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GASAG zieht auf den EUREF-Campus – für eine CO2-neutrale Energiezukunft

Im Jahr 2021 ist es endlich soweit – die GASAG AG, führender Netzbetreiber und Energiedienstleister in Berlin-Brandenburg, zieht mit seinem Unternehmenssitz auf den EUREF-Campus. Am 19.09. konnte schon mal Richtfest für die Unternehmenszentrale gefeiert werden.

Schon seit 2014 ist deren Tochtergesellschaft GASAG Solution Plus für das Energiekonzept des gesamten Quartiers verantwortlich. Dort sollen zukünftig helle Köpfe an klimaneutralen Konzepten arbeiten, um sich einer CO2-freien Energiezukunft zu nähern.

Letzte Vorbereitungen für das GASAG Energiequartier

Damit sich bald rund 1.200 Mitarbeiter in den hochmodernen Bürogebäuden einrichten können, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Ende 2020 sollen die Arbeiten an dem „GASAG Energiequartier“ abgeschlossen sein. Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit blickt der Zukunft am neuen Standort positiv entgegen: „Der EUREF-Campus ist heute schon ein innovativer und pulsierender Ort in der Hauptstadt. Als Unternehmen, das Wandel als Ansporn begreift, gestaltet die GASAG die Energiewende mit.“

EUREF-Campus als hochmodernes und klimaneutrales Energiequartier

Neben der GASAG-AG, die rund 700 Mitarbeiter*Innen mitbringt, soll auch die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg zukünftig mit etwa 500 Mitarbeiter*Innen am Standort einziehen. In den neuen Bürogebäuden steht den Energielieferanten dann insgesamt eine Fläche von über 20.000 Quadratmetern zur Verfügung.

Richtfest für das GASAG Energiequartier auf dem EUREF-Campus

Richtfest: Beim Richtfest für das ‚GASAG Energiequartier‘ schneiden Dr. Gerhard Holtmeier und Reinhard Müller die Torte an. | Foto: GASAG

Der Campus überzeugt außerdem mit einer hochmodernen Gebäudetechnik sowie einer Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Damit ist er ein Vorreiter für die geplante Energiewende und die Erfüllung der CO2-Klimaziele für das Jahr 2050. Vorstandsvorsitzender der GASAG AG, Dr. Gerhard Holtmeier, ist überzeugt von der Effizienz des neuen Campus: „Wir ziehen an einen Standort, an dem wir belegen können, dass eine CO2-neutrale Zukunft schon heute möglich ist.“

Traditionsreicher Standort wird zum Energiequartier der Zukunft

Auf dem EUREF-Campus, wo bis in die 1940er Jahre noch im Gasometer das Stadtgas produziert wurde, forschen bereits seit 2008 über 3.500 Beschäftigte von Unternehmen und Start-ups an innovativen Energiekonzepten. Um weiterhin möglichst wirkungsvoll an energieeffizienten und emissionsarmen Plänen zu arbeiten, werden dort die Prinzipien Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Digitalisierung vereint. Hochmoderne Technologien machen eine klimafreundliche Versorgung mit Wärme, Mobilität und Strom möglich und rücken eine klimaneutrale Zukunft in greifbare Nähe.

Bei der Entwicklung zahlreicher Konzepte spielten auch die Mitarbeiter*Innen eine zentrale Rolle. Sie waren unter anderem maßgeblich an der Namensvergabe des „GASAG Energiequartiers“ und des „NBB Netzquartiers“ beteiligt. Außerdem leisteten sie auch einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der räumlichen Gestaltung. Seit September dieses Jahres können die Mitarbeiter*Innen den neuen Arbeitsraum am aktuellen Standort am Hackeschen Markt probeweise auf Pilotflächen testen und sich selbst ein Bild über die neuen Büroräume machen. (sz)

Sinkende Baugenehmigungen und Wohnraummangel – Berlin als Neubau-Verhinderer Nummer Eins

Die Genehmigungen für den Bau von neuem Wohnungsraum in deutschen Städten sinken stetig. Von Januar bis Juli 2019 wurden in Deutschland insgesamt 3,4 Prozent weniger Wohnungsneubauten genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Die Hansestadt Hamburg, die sich 2018 noch als Spitzenreiter beim Neubau rühmen konnte, musste einen hohen Rückgang von 36 Prozent in Kauf nehmen. Präsident des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Andreas Ibel sieht die sinkenden Baugenehmigungen kritisch: „Die ausgewiesenen Bauflächen sind ausgereizt, die Projekte abgearbeitet. Es ist deshalb unabdingbar, dass nun in großem Maßstab neues Bauland für den Wohnungsbau ausgewiesen wird.“

Stärkster Rückgang in den A-Städten – Berlin an oberster Stelle

Ausgesprochen schlimm trifft es die Bundeshauptstadt, in der bezahlbarer Wohnraum Mangelware ist. Ibel bezeichnet Berlin sogar als „Neubau-Verhinderer Nummer Eins unter den sieben A-Städten.“ Demnach sei die Anzahl der Grundstücke, die als Bauland genutzt wurden, in den letzten zwei Jahren um die Hälfte zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2019 konnten 13 Prozent weniger Baugenehmigungen durchgesetzt worden. Dieser Umstand ist angesichts des angespannten Wohnungsmarktes besonders prekär.

Wohnungsneubau nur durch die Zulassung von mehr bezahlbarem Bauland

Laut Ibel könne die Trendwende beim Neubau nur eingeleitet werden, wenn mehr bezahlbares Bauland zugelassen wird: „Neue Wohnungen können nur geplant werden, wenn man auch weiß, wo man sie bauen soll.“ Ein weiteres Problem sind die nicht endenden Bebauungsplanverfahren, die bis zu neun Jahre andauern können. Ist dieser Prozess überstanden, können sich die Antragsteller aber immer noch nicht freuen. Denn im Anschluss muss noch ein langes Genehmigungsverfahren durchlaufen werden, bis tatsächlich gebaut werden kann.

Die Krise im Wohnungsneubau macht sich zieht drastische Folgen nach sich. Immer weniger Investoren möchten ein Risiko eingehen und in der Hauptstadt investieren. Gemäß einer Umfrage des Landesverbandes Berlin-Brandenburg gab ein Großteil der Immobilienunternehmen an, geplante Investitionen gestoppt zu haben. Ibel warnt, dass Bauherren durch die zunehmend investorenfeindliche Stimmung, den Mietendeckel und die Enteignungsdiskussion verschreckt würden. (sz)

„Fridays for Future“ in Berlin – Schulen und Unternehmen gemeinsam gegen den Klimawandel

Jede Woche gehen tausende Schüler in Deutschland und auf der ganzen Welt gemeinsam auf die Straße, um solidarisch unter dem Motto „Fridays for Future“ gegen den Klimawandel zu protestieren. An diesem Freitag, dem 20. September, werden nicht nur Schüler*Innen auf den Straßen erwartet, sondern auch ausgewählte Gewerkschaften und Unternehmen. Sie rufen proaktiv zu einer Teilnahme an den Demonstrationen auf.

Die Uhr tickt – „Fridays for Future” will ein Zeichen gegen die Klimakrise setzen

Die Bewegung „Fridays for Future“ wurde im Sommer letzten Jahres von jungen Menschen ins Leben gerufen. Regelmäßig motiviert sie Schüler*Innen und Studierende zu Schul- und Unistreiks, um einen besseren Klimaschutz und den Kohleausstieg einzufordern. Eine zentrale Leitfigur ist die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg, die erst diesen Montag in den USA mit dem Menschenrechtspreis von Amnesty International ausgezeichnet wurde.

Auch der Landesvorsitzenden des Bündnisses 90/Die Grünen, Nina Stahr, ist der Klimastreik ein wichtiges Anliegen: „Wir rufen alle Berliner*innen auf, am 20. September gemeinsam mit uns und Fridays for Future auf die Straße zu gehen und fürs Klima zu streiken.“ Außerdem fordert die Politikerin alle Arbeitgeber*Innen und Schulen dazu auf, Angestellte und Schüler ohne Einschränkungen für die Teilnahme an den Demonstrationen freizustellen. Abschließend fügt Sie hinzu: „Lasst uns die globale Klimademo zur größten aller Zeiten machen! Lasst uns zeigen, dass keine Zeit mehr ist für Ausreden und Aufschübe. Wir müssen handeln, und zwar jetzt!“

Dritter Globaler Klimastreik unter dem Motto „Fridays for Future“

Die zentrale Demonstration in der Hauptstadt beginnt um 12 Uhr am Brandenburger Tor. Es werden bis zu 10.000 Teilnehmende erwartet, die ihren Zug bis ca. 16 Uhr durch die Innenstadt fortsetzen. Parallel dazu finden an zahlreichen weiteren Standorten in Berlin Zusammentreffen von Demonstranten von Berliner Clubs und Unternehmen statt, die sich unter anderem am Potsdamer Platz und vor dem Finanzministerium Gehör verschaffen wollen.

Den 20. September haben die Aktivisten sehr bewusst gewählt. Denn am selben Tag hält die große Koalition in Berlin die Tagung des Klimakabinetts ab. Außerdem findet einleitend zum UN-Klimagipfel am 23. September 2019 zwei Tage zuvor zum ersten Mal der UN-Jugend-Klimagipfel in New York statt, bei dem sich über 500 junge Klimaaktivisten Gehör verschaffen können.

„Fridays for Future“ – wie stehen die Schulen zum Klimastreik?

Schulen stehen dem bevorstehenden Event mit gemischten Gefühlen gegenüber. Trotz der zunehmend positiven Aufnahme der Streiks ist die generelle Schulpflicht natürlich nicht aufgehoben. Zahlreiche Schulen kommen ihren Schülern entgegen, indem sie für den Tag keine Klassenarbeiten ansetzen, alternativ thematisch passende Ausflüge organisieren, oder Schüler mit Erlaubnis der Eltern befreien. In anderen Fällen reagierten Schulen sogar mit Strafarbeiten oder Verweisen. (sz)

100-jähriges Jubiläum Groß-Berlin – Internationaler Städtebauwettbewerb „Berlin-Brandenburg 2070“

Groß-Berlin, so wie wir es heute kennen, wird im nächsten Jahr 100 Jahre. Anlässlich des Jubiläums plant die Stadt Berlin, im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs, innovative Ideen für die zukünftige Stadtentwicklung vorzustellen.

100 Jahre Groß-Berlin – eine Geschichte von Stadtentwicklern

Bereits 1910 widmeten sich ambitionierte Denker der Entwicklung des Stadtbilds und legten grundlegende Bausteine für die städtebauliche Gestaltung Berlins. Ziel des bevorstehenden Events ist es, nachhaltige Visionen für die rasant wachsende Metropolregion im Jahr 2070 zu entwickeln.

Der Wettbewerb wurde von dem Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) auf den Weg gebracht. Laut Vorsitzendem Tobias Nöfer läge die Wichtigkeit dieser Veranstaltung darin, dass die Großstadtregion von morgen nur mit vereinten Kräften lebenswert gestaltet werden könne.

Bis April nächsten Jahres müssen alle Beiträge und strategischen Überlegungen der Teilnehmenden zu den städtebaulichen Vorstellungen eingereicht werden.

Ausstellung „100 Jahre (Groß-)Berlin. Ein unvollendetes Projekt“

Mit der öffentlich zugänglichen Ausstellung „100 Jahre (Groß-)Berlin. Ein unvollendetes Projekt“ im Kronprinzenpalais in Berlin-Mitte ab dem 01. Oktober bis Ende des Jahres 2020 findet der internationale Städtebauwettbewerb seinen Höhepunkt. Neben der Vorstellung der Wettbewerbsbeiträge sind hier Besonderheiten im Stadtbild der Metropole zu sehen. Zu bestaunen sind unter anderem die Berliner „Mietskasernen“, zahlreiche Grünflächen und UNESCO-Welterbesiedlungen. Im Rahmen der Ausstellung wird auch der Gewinner des ersten Platzes bekannt gegeben, der sich über eine stattliche Summe von 70.000 Euro freuen kann.

Groß-Berlin 2020 – Städtebaulichen Herausforderungen mit nachhaltigen Ideen entgegentreten

Der Wettbewerb wird von einigen Kolloquien begleitet. Dort können Fragen zu relevanten Themen wie Mobilität in der Region, Klima und Energie, oder Wohnen und Arbeiten diskutiert werden. Mit Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung, den Klimawandel und das Städtewachstum debattieren fachliche und zivilgesellschaftliche Vertreter Ideen für die zukünftige Entwicklung der Metropole. Die Teilnehmenden stellen sich brennenden Fragen nach der Vereinbarkeit von Verkehr mit dem Ziel der Klimaneutralität Berlins, oder begeben sich auf die Suche nach der Umsetzung einer digitalen Vernetzung von Wohnen, Arbeiten und Wissenschaft.

Partner des Projekts sind die Technische Universität Berlin, das Leibnizinstitut für Raumbezogene Sozialforschung und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin. Zu den Sponsoren zählen bisher unter anderem die Berliner Volksbank, die Deutsche Bahn, die Copro-Gruppe und alle landeseigenen Berliner Wohnungsbaugesellschaften. (sz)

 

Mietenwahnsinn Berlin: Studentenwohnungen sind Mangelware

Immer mehr junge Menschen streben nach dem Schulabschluss ein Hochschulstudium an. Im Wintersemester 2018/2019 waren stattliche 2.867.586 Studenten an deutschen Hochschulen immatrikuliert. Ein weiteres Ansteigen der Zahlen wird für die Zukunft erwartet. Besonders begehrt sind Studienplätze in den großen Metropolen, wo in den Sommermonaten der Run auf eine Bleibe beginnt. Doch die Wohnungssituation in den deutschen Metropolregionen ist angespannt. Die Städte kämpfen mit steigenden Bevölkerungszahlen und einem Wohnungsbau, der nicht hinterherkommt. Ein Wunschziel für viele angehende Akademiker ist Berlin. Die Stadt, die aufgrund der extrem gestiegenen Preise in den letzten Jahren zum Sinnbild für den Mietenwahnsinn geworden ist. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware in der Stadt! Gerade für junge Studenten, die meist mit einem schmalen Budget nach einer Unterkunft in Studentenwohnheimen, WGs oder Einzimmerwohnungen suchen, gibt es nur wenige Möglichkeiten.

Schwindelerregende Zahlen

Denn auch die Zahlen sind schwindelerregend. Fast 191.000 Menschen sind an den Hochschulen der Hauptstadt eingeschrieben. Viele dieser Studierenden hoffen, einen der begehrten Wohnheimplätze zu ergattern. Allerdings konnte das studierendenWERK BERLIN zu Beginn des Wintersemesters 2019/2020 nur 9.158 Wohnheimplätze zur Verfügung stellen – bei bereits über 3.500 Studierenden auf der Warteliste.

Die Lage wird sich voraussichtlich weiter verschärfen, da zum Wintersemester 2019/2020 über 20.000 Abiturienten erwartet werden. Es sind zwar neue Studentenwohnheime geplant, allerdings können diese nur ca. 50 bis 80 Studierende beherbergen. Angesichts der aktuellen Schließung des Wohnheims Hafenplatz in Kreuzburg mit über 400 Plätzen ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Doch auch wenn Studierende eine Zusage für einen Wohnheimplatz bekommen, kostet dieser im Durchschnitt monatlich immerhin 400 Euro.

Senat kann Versprechen zu Schaffung von Studentenwohnungen nicht halten

Aufgrund der prekären Lage in der Hauptstadt hat sich der Senat im Jahr 2015 das Schaffen von 5000 neuen Wohnungen in Berlin zum Ziel gesetzt. Allerdings wurden bisher nur knapp 1400 der versprochenen Wohnraumplätze zur Verfügung gestellt. Nun sollen die Verwaltungen effektivere Umsetzungsstrategien entwickeln. Auch die Wohnungsbaugesellschaften planen, zukünftig sechs Prozent der neugebauten Wohnungen an Studierende vermieten. Zusätzlich ist in Planung, aktuell an Geflüchtete bereitgestellte Wohncontainer schneller an Studenten zu vermieten. Durch diese Maßnahmen soll etwas Druck vom Kessel genommen werden.

Sicher ist: Studenten müssen weiterhin viel Geduld aufbringen und mit  hohen Mietpreisen sowie langen Wartezeiten rechnen. Das studierendenWERK BERLIN empfiehlt daher, gegebenenfalls vorerst auf Wohnungen am Stadtrand ausweichen. (sz)

Internationale Summer School 2019 – Urban Ideation Lab Event im B-Part Am Gleisdreieck

Das Experimentierlabor B-Part Am Gleisdreieck wurde bereits Anfang 2019 als Pionierprojekt der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck eröffnet und ermöglicht eine Begegnungsstätte, um auf ca. 1000 Quadratmeter einen Raum für beruflichen Austausch und Networking, als auch die Erfahrung kultureller Lebenswelten zu schaffen. Ein aktuelles Projekt, das vom 16.09.19 bis 28.09.19 im Außenbereich des Gleisdreiecks stattfindet und unter anderem vom Urban Ideation Lab, dem Architekturkollektiv Urban Oasis, als auch der Technischen Universität Berlin organisiert wird, ist die Summer School mit dem Thema „Prototyping collaborative spaces“. Sie ermöglicht täglich zwischen 10:00 und 18:00 Uhr das Zusammenkommen von Künstlern und Studierenden, um Visionen der zukünftigen Zusammenarbeit im Coworking Space zu diskutieren und schließlich einen Prototyp des interaktiven Raums zu entwickeln.

Summer School im B-Part: Internationale Begegnungsstätte mit interaktiven und kulturellen Angeboten

In Zusammenarbeit mit Teilnehmenden der Stadt Berlin und der kolumbianischen Gemeinschaft Moravia in Medellín sollen Ideen ausgetauscht werden, um das Experimentierlabor möglichst effizient und nachhaltig zur Vernetzung und zum Wissensaustausch zu nutzen. Im Programm des Projekts, das nun schon zum fünften Mal im Rahmen des Urban Lab Medellín stattfindet und in diesem Jahr vom Urban Ideation Lab moderiert wird, stehen sowohl Workshops als auch kulturelle Veranstaltungen und Gesprächsrunden, die täglich in Gruppen von ca. 20 Personen umgesetzt werden und teilweise öffentlich zugänglich sind.

Das Urban Ideation Lab auf der Suche nach einem Prototyp des partizipativen Coworking Space

Am Montag, 16.09.2019, werden die Veranstaltungen zunächst durch ein Get-Together und Präsentationen eingeleitet. In der ersten Eventphase soll dann anschließend das Design des Raums erarbeitet werden, um schließlich die interaktiv ermittelten Ideen der Summer School im B-Part Am Gleisdreieck vorzustellen, und am Donnerstag, 19.09.2019 ein vorläufiges Fazit ziehen zu können. Im weiteren Verlauf wird sich in der Workshopphase II dem Building, also der Umsetzung der gestalterischen Ideen genähert. Neben den unterschiedlichen informativen Events werden auch zahlreiche soziale Treffen wie Fahrradexkursionen oder das Community-Grillen angeboten.

Höhepunkt des Programms ist das abschließende Festival am Samstag, 28.09., das für ca. 200 Personen angedacht ist, und am letzten Tag der Summer School stattfindet. Diese Veranstaltung ist für interessierte Besucher öffentlich zugänglich und wird in dem während des Workshops geschaffenen Raum, dem Protoptypen des kollaborativen Raums organisiert. In diesem Kontext stellen die deutschen und kolumbianischen Teilnehmer*Innen ihre geplanten Inventionen und Holzstrukturen vor und ermöglichen Besucher*Innen die Nutzung der Räumlichkeiten. Außerdem wird eine Podiumsdiskussionen zum öffentlichen Raum, Kochevents und ein Konzert das Projekt abschließend stattfinden und die Teilnehmer*Innen zusammenbringen. Alle Veranstaltungstermine- und formate der Summer School im B-Part Am Gleisdreieck hier. (sz)

Bürgerstiftung: 20 Jahre Einsatz für Berlin und seine Bewohner

„Wir brauchen starke Bürgerstiftungen, damit aus der Gesellschaft heraus gute Konzepte für Jugend-, Kultur- und Sozialprojekte praktisch erprobt und weiterverbreitet werden können. Wenn sich in Städten und Landkreisen die Ideen-Reichen, die Zeit-Reichen und die Geld-Reichen unter dem Dach von Bürgerstiftungen zusammenfinden, dann entsteht von unten die Kraft, die wir zur Bewältigung der aktuellen Krisen so dringend brauchen.“

Diese Worte des renommierten Kriminologen sowie Initiators und Stifters der Bürgerstiftung Dr. Christian Pfeiffer, haben überzeugt. Und so zählen zu den Unterzeichnern des Gründungsaufrufs im Jahr 1999 u.a. Heinz Dürr, Harry Kupfer, Hanna-Renate Laurien, Elmar Pieroth, Wolf Jobst Siedler, und Richard von Weizsäcker.

 Das Motto der Bürgerstiftung: „Berliner helfen Berlinern“

Die Stiftung motiviert seit 20 Jahren Mitbürger zum gesellschaftlichen Engagement in der eigenen Stadt. Im Fokus der Projekte steht die Arbeit mit sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien und Kindern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Derzeitige Projekte sind die Hausaufgabenbetreuung, der Integrative Familiensport, Kolja Kleebergs Kräutergärten für Berliner Schulen, LeseLust, Spielen Lernen, Tomatenparade, Umwelt-Detektive, Zauberhafte Physik und das Zweisprachige Bilderbuchkino. Das Zweisprachige Bilderbuchkino findet nicht nur in Kitas und Schulen statt, sondern wird auch für die Flüchtlingskinder in der Turnhalle der Freien Universität Berlin in Dahlem Dorf und auch an der Hans-Fallada-Schule angeboten.

 Bestens vernetzt, Vera Gäde-Butzlaff

Neue Vorsitzende der Bürgerstiftung Berlin ist seit einem Jahr Vera Gäde-Butzlaff. Ihr Ziel ist es, die Reichweite der bestehenden Aktivitäten auszuweiten und durch neue Projekte auf die Anforderungen der sich verändernden Rahmenbedingungen wie den Zuzug von ausländischen Kindern zu reagieren. Ein Wunsch von ihr für die nahe Zukunft ist, dass das am 20. September 2019 im Westhafen stattfindende Jubiläums-Art Dinner ein großer Erfolg wird. Künstler und Galerien haben wieder großzügig Kunstwerke gespendet. U. a. kommen Werke von Norbert Bisky, Helge Leiberg, A.R. Penck und Rupprecht Geiger unter den Hammer von Auktionator Kilian Jay von Seldeneck vom Auktionshaus Lempertz. Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Wolfgang Thierse hat die Schirmherrschaft übernommen und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller wird das Grußwort sprechen.

Mit dem Erlös des diesjährigen Abends erweitert die Bürgerstiftung Berlin ihr Engagement in Berlin. Mehr als 10.000 Kinder werden jedes Jahr beim Heranwachsen und Spielen begleitet und mit Physik verzaubert. Sie erforschen als Umwelt-Detektive die Natur, arbeiten handwerklich in der Civitas Werkstatt, bilden Freundschaften und entdecken die Lust am Lesen. Die älteren Berlinerinnen erfreuen sich an den jungen Lese-Besuchen.

Stolze Bilanz der Bürgerstiftung: 500 Ehrenamtliche und 146 Projekte

Medienpartner des Abends ist der Tagesspiegel Berlin. Sponsoren sind u.a. die Berliner Volksbank und die Mercedes-Benz Niederlassung Berlin. Die Bilanz kann sich sehen lassen.

Dennoch werden im Jubiläumsjahr der Bürgerstiftung mehr denn je Menschen mit Zeit, Geld und Ideen zur Unterstützung gesucht. (dd)

 

www.buergerstiftung-berlin.de

Von A bis Z – Berlin Partner sagt Danke für 25 Jahre Engagement für die Hauptstadt

Erfolgsgeschichten müssen gefeiert werden. Berlin Partner ist so eine Erfolgsgeschichte. Seit dem 6. September 1994 vermarktet dieses deutschlandweit einzigartige Modell die deutsche Hauptstadt.

Was mit 21 Gründungsmitgliedern begann, ist heute als erfolgreiches Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einer starken Gemeinschaft aus über 280 Partnern gewachsen: dem Berlin Partner Netzwerk. Berliner Start-ups, Mittelständler, Traditionsunternehmen, und Wissenschaftseinrichtungen setzen sich gemeinsam für eine starke Wirtschaft in der Hauptstadt ein. Berlin ist wie keine andere Stadt in Deutschland immer in Bewegung, wird geprägt durch Vielseitigkeit, Offenheit und Toleranz, ist verlässlich überraschend, bunt und voller Energie. Ein Produkt wie es sich kein Vermarkter besser wünschen kann.

„Partner für Berlin lässt Berlins Erfolgsgeschichten für sich sprechen – mal, indem wir die Scheinwerfer auf das Verborgene richten, mal indem wir das Offensichtliche öffentlichkeitswirksam inszenieren, oder indem wir die Berlinerinnen und Berliner auf die Bühne bitten, um ihre Geschichte zu erzählen. Stets mit dem Ziel, Unternehmer, Investoren und Talente für den Wirtschaftsstandort zu begeistern“, so Carsten Jung, Aufsichtsratsvorsitzender Berlin Partner: „25 Jahre Partner für Berlin sind vor allem durch eins geprägt: die Erfolgsgeschichten eines genialen Produktes – Berlin.

Thierry Beaudemoulin, Chief Executive Officer Germany of Covivio und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller feiern 25 Jahre Berlin Partner| Foto: Dirk Lässig

Offene Worte des Regierenden

Michale Müller bei Berlin Partner

Ehrengast und Laudator des Abends – Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller | Foto Dirk Lässig

So war der Ehrengast und Laudator des Abends auch kein geringerer als Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der eine leidenschaftliche Berlin-Rede hielt, in der er ein deutliches Plädoyer für ein offenes und tolerantes Berlin abgab, scharf die Opposition kritisierte, insbesondere Christan Gräff, baupolitischer Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus, „der das dumme Statement abgab, es müsse für Berlin Zuzugsrestriktionen geben“, so der Regierende. Im Anschluss nahm der Regierende Bürgermeister sich viel Zeit, um an den Ständen mit den Unternehmern der Hauptstadt ins Gespräch zu kommen.

Angesagte Gründermetropole

Das Motto der Veranstaltung lautete A bis Z und so hatte Berlin Partner die Mitgliedsunternehmen gefragt „Wofür steht Ihr Buchstabe?“. So stand das „U“ des Berliner Projektentwicklers COPRO – Urbane Mitte Am Gleisdreieck – sinnbildlich für mehrere Dimensionen rund um das Thema „Urbanität“. Unter dem Konzepttitel Urbane Stadtentwicklung der Zukunft verkörpert der Holzbuchstabe den Kern des Areals. COPRO Vorstand Marc F. Kimmich: „COPRO als achtsamer Entwickler bezieht immer das ganze Spektrum einer Immobilie ein und verfolgt den Anspruch, durch ein Höchstmaß an Qualität, Innovation, Dienstleistung und Nachhaltigkeit lebenswerte Räume für individuelle Ansprüche zu erschaffen. Das für seinen Buchstaben verwendete Material Holz als klimafreundlicher Baustoff der Zukunft und im Sinne von Circular Economy steht für Verantwortungsbewusstsein. Kunst gilt als integraler Bestandteil und verbindendes Element. Innovativ sind die Lichtinstallation und facettenreiche Fassadenarchitektur. Urbane Begegnungen fördern den Austausch und das Miteinander.“

Berlin, beliebt bei Gründern, Investoren und Talenten

 

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Partner für Berlin: „Ich bin begeistert, mit wie viel Leidenschaft sich die Berlin Partner für ihren Standort einsetzen. Wir haben erlebt und erleben es immer noch, dass wir als Netzwerk für unsere Stadt kampagnenfähig sind und mit einer gemeinsamen Botschaft viel bewegen können. Die Beliebtheit der Hauptstadt bei Gründern, Investoren und Talenten spiegelt auch den Erfolg der Wirtschaftsförderer – aus allen Bereichen. Als Teil des Netzwerks leisten unsere Partner so einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die Berliner Wirtschaft: Ihr Engagement und Know-how bieten die ideale Grundlage, um Berlin international zu positionieren, ihre Ideen und Anregungen für das Marketing unserer Hauptstadt prägen das Bild Berlins in der Welt.“

Ramona Pop und Gerhard Wilhelm bei Berlin Partner Jubiläum

Berliner Wirtschaft und Politik Hand in Hand: Ramona Pop, Wirtschaftssenatorin und Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Den Erfolg auf dem historischen Siemensareal feierten: Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, der neue Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, Gerhard Wilhelm,  Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender Investitionsbank Berlin, Carsten Jung, Vorsitzender des Aufsichtsrates Partner für Berlin, Thomas Klein, der Vorsitzende der Berliner Pressekonferenz, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula,Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister in Charlottenburg-Wilmersdorf, Lorenz Maroldt, Chefredakteur Tagesspiegel, Timo Rohwedder, Geschäftsführer des Olympiastadion, Bayer AG Vorstandsmitglied Stefan Oelrich, COVIVIO CEO Thierry Beaudemoulin, KPM Eigentümer Jörg Woltmann, Zoodirektor Andreas Knieriem, Gründer der AIB Allgemeine Immobilienbörse Christan Gérôme,Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses und weitere Vertreter aus Politik, Presse und Wirtschaft. (dd)

Gastbeitrag: Kunstmarkt Berlin

Ein Appell von Johann König

Johann König

Johann König | Foto: Lukas Gansterer

Im Mai diesen Jahres wurde ich vom Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Herrn Christian Rickerts zu einem runden Tisch „Galerien-Kunstmarkt“ in die Senatsverwaltung eingeladen. Herr Rickerts wollte sich mit mir als Experten über die aktuelle Situation, mögliche Bedarfe und Perspektiven des Kunststandortes Berlin austauschen. In der Einladung schmückte sich der Senat mit einer Auflistung zahlreicher Aktivitäten, die zur Unterstützung des Berliner Kunstmarkts von offizieller Stelle durchgeführt werden, in Wahrheit aber privat von den Galerien geleistet werden, ohne jede Zuwendung des Senats.

Dennoch habe ich mir die Zeit genommen für das etwa dreistündige Treffen. Ich habe die Senatsvertreter darauf hingewiesen, dass das Gallery Weekend und die art berlin unabhängige Veranstaltungen der Galeristen sind, die in keiner Weise bezuschußt werden. Die Berlin Art Week , die wiederum mit Fördergeldern in Höhe von 400.000 € vom Wirtschafts- und Kultursenat plus 100.000 € von der GASAG finanziert wird, fliesst an die Senatseigene GmBH Kulturprojekte, die u.a. eine Broschüre produziert, in der wir, die Kulturwirtschaft nicht genannt werden. Die Berlin Art Week hat auch sonst keine nennenswerten Effekte für den Kunstmarkt der Stadt. In der Broschüre wird keine einzige kommerzielle Galerie aufgeführt, dafür aber Kunstvereine, Museen, private Sammlungen, off-spaces und das Haus der Kulturen der Welt. Am absurdesten ist ein Berlin-Plan mit Art Awards, Urban Interventions, Projekträumen bis hin zum Kotti-Shop. Für alle ist Platz in dem Heftchen. Ein VIP Ticket zum kostenlosen Besuch zahlreicher Museen liegt bei. Die Galerien aber fehlen.

Vergißt der Senat, dass die Berliner Galerien die Kunstwirtschaft sind und sie der Stadt Besucher aus aller Welt bescheren, den sogenannten „Qualitätstourismus“, Geld in die Kassen spülen, inklusive Image-Gewinn? Fast eine halbe Million Euro Wirtschaftsförderung, die für alles mögliche, nur nicht für die Kulturwirtschaft ausgegeben werden. Was soll der Sinn und Zweck dieser Wirtschaftsförderung sein? Wie sollen junge Galerien in dieser Stadt Fuß fassen können, wenn man sie komplett ignoriert? Sie müssen alles aus eigener Tasche zahlen, ohne Zuschüsse, ohne finanzielle Unterstützung. Die Einladungen an die Kunden, deren Hotels und die Teilnahmegebühren, die Ausstellungen. Die Wirtschaftsförderung ist weit weg. Eine halbe Million Euro landet im Wasserkopf der Kulturprojekte Berlin.

Für die sensationellen, auch internationalen Erfolge der privat von den Galerien durchgeführten Veranstaltungen wie dem Gallery Weekend, ist allein die hohe Qualität der Galerien Ursache. Das Gallery Weekend holt die ganze Kunstwelt in die Stadt, die Hotels und Restaurants sind ausgebucht, die Stadt profitiert immens. Es haben sich dadurch in der Hauptstadt Künstler aus der ganzen Welt angesiedelt. Sie finden ihre geistige Heimat in diesen Galerien.

Leider sind immer weniger Galeristen der jüngeren und jüngsten Generation unter ihnen. Hier muss die Förderung direkt und sofort ansetzen. Daher ist mein Vorschlag, die Förderung aus den Kulturprojekte Berlin heraus zu lösen und separat und direkt der Galerieszene zukommen zu lassen, wo sie gebraucht wird und etwas bewegt werden kann.

Wie ein Berliner Start-up den Werbemarkt revolutioniert

Der Werbemarkt befindet sich in einem Transformationsprozess. Durch die Digitalisierung hat der Markt im Bereich der Online-Werbung in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Drei Jungunternehmer aus Berlin versuchen diesen Trend nun mittels eines globalen und digitalen Werbenetzwerks auch auf den Markt der Außenwerbung zu übertragen.

Hoch oben vom mondänen Tour To­­­tal Berlin Hochhaus aus revolutioniert das Berliner Start-up HYGH den Werbemarkt. Das Berliner Unternehmen um die Gründer Vincent Müller, Fritz Frey und Antonius Link hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch eine Blockchain-basierte P2P-Plattform Werbetreibende mit Besitzern von digitalen Werbedisplays zu verbinden. Mit Hilfe der Plattform ist es Werbetreibenden möglich, hyperlokal und vor allem in Echtzeit ihre Werbeanzeigen zu buchen und zielgerichtet zu schalten. Dadurch bekommen Werbetreibende die Möglichkeit, auf äußere Entwicklungen und Bedingungen zeitgenau zu reagieren und so Werbekonsumenten besser zu erreichen und abzuholen. Auf die Idee für HYGH kamen die drei Jungunternehmer, nachdem sie für ein anderes Projekt Außenwerbung schalten wollten, jedoch dabei an hohe Eintrittsbarrieren gebunden waren und nur sehr unflexibel Werbung schalten konnten.

Durch Blockchain-Crowdfunding zum neuen Unicorn

Um eine neue und effizientere Form der Außenwerbung zu schaffen und den DOOH Markt zu demokratisieren, entwickelten die Macher um den AdTech Pionier HYGH zudem ein eigenes Finanzierungskonzept, das perfekte auf die Ziele und Visionen des Unternehmens und seinen Shareholdern zugeschnitten ist. Sie entwickelten einen eigenen Security Token Offering (STO). Mit dem STO verhält es sich ähnlich wie mit klassischen Wertpapieren, die wie gewöhnlich auf Assets, in diesem Fall Token-Assets basieren. Anlegern ist es bereits ab 500 US-Dollar möglich in das Unternehmen zu investieren. HYGH, das Unterne­­hmen das schon jetzt als das „Airbnb der Werbebranche“ gilt, garantiert dafür jedem Investor eine Umsatzbeteiligung von neun Prozent pro Transaktion, die über die HYGH-Plattform abgewickelt wird. (red)

Veranstaltungen

GRÜNBAU BERLIN

Bereits zum siebten Mal findet die GRÜNBAU BERLIN im Rahmen der bautec statt und stößt durch die Zukunftsdiskussion um die Grüne Stadt auf großes Interesse. Unter dem Motto Außenräume gestalten, bauen und pflegenpräsentieren sich Hersteller, Dienstleister und Händler, um der Wohnungs- und Bauwirtschaft ihre Ideen und Produkte vorzustellen und mit den Fachbesuchern in einen Dialog zu treten.

Berlin. Smart City Berlin: Stadt der Zukunft – Herausforderungen und Chancen für die Stadtentwicklung.

Selbstfahrende Autos, geschlossene Versorgungkreisläufe durch Urban Gardening, intelligente Ampelanlagen: Die Stadt der Zukunft ist autonom, digital, vernetzt, nutzungsfreundlich, nachhaltig.. – so sind zumindest die Versprechen, die sich mit dem Begriff Smart City verbinden. Je nach Perspektive werden Smart Cities als Städte verstanden, in denen intelligente Instrumente in Echtzeit verwendet oder aber auch Ressourcen sinnvoll und ökologisch verwendet werden.

Ziel ist es die Effizienz, die Sicherheit und eine höhere Lebensqualität für alle Berliner und Berlinerinnen zu steigern. Gleichzeitig verbindet man auch mit Smart Cities die Verheißungen von Emanzipation und Nachhaltigkeit. Doch auf der anderen Seite geht mit Smart Cities auch die Angst vor Überwachung und Kontrolle einher. Eine solche Smart City soll Berlin bis 2030 werden.

Dieses Spannungsfeld ist politisch brisant, weil es abzuwägen gilt, welche Technologien wie verwendet werden sollen und wer darüber entscheidet.

Wir lernen bei diesem Bildungsurlaub die Entwicklungskonzepte kennen, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Wir werden diese Konzepte nach folgenden Kriterien analysieren, hinterfragen und diskutieren. Erreichen Smart Cities sozial ausgewogene Lebensqualität für jeden? Stehen technologische, wirtschaftliche, ökologische und politische Chancen sowie Herausforderungen für Berlin bevor? Wo ist Berlin schon smart? Welche Auswirkungen haben diese Konzepte für die Stadtentwicklung? Herrscht eine digitale Souveränität? Stehen Smart Cities im Konflikt mit dem Schutz von personenbezogenen Daten? Wie stehen die Berliner/innen zum Smart City Berlin?

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Festival of Lights

Jedes Jahr im Oktober wird Berlin zur Stadt der Lichtkunst. Die Lichtinszenierungen auf den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt machen das FESTIVAL OF LIGHTS zu einem der populärsten Lichtkunstfestivals der Welt. Das Festival of Lights Team verwandelt gemeinsam mit nationalen und internationalen Künstlern Berlin in eine große strahlende Bühne – ganz Berlin leuchtet!

In diesem Jahr feiert das Festival of Lights sein 15-jähriges Jubiläum und bringt zehn Nächte lang Berlin zum Leuchten. Weltberühmte Wahrzeichen, Monumente, Gebäude und Plätze der Hauptstadt erstrahlen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls unter dem Motto „Lights of Freedom“.

BERLIN CAPITAL CLUB Business Talk mit Kai Wegner

Frühstück mit Kai Wegner, Landesvorsitzender der CDU Berlin, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, zum Thema „Anpacken für Berlin – Perspektiven für eine erfolgreiche Stadt“

Kai Wegner ist seit Mai 2019 Landesvorsitzender der Berliner CDU. Zudem ist Kai Wegner in der 19. Wahlperiode bau- und wohnungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Berlin Urban Tech Summit 2019

„Industry in the City“ lautet das Motto des diesjährigen Berlin Urban Tech Summit, zu dem die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und öffentliche Unternehmen gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin herzlich einlädt.

Es befasst sich mit zentralen Themen wie Standortfaktoren und Standortpotentialen, nachhaltigen Logistikideen in Stadtvierteln und den Möglichkeiten der additiven Fertigung in Stadtgebieten – all dies wird am Beispiel des Wirtschaftsstandortes Berlin näher erläutert und diskutiert.

Moderne Metropolen wie Berlin sind einzigartige Ökosysteme. Wer darin erfolgreich sein will, braucht tragfähige Netzwerke und ausgezeichnete Expertise. Expert*innen aus der Industrie, Wissenschaft und Forschung, der Politik sowie von in Berlin, Deutschland und anderen Ländern ansässigen Institutionen treffen sich alljährlich beim Berlin Urban Tech Summit.

(Anmeldung erforderlich)