Geschichten und Neuigkeiten aus der Hauptstadt

Spielbank Berlin: Beiratsmitglied Gregor Gysi überreicht 10.000 EURO an gemeinnützige Vereine

In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin überreichte LINKEN-Politiker Gregor Gysi Schecks in einer Gesamthöhe von 10.000 EURO an kulturelle und soziale Projekte in Berlin. Das Treptow-Köpenicker Jobnetzwerk für Geflüchtete Türöffner e.V. und die im Prenzlauer Berg ansässige Kulturplattform Panda erhielten jeweils einen Scheck in Höhe von 5.000 EURO.

Großer Beitrag für ein wichtiges Miteinander in Berlin

„Meine Wahl ist auf die gemeinnützigen Projekte Türöffner e.V. und Panda e.V. gefallen, weil beide Vereine einen großen Beitrag für ein wichtiges Miteinander in Berlin leisten“, so Gregor Gysi. „Türöffner e.V. vermittelt Geflüchtete in den Arbeitsmarkt und legt somit die Grundlagen für eine gelungene Integration. Die Kulturplattform Panda gehört zu den besonderen kulturellen Institutionen, die so charakteristisch für Berlin sind, und traut sich auch ‚heiße Eisen‘ anzufassen. Ein wichtiger Beitrag für die kulturelle Vielfalt unserer Stadt.“

Grundlage von Integration: Vermittlung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

Türöffner e.V. wurde als gemeinnütziger Verein im April 2016 in Berlin gegründet. Das Jobnetzwerk in Treptow-Köpenick besteht aus derzeit 115 Unternehmen aus Kultur, Sport, Kirche und Wirtschaft. Ziel ist es, Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu vermitteln und damit maßgeblich zur Integration beizutragen. Der Verein unterstützt sowohl die Geflüchteten als auch die Unternehmen bei allen damit verbundenen rechtlichen, organisatorischen und vorbereitenden Angelegenheiten. Derzeit bereitet das Jobnetzwerk rund 300 Geflüchtete auf den Arbeitsmarkt vor. Insgesamt konnten bereits 125 Praktika und 65 Festanstellungen vermittelt werden.

Scheckübergabe an Türöffner e.v.: Grit Driewer, Geschäftsstellenleiterin von Türöffner e.V. und Gregor Gysi. Foto: Business Network

„Türöffner e.V. ist auf Hilfe angewiesen, um geflüchtete Menschen und damit auch uns alle bei ihrer nachhaltigen Integration zu unterstützen“, so Grit Driewer, Geschäftsstellenleiterin von Türöffner e.V. „Unser Dank gilt Gregor Gysi und der Spielbank Berlin, die unser wichtiges Anliegen nicht nur erkannt haben, sondern auch ganz konkret fördern.“

Panda e.V.: Alternativer Kulturstandort am Prenzlauer Berg

PANDA e. V. gibt es als gemeinnützigen Verein seit über zehn Jahren an einer für die Berliner Kultur zentralen Stelle im kleinen Hof der Kulturbrauerei. Im Jahr 2000 als russisches Kammertheater gegründet, entwickelte sich das PANDA zu einer interdisziplinären Kunst-, Politik- und Kulturplattform mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, politischen Diskussionen, Kinoabenden und Performances. Daneben sind auch aktuelle politische und gesellschaftliche Themen insbesondere in der ehemaligen SU wie die Situation um die LGBT- und Queerszene in Russland, die Krim-Annexion, der Krieg in der Ukraine und sowie weitere soziale Themen in den Vordergrund gerückt. Mittlerweile ist PANDA nicht nur zum wichtigsten Anlaufort für Kulturschaffende und demokratisch Denkende der russischsprachigen Community, sondern auch zu einer festen Größe der alternativen Kunst in Berlin geworden.

„Wir danken Herrn Gysi und der Spielbank Berlin und freuen uns sehr über die großzügige Finanzspritze“ sagt Svetlana Müller, Vereinsvorsitzende von Panda e.V.. „Das Geld werden wir in den Lärmschutz investieren. Alternative Kulturorte sind in Berlin zunehmend vom Aussterben bedroht, daher freuen wir uns über jede Form der Unterstützung.“

Partner der Hauptstadt: Die Spielbank Berlin

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren soziale, kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen, die den Beiratsmitgliedern wichtig sind, aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Im Laufe dieses Jahres wurden bereits mehr als 50.000 Euro an kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Sportvereine überreicht.

„Die Spielbank Berlin sieht sich als einen festen und verlässlichen Partner unserer Stadt“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Es ist uns daher ein Anliegen, Einrichtungen, Vereine und Institutionen zu fördern und zu unterstützen, die Berlin und den Menschen einen Mehrwert bringen. Türöffner e.V. und der Kulturplattform Panda gelingt es, einen wichtigen Beitrag zu leisten. Daher freut es uns, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Gregor Gysi auf diese beiden Vereine gefallen ist.“ (red)

Kulturtipp im Herbst: Moving Grounds #3 – ZUkunft HÖREN

Moving Grounds wird von der Künstlerin Michaela Nasoetion als experimenteller Spiel- und Reflexionsraum genutzt, um das Potential künstlerischer Dialogformate zu erproben, bei denen es nicht um ein argumentierendes, sondern um ein aus dem Moment heraus formulierendes, persönliches Sprechen geht. Was sich in einen offenen Zuhör-Raum hinein formuliert, bleibt bewusst offen. Angetrieben von den bereichernden Erfahrungen in solchen künstlerischen und sozial transformativen Dialogprozessen und dem Wunsch nach weiteren Erkenntnissen werden die verschiedenen Dialogformate auf ihre besonderen Qualitäten, ihre förderlichen Bedingungen sowie ihre Beschreibungs- und Dokumentationsmöglichkeiten untersucht und reflektiert (z.B. Dragon Dreaming, Presencing/U-Theorie, Bohmscher Dialog, u.a.).

Moving Grounds #3 – bewusst zuhören

Das Format basiert auf dem Sprechen ohne Intention, aber mit Sinn als Richtung; sowie das Hören ohne Intention, jedoch mit voller Aufmerksamkeit. Dabei wird ein gemeinsamer Raum für den Dialog gestaltet, in dem die Teilnehmenden durch ihr einzigartiges Potenzial an Vorstellungskraft und Antizipation etwas Neues erkennen können. Ohne die Dringlichkeit einer sofortigen Reaktion kann der Zuhörer das Gesagte und das Gehörte auf sich wirken lassen und beobachten, welche Gedanken, Bewertungen, vorbereiteten Antworten sich in ihm selbst bewegen, die in der Regel das reine Hören überlagern. Durch Antizipation und das Hören in potenzielle Zukunftsperspektiven können sich neue Ideen und Vorstellungen freier entfalten.

Freitags-Dialoge

Während des zweiwöchigen Spielraums gibt es die Freitags-Dialoge. Die Dialoge finden auf Deutsch statt.
Begrenzte Teilnehmerzahl – um Anmeldung wird gebeten: michaela.nasoetion@gmx.de

Die Freitags-Dialoge richten sich vor allem an die Fellows des Urban Ideation Lab und Kulturschaffende aus den Bereichen Kunst, Architektur, Stadtentwicklung, aber auch an
Teilnehmende des Co-Working-Spaces. Die Dialogformate wurden in anderen Zusammenhängen schon praktiziert und sollen jetzt im Kontext Co-Working stattfinden, um die Potentiale auszuloten, die im formulierenden Sprechen in einen aktiven Zuhörraum liegen.

Vorläufiger Plan

Freitag, 18.10.19, 16-19 Uhr: Anders Tun Spiel

Freitag, 25.10.19, 16-19 Uhr: Bricolage

Freitag, 1.11.19, 16-19 Uhr: NN Dialog

Anders tun Spiel ist eine Art von Gespräch oder eine ungewöhnliche Art seine Gedanken zu Fragen über das Tun und Tätigsein – so wie es sich gegenwärtig zeigt und wie man es sich in seinen Potentialen vorstellt – zu ordnen. Im Laufe des Spiels entwickelt sich das „Gesprächsbild“ auf dem Spielfeld mosaikartig und gewinnt an Fülle. Ziel des Spiels ist der gemeinsame Austausch und die spielerische Annäherung an ein künftiges Anders tun. Das Spiel wurde von den Berliner Künstler*innen Stefan Krüskemper, Christiane ten Hoevel und Michaela Nasoetion entwickelt.

Bricolage ist ein künstlerisches Dialogformat, bei dem mittels des Hantierens mit diversen Materialien, des formulierenden Sprechens und des aktiven Zuhörens ein Dialograum
entsteht. Fellows des Urban Ideation Lab treffen sich mit Künstler*innen und widmen sich einer drängenden Frage. Diese Frage wird zu Beginn gemeinsam generiert.

NN Dialog ist ein noch nicht nominierter Dialog, dessen Format sich im Laufe des Spielraums noch abzeichnen wird.

Wo?

Moving Grounds #3 – ZUkunft HÖREN ist Teil des Kulturprojekts des B-Parts Am Gleisdreick.

B-Part Exhibition curated by loop

Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin

Zur Künstlerin

Michaela Nasoetion entwickelt ästhetische Tools, mit denen sie Handlungs-, Imaginations- und Dialogräume schafft, die den Teilnehmenden einen besonderen Austausch und ein kokreatives Tun ermöglichen. Typische Formate ihrer medienübergreifenden Arbeiten sind partizipative Installationen, situative Aktionen und ko-laborative Workshops.
Sie studierte Freie Kunst an der Akademie der bildenden Künste in München, an der HfbK Hamburg und am Goldsmiths College in London; sie lebt und arbeitet seit 1997 in Berlin. (red)

 

Endlich volljährig: Spielbank Berlin feiert 21. Geburtstag am Potsdamer Platz mit einer großen Oktoberfestparty

Das Erreichen der Volljährigkeit ist immer ein Grund zum Feiern: Seit 1998 ist die Spielbank Berlin am Potsdamer Platz ein Anziehungspunkt für Berlinerinnen und Berliner und die Besucher der Stadt gleichermaßen. Nun feierte sie den 21. Geburtstag ihres Haupthauses an dem zentralen Stadtplatz im Herzen der Hauptstadt und begrüßte über tausend Besucher, die sich die Gelegenheit nicht nehmen ließen, der Hauptstadtspielbank zu gratulieren.

Spielbank Berlin feiert 21. Geburtstag am Potsdamer Platz

Oktoberfeststimmung zum 21. Geburtstag der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz | Foto: offenblende.de

21-jähriges Jubiläum mit Aktionen und musikalischer Unterhaltung

Und der Gastgeber gab zu seinem Geburtstag richtig einen aus: Inspiriert vom aktuell in München stattfindenden Oktoberfest veranstaltete die Spielbank eine große Party im Haupthaus und auf dem Marlene-Dietrich-Platz. Zahlreiche Aktionen wie Sonderverlosungen, Bier- und Hendl-Stände, Nagelbalken, Maßkrug schieben, Schießbuden und Hau-den-Lukas sorgten für die Unterhaltung der zahlreichen Besucher, die mit Gutscheinen für die Veranstaltungen ausgestattet wurden.

Geladene Gäste freuten sich über eine Geburtstags-Galaspielnacht im Sternberg-Theater der Spielbank. Hauptgewinn war eine Kreuzfahrt im Wert über 13.000 Euro auf einem Schiff von TUI Cruises. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die bayrische Band „Bergluft“ und DJ Jensai.

Die Hauptstadtspielbank feiert 21 Jahre am Potsdamer Platz | Foto: offenblende.de

Spielbank Berlin auch in Zukunft am Potsdamer Platz

„Ich danke allen Gästen und Gratulanten, die diesen besonderen Anlass mit uns gemeinsam gefeiert haben! Als die Hauptstadtspielbank 1998 die Räume hier am Potsdamer Platz bezogen hat, war die Stadt noch eine ganz andere“, sagt David Schnabel, Geschäftsführer der Spielbank Berlin.

„Vieles hat sich verändert, doch vor allem hat sich Berlin in diesen mehr als 20 Jahren zu einem internationalen Hotspot entwickelt, der einen ganz besonderen Charme hat und Menschen aus aller Welt anzieht. Wir freuen uns, dass wir mit der Spielbank Berlin nun schon 21 Jahre an diesem Standort präsent sind, einen Teil zur Attraktivität Berlins beitragen und auch in Zukunft der Stadt und dem Potsdamer Platz die Treue halten werden.“

Spielbank Berlin feiert 21. Geburtstag

Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel mit der Berliner Para-Schwimmerin und Weltmeisterin Elena Krawzow | Foto: offenblende.de

Vertragsverlängerung bis 2036

Denn die Spielbank Berlin wird dem Marlene-Dietrich-Platz noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Erst kürzlich wurde die Vertragsverlängerung mit Brookfield Properties Germany, Asset Manager des Potsdamer Platzes, bis 2036 bekanntgegeben.

Um die Hauptstadtspielbank an dem exponierten Standort weiter erfolgreich zu positionieren, stehen ab Anfang 2020 umfangreiche Modernisierungen an. Ziel ist es, das gesamte Spielangebot neu zu strukturieren, spielartspezifische Erlebnisbereiche zu schaffen und das Platzangebot noch einmal deutlich zu vergrößern. Auch während der Umbaumaßnahmen wird der Spielbetrieb geöffnet sein.

Spielbank Berlin als attraktiver Anziehungspunkt

Im Haupthaus der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz und den weiteren Spielbanken am Fernsehturm, an der Ellipse Spandau und in der Marburger Straße, begrüßen schon jetzt fast 500 Mitarbeiter jährlich mehr als 600.000 Gäste.

„Auch wenn die Spielbank Berlin bereits zu den größten und erfolgreichsten Spielbanken des Landes gehört, wollen wir uns nicht mit dem bisher Erreichten zufriedengeben“, so David Schnabel. „Daher prüfen wir stetig die Möglichkeiten, die Spielbank Berlin zu einem noch attraktiveren Anziehungspunkt und bedeutenden Partner unserer Stadt zu machen. Wir freuen uns auf die kommenden Jahre!“ (ak)

Eventlocation „Tavernaki Ousia“ – ein Hauch Griechenland in Berlin

Kenner und Liebhaber der griechischen Küche vertrauen seit 20 Jahren auf die mediterranen Köstlichkeiten des Griechen Nikolaos Gortsas. Sein Restaurant „Taverna Ousia“ am Bayrischen Platz im Ortsteil Schöneberg hat inzwischen Kultstatus gewonnen und lädt täglich zu delikaten Speisen ein.

Nur ein paar Meter weiter kann seit geraumer Zeit die Eventlocation „Tavernaki Ousia“ für private und geschäftliche Anlässe gemietet werden. Auch dort kommen natürlich alle Gäste auf Ihre Kosten – von klassischem Zaziki über hausgemachte Aufstriche bis hin zu zarten Fleischspießen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Eventlocation "Tavernaki Ousia" in Berlin

Gemütlicher Abend in der „Tavernaki Ousia“ am Bayrischen Platz | Foto: BERLINboxx

Omas traditionelle griechische Küche mitten in Berlin

Für Gortsas ist sein Restaurant eine Herzensangelegenheit. Er möchte mit seiner Hommage an die traditionelle griechische Küche die klassischen Gerichte aus Omas Küche wiederbeleben und ein Stück griechischer Essenskultur nach Berlin bringen. In seiner neuen Eventlocation „Tavernaki Ousia“ sind aber auch die möglichen Veranstaltungen so vielfältig wie die Speisekarte. Von Familienfeiern über Hochzeiten, Firmenevents und Partys ist alles möglich.

Authentisches Ambiente und mediterrane Köstlichkeiten

Dass die „Tavernaki Ousia“ viel mehr zu bieten hat, als „nur“ sehr gutes Essen, zeigte sich an einem Kennenlern-Dinner, zu dem Nikolaos Gortsas und Veronika Gottschling am Mittwoch einluden, um sich und ihre neue Event Location den geladenen Gästen vorzustellen. Die Gastgeber empfingen die erschienenen Food-Blogger, Eventmanager und Journalisten herzlich und sorgten mit den authentisch-griechisch eingedeckten Räumlichkeiten sofort für ein Wohlfühlambiente.

Eventlocation "Eventlocation Tavernaki Ousia" in Berlin 3

Gutes Essen, guter Wein! | Foto: BERLINboxx

Während sich langsam Gespräche entwickelten, wurden bereits die ersten Häppchen serviert – original griechische Bauernsalate, gegrillter Halloumi auf Tomatenscheiben, Platterbsen-Püree und natürlich Zaziki. Es wurde fleißig zugegriffen und mit den Anwesenden und Gastgebern geplauscht, die stets bereit waren, Fragen zur Location zu beantworten oder Komplimente zum Essen entgegenzunehmen.

Dinner in der Eventlocation „Tavernaki Ousia“ – ein voller Erfolg

Als Krönung des Abendessens präsentierte das Team der „Tavernaki Ousia“ ausgewählte Fisch- und Fleischgerichte. Die geladenen Gäste konnten sich über gegrillte Hackfleischbällchen, zartes Lammfleisch und gebratene Calamari mit Olivenöl-Zitronen-Dressing freuen. Wer danach dachte, jetzt sei Schluss, hatte sich geirrt. Griechische Pfannkuchenbällchen mit Zimt und Honig, gefüllter Blätterteig und Vanilleeis läuteten den Nachtisch ein. Auch wer jetzt schon mehr als satt war, konnte den süßen Nachspeisen nicht widerstehen.

Eventlocation "Tavernaki Ousia" in Berlin 2

Gute Stimmung auch in der Küche | Foto: BERLINboxx

Auch nach dem letzten Absacker blieben noch einige Gäste, um sich weiterhin angeregt zu unterhalten. Zum Ende des Abends waren sich die geladenen Journalisten einig: „Im Tavernaki Ousia treffen köstliche Speisen auf ein authentisches Ambiente – ganz wie in den ländlichen Tavernen Griechenlands.“ (sz)

Kampf gegen HIV und Aids: Spielbank Berlin unterstützt Selbsthilfeorganisation House of Queer Sisters e.V.

Die Spielbank Berlin wird den Verein House of Queer Sisters e.V. Erzabtei Bundesverband in den kommenden Jahren partnerschaftlich unterstützen. Dazu wurde dem in Berlin ansässigen Verein durch Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm ein Scheck in Höhe von 4.500 Euro überreicht. House of Queer Sisters e.V. ist in der Behindertenhilfe, der Flüchtlingshilfe, dem Schutz der Menschenrechte, der Beratung, der Bildung und des Völkerverständigungsgedankens tätig. Als Selbsthilfeorganisation unterstützt der Verein Menschen mit HIV/Aids, ihre An- und Zugehörigen in allen Lebensfragen, die sich im Rahmen der HIV-Erkrankung ergeben. Darüber hinaus sammelt House of Queer Sisters Spenden für zahlreiche Projekte und bietet Partnerschaften mit Vereinen an, welche sich ebenfalls mit der Prävention von HIV/AIDS und dem Umgang mit der Krankheit auseinandersetzen.

 

Aufklärung und konkrete Unterstützung

„Für die Umsetzung unserer wichtigen Aufgaben sind wir auf jede Hilfe angewiesen“, so Sister Mary Clarence von House of Queer Sisters e.V. „HIV/Aids und ganz besonders der Umgang damit – sowohl durch die Betroffenen selbst als auch durch ihr Umfeld – ist nach wie vor ein wichtiges soziales Thema. Wir setzen auf Aufklärung, aber auch auf ganz konkrete Hilfe für die Menschen. Dabei sind im House of Queer Sisters e.V. alle Mitglieder ehrenamtlich tätig. Wir danken der Spielbank Berlin für die großzügige Unterstützung und das Bekenntnis zu unseren Anliegen und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“

 

Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung Betroffener

House of Queer Sisters e.V. Erzabtei Bundesverband gibt Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt die Selbstvertretung von Menschen mit HIV/Aids. Vor dem Hintergrund der veränderten Lebenserwartung ist es das Ziel, Menschen mit HIV/AIDS zu ermutigen, sich mit den Aspekten des langfristigen Erhalts ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Damit ermöglicht der Verein Betroffenen und deren Angehörigen eine informierte Haltung im Umgang mit HIV/AIDS und sexuell übertragbaren (STI) Erkrankungen und dem Leben mit HIV. Der Stigmatisierung und Diskriminierung HIV/AIDS-positiver Menschen tritt das House of Queer Sisters e.V. Erzabtei Bundesverband dabei parteiisch und solidarisch entgegen.

 

Spielbank Berlin ist Partner der Hauptstadt

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern unterstützt auch ganz bewusst soziale Einrichtungen und Institutionen. Darüber hinaus ermöglicht die Spielbank Berlin ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von insgesamt über 50.000 Euro an verschiedene Einrichtungen übergeben, darunter auch an das schwule Anti-Gewaltprojekt MANEO und die Berliner Aids-Hilfe.

 

„Die Spielbank Berlin versteht sich seit ihrer Gründung als ein verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner unserer Stadt – in all ihren Facetten“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, den Verein House of Queer Sisters zu unterstützen und uns mit den Zielen und Aufgaben des Vereins aufs höchste zu solidarisieren. Wir wünschen House of Queer Sisters e.V. weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf die Partnerschaft mit dieser wichtigen Einrichtung.“ (red)

FIRST STEPS Awards 2019: Nachwuchspreis für junge Filmemacher wird 20

FIRST STEPS wird 20! Junge Filmemacher sammeln mit ihren Debütfilmen erste Arbeitserfahrungen und erste Zuschauerurteile – und mit den FIRST STEPS Awards bereits seit 1999 ihre ersten Preise. Ziel des Preises ist, der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses zu präsentieren und den jungen Filmemacher die ersten Schritte in den Beruf zu erleichtern. In diesem Jahr wurden die mit insgesamt 115.000 Euro dotierten Preise im Rahmen einer festlichen Gala im Berliner Stage Theater des Westens verliehen.

206 Einreichungen im Wettbewerb

Insgesamt wurden für den Wettbewerb 206 Einreichungen akzeptiert. 113 mit Spielfilmcharakter, 39 Dokumentarfilme, 33 Werbefilme, 25 Drehbücher. Durch die prominent besetzten Fachjurys wurden die Beiträge „Hörst du, Mutter?“ von Tuna Kaptan (Kurz- und Animationsfilm), „Ab morgen werde ich …“ von Ivan Marković (Mittellanger Spielfilm) und „Futur Drei“ von Faraz Shariat (Abendfüllender Spielfilm) ausgezeichnet. Als bester Dokumentarfilm wurde „Out of Place“ von Friederike Güssefeld geehrt, der Drehbuchpreis ging an Jacob Hauptmann für das Drehbuch „Zeit der Monster“, in der Kategorie Werbefilm ging die Auszeichnung an „Would You Listen?“ von Veronika Hafner. Außerdem wurde das Schauspielensemble Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali, Benjamin Radjaipour in „Futur Drei“ (Regie: Faraz Shariat) mit dem Götz-George-Nachwuchspreis, Romana Janik, Produktion 1986, mit dem NO FEAR Award und Sabine Panossian, Kamera Off Season, mit dem Michael-Ballhaus-Preis gewürdigt.

Nico Hofmann auf der Bühne bei der Verleihung des First Steps Awards 2019 im Stage Theater des Westens in Berlin. Copyright: Eventpress Golejewski 09.09.2019

Spielbank Berlin: Partner der FIRST STEPS Award

Die Spielbank Berlin unterstützt die FIRST STEPS Awards bereits seit mehreren Jahren als Sponsor und hat damit einen wichtigen Beitrag zu der Bedeutung und dem Stellenwert geleistet, die der wichtigste deutsche Nachwuchspreis heute innerhalb der Branche genießt.

Katja Eichinger mit Ulrich Matthes und Iris Berben beim Empfang vor der Verleihung des First Steps Awards 2019 in der Grace Bar im Hotel Zoo in Berlin. Copyright: Eventpress Golejewski 09.09.2019

„Die Spielbank Berlin begreift sich als Teil des kulturellen Geschehens in unserer Stadt“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin. „Wie wir auf den FIRST STEPS Awards eindrucksvoll erfahren haben, hat die junge Filmszene ein enormes Potenzial. Dieses zu fördern und zu begleiten ist uns ein großes Anliegen. Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern und bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch von ihnen hören werden.“

Trystan Pütter und Natalia Avalon © Eventpress / Harald Fuhr

1999 als private Initiative der Filmwirtschaft ins Leben gerufen

Die FIRST STEPS Awards sind die bedeutendste Auszeichnung für Abschlussfilme von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern. Sie sind mit insgesamt 115.000 Euro dotiert und werden jährlich in neun Preiskategorien an Regisseur*innen, Produzent*innen, Kameraleute und Drehbuchautor*innen von kurzen, mittellangen und abendfüllenden Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Werbespots sowie an Nachwuchsschaupieler*innen vergeben. Der wichtigste deutsche Nachwuchspreis wurde 1999 als private Initiative der Filmwirtschaft von den Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann ins Leben gerufen.

Ulrich Matthes, Andrea Hohnen und Katja Eichinger bei der Verleihung des First Steps Awards 2019 im Stage Theater des Westens in Berlin. Copyright: Eventpress Golejewski 09.09.2019

Er wird veranstaltet von der Deutschen Filmakademie e.V. in Partnerschaft mit ARRI, Mercedes-Benz, ProSiebenSat.1 TV Deutschland, UFA und Warner Bros.. Herausragende Vertreter der deutschen Filmbranche und Wirtschaft unterstreichen damit ihr Engagement für die Nachwuchsförderung und bieten jungen Filmschaffenden effektive Unterstützung. (red)

Pluvial im B-Part Exhibition Am Gleisdreieck

Mit Pluvial eröffnet Kerstin Ergenzinger das neue Ausstellungsformat Be Water im B-Part Exhibition Am Gleisdreieck. Nach ihrer einzigartigen Arbeit Raumtaster für Standart International #4 Spatial Clearings, einer ortspezifischen Lichtzeichnung, die mit einem zur programmierbaren Zeichenmaschine modifizierten Overheadprojektor entstand, wird die Zusammenarbeit nun fortgesetzt.

Pluvial – sinnliche und philosophische Beziehung zwischen Mensch und Ort

Ihre skulpturale Rauminstallation folgt der assoziativen Qualität des Regenrauschens und  untersucht die sinnliche und philosophische Beziehung zwischen Mensch und Ort, indem sie den horchenden Körper mit Momenten verbindet, in denen Nähe und Atmosphäre bisher unbekannte Bedeutungsebenen gewinnen.

Die Installation

Das 80-kanalige Rauminstrument besteht aus selbstgefertigten, digital gesteuerten Trommeln, welche nach dem String-Drum-Prinzip arbeiten und die Formgedächtnislegierung Nitinol als Instrumentendraht verwenden. Die hängenden Trommeln balancieren schwebend in einem großen wolkenartigen Mobile. Ihre metallischen Resonanzrohre heben und senken sich an den wärmeempfindlichen, kinetischen Nitinolsaiten und senden und klopfen an- und abschwellende Rhythmen und rauschende Harmonien durch den Raum. Pluvial lädt ein, sich in die akustischen und taktilen Klänge hinein zu begeben und ihnen zu folgen.

Regen materialisiert weißes Rauschen: moduliert durch die Tropfengröße und die Intensität des Niederschlags, akustisch und taktil gefiltert durch die Qualität der Umgebung, auf die die Tropfen treffen. Analog zum Phänomen Regen werden diese String-Drums mit zufälligen An-Aus-Spannungsimpulsen angesteuert, welche wiederum durch die Dichte und Intensität von gesammelten Niederschlagsmessungen auf den Weltmeeren moduliert werden.

Pluvial: Kunst, die sich in Zeit und Raum entwickelt

Es entsteht eine akustische Umgebung, die sich in Zeit und Raum entwickelt. Denn der physikalische Körper der Trommelwolke mit seinen unterschiedlichen Resonanzfrequenzen und deren Harmonischen wirkt wie ein Satz von Bandbreitenfiltern, definiert durch die unterschiedlichen Rohrlängen, -breiten und -materialien, sowie durch die zufallsbedingt variierenden Spannungen der Trommelfelle. Zusätzlich ist jede Trommel mit einem rückkoppelnden Pendel ausgestattet, das im erhitzten, vollangezogenen Moment die Schaltung unterbricht und die Rhythmen der einzelnen Trommeln weiter auseinanderlaufen lässt.

So simuliert und erzeugt Pluvial akustisch regnerische Bedingungen: sei es ein einzelner Niederschlag oder die anhaltenden Regenfälle einer bestimmten Jahreszeit, ein Klima von variabler Länge oder eine von starkem Niederschlag gekennzeichnete geologische Episode.

Die Klanginstallation knüpft an die Erfahrung an, bei wechselnden Witterungsbedingungen draußen zu sein, an die Wahrnehmungsoffenheit, die entsteht, wenn man diesen ungeschützt ausgesetzt ist. Durch ihre Skulpturalität und ihre zeitgleich nicht direkt über die Form erfahrbare Signifikanz entwickelt die Arbeit einen phänomenartigen Charakter und öffnet einen Erfahrungsraum, der sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft bewegt. Über auditive und visuelle Reize werden Empfindungen evoziert, ähnlich wie Regen Gedankenschweifen und traumähnliche Reisen anstößt. (red)

Be Water #1

Kerstin Ergenzinger – Pluvial: A Sono Tactile Architecture

Eröffnung: Freitag, 6. September 2019, 18 bis 22 Uhr

Ausstellung: 7. September bis 12. Oktober 2019

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 14 bis 18 Uhr

Die Künstlerin ist am 14. September und am 5. Oktober 2019 ab 16 Uhr anwesend.

B-Part Exhibition curated by loop

7. und 8. September Tag des offenen Denkmals 2019

Moderne. Modern. Berlin. Unter diesem Motto steht das kommende Wochenende, wenn über 330 Denkmalorte in Berlin wieder zum Tag des offenen Denkmals laden.

Alljährlich am zweiten Sonntag im September, in Berlin auch am Samstag davor, öffnen Denkmaleigentümer und ehrenamtliche Denkmalfreunde die Türen zu Bau-, Boden- und Gartendenkmalen. Seit 1993 findet diese beliebte Veranstaltung bundesweit im Rahmen der European Heritage Tage statt.

Mit dabei sind u.a. das Studentendorf Schlachtensee in Zehlendorf, welches 1959-64 errichtet wurde, das Gropiushaus in Neukölln, erbaut vom gleichnamigen Bauhausgründer, die Train-Kaserne in Spandau, der 1909 angelegte Motorflugplatz Adlershof und das Flugfeld Johannisthal, als Landschaftspark heute eine Schatzkammer der Natur mit Trudelwindkanal, großem Windkanal und Schalldämpfendem Motorenprüfstand.

In Mitte thematisieren Guides des Verbandes der Berliner Stadtführer neben der Architektur besonders die Fassade des Mosse-Hauses, errichtet 1901-03 von Wilhelm Cremer und Richard Wolffenstein als Sandsteinbau mit Jugendstil-Anklängen, später von Erich Mendelssohn umgebaut.

In der Erna-Berger-Str. hinterm Leipziger Platz kann der älteste erhaltene Grenzwachturm bestiegen werden.

App für den Tag des offenen Denkmals

Interaktiv den Tag des offenen Denkmals erleben | Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

In Köpenick blickt die Gartenstadtsiedlung Elsengrund auf 100 Jahre Märchenviertel zurück und lädt am Sonntag zum gemeinsamen Grillen ein.

Ein Audioguide für Kinder wird auf dem Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain vorgestellt, der die Revolutionen von 1848 und 1918/19 am authentischen Ort veranschaulicht.

Sonderführungen zu archäologischen Untersuchungen werden angeboten. Natürlich sind auch die Zitadelle Spandau, die Tautschule in Lichtenberg, in Neukölln das Sudhaus und die Kindl-Brauerei mit dabei.

Die vollständige Liste gibt es unter #tagdesoffenendenkmals#2019#berlin

Öffnungszeiten Sa/So von 10 – 18 Uhr. Rundgänge und Kuratorenführungen zum Teil nach Bedarf. Der Eintritt ist frei.

Das gedruckte Programm liegt kostenfrei im Landesdenkmalamt Berlin, Klosterstr. 47 in 10179 Berlin-Mitte aus. (dd)

B-Part Artist Studio

Mit dem B-Part Artist Studio wird Raum für Künstler geschaffen, in dem Kunst zum Leben erwacht. Erster Künstler im B-Part Artist Studio ist Boris Hegenbart.

Mit Flaechenfinder arbeitet der gebürtige Berliner Klangkünstler Boris Hegenbart (*1969) in den B-Part Artist Studios am Gleisdreieck an einer ortsspezifischen Arbeit in drei Teilen, die auf die Umgebungsklänge der temporären (Holz-)Architektur des B-Parts Am Gleisdreieck in Berlin reagiert. Ein Einblick in die Studioarbeit und auf den aktuellen Zwischenstand der Intermedia Installation gibt es vom 6. bis 14. September 2019. Die Installationen werden dann abschließend im Sommer 2020 gezeigt.

Boris Hegenbart ist freischaffender Komponist und Musiker für elektro-akustische Musik und Klang-Kunst. Sein Studium absolvierte er am Institut für elektroakustische Musik und elektronische Medien in Wien (ELAK) und vertiefte seinen Schwerpunkt Live-Elektronik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Hegenbarts Arbeit erstreckt sich von Sound-Installationen über elektroakustische Konzerte und Performances bis hin zu Kompositionen für Theater, Tanz und experimentelle Video-Kunst. (dd)

Öffnungszeiten:

  • 6. September 2019, 18-22 Uhr
  • 7. September 2019, 14-18 Uhr
  • 11.-14. September 2019, 14-18 Uhr

Die Berliner Wirtschaft präsentiert Ideen für Berlin – und feiert ein rauschendes VBKI Sommerfest

Der Wettergott präsentierte sich bester Laune und bescherte dem Sommerfest der Wirtschaft 2019 einen wohltemperierten Rahmen: Rund 800 VBKI-Mitglieder und geladene Gäste waren der Einladung des VBKI gefolgt und verwandelten das Schöneberger EUREF-Gelände in eine Partymeile erster Güte. Zu feiern gab es einiges zwischen Wasserturm und Schmiede – zuallererst natürlich den runden Geburtstag des VBKI, der vor genau 140 Jahren von Berliner Kaufleuten gegründet wurde.

VBKi Sommerfest auf dem EUREF-Campus

Gute Stimmung bei VBKI Sommerfest auf dem EUREF-Campus | Foto: VBKI

VBKI Sommerfest – alle waren da!

In seiner Begrüßungsansprache hob VBKI-Präsident Markus Voigt hervor, dass sich an der Mission des Vereins seit Gründung nichts geändert habe: „Es ging und geht auch heute noch darum, aus einer starken Verbundenheit heraus die Stadt und ihre Zukunft mitzugestalten. Und ich denke, das ist heute nötiger und wichtiger denn je. In diesen Zeiten des schnellen Wandels müssen wir uns als Unternehmer, Bürger und Fans dieser Stadt zivilgesellschaftlich organisieren“, sagte Voigt vor zahlreichen prominenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Erschienen waren neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, auch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/ Die Grünen), Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD), FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja, Antje Kapek, Fraktionschefin Bündnis 90/ Die Grünen, SPD-Fraktionschef Raed Saleh sowie der Präsident des 1. FC Union, Dirk Zingler.

VBKI Sommerfest die Gäste

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (z.v.l.) mit CDU-Chef Kai Wegener, FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja, BVG-Chefin Sigrid Nikutta und SPD-Fraktionschef Raed Saleh | Foto: VBKI

Wichtigstes Thema beim 1. VBKI-Symposium – der Mietendeckel

Erstmals wurde der traditionellen Netzwerkfunktion des Festes eine starke inhaltliche Komponente vorangestellt. Beim ersten VBKI-Symposium präsentierten und diskutierten die VBKI-Ausschüsse Gesundheit, Immobilien und Finanzen, Intelligente Infrastruktur, Mobilität und Wissenschaft in Workshops ihre Agenden für die Zukunft der Stadt. Diese Leistungsschau der VBKI-Gremien mündete in ein Werkstattgespräch, in dessen Rahmen VBKI-Präsident Markus Voigt und der Regierende Bürgermeister von Berlin die VBKI-Vorschläge diskutierten.

Wichtiges Thema war natürlich der Mietendeckel. Dazu sagte VBKI-Präsident Markus Voigt: „Das Wachstum dieser Stadt bringt Herausforderungen mit sich. Aber die Lösung kann doch nicht darin bestehen, die Stadt bewusst ins investitionspolitische Abseits zu schießen und das Wachstum selbst abzuwürgen! Man kann sich nur wiederholen: Wer Spekulation und Preisdruck bekämpfen will, muss das Übel bei der Wurzel packen und den Mangel beseitigen. Wir brauchen mehr Wohnungen und weniger Politrezepte von vorgestern.“ Bei der Suche nach Lösungen der Wohnungskrise sicherte Voigt dem Regierenden die Unterstützung und die Expertise der im VBKI versammelten Unternehmerinnen und Unternehmer zu

Michael Müller auf dem VBKI Sommerfest

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller lobt das hohe Gut der Freiheit; rechts VBKI-Präsident Markus Voigt | Foto: VBKI

Auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller stellte klar, dass der Neubau von Wohnraum für ihn das wichtigste Instrument zur Bekämpfung von steigenden Mieten sei. Beim Thema Mietendeckel sei „das letzte Wort noch nicht gesprochen“.

Auf dem Symposium konstituierte sich auf Initiative von VBKI und Egon Zehnder auch das Forum „CEOs for Berlin“. Das Forum versteht sich als Austauschplattform von Spitzenvertretern der Berliner und Brandenburger Wirtschaft sowie Wissenschaft und wird künftig mindestens einmal im Jahr zusammentreten. Ziel des Forums ist es, den Austausch und die Meinungsbildung auf höchster Unternehmensebene zu fördern, der Landespolitik als Resonanzraum zu dienen und Zukunft der Metropolregion konstruktiv zu begleiten. Zur konstituierenden Sitzung waren 30 CEOs gekommen.

VBKI Sommerfest: Wichtige Impulse für die Hauptstadt

Beim anschließenden Sommerfest flanierten die Gäste auf dem von historischen Bauten und Neubauten geprägten EUREF-Gelände und erfreuten sich an regionalen Spezialitäten. Zoodirektor Andreas Knieriem war in freudiger Erwartung des Panda-Nachwuchses. Stolz präsentierte IVD-Präsident Michael Schick seinen Nachwuchs im Kinderwagen.

Babyglück auf dem VBKI Sommerfest

Babyglück – IVD-Präsident Michael Schick stolz wie Oskar | Foto: VBKI

Der Immobilienentwickler Ulrich Busch, Sohn des legendären Sängers, Schauspielers und Regisseurs Ernst Busch, erzählte stolz von einem vielbeachteten Film über sein Baby, das Neue Prora auf Rügen, der sich bereits einer internationalen Aufmerksamkeit erfreut und Ex-KPMG-Vorstand Frank Wiethoff zeigte sich voller Begeisterung für sein neues Unternehmen, der Kerkhoff Group, dessen CEO er ist.

Frank Gröner und Sabine Fischer vom Board der CG Gruppe, Deutschlands größter Mietwohnungsentwickler waren Gastgeber in der CG-Lounge, bei der sich Bürgerstiftungs-Chefin und Vivantes-Aufsichtsratsvorsitzende Vera Gäde-Butzlaff sowie Anwaltslegende Dr. Karlheinz Knauthe und BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula bestens unterhielten.

Viele Glückwünsche für das Hauptsponsoring beim Bundesliga Erstligisten 1. FC Union Berlin konnte Or Zohar von Aroundtown/Grand City Properties entgegennehmen. Fußball-Enthusiast Marc Müller, Vorstand bei ETL AG Steuerberatungsgesellschaft freut sich, dass Berlin nun zwei Erstligisten hat, was für die Hauptstadt auch mehr als angemessen sei. Das VBKI-Sommerfest hat in diesem Jahr wichtige wirtschaftspolitische Impulse gesetzt aber auch gezeigt, dass Berlin mit guter Laune feiern kann. (red)