Steglitzer Kreisel | Foto: CG Gruppe AG/ Fuchshuber

CG Gruppe AG: Legendärer Steglitzer Kreisel wird wiederbelebt

Nach Jahren des Ringens um die besitzrechtliche Zusammenführung von Sockel und Turm, hat die CG Gruppe AG Anfang Dezember die Baugenehmigung für den Steglitzer Kreisel erhalten. Damit kann der Projektentwickler mit zwei Jahren Verspätung nun eine der bundesweit größten wohnungswirtschaftlichen Revitalisierungen beginnen. Von Seiten des Vorstandsvorsitzenden Christoph Gröner hätte man damit gerne auch schon eher begonnen. Aber er bekam von der Politik Steine in den Weg gelegt. „Die baupolitischen Versäumnisse gehen zu Lasten der Berlinerinnen und Berliner. Den Schaden trägt letztendlich die Stadt“, so Gröner in einem Statement zur schleppenden Wohnungsbaupolitik des rot-rot-grünen Senats.

Für den Steglitzer Kreisel beginnt jetzt ein ganz neues Kapitel, sowohl nutzungs- als auch imagetechnisch. Im bisher gewerblich genutzten Turm entstehen Wohnungen, die Gewerbe im Sockel werden modernisiert. Auch die trist anmutende Umgebung wird durch die Revitalisierung aufgewertet und wiederbelebt.

 

Steglitzer Kreisel | Foto: Fuchshuber

Steglitzer Kreisel | Foto: Fuchshuber Architekten / CG Gruppe AG

 

Steglitzer Kreisel ist ein Monument mit Historie

Von den massiven Problemen der Geburtsstunde des Kreisels wird dann hoffentlich bald niemand mehr sprechen. Insolvenz der Bauträgergesellschaft, verzögerte Fertigstellung, unkalkulierbar steigende Baukosten, Leerstand des Turmes seit 2007. Dies sind nur einige Schlagworte die in Bezug auf die Historie des Gebäudeensembles zu erwähnen sind. In jüngster Geschichte geht es nun bergauf: Bereits im April 2015 nahm die CG GRUPPE AG den Sockel in den Bestand auf. Im September 2016 wurde schließlich auch der Verkauf des Turmes an CG genehmigt.

Zahlreiche Highlights nach Sanierung und Modernisierung

Bis Ende 2021 werden in dem 120 Meter hohen Turm auf 30 Geschosse verteilt über 320 Eigentumswohnungen entstehen. Dabei variieren die Wohnungsgrößen zwischen 45 und 346 Quadratmetern. Auch im Sockel gibt es 67 Wohnungen in der Größe von 35 bis 85 Quadratmetern. Diese werden saniert und im gemäßigten Preissegment wieder vermietet. Auch die Tiefgarage mit über 1.077 Pkw-Stellplätzen wird erhalten bleiben. Obwohl das Vertriebsbüro an der Schloßstraße erst Anfang Mai eröffnet wird, läuft der Vorvertrieb unter dem neuen Projektnamen ÜBerlin bereits auf Hochtouren.

Denn der gute Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, S + U-Bahn) direkt unter dem Gebäudeensemble ermöglicht kurze Fahrtwege in die City. Auch die nahen Erholungsgebiete wie der Grunewald oder der Schlachtensee sprechen für das Objekt. (uc)

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