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Von A bis Z – Berlin Partner sagt Danke für 25 Jahre Engagement für die Hauptstadt

Erfolgsgeschichten müssen gefeiert werden. Berlin Partner ist so eine Erfolgsgeschichte. Seit dem 6. September 1994 vermarktet dieses deutschlandweit einzigartige Modell die deutsche Hauptstadt.

Was mit 21 Gründungsmitgliedern begann, ist heute als erfolgreiches Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einer starken Gemeinschaft aus über 280 Partnern gewachsen: dem Berlin Partner Netzwerk. Berliner Start-ups, Mittelständler, Traditionsunternehmen, und Wissenschaftseinrichtungen setzen sich gemeinsam für eine starke Wirtschaft in der Hauptstadt ein. Berlin ist wie keine andere Stadt in Deutschland immer in Bewegung, wird geprägt durch Vielseitigkeit, Offenheit und Toleranz, ist verlässlich überraschend, bunt und voller Energie. Ein Produkt wie es sich kein Vermarkter besser wünschen kann.

„Partner für Berlin lässt Berlins Erfolgsgeschichten für sich sprechen – mal, indem wir die Scheinwerfer auf das Verborgene richten, mal indem wir das Offensichtliche öffentlichkeitswirksam inszenieren, oder indem wir die Berlinerinnen und Berliner auf die Bühne bitten, um ihre Geschichte zu erzählen. Stets mit dem Ziel, Unternehmer, Investoren und Talente für den Wirtschaftsstandort zu begeistern“, so Carsten Jung, Aufsichtsratsvorsitzender Berlin Partner: „25 Jahre Partner für Berlin sind vor allem durch eins geprägt: die Erfolgsgeschichten eines genialen Produktes – Berlin.

Thierry Beaudemoulin, Chief Executive Officer Germany of Covivio und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller feiern 25 Jahre Berlin Partner| Foto: Dirk Lässig

Offene Worte des Regierenden

Michale Müller bei Berlin Partner

Ehrengast und Laudator des Abends – Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller | Foto Dirk Lässig

So war der Ehrengast und Laudator des Abends auch kein geringerer als Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der eine leidenschaftliche Berlin-Rede hielt, in der er ein deutliches Plädoyer für ein offenes und tolerantes Berlin abgab, scharf die Opposition kritisierte, insbesondere Christan Gräff, baupolitischer Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus, „der das dumme Statement abgab, es müsse für Berlin Zuzugsrestriktionen geben“, so der Regierende. Im Anschluss nahm der Regierende Bürgermeister sich viel Zeit, um an den Ständen mit den Unternehmern der Hauptstadt ins Gespräch zu kommen.

Angesagte Gründermetropole

Das Motto der Veranstaltung lautete A bis Z und so hatte Berlin Partner die Mitgliedsunternehmen gefragt „Wofür steht Ihr Buchstabe?“. So stand das „U“ des Berliner Projektentwicklers COPRO – Urbane Mitte Am Gleisdreieck – sinnbildlich für mehrere Dimensionen rund um das Thema „Urbanität“. Unter dem Konzepttitel Urbane Stadtentwicklung der Zukunft verkörpert der Holzbuchstabe den Kern des Areals. COPRO Vorstand Marc F. Kimmich: „COPRO als achtsamer Entwickler bezieht immer das ganze Spektrum einer Immobilie ein und verfolgt den Anspruch, durch ein Höchstmaß an Qualität, Innovation, Dienstleistung und Nachhaltigkeit lebenswerte Räume für individuelle Ansprüche zu erschaffen. Das für seinen Buchstaben verwendete Material Holz als klimafreundlicher Baustoff der Zukunft und im Sinne von Circular Economy steht für Verantwortungsbewusstsein. Kunst gilt als integraler Bestandteil und verbindendes Element. Innovativ sind die Lichtinstallation und facettenreiche Fassadenarchitektur. Urbane Begegnungen fördern den Austausch und das Miteinander.“

Berlin, beliebt bei Gründern, Investoren und Talenten

 

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Partner für Berlin: „Ich bin begeistert, mit wie viel Leidenschaft sich die Berlin Partner für ihren Standort einsetzen. Wir haben erlebt und erleben es immer noch, dass wir als Netzwerk für unsere Stadt kampagnenfähig sind und mit einer gemeinsamen Botschaft viel bewegen können. Die Beliebtheit der Hauptstadt bei Gründern, Investoren und Talenten spiegelt auch den Erfolg der Wirtschaftsförderer – aus allen Bereichen. Als Teil des Netzwerks leisten unsere Partner so einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die Berliner Wirtschaft: Ihr Engagement und Know-how bieten die ideale Grundlage, um Berlin international zu positionieren, ihre Ideen und Anregungen für das Marketing unserer Hauptstadt prägen das Bild Berlins in der Welt.“

Ramona Pop und Gerhard Wilhelm bei Berlin Partner Jubiläum

Berliner Wirtschaft und Politik Hand in Hand: Ramona Pop, Wirtschaftssenatorin und Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Den Erfolg auf dem historischen Siemensareal feierten: Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, der neue Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, Gerhard Wilhelm,  Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender Investitionsbank Berlin, Carsten Jung, Vorsitzender des Aufsichtsrates Partner für Berlin, Thomas Klein, der Vorsitzende der Berliner Pressekonferenz, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula,Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister in Charlottenburg-Wilmersdorf, Lorenz Maroldt, Chefredakteur Tagesspiegel, Timo Rohwedder, Geschäftsführer des Olympiastadion, Bayer AG Vorstandsmitglied Stefan Oelrich, COVIVIO CEO Thierry Beaudemoulin, KPM Eigentümer Jörg Woltmann, Zoodirektor Andreas Knieriem, Gründer der AIB Allgemeine Immobilienbörse Christan Gérôme,Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses und weitere Vertreter aus Politik, Presse und Wirtschaft. (dd)

Visionen für die Hauptstadt – Berlin Partner Lunch Break im B-Part Am Gleisdreieck

Das Thema Stadtentwicklung 2019 in Berlin in Verbindung mit einem unaufgeregt konstruktiven Optimismus anzugehen ist aktuell in der Hauptstadt eher ungewöhnlich. Dem Vorstandsvorsitzenden der Copro AG, Marc F. Kimmich gelingt dieser Spagat jedoch: Die perfekte Voraussetzung für das aktuelle Copro-Projekt, die Urbane Mitte Am Gleisdreieck und damit auch für Berlin. Als Gastgeber – gemeinsam mit Annabell Dörksen von Berlin Partner – begrüßte Kimmich die Teilnehmer des Berlin Partner Lunch Breaks im neuen Labor für die Stadt der Zukunft, dem B-Part Am Gleisdreieck und nutzte die Gelegenheit, den Gesprächsteilnehmern seine positive Grundhaltung mit auf den Weg zu geben.

Zum Thema „Flächenmanagement in Berlin“ diskutierten Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa AG, Unternehmensberater Dr. Markus Vogel und Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke mit Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt. Das rapide Wachstum der Hauptstadt fordert nicht nur Berlins Bewohner, sondern vor allem auch die politischen Entscheider und die Entwickler. Gibt es überhaupt noch genügend Flächen, um die Spree-Metropole auch morgen noch weiter zu bauen? Sind Hochhäuser vielleicht die Lösung für die steigende Nachfrage? Wie funktioniert Verdichtung in Berlin ohne die ebenfalls dringend benötigten Freiräume zuzubauen?

Angebot und Nachfrage in der wachsenden Stadt

Dr. Stefan Franzke beobachtet den Wohnungsmarkt aus einer ökonomischen Perspektive. Das Flächenangebot kann aus seiner Sicht mit der Nachfrage nicht mithalten. Ältere Menschen suchen erfolglos kleinere Wohnungen, junge Familien wollen sich vergrößern, auch hier sei der Markt nicht in der Lage, der Nachfrage gerecht zu werden.

Geschichtsunterricht in B-Part Am Gleisdreieck

Obwohl Platzprobleme erst seit Kurzem eine Rolle spielen, die Situation ist in Berlin nicht ohne historisches Beispiel. Bereits vor 100 Jahren erforderte Berlins rasantes Wachstum schon einmal große Veränderungen. Dr. Stefan Franzke sieht die Schaffung von Großberlin als Vorbild für eine gelungene Stadtentwicklung. Der gesamtgestalterische Anspruch könnte in der heutigen Entwicklung als Beispiel dienen. Andreas Schulten hingegen sieht die destruktive öffentliche Auseinandersetzung als großes Problem: „Stadtentwicklung wird für die lauten Bürger gemacht. Das ist falsch, wir müssen Politik für unsere nächste Generation machen.“

Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist vonnöten

Meist dauert es nicht lange, bis in einer Diskussion über Berliner Bauflächen das Tempelhofer Feld zur Sprache kommt. Die Entscheidungsfindung zur Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes halten die Diskutanten für nicht endgültig abgeschlossen. Aber auch über das Tempelhofer Feld hinaus ist sich Dr. Markus Vogel sicher, dass Berlin genügend Flächen besitzt, um gegenwärtigen und zukünftigen Bevölkerungszuwächsen zu begegnen. Mit der dezentralen Stadt bringt er einen wichtigen Punkt in die Debatte ein: Orte außerhalb des S-Bahn-Rings wie Reinickendorf oder Adlersdorf haben erhebliche Potentiale und einen wichtigen Stellenwert im Stadtgefüge. Eine nachhaltige Stadtentwicklung sei jedoch zu lange verschlafen worden und müsse jetzt vorangebracht werden, auch im Austausch und Dialog mit der Zivilgesellschaft.  Nur eine offene Stadt mit einem breiten gesellschaftlichen Spektrum könne auch den Zuzug von Kapital leisten, den Berlin benötigt.

Als Denkanstöße konnten die Teilnehmer des Lunch Breaks darüber hinaus innovative Wohnformen und -konzepte wie Coworking und Mikrowohnen, das Konzept von Quartieren für 24 Stunden und eine Anpassung der Berliner Traufhöhe auf bis zu 60 Meter, mit in den Nachmittag nehmen.

Holz gewordener Optimismus

Gastgeber Kimmich bleibt dennoch weiter optimistisch. Das Konzept von B-Part Am Gleisdreieck löst seine Versprechen ein. Der luftige Holzbau zeigte sich als Location für Zukunftsdiskussionen, denn B-Part wurde gestaltet, um in der Stadt von morgen zu arbeiten. Der Holzbau steht auf dem Gelände, auf dem die Urbane Mitte Am Gleisdreieck entstehen wird und wird als Coworkingspace genutzt. (mw)

Halbjahresbilanz Berlin Partner: Hauptstadt punktet bei internationalen Fachkräften

Die Wirtschaft in der Hauptstadt entwickelt sich weiterhin gut – das spiegelt sich auch in den Zahlen der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind allein in den 163 Projekten, die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie erfolgreich betreut hat, 5119 neue Arbeitsplätze entstanden. 2889 Arbeitsplätze entstehen dabei in Expansionsprojekten. Das Investitionsvolumen in den Berlin-Partner-Projekten belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf mehr als 296 Millionen Euro. Die eingeworbenen Drittmittel für Innovationen betragen 30,8 Millionen Euro.

Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Die Halbjahreszahlen von Berlin Partner weisen einen stabilen Trend auf: Immer mehr Arbeitsplätze entstehen bei Unternehmen, die an den Standort ziehen oder innerhalb Berlins eine Erweiterung planen. Dabei punktet Berlin vor allem mit dem ausgezeichneten Fachkräfteangebot aus dem In- und Ausland. Berlin Partner unterstützt die Unternehmen deshalb nicht nur bei Standort- und Finanzierungsfragen, sondern auch mit umfassenden Informationen für zuziehende Arbeitskräfte und einem stark nachgefragten Serviceangebot für Arbeitgeber.“

Der Business Immigration Service

Mit dem Business Immigration Service (BIS) gibt es einen weiteren Seismographen für die Entwicklung in der Stadt. Der BIS ist ein einzigartiger Zusammenschluss aller für Visa- und Aufenthaltsfragen relevanten Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung. Schnelle Kommunikation innerhalb von maximal 48 Stunden und transparente, lösungsorientierte Arbeitsprozesse ergeben eine Kooperation „at it’s best“: Im vergangenen Jahr wurden hier ins sechs Monaten 149 Unternehmen betreut. Im ersten Halbjahr 2018 waren es bereits 209 Unternehmen.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie: „Berlin ist ein Magnet für internationale Talente. Der Business Immigration Service zeigt, wie beliebt die Hauptstadt ist. Inzwischen haben wir 70 Anfragen in der Woche, weil Berlin bei internationalen Arbeitskräften so gefragt ist – Menschen aus der ganzen Welt, die hierherkommen, um zu arbeiten und zu leben. Wir unterstützen Investoren und Unternehmen dabei, zuziehende Fachkräfte auf schnellstem Wege in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wir versprechen, dass wir nach fünf Tagen wissen, ob es die Arbeitserlaubnis gibt oder nicht.“

Die meisten Fachkräfte, die sich über den BIS registrieren, sind im IT-Sektor tätig und stammen aus Europa (28 Prozent), gefolgt von Asien (27 Prozent) und Südamerika (22 Prozent).

Berlins Start-up-Szene boomt weiterhin

Wie nachhaltig das Wirtschaftswachstum in Berlin ist, zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze im ersten Halbjahr in Expansionsprojekten entstanden sind. Damit flossen 138,5 Millionen Euro in Standorterweiterungen oder Verlagerungen innerhalb Berlins.

Und die Berliner Start-up-Szene entwickelt sich immer weiter zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in Berlin: Die Startups sind der fünftgrößte Arbeitgeber in der Hauptstadt. Hier sind in den von Berlin Partner betreuten Projekten mehr als 2000 neue Arbeitsplätze entstanden und es werden rund 108 Millionen Euro investiert. Die Szene wächst nicht nur, sie wird auch internationaler: 42 Prozent der Mitarbeiter in Berliner Startups stammen aus dem Ausland.

Mit dem Start-up-Austauschprogramm Start Alliance unterstützt Berlin Partner Start-ups bei der Erschließung neuer Märkte. Mit den Partnern in Shanghai, Beijing, Tel Aviv, Warschau, Wien, Dubai, London, Paris und New York bestehen gute Kontakte in die weltweit wichtigsten Startup-Hubs. Und das Netzwerk wächst weiter. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie zuletzt mit New York – vertieft wurden. (red)

Der BERLINPartner aus den Niederlanden

Dr. Harry van Caem ist derzeit regelmäßig zu Besuch in Berlin. Der niederländische Investor ist weltweit aktiv, aktuell nehmen ihn jedoch seine Projekte in der Hauptstadt besonders in Anspruch. Auf dem Empfang 100 Jahre Berliner Pressekonferenz konnte ihn Wirtschaftssenatorin Ramona Pop daher auch überzeugen, dem Netzwerk von BERLINPartner, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Berlin, als Partner beizutreten.

Van Caems Projekte, zum Beispiel die Fellini Residences nahe dem Gendarmenmarkt oder die Bürolofts in den Muratti Höfen sowie die Feratti Offices legen Zeugnis ab vom Boom der wachsenden Stadt.

„Berlin ist aktuell weltweit einzigartig. Bunt, multikulturell und attraktiv für Menschen aus aller Welt, bietet Berlin viele Chancen. Als BERLINPartner möchte ich teilhaben an der Entwicklung der Stadt und dazu einen Beitrag leisten“, sagt Dr. van Caem.

Boomtown Lichtenberg

Schon seit einiger Zeit hat der niederländische Investor Lichtenberg ins Auge gefasst und das Potenzial des Bezirks lange vorhergesehen. In der Landsberger Allee plant van Caem bereits zwei Wohngebäude mit insgesamt fast 1.750 Wohneinheiten, in der unweit gelegenen Rhinstraße kommen weitere 110.000 Quadratmeter BGF Büroflächen hinzu. Aktuell ist jedoch der Coppi-Gewerbepark an der Frankfurter Allee das Herzensprojekt des dynamischen Niederländers.

5.000 Arbeitsplätze für Lichtenberg

Eine große Chance für den Bezirk, denn auf der brachliegenden und ungenutzten Fläche sollen Büroflächen entstehen, die Lichtenberg circa 5.000 Arbeitsplätze bescheren würden. Namhafte Unternehmen wie ein großer Automobilkonzern oder der Marktführer für Immobiliensuchmaschinen haben bereits Interesse an insgesamt über 66.000 Quadratmetern Bürofläche signalisiert und würden bei einem konkreten Fertigstellungsdatum damit 60 Prozent der Flächen mieten. Laut van Caem eine Riesenmöglichkeit für Lichtenberg: „Ich denke, dass wir dem Bezirk Lichtenberg mit dem Coppi-Gewerbepark eine großartige Perspektive bieten. Nicht nur, dass ein brachliegendes Areal entwickelt wird und eine gravierende Zahl an Arbeitsplätzen entstehen würde, durch die Ansiedlung solch international namhafter Player an dem Standort, könnte sich Lichtenberg als Hotspot für innovative Unternehmen positionieren.“

Lichtenberg hat eine Gesamtarbeitslosenzahl von knapp 12.000 Menschen (Quelle: Statistik Arbeitsagentur) zu verzeichnen. 5.000 durch den Coppi-Gewerbepark geschaffene Arbeitsplätze sind aus Sicht von Dr. van Caem ein „signifikanter Beitrag“ für die Entwicklung des Bezirks. Dafür erhält van Caem auch Unterstützung von der Industrie- und Handelskammer Berlin, die dem Standort nach jahrelangem Stillstand an diesem äußerst verkehrsgünstig und zentral gelegenen Standort nun durch den Coppi-Park eine „positive Bewegung“ attestieren. Baustadträtin Birgit Monteiro schließt sich dem an und „begrüßt die beabsichtigte Gewerbeansiedlung“. Gemeinsam mit dem Bezirk löst Harry van Caem gerade wichtige Fragen der Verkehrsinfrastruktur. Dann hofft er, das Projekt im Rahmen des bestehenden Baurechts und ohne langwieriges Bebauungsplanverfahren an den Start bringen zu können. Damit kann aus der Brache schon bald ein lebendiges Quartier werden. Van Caem: „Dafür kämpfe ich und hoffe, auch die Bezirkspolitiker von dem Vorhaben überzeugen zu können.“ (ak)

Stafettenwechsel bei Berlin Partner: Neuer Aufsichtsrat gewählt

In der 28. Gesellschafterversammlung der Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH haben die Gesellschafter-Vertreter gestern folgende neue Aufsichtsräte gewählt: Peter Albiez, Vorsitzender der Geschäftsführung der Pfizer Deutschland GmbH, Isabella Groegor-Cechowicz, SVP, Global General Manager Public Services SAP SE, Carsten Jung, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank eG, Dr. Katharina Kurz, Geschäftsführerin der Braukunst Berlin GmbH, Gunther Müller, Mitglied des Vorstands der Vattenfall Europe Wärme AG und Tobias Weber, Geschäftsführer der City Clean GmbH & Co. KG. Einstimmig ernannte das Gremium Carsten Jung zum Vorsitzenden und Tobias Weber zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates.

Erfolgsbilanz bei Berlin Partner

Damit folgt Jung dem scheidenden Aufsichtsratschef Dr. Holger Hatje, der sich zwölf Jahre lang im Kontrollgremium, davon zehn Jahre lang als dessen Vorsitzender, für die Belange der Berliner Unternehmen innerhalb der Wirtschaftsförderung engagiert hat.

Hatjes Bilanz: „Berlin Partner steht für das Zusammenarbeiten von Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Zusammen haben wir vieles erreicht und unseren Beitrag dazu geleistet, dass Berlin heute so gut dasteht und für zahlreiche Unternehmen und Talente aus aller Welt so eine hohe Anziehungskraft hat.“ Nach zwölf Jahren, so Hatje, sei es an der Zeit, „die Aufstellung zu ändern“.

Feierlicher Abschied auf dem Sommerfest

Für die „fruchtbare Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“ dankte Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke den scheidenden Aufsichtsratsmitgliedern und deren Vorsitzenden. „In seinen rund zehn Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender hat Herr Dr. Hatje in 30 Sitzungen mehr als 180 Beschlüsse gefasst und zwölf Gesellschafterversammlungen geleitet. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2006 haben sich unsere Berlin-Partner beinahe verdoppelt: 2006 waren wir  150 Berlin-Partner, jetzt sind es mehr als 280. Zwischen 2006 bis 2018 haben wir 64 Millionen Euro Lizenzeinnahmen erzielt.“

Dieser Erfolg sei ein Beleg für Hatjes rastloses Bemühen im Interesse der Berliner Wirtschaft. Auf dem traditionellen Sommerfest der Berlin Partner am 30. August wird Dr. Holger Hatje feierlich verabschiedet werden. (hf)

Entscheidung bei Berlin Partner: Andrea Joras geht, Stefan Franzke bleibt

Der Machtkampf in der Geschäftsführung der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner ist entschieden: Der Aufsichtsrat will sich von Andrea Joras trennen und mit Stefan Franzke weiterarbeiten. „Der Aufsichtsrat hat beschlossen, den Arbeitsvertrag mit Frau Joras über den 30. Juni 2018 hinaus nicht zu verlängern“, erklärte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Allerkamp am Freitag.

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