Promillegrenzen, Gehwegfahren und Co.: Was ist auf dem E-Scooter erlaubt?

Sie haben in Windeseile die Innenstädte erobert: E-Scooter. Während viele gern auf kurzen Strecken mit den praktischen Rollern cruisen, sind die neuen Leih-Scooter noch mehr Verkehrsteilnehmern ein Dorn im Auge. Und kein Wunder – erhöhte Unfallgefahr, unklare oder bewusst ignorierte Verkehrsregeln und ungenügende Abstellplätze machen die E-Scooter oft zum Ärgernis. Immer wieder werden von der Polizei alkoholisierte Fahrer gestoppt, aktuell wird über eine Null Promille Grenze diskutiert. Schon jetzt bietet der Gesetzgeber klare Vorgaben für Rollerfahrer.

E-Scooter sind Kraftfahrzeuge

Erst seit Mitte Juni sind die E-Scooter auf deutschen Straßen erlaubt – und dennoch längst zum regelrechten Trendfahrzeug geworden. Nicht nur die ungenügende Infrastruktur, sondern auch Nutzer, die Verkehrsregeln missachten, sorgen dabei immer wieder für Probleme. In der Praxis werden die Scooter oft auf dem Fußgängerweg gefahren. Das ist jedoch eindeutig untersagt: Die maximal 20 km/h schnellen Roller sind lediglich auf dem Fahrradweg oder alternativ auf der Fahrbahn zugelassen. Auf geteilten Rad- und Fußwegen haben zu Fuß gehende gegenüber Rollern den absoluten Vorrang. Wer auf einem E-Scooter unterwegs ist, muss also die eigene Geschwindigkeit und Fahrweise so anpassen, dass es zu keiner Gefährdung oder Behinderung von Fußgängern kommt. Grundsätzlich wird kein Führerschein gefordert, der Fahrer muss aber mindestens 14 Jahre alt sein.

Bußgeld und Geldstrafen drohen

Beim E-Scooter gelten ähnliche Vorschriften und Strafbemessungen wie beim Fahrrad: Fahren auf dem Gehweg kostet 15 Euro, Fahren über eine rote Ampel ab 60 Euro aufwärts. Richtig teuer wird es bei Trunkenheit auf dem Roller: Ab 0,5 Promille sieht der Bußgeldkatalog 500 Euro Geldbuße, 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot vor – bei Wiederholungstätern erhöhen sich die Raten drastisch. Schon unter dieser Grenze drohen allerdings Sanktionen:

„Bei E-Scootern handelt es sich rechtlich gesehen um Kleinkrafträder – Fahrten unter Alkohol und Drogeneinfluss können darum ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. In der Probezeit oder unter 21 Jahren gilt eine 0,0 Promillegrenze für E-Scooterfahrer, für alle anderen kann es sich schon bei einer Fahrt ab 0,3 Promille um eine Straftat handeln.“, erklärte hierzu Achim H. Feiertag, Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Wer mit 0,3 Promille auffällig wird, kassiert bis zu 3 Punkte in Flensburg sowie Freiheits- und Geldstrafen. Gleiches droht in jedem Fall, wenn man sich mit 1,1 Promille erwischen lässt.

Übrigens: Auch Nebeneinanderfahren (15 Euro), freihändiges Fahren oder zu zweit auf einem Roller fahren (je 10 Euro) ist nicht erlaubt.

Verbotszonen für Roller

Nicht nur über Strafen, sondern auch mithilfe der Technik sollen Rollerfahrer zu rücksichtsvollerem Verhalten angehalten werden. Berlin hat schon seit August Verbotszonen für E-Roller aufgestellt. In diesen Zonen ist unter anderem die Parkfunktion in der App blockiert. Auf dem Gehweg dürfen die Leihgeräte nicht mehr abgestellt werden, Grünflächen sind ebenfalls tabu. Stattdessen sollen in Zukunft speziell ausgewiesene Abstellflächen hinzukommen. Das soll auch die Akzeptanz für die Roller erhöhen – E-Scooter bleiben weiterhin in der Kritik. Neben häufigen Unfällen werden vor allem die Abstellgewohnheiten der Nutzer ein Problem in Innenstädten. Den Gehweg blockierende Roller sind nicht nur störend für Passanten, sondern werden für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung zum echten Sicherheitsrisiko. (red)

Hinweis: Die Bildunterschrift und den Fotocredit des ersten Bildes können Sie sehen, wenn Sie daraufklicken.

Neues Stadion für Hertha BSC: die ewige Suche nach einem passenden Grundstück

Am Rande des Olympiaparks, auf dem Gelände des Flughafen Tegel, auf dem zentrale Festplatz – der Fußballverein Hertha BSC wird bei seiner Suche nach einem Grundstück für ein neues Stadion nicht müde. Doch auch bei dem zentralen Festplatz im Norden von Berlin als Standort scheinen die Gegenargumente zu überwiegen.

Ausweichplan: Zentraler Festplatz

Nachdem die Pläne von Hertha BSC, am Rand des Olympiaparks eine Arena zu bauen, vorerst gescheitert sind, hatte die Landesregierung vier mögliche Alternativen für ein neues Stadion prüfen lassen. Die Mieter einer kleinen Genossenschafts-Siedlung wollten dem Bauprojekt nicht weichen.

Von den vier Alternativen liegen drei auf dem Gelände des heutigen Flughafens Berlin-Tegel (westlich der Landebahn, auf der Landebahn nahe dem TXL-Terminal und auf dem nördlichen Rollfeld in der Nähe des Flughafensees) und eines auf dem zentralen Festplatz. Die Senatsverwaltung prüft die Standorte seit Mitte September. An den Gesprächen sind sowohl die landeseigene Tegel Projekt GmbH, die fachlich zuständigen Senatsverwaltungen und der Profiverein selbst beteiligt.

Neues Stadion für Hertha BSC: noch ist alles offen

Ob es dem Berliner Senat jedoch gelingt, Hertha BSC am Flughafen Tegel ein Grundstück für die gewünschte neue Fußballarena zu ermöglichen, ist nach wie vor offen. Denn statt ursprünglich bis Ende Oktober wird jetzt doch länger geprüft. „Das war nicht Thema in der Staatssekretärskonferenz“, sagte Senatssprecherin Claudia Sünder am Dienstag gegenüber der Berliner Zeitung. „Aber es gab eine interne Runde, die sich mit dem Thema befasst hat. Das ist aber noch kein Anlass für öffentliche Mitteilungen.“ Bisher wurde nur bekannt, dass die Verhandlungen „konstruktiv“ verliefen, aber noch kein Ergebnis vorliege. Auch die nach Bericht des Bild-Zeitung bevorzugte Variante „Zentraler Festplatz“ östlich der Stadtautobahn A111 wurde von Seiten des Berliner Senats bisher nicht bestätigt.

Uneinigkeit bei der Eignung

Zwischen dem Profiverein Hertha BSC und dem Berliner Senat herrscht noch Uneinigkeit über die Eignung des zentralen Festplatzes. Der Bundesligaverein ist bisher der Ansicht, dass dieses Grundstück für das geplante Stadion einschließlich der notwendigen Infrastruktur zu klein sei. Entsprechende Sportexperten der rot-rot-grünen Regierung sind an diesem Punkt anderer Meinung.

Unabhängig davon hat der Standort Tegel ein generelles Problem: Es gibt nur eine mangelhafte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Zudem sind die Flächen auf dem heutigen Flughafen Tegel (TXL), der im nächsten Herbst stillgelegt werden und zu einem Wissenschafts- und Industriepark plus Wohnquartier entwickelt werden soll, weitgehend verplant. Soll hier noch ein Stadion entstehen, müssten weit vorangeschrittene Bebauungspläne korrigiert werden.

Wohin mit den Schaustellern?

Eine weitere Frage: Was passiert mit Schaustellern? Bisher wurde der zentrale Festplatz für verschiedene Volksfeste und andere Veranstaltungen genutzt. Diese wären dann nicht mehr möglich und die Schausteller müssten weichen. Hinzukommt: Auch zu diesen Anlässen gab es immer wieder Überlastungen des öffentlichen Nahverkehrs. (aw)

10. Saisonauftakt Sportmetropole Berlin

Zum Saisonauftakt der Sportmetropole Berlin wurde gestern gleich doppelt gefeiert. Bereits zum zehnten Mal kamen in der Verti Music Hall die Entscheider des Berliner Sports, der Wirtschaft, der Politik und der Kunst zusammen. Mit dabei der große Unterstützer des Berliner Sports, die Spielbank Berlin. Der Abend war geprägt durch offene Gespräche und angeregten Austausch.

Sportmetropole Berlin feiert Jubiläum

Beim zehnten Jubiläum des Saisonauftakts der Sportmetropole Berlin waren auch in diesem Jahr Nachwuchsarbeit und Talentförderung große Themen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki.

Sportmetropole Berlin

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport in Berlin (r.) und Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin (l.) Die Spielbank Berlin unterstützt traditionell den Berliner Sport | Foto: BERLINboxx

Mit dabei waren auch wieder die sechs Berliner Proficlubs der Hauptstadt: Hertha BSC, ALBA Berlin, die Berlin Recycling Volleys, die Eisbären Berlin, die Füchse Berlin und 1. FC Union Berlin – zusammen mit ihren Maskottchen.

An der Spitze bleiben

So lautet das Motto der „Initiative Sportmetropole Berlin“. Damit Berlin als Stadt des Spitzensports auch zukünftig auf Weltniveau bleibt, wurde die Initiative 2009 gegründet. Sie vermarktet die deutsche Hauptstadt national und international als DIE Metropole für den Sport. In dieser deutschlandweit einmaligen Kooperation haben sich die wichtigen Entscheider des Berliner Sports und der Wirtschaft zusammengeschlossen: Berlins Spitzenvereine und größten Sportstätten, der Olympiastützpunkt Berlin, der Landessportbund e.V., der BERLIN-MARATHON, die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die IHK,  Berlin Partner, sowie visitBerlin, das die Aktivitäten der Initiative zudem zentral koordiniert.

Ziel des Zusammenschlusses ist es, das breite Spektrum sportlicher Veranstaltungen auf Spitzenniveau im In- und Ausland zu bewerben und somit die Kraft des Sports im Berlin-Marketing zu nutzen. Insbesondere die Besucher bei sportlichen Großevents von nationalem und internationalem Rang sowie von Spielen der Proficlubs sollen dadurch weiter gesteigert werden.

Und erfolgreiche sportliche Großveranstaltungen wie die Finals, die Leichtathletik-EM 2018, der BMW Berlin Marathon, das Berliner Sechstagerennen „Sixday Berlin“, das internationale Leichtathletik-Fest „ISTAF Berlin“ oder das DFB-Pokal-Finale, das seit 1985 in der Hauptstadt ausgetragen wird, zeigen das Berlin tatsächlich die Hauptstadt für den Sport ist.(red)

Die Partner der Initiative Sportmetropole Berlin:

  • Proficlubs: FC Union Berlin, ALBA Berlin, Berlin Recycling Volleys, Eisbären Berlin, Füchse Berlin, Hertha BSC
  • Sportarenen: Max-Schmeling-Halle, Mercedes-Benz-Arena, Olympiastadion Berlin, Stadion an der Alten Försterei, Velodrom
  • Vereine & Verbände: BERLIN-MARATHON, Landessportbund Berlin e.V., Olympiastützpunkt Berlin
  • Institutionen: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), Senatsverwaltung für Inneres und Sport, visitBerlin

Spielbank Berlin lädt zum Derby-Pokal der Steher

Am vergangenen Sonntag kamen auf der Trabrennbahn Mariendorf wieder viele Trabrennsport-Begeisterte zusammen. Diesmal hatte die Spielbank Berlin zum „Derby-Pokal der Steher“ geladen.

Die Sieger

Als Sieger aus dem Rennen der Spielbank Berlin ging der 5-jährige braune Wallach TIMBERLAKE DIAMANT im Besitz von Stall MS Diamanten hervor. Im Sulky, dem einachsiges Pferdefuhrwerk, saß Siegfahrer Gerhard Biendl aus München.

Der Sieger des Derby-Pokals der Steher

Der Sieger TIMBERLAKE DIAMANT mit Siegfahrer Gerhard Biendl | Foto: Trabrennbahn Mariendorf

Den zweiten Platz besetzte Fahrer Thomas Panschow hinter dem aus Schweden stammenden KOBRA HALERYD. Als Dritter ins Ziel trabte TOSCANINI DIAMANT mit Michael Nimczyk im Sulky.

Das ganze Spektakel vollzog sich unter den strengen Augen des Vorsitzenden der Rennleitung Stefan Spieß.

Trabrennbahn Mariendorf – ein historischer Ort

Die 1913 eröffnete Trabrennbahn Mariendorf im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist die älteste bestehende Sportstätte Berlins und eng mit der Geschichte der Hauptstadt verbunden. Sie ist Austragungsort vom Deutschen Traber-Derby und der Breeders Crown – der wohl wichtigsten Ereignisse des nationalen Sulkysports. In Mariendorf finden jährlich über vierzig Renntage mit etwa 650 Rennen statt. Damit zählt die Trabrennbahn Mariendorf zu erfolgreichsten Trabrennbahnen Deutschlands. (aw)

Berliner Bäder: Dr. Johannes Kleinsorg wird neuer Vorstandsvorsitzender

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat seinen Vorstandsvorsitz neu besetzt. Ab dem 1. September 2019 wird Dr. Johannes Kleinsorg die Berliner Bäder als Vorstandsvorsitzender leiten. Damit übernimmt er die Nachfolge von Andreas Scholz-Fleischmann, der den Vorstandsvorsitz der Anstalt des öffentlichen Rechts bis zum 14.04.2019 innehatte.

Von Göttingen über Leipzig nach Berlin

Dr. Johannis Kleinsorg (57) ist in Göttingen geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre, Politologie und Soziologie und war seit 1998 in der Energiewirtschaft tätig. Zuletzt war er von 2014 bis 2019 als Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Leipzig GmbH.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, sagte bei der Vorstellung des neuen Bäderchefs: „Dr. Kleinsorg hat vielfältige Erfahrungen im Managementbereich und ist mit den nachgewiesenen Vorstandsqualitäten in mehreren großen Unternehmen eine ausgezeichnete Wahl. Die Berliner Bäder Betriebe sind für unsere Stadt von enormer Bedeutung. Wir wollen sie noch leistungsfähiger, noch verlässlicher und noch gästefreundlicher machen. Das sind große Aufgaben, für deren Erfüllung ich dem neuen Vorstandsvorsitzenden viel Erfolg wünsche.“

Dank an den Vorgänger

Zudem bedankte sich Innensenator Andreas Geisel bei der Ernennung bei Andreas Scholz-Fleischmann, der die BBB seit April 2016 geführt hatte und nun altersbedingt ausgeschieden ist. Der Dank des Sportsenators ging auch an Annette Siering, Vorständin der Berliner Bäder-Betriebe. Denn sie hatte nach der Abberufung von Andreas Scholz-Fleischmann die Berliner Bäder-Betriebe übergangsweise allein geleitet.

Gemeinsam mit Annette Siering wird Dr. Johannes Kleinsorg gleichzeitig die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, als Eigentümergesellschaft der Bäder übernehmen.

Jetzt müssen nur noch die dringenden Sanierungen der Berliner Bäder vollzogen werden und der Bädespaß kann losgehen. (aw)

 

Internationale Reitstars bei den dritten „Global Jumping“ unter dem Berliner Funkturm

Mit einer Dotierung von einer Million Euro lockte am vergangen Wochenende zum dritten Mal das Global Jumping Berlin zahlreiche Topreiter in den Sommergarten der Messe Berlin.

Topreiter mit VIP-Status beim Global Jumping

Angefeuert von insgesamt ca. 15.500 Berlinern lieferten sich in diesem Jahr 22 der besten 50 Springreiter an drei Tagen spannende Wettkämpfe vor der stilisierten Kulisse des Brandenburger Tores. Der wohl prominenteste Gast dürfte dabei Microsoft-Chef Bill Gates gewesen sein, der seiner Tochter Jennifer die Daumen drückte, die ebenfalls am Start war.

Reitstars aus der ganzen Welt

Der bekannteste deutsche Topreiter Ludger Beerbaum, viermaliger Olympiasieger aus Rieseneck, sicherte sich den zweiten Platz beim Großen Preis mit dem Wallach Cool Feeling und musste sich nur Dani G. Waldmann (Israel), eine der wenigen Frauen im Reitspitzensport, mit Lizziemary geschlagen geben.

Global Jumping Italiener Alberto Zorzi mit Cinsey

Italiener Alberto Zorzi mit Cinsey setzt sich gegen seinen Rivalen beim Championat der Deutschen Kreditbank durch. | Foto: BERLINboxx

Den Abschluss der Veranstaltung am gestrigen Sonntag bildete das Championat der Deutschen Kreditbank von Berlin. Im Stechen setzte sich der Italiener Alberto Zorzi mit Cinsey durch. Zweiter wurde der Warendorfer Christian Kukuk auf Colestus

Global Jumping - Christian Kukuk auf Colestus

Zweiter beim Championat des DKB wurde der Warendorfer Christian Kukuk auf Colestus. | Foto: BERLINboxx

Zuvor gewann Zorzis Landsmann Emanuele Gaudiano auf Carlotta 232 den Idee Kaffee-Preis. Bester deutsche Champion in diesem Wettbewerb war Christian Ahlmann auf Zampano Z auf Platz sieben.

Global Jumping Idee-Kaffee Preis

Emanuele Gaudiano auf Carlotta 232 gewann den Idee Kaffee-Preis | Foto: BERLINboxx

Christian Ahlmann prägte das Fünf-Sterne-Turnier unter dem Funkturm entscheidend, er gewann im vergangenen Jahr das Championat der Deutschen Kreditbank. Im Premierenjahr 2017 sicherte er sich sowohl beim Grand Prix als auch beim Championat – den beiden Hauptprüfungen des Fünf-Sterne-Turniers den Sieg.

Im kommenden Jahr geht das Turnier unter Organisator Volker Wulff wenige Wochen vor Olympia an gleicher Stelle in die nächste Runde. (cg)

Geldsegen für Reinickendorf aus Fördertopf der Spielbank Berlin

In seiner Funktion als Beiratsvorsitzender der Spielbank Berlin spendete CDU-Politiker Frank Steffel an gleich 14 Reinickendorfer Vereine insgesamt 13.500 Euro. Über eine finanzielle Zuwendung konnten sich auch die Saunafreunde Berlin Familiensportverein e.V., der VfB Hermsdorf e.V. und die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft 1975 freuen, an die Frank Steffel jeweils einen Scheck über 1.000 Euro überreichte. Alle drei Vereine sind in Reinickendorf beheimatet, der Bezirk, den Frank Steffel im Bundestag vertritt.

Saunafreunde Berlin: Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten in Reinickendorf

Seit mehr als 60 Jahren sind die Saunafreunde Berlin ein Synonym für familiäre und sportliche Aktivitäten für alte Altersklassen und Förderung der Verbundenheit mit der Natur. Als Familiensportverein ist, neben der Förderung der Freikörperkultur, das Angebot eines breiten Spektrums von Sportarten und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Aktuell hat der Verein knapp 800 Mitglieder, davon 200 Kinder. Die Spende soll verwendet werden für die Erneuerung des Beachvolleyball-Feldes.

Scheckübergabe an den VfB Hermsdorf e.V.: v.l.n.r. Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Regina Blachwitz, Vizepräsidentin VfB Hermsdorf, Frank Steffel | Foto: Business Network

VfB Hermsdorf e.V. ist einer der ältesten Vereine Berlins

Der VfB Hermsdorf e.V. wurde 1899 gegründet und ist damit einer der ältesten Vereine Berlins. Der Traditionsverein gehört mit seinen rund 3.500 Mitgliedern außerdem zu den größten in Berlin-Reinickendorf. Die vielfältigen Angebote im Leistungssport, aber auch im Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport bieten reichlich Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und zur Stärkung der Gesundheit. Auch Trendsportarten spielen eine zunehmend wichtige Rolle, um für junge Menschen attraktiv zu bleiben.

Scheckübergabe an die Nord-Berliner-Schützen-Gemeinschaft: v.l.n.r Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Andreas Koch, 2. Vorsitzender Nord-Berliner-Schützen-Gemeinschaft, Michael Vent, 1. Vorsitzender, Hans-Jörg Alte, Schatzmeister und Frank Steffel | Foto: Business Network

Die Nord-Berliner Schützen-Gemeinschaft blickt zurück auf eine über 40-jährige Geschichte. Aktuell sind 235 Mitglieder aller Altersgruppen sportlich in den Disziplinen des Deutschen Schützenbundes aktiv. Auch die Traditionspflege des Schützenwesens steht im Mittelpunkt des Vereinslebens. Mit dem überreichten Geld sollen die Schießblenden repariert werden.

Die Vereine erfüllen eine wichtige soziale Funktion im Bezirk

„Die ausgewählten Vereine – so unterschiedlich sie auch sein mögen – haben alle eine Gemeinsamkeit, denn sie erfüllen eine wichtige soziale Funktion hier in Reinickendorf“, so Frank Steffel. „Ich bin hier im Bezirk aufgewachsen und heimisch und weiß daher, wie wichtig der Beitrag von Vereinen für unser aller Miteinander ist. Ich freue mich, dass ich mit der Spende diesen Institutionen in meinem Heimatbezirk ein wenig Unterstützung zukommen lassen kann.“

Die Spielbank Berlin gehört zu den größten Unterstützern von Sport und Kultur in Berlin

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht ihren Beiräten auch die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von über 30.000 Euro an das schwule Anti-Gewalt Projekt MANEO, den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den Arbeiter Samariter Bund, den TSV Spandau e.V. und weitere überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin seit ihrer Gründung ein wichtiges Anliegen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Unsere Stadt verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsvorsitzenden Frank Steffel auf Reinickendorfer Vorzeige-Vereine gefallen ist, die allesamt einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Nordwesten leisten.“ (red)

Spielbank Berlin unterstützt den TSV Spandau 1860 e.V. mit Scheck in Höhe von 3.500€

Der TSV Spandau 1860 e.V. kann auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurückblicken und gehört damit zu den traditionsreichsten Vereinen der Hauptstadt. Nun überreichte Spielbank-Direktor Hans Hansen gemeinsam mit Beiratsmitglied Klaus Böger, Ehrenpräsident des Landessportbunds Berlin, dem altehrwürdigen Verein einen Scheck in Höhe von 3.500 Euro. Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. und die TSG 1898 e.V. im Wert von über 20.000 Euro überreicht.

„Der Verein ist in Spandau fest verwurzelt und nun können wir, dank der großzügigen Spende der Berliner Spielbank, hier im Bezirk unser vielfältiges Angebot weiter ausbauen. Wir hoffen, dass wir damit für die Menschen noch attraktiver werden und Kinder und Jugendliche auch weiterhin für unser Angebot begeistern können“, sagt Herr Thorsten Hanf, Vorsitzender des TSV Spandau 1860.

Tradition in Spandau

1860 gegründet, bietet der TSV Spandau 1860 e.V. 24 verschiedene Sportarten, in über 100 Trainings- und Übungsgruppen. Dazu gehören Wettkampfsport, Freizeitsport, Familien- und Gesundheitssport. Mit einer Gesamtmitgliederzahl von 5.232 gilt der Verein als der größte des Bezirks. Mitglied werden kann jeder, ob groß oder klein, Anfänger oder Fortgeschrittener, Sieger oder Verlierer. Wichtig ist nur, die Lust auf Sport mitzubringen. Zur Organisation und Durchführung des Vereinszweckes stehen regelmäßig circa 200 selbständig agierende Übungsleiter zur Verfügung. Sie alle haben ein hochwertiges Sport- und Freizeitangebot entwickelt, das keine Wünsche offen lässt. Jede Trainerin und jeder Trainer sorgt mit großem Einsatz für die reibungslose Durchführung des breiten Sportangebotes. Um auch weiterhin Kindern und Jugendlichen Sport als sinnvoll und spaßhaft zu präsentieren, bemüht sich der Verein moderne Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung weiterzuentwickeln und sein Angebot an aktuelle Trends anzupassen.

„Meine Wahl ist auf den TSV Spandau gefallen, weil der Verein ein modernes Angebot für alle Generationen anbietet, dieses stetig ausbaut und damit eine große Anziehungskraft auf alle Altersklassen hat“, so Klaus Böger.

Spielbank Berlin: Förderer des Hauptstadtsports

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports war uns schon immer ein wichtiges Anliegen“, so Hans Hansen, Direktor der Spielbank Berlin. „Regionale Vereine und Organisationen zu unterstützen gehört zu unserer Unternehmensphilosophie. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Böger auf den TSV Spandau gefallen ist, einem traditionsreichen Berliner Sportverein, der schon seit so vielen Jahren erfolgreich einen wichtigen Beitrag zu unser aller Miteinander leistet.“ (red)

Füchse Berlin Pokernacht in der Spielbank Berlin: Die Hauptstadt-Handballer lassen die Karten fliegen

Der Pokerabend der Berliner Füchse in der Spielbank Berlin ist schon längst eine Tradition geworden. Die Spielbank Berlin ist langjähriger Sponsoringpartner der Berliner Füchse und richtete zum wiederholten Mal das Event für die Handball-Elite der Hauptstadt aus. So trafen sich erneut Spieler, Partner und Sponsoren zur Füchse Berlin Pokernacht in der Spielbank am Potsdamer Platz, um zu beweisen, dass sie nicht nur in der Halle zocken und bluffen können. An 9 Tischen wurde in der Pokervariante Texas Hold’em (no limit) mit professionellen Karten-Dealern der Spielbank gepokert. Zu Gast waren prominente Spieler wie Paul Drux, Silvio Heinevetter, der Weltmeister Hans Lindberg und natürlich Füchse-Chef Bob Hanning. Gespielt wurde von den 85 Spielern selbstverständlich um Spielgeld, schließlich sollte der Spaß im Vordergrund stehen.

„Die Spielbank Berlin hat ihre Sponsoringaktivitäten bei den Füchsen kürzlich maßgeblich ausgebaut“, so Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Einer unserer Sponsoring-Schwerpunkte liegt nach wie vor auf dem Sport und das Pokerturnier mit den Berliner Füchsen ist längst eine liebgewonnene Tradition. Wir drücken dem Verein die Daumen und hoffen, dass den Spielern beim Pokern und vor allem beim Handballsport das Glück hold bleibt.“

Der Sponsor und Unterstützer Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin und Bob Hanning, der Chef der Berliner Füchse | Bildquelle: Spielbank Berlin

Der Sponsor und Unterstützer Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin und Bob Hanning, der Chef der Berliner Füchse | Bildquelle: Spielbank Berlin

Am Finaltable konnten sich schließlich die Partner und Sponsoren der Berliner Füchse durchsetzen, der Sieger des Abends war der ehemalige Coach der Füchse Guido Perschk. Er konnte eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass ihm nicht nur Fortuna zugetan war, sondern dass er auch die hohe Kunst des Pokerspiels beherrscht.

„Der Pokerabend hier in der Spielbank Berlin ist für alle Beteiligten immer ein großer Spaß“, so Bob Hanning. „Konzentration und strategisches Geschick sind sowohl beim Handball als auch beim Pokern gefragt. Insofern war der Abend in der Spielbank Berlin auch in gewisser Weise eine Trainingseinheit für unser Team.“

Der nächste Füchse-Pokerabend ist jedenfalls schon fest eingeplant.

Sieger der Pokernacht: Der ehemalige Füchse-Coach Guido Perschk mit dem Pokerchef der Spielbank Berlin Bernd Plätrich | Bildquelle: Spielbank Berlin

Sieger der Pokernacht: Der ehemalige Füchse-Coach Guido Perschk mit dem Pokerchef der Spielbank Berlin Bernd Plätrich | Bildquelle: Spielbank Berlin

Spielbank Berlin: Beiratsmitglied Gregor Gysi überreicht Scheck über 5.000 Euro an traditionsreichen Tourenseglerverein TSG 1898

In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin überreichte LINKEN-Politiker Gregor Gysi dem Vereinsvorstand der Freien Vereinigung der Tourensegler Grünau 1898 e.V. einen Scheck über 5.000 Euro. Der Verein kann auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken und hat durch seine aktiven Regattasegler – unter ihnen Europameister und Deutsche Meister – einen Bekanntheitsgrad weit über Berlin hinaus erlangt.

„Meine Wahl ist auf den TSG 1898 gefallen, weil es sich hier um einen Ur-Berliner Verein handelt, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, den Segelsport kennenzulernen – was sehr viel sinnvoller ist, als wenn sie an andere Dinge herangeführt werden“,  so Gregor Gysi.

Der TSG 1898 in Berlin Schmöckwitz zeichnet sich durch seine nachhaltige Jugendarbeit aus | Foto: Business Network

Vereinsleben mit Teamgeist und Zusammenhalt

Der Verein sitzt am idyllischen Langen See in Berlin Schmöckwitz und zeichnet sich durch breit gefächerte Vereinsaktivitäten sowie zahlreiche Regattawettbewerbe aus. Die von der TSG 1898 ausgetragenen Regatten, wie z. B. der Alfred-Wahrendorf-Preis, der Heinz-Urban-Preis, der Edgar-Jambor-Preis (ehemals Rossdeutscher-Arnoldi-Preis), der Geldner-Preis und insbesondere der Niemeyer-Cup finden regen Zuspruch und sind nur einige der Höhepunkte der vielfältigen Vereinsaktivitäten. Das Vereinsleben ist insbesondere durch einen starken Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamgeist geprägt. Einen besonderen Stellenwert haben im Verein deshalb auch die gemeinschaftlichen Aktivitäten wie das große Sommerfest, das im Rahmen des Niemeyer-Cups stattfindet, das jährliche Kinderfest und darüber hinaus auch in den Wintermonaten Aktivitäten wie Winterwanderungen, historische Stadtführungen, Bowlingnachmittage, eine Kinderweihnachtsfeier sowie die traditionsreiche Silvesterfeier.

„Wir danken Herrn Gysi und der Spielbank Berlin, wir freuen uns sehr über die großzügige Finanzspritze“ sagt Harald Nowka, Jugendwart des TSG 1898 e.V., „mit dem Geld haben wir ein neues Trainingsboot finanziert, das wir dringend für die Nachwuchsausbildung benötigen.“

Beirat der Spielbank mit eigenem Fördertopf

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark und den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadt-Sports ist der Spielbank Berlin bereits seit vielen Jahrzehnten ein ganz besonders wichtiges Anliegen“, so David Schnabel, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Berlin verfügt über eine hervorragende Vereinskultur, von dem die Menschen in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Gregor Gysi auf den TSG 1898 gefallen ist, eine Berliner Institution, die nicht nur zahlreiche erfolgreiche Sportler hervorgebracht hat, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben im Berliner Südosten leistet.“ (red)