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Europawahl 2019: Für welches Europa treten SPD an?

In Zeiten von internen und externen Krisen steht die Europäische Union unter Druck, sich weiterzuentwickeln. Von mehreren Seiten wurden die Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) im Mai bereits als „Schicksalswahl“ tituliert. Über die Rolle des EP im Machtgefüge der EU wird schon lange intensiv diskutiert, vor allem im Verhältnis zu den nationalen Interessen im Europäischen Rat. Die Schwarzkopf-Stiftung lädt in den Monaten vor der Wahl die Generalsekretär*innen und Bundesgeschäftsführer*innen der Parteien ein, um über ihre Ziele für Europa und die Rolle des Parlaments zu diskutieren.

Zusammen mit Lars Klingbeil, MdB werden aktuelle Fragen aufgegriffen und diskutiert: Welche Rolle haben die Parteien in Europa? Wie können das Interesse und die Wahlbeteiligung bei dieser Wahl erhöht werden? Was sind die großen Themen für das Europäische Parlament in der kommenden Legislaturperiode? Sollten die Befugnisse des EP ausgebaut werden, um die demokratische Legitimation der EU zu erhöhen? Wofür sollen künftig EU-Gelder verwendet werden? Für welche Themen stehen die SPD und die „Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament“ (S&D) bei den europäischen Parlamentswahlen?

(Anmeldung erforderlich)

Erfrischend europäisch?

Anlässlich der Europawahl im Mai 2019 lädt Urania gemeinsam mit den berliner wirtschaftsgesprächen e. V. die Spitzenkandidatin der SPD Katarina Barley ein, um über Chancen und Herausforderungen dieser wichtigen politischen Weichenstellung zu sprechen und ihre persönlichen Visionen für die Zukunft der Europäischen Union zu diskutieren.

Frau Barley steht für eine Weiterentwicklung Europas zu einem Europa der Bürgerinnen und Bürger mit europäischen Mindestlöhnen und Sozialstandards. Daneben sieht sie grenzüberschreitende Herausforderung in Europa in den Bereichen Digitalisierung, Bildung und Forschung und beim Klimaschutz.

(gebührenpflichtig)

Meet the Press

Ursprünglich wollte das Vereinigte Königreich am 29. März die EU verlassen. Leider hat es bisher keine vernünftige Einigung gegeben, so dass der Termin für den Austritt verschoben wird. Im Parlament wird weiter heftig gestritten und es ist die Frage, ob und wann man sich auf einen Brexit-Deal einigt.

Der sogenannte Backstop, mit dem eine neue harte Grenze zwischen Irland und Nordirland verhindert werden soll, ist der Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen London und Brüssel. Kein anderes EU-Mitglied ist damit so direkt vom Brexit betroffen wie Irland, wo künftig eine neue EU-Außengrenze verlaufen würde – ausgerechnet auf der irischen Insel, wo es jahrzehntelange blutige Konflikte gab. Zwei Tage nach dem geplanten Brexit diskutiert Thomas Kausch, NDR- und Arte-Moderator, mit Michael Collins, dem Irischen Botschafter in Deutschland, dem Medizin-Professor Alastair Buchan, Leiter der Brexit-Strategie der Universität Oxford, sowie Janet Berridge, der ehemaligen Präsidentin des Londoner National Liberal Clubs, die wegen des Brexit nach Berlin gezogen ist.

(Anmeldung erforderlich)