Richtfest für den neuen Unternehmenssitz der Berliner Volksbank im Quartier Bundesallee

Ein Meilenstein ist erreicht! Nachdem im November 2017 die Grundsteinlegung begangen wurde, haben die Berliner Volksbank und die CONSUS Real Estate AG (über ihre Tochter SSN Group) in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, das Richtfest für das „Quartier Berliner Volksbank“ gefeiert. Als Teil des „Quartier Bundesallee“ entsteht hier der neue Unternehmenssitz der Berliner Volksbank. Die Landmark an der Bundesallee 206/Ecke Nachodstraße wurde von der Berliner Volksbank bereits schlüsselfertig erworben. Das „Quartier Bundesallee“ wurde von einem Unternehmen der SSN Group entwickelt. Neben dem markanten Gebäude gehören ein weiteres Bürohaus sowie vier Wohngebäude im ruhigen Innenhof mit 83 Wohnungen, davon 66 Mietwohnungen, zu dem Ensemble.

Richtfest des Quartiers Berliner Volksbank | Foto: Berliner Volksbank / © Marcel Schwickerath

Fertigstellung schon 2020

Mit der Errichtung des „Quartier Bundesallee“ werden die Blockränder an der Bundesallee und an der Nachodstraße wieder geschlossen. Der Entwurf für das Gebäudeensemble mit seinem eleganten Erscheinungsbild stammt vom Berliner Architekturbüro KSV Krüger Schuberth Vandreike. Das „Quartier Berliner Volksbank“ umfasst etwa 14.740 Quadratmeter Bürofläche. In der Tiefgarage entstehen 50 Pkw-Stellplätze, von denen 10 mit einer Elektroladestation ausgestattet sind. Außerdem sind 110 Fahrradstellplätze und Ladestationen für E-Bikes vorgesehen. Das Gebäude wird nach dem internationalen Nachhaltigkeits-Standard „LEED Gold“ errichtet. Die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen.

Visualisierung – Das neue „Quartier Berliner Volksbank“ Bildrechte: KSV Krüger Schuberth Vandreike

Modernes Flächennutzungskonzept

Für das „Quartier Berliner Volksbank“ wurde ein spezielles Flächennutzungskonzept entwickelt. Dazu wurden viele Arbeitsprozesse analysiert und die Beschäftigten befragt. Die Ergebnisse dienten dazu, das neue Raum- und Flächenkonzept zu entwickeln und als Open Space zu planen. Außerdem sind verschiedene Arbeitsmöglichkeiten speziell zur Förderung der Kommunikation, Konzentration und Regeneration sowie agile Projektflächen vorgesehen. Der Service für Privat- und Geschäftskunden wird erhöht. Im Erdgeschoss wird es neben einem Servicebereich und einer Coffee Lounge auch fünf unterschiedlich gestaltete Beratungsräume geben. Kundenberatungsräume sind im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss angesiedelt.

Richtfest der Berliner Volksbank:
v.l.n.r.: Bertram Vandreike (Architekt, Geschäftsführer KSV Krüger Schuberth Vandreike), Michael Müller (Regierender Bürgermeister von Berlin), Carsten Jung (Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank), Andreas Steyer (CEO der Consus Real Estate AG) | Foto: Berliner Volksbank / © Marcel Schwickerath

Gewinn für die aufstrebende City West

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, sagte anlässlich des Richtfestes: „Die Berliner Volksbank gehört mit ihren mehr als 200.000 Genossenschaftsmitgliedern zu den großen Traditionsunternehmen unserer Stadt und der Region. Als Partnerin des gewerblichen Mittelstandes hat sie großen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre und ihr Engagement für die hiesige Kultur, Bildung und den Sport ist beispielgebend. Deshalb freut es mich besonders, dass die Berliner Volksbank mit ihrem Unternehmenssitz prominent in die City West zurückkehrt und diesen Standort zusätzlich beleben wird. Ich wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen erfolgreichen Start im neuen Quartier.“

Flexibles Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter der Berliner Volksbank

Carsten Jung, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank, erklärte: „Mit unserem ,Quartier Berliner Volksbank‘ kehren wir in das Herz der City West zurück. Das hat für uns einen hohen symbolischen Wert. An diesem verkehrsgünstigen Standort verbinden wir unsere mehr als 70 Jahre lange Tradition als Genossenschaftsbank für den Mittelstand, das Handwerk und die Gewerbetreibenden mit den Vorzügen der Digitalisierung, insbesondere bei den Themen Service und Beratung. Zukunft braucht frische Ideen, veränderte Kultur und neuen Raum. In unserem ,Quartier Berliner Volksbank‘ setzen wir auch dank der Mitwirkung unserer Mitarbeiter ein zeitgemäßes und effizientes Flächennutzungskonzept um. Unser Anspruch ist es, ein flexibles Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich jeder wohlfühlt, seine Potenziale frei entfalten kann und wir als Team für unsere Mitglieder und Kunden gut zusammenarbeiten. Der Neubau gibt uns die Möglichkeit, den Wandel hin zu einer hochmodernen Genossenschaftsbank für unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter weiter fortzusetzen.“

Ensemble fügt sich harmonisch in das Stadtviertel ein

Andreas Steyer, CEO der CONSUS Real Estate AG, die Hauptanteilseignerin der SSN Group, betonte die städtebauliche Bedeutung des Projekts: „Wir sind stolz, über die SSN Group die Hauptstadt mit diesen Projekten mitgestalten zu dürfen und dabei für die Berliner Volksbank ein neues Zuhause zu schaffen. Mit dem ,Quartier Bundesallee‘ revitalisieren wir diesen exponierten Standort und schließen die baulichen Lücken an der Bundesallee und der Nachodstraße. Wir haben hier ein sehr gut durchmischtes Büro-, Wohn- und Gewerbequartier mit einer hohen Aufenthaltsqualität entwickelt. Dabei wurde sehr großer Wert darauf gelegt, dass sich das Gebäudeensemble harmonisch in das Stadtviertel einfügt und architektonisch, ökologisch und städtebaulich höchsten Ansprüchen gerecht wird. In jeder Hinsicht setzen wir auf Nachhaltigkeit – etwa durch die Begrünung der Höfe sowie die Zertifizierung nach dem internationalen Standard LEED Gold.“

Moderne in einem traditionsreichen Umfeld

Bertram Vandreike, Geschäftsführer von KSV Architekten, sagt: „Das Ensemble wird nach außen von den drei neuen, zehngeschossigen Geschäftshäusern geprägt. Sie zeichnen sich durch eine abwechslungsreiche und individuelle Architektur aus und bekräftigen die Re-Urbanisierung dieses Standorts. Der Eingangsbereich zur Berliner Volksbank ist repräsentativ und markiert die Spitze des neuen Gebäudeensembles. Im ruhigen und grünen Quartiersinneren entsteht der Platz für zeitgemäßes Wohnen. Das schafft zugleich einen gelungenen Übergang zu den traditionellen Wohnquartieren am Prager Platz.“ (red)

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