Hausbau in Lichterfelde Süd - 2.500 Wohnungen für das Zukunftsquartier
Bahnhof in Lichterfelde Süd - der Ort soll durch ein großangelegtes Bauprojekt zum neuen Zukunftsquartier werden | Foto: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Hausbau in Lichterfelde Süd – Entstehung eines neuen Zukunftquartiers

Der Mietendeckel und die geplante Privatisierungsbremse des Senats scheinen dem Hausbau-Großprojekt in Lichterfelde Süd nicht im Weg zu stehen. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der US-Armee zwischen Osdorfer Straße und Anhalter Bahn sollen ab Ende 2020/Anfang 2021 bis 2025/26 rund 2.500 neue Gebäude entstehen.

Großprojekt im Süden der Hauptstadt

Das Projekt der Groth Gruppe am südlichen Stadtrand Berlins erstreckt sich auf einer Fläche von über 97 Hektar. Von den über 2.000 geplanten Wohnungen sollen 540 Sozialwohnungen, circa 1.540 Miet- und Eigentumswohnungen sowie rund 420 Reihenhäusergen gebaut werden. Außerdem sind auch drei Kitas, eine Grundschule mit Sporthalle und Sportplatz, eine Jugendeinrichtung und ein Stadtplatz mit 20.000 Quadratmetern Büro- und Gewerbeflächen geplant.

Um den Hausbau in dem neuen Stadtviertel, das Neulichterfelde heißen soll, umzusetzen, arbeitet die Groth Gruppe mit zahlreichen Innovationspartnern zusammen. Die Toyota Kreditbank GmbH (Mobilität), die NATURSTROM AG (Energie), Goldnetz gGmbH (Bildung und Community) und der BUND (Umwelt und Naturschutz in der Lichterfelder Weidelandschaft) beteiligen sich an dem Großprojekt, in das eine stattliche Investition von 900 Millionen Euro fließen soll.

Innovatives und ökologisches Zukunftsquartier für urbanes Leben

Bei der Vorstellung des geplanten Stadtquartiers gab sich Klaus Groth, Unternehmensgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Groth Gruppe, zuversichtlich und stellte die wichtigsten Eckpunkte des neuen Stadtviertels vor:

„Wir freuen uns, für unser Quartier Neulichterfelde so starke Partner gefunden zu haben. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise und beschreiten neue Wege. Wir richten unser Augenmerk insbesondere auf die Themen Urbanisierung und Mobilität, die Verringerung des CO2-Fußabdrucks sowie moderne Formen von Leben, Wohnen und Arbeiten für die künftigen Generationen. Wir entwickeln hier im unmittelbaren Umfeld des künftigen Hauptstadtflughafens BER zukunftsweisende Pilot-Lösungen. Berlin ist eine schnell wachsende Stadt, Neulichterfelde ist unsere Vision für die Stadt der Zukunft.“

Neue Mobilitätskonzepte und Klimaneutralität

Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern möchten die Initiatoren des Projekts gewährleisten, dass alle Ansprüche an ein urbanes und modernes Quartier erfüllt werden. So ist mit der Toyota Kreditbank beispielsweise ein Investor gewonnen, der ein mobiles Stadtviertel mit einer Pendler-App, autonomen Fahrzeugen und Elektroautos schaffen möchte. Außerdem plant der Öko-Energieversorger NATURSTROM, Neulichterfelde mit einer klimaneutralen Wärmeversorgung auszustatten und somit mehrere Tonnen CO2 im Jahr zu sparen.

Die urbane Ausrichtung des innovativen Standorts schließt aber nicht aus, dass die rund 6.000 zukünftigen Anwohner auch die Natur genießen können. Die an den ehemaligen Truppenplatz angrenzende Weidefläche soll erhalten bleiben und mit Rücksichtnahme auf eine nachhaltige Nutzung erschlossen werden. Gerade diese Kombination von innovativen, ökonomischen und nachhaltigen Ansätzen macht das Stadtquartier für Klaus Groth zur „Stadt der Zukunft.“  (sz)

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