Kampf gegen HIV und Aids: Spielbank Berlin unterstützt Selbsthilfeorganisation House of Queer Sisters e.V.

Die Spielbank Berlin wird den Verein House of Queer Sisters e.V. Erzabtei Bundesverband in den kommenden Jahren partnerschaftlich unterstützen. Dazu wurde dem in Berlin ansässigen Verein durch Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm ein Scheck in Höhe von 4.500 Euro überreicht. House of Queer Sisters e.V. ist in der Behindertenhilfe, der Flüchtlingshilfe, dem Schutz der Menschenrechte, der Beratung, der Bildung und des Völkerverständigungsgedankens tätig. Als Selbsthilfeorganisation unterstützt der Verein Menschen mit HIV/Aids, ihre An- und Zugehörigen in allen Lebensfragen, die sich im Rahmen der HIV-Erkrankung ergeben. Darüber hinaus sammelt House of Queer Sisters Spenden für zahlreiche Projekte und bietet Partnerschaften mit Vereinen an, welche sich ebenfalls mit der Prävention von HIV/AIDS und dem Umgang mit der Krankheit auseinandersetzen.

 

Aufklärung und konkrete Unterstützung

„Für die Umsetzung unserer wichtigen Aufgaben sind wir auf jede Hilfe angewiesen“, so Sister Mary Clarence von House of Queer Sisters e.V. „HIV/Aids und ganz besonders der Umgang damit – sowohl durch die Betroffenen selbst als auch durch ihr Umfeld – ist nach wie vor ein wichtiges soziales Thema. Wir setzen auf Aufklärung, aber auch auf ganz konkrete Hilfe für die Menschen. Dabei sind im House of Queer Sisters e.V. alle Mitglieder ehrenamtlich tätig. Wir danken der Spielbank Berlin für die großzügige Unterstützung und das Bekenntnis zu unseren Anliegen und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“

 

Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung Betroffener

House of Queer Sisters e.V. Erzabtei Bundesverband gibt Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt die Selbstvertretung von Menschen mit HIV/Aids. Vor dem Hintergrund der veränderten Lebenserwartung ist es das Ziel, Menschen mit HIV/AIDS zu ermutigen, sich mit den Aspekten des langfristigen Erhalts ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Damit ermöglicht der Verein Betroffenen und deren Angehörigen eine informierte Haltung im Umgang mit HIV/AIDS und sexuell übertragbaren (STI) Erkrankungen und dem Leben mit HIV. Der Stigmatisierung und Diskriminierung HIV/AIDS-positiver Menschen tritt das House of Queer Sisters e.V. Erzabtei Bundesverband dabei parteiisch und solidarisch entgegen.

 

Spielbank Berlin ist Partner der Hauptstadt

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern unterstützt auch ganz bewusst soziale Einrichtungen und Institutionen. Darüber hinaus ermöglicht die Spielbank Berlin ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von insgesamt über 50.000 Euro an verschiedene Einrichtungen übergeben, darunter auch an das schwule Anti-Gewaltprojekt MANEO und die Berliner Aids-Hilfe.

 

„Die Spielbank Berlin versteht sich seit ihrer Gründung als ein verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner unserer Stadt – in all ihren Facetten“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, den Verein House of Queer Sisters zu unterstützen und uns mit den Zielen und Aufgaben des Vereins aufs höchste zu solidarisieren. Wir wünschen House of Queer Sisters e.V. weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf die Partnerschaft mit dieser wichtigen Einrichtung.“ (red)

Patientenversorgung: „Der Patient muss Herr seiner Daten bleiben“

Im Gespräch mit Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Unser Gesundheitswesen steht vor einer Wende. Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle. Doch wo bleibt die Patientin/der Patient auf diesem Weg? Die BERLINboxx sprach mit Prof. Dr. Claudia Schmidtke über die Patientenversorgung in Deutschland, den digitalen Wandel in der Medizin und Hürden einer alternden Gesellschaft.

Ein gutes halbes Jahr sind Sie jetzt im Amt: Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Ich möchte dazu beigetragen, dass sich die Patientinnen und Patienten auf eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung verlassen können. Aufgrund unseres komplexen   Gesundheitssystems kommt es dabei zudem auf Transparenz und die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten an. Ziel muss eine gleichberechtigte Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Leistungserbringern, Kostenträgern sowie den Patientinnen und Patienten sein.

Große Potentiale – auch bezüglich der Steigerung der Gesundheitskompetenz – sehe ich in der Digitalisierung. Hier sind beispielsweise Gesundheits-Apps oder die vielfältigen medizinischen Informationen, die im Internet leicht zugänglich zur Verfügung stehen, zu erwähnen. Im Prozess der Digitalisierung kommt es darauf an, die Interessen der Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen, etwa beim Thema Datenschutz. Zudem müssen sie darin unterstützt werden, die richtigen Informationen in der digitalen Welt zu finden sowie Nutzen und Risiken digitaler Angebote abwägen zu können.

Wie bewerten Sie die Patientenversorgung in Deutschland im Allgemeinen, wo bestehen noch Lücken?

Zunächst einmal: Unser Gesundheitssystem ist ein sehr gutes. Das zeigt insbesondere der internationale Vergleich. In den vergangenen anderthalb Jahren wurden zudem bereits eine Vielzahl von Gesetzen beschlossen oder auf den Weg gebracht, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten ganz konkret weiter zu verbessern.

Eine Lücke sehe ich als Herzchirurgin allerdings noch bei der Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie sind Volkskrankheit Nummer eins. Jedes Jahr sind in Deutschland 300.000 Todesfälle darauf zurückzuführen. Dagegen müssen wir mehr tun. Ich setze mich daher für eine Strategie gegen Herz-Kreislauf-Krankheiten ein, die von der Grundlagenforschung über die Prävention bis hin zur Rehabilitation alle Bereiche umfasst.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn drückt gerade in Sachen Digitalisierung des Gesundheitswesens mächtig auf die Tube. Welche Auswirkungen haben Gesetze wie das Digitale-Versorgung-Gesetz auf die Patientenversorgung?

Es ist gut, dass Minister Spahn hier Tempo macht. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Digitalisierung des Gesundheitswesens im Sinne der Patientinnen und Patienten gestalten sollten. Das Digitale-Versorgung-Gesetz soll die Rahmenbedingungen setzen und ist ein deutliches Signal an alle Beteiligten, dass digitale Anwendungen und Innovationen ausdrücklich gewünscht und unterstützt werden. Das Ziel muss sein, den digitalen Angeboten einen Weg in die Regelversorgung zu ermöglichen, die einen konkreten Mehrwert für eine leistungsfähige und effiziente Versorgung der Patienten bieten und zu der Erhöhung ihrer Lebensqualität beitragen.

Um die Forschung in der Medizin voranzubringen, werden möglichst viele Daten benötigt.  Gleichzeitig unterliegen patientenbezogene Daten der Vertraulichkeit des Arzt-Patienten-Verhältnisses und sollten geschützt werden. Welche Lösungsansätze gibt es, um diesen Konflikt zu lösen und eine Entwicklung zum „gläsernen Patienten“ zu verhindern?

Die durch die Digitalisierung zur Verfügung stehenden großen Mengen an Gesundheitsdaten bieten für die Gesundheitsforschung enorme Chancen, auf die wir in unserem ureigenen Interesse nicht verzichten sollten. Wichtige Voraussetzung ist allerdings der richtige datenschutzrechtliche Rahmen, der einen Datenmissbrauch verhindert und es Patientinnen und Patienten dennoch ermöglicht, ihre Daten zur Verfügung zu stellen – wenn sie dies wünschen. Die Überlegung, die elektronische Patientenakte so zu gestalten, dass der Patient seine Daten freiwillig für die medizinische Forschung zur Verfügung stellen kann, halte ich hier für einen guten Ansatz, um die richtige Balance zu finden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits angekündigt, zeitnah ein Datenschutzgesetz für die elektronische Patientenakte vorzulegen. Dies begrüße ich ausdrücklich. Der Patient muss Herr seiner Daten bleiben. Das hat für mich oberste Priorität bei der fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens. Aber wenn Patientinnen und Patienten zustimmen, sollten wir ihre Daten auch für die Forschung verwenden.

Videosprechstunden, digitale Rezepte und elektronische Patientenakten – die Digitalisierung der Medizin schreitet immer weiter voran. Wie digital wird künftig ein Arztbesuch aus Ihrer Sicht sein?

Der Arztbesuch der Zukunft sollte – immer dann, wenn aus ärztlicher Sicht nichts dagegenspricht – so digital sein, wie es die Patientin oder der Patient möchte. Keine Frage: Auch in Zukunft wird es in vielen Fällen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten das Beste sein, wenn sie persönlich mit ihrem Arzt vor Ort sprechen. Dennoch bietet die Digitalisierung der Medizin vielfältige Möglichkeiten für eine schnellere, bessere und einfachere Patientenversorgung. Als Patientenbeauftragte werde ich darauf achten, dass Patientinnen und Patienten die Wahl haben, ob sie digitale oder weiterhin analoge Angebote nutzen wollen. Denn gerade ältere Menschen, aber auch schwer oder chronisch Kranke haben zunehmend Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Ihnen dürfen daraus keine Nachteile entstehen.

Demografischer Wandel Patientenversorgung

Bestimmt der demografische Wandel in Zukunft die Patientenversorgung? | Foto: „Designed by Freepik“

2030 wird knapp ein Drittel (29 Prozent) der Bundesbürger über 65 Jahre sein. Dadurch wächst auch die Zahl pflegebedürftiger Menschen. Inwieweit ist unser Gesundheitswesen auf die rasche Alterung der Gesellschaft vorbereitet?

Die Zahl älterer Menschen in Deutschland wächst. Angesichts der steigenden Lebenswartung bedeutet dies jedoch nicht gleichzeitig, dass jede oder jeder über 65 Jahren pflegebedürftig sein wird. Dennoch ist es richtig, dass der Bedarf an gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung steigen wird. In den letzten Jahren wurde daher mit gleich drei Pflegestärkungsgesetzen diese Problematik angegangen – unter anderem wurden die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich ausgeweitet. Mit der „Konzertierten Aktion Pflege“ wurde zudem vor einigen Wochen ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt, um dem zunehmenden Bedarf an Pflegekräften gerecht werden zu können. Dazu gehört die Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs, beispielsweise durch bessere Rahmenbedingungen inklusive besserer Vergütung, genauso wie eine verstärkte Werbung um Auszubildende und die Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland. Meine Aufgabe besteht in erster Linie in der Vertretung berechtigter Interessen von Patientinnen und Patienten in diesem Prozess. So muss aus meiner Warte darauf geachtet werden, dass sämtliche Pflegekräfte hinreichend qualifiziert sind und eine problemlose Kommunikation mit Pflegebedürftigen und Kolleginnen und Kollegen vor Ort gegeben ist. (aw)

Berliner Institut für Gesundheitsforschung wird Teil der Charité

Patientinnen und Patienten in Berlin profitieren in Zukunft noch schneller von der Spitzenforschung für Gesundheit. Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) wurde am gestrigen Mittwoch in die Charité integriert. Damit soll die die medizinische Forschung am Gesundheitsstandort Berlin gestärkt werden. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) haben dazu am Mittwoch eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Berlin unterzeichnet.

BIG als dritte Säule des Klinikums

Das BIG wird somit neben der Krankenversorgung und der Medizinischen Fakultät zur dritten Säule des Klinikums. Zudem erhält das BIG einen Sitz im Vorstand der Charité und das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Sitz im Aufsichtsrat. Der Bund beteiligt sich damit erstmalig an der Finanzierung eines Universitätsklinikums. Die Integration des BIG in die Charité ist für den 01. Januar 2021 geplant.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erklärt dazu: „Dass wir dafür mit anderen exzellenten Zentren bundesweit zusammenarbeiten können, passt zu einem Wissenschaftsstandort wie Berlin, der von einer ausgeprägten Kultur und Kooperation gekennzeichnet ist.“ Dafür seien nun die Rahmenbedingungen gesetzt und die Umsetzung könne beginnen.

Ergebnisse der Forschung sollen den Menschen schneller erreichen

Ziel des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung ist es, innovative Forschungsergebnisse aus dem Labor schneller der direkten medizinischen Behandlung zugänglich zu machen. Die Lebensqualität der Menschen soll durch neue Diagnose- und Therapieverfahren mit fortschreitenden Erkrankungen verbessert werden. Die rasche und effektive Übertragung von Forschungsergebnissen aus dem Labor in die Klinik gelinge nur, wenn Ärztinnen und Ärzte, Forscherinnen und Forscher, und natürlich Patientinnen und Patienten ohne institutionelle Hürden in einem optimalen Umfeld zusammenarbeiten würden, erklärt Axel Radlach Pries, Dekan der Charité.

Integration möglich durch Gesetzesänderung des Grundgesetzes

Bereits am 05. Juli hatten alle Länder der Verwaltungsvereinbarung in der Gemeinsamen Wirtschaftskonferenz (GWK) zugestimmt. 2015 wurde Artikel 91b des Grundgesetzes abgeändert und mit der Integration des BIG in das Klinikum, erstmals angewendet. Auf Grundlage dessen können Bund und Länder in bestimmten Bereichen der Wissenschaftsförderung und des Bildungswesens zusammenwirken und damit eine sogenannte Gemeinschaftsaufgabe wahrnehmen.

„Mit der breiten Zustimmung von Bund und Ländern erfährt das BIG eine herausragende Legitimation, als neues Modell translationaler Medizin innovative Wege zu beschreiten, um Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schnell ans Krankenbett zu bringen.“, betont Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, die Gesetzesänderung. (lb)

„Digitale Medien gehören heute und auch zukünftig zu unserem Alltag dazu”

Im Gespräch mit Dilek Kalayci (SPD), Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Das Smartphone und digitale Medien sind ein zunehmend wichtiger werdender Bestandteil unseres Alltags. Insbesondere für die sogenannten Digital Natives ist ein Leben ohne Smartphone gar nicht mehr vorstellbar. Fluch oder Segen – oder von beidem ein bisschen? Die BERLINboxx sprach mit Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci über Gefahren der Abhängigkeit von Smartphones, ein Mindestalter für die Nutzung und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.

Hand aufs Herz – wie oft schauen Sie auf Ihr Smartphone? Welche Sozial-Media-Kanäle nutzen Sie?

Als Senatorin bin ich viel unterwegs und muss für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar sein. Ich schaue daher oft auf mein Smartphone. Ich bin in ständigem Kontakt mit meinem Büro sowie der Staatssekretärin und dem Staatssekretär. Ich nutze Facebook, Twitter und Instagram. Soziale Netzwerke stellen eine großartige Chance da, politische Fragen zu diskutieren und den Bürgerinnen und Bürgern unsere Themen näher zu bringen, aber auch Dinge mitzubekommen, die nicht in den Zeitungen stehen. Im Urlaub versuche ich, mich zu disziplinieren und das Smartphone liegen zu lassen.

Smartphones sind mittlerweile allgegenwärtig. Viele sprechen bereits von einer Abhängigkeit. Doch noch ist die sogenannte Smartphone-Sucht keine anerkannte Diagnose. Wird zu viel Wirbel um das Thema Smartphone-Nutzung gemacht? Wo sehen Sie die Risiken der Smartphone-Nutzung?

Kinder und Jugendliche brauchen eine erste Orientierung in der digitalen Medienwelt. Hier sind besonders die Eltern und Erziehenden gefragt. Das bedeutet: Eltern sollten den Medienkonsum ihres Kindes aktiv und kompetent begleiten und, falls notwendig, auch Grenzen setzen. Risiken sehe ich insbesondere dann, wenn keine realen sozialen Kontakte und keine analoge Freizeitgestaltung mehr vorhanden sind und das Smartphone den kompletten Alltag bestimmt. Kinder müssen sich viel bewegen. Motorik ist wichtig bei der Entwicklung. Die übermäßige Nutzung von Medien darf diese Entwicklung nicht verhindern. Ergebnisse der aktuellen Einschulungsuntersuchung haben gezeigt, dass jedes vierte Kind im Vorschulalter über ein eigenes elektronisches Gerät verfügt. Das macht mir schon Sorge.

Sollte es ein Mindestalter für die Smartphone-und Tablet-Nutzung geben, um Kinder zu schützen?

Es ist durchaus sinnvoll, dass Kinder nicht zu früh ein Smartphone besitzen. Initiativen wie das Projekt „Schau hin“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend geben hierbei wichtige Empfehlungen, wie Eltern dies begleiten können. Dabei werden Fragen wie: Welche Empfehlungen gibt es zum Alter für die erste Handyanschaffung? Welche Nutzungszeiten machen in welchem Alter Sinn? Gibt es Regeln, die man mit dem Kind zur Handy Nutzung vereinbaren sollte? durch Expert*innen aufgegriffen und beantwortet. Das kann Eltern dabei unterstützen anhand der Empfehlungen und Hilfen ihren eigenen Weg zu finden. Ich schließe mich den dortigen Empfehlungen an, dass vor dem Alter von elf Jahren Kinder in der Regel kein eigenes Handy benötigen.

Schülerinnen und Schüler müssen verantwortsvollen Umgang mit digitalen Medien lernen

Schüler müssen verantwortsvollen Umgang mit digitalen Medien lernen. | Foto: Bankenverband

Damit sich Schülerinnen und Schüler ohne Ablenkung durch das Handy besser konzentrieren können, hat Frankreich ein weitgehendes Handyverbot für junge Lernende bis 15 Jahren eingeführt. Halten Sie dieses Vorgehen für sinnvoll?

Digitale Medien gehören heute und auch zukünftig zu unserem Alltag dazu. Verbote können sicherlich einiges bewirken, wichtiger ist aber, dass Kinder den adäquaten Umgang mit Smartphones lernen. Klare Regeln an Schulen als auch in der Familie können den Kindern im Umgang mit digitalen Medien helfen, eine Balance zwischen Online und Offline zu finden.

Dorothee Bär fordert eine stärkere Digitalisierung der Schulen und schlägt das Fach „Digitalkunde“ vor, um den Schülerinnen und Schülern eine bewussteren Umgang mit den neuen Medien zu lehren. Was halten Sie von diesem Vorschlag?

Als Gesundheitssenatorin geht es mir um die Gesundheit der Kinder. Das Wichtigste bleibt, dass in jedem Fall Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen. (aw)

Aufklärung und Prävention sind der Schlüssel im Kampf gegen Aids: Spielbank-Beiratsmitglied Klaus Wowereit spendet 5.000 Euro an Berliner Aids-Hilfe

Auch wenn die Autoimmunerkrankung mittlerweile für viele Betroffene mit den richtigen Medikamenten gut behandelbar ist, ist Aids nach wie vor eine unheilbare Krankheit. Berlin ist die Stadt mit den meisten HIV-Infektionen in Deutschland, laut einer Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) infiziert sich in der Stadt jeden Tag mindestens ein Mensch neu mit dem HI-Virus. Insgesamt leben den Schätzungen zufolge mindestens 15.900 Menschen mit HIV in der Bundeshauptstadt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen in Berlin trotz Aufklärungskampagnen und Medikamenten seit einigen Jahren nahezu unverändert hoch.

Berliner Aids-Hilfe bietet Unterstützung im Kampf gegen Aids

Das zu ändern ist das Ziel der Berliner Aids-Hilfe e.V., die sich den Kampf gegen die Krankheit auf die Fahnen geschrieben hat. Entscheidend sind Aufklärung und Prävention und um das umfassend anbieten zu können, ist Unterstützung für den Verein wichtig. Nun hat Bürgermeister a.D. Klaus Wowereit in seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin gemeinsam mit Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an den Verein überreicht.

Beratungsangebote und Aufklärungsarbeit

„Die Berliner Aids-Hilfe bietet das ganze Jahr über Beratungsangebote für HIV-Positive und leistet Aufklärungsarbeit über HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten“, so Melanie Kühnemann-Grunow für den Vorstand der Berliner Aids-Hilfe. „Das ist der Schlüssel im Kampf gegen Aids. Auch heute noch ist die Berliner Aids-Hilfe mehr denn je auf Spenden angewiesen, daher danken wir Herrn Wowereit und der Spielbank Berlin für die großzügige Unterstützung.“

„Auch mit einer HIV-Infektion kann man heute – gut therapiert mit verschiedenen Medikamenten – ein hohes Lebensalter erreichen“, so Klaus Wowereit. „Dennoch kämpfen viele Betroffene mit gesundheitlichen oder psychischen Problemen. Sie fallen durch das Raster der gängigen Behördenwege oder finden keinen Arbeitsplatz mehr. In solchen Fällen ist die Berliner Aids-Hilfe die richtige Anlaufstelle.“

Spielbank Berlin unterstützt zahlreiche Projekte in der Haupstadt

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt. Sie ermöglicht ihren Beiräten auch die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von über 30.000 Euro an das schwule Anti-Gewalt Projekt MANEO, den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V. und den TSV Spandau e.V. und weitere überreicht.

Kampf gegen Aids ist eine gesellschaftliche Aufgabe

„Der Kampf gegen die tückische Krankheit Aids ist eine gesellschaftliche Aufgabe“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin. „Einrichtungen wie die Berliner Aids-Hilfe leisten einen wichtigen Beitrag und setzen sich jeden Tag nicht nur dafür ein, dass es durch Aufklärung und Prävention zu weniger Neuinfektionen kommt. Sie unterstützen Betroffene und lassen sie mit der Krankheit nicht alleine. Ich freue mich, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Wowereit auf die Berliner Aids-Hilfe gefallen ist. Ich hoffe sehr, dass der Verein auch in Zukunft seine wichtige Arbeit fortsetzen kann.“ (red)

Grundprinzip Nachhaltigkeit: Jouis Nour präsentiert auf dem Berliner Greentech Festival Bio-Innovationen aus Brandenburg

Im Rahmen des Berliner Greentech Festivals präsentierte sich der Berlin-Brandenburger Bio-Food-Hersteller Jouis Nour und stellt sein rundum ökologisches Konzept vor. Das Unternehmen setzt in jeder Hinsicht auf Nachhaltigkeit. Regionale und saisonale Rohstoffe, optimierte Lieferketten, eine nachhaltige Energieversorgung, recyclebare Verpackungen und natürlich der Verzicht auf jegliche Konservierungsstoffe: Jouis Nour ist ein Vorreiter der Bio-Food-Branche.

In der Mittagspause oder nach einem langen Arbeitstag – der Markt für Fertiggerichte und Snack-Food wächst seit Jahren – nicht nur in den Großstädten. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln und gesunden Alternativen zur herkömmlichen Ernährung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das Unternehmen Jouis Nour gehört seit über zehn Jahren zu den innovativen Taktgebern in diesem Bereich, das Konzept „BIO to go“ haben die Bio-Food-Spezialisten mitentwickelt. Bei der Herstellung seiner Produkte setzt Jouis Nour auf den Dreiklang regional, nachhaltig, frisch. Durch die Verwendung kontrolliert biologischer Zutaten ist gewährleistet, dass keine genetisch veränderten Rohstoffe eingesetzt werden.

Anfangs betrieb Jouis Nour Bistros und Restaurants. Um der rapide wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, stellten sie den Betrieb auf eine Food-Manufaktur um.

Längere Haltbarkeit ohne Konservierungsstoffe

„Ein großes Problem bei Bio-Produkten ist, dass diese ohne künstliche Konservierungsstoffe auskommen müssen und daher keine lange Haltbarkeit haben. Zuhause oder im Restaurant funktioniert das, man bereitet alles frisch zu und serviert es direkt. Unser Ziel war jedoch, dass unsere Snacks überall verkauft werden können“, beschreibt Martina Klapproth, die Jouis Nour gemeinsam mit ihrem Mann Bernhard Klapproth gegründet hat, die Entwicklung der Marke. Das Unternehmerpaar hatte sich zuvor schon mit der Gründung der PIN AG als grüne Alternative zur Deutschen Post einen Namen gemacht. Nun entwickelten beide gemeinsam die Vision für innovatives und wegweisendes Bio-Food. Deshalb wurde ein schonendes Herstellungsverfahren für Salate entwickelt, um dem BIO to go-Kunden ein frisches und naturbelassenes Produkt, das reich an Vitaminen und Antioxidantien ist, anbieten zu können. Heute besteht die Produktpalette des Unternehmens aus Salaten, Tartes, Snacks und Desserts – alles BIO.

Food-Manufaktur im brandenburgischen Dahlewitz

Mit der Veränderung des Konzepts kam die Suche nach neuen Räumen. Die Wahl fiel schnell auf das Brandenburgische Dahlewitz, zehn Kilometer südlich von Berlin. Hier eröffnete Jouis Nour 2018 eine neue Food-Manufaktur. Auf ca. 2.000 Quadratmetern befindet sich die Produktionsstätte im envopark. Durch eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage und eine Photovoltaikanlage wird eine ökologische und ökonomische Eigenversorgung sichergestellt. Damit können durch die smarte Kombination aus Gebäudeeffizienz und ökologischer Energieversorgung 30 Tonnen CO2 im Jahr vermieden werden. Der Standort hat einen ganz besonderen Stellenwert für Bernhard Klapproth: „Hier in Brandenburg haben wir für unsere Food-Manufaktur die besten Bedingungen gefunden. Der envopark ist einer der wenigen ökologischen Gewerbeparks in ganz Deutschland. Zusätzlich konnten wir die Wege unserer Lieferanten und Kunden verkürzen, sowohl in der Region Brandenburg, als auch in Berlin.“

Der Name „Jouis Nour“ setzt sich aus Abkürzungen der französischen Wörter „jouissance“ und „nourriture“, auf Deutsch „Genuss“ und „Ernährung“, zusammen. Die Rohstoffe stammen vorwiegend aus der regionalen Landwirtschaft und haben eine Bio-Zertifizierung. Bei der Auswahl der Rezepte spielen sowohl der Geschmack als auch die Anforderungen an eine ausgewogene Ernährung eine große Rolle. Die Jouis Nour-Produkte sind bereits im Markt etabliert. „Neben großen Namen der BIO Branche wie die Bio Company, Dennree und Alnatura finden sich unsere Produkte auch zusehends in Bäckereien, dem Lebensmitteleinzelhandel und Krankenhäusern“, freut sich Bernhard Klapproth.

Nachhaltig auf dem Greentech Festival

Die grüne Innovationsmesse Greentech Festival, die vom 23. bis 25. Mai auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfand, wurde von circa 50.000 Menschen besucht und war ein einzigartiges Event für die grüne Technologie der Zukunft. Neben der Messeausstellung, den Green Awards und der Green Leaders Conference gehörte mit dem Rennen „Formula E“ das Spitzenevent des E-Motorsports zum Festival. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Nico Rosberg ist Mitgründer des Greentech Festivals. (red)

Turnschuhe und Shorts statt Roulettekugeln und Pokerblatt: Spielbank Berlin nimmt auch in diesem Jahr wieder am Berliner-Firmenlauf teil

Vom Brandenburger Tor an die Spree, zur Siegessäule und über die Straße des 17. Juni wieder zurück: Der IKK BB Berliner Firmenlauf mit einer Streckenlänge von 5,5 Kilometern ist eine feste Frühjahrstradition im Berliner Eventkalender und inspirierte auch in diesem Jahr wieder zehntausende lauffreudige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kleineren und größeren Unternehmen sowie vielen anderen Organisationen.

Ein Appell, dem die Spielbank Berlin gerne folgte und zu diesem besonderen Event wieder ein eigenes Team ins Rennen schickte. Diese konnten sich im Wettbewerb mit 19.000 anderen Läuferinnen und Läufern von 1.118 Firmen messen und ihren Sportsgeist unter Beweis stellen.

Teamgeist und Ausdauer sind entscheidend!

Die Startplätze des Berliner Firmenlaufs sind begehrt und schon lange im Voraus ausverkauft. Für die Spielbank Berlin, als feste Institution in der Hauptstadt, ist die Teilnahme am Firmenlauf eine Selbstverständlichkeit. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein größeres Team für die Teilnahme an dem Berliner-Firmenlauf begeistern konnten“, so Spielbank Geschäftsführer David Schnabel. „Teamgeist und Ausdauer sind auch für uns entscheidend. Wie im Sport ist es für uns wichtig, den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Spaß an der Arbeit und Zufriedenheit im Job sind elementare Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen. Aus diesem Grund haben wir in den letzten Monaten bewusst den Fokus auf das Thema Sport und Gesundheit gelegt. Wir bieten innerbetriebliche Gesundheitstage und Rückenschulungen an.“

Die Läufer und Läuferinnen starteten gegen 19.20 Uhr auf die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke. Vom Start am Brandenburger Tor wurde zunächst das Holocaust-Mahnmal umrundet. Anschließend ging es entlang des Tiergartens in Sichtweit der Spielbank Potsdamer Platz und vom Reichpietschufer der Spree auf die Siegessäule zu. Auf der Schlussstrecke über die Straße des 17. Juni in Richtung des Brandenburger Tors wurden letzte Reserven ausgespielt, bevor die Läuferinnen und Läufer das Ziel am Brandenburger Tor erreichten. Das Team der Spielbank hat die 5,5 Kilometer lange Strecke in kleineren Gruppen absolviert, die sich – je nach Trainingsstand – gegenseitig zu persönlichen Bestleistungen motiviert haben. Team-Sieger waren an diesem Abend Jörg Heger und Stefan Gittel, die mit ihrer Laufzeit den restlichen Kolleginnen und Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes „davon gelaufen sind“.

Gewinne des Firmenlaufs kommen sozialen Projekten zugute

Entscheidend für die Spielbank Berlin ist jedoch nicht nur der sportliche Ehrgeiz und Erfolg, sondern vor allem der soziale Nutzen des Firmenlaufs. Schließlich kommen die Gewinne der Veranstaltung dem Sonnenhof, das Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Björn Schulz Stiftung und dem Kinder-, Jugend- und Wettkampfsport im SC Tegeler Forst e. V. zugute.

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von insgesamt über 30.000 Euro an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den TSV Spandau e.V., das schwule Anti-Gewalt-Projekt MANEO und die Initiative „Berlin schockt“ des ASB überreicht. (red)

Victress Awards Gala 2019

Gestern Abend fanden zum 14. Mal die Victress Awards in Berlin statt. Es handelt sich dabei um ein Event zu Ehren eindrucksvoller, starker Frauen in Führungspositionen, die einen Award für ihre besondere Leistung erhalten. Gefeiert wurde im Rahmen einer festlichen Gala in der Universität der Künste. Durch den Abend führte TV-Moderator Matthias Killing. Das bunt gemischte Publikum bestand aus rund 1.000 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter auch viel Prominenz

Weibliche Vorbilder die inspirieren und motivieren

Jedes Jahr werden die Victress Awards an besondere Frauen verliehen, die durch ihre herausragende Leistung als Inspiration für die weibliche Gesellschaft gelten. Sie sind der Beweis dafür, dass sich Erfolg, Leadership und Weiblichkeit hervorragend vereinen lassen und motivieren damit andere, sich hohe Ziele zu setzen und ihre Träume zu verwirklichen. In insgesamt sieben verschiedene Kategorien, von Gesundheit bis Technologie, kürte die Jury jeweils eine Frau zur Preisträgerin.

Claudia Pechstein (Preistraegerin VICTRESS of the YEAR AWARD), Laudator Udo Lindenberg bei Victress Award Gala | Foto: agentur baganz

Die Preisträgerinnen

Claudia Pechstein, Eisschnellläuferin und mehrfache Olympiasiegerin, bekam als Ausnahmeerscheinung den „Victress of the Year 2019“ Award. Der Victress Cyber Award ging an Ilijana Vavan, Managing Director von Kaspersky. Sie vereint in ihrer Person den Nerd, die liebende Mutter und die Top-Managerin. In ihrer Rede am gestrigen Abend sprach sie über den viel zu geringen Frauenanteil in der Cybersicherheit und die Unterdrückung von Frauen weltweit. Sie machte darauf aufmerksam, dass Frauen selbst in Deutschland noch nicht vollkommen gleichgestellt seien und forderte zur gemeinsamen Veränderung auf.

Weitere Siegerinnen waren unter anderem Rita Flügge-Timm (Musikmanagerin „DolceRita Recordings“), Nelly Kostadinova (Geschäftsführerin Lingua World) und das Nachwuchs-Victress Kimberly Klebolte. Als akademische Überfliegerin kämpft sie weltweit für Chancengleichheit.

Alle Preisträgerinnen erhielten eine Award-Skulptur und ein Parfum aus der Berliner Parfume-Manufaktur Birkholz. Nach der Verleihung gab es eine ausgelassene After-Show-Party mit großer Tombola, bei der es als großes Highlight eine sieben tägige Luxusreise nach Venedig zu gewinnen gab. (tf)

Neue Berlin-Partner

Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat Zuwachs bekommen. Das sind die neuen Mitglieder…

Cinegramm GmbH – datenbasierter Content für Online und Social Media

Die Cinegramm GmbH ist eine moderne Produktionsfirma, bestehend aus kreativen Filmemachern und Produzenten. Sie produzieren hochwertigen Content in Form von Videos, Podcasts, Fotos und legen großen Wert auf eine kompetente und zielführende Beratung.

Citkar GmbH – Mobilität im Urbanen Lebensraum

Umweltbewusst, komfortabel und günstig. Das ist die citkar GmbH, eine Plattform für urbane Mobilität in unserer Großstadt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Hardware-Produkten, wie dem Loadtser. Der Loadster  ist das erste E-Cargo-Bike mit den Funktionen eines Lieferautos. Es ist kompakt, radwegtauglich und kann führerscheinfrei genutzt werden.

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Diese Bank ist auf neuste Technologien spezialisiert und Teil der digitalen Zukunft. Mithilfe der innovativen Banking-App können Privatkunden ihre Bankgeschäfte bequem und sicher von überall steuern. Im Geschäftskundenbereich haben Sie sich auf Zukunftsbranchen wie Gesundheit, Landwirtschaft und erneuerbare Energien fokussiert.

Gillette: die Schärfsten Klingen made in berlin

Auf höchstem Niveau produziert Gilette nun seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Tempelhof scharfe Klingen, für eine individuelle Rasur. Die Marke steht für eine einzigartige Expertise und erstklassige, integrierte Fertigungstechnologien und bietet eine große Auswahl an innovativen Produkten.

INTEGR8 − kreative Full-Service Digital-Agentur

Mit ihrem langjährigen Know-how ist die Digital-Agentur ein absoluter Profi im Bereich des Online Marketings. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie, Design und innovative Technologien und zielt darauf ab, Emotionen und Erlebnisse zu schaffen.

LiangDao GmbH: Smart Test und Validierung für autonomes Fahren

Das chinesische Unternehmen LiangDao arbeitet neben Smart Tests und der Validierung für autonomes Fahren ebenfalls an Umgebungserkennung und Multi-Sensorfusion. Außerdem besitzt das Unternehmen eigene Software-Toolchains, umfassende Datenmanagement-Lösungen und erstellt seinen Kunden eine KPI-Analyse.

nok – Generate product experiences at scale

Nok positioniert sich als nachhaltiges Unternehmen, welches sich durch kostenlose Home Try-Outs von bereits retournierter Ware auszeichnet. Besonders daran ist die schnelle Auslieferung binnen 2 Stunden, die per Fahrradkurier erfolgt. Das Konzept schafft einen wirksamen Marketingeffekt, da jeder Tester als kostenloser Brand Ambassador und Werbeträger fungiert.

Polyprint – führender Dienstleister für multimediale Kommunikation

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Bereiche Print, Mail, Web, Fulfillment, Print on demand, klassische Werbemittel oder Großformatdruck. Durch personalisierte Marketingmaterialien ermöglichen sie ihren Kunden eine zielgruppengerechte Ansprache, sowie das Erreichen individueller Umsatzziele.

WLOUNGE

Seit 2016 sind die Gründer von WLounge darin bestrebt, Frauen in der Technologieszene zu ermutigen und zu fördern. Dies basiert auf dem Ansatz, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für große Veränderung und wahre Innovation sei. Sie unterstützen Frauen in jeglichen Geschäftsprozessen und helfen dabei sich selbstbewusst in die Technikszene zu integrieren. (tf)

Ergebnisbericht der Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ vorgestellt

Die vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, einberufene Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ hat gestern ihren Ergebnisbericht vorgestellt. Darin spricht sich das elfköpfige Expertengremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Karl Lauterbach für die Entwicklung abgestimmter Strategien und gemeinsamer Strukturen zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der landeseigenen Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH aus. Vorgeschlagen wird konkret ein Aufgabenverbund, der eine koordinierte Standortplanung und Aufgabenteilung ermöglicht. Eine engere Kooperation wird bei Forschung und Transfer und in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften angeregt. Mit einer gemeinsamen IT- und Dateninfrastruktur sollen zudem wichtige Fortschritte in der Digitalisierung erzielt werden, wie etwa die Einführung einer digitalen Patientenakte. Hinsichtlich der biomedizinischen Forschung schlägt der Bericht die Entwicklung einer übergreifenden Forschungsstrategie unter Berücksichtigung der verschiedenen Akteure am Wissenschaftsstandort Berlin vor.

Die Etablierung des Berlin Institute of Health als Exzellenzsäule innerhalb der Charité wird von der Kommission ausdrücklich begrüßt. Detaillierte Vorschläge liefert der Bericht auch für Weiterentwicklungen beim wissenschaftlichen, medizinischen und administrativen Personal, von der Ausbildung bis hin zur Verbesserung von Karrierewegen. Die Empfehlungen der Kommission haben zum Ziel, Berlin zu einem in der stationären Krankenversorgung und medizinischen Forschung international führenden Standort weiterzuentwickeln und den wachsenden Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen nachhaltig zu sichern.

„Gesundheitsstadt Berlin 2030“ – Berlin kann ein europäischer Spitzenstandort in der Medizin werden

Der Vorsitzende der Zukunftskommission, Prof. Dr. Karl Lauterbach, erklärte bei der Vorstellung des Berichts: „Ich bin begeistert von der Qualität und der Intensität der Diskussionen mit den Sachverständigen und den Kolleginnen und Kollegen, und ich bedanke mich bei allen ganz herzlich. Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Ergebnis vorlegen. Werden die Vorschläge umgesetzt, kann Berlin ein europäischer Spitzenstandort in der Medizin werden.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller: „Ich danke Prof. Karl Lauterbach und allen Mitgliedern der Kommission ganz herzlich. Ihr Bericht gibt detaillierte Vorschläge, wie wir den Gesundheitsstandort Berlin in der medizinischen Forschung und Versorgung gemeinsam an die internationale Spitze führen können. Er bestätigt das immense Potenzial, das wir mit der Charité und Vivantes in unserer Stadt haben und bestärkt uns darin, ihre strukturelle Zusammenarbeit voranzutreiben. Das ist ein Mammutvorhaben, das eine breite Beteiligung, gute Koordination und einen langen Atem benötigen wird. Damit legen wir die Weichen für die nächsten Jahrzehnte am Gesundheitsstandort Berlin.“

Die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, betont: „Der Bericht zur Gesundheitsstadt Berlin 2030 gibt dem Berliner Senat wichtige Empfehlungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft in der wachsenden Stadt. Schon jetzt verfügt Berlin über eine einzigartige medizinische Versorgung. In Zukunft wird es um eine noch bessere Zusammenarbeit der Kliniken gehen. Wir wollen, dass die Krankenhäuser Berlins miteinander daran arbeiten, die Menschen in der wachsenden Stadt erstklassig zu versorgen. Dabei wird es um eine Kooperationsstruktur in der Forschung, Digitalisierung und in der Ausbildung gehen.“

Zur Kommission: Die unabhängige Zukunftskommission „Gesundheitsstadt 2030“ bestand aus elf externen Sachkundigen aus Wissenschaft, Verbänden, Kliniken, Unternehmen und Patientenvertretungen. Die Mitglieder arbeiteten auf ehrenamtlicher Basis und haben seit Mai 2018 insgesamt sieben Mal getagt. In die Formulierung ihrer Empfehlungen flossen auch Erkenntnisse aus Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern in diversen Verantwortlichkeiten von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, dem Deutschen Herzzentrum Berlin und dem Berlin Institute of Health mit ein. (red)