Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner, hier bei einem Event im Steglitzer Kreisel der CG Gruppe AG. | Foto: BERLINboxx

Halbjahresbilanz Berlin Partner: Hauptstadt punktet bei internationalen Fachkräften

Die Wirtschaft in der Hauptstadt entwickelt sich weiterhin gut – das spiegelt sich auch in den Zahlen der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind allein in den 163 Projekten, die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie erfolgreich betreut hat, 5119 neue Arbeitsplätze entstanden. 2889 Arbeitsplätze entstehen dabei in Expansionsprojekten. Das Investitionsvolumen in den Berlin-Partner-Projekten belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf mehr als 296 Millionen Euro. Die eingeworbenen Drittmittel für Innovationen betragen 30,8 Millionen Euro.

Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Die Halbjahreszahlen von Berlin Partner weisen einen stabilen Trend auf: Immer mehr Arbeitsplätze entstehen bei Unternehmen, die an den Standort ziehen oder innerhalb Berlins eine Erweiterung planen. Dabei punktet Berlin vor allem mit dem ausgezeichneten Fachkräfteangebot aus dem In- und Ausland. Berlin Partner unterstützt die Unternehmen deshalb nicht nur bei Standort- und Finanzierungsfragen, sondern auch mit umfassenden Informationen für zuziehende Arbeitskräfte und einem stark nachgefragten Serviceangebot für Arbeitgeber.“

Der Business Immigration Service

Mit dem Business Immigration Service (BIS) gibt es einen weiteren Seismographen für die Entwicklung in der Stadt. Der BIS ist ein einzigartiger Zusammenschluss aller für Visa- und Aufenthaltsfragen relevanten Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung. Schnelle Kommunikation innerhalb von maximal 48 Stunden und transparente, lösungsorientierte Arbeitsprozesse ergeben eine Kooperation „at it’s best“: Im vergangenen Jahr wurden hier ins sechs Monaten 149 Unternehmen betreut. Im ersten Halbjahr 2018 waren es bereits 209 Unternehmen.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie: „Berlin ist ein Magnet für internationale Talente. Der Business Immigration Service zeigt, wie beliebt die Hauptstadt ist. Inzwischen haben wir 70 Anfragen in der Woche, weil Berlin bei internationalen Arbeitskräften so gefragt ist – Menschen aus der ganzen Welt, die hierherkommen, um zu arbeiten und zu leben. Wir unterstützen Investoren und Unternehmen dabei, zuziehende Fachkräfte auf schnellstem Wege in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wir versprechen, dass wir nach fünf Tagen wissen, ob es die Arbeitserlaubnis gibt oder nicht.“

Die meisten Fachkräfte, die sich über den BIS registrieren, sind im IT-Sektor tätig und stammen aus Europa (28 Prozent), gefolgt von Asien (27 Prozent) und Südamerika (22 Prozent).

Berlins Start-up-Szene boomt weiterhin

Wie nachhaltig das Wirtschaftswachstum in Berlin ist, zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze im ersten Halbjahr in Expansionsprojekten entstanden sind. Damit flossen 138,5 Millionen Euro in Standorterweiterungen oder Verlagerungen innerhalb Berlins.

Und die Berliner Start-up-Szene entwickelt sich immer weiter zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in Berlin: Die Startups sind der fünftgrößte Arbeitgeber in der Hauptstadt. Hier sind in den von Berlin Partner betreuten Projekten mehr als 2000 neue Arbeitsplätze entstanden und es werden rund 108 Millionen Euro investiert. Die Szene wächst nicht nur, sie wird auch internationaler: 42 Prozent der Mitarbeiter in Berliner Startups stammen aus dem Ausland.

Mit dem Start-up-Austauschprogramm Start Alliance unterstützt Berlin Partner Start-ups bei der Erschließung neuer Märkte. Mit den Partnern in Shanghai, Beijing, Tel Aviv, Warschau, Wien, Dubai, London, Paris und New York bestehen gute Kontakte in die weltweit wichtigsten Startup-Hubs. Und das Netzwerk wächst weiter. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie zuletzt mit New York – vertieft wurden. (red)

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