Mirko Fiedler, Niederlassungsleiter Berlin Krieger + Schramm | Foto: Krieger + Schramm

Neu in Berlin: Krieger + Schramm Wohnbau Berlin GmbH & Co. KG

Vor 26 Jahren im thüringischen Dingelstädt gegründet, hat das Familienunternehmen 2018 nach Frankfurt, München und Kassel, eine weitere Niederlassung in Berlin eröffnet und plant, in der Hauptstadt Mietwohnungen zu bauen.

Die über 100 Mitarbeiter in dem mittelständischen Unternehmen erfahren ein hohes Maß an Mitarbeiterförderungsprogrammen, wie beispielsweise ein Gesundheitsmanagement-System, die Möglichkeit der Unternehmensbeteiligung als stiller Gesellschafter u.v.a.m. zum Vorteil und Nutzen der Mitarbeiter. Mirko Fiedler, Niederlassungsleiter von Krieger + Schramm in Berlin, zu dem besonderen sozialen Engagement des Unternehmens:

 

BERLINboxx: Was ist das Besondere an Krieger + Schramm?

 

Mirko Fiedler: Seit dem Jahr 2000 erhält Krieger + Schramm jährlich Preise und Auszeichnungen für familienfreundliche Personalpolitik und verantwortliche Unternehmenskultur. Der Staatspreis für Qualität und familienbewusste Arbeitszeiten oder der alternative Gesundheitspreis sowie Wohngesundes Bauen sind einige Beispiele für die besondere Verantwortung der Familie Krieger für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. Gut motivierte und ausgebildete bzw. geförderte Mitarbeiter tragen eben auch zu einer kontinuierlichen Qualität der Arbeit bei. Das drückt sich aus bei der Auszeichnung „Thüringer Staatspreis für Qualität“, „Der Mittelstands-Oskar“, „Bestes Bauunternehmen des Jahres“ oder „Ausbildungs-Ass Deutschlands“ sowie Auszeichnung als „TOP JOB 100- Bester Arbeitgeber“. Auch in diesem Jahr hat Krieger + Schramm wieder einige Auszeichnungen erhalten, so etwa „Top Arbeitgeber Mittelstand 2019“ von FOCUS –BUSINESS.

 

BERLINboxx: Aber auch beim gesellschaftlichen Engagement ist das Unternehmen ganz weit vorn?

Mirko-Fiedler: Mit großem Engagement fördert die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung und die Strahlemann-Stiftung Bildung und Innovationen in der Region. Dabei werden ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Die Stiftung fördert und unterstützt Sport, Kultur und Bildung. Ein Beispiele ist die „Talent Company“, ein gefördertes Projekt der Strahlemann-Stiftung zur Berufsorientierung von Schülern. Hier hat Christoph Matschie, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Schirmherrschaft übernommen.

Oder das Projekt „Edgar, der mobile Schulgarten“ aus dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel als ein Beispiel für die Unterstützung von Schulen und Kindergärten. Des Weiteren hat K+S ein Projekt namens „helping hands“, hier wird seit einigen Jahren ein Schulprojekt in Kenia unterstützt. Ab dem nächsten Jahr sind die Mittel für den Start eines neuen Schulanbaus in Mombasa zusammen, welche sich unter anderem aus Vergütungen für Verbesserungsvorschläge im Unternehmen zusammensetzen. Für jeden Mitarbeitervorschlag wandern 50€ in das „helping hands“-Projekt, in diesem Jahr sind wir bereits bei rund 17.000 €.

 

BERLINboxx: Was tun Sie als Bauunternehmen und Entwickler von Wohnprojekten für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein beim Bauen?

 

Mirko Fiedler: Seit 2010 wird von der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung der „DMK Award für nachhaltiges Bauen“ ausgelobt. Die Stiftung verfolgt damit das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit, zukunftsorientiertes, wohngesundes und umweltbewusstes Bauen in die Breite zu tragen. Engagierte Architekten, Planer und Projektentwickler werden gefördert. Die Menschen stehen bei der Betrachtung mit ihren Bedürfnissen nach angenehmen Wohnen und gesundem Leben im Mittelpunkt. Die Auszeichnung prämiert Architekten, Bauträger, Projektentwickler sowie Hochbau- und Stadtplanungsämter, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden und so nachhaltiges Handeln zu weiterem Wachstum nutzen.

 

BERLINboxx: Seit einem Jahr ist Krieger + Schramm unter Ihrer Leitung in Berlin mit einer Niederlassung vertreten. Was macht das Unternehmen hier und welche Art von Engagement planen Sie in Berlin?

 

Mirko Fiedler: In Berlin gibt es einen großen Bedarf an Wohnungen für Familien, ältere Menschen und Singles. Hier möchten wir unsere Erfahrung einbringen und Wohnungen bauen für ganz normale Menschen, also weder Luxuswohnungen noch temporäre Wohnungen. Wir glauben an einen gemischten und lebendigen Kiez, der Wohnqualität schafft, die Umwelt schont und einen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt liefert. An vielen anderen Standorten haben wir die Erfahrung gemacht, dass genau das zukunftsweisend und nachhaltig ist.

 

BERLINboxx: Gibt es da schon Projekte?

Mirko Fiedler: Ja, wir sind mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Gespräch über eine Art Stadtreparatur und die Schaffung von neuen Wohnungen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir erst mit dem Bezirk die Voraussetzungen für eine Baugenehmigung schaffen wollen, bevor wir damit öffentlich werden. Weitere Projekte befinden sich der Entwicklungs- bzw. Ankaufphase.

 

BERLINboxx: Wie sind Ihre Erfahrungen mit Politik und Verwaltung?

Mirko Fiedler: Wir haben die Bezirkspolitiker und Verwaltungsexperten als kompetent, dialogbereit und zielorientiert erlebt.

 

BERLINboxx: Haben Sie schon soziale Projekte für Ihr Unternehmen identifiziert, bei denen Sie sich in Berlin engagieren wollen?

 

Mirko Fiedler: Wir engagieren uns immer dort wo wir auch aktiv sind. Aktuell sind wir dabei uns verschiedene Projekte anzusehen und zu prüfen, welches Engagement zu uns am besten passt. Hier werden wir ganz sicher Anfang des Jahres schon weiter sein. Gern würden wir auch in Berlin eine „Talent Company“ installieren und Gespräche mit einem Stadtbezirk darüber aufnehmen.

 

 

 

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