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„Family Affairs“ – die spektakuläre Dinner-Show im Palazzo

Mit seiner atemberaubenden Unterhaltungsshow und seinen kulinarischen Köstlichkeiten ist der Palazzo nahe des Zoologischen Gartens jedes Jahr für zehntausende Besucher ein absolutes Highlight. Am 14. November eröffnet der Spiegelpalast wieder seine Türen mit der neuen Show „Family Affairs“.

Haute-Cuisine bei einzigartiger Atmosphäre

Mit Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz bittet der Spiegelpalast bereits zum 13. Mal seit seinem Bestehen zu Tisch. Und ist mit den beiden Gastgebern bestens ausgestattet. Spitzenkoch und TV-Entertainer Kleeberg ist für das aufwendige Vier-Gang-Menü verantwortlich, das mit seinen Einflüssen aus der französischen Küche für jeden Geschmack etwas bereithält.

Auch Hans-Peter Wodarz ist mit seiner jahrelangen Erfahrung als Pionier der Erlebnisgastronomie aus dem Palazzo nicht mehr wegzudenken. Er sorgt dafür, dass hinter den Kulissen alles rund läuft und seine Gäste einen angenehmen Abend im traditionellen Dinner-Theater verbringen.

Spiegelpalast Berlin

Delikater Zwischengang: Kabeljauschnitte „Croque Palazzo“ mit Sauce Rouille, knusprigem Kapernbrot und Grapefruit | Foto: BERLINboxx

Entertainment der Extra-klasse

Für Abwechslung sorgt nicht nur die vielfältige kulinarische Verkostung, die von knuspriger „Ente à l’orange“ mit Miso-Spitzkohl und Kartoffel-gratin bis zu französischem Gemüsetörtchen mit Sauce Rouille reicht. Auch das Unterhaltungs-programm unter dem Motto „Family Affairs“ der zahlreichen Künstler, Akrobaten und Comedians bietet verschiedene Performances. Auf der Bühne in der Mitte des Spiegelzeltes, die sich nach Belieben heben und senken lässt, geben die Akteure ihre Shows zum Besten.

Während das Publikum in einer der drei Sitzreihen entspannt, begeistern unter anderem der spanische Beatboxer Kerol, die Rollschuhakrobaten Matt und Valentina aus Großbritannien oder Sarah und Guilhem aus Kanada und Frankreich am Trapez mit ihren Choreografien. Darüber hinaus sorgt der US-Amerikanische Komödiant Peter Shub für den ein oder anderen Lacher des Abends. Musikalisch untermalt wird der Abend von der internationalen Band „Brothers in Law“ und der souligen Stimme des Südafrikaners Unathi Mzekeli.

Dinner-Show mit Tradition

Die Geschichte des Dinner-Theaters ist beeindruckend. Bereits seit 2007 lockt der Spiegelpalast jährlich zahlreiche Besucher an – in der vergangenen Spielzeit kamen mehr als 27.000 Gäste. Am Dienstag konnte die BERLINboxx auf dem Presseabend bereits erste Eindrücke sammeln – und ist sich sicher, dass „Family Affairs“ eine erfolgreiche Spielzeit vor sich hat. (sz)

Geringeres Bevölkerungswachstum in der Hauptstadt – Berlin ist trotzdem voll

Die deutsche Metropole ist mit seinen vielfältigen Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten ein bedeutender Anziehungsmagnet für Zuziehende aus dem In- und Ausland. Da hilft es nicht gerade, dass die Hauptstadt schon seit Jahren überfüllt ist und mit dem Wohnungsbau nicht hinterherkommt.

Allerdings zeigte sich bei der Fachtagung Bauen und Wohnen des Statistischen Landesamts am Montag im Roten Rathaus, dass Berlin doch nicht mehr so stark wächst wie gedacht. Bis Mitte des Jahres 2019 ist die Bevölkerungszahl der Stadt mit 7.814 mehr Berlinern lediglich um 0,2 Prozent auf knapp 3,6 Millionen Menschen angestiegen. Damit erscheint die Prognose des Senats für das Jahr 2030 mit circa 3,83 Millionen Einwohnern zumindest aktuell nicht mehr utopisch.

Der Berliner Wohnungsmarkt braucht Atempause

Für den Berliner Wohnungsmarkt wäre es wünschenswert, wenn sich die Lage entspannen würde. Denn aktuell müssen Geringverdiener mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für die Bezahlung der Miete ausgeben. Außerdem sind die Baulandpreise in den letzten Jahren exorbitant gestiegen – seit 2008 haben sie sich vervierfacht.

Abwanderung aus der Hauptstadt, Bevölkerungswachstum in Brandenburg

In Zusammenhang mit dem geringeren Bevölkerungswachstum in der Hauptstadt steht möglicherweise die Bereinigung des Berliner Melderegisters. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in einer aktuellen Pressemitteilung angab, wurden im Zuge der Europawahlen im ersten Halbjahr 2019 3.000 weggezogene Anwohner, die sich nicht abgemeldet hatten, aus dem Melderegister gestrichen. Viel entscheidender für das geringere Bevölkerungswachstum sei jedoch eine andere Ursache – die Abwanderung in das benachbarte Brandenburg.

Während die Einwohnerzahl in der Hauptstadt um 0,2 Prozent gesunken ist, ist sie in Brandenburg genau um diesen Wert gestiegen. Dabei fallen zwei Drittel des Zuwachses auf Berlin. Die Entspannung der Wohnsituation in der Hauptstadt scheint aber nun dazu zu führen, dass die Mietpreise im Umland und Brandenburg stark ansteigen. Und nicht nur das – zunehmend verschärfen sich auch das Verkehrsaufkommen und der Kampf um Schul- und Kitaplätze durch die neu Zugezogenen.

Bevölkerungswachstum in Berlin bleibt weiterhin Thema

Wie sich zeigt ist das Thema noch nicht vom Tisch. Berlin ist zwar aktuell keine „Schwarmstadt“ mehr, allerdings ist die Hauptstadt immer noch überfüllt. Außerdem hat auch der Mietendeckel noch ein Wörtchen mitzureden. Denn der vom Senat abgesegnete Beschluss verhindert zwar das Steigen der Wohnpreise in Berlin für die nächsten fünf Jahre, macht die Stadt durch das Eindämmen der Wuchermieten aber eventuell wieder beliebter. (sz)

Laughing Hearts Gala 2019: 1 Mio. Euro für bedürftige Kinder und Jugendliche

Für einen Abend stand das Hyatt am Potsdamer Platz wieder im Zeichen des guten Zwecks. Die Laughing Hearts Spendengala versammelte zahlreiche Gäste und bot ihnen die Möglichkeit, ihr großes Herz für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu zeigen. Schließlich lautete das diesjährige Ziel, den Spendenrekord (von rund 752.000 EURO) aus dem letzten Jahr zu übertreffen. Eine Herausforderung, die von den spendenfreudigen Gästen gerne angenommen wurde: So kam am Ende die beeindruckende Spendensumme von 1 Mio. EURO für Projekte zusammen, die Kinder und Jugendliche fördern und ihnen Chancen eröffnen, die ihnen sonst nicht offenstehen würden.

Der Vorstand von Laughing Hearts: (v.l.n.r.) Christoph Gröner, Dr. Nidal Al-Saadi, Stefan Decker, Stefan Nespethal, Daniel Kloss. Foto: Copyright Marie Staggat

Unternehmer und Promis trommeln für den guten Zweck

Hauptsponsor Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, setzte den beeindruckenden Schlusspunkt und rundete die vorläufige Spendensumme von 731.000 EURO zur Endsumme von 1 Mio. EURO auf. Er unterstützt den 2009 gegründeten Laughing Hearts e.V. als Partner und Vorstandsmitglied seit der Gründung intensiv und motivierte auf der Gala zahlreiche weitere Sponsoren aus der Wirtschaft, tief in die Taschen zu greifen. Zu den größten Unterstützern zählen neben der CG Gruppe, Christoph Gröner selbst, Steffen Göpel (GRK Holding AG), Thomas Jander (BSV Spezialtiefbau GmbH) und Ilmi Viqa (AWR Abbruch GmbH). Sämtliche Erlöse kommen den Kindern der Laughing Hearts-Familie unmittelbar zugute.

Auch zahlreiche Prominente gaben sich die Ehre. Darunter der ehemalige Bahnchef Rüdiger Grube und die „Höhle der Löwen“-Investorin Dagmar Wöhrl. Neben der Sängerin des Laughing Hearts-Songs Selina Mour und Model Sarah Knappik gehörten die Schauspieler Christine Neubauer, Jenny Elvers, Manuel Cortez, Mark Keller und Raúl Richter zu den bekannten Gesichtern des Abends. Durch die Gala führte das Moderatorenduo Janin Ullmann und Patrice Bouédibéla. Auf der Bühne begeisterte der Sänger Sasha mit seinen größten Hits. Für gute Stimmung sorgten zudem Ex-Spandau Ballet-Frontmann Tony Hadley sowie Boney M. feat. Liz Mitchell.

Rede Christoph Gröner, hier auf der Bühne mit Ilmi Viqa. Foto: Copyright Marie Staggat

Perspektiven für Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt von Laughing Hearts

„Für mich stehen die neuen Perspektiven, die Laughing Hearts den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, im Mittelpunkt dieser Spendengala. Diese Perspektiven können in und von unserer Gesellschaft nur in einem gemeinsamen Miteinander geschaffen werden. Ob mit kleinen oder großen Geldspenden, Sachspenden oder Events – alles zusammen zeigt Wirkung auf solide soziale und berufliche Aussichten für benachteiligte Kinder“, so Christoph Gröner. „Laughing Hearts kann stolz sein auf das bisher Erreichte und wird auch in den kommenden Jahren vieles für Kinder tun. Ich danke allen Gästen, Freunden und Unterstützern für ihre Großzügigkeit und Spendenbereitschaft.“

Christoph Gröner ist der Motor von Laughing Hearts

Christoph Gröner ist der Motor von Laughing Hearts, ein Motor der immer auf Hochtouren läuft. Ohne ihn wäre die Charity-Initiative längst nicht so erfolgreich und würde nicht von Jahr zu Jahr neue Spendenrekorde verkünden. Der Unternehmer unterstützt den Verein seit mehr als zehn Jahren. So erwarb er 2018 für Laughing Hearts den Kinderbauernhof „Marienhof“ im brandenburgischen Ribbeck. Dort haben hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Ferien zu verbringen, dabei Spaß zu haben und etwas über Tiere und die Natur zu lernen. Erst im Frühjahr 2019 stellte der Immobilienunternehmer in Rekordzeit sanierte und ausgestattete Räumlichkeiten für die Büroerweiterung von Laughing Hearts zur Verfügung. Außerdem veranstaltet Christoph Gröner jährlich das Laughing Hearts Race, wo in diesem Jahr ebenfalls ein Spendenrekord aufgestellt werden konnte.

Unternehmer-Ausnahmepersönlichkeit

Christoph Gröner ist aber nicht nur beim Spendensammeln eine Ausnahmepersönlichkeit. Als Gründer und Vorstandsvorsitzender des größten deutschen Mietwohnungsentwicklers CG Gruppe  führt er 800 Mitarbeiter und verantwortet die Niederlassungen des Unternehmens in Leipzig, Dresden, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe und München. Auch in seinem Beruf setzt er höchste Maßstäbe, plädiert für bezahlbaren Wohnraum durch modulares und digitales Bauen. Dabei ist er kein konfliktscheuer Opportunist, sondern redet Klartext, wenn die Politik aus seiner Sicht versagt. Seine Ehrlichkeit ist mutig und allein dadurch zollt man ihm Respekt bis ins Kanzleramt hinein.

Weg in die Politik?

Spekulationen, selbst in die Politik zu gehen, wies Gröner jedoch zurück. Für die Politik sei er zu radikal – heißt es in der Hauptstadt. Zu ehrlich, zu aufrecht und zu ungeduldig, wenn es darum geht, auch mal Kompromisse zu machen. Aber das macht den Industriellen Gröner aus: ein ausgesprochener Gerechtigkeitssinn und eine sympathische – manchmal auch penetrante – Zielstrebigkeit, wenn er über Gerechtigkeit spricht und sich für die Schwächeren in der Gesellschaft, ob das nun unterbezahlte Leistungsträger sind oder eben Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Seine Spendenbereitschaft, sein persönlicher Einsatz in Kinderheimen und sozialen Einrichtungen will der charismatische 1,90-Mann nicht als Spende verstanden wissen, es sei ein Investment in die Jugend und damit in die Zukunft. Jeden Euro, den er investiere, erhält die Gesellschaft mindestens doppelt zurück. Gröner ist kein romantischer Idealist, aber ein Idealist mit einem großen Herzen.

„Wirtschaft kann Kinder!“

„Wirtschaft und Unternehmer spielen hier eine entscheidende Rolle. Sie müssen in ihre Zukunft und damit in die Zukunft der Kinder investieren. Das treibt mich persönlich an, denn ich bin sicher ‚Wirtschaft kann Kinder‘! Sie hat eine Verpflichtung gegenüber den Schwächeren in der Gesellschaft“, betont Christoph Gröner und ergänzt: „Unser Auftrag ist es, Kindern Lebensfreude und Zuversicht zu schenken. Ich bin der festen Überzeugung, dass Armut oder die soziale Herkunft nicht länger entscheidend für die Zukunftschancen von Kindern sein sollen.“ (red)

Prime Time 4.0 – Das Theater zum (Tränen)Lachen

Laut, frech und viel Humor – bei der gestrigen Preview der neuen Episode GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING: „Lauf – die Prenzlwichser kommen!“ zeigte sich das Ensemble des Prime Time Theaters im umstrukturierten Theater wieder von seiner besten Seite.

Tomislav Bucec, Geschäftsführer RAZ Kultur gGmbH und Oliver Tautorat, künstlerischer Leiter begrüßen die Gäste | Foto: Janina Heppner

Ein Theater retten

Lange Zeit war nicht klar, ob esüberhaupt wieder eine neue Folge der Kult-Sitcom GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING geben würde. Denn dem Prime Time Theater, dem Zuhause der Bühnensitcom, drohte die Insolvenz. Doch mit der Gründung der RAZ Kultur gGmbH konnte der neue Betreiber und selbst gebürtiger Weddinger Tomislav Bucec das Kiez-Kultur-Kleinod retten.

Tomislav Bucec hatte mit der Weddinger Druckerei LASERLINE bereits über viele Jahre hinweg das Prime Time Theater unterstützt und wollte sich eigentlich zurückziehen. Doch dann stand das Theater vor dem Aus. Das Ergebnis: Mit neuem Konzept und einer gelungenen Wiedereröffnung nach Umbau und verschiedenen Umstrukturierungen gibt es nun die 124. Folge zu sehen.

 

Neues Konzept – bewährtes Lachmuskeltraining

„Ein Besuch im Prime Time Theater soll ein Gesamterlebnis werden“, erklärt Neu-Betreiber Tomislav Bucec die Umgestaltungsmaßnahmen. Darum wurde neben der Technik vor allem der Vorraum umgestaltet. Die neue EssBAR schafft nicht nur ein tolles Ambiente, sondern versorgt die Gästezukünftig auch durch die RAZ Gastro GmbH mit leckeren Speisen, Popcorn und Getränken. „Die Besucher sollen nach der Arbeit gemütlich hier zusammentreffen und vor der Vorstellung, die wie immer um 20:15 zur Primetime beginnt, Essen und Trinken können“, sagt Bucec. Neben Bildern von den GWSW-Kultfiguren findet sich jetzt am Eingang auch ein Portrait des Theaterhundes Blacky.

Ein gelungener Abend

Unter den geladenen Gästen für diesen besonderen Abend waren Freunde und Bekannte aus Berlin, vor allem aus dem Wedding und Reinickendorf. Darunter Vertreter der Bezirkspolitik, Werbepartner der RAZ wie dem TSV Wittenau und Berliner Unternehmer wie Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin.

Preview GWSW

Glückwünsche von den Gästen! (v.l.n.r) Maren Bucec, Gerhard Wilhelm (Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin) und seine Frau.

Die Stimmung auf der Bühne und im Publikum war gelöst und die Lachmuskeln wurden ordentlich trainiert. Oliver Tautorat, künstlerischer Leiter und Zugpferd des Theaters verabschiedete die Gäste mit dem Motto des Hauses: „Abgesehen von der Liebe, ist Humor das wichtigste!“ (aw)

Klaus-Jürgen Meier erneut Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft City e.V.

Am gestrigen Donnerstag hat die Arbeitsgemeinschaft City e.V. seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Zu den ins Amt berufenen Vorstandsmitgliedern zählen Viola Krecker, Geschäftsführerin der Jovi Real Estate GmbH + Jovi Services GmbH mit dem Mandat Centermanagement der East Side Mall; Andrea Pier, Theaterleiterin am Stage Theater des Westens und Executive Producer Stage Entertainment für die Region Berlin sowie das Tourgeschäft; Klaus-Jürgen Meier, persönlich haftender Gesellschafter der Roskos & Meier OHG sowie Peter Ristau, Geschäftsführender Gesellschafter der Kurfürstendamm-Karree GmbH, Peter Ristau Finanzpartner GmbH und Ristau Grundstücksentwicklungs GmbH.

Erneut gewählt wurden auch Carsten D. Colmorgen, seit 2019 Director Germany Conference & Touring C&T GmbH; Dirk Germandi, Aktionär und Vorstand der Profi Partner AG, Geschäftsführer der GrundStein Bauträger GmbH; Gottfried Kupsch, Geschäftsführer der Kupsch Gewerbeimmobilien Management GmbH und der Globe Media Production; Christian Staamann, Rechtsanwalt & Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Kärgel de Maizière & Partner sowie Uwe Timm, geschäftsführender Gesellschafter der TIMM Retail Services GmbH, Centermanagementgesellschaft für das Europa-Center.

Der Vorstandsvorsitzende freut sich auf zukünftige Projekte

Mit Klaus-Jürgen Meier hat der AG City e.V. erneut einen zuverlässigen Vorstandsvorsitzenden gewonnen. Der Unternehmer ist seit 21.02.2005 Vorstandsmitglied des Vereins und war bereits 2007 zum ersten Mal Vorstandsvorsitzender.

Klaus-Jürgen Meier ist zufrieden über seine Ernennung: „Im Namen meiner Vorstandskollegen danke ich allen Mitgliedern für die Wiederwahl und für das somit entgegengebrachte Vertrauen in unsere bisher geleistete Arbeit. Die AG City hat sich mit derzeit 556 Mitgliedern zu einem einflussreichen Netzwerk etabliert. Mit der Installierung des Business Improvement District (BID), zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße, hat die Weiterentwicklung der City West Fahrt aufgenommen. In den nächsten zwei Jahren wollen wir weiterhin die Zukunft unserer Region aktiv mitgestalten. Wir verstehen uns als Schnittstelle zu den Bürgern, Gewerbetreibenden, Anrainern, Medien, Behörden und Politik.“

Beständigkeit für die Zukunft der City West

Nach den Neuwahlen kann die AG City sich wieder voll und ganz seinen geplanten Projekten für das Stadtquartier um den Kurfürstendamm, wie z.B. der Umgestaltung des Mittelstreifens Tauentzienstraße, widmen. Dass diese Projekte in Zukunft weiterhin so intensiv gefördert werden, ist in Anbetracht der Beständigkeit des Vereinsvorstands sicher. (red)

Oskar Schmidts „lautlos“ – eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stifung e. V.

Oskar Schmidt ist bekannt für seine perfektionistischen und detailverliebten Kunstwerke. Die Ausstellungen des zeitgenössischen Künstlers sind nicht nur in seiner Galerie Tobias Naehring in Leipzig zu sehen, sondern können auch in zahlreichen weiteren deutschen Städten und internationalen Kulturmetropolen wie Amsterdam, Tokyo, London und New York bestaunt werden.

Seine aktuelle Ausstellung „lautlos“ kann vom 07.11. bis zum 14.12. im B-Part Am Gleisdreieck besucht werden. Sie überzeugt mit absoluter Akkuratesse und ermöglicht das, was sich in den Ausstellungstiteln spiegeln soll: Echo-Räume zu schaffen, emotionale Environments zu entwerfen, in denen das Maximum an Stille herrscht und den Betrachter durch die dargestellten Figuren lautlos, in atemberaubender Ästhetik zu sich selbst zu führen.

Stille als Stilmittel der Ausstellung

„Ich wollte weder erzählerisch noch dokumentarisch sein.“ Diese frühere Aussage von Schmidt lässt sich auch wunderbar auf seine Ausstellung „lautlos“ übertragen. Das Stilelement der Stille gebraucht der Künstler ganz bewusst. Denn in der Lautlosigkeit bleibt offen, ob die dargestellten Figuren selbstbestimmt oder fremdgesteuert sind. Oskar Schmidt lässt seine Werke für sich selbst sprechen und rückt dabei Figuren und Settings in den Vordergrund, denen lange Zeit nur die Peripherie der Kunstgeschichte vorbehalten waren.

Ästhetische Lautlosigkeit vor idealer Kulisse

Die kleine, aber feine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. hat mit dem B-Part Am Gleisdreieck seine ideale Kulisse gefunden. Dieser Ort der internationalen Urbanität bietet in Kombination mit der „lautlosen“ Ausstellung Schmidts eine inspirierende Begegnungsstätte für Interessierte und Kunstliebhaber. Am 21. November findet dort außerdem die Lesung „kulturgeschichten“ ab 19 Uhr statt. In dem Gespräch zwischen dem Schriftsteller Najem Wali und dem Journalisten Michel Abdollahi sollen die Themen kulturelle Vielfalt und Identität in Deutschland diskutiert werden.

Raum für Kunst und Zukunftsideen im Stadtquartier Urbane Mitte Am Gleisdreieck

Das Experimentierlabor der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck – B-Part eröffnete bereits 2019 und bietet Raum für den Austausch von zukunftsorientierten Lösungen bezüglich Arbeit, Mobilität und urbane Gemeinschaft. Es ist auf Initiative der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck entstand. Das Stadtquartier verbindet die Bezirke Mitte, Schöneberg und Kreuzberg und soll bis 2025/26 als zukunftsorientierter Standort im Herzen Berlins fertiggestellt werden. (red)

Weitere Informationen zur Urbanen Mitte Am Gleisdreieck und dem B-Part

Urbane Mitte Am Gleisdreieck
https://urbane-mitte.de/

B-Part Am Gleisdreieck
Luckenwalder Str. 6b
10963 Berlin
https://bpart.berlin/de/

Die Wirtschaft in der Hauptstadtregion feiert 30 Jahre Mauerfall

Beim traditionellen Jahresempfang der Unternehmensverbände Berlin/Brandenburg (UVB) wurde mit 600 Gästen im KaDeWe das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls und die Verbundenheit der Hauptstadtregion gefeiert. Fazit des Abends: Präsident Dr. Büchner sieht noch großes Wachstumspotenzial für Berlin und Brandenburg.

Hauptstadtregion – Landesgrenze keine Trennungslinie

Vor dem 30. Jubiläum des Mauerfalls haben die Unternehmen in der Hauptstadtregion dazu aufgerufen, das erfolgreiche Zusammenwachsen des Landes stärker zu würdigen. „Berlin und Brandenburg sind heute eine der spannendsten und dynamischsten Regionen in Deutschland. Wir sollten stolz auf das sein, was wir seit 1989 gemeinsam erreicht haben, statt das Trennende zu betonen“, sagte Dr. Frank Büchner, Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), bei der Eröffnung des traditionsreichen Bierabends am Mittwochabend im KaDeWe.

„Wirtschaftlich ging es vielen Menschen noch nie so gut.“ Mutige Unternehmer und ihre Beschäftigten in Berlin wie in Brandenburg hätten nach dem Fall der Mauer zusammen die Soziale Marktwirtschaft aufgebaut, befand Dr. Büchner weiter. „Vor allem mittelständische Betriebe aus den Bereichen Industrie, Digitalwirtschaft, Bau, Handel, Logistik, Gesundheitswirtschaft oder Tourismus haben die Region in den vergangenen Jahren wieder ganz nach vorne gebracht“, sagte der Präsident des Spitzenverbands. „Ich bin mir sicher, dass wir in Sachen Produktivität und Innovationen noch vieles erreichen können, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen.“ Berlin und Brandenburg sollten hier noch viel intensiver zusammenarbeiten, die Landesgrenze dürfe keine Hürde sein.

Wirtschaft und Politik aus der Hauptstadtregion zu Gast im KaDeWe

Zu dem Jahresempfang begrüßte er zusammen mit UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck rund 600 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Medien. Der UVB-Jahresempfang ist eines der wichtigen gesellschaftlichen Ereignisse in der Hauptstadt. Gekommen waren in diesem Jahr der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, die Mitglieder des Berliner Senats sowie der brandenburgischen Landesregierung.

Bierabend des UVB – Harmonie zwischen Politik und Wirtschaft

Besonders begrüßte Dr. Büchner die neu gewählten Abgeordneten des Landtags und wünschte den künftigen Koalitionspartnern SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen viel Glück und Erfolg für ihre Arbeit. Durch verstärkte Investitionen in die Infrastruktur und in die Digitalisierung könne es zukünftig besser gelingen, dass der wachsende Wohlstand überall im Land ankomme. Mit Blick auf Berlin wies Dr. Büchner auf die wirtschaftliche Abschwächung und die konjunkturellen Risiken hin. Im Hinblick darauf müsse das Land alles vermeiden, was den Investitionsstandort belastet. „Angesichts der Beschlüsse zum Mietendeckel sind viele Unternehmen besorgt und verunsichert.“

Die Gäste

Bundes- und Landespolitik waren prominent vertreten u. a. mit: Dr. Franziska Giffey (SPD),  Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Thomas Heilmann (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, Kai Wegner (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages; Landesvorsitzender CDU Berlin, Christoph Meyer (FDP), Mitglied des Deutschen Bundestages, Landesvorsitzender FDP Berlin, Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, Ralf Wieland (SPD), Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ramona Pop (Bü90/Die Grünen), Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Dilek Kalayci (SPD), Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Sandra Scheeres (SPD), Senatorin für Jugend, Bildung und Familie, Regula Lüscher, Staatssekretärin im Ressort Stadtentwicklung und Wohnen, Senatsbaudirektorin, Raled Saleh (SPD), Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin

Der UVB konnte wichtige Wirtschaftsvertreter aus seinem „herbstlichen Gipfeltreffen“ begrüßen: Markus Voigt, Präsident VBKI, Udo Marin, Geschäftsführer VBKI, Werner Gegenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender Unternehmensgruppe Gegenbauer; Präsident Hertha BSC, Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, Engelbert Lütke Daldrup, Flughafen-Chef, FBB Flughafen Berlin Brandenburg, Matthias Trunk, Vorstandsmitglied GASAG AG, Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Berlin GmbH, Frank Schmeichel, Gründer Business Network und Verleger BERLINboxx-Wirtschaftsmagazin, Christian Andresen, Inhaber The Mandala Hotel, Präsident Hotel- und Gaststättenverband Berlin (DEHOGA), Vera Gäde-Butzlaff, Vorsitzende des Aufsichtsrats von Vivantes, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Berlin (red)

Trotz harter Debatten im politischen Tagesgeschäft: Beim Bierabend des UVB an der Fotowand einhellige Harmonie zwischen Wirtschaft und Politik – auch die Bundespolitik gab sich die Ehre!

Bild 1: Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey fankiert von Christian Amsinck, UVB-Hauptgeschäftsführer und Dr. Frank Büchner

Bild 2: Wirtschaftssenatorin Ramona Pop umrahmt von Christian Amsinck, UVB-Hauptgeschäftsführer und Dr. Frank Büchner, Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

Bild 3: Wirtschaft im Einklang! (v.l.n.r.) Christian Amsinck, UVB-Hauptgeschäftsführer, Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, Dr. Frank Büchner, Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB)

Bedroht Gentrifizierung den Denkmalschutz?

Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg – in der Hauptstadt wird fleißig modernisiert. Anreiz bieten dabei nicht nur die Einsparungen durch energetische Sanierungen, sondern auch die Umgehung der Mietpreisbremse durch Modernisierungsmaßnahmen. Zudem sollen die ehemals von finanzschwachen Demografien bevölkerten Bezirke auf diese Weise attraktiver für einkommensstärkere und anspruchsvollere Mieter werden.

Besonders betroffen sind dabei zentral liegende Bezirke, die von Wohnungssuchenden bevorzugt werden. Genau im Zentrum der Hauptstadt befinden sich jedoch häufig Altbauten, darunter nicht wenige denkmalgeschützte Bauten. Die werden nun immer öfter saniert – trotz strenger Auflagen.

Denkmalschutz und Renovierung schließen sich nicht aus

Ob ein Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wird, entscheidet die zuständige Behörde des Bundeslands. Qualifiziert für den besonderen Schutzstatus sind Objekte, an deren Erhaltung aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht. Sobald ein Gebäude als in dieser Weise erhaltenswert definiert wird, bedürfen selbst kleinste bauliche Arbeiten die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Umbauten sind anspruchsvoller als Renovierungsmaßnahmen bei nicht geschützten Immobilien.

„Besonders delikate Stuckarbeiten sollen gern erhalten werden, stellen bei Renovierungsarbeiten oft aber eine besondere Herausforderung dar und können nicht von Laien erledigt werden“, erklärt dazu Kevin Kluge, Geschäftsführer vom Malerbetrieb Kluge.

Auch traditionelle Handwerkstechniken wie zum Beispiel Schablonierarbeiten müssen vom Facharbeiter beherrscht werden. Zu professionellen Renovierungsarbeiten gehören eine gute Kenntnis über die korrekte Verarbeitung spezieller, denkmalgerechter Materialien. Üblicherweise arbeiten hier Handwerksbetriebe, Architekt und Denkmalschutzbehörde eng zusammen. Dann lassen sich selbst für anspruchsvolle Herausforderungen, etwa für den Bedarf eines barrierefreien Zugangs bei gleichzeitigem Erhalt geschützter Türen und Treppen, angemessene Lösungen finden.

Wohnen im Denkmal

Für Mieter ist das Wohnen in denkmalgeschützten Gebäuden etwas ganz Besonderes. Hier verschmelzen Stadtgeschichte mit dem Alltag – der historische Charme der Bauten zieht viele an. Eigentlich ist man als Mieter in solchen Wohnräumen vor unliebsamen Modernisierungsmaßnahmen sicher. Immer häufiger jedoch machen Berliner Denkmalschutzbehörden Zugeständnisse, insbesondere bei energetischen Maßnahmen.

Für Investoren können Sanierungen der Denkmäler sehr attraktiv sein: Es gibt Fördermittel und besondere Steuerabschreibungsmöglichkeiten, der Denkmalwert einer Anlage ist oft zentrales Verkaufsargument beim Weiterverkauf. Dennoch versuchen Investoren immer wieder, die Erklärung einer Immobilie zum Denkmal zu blockieren – zu aufwändig ist es, den Vorgaben gerecht zu werden, die Kostenbelastung ist deutlich höher. Denkmalschutz gilt gelegentlich sogar als Werkzeug, um Mietervertreibung zu verhindern oder die Stadt zu gestalten. Dafür ist das Mittel eigentlich nicht vorgesehen.

Wird der Denkmalschutz ausgehöhlt?

Während Eigentümer ihre Investition des Öfteren durch den Denkmalschutz gefährdet sehen, befürchten besorgte Anwohner und Behörden umgekehrt, dass durch die derzeitigen Geschehnisse im Wohnungsmarkt der Denkmalschutz bedroht wird. Zuletzt gab es beispielsweise Unmut über den geschlossenen Kompromiss zum Böhm-Haus: Darin wurden Wohnungen geschaffen, obwohl der Grundriss eigentlich nicht verändert werden darf.

Der Druck auf Denkmalschutzbehörden wächst von beiden Seiten, der Vorwurf lautet, wirtschaftliche Interessen würden immer öfter vorangestellt. Das zeigte auch der umstrittene Abriss der Deutschlandhalle, die ebenfalls denkmalgeschützt war. Oft widersprechen sich die Bedürfnisse von Denkmalschutz und Eigentümern oder Anwohnern. Zuletzt wurden in der Berliner Verwaltung beispielsweise die Forderung nach Außenjalousien laut – die Hitze sei in vielen der denkmalgeschützten Bauten untragbar, hier sei eine Erneuerung der Regelung notwendig. In solchen Fällen müssen Kompromisse gefunden werden.

Auch der Flughafen Tegel wurde in diesem Jahr unter Denkmalschutz gestellt. Das soll garantieren, dass seine markante, sechseckige Form noch dann erhalten bleibt, wenn der Flughafen nicht mehr in seiner alten Form genutzt wird. In das Gebäude sollen nach derzeitigem Stand eine Hochschule und Büros einziehen. Bisher scheinen bei diesem Projekt die Abstimmungsgespräche aller Beteiligten gut zu verlaufen – nicht immer kann ein so reibungsloser Ablauf aller Parteien sichergestellt werden. Dennoch ist zu hoffen, dass in den umkämpften Berliner Innenbezirken Lösungen gefunden werden können, die die Bedürfnisse Wohnungssuchender und die Schutzwürdigkeit historischer Bauten gleichermaßen berücksichtigen. (red)

Weniger Müll und mehr Recycling – Berlin wird „Zero Waste City“

Die Hauptstadt soll umweltfreundlicher und nachhaltiger werden. Das ist das erklärte Ziel der Berliner Regierung. Bereits vor knapp zwei Wochen ist der Senat mit dem Beschluss des neuen Umwelt-Bußgeldkatalogs einen wichtigen Schritt in diese Richtung gegangen.

Nun hat das Berliner Abgeordnetenhaus auch das Leitbild „Zero Waste“ für die Hauptstadt beschlossen. Auf Initiative der Grünen hatte Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Bericht zum Thema „Abfallpolitik auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft – Berlin wird Zero Waste City“ vorgelegt.

Klimaschutz durch Abfallvermeidung

Nach dem Leitbild der „Zero Waste City“ sind bereits zahlreiche Projekte wie das „Sauber Stadt“-Paket, Foodsharing und nachhaltige Start-ups umgesetzt worden. Darüber hinaus arbeitet die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eng mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) und verschiedenen Bildungseinrichtungen zusammenen. Die Kooperationen sollen ein öffentliches Bewusstsein für die Wichtigkeit der Abfallvermeidung schaffen.

Umweltsenatorin Günther möchte die bisher einzelnen Initiativen auf die gesamte Stadt ausweiten: „Wir entwickeln für Berlin eine moderne und umweltfreundliche Kreislaufwirtschaft. Es geht darum, weniger Abfall zu erzeugen und Reststoffe als Rohstoffe wieder zu nutzen. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nur wenn wir uns schnell von der Wegwerfgesellschaft verabschieden, werden wir zu einer nachhaltigen Entwicklung kommen können.“

„Zero Waste“-Projekte und Maßnahmen

Um die Umweltziele in naher Zukunft noch effektiver umsetzen zu können, wird der Senat noch in diesem Jahr ein neues Abfallwirtschaftskonzept für 2020-2030 entwickeln. Allerdings wurden bereits einige Initiativen getestet. Zu einer erfolgreichen Maßnahme in diesem Jahr zählt zum Beispiel die verpflichtende Einführung der Biotonne zum 01. April 2019. Diese soll verhindern, dass Müll, der eigentlich biologisch abbaubar ist, fälschlicherweise in der Restmülltonne landet.

Eine weitere Initiative, die sich bereits in vielen Bereichen der Stadt umgesetzt hat, nennt sich „Better World Cup“. Ziel ist es, der Nutzung von Einwegbechern entgegenzuwirken. Dies soll erreicht werden, indem Konsumenten Mehrwegbecher als lukrative Alternative angeboten werden, etwa in dem sie im Fall eines Kaufs einen Rabatt auf das Getränk bekommen. Diese Initiativen sind neben Modellversuchen und Workshops für Schülerinnen und Schülern nur eine kleine Auswahl an zukünftigen Projekten – unter dem Motto „Wiederverwenden statt wegwerfen“ sind noch zahlreiche weitere Maßnahmen geplant. (sz)

30 Jahre Mauerfall – Berlin erinnert sich und feiert

Am kommenden Samstag jährt sich der Fall der Mauer zwischen Ost- und West bereits zum 30. Mal. Dabei ist es vor allem dem Mut vieler Menschen, die gegen das SED-Regime protestiert haben, zu verdanken, dass am 09. November 1989 das Ende der deutschen Teilung verkündet wurde.

Eine Woche lang feiert die Hauptstadt nun 30 Jahre Mauerfall mit einem abwechslungsreichen Programm. Unter dem Motto „sieben Tage, sieben Orte“ wird mit Konzerten, Ausstellungen und Lesungen der friedlichen Revolution gedacht.

Von Kunstinstallationen bis Open-Air-Ausstellungen

Die geplanten Programmpunkte finden an bedeutungsschweren Orten statt, die in der Geschichte der DDR eine wichtige Rolle gespielt haben. So zum Beispiel am Alexanderplatz, der zum Zentrum der historischen Demonstration am 04. November 1989 wurde oder auch an der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg, wo sich ab dem Herbst 1989 Gegner der DDR trafen und mit Mahnwachen und Solidaritätsaktionen für inhaftierte Demonstranten auf sich aufmerksam machten.

Eine besondere Attraktion sind zahlreiche Lichtprojektionen, die über die Stadt verteilt an 30 Jahre Mauerfall erinnern sollen. Eröffnet werden die Installationen auf dem Alexanderplatz am Montag um 17:30 vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Moritz van Dülmen, Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin. Darüber hinaus wird die East-Side Gallery beleuchtet und der ehemalige Palast der Republik als Projektion am Humboldtforum erscheinen. Erhellt wird auch die Spree, die wie bereits im vergangenen Jahr von Künstler Rainer W. Gottemeier mit Neonstab-Bojen ausgestattet wird.

Erinnerungskultur mit interaktivem Programm

Am Montag beginnt die Berliner Festwoche unter anderem mit den „Sprechenden Fassaden“. Diese großflächigen 3D-Videoprojektionen mit Licht- und Soundeffekten machen die Demonstrationen erlebbar und geben den Wünschen der DDR-Bürger eine Stimme. Ein weiterer Eyecatcher am Brandenburger Tor: Die Kunstinstallation „Visions in Motions“, die mit rund 30.000 Bändern vom Lindenrondell aus bis in die Straße des 17. Juni in der Luft schwebt.

Durch die vielfältigen Angebote haben Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, die Erinnerung an die Vergangenheit durch Lesungen, Filmvorführungen und Ausstellung interaktiv zu erfahren. So können Jugendliche beispielsweise am Montag an dem Workshop „Deine Stimme zählt“ teilnehmen und gemeinsam mit Slam-Poetinnen und -Poeten Bühnentexte zur Thematik entwickeln. Ihren Abschluss findet die Festivalwoche dann mit einem Konzert der Indieband „Isolation Berlin“ in der Zionskirche und der Mauerschau an der East Side Gallery. (sz)

 

Veranstaltungen

GRÜNBAU BERLIN

Bereits zum siebten Mal findet die GRÜNBAU BERLIN im Rahmen der bautec statt und stößt durch die Zukunftsdiskussion um die Grüne Stadt auf großes Interesse. Unter dem Motto Außenräume gestalten, bauen und pflegenpräsentieren sich Hersteller, Dienstleister und Händler, um der Wohnungs- und Bauwirtschaft ihre Ideen und Produkte vorzustellen und mit den Fachbesuchern in einen Dialog zu treten.