Berliner Immobiliengespräch: Bauen oder nicht bauen, das ist nicht die Frage!

„Politiker sind feige und denken nicht an die nächste Generation, sondern nur an die nächste Wahl!“ Mit dieser Aussage von Andreas R. Becher, Vorsitzender des BDA Berlin war der Ton gesetzt und eine kontroverse Diskussion entspann sich im Rahmen des 7. Berliner Immobiliengesprächs der W&R Immocom, das diesmal den Titel „Zwischen Enteignung und Überforderung: Ist der Berliner Wohnungsmarkt noch zu retten?“ trug.

Dazu diskutierte Moderator Christian Hunziker, Fachjournalist und Autor, mit prominenten Größen der Immobilienwirtschaft und begrüßte neben Christoph Gröner, Vorstand der CG Gruppe und Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Frakion im Berliner Abgeordnetenhaus, den ZIA-Geschäftsführer Klaus-Peter Hesse, Andreas R. Becher, Vorsitzender des BDA Berlin und Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG.

 

„Wohnungsbaupolitisch ist es fünf nach zwölf!“

Raed Saleh sparte in seinem Vortrag nicht an Kritik am linken Koalitionspartner und Bausenatorin Lompscher: „Wohnungsbaupolitisch ist es hier in Berlin fünf nach zwölf! Wohnungsbau ist die soziale Frage dieses Jahrzehnts. Der Senat hat die Aufgabe schnell und zügig zu bauen, diese Lust zu Bauen vermisse ich bei den LINKEN, das machen wir in regelmäßigen Gesprächen auch deutlich.“ Dabei forderte der SPD-Fraktionschef auch regulierende Maßnahmen und sprach sich erneut für die Mietpreisbremse aus. „Eigentum verpflichtet! Es sind vom Staat Maßnahmen zu ergreifen, sodass auch Unternehmer begreifen, es gibt einen Anspruch auf Rendite, nicht aber auf Gier!“

Raed Saleh

Raed Saleh: „Eigentum verpflichtet!“ | Foto: W&R Immocom

Christoph Gröner: „Das Bauen muss billiger werden!“

Widerspruch kam zunächst von Christoph Gröner, Vorstand der CG Gruppe und seines Zeichens größter Mietwohnungsentwickler Deutschland: „Wir müssen das Bauen billiger machen, denn nur dann kann man Wohnraum günstig anbieten. Letzten Endes bauen wir noch wie schon vor 2.000 Jahren.“ Erklärtes Ziel des Unternehmens ist die Schaffung günstigen Wohnraums durch digitales Bauen (BIM/serielle Bauteilfertigung) unter Einbindung technologischer und ökologischer Innovationen wie CO2-neutralen Heizsystemen, die die gesetzlichen Vorgaben deutlich unterschreiten. Im Rahmen großräumiger Quartiers- und Stadtteilentwicklungen werden Neubauten geschaffen sowie Industrie-, Bürogebäude und Hochhäuser zu modernen Wohn-, Arbeits- und Lebensräumen umgestaltet. In Erfurt realisiert die CG Gruppe das größte Fertigbauteilwerk der Welt.

Christoph Gröner | Foto: W&R Immocom

Nutzlose Mietpreisbremse?

Die anschließende Podiumsdiskussion griff die angesprochenen Punkte auf und kam schnell zu dem Konsens, dass es ohne Bauen nicht geht. ZIA-Chef Klaus-Peter Hesse sagte an die Adresse von Raed Saleh: „Sie bekämpfen nicht die Ursachen, sondern lediglich die Symptome und das auch noch mit Maßnahmen, die wirkungslos sind und nichts bringen – so wie die Mietpreisbremse.“ Saleh bot im Gegenzug Gesprächsbereitschaft an und schlug vor, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Christoph Gröner entgegnete, dass er schon seit fast zehn Jahren in Berlin aktiv sei, aber noch nie ein ernsthaftes Gesprächsangebot für die Klärung von Grundsatzfragen durch die Politik bekommen habe.

 

„Bauen wird in Berlin zunehmend unattraktiv“

Für Siegfried Nehls ist Bauen schlichtweg alternativlos: „Wir müssen doch über den Kern des ganzen Themas sprechen. Sämtliche durch die Politik ergriffenen Maßnahmen schaffen keine einzige weitere Wohnung. Es kommen jedes Jahr viele Menschen in die Stadt, entweder werden dadurch die Bestandsbewohner verdrängt oder wir schaffen Wohnraum für diese Menschen. Ich bin schon lange in Berlin und liebe die Stadt, hier zu bauen wird aber zunehmend weniger attraktiv für Entwickler.“ Die Diskussionsrunde schloss sich der Aussage an und forderte eine Verbesserung der Atmosphäre und die Bereitschaft, Investoren und Entwickler als Partner und nicht als Gegner zu sehen. „Den Entwicklern den Schwarzen Peter zuzuschieben ist politisch motiviert und führt zu nichts. Denn wir sind diejenigen, die die Wohnungen letzten Endes bauen“, so Christoph Gröner.

Tempelhofer Feld und Kleingartenflächen als Bauland ausweisen?

Für den Architekten Andreas R. Becher hat Berlin genügend Potenzial für den Bau von Wohnungen aller Preisklassen: „Das Tempelhofer Feld ist die größte innerstädtische Freifläche der Welt. Einen solchen Luxus leistet sich keine andere Stadt. Hinzu kommen die unzähligen Kleingartenanlagen im Stadtgebiet, über denen fett ‚Baulandreserve‘ steht. Diese Flächen gehören der Stadt und damit uns allen, es profitieren jedoch nur wenige. Diese Flächen müssen in die Überlegungen einbezogen werden.“ Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner würde im wohl in diesem Punkt zustimmen, wie eine Umfrage aus dem Sommer dieses Jahres gezeigt hat. Für Raed Saleh ist das jedoch kein Thema, seine SPD-Fraktion bekennt sich eindeutig zu dem Erhalt von Kleingartenflächen. „Wir kommen nicht weiter, wenn wir uns bei diesem wichtigen Thema ideologische Gedankenbarrieren auferlegen“, widersprach Becher.

„Ein Thema, über das sich noch stundenlang diskutieren ließe“, so Moderator Hunziker zum Schluss der Runde. Einigkeit besteht über die Tatsache, dass man dringend bauen muss und diese Herkulesaufgabe nur gemeinsam schultern kann – der Weg dahin bleibt jedoch weiter umstritten. (ak)

 

 

 

 

Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate repräsentiert Berlin in China

Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte der Welt. Jedes Jahr wird dort die Luxury Property Show abgehalten, die führende Messe für Luxusimmobilien im Reich der Mitte. Da China ein zunehmend interessanter Markt für Berliner Immobilien ist, muss Berlin in China natürlich verteten sein!

Die dreitägige Veranstaltung findet im Shanghai Exhibition Center im Herzen von Shanghai statt und hat sich das Ziel gesetzt, chinesischen Anlegern einige der weltweit außergewöhnlichsten Immobilien vorzustellen. Die Veranstaltung umfasst die anspruchsvollsten und renommiertesten Luxusmarken für Immobilien und fördert den Kontakt zwischen chinesischen Investoren und den bedeutendsten Immobilienexperten der Welt. Denn die Teilnahme an der Show ist nicht selbstverständlich, nur die renommiertesten Immobilienunternehmen der Welt haben die Möglichkeit, Ihre Unternehmen und Produkte potenziellen chinesischen Anlegern vorzustellen.

Berlin zu Gast in Shanghai

Mittendrin sind in diesem Jahr die vielfach international ausgezeichneten Berliner Immobilienprofis von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. Das Unternehmen konzentriert sich auf den chinesischen Markt und vermittelt Berliner Immobilien an Käufer aus dem Reich der Mitte. Dabei bietet Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real durch die Tochtergesellschaft EichenGlobal Käufern die Möglichkeit, umfassende After-Sales-Services in Anspruch zu nehmen.

Vor Ort in Shanghai: Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Vor Ort in Shanghai: Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

 

„Berlin genießt ein hohes Ansehen in China”, sagt Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. „Als Anlagemarkt profitiert die Stadt von der politischen und sozialen Stabilität, die wir in Deutschland haben. Hinzu kommen die hohen Renditechancen in der Hauptstadt, die den hiesigen Immobilienmarkt für chinesische Investoren zunehmend attraktiv machen. Es ist uns eine große Ehre, Berlin in diesem exklusiven Rahmen hier in Schanghai zu repräsentieren.“

Die Welt zu Gast in China | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Die Welt zu Gast in China | Foto: Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate

Niederlassungen in Fernost für direkten Kundenkontakt

Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in den Metropolen Chinas, um den direkten Dialog mit chinesischen Anlegern zu fördern. „Chinesen sind agile und flexible Anleger und sehen sich sehr bewusst nach lohnenden Investmentstandorten um. Verglichen mit London oder Peking sind Immobilien in Deutschland geradezu Schnäppchen“, so Heinrich.

Die Entwicklung des Immobilienmarktes und die Prognosen sind hierzulande sehr stabil. In erster Linie sind derzeit Berlin als die deutsche Hauptstadt und Frankfurt als Finanzmetropole attraktiv für internationale Anleger. „Chinesische Anleger sind an einem problemlosen Investment interessiert. In diesem Zusammenhang legen sie natürlich einen großen Wert auf eine unkomplizierte Vermietung“, sagt Heinrich. „Dabei besteht oft ein immenser Informationsbedarf.“

Erst im Frühjahr dieses Jahres ist das Immobilienunternehmen eine Kooperation mit Warren Buffetts Berkshire Hathaway HomeServices eingegangen, um damit die idealen Voraussetzungen für die weitere internationale Expansion zu schaffen. (red)

Berliner Wirtschaft wächst weiter

Auch im dritten Quartal 2018 hat die Berliner Wirtschaft ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Dadurch sind überdurchschnittlich viele neue Arbeitsplätze entstanden. Das geht aus dem neuesten Konjunkturbericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hervor.

Demnach wuchsen vor allem die Dienstleistungsbranchen in Berlin weiter. Im Bereich „Information und Kommunikation“  hat sich demzufolge die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um gut 11 Prozent erhöht. Damit ist sie doppelt so stark aufgestellt wie der Bundesdurchschnitt. Von Januar bis September gab es in Berlin insgesamt 1,13 Millionen Übernachtungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies liegt vor allem am Auslandstourismus. Ein weiteres Beispiel für den boomenden Dienstleistungsstandort Berlin ist der Onlinehandel. Er steigerte seinen Umsatz um 7,5 Prozent. Aber auch die produzierenden Branchen haben sich gut behauptet. Außerdem zeigt sich die Berliner Industrie in einem unsicheren internationalen Umfeld gefestigt. Gemäß des Berichtes hat das Bauhauptgewerbe die Umsätze in den ersten neun Monaten 2018 um 23,6 Prozent gesteigert. Dies entsprach einem Zuwachs von rund 460 Millionen Euro.

Berliner Wirtschaft liegt über dem Bundesdurchschnitt

Taktgeber [für den Wirtschaftswachstum] ist der Branchenmix aus stark wachsenden Dienstleistungsbranchen und robustem Produzierenden Gewerbe“, erklärt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Für das Jahr 2018 rechnet sie mit einem Wachstum von circa 2,7 Prozent. Und auch für 2019 rechnet die Senatorin mit einem weiteren Wachstum der Berliner Wirtschaft. Derzeit prognostiziert sie einen Wachstum von 2,3 Prozent im kommenden Jahr. Die Senatorin erläutert: „Damit liegen wir weiter über dem Bundesdurchschnitt. Jetzt gilt es, diesen Prozess zu verstetigen und die Weichen für eine mittel- und langfristig erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung zu stellen. Zukunftweisend ist an dieser Stelle die Entscheidung von Siemens, in Spandau 600 Mio. Euro in einen Innovationscampus zu investieren. Das ist ein wichtiges Signal für moderne, innovative Industrie am Standort Berlin.“

Infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs sind neue Arbeitsplätze in der Bundeshauptstadt entstanden. Im September wurde bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin erstmals die Marke von 1,5 Millionen übersprungen. Im September lag die Beschäftigungszahl um fast 51.000 Personen beziehungsweise 3,5 Prozent über dem Vorjahresstand. Das war erneut die höchste Zuwachsrate aller Bundesländer. Pop dazu: „Wichtig ist mir, dass diese Entwicklung bei den Berlinerinnen und Berlinern ankommt. So fiel die Zahl der Langzeitarbeitslosen im November in Berlin um 5.700 beziehungsweise 12,4 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Dies zeigt eine zunehmende Teilhabe der Menschen am Arbeitsleben.“ (red)

Aktualisierung der Berlin-Strategie beschlossen

Auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller hat der Senat die Aktualisierung der seit 2014 vorliegenden Berlin-Strategie beschlossen. Die Federführung des Prozesses liegt in der Senatskanzlei. Sie steuert das in erster Linie stadtentwicklungspolitische Konzept in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. In einem Lenkungskreis werden weitere Senatsverwaltungen eingebunden, um die in der Berlin-Strategie zusammengeführten gesamtstädtischen Fragen gemeinsam zu behandeln.

Wie bereits die Berlin-Strategie von 2014 und die erste Aktualisierung 2016 wird laut Senat auch die Berlin-Strategie 3.0 in einem breiten Stakeholderprozess erarbeitet. Neu hingegen ist die Installation eines „Begleitkreises“, dem zu gleichen Anteilen Vertreterinnen und Vertreter der Politik und Zivilgesellschaft sowie zufällig und repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger angehören werden. Der Begleitkreis soll demgemäß die Ergebnisse des Stakeholderprozesses spiegeln und Impulse für die weitere Arbeit geben.

Anpassung der Berlin-Strategie an dynamische Entwicklung notwendig

Berlin 2030: Miteinander Stadt gestalten – unter diesem Motto stand die 2014 während meiner Zeit als Stadtentwicklungssenator gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren der Stadt entwickelte Berlin-Strategie. In ihr konnten wir alle wichtigen Stadtthemen in ein gemeinsames Konzept als strategischen Handlungsleitfaden zusammenführen“, erklärt Müller. Eine Aktualisierung ist aufgrund der dynamischen Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Infrastrukturentwicklung notwendig geworden. Die Strategie wird in ihrer Grundstruktur erhalten bleiben. Dennoch wird der Anspruch, Berlin solidarisch, nachhaltig und weltoffen zu gestalten, in dem Aktualisierungsprozess wiederfinden.

„Der wirtschaftliche Erfolg ermöglicht über höhere Steuereinnahmen mehr Investitionen in unsere Infrastruktur und er schafft Arbeit. Neue Stadtquartiere werden wie in der Siemensstadt entstehen. Und wir wissen auch: Wir müssen noch stärker für mehr bezahlbaren Wohnraum, andere Verkehre und eine solidarische Verteilung des Wohlstands sorgen. Berlin war schon immer eine Stadt im stetigen Wandel. Deswegen ist es gut, unsere Berlin-Strategie im Dialog mit der Stadtgesellschaft weiter zu überarbeiten. Ich freue mich auf einen spannenden, kreativen und offenen Diskurs über die Zukunft unserer Stadt“, so der Regierende Bürgermeister.

Die Arbeiten zur Aktualisierung der Berlin-Strategie sollen im ersten Quartal 2019 beginnen und bis Sommer 2020 abgeschlossen werden. (red)

Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate mit International Property Award ausgezeichnet

Im Rahmen eines glamourösen Gala-Dinners im Londoner Savoy Hotel erhielt Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate den International Property Award in der Kategorie „Best Real Estate Consultancy Europe“.

Damit krönt das Berliner Immobilienunternehmen eine langjährige Tradition. Es kann sich in diesem Jahr über die höchste Auszeichnung, die Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate bisher erhalten hat, freuen. Die International Property Awards richten sich an Unternehmen, die in allen Bereichen der Immobilienbranche tätig sind. Eine Auszeichnungen mit einem der International Property Award ist ein weltweit renommiertes Gütesiegel und wird nur den erfolgreichsten Branchenführer zuteil.

Immobilienvermittlung on a new level

„Unser Ziel ist es, Immobilienvermittlung auf ein ganz neues Niveau zu heben“, sagt Carsten Heinrich, CEO von Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. „Daher sind wir äußerst stolz darüber, dass unsere Bemühungen durch einen solch bedeutenden Award gewürdigt werden.“

Im Fokus von Rubina Real Estate stehen nicht nur Käufer und Investoren aus Deutschland, sondern insbesondere auch Anleger aus China, Indien und dem Nahen Osten. Das Unternehmen verfügt über eine besondere Branchenkompetenz im Wohnungssektor. Des Weiteren tritt es als Berater für Banken, Kreditgeber und Projektentwickler auf. Im Frühjahr 2018 ist das Unternehmen eine Kooperation mit dem US-Branchenprimus Berkshire Hathaway HomeServices eingegangen und firmiert seither als Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate.

Mehrfacher Preisträger

Rubina ist mehrfacher Preisträger der renommierten International Property Awards, die jeden Herbst in London verliehen werden. In den vergangengen Jahren wurde das Unternehmen  in den Kategorien Real Estate Agency Germany und Property Consultancy Germany ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden ihm die Awards Best Real Estate Agency Marketing Europe und Best Property Consultancy Marketing Europe verliehen. (red)

Berlin auf Platz 11 der wichtigsten Technologiestandorte der Welt

Das Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank hat die 15 wichtigsten Technologiestandorte der Welt ermittelt. Laut dem Bericht soll die nächste Technologiewelle zwei wichtige Trends vorantreiben: Zum einen würde die Nachfrage des Sektors die Vermietungsmärkte entscheidend mitbestimmen, zum anderen soll sich der Innovationsgedanke der Branche zunehmend auf Unternehmen aus anderen Marktsegmenten übertragen.

Vor diesem Hintergrund müssten Unternehmen vor allem das Ziel verfolgen, die Experten für sich zu gewinnen, die in der Lage sind, das Wachstum anzukurbeln, den technologischen Wandel umzusetzen und zukunftsfähige Organisationen zu etablieren. Dementsprechend ist ein zunehmend wichtiger Aspekt die Identifizierung von Standorten, an denen kreative Talente zusammenkommen. Der Bericht prognostiziert, dass sich Unternehmen an diesen Orten ansiedeln werden, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Der Knight Frank Tech City Index

Diesen Prozess der Standortidentifikation will der Knight Frank Tech City Index unterstützen. Mit sechs unterschiedlichen Analysekategorien hat das internationale Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank die 15 bedeutendsten Technologiestädte ermittelt. Diese Städte stehen ganz oben auf der Liste potenzieller Standorte für diejenigen, die Zugang zu Spezialisten suchen, die in den kommenden fünf Jahren die nächste Technologiewelle vorantreiben und implementieren werden. Diese Städte verfügen über die Arbeitskräfte, die die Unternehmensumwandlung am besten unterstützen können. Berlin schafft es im Ranking auf Platz elf.

Berlin auf Platz 11 – mit Luft nach oben

Es ist nicht verwunderlich, dass Berlin unter den wichtigsten Technologiestandorten weltweit steht. „Die hervorragende Infrastruktur Berlins sowie das stetige Wachstum der Start-up Szene wurden viele Jahre nur als Begleiterscheinung angesehen. Heute sind dies die beiden wichtigsten Kriterien im Gesamtranking“, so Ole Sauer, Managing Partner von Knight Frank und verantwortlich für den Berliner Standort. „Ich bin mir sicher, dass Berlin das Potential für eine Position in den Top 6 hat und dies nicht erst in fünf Jahren, was die ungebremst starke Nachfrage von Tech-Unternehmen zeigt.“

Der Index basiert auf sechs für Technologiestandorte entscheidenden Schlüsselfaktoren: Bildungsinfrastruktur, der Präsenz von Spezialisten, der Start-up-Kultur, dem Tech-basierten Wachstum, der Innovationsfähigkeit und der Smart-City-Infrastruktur.

San Francisco ist Spitzenreiter

Diese Städte stehen sollen vor allem für Unternehmen interessant sein, die einen Zugang zu Innovationstreibern suchen:

01. San Francisco
02. London
03. Singapur
04. New York
05. Boston
06. Los Angeles
07. Amsterdam
08. Tokyo
09. Zürich
10. Seoul
11. Berlin
12. Paris
13. Stockholm
14. Sydney
15. Toronto

Grundstein für GASAG-Energiequartier gelegt

Die GASAG hat den Grundstein für das neue GASAG-Energiequartier auf dem EUREF-Campus gelegt. Voraussichtlich Ende 2020 verlegt das Unternehmen seinen Sitz vom Hackeschen Markt nach Schöneberg. Die neue Adresse der GASAG lautet dann: EUREF-Campus 23-24. Der Campus zeichnet sich bereits heute durch eine CO2-neutrale Versorgung aus.

Die GASAG wird rund zwei Drittel des rund 18.000 Quadratmeter großen KfW-55-Effizienzgebäudes beziehen. Mithilfe eines Umweltmanagementsystems wird bereits beim Bau darauf geachtet, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Einklang sind. Sowohl die Baustellen, der Fuhrpark, die Immobilien sowie weitere Anlagen sind energieeffizient und emissionsarm. Des Weiteren nutzt das zuständige Unternehmen ausschließlich Ökostrom beim Bau des Gebäudes.

GASAG-Energiequartier ist Zeichen für machbare Energiewende

Für Dr. Gerhard Holtmeier, Vorstandsvorsitzender der GASAG, hat die Verlegung des Unternehmenssitzes auch eine symbolische Bedeutung. „Mit dem Umzug in das GASAG-Energiequartier unterstreichen wir unser Engagement für eine machbare Energiewende“, so Holtmeier. Er will mit seinem Unternehmen die Energiezukunft Berlins mitgestalten. Als Berlin Partner hat sich die GASAG verpflichtet, bis 2020 zwei Millionen Tonnen CO2 einzusparen.

Auch die politischen Vertreter äußerten sich durchweg positiv. „Der EUREF-Campus ist heute schon ein innovativer und pulsierender Ort in der Hauptstadt“, lobte Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Auch Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei Berlin, hält den EUREF-Campus für den richtigen Standort für die GASAG. Laut Gäbler steht der Campus seit mehr als zehn Jahren für die Smart City Berlin sowie für neue Technologien, mit denen die Energiewende vor Ort vorangetrieben werde. Auch die GASAG als modernes Energieunternehmen stehe für genau das.

Symbol der Energiewende

Der EUREF-Campus ist ein Symbol der Energiewende und Referenzprojekt für die Smart City-Strategie des Landes Berlin. Auf rund 5,5 Hektar haben sich zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität angesiedelt. Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender EUREF AG, erklärt: „Der EUREF-Campus ist seit zehn Jahren die Energiewende-Werkstatt Deutschlands. Hier arbeiten Global Player gemeinsam mit innovativen Start-ups und renommierten Forschungseinrichtungen an den Themen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit.“ Die Verlegung des GASAG-Sitzes unterstreiche daher die Bedeutung des Zukunftsorts EUREF-Campus.

Auch Frank Mattat, Geschäftsführer GASAG Solution Plus, fand nur positive Worte: „Die EUREF-Energiewerkstatt by GASAG Solution Plus ist ein Beispiel dafür, wie Energiewende heute umgesetzt werden kann. Durch die nunmehr erfolgte Erweiterung zu einem besuchbaren Ort, wird die Energiewende erlebbar.“ (red)

Steuerungskreis Industriepolitik: Berliner Wirtschaft entwickelt sich positiv

Industrie 4.0, die Siemens-Ansiedlung und der Masterplan Industriestadt Berlin waren die Schwerpunkte der 16. Sitzung des Steuerungskreises Industriepolitik unter Vorsitz von Michael Müller. Vor dem Hintergrund der Ansiedlungspläne von Siemens diskutierten die Mitglieder des Steuerungskreises, wie die sehr positive Entwicklung des Industriestandortes Berlin durch gezielte Maßnahmen weiter vorangetrieben und verstetigt werden kann. Darüber hinaus wurden die Themen Wirtschaftsverkehr in der Stadt, Folgen des Diesel-Urteils und Flächenpolitik besprochen.

Insgesamt konnten die Anwesenden ein positives Fazit für die Entwicklung der Berliner Wirtschaft ziehen. Die seit vier Jahren anhaltende Phase der Hochkonjunktur erweist sich demnach als stabil. laut der Senatskanzlei lag das wirtschaftliche Wachstum 2017 bei 3,1 Prozent. Für das laufende Jahr 2018 wird ein ähnlicher Wert (3 Prozent) prognostiziert. Berlin hat weiterhin von allen Bundesländern das höchste Beschäftigungswachstum. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 7,9 Prozent. Die Zahl der 2017 neu entstandenen Unternehmen zeigt eine stabile Entwicklung auf hohem Niveau: Insgesamt gab es gut 41.000 Neugründungen (+ 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das ist bundesweite Spitze). In Berlin werden fast so viele neue Digitalunternehmen gegründet wie in Hamburg und München zusammen; seit vier Jahren im Schnitt alle 20 Stunden ein neues Digitalunternehmen. Berlin ist auch weiterhin Start-up-Hauptstadt.

Steuerungskreis Industriepolitik besteht seit 2010

Das Bündnis wurde im März 2010 im Rahmen des Zukunftspakts von Senat, Wirtschaft und Gewerkschaften eingerichtet. Die Spitzen der beteiligten Organisationen beschäftigen sich dort unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters mit allen Themen, die für den Industriestandort Berlin relevant sind.

Michael Müller zog eine positive Bilanz. „Wenn ich betrachte, wo wir 2010 standen und wo wir heute stehen, dann können wir von einer ausgezeichneten Entwicklung sprechen. Alle Wirtschaftsdaten zeigen nach oben und das kontinuierlich und stetig über die vergangenen Jahre hinweg.“ Er führte fort: „Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit schrumpft.“

Siemensstadt wird Tech-Hotspot

Laut Müller ist die Siemens-Ansiedlung Teil eines Zukunftspakets, das die industrielle Revolution 4.0 in Berlin vorantreiben wird. Die traditionsreiche Siemensstadt soll so zu einem „Hotspot für innovative Ideen und Hochtechnologie“ weiterentwickelt werden.

Auch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sieht die Ansiedlung des Innovationscampus von Siemens als Bestätigung für die positive Entwicklung der Berliner Wirtschaft. „Berlin hat sich als innovativer Industriestandort etabliert. Unsere Industrie ist sehr stark, wo industrielle Produktion und industrienahe Dienstleistungen verschmelzen, insbesondere an der Schnittstelle von Forschung und Digitalisierung“, so den Senatorin.

Masterplan Industriestadt

Die Fortschreibung des  Masterplans Industriestadt Berlin hatte der Senat im September 2018 beschlossen. Zielstellung der Fortschreibung der industriepolitischen Grundsatzstrategie ist, das Wachstum in der Stadt optimal zu flankieren und weiterzuentwickeln. Er stellt den strategischen Rahmen dar, um Akteure gezielt zusammenzubringen, Innovationsräume zu qualifizieren und Berlins Profil als digitale Werkbank weiter zu schärfen.

Die Fortschreibung des Masterplans nimmt nun neue Themen in den Blick, ohne dabei aber die Optimierung von Rahmenbedingungen, beispielsweise in der Flächenfrage oder die DNA, die die Industrie in ihren Fachkräften hat, aus dem Blick zu verlieren. Auch wird der Masterplan über gezielte Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen für entsprechende öffentliche Wahrnehmung der Industriestadt sorgen.

Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin, begrüßt die Ergebnisse der Sitzung. Insbesondere der Vorsatz des Steuerungskreises, sich bei der Umsetzung des Masterplans einzubringen, sieht er als positives Signal. „Der Masterplan hilft dem Berliner Industriestandort nur dann, wenn er auch umgesetzt wird“, so Eder. Er führt fort: „Dazu müssen alle Partner zusammen arbeiten und vollen Einsatz zeigen. Die Umsetzung des Masterplans ist also auch eine Bewährungsprobe für den Steuerungskreis.“ (red)

Arbeitskreis Vorkaufsrecht: Bezirke sollen voneinander lernen

Von allen Bezirken nutzte Friedrichshain-Kreuzberg bislang am häufigsten das sogenannte Vorkaufsrecht. In 16 Fällen erwarb der Bezirk Wohnkomplexe, die andernfalls privaten Investoren in die Hand gefallen wären. Daher erscheint es nur passend, dass sich der neu gegründete Arbeitskreis Vorkaufsrecht erstmalig im Rathaus Kreuzberg traf. Der Arbeitskreis Vorkaufsrecht dient dem Erfahrungsaustausch der Bezirke. Erklärtes Ziel ist es, sich bei der Anwendung des Vorkaufsrechtes zu unterstützen. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen den Bezirken, dem Senat und städtischen Wohnungsbaugesellschaften verstärkt und dadurch beschleunigt werden.

Bei der ersten Sitzung anwesend waren die Bezirke Tempelhof-Schöneberg, Mitte, Neukölln, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg. Mit Treptow-Köpenick sind dies auch die einzigen Bezirke, die das Vorkaufsrecht in der Vergangenheit anwandten. Mit diesem Instrument kann der jeweilige Bezirk in einen Gebäudeverkauf einsteigen, um die Mieter des zum Verkauf stehenden Gebäudes zu schützen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn zu befürchten ist, dass der Käufer die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln möchte. Allerdings muss das Gebäude in einem der mittlerweile 45 Milieuschutzgebiete liegen. Zudem hat der Bezirk nur zwei Monate Zeit, um in den bestehenden Kaufvertrag einzusteigen.

Empfehlungen des Arbeitskreis Vorkaufsrecht

Um die knappe Frist zu umgehen, forderte der Arbeitskreis Vorkaufsrecht den Senat auf, einen revolvierenden Fonds einzurichten. Mithilfe des Fonds könnte eine direkte Ausübung des Vorkaufsrechtes durch das Land Berlin ermöglicht werden. Damit sind die Bezirke nicht mehr an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften gebunden und könnten mit einem zeitlich größeren Vorlauf den Weiterverkauf organisieren. Selbstverständlich würden die späteren Verkaufserlöse in den Fonds zurückfließen.

Doch setzen die Bezirke nicht nur auf das Vorkaufsrecht: Häufig kommt es gar nicht zum Kauf, die Bezirke drohen lediglich damit. Abwenden können die Käufer ein Eingreifen des Bezirks, wenn sie eine sogenannte Abwendungserklärung unterschreibt. Darin verpflichtet sich der Käufer, die Ziele des Milieuschutzes einzuhalten. In der Realität bedeutet das meistens den Erhalt von Mietwohnungen und eine Begrenzung von Mietsteigerungen. Dahingehend empfiehlt der Arbeitskreis Vorkaufsrecht, Unterzeichner der Abwendungserklärung zur Anwendung der gesetzlichen Regelungen der Mietpreisbremse zu verpflichten.

Investorenspekulation verhindern

Obwohl diese Instrumente bereits seit Jahrzehnten im Baugesetzbuch verankert sind, werden sie erst seit Kurzem vermehrt angewandt. „Dass die Bezirke das Vorkaufsrecht immer häufiger ausüben, begrüße ich ausdrücklich“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Beispielsweise in der Eckerstraße 15 in Friedrichshain nutzte der Bezirk das Vorkaufsrecht und erwarb das Objekt mit 17 Wohnungen. Recherchen unter der Leitung von Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) ergaben, dass eine Luxemburger Briefkastenfirma das Objekt erwerben wollte. Ihr Ziel sei es, Altbauten zu akquirieren, aufzuteilen und gewinnbringend weiter zu veräußern, so Schmidt. Dieses Beispiel zeige, wieso das Vorkaufsrecht als Instrument so unglaublich wichtig sei.

Umstrittene Maßnahmen

Allerdings ist die Effektivität der Instrumente umstritten. So bemängelte die FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, man verschwende Geld, anstatt es in den Wohnungsneubau zu investieren. „Die Nutzung des Vorkaufsrechts schützt Mieter entgegen den ständigen Behauptungen der Linkskoalition nicht vor steigenden Mieten“, sagte Sebastian Czaja, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Auch aus Koalitionskreisen gibt es Kritik am Vorkaufsrecht: Je Wohnung seien die Kosten im Vorkauf dreimal so hoch wie bei einem Neubau. „Dabei entsteht aber keine Neubauwohnung, sondern es geht um Mieterschutz“, kritisierte Volker Härtig, Vorsitzender des SPD-Fachausschusses Soziale Stadt. Denn durch den Erwerb von teuren Altimmobilien trägt das Land zusätzlich alle einhergehenden Modernisierungsrisiken. Bislang investierte das Land fast 100 Millionen Euro – Geld, was beim Neubau oder in den Bauämtern fehlt.

Laut Berechnungen des BFW Landesverbandes Berlin/Brandenburg hätten mit der bereitgestellten Summe für den Ankauf doppelt so viele Wohnungen neu gebaut werden können. Für den Preis der 483 existierenden Wohnungen (durchschnittlicher Kaufpreis: 182.766 Euro) wäre ein Neubau von 1158 Wohnungen möglich (durchschnittlicher Preis: 76.200 Euro). Laut des Tagesspiegels vermuten Insider, dass der Senat mit den Maßnahmen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften unterstützen möchte. Anders als beim Wohnungsneubau können sie so ihre Bestände rasch aufstocken. Doch entsteht dadurch auch kein dringend benötigter Wohnraum.

Senatsfinanzverwaltung: „Es sind genügend Mittel vorhanden“

Reserviert äußerte sich auch die Senatsverwaltung für Finanzen gegenüber der Berliner Morgenpost: Die Forderung nach einem Fonds erwecke den Eindruck, als seien die gegenwärtigen Mittel nicht ausreichend, erklärte Sprecherin Eva Henkel. „Das ist aber nicht der Fall. Es sind genügend Mittel für die Ausübung des Vorkaufsrechts eingestellt, die noch lange nicht ausgeschöpft sind.“ Inwiefern sich der Senat auf die Forderungen der Bezirke einlässt, bleibt also ungewiss. (ke)

10 Jahre Laughing Hearts Gala

Die 10. große Laughing Hearts Charity-Gala steht kurz bevor: Am kommenden Samstag werden Berliner Unternehmer versuchen, den letztjährigen Spendenrekord von über 1.3 Millionen Euro zu toppen, um damit Berliner Heimkinder zu fördern. Unterstützt wird der gemeinnützige Verein dabei von Schirmherrin Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, sowie weiteren prominenten Gäste, darunter Marlon Roudette, Graham Candy, Anuthida Ploypetch, Ben, Arthur Abraham, Daniel Termann, Ben Zucker, und viele mehr.

Initiator und leidenschaftlicher Unterstützer Christoph Gröner

Christoph Gröner, Chef der CG Gruppe, unterstützte den Verein von Beginn an schafft es immer wieder, die Gala-Gäste zu Höchst-Spenden zu bewegen. „Wirtschaft und Unternehmer haben eine Verpflichtung gegenüber den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Ich trete dafür ein, dass die Wirtschaft gemeinsam mit der Politik diese Aufgabe annimmt und damit für das Wohl der Kinder einsteht. Ich danke allen Spendern, Unterstützern und Freunden des Projekts.“

Kinderbauernhof „Marienhof“ in Brandenburg

Jeder Cent der Spenden kommt zahlreichen Projekten zu Gute. Kindern und Jugendlichen in Berliner Heimen werden damit neue Chancen eröffnet. Neben der Erfüllung der Herzenswünsche ist unser großes Projekt das Laughing Hearts Ferienlager, der Kinderbauernhof Marienhof. Aus dem bestehenden Ferienlager entsteht ein Reiseziel für Kinder und Jugendliche. Ziel des Vereins ist, den Kids ein breites Ferien- und Freizeitprogramm vor den Toren Berlins bieten. Dabei sollen die Kinder nicht nur Spaß haben, sondern auch viel über die Natur lernen.

Jedes vierte Kind lebt unterhalb der Armutgefährdungsschwelle

Von den Berliner Kindern unter 18 Jahren lebt mehr als ein Viertel unterhalb der bundesweiten Armutsgefährdungsschwelle, so der Sozialbericht des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg. Diese sozialen Missstände sind ein ernst zu nehmendes Problem in der Hauptstadt. Betroffene Kinder haben sehr viel geringere Bildungschancen und können an kulturellen und sozialen Veranstaltungen kaum teilnehmen. Diesen Teufelskreis will Laughing Hearts durchbrechen und unterstützt, getreu dem Motto „Unser Erfolg ist das Lächeln der Kinder“, schon heute 22 Heime in Berlin und Umgebung und erreicht damit circa 2.200 Kinder und Jugendliche.

 

Mehr zur Veranstaltung: http://laughing-hearts.de/charity-gala/