Wirtschaftssenatorin Ramona Pop rechnet mit einem Wachstum von zwei Prozent

Ramona Pop über das Berliner Wirtschaftswachstum

Berlin ist als Tourismus-Destination gefragter denn je und der Hotelmarkt wächst überdurchschnittlich schnell. Die große Nachfrage führt zu Wirtschaftswachstum. In ihrem Konjunkturbericht zur wirtschaftlichen Lage spricht Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, von der Steigerung der Berliner Wirtschaftstätigkeit. Ein wesentlicher Grund dafür sei die stark wachsende Tourismusbranche. Berlin ist, bezüglich des Hotelmarktwachstums, unter den Top-5-Städten Deutschlands.

Berliner Senat rechnet mit einem Wachstum von zwei Prozent

2018 ist der Berliner Hotelimmobilienmarkt im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Daraus resultieren höhere Erlöse, steigende Übernachtungszahlen und ständig ausgebuchte Hotels. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop plant am heutigen Tag die Veröffentlichung des Konjunkturberichts zur wirtschaftlichen Lage in Berlin. Teile des Inhalts sind bereits bekannt. Der Berliner Senat entnimmt dem Schreiben für das Gesamtjahr 2019 ein Wachstum des lokalen Inlandsproduktes um 2,0 Prozent. Grund dafür sei laut Senatorin Pop unter anderem die wachsende Tourismusbranche und der sich differenzierende Markt. So werden zum Beispiel noch in diesem Jahr rund 60 Millionen Euro in die Modernisierung des InterContinental Berlin investiert, um die Zimmer an die neusten Standards anzupassen. Auch das Luxussegment wird immer weiter ausgebaut.

Gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum

Seit 2014 nimmt das Wachstum des lokalen Inlandproduktes im Vergleich zum Durchschnitt aller deutschen Bundesländer rasant zu. So gab es beispielweise im Jahre 2016 ein extrem starkes Wachstum von 5,1 Prozent. Wichtiger Faktor für die Stabilität und das konstante Wachstum sei laut Senatorin Pop zudem die wachsende Digitalwirtschaft und die dadurch entstehenden neuen Arbeitsplätze. Auch das Wachstum von Dienstleistungen trage zur günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt bei.

Zum Dienstleistungssektor zählt auch das Baugewerbe, in dem die Berliner Unternehmen sehr unabhängig von anderen Weltregionen sind und daher kaum von aktuellen Krisen betroffen sind. Die Unabhängigkeit von internationalen Auftraggebern führe zu guten Voraussetzungen für weiteres Wachstum. (tf)

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