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Führungswechsel in der CG Gruppe: Christoph Gröner geht in den Aufsichtsrat

Die CG Gruppe gehört zu den größten Wohnungsentwicklern der Republik. Das Unternehmen wurde vor mehr als 25 Jahren von Christoph Gröner gegründet und seitdem erfolgreich durch den Vollblutunternehmer geführt. Zukünftig wird die CG Gruppe jedoch als Consus RE AG firmieren. Christoph Gröner verlässt den Vorstand und wechselt in den Aufsichtsrat der CG Gruppe. Als Gründer und einer der Hauptaktionäre der CG Gruppe wird er der Gesellschaft auch zukünftig eng verbunden bleiben.

Jens Jäpel ist neuer CEO der Census RE AG

Jens Jäpel ist neuer CEO der Consus RE AG | Foto: Census RE AG

Jens Jäpel wird neuer CEO der Consus RE AG

Jens Jäpel wird mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden (Chief Executive Officer, CEO) der CG Gruppe AG („CG Gruppe“) ernannt. Bisher war Jens Jäpel als Generalbevollmächtigter der Consus Real Estate AG und Verwaltungsrat der Consus Swiss Finance AG tätig und verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Development. Jens Jäpel wird als neuer CEO von Jürgen Kutz (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) weiterhin als Chief Operating Officer (COO) sowie Theodorus Gorens, Chief Financial Officer (CFO), unterstützt.

Optimale Nutzung von Synergieeffekten im Konzern

Die CG Gruppe ist seit 2017 eine Tochtergesellschaft der Consus und damit Teil des größten Immobilienentwicklers Deutschlands. Consus wird in Zukunft mehr Verantwortung im operativen Geschäft seiner Tochtergesellschaft übernehmen. Dadurch werden Synergien innerhalb des Gesamtkonzerns optimal genutzt und erweitert sowie der langfristige und nachhaltige Erfolg der Gruppe weiter ausgebaut.

Andreas Steyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der CG Gruppe, sagt: „Wir danken dem Unternehmer Christoph Gröner für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie sein hohes persönliches Engagement bei der Weiterentwicklung der CG Gruppe hin zu einem der bundesweit führenden Projektentwickler. Wir freuen uns darüber, dass er dem Unternehmen weiter verbunden bleibt.“

Kerngeschäft bleibt unverändert

„Immobilien sind mehr als nur Produkte – mit ihnen verbindet sich eine Weltanschauung“, so das Credo von Christoph Gröner, der die seine Initialen repräsentierende Marke „CG“ behält.

Die Umfirmierung ist ein weiterer konsequenter Schritt der Integration innerhalb des Gesamtkonzerns. Das Kerngeschäft in den Segmenten Entwicklung und Bau bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Fokus liegt auch in Zukunft auf der Entwicklung von dringend benötigten Wohnimmobilien in Ballungszentren und ganzheitlichen Quartieren in den großen deutschen Städten. Dabei soll auch der Bestand des Gesamtkonzerns an der Wertschöpfung – Neubau von Wohnimmobilien – erheblich partizipieren („Build and Hold“ Konzept). (red)

Immobilienprofi Lars Schriewer ist neuer Alleinvorstand von Accentro

Führungswechsel bei einem der marktführenden Wohnungsprivatisierer Deutschland: Accentro Real Estate wird künftig nicht mehr von Jacopo Mingazzini geführt. Der bisherige Alleinvorstand verlässt das in der Hauptstadt beheimatete Unternehmen, da er sich anderen Aufgaben zuwenden wolle. Nach einer cooling-off-Periode soll Mingazzini in zwei Jahren in den Aufsichtsrat gewählt werden. Mingazzini war acht Jahre, seit März 2012, das einzige Vorstandsmitglied der Gesellschaft.

Immobilienprofi Lars Schriewer ist zukünftiger Alleinvorstand

Neuer Alleinvorstand wird Lars Schriewer. Der erfahrene Real Estate- und Kommunikationsprofi ist Gesellschafter der Anden Beteiligungs GmbH und war vorher unter anderem bei der Schweizer SSN Group als Vice President Communications & Investor Relations sowie bei den Wohnungsgesellschaften Vivacon (Direktor Kommunikation) und Westgrund beschäftigt. Die SSN Group entwickelte in der Hauptstadt das Quartier Bundesallee, zukünftiger Sitz der Berliner Volksbank, das Franklin-Haus in Charlottenburg und THE WILHELM in Berlin-Mitte. 2019 wurde das Unternehmen durch die Consus AG übernommen.

Bundesweiter Marktführer in der Wohnungsprivatisierung

Die ACCENTRO Real Estate AG ist marktführend in der Wohnungsprivatisierung in Deutschland. Neben dem Heimatmarkt Berlin konzentriert sich das Unternehmen auf aussichtsreiche Metropolregionen wie Hamburg, Rhein-Ruhr, das Rhein-Main-Gebiet, Leipzig. Erst kürzlich baute der Immobilienkonzern  sein Engagement in Berlin aus und erwarb 115 Wohneinheiten mit einer nicht näher bezifferten Gesamtfläche für einen Preis von 23,9 Millionen Euro. Zuvor wurden in weiteren Transaktionen in der Hauptstadtregion 113 Einheiten für insgesamt 16,35 Millionen Euro beurkundet. Darüber hinaus wird das Portfolio im Laufe der ersten Jahreshälfte 2020 um weitere Objekte im Wert von 7 Millionen Euro in Köln, Bonn und Krefeld ergänzt.

Im Geschäftsbereich Privatisierung verkauft ACCENTRO Wohnungen aus dem eigenen Bestand an Eigennutzer und Kapitalanleger oder – zusammengefasst als Portfolios – an institutionelle Investoren. Im Geschäftsbereich Services & Ventures vermarktet ACCENTRO Wohnungen für Investoren und Projektentwickler – auch im Rahmen von Beteiligungen an Joint Ventures. (red)

 

Europacity Berlin: CA IMMO stellt CUBE BERLIN fertig

CA Immo hat das Bürogebäude cube berlin nach knapp 3 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Das Gebäude wurde in prominenter Lage direkt auf dem Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof als Solitärgebäude errichtet. Das architektonisch spektakuläre Gebäude wurde von CA Immo als „smartes“, volldigitalisiertes Gebäude entwickelt, um sowohl den Betrieb des Gebäudes deutlich effizienter gestalten zu können als auch zahlreiche zusätzliche Serviceangebote für die Büromieter zu ermöglichen. cube berlin war bereits vor der Fertigstellung vollständig vermietet. Die Investitionssumme der CA Immo in das Gebäude betrug rund 100 Millionen Euro. CA Immo hatte das Gebäude noch vor Baubeginn an den Investor Nuveen Real Estate veräußert.

Blick aus dem Gebäude in Richtung Spree und Regierungsviertel. Bildrechte: CA Immo

Cube Berlin: Neue Sehenswürdigkeit für die Hauptstadt

„Mit dem cube berlin hat die Bundeshauptstadt dank der einzigartigen Architektur von 3XN eine neue Sehenswürdigkeit erhalten“, so Matthias Schmidt, Geschäftsführer der CA Immo Deutschland GmbH und Leiter Development Deutschland: Schon während der Bauzeit blieben Passanten stehen, um sich in und vor der – die Umgebung widerspiegelnden – Fassade zu fotografieren. Aber wir haben mit dem cube berlin auch technisch innovatives Neuland betreten. Durch die Digitalisierung des Gebäudes und die Vernetzung der digitalen Bausteine in einem zentralen System – genannt „Brain“ – kann das Gebäude deutlich effizienter betrieben und von unseren Mietern genutzt werden. Wir haben den Anspruch, nicht nur hochwertige, sondern insbesondere auch nachhaltige, d. h. ressourcenschonende und energieeffiziente Gebäude zu entwickeln – der Einsatz von intelligenter, digitaler Sensorik und einer selbstlernenden Software, die aus der Umwelt und aus dem Verhalten der Nutzer lernt, wird dabei künftig ein entscheidender Erfolgsgarant sein.“

 

Europacity nimmt Gestalt an

Auch Berlins Senatsbaudirektorin, Regula Lüscher, betont die hohe architektonische und städtebauliche Qualität des Gebäudes: „Die Europacity nimmt mehr und mehr Gestalt an. Mit dem cube berlin wird an exponierter Position ein innovatives und architektonisch herausragendes Gebäude fertiggestellt. Die markante Glasfassade und die durchlässige Erdgeschosszone bereichern den öffentlichen Raum, gleichzeitig wird der Washingtonplatz städtebaulich komplettiert.“

Blick vom Washingtonplatz. Bildrechte: CA Immo/Andreas Muhs

 

Entwurf von 3XN aus Kopenhagen

Das Gebäude liegt direkt am Hauptbahnhof und Spreebogen, vis-à-vis vom Bundeskanzleramt und Regierungsviertel. Das würfelförmige Gebäude mit einer Kantenlänge von 42,5 Metern wirkt von außen wie eine abstrakte, moderne Skulptur. Der architektonische Entwurf stammt aus der Feder des renommierten Architekturbüros 3XN aus Kopenhagen. In der gläsernen, gefalteten Fassade spiegelt sich kaleidoskopartig die Umgebung. Je nach Lichteinfall verändert sich so das Aussehen des Gebäudes ständig. Aber auch die Umgebung wird immer wieder neu interpretiert. Durch dynamische Einschnitte in der Fassade entstehen auf den 10 Obergeschossen des Gebäudes Terrassen für die Mieter des Gebäudes. Die Einschnitte verlaufen jeweils über eine ganze Gebäudeseite, wobei die Himmelsrichtung von Stockwerk zu Stockwerk wechselt. So entsteht eine dialogische Beziehung zwischen der Umgebung und dem Gebäude. Die ebenfalls skulptural gestaltete Dachterrasse bietet zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für die Mieter des Gebäudes und ermöglicht Aus- und Weitblicke über ganz Berlin.

Während die zehn Obergeschosse und die Dachterrasse des Gebäudes ausschließlich den Büromietern vorbehalten sind, öffnet sich das Gebäude im Erdgeschoss der Öffentlichkeit. Hier wird auf einem Großteil der Fläche in den nächsten Monaten eine Art moderner Marktplatz mit zahlreichen und vielfältigen gastronomischen Angeboten entstehen. Zudem beherbergt das Erdgeschoss eine zweigeschossige Lobby für die Büronutzer.

Abendansicht aus Richtung des Regierungsviertels. Bildrechte: CA Immo/Andreas Muhs

„Smart Commercial Building“

CA Immo hat den cube berlin als sogenanntes „Smart Commercial Building“ realisiert. Ziel dieser innovativen und prototypischen Entwicklung war es, den Betrieb des Gebäudes durch den Einsatz von vernetzter, digitaler Technik effizienter zu gestalten und gleichzeitig den Mietern des Gebäudes zusätzliche Services anzubieten. Zentrales Bedienelement ist dabei das eigene Smartphone: alle für die Mieter relevanten Funktionen können über eine eigens entwickelte Gebäude-App bedient werden. Die Besonderheit der Entwicklung liegt jedoch in der Vernetzung der einzelnen Bausteine in einem zentralen System – dem sogenannten Brain. Dabei handelt es sich um ein selbstlernendes System, das die vielfältigen Daten, die durch Sensoren geliefert werden, auswertet. Die Sensoren erfassen dabei sowohl Informationen aus der Umwelt als auch aus dem Verhalten, den Gewohnheiten, Vorlieben und Bedürfnissen der Mieter. Hierdurch kann der Betrieb fortwährend optimiert werden und die Nutzer erhalten individuelle Informationen und Angebote.

Vernetzte, digitale Technik

Über die App erfolgt so beispielsweise der schlüssellose und berührungsfreie Zutritt zum Gebäude, da das System schon bei Annäherung an das Gebäude erkennt, ob die jeweilige Person eine Zugangsberechtigung hat. Im positiven Fall öffnet das System den entsprechenden Zugang bei Annäherung. Auch die Aufzugssteuerung ist in das System integriert und kann so Aufzugsfahrten erheblich effizienter steuern und bereitstellen. Nutzer haben aber auch die Möglichkeit über die App Licht- und Raumklima sowie die außenliegenden Jalousien zu steuern, Räume- und Arbeitsplätze nach persönlichen Bedürfnissen schon aus der Ferne zu buchen oder auf zusätzliche Angebote, wie eine zentrale Paketstation im Gebäude oder auf externe Services wie Essenslieferungen oder Reinigungsdienstleistungen zuzugreifen.

Umfassendes Digitalisierungskonzept

Das Digitalisierungskonzept wurde von CA Immo mit Unterstützung des Beratungsunternehmens Drees & Sommer entwickelt. Ein wesentlicher Fokus lag dabei auf der Definition der Anwendungsfelder (Use cases) sowie der Auswahl der digitalen Bausteine und Sensoren. Bereits ab Sommer 2017 erfolgten Tests der digitalen Komponenten, insbesondere im vernetzten Zusammenspiel. Hierzu wurde ein umfangreiches Testlabor an der RWTH Aachen aufgebaut. Ein weiterer Fokus galt der digitalen Sicherheit – der sogenannten Cyber Security. Um die Gefahren eines digitalen Angriffs durch Hacker auf das Gebäude zu minimieren, wurden erfolgreich mehrfache, intensive Penetrationstests durchgeführt.

cube berlin, Europacity. Bildrechte: CA Immo/Adam Mørk

 

Zur Entwicklung der Gebäude-App und der zentralen Steuerungssoftware hat CA Immo mit dem PropTech Startup Thing Technologies zusammengearbeitet. Die entwickelte Software kommt inzwischen auch in weiteren Bürogebäudeentwicklungen zum Einsatz und ist grundsätzlich unabhängig von den digitalen Bausteinen und Sensoren. CA Immo hat die Technologie inzwischen auch in der Mietfläche eines Bestandsobjekts in der Erprobung mit dem Ziel, künftig auch weitere Bürogebäude aus dem eigenen Portfolio damit ausstatten zu können.

Mietflächen bereits vermietet

cube berlin stieß am Berliner Büromarkt aufgrund seines überzeugenden Gesamtkonzepts auf eine sehr große Marktnachfrage. So wurden alle Mietflächen schon deutlich vor dem Fertigstellungstermin vermietet. Mieter sind die Anwaltskanzlei Gleiss Lutz, die Deutsche Bahn, RA-MICRO, Hering Schuppener, Gallup sowie Coffee Fellows. Coffee Fellows wird als Generalmieter die rund 1.000 m² umfassenden Gastronomieflächen im Erdgeschoss betreiben. Hierfür hat das Unternehmen ein Konzept nach dem Vorbild eines modernen Marktplatzes entwickelt und wird durch Untermietverträge ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot schaffen. Die ersten Büromieter werden bereits im März 2020 einziehen. Die restlichen Einzüge werden sich bis in den Sommer des Jahres hinziehen.

Mit dem cube berlin wurde nun auch der letzte Baustein des südlichen Bereichs der Europacity fertiggestellt. Bereits in den Jahren zuvor hatte die CA Immo hier das städtebauliche Konzept für fünf weitere Gebäude entwickelt. Davon hat CA Immo mit dem John F. Kennedy Haus und dem IntercityHotel am Hauptbahnhof zwei Gebäude selbst realisiert und in den Gebäudebestand übernommen. Die anderen drei Baufelder wurden an Investoren veräußert, die hier zwei weitere Hotels sowie ein Bürogebäude realisiert haben. (red)

HD Gruppe verkauft EKZ Burggalerie Mühlhausen an Immowert Immobiliengruppe

Die HD Gruppe hat das innerstädtische Einkaufszentrum Burggalerie Mühlhausen im Rahmen eines Asset Deals an die österreichische Immowert Immobiliengruppe verkauft. Bezüglich des Transaktionsvolumens haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. 

Der Haupteingang der Burggalerie Mühlhausen. Foto: HD Gruppe

Einkaufscenter in zentraler Innenstadtlage 

Die Burggalerie Mühlhausen ist ein etabliertes Center in zentraler Innenstadtlage mit Anbindung zur Haupteinkaufsstraße Steinweg. Das Objekt wurde 1998 im thüringischen Mühlhausen errichtet und verfügt auf einer Grundstücksgröße von 9.579 Quadratmetern über eine Gesamtnutzfläche von knapp 6.200 Quadratmetern auf zwei Handelsebenen. Namhafte Ankermieter wie Expert HERFAG, Rossmann, Woolworth, Jeans Fritz, sowie regionale Filialisten bilden die Grundlage für einen ausgewogenen Mietermix. Mit seinen 220 PKW-Stellplätzen fungiert die Burggalerie Mühlhausen auch als Innenstadtparkhaus.

Revitalisierung mit zukunftsorientiertem Vorgehen 

Die HD Gruppe hatte das Objekt im September 2017 erworben und seitdem umfassende Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Durch das eigens entwickelte Positionierungskonzept als innerstädtisches Hybrid-Center verfolgte die HD Gruppe ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung. Hierbei standen die verschiedenen Käufergenerationen im Mittelpunkt.

Die Burggalerie Mühlhausen aus der Vogelperspektive. Foto: HD Gruppe

„Es ist uns gelungen, mit der Immowert Immobiliengruppe einen renommierten Käufer mit geschäftlichen Schwerpunkten in Berlin und Wien  für die Burggalerie Mühlhausen zu finden“, so Ralph Ziegler, Geschäftsführer der HD Immobilien Holding GmbH. „Nachdem die HD Gruppe bereits effektive Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt hat, übergeben wir ein zukunftsfähiges und gut frequentiertes Center an den Käufer.“ (red)

Susanne Tattersall ist Berliner Unternehmerin des Jahres 2019

Susanne Tattersall: Eine Ausnahmeunternehmerin, die als geschäftsführende Gesellschafterin der Motor und Taktgeber des eigentümergeführten Branchenprimus TATTERSALL·LORENZ ist, wurde nun als Berliner Unternehmerin des Jahres 2019 gewürdigt. Die Auszeichnung geht an Unternehmer, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche und soziale Verantwortung, Power und Kompetenz besitzen und sich in besonderer Weise um ihre Branche, aber auch die Gesellschaft allgemein, verdient gemacht haben.

Als eine der markantesten weiblichen Führungspersönlichkeiten der Immobilienwirtschaft gibt Susanne Tattersall ihrem Unternehmen ein Gesicht und ist auch als Impulsgeberin der Branche eine Größe. Mit großem Engagement in Branchenverbänden wie dem Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), ist Susanne Tattersall in den Ausschüssen des Verbands engagiert und bereichert diese durch fundierte Marktkenntnis.

Denn überall wo in Deutschlands Metropolregionen Gebäude gemanagt werden, trifft man immer wieder auf Berliner Know-How.  TATTERSALL·LORENZ hat sich im Laufe seiner fast 25-jährigen Erfolgsgeschichte einen Namen als Property Manager im deutschen Immobilienmarkt erarbeitet. Das Unternehmen betreut und vermietet deutschlandweit Immobilien im Auftrag von bedeutenden nationalen und internationalen Kunden. Neben der Hauptniederlassung in Berlin betreibt TATTERSALL·LORENZ weitere Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt am Main und Stuttgart. Was in Berlin geboren wurde, ist heute bundesweit ein Markenversprechen!

Dabei kann sich Susanne Tattersall auf eine erfahrene Geschäftsführung und Niederlassungsleiter stützen, die sich durch einen Blick für Immobilien und Details, eine hervorragende Vernetzung, umfassendes Know-how und eine tiefe Kenntnis des Marktes wie auch der jeweiligen Standorte auszeichnen.

Umfassende Erweiterungen des Portfolios

So konnte die erfolgreiche Mittelständlerin zuletzt die Geschäftstätigkeit weiter ausbauen. 2019 übernahm das Unternehmen Mandate der apo Bank und wird die Bankfilialen und Beratungsbüros sowie weitere Immobilien mit einer Gesamtfläche von 135.000 m2 zukünftig verwalten. Auch die Prognose für 2020 fällt für das mittelständische Unternehmen positiv aus. So wird TATTERSALL·LORENZ das betreute Portfolio um vier weitere Mandate in den Segmenten Residential, Office, Retail und Logistic erweitern.

Beteiligung der Berliner Volksbank

Inzwischen sind auch bedeutende Marktteilnehmer auf das prosperierende Unternehmen aufmerksam geworden. So konnte mit der Berliner Volksbank eine langjährige und fruchtbare Partnerschaft begründet werden. Die Volksbank hat sich mit 25 Prozent im Rahmen einer Kapitalerhöhung in das Unternehmen eingekauft, wodurch die Grundlage für die weitere Expansion von TATTERSALL·LORENZ geschaffen wurde. Dazu gehört die effiziente Digitalisierung von Arbeitsabläufen, vor allem aber auch die Eröffnung neuer Standorte. Für das aktuelle Jahr plant TATTERSALL·LORENZ die Präsenz in Süddeutschland deutlich auszubauen.

Nachhaltige und zukunftsfähige Unternehmensphilosophie

Im Fokus der Unternehmensaktivitäten liegen nachhaltige und umweltschonende Prozesse. Das Unternehmen ist nach ISO 14001 und ISO 9001 zertifiziert und implementiert damit umweltschonendes Verhalten in Unternehmensprozesse. So werden Energien und Rohstoffe effizient genutzt, umweltrelevante Risiken reduziert und das Qualitätsmanagementsystem gefördert, um Dienstleistungen bereitstellen zu können, welche Kundenerwartungen sowie behördliche Anforderungen erfüllen.

Susanne Tattersall: Einsatz für Frauen in Führung

Doch die erfolgreiche Geschäftsfrau Susanne Tattersall engagiert sich auch für gesellschaftliche Themen, die ihr persönlich am Herzen liegen. So unterstützt sie die Initiative „Frauen in Führung“, setzt sich ein für mehr Frauen an der Spitze der deutschen Immobilienwirtschaft und fordert einen kulturellen Wandel hin zu mehr Vielfalt und Chancengleichheit. „Frauen sind in Deutschlands Führungsetagen noch immer unterrepräsentiert“, so Susanne Tattersall. „Dabei leben wir im 21. Jahrhundert! Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und sie sind genauso gut ausgebildet wie Männer. Bei TATTERSALL·LORENZ leben wir Chancengleichheit und Gleichberechtigung und das Unternehmen profitiert davon.“

Die Berliner Unternehmer des Jahres werden am 19.12.19 bekanntgegeben. (ak)

SPD greift in der Wohnungspolitik durch – Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel

Mit ihrem Bundesparteitag hat die SPD am vergangenen Wochenende einen Aufbruch „In die neue Zeit“ gewagt. Das neu gewählte Duo an der Parteispitze, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, gab sich zuversichtlich und kündigte zahlreiche geplante Reformen wie die Erhöhung des Mindestlohns und die Abkehr von Hartz IV an.

Aber auch in der Wohnungspolitik scheint mit dem Führungswechsel nun ein neuer Wind zu wehen. Die SPD möchte eine Neubauoffensive starten und einen bundesweiten Mietendeckel durchsetzen. Dieser soll in Zukunft in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik angewendet werden können.

Bezahlbares Wohnen in ganz Deutschland – „Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“

Begründet wird das Vorhaben im Forderungskatalog der Partei mit dem gestiegenen Wohnungsmangel an attraktiven Standorten bei gleichzeitigem Wohnungsleerstand in strukturschwachen Regionen. Nicht nur Berlin sei von exorbitanten Wuchermieten und fehlendem Wohnraum betroffen, sondern auch zahlreiche weitere Ballungsräume in Deutschland. Demnach sollen die Mieten in Städten mit einer angespannten Wohnraumpolitik nur noch im Rahmen der Inflationsrate steigen. Außerdem möchte die SPD durchsetzen, dass Mieter nicht mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens bezahlen müssen.

Generell könne die aktuelle wohnungspolitische Lage nur durch „einen Dreiklang aus Bauen, Kaufen und Deckeln“ gelöst werden. So fordert die Partei in ihrem Katalog auch ein 10-Jahres-Programm „Neues Soziales Wohnen“. In diesem Zuge soll umfassender in den Neubau investiert werden und der Bau von rund 1,5 Millionen neuen und bezahlbaren Wohnungen gefördert werden. Als weiteres zentrales Ziel hat sich die SPD vorgenommen, der Spekulation mit Wohnraum und Böden entgegenzuwirken. So sollen in Zukunft Eigentümer unter anderem dazu verpflichtet werden, ihre leerstehenden Wohnungen zu vermieten.

Grünes Licht von der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Berlin

Während das CDU-geführte Innenministerium weiterhin davon ausgeht, dass der Berliner Mietendeckel eine juristische Mogelpackung ist, hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung jetzt ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem der Gesetzesentwurf für verfassungskonform erklärt wird. Die geplanten landesrechtlichen Maßnahmen seien zulässig, „vorausgesetzt ihr Ansatz sei mietverwaltungsrechtlich und diene der öffentlich-rechtlichen Regulierung. Damit seien beispielsweise ein Mietpreismoratorium, eine Mietpreisobergrenze und eine Möglichkeit der Mietpreisabsenkung statthaft.“ Das Vorhaben des Senats sei „weder vom Bundesrecht ausgeschlossen noch diesem gegenläufig. Der Landesgesetzgeber hat dementsprechend die Kompetenz, entsprechende Vorschriften einzuführen.“

Demonstrationen gegen den Mietendeckel

Während die SPD neue Pläne für den Mietendeckel schmiedet, gehen die Protestaktionen gegen das geplante Vorhaben der rot-rot-grünen Koalition weiter. Am Montagmorgen kam es in Berlin-Mitte zu Demonstrationen gegen den von Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, vorgelegten Gesetzesentwurf. Rund 1.500 Menschen aus der Bauwirtschaft und von Immobilienunternehmen positionierten sich mit ihren Fahrzeugen auf der Straße des 17. Junis. (sz)

 

Urban Ideation Lab – Präsentation der Zukunftsvisionen der aktuellen Fellows

Im Labor der Zukunft, dem Urban Ideation Lab im B-Part Am Gleisdreieck, werden regelmäßig innovative Visionen zur Mobilität, zukünftigem Arbeiten und der Digitalisierung diskutiert. Alle sechs Monate bekommen kreative Denker die Möglichkeit, ein halbes Jahr lang kostenfrei in den Räumen der Urbanen Mitte an ihren Ideen zu tüfteln, um die Hauptstadt auf die Zukunft vorzubereiten.

Am vergangenen Montag war es dann endlich soweit: Die sechs aktuellen Lab Fellows stellten ihre Visionen und Forschungsergebnisse im Rahmen einer Lab Präsentation interessierten Besuchern im urbanen Stadtquartier vor. Sie ließen die letzten kreativen Arbeitsmonate noch einmal Revue passieren und läuteten somit das Ende der ersten Fellowrunde im Urban Ideation Lab ein.

Kreative Ideen im modernsten Coworking Space Berlins

Präsentation im Urban Ideation lab

Die Lab Fellows bei der Präsentation ihrer Arbeitsfortschritte der vergangenen sechs Monate am vergangenen Montag. | Foto: BERLINboxx

Zunächst begrüßte Lab Managerin Amira Sahr die rund 20 anwesenden Teilnehmer. Im Anschluss präsentierten die diesjährigen Lab Fellows Franziska Sahr, RCKT, Tetrapix, Urban Participation Lab, NexTT und Circular Berlin ihre Fortschritte und Arbeitsergebnisse der vergangenen Monate. Abschließend standen sie Interessierten für angeregte Diskussionen und die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Alle Fellows waren sich einig: Das B-Part hat eine gute Energie. Es herrschte stets eine neugierige, offene, tolerante und kommunikative Stimmung.

Während der Vorstellung wurde die thematisch weite Fächerung der unterschiedlichen Projekte deutlich, die von Gesundheit und Sport, Kunst und Kultur bis hin zu Nachhaltigkeit alle erdenklichen Zukunftsthemen bereithielten. So stellte die Masterstudentin Franziska Sahr den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeit vor, die sich rund um Nutzungskonzepte und Coworking in modernen Stadtquartieren drehte. Weitere Lab Fellows wie das Team von nexTT um Nicolas Bourquin und Sven Ehmann teilten ihre Erfahrungen im Bereich data privacy, während das Trio Tetrapix von seinen Erfolgen bei der Förderung digitaler Bildung im Schulunterricht berichtete.

Frischer Wind im Urban Ideation Lab

Bereits seit dieser Woche können sich bereits drei neue Lab Fellows auf einen der begehrten Plätze in der Ideenwerkstadt bewerben. Bis zum 31. Dezember haben sie noch Zeit, das Team der Urbanen Mitte von ihrem Vorhaben zu überzeugen, das sich dieses Mal rund um die nachhaltige Gestaltung und Nutzung öffentlicher Räume und der Erforschung neuer urbaner öffentlicher Lebensräume drehen soll.

Aber nicht nur neue Gesichter werden das Urban Ideation Lab im nächsten Jahr bereichern. Auch die drei Lab Fellows NexTT, Circular Berlin und das Urban Participation Lab bleiben dem Zukunftsquartier erhalten und werden in einer neuen Runde zukunftsorientierte Städteprojekte in Angriff nehmen. (sz)

 

 

Groẞ-Berlin entsteht in der Kaiserzeit – räumlich, wirtschaftlich, sozial, aber (noch) nicht politisch

Von Harald Bodenschatz

Groß-Berlin entsteht erst in der Kaiserzeit

Harald Bodenschatz. | Foto: Cynthia Rühmekorf

„Berlin ist viele Städte“! Darauf sind die meisten Berliner stolz, nicht nur die Spandauer und Köpenicker. Die legendäre Vielfalt Berlins ist Ausdruck seiner besonderen Geschichte, Produkt einer Zeit, die nicht länger als etwa 150 Jahre zurückliegt.

In den 1860er Jahren begann eine stürmische Entwicklung, die Berlin aus einer bescheidenen preußischen Hauptstadt zu einer der größten Städte der Welt, zu einer „Weltstadt“ machte. Das, was wir heute unter Berlin verstehen, entstand erst in der Kaiserzeit. In diesen etwa 50 Jahren wurde die soziale und städtebauliche Geografie von Berlin geschaffen, die sich bis heute zwar weiter verändert hat, aber nicht mehr revolutioniert wurde. Das war eine Zeit ungezügelten Wachstums voller Härten, ohne Schutz der Mieter, mit vornehmen Villenvierteln im Südwesten und hoffnungslos überbelegten Wohnungen in den Arbeitervierteln im Norden und Südosten Berlins. Doch in kommunaler Hinsicht war das alles schon nicht mehr Berlin. Denn Berlin war damals noch klein, es hatte nur  wenig mehr als die Größe der heutigen Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Das Wachstum vollzog sich vor allem um „Alt-Berlin“ herum, wo alte und neue Städte und Gemeinden, wie Rixdorf, Steglitz oder Weißensee, hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl explodierten.

Titelblatt der Werbe-Broschüre „für
Gross-Berlin“ des Propaganda-ausschusses Groß-Berlin, 1912. Die Zeichnung links ist von Käthe Kollwitz. Der Propaganda-Ausschuss war eine wichtige zivilgesellschaftliche Initiative zur Überwindung der schädlichen Konkurrenz der vielen Gemeinden
des Großraums Berlin. | Foto: Sammlung Harald Bodenschatz

Das Wachstum Berlins in der Kaiserzeit vollzog sich in einer höchst komplexen Konkurrenz mächtiger Akteure, vor allem der verschiedenen Städte und Gemeinden der Großstadtregion, aber auch der verschiedenen privaten Verkehrsunternehmen, der einflussreichen Terraingesellschaften und der Großbanken, die hinter den Terraingesellschaften und den privaten Verkehrsunternehmen standen. Diese Akteure gingen ständig wechselnde Koalitionen ein. In diesem Chaos entstanden die heftig kritisierten „Mietkasernen“, aber auch manche Bauten und Viertel, die bis heute sehr beliebt sind, etwa das Rheinische Viertel und Frohnau. Eine interkommunale Planung gab es dagegen nicht, mit Ausnahme des zu Unrecht später so geschmähten Hobrecht-Plans aus dem Jahr 1862, der am Anfang der Entwicklung stand und vor allem die unmittelbar an „Alt-Berlin“ angrenzenden Gebiete betraf.

Bereits in der Kaiserzeit gab es mehrere Initiativen, ein Groß-Berlin zu schaffen. Um 1906 startete die Vereinigung Berliner Architekten zusammen mit dem Architektenverein zu Berlin einen neuen Versuch, der durch einen Wettbewerb Groß-Berlin (1908-1910) begleitet wurde. Dieser hatte u.a. die Bildung des Zweckverbands Groß-Berlin zur Folge, der am 1. April 1912 in Kraft trat. In diesem Verband wurden die Städte Berlin, Charlottenburg, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf mit den Landkreisen Teltow und Niederbarn im zusammengelegt. Seine Aufgaben betrafen die Zusammenführung des Verkehrs, das Bebauungsplanwesen und die Schaffung von Freiflächen. Die Verdienste des Verbandes lagen insbesondere in der Sicherung von Grünflächen, die im Dauerwald-Vertrag vom 27. März 1915 ihren spektakulären Ausdruck fanden.

IHK Branchenausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft zu Gast im B-Part Am Gleisdreieck

Das B-Part am Gleisdreieck hat sich bereits fest als Labor für das Stadtquartier der Zukunft etabliert und lockt regelmäßig Kreative an, die im modernen Coworking-Space Ideen für die Stadt von morgen entwickeln. Interessierte sind nicht nur eingeladen, als Fellow Teil des Zukunftsnetzwerks zu werden, sondern können auch Kunstausstellungen, Workshops und Panels besuchen, um sich selbst ein Bild von dem nachhaltigen Experimentierstandort zu machen.

Auch der IHK Branchenausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft zeigte Interesse an dem Projekt, das St. Oberholz gemeinsam mit der COPRO entwickelte. Am 28. November waren daher zahlreicher Ausschussmitglieder in den Räumlichkeiten des B-Part zu Gast, um über das Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck zu diskutieren.

Diskussionsrunde des IHK zum Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck

Begrüßt wurden die Ausschussmitglieder und Gäste am vergangenen Donnerstag von Herrn Rupert Reinhardt (Reinhardt Real Estate), Vorsitzender des Branchenausschusses Bau- und Immobilienwirtschaft der IHK Berlin. Im Anschluss folgte ein kurzer Erklärfilm, der das Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck präsentierte. COPRO CEO Marc F. Kimmich hieß dann die Teilnehmerrunde im B-Part herzlich willkommen und ging inhaltlich stärker auf den Pionier der Urbanen Mitte – das B-Part Am Gleisdreieck – ein.

Eine Vielzahl der IHK Ausschussmitglieder zeigte reges Interesse an dem Bauvorhaben Urbane Mitte Am Gleisdreieck. In einer ausführlichen Frage-Antwortrunde mit Marc F. Kimmich konnten schließlich Fragen rund um den Bauprozess, Werkstattverfahren, subventionierte Flächen für Manufakturen und die Unterstützung des Berliner Senats erläutert werden.

Urban Ideation Lab als Stadtlabor der Zukunft

Bereits bei der Eröffnung des Zukunftslabors Ende März verkündete Kimmich die Vision des Projekts: „Mit B-Part haben wir unser Ziel, neben der Brauerei BRLO einen weiteren standortbereichernden Pionier auf dem Areal ins Leben zu rufen, erreicht. Dahinter steht die Leitidee der Inspiration durch Partizipation. Mit B-Part wollen wir einen positiven Beitrag für die Entwicklung für das Berlin von heute und morgen leisten.“

Der partizipative Charakter des B-Part offenbart sich dabei besonders im Urban Ideation Lab, dem Herzen des B-Part. Dort werden im sechsmonatigen Turnus Arbeitsplätze für kreative Denker vergeben, die das Coworking Space dann für diesen begrenzten Zeitraum nutzen können, um sich zentralen Themen wie der Mobilität, Digitalisierung und Arbeiten in der Zukunft zu widmen. Aktuell sind Franziska Sahr, RCKT, Tetrapix, Urban Participation Lab, NexTT und Circular Berlin die sechs kreativen Fellows im Urban Ideation Lab – und tüfteln gerade an einer besseren Zukunft. (red)

Vorweihnachtliches Highlight: ÜBERLIN Tower wird zum weltweit höchsten Adventskalender

Passend zur Vorweihnachtszeit wird der ÜBERLIN Tower im Bezirk Steglitz bis zum 24. Dezember in festlichem Glanz erstrahlen. Mit einer beachtlichen Höhe von 120 Metern ist der ehemalige Steglitzer Kreisel vermutlich der weltweit größte Adventskalender.

Bereits seit dem ersten Advent, der gleichzeitig der erste Dezember ist, können Interessierte die Beleuchtung des Towers bestaunen, die täglich um 16:30 Uhr beginnt. Bis Heiligabend werden dann nacheinander alle Zahlen vom Sockel bis zur Spitze aufleuchten.

Weihnachtliche Illumination in Steglitz

Nachdem Christoph Gröner, Vorstand CG Gruppe, erst kürzlich die Weihnachtsbeleuchtung am Kudamm durch eine großzügige Finanzspritze ermöglicht hat, folgt mit dem ÜBERLIN-Adventskalender nun das nächste vorweihnachtliche Highlight von Seiten des Unternehmens. „Die Vorweihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres und hat immer einen ganz besonderen Zauber“, so Gröner. „Der ÜBERLIN Tower bietet sich geradezu an, um dort einen Adventskalender zu schaffen, den die Menschen schon von weitem sehen können. Ein vorweihnachtliches Glanzlicht im wahrsten Sinne des Wortes. Die Illumination des Turms ist spektakulär, soll eine vorweihnachtliche und besinnliche Stimmung erzeugen und die Vorfreude der Menschen auf das Weihnachtsfest steigern.“

Realisiert wird die weihnachtliche Beleuchtung durch Boehlke Beleuchtungstechnik, die auch die weltberühmte Illumination am Kurfürstendamm umsetzen. „Wir haben eine langjährige und umfassende Erfahrung, was Weihnachtsbeleuchtung in der Hauptstadt betrifft“, so Geschäftsführer Andreas Boehlke. „Doch die Illumination des ÜBERLIN Towers ist etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der CG Gruppe hier den höchsten Adventskalender der Welt geschaffen haben.“

ÜBERLIN Tower bereichert Berliner Skyline

Im ÜBERLIN Tower sollen insgesamt 330 Eigentumswohnungen mit einer Größe von 30 bis zu 320 Quadratmetern entstehen. Außerdem umfasst das spektakuläre Gebäude 30 Etagen, von denen sich 27 im Wohnturm und drei im Sockelgeschoss befinden. In den zwei oberen Stockwerken sind luxuriöse Penthouse-Etagen geplant, die einen guten Ausblick über die deutsche Hauptstadt bieten.

Aktuell rüstet die CG Gruppe den Turm ein und plant eine umfassende Umwandlung des Gebäudes, um im Februar 2020 dann mit den Fassadenarbeiten beginnen zu können. Neben der modernen Fassade, die aus Glas, Stahl und Aluminium bestehen soll, werden zusätzlich zu den Panoramafenstern Balkone angebracht und mit transparenten Brüstungen versehen. Ende 2021 sollen die Eigentumswohnungen dann fertiggestellt. (red)