HD Gruppe: Immobilienwerte mit Zukunft | Foto: pixabaycom

HD Gruppe: Immobilienwerte mit Zukunft

Baukräne bestimmen das Bild vieler deutscher Metropolen. Die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen ist ungebremst. Die HD Gruppe hat sich das Ziel gesetzt, ihre Projekte – egal ob im Wohn- oder Gewerbebereich – nachhaltig und zukunftsorientiert zu planen und zu entwickeln.

Mit dem Tochterunternehmen HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI) hat sich die HD Gruppe auf die Revitalisierung von Handelsimmobilien spezialisiert. Ein derzeitiges Objekt ist die Burggalerie im thüringischen Mühlhausen, welche für rund zehn Millionen Euro noch in diesem Jahr revitalisiert wird. Dabei geht es um mehr als nur einen neuen Anstrich. „Neben baulichen Anpassungen muss das Angebot eines Einkaufszentrums auf die unterschiedlichen Käufergenerationen ausgerichtet werden“, erklärt HDHI-Geschäftsführer Nils Blömke. „Natürlich wollen wir im Idealfall eine Vollvermietung erreichen, aber die Läden müssen auch zu den Käufergruppen passen, damit sich die Geschäfte langfristig halten können.“

F³ – Fit for Future

Die HDHI verfolgt dabei ihr eigenes Konzept namens F³ – Fit for Future. Darunter versteht das Unternehmen eine zukunftsorientiere und nachhaltige Revitalisierung der Handelsimmobilien, wozu neben der Anpassung des Angebots an Käufergruppen auch praktische Aspekte gehören. „Wir wollen erreichen, dass unsere Einkaufszentren an Aufenthaltsqualität gewinnen und für die Menschen ansprechend sind. Ältere Generationen legen Wert auf eine gute Beratung, junge Menschen wollen hingegen unterhalten werden. Hier spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle. Aber auch ganz einfach Dinge wie komfortable Parkplatzgrößen sind ein wichtiges Thema“, so Blömke.

Trends erkennen, Wandel berücksichtigen

Dass der Gründer der HD Gruppe, Herbert Dzial (HD), ein Gespür für die richtigen Projekte hat, hat er in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. So etwa auch bei Mikroapartments, die nicht nur für Studierende, sondern auch Pendler sowie Singles eine lukrative Alternative zum WG-Zimmer sind. Während andere Projektentwickler noch abgewogen haben, ob die Nachfrage nach solchen Kleinstapartments groß genug wär, begann Dzial im dritten Quartal 2015 bereits mit dem Bau eines Student Housing-Projektes in der Dudenstraße (Schöneberg). Insgesamt sind hier 154 Apartments auf 6.100 Quadratmetern entstanden, die die HD Gruppe an MPC Capital veräußert hat.

Doch Dzials Pläne gehen weiter. „Der demografische Wandel schreitet immer weiter fort. Anders als vor einigen Jahren haben sich aber auch die Erwartungen an Pflegeimmobilien und Senioreneinrichtungen geändert. Es geht um mehr als altersgerechte Bedürfnisse“, führt Dzial aus. „So möchten Senioren möglichst lange selbständig bleiben und sich selbst versorgen können. Beim Bau von solchen Objekten muss also auch an Nahversorgungs- und Dienstleistungsangeboten gedacht werden.“ Ähnlich wie bei Mikroapartments ist die der Wunsch nach Serviceleistungen wie z. B. einem „Concierge“, der sich um die Belange der Bewohner kümmert, groß. Daher wird der Servicecharakter mit den Erfahrungen aus den Mikroapartments und dem Center Management von Einkaufszentren stärker in den Mittelpunkt gestellt. Kürzlich hat die HD Gruppe die Praxisklinik Sudenburg, bestehend aus 19 Wohn- und Praxiseinheiten, in Magdeburg erworben. Auf dem Nachbargrundstück plant die HD Gruppe eine betreute Einrichtung, in der auch die von Dzial aufgeführten Aspekte berücksichtigt werden sollen.

Expansion nach Portugal

Die HD Gruppe schaut auch über Deutschland hinaus. Im Juni verkündete Herbert Dzial die Expansion seiner Unternehmensgruppe nach Portugal, mit einem Schwerpunkt auf der Metropolregion Lissabon. Für ein erstes Wohnungsbauprojekt hat Dzial ein rund 5.500 Quadratmeter großes Grundstück im Norden Lissabons von einer portugiesischen Familiendynastie erworben. Derzeit sind drei Gebäude mit 158 Wohnungen sowie Büros, Einzelhandelsflächen und 215 Stellplätze geplant. Direkt daneben baut die portugiesische Zentralbank ein Verwaltungsgebäude für ca. 1.500 Mitarbeiter.

„Die Nachfrage nach Wohnraum insbesondere in Lissabon steigt seit 2013 kontinuierlich an – sowohl als Anlageobjekt als auch für die Eigennutzung – etwa durch Fachkräfte oder Studierende, die die Stadt für sich entdeckt haben“, so Dzial. „Die Stadt ist ein Hotspot und auch wirtschaftlich geht es aufwärts, weshalb wir Lissabon als Investitionsstandort ausgemacht haben. Die Tourismusbranche boomt, die kreative Start-up-Szene wächst konstant und auch namhafte Unternehmen wie Google oder Zalando eröffnen Büros und Technologie-Hubs in der Metropolregion. Lissabon wird auch ‚das neue Berlin‘ genannt.“

Für Portugal spricht auch, dass Genehmigungsprozesse für Bauvorhaben wesentlich unkomplizierter und schneller abzuwickeln sind als derzeit in Deutschland. Auch deswegen soll das Projekt im Stadtteil São Domingos de Benfica nicht das einzige in der 2,8 Millionen Einwohner umfassenden Stadt am Tejo bleiben. Die HD Gruppe evaluiert weitere Grundstücke für die Entwicklung und den Bau von Wohn- und Student Housing-Projekten in der Metropolregion. Weitere Ankäufe sind für das 3. Quartal 2018 avisiert. (cr)

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