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Flughafen Tegel – Großes Chaos zum Ferienstart

Lange Wartezeiten, überforderte Mitarbeiter und verpasste Flüge – pünktlich zum Beginn der Osterferien ist am Flughafen Tegel großes Chaos angesagt. Und passend dazu kommen nun auch noch erneut Zweifel an dem Eröffnungstermin vom künftigen Hauptstadtflughafen BER.

20 Prozent mehr Passagiere als 2018

Im Laufe der letzten Woche wurde die Situation am Flughafen Tegel immer angespannter. Auch am heutigen Montagmorgen kommt es wegen der Sperrung des Flughafen-Tunnels auf der Autobahn A111 erneut zu Staus  und langen Wartezeiten. Bis Donnerstag müssen die Betroffenen noch mit Einschränkungen rechnen.

Vor allem in Terminal C kommt es aufgrund der langen Warteschlangen vor dem Check-in und dem Sicherheitscheck zu Gedrängel. Dies teilten auch zahlreiche Fluggäste auf sozialen Netzwerken mit. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg erwartet im Ostermonat rund 20 Prozent mehr Passagiere als im Jahr 2018. „Allein am ersten Ferienwochenende (12. bis 14. April) erwartet die Flughafengesellschaft mehr als 2.200 Flüge mit mehr als 240.000 Passagieren“, teilt ein Sprecher der Flughafengesellschaft mit.

Keine Kapazität für die vielen Reisenden

Für den Flughafen Tegel war ursprünglich eine Kapazität von 12 Millionen Fluggästen geplant. Die tatsächliche Zahl an Reisenden pro Jahr liegt bei weitem jedoch über 20 Millionen, was sich in diesem Jahr deutlich bemerkbar macht. Solange sich die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER weiterhin verzögert, müssen die Flughäfen Tegel und Schönefeld weiterhin deutlich oberhalb ihrer geplanten Kapazität arbeiten.

Umso verärgerter sind die Fluggäste über die Nachricht, dass der BER auch zum zuletzt angepeilten Eröffnungstermin im Oktober 2020 nicht fertig wird. In einem aktuellen Gutachten wurden über 10.000 Mängel aufgelistet. Mit so vielen Mängeln gibt es kein TÜV-Zertifikat und ohne Zertifikat beginnt keine Abnahme durch das Bauamt. Das Verkehrsministerium fordert bis Mittwoch den 17. April eine Stellungnahme der Verantwortlichen des BER zur aktuellen Lage.

Bis eine dauerhafte Lösung für das Problem vorliegt, sollen Reisende am besten auf Ausweichflughäfen in nahegelegenen Städten zurückzugreifen, empfehlen Experten. (tf)

Forderungskatalog „Fridays for Future“: 180 Euro pro Tonne als Co²-Steuer

Die Klima-Aktivisten von „Fridays For Future“ veröffentlichten erstmalig einen Katalog mit Forderungen an die Politik. Unter anderem wollen sie eine CO²-Steuer, die klimaschädliche Güter drastisch verteuern würde. Große Auswirkungen hätte dies vor allem auf das Verhalten der Verbraucher.

Forderungen der Klimaschützer

Seit Wochen demonstrieren regelmäßig unzählige, engagierte Jugendliche in Deutschland bei den Fridays for Future“ für den Klimaschutz. In Berlin treffen sich die Schülerinnen und Schüler dafür meist am Invalidenpark und marschieren dann gemeinsam über die Friedrichstraße und das Regierungsviertel, bis zum Brandenburger Tor. Bei der letzten Berliner Demo gab es rund 25.000 Teilnehmer.

Nun erhöht die Klimaschutzbewegung den Druck auf die Politik noch einmal erheblich. Kritiker haben den Streikenden immer wieder vorgeworfen, nicht radikal und präzise genug zu sein. Sie sollten außerdem eigene Lösungsansätze entwickeln und genaue Ziele äußern. Die Vertreter erstellten nun erstmalig einen Katalog mit sechs konkreten Anforderungen an die Politik.  Am Montag stellten sie ihre Grundforderungen dann bei einer  Pressekonferenz im Berliner Naturkundemuseum vor. Ein Punkt auf ihrer Liste war eine CO²-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Ihre Vorstellungen liegen dabei bei 180 Euro pro Tonne CO², was eine beachtliche Summe ist. Ein Flugticket würde dadurch um ein mehrfaches teurer werden, was die Geringverdiener stark belasten würde. „Eine so hohe Steuer würde klimaschädliches Handeln schnellstens beenden“, so Sebastian Grieme, Vertreter von „Fridays for Future“.

Folgen für Verbraucher

Eine weitere Forderung ist der Ausstieg aus der Kohleenergie und das am besten sofort. Noch 2019 soll nach dem Forderungskatalog ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet werden und bis 2030 dann endgültig alle. Bis 2035 fordern sie 100 Prozent erneuerbare Energien und eine Verringerung der Emissionen auf „Netto-Null“. Solange die Politik nicht anfängt zu handeln, werden die Streiks weitergehen, so Klimaaktivist Sebastian Grieme. Ganz so einfach und schnell werden die Forderungen der Schüler aber kaum umsetzbar sein. Die drastische Erhöhung von CO²-Emissionen würde Energieträger, Lebensmittel, Konsumgüter oder Reisen extrem verteuern. Die Mehrkosten für ein T-Shirt lägen beispielweise bei 1,89 Euro. Ein Kilogramm Rindfleisch wäre um ganze 2,58 Euro teurer.

CDU-Generealsekretär Paul Ziemiak lädt einige der Vertreter und Klimaaktivisten zu einem Gespräch in die Parteizentrale ein. Er hält es für enorm wichtig in direkten Kontakt mit den jungen Menschen zu treten und sich so schnell wie möglich auszutauschen. (tf)

Spielbank Berlin: Beiratsmitglied Gregor Gysi überreicht Scheck über 5.000 Euro an traditionsreichen Tourenseglerverein TSG 1898

In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin überreichte LINKEN-Politiker Gregor Gysi dem Vereinsvorstand der Freien Vereinigung der Tourensegler Grünau 1898 e.V. einen Scheck über 5.000 Euro. Der Verein kann auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken und hat durch seine aktiven Regattasegler – unter ihnen Europameister und Deutsche Meister – einen Bekanntheitsgrad weit über Berlin hinaus erlangt.

„Meine Wahl ist auf den TSG 1898 gefallen, weil es sich hier um einen Ur-Berliner Verein handelt, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, den Segelsport kennenzulernen – was sehr viel sinnvoller ist, als wenn sie an andere Dinge herangeführt werden“,  so Gregor Gysi.

Der TSG 1898 in Berlin Schmöckwitz zeichnet sich durch seine nachhaltige Jugendarbeit aus | Foto: Business Network

Vereinsleben mit Teamgeist und Zusammenhalt

Der Verein sitzt am idyllischen Langen See in Berlin Schmöckwitz und zeichnet sich durch breit gefächerte Vereinsaktivitäten sowie zahlreiche Regattawettbewerbe aus. Die von der TSG 1898 ausgetragenen Regatten, wie z. B. der Alfred-Wahrendorf-Preis, der Heinz-Urban-Preis, der Edgar-Jambor-Preis (ehemals Rossdeutscher-Arnoldi-Preis), der Geldner-Preis und insbesondere der Niemeyer-Cup finden regen Zuspruch und sind nur einige der Höhepunkte der vielfältigen Vereinsaktivitäten. Das Vereinsleben ist insbesondere durch einen starken Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamgeist geprägt. Einen besonderen Stellenwert haben im Verein deshalb auch die gemeinschaftlichen Aktivitäten wie das große Sommerfest, das im Rahmen des Niemeyer-Cups stattfindet, das jährliche Kinderfest und darüber hinaus auch in den Wintermonaten Aktivitäten wie Winterwanderungen, historische Stadtführungen, Bowlingnachmittage, eine Kinderweihnachtsfeier sowie die traditionsreiche Silvesterfeier.

„Wir danken Herrn Gysi und der Spielbank Berlin, wir freuen uns sehr über die großzügige Finanzspritze“ sagt Harald Nowka, Jugendwart des TSG 1898 e.V., „mit dem Geld haben wir ein neues Trainingsboot finanziert, das wir dringend für die Nachwuchsausbildung benötigen.“

Beirat der Spielbank mit eigenem Fördertopf

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark und den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin bereits seit vielen Jahrzehnten ein ganz besonders wichtiges Anliegen“, so David Schnabel, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Berlin verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Gregor Gysi auf den TSG 1898 gefallen ist, eine Berliner Institution, die nicht nur zahlreiche erfolgreiche Sportler hervorgebracht hat, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Südosten leistet.“ (red)

Ramona Pop über das Berliner Wirtschaftswachstum

Berlin ist als Tourismus-Destination gefragter denn je und der Hotelmarkt wächst überdurchschnittlich schnell. Die große Nachfrage führt zu Wirtschaftswachstum. In ihrem Konjunkturbericht zur wirtschaftlichen Lage spricht Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, von der Steigerung der Berliner Wirtschaftstätigkeit. Ein wesentlicher Grund dafür sei die stark wachsende Tourismusbranche. Berlin ist, bezüglich des Hotelmarktwachstums, unter den Top-5-Städten Deutschlands.

Berliner Senat rechnet mit einem Wachstum von zwei Prozent

2018 ist der Berliner Hotelimmobilienmarkt im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Daraus resultieren höhere Erlöse, steigende Übernachtungszahlen und ständig ausgebuchte Hotels. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop plant am heutigen Tag die Veröffentlichung des Konjunkturberichts zur wirtschaftlichen Lage in Berlin. Teile des Inhalts sind bereits bekannt. Der Berliner Senat entnimmt dem Schreiben für das Gesamtjahr 2019 ein Wachstum des lokalen Inlandsproduktes um 2,0 Prozent. Grund dafür sei laut Senatorin Pop unter anderem die wachsende Tourismusbranche und der sich differenzierende Markt. So werden zum Beispiel noch in diesem Jahr rund 60 Millionen Euro in die Modernisierung des InterContinental Berlin investiert, um die Zimmer an die neusten Standards anzupassen. Auch das Luxussegment wird immer weiter ausgebaut.

Gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum

Seit 2014 nimmt das Wachstum des lokalen Inlandproduktes im Vergleich zum Durchschnitt aller deutschen Bundesländer rasant zu. So gab es beispielweise im Jahre 2016 ein extrem starkes Wachstum von 5,1 Prozent. Wichtiger Faktor für die Stabilität und das konstante Wachstum sei laut Senatorin Pop zudem die wachsende Digitalwirtschaft und die dadurch entstehenden neuen Arbeitsplätze. Auch das Wachstum von Dienstleistungen trage zur günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt bei.

Zum Dienstleistungssektor zählt auch das Baugewerbe, in dem die Berliner Unternehmen sehr unabhängig von anderen Weltregionen sind und daher kaum von aktuellen Krisen betroffen sind. Die Unabhängigkeit von internationalen Auftraggebern führe zu guten Voraussetzungen für weiteres Wachstum. (tf)

Victress Awards Gala 2019

Gestern Abend fanden zum 14. Mal die Victress Awards in Berlin statt. Es handelt sich dabei um ein Event zu Ehren eindrucksvoller, starker Frauen in Führungspositionen, die einen Award für ihre besondere Leistung erhalten. Gefeiert wurde im Rahmen einer festlichen Gala in der Universität der Künste. Durch den Abend führte TV-Moderator Matthias Killing. Das bunt gemischte Publikum bestand aus rund 1.000 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter auch viel Prominenz

Weibliche Vorbilder die inspirieren und motivieren

Jedes Jahr werden die Victress Awards an besondere Frauen verliehen, die durch ihre herausragende Leistung als Inspiration für die weibliche Gesellschaft gelten. Sie sind der Beweis dafür, dass sich Erfolg, Leadership und Weiblichkeit hervorragend vereinen lassen und motivieren damit andere, sich hohe Ziele zu setzen und ihre Träume zu verwirklichen. In insgesamt sieben verschiedene Kategorien, von Gesundheit bis Technologie, kürte die Jury jeweils eine Frau zur Preisträgerin.

Claudia Pechstein (Preistraegerin VICTRESS of the YEAR AWARD), Laudator Udo Lindenberg bei Victress Award Gala | Foto: agentur baganz

Die Preisträgerinnen

Claudia Pechstein, Eisschnellläuferin und mehrfache Olympiasiegerin, bekam als Ausnahmeerscheinung den „Victress of the Year 2019“ Award. Der Victress Cyber Award ging an Ilijana Vavan, Managing Director von Kaspersky. Sie vereint in ihrer Person den Nerd, die liebende Mutter und die Top-Managerin. In ihrer Rede am gestrigen Abend sprach sie über den viel zu geringen Frauenanteil in der Cybersicherheit und die Unterdrückung von Frauen weltweit. Sie machte darauf aufmerksam, dass Frauen selbst in Deutschland noch nicht vollkommen gleichgestellt seien und forderte zur gemeinsamen Veränderung auf.

Weitere Siegerinnen waren unter anderem Rita Flügge-Timm (Musikmanagerin „DolceRita Recordings“), Nelly Kostadinova (Geschäftsführerin Lingua World) und das Nachwuchs-Victress Kimberly Klebolte. Als akademische Überfliegerin kämpft sie weltweit für Chancengleichheit.

Alle Preisträgerinnen erhielten eine Award-Skulptur und ein Parfum aus der Berliner Parfume-Manufaktur Birkholz. Nach der Verleihung gab es eine ausgelassene After-Show-Party mit großer Tombola, bei der es als großes Highlight eine sieben tägige Luxusreise nach Venedig zu gewinnen gab. (tf)

Tarifkonflikt gelöst: Acht Prozent mehr Lohn für alle BVG-Mitarbeiter

Lange hat es gedauert, bis sich die Gewerkschaft Verdi und der kommunale Arbeitgeberverband  einig wurden. In den vergangenen Wochen kam es im Zusammenhang mit dem Tarifstreit zu drei Warnstreiks, bei denen Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe stillstanden. Gefordert wurden kürzere Wochenarbeitszeiten und eine Erhöhung der Gehälter. Nach mehreren Warnstreiks und einer Sitzung bis tief in die Nacht hinein, einigten sich die Verhandlungspartner gestern Abend schließlich auf einen zufriedenstellenden Tarifkompromiss.

BVG-Streik – Einigung mit Erfolg

Die rund 14.000 Mitarbeiter der BVG erhalten nach Einigung mit dem KAV Berlin eine monatliche Gehaltserhöhung von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro. Diese Erhöhung wird rückwirkend zum 01. Januar 2019 gezahlt. Zusätzlich steigt die Summe des Weihnachtsgeldes um 200 Euro. Auch bei der Einteilung in Tarifgruppen werden Änderungen vorgenommen. Im Zuge des Tarifstreits wurde kritisiert, dass die Gehälter zu weit auseinander gingen und somit ungerecht verteilt seien. Zahlreiche Tätigkeiten werden nun in höhere Tarifgruppen eingestuft und alle Berufsgruppen berücksichtigt. BVG-Vorstand Dirk Schulte ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis, unter anderem auch weil die Attraktivität der BVG als Arbeitgeber steigt. Seiner Meinung nach leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbildliche Arbeit und tragen einen erheblichen Teil zur Mobilität der Stadt bei. Dieses Engagement müsse belohnt und geschätzt werden.

Nicht durchgesetzt wurde die Forderung von einer 36,5-Stunden-Woche für alle. Alle Mitarbeiter, die seit 2005 eingestellt wurden, arbeiten weiterhin 39 Stunden pro Woche.

Fahrkartenpreise steigen

Der Beschluss bringt durch die erhöhten Gehälter eine erhebliche Steigerung der Personalkosten mit sich. Doch wer finanziert das?

Einen Teil der benötigten finanziellen Mittel wird der Berliner Senat beisteuern. Nun steht aber auch die Frage im Raum: Inwieweit werden die Ticketpreise steigen? Die BVG ist auf das Fahrgeld angewiesen, da es neben den Staatszuschüssen ihre höchste und wichtigste Einnahmequelle ist. Zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember soll daher eine Erhöhung der Fahrkartenpreise erfolgen. In welcher Höhe und Ausführung diese erfolgen wird, ist aktuell noch unklar. (tf)

Kein Stadion für Hertha: Stadionneubau endgültig abgelehnt

Optimistisch, fast schon siegessicher schmiedet Hertha BSC weiterhin Pläne für ein neues Stadion. Der Verein hält entschlossen an dem Vorhaben fest, bereits 2025 in einer eigenen Arena zu spielen. Doch ganz so einfach ist das nicht.

Was ist schief gegangen?

Zur Realisierung eines Stadionneubaus hätten im Olympiapark 24 Wohnungen einer Genossenschaftssiedlung abgerissen werden müssen. Die verantwortliche Baugenossenschaft 1892 ist dazu jedoch nicht bereit und erteilt Hertha eine klare Abfuhr. Der Neubau eines Stadions auf dem Olympiagelände scheint damit erledigt zu sein – jedenfalls solange es keinen Ort für alternativen Wohnraum gibt. Vor allem die mangelnde Planung und Kooperationsbereitschaft mit den Abgeordneten ist ein Grund dafür, dass der Verein keine Zustimmung bekam. Die Verantwortlichen von Hertha fühlen sich ungerecht behandelt. Es wurden laut Verein mehrere Alternativen für mögliche Standorte für Wohnungen vorgeschlagen, beispielweise für die nahegelegenen Baumann’schen Wiesen. Auch den Vorwurf, man hätte die Anwohner und den Bezirk nicht ausreichend über das Vorhaben informiert, können die Verantwortlichen nicht nachvollziehen.

Hertha bleibt zuversichtlich

Hertha lässt sich nicht unterkriegen und hält an dem Wunsch eines eigenen Stadions fest. Laut Verein rührt die Entscheidung der Baugenossenschaft „in keiner Weise an unseren Plänen, ab 2025 in einer eigenen Fußballarena zu spielen.“ Sie sehen das Vorhaben des Neubaus als große Chance einer neuen Veranstaltungsstätte. Laut Klaus Teichert, dem Stadion-Manager des Vereins, gibt es auf dem großen Gelände um das Olympiastadion herum mehrere Möglichkeiten eine Arena zubauen. Dort wäre der Vorteil, dass keine Wohnhäuser weichen müssten. Doch gäbe es dann Probleme bezüglich des Denkmalschutzes. Der Verein steht nun vor der Entscheidung, den Mietvertrag für das Olympiastadion zu verlängern oder eine Alternative zu suchen. Außerhalb des Stadions kommen bislang drei mögliche Standorte in Frage: Tegel, Buchholz Nord und Lichterfelde. Weiterhin hofft Hertha darauf, die Baugenossenschaft noch zum Einlenken zu bewegen. (tf)

Neue Berlin-Partner

Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat Zuwachs bekommen. Das sind die neuen Mitglieder…

Cinegramm GmbH – datenbasierter Content für Online und Social Media

Die Cinegramm GmbH ist eine moderne Produktionsfirma, bestehend aus kreativen Filmemachern und Produzenten. Sie produzieren hochwertigen Content in Form von Videos, Podcasts, Fotos und legen großen Wert auf eine kompetente und zielführende Beratung.

Citkar GmbH – Mobilität im Urbanen Lebensraum

Umweltbewusst, komfortabel und günstig. Das ist die citkar GmbH, eine Plattform für urbane Mobilität in unserer Großstadt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Hardware-Produkten, wie dem Loadtser. Der Loadster  ist das erste E-Cargo-Bike mit den Funktionen eines Lieferautos. Es ist kompakt, radwegtauglich und kann führerscheinfrei genutzt werden.

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Diese Bank ist auf neuste Technologien spezialisiert und Teil der digitalen Zukunft. Mithilfe der innovativen Banking-App können Privatkunden ihre Bankgeschäfte bequem und sicher von überall steuern. Im Geschäftskundenbereich haben Sie sich auf Zukunftsbranchen wie Gesundheit, Landwirtschaft und erneuerbare Energien fokussiert.

Gillette: die Schärfsten Klingen made in berlin

Auf höchstem Niveau produziert Gilette nun seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Tempelhof scharfe Klingen, für eine individuelle Rasur. Die Marke steht für eine einzigartige Expertise und erstklassige, integrierte Fertigungstechnologien und bietet eine große Auswahl an innovativen Produkten.

INTEGR8 − kreative Full-Service Digital-Agentur

Mit ihrem langjährigen Know-how ist die Digital-Agentur ein absoluter Profi im Bereich des Online Marketings. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie, Design und innovative Technologien und zielt darauf ab, Emotionen und Erlebnisse zu schaffen.

LiangDao GmbH: Smart Test und Validierung für autonomes Fahren

Das chinesische Unternehmen LiangDao arbeitet neben Smart Tests und der Validierung für autonomes Fahren ebenfalls an Umgebungserkennung und Multi-Sensorfusion. Außerdem besitzt das Unternehmen eigene Software-Toolchains, umfassende Datenmanagement-Lösungen und erstellt seinen Kunden eine KPI-Analyse.

nok – Generate product experiences at scale

Nok positioniert sich als nachhaltiges Unternehmen, welches sich durch kostenlose Home Try-Outs von bereits retournierter Ware auszeichnet. Besonders daran ist die schnelle Auslieferung binnen 2 Stunden, die per Fahrradkurier erfolgt. Das Konzept schafft einen wirksamen Marketingeffekt, da jeder Tester als kostenloser Brand Ambassador und Werbeträger fungiert.

Polyprint – führender Dienstleister für multimediale Kommunikation

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Bereiche Print, Mail, Web, Fulfillment, Print on demand, klassische Werbemittel oder Großformatdruck. Durch personalisierte Marketingmaterialien ermöglichen sie ihren Kunden eine zielgruppengerechte Ansprache, sowie das Erreichen individueller Umsatzziele.

WLOUNGE

Seit 2016 sind die Gründer von WLounge darin bestrebt, Frauen in der Technologieszene zu ermutigen und zu fördern. Dies basiert auf dem Ansatz, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für große Veränderung und wahre Innovation sei. Sie unterstützen Frauen in jeglichen Geschäftsprozessen und helfen dabei sich selbstbewusst in die Technikszene zu integrieren. (tf)

Spielbank Berlin und Landessportbund unterstützen Reinickendorfer TSV Wittenau – Spielbank-Geschäftsführer Marcel Langner überreicht Scheck über 1.800 Euro

Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, überreichte dem TSV Wittenau, einem der traditionsreichsten Vereine der Hauptstadt, einen Scheck über 1.800 Euro. Klaus Böger, Ehrenpräsident des Landessportbundes Berlin und Beiratsmitglied der Spielbank Berlin, hatte sich entschlossen, den altehrwürdigen Verein mit einer Finanzspritze zu unterstützen

„Dank der Spielbankgelder können wir jetzt das Schlingentraining für alle Mitglieder ermöglichen. Wir bieten es als Ergänzung für die Judo- und Fechtsportler/-innen an, aber auch als eigenes Programm für unsere Mitglieder im Gesundheitssport“, sagt Stephanie Panzig, beim TSV Berlin-Wittenau 1896 e. V. verantwortlich für den Gesundheitssport.

Das Geld soll dem Schlingentraining zugute kommen | Foto: Jürgen Engler

Das Geld soll dem Schlingentraining zugute kommen | Foto: Jürgen Engler

Wichtiger Beitrag für das soziale Miteinander durch den TSV Wittenau

1896 gegründet bietet der TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. heute, als einer der großen Sportvereine im Norden Berlins, mit mehr als 3.000 Mitgliedern, einer Zielgruppe vom Kleinkind bis zum Senior ein vielfältiges Sportangebot in 20 Abteilungen. Dabei ist der Verein nicht nur ein Fixpunkt für sportliche Betätigung, sondern steht gleichermaßen für gesellschaftliches Engagement und ein harmonisches Miteinander. Zur Organisation und Durchführung des Vereinszweckes stehen regelmäßig ca. 85 ehrenamtliche gewählte Funktionsträger, ca. 150 Sportübungsleiter sowie sechs hauptamtlich beschäftigte Verwaltungskräfte in Voll- und Teilzeit zur Verfügung. Darüber hinaus wird der tägliche Sportbetrieb von zahlreichen Helfern und Vorturnern begleitet. Um Kindern und Jugendlichen den Sportverein als sinnvolle und interessante Freizeitgestaltung nahe zu bringen, bemüht sich der Verein moderne Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung weiterzuentwickeln und sein Angebot an aktuelle Trends anzupassen.

„Meine Wahl ist auf den TSV Wittenau gefallen, weil der gut organisierte und aufgestellte Verein hier im Berliner Norden viel für die Menschen und das soziale Miteinander leistet“, sagt Klaus Böger. „Damit hat der Verein auch eine große Anziehungskraft auf junge Menschen und viel Potenzial für die Zukunft-des Bezirks und der gesamten Stadt.“

Eigener Fördertopf der Spielbank Berlin für soziale Projekte

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur allgemein den Hauptstadt-Sport finanziell, sondern der Beirat der Spielbank Berlin verfügt zusätzlich über einen eigenen Fördertopf, aus dem soziale Einrichtungen, Projekte und Vereine in Berlin gefördert werden.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin schon seit ihrer Gründung ein wichtiges Anliegen“, so Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Böger auf den TSV Wittenau gefallen ist, ein Verein mit einer langen Geschichte, der im Laufe seines Bestehens einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet hat.“

Bürgerschaftliches Engagement hat eine lange Tradition

Bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung kultureller sowie sportlicher Ereignisse sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der traditionsreichen Spielbank Berlin. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Hertha BSC, dem 1. FC Union Berlin, den Füchsen Berlin, den BR Volleys sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzenten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als erfolgreichste Spielbank Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereiche des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

Der Landessportbund ist der Dachverband des Berliner Sports. Mit rund 660.000 Mitgliedern in mehr als 2.500 Vereinen ist der LSB die größte Bürgerbewegung der Stadt. Der LSB fördert und unterstützt den Berliner Sport in seiner ganzen Breite, vom Jugendsport, über den Breiten und Freizeitsport, den Gesundheitssport, den Nach-wuchsleistungs- und Spitzensport, bis zum Seniorensport. 60.000 Ehrenamtliche organisieren ein attraktives Vereinsleben und eine gesunde Freizeitbeschäftigung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe Alter. (red)

Dr. Holger Hatje wird zum Präsidenten des Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee e.V. gewählt

Ordentliche Mitgliederversammlung im GLCBW am 15. März 2019

Wahlen des Vorstandes und der Ausschüsse für die kommenden 3 Jahre

In angenehmer und entspannter Atmosphäre wurden von den anwesenden Mitgliedern die anstehenden Themen auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 15. März  2019 im GLCBW besprochen und die notwendigen Abstimmungen und Wahlen gemäß Tagesordnung durchgeführt.

In Dankbarkeit für die hervorragende Arbeit unseres viel zu früh verstorbenen Präsidenten Kurt Schnauck und in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Entwicklung des GLCBW in den vergangenen 6 Jahren, wurde von den Anwesenden einstimmig beschlossen, dem Puttinggrün vor dem Clubhaus den Namen „Kurt Schnauck Grün“ zu geben.

Ergänzend zu den mit der Einladung versandten Berichten der Vorstände sprach Präsident Dr. Holger Hatje über die Erfolge des Jahres 2018, den daraus erwachsenden Ansprüchen, den längerfristigen Aufgaben und die strategischen Ziele des Clubs. Dr. Hatje hat als Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank jahrelang Berlin mit geprägt.

Die Anwesenden erteilten dem Vorstand auf Vorschlag der Prüfer mit 98 % der Stimmen Entlastung für das Geschäftsjahr 2018.

Mit großer Mehrheit (96 % der Stimmen) wählten die Anwesenden Herrn Dr. Holger Hatje zum Präsidenten des Golf-und Land-Club Berlin-Wannsee. Das von ihm zur Wahl vorgeschlagene Vorstandsteam wurde von den Mitgliedern mit breiter Zustimmung gewählt:

Vizepräsident – Michael von Foerster

Vizepräsident – Gert Zimmer

Vorstand Finanzen – Wolfgang Wagner

Vorstand Sport – Michael Siebold

Vorstand Jugend – Patricia Rudek

Beisitzer – Dirk Germandi

Beisitzer – Gregor Kunz

Herr Dr. Hatje dankte im Namen seiner Vorstandskollegen allen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen, verbunden mit dem Wunsch, gemeinsam für unseren Club eine Konzeption zu entwickeln, geeignete Maßnahmen zu deren Umsetzung zu diskutieren und diese schrittweise aber konsequent umzusetzen, um dem Anspruch, ein Golfclub ersten Ranges zu sein, auch in Zukunft gerecht werden zu können.  Den Club für alle Mitglieder zu einem zweiten Zuhause zu machen und ihn zu einem echten Premiumclub zu entwickeln, soll weiterhin die Prämisse sein!

Als Prüfer wiedergewählt wurden Jochen Brücken, Jörg Robert Lammersen und Prof. Dr. Dieter Stassen.
In den Aufnahmeausschuss wurden Jutta Thomaschewski, Prof. Götz Herberg und Carsten Kullik gewählt.
Dem Schlichtungs- und Berufungsausschuss gehören Karin Arnold, Heinz Dürr, Rolf Eckrodt und Dr. Karlheinz Knauthe an.

Auf Vorschlag des Vorstandes beschloss die Mitgliederversammlung mit 157 Ja-Stimmen, 1 Gegenstimme und 4 Enthaltungen die Beiträge und Gebühren für das Jahr 2020 in unveränderter Höhe gegenüber dem Jahr 2019.

Der vom Vorstand vorgelegte und erläuterte Haushaltsplan 2019 wurde mit 97% der abgegebenen Stimmen bestätigt. (red)

Veranstaltungen

Berliner Hoffest

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Partner für Berlin begrüßen zu diesem Veranstaltungshighlight der Bundeshauptstadt rund 4.000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Diplomatie, Kultur, Medien und Sport in den Höfen des Berliner Rathauses.

Die einzigartige Vielfalt der Stadt wird auch in diesem Jahr wieder durch die Präsenz und Unterstützung der zahlreichen Kooperationspartner widergespiegelt.

Rund 90 Kooperationspartner aus der Wirtschaft, darunter viele Berlin-Partner aus Kultur und Gastronomie, präsentieren sich jährlich mit einem umfassenden Angebot aus informativen Auftritten sowie kulturellen und kulinarischen Genüssen auf dem Berliner Hoffest. Ein weiteres Highlight ist die Einbindung von Preisträgern der Berliner Meisterköche in einem „Food-Truck-Konzept“.

Das 19. Berliner Hoffest widmet sich dem 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls.

Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit

Durch den Anschluss von immer weiteren Teilen der Welt an das Internet und den neuesten Entwicklungen im Bereich des Internets der Dinge erreicht die globale Vernetzung von Mensch und Maschine noch nie gekannte Ausmaße. Mit der Zunahme des Informationsaustausches wächst neben dem Wohlstand aber auch die Gefahr der Cyberkriminalität.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) veranstaltete aus diesen Gründen die 7. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit am Potsdamer Campus Griebnitzsee. Hochrangige Vertreter deutscher und internationaler Sicherheitsbehörden, der Politik sowie aus Wirtschaft und Gesellschaft stellten neueste Erkenntnisse und Trends aus dem Bereich der Cybersicherheit vor.