10. Saisonauftakt Sportmetropole Berlin

Zum Saisonauftakt der Sportmetropole Berlin wurde gestern gleich doppelt gefeiert. Bereits zum zehnten Mal kamen in der Verti Music Hall die Entscheider des Berliner Sports, der Wirtschaft, der Politik und der Kunst zusammen. Mit dabei der große Unterstützer des Berliner Sports, die Spielbank Berlin. Der Abend war geprägt durch offene Gespräche und angeregten Austausch.

Sportmetropole Berlin feiert Jubiläum

Beim zehnten Jubiläum des Saisonauftakts der Sportmetropole Berlin waren auch in diesem Jahr Nachwuchsarbeit und Talentförderung große Themen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki.

Sportmetropole Berlin

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport in Berlin (r.) und Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin (l.) Die Spielbank Berlin unterstützt traditionell den Berliner Sport | Foto: BERLINboxx

Mit dabei waren auch wieder die sechs Berliner Proficlubs der Hauptstadt: Hertha BSC, ALBA Berlin, die Berlin Recycling Volleys, die Eisbären Berlin, die Füchse Berlin und 1. FC Union Berlin – zusammen mit ihren Maskottchen.

An der Spitze bleiben

So lautet das Motto der „Initiative Sportmetropole Berlin“. Damit Berlin als Stadt des Spitzensports auch zukünftig auf Weltniveau bleibt, wurde die Initiative 2009 gegründet. Sie vermarktet die deutsche Hauptstadt national und international als DIE Metropole für den Sport. In dieser deutschlandweit einmaligen Kooperation haben sich die wichtigen Entscheider des Berliner Sports und der Wirtschaft zusammengeschlossen: Berlins Spitzenvereine und größten Sportstätten, der Olympiastützpunkt Berlin, der Landessportbund e.V., der BERLIN-MARATHON, die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die IHK,  Berlin Partner, sowie visitBerlin, das die Aktivitäten der Initiative zudem zentral koordiniert.

Ziel des Zusammenschlusses ist es, das breite Spektrum sportlicher Veranstaltungen auf Spitzenniveau im In- und Ausland zu bewerben und somit die Kraft des Sports im Berlin-Marketing zu nutzen. Insbesondere die Besucher bei sportlichen Großevents von nationalem und internationalem Rang sowie von Spielen der Proficlubs sollen dadurch weiter gesteigert werden.

Und erfolgreiche sportliche Großveranstaltungen wie die Finals, die Leichtathletik-EM 2018, der BMW Berlin Marathon, das Berliner Sechstagerennen „Sixday Berlin“, das internationale Leichtathletik-Fest „ISTAF Berlin“ oder das DFB-Pokal-Finale, das seit 1985 in der Hauptstadt ausgetragen wird, zeigen das Berlin tatsächlich die Hauptstadt für den Sport ist.(red)

Die Partner der Initiative Sportmetropole Berlin:

  • Proficlubs: FC Union Berlin, ALBA Berlin, Berlin Recycling Volleys, Eisbären Berlin, Füchse Berlin, Hertha BSC
  • Sportarenen: Max-Schmeling-Halle, Mercedes-Benz-Arena, Olympiastadion Berlin, Stadion an der Alten Försterei, Velodrom
  • Vereine & Verbände: BERLIN-MARATHON, Landessportbund Berlin e.V., Olympiastützpunkt Berlin
  • Institutionen: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), Senatsverwaltung für Inneres und Sport, visitBerlin

Deutsche Wohnen – in Berlin sollen 3.000 Wohnungen verkauft werden

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (DW) hat am Dienstag den Verkauf von tausendenden Wohnungen angekündigt. 3.000 davon werden allein in Berlin veräußert.

Deutsche Wohnen in der Rolle des Verkäufers

Mit dem Verkauf von 3.000 Wohnungen in der Hauptstadt, den Vorstandschef der Deutsche Wohnen, Michael Zahn, am Dienstag angekündigt hatte, passe man sich an die Situation auf dem Markt an, so Zahn. „Es ist total klar, dass es mehr und mehr Sinn macht, die Rolle des Verkäufers zu übernehmen“, sagte der Vorstandschef der Deutsche Wohnen in einer Analystenkonferenz. „Wir sehen im Markt eine Menge billiges Geld und eine steigende Nachfrage“, so Zahn weiter.

Diese Entscheidung sei außerdem unabhängig von dem in Berlin geplanten Mietendeckel geschehen. Angaben darüber, in welchem Bezirk wie viele Wohnungen zu welchem Preis angeboten werden und ob als Paket oder einzeln wurden jedoch noch nicht gemacht.

Großes Interesse beim Berliner Senat

Bereits im Januar hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) das Interesse Berlins bekundet, Wohnungen von der Deutsche Wohnen (DW) zu kaufen. Doch vor einem Kauf wolle man das Angebot zunächst genau prüfen. Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) hält den Ankauf von Wohnbeständen durchaus für eine Option. Jedoch würde das Land Berlin keine Mondpreise zahlen, betonte der Finanzsenator. Die Käufe müssen wirtschaftlich vertretbar sein.

„Am liebsten würden wir natürlich alles kaufen“, sagte auch Daniel Buchholz, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. „Wir haben ein großes Interesse und werden uns das Angebot ganz besonders genau ansehen.“

Positives Zeichen auch von CDU und dem Berliner Mieterverein

So erklärte der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Gräff: „Wenn der Preis stimmt, dann sind wir dafür.“ Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins betonte zudem: „Wenn das Unternehmen mit einem fairen Preis, der nicht den überhöhten Marktpreisen entspricht, an das Land Berlin herantreten würde, wäre das ein deutliches Signal.“ Für ihn sei der Verkauf der 3.000 Wohnungen ein Schritt in die richtige Richtung. Zugleich bremste er aber auch zu hohen Erwartungen. „Das kann lediglich langfristig zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen. Die aktuellen Mieten der Wohnungen werden gleich bleiben.“(aw)

Kulturtipp im August: Images of Architecture #2 | Roland Boden – Verheißung im Gelände

Das B-Part, dem neuen Stadtlabor und Think Tank für New Work and Life auf dem Gelände der zukünftigen Urbanen Mitte Am Gleisdreieck, hat sich seit seiner Eröffnung Ende März als begehrte Adresse für Start-ups, Kunst und Dialog etabliert. Damit wirft das ökologisch richtungsweisende Holzgebäude einen Blick auf nachhaltige Quartiersentwicklung und urbane Mobilität in der sich stetig wandelnden Stadt. Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher hat dem Projekt denn auch eine „gesamtstädtischer Bedeutung“ zugesprochen.

In direkter Nachbarschaft zum BRLO Brauhaus gibt das B-Part einen weiteren Vorgeschmack darauf, welches Potenzial in der Stadtentwicklung am Gleisdreieck steckt: als sinnstiftendes und inspirierendes Quartier für Nachbarn, Parkbesucher und alle in Zukunft hier arbeitenden Menschen.

Kunst ist dabei integraler Bestandteil des Konzeptes und wechselnde Ausstellungen zeigen ein breites Spektrum an Sichtweisen und Stilen.

Vom 10. bis zum 31. August wird Roland Boden unter dem Titel „Verheißung im Gelände“ seine dystopisch anmutenden Malereien verlassener Architekturen zeigen, die in ihrer Zeitlosigkeit eine Gegenwart voller offener Fragen aufwerfen.

Der Himmel ist grau, der Grund ist öde, kein Lebewesen ist zu sehen. Einzig vom Menschen erbaute Architekturen, von ihm erdachte Strukturen sind es, die in den dystopisch anmutenden Ölgemälden wie auf verlorenem Posten Platz behaupten. In ihrer Zeitlosigkeit werfen die Bilder mit so richtungsweisenden Titeln wie „Abend aller Tage“ oder „Babylon Konstrukt“ Fragen einer Gegenwart voller offener Gefühlslagen auf.

Der in Berlin lebende Künstler Roland Boden (*1962 in Dresden) zeigt diese und andere Bilder mit einprägsamen, surreal-düsteren Architekturszenarien unter dem Titel „Verheißung im Gelände“ bei „B-Part Exhibition“. Seine Endzeitlandschaften bilden den zweiten Teil der neuen Ausstellungsreihe „Images of Architecture“ von B-Part Exhibition.

Dabei bezieht sich die mögliche Zuschreibung der Motive als Zeugnisse einer Endzeit nicht unbedingt auf das Ende aller Zeit, sondern insbesondere auf das einer bestimmten Zeitepoche, die wir als Moderne kennen. In diesem Sinn findet man in den Bildern des Künstlers eher innere Landschaften, Ruinen bestimmter gedanklicher Konzepte, bestimmter Ideologien – war dies hier der niederländische Pavillon auf der EXPO 2000? Sind dort etwa zusammengebaute Überreste von Centrum Warenhäusern? – als deren real gebaute Ausdrucksformen. Möglicherweise handelt es sich auch nur um Abbildungen von ausgemusterten Modellen in einer Abstellkammer, während die Welt vor der Tür blendend weitermacht, weiter Gelände verheißt?

Auskunft hierzu gibt die Art der Entstehung der Bilder: Sie sind auf Grundlage von computergenerierten architektonischen 3D-Modellen entstanden. Diese basieren auf Motiven aus einer umfangreichen Sammlung von Fotos, die der Künstler selbst angefertigt hat; hinzu kommt Material etwa aus Computerspielen oder aus Filmstills. In das analoge Medium der Malerei übertragen, entstehen Welten, in denen bewusst ambivalent bleibt, was Modell, was Simulation und was Realität ist.

Images of Architecture #2
Roland Boden – „Verheißung im Gelände“
Ausstellung: 10. bis 31. August 2019
Eröffnung: Freitag, 9. August 2019, 18-22 Uhr
B-Part Exhibition curated by loop

Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 14-18 Uhr

Landtagswahl Brandenburg – Die Spitzenkandidaten

Im September wählt Brandenburg einen neuen Landtag. Nach aktuellen Umfragen könnte es diesmal knapp für eine rot-rote Koalition werden. Hier ein Überblick über die Spitzenkandidaten.

SPD

Landtagswahl Brandenburg Dr. Dietmar Woidke

Dr. Dietmar Woidke – SPD – Kandidat bei der Landtagswahl Brandenburg | Foto: Die Hoffotografen GmbH

Name: Dr. Dietmar Woidke

Geburtsdatum und -ort: 22. Oktober 1961 in Naundorf bei Forst

Beruf und Berufung: Ministerpräsident des Landes Brandenburg

Dietmar Woidke ist promovierter Agrarwissenschaftler und seit 1993 Mitglied der SPD. Von 2009 bis 2010 war er als Vorsitzender der SPD-Fraktion und Mitglied des Präsidiums des Landtages Brandenburg tätig. Anschließend arbeitete er als Minister des Innern des Landes Brandenburg, bevor er 2013 die Position des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg übernahm.

Die Haupthemen der SPD für die kommende Landtagswahl sind Zusammenhalt, Bildung, Infrastruktur und Gesundheit. Teil des Wahlprogramms sind die Abschaffung der Kitabeiträge, kostenlose Bildung, die Einstellung von 1.600 zusätzlichen Erziehern und 400 Lehrern und die bessere Ausbildung von Feuerwehrleuten.

Kathrin Dannenberg Landtagswahl Brandenburg

Kathrin Dannenberg – Kandidatin der Linken bei der Landtagswahl Brandenburg | Foto: Ben Gross

DIE LINKE

Name: Kathrin Dannenberg

Geburtsdatum und -ort: 12. August 1966 in Leisnig

Beruf und Berufung: Lehrerin, Politikerin

Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium als Diplomlehrerin für Sport und Geschichte, war sie seit 1990 als Lehrerin für Geschichte, Sport sowie Lebensgestaltung-Ethik und Religionskunde tätig. 2010 wurde sie mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet.

Für Kathrin Dannenberg steht die Bildung der zukünftigen Generationen im Mittelpunkt. Sie tritt an für ein kostenfreies Mittagessen, kostenfreie Schülerbeförderung und beitragsfreie Kitas. Denn Bildung dürfe, laut Dannenberg, niemals vom Gehalt der Eltern abhängen.

Ursula NonnemacherLandtagswahl Brandenburg

Ursula Nonnemacher Kandidatin der Grünen bei der Landtagswahl Brandenburg | Foto: Ursula Nonnemacher

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Name: Ursula Nonnemacher

Geburtsdatum und -ort: 29.06.1957 in Wiesbaden

Beruf und Berufung: Ärztin, Politikerin

Ursula Nonnemacher war nach Abschluss ihres Studiums als Fachärztin in Berlin tätig. Seit 1997 ist sie Mitglied der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Seitdem vertritt sie ihre Fraktion im Ausschuss für Inneres und Kommunales, im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, in der Parlamentarischen Kontrollkommission und dem NSU-Untersuchungsausschuss. Seit Dezember 2017 ist sie zudem Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen Landtagsfraktion.

Ursula Nonnemacher liegen besonders die Themen Pflege und Gesundheitsversorgung, Gleichstellung von Frauen und der Kampf gegen den Rechtspopulismus am Herzen. Sie spricht sich für den Kohleausstieg, ein Tempolimit und die Reduzierung von Luftschadstoffen aus.

Ingo Senftleben

Ingo Senftleben – CDU- Kandidat bei der Landtagswahl Brandenburg | Foto: CDU-Landesverband Brandenburg

CDU

Name: Ingo Senftleben

Geburtsdatum und -ort: 10. August 1974 in Großenhain

Beruf und Berufung: Politiker, Hochbautechniker

Nach seinem Abitur machte Ingo Senftleben eine Berufsausbildung als Maurer. Anschließend war er als Baufacharbeiter tätig, bis er ein Fernstudium der Hochbautechnik begann, dass er als Hochbautechniker abschloss. 1997 folgte sein Eintritt in die CDU. Seit 2005 ist er Mitglied im Landesvorstand der CDU Brandenburg, seit 2009 Mitglied im Präsidium des Landtages Brandenburg und seit 2015 Landesvorsitzender der CDU Brandenburg.

Für die Landtagswahl 2019 will er mit Bildung Chancen schaffen, Familien unterstützen, ehrenamtliches Engagement stärker würdigen, sowie das Vertrauen in Politik und Politiker verbessern.

Foto: CDU-Landesverband Brandenburg

Hans-Peter Goetz Landtagswahl Brandenburg

Hans-Peter Goetz – FDP- Kandidat bei der Landtagswahl Brandenburg | Foto: Kevin Schneider via Pixabay

FDP

Name: Hans-Peter Goetz

Geburtsdatum und –ort: 29. Juni 1961 in Magdeburg

Beruf und Berufung: Rechtsanwalt, Politiker

Der Rechtswissenschaftler Hans-Peter Goetz arbeitet seit Abschluss seines Studiums als Rechtsanwalt in Teltow mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht. Seit 1997 ist er Mitglied der FDP und seit 2013 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Brandenburg. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Landtages Brandenburg.

Er möchte das Bauen billiger machen und dafür sorgen, dass der Strom nicht immer teurer wird. Weiterhin möchte er sich für gutes und schnelles Internet in ganz Brandenburg einsetzen, sowie dass der Unterricht regelmäßig stattfindet. Er positioniert sich gegen Online-Durchsuchungen, aber für eine starke Polizei.

Andreas Kalbitz (MdL Brandenburg)

AfD

Name: Andreas Kalbitz

Geburtsdatum und -ort: 17. November 1972 in München

Beruf und Berufung: Soldat, IT-Berater, Politiker

Andreas Kalbitz war zunächst von 1994 bis 2006 Zeitsoldat. Danach begann er nach eigener Aussage ein Informatikstudium an der Fachhochschule Brandenburg. Von 2006 bis 2008 absolvierte Kalbitz eine Berufsausbildung zum Medienkaufmann Digital und Print. Von 2009 bis 2013 war er Geschäftsführer des Hörbuchverlages Edition Apollon in Königs Wusterhausen. Nach der Insolvenz des Verlages arbeitete er freiberuflich als IT-Berater. Seit 2017 ist Kalbitz Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der AfD Brandenburg. Seit Dezember 2017 ist er einer von sechs Beisitzern im AfD-Bundesvorstand.

Kalbitz gilt als „stramm rechtsaußen“ und will mit preußischen Tugenden wie Bescheidenheit, Disziplin und Pünktlichkeit im Osten die Wende vollenden.  Zu den Forderungen der AfD in Brandenburg zählen unter anderem Sach- statt Geldleistungen für Asylbewerber, Vollzug von Abschiebungen auf Landesebene, die Schaffung von Anreizen für Polizisten, in Brandenburg zu arbeiten,  komplett beitragsfreie Kitas, einen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge.

Foto: Wikipedia.org, Urheber: Professusductus. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Andreas_Kalbitz_2016.jpg

Spielbank Berlin lädt zum Derby-Pokal der Steher

Am vergangenen Sonntag kamen auf der Trabrennbahn Mariendorf wieder viele Trabrennsport-Begeisterte zusammen. Diesmal hatte die Spielbank Berlin zum „Derby-Pokal der Steher“ geladen.

Die Sieger

Als Sieger aus dem Rennen der Spielbank Berlin ging der 5-jährige braune Wallach TIMBERLAKE DIAMANT im Besitz von Stall MS Diamanten hervor. Im Sulky, dem einachsiges Pferdefuhrwerk, saß Siegfahrer Gerhard Biendl aus München.

Der Sieger des Derby-Pokals der Steher

Der Sieger TIMBERLAKE DIAMANT mit Siegfahrer Gerhard Biendl | Foto: Trabrennbahn Mariendorf

Den zweiten Platz besetzte Fahrer Thomas Panschow hinter dem aus Schweden stammenden KOBRA HALERYD. Als Dritter ins Ziel trabte TOSCANINI DIAMANT mit Michael Nimczyk im Sulky.

Das ganze Spektakel vollzog sich unter den strengen Augen des Vorsitzenden der Rennleitung Stefan Spieß.

Trabrennbahn Mariendorf – ein historischer Ort

Die 1913 eröffnete Trabrennbahn Mariendorf im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist die älteste bestehende Sportstätte Berlins und eng mit der Geschichte der Hauptstadt verbunden. Sie ist Austragungsort vom Deutschen Traber-Derby und der Breeders Crown – der wohl wichtigsten Ereignisse des nationalen Sulkysports. In Mariendorf finden jährlich über vierzig Renntage mit etwa 650 Rennen statt. Damit zählt die Trabrennbahn Mariendorf zu erfolgreichsten Trabrennbahnen Deutschlands. (aw)

Wohnungsbau in Berlin scheitert an Baugenehmigungen

Jetzt ist es amtlich – in der Hauptstadt werden zu wenige Baugenehmigungen erteilt und dadurch der Wohnungsbau stark behindert. In Berlin lag die Zahl der erfolgreich durchgeführten Genehmigungsverfahren für Wohnungsneubauten im ersten Halbjahr 2019 um rund 17 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums.

Wohnungsbau in Berlin: Hohe Kosten, wenige Genehmigungen

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldete aus den Bezirken, dass die Bauämter im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal Genehmigungen für den Bau von 11.346 Wohnungen erteilten. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018 sind es 2,2 Prozent weniger.

Am weitesten abgeschlagen ist dabei Pankow. Hier sanken die genehmigten Neubauten von fast 2.300 in 2018 auf 1.126. Das einzige Glanzlicht sind die Großprojekte in Treptow-Köpenick, die die Bilanz aufpolieren. Hier stieg die Zahl geplanter Wohnungen von 1.690 auf 2.526 im Halbjahr 2019.

Kritik von den Bauindustrieverbänden

Der Bauindustrieverband Ost e. V. kritisiert vor allem die überdurchschnittlichen langen Genehmigungsverfahren bei hohen bürokratischen Hürden, die hinter den Zahlen des Amts für Statistik stehen.

Dadurch verzögert sich natürlich auch die Fertigstellung der Neubauten. „Beim gegenwärtigen Tempo im Wohnungsbau wird es Jahre dauern, bis dieses Ziel auch nur annähernd erreicht wird, zwischenzeitlich erhöht sich der Nachholbedarf weiter. Bisher ist eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Berlin nicht einmal in Sichtweite. Statt alle Kraft in die Bereitstellung von Bauland und die Erleichterung von Bauvorschriften zu stecken, verliert sich der Senat in einer Debatte um Mietendeckel und Enteignung. Damit entsteht nicht eine zusätzliche Wohnung“, so Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost e. V.

Plus bei Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden

Lediglich beim Ausbau von Dachgeschossen oder der Änderung der Nutzung von Immobilien gibt es eine positive Entwicklung. So entstanden knapp 1.400 Wohnungen durch diese Art der Umbauten. Es gab in diesem Bereich also ein Plus von 10,4 Prozent. (aw)

Eröffnet der BER doch noch 2020?

Am Flughafen BER prüft der TÜV aktuell die Technik. Von 41 angesetzten Tagen sind zweieinhalb bereits vorbei und bislang sollen die Prüfer zufrieden gestimmt sein.

Flughafenaufsichtsrat glaubt, dass der BER wie geplant 2020 eröffnet

Aktuell laufen am neuen Hauptstadtflughafen wichtige Technikprüfungen durch den TÜV. Ihr Ausgang bestimmt, ob der BER wirklich im Oktober 2020 eröffnet werden kann. „Der TÜV war mit den ersten zweieinhalb Prüftagen zufrieden“, bestätigt Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup im Anschluss an eine Sondersitzung des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg am vergangenen Montag.

Aufgrund des positiven Feedbacks geht es jetzt auch in die Feinplanung des ORAT-Programms (Operational Readiness an Airport Transfer). Neben einer Überprüfung aller Abläufe am neuen Flughafen gehört dazu auch der Umzug der Flughafeneinrichtung von Tegel nach Schönefeld.

Suche nach Komparsen für einen Test

Ende des Jahres soll klar stehen, ob der BER tatsächlich rechtzeitig im Herbst 2020 eröffnet wird. Und dann wollen die BER-Verantwortlichen damit beginnen, etwa 20.000 Menschen als Komparsen zu werben. Mit ihnen soll dann der Betrieb an einem ganz normalen Reisetag erprobt werden. Die Generalprobe mit den Testern findet nächsten Sommer statt. Dann sollen auch Geschäfte und Gastronomie fertig gestellt sein.

BER – eine Geschichte von Baumängeln und Technikproblemen

Der eine oder andere Berliner bzw. Brandenburger wird sich vielleicht erinnern, dass es im Februar 2012 bereits schon einmal einen ähnlichen Probelauf gab. Damals fanden parallel noch Bauarbeiten statt. Ob es nächsten Sommer wieder so sein wird? Die BER-Verantwortlichen werden jedenfalls nicht müde, zu versichern, dass nun alle Baumängel und Technikprobleme behoben seien.

Zwei große Probleme bestehen jedoch noch immer, die eine Eröffnung gefährden könnten. Zum einen ist die letzte von insgesamt zwölf Anlagen der Brandschutztechnik noch nicht fertig. Dabei handelt es sich um Tausend Kilometer lange Kabelsysteme die alle anderen Anlagen mit Informationen, Steuerbefehlen und Energie versorgen. Zum anderen sind Kabelschächte und andere Installationen damals mit Dübeln befestigt worden, die den zwischenzeitlich geänderten Bauvorschriften nicht mehr entsprechen.

Dennoch versichert Rainer Bretschneider, Aufsichtsrat-Chef der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg: „Der Aufsichtsrat geht in Gänze davon aus, dass wir das letzte Ziel, Oktober 2020, halten.“

Wir bleiben gespannt. (aw)

RED Party am Wannsee: Spendenrekord für Auma Obama Foundation Sauti Kuu

Es ist Sommer in Berlin, es war wieder Zeit für die traditionsreiche RED-Party am Wannsee! In diesem Jahr waren die Sponsoren und Gäste besonders großzügig und spendeten fleißig. Ehrengast Dr. Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, sammelte gemeinsam mit Gastgeber Christian Gérôme, Gründer der ALLGEMEINEN IMMOBILIEN BÖRSE, Spenden für ihre Auma Obama Foundation Sauti Kuu – und das mit Erfolg! Insgesamt kam die stolze Summe von 55.000 EURO zusammen durch die Spendenbereitschaft von Christian Gérôme und Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, Sascha Klupp von INTERSTADT, Patrick David Kundler ALLIANZ, Familie Schorr von PRS Family Trust und die Gäste der RED Party, die gleichfalls noch einmal tief in die Taschen griffen. Die Spendensummen der vergangenen Jahre konnten so noch einmal deutlich übertroffen werden.

Spendenaufruf! Dr. Auma Obama mit Christian Gérôme (m.) und Marcus Korn (r.), AIB, Foto: © Dirk Laessig 

55.000 EURO für Kinder- und Jugendhilfsorganisation Auma Obama Foundation Sauti Kuu 

„Ziel der Stiftung ist, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien ihre eigenen Ressourcen wert schätzen. Ihr Potenzial entdecken, entfalten und gezielt verbessern können, um sich aus der Armut zu befreien. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie nachhaltiges ökonomisches Wachstum“, so Dr. Auma Obama, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Foundation. „Ich danke Herrn Gérôme für das Vertrauen in meine Arbeit und allen Spendern für die großzügige Unterstützung.“

Auma Obama Foundation Sauti Kuu – seit 2011 in Deutschland aktiv 

Die Auma Obama Foundation Sauti Kuu (Kisuaheli für Starke Stimmen) ist eine Stiftung, die in Kenia gegründet wurde und seit 2011 auch in Deutschland aktiv ist. Die Organisation unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrem selbständigen Handeln und versucht, Starthilfe für ein eigenständiges und finanziell unabhängiges Leben zu leisten. 

Dr. Auma Obama ist in Kenia geboren und aufgewachsen. Sie studierte in Deutschland und machte ihren Masterabschluss an der Universität Heidelberg. Im Anschluss daran absolvierte sie erfolgreich ein weiteres Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und promovierte gleichzeitig an der Universität Bayreuth.

Dresscode Rot: Die RED Party am Wannsee. Foto: ©Dirk Laessig

Promis und Jachten: Ein Hauch von Côte d’Azur am Wannsee. 

Unter den 1.000 geladenen und dem Motto der Party gemäß in knalligem Rot gekleideten Gästen, tummelten sich zahlreiche Prominente wie Eduard Prinz von Anhalt, Verleger Florian Langenscheidt, Sängerin Ireen  Sheer sowie die Schauspielerin Mariella Ahrens und FDP-Politiker Sebastian Czaja. DJ DAN LE BLONDE aus Ibiza und ein Live Act sorgten auf vier Hausbooten mit unterschiedlichen Partys für eine gelöste Stimmung und eine entsprechend hohe Spendenbereitschaft. Insgesamt hatten 20 Jachten und acht Jetskis angelegt und gaben dem historischen Schwedenpavillon am Wannsee einen Hauch von Côte d’Azur. Barbecue, Picknick und natürlich die Möglichkeit, im Wannsee ein Bad zu nehmen, rundeten das Angebot ab. Wie es sich für ein Familienfest gehört, wurden für die Kinder Badewelten und Banana-Boats angeboten.

Party auch auf den Anlegern. Foto: © Dirk Laessig

FDP-Politiker Sebastian Czaja mit Ehefrau Katharina. Foto: © Dirk Laessig

Sängerin Ireen Sheer mit Ehemann Klaus-Jürgen Kahl. Foto: © Dirk Laessig

 „Das Anliegen der RED-Party war es von Beginn an, nicht nur eine schöne Party in einem ansprechendenden Ambiente zu feiern, sondern dabei vor allem Spenden für den guten Zweck zu sammeln“, so Gastgeber Christian Gérôme. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass es uns gelungen ist, eine so beeindruckende Summe für die international tätige Auma Obama Foundation Sauti Kuu zu erzielen. Ich danke allen Spendern und Frau Dr. Auma Obama für ihren Besuch, ihre inspirierenden Worte und wünsche ihr und der Stiftung für die Zukunft viel Erfolg.“ (red)

Feiern für den guten Zweck vor historischer Kulisse: Die RED Party am Schwedenpavillon am Wannsee. Foto: ©Dirk Laessig

„In Berlin werden alle wichtigen Entscheidungen getroffen“

Im Gespräch mit Ute Jacobs, Geschäftsführende Direktorin des Estrel Berlin

„Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“. So lautet das Motto des Estrel Berlin. In einem Gebäudekomplex verbindet sich ein Vier-Sterne-Hotel mit dem Estrel Festival Center und dem multifunktionalen Estrel Congress Center. Hier finden jedes Jahr etwa 1.800 Veranstaltungen statt.

Bereits seit 1999 gehört zu Ihrem Hotel das Estrel Congress Center. Wie kam es damals zu der Idee, an das Hotel ein Kongresszentrum anzuschließen?

Vor 1999 verfügte das Estrel Hotel lediglich über den Estrel Saal mit 1.050 Quadratmetern als größtem Tagungsraum sowie viele kleinere Räume für Veranstaltungen. Sehr schnell wurde deutlich, dass das bei Weitem nicht ausreicht. Unsere Kunden benötigten größere Veranstaltungsräume, die auch Events mit mehreren Tausend Gästen ermöglichten. In weiser Voraussicht hatte Estrel-Eigentümer Ekkehard Streletzki für sein Prestigeprojekt ein ausreichend großes und baulich perfekt erweiterbares Grundstück entlang der Ziegrastraße erworben, sodass der Bau des Estrel Congress Center schnell und unkompliziert umgesetzt werden konnte. 2015 wurde das Congress Center nochmals auf insgesamt 25.000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche vergrößert und in diesem Jahr haben wir mit einem weiteren 3.500 Quadratmeter großen Anbau begonnen. Diese Entscheidungen haben sich als absolut richtig erwiesen, denn das Estrel hat sich mittlerweile auch international einen Namen als ausgezeichnete Kongresslocation gemacht.

Estrel Berlin

Das Motto des Estrel Berlin: „Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“ Foto: Estrel Berlin/Manuel Frauendorf

Was zeichnet Berlin als Tagungs- und Kongressstandort im Vergleich zu anderen Standorten in Deutschland aus?

Berlin ist mit seiner bewegten Geschichte, kulturellen Vielfalt, Freiheit und Toleranz nach wie vor eine der attraktivsten Städte der Welt und zieht jährlich Besucher in zweistelliger Millionenhöhe an. Dies macht Berlin natürlich auch als Tagungs- und Kongressstandort sehr attraktiv. Zudem werden in Berlin als Regierungssitz alle wichtigen Entscheidungen getroffen, sodass die Hauptstadt für viele Unternehmen, Verbände und Organisationen „Pflichtstandort“ ist. Einzigartig ist auch die Startup-Szene in Berlin. Keine andere Stadt in Deutschland zieht so viele Gründer und Investoren an.

Haben sich in den letzten Jahren die Sicherheitsanforderungen bei Tagungen und Kongressen verschärft?

Aufgrund vergangener terroristischer Anschläge auf Großveranstaltungen oder das Loveparade-Unglück 2010 in Duisburg sind die Sicherheitsanforderungen in den vergangenen Jahren deutlich stärker in den Fokus gerückt, insbesondere von Seiten der Veranstalter. Das Estrel trägt diesem Anspruch natürlich Rechnung und arbeitet von Anfang an mit ausgewiesenen Sicherheitsexperten zusammen, mit denen für jede Veranstaltung das passende Sicherheitskonzept entwickelt und umgesetzt wird.

Ihr neustes Projekt ist der Estrel Tower. Wie geht es damit voran?

Derzeit laufen alle Planungen und Vorbereitungen, um Mitte nächsten Jahres den Baubeginn einzuleiten. (aw)

Tattersall Lorenz erhält weiteren Großauftrag von M7

Das Immobilienverwaltung und –managementunternehmen Tattersall Lorenz übernimmt das Property-Management für 47 Immobilien in sechs Bundesländern mit zusammen rund 585.000 Quadratmeter Gebäudefläche. Den Auftrag hat Tattersall Lorenz von M7 Real Estate Germany erhalten, das Mandat läuft ab heute.

Von den 47 Immobilien befinden sich 13 in Nordrhein-Westfalen, 13 in Baden-Württemberg, 12 in Hessen, 5 in Niedersachsen, 3 in Bayern und eine in Sachsen. Derzeit gibt es dort 229 Mieter, die die Gebäude vor allem für Light Industrial und Logistik nutzen.

Tattersall Lorenz wird die Immobilien von ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und Stuttgart aus betreuen. Bereits seit 2017 managt Tattersall Lorenz ein Paket aus über 100 Immobilien für M7. (red)