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Sommerfest der SPD am Tempelhofer Hafen

Kaiserwetter herrschte beim Sommerfest der Berliner SPD im Tempelhofer Hafen. Gastgeber, Michael Müller, SPD- Landeschef und Regierender Bürgermeister von Berlin, war in bester Stimmung und konnte neben seinen SPD-Senatskollegen Andreas Geisel, Dilek Kalayci, Matthias Kollatz, Sandra Scheeres auch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sowie die Parteichefs von CDU, Kai Wegner und FDP, Sebastian Czaja begrüßen.

Neben der Politik-Prominenz genossen auch wichtige Vertreter der Berliner Wirtschaft den Sommerabend am Wasser: Jörg Simon, Chef der Berliner Wasserbetriebe, Zoodirektor Andreas Knieriem, Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm, BVG-Chefin Sigrid Nikutta, Covivio-Vorstand Dr. Daniel Frey, S-Bahn-Chef Peter Buchner, TLG-Vorstandsvorsitzender Barak-Bar-Hen und Aufsichtsratsvorsitzender Sacha Hettrich, IBB-Chef Jürgen Allerkamp sowie PSD-Bank Vorstandssprecherin Grit Westermann.

Großes Gesprächsthema beim Sommerfest der SPD – das wachsende Berlin

Das wachsende Berlin, aber auch die Verantwortung für die jährlich 50.000 Neu-Berliner waren Gesprächsthema, ebenso natürlich die Frage welches Duo wird das Rennen um den SPD-Parteivorsitz gewinnen. Viel Applaus erhielt die Kandidatin Gesine Schwan, die sich zusammen mit Ralf Stegner um das bedeutende Amt bewirbt. Nur Koalitionspartner „Die Linke“ glänzte durch Abwesenheit. Das ist auch nicht verwunderlich bei der Dauerkontroverse mit Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher, die die sonst erfolgreiche Koalition belastet.

Gute Stimmung und Lob für die Bildungssenatorin

Großes Lob von Müller für Bildungssenatorin Sandra Scheeres, die unter schwersten Bedingungen für die 360.000 Schüler in Berlin ein reibungsloses Schuljahr organisiert hat. Eine Meisterleistung! Berlin hat nicht nur ein modernes Schulgesetz, sondern befindet sich mit dessen Umsetzung in die Praxis inmitten eines tiefgreifenden Reformprozesses. Denn es geht um nichts Geringeres als die Chancen der jungen Generation und damit um die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft, lobte Müller.

Der Regierende wirkte souverän, er wird immer staatsmännischer und gewinnt an Profil. Das würde man der großen Volkspartei SPD insgesamt wünschen, hieß es bei den Gästen.

Weitere Promis die sich bis spät in den Abend bei einem schmackhaften Buffet bestens unterhielten, waren Wolfgang Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Dr. Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung in der Senatskanzlei, Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport des Landes Berlin,  Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, die Ex-Regierenden Bürgermeister Walter Momper und Klaus Wowereit, Ex-Bürgermeisterin von Berlin und Sozialsenatorin Ingrid Stahmer, Timo Rohwedder, Olympiastadion Berlin, Landessportbund-Präsident Thomas Härtel sowie Andreas R. Becher, Präsident Bund Deutscher Architekten und BBU-Chefin Maren Kern. (fs)

Förderprogramm GründachPLUS sorgt für grüne Dächer in Berlin

Sie lassen die graue Stadt schöner erscheinen und sind gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz – grüne Dächer. Der Berliner Senat stellt jetzt 2,7 Millionen Euro Fördermittel für eine Begrünung in luftiger Höhe bereit.

Grüne Oasen für Berlin

Mit der Bepflanzung der Dächer möchte Umweltsenatorin Regine Günther (Bündnis 90/Die Grünen) Berlin grüner und vor allem ökologischer gestalten. Dafür hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz das neue Förderprogramm GründachPLUS gestartet. Insgesamt stehen bis 2023 2,7 Millionen Euro Fördermitteln für eine Dachbegrünung auf Berlins Dächern mit mehr als 100 Quadratmetern auf bestehenden Gebäuden für zur Verfügung.

Umgesetzt wird das Förderprogramm von der IBB Business Team GmbH, eine 100prozentige Tochter der Investitionsbank Berlin (IBB). Die Erstberatung für Interessenten übernimmt die Berliner Regenwasseragentur.

„Gründächer wirken gleich mehrfach: sie sind grüne Oasen für die Bewohner*innen, sie helfen gegen Hitzestress, verbessern durch ihre kühlende Wirkung das Mikroklima und sie speichern Regenwasser wie ein Schwamm – auch bei Starkregen. Damit sind Gründächer ein wichtiger Baustein, um die Stadt an den Klimawandel anzupassen“, erklärt Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Grüne Dächer – dem Klimawandel begegnen

Der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank Berlin, Dr. Jürgen Allerkamp, betont: „GründachPLUS trägt dazu bei, den Herausforderungen des Klimawandels mit einer nachhaltigen Maßnahme entgegenzutreten und gleichzeitig die Zukunft Berlins als grüne Metropole sicherzustellen. Wir freuen uns auf das neue Programm in unserem Angebot!“

Zudem seien die Gründächer eine notwendige Maßnahme des nachhaltigen Umgangs mit Regenwasser, so Dr. Darla Nickel, Leiterin der Berliner Regenwasseragentur. Denn die begrünten Dächer können 60 bis 80 Prozent des Regens zurückhalten, das später verdunstet. Durch die Wasserverdunstung entsteht dann ein Kühlungseffekt. Grüne Dächer erwärmen sich nur um 10 bis 20 Grad Celsius, wohingegen ein unbegrüntes Dach über 50 Grad heiß werden kann. Dadurch kann auf Klimaanlagen verzichtet werden und gleichzeitig entsteht auch eine dämmende Wirkung.

Anträge für eine Förderung können sowohl von Grundeigentümerinnen und -eigentümern gestellt werden als auch von Initiativ- und Interessengruppen, Vereinen, Begegnungsstätten, Seniorenheimen oder ähnliche Einrichtungen. (aw)

 

Zum Förderprogramm GründachPLUS

Die IBB Business Team GmbH hat das Förderprogramm GründachPLUS in eine neue Sparte ihres Portfolios eingegliedert: Die Fördergruppe „PLUS“. Insgesamt werden drei neue Förderprogramme für den Klimaschutz im Land Berlin diesen Namenszusatz erhalten. Diese richten sich an Grundeigentümerinnen und -eigentümer und unterstützen mit Kostenzuschüssen die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen an Berliner Immobilien.

RED Party am Wannsee: Spendenrekord für Auma Obama Foundation Sauti Kuu

Es ist Sommer in Berlin, es war wieder Zeit für die traditionsreiche RED-Party am Wannsee! In diesem Jahr waren die Sponsoren und Gäste besonders großzügig und spendeten fleißig. Ehrengast Dr. Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, sammelte gemeinsam mit Gastgeber Christian Gérôme, Gründer der ALLGEMEINEN IMMOBILIEN BÖRSE, Spenden für ihre Auma Obama Foundation Sauti Kuu – und das mit Erfolg! Insgesamt kam die stolze Summe von 55.000 EURO zusammen durch die Spendenbereitschaft von Christian Gérôme und Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, Sascha Klupp von INTERSTADT, Patrick David Kundler ALLIANZ, Familie Schorr von PRS Family Trust und die Gäste der RED Party, die gleichfalls noch einmal tief in die Taschen griffen. Die Spendensummen der vergangenen Jahre konnten so noch einmal deutlich übertroffen werden.

Spendenaufruf! Dr. Auma Obama mit Christian Gérôme (m.) und Marcus Korn (r.), AIB, Foto: © Dirk Laessig 

55.000 EURO für Kinder- und Jugendhilfsorganisation Auma Obama Foundation Sauti Kuu 

„Ziel der Stiftung ist, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien ihre eigenen Ressourcen wert schätzen. Ihr Potenzial entdecken, entfalten und gezielt verbessern können, um sich aus der Armut zu befreien. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie nachhaltiges ökonomisches Wachstum“, so Dr. Auma Obama, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Foundation. „Ich danke Herrn Gérôme für das Vertrauen in meine Arbeit und allen Spendern für die großzügige Unterstützung.“

Auma Obama Foundation Sauti Kuu – seit 2011 in Deutschland aktiv 

Die Auma Obama Foundation Sauti Kuu (Kisuaheli für Starke Stimmen) ist eine Stiftung, die in Kenia gegründet wurde und seit 2011 auch in Deutschland aktiv ist. Die Organisation unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrem selbständigen Handeln und versucht, Starthilfe für ein eigenständiges und finanziell unabhängiges Leben zu leisten. 

Dr. Auma Obama ist in Kenia geboren und aufgewachsen. Sie studierte in Deutschland und machte ihren Masterabschluss an der Universität Heidelberg. Im Anschluss daran absolvierte sie erfolgreich ein weiteres Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und promovierte gleichzeitig an der Universität Bayreuth.

Dresscode Rot: Die RED Party am Wannsee. Foto: ©Dirk Laessig

Promis und Jachten: Ein Hauch von Côte d’Azur am Wannsee. 

Unter den 1.000 geladenen und dem Motto der Party gemäß in knalligem Rot gekleideten Gästen, tummelten sich zahlreiche Prominente wie Eduard Prinz von Anhalt, Verleger Florian Langenscheidt, Sängerin Ireen  Sheer sowie die Schauspielerin Mariella Ahrens und FDP-Politiker Sebastian Czaja. DJ DAN LE BLONDE aus Ibiza und ein Live Act sorgten auf vier Hausbooten mit unterschiedlichen Partys für eine gelöste Stimmung und eine entsprechend hohe Spendenbereitschaft. Insgesamt hatten 20 Jachten und acht Jetskis angelegt und gaben dem historischen Schwedenpavillon am Wannsee einen Hauch von Côte d’Azur. Barbecue, Picknick und natürlich die Möglichkeit, im Wannsee ein Bad zu nehmen, rundeten das Angebot ab. Wie es sich für ein Familienfest gehört, wurden für die Kinder Badewelten und Banana-Boats angeboten.

Party auch auf den Anlegern. Foto: © Dirk Laessig

FDP-Politiker Sebastian Czaja mit Ehefrau Katharina. Foto: © Dirk Laessig

Sängerin Ireen Sheer mit Ehemann Klaus-Jürgen Kahl. Foto: © Dirk Laessig

 „Das Anliegen der RED-Party war es von Beginn an, nicht nur eine schöne Party in einem ansprechendenden Ambiente zu feiern, sondern dabei vor allem Spenden für den guten Zweck zu sammeln“, so Gastgeber Christian Gérôme. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass es uns gelungen ist, eine so beeindruckende Summe für die international tätige Auma Obama Foundation Sauti Kuu zu erzielen. Ich danke allen Spendern und Frau Dr. Auma Obama für ihren Besuch, ihre inspirierenden Worte und wünsche ihr und der Stiftung für die Zukunft viel Erfolg.“ (red)

Feiern für den guten Zweck vor historischer Kulisse: Die RED Party am Schwedenpavillon am Wannsee. Foto: ©Dirk Laessig

Trotz Regen: Classic Open Air feiert die „Opera Italiana“

Obwohl der Wettergott nicht recht mitspielen wollte und den Himmel über Berlin mit äußerst ergiebigen Regenwolken bestückt hatte, war die Stimmung am Samstagabend beim diesjährigen Classic Open Air gut. Dank der Regenponchos des Sponsors Spielbank Berlin blieben die Besucher weitgehend trocken.

Classic Open Air – Durchhaltewillen bei den Zuschauern

Begleitet von Meisterwerken der italienischen Oper regnete es am Sonnabend zur Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt zunächst leicht und, wie um die Dramatik zu erhöhen, immer stärker. Dennoch ließen sich die Zuschauer den dritten Abend des Festivals unter dem Motto „Opera Italiana“ nicht verderben.

Ein bisschen Bella Italia im verregneten Berlin

Zum Dank fürs Ausharren bekamen die Zuschauer ein grandioses Sängerfest, das sich ganz dem Belcanto widmete. Zehn Solisten und zwei Chöre ließen, begleitet von dem Philharmonischen Orchester Vorpommern unter dem Dirigat von Florian Csizmadia, die einzigartige Musik von Giuseppe Verdi, Puccini, Donizetti, Rossini und Bellini über den Gendarmenmarkt erklingen. (aw)

Spätis bleiben sonntags zu

Die Berliner Spätverkaufsstellen, besser bekannt als „Spätis“ müssen auch weiterhin am Sonntag geschlossen bleiben. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin beschlossen. Das Urteil wurde bereits im Mai gefällt, allerdings erst am heutigen Mittwoch veröffentlicht. Die Spätis seien „typischerweise allgemein und unspezifisch auf die Versorgung der näheren Umgebung und nicht auf den spezifischen Bedarf von Touristen ausgerichtet“, heißt es zur Begründung in einer Mitteilung vom Mittwoch. „Deswegen dürfen sie weiterhin sonntags grundsätzlich nicht öffnen.“

Spätis sind keine Touristenverkaufsstellen

Geklagt hatte eine Kioskbesitzerin aus Charlottenburg-Wilmersdorf. 2016 war ihr Laden vermehrt auch an Sonntagen geöffnet gewesen. Neben Berlin-Artikeln, Postkarten und Erfrischungsgetränken hat sie unter anderem auch Spirituosen in großen Flaschen, H-Milch, Toastbrot, Zucker, Honig und Kaffee in 500-Gramm-Verpackungen in ihrem Angebot. Das Bezirksamt hat ihr daraufhin die weitere Öffnung sowie den weiteren Verkauf an Sonntagen verboten. Im Falle einer Nichteinhaltung wurde ihr ein Zwangsgeld in Höhe von 1.500 Euro angedroht.

Das Gericht bestätigte die Maßnahmen des Bezirksamtes. Verkaufsstellen müssen an Sonn- und Feiertagen laut dem Berliner Ladenöffnungsgesetz grundsätzlich geschlossen bleiben. Lediglich  Verkaufsstellen, die für den Bedarf von Touristen bestimmte Waren wie Lebens- und Genussmittel zum sofortigen Verzehr anbieten, sind von diesem Gesetz ausgeschlossen. Die Klägerin könne sich laut dem Gericht nicht auf diese Ausnahme für eine Sonntagsöffnung berufen: Ihr Angebot umfasse auch Waren, die nicht zum sofortigen Verzehr geeignet seien.

Typische Touristensouvenirs helfen Klägerin nicht

Zudem ist die Ware eines Berliner „Spätis“ – unabhängig vom konkreten Sortiment – allgemein und unspezifisch. Da der Kiosk der Klägerin vom äußeren Erscheinungsbild und durch seine breite Produktpalette nicht nur auf den spezifischen Bedarf von Touristen abziele, komme auch aus diesem Grund die Ausnahme nicht in Betracht. Dies gelte selbst dann, wenn der Betrieb zusätzlich eine größere Anzahl an touristentypischen Souvenirs vorhalte. (lb)

Geldsegen für Reinickendorf aus Fördertopf der Spielbank Berlin

In seiner Funktion als Beiratsvorsitzender der Spielbank Berlin spendete CDU-Politiker Frank Steffel an gleich 14 Reinickendorfer Vereine insgesamt 13.500 Euro. Über eine finanzielle Zuwendung konnten sich auch die Saunafreunde Berlin Familiensportverein e.V., der VfB Hermsdorf e.V. und die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft 1975 freuen, an die Frank Steffel jeweils einen Scheck über 1.000 Euro überreichte. Alle drei Vereine sind in Reinickendorf beheimatet, der Bezirk, den Frank Steffel im Bundestag vertritt.

Saunafreunde Berlin: Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten in Reinickendorf

Seit mehr als 60 Jahren sind die Saunafreunde Berlin ein Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten für alte Altersklassen und Förderung der Verbundenheit mit der Natur. Als Familiensportverein ist, neben der Förderung der Freikörperkultur, das Angebot eines breiten Spektrums von Sportarten und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Aktuell hat der Verein knapp 800 Mitglieder, davon 200 Kinder. Die Spende soll verwendet werden für die Erneuerung des Beachvolleyball-Feldes.

Scheckübergabe an den VfB Hermsdorf e.V.: v.l.n.r. Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Regina Blachwitz, Vizepräsidentin VfB Hermsdorf, Frank Steffel | Foto: Business Network

VfB Hermsdorf e.V. ist einer der ältesten Vereine Berlins

Der VfB Hermsdorf e.V. wurde 1899 gegründet und ist damit einer der ältesten Vereine Berlins. Der Traditionsverein gehört mit seinen rund 3.500 Mitgliedern außerdem zu den größten in Berlin-Reinickendorf. Die vielfältigen Angebote im Leistungssport, aber auch im Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport bieten reichlich Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und zur Stärkung der Gesundheit. Auch Trendsportarten spielen eine zunehmend wichtige Rolle, um für junge Menschen attraktiv zu bleiben.

Scheckübergabe an die Nord-Berliner-Schützen-Gemeinschaft: v.l.n.r Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Andreas Koch, 2. Vorsitzender Nord-Berliner-Schützen-Gemeinschaft, Michael Vent, 1. Vorsitzender, Hans-Jörg Alte, Schatzmeister und Frank Steffel | Foto: Business Network

Die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft blickt zurück auf eine über 40-jährige Geschichte. Aktuell sind 235 Mitglieder aller Altersgruppen sportlich in den Disziplinen des Deutschen Schützenbundes aktiv. Auch die Traditionspflege des Schützenwesens steht im Mittelpunkt des Vereinslebens. Mit dem überreichten Geld sollen die Schießblenden repariert werden.

Die Vereine erfüllen eine wichtige soziale Funktion im Bezirk

„Die ausgewählten Vereine – so unterschiedlich sie auch sein mögen – haben alle eine Gemeinsamkeit, denn sie erfüllen eine wichtige soziale Funktion hier in Reinickendorf“, so Frank Steffel. „Ich bin hier im Bezirk aufgewachsen und heimisch und weiß daher, wie wichtig der Beitrag von Vereinen für unser aller Miteinander ist. Ich freue mich, dass ich mit der Spende diesen Institutionen in meinem Heimatbezirk ein wenig Unterstützung zukommen lassen kann.“

Die Spielbank Berlin gehört zu den größten Unterstützern von Sport und Kultur in Berlin

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht ihren Beiräten auch die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von über 30.000 Euro an das schwule Anti-Gewalt Projekt MANEO, den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den Arbeiter Samariter Bund, den TSV Spandau e.V. und weitere überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin seit ihrer Gründung ein wichtiges Anliegen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Unsere Stadt verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsvorsitzenden Frank Steffel auf Reinickendorfer Vorzeige-Vereine gefallen ist, die allesamt einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Nordwesten leisten.“ (red)

Zalando eröffnet neuen Firmensitz in Friedrichshain

Der Modehändler Zalando eröffnet am Mittwoch seinen neuen Firmensitz in Friedrichshain. Das Unternehmen wurde 2008 von Robert Gentz sowie David Schneider und mit Kapital von Rocket Internet als Start-up in Berlin gegründet. Seit 2012 zählt das Unternehmen zu den 20 umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland – und befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Das neue Gebäude ist ein Zeichen des Aufbruchs.

Zalandos neue Zentrale: inspiriert von Berlin

Die neue Zentrale des Berliner Unternehmens besteht aus zwei Gebäuden, einem x-förmigen und einem o-förmigen Haus. Der x-förmigen-Bau verfügt mit circa 30.000 Quadratmetern die größere Fläche. Dort können bis zu 1.500 Angestellte einen Arbeitsplatz finden. Am heutigen Mittwoch wird der Neubau offiziell eröffnet. Allerdings sind die ersten Beschäftigen bereits vor drei Monaten eingezogen. Zur Einweihungsfeier am Mittwochabend sind 250 Gäste eingeladen. Vorstand Rubin Ritter und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) werden Grußworte sprechen.

Sehr zentral gelegen – nahe der East-Side-Gallery –  liegt Zalandos neuer Hauptsitz. Das Gebäude ist mit hohen Glasfronten sehr modern designt. Bei der Gestaltung der Fassade und den Innenräumen hat sich der Modehändler nach eigenen Angaben von der Hauptstadt inspirieren lassen. Das Designkonzept des Hauses spiegele Berliner Flair wider, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die minimalistische Glasfassade, Betonsäulen im hohen Atrium oder schlichte Holztreppen sollen für die Offenheit und Kreativität der Stadt stehen.

Zalando

Zalandos neue Zentrale | Foto: Zalando SE

Berlins Vorzeigeunternehmen

Zalando gilt in der Hauptstadt als Vorzeigeunternehmen, dass sich seit der Gründung 2008 von einem Start-up zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt hat. Gerne schmücken sich Politiker mit der erfolgreichen Entwicklung des Modehändlers.

So sagt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) etwa, dass die Entwicklung von Zalando seit der Gründung beispielhaft für die Talente der Hauptstadt stehe: „Zalando ist Berlin. Zalandos Erfolgsgeschichte spiegelt Berlins Stärken Innovation, Kreativität und Offenheit. Aus dem kleinen Berliner Schuhversand-Start-Up ist innerhalb weniger Jahre ein führendes Technologieunternehmen mit mittlerweile über 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstanden“, so Pop. Die dynamische Wirtschaftsentwicklung Berlins passe zu dieser Wachstumskurve, heißt weiter. Die Politikerin erklärt: „Digitalunternehmen wie Zalando sind Wachstumstreiber für unsere Stadt. Der neue Campus bietet für die weitere positive Entwicklung die besten Voraussetzungen. Wir unterstützen die erfolgreiche Digitalwirtschaft unserer Stadt, denn daraus entsteht Zukunft.“

Ambitionierte Ziele

„Zalando hat sich ambitionierte Ziele gesetzt“, sagt Retail-Kenner Jochen Krisch. Verschiedene Einzelhandelsexperten sehen in dem Neubau ein Zeichen für die nächste Phase der Unternehmensentwicklung. In den kommenden Jahren werde der Fokus des Modehändlers auf der Entwicklung zu einem starken Marktplatz liegen, so Krisch. Bereits heute bieten Modemarken den Direktverkauf über Zalando an. Laut Kirsch, ist die Kooperation für beide Seiten vorteilhaft, da Marken von den zahlreichen Zalando-Kunden profitieren würden. Zudem kümmere sich das Unternehmen um Verpackung, Logistik und den Service, so der Experte. Ziel ist es, dass der Umsatz jedes Jahr um mindestens 20 Prozent wächst. Wenn der Plan aufgeht, könnte Zalando vielleicht schon 2020 die Marke von zehn Milliarden Euro Umsatz erreichen. (lb)

Flughafen Schönefeld: Auf Umwegen in den Urlaub

Pünktlich zum Beginn der Berliner Sommerferien und zum Urlaubsstart für viele Familien stellt die Deutsche Bahn den S-Bahnverkehr zum Flughafen Schönefeld ein. Ausgerechnet zum Beginn der Hauptreisezeit begannen die Bauarbeiten an der S-Bahnstrecken der Linien S9 und S45. Im gestellten Ersatzverkehr kam es bereits am ersten Tag zu Problemen.

Chaos auf dem Weg zum Flughafen Schönefeld

Die wichtigsten Bahnverbindungen zum Flughafen Schönefeld sind ab Bahnhof Baumschulenweg bis zum 5. Juli unterbrochen. Zudem sind die Linien S46, S47, S8, und S85 beeinträchtigt. Deshalb müssen Reisende auf einen Schienenersatzverkehr (SEV) umsteigen. Doch bereits am Mittwoch kam es zu chaotischen Szenarien.

Ab Baumschulenweg fahren Ersatzbusse zum Airport. Allerdings funktionierten diese am Mittwochvormittag teilweise noch nicht richtig. Bei dem SEV der Linie S9 Richtung Flughafen Schönefeld kam es zu langen Schlangen und Verspätungen. Einige Personen mussten vom Busfahrer aufgefordert werden, die Busse zu verlassen, da diese überfüllt waren. „Die folgenden Busse kommen in unregelmäßigen Abständen“, teilte ein zuständiger Mitarbeiter der S-Bahn Berlin vor Ort mit. Grund für die Unregelmäßigkeiten seien zu wenige Busse und ein Unfall gewesen, so der Mitarbeiter weiter.

Unwissende Busfahrer – drängelnde Urlauber

Viele Fahrgäste zeigten überraschenderweise Verständnis für die Gleisbauarbeiten. Allerdings bemängelten sie die langen Wartezeiten und unkoordinierte Organisation sowie die fehlende Auskunft über spätere Busse. Auch die Busfahrer konnten den Reisenden keine weiteren Informationen über die Ersatzbusse geben. „Wann der nächste Bus kommt, weiß ich nicht“, sagte ein Busfahrer, „Die stehen im Stau“. Da die meisten Personen nicht weiter warten wollten, wurde beim Einsteigen gepöbelt, gedrängelt und geschubst.

3,3 Kilometer Gleise werden ausgetauscht

Die Zahl der Flugpassagiere wird sich in den Sommerferien definitiv erhöhen. Deswegen rät die S-Bahn Berlin von der Anreise mit den Ersatzbussen ab. Stattdessen empfiehlt sie direkt mit den Regionalzügen der Linien RE7 und RB14 aus dem Stadtzentrum anzureisen.

Die Bauarbeiten an den Gleisbetten der Strecke seien nicht aufschiebbar, teilte die Bahn mit. Zwischen Grünau und dem Grünauer Kreuz sowie zwischen Adlershof und Schöneweide müssten insgesamt 3,32 Kilometer Gleise ausgetauscht werden, so die S-Bahn. Zudem werde währenddessen eine Entwässerungsleitung erneuert und der S-Bahnhof Schöneweide erhälte, nach über 100 Jahren Betrieb eine Generalüberholung.

Die Bahn wollte den Fahrgäste eigentlich einen Gefallen tun, wie aus ihrer Ankündigung zu den Bauarbeiten deutlich wird: „Wenn viele Berliner und Brandenburger im Urlaub sind, nutzt die DB diese Zeit und investiert in die Instandhaltung. Daher wird in den kommenden Wochen fleißig gebaut, was sich auch auf den S-Bahnverkehr auswirkt“.

CDU ist anderer Meinung

CDU-Abgeordneter Oliver Friederici bezeichnet den gewählten Zeitraum hingegen als „sehr unglücklich gewählt“. Zumeist sei es richtig, wenn große Baustellen an Verkehrswegen auf die Ferienzeit gelegt werden, aber bei der Zuführung zu einem Flughafen sei das etwas anderes, so Friederici. Er meint: „Da gelten ja die umgekehrten Gesetze. Dann hätte man lieber in der Schulzeit bauen sollen“. (lb)

Aufklärung und Prävention sind der Schlüssel im Kampf gegen Aids: Spielbank-Beiratsmitglied Klaus Wowereit spendet 5.000 Euro an Berliner Aids-Hilfe

Auch wenn die Autoimmunerkrankung mittlerweile für viele Betroffene mit den richtigen Medikamenten gut behandelbar ist, ist Aids nach wie vor eine unheilbare Krankheit. Berlin ist die Stadt mit den meisten HIV-Infektionen in Deutschland, laut einer Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) infiziert sich in der Stadt jeden Tag mindestens ein Mensch neu mit dem HI-Virus. Insgesamt leben den Schätzungen zufolge mindestens 15.900 Menschen mit HIV in der Bundeshauptstadt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen in Berlin trotz Aufklärungskampagnen und Medikamenten seit einigen Jahren nahezu unverändert hoch.

Berliner Aids-Hilfe bietet Unterstützung im Kampf gegen Aids

Das zu ändern ist das Ziel der Berliner Aids-Hilfe e.V., die sich den Kampf gegen die Krankheit auf die Fahnen geschrieben hat. Entscheidend sind Aufklärung und Prävention und um das umfassend anbieten zu können, ist Unterstützung für den Verein wichtig. Nun hat Bürgermeister a.D. Klaus Wowereit in seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin gemeinsam mit Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an den Verein überreicht.

Beratungsangebote und Aufklärungsarbeit

„Die Berliner Aids-Hilfe bietet das ganze Jahr über Beratungsangebote für HIV-Positive und leistet Aufklärungsarbeit über HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten“, so Melanie Kühnemann-Grunow für den Vorstand der Berliner Aids-Hilfe. „Das ist der Schlüssel im Kampf gegen Aids. Auch heute noch ist die Berliner Aids-Hilfe mehr denn je auf Spenden angewiesen, daher danken wir Herrn Wowereit und der Spielbank Berlin für die großzügige Unterstützung.“

„Auch mit einer HIV-Infektion kann man heute – gut therapiert mit verschiedenen Medikamenten – ein hohes Lebensalter erreichen“, so Klaus Wowereit. „Dennoch kämpfen viele Betroffene mit gesundheitlichen oder psychischen Problemen. Sie fallen durch das Raster der gängigen Behördenwege oder finden keinen Arbeitsplatz mehr. In solchen Fällen ist die Berliner Aids-Hilfe die richtige Anlaufstelle.“

Spielbank Berlin unterstützt zahlreiche Projekte in der Haupstadt

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt. Sie ermöglicht ihren Beiräten auch die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von über 30.000 Euro an das schwule Anti-Gewalt Projekt MANEO, den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V. und den TSV Spandau e.V. und weitere überreicht.

Kampf gegen Aids ist eine gesellschaftliche Aufgabe

„Der Kampf gegen die tückische Krankheit Aids ist eine gesellschaftliche Aufgabe“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin. „Einrichtungen wie die Berliner Aids-Hilfe leisten einen wichtigen Beitrag und setzen sich jeden Tag nicht nur dafür ein, dass es durch Aufklärung und Prävention zu weniger Neuinfektionen kommt. Sie unterstützen Betroffene und lassen sie mit der Krankheit nicht alleine. Ich freue mich, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Wowereit auf die Berliner Aids-Hilfe gefallen ist. Ich hoffe sehr, dass der Verein auch in Zukunft seine wichtige Arbeit fortsetzen kann.“ (red)

Johann König – Blinder Galerist

Johann König, einer der wichtigsten deutschen Galeristen, verliert als Kind durch einen Unfall fast vollständig seine Sehkraft. In seinem Buch beschreibt er, wie es ihm gelang, die Welt und die Kunst neu wahrzunehmen.

Blinder Galerist

Andy Warhol, Isa Genzken, On Kawara, Rosemarie Trockel – von Kindheit an ist Johann König umgeben von großen Künstlern und ihrer Kunst. Mit zwanzig gründet er eine Galerie, obwohl er kaum etwas sieht. Was bedeutet es, nicht sehen zu können und Galerist zu werden? Wie kann man sich Kunst erschließen, wenn man sich auf seine Augen nicht verlassen kann? Was ist Sehen überhaupt, wenn die Welt um einen herum verschwimmt? Als Kind bekommt Johann König von Gerhard Richter Indianerkassetten geschenkt. Sein Vater Kasper nimmt ihn mit in die Städelschule und nach New York in das Atelier von Jeff Koons. Ein tragischer Unfall mit zwölf  Jahren wirft ihn komplett aus der Bahn. Am tiefsten Punkt erkennt er, dass Kunst seine Rettung ist. In einer Betonkirche aus den Sechzigern betreibt er heute eine der spektakulärsten Galerien Deutschlands.

Profil Johann König

Johann König, geboren 1981, ist Galerist. Seine Berliner Galerie gilt als eine der wichtigsten Orte für Gegenwartskunst. Seit 2015 ist die KÖNIG GALERIE in der umgebauten St.-Agnes-Kirche in Kreuzberg. Die von ihm vertretenen Künstlerinnen und Künstler sind in Museen und Sammlungen in der ganzen Welt vertreten. Zu den Künstlern der Galerie zählen unter anderen Monica Bonvicini, Katharina Grosse, Jeppe Hein, Michael Sailstorfer, Norbert Bisky und Erwin Wurm.

Profil des Autors Daniel Schreiber

Daniel Schreiber, geboren 1977, ist als Kunstkritiker für verschiedene internationale Zeitungen und Magazine tätig. Er ist Autor der Susan-Sontag-Biografie „Geist und Glamour“ (2007), sein hochgelobter persönlicher Essay „Über das Trinken und das Glück“ wurde 2014 zum Bestseller. Er lebt in Berlin. (red)

Veranstaltungen

Mobilität in einer sich verändernden Gesellschaft

Die Gesellschaft verändert sich: Neben der Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung geht der Anteil jüngerer Menschen zurück. In diesem Zusammenhang wird das Phänomen der Schwarmstädte diskutiert. Im Fokus stehen dabei Städte, die auf jüngere Menschen eine besondere Anziehungskraft ausüben. Überraschend sind die Ergebnisse der Untersuchung „Mobilität in Deutschland“: Die Mobilitätsquote, d.h. der prozentuale Anteil derjenigen, die an einem durchschnittlichen Tag unterwegs sind, sinkt auffällig bei jüngeren Menschen.

Neue Lebensentwürfe junger Menschen zeigen sich in der Wahl des Wohnstandorts und der Freizeitgestaltung. Die Spezialisierung der Berufsbilder und damit auch der Ausbildungswege und des Arbeitsmarktes nimmt weiter zu, nicht zuletzt auch mit Konsequenzen für Wege und Distanzen. Die Fachwelt diskutiert, wie sich die zu beobachtenden Prozesse der Reurbanisierung und der Suburbanisierung im Zeitverlauf zueinander verhalten.

Die mittel- bis langfristig orientierte kommunale Verkehrsplanung muss sich mit den verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungen befassen und die Veränderungen bei Mobilität und Verkehr, die diese implizieren, im Blick haben. Im Seminar werden der aktuelle Wissensstand und mögliche Konsequenzen für die kommunale Verkehrsplanung diskutiert.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)