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Champions 2018: Kür der besten Berliner Sportler 2018

204 Quadratmeter groß ist die Bühne der Champions Gala, auf der das Moderatoren-Duo Silke Beickert und Matthias Killing seine Gäste begrüßte und die CHAMPIONS 2018 geehrt wurden. Allerdings war der Platz auch dringend nötig! Erstmals in der 40-jährigen Geschichte der Gala wurden mit Jonas Müller, Frank Hördler und Marcel Noebels drei Athleten in der Kategorie „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet. Gemeinsam hat das Eisbären-Trio mit dem deutschen Eishockey-Nationalteam bei den Olympischen Spielen in Südkorea Geschichte geschrieben und Silber gewonnen. „Sportlerin des Jahres“ ist Bogenschützin Lisa Unruh. Die Basketballer von ALBA Berlin sind „Mannschaft des Jahres“. Stelian Moculescu, der die BR Volleys zur Deutschen Meisterschaft führte, siegt in der Kategorie „Trainer des Jahres“.

Top-Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport unter den Gästen

Die frisch gekürten Champions wurden von über 2.000 Gästen mit Standing Ovations in der Estrel Convention Hall bejubelt. Neben der Top-Riege der hauptstädtischen Sportprominenz gaben sich zahlreiche bekannte Gesichter aus Politik und Wirtschaft die Ehre. Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit, Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, Spielbank-Chefin Christiane Brümmer, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula, Frank Steffel, MdB, der frischgebackene Präsident des Landessportbundes Berlin Thomas Härtel, Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki sowie Volleys-Boss Kaweh Niroomand gratulierten den Athleten des Jahres.

V.l.n.r.: Die Geschäftsführer der Spielbank Berlin Marcel Langner und Christiane Brümmer, Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit, Thomas Härtel, Präsident Landessportbund Berlin, und Gesundheitssenatorin Dilek Kolat. | Foto Dirk Lässig

Sportstadt Berlin: Die Vorzeige-Athleten des Jahres 2018

Jonas Müller, der im Olympia-Finale ein Tor erzielt hatte, wurde von den Berlinerinnen und Berlinern sowie einer Expertenjury zum „Sportler des Jahres 2018“ gewählt – und gemeinsam mit seinen Kollegen Frank Hördler und Marcel Noebels ausgezeichnet. „Das ist eine richtig coole Sache“, freute sich Jonas Müller. „Toll, dass wir alle drei gewonnen haben. Denn alles was wir erreichen, erreichen wir als Team.“ Übergeben wurde der Preis an die Berliner Top-Sportler des Jahres durch Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin: „Berlin ist eine Sportstadt. Wenn man hier auf der Bühne steht, weiß man, man gehört zu den Besten der Welt. Ich freue mich, dass die Spielbank Berlin den Wettbewerb schon seit vielen Jahren unterstützt und gratuliere allen Preisträgern.“

CHAMPIONS 2018: v.l.n.r.: Marcel Noebels, Jonas Müller und Frank Hördler | Foto: Camera4/Tilo Wiedensohler

CHAMPIONS 2018: v.l.n.r.: Marcel Noebels, Jonas Müller und Frank Hördler | Foto: Camera4/Tilo Wiedensohler

Nach 2016 stand Lisa Unruh bereits zum zweiten Mal ganz oben auf dem CHAMPIONS-Podest. Die 30-jährige Bogenschützin feierte in diesem Jahr gleich drei Weltmeister-Titel. „Diese Ehrung ist etwas ganz Besonderes. Hier steht auch das Bogenschießen einmal im Rampenlicht“, freut sich die Athletin.

ALBA ist Mannschaft des Jahres

In der Meisterschaft und im Pokal scheiterten sie ganz knapp – bei der Wahl der „Mannschaft des Jahres 2018“ sicherten sich die Basketballer von ALBA Berlin den CHAMPIONS-Titel. Es ist bereits der achte Erfolg bei der traditionellen Wahl der Berliner Medien, kein Team gewann in den vergangenen 25 Jahren häufiger. „Wir sind in Meisterschaft und Pokal zweimal ganz knapp gescheitert. Die Champions-Trophäe ist eine tolle Bestätigung“, so ALBA-Kapitän Niels Giffey. „Diese Auszeichnung, die wir den Berlinerinnen und Berlinern zu verdanken haben, zeigt, dass wir mit unserem Team die Menschen in der Stadt bewegt haben.“

Stelian Moculescu ist Berlins „Trainer des Jahres 2018“. Deutschlands erfolgreichster Volleyball-Coach führte die BERLIN RECYCLING VOLLEYS in nur drei Monaten zurück an die Ligaspitze und feierte den Meistertitel – den dritten in Folge für die Berliner. „Ich freue mich sehr über diesen Preis“, sagte Stelian Moculescu. „Meine Zeit in Berlin gehört zu den schönsten Stationen in meiner Karriere.“

Die große Bühne gehörte nicht nur den CHAMPIONS 2018

Auf Initiative der Spielbank Berlin erhielt die Familie der einstigen Berliner Ausnahme-Schwimmerin Daniela Samulski den Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis. Der Sonderpreis wurde von Gesundheitssenatorin Dilek Kolat überreicht und ist mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro verbunden. Daniela Samulski, verheiratete Schwienke, erlag im Mai 2018 im Alter von nur 33 Jahren einem Krebsleiden. Sie hinterlässt Ehemann Michael Schwienke und einen Sohn.

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat überreicht den Scheck des Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis an Michael Schwienke, den Ehemann der verstorbenen Schwimmerin Daniela Samulski. | Foto: Dirk Lässig

„Der Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis, der in diesem Jahr zum 5. Mal vergeben wurde, hat das wichtige Anliegen, Sportlern zu gedenken, denen ein tragisches Schicksal widerfahren ist“, sagte Christiane Brümmer. „Solidarität im Sport war immer das Credo von Manfred von Richthofen. Mit dem Preis wollen wir diese Solidarität zum Ausdruck bringen und dabei das Andenken an den Sportförderer und Mitgründer der Spielbank Berlin Manfred von Richthofen bewahren.“

V.l.n.r.: BERLINBoxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula, Spielbank-Chefin Christiane Brümmer und Gesundheitssenatorin Dilek Kolat | Foto: Dirk Lässig

V.l.n.r.: BERLINBoxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula,  Christiane Brümmer, Spielbank Berlin und Gesundheitssenatorin Dilek Kolat | Foto: Dirk Lässig

 

Anette Bürcher-Herpel, Novomatic (l.), Ex-Bürgermeister KlausWowereit, Christiane Brümmer, Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Anette Bürcher-Herpel, Novomatic (l.), Ex-Bürgermeister KlausWowereit, Christiane Brümmer, Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Die Vorzeige-Athleten und Olympiasieger Robert Harting (Diskus) und Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf), die beide ihre großen Karrieren in diesem Jahr beendeten, wurden feierlich verabschiedet. Der langjährige BR-Volleys-Kapitän Robert Kromm, der im Sommer ein letztes Mal mit seinem Team den Meistertitel gewonnen hat, wurde für seine Verdienste mit dem „Sonderpreis der Sportmetropole Berlin“ ausgezeichnet. (red)

 

ERGEBNIS CHAMPIONS 2018

Ranking Sportlerin des Jahres:

1 Lisa Unruh Bogenschießen 15,24 %

2 Elena Krawzow Para-Schwimmen 13,97 %

3 Lisa-Marie Kwayie Leichtathletik 12,10 %

4 Claudia Pechstein Eisschnelllauf 11,32 %

5 Annika Schleu Moderner Fünfkampf 9,67 %

6 Lara Lessmann BMX Freestyle 9,23 %

7 Maria Kurjo Wasserspringen 8,20 %

8 Nina Mittelham Tischtennis 8,08 %

9 Charlotte Becker Radsport 7,25 %

10 Lisa Graf Schwimmen 4,94 %

Sportler des Jahres

 

Ranking Sportler des Jahres:

1 Jonas Müller* Eishockey 19,09 %

2 Marcus Groß Kanu 15,71 %

3 Ali Lacin Para-Leichtathletik 12,89 %

4 Maximilian Schachmann Radsport 10,04 %

5 Lou Massenberg Wasserspringen 9,66 %

6 Theo Reinhardt Radsport 8,86 %

7 Eric Franke Bob 8,52 %

8 Robert Joachim Gewichtheben 5,54 %

9 Fabian Graf Segeln 4,91 %

10 Martin Obst Ringen 4,79 %#

* Ebenfalls ausgezeichnet wurden Jonas Müllers Teamkollegen Frank Hördler und Marcel

Noebels (Gemeinsam gewann das Eishockey-Trio Olympia-Silber).

 

Ranking Mannschaft des Jahres:

1 ALBA BERLIN Basketball 14,07 %

2 Eisbären Berlin Eishockey 13,47 %

3 Füchse Berlin Handball 13,13 %

4 BR Volleys Volleyball 12,75 %

5 Lisa Buckwitz &

Mariama Jamanka Bob 11,23 %

6 1. FC Union Berlin Fußball 9,51 %

7 Hertha BSC Fußball 7,99 %

8 Berlin Kobra Ladies American Football 7,77 %

9 Patrick Hausding &

Lars Rüdiger Wasserspringen 5,93 %

10 Spandau 04 Wasserball 4,16 %

 

Ranking Trainer/Manager des Jahres:

1 Stelian Moculescu Volleyball 14,92 %

2 Pál Dárdai Fußball 14,69 %

3 Alejandro García Reneses Basketball 13,98 %

4 Velimir Petković Handball 12,06 %

5 Mark Milde Marathon 8,39 %

6 Christoph Bohm Wasserspringen 8,33 %

7 Natalia Butuzova Bogenschießen 8,08 %

8 Phillip Semichin Para-Schwimmen 6,85 %

9 Eckehardt Sahr Kanu 6,60 %

10 Gerhard Schöningh Galopprennsport 6,10 %

Internationales Poker-Highlight in der Hauptstadt: Die World Poker Tour Deepstacks Series 2019 in der Spielbank Berlin

Das wohl populärste Kartenspiel der Welt fasziniert seit jeher die Menschen und kann auch in Deutschland immer mehr Spieler begeistern. Nun wird die Hauptstadt ihrem Ruf als internationaler Poker-Hotspot einmal mehr gerecht. Die Spielbank Berlin wird vom 8. bis zum 14. Januar 2019 Austragungsort des größten europäischen Pokerturniers des kommenden Jahres sein: Das WPT Deepstacks Berlin Festival.

Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Den größten Reiz macht dabei – neben dem Spiel selbst – sicher die Tatsache aus, dass man sich über unterschiedliche Satellite-Turniere bereits mit günstigen Buy-Ins für das Main-Event und mit ein wenig Glück für das große Finale qualifizieren kann. So waren es in der Vergangenheit immer wieder spektakuläre Amateur-Siege, die zum Mythos der großen Pokerturniere der Welt beigetragen haben.

Qualifikation durch die Triple A Series

Die Triple A Series vom 3. bis zum 9. Dezember 2018 bieten mit spannenden Turnierformaten auch die erste Möglichkeit, sich für die WPT Deepstacks zu qualifizieren.

„Für uns ist es ein absolutes Highlight, das bedeutendste Pokerturnier Europas in diesem Jahr erneut auszurichten“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Berlin entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt des Pokerspiels und wir freuen uns darauf, Spieler aus der ganzen Welt bei uns zu begrüßen. Gemeinsam mit der WPT haben wir ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das allen Poker-Fans ein spannendes und unterhaltsames Event garantiert.“

500.000 Euro Preispool garantiert

Höhepunkt ist das €1.100 + 100 WPT DeepStacks Main Event, das von 11. bis 14. Januar mit drei Starttagen gespielt wird. €500.000 sind dabei als Preispool garantiert. Eröffnet wird das Event mit einem €360 + 40 NLH 8-max Turnier, bei dem €50.000 als Preispool garantiert sind.

GEWINNSPIEL: Blaue Bescherung in Berlin

Passend zu Weihnachten verlost die BERLINboxx drei Gutscheinbücher von Gutscheinbuch.de! Hier finden sich die Teilnahmebedingungen ebenso wie die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen: https://www.facebook.com/BERLINboxx/

Etwas für den Schatz, ein Präsent für die Eltern oder Großeltern oder eine kleine Aufmerksamkeit für Freunde: Die Vorweihnachtszeit ist oft getrübt von der stressigen Geschenkejagd. Wer ein Geschenk für alle sucht, greift zum Gastround Freizeitführer „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Berlin & Umgebung 2018/2019“. Über das  hochwertige Gutscheinbuch voller 2für1-Gutscheine freuen sich nicht nur Genießer, sondern auch Wellness-Jünger,  Adrenalin-Junkies, Kulturinteressierte und viele mehr.

Regionale Highlights und Geheimtipps entdecken

Ein schönes Abendessen zu zweit, ein Relax-Tag in der Therme oder eine ausgiebige Shoppingtour: Die  „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Berlin & Umgebung“ lädt zu einer genussreichen Entdeckungsreise voller regionaler Highlights und Geheimtipps ein. Mit so vielen 2für1-Angeboten wie nie zuvor bietet das blaue Gutscheinbuch in diesem Jahr eine große Auswahl an Gutscheinen aus Bereichen wie Gastronomie, Wellness,  Freizeit, Kultur oder Shopping. Restaurants spendieren etwa das zweite Hauptgericht, beim Wellness muss der Partner für die Anwendung nichts bezahlen oder im Theater ist die zweite Eintrittskarte gratis.

Entdecken, genießen und sparen in und um Berlin

Mit dabei in der Ausgabe 2018/2019 sind unter anderem:

 – Raymons, Berlin-Spandau
 – Numero Uno, Berlin-Chalottenburg
 – HABEL am Reichstag, Berlin-Mitte
 – Atlantik, Berlin-Schöneberg
 – Friedrichstadt-Palast, Berlin-Mitte
  -BrotfabrikKino, Berlin-Weißensee
  -u.v.m.

Extra-Geschenk für noch mehr Genuss

Mit den 195 Gastronomie- und 113 Freizeitgutscheinen der „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Berlin & Umgebung“ lassen sich mehrere Hundert Euro pro Buch sparen. Auf die Beschenkten wartet außerdem eine  zusätzliche Überraschung. Die Kundenkarte in jedem Buch gewährt Zugriff auf 8.000 weitere kostenlose Online-Coupons mit reinen 2für1-Angeboten. Einfach unter www.gutscheinbuchplus.de anmelden, Wunsch-Gutscheine generieren und drauflos sparen. (red)

 

 

Jüdisches Lichterfest Chanukka am Brandenburger Tor – Plädoyer für Toleranz und Geschlossenheit.

Mit einem Festakt und im Beisein des Bundespräsidenten, des Regierenden Bürgermeisters und zahlreichen politischen Vertretern aus aller Welt ist am Sonntagabend am Brandenburger Tor das jüdische Chanukka-Fest eingeläutet worden. Rabbiner Yehuda Teichtal entzündete gemeinsam mit Frank-Walter Steinmeier das erste der acht Lichter am Chanukka-Leuchter. Der zehn Meter hohe Leuchter am Brandenburger Tor ist der größte Chanukka-Leuchter Europas.

 

„Um Hass und Feindschaft entgegenzustehen, wollen wir ein Symbol für Toleranz und Freundschaft in die Welt senden. Das ist der Gedanke des Chanukka-Festes“, so Rabbiner Yehuda Teichtal. „Wir wollen mit Chanukka Licht in die Dunkelheit bringen. Mir persönlich bedeutet es sehr viel, dass diese Botschaft hier in Berlin so viel Unterstützung erfährt. Mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller als Repräsentanten des Bundes und der Berliner Politik haben wir langjährige und treue Partner gefunden, die sich mit uns gemeinsam für diese Ziele einsetzen.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier | Foto: Dirk Lässig

Vor mehreren hundert Zuhörern rief Frank-Walter Steinmeier zu Toleranz und Geschlossenheit auf: „Die Lichter stehen in unseren beiden Religionen für Hoffnung. Unsere gemeinsame Geschichte kann und darf keinen Schlussstrich kennen, denn Hass und antisemitische Hetze zeigen sich wieder in ganz Europa. Altem und neuem, leisem und stillen Antisemitismus werden wir entschieden entgegentreten.“

Jüdisches Leben ist wieder in Berlin angekommen

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller fügte hinzu: „Der Chanukka-Leuchter hier am Brandenburger Tor ist für mich immer noch etwas ganz Besonderes. Unsere Stadt ist eine friedliche, freie und offene Metropole, die Menschen aus aller Welt einlädt, mit uns hier zu feiern. Jüdisches Leben ist wieder in unserer Stadt angekommen!“

Der größte Chanukka-Leuchter Europas wird entzündet | Foto: Dirk Lässig

Der größte Chanukka-Leuchter Europas wird entzündet | Foto: Dirk Lässig

Langjährige Unterstützung durch die SANUS AG

Für die SANUS AG, die auch in diesem Jahr ihr langjähriges Engagement fortsetzt, ist der gemeinschaftliche Gedanke des Lichterfestes besonders entscheidend. „Wir sind dankbar, dass es wieder ein so vielfältiges jüdisches Leben in unserer Stadt gibt“, so Thomas Klein, Aufsichtsratsvorsitzender der SANUS AG. „Berlin ist eine weltoffene und tolerante Stadt, die vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religion eine Heimat ist. Diese Stadt ist unser Zuhause und wir akzeptieren nicht, dass diese Gemeinschaft durch Hass und Zwietracht entzweit wird!“

 

Chanukka wird weltweit gefeiert

Das jüdische Chanukka, Hanukkah oder auch Lichterfest wird vom 02. Dezember bis zum 10. Dezember 2018 gefeiert. Es findet immer am 25. Tag des jüdischen Monats Kislew statt. Chanukka-Leuchter werden traditionell auch vor dem Weißen Haus in Washington, nahe dem Big Ben in London und auf dem Roten Platz in Moskau aufgestellt.

In Berlin wird das Chanukka-Fest durch das Jüdische Bildungszentrum Chabad ausgerichtet. Die Einrichtung hat es sich zum Ziel gesetzt, als Plattform für Kultur und die Traditionen des Judentums das Leben in Berlin zu bereichern. Dabei ist das Bildungszentrum ein engagierter Dialogpartner für interessierte Bürger. (red)

 

Laughing Hearts Jubiläums-Gala 2018: 751.000 EUR für Berliner Heimkinder

Zehn Jahre Laughing Hearts: Zahlreiche Gäste nahmen dieses wichtige Jubiläum zum Anlass, ein großes Herz auf der Laughing Hearts-Spendengala 2018 im Grand Hyatt Berlin zu zeigen. Das Ergebnis war eine beeindruckende Spendensumme! 751.000 EUR kamen für Projekte zusammen, die Kinder und Jugendliche fördern und Chancen eröffnen, die ihnen sonst nicht offen stehen würden.

Hauptsponsor Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, unterstützt den 2009 gegründeten Verein als Partner und Beiratsmitglied intensiv und motivierte zahlreiche weitere Sponsoren aus der Wirtschaft. Zu den größten Unterstützern zählen neben Christoph Gröner selbst, Ilmi Viqa, Gründer der AWR Abbruch GmbH, Thomas Jander, Gründer der BSV Spezialtiefbau GmbH, die Berliner Sparkasse und die Schweizer SSN Group. Sämtliche Erlöse kommen den Kindern unmittelbar zugute.

Prominente gaben sich ein Stelldichein

Auch zahlreiche Prominente gaben sich die Ehre. Darunter die britische Sängerin Bonnie Tyler, die Band Culcha Cundela, die Schauspieler Jenny Elvers und Bernhard Bettermann, die Moderatorinnen Annabelle Mandeng und Anastasia Zampounidis, „Let’s Dance“- Star Massimo Sinató, Manuel Cortez mit Partnerin Miyabi Kawai, Boxer Arthur Abraham sowie die beiden Bachelor Leonard Freier und Daniel Völz. Durch den Abend führte mit Rebecca Mir und Patrice Boudedibela erstmals ein Moderatoren-Duo. 

Moderatorin Rebecca Mir und Lets Dance- Star Massimo Sinató | Foto: ©Laughing Hearts/Herold|Photodesign

Jenny Elvers, Schauspielerin | Foto: ©Laughing Hearts/Herold|Photodesign

Jenny Elvers, Schauspielerin | Foto: ©Laughing Hearts/Herold|Photodesign

Rocklegende Bonnie Tyler und Sänger Ben | Foto: ©Laughing Hearts/Herold|Photodesign

Alle Erlöse gehen direkt an den Verein

Christoph Gröner zeigte sich beeindruckt von der Spendenfreudigkeit der Gäste: „Als Förderer des Vereins Laughing Hearts bin ich sehr glücklich über diese so hohe Spendensumme. Kinder und Jugendliche müssen eine Zukunftsperspektive haben, das ist aus meiner Sicht unumstößlich! Dabei geht es um Bildungs- und berufliche Chancen, aber auch um eine glückliche Kindheit und Jugend, die es erst möglich macht, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Ich bin stolz auf das bisher Erreichte und sicher, dass Laughing Hearts auch in den kommenden Jahren vieles für die Kinder tun kann. Das im Rahmen der Gala gesammelte Geld wird den Verein dabei sehr unterstützen.“

Großzügige Spender für die Wagenburg auf dem Kinderbauernhof Marienhof

Der Unternehmer unterstützte den Verein erst kürzlich bei dem Erwerb des Kinderbauernhofs Marienhof im brandenburgischen Ribbeck. Dort haben hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Ferien zu verbringen, dabei Spaß zu haben und etwas über Tiere und die Natur zu lernen. Auf dem Marienhof sind sogenannte Wagenburgen geplant, für die auf der Gala ebenfalls mehrere Spender gefunden werden konnten. Diese Wagenburgen bieten Kindern ab 12 Jahren spannende Übernachtungsmöglichkeiten und können auch vermietet werden. Die erzielten Erlöse kommen ebenfalls dem Verein zugute. Unterstützt wurde das Vorhaben durch Andreas Wilhelm, Inhaber der Fincon Group, Michael Tockweiler, CEO der SSN Group, Thomas Jander, BSV Spezialtiefbau, Norbert Ketterer, HFS AG, Steffen Göpel, GRK Holding, Dr. Frank Rodloff, Rolema Rechtsanwälte und Notare, Arthur Kind, Consultia Rechtsanwaltsgesellschaft, Holger Stahl, Dr. Klein Privatkunden AG sowie zahlreiche weitere Gäste. Theo Gorens, Finanzvorstand der SSN Group, ersteigerte im Rahmen der Auktion außerdem einen VW Beetle, der Erlös geht direkt an Laughing Hearts.

v.l.n.r. Dr. Nidal Al-Saadi, Vorstandsvorsitzender Laughing Hearts, Arthur Abraham, Boxer, Maskottchen Heartmut, Daniel Kloss, Vorstand Laughing Hearts, Lars Lange, Gremiumsmitglied Laughing Hearts | Foto: ©Laughing Hearts/Herold|Photodesign

Unterstützung für mehr als 2.200 Heimkinder

„Wirtschaft und Unternehmer haben eine Verpflichtung gegenüber den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Daher trete ich dafür ein, dass die Wirtschaft gemeinsam mit der Politik diese Aufgabe annimmt. Ich danke allen Spendern, Unterstützern und Freunden des Projekts“, sagt Christoph Gröner und ergänzt: „Unser Erfolg ist das Lächeln der Kinder.“

Schon heute unterstützt Laughing Hearts 22 Heime in Berlin und Umgebung und erreicht damit circa 2.200 Kinder und Jugendliche. (red)

  

Aufruf: Schluss mit dem Kleingartenirrsinn!

Nach jahrelanger Debatte hat Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher einem Vorschlag von Umweltsenatorin Regine Günther zugestimmt, die Kleingartenanlagen auf landeseigenen Flächen bis mindestens 2030 zu sichern. Bisher galt die Bestandsgarantie nur bis 2020.

Nun der Paukenschlag: Arne Piepgras, das Gesicht hinter der Initiative „Gartenstädte statt Gartenzwerge“ ruft alle Berlinerinnen und Berliner auf, für bezahlbaren Wohnraum einzustehen. Er fordert einen Masterplan für Berlin unter Einbeziehung der städtischen Kleingartenflächen und die Verhinderung des Vorhabens des rot-rot-grünen Senats.

Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner befürworten eine zumindest teilweise Bebauung der Flächen

„Eine Umfrage aus dem Frühsommer dieses Jahres hat ergeben, dass schon damals eine deutliche Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner eine zumindest teilweise Bebauung der Kleingartenflächen für bezahlbaren Wohnraum, Kitas und Schulen befürwortet“, so Piepgras. „Trotz dieser eindeutigen Willensbekundung beschließt nun die rot-rot-grüne Landesregierung in einer Hauruck-Aktion, die Pachtverträge für die landeseigenen Flächen bis 2030 zu verlängern! Diese Missachtung des Bürgerwillens ist nicht nur politisch skandalös und falsch, sondern im Ergebnis unverantwortlich!“

Fakt ist, dass die Kleingartenflächen im Eigentum des Landes Berlin stehen – und damit allen Berlinerinnen und Berlinern gehören. Genutzt werden die Flächen jedoch nur von ca. 60.000 Kleingärtnern, obwohl auf den teilweise zentral gelegenen Arealen mehr als 400.000 Wohnungen entstehen könnten. Das würde Wohnraum für deutlich mehr als 1 Million Menschen bedeuten. Über umstrittene Gebiete wie die Elisabeth-Aue oder das Tempelhofer Feld oder Innenhöfe von Plattenbausiedlungen bräuchte dann niemand mehr zu diskutieren.

Arne Piepgras fordert von der Politik ein Umdenken: Schluss mit dem Kleingartenirrsinn! | Foto: BERLINboxx

Arne Piepgras fordert von der Politik ein Umdenken: Schluss mit dem Kleingartenirrsinn! | Foto: BERLINboxx

Alternativen für Kleingärtner

Dabei legt Piepgras großen Wert darauf, nicht als „Vernichter“ der Kleingartenidee gesehen zu werden. Denn er schlägt konkrete Alternativen vor. So könnte man den Kleingärtnern die freie Wahl zwischen drei Alternativen lassen. Entweder erhält der betroffene Kleingärtner eine angemessene Entschädigung in Geld oder zu einem symbolischen Kaufpreis eine Freizeitparzelle vor den Toren der Stadt. Als dritte Alternative – und die könnte für viele Kleingärtner ganz besonders interessant sein – ein bevorzugtes Mietangebot für eine Erdgeschosswohnung mit anliegendem Garten in den neu entstehenden Häusern. Diese neuen Wohngebiete würden sicherlich genauso viel zu einem erträglichen Stadtklima beitragen wie die jetzigen Kleingartenanlagen. Die immer wieder ins Feld geführte „grüne Lunge“ wird so erhalten und gestärkt. Tatsächlich ist anderen europäischen Metropolen das Kleingartenprinzip gänzlich unbekannt. Dort finden sich Naherholungsgebiete im Umland, keineswegs aber in bester Lage inmitten der Stadt.

„Mir wird wieder und wieder unterstellt, ich verfolge mit meiner Initiative eigene wirtschaftliche Interessen“, betont Piepgras. „Ein absurder Vorwurf, denn von vornherein habe ich gefordert, die Bebauung der Kleingartenflächen allein in die Hände der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zu legen.“

Forderung nach einem ultimativen Planungskonzept

Die Zahl der Unterstützer wird jedenfalls größer. Andreas Becher, Chef des Bundes Deutscher Architekten, meldete bereits deutliche Zweifel an: „So langsam werden die Flächen für die wachsende Stadt knapp. Die Kleingärten gehören uns – dem Land Berlin. Nun sollten wir etwas daraus machen, zum Beispiel Gartenstädte. Die Menschen müssen in der wachsenden Stadt zusammenrücken. Wir sind Teil der Stadtgesellschaft und fordern diese Bestandsgarantie nicht wirksam werden zu lassen, sondern sofort mit einem ultimativen Planungskonzept für die Nutzung dieser städtischen Flächen zu beginnen.“

Aufruf für „Gartenstädte statt Gartenzwerge“

Arne Piepgras fordert alle Berlinerinnen und Berliner auf, seine Initiative „Gartenstädte statt Gartenzwerge“ zu unterstützen und sich gemeinsam an den Regierenden Bürgermeister zu wenden: „Es ist höchste Zeit, dem Kleingartenirrsinn ein Ende zu bereiten und für eine soziale und familiengerechte Stadt einzutreten. Wir fordern einen Masterplan für Berlin jetzt und zwar unter Einbeziehung der städtischen Kleingartenflächen. Wer sich jetzt nicht wehrt, hat später auch kein Recht, sich über die Mangelzustände in unserer Stadt zu beklagen.“ (red)

 

Hier geht’s zur Initiative „Gartenstädte statt Gartenzwerge“:

Homepage der Initiative „Gartenstädte statt Gartenzwerge“

Facebook-Seite der Initiative „Gartenstädte statt Gartenzwerge“

 

 

Aleksander Dzembritzki: Sportmetropole mit gutem Ruf

Rund 40 nationale und internationale Sportevents fördert die Senatsverwaltung für Inneres und Sport jährlich. Kein Wunder, dass die Hauptstadt Deutschlands führende Sportmetropole ist. Über kommende Veranstaltungen, Ehrenamt und Engagement im Sport sprach die BERLINboxx mit Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport.

Herr Dzembritzki, Berlin ist eine Sportmetropole. Welche nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen wollen Sie für die Hauptstadt gewinnen?

Berlin punktet im Wettbewerb mit anderen Sportmetropolen durch hervorragendes Renommee, Kompetenz, Gastfreundlichkeit und großer Sportbegeisterung der Bevölkerung sowie vielfältiger und leistungsfähiger Sportinfrastruktur. Erst vor wenigen Wochen haben wir den Zuschlag für die UEFA EURO 2024 erhalten. Mindestens sechs Spiele werden im Berliner Olympiastadion ausgetragen – und Berlin hofft natürlich auf das Endspiel. Zudem wird sich Ende November entscheiden, ob wir Ausrichter der Special Olympics World Summer Games 2023 werden. Für uns wäre es eine große Ehre und es hätte auch eine Signalwirkung im Bereich der Inklusion. Allerdings stehen bereits jetzt im Berliner Sportkalender für 2019 folgende Events fest: Die Handball-WM, der Weltcup im Bogenschießen und die sogenannten „Finals“, einem Final-Wochenende der Deutschen Meisterschaften in zehn verschiedenen Sportarten. Darüber hinaus tragen wir 2020 die WM im Bahnradsport aus.

Berlin boomt, so auch die Berliner Sportwirtschaft. Wie reagieren Sie darauf als Sportstaatssekretär?

Zuerst einmal freut es mich sehr, dass so viele Berlinerinnen und Berliner Sport treiben. Steigende Mitgliederzahlen sind ein positives Signal, bedeuten aber in der Regel auch steigenden Sportstättenbedarf. Hier gibt es verschiedene Ansatzpunkte: Zum Beispiel unterstützen wir die Bezirke mit Geld und Expertise für die Aufstellung von Sportentwicklungsplänen. Diese Pläne
sollen darstellen, an welchen Standorten der Sportbedarf aufgefangen werden kann. Zudem kommen die Gelder aus dem Vereinsinvestitionsprogramm und dem Sportanlagensanierungsprogramm den Bezirken zugute. Auch unsere Schulstandorte bieten viel Potenzial für Sport- und Bewegungsflächen. Derzeit sprechen wir
schon mit allen Bezirken und der Bildungsverwaltung über diese Möglichkeiten.

Der Bund hat für 2018 die Fördergelder erhöht. Wohin fließen die Mittel?

Die Mittel des Bundes fließen in die Leistungssportstrukturen, also überwiegend in die Spitzensportinfrastruktur und in die Verbände. Diese Förderung des Spitzensports ist wichtig. Sie verbindet erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler mit Berlin, die zum guten Ruf und positiven Image der Sportmetropole beitragen. Außerdem sind sie Anreiz und Motivation für den sportlichen Nachwuchs und fördern die Identifikation mit Berlin als Lebensort. Auf Berliner Vereine haben die Fördergelder des Bundes jedoch keine direkten Auswirkungen. Ohne den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher wäre der Berliner (Breiten-)Sport nicht möglich.

Wie unterstützt das Land Berlin Ehrenamtliche?

Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Allein in Berlin engagieren sich rund 60.000 Menschen in über 2.000 Sportvereinen ehrenamtlich. Die Bedeutung des Ehrenamts geht weit über den Sport hinaus. Zum Beispiel unterstützt das Land Berlin bürgerschaftliches Engagement bereits mit unterschiedlichen Programmen, wie der Ehrenamtskarte oder dem Berliner FreiwilligenPass. Der Landessportbund trägt eine jährliche Ehrenamtsgala aus. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ehrenplaketten und -nadeln bis hin zum Verdienstorden des Senats, die für außerordentliches Engagement verliehen werden. Das Ehrenamt – egal ob im Sport oder anderen Bereichen – braucht öffentliche Anerkennung, um fortbestehen zu können. (lj)

 

10 Jahre Laughing Hearts Gala

Die 10. große Laughing Hearts Charity-Gala steht kurz bevor: Am kommenden Samstag werden Berliner Unternehmer versuchen, den letztjährigen Spendenrekord von über 1.3 Millionen Euro zu toppen, um damit Berliner Heimkinder zu fördern. Unterstützt wird der gemeinnützige Verein dabei von Schirmherrin Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, sowie weiteren prominenten Gäste, darunter Marlon Roudette, Graham Candy, Anuthida Ploypetch, Ben, Arthur Abraham, Daniel Termann, Ben Zucker, und viele mehr.

Initiator und leidenschaftlicher Unterstützer Christoph Gröner

Christoph Gröner, Chef der CG Gruppe, unterstützte den Verein von Beginn an schafft es immer wieder, die Gala-Gäste zu Höchst-Spenden zu bewegen. „Wirtschaft und Unternehmer haben eine Verpflichtung gegenüber den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Ich trete dafür ein, dass die Wirtschaft gemeinsam mit der Politik diese Aufgabe annimmt und damit für das Wohl der Kinder einsteht. Ich danke allen Spendern, Unterstützern und Freunden des Projekts.“

Kinderbauernhof „Marienhof“ in Brandenburg

Jeder Cent der Spenden kommt zahlreichen Projekten zu Gute. Kindern und Jugendlichen in Berliner Heimen werden damit neue Chancen eröffnet. Neben der Erfüllung der Herzenswünsche ist unser großes Projekt das Laughing Hearts Ferienlager, der Kinderbauernhof Marienhof. Aus dem bestehenden Ferienlager entsteht ein Reiseziel für Kinder und Jugendliche. Ziel des Vereins ist, den Kids ein breites Ferien- und Freizeitprogramm vor den Toren Berlins bieten. Dabei sollen die Kinder nicht nur Spaß haben, sondern auch viel über die Natur lernen.

Jedes vierte Kind lebt unterhalb der Armutgefährdungsschwelle

Von den Berliner Kindern unter 18 Jahren lebt mehr als ein Viertel unterhalb der bundesweiten Armutsgefährdungsschwelle, so der Sozialbericht des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg. Diese sozialen Missstände sind ein ernst zu nehmendes Problem in der Hauptstadt. Betroffene Kinder haben sehr viel geringere Bildungschancen und können an kulturellen und sozialen Veranstaltungen kaum teilnehmen. Diesen Teufelskreis will Laughing Hearts durchbrechen und unterstützt, getreu dem Motto „Unser Erfolg ist das Lächeln der Kinder“, schon heute 22 Heime in Berlin und Umgebung und erreicht damit circa 2.200 Kinder und Jugendliche.

 

Mehr zur Veranstaltung: http://laughing-hearts.de/charity-gala/

 

Sawsan Chebli: „Bürgerschaftliches Engagement ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie“

Fast 40 Prozent aller Berliner engagieren sich ehrenamtlich in der Stadt und doch muss noch einiges getan werden. Über ihre Aufgabe, Maßnahmen und ihre persönlichen Eindrücke zum bürgerschaftlichen Engagement sprach die BERLINboxx mit Sawsan Chebli (SPD), Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement.

Frau Chebli, welche Bedeutung hat bürgerschaftliches Engagement für Sie?

Tausende Freiwillige gestalten unsere Stadt maßgeblich mit – bei den Rettungsdiensten, in der Flüchtlingshilfe, für Obdachlose oder Kulturprojekte – um nur einige Beispiele zu nennen. Oft wird das von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, manchmal wird Ehrenamt sogar als Gutmenschentum belächelt. Aber dieses Engagement ist ein zentraler Grundpfeiler unserer Demokratie. Im Prinzip wäre unsere Demokratie gar nicht überlebensfähig, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich täglich und ohne dafür bezahlt zu werden, für den Zusammenhalt in unserer Stadt einsetzen. Ich würde sogar sagen, dass  bürgerschaftliches Engagement seit 1945 noch nie so wichtig war wie heute.

Derzeit bedroht eine noch kleine, aggressive Minderheit unsere Demokratie und die Weltoffenheit unserer Stadt. Hier sind wir alle gefragt, unsere Demokratie zu schützen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür war die #unteilbar-Demonstration am 13. Oktober 2018 – hier sind rund 240.000 Bürgerinnen und Bürger für unsere Demokratie auf die Straße gegangen. Ein starkes Zeichen von großer Bedeutung, das mich auch persönlich sehr berührt hat. Hier ist es uns gelungen, all denjenigen, die Hass und Hetze verbreiten, ein klares Gegenzeichen zu setzen. Unsere Stimme muss noch viel lauter sein als ihre. Hier sehen wir, wie wichtig eine starke Zivilgesellschaft ist, um den Fliehkräften an den Rändern der Gesellschaft zu begegnen. Deswegen ist es mir ein großes Anliegen, Engagement in jederlei Hinsicht zu fördern – angefangen von der Koordination bis hin zur öffentlichen Anerkennung.

Wie sieht Ihre Zielsetzung aus?

Meine Erfahrung ist, das sehe ich beim freiwilligen Engagement und auch bei Menschen angesprochen fühlen, die sich vielfältig engagieren und an der Gestaltung unserer Stadt bereits teilhaben. Aber viele andere erreichen wir leider noch nicht. Und das muss man ändern. Eines meiner Ziele ist es, die Engagementlandschaft in Berlin weiter auszubauen, indem ich Strukturen, die Engagement erleichtern, schaffe beziehungsweise fördere, zum Beispiel die bezirklichen Freiwilligenagenturen. Uns ist es jetzt mit der Unterstützung des Abgeordnetenhauses gelungen, flächendeckend ein Angebot zu schaffen. Das ist wichtig, damit alle Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren wollen, eine Anlaufstelle haben. Das ist die eine Sache.

Ein anderer Punkt ist Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement. Das findet zum Beispiel mit Aktionen wie „Berlin sagt Danke“, der Ehrenamtskarte, dem  #FARBENBEKENNEN-Award für engagierte Geflüchtete, der Freiwilligenbörse oder auch der Ehrennadel, die wir verleihen, statt. Es ist meine Aufgabe, diese Anerkennung noch weiter zu verstärken. Und vor allem:  Bürgerschaftliches Engagement noch sichtbarer zu machen. Die Medien sollten dafür gewonnen werden, dass sie noch viel stärker darüber berichten, wenn Menschen etwas Gutes tun, wegweisende Projekte für den Zusammenhalt entstehen und wenn Geflüchtete sich für unsere Gesellschaft stark machen und damit – wie ich es nenne – Farben bekennen.

 

Bürgerschaftliches Engagement fördern: Sawsan Chebli bei der Eröffnung der Berliner Freiwilligenbörse 2018 im Roten Rathaus. | Foto: Landesfreiwilligenagentur Berlin | Gregor Baumann

Bürgerschaftliches Engagement fördern: Sawsan Chebli bei der Eröffnung der Berliner Freiwilligenbörse 2018 im Roten Rathaus. | Foto: Landesfreiwilligenagentur Berlin | Gregor Baumann

Einiges hat sich doch schon getan.

Ja, das Bürgerfest am Tag der Deutschen Einheit ist ein schönes Beispiel dafür, wie ernst es der Regierende  Bürgermeister damit meint, den Zusammenhalt zu stärken, bürgerschaftliches Engagement sichtbarer zu machen, Menschen zueinander zu führen und Begegnungen zu schaffen. Darüber hinaus hatte das Motto des 3. Oktober 2018, „Nur mit euch“, eine ganz klare Signalwirkung. Es sind die in Berlin lebenden Menschen, die sie zu dieser  freien, weltoffenen, vielfältigen Stadt gemacht haben. Ich würde gern noch viel mehr Menschen dazu gewinnen, sich zu engagieren.

Welche Rolle spielt dabei die Wirtschaft?

Der Einsatz von Unternehmen im bürgerschaftlichen Engagement wird häufig unterschätzt. Ich finde, Unternehmen haben eine Kraft, die wir noch viel stärker nutzen könnten und sollten. Wir haben uns vor diesem Hintergrund vorgenommen, den Unternehmenspreis gemeinsam mit der IHK und der Handwerkskammer zu verleihen. Damit wollen wir gemeinsam das vielfältige Engagement von Unternehmen anerkennen. Ich würde mich freuen, wenn noch viel mehr Unternehmen auch ihre Stimme erheben und damit einen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft leisten. Es ist nicht immer bequem, sich offen zum Beispiel gegen Rechtsradikalismus auszusprechen, aber hier stehen wir in einer gemeinsamen Verantwortung. Es gibt einige solcher Unternehmen, aber ich finde, es könnten noch viel mehr Stimmen dazukommen.

Was könnte in der Berliner Engagementlandschaft noch getan werden?

Einige Punkte, die wir gerade voranbringen, habe ich bereits genannt. Ich würde mir außerdem wünschen, dass die Berliner Engagementlandschaft noch etwas mehr zusammenwächst. Zum Beispiel die etablierten Organisationen neuere Migrantenorganisationen an die Hand nehmen; dass man gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Häufig erleben wir, dass es nur nebeneinander her läuft. Für den  Zusammenhalt in der Stadt ist es wichtig, dass Engagement Menschen zusammenbringt: Wenn sich Muslime gemeinsam mit Christen für die Umwelt engagieren oder Senioren mit Jugendlichen im Sportverein. Wenn im Engagement Menschen zusammenfinden, die sonst wenig miteinander zu tun haben. Da hat sich auch schon viel entwickelt. Aber wir müssen gemeinsam auch noch daran arbeiten, um neue Zielgruppen zu gewinnen und Zusammenarbeit zu fördern.

Engagieren Sie sich auch privat?

Natürlich engagiere ich mich persönlich, allerdings kann ich das inzwischen gar nicht mehr trennen von meiner Funktion ls Staatssekretärin – so werde ich eben wahrgenommen. Ich engagiere mich bei der Tafel, ich bin Mitglied in vielen Vereinen. Außerdem setze ich mich für junge Leute im Rahmen von Nachhilfe ein, bin Mentorin in vielen Projekten, um jungen Leuten aufzuzeigen, welche Perspektiven sie für ihre Zukunft haben – vor allem jungen Immigranten, die nicht so richtig wissen, wo sie sich in diesem Land verorten. Das alles tue ich gerne und habe es schon vor meiner Funktion als Staatssekretärin getan. Ich sehe es als meine Verantwortung, ein Vorbild zu sein, als jemand, der es mit seiner Biografie geschafft hat, heute Staatssekretärin zu sein und dies anderen jungen Leuten mitzugeben. (lj)

 

Vielfältig engagiert: Sawsan Chebli auf dem Festival der Religionen. | Foto: Anton Tal für Faiths In Tune / Berliner Festival der Religionen

Trinkbrunnen für Berlin: Stadt jetzt „Blue Community“

Die Berliner Wasserbetriebe und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ziehen eine positive erste Bilanz des Programms „100 Trinkbrunnen und Trinkwasserspender in Berlin“. Elf neue Brunnen sind am heutigen Tag bereits errichtet, rund 30 sind für dieses Jahr insgesamt geplant. Auch für diese Schritte hat das Land Berlin heute am Trinkbrunnen im Park am Gleisdreieck das Zertifikat „Blue Community“ erhalten. Die Gründerin der gleichnamigen internationalen Initiative und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Maude Barlow, überreichte dem Land das Zertifikat.

Bis Ende 2019 soll Berlin 100 zusätzliche Trinkbrunnen und Trinkwasserspender erhalten. Dafür sorgen die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Rund 30 der neuen Brunnen werden 2019 fertiggestellt. Das Abgeordnetenhauses, was mit einer Million Euro auch die Finanzierung sichert, erließ zwecks des Brunnenprogramms einen Blue-Community-Beschluss. Die neuesten stehen am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer, auf dem Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg und im Westpark am Gleisdreieck.

Trinkbrunnen für eine lebenswerte Stadt

„Frei zugängliches Trinkwasser in hoher Qualität soll im öffentlichen Raum unserer Stadt Normalität werden. Gerade in Zeiten der Klimaerhitzung ist dies wichtig, um das Grundbedürfnis nach Wasser zu befriedigen und Berlin als lebenswerte Stadt zu erhalten“, sagt Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

„Mit dem Brunnenprogramm haben wir ein ehrgeiziges Ziel“, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe. „Umso mehr freut es mich, dass wir nach der Planungs- und Vorbereitungsphase mit unseren Baufirmen so schnell so viele Brunnen errichten konnten. Denn die Brunnen leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.“ Wer seinen Durst mit Trinkwasser löscht, verursacht keinen Müll. Für die gesamte Stadt ließen sich damit außerdem 100.000 Tonnen CO2 sparen.

Die Trinkbrunnen werden in Absprache mit den Bezirksämtern bezirksweise errichtet und über das ganze Stadtgebiet verteilt. Zunächst werden die beiden bekannten Modelle in Blau und Silber aufgestellt. Für die Zukunft suchen die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nach einem barrierefreien Trinkbrunnen. (red)

Veranstaltungen

Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit

Durch den Anschluss von immer weiteren Teilen der Welt an das Internet und den neuesten Entwicklungen im Bereich des Internets der Dinge erreicht die globale Vernetzung von Mensch und Maschine noch nie gekannte Ausmaße. Mit der Zunahme des Informationsaustausches wächst neben dem Wohlstand aber auch die Gefahr der Cyberkriminalität.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) veranstaltete aus diesen Gründen die 7. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit am Potsdamer Campus Griebnitzsee. Hochrangige Vertreter deutscher und internationaler Sicherheitsbehörden, der Politik sowie aus Wirtschaft und Gesellschaft stellten neueste Erkenntnisse und Trends aus dem Bereich der Cybersicherheit vor.

Benefizkonzert für die Berliner Stadtmission

Am 20. Februar 2019 wird in der Universität der Künste Berlin ein Benefizkonzert zugunsten unserer Obdachlosenhilfe stattfinden. Um genau zu sein, handelt es sich dabei um die Unterstützung eines neuen Projekts am Bahnhof Zoo, welches sich zur Zeit in der Planungsphase befindet – unserem Zentrum am Zoo.

Tickets

Die Tickets zugunsten des Zentrums am Zoo der Berliner Stadtmission können Sie schon jetzt telefonisch unter unserer Tickethotline 030 479 974 47  oder hier online erwerben

Von Berliner Luft bis zum Queen-Medley

Für den Aufbau des neuen Zentrums am Zoo mit Hilfsangeboten für Obdachlose und einer „Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit“ hat ein langjähriger Unterstützer unserer Arbeit am Zoo ein Benefizkonzert vermittelt. So spielt der Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka am 20. Februar eine Mischung als klassischen Märschen über Musical Evergreens bis hin zu modernen Medleys. Ob traditionell ein bisschen Berliner Luft oder virtuos etwas von Queen – Musikfreunde werden auf ihre Kosten kommen.

Schirmherrin Elke Büdenbender

Das Konzert wird im Konzertsaal der UdK (Universität der Künste) Berlin stattfinden. Unterstützerin und Botschafterin des Konzertes ist Elke Büdenbender, die auch das Grußwort am Konzertabend sprechen wird.

Zentrum am Zoo

Von der Deutschen Bahn AG hat die Berliner Stadtmission über einen Zeitraum von 25 Jahren Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen, in welchen wir ein Begegnungs -, Beratungs – und Bildungszentrum aufbauen möchten. Wir stellen uns den drängenden Herausforderungen dieser Stadt und den Nöten der Einzelnen und planen in dem sogenannten Zentrum am Zoodie Zusammenhänge zwischen Obdachlosigkeit und Armut aufzubereiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Spendenkonto
IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00
Bank für Sozialwirtschaft, Berlin | BIC BFSWDE33BER

Neujahrsempfang des AWO Bundesverband e. V.

Der AWO Bundesverband e. V. lädt zum Neujahrsempfang ein. Es werden die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres 2018 reflektiert und besprochen, wie wir die auch noch 100 Jahre nach unserer Gründung wichtigen Werte Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie in der Gesellschaft wieder stärken können.