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Kunsthighlight in Friedenau

Zum Abschluss der 20. Ausstellung „Kunst in Friedenau“ wurde der Stammsitz der werteorientierten PSD Bank Berlin-Brandenburg zum Haus der Kunst. Initiiert von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci in ihrem Friedenauer Wahlkreisbüro ist die Ausstellungsreihe zu einem veritablen Kunstereignis geworden.  

Kunst in Friedenau -initiiert von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci

Initiatorin und Gesundheitsenatorin Dilek Kalayci (4.v.l.) zusammen mit ihrem Mann Hivzi Kalayci, Gewerkschaftssekretär bei IG Bauen-Agrar-Umwelt (2.v.l.) und Unternehmer Sabahattin Sari (Manolya Electronics, 1.v.l.) und seiner Frau (3.v.l) | Foto: BERLINboxx

Am Freitag wurden auf zwei Etagen des altehrwürdigen Gebäudes die Arbeiten der renommierten Künstler der Öffentlichkeit vorgestellt. Dilek Kalayci würdigte das kreative Milieu Friedenaus und war stolz auf die Gemeinschaftsausstellung von 15 Künstlern, die ein breites Spektrum der zeitgenössischen Kunst abbildeten.  

Unternehmenssitz der PSD Bank wird zum Haus der Kunst

Hausherrin Westermann in Friedenau

Hausherrin Grit Westermann, Vorstandsvorsitzende der PSD Bank | Foto: BERLINboxx

Hausherrin Grit Westermann, Vorstandsvorsitzende der PSD Bank freute sich mit ihren Vorstandskollegen, dass das historische Gebäude zum Ort der Kunst wurde und damit ein weiteres attraktives Angebot für die Kulturszene Berlins. In Zukunft plant die engagierte Vorständin der Kunst, Literatur und auch sozialen Themen regelmäßig Raum für Inspiration und Dialog geben zu wollen. Konkrete innenarchitektonische Pläne für Kultur- und Sozialflächen für das Jahr 2020 stehen kurz vor der Umsetzung. Man darf gespannt sein.

Kunst in Friedenau die Veranstalter

Grit Westermann, Vorstandsvorsitzende der PSD Bank im Gespräch mit Schönebergs Ex-Bürgermeister, Kurator und Künstler Michael Barthel | Foto: BERLINboxx

Schönebergs Ex-Bürgermeister, Kurator und Künstler Michael Barthel, der das Kunstprojekt seit vielen Jahren professionell begleitet, stellte die Künstler, darunter Uschi Niehaus, Thomas Boenisch oder Prof. Axel Venn und Bernhard Nürnberger vor und gab einen historischen Rückblick auf das Künstlerviertel Friedenau, wo schon Künstler wie die Nobelpreisträgerin Herta Müller, Günter Grass, Uwe Johnson und Erich Kästner gewirkt haben. 

Die rund 200 Gäste, darunter Architekt Roman Lichtl, die Unternehmer Siegfried Nehls (Sanus AG), Sabahattin Sari (Manolya Electronics), Klaus Groenke (Trigon Holding), Morgenpost-Journalistin Petra Götze, Ex-Senator Jürgen Klemann, erlebten nicht nur einen beeindruckenden Kunstgenuss auch die Gespräche bei Wein und Buffet kamen nicht zu kurz. Ein gelungenes Beispiel für den Dialog von Politik, Kunst und Gesellschaft und ein bedeutendes Statement für die Kulturmetropole Berlin. Und ein Beispiel für engagierte Frauen wie Senatorin Dilek Kalayci, Grit Westermann und Maria Pecha-Römer, ohne die dieses Kunstereignis nicht möglich geworden wäre. (fs) 

Kunst in Friedenau - Gäste

Siegfried Nehls (Sanus AG), Grit Westermann, Vorstandsvorsitzende der PSD Bank und Michael Wenzel, Abteilungsleiter Immobilienfinanzierung PSD Bank Berlin-Brandenburg | Foto: BERLINboxx

Berliner Senat will mehr in die Hauptstadt investieren

Nach Jahren des Sparkurses plant der Berliner Senat, wieder mehr Geld in Schulen, Behörden und den Verkehr zu stecken. Im „Jahrzehnt der Investitionen“ soll zudem mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen und die Verwaltung modernisiert werden.

„Bis 2023 werden wir die Infrastruktur Berlins erneuern. Mit Mitteln aus dem Landeshaushalt und den Kassen der Landesbetriebe werden wir insgesamt 25 Milliarden Euro investieren – hauptsächlich in Schulen und Wohnungen“, verkündete Finanzsenator Matthias Kollatz zuversichtlich auf Facebook.

Langfristige Investitionen sollen die Hauptstadt stärken

Insgesamt möchte der Berliner Senat gemeinsam mit den Landesbetrieben zwischen 2019 und 2023 25 Milliarden Euro in die Hauptstadt investieren. Die aktuell geplanten Investitionen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr haben sich somit im Vergleich zu den Vorjahren stark erhöht. Allein für die BVG plant das Land Berlin nun Investitionen in einer Höhe von 2,5 Milliarden Euro – 2014 waren es gerade einmal 1,4 Milliarden Euro.

Außerdem profitieren Wissenschaft und Forschung zum Beispiel von einer Finanzspritze von 400 Millionen Euro – das sind 100 Millionen mehr als in den Jahren zuvor. Besonders stark wird überdies in Neubau und Sanierungen investiert. So soll in Lankwitz eine gemeinsame Leitstelle von Polizei und Feuerwehr entstehen und der Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg sowie das Vivantes-Klinikum in Neukölln neu gebaut werden.

Besonders die Schulen profitieren

Im Vergleich zu den Jahren 2014 bis 2018 sollen die Ausgaben für Schulen bis 2023 auf 3,2 Milliarden Euro ansteigen – ein exorbitanter Anstieg um 446 Prozent. Die Berliner Schulbauoffensive ist auf zehn Jahre angelegt und legt ihren Fokus sowohl auf die Sanierung vorhandener Schulen und als auch den Schulneubau.

Unterstützung von den Landesunternehmen kommt vor allem von den Wasserbetrieben mit geplanten 2,2 Milliarden Euro und den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften. Diese wollen bis 2023 7,5 Milliarden Euro beisteuern.

Zweifel bestehen auf Seiten der Union

Kritik kommt von der Opposition. Zwar steht die CDU hinter den Investitionsstrategien, allerdings herrscht Skepsis bezüglich der Umsetzung. Die Union spekuliert sogar, dass lediglich die Hälfte der geplanten Investitionen später umgesetzt werden. (sz)

Tesla kommt in die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Die Entscheidung ist gefallen: Berlin soll, wenn es nach Tesla-Chef Elon Musk geht,  zum neuen Zukunftsort der Tesla-Fabrik werden. So viel ist klar: Die Metropolregion eignet sich als dynamische Wissenschafts- und Forschungslandschaft gut für das innovative Unternehmen. Und auch die brandenburgischen Grünheide ist ideal für die im Großprojekt von Musk geplanteSchaffung eines europäischen Design- und Entwicklungszentrums. geplant. In den vergangenen Tagen wurde viel darüber berichtet, wir haben die wichtigsten Fakten und Stimmen für Sie zusammengetragen.

Fertigstellung der Tesla-Fabrik bis 2021

Die Ansiedlung des E-Autoherstellers schafft nicht nur rund 10.000 Arbeitsplätze, sondern macht die Hauptstadtregion als Wirtschaftsstandort generell attraktiver. Geplant ist, an dem neuen Standort in Grünheide Batterien für Elektrofahrzeuge zu bauen und das aktuell wichtigste Tesla-Fahrzeug Model 3 auf den europäischen Markt zu bringen. Und das in Rekordzeit – denn wenn alles wie geplant läuft, soll der Standort schon 2021 fertiggestellt werden.

Tesla-Gigafactory stärkt die Metropolregion

Michael Müller, Regierender Bürgermeister, freut sich über die Ansiedlung des Weltkonzerns: „Unsere Investitionen in Wissenschaft und Forschung bescheren Berlin ein neues goldenes Zeitalter. Das zeigt die großartige Entscheidung von Tesla, die Metropolregion Berlin als ihre europäische Entwicklungs- und Produktionsbasis zu wählen. Es ist ein weiterer Beleg für die enorme Attraktivität unseres Innnovationsstandorts, der mit seiner Forschungs- und Wissenschaftsszene geradezu ein Magnet für große Unternehmen geworden ist.“

Auch Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin, ist überzeugt davon, dass Tesla mit der Metropolregion Berlin-Brandenburg die richtige Entscheidung getroffen hat: „Das Signal von Tesla, aber auch die Standorttreue von Siemens mit ihrem 600-Millionen-Projekt, zeigen, dass wir die Tür für eine erfolgreiche und nachhaltige Standortentwicklung geöffnet haben. Dadurch werden auch andere Initiativen angeregt, sich Berlin-Brandenburg zuzuwenden. International wird diese Entwicklung stark beobachtet. Ich gratuliere allen, die die Unternehmensentscheidung von Tesla vorbereitet haben.“

Gemischte Gefühle gegenüber dem Projekt

Der Wirtschaftsminister von Brandenburg, Jörg Steinbach, hat nach eigenen Angaben bereits eine Absichtserklärung mit dem Tesla-Chef unterschrieben. Neben den positiven Rückmeldungen gibt es allerdings auch Kritik an dem Projekt. Wie der Tagesspiegel berichtet, ist Landesparteichef Clemens Rostock skeptisch: „Als Bündnisgrüne schauen wir aber natürlich nicht nur auf den Antrieb, sondern wünschen uns auch energiesparsame Karosserien.“ (sz)

Vernissage mit Blick in die Zukunft – „Future Cities“ von Syd Mead

Futuristische Designs und utopische Filmwelten sind das Spezialgebiet des US-amerikanischen Designers Syd Mead. Der 86-jährige in Los Angeles lebende Visionär, der bereits seit den 1970er Jahren im Geschäft ist, hat sich mit seinen Kreationen für bekannte Science-Fiction Filme einen Namen gemacht und steht hinter den atemberaubenden Kulissen von Klassikern wie Star Trek: Der Film, Blade Runner oder Aliens – Die Rückkehr.

Besucheransturm in der O&O Galerie in Charlottenburg

Ausstellung "Future Cities"

COPRO Geschäftsführer Marc F. Kimmich; Kurator Dr. Boris Hars-Tschachotin und Markus Penell, Initiator von O&O Baukunst bei der Ausstellung in der O&O Depot Galerie

Am 14. November wurden nun nach der Idee und dem Konzept von Initiator Markus Penell zum ersten Mal 30 ausgewählte Werke in der Einzelausstellung „Future Cities“ in Deutschland präsentiert. Die O&O Depot Galerie in der Leibnizstraße 60 brachte Besuchern die einzig-artigen Zeichnungen und Gouachen des Künstlers, der als Industrie-designer bereits mit Unternehmen wie Ford, Chrysler, Philips Electronics und Sony arbeitete, näher.

Futuristischer Städtebau und utopische Filmkulissen

Zu sehen waren unter anderem Designs zukunftsorientierter Mobilitätskonzepte und Städtemodelle sowie Entwürfe für Industriekonzerne und urbane Filmkulissen. Dabei ist das Spannende an Meads Welten, die sich hauptsächlich um die Stadt von morgen drehen, das Spiel mit den Antithesen. So sind seine Werke keineswegs einseitig – sie bewegen sich zwischen positiven Utopien und Dystopien mit apokalyptischen Szenarien in düsteren Städten.

"Future Cities"

Ortner&Ortner – das namensgebende Geschwisterpaar des Architektenbüros im Gespräch mit Marc F. Kimmich

Dass eine Kooperation mit dem internationalen Designer möglich geworden ist, hat die O&O Depot Galerie auch der Kooperation mit wichtigen Partnern zu verdanken. Marc F. Kimmich, COPRO Geschäftsführer und Kurator Boris Hars-Tschachotin haben wesentlich dazu beigetragen, dass Mead als Künstler für die Hauptstadt gewonnen werden konnte.

Syd Mead – ein Mann der Zukunft

Mead sieht sich selbst als visuellen Futuristen. Daher fügt sich die Ausstellung „Future Cities“ des Künstlers gut in die thematische Ausrichtung der Architektengalerie O&O Depot mit dem Schwerpunkt auf eine zukunftsweisende und visionäre Stadtplanung. Hier schließt sich der Kreis zu dem Stadtquartier der Zukunft in der Urbanen Mitte am Gleisdreieck, für das O&O Baukunst den Wettbewerb für die Gestaltung gewonnen hat.

Der Künstler bedauerte, nicht bei seiner Show dabei sein zu können, ist aber doch präsent in Boris-Hars Tschachotins neuem Dokumentarfilm, der in der Galerie gezeigt wird. Ein Riesenansturm zur Vernissage in der Galerie O&O Depot des Architekturbüros Ortner&Ortner Baukunst führte dazu, dass Kunstfreunde lange anstehen mussten, um einen Blick auf die futuristischen Meisterwerke zu werfen. Da die Ausstellung aber noch bis zum 16.01. 2020 läuft, können Interessierte auch im neuen Jahr einen Blick auf die futuristischen Kreationen des Künstlers werfen. (sz)

Ausstellung bis 16. Januar 2020
Mo bis Fr 15-19 Uhr
und nach Vereinbarung
O&O DEPOT
Leibnizstraße 60
10629 Berlin-Charlottenburg
www.o-o-depot.com

„Family Affairs“ – die spektakuläre Dinner-Show im Palazzo

Mit seiner atemberaubenden Unterhaltungsshow und seinen kulinarischen Köstlichkeiten ist der Palazzo nahe des Zoologischen Gartens jedes Jahr für zehntausende Besucher ein absolutes Highlight. Am 14. November eröffnet der Spiegelpalast wieder seine Türen mit der neuen Show „Family Affairs“.

Haute-Cuisine bei einzigartiger Atmosphäre

Mit Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz bittet der Spiegelpalast bereits zum 13. Mal seit seinem Bestehen zu Tisch. Und ist mit den beiden Gastgebern bestens ausgestattet. Spitzenkoch und TV-Entertainer Kleeberg ist für das aufwendige Vier-Gang-Menü verantwortlich, das mit seinen Einflüssen aus der französischen Küche für jeden Geschmack etwas bereithält.

Auch Hans-Peter Wodarz ist mit seiner jahrelangen Erfahrung als Pionier der Erlebnisgastronomie aus dem Palazzo nicht mehr wegzudenken. Er sorgt dafür, dass hinter den Kulissen alles rund läuft und seine Gäste einen angenehmen Abend im traditionellen Dinner-Theater verbringen.

Spiegelpalast Berlin

Delikater Zwischengang: Kabeljauschnitte „Croque Palazzo“ mit Sauce Rouille, knusprigem Kapernbrot und Grapefruit | Foto: BERLINboxx

Entertainment der Extra-klasse

Für Abwechslung sorgt nicht nur die vielfältige kulinarische Verkostung, die von knuspriger „Ente à l’orange“ mit Miso-Spitzkohl und Kartoffel-gratin bis zu französischem Gemüsetörtchen mit Sauce Rouille reicht. Auch das Unterhaltungs-programm unter dem Motto „Family Affairs“ der zahlreichen Künstler, Akrobaten und Comedians bietet verschiedene Performances. Auf der Bühne in der Mitte des Spiegelzeltes, die sich nach Belieben heben und senken lässt, geben die Akteure ihre Shows zum Besten.

Während das Publikum in einer der drei Sitzreihen entspannt, begeistern unter anderem der spanische Beatboxer Kerol, die Rollschuhakrobaten Matt und Valentina aus Großbritannien oder Sarah und Guilhem aus Kanada und Frankreich am Trapez mit ihren Choreografien. Darüber hinaus sorgt der US-Amerikanische Komödiant Peter Shub für den ein oder anderen Lacher des Abends. Musikalisch untermalt wird der Abend von der internationalen Band „Brothers in Law“ und der souligen Stimme des Südafrikaners Unathi Mzekeli.

Dinner-Show mit Tradition

Die Geschichte des Dinner-Theaters ist beeindruckend. Bereits seit 2007 lockt der Spiegelpalast jährlich zahlreiche Besucher an – in der vergangenen Spielzeit kamen mehr als 27.000 Gäste. Am Dienstag konnte die BERLINboxx auf dem Presseabend bereits erste Eindrücke sammeln – und ist sich sicher, dass „Family Affairs“ eine erfolgreiche Spielzeit vor sich hat. (sz)

Geringeres Bevölkerungswachstum in der Hauptstadt – Berlin ist trotzdem voll

Die deutsche Metropole ist mit seinen vielfältigen Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten ein bedeutender Anziehungsmagnet für Zuziehende aus dem In- und Ausland. Da hilft es nicht gerade, dass die Hauptstadt schon seit Jahren überfüllt ist und mit dem Wohnungsbau nicht hinterherkommt.

Allerdings zeigte sich bei der Fachtagung Bauen und Wohnen des Statistischen Landesamts am Montag im Roten Rathaus, dass Berlin doch nicht mehr so stark wächst wie gedacht. Bis Mitte des Jahres 2019 ist die Bevölkerungszahl der Stadt mit 7.814 mehr Berlinern lediglich um 0,2 Prozent auf knapp 3,6 Millionen Menschen angestiegen. Damit erscheint die Prognose des Senats für das Jahr 2030 mit circa 3,83 Millionen Einwohnern zumindest aktuell nicht mehr utopisch.

Der Berliner Wohnungsmarkt braucht Atempause

Für den Berliner Wohnungsmarkt wäre es wünschenswert, wenn sich die Lage entspannen würde. Denn aktuell müssen Geringverdiener mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für die Bezahlung der Miete ausgeben. Außerdem sind die Baulandpreise in den letzten Jahren exorbitant gestiegen – seit 2008 haben sie sich vervierfacht.

Abwanderung aus der Hauptstadt, Bevölkerungswachstum in Brandenburg

In Zusammenhang mit dem geringeren Bevölkerungswachstum in der Hauptstadt steht möglicherweise die Bereinigung des Berliner Melderegisters. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in einer aktuellen Pressemitteilung angab, wurden im Zuge der Europawahlen im ersten Halbjahr 2019 3.000 weggezogene Anwohner, die sich nicht abgemeldet hatten, aus dem Melderegister gestrichen. Viel entscheidender für das geringere Bevölkerungswachstum sei jedoch eine andere Ursache – die Abwanderung in das benachbarte Brandenburg.

Während die Einwohnerzahl in der Hauptstadt um 0,2 Prozent gesunken ist, ist sie in Brandenburg genau um diesen Wert gestiegen. Dabei fallen zwei Drittel des Zuwachses auf Berlin. Die Entspannung der Wohnsituation in der Hauptstadt scheint aber nun dazu zu führen, dass die Mietpreise im Umland und Brandenburg stark ansteigen. Und nicht nur das – zunehmend verschärfen sich auch das Verkehrsaufkommen und der Kampf um Schul- und Kitaplätze durch die neu Zugezogenen.

Bevölkerungswachstum in Berlin bleibt weiterhin Thema

Wie sich zeigt ist das Thema noch nicht vom Tisch. Berlin ist zwar aktuell keine „Schwarmstadt“ mehr, allerdings ist die Hauptstadt immer noch überfüllt. Außerdem hat auch der Mietendeckel noch ein Wörtchen mitzureden. Denn der vom Senat abgesegnete Beschluss verhindert zwar das Steigen der Wohnpreise in Berlin für die nächsten fünf Jahre, macht die Stadt durch das Eindämmen der Wuchermieten aber eventuell wieder beliebter. (sz)

Laughing Hearts Gala 2019: 1 Mio. Euro für bedürftige Kinder und Jugendliche

Für einen Abend stand das Hyatt am Potsdamer Platz wieder im Zeichen des guten Zwecks. Die Laughing Hearts Spendengala versammelte zahlreiche Gäste und bot ihnen die Möglichkeit, ihr großes Herz für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu zeigen. Schließlich lautete das diesjährige Ziel, den Spendenrekord (von rund 752.000 EURO) aus dem letzten Jahr zu übertreffen. Eine Herausforderung, die von den spendenfreudigen Gästen gerne angenommen wurde: So kam am Ende die beeindruckende Spendensumme von 1 Mio. EURO für Projekte zusammen, die Kinder und Jugendliche fördern und ihnen Chancen eröffnen, die ihnen sonst nicht offenstehen würden.

Der Vorstand von Laughing Hearts: (v.l.n.r.) Christoph Gröner, Dr. Nidal Al-Saadi, Stefan Decker, Stefan Nespethal, Daniel Kloss. Foto: Copyright Marie Staggat

Unternehmer und Promis trommeln für den guten Zweck

Hauptsponsor Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, setzte den beeindruckenden Schlusspunkt und rundete die vorläufige Spendensumme von 731.000 EURO zur Endsumme von 1 Mio. EURO auf. Er unterstützt den 2009 gegründeten Laughing Hearts e.V. als Partner und Vorstandsmitglied seit der Gründung intensiv und motivierte auf der Gala zahlreiche weitere Sponsoren aus der Wirtschaft, tief in die Taschen zu greifen. Zu den größten Unterstützern zählen neben der CG Gruppe, Christoph Gröner selbst, Steffen Göpel (GRK Holding AG), Thomas Jander (BSV Spezialtiefbau GmbH) und Ilmi Viqa (AWR Abbruch GmbH). Sämtliche Erlöse kommen den Kindern der Laughing Hearts-Familie unmittelbar zugute.

Auch zahlreiche Prominente gaben sich die Ehre. Darunter der ehemalige Bahnchef Rüdiger Grube und die „Höhle der Löwen“-Investorin Dagmar Wöhrl. Neben der Sängerin des Laughing Hearts-Songs Selina Mour und Model Sarah Knappik gehörten die Schauspieler Christine Neubauer, Jenny Elvers, Manuel Cortez, Mark Keller und Raúl Richter zu den bekannten Gesichtern des Abends. Durch die Gala führte das Moderatorenduo Janin Ullmann und Patrice Bouédibéla. Auf der Bühne begeisterte der Sänger Sasha mit seinen größten Hits. Für gute Stimmung sorgten zudem Ex-Spandau Ballet-Frontmann Tony Hadley sowie Boney M. feat. Liz Mitchell.

Rede Christoph Gröner, hier auf der Bühne mit Ilmi Viqa. Foto: Copyright Marie Staggat

Perspektiven für Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt von Laughing Hearts

„Für mich stehen die neuen Perspektiven, die Laughing Hearts den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, im Mittelpunkt dieser Spendengala. Diese Perspektiven können in und von unserer Gesellschaft nur in einem gemeinsamen Miteinander geschaffen werden. Ob mit kleinen oder großen Geldspenden, Sachspenden oder Events – alles zusammen zeigt Wirkung auf solide soziale und berufliche Aussichten für benachteiligte Kinder“, so Christoph Gröner. „Laughing Hearts kann stolz sein auf das bisher Erreichte und wird auch in den kommenden Jahren vieles für Kinder tun. Ich danke allen Gästen, Freunden und Unterstützern für ihre Großzügigkeit und Spendenbereitschaft.“

Christoph Gröner ist der Motor von Laughing Hearts

Christoph Gröner ist der Motor von Laughing Hearts, ein Motor der immer auf Hochtouren läuft. Ohne ihn wäre die Charity-Initiative längst nicht so erfolgreich und würde nicht von Jahr zu Jahr neue Spendenrekorde verkünden. Der Unternehmer unterstützt den Verein seit mehr als zehn Jahren. So erwarb er 2018 für Laughing Hearts den Kinderbauernhof „Marienhof“ im brandenburgischen Ribbeck. Dort haben hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Ferien zu verbringen, dabei Spaß zu haben und etwas über Tiere und die Natur zu lernen. Erst im Frühjahr 2019 stellte der Immobilienunternehmer in Rekordzeit sanierte und ausgestattete Räumlichkeiten für die Büroerweiterung von Laughing Hearts zur Verfügung. Außerdem veranstaltet Christoph Gröner jährlich das Laughing Hearts Race, wo in diesem Jahr ebenfalls ein Spendenrekord aufgestellt werden konnte.

Unternehmer-Ausnahmepersönlichkeit

Christoph Gröner ist aber nicht nur beim Spendensammeln eine Ausnahmepersönlichkeit. Als Gründer und Vorstandsvorsitzender des größten deutschen Mietwohnungsentwicklers CG Gruppe  führt er 800 Mitarbeiter und verantwortet die Niederlassungen des Unternehmens in Leipzig, Dresden, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe und München. Auch in seinem Beruf setzt er höchste Maßstäbe, plädiert für bezahlbaren Wohnraum durch modulares und digitales Bauen. Dabei ist er kein konfliktscheuer Opportunist, sondern redet Klartext, wenn die Politik aus seiner Sicht versagt. Seine Ehrlichkeit ist mutig und allein dadurch zollt man ihm Respekt bis ins Kanzleramt hinein.

Weg in die Politik?

Spekulationen, selbst in die Politik zu gehen, wies Gröner jedoch zurück. Für die Politik sei er zu radikal – heißt es in der Hauptstadt. Zu ehrlich, zu aufrecht und zu ungeduldig, wenn es darum geht, auch mal Kompromisse zu machen. Aber das macht den Industriellen Gröner aus: ein ausgesprochener Gerechtigkeitssinn und eine sympathische – manchmal auch penetrante – Zielstrebigkeit, wenn er über Gerechtigkeit spricht und sich für die Schwächeren in der Gesellschaft, ob das nun unterbezahlte Leistungsträger sind oder eben Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Seine Spendenbereitschaft, sein persönlicher Einsatz in Kinderheimen und sozialen Einrichtungen will der charismatische 1,90-Mann nicht als Spende verstanden wissen, es sei ein Investment in die Jugend und damit in die Zukunft. Jeden Euro, den er investiere, erhält die Gesellschaft mindestens doppelt zurück. Gröner ist kein romantischer Idealist, aber ein Idealist mit einem großen Herzen.

„Wirtschaft kann Kinder!“

„Wirtschaft und Unternehmer spielen hier eine entscheidende Rolle. Sie müssen in ihre Zukunft und damit in die Zukunft der Kinder investieren. Das treibt mich persönlich an, denn ich bin sicher ‚Wirtschaft kann Kinder‘! Sie hat eine Verpflichtung gegenüber den Schwächeren in der Gesellschaft“, betont Christoph Gröner und ergänzt: „Unser Auftrag ist es, Kindern Lebensfreude und Zuversicht zu schenken. Ich bin der festen Überzeugung, dass Armut oder die soziale Herkunft nicht länger entscheidend für die Zukunftschancen von Kindern sein sollen.“ (red)

Prime Time 4.0 – Das Theater zum (Tränen)Lachen

Laut, frech und viel Humor – bei der gestrigen Preview der neuen Episode GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING: „Lauf – die Prenzlwichser kommen!“ zeigte sich das Ensemble des Prime Time Theaters im umstrukturierten Theater wieder von seiner besten Seite.

Tomislav Bucec, Geschäftsführer RAZ Kultur gGmbH und Oliver Tautorat, künstlerischer Leiter begrüßen die Gäste | Foto: Janina Heppner

Ein Theater retten

Lange Zeit war nicht klar, ob esüberhaupt wieder eine neue Folge der Kult-Sitcom GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING geben würde. Denn dem Prime Time Theater, dem Zuhause der Bühnensitcom, drohte die Insolvenz. Doch mit der Gründung der RAZ Kultur gGmbH konnte der neue Betreiber und selbst gebürtiger Weddinger Tomislav Bucec das Kiez-Kultur-Kleinod retten.

Tomislav Bucec hatte mit der Weddinger Druckerei LASERLINE bereits über viele Jahre hinweg das Prime Time Theater unterstützt und wollte sich eigentlich zurückziehen. Doch dann stand das Theater vor dem Aus. Das Ergebnis: Mit neuem Konzept und einer gelungenen Wiedereröffnung nach Umbau und verschiedenen Umstrukturierungen gibt es nun die 124. Folge zu sehen.

 

Neues Konzept – bewährtes Lachmuskeltraining

„Ein Besuch im Prime Time Theater soll ein Gesamterlebnis werden“, erklärt Neu-Betreiber Tomislav Bucec die Umgestaltungsmaßnahmen. Darum wurde neben der Technik vor allem der Vorraum umgestaltet. Die neue EssBAR schafft nicht nur ein tolles Ambiente, sondern versorgt die Gästezukünftig auch durch die RAZ Gastro GmbH mit leckeren Speisen, Popcorn und Getränken. „Die Besucher sollen nach der Arbeit gemütlich hier zusammentreffen und vor der Vorstellung, die wie immer um 20:15 zur Primetime beginnt, Essen und Trinken können“, sagt Bucec. Neben Bildern von den GWSW-Kultfiguren findet sich jetzt am Eingang auch ein Portrait des Theaterhundes Blacky.

Ein gelungener Abend

Unter den geladenen Gästen für diesen besonderen Abend waren Freunde und Bekannte aus Berlin, vor allem aus dem Wedding und Reinickendorf. Darunter Vertreter der Bezirkspolitik, Werbepartner der RAZ wie dem TSV Wittenau und Berliner Unternehmer wie Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin.

Preview GWSW

Glückwünsche von den Gästen! (v.l.n.r) Maren Bucec, Gerhard Wilhelm (Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin) und seine Frau.

Die Stimmung auf der Bühne und im Publikum war gelöst und die Lachmuskeln wurden ordentlich trainiert. Oliver Tautorat, künstlerischer Leiter und Zugpferd des Theaters verabschiedete die Gäste mit dem Motto des Hauses: „Abgesehen von der Liebe, ist Humor das wichtigste!“ (aw)

Klaus-Jürgen Meier erneut Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft City e.V.

Am gestrigen Donnerstag hat die Arbeitsgemeinschaft City e.V. seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Zu den ins Amt berufenen Vorstandsmitgliedern zählen Viola Krecker, Geschäftsführerin der Jovi Real Estate GmbH + Jovi Services GmbH mit dem Mandat Centermanagement der East Side Mall; Andrea Pier, Theaterleiterin am Stage Theater des Westens und Executive Producer Stage Entertainment für die Region Berlin sowie das Tourgeschäft; Klaus-Jürgen Meier, persönlich haftender Gesellschafter der Roskos & Meier OHG sowie Peter Ristau, Geschäftsführender Gesellschafter der Kurfürstendamm-Karree GmbH, Peter Ristau Finanzpartner GmbH und Ristau Grundstücksentwicklungs GmbH.

Erneut gewählt wurden auch Carsten D. Colmorgen, seit 2019 Director Germany Conference & Touring C&T GmbH; Dirk Germandi, Aktionär und Vorstand der Profi Partner AG, Geschäftsführer der GrundStein Bauträger GmbH; Gottfried Kupsch, Geschäftsführer der Kupsch Gewerbeimmobilien Management GmbH und der Globe Media Production; Christian Staamann, Rechtsanwalt & Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Kärgel de Maizière & Partner sowie Uwe Timm, geschäftsführender Gesellschafter der TIMM Retail Services GmbH, Centermanagementgesellschaft für das Europa-Center.

Der Vorstandsvorsitzende freut sich auf zukünftige Projekte

Mit Klaus-Jürgen Meier hat der AG City e.V. erneut einen zuverlässigen Vorstandsvorsitzenden gewonnen. Der Unternehmer ist seit 21.02.2005 Vorstandsmitglied des Vereins und war bereits 2007 zum ersten Mal Vorstandsvorsitzender.

Klaus-Jürgen Meier ist zufrieden über seine Ernennung: „Im Namen meiner Vorstandskollegen danke ich allen Mitgliedern für die Wiederwahl und für das somit entgegengebrachte Vertrauen in unsere bisher geleistete Arbeit. Die AG City hat sich mit derzeit 556 Mitgliedern zu einem einflussreichen Netzwerk etabliert. Mit der Installierung des Business Improvement District (BID), zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße, hat die Weiterentwicklung der City West Fahrt aufgenommen. In den nächsten zwei Jahren wollen wir weiterhin die Zukunft unserer Region aktiv mitgestalten. Wir verstehen uns als Schnittstelle zu den Bürgern, Gewerbetreibenden, Anrainern, Medien, Behörden und Politik.“

Beständigkeit für die Zukunft der City West

Nach den Neuwahlen kann die AG City sich wieder voll und ganz seinen geplanten Projekten für das Stadtquartier um den Kurfürstendamm, wie z.B. der Umgestaltung des Mittelstreifens Tauentzienstraße, widmen. Dass diese Projekte in Zukunft weiterhin so intensiv gefördert werden, ist in Anbetracht der Beständigkeit des Vereinsvorstands sicher. (red)

Oskar Schmidts „lautlos“ – eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stifung e. V.

Oskar Schmidt ist bekannt für seine perfektionistischen und detailverliebten Kunstwerke. Die Ausstellungen des zeitgenössischen Künstlers sind nicht nur in seiner Galerie Tobias Naehring in Leipzig zu sehen, sondern können auch in zahlreichen weiteren deutschen Städten und internationalen Kulturmetropolen wie Amsterdam, Tokyo, London und New York bestaunt werden.

Seine aktuelle Ausstellung „lautlos“ kann vom 07.11. bis zum 14.12. im B-Part Am Gleisdreieck besucht werden. Sie überzeugt mit absoluter Akkuratesse und ermöglicht das, was sich in den Ausstellungstiteln spiegeln soll: Echo-Räume zu schaffen, emotionale Environments zu entwerfen, in denen das Maximum an Stille herrscht und den Betrachter durch die dargestellten Figuren lautlos, in atemberaubender Ästhetik zu sich selbst zu führen.

Stille als Stilmittel der Ausstellung

„Ich wollte weder erzählerisch noch dokumentarisch sein.“ Diese frühere Aussage von Schmidt lässt sich auch wunderbar auf seine Ausstellung „lautlos“ übertragen. Das Stilelement der Stille gebraucht der Künstler ganz bewusst. Denn in der Lautlosigkeit bleibt offen, ob die dargestellten Figuren selbstbestimmt oder fremdgesteuert sind. Oskar Schmidt lässt seine Werke für sich selbst sprechen und rückt dabei Figuren und Settings in den Vordergrund, denen lange Zeit nur die Peripherie der Kunstgeschichte vorbehalten waren.

Ästhetische Lautlosigkeit vor idealer Kulisse

Die kleine, aber feine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. hat mit dem B-Part Am Gleisdreieck seine ideale Kulisse gefunden. Dieser Ort der internationalen Urbanität bietet in Kombination mit der „lautlosen“ Ausstellung Schmidts eine inspirierende Begegnungsstätte für Interessierte und Kunstliebhaber. Am 21. November findet dort außerdem die Lesung „kulturgeschichten“ ab 19 Uhr statt. In dem Gespräch zwischen dem Schriftsteller Najem Wali und dem Journalisten Michel Abdollahi sollen die Themen kulturelle Vielfalt und Identität in Deutschland diskutiert werden.

Raum für Kunst und Zukunftsideen im Stadtquartier Urbane Mitte Am Gleisdreieck

Das Experimentierlabor der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck – B-Part eröffnete bereits 2019 und bietet Raum für den Austausch von zukunftsorientierten Lösungen bezüglich Arbeit, Mobilität und urbane Gemeinschaft. Es ist auf Initiative der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck entstand. Das Stadtquartier verbindet die Bezirke Mitte, Schöneberg und Kreuzberg und soll bis 2025/26 als zukunftsorientierter Standort im Herzen Berlins fertiggestellt werden. (red)

Weitere Informationen zur Urbanen Mitte Am Gleisdreieck und dem B-Part

Urbane Mitte Am Gleisdreieck
https://urbane-mitte.de/

B-Part Am Gleisdreieck
Luckenwalder Str. 6b
10963 Berlin
https://bpart.berlin/de/