Freunde finden leichter gemacht

Jeder Neuanfang in einer fremden Stadt ist schwer – Die App „25friends“ hilft dabei, neue Leute kennen zu lernen

Das Prinzip hinter „25friends“ ist sehr simpel. Über eine App meldet man sich an und sobald sich 24 weitere Teilnehmer angemeldet haben, wird ein Gruppenchat erstellt. Alter und Interessen der User sind hierbei ähnlich. So können sofort neue Kontakte geknüpft und Verabredungen geplant werden.

Hinter dieser Idee stehen die drei Jungunternehmer und 25friends-Gründer: Florian Frese, Ramin Ataei (25) sowie App-Entwickler Juri Materi (30). Inspiriert wurden die Jungs von einem Online-Fitness Programm, bei dem mit anderen Usern chatten und Gruppen erstellen konnten. Wieso also nicht so etwas ähnliches für ein breiteres Spektrum an Leuten, die lediglich neue Kontakte knüpfen wollen?

Um zu testen, ob diese Idee umsetzbar wäre und wie sie bei den Nutzern ankommen würde, bauten die Unternehmer eine Website, auf der sich mit seiner Handynummer angemeldet werden konnte und somit einer Whats-App Gruppe hinzugefügt wurde. Die Hersteller verbreiteten das Ergebnis auf Facebook und trafen damit sofort auf Interesse: allein innerhalb weniger Stunden hatten sich bereits 100 Leute angemeldet. Wenige Zeit später gab es tausende von Usern in verschiedenen Städten. Das Projekt lief super an!

Das Vorhaben wurde weiter auszubauen: Juri Materi, den Florian Frese und Ramin Ataei von ihrer Idee überzeugen konnten, entwickelte die App. Finanzielle Unterstützung erhielten die drei von einem Investor – in Höhe einer mittleren sechsstelligen Summe. Genug um die Planungen in die Tat umzusetzen und die 25friends GmbH zu gründen. Das alles, von der Idee bis zur Umsetzung, geschah innerhalb von nur einem Jahr.

Doch die App kann weit mehr als nur bloße Vernetzung. Bei der Anmeldung wird man nach bestimmten Interessen und dem Alter gefragt. Je nachdem ist es möglich, in mehreren Gruppen gleichzeitig zu sein, beispielsweise um sich mit Leuten zum Sport zu verabreden, Party-Gänger Gruppen oder rein gleichgeschlechtliche Gruppen – für jedes Interessengebiet findet man auf jeden Fall andere Personen, die die gleichen Hobbys haben. Darüber hinaus werden in den einzelnen Gruppen Veranstaltungen vorgeschlagen, die an öffentlichen Orten oder Restaurants stattfinden. Jeder User kann aber auch seine eigenen Veranstaltungen teilen. Zu den Events gibt es außerdem Freigetränke, freien Eintritt oder Vergünstigungen auf Essen.

Die Nähe zu den Usern liegt den Unternehmensgründern außerdem sehr am Herzen. Es wird deutlich, dass es sich bei den Gründern um junge, bodenständige Typen handelt: „Wir sind kein großer Konzern, der hinter dieser App steckt. Wir möchten die Ideen gemeinsam mit unseren Nutzern entwickeln. Dass sich eine Gruppe über uns findet, und sich echte Freundschaften daraus entwickeln – das macht uns stolz“, so Florian Frese. Wünsche und Ideen der User sollen berücksichtigt werden, sodass die App noch mehr Leute erreicht und vernetzt. Für eine Optimierung und einen besseren Zuschnitt auf die Nutzer soll es zukünftig auch ein Profiling der User geben. Die Nähe zu den Konsumenten zeigte sich auch in einem besonders schönen Beispiel: Die „Beste Gruppe in Hamburg“, eine besonders aktive und rasant gewachsene Gruppe wurde von den Gründern kurzerhand auf Bier und Pizza in das Büro eingeladen.

Die App funktioniert – und kommt sehr gut an: Bereits im ersten Monat wurde sie schon mehr als 10.000 Mal herunter geladen. Eine tolle Idee, die einem den Anfang in einer neuen Stadt erleichtern kann oder einfach dazu dient, seinen Freundeskreis zu erweitern.

 

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