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E-Mobilität: Neue Ladeinfrastruktur im Wohnquartier „WATERKANT“

Am Montag startete in Berlin das EU-Förderprojekt MEISTER zur E-Mobilität. Das Wohnquartier „WATERKANT“ wird dabei versuchsweise um ein E-Mobilitätskonzept erweitert. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen rund um Ladeinfrastruktur.

EU-Förderprojekt MEISTER zu E-Mobilität startet in Berlin-Spandau

Bereits 2018 begann in westlichsten Bezirk der Hauptstadt durch die Gewobag am Ufer der Oberhavel der Bau des neuen Wohnquartiers. Doch bis 2024 sollen dort nicht nur 2.500 Wohnungen, sondern auch eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Lade- und Lastmanagement entstehen, die von Energieversorger E.ON entwickelt wurde.

Von Anfang an spielte das Thema Mobilität bei der Entwicklung des Wohnquartiers eine zentrale Rolle. Für die künftigen Mieter dort sollen innovative Mobilitätsangebote wie E-Carsharing mit möglichst einfachem Zugang zu Ladesäulen bereitgestellt werden.

Mittel für die Umsetzung kommen von dem EU-Förderprojekt MEISTER

Das EU-Förderprojekt MEISTER ist ein Projekt aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ der Europäischen Union. Die Abkürzung steht für: „Mobility Environmentally-friendly, Integrated and economically Sustainable Through innovative Electromobility Recharging infrastructure and new business models“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies etwa: „Umweltfreundliche Mobilität, integriert und wirtschaftlich nachhaltig durch innovative Elektroladeinfrastruktur und neue Geschäftsmodelle“.

Ziel des Projekts ist es, mit intelligenter Ladeinfrastruktur Kosten zu senken und den Zugang zu Ladepunkten für Kunden zu erleichtern. In diesem Zusammenhang werden Plattformen und Dienstleistungen entwickelt, die die Nutzung von Elektromobilität vereinfachen und die Energieversorgung der Fahrzeuge optimieren. Die EU-Förderung für die Berliner Projektpartner beträgt rund 2,1 Millionen Euro.

E-Mobilitätsprojekt bringt große Akteure zusammen

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz begleitet das Projekt. Zudem sind an dem MEISTER-Projekt die Bauherrin der „WATERKANT Berlin“,  die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Gewobag und WBM sowie weitere Partner wie das unabhängige Forschungsinstitut IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie, Mobilität e. V., die Siemens-Tochter VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH und den Energieversorger E.ON beteiligt. (aw)

Hochschulzulassung: Senat stimmt Entwurf des Staatsvertrages zu

Über ein Jahr lang wird nun schon bundesweit über die Abschaffung der Wartezeit und der Einführung einer Talentquote bei der Studienplatzvergabe im Fachbereich Medizin diskutiert. Jetzt hat der Berliner Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, beschlossen, dem Entwurf des Staatsvertrags über die Hochschulzulassung zuzustimmen.

Hochschulzulassung für Medizin zum Teil verfassungswidrig

Am 19. Dezember 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das die Verfahrensvorschriften zur Vergabe von Studienplätzen für Medizin teilweise verfassungswidrig sein. Daraufhin wurde eine Novellierung des bisher geltenden Staatsvertrages erforderlich, heißt es vom Berliner Senat. Der Gesetzgeber wurde daraufhin verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 eine Neuregelung zu schaffen.

Der neue Staatsvertragsentwurf über die Hochschulzulassung soll den bisher geltenden Staatsvertrag vom 5. Juni 2008 ersetzen. Mit dem neuen Vertrag soll erreicht werden, dass bei der Studienplatzvergabe im Bereich Medizin die Eignung der Bewerber stärker berücksichtigt wird.

Neuerungen des Staatsvertragsentwurfs zur Hochschulzulassung

Die Anforderungen für einen Studienplatz für Medizin sind hoch. In der Regel müssen die Bewerber im Auswahlverfahren der Hochschulen ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma vorweisen. Für viele Bewerber war daher die Wartezeit die einzige Alternative, um einen Studienplatz zu bekommen. Aktuell liegt diese bei mindestens 14 Semestern, also sieben Jahren. Doch genau diese wird nun mit dem neuen Entwurf des Staatsvertrags abgeschafft. Die Begründung: Bei der Auswahl nach Wartezeit handle es sich nicht um ein eignungsorientiertes Kriterium. Doch was bedeutet dies für diejenigen, die schon länger auf einen Studienplatz warten? Für diese soll es laut des Senats eine Übergangsregelung geben. „Für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmender Gewichtung wird die Zeitspanne seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend zu anderen Auswahlkriterien berücksichtigt“, lautet der Vorschlag.

Darüber hinaus wird im neuen Staatsvertrag die Abiturbestenquote von 20 auf 30 Prozent erhöht. Außerdem soll es eine sogenannte zusätzliche Eignungsquote im Umfang von zehn Prozent geben. Damit würden sich für Bewerber unabhängig von der Abiturnote Chancen für einen Studienplatz eröffnen. Für das hochschuleigene Auswahlverfahren sollen einheitliche Vorgaben zur Standardisierung und Strukturierung festgelegt werden und es soll ein Verfahren eingeführt werden, das die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung länderübergreifend vergleichbar macht. Zudem bestimmt eine neue Regelung des Staatsvertragsentwurfs, dass die Hochschulen neben dem Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium mit erheblichem Gewicht, wie etwa eine abgeschlossene medizinische Ausbildung berücksichtigen müssen.

Langer Weg zum Inkrafttreten der neuen Regelungen

Bevor der neue Staatsvertrag in Kraft tritt, müssen sich jedoch die Finanzministerkonferenz sowie die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit dem Staatsvertrag über die Hochschulzulassung befassen und die Länderparlamente zustimmen.

Der Entwurf sieht auch vor, dass der Staatsvertrag frühestens auf das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung findet. (aw)

Charité Global Health: Zentrum für globale Gesundheit

Die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern – mit diesem Ziel hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt Charité Global Health gegründet. Das interdisziplinäre Zentrum wird die verschiedenen Global Health-Projekte der Charité bündeln, koordinieren und ausbauen, um eine sichtbare Schnittstelle nach innen und außen zu sein. Zudem steht die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt.

Themen wie die weltweite Ausbreitung von Infektionskrankheiten, antibiotikaresistente Krankheitserreger oder nicht-übertragbare Volkskrankheiten wie Diabetes gehören zum Fachgebiet Global Health. Ziel ist es, Menschen auf der ganzen Welt vor gesundheitlichen Problemen zu schützen. Außerdem ist ein Ziel, Krankheiten bestmöglich zu bekämpfen und so die globale Gesundheitsversorgung zu verbessern. Auch die psychische Gesundheit sowie die gesundheitlichen Folgen von Krisen und Migration sind zentrale Themen von Global Health. Mit diesen internationalen Herausforderungen befasst sich das neue Zentrum für globale Gesundheit der Charité in der Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

Charité Global Health essentiell für Vernetzung von Forschungsfeldern

„Mit Charité Global Health bauen wir unsere internationale Expertise aus, um Lösungen für drängende globale Gesundheitsprobleme zu finden. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland sein Engagement für globale Gesundheit gerade verstärkt, ist dies ein konsequenter Schritt – sowohl für die Charité als auch für Berlin als Gesundheits- und Wissenschaftsstadt“, erklärt Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité.

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums, dazu: „Global Health-Themen sind interdisziplinär, daher müssen viele verschiedene Bereiche der Forschung und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten.“ In Zeiten der Globalisierung werde es immer wichtiger, beispielsweise gegen Epidemien gerüstet zu sein, denn Viren kennen keine Landesgrenzen, so Drosten.

Internationale Zusammenarbeit stärken

Die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus Berlin, Deutschland und der Welt wird in dem neuen Zentrum einen besonderen Stellenwert einnehmen. So bereitet Charité Global Health derzeit Kooperationen mit der London School of Hygiene and Tropical Medicine und der Oxford University vor. (red)

Wissen was kommt: Migräne-Therapie mit der M-sense App

Kann eine Smartphone-App dazu beitragen Kopfschmerzen, speziell starke Migräne-Anfälle, zu lindern? Bereits 2013 stellte sich der Migräneforscher Dr. Markus Dahlem diese Frage als er mithilfe von mathematischen Analysen die Vorgänge von Migräneattacken belegen konnte.Seiner damaligen, von Migräne geplagten Mitbewohnerin, die erstmals sein Interesse am Thema weckte, konnte er nun auch helfen. Sie führt nun Kopfschmerz-Tagebuch mit der M-sense App.

Während anhaltende elektrische Entladungen von Nerven, den Kopf quälen, können Patienten oft weder das Haus noch ihr eigenes Zimmer verlassen. Von allem geplagt was Geräusche verursacht oder Licht verströmt, sind rund 12 Prozent der Deutschen von Migräne betroffen. Meist wurden sie jedoch nur medikamentös behandelt. Das Berliner Newsenselab-Team hat mit der Entwicklung der App M-Sense eine alternative Behandlung entwickelt, um die extremen Kopfschmerzepisoden für Betroffene vorhersehbar und vor allem kontrollierbar zu machen. Die App ist bereits ein zertifiziertes Medizinprodukt. Als erstes dieser Art, lernt der Algorithmus der App mithilfe künstlicher Intelligenz auch noch dazu und verbessert das Modell für die Benutzer somit stetig.

 

Gründungsgesellschafter der Newsenselab GmbH (vl.n.r.): Simon Scholler, Stefan Greiner, Dr. Markus Dahlem und Martin Späth. | Foto: Newsenselab GmbH / Johannes Windolph

 

Studie zur digitalen Prävention gestartet

„Unser Ziel ist es, die Kopfschmerztage der Betroffenen um mindestens 50 Prozent zu reduzieren“, erklärt CEO und Mitgründer Stefan Greiner. Um dieses Vorhaben zu fundieren, kooperieren die BARMER-Krankenkasse und die Deutsche Telekom, unter wissenschaftlicher Betreuung der Charité für ein gemeinsames Projekt. Hierzu bewerten 1.000 von Kopfschmerzen und Migräne betroffene Mitarbeiter_innen der Deutschen Telekom, ihre Erfahrungen mit M-sense für neun Monate. Die Studie soll das Potenzial der personalisierten und mobilen Migränetherapie von M-sense sichtbar machen, mit der bis zu 40 Prozent der Schmerzattacken nicht-medikamentös reduziert werden können.

Nachdem Benutzer die App mit möglichen Einflussfaktoren der eigenen Migräne gefüttert haben, beobachtet und analysiert M-sense das Krankheitsbild. Anhand mathematischer Modelle warnt M-sense anschließend vor Trigger-Faktoren. Ziel ist es nicht nur die Häufigkeit der Attacken langfristig zu verringern, sondern auch ein individuell abgestimmtes Therapiemodell zu erstellen. Durch Entspannungs- und Bewegungstraining sowie präventive Maßnahmen kann nachgewiesen sogar der Medikamentenkonsum der Migränepatienten reduziert werden. Die von der App automatisch festgestellten Wetterverhältnisse und weitere äußere Einflussfaktoren tragen zum sogenannten Biofeedback der Patienten bei.

 

Nach der Eingabe möglicher Einflussfaktoren der eigenen Migräne, warnt die App anschließend vor Trigger-Faktoren. | Foto: M-sense

 

Arznei durch M-sense Analyse

Im Zuge etlicher Datenskandale der Plattformen und Apps von Internetriesen und kleineren Anbietern, deren Nutzungen erst möglich sind, wenn man der Speicherung und Weiterverwendung jeglicher eigener Daten zustimmt, ist das Konzept von M-sense bereits fortschrittlicher. „Wir werden [mithilfe der Patientendaten] neue biologische Zyklen ausmachen können. Man muss Patienten jedoch auch davor schützen, dass ihre Daten ungenutzt bleiben. Daten sind der Schlüssel zur personalisierten Therapie“, so Dahlem. Benutzer können selbst entscheiden ob sie ihre Daten zur Analyse auf dem Handy lassen, oder mit dem Server synchronisieren möchten.

 

Benutzer können selbst entscheiden ob sie ihre Daten zur Analyse auf dem Handy lassen, oder mit dem Server synchronisieren möchten. | Foto: M-sense / Johannes Windolph

Benutzer können selbst entscheiden ob sie ihre Daten zur Analyse auf dem Handy lassen, oder mit dem Server synchronisieren möchten. | Foto: M-sense / Johannes Windolph

 

Was bei Kopfschmerzen und Migräne beginnt soll sich mit den mathematischen Analysemodellen auch auf andere chronische Krankheiten übertragen lassen. Das vierköpfige Gründerteam von Newsenselab macht es sich zum erklärten Ziel, chronische Krankheiten für Betroffene kontrollierbar zu machen. Sodass diese sie nicht in wiederholtem Maße im Alltag außer Gefecht setzen. (cn)

M-Sense: Studie zur digitalen Prävention gestartet

Mithilfe einer groß angelegten Studie, soll geklärt werden, ob eine Smartphone-App dazu beitragen kann, Kopfschmerzen zu lindern. Dazu starten die BARMER und die Deutsche Telekom gemeinsam ein Pilotprojekt unter wissenschaftlicher Begleitung der Berliner Charité.

Eine App zur digitalen Prävention

Das Projekt soll zeigen, ob die App „M-sense“ die Leiden von Kopfschmerz- und Migränepatienten mildern kann. In der App geben Betroffene eine Reihe relevanter Einflussfaktoren für Schmerzattacken, wie etwa Schlafverhalten, Ernährung, Wetter oder Stress sowie die Attacken ein. „M-sense“ analysiert dann diese Informationen und erstellt ein persönliches Schmerzmuster. Anhand dieses Musters entwickelt die App individuelle Handlungstipps für die Nutzer. Vom Autogenen Training über Muskelentspannung bis zum Ausdauersport schlägt die App präventive Maßnahmen in Begleitung zur klassischen Therapie vor. Somit können die Betroffenen die Intensität und Dauer künftiger Schmerzattacken reduzieren. Aus den persönlichen App-Protokollen können sich zudem wertvolle Hinweise für die ärztliche Therapie ergeben.

Die Studie wird zum Kooperationsprojekt

Im Rahmen einer Kooperation zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement nehmen an der Studie bis zu 1.000 von Kopfschmerzen oder Migräne betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Telekom teil. Sie sollen die App regelmäßig nutzen und neun Monate lang mithilfe medizinischer Fragebögen bewerten. Auch die in der App selbst erfassten Daten werden Aufschluss darüber geben, ob „M-sense“ präventiv die Kopfschmerztherapie ergänzen kann. Schon jetzt wurde die App „M-Sense“ als Medizinprodukt zertifiziert.

Die wissenschaftliche Untersuchung ist in ihrem Umfang bislang einzigartig. Vor allem junge Erwachsene leiden häufig unter Kopfschmerzen oder Migräne. 1,3 Millionen der 18- bis 27-Jährigen sind betroffen, wie der BARMER-Arztreport 2017 zeigt. Für die Studie werden daher hauptsächlich junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Telekom-Shops sowie Auszubildende des Konzerns die App testen dürfen. (red)

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat besucht Modellprojekt in Berlin-Buch

Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat besuchte vor wenigen Tagen den international renommierten Wissenschafts- und Forschungsstandort Campus Berlin-Buch. Anlass war das Gesundheitsprojekt ‚CampusVital‘ , ein deutschlandweit einzigartiges Modellprojekt. Das Betriebliche-Gesundheitsmanagement-Projekt (BGM) fungiert am Standort einrichtungs- und unternehmensübergreifend.

Gesundheitsförderung als Standortvorteil für die Wissenschaft

Gemeinsam besichtigten die Gesundheitssenatorin und Prof. Thomas Sommer, stellvertretender wissenschaftlicher Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), sowie Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, und Susanne Hertzer, Chefin der Techniker Krankenkasse in Berlin, den Wissenschafts- und Biotechnologiepark Berlin-Buch. Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen des Campus Berlin-Buch sehen in der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Schlüssel für den Erfolg. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt sind Faktoren, auf die sich die Unternehmen in Deutschland einstellen müssen. Betriebliches Gesundheitsmanagement unternehmensübergreifend zu organisieren und damit viele Menschen zu erreichen – das ist der Ansatz des Projektes ‚CampusVital‘. Die Techniker Krankenkasse ist Kooperationspartner des Gesundheitsnetzwerks, an dem sich inzwischen 13 Einrichtungen und Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten auf dem Campus beteiligen, darunter das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und die Charité.

„Die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt auch und gerade in der Verantwortung der Unternehmen. Dazu ist ein betriebliches Gesundheitsmanagement erforderlich. Die Idee, dieses betriebliche Gesundheitsmanagement unternehmens- und einrichtungsübergreifend durchzuführen, hat den Vorteil, viele Menschen zu erreichen und auch den Blick über den Tellerrand zu wagen. Das Gesundheitsprojekt ‚CampusVital‘ ist ein wegweisendes neues Projekt, von dem ich hoffe, dass es in Zukunft in Deutschland viele Nachahmerinnen und Nachahmer findet“, so Gesundheitssenatorin Kolat.

Einrichtungsübergreifendes Modellprojekt

Das Modellprojekt ‚CampusVital‘ soll den Arbeitsalltag für die Menschen auf dem Campus dauerhaft und nachhaltig gesundheitlich verbessern. Es gibt Workshops, die eine höhere psychische Widerstandsfähigkeit vermitteln. Darüber hinaus gibt es Coachings zum Thema Gesundheit und Arbeit sowie klassische Angebote wie Kurse zur Stressbewältigung und Ernährungsberatungen. Führungskräfte können zusätzliche Trainings belegen.

„Das Besondere an unserem Campus ist die vielfältige Vernetzung. Insgesamt drei Institute und 60 Unternehmen mit insgesamt 3.000 Personen forschen und arbeiten bei uns. Hinzu kommen die drei Kliniken und ihr Fachpersonal in unmittelbarer Nachbarschaft. Forschungsinstitute, Biotechnologie-Unternehmen und klinische Forschung ergänzen sich und können dank der räumlichen Nähe effektiv zusammenarbeiten. Als Campusgemeinschaft haben wir das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt gestellt und eine gemeinsame Initiative für die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestartet“, sagt Dr. Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch.

Spitzenforschung für die Gesundheit

Außerdem wurde bei der Führung über den Campus Berlin-Buch auch die Berlin Ultrahigh Field Facility (B.U.F.F.) besichtigt. Hier wurde ein hocheffizientes bildgebendes Verfahren zur Darstellung des arbeitenden menschlichen Herzens entwickelt. Die in einem der weltweit stärksten Kernspintomographen erzeugten Bilder weisen eine vielfach höhere Auflösung als herkömmlich generierte Bilder auf. Damit können kardiologische Probleme schon zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt als bislang sichtbar gemacht werden. Das ermöglicht eine schnellere und gezieltere Behandlung. „Dank der hervorragenden Bedingungen auf dem Campus und der vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten in Berlin gehören wir zur Weltspitze der biomedizinischen Bildgebung“, sagte Dr. Lukas Winter, Wissenschaftler am B.U.F.F. (red)

Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 in Potsdam vergeben

Erstmalig 6 Unternehmen und Kooperationen für herausragende Innovationen geehrt

 

Sechs Unternehmen und Kooperationen sind am vergangenen Freitag in Potsdam für ihre Produkte und Verfahren mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 ausgezeichnet worden. Der Innovationspreis Berlin Brandenburg ist der bedeutendste Wirtschaftspreis der Hauptstadtregion und wird seit 1992 jährlich von den Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder ausgelobt. Der Preis ist mit 10.000 Euro für jeden Preisträger dotiert.

In diesem Jahr war die Qualität der Einreichungen besonders hoch, so dass die Jury erstmalig sechs statt der bisher möglichen fünf Preisträger prämierte.

 

2017 wurden insgesamt 134 Bewerbungen aus Berlin und Brandenburg eingereicht

 

Die 17-köpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph. D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), konnte aus insgesamt 134 Einreichungen auswählen und die besten Innovationen küren.

 

Als Innovationspreisträger 2017 ausgezeichnet wurden in alphabetischer Reihenfolge:

 

  • GA Generic Assays GmbH
    „Tests für die Diagnose und Prognose der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung“
  • GEFERTEC GmbH
    mit „3D-Metall-Druck
  • Kinematics GmbH 
    Tinkerbots – Robotik-Baukasten für Kinder ab 6 Jahren
  • MotionTag GmbH 
    Seamless Traveling, neue Mobilität, Mobility-as-a-Service
  • Professor Dr. Berg & Kießling GmbH (B+K) 
    Extern befeuerte Gasturbinen zur Verwertung von hidden fuels
  • Sicoya GmbH + IHP Solutions GmbH 
    Siliziumphotonik

 

„Die Hauptstadtregion hat ein ausgesprochen lebendiges Innovationsklima. Das belegt nicht zuletzt die große Zahl an Bewerbungen, die Brandenburger und Berliner Unternehmen, universitäre Einrichtungen und Start-ups in Kooperation miteinander erarbeitet haben. Insgesamt wurden 27 länderübergreifende Verbundprojekte zum Wettbewerb eingereicht – deutlich mehr als in den Vorjahren. Weitere 25 Bewerbungen sind aus einer Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft entstanden. Erfreulich ist auch, dass sich sowohl junge als auch etablierte Unternehmen am Wettbewerb beteiligt haben. Und ganz besonders freue ich mich über die vielen Einreichungen aus dem Bereich des Handwerks“, sagt Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg.

Moderatorin Britta Elm, Staatssekretär Christian Rickerts, Staatssekretär Hendrik Fischer | Foto: B.Bartelsen/innovationspreis.de 

„Wirtschaft und Wissenschaft sind auch in diesem Jahr wieder gewinnbringende Verbindungen eingegangen. Die Nominierten und Preisträger des Innovationspreises zeigen, welchen Erfolg man mit der Umsetzung innovativer Ideen in marktfähige Produkte erzielen kann, weit über den heutigen Abend und die Preisverleihung hinaus. Die innovativen Unternehmen der Region sind ihr eigentlicher Innovationsmotor, sie lassen das Bruttosozialprodukt anwachsen und schaffen Arbeits- und ausbildungsplätze. Ich gratuliere allen Preisträgern ganz herzlich“, sagt Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin.

 

Nominierte und Sonderpreis für soziale Innovation 2017 

 

Die weiteren Nominierten 2017 in alphabetischer Reihenfolge:

 

  • BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen 3
    „Hoch effiziente CFK-Profilplatten für Wärmeübertragungssysteme“
  • CHRONOS VISION GmbH
    „Universelles Guidance-System für Kateraktoperationen“
  • DILAX Intelcom GmbH
    „Citisense: vorausschauende Planung und Steuerung des öffentlichen Personenverkehrs für die Mobilität von morgen“
  • UFA GmbH + Fraunhofer HHI
    „Volumetrisches Video – Schlüsseltechnologie für den begehbaren Film“

Darüber hinaus wurde 2017 ein Sonderpreis für soziale Innovation vergeben.

 

Mit dem Sonderpreis für soziale Innovation wurde ausgezeichnet:

  • Filmwerte GmbH

„Die Gesellschaft droht zu zerfallen in voneinander abgeschottete sprachliche, kulturelle und soziale Räume. Die Menschen bleiben unter sich, kennen einander immer weniger. Ansätze, die sich entschieden gegen diese Entwicklung stemmen, finden sich auch unter den Einreichungen. Die Jury sieht darin eine soziale Innovation: Sie öffnet Türen, die sonst verschlossen blieben. Die Jury hat daher mit Unterstützung aus dem Bereich der Partner, einen Sonderpreis für soziale Innovationen vergeben“, sagt Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph. D.

Jurypräsidentin Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph. D. | Foto: B.Bartelsen/innovationspreis.de 

Link: www.innovationspreis.de

Bildquelle: B.Bartelsen/innovationspreis.de 

Bockwurst statt Weihnachtsgans: Berliner sind Kochmuffel

Laut der TK-ErnährungsstudieIss was, Deutschland.“ kochen nur ein Drittel der Befragten aus Berlin und Brandenburg regelmäßig. Damit liegt die Hauptstadtregion auf dem letzten Platz. In Baden-Württemberg kochen dagegen 63 Prozent der Umfrageteilnehmer fast täglich. Ebenfalls alarmierend ist, dass in Berlin und Brandenburg bereits jeder Vierte (26 Prozent) Probleme mit dem Stoffwechsel hat und damit Erkrankungen wie Diabetes oder zu hoher Cholesterinspiegel riskiert.

Zeit, Wille und Geld – das fehlt zur gesunden Ernährung

Die Studie gibt an, dass fehlende Ruhe und Zeit die am häufigsten genannte Erklärung dafür sei, warum sich die Menschen in Deutschland nicht gesünder ernähren. Demnach glauben 56 Prozent, dass gesundes Essen mehr Zeit kostet, die sie momentan nicht haben – ein Fluch der Dienstleistungsgesellschaft.

Nicht mal zwei Drittel essen einmal am Tag Gemüse

Viele greifen aus demselben Grund immer häufiger auf Nahrungsergänzungsmittel wie Veluvia oder Orthomol zurück, um trotz eines stressigen Arbeitsalltags die eigene Gesundheit zu fördern. Laut Veluvia schaffen es noch nicht einmal zwei Drittel der Menschen mindestens einmal am Tag eine Portion Gemüse zu sich zu nehmen und somit ausreichend Nährstoffe aufzunehmen, was den Bedarf für die Veluvia-Produkte begründe. Das Start-up sieht darin eine Alternative sich zumindest ausgewogen zu ernähren, ohne jeden Abend Gemüse schnippeln zu müssen.

Orthomol, schon etwas länger auf dem Markt, entwickelt und vertreibt Mikronährstoff-Kombinationen. Laut der Website des Herstellers basieren die Produkte auf dem Prinzip der orthomolekularen Medizin und liefern Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in ausgewogener Dosierung.

Nahrungsergänzungsmittel sind sicherlich besser als gar nicht vorzusorgen, aber einen gemütlichen Abend in netter Gesellschaft bei gutem Essen können sie nicht ersetzen. Vielleicht sollten sich die Berliner auch dem sozialen Aspekt zuliebe, wieder mehr Zeit zum Kochen nehmen. (uc)

 

Neue Energien in der Lieferbranche – auf Grün setzen!

An Ideen, die Logistikbranche grüner zu gestalten mangelt es nicht. Zahlreiche Entwicklungen wie elektrische Straßenroller, Drohnen oder der Gebrauch von Lastenfahrrädern mobilisieren die Stadt bereits heute. Dennoch ist das Stadtbild ein anderes: Sowohl in der Innenstadt, als auch auf den Autobahnen ist die Realität von schadstoffausstoßenden Dieseln und Benzinern geprägt. Aufgrund des angedrohten Diesel-Fahrverbots steht nun auch die Logistikbranche vor der Frage, welche Alternativen möglichst umweltschonend, aber dennoch effizient sind.

Wichtiges Thema auf dem Logistikkongress

Dieser Tage wird das Thema beim 34. Logistikkongress heiß diskutiert. Die Automobilbranche steht vor der Aufgabe das Vertrauen der Kunden in die Technologie nach dem Diesel-Abgasskandal wiederzugewinnen, aber auch in die Zukunft zu denken, um die Automobilbranche umweltfreundlicher zu gestalten.

Grün in die Zukunft

Die Vorstellung vom elektrischen Lieferverkehr kommt nicht von ungefähr. Der Klimawandel schreitet durch eine extreme Umweltverschmutzung und –belastung voran wie nie zuvor. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Möglich ist auch ein komplettes Diesel-Verbot in deutschen Innenstädten, um die enorme Umweltverschmutzung und den damit einhergehenden Schadstoffausschuss zu reduzieren und die Gesundheit der Bevölkerung nicht weiter zu beeinträchtigen bzw. zu gefährden.

Viel für und gegen

Branchenkenner sind der Meinung, es gäbe bereits saubere Nutzfahrzeuge unter den Dieseln und ein komplettes Verbot wäre wirtschaftlich nicht rentabel, zumal viele Handwerker mit Dieselmotoren in den Innenstädten unterwegs seien. Nichtsdestotrotz sind heute noch fast alle Lieferanten mit Dieselfahrzeugen unterwegs. Von insgesamt 2,9 Millionen zugelassenen Lastwagen in Deutschland, fährt nur gerade einmal gut ein Prozent mit alternativen Antrieben wie einem Elektroroller oder Erdgas.

Die Deutsche Post testet schon seit Jahren den Paketlieferdienst auf vier elektrischen Rädern. Schon lange stehen sie im Austausch mit Partnern aus der E-Transport Branche. Gegenüber der Berliner Zeitung äußerte sich Logistikexperte Stephan Seeck positiv zu den Elektrofahrzeugen. Seiner Meinung nach wird der innerstädtische Lieferverkehr früher oder später von den jetzigen Dieseltransportern auf Elektrofahrzeuge umsteigen.

Elektroautos sind auch nicht ohne Makel

Der CDU-Abgeordnete Carsten Müller ließ gegenüber der Berliner Zeitung verlauten :„Auch das Elektroauto hat einen Auspuff. Und das ist eben oft das Braunkohlekraftwerk“. Soll heißen: Auch der Strom für Elektrofahrzeuge sollte aus umweltfreundlichen Quellen stammen.

Müller mahnt auch an, dass die langfristige Wirtschaftlichkeit  sichergestellt sein müsse. Demnach sei der Elektroantrieb zwar der Motor der Zukunft, flächendeckend rechnen tut er sich aber frühestens ab dem Jahr 2025. Müller vertritt die Überzeugung, die Mobilität müsse ein Stück weit neu erfunden werden. Innovationen wie E-Autos, E-Bikes und Pedelecs gehören schon dazu, dennoch müsse mehr Initiative gezeigt werden, zum Beispiel mit dem Bau von Ladestationen oder Garagen, so Müller gegenüber der Berliner Zeitung. (red)

Peat, Cargonexx und Samcc – die Gewinner des deutschen Digitalpreises „The Spark“ 2017

Am Wochenende wurden die klügsten Köpfe im Bereich künstlicher Intelligenz und technische Innovationen beim deutschen Digitalpreis „The Spark“ ausgezeichnet. Die Erfindungen der diesjährigen Gewinner sind vielfältig: Pflanzenschädlinge mithilfe einer App erkennen und bekämpfen, Transport leichter gestalten und Spediteur und Unternehmen zusammen bringen oder die Buchhaltung erleichtern und Finanzen transparent darstellen.

App Plantix gegen „Morto Subito“

Einer der diesjährigen Gewinner entwickelte eine App mit dem Namen Plantex, die vielen Landwirten dabei helfen kann, eventuelle Schädlinge an ihren Pflanzen frühzeitig zu erkennen, zu identifizieren und zu vernichten. Das Start-up Peat aus Hannover setzt dabei künstliche Intelligenz innovativ ein und folgt damit dem Leitthema des Wettbewerbs. Den Gründern war bewusst, dass Pflanzenkrankheiten erkennbare Muster hinterlassen und die digitalen Möglichkeiten täglich wachsen. Mittlerweile erkennt die App 170 verschiedene Pflanzenschäden und soll bald von einer Million Menschen genutzt werden. Das Start-up greift mit dieser Innovation ein relevantes und brisantes Thema auf. Angesichts einer immer weiter wachsenden Weltbevölkerung und dem gleichzeitigen Defizit der Grundversorgung aufgrund von Insekten, Pilzen oder anderweitigen Erregern, stellt die App eine erste hilfreiche Lösung dar. Umso eher die Landwirte auf Schädlingsbefall reagieren können, umso eher können sie auch handeln und ihre Ernte retten. Damit gewinnen sie nicht nur Lebensmittel sondern sichern sich gleichzeitig auch ihre Existenz. Das Team bietet die App kostenlos an, um weitere Fotos zu sammeln, die der Algorithmus lernen kann. Außerdem möchten sie eine Plattform erstellen, über die Bauern gegen eine Vergütung Pflanzenschutzmittel kaufen können.

Lastverkehr effizienter organisieren mit Cargonexx

Die Gewinner des zweiten Platzes haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Lastverkehr effizienter zu organisieren und so Autobahnen zu entlasten. Das Team hat ein System entwickelt, welches Spediteure und Unternehmen zusammen bringen soll. Die Zusammenarbeit soll erleichtert werden. Dafür wurde ein Algorithmus entwickelt, der per Knopfdruck tausende von Frachten analysiert und dabei bis zu 400 weitere Faktoren berücksichtigt, um am Ende einen Preis zu kalkulieren. Die Technik funktioniert einwandfrei, die Transportbranche reagiert aber bisher skeptisch. „Das ist wie ein Guerillakampf, es geht nur Person für Person“, sagte der Cargonexx-Gründer Rolf-Dieter Lafrenz gegenüber dem Handelsblatt. Die Logistik eines Unternehmen bestimme sich immer noch intern, viele Geschäftsführer möchten selber entscheiden, wie gearbeitet werde.

Smacc ermöglicht transparente und einfache Buchhaltung

Mit einer Software, die die Buchhaltung bei kleinen und mittleren Unternehmen weitestgehend automatisieren soll, gewannen die Gründer des Berliner Softwareanbieters Smacc den dritten Preis. Das Prinzip ist einfach: Mithilfe einer Software wird eine Rechnung eingelesen, dem passenden Buchführungskonto zugewiesen und die entsprechende Überweisung automatisch vorbereitet. So werden zum einen keine Rechnungen mehr übersehen und zum anderen Kosten für die Bearbeitung von Papierbelegen gespart. Für den Mitbegründer Ulrich Erxleben entscheiden die Finanzen über die Existenz eines Unternehmens. „Viele kleine und mittelständische Unternehmen werden insolvent, weil sie keine Transparenz über ihre Finanzen haben“, gab er gegenüber dem Handelsblatt an. Damit die Software „lernen“ kann, sei die Zusammenarbeit mit Unternehmen entscheidend. Dies sei zu Beginn der Unternehmensgeschichte der schwierigste Teil gewesen, nun scheint diese Hürde aber genommen. (ao)

Veranstaltungen

Politischer Morgen mit Anja Karliczek

Das media:net berlinbrandenburg lädt herzlich zum Politischen Morgen mit Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ein. Es erwartet die Teilnehmer ein spannender Morgen mit interessanten Gesprächen und Diskussionen rund um das Thema “Zukunftsfähige Bildung und Forschung“.

Beim Austausch zwischen der Bildungsministerin und den Moderatoren erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen persönlich an Frau Karliczek zu richten.

(Anmeldung erforderlich)