagene Entlastung müsste die Stadtreinigung rund 1.000 neue Mitarbeiter einstellen. Außerdem bräuchte es eine bessere technische Ausstattung. Wielgoß ist sich sicher: Eine langfristige, sukzessive Planung wäre ein Wohlfühlprogramm für Berlin. Die BSR machte in Bezug auf ihr Personal in den vergangenen Monaten darüber hinaus Schlagzeilen. Sie versprach, bei Neuanstellungen auf einen Frauenanteil von 50 Prozent zu achten. Der avisierte Stellenausbau bietet nun eine weitere Möglichkeit für mehr Frauen bei der Stadtreinigung. (ke)

Das Vabali Spa: Eine Berliner Wohlfühloase

Die Deutschen sind verbissen, äußerst diszipliniert und echte Workaholics. Die typischen Stereotypen eines Deutschen hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Doch im europaweiten Vergleich bestätigen sich diese Klischees ansatzweise – zu dem Schluss kommt eine 2017 europaweit durchgeführte Studie der ADP. Die Studie „The Workforce View in Europe 2017“ fand heraus, dass die Deutschen, nach den Polen, die am meisten gestressten Arbeitnehmer sind. Bei dem ganzen Stress ist besonders die Entspannung für ein gesundes Leben nicht zu vernachlässigen.

Besonders beliebt bei Berliner Entspannungssuchenden ist das Vabali Spa. In Moabit, inmitten des hektischen Großstadtlebens, findet sich das Entspannungscenter. Auf insgesamt 20.000 m2 Fläche wirbt das balinesisch angehauchte Vabali Spa vor allem mit gängigen Regenerationsangeboten wie Massagen. In neun Behandlungsräumen bietet das Unternehmen verschiedene Massageformen, wie Sport-, Thai- oder Ayurveda-Massagen, an. Neben Massagen stehen Gästen über 12 Saunen und Pools, aufgeteilt auf Innen- und Außenbereiche, zur Verfügung. Besonders an der Saunenlandschaft ist ihre Vielfalt: Neben einer Panoramasauna, die einen Blick über die gesamte Anlage gewährt, gibt es russische Dampfbäder, ebenso wie offene Außenanlagen. Des Weiteren sorgen die Wellnessprogramme für individuelle Entspannung: Es geht von klassischen Salz, Honig- und Fruchtaufgüssen bis hin zu revitalisierenden Meditations- und Kamillenblütenanwendungen. Hierbei ist die Unternehmensphilosophie stets die umfassende Entspannung des Kunden. Ob ein ganzer Tag, oder nur eine einzelne Behandlung: Der Stress soll abgebaut, und die Work-Life-Balance erhalten werden.

 

Der Pool im Innenraum des Spas | Foto: Vabali Spa

Der Pool im Innenraum des Spas | Foto: Vabali Spa

Rundum-sorglos-Paket im Vabali Spa

Immer wieder verweisen die Hausherren sehr gerne auf den Innen- und Außenpool sowie auf das Tauch- und Entspannungsbecken. Vor oder nach einer verdienten Regeneration bietet das Spa zusätzlich ein interessantes kulinarisches Angebot an. Denn im eigenen Restaurant können die Gäste – je nach Tageszeit – es sich bei typisch mediterraner oder fernöstlicher Küche gut gehen lassen. Zum individuellen Repertoire gehören ständig eine wechselnde Wochenkarte und ein vielversprechendes Weinangebot. Und das alles in mitten einer authentisch-asiatischen Innenausstattung mit originellem balinesischen Material.

Das Vabali Spa belegt auf Berlins Spa-Ranking Listen den ersten Platz. Dicht gefolgt ist es vom MeridianSpa in Spandau und dem Aspiria Berlin Ku’damm in Charlottenburg. Insgesamt gibt es in der Hauptstadt über 100 Wellness-Einrichtungen. Eigentlich genug, um das allgemeine Stress-Level der Berliner deutlich zu senken. Möglicherweise sogar so weit, dass Deutschland in zukünftigen Studien weniger gestresst auftritt. (red)

 

 

Family Summer Event am Kudamm-Beach Halensee

Die Kinder hatten einen Heidenspaß und mit ihnen die glücklichen Eltern. Das wohl schönste Kinderfest der Hauptstadt lockte am Sonntag mehr als 1.000 Kinder und Eltern in den Kudamm-Beach am Halensee. Schon von weitem konnte man die vielen bunten Luftballons sehen, die auf das kindgerecht geschmückte Gelände an der Königsallee hinwiesen. Und auf dem Gelände, das direkt zum Halensee führt, alles was ein Kinderherz erträumt.

Auf dem Halensee konnten die Kleinen Stand-up Paddling fahren oder mit bunten Gummitieren und Matratzen „in See stechen“. Die hochkreative Maria Köster von Maria’s Kinderclub – dürfte vielen als langjährige Geschäftsführerin vom Szene-Restaurant Borchardt`s bekannt sein – zeichnete mit ihren Partnerinnen Oksana Kolenitchenko (Fashion Mama Berlin) und Friederike Werner (Pepper PR) für Idee und Organisation verantwortlich. Die drei jungen Mütter überzeugten Siegfried Nehls von der Sanus AG und Tom Siebert von Allianz Roskos&Meier sowie den BMW-Händler Nefzger davon, als Sponsoren die finanzielle Grundlage für das Familienfest zu sichern.

Eltern und Sponsoren spenden für guten Zweck

Siegfried Nehls, der auch Hauptsponsor des Jüdischen Lichterfestes Chanukka am Brandenburger Tor ist, unterstützte mit Leidenschaft – insbesondere weil aus einem Teil der Erlöse des Festes krebskranken Kindern geholfen wird. Siegfried Nehls: „Wir unterstützen mit diesem Familienfest den Verein Kolibri Hilfe für krebskranke Kinder Deutschland e.V., der beispielhaft krebskranken Kindern, deren Eltern, Angehörigen und Freunden hilft und damit viel Leid zumindest mindert.

In Deutschland erkranken rund 1.800 Kinder jährlich bis zum 15. Lebensalter an Krebs. In den letzten drei Jahrzehnten haben sich die Heilungschancen für die jungen Patienten deutlich verbessert. Trotzdem ist die Erkrankung eines Kindes an Krebs nach wie vor eine extreme Belastung für die gesamte Familie. Hier ist Hilfe und Unterstützung gefragt und die geben wir mit voller Überzeugung!“

Prominenter Support

Der Verein Kolibri wird von vielen Prominenten unterstützt, so zum Beispiel von Boxtrainer Ulli Wegener, der Moderatorin Inka Brause oder Gesundheitspolitiker Mario Czaja.

Auch Tom Siebert, Partner bei Allianz RoskosMeier, der das erste Mal zu den Unterstützern des Family Summer Events zählt, betont die besondere Verpflichtung, kranken Kindern zu helfen: “Gerade wer auf der Sonnenseite des Lebens steht, sollte ein großes Herz zeigen bei diesem ernsten Thema!“

Das Kinderfest am Halensee war somit in jeder Hinsicht ein voller Erfolg: Viel Spaß und Freude für die rund 1.000 Kinder und Eltern und ein satter Scheck für den Verein Kolibri. Das sollte Schule machen! (fs)

Veranstaltungen

Digital Health Conference 2019

Papier, Telefon und Fax statt digitale Vernetzung: Das deutsche Gesundheitssystem hat viele Beschwerden, besonders aber leidet es unter der mangelnden Digitalisierung. Dabei sind sich alle Akteure grundsätzlich einig: Der Patient muss in der modernen Medizin im Mittelpunkt stehen. Für diese fundamentale Transformation des Gesundheitssystems braucht es digitale Technologien – auf Seiten der Ärzte und Kassen, aber auch für den mündigen Patienten, der auf Augenhöhe im Dialog mit den Fachleuten die Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt.

Der Bitkom bringt auf seiner vierten Digital Health Conference mehr als 250 Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um über den Einsatz digitaler Technologien für den mündigen Patienten zu diskutieren.

Hauptstadtkongress 2019

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist das bedeutendste Kongressereignis am deutschen Healthcare-Markt. Hier werden Jahr für Jahr die wichtigen Reformvorhaben diskutiert und Weichen zur Modernisierung unseres Gesundheitswesens gestellt. Mit über 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Branchen des Gesundheitswesens hat sich der Hauptstadtkongress einen festen Platz im Terminkalender der Kompetenz- und Entscheidungsträger des deutschen Gesundheitswesens erobert und ist zu ihrem Treffpunkt Nr. 1 avanciert.

DMEA

Die DMEA – vormals conhIT – ist Fachmesse, Akademie und Kongress für die digitale Gesundheitsversorgung.

Auf der DMEA werden aktuelle Produkte und Trends der Informationstechnik im Gesundheitswesen vorgestellt. Die Fachmesse ist Treffpunkt von Technologieunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen sowie Krankenhäusern und Gesundheitsverbänden. Über 500 Aussteller zeigen, wie moderne IT die Gesundheitsversorgung der Bürger qualitativ verbessert und Institutionen im Wettbewerb unterstützt. Rund 10.000 Besucher werden auf dem Messegelände in Berlin erwartet.

20. Handelsblatt Jahrestagung Betriebliche Altersversorgung 2019

Rund 380 Entscheider der Betrieblichen Altersversorgung aus Versicherungen, Banken, Industrie, Verbänden, Wissenschaft, Politik und Beratungsdienstleistung treffen sich auf der Handelsblatt Jahrestagung Betriebliche Altersversorgung.

Anfang Mai stellte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Mitglieder und Aufgaben der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ vor. Ziel der Kommission ist es, bis 2020 Vorschläge für eine nachhaltige Sicherung und Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der beiden weiteren Rentensäulen betriebliche und private Altersversorgung vorzulegen.

Welchen Stellenwert nimmt die betriebliche Altersversorgung in der Kommission ein? Wird sie an Bedeutung gewinnen?

Rohvolution Berlin

Auf der internationalen Messe für vegane Vital- und Rohkost können Besucher sich über gesunde Ernährung informieren und an den Ständen Speisen und Getränke probieren.

Bei der internationalen Vitalkostmesse Rohvolution steht das Thema vegane Rohkost im Mittelpunkt. Knapp 100 Aussteller bieten im FEZ-Berlin nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch frisch zubereitete Gerichte und Säfte. Besucher können die Speisen und Getränke probieren und gleich vor Ort kaufen.

EbM-Kongress 2019

Die 20. Jahrestagung des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin findet unter dem Motto „EbM und Digitale Transformation in der Medizin“ statt. Die digitale Transformation – verstanden als Veränderungen in der Versorgung und Forschung durch die Verfügbarkeit digitaler Technologien und Techniken – ist auch in der Medizin und Gesundheitsversorgung allgegenwärtig. Die Möglichkeiten (gesundheitsbezogene) Daten zu erheben, zu speichern, auszutauschen, zu vernetzen und auszuwerten haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel: die Ansätze der personalisierten Medizin, mobile Health Anwendungen, (zum Teil selbstlernende) Entscheidungsunterstützungssysteme in Diagnostik und Therapie oder kommunizierende Roboter.

Auf der Jahrestagung wird diskutiert, was die digitale Transformation für die Umsetzung einer patientenzentrierten und evidenzbasierten Medizin bedeutet. Sind die Konzepte von EbM in einem digital transformierten Gesundheitssystem umsetzbar? Wo liegen die besonderen Potenziale und Herausforderungen? Braucht es methodische Weiter- oder Neuentwicklungen?

4. Gesundheitsmesse Zehlendorf

Im Bürgersaal Zehlendorf informieren rund 70 Aussteller über ihre Angebote aus den Bereichen Vorsorge, Wellness, Ernährung und Bewegung.

Zu den Messeausstellern gehören Krankenhäuser, Gesundheits- und Ernährungsinstitute, aber auch Heilpraktiker, Therapeuten sowie Beratungs- und Pflegestellen. Besucher können sich an den Ständen beraten lassen und vor Ort Behandlungen ausprobieren. Neben dem Ausstellungsprogramm bietet die Gesundheitsmesse über 25 Vorträge zu verschiedenen Fachthemen. Erwartet werden rund 1.000 Besucher.

9. Tagung Corporate Health

Zufriedenheit ist nicht wirklich fassbar, dennoch sollten Unternehmen darauf achten, dass ihr Personal zufrieden ist, denn: Glückliche Menschen sind meist die Gesündesten. So hält man Mitarbeiter langfristig, spart Ressourcen und wirkt attraktiver beim Recruiting. Corporate Health sollte nicht nur ein Benefit für sportbegeisterte Mitarbeiter sein, sondern muss alle Mitarbeiter ansprechen, das bestehende Personal motivieren und zukünftige Angestellte locken. Heutzutage sollte der Fokus nicht nur auf körperlicher Gesundheit liegen, sondern auch besonders auf mentaler Gesundheit.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)