Der BERLINboxx Hauptstadtkalender

Details

Beginn:
26. November 2020 | 10:00 Uhr

Ende:
27. November 2020 | 16:30 Uhr


Veranstaltungskategorie:
Gesundheit


Event Website:
www.qualitaetskongress-gesundheit.de/kongress.html

Veranstalter

Gesundheitsstadt Berlin GmbH

Webseite:

www.gesundheitsstadt-berlin.de

Veranstaltungsort
InterContinental Berlin
Budapester Str. 2, 10787 Berlin, Deutschland

14. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit

26. November 2020 - 27. November 2020

Die Bewältigung der Corona-Pandemie gelingt nicht im Sprint. Ohne wirksame Medikamente und vor allem Impfstoffe sind Kontakteinschränkungen und die Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen über einen längeren Zeitraum erforderlich. Werden wir die notwendige Einsicht und Disziplin aufbringen? Können wir nach ersten Erfolgen bei der Infektionsbekämpfung eine Zunahme von Infizierten über viele Monate hinweg verhindern?

Deutschland steht in der Bewältigung der Pandemie – im internationalen Vergleich - vergleichsweise sehr gut da. Neben strukturellen Voraussetzungen wie eine dezentrale Kliniklandschaft mit vielen Intensivbetten sind es besonders die überragend engagierten Pflegekräfte und Ärzte, die sich unermüdlich und mit hoher Expertise um die Versorgung der Covid-19-Patienten kümmern.

Gleichwohl verschwinden durch die Corona-Krise nicht die notwendigen Strukturreformen in der Gesundheitsversorgung. Dazu gehören: Lösungen für den Fachkräftemangel, verbessertes Risikomanagement und Infektionsprävention in Kliniken, die Arzneimitteltherapiesicherheit, die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen, die Reorganisation der Notfallversorgung und stationären Versorgung insgesamt. Diese Themen werden wie gewohnt auf dem Nationalen Qualitätskongress Gesundheit erörtert.

Unstrittig ist, dass die Digitalisierung nach wie vor ein zentrales Thema ist. In der Corona-Krise geht auf einmal alles ganz schnell: Telemedizin und Videokonsultationen sind selbstverständlich, Begrenzungen in der Nutzung digitaler Versorgungsinstrumente fallen weg. Wieviel besser stünden wir da, gäbe es bereits eine komplett aufgebaute Telematikinfrastruktur, an die alle Leistungserbringer angeschlossen wären, und die elektronische Patientenakte wäre Standard. Man muss sich beispielsweise konkret vorstellen, was es bedeuten würde, wenn bei allen Covid-19 Patienten bei Klinikaufnahme der Impf- und Medikamentenstatus elektronisch vorliegen würde sowie Verlauf und Status von Vorerkrankungen digital erkennbar wären. Die Corona-Krise ist hoffentlich der letzte Weckruf, bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems umfassend Tempo zu machen und vor allem die erforderlichen Investitionsmittel zur Verfügung zu stellen.

(Anmeldung erforderlich)

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