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2. Berliner Immobiliengespräch: Berlin braucht private Investoren

Das 2. Berliner Immobiliengespräch stand unter dem Motto „Feindbild Investor? Wie weit darf das Land ordnungspolitisch gehen? Wie sehr sollten Investoren an das Gemeinwohl denken?“.

Für viele ein inspirierendes und diskussionswürdiges Thema und so folgte Crème de la Crème der Immobilienbranche der Einladung des Veranstalters W&R Immocom: Sebastian Scheel (Staatssekretär für Wohnen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen), Christoph Gröner (Vorsitzender des Vorstandes CG Gruppe AG), Florian Schmidt (Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und FM, Friedrichshain-Kreuzberg), Dr. Ulrich Kriese (Prokurist, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Stiftung Edith Mayron), Jacopo Mingazzini (Geschäftsführer der Accentro GmbH/Vorstand ACCENTRO Real Estate AG), Manuel Ehlers (Relationship Manager Nachhaltige Immobilien, Triodos Bank) und Alexander Happ (Geschäftsführer BUWOG Group NL Berlin) waren unter den Gästen.

Auf der Agenda standen unter anderem die Themen Vorkaufsrechte für Berliner Bezirke und die immer leidenschaftlich diskutierte Mietpreisbremse. Dies waren allerdings nur zwei von vielen Punkten, die Staatssekretär Sebastian Scheel am Herzen lagen. Scheel forderte von der Berliner Politik mehr Akzeptanz für neues Stadtwachstum, aber auch verstärktes Engagement von privaten Investoren, um das Potenzial der Stadt zu nutzen und gemeinsam gegen die Wohnungsnot vorzugehen.

Staatssekretär Sebastian Scheel

Es bestand Konsens auf dem 2. Berliner Immobiliengespräch, dass in Berlin dringend Wohnraum geschaffen werden muss und die Mietpreisbremse nicht die alleinige Lösung  für die angespannte Wohnraumsituation in der Hauptstadt sein kann.

Aktuell fehlt es Berlin an knapp 77.000 Wohnungen, obwohl genug Flächen vorhanden wären. Laut des Vorsitzenden des Vorstandes der CG Gruppe AG Christoph Gröner sind Eigentumswohnungen die einzige Altersversorgung, der man noch trauen könne. Angesichts der Tatsache, dass das durchschnittliche Nettohaushaltseinkommen in Berlin gerade einmal bei 1400 Euro liegt, ist das sicherlich eine Option, die nicht für Jedermann möglich ist.

Sebastian Scheel, Florian Schmidt, Dr. Ulrich Kriese, Manuel Ehlers, Christian Hunziker, Christoph Gröner, Jacopo Mingazzini & Alexander Happ (v.l.n.r.)

Neben der Diskussion „Wohnraum für alle“ wurde auch das Thema Rigaer Straße angesprochen. Dazu sagte Christoph Gröner, dass eine Verständigung zwischen verschiedenen Standpunkten immer erstrebenswert sei, im Falle der Rigaer Straße ist er jedoch eher skeptisch, dass er zu einer Annäherung kommen könnte. Dennoch: Zum Wohle der Hauptstadt sollten beide Seiten immer dazu bereit sein, den Dialog zu suchen.

Manuel Ehlers, Christian Hunziker, Christoph Gröner & Jacopo Mingazzini (v.l.n.r.)

Im Gegensatz zu den sonst eher ruhig ablaufenden Veranstaltungen der Branche, war das 2. Immobiliengespräch sehr dynamisch und die Diskussionen wurden leidenschaftlich geführt. In der Diskussionsrunde hatte nicht nur Baustadtrat Florian Schmidt sprichwörtlich „Kreide gefressen“. Ganz besonders das Thema Nachhaltigkeit war zwar jedem der Anwesenden ein wichtiges Anliegen, die angelegten Maßstäben waren aber durchaus unterschiedlich. Die Projektentwickler und Immobilienunternehmer  ließen durchblicken, dass sie sich an die gewünschten Nachhaltigkeitsnormen im Bauwesen halten würden,, was wiederum einige Vertreter der Politik skeptisch sahen. Immerhin zeigte die Debatte, dass ein großer Gesprächsbedarf vorliegt und Konsens gesucht werden muss – zum Wohle Berlins.

Franz Rembold (Geschäftsführer AGROMEX GmbH), Marc Engel (AGROMEX GmbH) & Frank Schmeichel (Business Network) (v.l.n.r.)

(mg)

AG City: Wachsende Stadt City West

Bei der gestrigen Auftaktveranstaltung „Wachsende Stadt City West“ der AG City wurden die vielfältigen Herausforderungen und Veränderungen diskutiert, denen sich das wachsende Land Berlin in den kommenden Jahren stellen muss. Die Richtlinienpolitik des Landes Berlin war nicht nur ein Bestandteil des Abends, sondern wurde auch als Bestandteil der Veränderungen bezeichnet. Ganz besonders der Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf stand hierbei im Fokus.

Empfangen wurde das ausgewählte Publikum von Wolfgang Branoner, Geschäftsführer der SPNPC GmbH, und einem Eingangsstatement von Gottfried Kupsch, Vorstandmitglied der AG City e.V.

Wolfgang Branoner, Geschäftsführer der SPNPC GmbH

„Veränderungen sind an vielen Orten der City West zu erwarten. Die geplanten Bauvorhaben werden den Stadtteil nachhaltig prägen“, sagt Kupsch.

Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied der AG City e.V

Einen interessanten Vergleich zwischen dem Berlin von gestern und heute gab es von Professor Christoph Langhof (Langhof Architekten Berlin). Der Stadtrat für Stadtentwicklung & Umwelt des Bezirks Charlottenburg Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger, hielt eine spannende Rede über Identitäten-Bildung in der City West: „Neue Identitäten schaffen, vorhandene Identitäten bewahren“, lautete das Motto des Stadtrats. Über die Chancen und Hürden der Stadt sprach Sven Carstensen, Geschäftsführer der bulwiengesa appraisal GmbH.

Frank Reschke (Projektpartner Drees & Sommer Berlin) und Siegmar Gumz (Geschäftsführer Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft Berlin) referierten über die Mobilität der Zukunft und ihre Mobilitätsversionen der City West 2030. Egal ob neue Fahrradwege oder moderne Paketabholstationen – Berlin werde (und müsse) sich verändern.

Das Event zum Abschluss brachte Marc Schömbs (Partner und Vorsitzender der Geschäftsführung Drees & Sommer Frankfurt) zum Thema „Best Practice: Hochhäuser in Frankfurt“. Im Gegensatz zu Berlin würden Hochhäuser in Frankfurt zelebriert und geschätzt, wieso nicht auch in Berlin?

Es war ein gelungener und aufschlussreicher Abend, der uns nur mit einer Frage zurückgelassen hat: Wieso fällt es trotz vieler positiver Beispiele der Stadt Berlin so schwer, Hochhäuser als Mittel urbaner Entwicklung zu sehen und sich auf neue Trends und Entwicklungen einzulassen?

Am Mittwoch den 11. Oktober werden auf der Folgeveranstaltung „Vorstellung Bauvorhaben“ diese und weitere Fragen geklärt. (mg)

World Green Building Week: Berlin zeigt Flagge

Anlässlich der World Green Building Week findet am 29. September in Berlin eine Stadtführung zum Thema „Nachhaltiges Bauen in der Europacity“ statt. Partner der Veranstaltung sind TICKET B – Architektur erleben und Guiding Architects

Aktionswoche World Green Building Week

Allgemein finden weltweit im Rahmen der World Green Building Week Events statt, die die Öffentlichkeit für die Chancen und vor allem für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bauweise sensibilisieren. Der offizielle deutsche Partner der Aktionswoche ist die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.. In der Woche vom 25. September bis zum 1. Oktober können Events in Stuttgart, Heilbronn und Berlin besucht werden. Die kostenlose Auftaktveranstaltung, die sich der strategischen Bedeutung von Nachhaltigkeit widmet und Vorzeigeprojekte des nachhaltigen Bauens vorstellt, findet am 27. September in der DGNB Geschäftsstelle in Stuttgart statt.

Die DGNB wird in diesem Jahr bei der World Green Building Week von der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem Netzwerk „Guiding Architects“, Rinn Beton- und Naturstein, Royal Mosa sowie wineo unterstützt.

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Gegründet wurde die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. 2007 und ist heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des weltweit agierenden Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die unabhängige Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Zuletzt wurden über die Fort- und Weiterbildungsplattform DGNB Akademie bereits mehr als 3.000 Personen in über 30 Ländern zu Experten für nachhaltiges Bauen qualifiziert. (lj)

Foto: © Pexels

Berliner Wohnungsnot – Neubau muss her

Der Berlin-Boom ist ungebrochen: Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten kommen nach Berlin und bringen Ideen, Kultur und Unternehmertum mit. Einen Platz zum Leben brauchen sie alle. Seit einigen Jahren jedoch verkompliziert sich der ohnehin schon schwierige Berliner Immobilienmarkt. Denn anders als in den meisten Städten Deutschlands ist Berlin nicht homogen gewachsen. Dies ist vor allem historisch in der Teilung der Stadt und auch der Bildung von zwei unterschiedlichen Stadtzentren begründet.

Bei der Veranstaltung Stadtentwicklung, Wohnungsmarkt und Politik wurde gestern Abend über den aktuellen und zukünftigen Wohnungsmarkt Berlins diskutiert. Die von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit organisierte Diskussionsrunde im Roten Rathaus behandelte Themen wie Wohnen in Berlin aus Anbieter-und Verbrauchersicht oder die Themen Mietpreisbremse und Zweckentfremdung.

Zu den Sprechern gehörten Wibke Werner (Stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Mietvereins), Klaus-Peter Hesse (Geschäftsführer des ZIA Zentraler Immobilien Ausschusses), Iris Spranger (Sprecherin für Bauen, Wohnen, Mieten, SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus), Nina Stahr (Landesvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen), Stefan Förster (Sprecher für Bauen, Wohnen und Denkmalschutz, FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus). Moderiert wurde das Ganze von Gerd Nowakowski (Der Tagesspiegel).

Es zeigte sich, dass ein grundlegender Konsens unter allen Beteiligten bestand: Es muss gebaut werden – und zwar dringend. Seit 2010 sind 240.000 Neu-Berliner hinzugekommen, gebaut wurden jedoch nur 40.000 Wohnungen. Platz genug ist vorhanden, verfügt Berlin doch über viele Freiflächen, die schätzungsweise Platz für 240.000 Wohnungen bieten würden.

Viele Investoren sind verunsichert durch hohe Grundstückskosten, langwierige Bauverfahren, mangelnde Akzeptanz für Neubauvorlagen und teure Auflagen. Ein weiterer Aspekt sind die Bürger selbst. Es werden zwar Wohnungen gefordert, wenn es jedoch um die Umsetzung von Neubauten geht, fürchten viele um ihren Kiez, die Preisstruktur oder die Aussicht. Die Rede ist auch meist von den beiden Extremen Luxuswohnungen und preisgebundenem Wohnraum. Auf der Strecke bleibt dabei oft der Bedarf der Mittelschicht, für die es zunehmend schwieriger wird, passenden Wohnraum zu finden.

Dabei gilt Berlin immer noch als vergleichswiese günstig. Schaut man jedoch genauer hin, lässt sich diese Behauptung kaum aufrechterhalten: Seit 2010 sind die Mietpreise in Berlin um 94% gestiegen, das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen beträgt 1.600 Euro, 22,4% der Haushalte, also fast ein Viertel, sind armutsgefährdet. Dies führt dazu, dass trotz der vergleichsweise noch relativ niedrigen Mieten, die Wohnkostenbelastung vergleichbar mit der in München ist.

Foto: © Peter Baumgärtner - Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Alle wollen das Gleiche: Berlins Wohnungen müssen bezahlbar sein und bleiben. Viele Bürger fordern daher eine stärkere Regulierung des Immobilienmarktes durch die Politik. Klaus-Peter Hesse, Geschäftsführer des ZIA, sieht das jedoch kritisch: „ Natürlich müssen Bund und Länder rechtliche Rahmenbedingungen schaffen, starke Eingriffe durch die Politik sind aber in den meisten Fällen wenig bis gar nicht hilfreich, wie man auch an der Mietpreisbremse sieht.“ Dem widerspricht Iris Spranger, Sprecherin für Bauen, Wohnen, Mieten der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, die die Mietpreisbremse durchaus als ein zielführendes Instrument ansieht, um zu verhindern, dass Mieten willkürlich angehoben werden können.

Neubau ist also die Antwort auf alle Fragen? Nicht ganz, denn viele werfen Investoren vor, am Bedarf vorbei zu bauen und nur den eigenen Profit im Blick zu haben. Tatsächlich ist Berlin eine Mieterstadt, 85 Prozent der Einwohner leben zur Miete. Entwickelt werden aber auch viele Eigentumswohnungen. Aus Sich von Klaus-Peter Hesse ist das kein Problem: „Mittlerweile denken viele über Wohnungskauf nach. Aufgrund der niedrigen Zinsen ist das nun für viele eine Option, hinzu kommt die positive Wertentwicklung. Außerdem nicht zu vergessen die zahlreichen Investoren aus dem Ausland, für die Berlin eine große Strahlkraft besitzt.“

Einige Ansätze werden durchweg positiv gesehen, so etwa die kooperative Baulandentwicklung. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften können den Bedarf nicht alleine decken, private Investoren müssen also dringend unterstützen. Grundsätzlich vorgeschrieben ist dann auch, 30 Prozent der Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten abzugeben.

Es bleibt also zu hoffen, dass solche vielversprechenden Ansätze verbessert und fortgeführt werden. Denn alle eint das gleiche Ziel: Die Urbanität und die Vielfältigkeit Berlins müssen erhalten bleiben. Schließlich sind das die Gründe für die internationale Attraktivität Berlins, die nicht nur zahlreiche Touristen, sondern auch Unternehmen und Arbeitskräfte in die Stadt zieht. Denn auch in diesem Punkt sind sich alle einig: Berlin steht eine rosige Zukunft bevor. Die Stadt wird weiterhin wachsen und auch zunehmend an Internationalität gewinnen. Eine Immobilienblase oder eine „tote“ Innenstadt sind aus Sicht der Diskutanten nicht zu befürchten. (mg)

Charlie Living: Neuer Wohnraum an historischem Ort

Es geht vorwärts an einem der prominentesten Standorte im Herzen Berlins: Die Trockland Management GmbH hat mit der Baugenehmigung für den Wohnkomplex „Charlie Living“ den ersten Meilenstein für ihr Großprojekt „Charlie Berlin“ erreicht. Unweit vom berühmten Checkpoint Charlie auf den Grundstücken Zimmerstraße 92 – 94 und Mauerstraße 82 entstehen vier Gebäude, deren Architektur die Geschichte des Ortes überraschend aufgreift. „Mit Charlie Living schließen wir eine weitere Lücke an diesem historischen Standort. Wo einst die Mauer stand, wollen wir nicht abriegeln, sondern im Gegenteil durch eine aufgebrochene Blockrandbebauung mit erlebbarer Natur Durchlässigkeit und Offenheit fördern“, so Heskel Nathaniel, CEO von Trockland.

Auf dem rund 8.850 m² großen Grundstück unweit des ehemaligen Sektorenübergangs entwickelt Trockland für Charlie Living drei Wohnhäuser, darunter eines mit Reihenhaus-Charakter, sowie ein weiteres Gebäude mit Wohn- und Gewerbenutzung. Insgesamt 289 Wohneinheiten, darunter auch 48 Serviced Apartments, werden auf einer Bruttogeschossfläche von rund 26.400 m² realisiert. Die bauvorbereitenden Maßnahmen wie das Ausheben der Baugrube beginnen am 31.10.2016. Bis Ende des Jahres sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein, so dass Anfang 2017 die Grundsteinlegung gefeiert werden kann. Nach aktuellem Planungsstand soll Charlie Living in etwa zweieinhalb Jahren bezugsfertig sein. Mit dem Bau beauftragt ist die Ed. Züblin AG, Direktion Stuttgart.

Trockland erhält Baugenehmigung für das neue Wohnbauprojekt „Charlie Living“, unweit des Checkpoint Charlie

Die Architektur von Charlie Living besticht durch unterschiedlich große Baukörper, die je ein eigenes Fassaden- und Oberflächenthema aufweisen. Glaserker, bodentiefe Fensterfassaden in Raumbreite, unterschiedlich tiefe Balkone und großzügige Gemeinschaftsbereiche gehören zum Konzept des international renommierten Architekturbüros GRAFT. Barbara Sellwig, Projektleiterin von Trockland, erklärt: „Charlie Living ist ein Wohnprojekt für vielschichtige Lebensformen und offene Altersstrukturen. Daher werden die zwischen 36 m² und 211 m² großen Mietwohnungen ganz unterschiedliche Grundrisse aufweisen.“

Gemeinsam mit den Berliner Landschaftsplanern Man Made Land plant GRAFT eine reich begrünte urbane Oase. Ein großzügiger Innenhof wird als Landschaftsgarten für die Bewohner inszeniert und verbindet die einzelnen Wohnkomplexe, ohne seine Verbindung nach außen zu verlieren. Terrassierte Ebenen, kleine Hügel, immergrüne Gewächse, Bäume unterschiedlicher Wachstumsstadien sowie Wasserskulpturen zählen zu den Gestaltungselementen. Begrünungen benachbarter Brandwände, ein Dachgarten mit Holzdeck und eine vertikale Fortsetzung der Landschaft auf die verschiedenen Gebäudeebenen setzen besondere Akzente. Familien mit Kindern werden sicher den fast 1.000 m² großen Spielplatzbereich mit Möglichkeiten für Ball- und Wasserspiele schätzen.

Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen

Der Checkpoint Charlie samt Umgebung ist ein Schmelztiegel ganz unterschiedlicher Kulturen. Diese Idee prägt auch Charlie Living mit den Gemeinschaftsflächen und Service-Einrichtungen: Ein Concierge-Service, ein stilvoller Clubraum mit Bibliothek und W-Lan sowie ein Fitnessbereich bieten eine besondere Lebensqualität innerhalb der Wohngemeinschaft. Die Serviced Apartments, Geschäfte und ein Restaurant sorgen zudem für eine Öffnung nach außen. 115 Tiefgaragenplätze und doppelstöckige Fahrradparkplätze runden das Angebot ab.

Charlie Living ist eines von drei Bauprojekten, die Trockland am Checkpoint Charlie plant. Im Dezember 2015 hat das Unternehmen bereits den Erwerb von zwei weiteren Grundstücken direkt am Checkpoint angekündigt, auf denen das Unternehmen ein neues Ensemble mit Hotel, Wohnungen, Geschäften, Büros und einem Museum realisieren will. (cr)