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E-Mobilität: Neue Ladeinfrastruktur im Wohnquartier „WATERKANT“

Am Montag startete in Berlin das EU-Förderprojekt MEISTER zur E-Mobilität. Das Wohnquartier „WATERKANT“ wird dabei versuchsweise um ein E-Mobilitätskonzept erweitert. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen rund um Ladeinfrastruktur.

EU-Förderprojekt MEISTER zu E-Mobilität startet in Berlin-Spandau

Bereits 2018 begann in westlichsten Bezirk der Hauptstadt durch die Gewobag am Ufer der Oberhavel der Bau des neuen Wohnquartiers. Doch bis 2024 sollen dort nicht nur 2.500 Wohnungen, sondern auch eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Lade- und Lastmanagement entstehen, die von Energieversorger E.ON entwickelt wurde.

Von Anfang an spielte das Thema Mobilität bei der Entwicklung des Wohnquartiers eine zentrale Rolle. Für die künftigen Mieter dort sollen innovative Mobilitätsangebote wie E-Carsharing mit möglichst einfachem Zugang zu Ladesäulen bereitgestellt werden.

Mittel für die Umsetzung kommen von dem EU-Förderprojekt MEISTER

Das EU-Förderprojekt MEISTER ist ein Projekt aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ der Europäischen Union. Die Abkürzung steht für: „Mobility Environmentally-friendly, Integrated and economically Sustainable Through innovative Electromobility Recharging infrastructure and new business models“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies etwa: „Umweltfreundliche Mobilität, integriert und wirtschaftlich nachhaltig durch innovative Elektroladeinfrastruktur und neue Geschäftsmodelle“.

Ziel des Projekts ist es, mit intelligenter Ladeinfrastruktur Kosten zu senken und den Zugang zu Ladepunkten für Kunden zu erleichtern. In diesem Zusammenhang werden Plattformen und Dienstleistungen entwickelt, die die Nutzung von Elektromobilität vereinfachen und die Energieversorgung der Fahrzeuge optimieren. Die EU-Förderung für die Berliner Projektpartner beträgt rund 2,1 Millionen Euro.

E-Mobilitätsprojekt bringt große Akteure zusammen

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz begleitet das Projekt. Zudem sind an dem MEISTER-Projekt die Bauherrin der „WATERKANT Berlin“,  die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Gewobag und WBM sowie weitere Partner wie das unabhängige Forschungsinstitut IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie, Mobilität e. V., die Siemens-Tochter VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH und den Energieversorger E.ON beteiligt. (aw)

„Immer noch sehr sexy, aber nicht mehr ganz so arm“

Im Gespräch mit Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin


Zum neuen Jahr sprach die BERLINboxx mit dem Regierenden Bürgermeister über Berlins Image, Erfolge und Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre, die aktuelle angespannte Lage des Wohnungsmarktes sowie Berlins wirtschaftliche Entwicklung.

Herr Müller, es ist Halbzeit für die rot-rot-grüne Koalition in Berlin. Wie sieht Ihr Zwischenfazit aus? Was waren Erfolge? An welchen Punkten hakt es noch? Und was haben Sie sich für die zweite Halbzeit vorgenommen?

Ab Februar 2019 sind wir in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode. Wir werden dann in einer Klausur die Schwerpunkte durchgehen und miteinander verabreden, wo wir auf dem begonnenen Weg weitergehen und wo es notwendig ist, nachzusteuern oder neue Initiativen zu ergreifen.

Unbestreitbar gibt es ja sichtbare Erfolge wie zum Beispiel die Ansiedlung von Siemens, verbunden mit einer Investition von 660 Millionen Euro oder unseren großartigen Erfolg bei der Exzellenzinitiative. Sieben von neun Clustern, die wir im Rennen hatten, sind aufgenommen worden. Das ist bundesweite Spitze. Und nicht zu vergessen ist auch, dass wir einen so großen Investitionshaushalt haben wie nie zuvor.

Berlin wächst, der Wirtschaftstrend ist positiv. Lange war Berlin „arm aber sexy“. Wie sollte der Slogan heute lauten?

Es ist schwierig, diese Stadt mit einem griffigen Slogan zu versehen. Berlin macht eine so grundlegende Entwicklung durch, dass das nicht mehr mit einem Einzeiler zu fassen ist. Wir entwickeln uns zu einem Wissenschafts- und Gesundheits-Hotspot, wir sind Start-up-Hauptstadt, wir wollen zeigen, wie Digitalisierung und Arbeit, also die 4. Industrielle Revolution gut funktioniert. Alles das ist Berlin und natürlich noch viel mehr. Schon be Berlin, die Dachmarke der Stadt, hat ja deutlich gemacht, dass man in Berlin seine Ideen verwirklichen kann und dass das alles zusammen die Hauptstadt ausmacht. Man könnte sagen: Immer noch sehr sexy, aber nicht mehr ganz so arm!

Stichwort Verdrängung: Wie kann verhindert werden, dass die Berliner Mischung zerstört und der „Otto-Normal-Berliner“ aus den innerstädtischen Kiezen verdrängt wird?

Wohnen ist eine Frage der sozialen Sicherheit. Deshalb wird der Senat weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, zum Beispiel der Mietpreisbremse oder dem Neubau durch städtische

Wohnungsbaugesellschaften, für genügend bezahlbaren Wohnraum in der Stadt sorgen. Natürlich möchte jeder Berliner und jede Berlinerin, auch die Neuberlinerinnen und Neuberliner am liebsten in unmittelbarer Nähe zu Alexanderplatz, Kudamm oder der Schlossstraße wohnen. Der Druck auf innerstädtische Quartiere ist deshalb enorm hoch. Wir setzen uns darum im Bundesrat unter anderem für eine Verschärfung der Mietgesetzgebung ein. So wollen wir zum Beispiel, dass die Modernisierungsumlage weiter auf höchstens sechs Prozent gesenkt wird. Auch bei Gewerbemieten macht Berlin Vorschläge im Bundesrat, die den Anstieg abmildern können.

Zusammen mit den Bezirken wollen wir den spekulativen Kauf von Häusern, Grundstücken oder Wohnungen möglichst unterbinden. Ich habe gesagt, wir kaufen jedes Grundstück oder Wohnhaus, das uns der Bund, der ja über einige Immobilien in Berlin verfügt, anbietet. Dazu stehe ich. Weiterhin möchten wir kommunale Baugrundstücke nur noch in Erbbaurecht an sozial orientierte Bauträger vergeben. Sollten Private die Bedingungen für sozialen Wohnungsbau erfüllen, können auch sie zum Zuge kommen.

Alles das soll dafür sorgen, dass Wohnen in Berlin bezahlbar bleibt. Es ist jedoch, wie in allen anderen großen Städten so, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt trotz dieser Maßnahmen zunimmt, insbesondere dadurch, dass seit einigen Jahren und immer noch jedes Jahr mehr als 40.000 Menschen in diese Stadt ziehen.

Eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes zur Schaffung von Wohnraum ist wieder im Gespräch. Die SPD hat sich jüngst dafür ausgesprochen. Wäre damit der Volksentscheid von 2014 gekippt? Viele haben sich gegen eine Bebauung ausgesprochen, da sie befürchteten, das Tempelhofer Feld werde zubetoniert. Sind die Ängste begründet? Und kann sich Berlin eine Freifläche wie diese überhaupt noch leisten, während die Stadt gleichzeitig unter steigenden Miet- und Kaufpreisen für Gewerbe-, Büro- und Wohnflächen ächzt?

Es gibt ein Gesetz, das klar definiert, was auf dem Tempelhofer Feld geht und was nicht. Aber eine Ewigkeitsgarantie für Gesetze gibt es auch nicht. Durch das Parlament oder einen Volksentscheid können Gesetze geändert werden. Ich gehe davon aus, dass mit dem Druck, der weiterhin im Wohnungsmarkt besteht, die Diskussion um eine mögliche Randbebauung am Tempelhofer Feld, genauso wie um die Elisabeth-Aue wieder beginnt. Ich denke, das wird zum Ende der Legislaturperiode oder in der nächsten der Fall sein. Wer sich mit der Wohnungssituation in der Stadt ernsthaft auseinandersetzt, muss alle Möglichkeiten prüfen können, ohne Denkverbote. Das sind wir den Berlinerinnen und Berlinern schuldig.

Die Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran. Gleichzeitig wird etwa der Berliner Verwaltung vorgeworfen, sie sei noch zu analog. Wieso geht es an dieser Stelle nicht voran?

In der letzten Legislaturperiode ist hier nicht genug geschehen. Das war der Grund, warum wir im Dezember 2016 die Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik ernannt haben. Seitdem geht es voran, aber es ist eben nicht so, dass von einem Tag auf den anderen jede Dienstleistung elektronisch verfügbar ist und wir in papierlosen Büros arbeiten. Alleine die unterschiedlichen Standards in den Behörden, vom Bürgeramt bis zur Senatskanzlei, stellen eine große Herausforderung dar. Der Anfang ist aber gemacht. Mit dem E-Government-Gesetz, das 2016 beschlossen wurde, haben wir das IT Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) zum zentralen Betreuer aller IT-Systeme in den einzelnen Behörden gemacht. Das ITDZ hat momentan rund 700 Mitarbeiter. Für 2019 sind 140 neue Stellen dort bewilligt und in fünf Jahren werden es bis zu 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.

Man muss aber auch wissen, der Arbeitsmarkt für IT-Fachleute ist sehr umkämpft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist eine Herausforderung. Insbesondere auch deshalb, weil Berlin nicht das einzige Bundesland ist, das die Digitalisierung vorantreiben will. Trotzdem herrscht hier kein Stillstand. Vieles bei der Umstellung zum E-Government spielt sich erstmal nicht sichtbar für die Bürgerinnen und Bürger ab. An einigen wenigen Stellen ist es aber schon konkret: Seit März 2018 haben wir das Servicekonto eingerichtet, für das sich jeder Bürger registrieren kann. Da geht es darum, alle Onlinedienstleistungen für alle Berlinerinnen und Berliner einheitlich und personalisiert verfügbar zu machen. Jetzt haben wir mit der Ausstellung der Anwohner-Parkvignette und der Beantragung des Kita-Gutscheins begonnen. Langfristig werden dies rund 100 Onlinedienstleistungen sein.

Wie kann es sein, dass Ansiedlungen wie die der Google-Stiftung in Kreuzberg durch Anwohner und Initiativen zunichte gemacht werden? Kann Berlin sich so etwas leisten und kann das abschreckend auf zukünftige Unternehmensplanungen wirken? Wie lässt sich die Weltoffenheit Berlins erhalten?

Am Ende ist es die Entscheidung des Unternehmens gewesen, den Campus dort nicht einzurichten. Gleich zu sagen, dass die Politik schuld ist, ist etwas zu einfach. Was Politik tun muss, ist die Bedingungen dafür zu schaffen, dass beides möglich ist: Erhalt der Kieze und gleichzeitig Offenheit für Neues. Ich war im letzten Jahr dort und habe mir das Konzept zeigen lassen, das aus meiner Sicht tragfähig und spannend war und gut zu Berlin, auch nach Kreuzberg, gepasst hätte. Insofern bedauere ich die Unternehmensentscheidung, glaube aber nicht, dass damit andere abgeschreckt werden, in die Stadt zu kommen und hier zu investieren. Die Zahlen sprechen dagegen. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit schrumpft. Die seit vier Jahren anhaltende Phase der Hochkonjunktur erweist sich als stabil. Das wirtschaftliche Wachstum lag 2017 bei 3,1 Prozent. Für 2018 wird ein ähnlicher Wert prognostiziert. Berlin hat weiterhin von allen Bundesländern das höchste Beschäftigungswachstum. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr gut 41.000 Neugründungen, rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist bundesweite Spitze. In Berlin werden fast so viele neue Digitalunternehmen gegründet wie in Hamburg und München zusammen. Seit vier Jahren entsteht im Schnitt alle 20 Stunden ein neues Digitalunternehmen. Und wir sind immer noch Start-up-Hauptstadt. (cr)

ASKANIA AWARDS 2019 gehen an Schauspiel- und Sportlegenden sowie einen Shootingstar

Ein Highlight unter den vielen herausragenden Veranstaltungen in Berlin ist seit nun schon 12 Jahren die Verleihung des ASKANIA AWARD. Unmittelbar vor der Berlinale kommen zahlreiche prominente Vertreter aus Film, Fernsehen, Wirtschaft und Politik zusammen, um die Preisträger 2019 zu küren. Die Spielbank Berlin unterstützt zum wiederholten Mal als Titelsponsor die Auszeichnung, die alljährlich durch die altehrwürdige Uhrenmanufaktur Askania vergeben wird.

Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Michael Mendl, einer der markantesten Mimen Deutschlands, als „Bester Schauspieler“. Die Berlinerin Gesine Cukrowski, bekannt aus zahlreichen TV-Produktionen, wurde als „Beste Schauspielerin“ geehrt, Luise Befort („Club der roten Bänder“) wurde zum „ASKANIA Shootingstar“ gekürt. Der Preis für das Lebenswerk ging an Schauspiellegende Fritz Wepper. Der 2018 erstmals vergebene „ASKANIA Sport Award“ wurde an Skispringer Jens Weissflog verliehen.

Leonhard Mueller, Michael Mendl, Gesine Cukrowski, Jens Weissflog bei Verleihung ASKANIA Award im Wintergarten Varieté Berlin. © Agentur Baganz

Titelsponsor Spielbank Berlin unterstützt Traditionsunternehmen ASKANIA

„Die ASKANIA AWARDS ehren auch in diesem Jahr herausragende Persönlichkeiten aus Schauspiel und Sport“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Die Auszeichnung hat längst eine Strahlkraft über die Hauptstadt hinaus entwickelt. Für die Spielbank Berlin ist es Ehrensache, das Traditionsunternehmen ASKANIA und diesen Award zu unterstützen und allen Preisträgerinnen und Preisträgern für die Auszeichnung zu gratulieren. Ganz besonders der ‚ASKANIA Lebenswerk‘ Award hat mit Fritz Wepper einen würdigen Preisträger gefunden.“

Michael Mendl bei Verleihung ASKANIA Award im Wintergarten Varieté Berlin. © Agentur Baganz

Spielbank Berlin setzt Maßstäbe im Responsible Gaming

Bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung kultureller sowie sportlicher Ereignisse sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der traditionsreichen Spielbank Berlin. Dazu zählen neben dem ASKANIA AWARD zahlreiche weitere kulturelle und sportliche Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzenten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als erfolgreichste Spielbank Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereiche des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe. (red)

Hochschulzulassung: Senat stimmt Entwurf des Staatsvertrages zu

Über ein Jahr lang wird nun schon bundesweit über die Abschaffung der Wartezeit und der Einführung einer Talentquote bei der Studienplatzvergabe im Fachbereich Medizin diskutiert. Jetzt hat der Berliner Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, beschlossen, dem Entwurf des Staatsvertrags über die Hochschulzulassung zuzustimmen.

Hochschulzulassung für Medizin zum Teil verfassungswidrig

Am 19. Dezember 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das die Verfahrensvorschriften zur Vergabe von Studienplätzen für Medizin teilweise verfassungswidrig sein. Daraufhin wurde eine Novellierung des bisher geltenden Staatsvertrages erforderlich, heißt es vom Berliner Senat. Der Gesetzgeber wurde daraufhin verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 eine Neuregelung zu schaffen.

Der neue Staatsvertragsentwurf über die Hochschulzulassung soll den bisher geltenden Staatsvertrag vom 5. Juni 2008 ersetzen. Mit dem neuen Vertrag soll erreicht werden, dass bei der Studienplatzvergabe im Bereich Medizin die Eignung der Bewerber stärker berücksichtigt wird.

Neuerungen des Staatsvertragsentwurfs zur Hochschulzulassung

Die Anforderungen für einen Studienplatz für Medizin sind hoch. In der Regel müssen die Bewerber im Auswahlverfahren der Hochschulen ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma vorweisen. Für viele Bewerber war daher die Wartezeit die einzige Alternative, um einen Studienplatz zu bekommen. Aktuell liegt diese bei mindestens 14 Semestern, also sieben Jahren. Doch genau diese wird nun mit dem neuen Entwurf des Staatsvertrags abgeschafft. Die Begründung: Bei der Auswahl nach Wartezeit handle es sich nicht um ein eignungsorientiertes Kriterium. Doch was bedeutet dies für diejenigen, die schon länger auf einen Studienplatz warten? Für diese soll es laut des Senats eine Übergangsregelung geben. „Für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmender Gewichtung wird die Zeitspanne seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend zu anderen Auswahlkriterien berücksichtigt“, lautet der Vorschlag.

Darüber hinaus wird im neuen Staatsvertrag die Abiturbestenquote von 20 auf 30 Prozent erhöht. Außerdem soll es eine sogenannte zusätzliche Eignungsquote im Umfang von zehn Prozent geben. Damit würden sich für Bewerber unabhängig von der Abiturnote Chancen für einen Studienplatz eröffnen. Für das hochschuleigene Auswahlverfahren sollen einheitliche Vorgaben zur Standardisierung und Strukturierung festgelegt werden und es soll ein Verfahren eingeführt werden, das die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung länderübergreifend vergleichbar macht. Zudem bestimmt eine neue Regelung des Staatsvertragsentwurfs, dass die Hochschulen neben dem Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium mit erheblichem Gewicht, wie etwa eine abgeschlossene medizinische Ausbildung berücksichtigen müssen.

Langer Weg zum Inkrafttreten der neuen Regelungen

Bevor der neue Staatsvertrag in Kraft tritt, müssen sich jedoch die Finanzministerkonferenz sowie die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit dem Staatsvertrag über die Hochschulzulassung befassen und die Länderparlamente zustimmen.

Der Entwurf sieht auch vor, dass der Staatsvertrag frühestens auf das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung findet. (aw)

TATTERSALL·LORENZ sponsert Eisbären Juniors

Verantwortung zeigen und sich engagieren ist eine gute Unternehmertugend. Fast die Hälfte aller Berliner Unternehmer leisten im Bereich Corporate Social Responsibility enorm viel. So auch das Berliner Unternehmen TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH. Es sponsert in der Saison 2018/2019 die Eisbären Juniors Berlin e. V.. Die Nachwuchsmannschaften tragen das Logo des Property Managers auf ihren Helmen. TATTERSALL·LORENZ unterstützt mit seinem Engagement das U20-Team und das U17-Team des Vereins. Die beiden Mannschaften spielen in der U20 Division I der Deutschen Nachwuchsliga beziehungsweise in der U17 Division I Nord des Deutschen Eishockey-Bundes.

„Als in der Hauptstadt ansässiges Unternehmen freuen wir uns, wenn wir den Berliner Sport und insbesondere den Nachwuchs unterstützen können. Als Eishockey-Fans war unser Engagement bei den Eisbären Juniors naheliegend“, erklärt Susanne Tattersall, geschäftsführende Gesellschafterin von TATTERSALL·LORENZ, ihre Beweggründe. Das Sponsoring des Nachwuchses der Eisbären ist nicht das erste Mal, dass das Berliner Unternehmen Kinder und Jugendliche unterstützt. In der Vergangenheit hat Susanne Tattersall unter anderem die Nachwuchskicker des SV Askania Coepenick 1913 e.V. finanziell gefördert.

Soziale Verantwortung zeigen

Zahlreiche Kultur- und Sportevents sind ohne das Engagement der Privatwirtschaft nicht denkbar. Neben ihren wirtschaftlichen Aufgaben setzen sich Unternehmen heute ehrenamtlich für ihren Standort ein. Wirtschaftliche Beiträge zum Gemeinwohl können zum Beispiel Umwelt- oder Sozialprojekte oder auch die Förderung von Sportvereinen sein. Hier geht es weniger um mediale Aufmerksamkeit, sondern um langfristige Maßnahmen, um sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren.

Corporate Social Responsibility (CSR) lautet der englische Fachbegriff, der sich mit der allgemeinen Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen beschäftigt. Sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft profitieren von diesem Konzept, denn es erhöht die Reputation eines Unternehmens, sichert die Kunden- sowie Nachwuchsgewinnung und fördert Innovationen. Zudem sorgt es für ein positives Betriebsklima und wertet das Unternehmensimage auf.

(red)

Frauentag: Neuer Feiertag für die Bundeshauptstadt

Es ist beschlossene Sache: Berlin bekommt 2020 einen neuen gesetzlichen Feiertag. Der Internationale Frauentag am 8. März wird zukünftig für die Berliner ein arbeitsfreier Tag sein. Für diese Entscheidung erhielt die rot-rot-grüne Landesregierung jedoch nicht nur Beifall.

Der Internationale Frauentag ist ab 2020 Feiertag in Berlin

Nachdem am Donnerstag das Abgeordnetenhaus mehrheitlich eine entsprechende Gesetzesnovelle beschloss, ist der Internationale Frauentag ab dem 8. März 2020 ein gesetzlicher Feiertag in Berlin. Außerdem wurde festgelegt, dass auch der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2020 einmalig ein arbeitsfreier Tag sein wird.
Bisher hatten die Berliner lediglich neun Feiertage – so wenige wie kein anderes Bundesland. Mit dem Frauentag sind es nun zehn. Im Vergleich: In Bayern, dem Bundesland mit den meisten Feiertagen in der Bundesrepublik, wird an dreizehn Tagen im Jahr nicht gearbeitet.

Frauentag als gesetzlicher Feiertag: Entscheidung umstritten

Die Berliner SPD, die den Internationalen Frauentag vorgeschlagen hatte, empfindet diesen Beschluss als wichtigen Schritt für die Gleichstellung von Mann und Frau: „Der heutige Tag ist ein ganz großes Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg der Gleichstellung von Frau und Mann weiterkommen. Aber auch ein Zeichen dafür, dass noch sehr viel vor uns liegt. Dieser Erfolg gibt uns weiblichen Politikerinnen noch einmal extra viel Motivation, dass wir unseren Kampf für eine gerechtere Gesellschaft, für gleiche Rechte und gleiche Chancen auch für die Frauen fortsetzen“, so Derya Caglar, gleichstellungspolitische Sprecherin SPD-Fraktion. Auch Anja Kofbinger, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion befürworte die Wahl, da es sich um einen religionsunabhängigen Feiertag handle, der gut zum multireligiös und atheistisch geprägten Berlin passe.

Die Berliner Wirtschaft hingegen spricht von einem teuren Wahlgeschenk für die Berliner. „Den zusätzlichen Feiertag kann sich Berlin überhaupt nicht leisten. Das Land verzichtet ohne Not auf 160 Millionen Euro Wirtschaftsleistung. Der Abstand zum Bundesdurchschnitt wird damit noch größer. Trotz der zuletzt guten Jahre mit ordentlichem Wachstum darf Berlin noch lange nicht die Hände in den Schoß legen. Das zeigen auch die jüngsten Daten zum Länderfinanzausgleich: Wer 4,4 Milliarden Euro von anderen Ländern bezieht, sollte alles daran setzen, seine Wirtschaftskraft zu steigern, um nicht länger Kostgänger zu sein“, betont Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg. Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin, hält den Feiertag aus Sicht der Wirtschaft schlicht für eine Fehlentscheidung.

CDU, FDP und AfD kritisieren vor allem die Wahl des Tages. Für geeigneter hielten die Oppositionsparteien den Reformationstag am 31. Oktober. Er ist bereits in den anderen Ost- sowie in den Nordländern ein Feiertag.

Internationaler Frauentag – zum Hintergrund

Der Internationale Frauentag hat seinen Ursprung in der Konferenz sozialistischer Frauen im Jahr 1910 in Kopenhagen. Initiatorin war damals die Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Ursprünglich fand der Frauentag am 19. März statt, erst später setzte sich dann der 8. März durch. Bei den damit verbundenen Kundgebungen in Deutschland gehörte vor allem die Einführung des Frauenwahlrechts zu den wichtigsten Forderungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Frauentag in der Bundesrepublik kaum noch eine Bedeutung. In der DDR hingegen wurde ab 1947 offiziell gefeiert, um Gleichberechtigung zu fördern und die Arbeit der Frauen zu würdigen. Ab 1970 gewann dann, befeuert durch die damalige Frauenbewegung, der Frauentag auch im Westen an Bedeutung. (aw)

Projektmanagement – aber richtig!

Projektmanagement ist in aller Munde. Projekte bestimmen in vielen Branchen und Unternehmen den Arbeitsalltag. Das liegt daran, dass einzelne Themen immer komplexer werden und interdisziplinär bearbeitet werden müssen. Für das richtige Projektmanagement gibt es zahlreiche Leitfäden, wissenschaftliche Untersuchungen und Ausbildungsprogramme. Doch im Arbeitsalltag sollte das Projektmanagement auf pragmatische Weise inkludiert werden. Andernfalls können Projekte von den Mitarbeitern schnell als lästig und aufgesetzt empfunden werden. Wie geht man das Thema Projektmanagement also am besten an? Was muss beachtet werden? Was darf nicht fehlen? Und was sollte man unbedingt vermeiden? Dafür gibt es einfache Tipps, die das Unternehmen pragmatisch und sicher zum Erfolg führen.

Tipps für pragmatisches Projektmanagement

Das Projektmanagement im Unternehmen sollte sehr achtsam behandelt werden. Denn gut gemeinte, aber nicht gut gemachte Konzepte können zu gravierender Ineffizienz führen. Deshalb sollte das Projektmanagement auf ein sinnvolles Minimum beschränkt werden. Nur so können Projekte das Unternehmen wirklich voranbringen. Die richtige Portion Pragmatismus hilft dabei.

Der erste Schritt dahin ist die Standardisierung von Anfang an. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind standardisierte Projektunterlagen. Dazu gehören Unterlagen wie Projektidee oder Projektantrag, Projektbericht und Störungsmeldungen. Für alle diese Anforderungen sollte es Formulare geben, die einfach und intuitiv auszufüllen sind. Alle Mitarbeiter müssen auf die jeweiligen Vorlagen Zugriff haben. Der reine Zugriff auf die Vorlagen und Formulare nützt jedoch noch sehr wenig. Alle Mitarbeiter, die Projekte durchführen oder in Projekten mitarbeiten, sollten regelmäßig an die Vorlagen erinnert werden. Außerdem sollten die Vorlagen nicht unnötig und nicht allzu oft geändert werden. Höchstens zwei Änderungen im Jahr sind eine sinnvolle Grenze. Hier gilt ganz klar der Grundsatz „weniger ist mehr“.

Rollen- und Rechtekonzept

Wenn die Formalien im Unternehmen geregelt sind, kann es an die inhaltliche Ausgestaltung der Projekte gehen. Dazu sind erst einmal die Rollen im Projekt zu definieren. Denn erst dann können gegenüber einer Linienhierarchie auch Kompetenzen verhandelt werden. In einem Projekt ist es für den Erfolg essentiell wichtig, dass die Voraussetzungen durch Linienvorgesetzte geschaffen werden. Nur dann werden Konflikte zwischen Projekten und der Linie vermieden. Hier hilft vor allem Praxiserfahrung. Denn wie diese Konflikte aussehen oder wo das Risiko eines Konflikts sehr hoch ist, hängt stark vom Unternehmen ab. Es geht in diesem Punkt nämlich um Individuen und ihre Persönlichkeiten. Hat man jedoch ein verlässliches Regelwerk in Form eines Rollen- und Rechtekonzepts geschaffen, kann man sich auch in Konflikten darauf berufen.

Management auf ganzer Linie

Wenn also die Spielregeln und Formalien im Unternehmen etabliert sind, kann das Projektmanagement leben. Dafür ist Unterstützung im Arbeitsalltag notwendig. Das Outsourcing von Bürodiensten kann helfen, sich auf die eigentlichen Tätigkeiten zu konzentrieren. Das virtuelle Sekretariat des Berliner Büroservices ebuero nimmt Anrufe entgegen, plant Termine und kann Dokumente versenden. Aber auch IT-Tools können helfen, Zusätzlich müssen alle Projekte im Unternehmen in Einklang gebracht werden. Es sollte also ein Multi-Projektmanagement etabliert werden, das die Einhaltung der Regeln und Formalien und die Nutzung des IT-Tools steuert und überwacht. Und erst dann, wenn Projektmanagement zu einer gelebten Hilfe im Unternehmensalltag wird, ist es erfolgreich eingeführt.

Mietenstopp: SPD fordert Höchstpreis für Berliner Mieten

Die Berliner SPD wartet mit einem neuen Konzept auf, um die stark steigenden Mieten in Berlin zu stoppen. Sehr viel wirkungsvoller als die bundesweite Mietpreisbremse, die lediglich die Bestandbauten einschließt, soll der sogenannte staatliche Mietdeckel sein. Er begrenzt den Quadratmeterpreis auf maximal 6 bis 7 Euro. Von den Koalitionspartnern Linke und Grüne erhält sie für das Mietenstopp-Konzept großen Zuspruch – von der CDU Ablehnung.

Mietenstopp für Berlin – neue wohnungspolitische Offensive der SPD

Schon seit einiger Zeit gehen die Mietpreise in der Hauptstadt rasant nach oben. Berlin ist zu der Stadt mit den am stärksten gestiegenen Mieten in Deutschland geworden. Um einem effektiven Mietenstopp hervorzurufen, erwägen die Berliner Sozialdemokraten jetzt einen radikalen Schritt und schlagen einen staatlichen Mietendeckel vor. Dadurch sollen die Mieten bezugsfertiger Wohnungen zunächst für fünf Jahre – mit der Option auf eine Verlängerung – eingefroren werden.

Ziel des Mietendeckels ist, die durchschnittliche Nettokaltmiete zwischen 6 und 7 Euro zu halten. Er soll für alle Wohnungen gelten, die statistisch nachweisbar von einem besonders starken Mietenanstieg betroffen sind – sowohl für Bestand- als auch für Neuvertragsmieten. Damit soll diese Regelung deutlich wirkungsvoller als die Mietpreisbremse auf Bundesebene sein. Nach Angaben des Berliner Mietervereins liegen die Mieten aktuell durchschnittlich bei 7 bis 8 Euro. Bei Neuverträgen seien sogar 9 bis 11 Euro üblich.

Mietendeckel als Mietenstopp trifft nicht nur auf Zustimmung

Von der Opposition regnet es harsche Kritik: „Das ist der Versuch der Bundes-SPD, angesichts schwieriger Umfragewerte den Sozialismus salonfähig zu machen“, so der Wohnfachmann der Unionsfraktion, Jan-Marco Luczak (CDU). Durch den Mietendeckel würden Investoren abgeschreckt und ein Neubau verhindert, heißt es weiter.

Ein weiterer Stolperstein: Das Mietrecht wird vom Bund geregelt. Einzelregelungen der Länder sind da schwierig. Jedoch betonen Eva Högl und ihre Mitstreiter, dass es sich hierbei lediglich um eine Ergänzung zu den bundesweit geltenden Vorschriften des sozialen Mietrechts handele. Der Vorwurf, eine solche Regelung sei mit der freien Marktwirtschaft unvereinbar, halten die Befürworter für rechtlich nichtssagend. Denn schließlich bedeute die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes keinen Renditeschutz.

Staatlicher Mietendeckel zum Mietenstopp: keine so neue Erfindung

Mit dem Vorschlag wollen die Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizevorsitzende Eva Högl sowie ihre Pateilkollegen Vize-Landeschef Julian Zado und und Sprecher des Arbeitskreises für Stadtentwicklung Kilian Wegner an eine Regelung anknöpfen, die es bereits in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen deutschen Städten gab. In West-Berlin fand man diese sogar bis 1988.

Angesicht der vielen zerstörten Gebäude und der damit verbundenen Wohnungsnot hatten die Bezirksämter damals bereits Buch über die Mietentwicklung geführt. Wer in dieser Zeit die Miete erhöhen wollte, brauchte dafür die Zustimmung der Ämter. In Berlin wurde die Regelung schließlich abgeschafft, weil eine Wohnungsnot nicht länger bestand und festgestellt wurde, dass immer weniger Vermieter ihre Wohnungen sanierten. (aw)

Internationales Poker-Highlight WPTDeepstacks Berlin Festival begeistert Spieler aus aller Welt

Vom 8. bis zum 14. Januar 2019 war die Spielbank BerlinAustragungsort eines der größten europäischen Pokerturniere des Jahres und konnte damit die Bedeutung Berlins als internationaler Poker-Hotspot weiter festigen. Das WPTDeepstacks Berlin Festival hat die Hauptstadt zum Mittelpunkt der Pokerwelt gemacht und konnte zahlreiche Besucher aus mehr als 39 Ländern anlocken, die in den fünf Tagen des Events zockten und blufften, was das Zeug hielt.

Höhepunkt war das €1.100 + 100 WPT DeepStacks Main Event, das von 11. bis 14. Januar mit drei Starttagen gespielt wurde. Neben namhaften Poker-Profis und zahlreichen Freizeitspielern waren bei diesem Event auch Gewinner aktueller großer internationaler Pokerturniere zu Gast. Gerade erst hatte ein Pokerspieler in Atlantic City ausgerechnet an Heiligabend eine Million Euro abgeräumt. Nun gehen auch im neuen Jahr die hochdotierten Pokerturniere nahtlos weiter.

Thomas Hofmann aus der Schweiz sichert sich den Turniersieg und erspielt 115.230 Euro Preisgeld

 

Finalsieger Thomas Hofmann aus der Schweiz | Foto: Spielbank Berlin

 

Das Finale für sich entscheiden konnte diesmal Thomas Hofmann, der 115.230 Euro (nach einem Deal) mit nach Hause nehmen konnte.

„Ich bin bereits das dritte Mal zum Pokern in Berlin und komme auf jeden Fall wieder“, so der Turniersieger Thomas Hofmann. „Ich habe eine hervorragende Organisation und ein tolles Turnier in der Spielbank Berlin erlebt und freue mich außerordentlich, den Sieg mit nach Hause nehmen zu dürfen.“

Berlin gehört ebenfalls zu den Gewinnern

Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Den größten Reiz macht dabei – neben dem Spiel selbst – sicher die Tatsache aus, dass man sich über unterschiedliche Satellite-Turniere bereits mit günstigen Buy-Ins für das Main-Event und mit ein wenig Glück für das große Finale qualifizieren kann. So waren es in der Vergangenheit auch  immer wieder spektakuläre Amateur-Siege, die zum Mythos der großen Pokerturniere der Welt beigetragen haben.

Berlin gehörte jedenfalls schon vor dem Finale zu den ganz großen Gewinnern, denn das WPT DeepStacks Berlin Festival stärkte nicht nur das Image der Hauptstadt als weltoffene Metropole, sondern bescherte der Hotel- und Gastronomiebranche auch zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland.

 Die Hauptstadt des Pokerspiels

„Für uns war es ein absolutes Highlight, eines der bedeutendsten Pokerturniere Europas in diesem Jahr erneut auszurichten“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Berlin entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt des Pokerspiels und wir sind stolz darauf, den vielen Pokerfans aus aller Welt hier im Zentrum der Hauptstadt den perfekten Rahmen bieten zu dürfen. Gemeinsam mit der WPT haben wir für das WPTDeepstacks Berlin Festival ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das allen Pokerfans ein spannendes und unvergessliches Erlebnis beschert hat.“

Pokerhauptstadt Berlin: WPTDeepStacks 2019 in der Spielbank Berlin

Das wohl populärste Kartenspiel der Welt fasziniert seit jeher die Menschen und kann auch in Deutschland immer mehr Spieler begeistern. Nun wird die Hauptstadt ihrem Ruf als internationaler Poker-Hotspot einmal mehr gerecht, denn Berlin ist aktuell das Epizentrum des internationalen Pokerspiels! Die Spielbank Berlin ist vom 8. bis zum 14. Januar 2019 Austragungsort des größten europäischen Pokerturniers des Jahres: Das WPT Deepstacks Berlin Festival. Insgesamt werden hunderte Profis und Gelegenheitsspieler aus ganz Europa zu dem Mega-Event erwartet.

Epizentrum der Pokerwelt: Die Spielbank Berlin | Foto: wikimedia.commons/Dirk Ingo Franke. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_Potsdamer_Platz_Spielbank_13.01.2015_17-40-24.jpg

Epizentrum der Pokerwelt: Die Spielbank Berlin | Foto: wikimedia.commons/Dirk Ingo Franke. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_Potsdamer_Platz_Spielbank_13.01.2015_17-40-24.jpg

Der Mythos der großen Pokerturniere

Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Den größten Reiz macht dabei – neben dem Spiel selbst – sicher die Tatsache aus, dass man sich über unterschiedliche Satellite-Turniere bereits mit günstigen Buy-Ins für das Main-Event und mit ein wenig Glück für das große Finale qualifizieren kann. So waren es in der Vergangenheit immer wieder spektakuläre Amateur-Siege, die zum Mythos der großen Pokerturniere der Welt beigetragen haben.

Spieler aus der ganzen Welt werden erwartet

„Für uns ist es ein absolutes Highlight, das bedeutendste Pokerturnier Europas in diesem Jahr erneut auszurichten“, so Christiane Brümmer, Geschäftsführerin der Spielbank Berlin. „Berlin entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt des Pokerspiels und wir freuen uns darauf, Spieler aus der ganzen Welt bei uns zu begrüßen. Gemeinsam mit der WPT haben wir ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das allen Poker-Fans ein spannendes und unterhaltsames Event garantiert.“

Höhepunkt ist das WPTDeepStacks Main Event

Höhepunkt ist das WPT DeepStacks Main Event, das am 11. Januar stattfinden wird. €500.000 sind dabei als Preispool garantiert. Eröffnet wird das Event mit einem €360 + 40 NLH 8-max Turnier, bei dem €50.000 als Preispool garantiert sind. Erwartet wird neben zahlreichen prominenten Spielern auch Paul Michaelis, der erst kürzlich in Prag 840.000 Euro abgeräumt hat. (red)

Veranstaltungen

Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit

Durch den Anschluss von immer weiteren Teilen der Welt an das Internet und den neuesten Entwicklungen im Bereich des Internets der Dinge erreicht die globale Vernetzung von Mensch und Maschine noch nie gekannte Ausmaße. Mit der Zunahme des Informationsaustausches wächst neben dem Wohlstand aber auch die Gefahr der Cyberkriminalität.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) veranstaltete aus diesen Gründen die 7. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit am Potsdamer Campus Griebnitzsee. Hochrangige Vertreter deutscher und internationaler Sicherheitsbehörden, der Politik sowie aus Wirtschaft und Gesellschaft stellten neueste Erkenntnisse und Trends aus dem Bereich der Cybersicherheit vor.

Demografischer Wandel – alle Probleme gelöst?

„Weniger, älter, bunter“ – was unter diesem Motto in der Vergangenheit als künftige demografische Zukunft in Deutschland beschrieben wurde, scheint mittlerweile nur noch in Teilen zu stimmen. Die Alterung der Bevölkerung geht zwar (noch) weiter, die Schrumpfung der Bevölkerungszahl verschiebt sich jedoch vorerst weiter in die Zukunft. Die leicht gestiegenen Geburtenraten der letzten Jahre und vor allem die hohen Zuwanderungszahlen seit 2015 haben zu dieser unerwarteten Trendwende bei der Bevölkerungszahl geführt. Manche Diskussionen – nicht nur auf kommunaler Ebene – erwecken den Eindruck, dass damit nun „alle Probleme gelöst“ seien und es weniger um Schrumpfung und Alterung als um eine Steuerung von Wachstum gehe.

Im Seminar sollen in einem breiten Überblick unterschiedliche Themen aufgerufen werden, an denen zu prüfen ist, wie sich die Diskussion zum demografischen Wandel, zu seinen Konsequenzen und möglichen Handlungsansätzen, vor allem auf der kommunalen Ebene, verändert hat.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Neue Ideen finden Stadt! – Neue Kooperationen von Kommune, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Forschung für soziale Innovation

Städte sind mit immer neuen bzw. sich weiterentwickelnden Herausforderungen konfrontiert – Klimaschutz, Sicherung von Beschäftigung und sozialem Zusammenhalt, Verbesserung von Mobilität oder Anpassungsstrategien an den demografischen Wandel gehören dazu. Die Suche nach und die Umsetzung von Problemlösungen werden von einer weiteren Frage „überlagert“: Wie können dabei Kommune und zivilgesellschaftliche sowie Wirtschaftsakteure (wieder) besser gemeinsam agieren? Welche Möglichkeiten einer „Ko-Produktion“ von Ideen, Plänen und Projekten können jenseits herkömmlicher Beteiligungsverfahren erfolgreich sein? Kommunale Labore Sozialer Innovation (KoSI-Lab) sind ein neues Format zur Beantwortung der Frage, wie unterschiedliche Akteure auf Augenhöhe gemeinsam zu besseren und tragfähigeren Lösungen von kommunalen Herausforderungen kommen können.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Mittelstandsfrühstück mit Andrea Joras, Executive Director, Berghof Foundation

Politische und soziale Konflikte sind in vielen Regionen der Welt auf dem Vormarsch. Das hat Auswirkungen nicht nur auf das Leben vor Ort, sondern auch hier in Deutschland. Gleichzeitig leben wir in einer sich immer weiter polarisierenden Welt mit zunehmend unberechenbaren Akteuren. Was bedeutet das für die Gesellschaft? Wie wandelt man gewalttätige Konflikte in nachhaltige Kooperationen um? Andrea Joras, Geschäftsführerin der Berghof Foundation, bespricht die Lösungsansätze der Organisation.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Benefizkonzert für die Berliner Stadtmission

Am 20. Februar 2019 wird in der Universität der Künste Berlin ein Benefizkonzert zugunsten unserer Obdachlosenhilfe stattfinden. Um genau zu sein, handelt es sich dabei um die Unterstützung eines neuen Projekts am Bahnhof Zoo, welches sich zur Zeit in der Planungsphase befindet – unserem Zentrum am Zoo.

Tickets

Die Tickets zugunsten des Zentrums am Zoo der Berliner Stadtmission können Sie schon jetzt telefonisch unter unserer Tickethotline 030 479 974 47  oder hier online erwerben

Von Berliner Luft bis zum Queen-Medley

Für den Aufbau des neuen Zentrums am Zoo mit Hilfsangeboten für Obdachlose und einer „Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit“ hat ein langjähriger Unterstützer unserer Arbeit am Zoo ein Benefizkonzert vermittelt. So spielt der Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka am 20. Februar eine Mischung als klassischen Märschen über Musical Evergreens bis hin zu modernen Medleys. Ob traditionell ein bisschen Berliner Luft oder virtuos etwas von Queen – Musikfreunde werden auf ihre Kosten kommen.

Schirmherrin Elke Büdenbender

Das Konzert wird im Konzertsaal der UdK (Universität der Künste) Berlin stattfinden. Unterstützerin und Botschafterin des Konzertes ist Elke Büdenbender, die auch das Grußwort am Konzertabend sprechen wird.

Zentrum am Zoo

Von der Deutschen Bahn AG hat die Berliner Stadtmission über einen Zeitraum von 25 Jahren Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen, in welchen wir ein Begegnungs -, Beratungs – und Bildungszentrum aufbauen möchten. Wir stellen uns den drängenden Herausforderungen dieser Stadt und den Nöten der Einzelnen und planen in dem sogenannten Zentrum am Zoodie Zusammenhänge zwischen Obdachlosigkeit und Armut aufzubereiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Spendenkonto
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