Dr. Harry van Caem mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller auf der Feier zum 100-jährigen Jubiläum der Berliner Pressekonferenz | Foto: Charles Yunck/www.berlin.de

Der BERLINPartner aus den Niederlanden

Dr. Harry van Caem ist derzeit regelmäßig zu Besuch in Berlin. Der niederländische Investor ist weltweit aktiv, aktuell nehmen ihn jedoch seine Projekte in der Hauptstadt besonders in Anspruch. Auf dem Empfang 100 Jahre Berliner Pressekonferenz konnte ihn Wirtschaftssenatorin Ramona Pop daher auch überzeugen, dem Netzwerk von BERLINPartner, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Berlin, als Partner beizutreten.

Van Caems Projekte, zum Beispiel die Fellini Residences nahe dem Gendarmenmarkt oder die Bürolofts in den Muratti Höfen sowie die Feratti Offices legen Zeugnis ab vom Boom der wachsenden Stadt.

„Berlin ist aktuell weltweit einzigartig. Bunt, multikulturell und attraktiv für Menschen aus aller Welt, bietet Berlin viele Chancen. Als BERLINPartner möchte ich teilhaben an der Entwicklung der Stadt und dazu einen Beitrag leisten“, sagt Dr. van Caem.

Boomtown Lichtenberg

Schon seit einiger Zeit hat der niederländische Investor Lichtenberg ins Auge gefasst und das Potenzial des Bezirks lange vorhergesehen. In der Landsberger Allee plant van Caem bereits zwei Wohngebäude mit insgesamt fast 1.750 Wohneinheiten, in der unweit gelegenen Rhinstraße kommen weitere 110.000 Quadratmeter BGF Büroflächen hinzu. Aktuell ist jedoch der Coppi-Gewerbepark an der Frankfurter Allee das Herzensprojekt des dynamischen Niederländers.

5.000 Arbeitsplätze für Lichtenberg

Eine große Chance für den Bezirk, denn auf der brachliegenden und ungenutzten Fläche sollen Büroflächen entstehen, die Lichtenberg circa 5.000 Arbeitsplätze bescheren würden. Namhafte Unternehmen wie ein großer Automobilkonzern oder der Marktführer für Immobiliensuchmaschinen haben bereits Interesse an insgesamt über 66.000 Quadratmetern Bürofläche signalisiert und würden bei einem konkreten Fertigstellungsdatum damit 60 Prozent der Flächen mieten. Laut van Caem eine Riesenmöglichkeit für Lichtenberg: „Ich denke, dass wir dem Bezirk Lichtenberg mit dem Coppi-Gewerbepark eine großartige Perspektive bieten. Nicht nur, dass ein brachliegendes Areal entwickelt wird und eine gravierende Zahl an Arbeitsplätzen entstehen würde, durch die Ansiedlung solch international namhafter Player an dem Standort, könnte sich Lichtenberg als Hotspot für innovative Unternehmen positionieren.“

Lichtenberg hat eine Gesamtarbeitslosenzahl von knapp 12.000 Menschen (Quelle: Statistik Arbeitsagentur) zu verzeichnen. 5.000 durch den Coppi-Gewerbepark geschaffene Arbeitsplätze sind aus Sicht von Dr. van Caem ein „signifikanter Beitrag“ für die Entwicklung des Bezirks. Dafür erhält van Caem auch Unterstützung von der Industrie- und Handelskammer Berlin, die dem Standort nach jahrelangem Stillstand an diesem äußerst verkehrsgünstig und zentral gelegenen Standort nun durch den Coppi-Park eine „positive Bewegung“ attestieren. Baustadträtin Birgit Monteiro schließt sich dem an und „begrüßt die beabsichtigte Gewerbeansiedlung“. Gemeinsam mit dem Bezirk löst Harry van Caem gerade wichtige Fragen der Verkehrsinfrastruktur. Dann hofft er, das Projekt im Rahmen des bestehenden Baurechts und ohne langwieriges Bebauungsplanverfahren an den Start bringen zu können. Damit kann aus der Brache schon bald ein lebendiges Quartier werden. Van Caem: „Dafür kämpfe ich und hoffe, auch die Bezirkspolitiker von dem Vorhaben überzeugen zu können.“ (ak)

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