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Grundsteinlegung der CG Gruppe am Ernst-Reuter-Platz

Die CG Gruppe, größter Mietwohnungsentwickler Deutschlands, feiert Grundsteinlegung für die Residenz am Ernst-Reuter-Platz. Dort sollen  insgesamt 141 attraktive, Wohnungen entstehen. Die Größe der Apartments wird zwischen 35 und 161 Quadratmetern variieren.

Auf dem 4.300 Quadratmeter großen Grundstück im Herzen Berlins sollen knapp 11.000 Quadratmeter Wohnfläche und eine Tiefgarage entstehen. Die Residenz wird den hauptsächlich den durch Forschung, Arbeit und Gewerbe geprägten zentralen Stadtraum um das dringend benötigte Segment Wohnen bereichern.

CG Gruppe feiert Grundsteinlegung am Ernst-Reuter-Platz. Foto: BERLINboxx

Obwohl der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zu den einkommensstärkeren Stadtteilen gehört, entstehen am Ernst-Reuter-Platz keine überteuerten Luxuswohnungen. „Eine Wohnung ab 600 oder 700 Euro hat mit Luxuswohnung nichts zu tun“, betont Christoph Gröner, Gründer und Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe. „Ein Luxus, den wir uns gerne leisten, ist die Einsparung von CO2“, ergänzt Gröner. Denn die CG Gruppe nutzt umweltfreundliche Innovationen, wie CO2-neutrale Heizungssysteme und ökologische Dämm- und Baustoffe in ihren Bauprojekten. Neben der Einsparung von Heiz- und Stromkosten leistet das zukunftsorientierte Bauen so auch einen Beitrag für nachfolgende Generationen. Der Vorstandsvorsitzende der CG Gruppe ist sich sicher: „Wir stehen in der Pflicht, etwas für unsere Gesellschaft zu tun.“

Wohnen am Ernst-Reuter-Platz

Standortspezifisch zeichnet sich der Ernst-Reuter-Platz vor allem durch seine zentrale Lage und gute Verkehrsanbindung aus. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Kurfürstendamm, der umfassende Kultur- und Einkaufsmöglichkeiten bietet. Entspannungssuchende können sich über die Nähe zum Tiergarten freuen und auch die Technische Universität Berlin, eine der renommiertesten Universitäten Deutschlands, befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Christoph Gröner (l.), Vorstandsvorsitzender CG Gruppe, neben Klaus Betz und Claudia Haushahn von der Württembergischen Lebensversicherung. Foto: BERLINboxx

„Die meisten Menschen verbinden den Ernst-Reuter-Platz vor allem mit der Technischen Universität. Wir freuen uns, dass wir diesem Standort mit der Residenz am Ernst-Reuter-Platz nun auch qualitativ hochwertigen Wohnraum hinzufügen“, so Jürgen Kutz, Vorstand der CG Gruppe. „Der Planungs- und Ausführungsprozess liegt im Zeitplan und wir freuen uns bereits auf das Richtfest im Sommer nächsten Jahres.“

Architektonisches Highlight in Charlottenburg

Der Entwurf des renommierten Architekturbüros Hemprich Tophof sieht einen 8-geschossigen, U-förmigen Gebäudekomplex mit geschwungenen Balkonen und großzügigen Fensterflächen zum grünen Innenhof vor, die assoziativ an den Namensgeber der Straße, den Optiker und Physiker Joseph Fraunhofer erinnern. Dieser hatte schon Anfang des 19. Jahrhunderts Experimente zur Wellenförmigkeit und Beugung des Lichts durchgeführt.

Visualisierung der Residenz am Ernst-Reuter-Platz. Quelle: Hemprich Tophof Architekten

Visualisierung der Residenz am Ernst-Reuter-Platz. Quelle: Hemprich Tophof Architekten

Für die Fertigstellung des Gebäudes ist der Sommer 2020 avisiert. (ke)

Wohnungsnot: IHK stellt Bau- und Flächenkonzept vor

In Berlin wird derzeit kaum ein Thema so viel diskutiert wie die Not auf dem Wohnungsmarkt. Rund 77.000 Wohnungen sollen in der deutschen Hauptstadt fehlen. Die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) prognostiziert, dass bis 2030 insgesamt sogar bis zu 200.000 Wohnungen benötigt werden. Derweil verfehlt die rot-rot-grüne Koalition ihre selbst gesteckten Ziele und musste zuletzt die Zahl der geplanten Wohnungen nach unten korrigieren.

Angesichts dieser kritischen Lage hat die IHK Berlin den Senat nun dazu aufgefordert, die Wohnungsbaupolitik umzusteuern.

Wohnungsnot: IHK stellt Bau- und Flächenkonzept vor

Aufgrund der gut ausgebauten Infra- und Wirtschaftsstruktur galt Berlin als attraktiver Standort für zahlreiche Investoren und Unternehmen. Doch mittlerweile hat der angespannte Wohnungsmarkt die Attraktivität Berlins als Industrie- und Wirtschaftsstandort längst überschattet. Besonders für Fachkräfte vieler ansässiger Unternehmen wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren infolge der Wohnraumverknappung dramatisch angestiegen. Parallel dazu wird in Deutschlands einziger Metropole viel zu wenig gebaut. Die Bundeshauptstadt hat zwar ambitionierte Baupläne, hängt aber mit dem tatsächlichen Wohnungsbau stark hinterher.

Um den Wohnungsbau zu beschleunigen, stellte die IHK vergangene Woche das Konzept „Fünf Bausteine für die Bau – und Flächenpolitik in Berlin“ vor. In erster Linie ist das Baukonzept für das Aufstocken, Ausbauen von Dachgeschossen oder Wohnungsbau über Supermärkten gedacht. Dadurch könnten insgesamt bis zu 42.000 zusätzliche Wohneinheiten entstehen.

Privatinvestoren als Chance

Darüber hinaus plädiert die Industrie- und Handelskammer dafür, mehr private Investoren in den Wohnungsbau der Hauptstadt zu involvieren. „Die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften können nur einen Bruchteil der benötigten Wohnungen bauen. Das heißt: Die Privaten sind nicht das Problem sondern ganz im Gegenteil der maßgebliche Teil der Lösung. Das muss die Politik endlich anerkennen und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen“, so Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin.

Um jedoch mehr Privatinvestoren ins Boot holen zu können, müssen die Rahmenbedingungen angepasst werden. Denn vor allem die Bauordnung stellt den privaten Investoren bei der kooperativen Baulandentwicklung ein erhebliches Hindernis dar. „Immer mehr gesetzliche Vorschriften machen das Bauen immer teurer. Wirtschaftlichkeit ist aber nun einmal Grundlage privater Bautätigkeit. Den Preis für diese verfehlte Baupolitik zahlt am Ende die breite Mittelschicht“, kritisiert Eder.

IHK fordert flächendeckendes Gewerbeflächeninformations- system

Während die Wohnungen auf der einen Seite immer knapper werden, fehlt es auf der anderen Seite aber auch vermehrt an Gewerbeflächen. Hierzu forderte die IHK ein flächendeckendes Gewerbeflächeninformationssystem. „Wirtschaft braucht Platz. Deshalb benötigt Berlin ein Gesamtkonzept für seine Industrie – und Innovationsstandorte“, fordert der Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin. Angesichts der Flächenknappheit sieht die IHK vor, die Ränder des Tempelhofer Felds, der Schönerlinder Straße oder der Elisabeth-Aue zu bebauen.

Dem Land Berlin kommen diese Maßnahmen sehr entgegen, denn gerade jetzt besteht Handlungsbedarf, um die Wohnungsnot in den Griff zu bekommen. Noch ist die Hauptstadt ein attraktiver Standort für viele Unternehmen. Doch wenn Firmen keine Gewerbeflächen sowie bezahlbare Unterkünfte für ihre Angestellten finden, könnte sich dies bald ändern. (dn)

Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate baut Engagement in Europa weiter aus

Nachdem sich das Berliner Immobilienunternehmen Rubina Real Estate im Frühjahr dem US-amerikanischen Immobiliennetzwerk Berkshire Hathaway HomeServices angeschlossen hat, folgt nun der nächste Schulterschluss mit der in London beheimateten Luxus-Central-London-Immobilienagentur Kay & Co.

Führendes Immobiliennetzwerk expandiert in die britische Hauptstadt

Dadurch schafft Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate die besten Voraussetzungen, um neben den Zielmärkten USA, China und Naher Osten auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte zu schließen. Für seine Kunden bietet Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate damit ein Netzwerk für Immobilieninvestments über nationale Grenzen hinaus und schafft damit eine globale Relevanz der deutschen Hauptstadt auf einem zunehmend internationalen Markt.

Weitere europäische Metropolen sollen folgen

Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate repräsentiert dabei die Spreemetropole in dem Unternehmensnetzwerk, das europaweit gespannt ist. Mit Berlin und London ist bereits ein solider Grundstein gelegt, weitere europäische Metropolen werden zeitnah folgen.

Carsten Heinrich, Geschäftsführer von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, zu der strategischen Netzwerkerweiterung: „Uns war von Beginn an bewusst, dass Berkshire Hathaway HomeServices das ideale Netzwerk für Immobilienunternehmen ist und wir sind stolz, in Berlin den Anfang für globale Franchises gemacht zu haben. Neben Berlin ist nun auch die britische Hauptstadt als europäischer Top-Standort im Berkshire Hathaway HomeServices Kreis vertreten und wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit unseren Londoner Partnern. Als Franchisenehmer der ersten Stunde haben wir die Chance, gemeinsam mit Berkshire Hathaway HomeServices ein bedeutendes europaweites Netzwerk zu schaffen und dieses marktprägend zu gestalten.“

Zunehmende Bedeutung des Berliner Immobilienmarktes

Der Berliner Immobilienmarkt hat in den letzten Jahren zunehmend an internationaler Bedeutung gewonnen. Ausländische Investoren schätzen die politische und soziale Stabilität, hinzukommt, dass der Stellenwert Deutschlands als globales Drehkreuz inmitten von Europa stetig wächst. Insbesondere Berlin rückt damit zunehmend in den Fokus internationaler Anleger, die in der Hauptstadt eine sichere und lukrative Anlageoption sehen.

 

Immobilienexperte Carsten Heinrich, Geschäftsführer Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. Foto: Rubina Real Estate

Immobilienexperte Carsten Heinrich, Geschäftsführer Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. Foto: Rubina Real Estate

 

„Vor wenigen Jahren mussten wir den Menschen oft noch erklären, was Berlin ist“, so Carsten Heinrich. „Das hat sich nachhaltig geändert. Heute sprechen uns potenzielle Anleger aus aller Welt gezielt auf Investmentmöglichkeiten in Berlin an.“

pi4_robotics GmbH: Roboter im Alltag

Gründer, Erfinder oder Visionär? Eigentlich ist pi4_robotics-Geschäftsführer Matthias Krinke von allem etwas. Seit der Eröffnung seines workerbotkiosks im BIKINI BERLIN kommen viele Fragen auf. Meine wohl brennendste: Wie interagiert eigentlich ein Roboter?

In unmittelbarer Nähe des Humboldthains befindet sich mit Unternehmen wie Robozän, Robots & Girls und pi4_robotics der wichtigste Robotik-Hotspot der Stadt. Schon bevor ich die pi4-Geschäftsräume betrete, treffe ich auf eine große Roboterdame – die Empfangsdame. Auffällig ist die Firmenfarbe Grün, die überall präsent ist – vom Roboter bis hin zum Polohemd des Geschäftsführers mit pi4-Logo.

Robophil von Beginn an

Roboter wollte der Diplom-Ingenieur schon immer bauen, dazu studierte er Elektrotechnik/Automatisierungstechnik mit Spezialisierung auf Robotik in München. Bereits 1994 gründete er dann die pi4_robotics GmbH in Berlin. Von Anfang an war es seine Intention, Roboter von ihrem Fabrikdasein zu befreien und im Servicebereich anzusiedeln – im direkten Kontakt mit dem Menschen. Hilfreich sind dabei unter anderem die fast schon kindlichen Gesichtszüge. „Das ist bewusst so gewählt“, so Krinke. „Ein totes Ding beunruhigt nur sein Gegenüber.“ Auch ein Robo-Klon ist die wuchtige Empfangsdame auf Rollen nicht. Als humanoider Roboter kann sie interagieren und ist perfekt in ihr Arbeitsumfeld integriert; dennoch ist sie optisch klar von einem Menschen unterscheidbar.

Mittlerweile sind Roboter fast überall in der Wirtschaft einsetzbar, wenn sie über die entsprechenden optischen und sensorischen Fähigkeiten verfügen. Für seine Kunden entwickelt Krinke zum Beispiel spezifisch auf den Einsatzort und die Tätigkeiten angepasste Roboter beziehungsweise Robotersysteme.

Vielfältige Einsatzbereiche

Abgesehen von der Industrie werden Roboter in Zukunft vor allem im Kundenservice – wie Kundenempfang, Anrufannahme, Mailbeantwortung – eine tragende Rolle spielen. Viele erhoffen sich auch den Einsatz von Robotern in der Pflege direkt am Menschen, aber laut Krinke, ist das eher unwahrscheinlich. „In Japan hat man daran gearbeitet, aber das liegt wieder auf Eis“, sagt er. Grund seien Sicherheitsbestimmungen. Auch abseits der Pflege ist es schwierig, Mensch und Maschine zusammenarbeiten zu lassen. Die Abstimmung aufeinander ist nicht wirtschaftlich, da Roboter aus Sicherheitsgründen viel langsamer arbeiten müssten.

Robo-Standort Berlin

Berlin könnte sich eigentlich zu einer Robot City mausern. Unverständlich ist für den Unternehmer, dass pi4 im Bereich Robotik inzwischen fast allein dasteht. Insolvent, verkauft und verzogen – das Aussterben der kleinen mittelständischen Unternehmen betrifft nicht nur die Berliner Robotik-Industrie. Trotz guter Förderungen auf Landes- und Bundesebene wird erst jetzt den Aufkäufen aus dem Ausland von der Regierung Einhalt geboten. „Gesamtgesellschaftlich ist es wichtig, dass Berlins Hightech-Firmen auch hier bleiben“, erklärt Krinke. Auch ihm boten bereits internationale Großinvestoren verlockende Summen an. Verkauft hat er nie und das wird auch so bleiben.

Am Ende unseres Gesprächs lüftet Krinke dann doch noch das Geheimnis und gibt Einblick in die Sicht der Roboter-Empfangsdame. In schwarz-weiß werde ich mit farblich markierten Kreuzen aufgezeichnet. Meine Gesichtsmerkmale werden identifiziert und gespeichert. „Sie erkennt Sie wieder“, sagt Krinke lachend. Tatsächlich reagiert die Roboterdame und zwinkert mir freundlich zu. (lj)

L.A. Poke: Kalifornisches Summer-Feeling im herbstlichen Berlin

An der Westküste der USA steht der Bundesstaat Kalifornien wie kein anderer Ort für einen lockeren Lifestyle. Speziell  Los Angeles gilt neben Sonne, Strand und ewigem Sommer als Ort für die Schönen und Fitten. Ähnliche Assoziationen erweckt das L.A. Poke nun in Berlin zum Leben. Im Restaurant an der Alten Schönhauser Straße können ernährungsbewusste Berliner und solche die es werden wollen auf ihre Kosten kommen.

Besonderheit im L.A. Poke sind sogenannte Poke Bowls, ein hawaiianisches Gericht, was vor allem in Kalifornien weit verbreitet ist. Hier trifft die japanische Küche auf die US-amerikanische Westküste. Vor allem ist das Gericht beliebt, da Kunden aus einer Vielzahl an Produkten wählen und so die Mahlzeit optimal den eigenen Wünschen anpassen können.

Nachhaltiges Angebot im L.A. Poke

Laura Eckrodt und Asif Oomer, die beiden Gründer des Restaurants, lernten am Strand von Kalifornien das Superfood kennen und lieben. Nach umfassender Recherche und unzähligen Reisen entstanden sowohl das Konzept des L.A. Poke, als auch der Plan, es in Berlin zu realisieren. „Wir wollten das kalifornische Lebensgefühl transportieren und gleichzeitig etwas Einzigartiges, Frisches und Neues kreieren, dass es so bisher in Deutschland nicht gibt“, so Asif Oomer. Berlin, als Deutschlands einzige Metropole, war hierfür der optimale Standort.

Im L.A. Poke wird nach Möglichkeit darauf geachtet, regionale und aus nachhaltiger Produktion stammende Lebensmittel zu verwenden. Mit dieser Unternehmensphilosophie fügt sich das Restaurant perfekt in die Foodszene der Hauptstadt ein. Vor allem der Bezirk Prenzlauer Berg, an den die Alte Schönhauser Straße angrenzt, gilt als Hotspot der Bio- und Nachhaltigkeitsbewegung.

 

Im L.A. Poke können sich Kunden nach dem Baukastenprinzip ihre eigene Bwol zusammenstellen | Foto: Julia Stein

Im L.A. Poke können sich Kunden nach dem Baukastenprinzip ihre eigene Bowl zusammenstellen | Foto: Julia Stein

Baukastenprinzip auf kalifornische Art

Als multikulturelle Stadt bietet Berlin zudem Foodlovern Kostbarkeiten aus allen Winkeln der Welt und darüber hinaus zahlreiche Variationen durch Fusionsküchen. Die Poke Bowls, als neuster Import für die Berliner Food-Szene, reihen sich in den berlinweit beliebten Trend der Buddha Bowls ein. Inspiriert durch ritualisierte Formen des Essens buddhistischer Mönche wird das gesamte Hauptgericht in einer großen Schale angeboten. Als Basis der Poke Bowl dienen entweder Reis, Quinoa oder Salat. Hinzugefügt wird meist ein Proteinspender wie Tofu, Seitan, Fisch oder Fleisch. Im nächsten Schritt sucht sich der Kunde im Baukastenprinzip Toppings aus. Das können Avocado, Edamame oder Sesam sein, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Außerdem verfeinert eine von vier hausgemachten Saucen das gesamte Ensemble.

Das Restaurant ist aber nicht nur kulinarisch im kalifornischen Stil gehalten. David Hockney, der lange Zeit in Kalifornien lebte, lieferte außerdem mit seinem Bild „ A Bigger Splash“ eine Inspiration für die farbliche Gestaltung. Außerdem gibt es auch für die Ohren gute Nachrichten: Culcha Candela-Rapper Mateo kreierte eine Playlist eigens für das Restaurant. „Wir wollen Superfood mit super guten Vibes verbinden“, erklärt Asif Oomer. Foodlover können entspannt in der gemütlichen Atmosphäre des L.A. Poke vor Ort essen. Für den Fall, dass es mal schnell gehen muss, gibt es zudem alle Gerichte auch als To-Go-Variante. Um unentschlossenen Gästen die Entscheidung leichter zu machen, hat das Diner Signature-Bowls wie die Santa Monica Tuna Bowl entwickelt. Damit bietet das L.A. Poke wirklich allen, die offen für kulinarische Neuheiten sind, eine gesunde Mahlzeit an. (ke)

 

Die farbliche Gestaltung ist von Hockneys „A Bigger Splash“ inspiriert | Foto: Jens Bösenberg

COPRO und Urbane Mitte Am Gleisdreieck treten Berlin-Partner-Netzwerk bei

COPRO und Urbane Mitte Am Gleisdreieck sind seit dem 1. August Mitglied bei Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Berlin Partner verantwortet das weltweite Hauptstadt- und Standort-Marketing für Berlin und kümmert sich insbesondere um die regionale Wirtschaftsförderung.

Im Rahmen seiner Tätigkeiten bündelt Berlin Partner unter anderem zahlreiche Fachexperten zu einem Netzwerk. Dieses unterstützt lokale Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen in den Bereichen Innovation, Expansion und Standortsicherung. Über 290 Unternehmen und Wirtschaftseinrichtungen engagieren sich in dieser einzigartigen Public Private Partnership.

COPRO setzt sich für Berlins Zukunft ein

„Wir sind stolz, dass wir im Zuge unserer Mitgliedschaft bei Berlin Partner die Möglichkeit bekommen, uns noch intensiver für die Zukunft Berlins einzusetzen und das Potenzial Berlins aktiv mitzuprägen“, betont Marc F. Kimmich, Gründer und Vorstand der COPRO AG. Seit 25 Jahren setzt sich der Immobilienentwickler dafür ein, im Zuge von Bauprojekten die Attraktivität Berlins für Anwohner, Besucher und Arbeitgeber zu steigern.

Aus diesem Ziel entstammt auch das Projekt für zukunftsorientierte Stadtentwicklung „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“. Auf dem Gelände der ehemaligen Potsdamer und Anhalter Güterbahnhöfe am Gleisdreieck soll in Zukunft ein Stadtquartier entstehen, das die grundlegenden Aspekte des modernen Lebens und Arbeitens harmonisch vereint: Neues Arbeiten, Mobilität, geförderte Kunst und Kultur, Sport, Innovation und Digitalisierung.

Lebens- und Arbeitswelten von morgen

Bevor der erste Spatenstich für das Bauprojekt gesetzt wird, wird die Fläche für Pioniernutzungen genutzt. Beispiele hierfür sind das
BRLO Brwhouse und das künftige Coworking- und Innovation-Space B-Part – ein Experimentierfeld für Menschen, die die Lebens- und Arbeitswelten von morgen entdecken, erleben und mitgestalten möchten.

„Mit dem Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck wollen wir Berlin als innovative Metropole im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter nach vorne bringen. Wir wollen ein Stadtquartier mit einer hohen sozialen Verantwortung schaffen – und freuen uns, durch unsere Mitgliedschaft im Berlin-Partner-Netzwerk künftig auch lokale, nationale und internationale Akteure dabei unterstützen zu dürfen“, Nadir J. Guediri, Managing Director der COPRO Projektentwicklung GmbH.

KI-Studie: Im Wirtschaftsleben der Hauptstadtregion angekommen

Künstliche Intelligenz (KI) treibt die technologische Entwicklung zurzeit branchenübergreifend voran. Die Region Berlin-Brandenburg profitiert von dieser Entwicklung. Dies zeigt die Studie „Künstliche Intelligenz in Berlin und Brandenburg“, die die  Technologiestiftung Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe durchführte, auf. Demnach erfolgt fast die Hälfte aller deutschen KI-Gründungen hier. Mittlerweile entwickeln mehr als 200 Unternehmen in Berlin und Brandenburg Innovationen mit Künstlicher Intelligenz und erwirtschaften rund acht Prozent des Umsatzes im Bereich der Daten- & Softwaredienstleister.

KI-Studie

Die Technologiestiftung Berlin hat diese und viele weitere Zahlen und Fakten für die erste branchenübergreifende Studie zu Künstlicher Intelligenz in Berlin-Brandenburg ermittelt. Ergänzt wurden die Zahlen von der Wirtschaftsförderung Brandenburg.

„Die Studie bietet eine erste richtige Vermessung zum Thema KI als Bestandteil unseres erfolgreichen digitalen Ökosystems. Berlin ist der maßgebliche Standort für Künstliche Intelligenz. Diese dynamische Entwicklung wollen wir strategisch begleiten und stärken. Zudem helfen wir den Bezirken und Behörden, ihre Datensätze zu öffnen und anwendbar zu machen“, so Christian Rickerts, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Anwendungsbereiche

Einst galt KI als ein Nischenfach der Informatik. Das hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Sprach- und bildverstehende, autonome und kollaborative Systeme: Wo die Umgebung über Sensoren oder Zähler in Form von digitalen Daten erfasst werden kann, verarbeiten die Systeme die Daten immer schneller. Mittlerweile „lernen“ Datenverarbeitungssysteme, treffen auf Grundlage der Daten Entscheidungen, kommunizieren mit anderen Maschinen und imitieren in einem allerdings noch stark eingegrenzten Bereich menschliche Intelligenz.

„Von den Unternehmen, die sich in unserer Region mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen, wurden fast die Hälfte erst 2014 und später gegründet. Das zeigt, wie dynamisch sich die Entwicklung vollzieht. Berlin-Brandenburg sollte den Bereich strategisch weiterentwickeln. Mehr Studienplätze, Leuchtturmprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und auch mit den Verwaltungen sowie mehr öffentliche Sichtbarkeit des Themas würden die wichtige technologische Entwicklung noch stärker in der Region verankern und auch die traditionelle Wirtschaftsunternehmen für diesen wichtigen Zukunftstrend fit machen“, sagt Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin.

Veränderungen durch KI

Selbst die Gesundheitswirtschaft wird von KI-Anwendungen revolutioniert. So gibt es bereits Gesundheitsapps, die Vitaldaten ihrer Nutzer auswerten und auf dieser Datenbasis Gesundheitstipps weitergeben, oder Internetsuchmaschinen, die die Bilder im Netz immer besser „lesen“ können. Das sind zwei Beispiele für KI, die beim Endverbraucher ankommen. Zurzeit verändert KI aber vor allem Geschäfts- und Produktionprozesse.

Hier liegt auch der Schwerpunkt der Berliner KI-Unternehmen. Rund 36 Prozent arbeiten im Bereich Business Intelligence/Prozessmanagement und erwirtschaften 43 Prozent des Umsatzes der KI-Unternehmen. Erst dann folgen die Bereiche Health, in dem 10 Prozent der Unternehmen tätig sind und 15 Prozent des Umsatzes erwirtschaften. Dann folgt der Mobilitätsbereich mit neun Prozent der Unternehmen und einem Umsatzanteil von 14 Prozent.

Wirtschaftszweig KI

Vor allem die KI-Unternehmen ziehen die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich, die in den letzten Jahren sehr erfolgreich Venture Capital (VC) eingeworben haben. Außerdem haben die KI-Unternehmen dafür gesorgt, dass in Berlin ein auch im Vergleich mit Frankreich und Großbritannien deutlich über dem Durchschnitt liegendes VC-Engagement zu verzeichnen ist (6,4 Millionen Euro pro Unternehmen in Berlin-Brandenburg gegenüber 6,1 Millionen in Deutschland und 5,1 Millionen in Großbritannien). Dabei entfielen 70 Prozent des VC auf fünf Unternehmen. Von denen sind drei im Bereich Business Intelligence und Prozessmanagement tätig und zwei gehören dem Gesundheitsbereich an.

Diese fünf VC-finanzierten Unternehmen sind allerdings keine typischen Repräsentanten des Berliner KI-Bereiches. Insgesamt sind die Berliner KI-Unternehmen eher klein, was auch damit zu tun hat, dass sie sehr jung sind. Fast die Hälfte (49 Prozent) beschäftigen zwischen ein und zehn Mitarbeiter. Sie entwickeln vor allem wissensbasierte Expertensysteme (26 Prozent), Sprach- (21 Prozent) sowie bildverstehende Systeme (15 Prozent).

Prognosen und Voraussetzungen

Die Prognosen der Studie zur weiteren Umsatzentwicklung gehen zwar auseinander, je nachdem wie die Experten die allgemeine Entwicklung einschätzen. Alle stimmen aber darin überein, dass der Umsatz in diesem Bereich stetig anwachsen wird.

Darüber hinaus erfüllt Berlin-Brandenburg alle Voraussetzungen, um die Chancen zu nutzen. Die Region hat im KI-Bereich exzellente universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Diese beeinflussen die technologische Weiterentwicklung wesentlich. Außerdem sorgen die Forschungseinrichtungen für qualifizierte Hochschulabsolventen, die den Technologietransfer über Köpfe sicherstellen. Überdies sind sie wesentlich daran beteiligt, dass öffentliche Fördergelder in den Bereich fließen. 2017 waren es fast 20 Millionen Euro. (red)

 

Highlights der IFA 2018: Smart Homes und Hologramme

Ab Morgen beginnt in Berlin für Privatbesucher endlich die Internationale Funkausstellung (IFA). Die weltweit größte Messe für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik findet bis zum 05. September rund um den Funkturm im Westen Berlins statt. In diesem Jahr stellen 1.814 internationale Aussteller, mehr als je zuvor, ihre technischen Neuheiten vor. Freuen kann sich das internationale Publikum auf viele Highlights, vor allem im Smart Home-Bereich.

Technologien im smarten Haus: Vernetzung und Sprachassistenten

Im Smart Home sollen zukünftig alle Geräte vernetzt werden. So kann beispielsweise die Smart Watch mit dem Kühlschrank oder der Kaffeemaschine interagieren. Registriert die Uhr, dass der Träger müde oder gestresst ist, kann sie die Information an die Kaffeemaschine senden. Nachfolgend bereitet diese einen besonders starken Kaffee zu. Jedoch sind derartige Vernetzungen noch nicht ganz in der Alltagswelt angekommen. Das größte Problem ist, dass sich die Geräte verschiedener Hersteller oft nicht verbinden lassen. Es braucht eine Zusammenarbeit der Hersteller, damit eine Siemens-Mikrowelle auch mit einem Samsung-Kühlschrank interagieren kann.

Was häufig bereits im Smart Home vertreten ist, sind Sprachassistenten. Jeder Dritte steuert schon seine Anwendungen mit der Stimme. Interagierende Lautsprechersysteme wie Amazons Alexa sind zudem in vielen deutschen Haushalten etabliert. Angaben des Tagesspiegels zufolge kennen 84 Prozent der Bürger solche Sprachassistenten. 2016 waren es noch fünf Prozent. Auf der IFA sind sie daher – wenig überraschend – in diesem Jahr besonders stark vertreten. Ziel ist: In naher Zukunft die meisten Geräte des Smart Homes selbstverständlich mit der Stimme bedienen. Dazu zählen neben dem Bosch-Rasenmäher auch die Kaffeemaschine oder das neue Festnetztelefon von Motorola, was mit Alexa interagiert. „Sprachsteuerung spielt zunehmend auch bei Fernsehern eine Rolle“, meint Christopher Meinecke, Experte für Unterhaltungselektronik der Firma Bitkom. Ohne herkömmliche Fernbedienung sein Gerät zu bedienen, bringt vor allem für ältere und sehgeschwächte Personen Chancen mit sich.

Highlights in der Küche sorgen für Entlastung des Kochs

Es scheint ein präsentes Thema bei der diesjährigen IFA zu sein: Wie kann man den Alltagsbürger entlasten? Bei den Küchengeräten ist das Highlight der Messe das FreeInduction Plus der Firma Siemens. Es ist ein Induktionskochfeld, was der traditionellen Form der Herdplatte trotzt: 56 Mikroinduktoren sorgen dafür, dass überall auf dem Feld Töpfe platziert werden können, die das System automatisch erkennt und gezielt beheizt. Ein großes Display sorgt darüber hinaus für die einfache Bedienung des Kochfeldes.

Unterhaltungselektronik: Schneller, authentischer, effizienter

Beim zweiten Themenfeld der Messe, der Unterhaltungselektronik, begeistert vor allem der neue LG Fernseher 8K-OLED. Die OLED-Technologie gilt als innovativ, da die einzelnen Pixel selbst Licht abgeben und dadurch ein scharfes und farbintensives Bild kreieren. OLEDs emittieren farbige Pixel nur bei Ansteuerung, daher kommt das Display ohne Hintergrundbeleuchtung aus und ist somit sogar stromsparender. Zudem ist ihre Reaktionszeit wesentlich geringer als bei herkömmlichen Displays – bei einigen Geräten liegt sie unter einer Mikrosekunde.

In Halle 3.2 versteckt sich zudem ein weiteres Highlight: Die britische Firma Kino-Mo präsentiert hier ihre HyperVSN Wall. Die Wand sorgt durch eine Vielzahl an Rotoren dafür, dass ein authentisches 3-D-Bild entsteht, was Hologrammen aus den Star Wars-Filmen sehr ähnlich sieht. Angekommen sind die Rotoren allerdings bisher nur in der Unternehmersphäre, in der sie Werbeauftritte interessanter gestalten sollen. Weitere Einsatzgebiete können laut Website des Unternehmens aber auch Clubs oder Veranstaltungen in der Entertainmentbranche sein.

Das Programm geht über reine Technikpräsentationen hinaus

Für Start-ups und neue Innovationen hat die IFA sogenannte „Special Areas“ eingerichtet. Zum Beispiel die IFA Next, in Halle 26, auf der die neusten Entwicklungen in der Tech-Branche präsentiert werden. Hier findet außerdem vom 02. bis 03. September die Convention IFA+ Summit statt. Im Bereich Softwareentwicklung gibt es auch die Special Area iZone. In dieser zeigen rund 90 Entwickler aus 25 Ländern die neusten Apps und iTech-Produkte. Nicht nur an den Ständen, auch in den Keynotes und im Kongressprogramm finden Interessierte weitere Highlights: Hier sprechen unter anderem die CEOs von LG und Huawei.

Wer bei den vielen neuen Technikprodukten eine kurze Pause braucht, kann sich über Konzerte von Künstlern wie James Blunt, Clueso, Wanda, Till Brönner und Olli Schulz im IFA Sommergarten freuen. Außerdem sorgt ein bayerisches Festzelt mit angegliedertem Biergarten für süddeutsche Gemütlichkeit zwischen den Messehallen. Bei originalem Hofbräu-Bier aus München können die Besucher auf dem IFA Oktoberfest Kraft tanken und sich über das Erlebte austauschen. An Highlights zum Erzählen mangelt es jedenfalls nicht. (ke)

Berlins Wirtschaft: Wachstumskurs sorgt für neue Jobs

In Berlin hält der Wachstumskurs an. Somit stieg 2017 das Bruttoinlandsprodukt in Berlin um 3,1 %. Bereits das vierte Jahr in Folge der Bundesdurchschnitt übertroffen. Mit einem Zuwachs der Erwerbstätigenzahl um rund 58.000 beziehungsweise ebenfalls 3,1 % fiel die Entwicklung auch bei den Arbeitsplätzen überdurchschnittlich aus. In wichtigen Wachstumsbranchen wie Information und Kommunikation, Handel und Tourismus hält der positive Trend im laufenden Jahr an. Dagegen sind die produzierenden Branchen stabil. Nur im Bau gibt es deutliches Wachstum.

Dank Investitionen auf Wachstumskurs

„Berlin bleibt Boomtown. Die Hauptstadt ist heute als starker Standort für Innovation und Startups etabliert. Die Wirtschaftsleistung und die Zahl der Beschäftigten entwickeln sich besser als in Deutschland insgesamt, neue Unternehmen entstehen in hohem Tempo. Das Wichtigste: Die dynamische Wirtschaftsentwicklung kommt bei den Berlinerinnen und Berliner an. Es entstehen gute Arbeitsplätze, auch für diejenigen, die lange arbeitslos waren“, so Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Allgemein hat der Wirtschafts- und Innovationsstandort Berlin eine beeindruckende Entwicklung genommen. Dennoch muss Berlins Infrastruktur den Anforderungen einer wachsenden Metropole gerecht werden. Daher ist es erfreulich, dass das von dem Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eingeleitete Jahrzehnt der Investitionen sich dem Wachstumskurs anpasst. Zurzeit ist Berlin ist attraktiv, die Hauptstadt ist ein Magnet für Talente aus aller Welt und soll es auch bleiben. Natürlich sind Veränderungen aber auch mit neuen Herausforderungen und Chancen verbunden. Darum wird es allmählich enger in der Stadt. Das Ziel der Wirtschaftssenatorin Pop ist es, ausreichend Flächen zur Erweiterung und Neuansiedlung von Unternehmen zu sichern.

Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Bei allen Veränderungsprozessen ist selbstverständlich das Thema Digitalisierung von großer Bedeutung. Denn sie bietet die Chance, durch intelligente Nutzung von Informationen mehr Nachhaltigkeit und ökologischen Fortschritt zu schaffen. Mit der Gründung der Digitalagentur Berlin GmbH bringt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe den Digitalisierungsprozess in der Stadt voran. Damit sollen Berliner Unternehmen für digitale Themen sensibilisiert werden. Ebenso unterstützt die Agentur Unternehmen, etwa in Fragen der IT-Sicherheit. Die Unterstützungsangebote der Stadt werden durch die Digitalagentur transparent und einfacher nutzbar für Unternehmen. Das kommt den Berliner Unternehmen und der Stadt insgesamt zugute.

Bei der Digitalisierung spielt Berlins einzigartiges Start-up-Ökosystem eine entscheidende Rolle.  Somit ist Berlin auch im Gründen weiterhin auf Wachstumskurs und bleibt die Gründungshauptstadt Deutschlands. Die Gesamtzahl der Neugründungen lag 2017 bei ca. 41.000.

Impulsgeber der Hauptstadt

Neben Start-ups und zahlreichen kleinen sowie mittelständischen Unternehmen (KMU) sind insbesondere auch großen Landesunternehmen der Hauptstadt wichtige Impulsgeber für die Energiewende in der Stadt. Des Weiteren hat die  Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit dem Stadtwerk einen starken Akteur zur ökologischen Modernisierung Berlins an der Seite. Daher kann die Wirtschaftssenatorin Pop mit Nachdruck die Energiewende in der Stadt vorantreiben. Auch im laufenden Jahr wird die Wirtschaft expandieren. Die Senatsverwaltung erwartet aktuell ein Wachstum von etwa 2,7 %. (red)

 

Das Vabali Spa: Eine Berliner Wohlfühloase

Die Deutschen sind verbissen, äußerst diszipliniert und echte Workaholics. Die typischen Stereotypen eines Deutschen hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Doch im europaweiten Vergleich bestätigen sich diese Klischees ansatzweise – zu dem Schluss kommt eine 2017 europaweit durchgeführte Studie der ADP. Die Studie „The Workforce View in Europe 2017“ fand heraus, dass die Deutschen, nach den Polen, die am meisten gestressten Arbeitnehmer sind. Bei dem ganzen Stress ist besonders die Entspannung für ein gesundes Leben nicht zu vernachlässigen.

Besonders beliebt bei Berliner Entspannungssuchenden ist das Vabali Spa. In Moabit, inmitten des hektischen Großstadtlebens, findet sich das Entspannungscenter. Auf insgesamt 20.000 m2 Fläche wirbt das balinesisch angehauchte Vabali Spa vor allem mit gängigen Regenerationsangeboten wie Massagen. In neun Behandlungsräumen bietet das Unternehmen verschiedene Massageformen, wie Sport-, Thai- oder Ayurveda-Massagen, an. Neben Massagen stehen Gästen über 12 Saunen und Pools, aufgeteilt auf Innen- und Außenbereiche, zur Verfügung. Besonders an der Saunenlandschaft ist ihre Vielfalt: Neben einer Panoramasauna, die einen Blick über die gesamte Anlage gewährt, gibt es russische Dampfbäder, ebenso wie offene Außenanlagen. Des Weiteren sorgen die Wellnessprogramme für individuelle Entspannung: Es geht von klassischen Salz, Honig- und Fruchtaufgüssen bis hin zu revitalisierenden Meditations- und Kamillenblütenanwendungen. Hierbei ist die Unternehmensphilosophie stets die umfassende Entspannung des Kunden. Ob ein ganzer Tag, oder nur eine einzelne Behandlung: Der Stress soll abgebaut, und die Work-Life-Balance erhalten werden.

 

Der Pool im Innenraum des Spas | Foto: Vabali Spa

Der Pool im Innenraum des Spas | Foto: Vabali Spa

Rundum-sorglos-Paket im Vabali Spa

Immer wieder verweisen die Hausherren sehr gerne auf den Innen- und Außenpool sowie auf das Tauch- und Entspannungsbecken. Vor oder nach einer verdienten Regeneration bietet das Spa zusätzlich ein interessantes kulinarisches Angebot an. Denn im eigenen Restaurant können die Gäste – je nach Tageszeit – es sich bei typisch mediterraner oder fernöstlicher Küche gut gehen lassen. Zum individuellen Repertoire gehören ständig eine wechselnde Wochenkarte und ein vielversprechendes Weinangebot. Und das alles in mitten einer authentisch-asiatischen Innenausstattung mit originellem balinesischen Material.

Das Vabali Spa belegt auf Berlins Spa-Ranking Listen den ersten Platz. Dicht gefolgt ist es vom MeridianSpa in Spandau und dem Aspiria Berlin Ku’damm in Charlottenburg. Insgesamt gibt es in der Hauptstadt über 100 Wellness-Einrichtungen. Eigentlich genug, um das allgemeine Stress-Level der Berliner deutlich zu senken. Möglicherweise sogar so weit, dass Deutschland in zukünftigen Studien weniger gestresst auftritt. (red)

 

 

Veranstaltungen

Stammtisch Berlin

Der BPM organisiert für seine Mitglieder zahlreiche Veranstaltungen in den Regional- und Fachgruppen sowie auf Bundesebene.

Bei interessanten Gesprächen, leckeren Snacks und Getränken lassen die Teilnehmer den Abend gemeinsam ausklingen.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Konferenz ERF 2018: European Resources Forum

Zum vierten Mal seit 2012 veranstaltet das Umweltbundesamt (UBA) vom 27. bis 28. November 2018 die internationale Konferenz „Europäisches Ressourcen-Forum“ (ERF). Die Konferenz findet im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt. Erwartet werden rund 400 Gäste aus bis zu 40 Ländern.

Die Konferenz Europäisches Ressourcen-Forum 2018 richtet sich an Entscheidungsträger sowie Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Im Anschluss an das ERF 2018 veranstaltet das Umweltbundesamt am 29. November 2018 das Nationale Ressourcen-Forum 2018.

Ziel des Europäischen Ressourcen-Forums ist es, ein europäisches und internationales Diskussionsforum im Themenfeld „Schonung natürlicher Ressourcen“ bereitzustellen, das auf die politische und wissenschaftliche Debatte des Themas fokussiert.

Nach den drei erfolgreichen Veranstaltungen in den Jahren 2012, 2014 und 2016 hat sich das ERF zu einer wichtigen Plattform für die Diskussion um eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in Europa und international entwickelt.

Der ERF 2018 will einen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Positionen für die Politikgestaltung in Europa und international leisten. Der ERF ist ein wichtiges Instrument für die Kommunikation des Themas Ressourcenschonung und für die Einrichtung von Netzwerken sowie die Bildung von Stakeholder-Allianzen.

Tag der Wohnungswirtschaft

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW lädt am 14. November zum zentralen Branchentreff nach Berlin.

NGIN Mobility Conference

vertvertverGemeinsam mit Experten aus der Mobilitätsbranche widmet sich die Konferenz den Zukunftsfragen der Mobilität.

Vernetzt, digital, elektronisch – neue Ansprüche auf allen Ebenen im Mobilitätsbereich

In einer Hardware Area können Mobility-Startups ihre Produkte präsentieren.

Die NGIN Mobility Conference richtet sich an alle, die an der Zukunft der Mobilitätsbranche interessiert sind – von Startups, über mittelständische Unternehmen, bis hin zu Konzernen und Investoren. Im Anschluss an die Konferenz sind alle herzlich zu Networking & Drinks eingeladen.

Berlin Urban Tech Summit

Moderne Metropolen wie Berlin sind einzigartige Ökosysteme. Wer darin nachhaltig erfolgreich sein will, braucht starke Netzwerke und exzellente Expertise: Beim Berlin Urban Tech Summit tauschen sich CEOs mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Politik aus; Urban-Tech-Expert*innen aus Berlin, Deutschland und der Welt diskutieren aktuelle Themen wie digitale Transformation und die damit einhergehende Veränderung der Arbeitswelt, Robotisierung und Mobilität in der Großstadt.

Jobmesse Berlin

Die Jobmesse Berlin ist eine Recruiting-Veranstaltung für Bewerber aller Generationen und alle Qualifikationen. Egal ob (Young) Professional, Absolvent, Berufswechselnde, Existenzgründer, Fort- und Weiterbildungsinteressierte, Vertreter der Generation 50plus, Auszubildende, Schüler oder Schulabgänger – die Messe ist ein Anlaufpunkt für Jobsuchende aller Art.

Neben verschiedenen Bildungseinrichtungen zählen national und international agierende Unternehmen nahezu aller Branchen – vom Bankwesen über die Gesundheitswirtschaft bis zum Hotelgewerbe – zu den rund 100 Ausstellern. Zum Rahmenprogramm gehören kostenfreie Bewerbungsmappenchecks, professionelle Bewerbungsfoto-Shootings sowie Workshops und Fachvorträge.

14. Festival of Lights

Das Festival of Lights verzaubert Berlin. Zahlreiche Gebäude und Plätze in der Hauptstadt werden jedes Jahr im Oktober bunt illuminiert.

Viele Wahrzeichen, historische Orte, Straßen, Plätze, Szeneviertel und interessante Orte jüngsten Berliner Geschichte werden mit Licht inszeniert. Das Festival of Lights findet 2018 bereits zum vierzehnten Mal statt und steht unter der Schirmherrschaft des regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller.