Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller | Foto: Joachim Gern

Regierender Bürgermeister schließt neue Kooperationen in Australien

Am heutigen 17. Oktober kehrt der Regierende Bürgermeister Michael Müller von seiner Australienreise zurück. Gemeinsam mit seiner dreißigköpfigen Delegation hatte Müller sechs Tage lang mehr als 30 Termine wahrgenommen. Neben zahlreichen Treffen mit Spitzenpolitikerinnen und Politikern in der australischen Hauptstadt Canberra und den Bundesstaaten Queensland sowie New South Wales, wurden dabei vier neue Vereinbarungen zur Förderung von Kooperationen in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin unterzeichnet.

„Deutschland und Australien verbindet seit 2013 eine strategische Partnerschaft, die wir durch unsere Begegnungen vor Ort weiter stärken konnten“, erklärte Müller. Zahlreiche Gespräche zu Themen wie Digitalisierung, Medizin, Stadtentwicklung, Einwanderung und Integration hätten deutlich gemacht, wie wichtig der direkte Dialog zwischen den föderalen Systemen ist, so der Regierende. Beide Seiten würden von den Kooperationen profitieren.

Regierender Bürgermeister vereinbart Kooperation zwischen Berlin und Queensland

In Brisbane und Sydney hatte sich Müller mit Regierungsmitgliedern und Repräsentanten der Bundesstaaten Queensland sowie New South Wales getroffen. In der australischen Hauptstadt Canberra folgten dann Gespräche auf der Bundesebene mit Mitgliedern der Regierung von Premierminister Scott Morrison und Vertretern der Opposition, darunter dem Schattenminister für Innovation und Forschung.

Mit Annastacia Palaszczuk, Premier von Queensland, vereinbarte Müller, der auch Senator für Wissenschaft und Forschung ist, am 11. Oktober in Brisbane eine Zusammenarbeit zwischen dem Land Berlin und dem Bundesstaat bei der medizinischen Forschung und Versorgung. Zu diesem Zweck wird eine gemeinsame Expertengruppe mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitseinrichtungen eingerichtet.

Berliner Universitäten bauen Partnerschaften aus

Auch die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen der Hauptstadt profitierten von der Australienreise des Regierenden. Die FU, HU und TU Berlin sowie die Charité gehen eine neue Partnerschaft mit der University of Melbourne ein. Die Vereinbarung umfasst die Studierendenmobilität, gemeinsame Forschungsprojekte, den Austausch beim Technologietransfer und den gegenseitigen Zugang zur Forschungsinfrastruktur. Zusätzlich hat die TU Berlin eine Vereinbarung mit der University of Technology Sydney geschlossen. Schwerpunkt dieser ist die Anbahnung neuer Projekte in der Digitalisierungsforschung. Die beiden Universitäten erweitern damit ihre seit 2017 bestehende strategische Partnerschaft.

Des Weiteren geht der Technologiepark Adlershof eine Kooperation mit dem Tonsley Innovationspark aus Adelaide ein. Beide Parteien wollen den Transfer von Know-how bei der Entwicklung von Wirtschafts- und Technologieparks fördern und somit eine vertiefte Zusammenarbeit bei Innovationsinitiativen ermöglichen. Die Vereinbarung wurde in Anwesenheit des Ministers für Handel und Investitionen des Bundesstaates South Australia unterzeichnet. (red)

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