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Sportförderung: Spielbank-Beiratsmitglied Klaus Böger überreicht 11.100 EURO an Traditionsclub Berliner TSC e.V.

Die Spielbank Berlin fördert erfolgreiche Vereinsarbeit in der Hauptstadt! Klaus Böger, Ehrenpräsident des Landessportbundes Berlin, überreichte in seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin gemeinsam mit Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, einen Scheck in Höhe von 11.100 Euro an den Berliner TSC e.V.

Scheckübergabe an den Berliner TSC e.V.: Hendrik Bielka, Vorstand Berliner TSC, Klaus Böger, Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Christopher Krähnert, Geschäftsführer Berliner TSC mit Gewichthebern, Basketballern und Karateka. Foto: Business Network

Berliner TSC: Einer der größten Mehrspartensportvereine der Hauptstadt

Der in Pankow ansässige Berliner TSC (offiziell Berliner Turn- und Sportclub e. V.) ist einer der größten Mehrspartensportvereine der Stadt und gliedert sich heute in 22 Abteilungen mit insgesamt rund 5.000 Mitgliedern. Gegründet wurde der Verein bereits 1963 in der ehemaligen DDR und hat über die Jahrzehnte nicht nur an Größe, sondern auch an Popularität gewonnen. Seit Beginn an versteht sich der Berliner TSC als ein Verein, der den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, mit einer ganz persönlichen Geschichte, individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten sieht. Im Vordergrund steht dabei solidarisches und loyales Verhalten untereinander, denn ein respektvolles und faires Miteinander soll die Entwicklung der eigenen Möglichkeiten bei den Mitgliedern fördern und die Selbstverantwortung des Einzelnen steigern.

„Der Berliner TSC kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in der Hauptstadt zurückblicken“, so Geschäftsführer Christopher Krähnert. „Besonders stolz sind wir auf die Tatsache, dass es gelungen ist, Menschen über den Sport miteinander zu verbinden und so eine gemeinschaftliche Freude am Sport und einen festen Zusammenhalt untereinander zu schaffen. Wir danken Klaus Böger und der Spielbank Berlin für die großzügige Unterstützung.“

 

Unterstützung durch Ehrenamtliche

Der Verein ist inzwischen auf 22 Abteilungen gewachsen. Zu den jüngeren zählen Finswimming, Roller Derby, Basketball, Triathlon und Rhythmische Sportgymnastik. In den Abteilungen läuft alles reibungslos, weil sich in den Leitungsgremien insgesamt 110 Ehrenamtliche engagieren. Hinzu kommen etwa 260 lizenzierte Übungsleiter, die im Verein Woche für Woche ehrenamtlich das Training leiten.

„Der Berliner TSC ist ein Aushängeschild des Hauptstadtsports und beweist durch seine großartige Arbeit, wie wichtig ein funktionierendes Vereinswesen für unser aller Miteinander ist“, so Klaus Böger. „Mein persönlicher Dank gilt auch den vielen Ehrenamtlichen, die den Erfolg des Vereins mit begründen. Nur so kann der Berliner TSC ein umfassendes Spektrum an Sportarten anbieten und damit die Menschen begeistern und motivieren. Die großen Erfolge in der Vereinsgeschichte zeigen ausdrücklich, dass Berlin eine feste Größe im deutschen Sport ist.“

Mit dem Geld wurden unter anderem eine neue Trainingsmatte für die Karateka, Trainingsanzüge für die Gewichtheber und neue Spieltrikots für die Basketballer angeschafft. Außerdem dient die Unterstützung der Spielbank Berlin als Anschubfinanzierung zur Etablierung eines Kurssystems für Erwachsene und Senioren beim Berliner TSC.

 

Spielbank Berlin: Förderer des Hauptstadtsports

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren soziale, kulturelle und sportliche Institutionen, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen, die den Beiratsmitgliedern wichtig sind, aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. 2019 wurden mehr als 60.000 Euro an kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Sportvereine überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadtsports war uns schon immer ein wichtiges Anliegen“, so Gerhard Wilhelm. „Die Unterstützung regionaler Vereine und Organisationen ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Böger auf den Berliner TSC gefallen ist, einen traditionsreichen Berliner Sportverein, der in Berlin fest verwurzelt ist, die Menschen in ein funktionierendes Vereinswesen integriert und sie durch seine Erfolge begeistert.“ (red)

Innovation Leader aus Berlin: EURABUS-Chef Thomas-Christian Seitz ist Berliner Unternehmer des Jahres 2019

Elektromobilität ist das herausragende Innovationsthema der nächsten Jahre und aktuell in aller Munde. In Berlin sitzt einer der innovativsten Hersteller von Elektrobussen in Europa. Das EURABUS-Projekt wurde schon 2009 vom Firmeninhaber Thomas-Christian Seitz gestartet. EURABUS setzt die Benchmarks: mit bis zu 650 km die größte Reichweite aller Hersteller, das geringste Leergewicht und mit Preisen ab 470.000 Euro absolut konkurrenzfähig. Erst Mitte September 2019 hat EURABUS ein neues Kapitel in der noch jungen Erfolgsgeschichte aufgeschlagen: Das erste Montagewerk für Batteriebusse wurde in Almaty (Kasachstan) eröffnet. In der neuen Produktionshalle wird das neue EURABUS Modell 3.0 in Bausatzweise gefertigt.

Rollt mit Volt. Foto: EURABUS GmbH

Emissionsfreie Busse mit Zukunftspotenzial, denn die EU hat sich auf strengere Klimaschutzvorgaben für Busse und LKW geeinigt. Und Bundesverkehrsminister Scheuer kritisierte „Wir haben seit dem Jahr 2009 rund 5,2 Milliarden Euro für die technologieoffene Förderung der Antriebstechnologien ausgegeben. Ich bin verärgert, dass daraus keine Produkte entstehen“. Und: „Bis zum Jahresende 2019 werden alle im Rahmen des Sofortprogramms zur Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI eingegangenen Anträge mit einem Volumen von 175 Millionen Euro beschieden sein“, versprach der Minister. Nach Jahren der Halbherzigkeiten kommt langsam eine hohe Dynamik in dieses Zukunftsthema. Das ist auch dringend erforderlich, denn der weltweite Marktführer BYD aus China schickt sich an, die ganze Welt zu beliefern und seine Marktanteile auszubauen.

Pioniere der Elektromobilität

Thomas-Christian Seitz und sein Entwicklungsteam erreichen mit der ausgereiften dritten Generation der Elektrobusse über eine modulare internationale Fertigung eine Herstellungskapazität von einigen tausend Bussen. Prof. Sigurd Bauerecker von der renommierten TU Braunschweig attestiert den Berlinern in einer Studie „hervorragende technische Eigenschaften des Antriebssystems“. Bereits 2012, schickte die EURABUS GmbH, als erster Elektrobushersteller überhaupt einen vollelektrischen 12-Meter-Batteriebus in Deutschland in den Linienbetrieb. Eine echte Pionierleistung.

Busproduktion in Kasachstan. Foto: EURABUS GmbH

Für Thomas-Christian Seitz ist es ein Wettbewerbsvorteil, mit deutschen Technologiepartnern zu arbeiten. So hat der Batteriepartner, die BMZ ihren Sitz bei Frankfurt (Main) und beliefert zum Beispiel auch das StreetScooter-Projekt der Deutschen Post.

Große Nachfrage nach emissionsfreien Bussen

Über Nachfrage kann sich Seitz nicht beklagen. Und auf der Konferenz des Verbands der deutschen Verkehrsunternehmen (VDE) Mitte Februar hat die Mehrzahl der deutschen und europäischen Verkehrsbetriebe bekräftigt, bei der Neuanschaffung demnächst nur noch E-Busse kaufen zu wollen. Schon ab 2020 wird z.B. Hamburg nur noch emissionsfreie Busse anschaffen.

Eine andere richtungsweisende Nachricht kommt aus Frankreich. Premier Emmanuel Macron kündigte an, in den nächsten fünf Jahren 700 Millionen Euro in die europäische Batterieindustrie für Elektrofahrzeuge zu investieren. Zwei Fabriken für die Herstellung von Batterien sind geplant, eine davon in Deutschland. Damit will Europa dem asiatischen Markt Konkurrenz machen. Denn zurzeit kaufen die großen Automobilhersteller wie VW, Daimler und BMW ihre Zellen noch in Asien und lassen diese dann zu großen Akkus für ihre Elektroautos zusammenbauen.

Innovation Leader EURABUS

Thomas-Christian Seitz: „Wenn sich Deutschland und Frankreich zusammentun und Batteriezellen produzieren, dann ist das ein längst überfälliger Schritt, um eine wettbewerbsfähige Zellproduktion in Europa aufzubauen. Mehr Wettbewerb bringt auch günstige Preise, was die Akzeptanz von Elektrobussen weiter forcieren wird“.

Der große Bedarf nach praxistauglichen Elektrobussen hat sich auch bei den Investoren herumgesprochen, sie stehen bei EURABUS Schlange. Seitz prüft gerade Standorte in verschiedenen Bundesländern für neue Produktionsstätten. Die Erfolgsgeschichte nimmt gerade kräftig Geschwindigkeit auf und EURABUS ist ganz vorne mit dabei. Damit hat sich Thomas-Christian Seitz mit seinem Innovation Leader EURABUS den Titel „Berliner Unternehmer des Jahres 2019“ redlich verdient. (red)

Champions Gala 2019: Elena Krawzow, Patrick Hausding, Urs Fischer und der 1. FC Union sind die CHAMPIONS des Jahres

Die Sportmetropole feiert ihre Besten – und der Aufsteiger des Jahres hat bei der CHAMPIONS-GALA 2019 gleich doppelt Grund zum Jubeln. Die Berlinerinnen und Berliner kürten gemeinsam mit den Hauptstadt-Medien die Fußballer des 1. FC Union zur Mannschaft des Jahres und Trainer Urs Fischer zum Trainer des Jahres. Vor über 2.000 Gästen in der Estrel Convention Hall wurden zudem Para-Schwimmerin Elena Krawzow und Wasserspringer Patrick Hausding als Sportlerin und Sportler des Jahres 2019 mit den goldenen CHAMPIONS-Bären ausgezeichnet.  

Die glamouröse Gala im Estrel stand unter dem Motto „Olympia Tokio 2020“. Durch den exklusiven CHAMPIONS-Abend führten die Moderatoren Silke Beickert und Matthias Killing. Der beliebte Publikumspreis der Hauptstadt-Medien wird seit 1979 verliehen. Zu feiern gab es auch 2019 jede Menge: Berlins Athletinnen und Athleten räumten allein in den ersten elf Monaten des Jahres über 50 Medaillen (20 x Gold, 18 x Silber, 14 Bronze) bei Welt- und Europameisterschaften ab. Zudem triumphierten zahlreiche weitere Sportler und Top-Teams aus der Hauptstadt bei Wettbewerben rund um den Globus und in ihren nationalen Meisterschaften.

Gratulation an Elena Krawzow: Spielbank Geschäftsführer und seine Frau Corinna Wilhelm (r.). Foto: Business Network

Weltrekord-Schwimmerin Elena Krawzow Berlins Sportlerin des Jahres 2019: Spielbank Berlin gratuliert

Weltrekord, Weltmeisterin, CHAMPION 2019 – was für ein Jahr für Elena Krawzow! Die 25-jährige Para-Schwimmerin verbesserte in diesem Jahr bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften den Weltrekord über 100 Meter, und bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in London gewann Elena Krawzow auf ihrer Paradestrecke den WM-Titel. Die schnelle Berlinerin siegte über 100 Meter Brust in 1:13,62 Minuten und triumphierte dabei mit der schnellsten je bei Titelkämpfen geschwommenen Zeit.

Stolz auf ihren Champion Elena Krawzow: Die Führungsriege der Spielbank Berlin (v.l.n.r.) Direktor Hans Hansen und die Geschäftsführer Gerhard Wilhelm und Marcel Langner. Foto: Business Network

„Sportlerin des Jahres. Wahnsinn“, jubelte Elena Krawzow. „Besonders toll ist es, dass wir Para-Sportler nicht in einer Extra-Kategorie gewählt werden. Wir sind nicht Behinderten-Sportler, wir sind Sportler mit Behinderung.“

Freude auch bei der Spielbank Berlin über die Auszeichnung der Sportlerin. „Wir gratulieren Ausnahmeathletin Elena Krawzow zu dieser erneuten Auszeichnung“, so Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm. „Es ist uns eine große Ehre, diese besondere Sportlerin auf ihrem Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio zu begleiten. Wir drücken Elena Krawzow die Daumen und sind uns sicher, dass sie auch in Zukunft viele Erfolge im Schwimmsport bescheren wird.“

Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, schließt sich den Gratulanten an. Foto: Business Network

Bei Elena Krawzow war in ihrem siebten Lebensjahr die Erberkrankung Morbus Stargardt ausgebrochen, die die Sehfähigkeit stark einschränkt und langfristig zur Erblindung führt.

Auf den zweiten Platz der CHAMPIONS-Wahl sprintet Berlins schnellste Frau: Lisa Marie Kwayie. Die Deutsche Hallenmeisterin (60 m) zog ins WM-Halbfinale über 200 Meter ein und sicherte sich mit der deutschen Sprintstaffel die Bronze-Medaille bei den World Relays. Platz drei geht an BMX-Freestylerin Lara Lessmann, die Silber bei der Europameisterschaft gewann.

Hausding feiert dritten CHAMPIONS-Titel: „Das gibt mir richtig Rückenwind fürs Olympia-Jahr 2020!“

Alle guten Dinge sind drei. Nach seinen Siegen 2010 und 2017 ist Patrick Hausding zum dritten Mal Berlins Sportler des Jahres. 2019 triumphierte der Weltklasse-Wasserspringer bei der EM in Kiew gleich zweimal. Er siegte vom 1-m-Brett und im Team. Der Sprung in die Geschichtsbücher war dem gebürtigen Lichtenberger zuvor längst gelungen. Zwei Olympia-, vier WM- und sensationelle 33 EM-Medaillen hat der Rekord-Europameister schon gesammelt. 2016 in Rio sicherte sich „Mr. Wasserspringen“ als erster deutscher Wasserspringer nach 104 Jahren mit Bronze eine olympische Einzelmedaille vom 3-m-Brett. Sein nächstes Ziel: Tokio 2020. Olympia-Gold fehlt noch in seiner großartigen Medaillen-Sammlung. „Ich freue mich riesig, dass mich die Berlinerinnen und Berliner und die Sportjournalisten zum dritten Mal zum Sportler des Jahres gewählt haben“, sagte Patrick Hausding. „In Berlin ist die Konkurrenz verdammt groß. Dass ich da als Wasserspringer wieder ganz vorn mit dabei bin, macht mich sehr stolz. Die Auszeichnung gibt mir richtig Rückenwind fürs Olympia-Jahr 2020.“ CHAMPIONS-Platz zwei hinter dem 30-jährigen Hausding geht an den zehn Jahre jüngeren Kanuten Jacob Schopf, der im Zweier-Kajak Weltmeister wurde. Den dritten Platz sichert sich Para-Leichtathlet Ali Lacin, der bei der WM in Dubai die Bronzemedaille im Sprint über 200 Meter gewann.

„Mannschaft des Jahres“ und „Trainer des Jahres“ – 1. FC Union räumt doppelt ab

Zum zweiten Mal nach 2001 ist der 1. FC Union Berlin die Mannschaft des Jahres. Damals sicherte sich der Klub den beliebten Preis der Berliner Medien nach dem sensationellen Einzug als Drittligist ins DFB-Pokalfinale (0:2 gegen Schalke 04). Und diesmal führte nach dem ersehnten ersten Aufstieg in die Bundesliga kein Weg am 1. FC Union vorbei. Das Team gewinnt die CHAMPIONS-Wahl mit dem Rekordergebnis von 35,27 Prozent der Stimmen. Die BR Volleys, die 2019 den siebten Meistertitel in den vergangenen acht Jahren feierten, folgen auf dem zweiten Platz. CHAMPIONS-Vorjahressieger Alba Berlin sicherte sich Rang drei. Den Basketballern gelang mit dem Einzug ins Eurocup-Finale einer der größten Erfolge ihrer Vereinsgeschichte.

Berlins Trainer des Jahres trainiert die Mannschaft des Jahres: Urs Fischer war im Sommer 2018 nach Köpenick gewechselt und führte Union auf Anhieb erstmals in die Bundesliga. Die Top 3 der CHAMPIONS-Trainerwahl komplettieren Meister-Coach Cedric Enard von den BR Volleys und Wasserball-Legende Hagen Stamm von den Wasserfreunden Spandau 04. Neben dem seit Jahrzehnten erfolgreichen Männer-Team, das in diesem Jahr in der Liga triumphierte, hoben die Spandauer auch ein Frauen-Team aus der Taufe. Und die Wasserballerinnen, von denen viele bis vor kurzem noch Schwimmerinnen oder Handballerinnen waren, gewannen gleich im Premieren-Jahr den Meistertitel und den Supercup.

„Diese Auszeichnung wird einen ganz besonderen Platz bei uns in der Kabine bekommen“

Urs Fischer und der Großteil des Teams konnten die Auszeichnungen nicht persönlich entgegennehmen. Während im Estrel gefeiert wurde, befand sich das Bundesliga-Team im Zug – auf der Rückreise vom Spiel in Paderborn. Mannschaft und Trainer grüßten die Gäste der CHAMPIONS-Gala per Videobotschaft. „Vielen, vielen Dank für die tolle Unterstützung. Es ist eine Riesen-Ehre für uns, Mannschaft des Jahres geworden zu sein. Leider können wir nicht da sein“, sagte Union-Kapitän Christopher Trimmel. „Diese Auszeichnung wird einen ganz besonderen Platz bei uns in der Kabine bekommen.“ Auch Trimmels Trainer freute sich „unheimlich“ über den Goldenen Bären. „Hallo zusammen! Liebe Grüße nach Berlin! Herzlichen Dank für diese tolle Auszeichnung“, sagte Urs Fischer. „Ich allein hätte das nicht schaffen können. Daher auch Dank an meine Leute, an den Klub. Alle haben dazu beigetragen, dass ich diese Trophäe in den Händen halten darf.“

Sonderpreise für Mustapha El Ouartassy und Berlins Sportwochenende der Superlative

Die große Bühne gehörte an diesem Abend nicht nur den CHAMPIONS 2019. Auf Initiative der Spielbank Berlin wurde Mustapha El Ouartassy mit dem Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis ausgezeichnet. Der Marokkaner kam 2017 als Flüchtling über Spanien nach Deutschland und fand beim VfL Fortuna Mahrzahn eine neue sportliche Heimat. Der leidenschaftliche Läufer wurde beim Berlin-Marathon 2019, seinem zweiten Marathon überhaupt, als 26. schnellster Berliner. Zudem ließ sich Mustapha El Ouartassy mit weiteren Flüchtlingen vom Landessportbund Berlin zum Übungsleiter ausbilden. Mittlerweile trainiert er selbst Läufer im Verein. Fortuna-Vorsitzende Doris Nabrowsky: „Mustapha ist für viele Flüchtlingssportler und Migranten ein großes Vorbild geworden.“

Der Manfred von Richthofen Solidaritätspreis wird seit 2014 jährlich im Rahmen der CHAMPIONS-Gala verliehen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis soll in Not geratenen Sportlern und Vereinen helfen und wird gestiftet von der Spielbank Berlin, an der Manfred von Richthofen seit ihrer Gründung 1975 beteiligt war. Der Preis erinnert an den ehemaligen Hockeyspieler und großen Sportfunktionär Manfred von Richthofen. In allen Funktionen als Sportfunktionär – Präsident des Landessportbundes Berlin, Präsident des Deutschen Sportbundes oder als Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes – galt seine Aufmerksamkeit auch den Sportarten und Sportlern, die nicht so sehr im Rampenlicht stehen. Besonders den Breitensport förderte er, wo er konnte. Dafür nutzte Manfred von Richthofen auch die Spielbank Berlin, zu deren Gründungsgesellschaftern er gehörte. Er sorgte immer dafür, dass beachtliche Teile des Erlöses in die Sportförderung flossen.

Unvergessliches Sport-Wochenende in Berlin

Für ein unvergessliches Sport-Wochenende in Berlin wurden „Die Finals – Berlin 2019“ geehrt. Am 3. und 4. August 2019 verwandelten zehn zeitgleich ausgetragene Meisterschaften (Bahnradsport, Bogensport, Boxen, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Schwimmen, Trial, Triathlon und Turnen) die Hauptstadt in eine gigantische Sportarena. ARD und ZDF übertrugen fast 20 Stunden live. Den von defendo präsentierten Sonderpreis der Sportmetropole nahmen stellvertretend für alle „Finals-Macher“ Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, sowie Katrin Günther, Programmbereichsleiterin Service und Sport des rbb, Andrea Halte, ZDF-Redaktionsleiterin „Sport täglich“, entgegen. (red)

Internationale Investoren haben Berlin im Fokus – ungebremster Trend auch für 2020

„Nicht nur Tesla, sondern insgesamt mehr als 30 internationale Investoren beschäftigen sich im nächsten Jahr intensiv mit Ansiedlungsvorhaben in der Hauptstadtregion“, so Frank Schmeichel, der mit Business Network zahlreiche ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung begleitet und die erste Adresse für Privatisierungs- und Deregulierungsthemen ist. Er begleitet seit mehr als 15 Jahren Investoren bei ihrem oft steinigen Weg durch die Politik. „Die Attraktivität der Hauptstadt ist unumkehrbar – trotz Mietendeckel und Privatisierungsdiskussion“, so der erfahrene Wirtschaftsberater, der auch Gesellschafter von BERLINPartner ist, der Wirtschaftsförderung des Landes Berlin. Annähernd alle Gewerbeflächen, die 2020 auf den Markt kommen, sind schon vermietet und auch die Projekte die 2021 kommen, haben bereits eine Vermarktungsquote von über 30 Prozent. „Der Run auf Berlin hält an, das sind Fakten und nicht Spekulationen“, so Schmeichel.

Juristischer Expertenrat ist mehr denn je gefragt

Ebenfalls internationale Klientel suchen den Rat der renommierten Anwaltskanzlei Malmendier, die direkt am Kurfürstendamm in der City West residiert. Die Berliner Boutique besticht wie keine andere in der Hauptstadt durch Ihre Internationalität – sowohl was ihre Mandantenstruktur als auch was begleitete Transaktionen und Projekte im In- und Ausland betrifft. Das Berliner Team von Dr. Bertrand Malmendier hat zahlreiche Privatisierungs- oder Deregulierungsverfahren begleitet und ist bei Immobilientransaktionen und für das Planungs- und Baurecht erste Adresse bei großen Bau- und Infrastrukturvorhaben in der Hauptstadt.

Denn mit dem Baurecht ist es nicht so einfach in der Rot-Rot-Grünen Regierungskoalition im Land Berlin. Juristischer Rat ist nötiger denn je bei der linken Politik.

Investorenfeindliche Politik in der Hauptstadt

Die Presse bezeichnet Bausenatorin Lompscher schon mal als Anti-Stadtentwicklungssenatorin und tatsächlich klagt die Berliner Wirtschaft massiv gegen die Politik mit durchgetretenem Bremspedal. Initiativen wie Neue Wege für Berlin haben sich formiert, um Enteignungstendenzen entgegenzutreten und ein klares Signal für Marktwirtschaft zu setzen. Auch juristisch ist der Mietendeckel höchst umstritten, mehrere rechtliche Gutachten, u. a. von Ex-Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier besagt, dass der Beschluss des Berliner Senats in mehrfacher Hinsicht gegen das Grundgesetz verstößt. Darüber hinaus haben CDU und FDP bereits eine Normenkontrollklage angekündigt. Ausgang offen – doch schon jetzt ist ein langer Weg durch die Instanzen vorgezeichnet, bis endlich Rechtssicherheit besteht – für Eigentümer wie Mieter. (red)

SPD greift in der Wohnungspolitik durch – Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel

Mit ihrem Bundesparteitag hat die SPD am vergangenen Wochenende einen Aufbruch „In die neue Zeit“ gewagt. Das neu gewählte Duo an der Parteispitze, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, gab sich zuversichtlich und kündigte zahlreiche geplante Reformen wie die Erhöhung des Mindestlohns und die Abkehr von Hartz IV an.

Aber auch in der Wohnungspolitik scheint mit dem Führungswechsel nun ein neuer Wind zu wehen. Die SPD möchte eine Neubauoffensive starten und einen bundesweiten Mietendeckel durchsetzen. Dieser soll in Zukunft in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik angewendet werden können.

Bezahlbares Wohnen in ganz Deutschland – „Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“

Begründet wird das Vorhaben im Forderungskatalog der Partei mit dem gestiegenen Wohnungsmangel an attraktiven Standorten bei gleichzeitigem Wohnungsleerstand in strukturschwachen Regionen. Nicht nur Berlin sei von exorbitanten Wuchermieten und fehlendem Wohnraum betroffen, sondern auch zahlreiche weitere Ballungsräume in Deutschland. Demnach sollen die Mieten in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik nur noch im Rahmen der Inflationsrate steigen. Außerdem möchte die SPD durchsetzen, dass Mieter nicht mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens bezahlen müssen.

Generell könne die aktuelle wohnungspolitische Lage nur durch „einen Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“ gelöst werden. So fordert die Partei in ihrem Katalog auch ein 10-Jahres-Programm „Neues Soziales Wohnen“. In diesem Zuge soll umfassender in den Neubau investiert werden und der Bau von rund 1,5 Millionen neuen und bezahlbaren Wohnungen gefördert werden. Als weiteres zentrales Ziel hat sich die SPD vorgenommen, der Spekulation mit Wohnraum und Böden entgegenzuwirken. So sollen in Zukunft Eigentümer unter anderem dazu verpflichtet werden, ihre leerstehenden Wohnungen zu vermieten.

Grünes Licht von der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Berlin

Während das CDU-geführte Innenministerium weiterhin davon ausgeht, dass der Berliner Mietendeckel eine juristische Mogelpackung ist, hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung jetzt ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem der Gesetzesentwurf für verfassungskonform erklärt wird. Die geplanten landesrechtlichen Maßnahmen seien zulässig, „vorausgesetzt ihr Ansatz sei mietverwaltungsrechtlich und diene der öffentlich-rechtlichen Regulierung. Damit seien beispielsweise ein Mietpreismoratorium, eine Mietpreisobergrenze und eine Möglichkeit der Mietpreisabsenkung statthaft.“ Das Vorhaben des Senats sei „weder vom Bundesrecht ausgeschlossen noch diesem gegenläufig. Der Landesgesetzgeber hat dementsprechend die Kompetenz, entsprechende Vorschriften einzuführen.“

Demonstrationen gegen den Mietendeckel

Während die SPD neue Pläne für den Mietendeckel schmiedet, gehen die Protestaktionen gegen das geplante Vorhaben der rot-rot-grünen Koalition weiter. Am Montagmorgen kam es in Berlin-Mitte zu Demonstrationen gegen den von Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, vorgelegten Gesetzesentwurf. Rund 1.500 Menschen aus der Bauwirtschaft und von Immobilienunternehmen positionierten sich mit ihren Fahrzeugen auf der Straße des 17. Junis. (sz)

 

Urban Ideation Lab – Präsentation der Zukunftsvisionen der aktuellen Fellows

Im Labor der Zukunft, dem Urban Ideation Lab im B-Part Am Gleisdreieck, werden regelmäßig innovative Visionen zur Mobilität, zukünftigem Arbeiten und der Digitalisierung diskutiert. Alle sechs Monate bekommen kreative Denker die Möglichkeit, ein halbes Jahr lang kostenfrei in den Räumen der Urbanen Mitte an ihren Ideen zu tüfteln, um die Hauptstadt auf die Zukunft vorzubereiten.

Am vergangenen Montag war es dann endlich soweit: Die sechs aktuellen Lab Fellows stellten ihre Visionen und Forschungsergebnisse im Rahmen einer Lab Präsentation interessierten Besuchern im urbanen Stadtquartier vor. Sie ließen die letzten kreativen Arbeitsmonate noch einmal Revue passieren und läuteten somit das Ende der ersten Fellowrunde im Urban Ideation Lab ein.

Kreative Ideen im modernsten Coworking Space Berlins

Präsentation im Urban Ideation lab

Die Lab Fellows bei der Präsentation ihrer Arbeitsfortschritte der vergangenen sechs Monate am vergangenen Montag. | Foto: BERLINboxx

Zunächst begrüßte Lab Managerin Amira Sahr die rund 20 anwesenden Teilnehmer. Im Anschluss präsentierten die diesjährigen Lab Fellows Franziska Sahr, RCKT, Tetrapix, Urban Participation Lab, NexTT und Circular Berlin ihre Fortschritte und Arbeitsergebnisse der vergangenen Monate. Abschließend standen sie Interessierten für angeregte Diskussionen und die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Alle Fellows waren sich einig: Das B-Part hat eine gute Energie. Es herrschte stets eine neugierige, offene, tolerante und kommunikative Stimmung.

Während der Vorstellung wurde die thematisch weite Fächerung der unterschiedlichen Projekte deutlich, die von Gesundheit und Sport, Kunst und Kultur bis hin zu Nachhaltigkeit alle erdenklichen Zukunftsthemen bereithielten. So stellte die Masterstudentin Franziska Sahr den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeit vor, die sich rund um Nutzungskonzepte und Coworking in modernen Stadtquartieren drehte. Weitere Lab Fellows wie das Team von nexTT um Nicolas Bourquin und Sven Ehmann teilten ihre Erfahrungen im Bereich data privacy, während das Trio Tetrapix von seinen Erfolgen bei der Förderung digitaler Bildung im Schulunterricht berichtete.

Frischer Wind im Urban Ideation Lab

Bereits seit dieser Woche können sich bereits drei neue Lab Fellows auf einen der begehrten Plätze in der Ideenwerkstadt bewerben. Bis zum 31. Dezember haben sie noch Zeit, das Team der Urbanen Mitte von ihrem Vorhaben zu überzeugen, das sich dieses Mal rund um die nachhaltige Gestaltung und Nutzung öffentlicher Räume und der Erforschung neuer urbaner öffentlicher Lebensräume drehen soll.

Aber nicht nur neue Gesichter werden das Urban Ideation Lab im nächsten Jahr bereichern. Auch die drei Lab Fellows NexTT, Circular Berlin und das Urban Participation Lab bleiben dem Zukunftsquartier erhalten und werden in einer neuen Runde zukunftsorientierte Städteprojekte in Angriff nehmen. (sz)

 

 

Groẞ-Berlin entsteht in der Kaiserzeit – räumlich, wirtschaftlich, sozial, aber (noch) nicht politisch

Von Harald Bodenschatz

Groß-Berlin entsteht erst in der Kaiserzeit

Harald Bodenschatz. | Foto: Cynthia Rühmekorf

„Berlin ist viele Städte“! Darauf sind die meisten Berliner stolz, nicht nur die Spandauer und Köpenicker. Die legendäre Vielfalt Berlins ist Ausdruck seiner besonderen Geschichte, Produkt einer Zeit, die nicht länger als etwa 150 Jahre zurückliegt.

In den 1860er Jahren begann eine stürmische Entwicklung, die Berlin aus einer bescheidenen preußischen Hauptstadt zu einer der größten Städte der Welt, zu einer „Weltstadt“ machte. Das, was wir heute unter Berlin verstehen, entstand erst in der Kaiserzeit. In diesen etwa 50 Jahren wurde die soziale und städtebauliche Geografie von Berlin geschaffen, die sich bis heute zwar weiter verändert hat, aber nicht mehr revolutioniert wurde. Das war eine Zeit ungezügelten Wachstums voller Härten, ohne Schutz der Mieter, mit vornehmen Villenvierteln im Südwesten und hoffnungslos überbelegten Wohnungen in den Arbeitervierteln im Norden und Südosten Berlins. Doch in kommunaler Hinsicht war das alles schon nicht mehr Berlin. Denn Berlin war damals noch klein, es hatte nur  wenig mehr als die Größe der heutigen Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Das Wachstum vollzog sich vor allem um „Alt-Berlin“ herum, wo alte und neue Städte und Gemeinden, wie Rixdorf, Steglitz oder Weißensee, hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl explodierten.

Titelblatt der Werbe-Broschüre „für
Gross-Berlin“ des Propaganda-ausschusses Groß-Berlin, 1912. Die Zeichnung links ist von Käthe Kollwitz. Der Propaganda-Ausschuss war eine wichtige zivilgesellschaftliche Initiative zur Überwindung der schädlichen Konkurrenz der vielen Gemeinden
des Großraums Berlin. | Foto: Sammlung Harald Bodenschatz

Das Wachstum Berlins in der Kaiserzeit vollzog sich in einer höchst komplexen Konkurrenz mächtiger Akteure, vor allem der verschiedenen Städte und Gemeinden der Großstadtregion, aber auch der verschiedenen privaten Verkehrsunternehmen, der einflussreichen Terraingesellschaften und der Großbanken, die hinter den Terraingesellschaften und den privaten Verkehrsunternehmen standen. Diese Akteure gingen ständig wechselnde Koalitionen ein. In diesem Chaos entstanden die heftig kritisierten „Mietkasernen“, aber auch manche Bauten und Viertel, die bis heute sehr beliebt sind, etwa das Rheinische Viertel und Frohnau. Eine interkommunale Planung gab es dagegen nicht, mit Ausnahme des zu Unrecht später so geschmähten Hobrecht-Plans aus dem Jahr 1862, der am Anfang der Entwicklung stand und vor allem die unmittelbar an „Alt-Berlin“ angrenzenden Gebiete betraf.

Bereits in der Kaiserzeit gab es mehrere Initiativen, ein Groß-Berlin zu schaffen. Um 1906 startete die Vereinigung Berliner Architekten zusammen mit dem Architektenverein zu Berlin einen neuen Versuch, der durch einen Wettbewerb Groß-Berlin (1908-1910) begleitet wurde. Dieser hatte u.a. die Bildung des Zweckverbands Groß-Berlin zur Folge, der am 1. April 1912 in Kraft trat. In diesem Verband wurden die Städte Berlin, Charlottenburg, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf mit den Landkreisen Teltow und Niederbarn im zusammengelegt. Seine Aufgaben betrafen die Zusammenführung des Verkehrs, das Bebauungsplanwesen und die Schaffung von Freiflächen. Die Verdienste des Verbandes lagen insbesondere in der Sicherung von Grünflächen, die im Dauerwald-Vertrag vom 27. März 1915 ihren spektakulären Ausdruck fanden.

IHK Branchenausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft zu Gast im B-Part Am Gleisdreieck

Das B-Part am Gleisdreieck hat sich bereits fest als Labor für das Stadtquartier der Zukunft etabliert und lockt regelmäßig Kreative an, die im modernen Coworking-Space Ideen für die Stadt von morgen entwickeln. Interessierte sind nicht nur eingeladen, als Fellow Teil des Zukunftsnetzwerks zu werden, sondern können auch Kunstausstellungen, Workshops und Panels besuchen, um sich selbst ein Bild von dem nachhaltigen Experimentierstandort zu machen.

Auch der IHK Branchenausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft zeigte Interesse an dem Projekt, das St. Oberholz gemeinsam mit der COPRO entwickelte. Am 28. November waren daher zahlreicher Ausschussmitglieder in den Räumlichkeiten des B-Part zu Gast, um über das Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck zu diskutieren.

Diskussionsrunde des IHK zum Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck

Begrüßt wurden die Ausschussmitglieder und Gäste am vergangenen Donnerstag von Herrn Rupert Reinhardt (Reinhardt Real Estate), Vorsitzender des Branchenausschusses Bau- und Immobilienwirtschaft der IHK Berlin. Im Anschluss folgte ein kurzer Erklärfilm, der das Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck präsentierte. COPRO CEO Marc F. Kimmich hieß dann die Teilnehmerrunde im B-Part herzlich willkommen und ging inhaltlich stärker auf den Pionier der Urbanen Mitte – das B-Part Am Gleisdreieck – ein.

Eine Vielzahl der IHK Ausschussmitglieder zeigte reges Interesse an dem Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck. In einer ausführlichen Frage-Antwortrunde mit Marc F. Kimmich konnten schließlich Fragen rund um den Bauprozess, Werkstattverfahren, subventionierte Flächen für Manufakturen und die Unterstützung des Berliner Senats erläutert werden.

Urban Ideation Lab als Stadtlabor der Zukunft

Bereits bei der Eröffnung des Zukunftslabors Ende März verkündete Kimmich die Vision des Projekts: „Mit B-Part haben wir unser Ziel, neben der Brauerei BRLO einen weiteren standortbereichernden Pionier auf dem Areal ins Leben zu rufen, erreicht. Dahinter steht die Leitidee der Inspiration durch Partizipation. Mit B-Part wollen wir einen positiven Beitrag für die Entwicklung für das Berlin von heute und morgen leisten.“

Der partizipative Charakter des B-Part offenbart sich dabei besonders im Urban Ideation Lab, dem Herzen des B-Part. Dort werden im sechsmonatigen Turnus Arbeitsplätze für kreative Denker vergeben, die das Coworking Space dann für diesen begrenzten Zeitraum nutzen können, um sich zentralen Themen wie der Mobilität, Digitalisierung und Arbeiten in der Zukunft zu widmen. Aktuell sind Franziska Sahr, RCKT, Tetrapix, Urban Participation Lab, NexTT und Circular Berlin die sechs kreativen Fellows im Urban Ideation Lab – und tüfteln gerade an einer besseren Zukunft. (red)

Mit dem „Wärmebus“ gegen die winterliche Kälte

Gerade in der Weihnachtszeit, die besinnlich mit Familie und Freunden gefeiert werden sollte, sind viele obdachlose Menschen aufgrund der geringen Temperaturen besonders in Not. Schätzungsweise 40.000 Menschen haben in der Hauptstadt keine Wohnung. Davon leben circa 4.000 bis 6.000 Betroffene auf der Straße – und müssen mit den winterlichen Minusgraden zurechtkommen.

Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. leistet bereits seit dem Jahr 2009 einen wichtigen Beitrag zur Berliner Kältehilfe und spendet Menschen mit Schlafsäcken, Decken und warmer Kleidung in den kalten Wintermonaten Trost. Auch in diesem Jahr ist der „Wärmebus“ wieder vom 01. November bis zum 15. März unterwegs, um die teils lebensnotwendigen Utensilien an Hilfsbedürftige zu verteilen.

Gutes tun mit Glühwein und heißer Schokolade

Die Bilanz der Vorjahre zeigt, dass die Hilfeleistungen des DRK dankbar entgegengenommen werden. Allein im vergangenen Winter hatte der DRK „Wärmebus“ mit rund 2.000 Obdachlosen Kontakt und fuhr circa 300 auf der Straße lebende Menschen in Notunterkünfte.

Ohne die Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher und Spendenmittel wäre die dringend notwendige Arbeit des DRK „Wärmebus“ jedoch nicht möglich. Deshalb steht die AG City dem gemeinnützigen Verein auch in diesem Winter wieder mit einem karitativen Glühweinverkauf zur Seite. Am Freitag, dem 06. Dezember, werden auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz zwischen 12 und 19 Uhr Glühwein als auch alkoholfreie weihnachtliche Getränke verkauft. Die Erlöse kommen alle dem DRK „Wärmebus“ zugute, damit auch in diesem Jahr wieder Menschen in Not unter die Arme gegriffen werden kann.

Glühweinverkauf für den guten Zweck

Nicht nur die AG City leistet einen wichtigen Beitrag, auch zahlreiche Unternehmen unterstützen den DRK in diesem Jahr erneut und haben ihre Spenden sogar erhöht. Von der Vattenfall Wärme Berlin AG kommt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro, die Berliner Sparkasse trägt 1.500 Euro bei, der Verein Berliner helfen e. V. spendet 1.000 Euro und die Schaubühne Berlin trägt 200 Euro bei.

Eröffnet wird die alljährliche Veranstaltung von Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City; Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf; Arne Herz, Bezirksstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf; Mario Czaja, Präsident des DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. und Michael Roden, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Berlin e. V.. (red)

Bundespresseball 2019: Glamour und Klimaneutralität

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ –  so lautete das Motto des diesjährigen Bundespresseballs. Und zumindest dem Klimawandel wurde in diesem Jahr Rechnung getragen, denn die glamouröse Veranstaltung im Berliner Hotel Adlon stand ganz im Zeichen der Klimaneutralität, was bedeutete, dass erstmals sämtliche CO2-Emissionen des Balls kompensiert wurden. Berücksichtigt wurden unter anderem die Anreise der Gäste, die Anlieferungen von Möbeln, Getränken und Speisen sowie der Energieverbrauch des Hotels Adlon. Zum vollständigen Ausgleich der Emissionen von insgesamt 316.800 Kilogramm Kohlenstoffdioxid beteiligt sich der Bundespresseball an Klimaschutzprojekten in Asien und Südamerika.  „Getreu unserem diesjährigen Motto ‚Wandel‘ ist es unser Ziel, den Bundespresseball in den kommenden Jahren immer stärker ressourcensparend und klimafreundlich auszurichten“, so die Geschäftsführer der Bundespresseball GmbH, Mathis Feldhoff und Tim Szent-Iványi.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender. Foto: Bundespresseball

Auszeichnung für polnischen Journalisten

Der Preis der Bundespressekonferenz ging in diesem Jahr an den polnischen Journalisten Jacek Lepiarz. „Jacek Lepiarz hat mit seiner langjährigen Arbeit als Journalist einen großartigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen geleistet.“, sagte der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Gregor Mayntz. „Wir zeichnen einen Kollegen aus, der nicht gewillt war, sich den Veränderungen der Medien in Polen einfach zu beugen. Wir wollen zum 70-jährigen Bestehen der Bundespressekonferenz ein Zeichen setzen und mit diesem Preis auch diejenigen würdigen, die zunehmend unter Druck ihrer Regierungen stehen und sich mutig für die Pressefreiheit einsetzen.”, so Mayntz.

Preisträger Jacek Lepiarz. Foto: Bundespresseball

Die Bundespressekonferenz feierte 70. Geburtstag

Darüber hinaus stand der Bundespresseball in diesem Jahr im Zeichen eines ganz besonderen Jubiläums: Die Bundespressekonferenz wurde 70 Jahre alt. Und auch zum Jubiläum verwandelte sich das geschichtsträchtige Haus am Pariser Platz zu einem glamourösen Treffpunkt für Parlaments- und Auslandskorrespondenten mit den Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Eröffnet wurde die Ballnacht traditionell mit einem Walzer durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und den Vorsitzenden der Bundespressekonferenz Gregor Mayntz mit ihren Ehefrauen. Zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Showbiz folgten dem Beispiel und bevölkerten im Anschluss die Tanzfläche. Neben Schauspielerehepaar Andrea Sawatzki und Christian Berkel gaben sich Ex-Kanzler Gerhard Schröder mit Gattin Soyeon Kim, Grünen-Chefin Annalena Baerbock im eleganten grünen Abendkleid, Gesundheitsminister Jens Spahn, Arbeitsminister Hubertus Heil und Familienministerin Franziska Giffey die Ehre.

Spiel, Spaß und Spannung: Katarina Barley beim Blackjack. Foto: Agency People Image (c) Daniel Hinz

 

Spielbank Berlin begrüßt Katarina Barley zum Blackjack-Spiel

Dicht belagert war auch der Auftritt der Spielbank Berlin. Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europaparlaments und ehemalige Bundesjustizministerin, ließ es sich nicht nehmen, beim Blackjack die Karten fliegen zu lassen. „Eine große Leidenschaft“, wie die Europapolitikerin zugab.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) mit Gattin Elke Büdenbender (2.v.l) neben Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm (r.) und Gattin Carola Wilhelm (l.). Foto. Daniel Hinz

Die Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm und David Schnabel sowie Manfred Stoffers, Vorstand der Gauselmann AG, lobten nicht nur die Veranstaltung, sondern ganz besonders den dahinterstehenden Gedanken. „Der Bundespresseball gehört zu den absoluten Highlights im Eventkalender der Hauptstadt“, so Gerhard Wilhelm. „Pressefreiheit ist ein Gut, das nicht zu hoch eingeschätzt werden darf. Wir freuen uns, der Bundespressekonferenz partnerschaftlich zur Seite stehen zu dürfen.“

 

V.l.n.r.: David Schnabel, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die deutsche Automatenwirtschaft, Manfred Stoffers, Vorstand Gauselmann AG. Foto: Agency People Image (c) Daniel Hinz

 

Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Darüber hinaus unterstützt die Spielbank zahlreiche soziale, kulturelle und sportliche Institutionen in Berlin.

 

Der „grüne“ Teppich

Der rote Teppich des Bundespresseballs wurde übrigens aus gesammeltem Meeresmüll gefertigt, und zwar aus recyceltem Plastik und alten Fischernetzen. Die Einlassbändchen für die Gäste wurden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Durch den Einsatz von wiederverwendbaren Glastrinkhalmen werden beim Ball zudem rund 20.000 Einweg-Plastiktrinkhalme eingespart. Am Schluss war der Beweis erbracht, dass sich Klimaneutralität und eine rauschende Ballnacht nicht gegenseitig ausschließen –  es wird zwar traditionell ausgelassen gefeiert, aber nicht auf Kosten der Umwelt. (ak)

 

 

 

Veranstaltungen

10. Berliner Stiftungswoche

Rund ein Jahrzehnt ist seit der ersten Berliner Stiftungswoche vergangen, und die Idee einer regelmäßigen, konzertierten Aktion von Stiftungen hat sich mehr und mehr verfestigt. Im Jahr 2020 findet die Berliner Stiftungswoche bereits zum elften Mal statt – wieder mit unzähligen Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekten.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

5. Berliner Immobilien­kongress

Wichtige Marktentscheider, hochkarätige Referenten, interessante Fachaussteller: Hier kommen die entscheidenden Akteure der Berliner Immobilienwirtschaft zusammen.

Der Berliner Immobilien­kongress bietet als Tagesveranstaltung einen kompletten Überblick über den Berliner Immobilienmarkt und aktuelle Branchenthemen.

(Anmeldung erforderlich)

GRÜNBAU BERLIN

Bereits zum siebten Mal findet die GRÜNBAU BERLIN im Rahmen der bautec statt und stößt durch die Zukunftsdiskussion um die Grüne Stadt auf großes Interesse. Unter dem Motto Außenräume gestalten, bauen und pflegenpräsentieren sich Hersteller, Dienstleister und Händler, um der Wohnungs- und Bauwirtschaft ihre Ideen und Produkte vorzustellen und mit den Fachbesuchern in einen Dialog zu treten.